Curaçao – 7 Highlights auf der schönen Karibikinsel

Curaçao – 7 Highlights auf der schönen Karibikinsel

Curaçao – 7 Highlights auf der schönen Karibikinsel

Wer auf seiner Reise mit „Bon bini. Kon ta bai?“ (Herzlich Willkommen. Wie geht's?) begrüßt wird, befindet sich wahrscheinlich unter den gastfreundlichen Einwohnern der Insel Curaçao. Denn hier spricht man neben der Amtssprache Niederländisch auch Englisch, Spanisch und vor allem Papiamento – die Kreolsprache, die auf den ABC-Inseln gesprochen wird.

Ganz im Süden der Karibik gelegen, ist die Insel nicht nur ein Paradies für Taucher. Du kannst auch einfach durch die bunten Häusergassen schlendern, die lateinamerikanische Sonne genießen, mit Schildkröten schwimmen oder dir die Flamingos anschauen.

Barbara vor bunten Häusern

Was dich genau auf Curaçao erwartet, erfährst du in meinem Beitrag:

Curaçao – Die Perle der niederländischen Antillen

Curaçao gehört zu den sogenannten Niederländischen Antillen, die ein niederländisches Überseegebiet waren. Geographisch gehören sie zur Inselgruppe der Kleinen Antillen und geologisch zu Südamerika, da sie auf der südamerikanischen Kontinentalplatte rund 65 Kilometer entfernt von Venezuela liegt.

Playa Forti

Curaçao ist ein eigenständiger Teil des Königreichs der Niederlande, gehört aber weder der EU, noch dem Schengenraum oder der Eurozone an. Deswegen musst du leider durch eine Passkontrolle und bekommst auch einen Stempel in den Pass. Hier gibt es außerdem nicht den Euro, sondern den Antillengulden (ANG), auch Gilder oder NAFl genannt. Curaçao ist eine der sogenannten, oben bereits erwähnten, ABC-Inseln – ArubaBonaire, Curaçao

 

Was du über Curaçao wissen solltest

Die Insel hat etwa 145.000 Einwohner. Sie ist rund 444 Quadratkilometer groß, was in etwa der Fläche von Köln entspricht.

Auf Curaçao ist das Wort Dushi quasi allgegenwärtig. Es bedeutet lieb, nett oder lecker auf Papiamento, wird aber für alles mögliche verwendet, das positiv ist. Es ist wie ein fröhlicher Ausruf, ähnlich wie pura vida in Costa Rica. Und so wird die Insel von ihren Einwohnern liebevoll Dushi Korsou genannt – Korsou heißt Curaçao auf Papiamento und so bezeichnen sie die Insel mit dem Spitznamen Dushi als schön, lieb, nett und alles andere Positive, was einem so einfällt.

Dushi

Barbara am Curaçao Zeichen

Die Kultur auf Curaçao ist vielschichtig, was sich vor allem in der Hauptstadt Willemstad zeigt. Die historischen Gebäude und die niederländische Kolonialarchitektur fallen sofort auf. Die vier Ortsteile Punda, Otrobanda, Pietermaai und Scharloo sind daher auch seit 1997 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.

 

Anreise nach Curaçao

Theoretisch brauchst du für die Einreise nach Curaçao nur einen gültigen Reisepass. Bei einem Aufenthalt von bis zu 90 Tagen brauchst du auch kein Visum. Du kannst einfach mit der ED-Card einreisen. Früher konntest du die einfach am Flughafen ausfüllen. Seit der Pandemie hingegen musst du das Formular auf jeden Fall vor Abflug ausfüllen.

Ob du das auch tun musst und ob du noch weitere Formulare benötigst (ich brauchte zum Beispiel noch eine sogenannte Passenger Locator Card), solltest du rechtzeitig in Erfahrung bringen. Die Regeln dazu ändern sich jedoch momentan häufiger, sodass ich dazu keine allgemeingültige Aussage treffen kann.

Ich bin mit KLM über Amsterdam nach Curaçao geflogen. KLM gefällt mir aus verschiedenen Gründen:

KLM hat eine großartige Nachhaltigkeitsstrategie und setzt sich mit verschiedenen Themen in diesem Bereich aus einander: Nachhaltige Flugkraftstoffe, ein geschlossener Recyclingkreislauf oder moderne Flugzeuge, die weniger Kraftstoff verbrauchen. Außerdem bekommst du in der Ansicht für deine Reise bei KLM angezeigt, wie die Richtlinien für die Einreise in dein gewähltes Land sind. So brauchst du keine Angst zu haben, dass du etwas übersiehst.

KLM nachhaltiger Tourismus

Mehr zum Thema Reisen und Nachhaltigkeit kannst du hier nachlesen: Nachhaltiger Tourismus.

 

Meine 7 Highlights auf Curaçao

Hier kommen nun meine Tipps mit Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten auf Curaçao. Langweilig wird dir sicher nicht!

 

Willemstad

Bunt angemalte Häuser im Kolonialstil, Streetart und zahlreiche Boutique Hotels… Willemstad begeistert und macht gute Laune. Die Stadt wird auch als Klein Amsterdam bezeichnet und zählt, wie oben erwähnt, sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe. Hier solltest du vor allem den Vibe auf dich wirken lassen und einfach durch die Gassen schlendern.

Willemstad im Sonnenaufgang

 

Pietermaai

Pietermaai ist ein idealer Stadtteil, wenn du nach einem Hotel in der Hauptstadt von Curaçao suchst. Hinter den farbenfrohen Häuserfassaden verstecken sich coole Kaffeehäuser, charmante Boutique Hotels und Restaurants, in denen du abends mit Blick aufs Meer essen und den Sonnenuntergang sehen kannst wie im De Heeren. Hier kannst du auch tolle Fotos vor den bunten Häusern machen.

Bunte Häuser

Bunte Häuser in Willemstad Curaçao

Bunte Gasse Willemstad

 

Punda

Punda grenzt an Pietermaai und war wohl mein Lieblingsviertel. Hier ist alles voller Streetart, es gibt zahlreiche Souvenirläden, Restaurants und natürlich die Punda Vibes – ein Straßenfest, dass jeden Donnerstagabend stattfindet. Wenn du mal richtig typisch krealisch essen möchtest, kommst du am Plasa Bieu, dem alten Markt von Willemstadt, nicht vorbei. Auch ein Foto an den Punda Wings sollte auf deiner Liste stehen. Ich mag sowas total gerne!

Barbara Punda Wings

 

Königin-Emma-Brücke

Um von Punda zum nächste Stadtteil Otrobanda zu gelangen, musst du über eine Brücke. Das ist die Königin Emma-Brücke aus dem Jahr 1888. Sie wird auch als „schwimmende alte Dame“ bezeichnet, da sie von 16 schwimmenden Pontonbooten getragen wird. Wenn ein Schiff mal da lang muss, wird die Brücke mit diesen Pontonbooten zu Seite gefahren. Völlig irre! Das passiert anscheinend durchaus mehrmals am Tag. Ich war vier-, fünfmal an der Brück und habe das leider nicht mitbekommen. Nachts oder bei Sonnenaufgang (am besten von Otrobanda aus anschauen oder fotografieren) sind die Brücke und die umliegenden Häuser besonders sehenswert.

Königin Emma Brücke

Königin Emma Brücke im Sonnenaufgang

 

Otrobanda

Otrobanda heißt „die andere Seite“ und befindet, wie erwähnt sich gegenüber von Punda. Otrobanda ist voll von Streetart, die du entweder entspannt alleine oder bei einer geführten Tour erkunden kannst.

Street Art Willemstad Curaçao

Ich war mit meinem Mann allein unterwegs. Wir haben einfach auf Instagram geschaut, zu welchen Spots wir wollen und dann bei Google gesucht, wo genau die sind. Zum Beispiel wollten wir unbedingt zur bunten Treppe von Otrobanda. Hier ist übrigens auch ein Restaurant, das ich richtig genial fand: Das Bario.

Barbara auf bunter Treppe Willemstad Curaçao

 

Strände auf Curaçao

Curaçao hat als Karibikinsel natürlich atemberaubende Traumstrände zu bieten. Relaxen, Schnorcheln oder auch mal Tauchen gehen… So kann der entspannte Urlaub auf Curaçao aussehen. Einige Strände auf Curaçao kosten jedoch Eintritt. Dieser beläuft sich auf zwei bis fünf Euro. 

Welche drei Strände mich besonders überzeugt haben, verrate ich dir jetzt:

 

Kokomo Beach

Mein persönlicher Favorit der Strände auf Curaçao ist Kokomo Beach.

Vor dem Strand gibt es einen sehr großen Parkplatz, sodass Parken kein Problem darstellen sollte. Der Eintritt ist frei, obwohl es ein Eingangstor gibt, das den Eindruck vermittelt, man würde hier zur Kasse gebeten werden. Du kannst aber einfach durchgehen. Zu deiner Linken wartet direkt nach dem Eingang ein Tauchstand, an dem du Tauchgänge buchen kannst. Daneben wartet ein Souvenirshop und daneben wiederum gibt es saubere Toiletten.

Der Strand selbst hat weichen, hellen Sand und es gibt viele Liegen und sogar Betten, die du gegen Gebühr reservieren kannst. Direkt am Strand erwartet dich außerdem eine Beach Bar, an der es frische Kokosnüsse, leckeres Essen und WLAN gibt. Ein Steg führt ins Meer, sodass du über eine Leiter hineingehen kannst. Neben dem Steg findest du zwei Schaukeln mitten im Wasser und etwas weiter eine Plattform, um in der Sonne zu brutzeln.

Kokomo Beach

Am Kokomo Beach

Ich liebe Kokomo Beach!

 

Playa Lagun

Playa Lagun ist eine kleine Bucht mit einer kleinen Sandfläche und ist von hohen Felsen umgeben. An den Felsen, so sagt man, kannst du sogar Seepferdchen entdecken – Schnorchel-Equipment ist hier ganz klar von Vorteil. Aber Vorsicht! Achte unbedingt auf Korallen und Felsen im Meer. Das Krankenhaus Curaçao Medical Clinic ist 40 Minuten Fahrt entfernt, was ich leider aus eigener Erfahrung genau weiß.

Playa Lagun

Barbara am Playa Lagun

Am Strand selbst wimmelt es von Hühnern und Leguanen, die in den Felsen leben. Manchmal kannst du sogar eine Masseurin hier antreffen, die dir mit Blick aufs Meer Entspannung bereitet. Und wenn dich mal der Hunger übermannt, kannst du einfach die Treppe zwischen den Felsen nach oben gehen. In der Bahia Beach Bar gibt es Frühstück, Mittag- und Abendessen. Aber besonders empfehlenswert ist es, nach einem Tag am Strand hier zu Abend zu essen – mit perfektem Blick auf Bucht und den Sonnenuntergang sowie tierischer Begleitung durch zahlreiche Leguane.

Leguan am Playa Lagun

 

Playa Porto Mari

Du suchst die perfekte Bucht mit strahlend weißem Sand und türkisblauem Wasser. Dann solltest du zu Playa Porto Mari fahren. Der Strand ist einfach paradiesisch! Hier kannst du bei echtem Karibik-Feeling relaxen. Playa Porto Mari kostet jedoch ca. 2,50 Euro Eintritt. Dafür darfst du den ganzen Tag an dem vielleicht schönsten Strand der Insel verbringen. Natürlich gibt es auch hier eine Beach Bar, in der du Essen und Trinken bestellen kannst.

Playa Porto Marie

Auch hier gibt es eine Tauchbasis, an der du Tauchgänge buchen kannst, um die Unterwasserwelt zu erkunden. Aber auch an Land erwartet dich hier ein ungewöhnliches Tier: zwei zutrauliche Schweine – Willy und Woody – leben an diesem Strand und sorgen für Unterhaltung. So kommt ein bisschen Bahamas-Gefühl auf. Aber Achtung: Sie erschnüffeln alles Essbare! Also am besten alles gleich essen und nicht in einer Handtasche oder einem Rucksack aufbewahren.

 

Christoffelpark und Wanderung auf den Christoffelberg

Der Christoffelpark mit dem Christoffelberg sind ein absolutes Muss für Outdoor-Fans. Ich gebe leider zu, dass ich es nicht geschafft habe. Mein Mann hatte leider während unseres Aufenthalts einen kleinen Unfall und konnte nicht mehr laufen. Der Vollständigkeit halber möchte ich den Nationalpark aber nicht weglassen. Er ist und bleibt eines der Highlights.

