Monreal in der Eifel – Tagesausflug ins romantische Eltztal

Monreal in der Eifel – Tagesausflug ins romantische Eltztal

Monreal in der Eifel – Tagesausflug ins romantische Eltztal

Letzte Woche war ich zum ersten Mal in der Eifel. Monreal war das Ziel – ein kleines Örtchen mit nicht einmal 800 Einwohnern, das gleichermaßen schön wie bezaubernd ist. Kein Wunder: Hier scheint die Zeit vor ein paar Hundert Jahren stehengeblieben zu sein. Die alten Fachwerkhäuser sehen aus wie aus dem Bilderbuch und nicht nur eine, sondern gleich zwei Burgruinen thronen auf ihren Hügeln unweit des Dorfes. So eine Idylle habe ich selten gesehen. Daher habe ich sofort ja gesagt, als mein Bekannter Jan (@jan_wehnert bei Instagram) mich gefragt hat, ob ich ihn dorthin auf eine Fototour begleiten würde. Mit dabei war außerdem Sven (@sky.pix2016 bei Instagram).

Anreise nach Monreal

  • Mit Bus und Bahn: Monreal liegt an der Bahnlinie RB 23 der Lahn-Eifel-Bahn. Sie fährt täglich einmal pro Stunde. Für Ticketpreise schau am besten direkt auf der Seite des Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) nach. Aus Gerolstein kommend, bist du unter der Woche schneller, wenn du den Regionalbus nimmst und in Ulmen umsteigst. An Wochenenden in der Saison fährt die Vulkaneifel-Bahn (Sonderfahrkarte notwendig, weil privater Sonderzug, erhältlich beim Schaffner in den Zügen. Wenn du dein Fahrrad mitnehmen möchtest, musst du das reservieren).
  • Mit dem Auto: Sowohl die A48 als auch die A61 liegen in der Nähe und von dort kannst du Monreal gut erreichen. Parkplätze gibt es entlang der Hauptstraße.
  • Mit dem Fahrrad: Es gibt auch Fahrradwege in der Umgebung. Allerdings geht es hier viel auf und ab und du musst mit starken Steigungen rechnen.

Wir sind mit dem Auto angereist und ich war vom ersten Moment an verzaubert! Das war mein erster Eindruck von Monreal und mein erster Blick auf die Löwenburg:

Löwenburg im Hintergrund, Monreal im Vordergrund

 

Monreal

Monreal liegt im schönen Vulkanland Eifel. Mit nicht einmal 1000 Einwohnern kann man hier wohl von einer sehr kleinen Gemeinde reden. Der Ort liegt im Eltztal und der Eltzbach fließt durch ihn hindurch.

Wenn du eine Führung buchen oder Informationen erhalten möchtest, kannst du das auf der Homepage von Monreal tun. Ansonsten kannst du einfach selbstständig durch die süßen Gassen streifen und zu den zwei Burgen, die über der Stadt thronen, wandern.

Alte Brücke Monreal in der Eifel

Stiefmütterchen in Monreal als Dekoration vor einem Haus

Monreal – Dekoration an einem Hauseingang

 

Die fast 1000-jährige Geschichte von Monreal

Auch wenn die ältesten Spuren einer Siedlung in Monreal aus vorchristlicher Zeit stammen, wurde der Ort erst im 12. Jahrhundert als Cunisberch (Königsberg) erwähnt. Im folgenden Jahrhundert ging Monreal in die Besitzungen der Grafschaft von Virneburg über. Der damalige Name Königsberg wurde ins Französische übertragen, wie es sich zu dieser Zeit schickte. Monroial war geboren und entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte zum heutigen Monreal.

Um das Jahr 1220 begann der Bau der Löwenburg, die auch Burg Monreal genannt wird, da sie deutlich größer ist als die später gebaute Philippsburg. Hermann III. von Virneburg begann mit den Arbeiten, obwohl ihm die nötigen Genehmigungen und Rechte über den Grund fehlten, da diese eigentlich seinem Bruder Philipp gehörten. Er sah dies als politischen Schachzug, um seine Grafendynastie zu stärken, da der Stammsitz der Familie – die Virneburg – zu weit weg von wirtschaftlichen Zentren lag. Sein Plan ging auf. 1306 erhielt Monreal das Stadt- und Marktrecht, wonach jeden Montag ein Wochenmarkt abgehalten werden durfte.

Da Monreal zum Gebiet es Erzstifts Trier gehörte, fiel der Besitz nach dem Tod des letzten Grafen von Virneburg im Jahre 1545 an Trier. Der Kurfürst von Trier setzte einen Amtmann ein, anstatt das Lehen neu zu vergeben und wurde später mit dem Amt Obermayen zusammengeführt.