Er liegt im Westen von Curaçao und kostet 15 USD Eintritt. Dort wartet unberührte Natur mit riesigen Kakteen, wilden Blumen und Leguanen. Mitten im Nationalpark liegt der gleichnamige Berg, der der höchste Berg von Curaçao ist.

Es gibt acht Wanderwege. Einer von ihnen führt bis zum Gipfel. Dafür musst 375 Meter bergauf. Auch wenn das erstmal nach easy peasy klingt, gilt die Wanderung als alles, nur nicht leicht. Die Temperaturen machen jede Anstrengung gleich doppelt und dreifach so schwer. Außerdem liegt der Weg zum Großteil in der Sonne. Es gibt nichts, das Schatten spendet. Daher darf die Wanderung auch nicht nach 10 Uhr begonnen werden.

Wenn du dich jedoch wagst, hast du es nach einer Stunde geschafft: Von oben hast du einen fantastischen Ausblick auf die Insel und das Meer. An klaren Tagen solltest du sogar Venezuela in der Ferne erblicken können.

Falls ich es wieder nach Curaçao schaffe: Die Wanderung auf den Christoffelberg ist definitiv eine der ersten Sachen, die ich machen werde!

 

Shete Boka

Neben dem Christoffel Park erwartet dich ein weiteres Highlight: Der Shete Boka Nationalpark mit seinen Höhlen, Klippen und der tosenden Brandung. Er zieht sich über zehn Kilometer entlang der felsigen Nordküste von Curaçao. Auch dieser Park kostet Eintritt: 10 USD. Dafür kannst du entweder am Eingang parken und alles zu Fuß erkunden oder mit dem Auto durch den Park fahren.

Im Park gibt es etwa 10 Taschenbuchten, in denen drei Arten Meeresschildkröten ihre Eier ablegen. Eine detaillierte Karte der Taschenbuchten kannst du am Eingang des Parks kaufen.

Los geht's an der Boka Tabla, wo riesige Wellen in eine unterirdische Höhle donnern. In die Felsen gehauene Stufen führen direkt in den Eingang der Höhle, wo man am Rand sitzen und die Brandung beobachten kann. Nachdem du einen Blick in die Höhle geworfen hast, kannst du entlang der Kalksteinklippen oberhalb der Höhle spazieren gehen und einen spektakulären Blick auf die zerklüftete Nordküste von Curaçao genießen. Die Buchten im Park sind geschützte Schildkrötenbrutgebiete.

Wenn du Shete Boka nicht allein erkunden möchtest, kannst du auch eine Tour buchen.

 

Klein Curaçao

Den wahrlich schönsten Strand in Curaçao gibt es nicht auf der Hauptinsel. Dafür musste ich mit einem Boot 90 Minuten Richtung Südwesten fahren. Denn auf der kleinen Insel Klein Curaçao findest du das wahre Paradies. Hier gibt es nichts außer weißen Pudersand, grüne Palmen und türkisblaues Meer. Ein alter Leuchtturm ist ein beliebter Instagram Spot. Sonst findest du rund um die Insel nur verfallene Fischerhütten und gestrandete Schiffe.

Klein Curaçao

Strand von Klein Curaçao

Ich habe die Tour mit Mermaid Boat Trips gemacht. Inbegriffen waren der Tranfer vom Hotel zum Boot und zurück, die Bootsfahrt selbst, Liegen und zwei Mahlzeiten (Frühstück und Mittagessen) sowie Getränke vor Ort und Schnorchel-Equipment.

 

Schwimmen mit Schildkröten

Playa Piskado ist ein weiterer Strand mit einem tierischen Highlight – für mich eines der absoluten Highlights auf Curaçao. Ich hab ihn separat aufgelistet, weil der Strand selbst jetzt nicht gerade wahnsinnig schön ist. Wer hier herkommt, hat etwas anderes im Sinn als Chillaxen in der Sonne.

Und obwohl Playa Piskado Fisch-Strand bedeutet, hat es nichts mit Fischen zu tun. Nein, hier leben Schildkröten! Sie schwimmen den ganzen Tag umher, tauchen auf, um Luft zu holen, und wieder hinab. Natürlich solltest du ihnen nicht zu nahe kommen und ihnen ihren Raum lassen. Allerdings sage ich dir gleich: Die Schildkröten sind so an Menschen gewöhnt, dass sie selbst durchs Wasser gleiten, ohne darauf zu achten, wie nah sie Menschen kommen.

Schildkröte am Playa Piskado Curaçao

Wenn du kein eigenes Schnorchel-Equipment hast, kannst du es direkt am Strand leihen. Alternativ kannst du natürlich auch gleich eine Tour beim deutschen Auswanderer Max buchen, der diese Insel schon seit vielen Jahren sein zuhause nennt und sie daher wie seine Westentasche kennt: Tour buchen mit Curaçao Max.

Ein großer Nachteil am Playa Piskado ist die Parksituation. Es gibt leider nicht all zu viele Parkmöglichkeiten und Besucher werden gebeten, nicht direkt am Strand zu parken.

 

Sint Willibrordus

Die Kirche von Sint Willibrordus liegt wunderschön und unübersehbar auf einem Hügel. Sie wurde 1888 errichtet, und ihr Bau dauerte etwa vier Jahre. Sie steht ein wenig verwaist auf einer einsamen Anhöhe. Die Kirche ist ein schöner Fotospot. Vor allem zum Sonnenaufgang soll es fantastisch sein.

Sint Willibrordus Kirche

Bis in die 1960er Jahre wurde in diesem Gebiet Salz abgebaut. Heute werden die Salzpfannen nicht mehr genutzt, stattdessen geben sie Flamingos eine Heimat, in der sie ungestört sind. Die Flamingos von Curaçao sind Frühaufsteher: Zwischen 6:30 und 7:30 Uhr hat man die besten Chancen, viele von ihnen zu sehen. Das ist also perfekt kombinierbar mit einem Sonnenaufgangsshoot an der Kirche.

Flamingos in Curaçao

Übrigens kannst du mit viel Glück die Flamingos so fotografieren, dass die Kirche im Hintergrund ist. Dafür brauchst du allerdings ein ziemliches Teleobjektiv. Mit meinen 210mm wäre das nicht gegangen, aber sie standen leider auch nicht so, dass das überhaupt möglich gewesen wäre, als ich da war.

Die Insel mit der Gruppe erkunden

Falls du direkt mal schauen möchtest, was du für Touren buchen kannst, kannst du das hier tun:

Weitere Tipps für deinen Urlaub in Curaçao

Kurz vor dem Ende dieses Artikels würde ich dir gerne noch ein paar Tipps aus verschiedenen Kategorien mit auf den Weg geben.

 

Curaçao für Foodies

Die kreolische Küche (in Curaçao krioyo genannt) ist recht fleisch- und fischlastig. Aber es ist gibt durchaus auch vegane oder vegetarische Alternativen.

  • Pastechi – gefüllte Teigtaschen
  • Arepa di pampuna – Kürbispfannkuchen
  • Stoba – Eintopf bzw. Schmorgericht (gibt es manchmal auch vegetarisch mit Bananen anstatt mit Fleisch)
  • Funchi – Maispolenta (gibt es oft als Beilage)
  • Kabritu – Ziege (wird gerne als Eintopf gegessen)
  • Yuana – Leguan (auch Leguane kommen hier in den Eintopf)
  • Fish Tacos

Fisch mit Reis

Ich bin ja eigentlich Pescetarier, mache aber Ausnahmen, wenn das Tier nicht aus der Zucht oder gar Massentierhaltung kommt. So habe ich zum Beispiel den Leguan-Eintopf probiert. Geschmacklich war er gar nicht schlecht. Allerdings haben Leguane sehr viele kleine Knochen, ähnlich wie die Gräten von Fischen. Somit war es ein sehr nerviges Essen. Ich würde das nicht wieder bestellen. Bananen-Eintopf hingegen hätte ich sehr gerne probiert, aber leider habe ich ihn nirgends bekommen. Das würde ich also beim nächsten Mal auf alle Fälle probieren wollen.

Wenn du dir eine Liste mit guten Restaurants in Curaçao für deinen Urlaub machen willst, kann ich dir folgende empfehlen:

  • Plasa Bieu – Der alte Markt von Willenstad, einheimische Küche, faire Preise bei guten Portionen
  • De Heeren – In Pietermaai am Meer gelegen, leckeres Essen und Cocktails mit tollem Ausblick, vor allem zum Sonnenuntergang
  • Mundo Bizarro – In Pietermaai gelegen, zweimal die Woche Livemusik, internationale Küche, Preise noch im normalen Bereich
  • Mojito Bar – In Punda gelegen, vor allem während der Punda Vibes gute Location, wie der Name sagt, gehen die meisten zum Trinken hin, aber es gibt auch Essen zu normalen Preisen
  • Bario Urban Street Food – In Otrobanda, super lecker, aber leider ganz schön teuer und kleine Portionen, cooler Vibe mit Haus-DJ
  • Landhuis Dokterstuin – Zwischen Westpunt und Willemstad gelegen, einheimische Küche, gute Preise, riesige Portionen, sehr lecker
  • Cactus Café – In Westpunt gelegen, internationale Küche, lecker, normale Preise
  • Blue View Sunset Terrace – Ebenfalls in Westpunt, internationale und lokale Küche, etwas höhere Preise

 

Für Roadtrippers

Auf Curaçao ist ein Mietwagen sinnvoll, da die Insel zwar nicht besonders groß ist, doch der öffentliche Nahverkehr nicht immer gut ausgebaut und zuverlässig ist. Wenn du also nicht nur in Willemstad Urlaub machen willst bzw. von Tourveranstaltern abhängig sein willst, dann kommst du um einen Mietwagen nicht herum. Dabei kannst du mit 20 bis 40 Euro pro Tag für ein Fahrzeug der Kompaktklasse rechnen. Schau zum Preisvergleich einfach mal auf Check24*.

Ich habe den Mietwagen über meine AMEX* gebucht und so am Ende nichts dafür gezahlt, weil ich meine Rewards Punkte verwenden konnte. Du willst schauen, ob die AMEX auch etwas für dich ist? Hier habe ich meine Kreditkarten mit all ihren Vorteilen aufgelistet: Kreditkarten für Reisende.

Die meisten Straßen in Willemstad und drum herum sind gut ausgebaut. Wenn du aber auch mal an abgelegene Orte fahren möchtest, kann es viele Schlaglöcher geben. Du solltest daher an eine Rundumversicherung denken, um im Fall der Fälle abgesichert zu sein.

 

Hotels auf Curaçao

Ich war, wie bereits erwähnt, in insgesamt drei Hotels über Curaçao verteilt. Alle waren völlig unterschiedlich, aber wir fanden es toll, die verschiedenen Vorzüge der Hotels zu genießen:

Boutique Hotel 't Klooster Willemstad Curaçao

Des Weiteren kann ich dir folgende Unterkünfte empfehlen, die entweder mit engeren Kreis der Auswahl waren oder die ich vor Ort kennengelernt und fürs nächste Mal im Hinterkopf habe:

 

Mein Reise-Equipment

Da ich auch immer wieder gefragt werde, wie und mit was ich auf Reisen gehe, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

 

Rucksäcke und Koffer

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise den passenden wählen kann. Am liebsten reise ich mit meinem Equipment von Osprey. Auch auf der Reise nach Curaçao hatte ich den Osprey Sojourn 60* und den Transporter 90* dabei.

Osprey Koffer

Wir hatten außerdem je einen Rucksack von Osprey dabei: Ich hatte mich für den Arcane Tote Pack* entschieden und mein Mann hatte den Archeon 25* dabei. Beide Rucksäcke sind zu 100 Prozent aus recycelten Materialien und aus der Nachhaltigkeitsserie von Osprey.

 

Kamera

Ich würde dir einen Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen Lieblingsobjektiven: einem 18-135mm Universalobjektiv, einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*.

In Curaçao hatte ich zudem meine Drohne, eine DJI Mavic Mini*, und meine Action Cam, eine DJI Osmo Action* dabei. Zusätzlich hatte ich einen sogenannten Dome* dabei, um nicht nur normale Unterwasseraufnahmen machen zu können, sondern auch Aufnahmen die halb unter und halb über Wasser sind.

 

Mein Fazit zum Urlaub in Curaçao

Curaçao ist ein oft unterschätztes Reiseziel. Da Curaçao ein autonomes Land des Königreichs der Niederlanden ist und die Landessprache auch immer noch Niederländisch ist, ist die Insel wohl eher auf dem Schirm unserer Nachbarn – den Holländern.

Barbara und Toby am Kokomo

Ich hoffe aber, ich konnte zeigen, dass Curaçao es wert ist, erkundet zu werden. Ich habe während meiner 10 Tage vor Ort einen kleinen, aber feinen Einblick in diese herrliche Karibikinsel bekommen. Aber es war sicher nicht mein letzter Besuch. Denn Curaçao hat noch viel mehr zu bieten als ich in der kurzen Zeit erkunden und entdecken konnte!

Hast du schon mal eine Reise nach Curaçao unternommen? Berichte mir in den Kommentaren!

Deine Barbara

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Nachhaltiger Tourismus  – 11 Tipps für nachhaltiges Reisen

Nachhaltiger Tourismus – 11 Tipps für nachhaltiges Reisen

Nachhaltiger Tourismus – 11 Tipps für nachhaltiges Reisen

Die Welt ist in den letzten Jahren gefühlt immer kleiner geworden. Auch weit entfernte Orte sind gut erreichbar und Dank Billigangeboten oft nicht mal teuer. Sonne tanken auf Koh Samui? Oder doch lieber ein Städtetrip in die sizilianische Hauptstadt Palermo? Alles möglich. Aber ist das auch nötig?

Heute möchte ich mich gerne mit den Auswirkungen des vielen Reisens auf die Umwelt, das Zielland und die dortige Bevölkerung beschäftigen. Denn der boomende Tourismus hat leider auch seine Schattenseiten. Daher gebe ich dir ein paar Tipps, wie nachhaltiger Tourismus möglich ist. So kannst du weiter und mit gutem Gewissen reisen!

Was ist nachhaltiger Tourismus?

Nachhaltiger Tourismus, oder auch sanfter Tourismus genannt, beinhaltet vor allem drei Faktoren:

  • Die Natur des bereisten Ortes soll nicht beeinflusst bzw ihr nicht geschadet werden
  • Die Natur soll möglichst intenstiv erlebt werden
  • Die kulturelle Integrität des Ortes soll gewahrt werden

Die Weltorganisation für Tourismus beschreibt das Konzept folgendermaßen:

„Nachhaltiger Tourismus erfüllt die Ansprüche sowohl von Touristen als auch der Bevölkerung der Zielgebiete, wobei außerdem zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten gesichert und verbessert werden sollten. Ressourcen werden so genutzt, dass ökonomische, soziale und ästhetische Bedürfnisse befriedigt und gleichzeitig kulturelle Integrität, wesentliche ökologische Prozesse, die biologische Artenvielfalt und lebenswichtige Systeme erhalten bleiben.“ (UNWTO)

Versuche also, möglichst mit der Natur in Einklang zu leben. Lass dich auf die Kultur und die Locals selbst ein. Lerne sie kennen und versuche, das Land durch ihre Augen zu betrachten. Gleichzeitig solltest du dir Gedanken über deinen ökologischen Fußabdruck machen und möglichst wenig Müll produzieren.

 

Zero waste

Zero Waste (Englisch für keinen Müll bzw. keine Verschwendung) ist eine Philosophie im Rahmen der Nachhaltigkeit.  Dabei gibt es einige Regeln, die auch auf den Bereich des nachhaltigen Tourismus angewendet werden können. Daher möchte ich die vier Zero Waste-Grundregeln vorweg stellen:

  • Wiederverwenden: Verzicht auf Einwegprodukte und Verwendung von wiederverwendbaren Materialen (Bamusstrohhalme, Bambusbesteck, etc.)
  • Leihen: Leihen ist nachhaltiger als neu kaufen
  • Ablehnen: Lehne zum Beispiel Plastiktüten im 7Eleven ab oder sag vorher an der Bar, dass du keinen Strohhalm brauchst, wenn er aus Plastik ist. So vermeidest du Müll.
  • Reduzieren: Minimalismus ist ein wichtigr Bestandteil von Zero Waste. Das gilt für dein Reisegepäck genauso wie für deine Einkäufe.

cempedak straw

Nachhaltiger Tourismus – 11 Tipps

Das hört sich jetzt vielleicht alles etwas komplex an, ist aber eigentlich ganz einfach: Wir sollen auf unsere Umwelt achten und uns unserer Umgebung anpassen. Ganz knapp zusammengefasst… Wie du das so hinbekommst, dass du guten Gewissens reisen kannst, erkläre ich dir nun:

 

Reise mit Trinkflasche

Die meisten von uns trinken mindestens zwei Liter Wasser am Tag. Das ist auch gut so. Nur leider landen die Plastikflaschen, die unser Lebenselixir halten, im Müll, sobald sie leer sind. Und da in vielen Ländern nicht recycelt wird, ist das gleichbedeutend mit „sie landen im Meer“. Um weniger Plastikmüll zu produzieren, ist daher eine eigene Flasche auf Reisen unerlässlich.

Außerdem ist eine Flasche einfach praktisch. Eine leere Flasche darfst du nämlich im Handgepäck mitnehmen und kannst sie an Wasserspendern auffüllen. An einigen Orte gibt es mittlerweile auch echt coole Zero Waste Programme, bei denen du in Hotels oder Shops kostenfrei deine Flasche auffüllen kannst. In Südostasien kannst du zum Beispiel sehr gut zurechtkommen, ohne jemals eine Plastikflasche kaufen zu müssen. Dort gibt es beispielsweise das Trash Hero Programm oder in Bali das Refill My Bottle Programm. Aber auch in Deutschland und Europa allgemein gibt es solche Inititativen. Mit Refill Tap kannst du schauen, wo du deine Flasche mit Leitungswasser füllen kannst.

Allerdings hast du echt die Qual der Wahl, wenn du dir eine Flasche kaufen möchtest. Denn es gibt so viele verschiedene Flaschen: Ich habe aktuell die FLSK* in 500 ml und 750 ml. Ich finde die eigentlich echt toll, nur leider können da keine kohlensäurehaltigen Getränke rein. Ich habe gerade diese hier im Auge, die auch Getränke mit Kohlensäure erlaubt: Aquachic*. Wer Wasser mit Geschmack mag, sollte sich die 720*DGREE* anschauen. Die kommt mit einem Einsatz für Obst, Gemüse oder Kräuter, die ihren Geschmack an das Wasser abgeben. Das ist nicht nur lecker, sondern auch gesund!

Ich habe außerdem die Smart Bottle REBO, die trackt, wie viel Wasser ich trinke und mich auch entsprechend über eine App erinnert, wenn ich zu wenig trinke. Cool, oder? Das fällt also auch in diese Kategorie. Als letzte Alternative habe ich eine Flasche für dich als Vorschlag, die in Leerform nicht so sperrig ist: eine flexible Softbottle*. Das folgende Foto ist übrigens nicht gestellt gewesen!

 

Barbara mit Trinkflasche

Reise mit fester Seife & Co.

Flüssige Kosmetikprodukte sorgen (nicht nur) auf Reisen für eine Menge Plastikmüll. Zum Glück gibt es mittlerweile fast alles auch in fester Form: Ob Seife, Duschgel, Bodylotion oder Shampoo… Die festen, kleinen Stücke sind praktisch und auch noch nachhaltig. Ich habe mich mal durch die festen Produkte von Lush getestet, aber leider das Shampoo gar nicht vertragen. Ansonsten fand ich alles gut, was ich probiert habe. Auch bei Ben und Anna habe ich ein paar Sachen ausprobiert, z. B. die feste Zahnpasta und die Deocreme. Außerdem habe ich die bunte Zahnbürste von denen, die das Motto „brush for equality“ hat. Wenn die festen Produkte wie Duschgel oder Shampoo nass geworden sind, weil du sie zum Beispiel unter der Dusche verwendest, kannst du sie einfach in einer Aluminiumbox transportieren.

 

Reise mit nachhaltigen Rucksäcken

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise den passenden wählen kann. Am liebsten reise ich mit meinem Equipment von Osprey. Denn die haben auch eine ganz tolle Serie aus nachhaltigen Rucksäcken, die zu 100 Prozent aus recycelten Materialien gemacht sind. Osprey hat sich gänzlich der Natur verschrieben. Ein wichtiger Ansatz der Nachhaltigkeitsstrategie ist der Schutz und die Erhaltung der Natur. Zu der Nachhaltigkeitsserie gehören zum Beispiel der Osprey Arcane Rolltop* und der Arcane Tote Pack*, die ich beide unheimlich gerne auf Reisen dabei habe.

Barbara mit Osprey Arcane Tote Pack

 

Reise mit nachhaltiger Kleidung und Schuhen

Ich reise viel und gerne mit Sport-Outfits von Stronger, die ich sowohl beim Wandern, beim Stadtbummel als auch beim morgendlichen Yoga trage. Oder auch einfach im Alltag.

  • Alle Lieferanten haben einen Verhaltenskodex unterzeichnet, der Regelungen bzgl. Arbeitsbedingungen und ähnlichem festhält
  • Nutzung von recyceltem Material wie Altplastik
  • Nutzung von Bio-Baumwolle in Baumwollkleidern
  • Klimakompensation beim Kauf ausgewählter Kollektionen
  • Langlebige Verpackung

Barbara beim Morgen-Yoga auf der Donau-Kreuzfahrt mit der A-Rosa Riva

Auch nachhaltige Schuhe stehen bei mir im Schrank: Yuccs Schuhe.

Yuccs Shoes 5

Reise mit dem sinnvollsten Verkehrsmittel

Klar, fliegen lässt sich nicht immer vermeiden. Aber frage dich am besten vor jeder Reise, ob es wirklich notwendig ist, mit dem Flugzeug an dein Ziel zu gelangen. Ökologisch betrachtet, ist es natürlich sinnvoll, nur innerhalb deines Heimatlandes Urlaub zu machen und am besten sogar mit dem Fahrrad an dein Ziel zu fahren. Es ist aber nicht verwerflich, wenn du unter gewissen Voraussetzungen gelegentlich den Flieger nutzt.

KLM nachhaltiger Tourismus

  • Überlege dir, wie weit dein Ziel entfernt ist. Alles bis 2.000 Kilometer kann man sehr gut auch mit Bus und Bahn erreichen. Ich gehe sogar so weit, dass ich mittlerweile alle privaten Reisen innerhalb Europas mit Bus und Bahn antrete. Solltest du eine Reise außerhalb Europas machen wollen, kommst du wahrscheinlich kaum um das Fliegen herum. Die wenigsten von uns können es sich sowohl zeitlich als auch finanziell leisten, zum Beispiel auf dem Landweg nach Südostasien zu reisen. Wobei das zugegebenermaßen ein großer Traum von mir ist.
  • Falls du dich für das Flugzeug als Transportmittel entscheidest, schau dir die Airline genau an. Manche setzen mehr auf Nachhaltigkeit als andere. Bei KLM wird Nachhaltigkeit ganz groß geschrieben. Zum Konzept gehört unter anderem, dass sich KLM ganz stark für den Einsatz von nachhaltigem Flugkraftstoff einsetzt. Im Januar 2021 ist bereits die weltweit erste Passagiermaschine gestartet, die mit synthetischem Kerosin betankt worden war. Damit das zur Gewohnheit werden kann, entsteht gerade die erste Anlage der Niederlande, in der aus Altspeiseöl und organischen Abfällen nachhaltiger Kraftstoff erzeugt werden soll. Ergänzt wird das von anderen Projekten innerhalb von KLM. So soll beispielsweise ein geschlossener Recyclingkreislauf bestehen – ohne Einwegplastik auf Flügen. Auch der Bodenbetrieb soll CO2-neutral sein. Außerdem forscht KLM gerade an modernen Flugzeugen, deren Form zu einem geringeren Treibstoffverbrauch verhelfen soll.
  • Ein weiterer Tipp, wenn du doch fliegen musst: Du kannst immer noch den CO2-Ausstoß deiner Reise kompensieren. Das geht zum Beispiel mit Atmosfair. Berechne einfach mit zum Beispiel Ecopassenger den Kohlendioxidausstoß, den Energieressourcenverbrauch, sowie den Ausstoß von Feinstaub, Stickoxiden und Nicht-Methan-Wasserstoffen und kompensiere die ermittelten Werte bei Atmosfair. Da kannst du auch vergleichen, wie die Werte sich bei einer Reise mit Auto, Schiff oder Flugzeug unterscheiden. Alternativ bieten die meisten Airline aber auch Kompensation an. Bei KLM konnte ich das einfach in der Übersicht zu meiner Reise machen, wo ich auch mein vegetarisches Essen hinzubuchen konnte. Alles easy!
  • Wenn dir Nachhaltigkeit wichtig ist, solltest du außerdem darüber nachdenken, was du alles mitnimmst. Muss wirklich das Bügeleisen mit auf Reisen? Kommst du nicht auch mit weniger Kleidung aus? Manchmal ist weniger mehr! Vor allem wenn du dich für das Flugzeug entscheidest, macht es für den ökologischen Fußabdruck einen großen Unterschied, ob du nur mit Handgepäck oder mit einem vollgepackten 60 Liter Koffer unterwegs bist. Sinnvoll packen ist also auch nachhaltig!