Im 17. Jahrhundert wurde Monreal gleich zweimal zerstört: Einmal 1632 von schwedischen Truppen und dann 1689 von französischen während des Pfälzer Erbfolgekriegs. Zur gleichen Zeit entdeckte man in Monreal die Tuchindustrie für sich, was den Wohlstand in die kleine Stadt brachte. Davon zeugen die Fachwerkhäuser noch heute. Allerdings fand diese Hochphase in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein jähiges Ende, da die Tuchmacher mit der internationalen Konkurrenz nicht mehr mithalten konnten. In der Folge verarmte Monreal.

 

Monreals charmante Altstadt

Die Erholung der Stadt kam in den 1930er Jahren, als die Menschen begannen den Reiz der Eifel zu sehen und Monreals charmante Altstadt mit den hübschen Fachwerkbauten zu einem Ausflugsziel wurde. Ich kann es absolut nachvollziehen, da es wirklich eine romantische Altstadt ist. Das Städtchen liegt im Tal, wird vom Eltzbach durchflossen und die beiden Hälften werden von drei alten Brücken verbunden.

Blick von der alten Brücke Monreal – Langzeitbelichtung

Blick auf die alte Brücke Monreal

Monreal – Langzeitbelichtung vom Eltzbach Richtung alte Brücke

Nicht nur die märchenhaften Fachwerkhäuser kannst du hier bewundern, sondern auch die spätgotische Steinmetzkunst, die sich unter anderem auf den Brücken präsentiert. So zum Beispiel auf der mittleren Elzbrücke: hier erwartet dich das Löwendenkmal. Diese vier Löwen standen zunächst vor den Toren der Burg Monreal, um sie zu bewachen. Aus diesem Grund erhielt sie ihren Namen – die Löwenburg. Hier ist einer von ihnen:

Löwe auf der alten Brücke in Monreal

Monreal bietet dem Besucher einen kleinen Einblick in die oben beschriebene Geschichte. Es waren turbulente Jahrhunderte und hier erwachen sie zum Leben. Um dies zu veranschaulichen, wurden 2003/2004 in ganz Monreal Hinweistafeln angebracht.

 

Die Löwenburg und die Philippsburg

Von Monreal führt ein Weg hinauf zu den beiden Burgen, der Löwenburg und der Philippsburg. Du kannst ihn eigentlich nicht verfehlen, da er erstens ausgeschilder ist, und zweitens Monreal wirklich klein ist.

Zu den Burgen – Schild in Monreal

Gleise und Löwenburg im Hintergrund

Die Löwenburg liegt rechts und ist eine sogenannte Spornburg, das ist der in Deutschland am weitesten verbreitete Stil von Höhenburgen. Es bedeutet, dass die Burg nicht auf dem Gipfel, aber steil über dem Tal auf einem Bergsporn liegt. Sie ist die größere der beiden und schon ein kleines Highlight des ganzen Ausflugs. Das ist der Blick auf die Löwenburg, wenn du an der Philipsburg stehst:

Loewenburg und Lensball von der Philippsburg aus fotografiert

Du kannst sie in Ruhe erkunden und auch hier finden sich Hinweistafeln, sodass du immer weißt, was die Türme und Mauern einmal gewesen sind. Denn so ganz von allein erschließt sich das nicht, wenn du nicht zufällig Mittelalterexperte bist.

Auf der Löwenburg Monreal

Besonders gut hat mir gefallen, dass der Turm begehbar ist. Dafür solltest du entweder eine Taschenlampe haben oder dein Handy als solche verwenden. Weit ist es aber nicht und so kam ich nur ganz leicht außer Atem oben an. Die Mauern sind ganz schön dick, sodass ich persönlich den Ausblick eher mittelmäßig fand. Trotzdem liebe ich es, an solchen Orten zu stehen und mir zu überlegen, wie es den Menschen, die hier gelebt haben, wohl ergangen ist. Was sie gedacht haben. Was mir die Mauern für Geschichten erzählen würden, wenn sie sprechen könnten.

Blick von der Löwenburg auf Monreal

Von der Löwenburg hast du auch einen guten Blick auf die Philippsburg. Sie wurde ebenfalls im 13. Jahrhundert errichtet und wurde aufgrund ihrer geringeren Größe im Volksmund Rech genannt – Reh.

Philippsburg Monreal – Blick von der Löwenburg

Warum die zweite Burg überhaupt erbaut wurde, ist unklar: Eine These besagt, dass sie als Vor- bzw. Außenwerk der Löwenburg erbaut wurde. Es gibt aber auch eine lokale Überlieferung, nach der die Burg eine Art Antwort von Philipp an seinen Bruder Heinrich gewesen sei, der die Löwenburg ja unerlaubt auf dem Grundstück des Bruders erbaut hatte. Mir persönlich erschließt sich das nicht so ganz, warum diese „Antwort“ weniger imposant sein soll als das Original. Aber ich bin ja auch kein mittelalterlicher Graf…

Im 14. sowie 15. Jahrhundert wurde die Anlage weiter ausgebaut und diente mehrfach als Witwensitz der Grafenfamilie. Im 16. Jahrhundert war Monreal bereits die Stammburg der Familie und hatte die Virneburg als Hauptsitz abgelöst.

Die Philippsburg lohnt vor allem deswegen einen Besuch, weil du von ihr einen tollen Blick auf das gesamte Panorama hast und der Turm nach oben offen ist. Du kannst also ganz coole Fotos in die Höhe machen.

Loewenburg und Monreal von der Philippsburg aus fotografiert

 

Traumpfade

In der Region Rhein-Mosel-Eifel gibt es die sogenannten Traumpfade. Dabei handelt es sich um gut beschilderte Premiumwanderwege. Auch durch Monreal führt ein solcher Traumpfad: Der Monreale Ritterschlag, zu dem ich unten mehr schreibe, auch wenn ich ihn leider noch nicht selbst gehen konnte.

 

Traumpfade Eifel

Das Vulkanland Eifel ist heute ein grünes und fruchtbares Land. So ist der Beiname „grünes Herz Europas“ entstanden. Ausflüge in dieser Region sind nicht nur etwas für Naturfreunde, sondern bieten auch eine Reise in längst vergangene Tage: Spitze Bergkegel, geologische Formationen und der Kratersee Laacher See bezeugen die Vergangenheit als Vulkanlandschaft.

Hier sind ein paar der Traumpfade Eifel, die zum Wandern einladen:

 

Monrealer Ritterschlag

Der knapp 14 Kilometer lange Wanderweg gehört zu den Traumpfaden Eifel, geht direkt durch Monreal und führt über die Burgen. Auf meiner Bucket List steht er definitiv und sobald ich ihn gelaufen bin, erfährst du es hier auf Barbaralicious als erstes!

Die Highlights des Monrealen Ritterschlags sind:

  • Monreal mit seiner charmanten Altstadt
  • Die Bachtäler der Elz und Thürelz
  • Waldschluchten- und Bergrückenpfade
  • Das Panorama der Eifel
  • Die Philippsburg und Löwenburg

 

Traumpfädchen Rhein-Mosel-Eifel

Wenn dir diese Touren zu lang sind, kannst du auch einen der Traumpfädchen laufen. Diese sind nur zwischen drei und sieben Kilometer lang und damit in maximal zwei Stunden zu laufen. Sie eignen sich super, um neben der kleinen Wanderung auch noch andere Highlights der Region – wie Monreal oder die Burg Eltz, um zwei Beispiele zu nennen – zu erkunden.

 

Meine Ausstattung

Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Meine Wanderschuhe sind beispielsweise diese hier: Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*. Generell empfehle ich dir, falls du regelmäßig Wanderungen oder Outdoor-Touren unternimmst, dir ein paar entsprechende Kleidungsstücke und Schuhe zuzulegen. Im Notfall reichen aber auch normale Turnschuhe, solange diese dir guten Halt bieten und du damit klarkommst, wenn sie gegebenenfalls dreckig werden. Das kann bei Wanderungen wie der in der Margarethenschlucht schneller passieren, als du gucken kannst.

Wanderschuhe von Decathlon

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6500*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

 

Mein Fazit

Ich muss gestehen, dass ich von Monreal noch nie etwas gehört hatte. Da ich mich aber über Fototouren mit meinem Kumpel Jan immer freue und er ein gutes Händchen für die Auswahl cooler Locations hat, wäre ich nicht einmal auf die Idee gekommen, nein zu sagen. Und das war goldrichtig! Monreal war einfach entzückend und wir hatten eine tolle Tour.

Barbara in Monreal

Warst du schon einmal in Monreal? Bzw. hast du schon einmal von dem romantischen Ort in der Eifel gehört?