Buche nachhaltige Unterkünfte

Über Portale wie bookitgreen kannst Unterkünfte buchen, die Wert auf Nachhaltigkeit legen. Ansonsten kannst du schauen, ob das Hotel auf der Website Stellung zu nachhaltigem Tourismus bezieht. Das kann hinsichtlich des Müllmanagements sein, der angebotenen Lebensmittel, die vom Bauernhof um die Ecke oder gar aus dem eigenen Garten kommen, oder bei der Verwendung von Bettwäsche aus Biobaumwolle. Dann handelt es sich um eine gute Unterkunft im Sinne des nachhaltigen Tourismus. 

 

Verzichte auf All-Inclusive und unterstütze die Bevölkerung

Beim nachhaltigen Tourismus steht auch im Vordergrund, dass du dich mit der einheimische Kultur auseinandersetzt und die Bevölkerung unterstützt. Beim All-Inclusive-Urlaub unterstützt du jedoch häufig nur die großen Tourismuskonzerne. Nachhaltiger Tourismus verzichtet daher auf All-Inclusive. Stattdessen solltest du lieber bei kleinen, familiengeführten Hotels unterkommen und in lokalen Restaurants essen.

Natürlich gibt es auch Ausnahmen: Wer zum Beispiel für einen Entspannungsurlaub in einem familiengeführten Inselresort unterkommt, kann schwer woanders essen gehen. Allerdings kann man in so einem Fall besonderen Wert darauf legen, dass das Resort sich mit Nachhaltigkeit beschäftigt und einen Fokus auf dieses Thema legt. So war es in Cempedak, wo ich vor einigen Jahren ein Wochenende verbringen durfte, während ich in Singapur war.

Wenn du darauf achtest, kommt das Geld, das du ausgibst, da an, wo es soll: Bei den Menschen vor Ort.

Barbara Wat Pa Tam Wua

 

Lerne dein Zielland kennen

Mit dem Verzicht auf All-Inclusive geht auch einher, dass du dich ein wenig mit dem Zielland auseinander setzt. Denn nachhaltiger Tourismus hat ganz viel mit Respekt zu tun. Respekt vor der Natur, der Umwelt und den Menschen. Und dazu gehört auch, dass du dich informierst, vielleicht ein paar Brocken der Landessprache sagen kannst (danke, bitte und hallo reichen bereits) und ein wenig über die lokale Kultur weißt. Zum Beispiel ist es in Südostasien ganz wichtig, dass du die Schuhe (und meistens auch die Socken) ausziehst, wenn du irgendwo hineingehst. Sei es ein Tempel oder eine Wohnung. Alles andere wird als respektlos aufgefasst und sehr häufig auch nicht geduldet. Und wenn du das Glück hast, während eines Volksfestes in deinem Reiseland zu sein, dann lass dir die Möglichkeit eines Einblicks in die Kultur nicht entgehen. Auf dem folgenden Foto war ich zum Beispiel in Thailand auf dem Fest Loy Krathong, dem thailändischen Lichterfest.

Barbara mit Krathong

 

Müllvermeidung auf Reisen

Auch auf Reisen gilt es, Müll – vor allem aus Plastik – zu vermeiden. Das Thema wird umso wichtiger, wenn man bedenkt, dass in vielen beliebten Reiseländern weder Mülltrennung noch Recycling bekannte Konzepte sind. Oft landet der Müll sogar in der Natur. Dem können wir ein wenig entgegenwirken, indem wir möglichst wenig Müll produzieren. Wenn du weißt, dass du auf deiner Reise als Selbstversorger unterwegs bist, nimm zum Beispiel Jutebeutel für deine Einkäufe mit, sodass du keine Plastiktüten annehmen musst. Je nachdem wohin ich reise, nehme ich auch ganz gerne mal Besteck aus Bambus mit. So muss ich Plastikbesteck bei einem schnellen Imbiss nicht annehmen. Über das Thema Wasser habe ich ja bereits in Punkt eins geschrieben, dass eine Trinkflasche sehr praktisch ist. Auch Tipps rund um Kosmetikprodukte habe ich dir bereits gegeben. Aber neben Verpackungen und Plastikmüll kannst du auch deinen Papiermüll reduzieren. Zum Beispiel, indem du möglichst viel online hast. Speichere deine Hotelbestätigungen online bzw. auf deinem Handy ab. Auch Karten jeder Art brauchst du nicht in Papierform, solange du ein Handy hast. Bei Google Maps oder MapsMe kannst du Karten einfach runterladen, sodass sie auch offline zur Verfügung stehen.

 

 

Respektiere die Natur vor Ort

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein. Die Natur zu respektieren, gehört eigentlich zum guten Ton. Und trotzdem sieht man immer wieder Touristen, die ihren Müll nicht richtig entsorgen, sondern einfach in den Wald schmeißen. Oder Touristen, die Tiere nicht respektieren, ihnen nahe kommen, sie für ein perfektes Selfie bedrängen. Auch sieht man Touristen, die nicht die ausgeschriebenen Pfade verwenden oder über Absperrungen springen, um „näher dran zu sein“. Daher hier mein starker Appell: Bitte respektiere die Natur. Und das gilt weltweit. Zuhause wie auf Reisen.

Storchennest

 

Mach ein CleanUp

Wenn du dich auf Reisen nützlich machen möchtest, kannst du an einem CleanUp vor Ort teilnehmen. Gemeinsam mit anderen Reisenden, aber auch mit Locals, sammelst du dann Müll in der Natur auf. Schau einfach online, ob es an deinem Reiseziel solche Aktionen sind.

Nachhaltiger Tourismus – Mein Fazit

Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Thema, dass eigentlich alle etwas angeht. Ich mache mir schon seit vielen Jahren Gedanken darüber, wie ich als Vielreisende mein Verhalten und meine Prozesse nachhaltiger gestalten kann. Mit den oben erwähnten Punkten, denke ich, dass ich einen vertretbaren Weg gefunden habe, wie ich auch häufiger reisen kann – und zwar mit einem guten Gewissen. An erster Stelle sollte stehen, dass wir selbstreflektiert handelt und uns auch mal hinterfragen. Wenn wir das tun, sind wir schon ein gutes Stück weiter!

Was sind deine Gedanken zum nachhaltigen Tourismus? Ich bin gespannt auf deinen Kommentar!

Deine Barbara

*Offenlegung*

Dieser Beitrag ist im Rahmen einer Kooperation mit der Airline KLM entstanden, mit der mein Mann und ich im Oktober auf Einladung nach Curaçao geflogen sind. Eine finanzielle Vergütung habe ich dafür nicht erhalten. Meine Meinung ist davon nicht beeinflusst und bleibt meine eigene.

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Herbst am MainRadweg

DEUTSCHLAND

DER MAINRADWEG

Barbara mit Stronger

DEUTSCHLAND

WANDERN IN DER VULKANEIFEL

Rosengarten Klingenberg

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KLINGENBERG

Eifelsteig und Co. – 3 Tage Wandern in der Vulkaneifel

Eifelsteig und Co. – 3 Tage Wandern in der Vulkaneifel

Eifelsteig und Co. – 3 Tage Wandern in der Vulkaneifel

Schlafende Vulkane, Maare, weite Landschaften und dichte Wälder… Das macht die Vulkaneifel aus!

Die Eifel hat mich eigentlich schon länger zu sich gerufen, aber wie das so ist, habe ich es immer vor mir hergeschoben. Sie ist nun mal nicht ganz so um die Ecke von Frankfurt wie zum Beispiel der Odenwald… Nun habe ich es aber dennoch geschafft, diesen Ort drei Tage lang zu erkunden, der in vielerlei Hinsicht so besonders ist. Eine einzigartige Landschaft, die nur darauf wartet, erwandert zu werden, belohnt mit atemberaubender Aussicht.

Überzeuge dich selbst:

Eifel vs. Vulkaneifel

Eifel ist nicht gleich Eifel. Denn was ich vor meinem Besuch nicht wusste, ist dass sie aus mehreren Naturlandschaften besteht, die unterschiedlicher kaum sein könnten: es gibt Moor- und Heidelandschaften, ausgedehnte Flusslandschaften (durch die das Unglück diesen Sommer passieren konnte – aber eben nicht in der Vulkaneifel) und das Vulkanland mit seinen charakteristischen Maaren.

Eifellandschaft

Ich gebe zu, dass ich persönlich eigentlich immer gleich an die Vulkaneifel gedacht habe. Aber sie ist auch ein besonderer und einzigartiger Teil der Eifel. Ganz im nordwesten von Rheinland-Pfalz gelegen, ist die Vulkaneifel nicht nur nationaler Natur- sondern auch Global Geopark, der auch von der UNESCO als Vulkaneifel Geopark anerkannt und geschützt ist. So wird das erdgeschichtliche und kulturelle Erbe der Region in besonderem Maße gewürdigt.

Der Landkreis Vulkaneifel ist übrigens nicht ganz deckungsgleich mit der geografischen Vulkaneifel, sondern zieht sich noch in die Ost- und Westeifel. Alles liegt in der Region Trier, damit du das besser zuordnen kannst.

 

Vulkanismus und die Entstehung der Maare

Die Vulkane der Eifel sind wohl schon vor etwa 50 Millionen Jahren entstanden und sie prägen das Landschaftsbild der Vulkaneifel bis heute.

Anders als bei den vielleicht bekannteren Vulkanen wie Vesuv und Ätna, der ja noch fleißig Lava spuckt, haben sich die Kegel in der Vulkaneifel mit Grundwasser gefüllt. So sind die Maare entstanden. Das jüngste Maar ist erst ca. 10.000 Jahre alt. Es gab über 75 solcher Maare. Jedoch sind alle bis auf 10 zu sogenannten Trockenmaaren geworden – also verlandet. Heute sind die Trockenmaare gerade noch als Krater zu erkennen. Die, die mit Wasser gefüllt sind, werden „die blauen Augen der Eifel“ genannt.

Pulvermaar

Wer jetzt denkt, dass der Vulkanismus in der Eifel der Vergangenheit angehört, irrt jedoch: Unter den Füßen der Eifel-Wanderer brodelt es weiterhin und es treten an bestimmten Stellen vulkanische Gase aus, die davon zeugen. Am Laacher See, einem der Maar, tritt zum Beispiel Kohlendioxid aus.

Ein Vulkanausbruch ist eigentlich längst überfällig. Der letzte ereignete sich 10.930 vor Christus und statistisch gesehen reißt das glühende Magma alle 5.000 bis 10.000 Jahre die Erde auf. Vulkanologen deuten die Aktivität der Magmaströme und der Erdbeben so, dass der nächste Ausbruch erst in 20.000 Jahren kommen soll. Einen spannenden Zeitungsartikel kannst du hier finden: Vulkane brodeln unter den Touristen der Eifel.

Wandern in der Vulkaneifel

Keine andere deutsche Region ist so von den vier Elementen – Feuer, Wasser, Luft und Erde – geprägt. Lava brodelt unter den Füßen der Wanderer und den Tretbooten in den sonst idyllischen Maaren. Egal ob du weit wanderst oder dir kurze Rundwege lieber sind  – die Vulkaneifel hat sicher etwas, das zu dir passt. Natürlich kannst du dir die ausgewählte Tour über Apps komoot oder Outdooractive laden. Aber sei dir sicher: In Rheinland-Pfalz wurde ein sehr gut funktionierendes System für die Beschilderung von Wanderwegen entwickelt. Du kannst also getrost den Wegweisern folgen.