 

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Wandern auf dem Katzenbuckel – Der Weg der Kristalle

Wandern auf dem Katzenbuckel – Der Weg der Kristalle

Wandern auf dem Katzenbuckel – Der Weg der Kristalle

Da es mich in den letzten Wochen viel in den Odenwald gezogen hat, war es nur eine Frage der Zeit, bis ich eine Wanderung auf dem Katzenbuckel unternehmen würde. Der Katzenbuckel ist der höchste Berg im Odenwald und mehrere Wanderwege führen über seinen Gipfel. Noch auf dem Plan habe ich den Katzensteig, aber heute stelle ich dir zunächst einmal den Weg der Kristalle vor. Diese Wanderung ist kurz und schmerzlos, aber deswegen nicht minder schön.

Der Katzenbuckel

Der höchste Berg im Odenwald – der Katzenbuckel – liegt im Dreiländereck zwischen Hessen, Baden-Württemberg und Bayern und ist eigentlich ein erloschener Vulkan. Sein Schlot hat einen Durchmesser von fast 1000 Metern. Mit 626 Metern thront er in der Buntsandsteinhochfläche des Odenwald und sticht durch seine leicht wiederzuerkennende Form aus der Umgebung heraus. Bei Waldkatzenbach gelegen, befindet er sich im badischen Odenwald. Auf dem Gipfel steht der Aussichtsturm mit dem gleichen Namen.

Katzenbuckel Infotafel

 

Wie ist der Katzenbuckel eigentlich entstanden?

Vor rund 60 Millionen Jahren ist der Katzenbuckel ausgebrochen, was vermutlich durch eine Wasserdampfexplosion bei der Berührung von Magma und Grundwasser sehr explosiv war. Darauf deuten Tuffe und kleine vulkanische Bomben hin. Heute sind weder Einsturztrichter noch Krater sichtbar. Die Annahme beruht also rein auf geologischen Funden.

Seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert wurde das vulkanische Gestein in zwei Steinbrüchen abgebaut: Dem Gaffstein und dem Michelsberg. In den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts war jedoch bereits nur noch ein Steinbruch in den Karten zu finden: Der Gaffstein war dem Abbau zum Opfer gefallen. 1970 führte eine Sprengung dazu, dass die Arbeiten auch am zweiten Steinbruch eingestellt wurde: Grundwasser war in den Steinbruch Michelsberg getreten und der Katzenbuckelsee entstand.

 

Woher kommt der Name des Katzenbuckel?

Es gibt verschiedene Erklärungen, von der jedoch keine gesichtert ist.

  1. Die naheliegendste Erklärung ist, dass die Form des Berges an den Rücken einer Katze erinnert.
  2. Eine andere Vermutung ist die, dass der Name sich etymologisch von den Chatten ableitet. Sie hatten einst ihr Hauptsiedlungsgebiet in Nord- und Mittelhessen und ihr Name lebt im benachbarten Bundesland Hessen weiter, das nur drei Kilometer vom Katzenbuckel entfernt liegt.

 

Der Weg der Kristalle

Für deine Wanderung auf dem Lehrpfad solltest du möglichst einen Tag mit gutem Wetter wählen, da auf dem Gipfel des Katzenbuckels ein Aussichtsturm steht, der dir einen hervorragenden Rundumblick gestattet. Aber eben nur bei gutem Wetter. Hier zunächst einige Fakten kurz und knapp im Überblick:

Gesamtlänge

2,4 Kilometer

Dauer

1 Stunde
)

Höhenmeter

144 Meter

Höchster Punkt

626 Meter

Der Startpunkt an der Turmschenke / Villa Katzenbuckel

Bis zum 1. Januar 2020 war der Gastronomiebetrieb am Katzenbuckel in Händen der Familie Geier. Während der 65 Jahre wurde die Turmschenke zu einem beliebten Ort der Einkehr im Odenwald. Seit dem 18. Mai 2020 ist er nun unter neuer Führung und mit neuem Namen wieder geöffnet: Die Villa Katzenbuckel erwartet Gäste mit Odenwälder Spzialitäten. Das Restaurant ist gleichzeitig, Lounge, Bar und Hotel.

Hier gibt es einen Parkplatz, von dem aus du dich in das kurze Abenteuer stürzen kannst. Zwei große Tafeln markieren den Beginn des Wegs der Kristalle.

Infotafel Weg der Kristalle

 

Weg der Kristalle

 

Der Katzenbuckelsee

Nach einem kurzem Marsch kommst du an den Katzenbuckelsee. Dieser ist wie oben im Abschnitt über die Entstehung des Katzenbuckel beschrieben durch eine Sprengung in dem früheren Steinbruch entstanden. Grundwasser ist in den Steinbruch getreten, wonach dieser verlassen wurde. Du kannst den See durch die Bäume erahnen, aber leider kommt man auf dem Weg der Kristalle nicht nah genug ran, um ein gutes Foto zu machen. Die Bäume sind auch sehr dicht gewachsen. Wenn du an den See möchtest, kannst du es versuchen, indem du den Weg selbst verlässt.