Vulkaneifelpfad

Grenzstein und Wegweiser

Eifelsteig und Lieserpfad

 

Übernachtungsmöglichkeiten in der Vulkaneifel

Wir haben auf unserem Bloggerwandern ganz naturnah übernachtet – nämlich auf einem Camping Platz! Wir waren im Feriendorf Pulvermaar und haben dort unsere Zelte aufgeschlagen.

Andere Übernachtungsmöglichkeiten in der Vulkaneifel und in der Eifel allgemein findest du hier:

 

Literaturtipp zur Eifel

Wer noch mehr Tipps rund um die Eifel möchte, sollte in den Eifel-Band der Insider-Trips-Reihe von Marco Polo schauen. Dort findet ihr ganz viele Secret Tipps zur gesamten Eifel – nicht nur zur Vulkaneifel.

 

Das Bloogerwandern

Jährlich lädt der Tourismusverband Rheinland-Pfalz zu einem Bloggerwandern ein. In diesem Jahr ging es in die Vulkaneifel und war ich zum ersten Mal dabei – hoffentlich nicht zum letzten Mal. Die anderen Teilnehmer waren:

Pause vom Wandern

 

Auf der Gerolsteiner Dolomiten-Acht

Die Gerolsteiner Dolomiten-Acht ist ein Wanderweg, der eigentlich aus zwei Rundwegen besteht, die einen Berührungspunkt haben: dem Gerolsteiner Felsenpfad und dem Gerolsteiner Keltenpfad. Beide Rundwege vereint ergeben eine Acht, die für Unendlichkeit und ein immerwährendes Wandererlebnis stehen.

Auf dem Berührungspunkt in der Mitte liegt Gerolstein, das auch Ausgangspunkt der Wanderung ist. Das Gerolsteiner Mineralwasser ist eines der meistverkauften Wasser der Welt und so verläuft die Wanderung ganz im Zeichen des wichtigsten Elements.

Die Gerolsteiner Dolomiten-Acht ist einer der Muße-Pfade. Sie laden ein, abzuschalten und zu entschleunigen, den Alltag für eine Weile hinter sich zu lassen. Wir sind unterwegs mit dem Natur- und Geoparkführer Vulkaneifel Johannes Munkler, der uns allerlei Wissenswertes über die Region erzählt, während wir Schritt für Schritt die Gerolsteiner Dolomiten erklimmen – das Wahrzeichen von Gerolstein.

Bloggerwandern

Sobald das Munterley-Plateau auf 482 Metern erreicht ist, hast du einen fantastischen Ausblick auf Gerolstein. Weiter geht's Richtung Buchenlochhöhle. Sie ist vor über 1,8 Millionen Jahren entstanden und ist etwa 30 Meter lang und 4 Meter breit. Mit einem „Brief von einem Neandertaler“ möchte unser Guide uns zeigen, dass die Höhle unseren Vorfahren bereits in der Eiszeit Schutz geboten hat.

Buchenlochhöhle

Raus aus dem Wald und schon geht's zum nächsten Highlight: einem Trockenmaar! Der Vulkankrater der Papenkaule ist 80 Meter breit und 20 Meter tief und vor etwa 10.000 Jahren entstanden.

Vorbei geht es auch an der Kasselburg. In der Burg aus dem 12. Jahrhundert sind Greifvögel und Wölfe untergebracht. In dem Adler- und Wolfspark befinden sich naturnahe Gehege und geräumige Volieren. Außerdem finden hier regelmäßig Veranstaltungen wie Ritterspiele statt.

Kasselburg Pelm

Zuletzt erreichen wir den Gerolsteiner Geoacker, der einen Einblick in die Erdgeschichte gewährt. Zudem werden verschiedene Steine hierher gebracht, die von Kindern untersucht werden können.

Steine in der Eifel

Lava in der Eifel

Nun ist es nicht mehr weit bis nach Gerolstein und unserem Ausgangspunkt: dem Bahnhof mit der Tourist Info.

 

Auf dem Eifelsteig

Insgesamt verläuft der Eifelsteig über eine Länge von 313 Kilometer und ist in 15 Etappen unterteilt. Das schafft man natürlich nicht in drei Tage. Rheinland-Pfalz Tourismus hat sich daher für uns Teil der 11. und 12. Etappe rausgesucht, die wir an zwei Tagen erwandert haben.

 

Die 11. Etappe des Eifelsteigs

Die 11. Etappe sind wir von Tettscheid bis zum Gemündener Maar gelaufen. Die Wanderung führte uns an gleich drei Maaren vorbei: dem Schlakenmehrener Maar, dem Weinfelder Maar und dem Gemündener Maar.

Von Tettscheid geht es hinab bis zum Tettscheider Stausee. Er ist kein Maar. Dennoch nutzen wir die Zeit an diesem idyllischen Ort für eine Pause und eine erhalten eine kleine Einführung in den Vulkanismus der Region.

In der Eifel

Vulkanologische Karte

Immer an der Lieser entlang, führt der Eifelsteig nun durch ein saftig-grünes Tal. In der Ferne sehen wir Wasserbüffel grasen, die hier angesiedelt werden.

Wir überqueren eine Straße und sehen einen Weg hoch zum Hoher List, einem Vulkan, auf dessen Gipfel eine Sternenwarte steht.

Kurz darauf ist das Schalkenmehrener Maar durch die Bäume zu erkennen und kommt immer näher. Wer seine Badesachen dabei hat, kann ins kühle Nass hüpfen. Der Weg führt nämlich durch den Ort Schalkenmehren hindurch.

Am Schalkenmehrener Maar

Auf der anderen Seite des malerischen Ortes geht es wieder bergauf. Oben angekommen, hast du einen Blick auf das nächste Maar: Das Weinfelder Maar, das auch Totenmaar genannt wird. Grund dafür ist die Pest, die in Weinfeld wütete. Übrig blieb nur noch die kleine Kapelle, zu der wir am Rand des Maars entlang wandern. Du kannst sie auch betreten. Am Eingang wirst du ein Seil sehen. Wenn du daran ziehst, läutest du die Glocken und hast einen Wunsch frei.

Am Toten Maar

Im Endspurt geht es zum Gemündener Maar, wo wir von einem Taxi eingesammelt werden, nachdem wir uns mit Kaffe und Kuchen im Restaurant Kulimarik gestärkt haben.

 

Die 12. Etappe des Eifelsteigs

Die gesamte Etappe führt über knapp 19 Kilometer von Manderscheid zum Kloster Himmerod. Wir beginnen unsere Wanderung jedoch in Karl.

Wanderweg in Karl

Hinab ins Tal führt der Weg durch eine magische Waldlandschaft mit Wurzeln, Moos und Felsen. Man fühlt sich fast in eine Märchenlandschaft versetzt. Unten angekommen, gelangen wir in eine Auenlandschaft, in der wir noch ein paar Spuren des Hochwassers entdecken können.

Eifelsteig

Barbara auf dem Eifelsteig

Danach erreichen wir einen schmalen Pfad, der durch hochgewachsenes Gelände führt, das uns alle überragt. Mit so einer abwechslungsreichen Umgebung hatte ich nicht gerechnet.

Blogger beim Bloggerwandern

Der letzte Teil bis zum Kloster Himmerod führt über eine geteerte Straße und so kommt man nun schneller voran. Bald ist das Kloster erreicht. Es ist eine Zisterzienserabtei und wurde vor knapp 900 Jahren als erstes diesen Ordens in Deutschland erbaut.

Das Kloster Himmerod

Kloster Himmerod

Im Kloster Himmerod

Es markiert nicht nur das Ende der Etappe, sondern auch das Ende unser kurzen Reise.

 

 

Die Sponsoren

Ohne die freundliche Unterstützung der Sponsoren hätte das Bloggerwandern nicht stattfinden können. Zumindest nicht in dieser Form. Von daher bedanke ich mich hiermit bei den diesjährigen Sponsoren:

Begleitet wurde das Bloggerwandern zudem vom Outdoor Magazin.

Mein Reise-Equipment

Da ich auch immer wieder gefragt werde, wie und mit was ich auf Reisen gehe, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht, die ich in der Eifel dabei hatte:

 

Rucksack

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise den passenden wählen kann. Am liebsten reise ich mit meinem Equipment von Osprey. Auch in der Eifel hatte ich einen Osprey-Rucksack dabei: und zwar den Archeon 25*, der von der Größe ideal war, um für die drei Tage genug einzupacken.

Osprey Archeon

Als Tagesrucksack hatte ich den Sylva* dabei, der zum Wandern mein absoluter Lieblingsrucksack geworden ist.

 

 

Kleidung, Schuhe und Zelt

Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Meine Wanderschuhe, mein Fließpulli, meine Regenjacke und auch mein Zelt sind von Decathlon. In der Eifel hatte ich allerdings mehrere Sport-Outfits von Stronger dabei.

Beim Wandern

Barbara mit Stronger

 

 

Kamera

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*, aber momentan nutze ich auch ganz viel mein 18-135mm Objektiv*. Das ist zum Reisen ideal, wenn du nicht ständig das Objektiv wechseln möchtest. Fürs Donau-Delta empfehle ich dir aber definitiv noch ein Teleobjektiv. Ich war mit meinen 135mm nicht sehr zufrieden und würde dir raten, ein Objektiv mit mindestens 200mm mitzunehmen.

 

Mein Fazit zum Bloggerwandern in der Eifel

Die Vulkaneifel ist einfach wunderschön! Ich habe mich direkt in die Maar verliebt – auch wenn ich mich nicht trauen würde, in einem baden zu gehen. Ich bin einfach kein Freund von kaltem Wasser. Aber landschaftlich ist die Vulkaneifel herrlich und wahnsinnig viel zu bieten. Wer Wandern möchte und dabei viel Abwechslung wünscht, sollte hier genau das finden, was er sucht!

Hast du noch Fragen zur Eifel? Warst du schon einmal dort? Dann berichte mir davon in den Kommentaren!

Deine Barbara

*Offenlegung*

RLP Tourismus war so freundlich, mich sowie die anderen Blogger zum Bloggerwandern einzuladen. Eine finanzielle Vergütung habe ich dafür nicht erhalten. Meine Meinung ist davon nicht beeinflusst und bleibt meine eigene.

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Barbara Sonnenaufgang Sprinzelfelsen

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5 FOTOSPOTS IM PFÄLZERWALD

Mandelblüte

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ROADTRIP ZUR MANDELBLÜTE

Dahner Felsenpfad Felsen

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DAHNER FELSENPFAD

Donau-Kreuzfahrt mit A-Rosa – In 16 Tagen bis ins Donaudelta

Donau-Kreuzfahrt mit A-Rosa – In 16 Tagen bis ins Donaudelta

Donau-Kreuzfahrt mit A-Rosa – In 16 Tagen bis ins Donaudelta

Ursprüngliche Landschaft, Pelikane, mit ganz viel Glück sogar Flamingos und unfassbare Sonnenuntergänge…

Lensball Donau-Kreuzfahrt

Das ist quasi das Motto des Donaudeltas. Die meiner Meinung schönste Art, das Donaudelta zu erleben, ist mit einer Donau-Kreuzfahrt. Ich hatte zwar bereits eine Donau-Klassiker-Fahrt mit Wien, Bratislava und Budapest gemacht, aber dabei fährt man gerade mal die Hälfte der Strecke bis ins Delta ab. Dementsprechend war es für mich auch nicht so schlimm, dass wir wegen Regelungen der Pandemie leider weder in der Slowakei noch in Ungarn halten durften. Zwar hätte ich mich sehr gefreut, mal wieder in Budapest zu sein, aber das absolute Highlight der Tour war das Donaudelta! Mit dabei war übrigens Esther von Esther's Travel Diary.