Während du den See zur Hälfte umrundest, kommst du an mehreren Erklärtafeln vorbei, die Informationen zur Entstehung des Katzenbuckel und zu den Mineralien geben. So erhält die Wanderung einen informativen Aspekt und wird zu einer Reise in die Erdgeschichte. Du kannst aber natürlich entscheiden, wie viele Hintergrundinfos du haben möchtest.

Weg der Kristalle Infotafel

 

Der Aussichtsturm Katzenbuckel

Wenn du den See hinter dir lässt, dauert es nicht mehr lange, bis du den alten Turm zwischen den Bäumen erkennen kannst. Verwechsle ihn aber nicht mit der Sprungschanze der 1949 gegründeten Skizunft Eberbach. Die Skischanze ist geschlossen und darf nicht betreten werden.

Wandern auf dem Katzenbuckel

Aussichtsturm Katzenbuckel

Der Aussichtsturm hingegen ist ein 18 Meter hoher Steinturm, der 1820 erbaut wurde. Der Rundturm ist aus Buntsandstein – genauso wie dieser Teil des Odenwald. Oben angekommen, hast du einen hervorragenden Weitblick auf den Taunus, den Spessart und sogar bis in die Rhön.

Panorama Aussichtsturm Katzenbuckel

Auf dem Aussichtsturm des Katzenbuckel

Vom Aussichtsturm ist es nur noch ein Katzensprung zurück zur Villa Katzenbuckel. Auf dem Weg dorthin hast du einen tollen Ausblick auf Waldkatzenbach und kannst auf Bänken am Waldrand den Moment genießen.

Auf dem Katzenbuckel

Aussicht Katzenbuckel

In der Villa Katzenbuckel kannst du nach Lust und Laune einkehren und den Tag in Ruhe ausklingen lassen.

 

Ideen für Aktivitäten in der Nähe

Der Reiterhof Pan Perdu

Ganz in der Nähe des Katzenbuckel liegt der Reiterhof Pan Perdu. Hier habe ich kürzlich ein ganzen Wochenende verbracht (ein eigenständiger Beitrag folgt!) und kann ihn dir sehr empfehlen, falls du Tiere so liebst wie ich und den Odenwald gern mal von einem Pferderücken erkunden möchtest. Die Vierbeiner sind elegant und sanftmütigen und bescheren dir mit Sicherheit einzigartige Erlebnisse, wenn du dafür offen bist.

 

Die Katzenbuckel-Therme

Alternativ kannst du auch deinem Körper eine Pause gönnen: In der Katzenbuckeltherme warten mehrere Schwimmbecken, ein Ruhebereich und eine Saune. Der Besuch hier lässt sich perfekt mit einer Wanderung verbinden. Stell aber sicher, dass sie auch geöffnet hat! Während ich diese Zeilen schreibe, ist sie noch wegen Corona geschlossen.

 

Wandern in der Region

Zum Wandern im Odenwald habe ich bereits einen eigenen Beitrag geschrieben. Ausführliche Berichte habe ich zusätzlich vom Felsenmeer und von der Margarethenschlucht geschrieben.

Wenn du gerne wandern gehst und die umliegenden Regionen erkunden willst, kann ich empfehlen, dir den Pfälzerwald, den Spessart oder den Taunus anzuschauen. Zu diesen Regionen werden Blogposts folgen. Bisher kann ich dich außerhalb des Odenwalds leider nur auf meinen Blogpost zum Staufen im Taunus verweisen.

 

Städtetrips in der Region

Solltest du einen Städtetrip in diesem Teil Deutschlands machen wollen, lege ich dir die folgenden Städte ans Herz:

  • Aschaffenburg: Aschaffenburg trägt den Beinamen Tor zum Spessart. Neben den (zum Teil sehr fotogenen) Sehenswürdigkeiten wie dem Aschaffenburger Schloss, die die Stadt selbst zu bieten hat, bist du von hier außerdem flugs im Wald und kannst dich auf vielen Wanderwegen austoben.
  • Heidelberg: Heidelberg liegt direkt am Neckar und bietet mit dem Fluss, der Altstadt und dem Schloss auf dem Berg eine malerische Kulisse. Auch hier findest du die ideale Mischung aus Stadt und Land.
  • Lohr am Main: Das erste Mal wurde Lohr am Main 1295 urkundlich erwähnt und ist allgemein als Schneewittchenstadt bekannt. Dass das Mädchen, das wegen ihrer Schönheit getötet werden sollte, Lohrerin war, ist zwar nicht belegt, jedoch durchaus möglich. Die Gebrüder Grimm lebten unweit von Aschaffenburg, in Hanau, und auf ihrem Weg Richtung Bremen kamen sie auch im Spessart vorbei, sodass sie von der Stadt Lohr inspiriert worden sein könnten.
  • Mannheim: Die Quadratestadt ist zu jeder Zeit einen Besuch wert. Ob drinnen oder draußen, hier gibt es immer was zu tun oder zu erleben.
  • Michelstadt: Die historische Altstadt mit dem bekannten Rathaus und den Fachwerkhäusern ist einfach zauberhaft. Mein Tipp: Mach eine Fototour zum Sonnenaufgang, wenn du die Kopfsteinpflasterstraßen ganz für dich allein hast! In der Nähe von Michelstadt gibt es unheimlich viele Wanderwege, sodass dir sicher nicht langweilig wird.
  • Miltenberg: Die Kleinstadt in Unterfranken liegt zwischen Odenwald und Spessart und ist ein wahres Kleinod. Die Altstadt ist malerisch und sogar Startpunkt mehrerer Wanderwege. Die Mildenburg und das Museum der Stadt Miltenberg bietet den Kulturinteressierten unter uns die Möglichkeit, ihren Wissensdurst zu löschen.

 

Meine Ausstattung

Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Meine Wanderschuhe sind beispielsweise diese hier: Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*. Generell empfehle ich dir, falls du regelmäßig Wanderungen oder Outdoor-Touren unternimmst, dir ein paar entsprechende Kleidungsstücke und Schuhe zuzulegen. Im Notfall reichen aber auch normale Turnschuhe, solange diese dir guten Halt bieten und du damit klarkommst, wenn sie gegebenenfalls dreckig werden. Das kann bei Wanderungen wie der in der Margarethenschlucht schneller passieren, als du gucken kannst.

Wanderschuhe von Decathlon

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6500*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

 

Mein Fazit

Ich bin wahnsinnig gerne in der Natur unterwegs, aber für mich muss es keine Tageswanderung sein. Daher hat mir der Weg der Kristalle auf dem Katzenbuckel sehr gut gefallen. Quick and dirty, wie man so schön auf Neudeutsch sagt, ist der Weg recht schnell gewandert und hat aber mit dem Turm und Aussicht trotzdem ein tolles Highlight. Außerdem hast du so mehr Zeit zum Genießen…

Warst du schon einmal auf dem Katzenbuckel?

 

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Die Margarethenschlucht – Der höchste Wasserfall im Odenwald

Die Margarethenschlucht – Der höchste Wasserfall im Odenwald

Die Margarethenschlucht – Der höchste Wasserfall im Odenwald

Wenn Corona für mich etwas Positives hatte, dann dass ich nun meine eigene Heimat besser kennenlerne! Während ich bis vor wenigen Monaten nicht eine einzige Wanderung in Deutschland unternommen hatte, bin ich nun mit an die 20 ganz gut dabei, glaube ich. Diese Wanderungen möchte ich natürlich sehr gerne mit dir teilen. Damit habe ich schon vor ein paar Wochen mit meinem Blogpost zum Felsenmeer begonnen, dann mit meinem Blogpost zum Wandern im Odenwald weitergemacht und heute kommt mein dritter Post zu einer Wanderung in dieser schönen Region: zur Margarethenschlucht, in der der höchste Wasserfall des Odenwalds wartet.

Die Margarethenschlucht

Der Wanderpfad in der Margarethenschlucht ist eine Reise durch die Geschichte der Erde. Infotafeln stehen bereit, um über die Hintergründe zur Entstehung der Schlucht zu berichten und zum Beispiel auf Besonderheiten der Flora und Fauna aufmerksam zu machen. So wird beispielsweise erklärt, dass das feuchte Klima dafür sorgt, dass hier viele Farngewächse zu finden sind und Feuersalamander in der Umgebung des Flursbach leben. Leider habe ich keinen gesehen, auch wenn ich besonders aufmerksam Ausschau gehalten habe, nachdem ich das Schild gesehen hatte. Hinunter zu schauen rate ich dir aber alle mal – egal, ob du Feuersalamandern auf der Spur bist oder nicht. Denn es besteht durchaus Stolpergefahr in der teilweise engen Schlucht.

In der Schlucht wartet außerdem der höchste Wasserfall des Odenwalds, der sogar einer der höchsten in ganz Deutschland ist! Über 110 Meter fällt das Wasser des Flursbachs immer wieder in kleineren Kaskaden. Die höchste ist 10 Meter. Der Berg trägt übrigens den Namen Gickelberg.