Aber sieh selbst, wie die unsere Donau-Kreuzfahrt verlaufen ist:

Eine Flusskreuzfahrt mit A-Rosa

Ich liebe Reisen über alles! Nichtsdestotrotz hat es auch etwas stressiges, wenn man viel in kurzer Zeit sehen will. Daher finde ich Flusskreuzfahrten ideal. Einfach an Board gehen, die Fahrt genießen und die Orte entdecken, an denen man Halt macht. Das ist definitiv etwas anderes als eine Backpack-Reise, aber ich persönlich mag die Abwechlsung.

Mit A-Rosa kannst du auf dem Douro, der Donau, der Seine, der Rhône und dem Rhein Europa erkunden und dich zu den Highlights wie Wien, Budapest, Amsterdam und Paris fahren lassen. Nebenbei gibt es leckeres, lokales Essen und Wellness in der Sauna. Entspannter kann man diese Sehnsuchtsorte nicht entdecken.

 

Nachhaltigkeit bei A-Rosa

Schon seit einigen Jahren liegt mir das Thema Nachhaltigkeit sehr am Herzen. Ich finde, es ist gar nicht möglich so viel zu reisen und nichgt gleichzeitig über die Konsequenzen für die Natur nachzudenken. Dabei gilt es dann, die entsprechende Balance zu finden. Und bei A-Rosa steht die Umwelt ganz weit oben.

Verantwortung zu übernehmen, bedeutet jedoch auch ein Nachhaltigkeitskonzept zu haben. Dies ist bei A-Rosa der Fall. Belohnt wurde dies bereits 2020 mit der Verleihung des Green Award, das gleich zwei der A-Rosa-Schiffe erhalten haben. Die Nachhaltigkeitsstrategie von A-Rosa sieht folgendermaßen aus:

  • Vermeidung von Abfall durch effizientes Abfallmanagement
  • Sauberes Wasser, damit das Wasser der Flüsse nicht verunreinigt wird
  • Plastikfreiheit durch Einsparen von Einwegplastikprodukten
  • Reduzierung von Emissionen durch die Verwenden von Autodiesel (also kein Schweröl!)
  • Das E-Motion Ship mit einem Hybridantrieb, bei dem die Städte mit einem Elektroantrieb emissions- und geräuschlos angefahren werden

 

An Board bei A-Rosa

Ich werde häufig gefragt, wie es denn so an Board eines Flusskreuzfahrt-Schiffes ist und ob man sich da nicht langweilt. Diese Angst kann ich dir nehmen! Tatsächlich gibt es eigentlich immer etwas zu tun. Wenn nicht gerade Landgang ist, kannst du in den Fitness- bzw. Wellnessbereich, aufs Sonnendeck und die Landschaft mit einem Cocktail genießen oder bei einem spannenden Vortrag zuhören.

Flusstag Donau-Kreuzfahrt A-Rosa

Barbara Sonnenaufgang Donau-Kreuzfahrt

Barbara in der Sauna A-Rosa

Bei den langen Fahrten wie der Donau-Kreuzfahrt ins Donau-Delta gibt es nämlich Lektoren an Board, die über verschiedene Themen referieren. Auf der Fahrt, bei der ich dabei war, hat Lektor Hartmut tagsüber über Astronomie und Raumfahrt erzählt. Nachts hat er mehrmals weitere Treffen einberaumt, bei denen er an Deck den Sternenhimmel erklärt hat. Jetzt erkenne ich endlich mehr als nur den Großen Wagen und den Gürtel des Orion!

Außerdem muss ich an dieser Stelle erwähnen, dass es mindestens viermal pro Tag etwas zu essen gibt: Frühstück, Mittagessen, Kaffe & Kuchen sowie Abendessen. An besonderen Orten gibt es zusätzlich noch einen Snack auf dem Sonnendeck.

 

Treffpunkt: Passau

Aber nun nochmal auf Anfang!

Mit dem Nachtbus ging es für mich nach Passau. Wenn du bereits am Vortag anreisen und dir Passau in Ruhe anschauen möchtest, schau doch mal hier nach einer Unterkunft:

Hotels in Passau bei Booking*

Da wir erst ab 14 Uhr an Board durften, verbrachte ich noch den Vormittag in der schönen Drei-Flüsse-Stadt. Sie liegt nämlich direkt da, wo Donau, Ilz und Inn zusammenfließen. Am besten sieht man diesen Zusammenfluss von der Veste Oberhaus. Der Aufstieg hat es durchaus in sich, vor allem wenn du – wie ich – einen vollgepackten Rucksack dabei hast. Aber es hat sich absolut gelohnt.

Passau Veste Oberburg

Passau Drei-Flüsse-Stadt

Gegen 14 Uhr bin ich dann zurück zum Hauptbahnhof und habe das Shuttle nach Engelhartszell genommen.

 

Die Stopps der Donau-Kreuzfahrt

Eins muss ich an dieser Stelle nochmal erwähnen: Die Stopps dieser Donau-Kreuzfahrt entsprechen nicht den regulären Halteorten. Das liegt in den Corona-Regularien begründet, die uns leider in manchen Ländern das Halten untersagt haben. Wundere dich also bitte nicht, wenn du eine Fahrt buchen möchtest und keine findest, die an denselben Städten ankert wie das bei unserer der Fall war.

 

Ablegesteig: Engelhartszell

Die Donau-Kreuzfahrten von A-Rosa starten aus dem österreichischen Dorf Engelhartszell.

A-Rosa in Engelhartszell

Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel begann die Auslaufmusik zu spielen und von Deck beobachteten wir, wie unser Schiff, die A-ROSA Riva, zum ersten Mal die Dockstation verließ.

Das erste Highlight folgte sogleich: Die Donauschlinge! Eigentlich heißt dieses Naturwunder, bei dem sich der Fluss in einer 180 Grad-Wende durchs Tal windet, Schlögener Schlinge. Aber unter Touristen ist sie vor allem als Donauschlinge bekannt.

Im Anschluss blieb Zeit, das Schiff zum ersten Mal zu erkunden: Die Lounge, das Restaurant, das Sonnendeck. Der Ruheraum und die Sauna waren zwar leider aus gegebem Anlass nur nach vorheriger Reservierung und von maximal drei Personen zu nutzen, hatten aber einen fantastischen Panoramablick.

Auch meine Kabine konnte ich nun in Ruhe begutachten. Ich hatte einen französischen Balkon, sodass ich direkt beim Aufwachen auf die vorbeischauende Landschaft blicken konnte.

A-Rosa Kabine

 

Erster Stopp: Wien

Am nächsten Morgen wachte ich früh auf und hatte ihn endlich wieder: diesen wundervollen Blick nach draussen, wenn man auf einem Schiff ist und das Land an einem vorbeizieht.

Im Laufe des Vormittags kamen wir in Wien an. Dort war ich bereits 2011 schon einmal und noch einmal 2017. Trotzdem hatte ich Lust auf einen Rundgang durch die Altstadt mit der Hofburg und dem Stephansdom und den ganzen Klassikern. Also habe ich mir ein Tagesticket in der ÖBB gekauft – die U-Bahnstation ist keine 10 Minuten zu Fuß vom Anleger – und mich auf den Weg gemacht.

Karlskirche Wien

Am Abend habe ich noch einen kurzen Ausflug zum Prater gemacht, der nur eine U-Bahnstation vom Anleger entfernt ist und den ich noch gar nicht kannte. Leider fing es an zu regnen wie aus Eimern. Aber es war trotzdem schön und er ist viel größer als ich es mir vorgestellt hatte.

 

Zweiter Stopp: Hainburg an der Donau

Eigentlich ist der zweite Stopp dieser Tour Budapest. Da aber wegen Corona aktuell alles ein bisschen anders ist und wir leider in Ungarn und in der Slowakei gar nicht halten durften, haben wir am Tag nach Wien einen Stopp in Hainburg an der Donau eingelegt. Ein bisschen Flexibilität gehört in diesen Zeiten einfach dazu.

Hainburg ist ein wunderschöner, kleiner Ort, der von zwei Hügeln umgeben ist, die etwa gleich hoch sind. Der eine ist der Schlossberg, auf dem du eine Ruine aus dem Mittelalter bewundern kannst. Das andere ist mehr so eine Art Tafelberg. Wir haben uns entschieden auf den Schlossberg zu wandern und waren so begeistert von der Aussicht, dass wir fast die Zeit vergessen hätten und uns auf dem Rückweg ein bisschen sputen mussten.

Barbara in Hainburg

Von Hainburg sind es übrigens nur etwa 15 Minuten bis nach Bratislava. Deswegen wurde auch ein Busausflug dorthin angeboten. Allerdings nur für Geimpfte.

 

Dritter Stopp: Vukovar

Im kroatischen Vukovar lebten schon immer verschiedene Ethnien, darunter eine große Zahl von Kroaten und Serben. Daher war die Stadt während des Krieges zwischen den Kroaten und der serbisch dominierten jugoslawischen Nationalarmee Anfang der 1990er Jahre einer der Hauptschauplätze. Die dreimonatige Belagerung der Stadt im Jahr 1991 und die anschließende Besetzung durch Serbien zerstörten oder beschädigten einen Großteil der Infrastruktur der Stadt und führten zu einem Massaker an der kroatischen Bevölkerung. Heute ist die gesamte Stadt ein Denkmal für den blutigen Krieg. Daher wurden die Zeichen des Krieges auch bewusst nicht entfernt, Gebäude nicht renoviert oder neu aufgebaut. Stattdessen ist hier ein Mahnmal entstanden, das die Gräuel der Vergangenheit dokumentiert, damit sie nicht in Vergessenheit geraten.

Vukovar

 

Vierter Stopp: Belgrad

Belgrad (serbisch: Београд, Beograd) bedeutet übersetzt die „Weiße Stadt“ und es ist die Hauptstadt der Republik Serbien. Die A-Rosa ankert hier unweit des Parks Kalemegdan mit der Festung von Belgrad, sodass es sich anbietet, hier den Rundgang zu beginnen, wenn du auf eigene Faust losziehst. Von hier ist es nur ein Katzensprung bis zur Innenstadt, die von verschiedenen Architekturstilen geprägt ist.

Belgrad

 

Eisernes Tor

Das Eiserne Tor ist eine Schlucht an der Donau. Es bildet einen Teil der Grenze zwischen Serbien im Süden und Rumänien im Norden. Es umfasst eine Strecke von 134 Kilometern. An dieser Stelle der Donau trennt der Fluss die Südkarpaten von den nordwestlichen Ausläufern des Balkangebirges. Die rumänische Seite der Schlucht bildet den Naturpark Eisernes Tor, während auf der serbischen Seite der Đerdap-Nationalpark liegt.

Dieser Abschnitt der Donau galt lange der als der gefährlichste und durfte nur von sehr erfahrenen Kapitänen befahren werden. 1972 wurde dann das Kraftwerk Eisernes Tor 1 gebaut, das bis heute das leistungsstärkste Laufkraftwerk der Donau ist.

Mit dem Eisernen Tor verändert sich auch die Landschaft: Sie wird rauher und ursprünglicher. Für viele gilt dieser Teil als der schönste Abschnitt der Donau.

Eisernes Tor

 

Fünfter Stopp: Rousse

Rousse ist der einzige Stopp in Bulgarien auf dieser Donau-Kreuzfahrt. Auch hier ankert das Schiff unweit der Innenstadt, sodass du sie im Alleingang erkunden kannst. Das Highlight der Stadt ist jedoch der Fernsehturm, zu dem du ca. zwei Stunden laufen müsstest. Deswegen habe ich mich entschieden, den Tag einfach mit Bummeln zu verbringen. Das machen hier übrigens auch viele Rumänen, die von der anderen Donau-Seite hierher kommen, weil Essen, Trinken und Shopping hier günstiger sind.

Rousse

 

Donau-Stromkilometer 0

Dann ist der östlichste Punkt erreicht: Morgens um 6 Uhr sind wir in Sulina angekommen, wo der Sulinakanal ins Schwarze Meer mündet. Hier befindet sich damit der Stromkilometer 0 – eines der absoluten Highlights der Donau-Kreuzfahrt. Das Aufstehen um 5 Uhr hat sich also definitiv gelohnt. Schon zu byzantinischer und später genuesischer und türkischer Zeit war Sulina ein wichtiger Fluss- und Seehafen. Allerdings verlor es im 20. Jahrhundert stark an Bedeutung.

Wir haben hier leider nicht gehalten, sondern nur diesen wundervollen Sonnenaufgang in Begleitung von ein paar Pelikanen erleben dürfen. Dann ging es wieder westwärts zum nächsten Halt: Tulcea!