 

Der Startpunkt in Neckargerach

Neckargerach ist ein staatlich anerkannter Erholungsort in herrlicher Lage, nämlich im Naturpark Neckartal-Odenwald und dem Geo-Naturpark Bergstrasse-Odenwald. Erholungssuchende finden hier – zwischen Heidelberg und Heilbronn – eine ideale Mischung aus Wasser, Wiesen und Wäldern.

Der Startpunkt selbst ist der Bahnhof dieser Perle. Das ist super praktisch, weil du entweder mit dem Auto anfahren und dort parken kannst (so wie ich, die ich aus Frankfurt komme und eine relativ lange Anfahrt habe) oder, wenn du aus der Umgebung kommst, mit der Bahn. Allerdings fand ich den Bahnhof ein bisschen schwer zu finden: Ich hatte in mein Navi nur Bahnstraße eingegeben. Da es aber noch einmal um eine Ecke geht und das Schild zum Bahnhof sehr ausgeblichen ist, bin ich erst zweimal gerade aus gefahren. Alternativ findest du auch auf der Seite, auf der ich zunächst war, ein Park & Ride.

Auf welchem der beiden P&R du auch parkst, überall stehen Schilder, die besser in Schuss sind als die zum Bahnhof. Den Weg zur Schlucht zu finden, ist daher definitiv kein Problem. 

Margarethenschlucht Beschilderung

 

Die Wanderung

Für deine Wanderung solltest du möglichst einen trockenen Tag wählen, da es in der Schlucht rutschig werden kann. Hier zunächst einige Fakten kurz und knapp im Überblick:

Gesamtlänge

4 Kilometer

Dauer

2 Stunden

)

Höhenmeter

281 Meter

Höchster Punkt

291 Meter

Nach zehn bis fünfzehn Minuten Laufens eröffnet sich dir ein fantastischer Blick ins Neckartal. Der Neckar windet sich in einer ziemlich perfekten Schleife um den Zwerrenberg. Das ist ein hervorragender erster Fotospot!

Ausblick ins Neckartal

Dann erreichst du den Eingang zur Schlucht. Ein Schild warnt hier, dass das Betreten auf eigene Gefahr ist, Rutschgefahr besteht und auch, dass gerade jetzt in Zeit von Corona, der Mindestabstand nur schwer einzuhalten ist. Daher möchte ich dich an dieser Stelle bitten, besonnen zu handeln und in dieser Zeit definitiv nicht zu drängeln. Das sollte man natürlich nie, aber aktuell ist nun einmal noch mehr Solidarität gefragt als sonst.

Es dauert nicht lang, da kannst du einen ersten Blick auf den höchsten Teil des Wasserfalls sehen.

Der Wasserfall in der Margarethenschlucht

Der Wasserfall ist wirklich ein atemberaubender Anblick. Du solltest unbedingt eine Kamera dabei haben, um die Tour festhalten zu können. Es ist beeindruckend, wie sich das Wasser seinen Weg ins Tal bahnt und vor meinen Augen auf die Steine plätschert.

Der Wasserfall in der Margarethenschlucht

Ich dachte schon fast, das wäre es gewesen, aber dann stellte sich heraus, dass der Margarethenschlucht-Pfad wirklich durch die Schlucht hindurch und immer wieder über den Flursbach hinüber verläuft. So geht es eine Weile hin und her. An den Felsen finde sich teilweise Drahtseile, an denen du dich festhalten kannst, wenn die „Stufe“ mal etwas hoch ist. Immer wieder erklären die oben erwähnten Infotafeln verschiedene Belange und so wird die Wanderung nochmal zusätzlich kurzweilig.

Farngewächs in der Margarethenschlucht

Der Wasserfall in der Margarethenschlucht

Bis auf eine Stelle ganz am Anfang, an der du links abbiegen musst, um dem Bachlauf weiter zu folgen, kannst du den Weg wirklich nicht verfehlen.

Um ganz sicher zu sein, würde ich aber dennoch empfehlen, dass dir Outdooractive oder Komoot herunterlädst. Beide sind als App verfügbar und dort kannst du die gpx-Daten laden. Dann kannst du dich wirklich nicht verlaufen. Hier kannst du meiner Tour auch einfach folgen:

Meine Tour auf Outdooractive

Prinzipiell denke ich, solltest du trockenen Fußes den Bach überqueren können. Zumindest solange du griffige Schuhe anhast und nicht ausrutschst. Aber das hängt wahrscheinlich auch davon ab, wie viel Wasser der Bach führt. Weiter unten empfehle ich dir noch meine Wanderschuhe, die im Notfall sogar wasserfest sind.