Sonnenaufgang bei Sulina Donau Flusskilometer 0

 

Sechster Stopp: Tulcea bzw. das Donau-Delta

Tulcea an sich haben wir leider gar nicht gesehen. Denn von hier starten die Boote ins Donau-Delta.

Das Wasser der Donau fließt gut 2850 Kilometer von ihrer Quelle im Schwarzwald bis ins Schwarzen Meer. Die Mündung ins Schwarze Meer hatten wir bereits am frühen Morgen gesehen. Aber das nächste Highlight ließ nicht auf sich warten: Denn im rumänisch-ukrainischen Grenzgebiet verlaufen zahlreiche kleine Flussarme zu einem riesigen Flussdelta. Dem zweitgrößten Europas, um genau zu sein. Nicht weniger als 5000 Quadratkilometer warten hier mit Auwäldern, Seitenarmen, Seen und Europas größtem Schilfrohrgebieten. Das Donaudelta ist kleines, ökologisches Weltwunder.

Graureiher

Graureiher im Donau-Delta

Fliegender Graureiher

Pelikane im Donau-Delta

Hier nisten riesige Vogelkolonien: Hier bekommst du Reiher, Kormorane und sogar Pelikane vor die Linse! Das ist ein einzigartiges Erlebnis, das auch mich begeistert hat.

 

Siebter Stopp: Bukarest

Bukarest liegt gut 60 Kilometer von dem Ankerplatz der A-Rosa Riva entfernt. Das heißt, dass du bei diesem Stopp nicht einfach losziehen kannst. Du musst auf jeden Fall eine Tour buchen, um dir Bukarest anzuschauen. Ich würde dir die Tour „Bukarest auf eigene Faust“ empfehlen. Dabei hast du zwar nur den Transfer, kannst aber dann selbst entscheiden, was du dir anschaust.

Ich hatte die geführte Tour, die zwar das Parlament mit einschließt, aber dafür gab es danach eine reine Bustour. Wir konnten leider nicht aussteigen, was natürlich erstens doof ist, wenn du Fotos machen möchtest und zweitens, wenn du eine Stadt erleben möchtest. Auch wenn es nur für wenige Stunden ist.

Bukarest Parlament

Bukarest

 

Achter Stopp: Donji Milanovac

Donji Milanovac ist ein kleines Dorf am Rande des Đerdap National Park. Der Stopp eignet sich super, um einfach mal die Beine zu vertreten und ein paar hübsche Fotos zu machen. Wenn du große Erkundungstouren machen möchtest, wirst du hier jedoch enttäuscht. In 10 Minuten bist du einmal durch den ganzen Ort gelaufen und das Highlight ist die Dorfkirche.

Donji Milanovac

 

Panoramafahrt durch Budapest

Budapest ist für mich eine der schönsten Städte Europas, weswegen die Panoramafahrt für mich auch ein absolutes Highlight der Donau-Kreuzfahrt war. Da wir leider nicht in Ungarn halten durften, mussten wir uns mit einer langsamen Durchfahrt begnügen. Das war jedoch auch wunderschön und um dem ganzen noch einen zusätzlichen Hauch des Besonderen zu geben, gab es traditionelles Lángos auf dem Sonnendeck – eine ungarische Spezialität.

Budapest

Barbara in Budapest

 

Durch die Wachau

Die Wachau ist das Donautal zwischen Krems und Melk. Im Jahr 2000 wurde sie als Kulturlandschaft in die Liste des UNESCO Weltkultur- und -naturerbes aufgenommen. Durch diese atemberaubende Landschaft mit Weinbergen, bunten Dörfern und grünen Hügeln fuhren wir an unserem letzten Nachmittag. Dazu gab es Marillenknödel.

Dürnstein

 

Neunter Stopp: Linz

Der letzte Stopp war Linz. Die Stadt, die 2009 europäische Kulturhauptstadt war, steht normalerweise nicht auf dem Plan der Donau-Kreuzfahrt bis ins Delta. Da wir aber mehrere Ziele ausfallen lassen mussten, hat A-Rosa dieses Ziel freundlicherweise hinzugefügt. Von hier ist es nicht weit nach Melk, sodass ein kostenfreier Transfer am Morgen angeboten wurde, während man am Nachmittag an einer Stadtführung in Linz teilnehmen konnte. So wurden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Ich hatte mich sehr über den unplanmäßigen Stopp gefreut, da ich noch nie in Linz war und viel Gutes gehört hatte. Leider kam es dann spontan anders als erwartet (mehr dazu im nächsten Absatz), sodass ich leider nur einen Spaziergang von ca. einer Stunde durch die Altstadt machen konnte.

Linz Marktplatz

Linz

 

Abreise aus Linz

Natürlich hat die Fahrt nicht in Linz geendet – also an einem anderen Ort als dem Ausgangspunkt. Die A-Rosa Riva ist zurück nach Engelhartszell gefahren. Jedoch waren ab dem Folgetag, unserem eigentlichen Abreisetag, Lokführerstreiks in ganz Deutschland angekündigt und auch meine Rückfahrt mit dem Zug war gestrichen worden. Deswegen hatte ich mich dazu entschlossen, bereits aus Linz abzureisen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedete ich mich also schon einen Tag früher als geplant von der A-Rosa Riva, der Crew und den Passagieren.

Mein Reise-Equipment

Da ich auch immer wieder gefragt werde, wie und mit was ich auf Reisen gehe, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

 

Rucksäcke und Koffer

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise den passenden wählen kann. Am liebsten reise ich mit meinem Equipment von Osprey. Auch auf der Donau-Kreuzfahrt hatte ich den Osprey Sojourn 60* dabei, meinen größten Koffer, in den ich wirklich alles reinbekomme.

Also Rucksack hatte ich den Osprey Arcane Rolltop* dabei.

Dazu nutze ich momentan mit Vorliebe den Elias von Johnny Urban aus recyceltem Altplastik. Der ist zwar klein, aber es geht erstaunlich viel rein und für Tagesausflüge ist das mehr als ausreichend. Außerdem finde ich, er sieht total super aus.

Barbara mit Johnny Urban Rucksack

 

Kleidung und Schuhe

Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Auf der Donau-Kreuzfahrt hatte ich allerdings eher schicke Kleidung als Wandersachen dabei. Außerdem hatte ich mehrere Sport-Outfits von Stronger dabei, die ich sowohl bei den Landgängen als auch beim morgendlichen Yoga tragen konnte.

Barbara beim Morgen-Yoga auf der Donau-Kreuzfahrt mit der A-Rosa Riva

 

Kamera

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*, aber momentan nutze ich auch ganz viel mein 18-135mm Objektiv*. Das ist zum Reisen ideal, wenn du nicht ständig das Objektiv wechseln möchtest. Fürs Donau-Delta empfehle ich dir aber definitiv noch ein Teleobjektiv. Ich war mit meinen 135mm nicht sehr zufrieden und würde dir raten, ein Objektiv mit mindestens 200mm mitzunehmen.

 

Mein Fazit zur Donau-Kreuzfahrt bis ins Donau-Delta mit A-Rosa

Die Donau-Kreuzfahrt bis ins Donau-Delta war wirklich ein Traum! Auch wenn mit Bratislava und Budapest zwei der schönsten Ziele ausgefallen sind, kann ich immer noch mit Fug und Recht sagen, dass hier ein Highlight das andere abgeklatscht hat. Daher würde ich die Donau-Kreuzfahrt noch einmal machen und hoffe, dass die A-ROSA mich bald wieder an Board eines ihrer Schiffe begrüßt.

Deine Barbara

*Offenlegung*

Die A-ROSA war so freundlich, mich auf diese Donau-Kreuzfahrt einzuladen. Eine finanzielle Vergütung habe ich dafür nicht erhalten. Meine Meinung ist davon nicht beeinflusst und bleibt meine eigene.

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Blick auf die Burg Wertheim

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Bingen – Rhein-Romantik zwischen Reben und einer Heiligen

Bingen – Rhein-Romantik zwischen Reben und einer Heiligen

Bingen – Rhein-Romantik zwischen Reben und einer Heiligen

Bingen steht für Rhein, Romantik und Reben… Und da die Stadt sich auf diese Art als perfektes Ausflugsziel im Sommer präsentiert, habe ich Bingen besucht. Außerdem hatte ich bereits während meines Tagestrips nach Rüdesheim den Mäuseturm in Erinnerung gerufen bekommen. Und so wollte ich nochmal in die Gegend, aber dieses Mal näher heran an das Binger Wahrzeichen!

Bingen Burg Ehrenfels

 

Bingen am Rhein

Bekannt ist Bingen für den sagenumwobenen Mäuseturm, die Landesgartenschau und die Heilige, die hier ein Kloster bauen ließ: Hildegard von Bingen. Der Name stammt wohl von dem keltischen Wort bingium, das so viel wie „Loch im Fels“ bedeutet. Dies bezog sich vermutlich auf die Untiefe, die direkt hinter dem Mäuseturm wartet und auch als Binger Loch bekannt ist.

Bereits als die Römer hier waren, war Bingen ein bedeutsamer Ort: Von hier verlief die sogenannte Ausoniusstraße – eine Militärstraße, die Trier und Bingen mit einander verband.

Heute ist Bingen ein beliebtes Ausflugsziel. Ob Lustwandeln auf dem Kulturufer, Wandern auf den Spuren von Hildegard von Bingen oder mit dem Boot die Rheinromantik genießen… Bingen hat so einiges zu bieten!

 

Bingen Sehenswürdigkeiten

Wenn du die Stadt mit ihren Sehenswürdigkeiten besser kennenlernen möchtest, gehören diese Orte auf jeden Fall auf deine Bucket List.

Barbara in Bingen

 

Binger Mäuseturm

Auf der kleinen Rheininsel vor Bingen befindet sich ein Turm mit dem Namen Mäuseturm, um den sich Legenden ranken. Eine kleine Befestigungsanlage gab es hier jedoch wohl bereits zu den Zeiten der Römer. Als dann jedoch die Franken herrschten, verfiel sie immer mehr.

Im 10. Jahrhundert erbaute der Erzbischof von Mainz Hatto II. den Binger Mäuseturm als Wachturm. Dieser soll während einer Hungersnot den Armen die Hilfe verwehrt haben und, als sie weiter um Korn aus seinen gefüllten Kammern bettelten, soll er sie eingesperrt haben und das Gebäude in Brand setzen lassen. Er soll die Schreie höhnisch kommentiert haben: „Hört ihr die Kornmäuslein unten pfeifen?“

Der Sage nach tauchten daraufhin unzählige Mäuse auf, vor denen er mit dem Schiff zum Mäuseturm floh. Doch auch dort erschienen die kleinen Nager und fraßen den Bischof bei lebendigem Leibe auf. Das ist die Legende um den Namen des Mäuseturms. Dieser ist jedoch erst 1516 erstmals belegt, also 500 Jahre nach dem Tod des Bischofs.

Der Turm wurde 1689 zerstört und erst 1855 als Signalturm für die Schifffahrt wieder errichtet.

Binger Mäuseturm

 

Burg Klopp

Das frühere Bingium hatte deutlich geringere Ausmaße als das heutige Bingen. Es passte auf den Kloppberg, den Berg, auf dem bis heute die Burg thront. So war quasi der ganze Berg Teil einer Verteidigungsanlage. Diese fiel jedoch bereits im Jahre 355, woraufhin auf dem Berg immer wieder Burgen gebaut, aber auch zerstört wurden.

Der Name Burg Klopp taucht 1282 zum ersten Mal auf. Sie wurde mehrfach zerstört und nach dem pfälzischen Erbfolgekrieg 1689 wurde sie zunächst nicht wieder aufgebaut. Als Ruine wurde sie zu einem beliebten Ausflugsziel in der Zeit der Rheinromantik.

Der Kölner Reeder und Kaufmann Ludwig Maria Cron erwarb die Ruine 1853 und baute sie wieder auf. Seit 1897 ist sie im Besitz der Stadt Bingen. Heute ist die Burg eines der schönsten Wahrzeichen der Stadt.

Burg Klopp

Turmbesteigung:
April bis Oktober, 8:00 bis 18:00 Uhr

 

Basilika Sankt Martin

An der Stelle, an der heute die Basilika Sankt Martin steht, stand in der Antike ein römischer Tempel. St. Martin wird 793 in einem Schenkungsverzeichnis der Abtei Lorsch erstmals urkundlich erwähnt. 883 wird die Kirche jedoch zerstört und erst 1220 wieder eingeweiht. Auch diese Kirche wurde zerstört. Und zwar 1403 von einem Brand, der die ganze Stadt verwüstete. Nur dreizehn Jahre später wird allerdings eine neue errichtet und knapp 100 Jahre später wird der sogenannte Barbarabau als Pfarrkirche zu der Stiftskirche hinzugefügt.

Blick auf die Basilika St Martin und das Rheintal

1930 erhielt die Kirche den Titel einer päpstlichen Basilika verliehen.

Öffnungszeiten
Mo., Mi., Do. und Fr.: 8:00 – 17:00 Uhr
Di., Sa. und So.: 8:00 – 20:00 Uhr

Museum am Strom

Das Museum am Strom wartet am Kulturufer und quasi am Eingang zum oberen Mittelrheintal, dem UNESCO Weltkulturerbe. Hier werden 2000 Jahre Geschichte und Kultur am Rhein lebendig.

Das Museum, das sich im historischen Elektrizitätswerk von 1889 befindet, widmet sich mit Dauerausstellungen in erster Linie drei Themen: Hildegard von Bingen, der Rheinromantik und der Geschichte der Stadt.

Museum am Strom

Auch der sogenannte Hildegarten ist Teil des Museums. Hier wachsen viele Heilpflanzen, mit denen sich bereits Hildegard von Bingen auseinander gesetzt und darüber mehrere Werke verfasst hat.

Hildegarten

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr

Eintritt 3 Euro für Erwachsene

 

Rochuskapelle

Südöstlich von Bingen wartet auf dem Rochusberg die Rochuskapelle. Bereits 1666 wurde an dieser Stelle eine Kapelle errichtet, die dem Heiligen Rochus, dem Schutzheiligen der Pestkranken, geweiht war. Diese brannte jedoch im 18. Jahrhundert nieder, weswegen zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine neue gebaut wurde.

Der Kirchweihe wohnte übrigens sogar Johann Wolfgang Goethe bei.

1889 brannte nach einem Blitzeinschlag allerdings auch diese Kirche nieder, die von 1891 bis 1895 wieder neu errichtet wurde. Die Reliquien von Hildegard von Bingen konnten zum Teil vor dem Feuer gerettet werden, sodass sie sich noch heute im Sockel des Altars befinden.

 

Binger Kulturufer

Vom 18. April bis 19. Oktober 2008 fand die Landesgartenschau Rheinland-Pfalz in Bingen statt. Dafür wurde das Rheinufer zwischen der Autofähre und dem früheren Bahnhof Bingerbrück neu gestaltet. Dieser umgestaltete Abschnitt, der über fast drei Kilometer verläuft, wird seit Anfang 2010 als Kulturufer Bingen bezeichnet.

Karte Binger Kulturufer

Es besteht aus mehreren Teilen: dem Hafenpark bzw. der Gartenstadt, der Hindenburganlage, dem Rhein-Nahe-Eck und dem Park am Mäuseturm. Hier kannst du wunderbar flanieren oder auch einfach nur den Ausblick genießen.

Ausblick vom Kulturufer

Alter Kran am Kulturufer

Binger Kulturufer

Binger Mäusepark

 

Drususbrücke

Die Drususbrücke ist eine der ältesten Steinbrücken Deutschlands. Sie besteht aus sieben Bögen und beherbergt sogar eine Brückenkapelle. Sie wurde vermutlich um das Jahr 1000 herum errichtet.

Auch wenn Drusus ein römischer Feldherr war, ist es nicht wahrscheinlich, dass es zuvor an gleicher Stelle einen römischen Bau gegeben hat.

 

Kaiser-Friedrich-Turm

Vom Kaiser-Friedrich-Turm hast du eine herrliche Rund-um-Sicht und das bereits seit 1888. Es war schon länger im Gespräch auf dem Drususberg einen Holzturm zu errichten, doch die Kasse der Stadt war leer. Der Bürgermeister der Stadt hatte verfügt, dass nach seinem Tod 10.000 Mark aufgewendet werden sollten, um einen Turm aus Basalt-Lava und Sanstein zu bauen. So entstand der Kaiser-Friedrich-Turm.

Den Namen erhielt der Turm von Kaiser Friedrich III, der auch als 99 Tage Kaiser bekannt ist. Länger dauerte seine Amtszeit nicht an. Da aber wohl genau während dieser drei Monate der Turm fertig geworden war, wurde er nach dem Kaiser benannt.

Im Winter ist der Turm aus Sicherheitsgründen geschlossen.

 

Hildegard von Bingen

Bingen war die wichtigste Wirkungsstätte von Hildegard von Bingen. Sie wurde 2012 von Papst Benedikt XVI. offiziell in den Status einer Heiligen und dann einer Kirchenlehrerin erhoben. Erste Anträge auf Heiligsprechung gab es jedoch bereits im 13. Jahrhundert und ihre Verehrung stand in keinster Weise der einer Heiligenverehrung nach. Mehr zu ihrem Leben kannst du hier nachlesen: Wer war Hildegard von Bingen?

Wenn du noch mehr über sie wissen möchtest, schau doch mal im Museum am Strom vorbei. Dort gibt es eine ganze Abteilung über die Heilige inklusive einer multimedialen Ausstellung.

Weitere Tipps

Hier habe ich dir noch ein paar weitere, hoffentlich hilfreiche Tipps zusammengefasst, die dir den Aufenthalt in Bingen verschönern sollen.

Schiffahrt in Bingen

Vor allem als Kind und Jugendliche habe ich mit dem Rheingau und mit Rheinhessen in erster Linie Schiffsrundfahrten verbunden. An den Burgen entlang, zur Loreley oder nach Bacharach… Hier kannst du romantische und interessante Rundfahrten zu jeder Jahreszeit erleben.

Hier kannst du im Voraus schauen, welche Touren es gibt und bei Bedarf auch gleich buchen: Bingen-Rüdesheimer.

Bingen Schifffahrt

Wandern in Bingen

Auch Wanderer werden in Bingen auf ihre Kosten kommen. Es gibt viele Wanderwege – lange wie kurze. Ein paar habe ich dir mal zusammengestellt:

 

Veranstaltungen in Bingen

Wenn du Bingen auf ganz besondere Art erleben möchtest, dann plane deinen Besuch doch während einer der folgenden Veranstaltungen:

  • Binger Winzerfest 
  • Binger Sektfest
  • Bingen swingt auf dem Rhein / Bingen swingt (klick hier, um du den Bericht von meinem Bloggerkollegen Hubert zu lesen, der mal bei Bingen swingt war)
  • Binger Open Air Festival
  • Nacht der Verführung
  • Rhein in Flammen Bingen (klick hier, um du den Bericht von meinem Bloggerkollegen Hubert zu lesen, der zu Rhein in Flammen in Bingen war)
  • Kulturuferfest
  • Rochusfest
  • Hildegard-Herbst
  • Binger Weihnachtsrock

     

    Hotels in Bingen

    Wenn du nicht nur einen Tagesausflug nach Bingen machen möchtest, sondern länger in der schönen Gegend bleiben möchtest, schau doch mal auf Booking vorbei. Da gibt es Hotels in jeder Preiskategorie, sodass für jeden etwas dabei sein sollte:

    Hotels in Bingen*

     

    Blogposts zu Bingen

    Wenn du nun noch mehr Input und verschiedene Perspektiven zu Bingen lesen möchtest, schau doch mal bei meinen Bloggerkollegen vorbei:

      Weitere Ausflugsziele in der Nähe

      Wenn du gerne wandern gehst und andere Regionen erkunden willst, kann ich empfehlen, dir den Odenwald, den Spessart oder den Taunus anzuschauen. Zu diesen Regionen werden noch weitere Blogposts folgen.

      Eine gemischte Liste aus Ausflugsorten, Fotospots und Zielen für kleine Städtetrips habe ich dir hier zusammengestellt:

      • Burg Rheinstein: Gegenüber von Assmannshausen liegt die Burg Rheinstein in der Gemeinde Trechtingshausen. Sie gilt als eine der schönsten Burgen im UNESCO Weltkulturerbe Mittelrheintal.
      • Geisenheim: In Geisenheim wartet das Schloss Johannesberg.
      • Eltville am Rhein: Eltville gilt als Wein-, Sekt- und Rosenstadt, hat gleich zwei Burgen am Rhein und eine wunderschöne Altstadt.
      • Kloster Eberbach: Das Kloster Eberbach ist eines der bedeutendsten Klöster Europas und eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Bauten. Es diente auch als Kulisse für diverse Filme wie zum Beispiel für der Name der Rose.
      • Wiesbaden: Die Landeshauptstadt von Hessen ist als Stadt der heißen Quellen und als Weltkurort bekannt. Hier erwarten dich historische Bauten, prachtvolle Grünanlagen und zahlreiche Museen.
      • Mainz: Die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz sagt von sich selbst, dass es für Lebenslust am Rhein steht. Hier kannst du in 2.000 Jahre Kultur eintauchen, auf den Spuren des Buchdrucks wandeln oder einfach die Sehenswürdigkeiten genießen.
      • Loreley: Eigentlich ist die Loreley nur ein ca. 130 Meter hoher Schieferfelsen bei St. Georgshausen. Doch um ihn rankt der Mythos eines Mädchens, der ihn berühmt gemacht hat. Außerdem ist das Tal seit 2002 UNESCO Welterbestätte.
      • Koblenz: In Koblenz fließen Mosel und Rhein zusammen. Teile der Stadt gehören außerdem zum UNESCO-Welterbe. Seit 2002 bildet sie mit ihren Kulturdenkmälern das nördliche Tor zum Oberes Mittelrheintal. Koblenz gehört zu den Perlen am Rhein.

      Meine Ausstattung

      Ich werde immer wieder gefragt, mit was für einer Ausstattung ich auf meinen Touren unterwegs bin. daher hier nun eine kleine Erläuterung zu diesem Thema.

      Rucksäcke

      Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke, aus denen ich jeweils für den Ausflug den passenden wählen kann. Gerne verwende ich auf Wanderungen zum Beispiel einen meiner Osprey-Rucksäcke – entweder den DaylitePlus oder den Sylva. Die sind klein genug, um mich nicht zu stören, aber groß genug, um das Wichtigste für die Tagestour greifbar zu haben. Mit den zwei seitlichen Taschen habe ich außerdem Wasser immer griffbereit. Dank der verschiedenen Bereiche kann ich mein Kamera-Equipment von den anderen Dingen wie einer Powerbank und Snacks trennen. Auch in Bingen hatte ich einen Osprey-Rucksack dabei: den Osprey Arcane*.

      Barbara in Bingen mit Osprey Rucksack

      Bei Foto-Touren habe ich aktuell auch oft meinen neuen Fotorucksack von K&F Concept* dabei, der mehr Schutz für mein Foto-Equipment bietet, aber trotzdem noch Platz für zum Beispiel Snacks und eine kleine Flasche Wasser bietet. Seitlich kann ich ein Stativ anbringen, was super praktisch ist. Alternativ habe ich auch noch den CADeN-Kamerarucksack*. Der ist nochmal größer, aber auch wuchtiger und schwerer.

       

      Kleidung und Schuhe

      Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Als Wanderschuhe habe ich zum Beispiel diese wasserdichten Schuhe, die mir auch viel Halt bieten: Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*. Auch Jacken, Wanderleggins und zum Beispiel mein Stirnband* habe ich bei Decathlon gekauft.

       

      Kamera & Stativ

      Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

       

      Mein Fazit zu Bingen

      Bingen ist eine wirklich hübsche Stadt, die für einen City Trip oder einen Wanderausflug viel zu bieten hat. Ich persönlich liebe es, einfach an der Promenade entlangzuflanieren und den Ausblick übers Wasser zu genießen. Das kannst du in Bingen ganz wunderbar! Außerdem hat mir persönlich gut gefallen, dass die Kosten (für z. B. Parken, Toilettenhäuschen, etc.) deutlich humaner sind als im gegenüber gelegenen Rüdesheim.

      Warst du vielleicht auch schon einmal in Bingen? Dann berichte mir davon in den Kommentaren!

      Deine Barbara

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