Die Schlucht selbst ist rund zwei Kilometer lang. Oben angekommen, geht es in einem kleinen Schlenker zurück nach Neckargerach. Dabei kommst du noch an einem Wildtiergehege und einem weiteren Gehege mit Ziegen vorbei.

Ziegen nahe der Margarethenschlucht

Nach etwa 1,5 Kilometern trifft der Weg dann wieder auf Pfad, von dem du gekommen bist. Rechts herum geht es schnurstracks zurück zum Ausgangspunkt – dem Bahnhof von Neckargerach.

 

Weitere Ausflugsziele in der Nähe

Wenn du gerne wandern gehst und andere Regionen erkunden willst, kann ich empfehlen, dir den Pfälzerwald, den Spessart oder den Taunus anzuschauen. Zu diesen Regionen werden Blogposts folgen. Bisher kann ich dich außerhalb des Odenwalds leider nur auf meinen Blogpost zum Staufen im Taunus verweisen.

Solltest du einen Städtetrip in diesem Teil Deutschlands machen wollen, lege ich dir die folgenden Städte ans Herz:

  • Aschaffenburg: Aschaffenburg trägt den Beinamen Tor zum Spessart. Neben den (zum Teil sehr fotogenen) Sehenswürdigkeiten wie dem Aschaffenburger Schloss, die die Stadt selbst zu bieten hat, bist du von hier außerdem flugs im Wald und kannst dich auf vielen Wanderwegen austoben.
  • Heidelberg: Heidelberg liegt direkt am Neckar und bietet mit dem Fluss, der Altstadt und dem Schloss auf dem Berg eine malerische Kulisse. Auch hier findest du die ideale Mischung aus Stadt und Land.
  • Lohr am Main: Das erste Mal wurde Lohr am Main 1295 urkundlich erwähnt und ist allgemein als Schneewittchenstadt bekannt. Dass das Mädchen, das wegen ihrer Schönheit getötet werden sollte, Lohrerin war, ist zwar nicht belegt, jedoch durchaus möglich. Die Gebrüder Grimm lebten unweit von Aschaffenburg, in Hanau, und auf ihrem Weg Richtung Bremen kamen sie auch im Spessart vorbei, sodass sie von der Stadt Lohr inspiriert worden sein könnten.
  • Mannheim: Die Quadratestadt ist zu jeder Zeit einen Besuch wert. Ob drinnen oder draußen, hier gibt es immer was zu tun oder zu erleben.
  • Michelstadt: Die historische Altstadt mit dem bekannten Rathaus und den Fachwerkhäusern ist einfach zauberhaft. Mein Tipp: Mach eine Fototour zum Sonnenaufgang, wenn du die Kopfsteinpflasterstraßen ganz für dich allein hast! In der Nähe von Michelstadt gibt es unheimlich viele Wanderwege, sodass dir sicher nicht langweilig wird.
  • Miltenberg: Die Kleinstadt in Unterfranken liegt zwischen Odenwald und Spessart und ist ein wahres Kleinod. Die Altstadt ist malerisch und sogar Startpunkt mehrerer Wanderwege. Die Mildenburg und das Museum der Stadt Miltenberg bietet den Kulturinteressierten unter uns die Möglichkeit, ihren Wissensdurst zu löschen.

 

Meine Ausstattung

Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Meine Wanderschuhe sind beispielsweise diese hier: Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*. Generell empfehle ich dir, falls du regelmäßig Wanderungen oder Outdoor-Touren unternimmst, dir ein paar entsprechende Kleidungsstücke und Schuhe zuzulegen. Im Notfall reichen aber auch normale Turnschuhe, solange diese dir guten Halt bieten und du damit klarkommst, wenn sie gegebenenfalls dreckig werden. Das kann bei Wanderungen wie der in der Margarethenschlucht schneller passieren, als du gucken kannst.

Wanderschuhe von Decathlon

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6500*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

 

Mein Fazit

Die Margarethenschlucht ist ein richtig tolles Ausflugsziel! Der Wasserfall bietet ein super Motiv für tolle Fotos und durch die Beschilderung lernst du auch noch so einiges über die (Erd-) Geschichte, die Entstehung der Schlucht und ihre Flora und Fauna. Der Weg ist außerdem nicht sonderlich schwer zu laufen. Muskelkater hatte ich persönlich so gut wie gar nicht, aber das kommt natürlich darauf an, wie regelmäßig du dich bewegst.

Mir hat es aber dementsprechend sehr gut gefallen.

Warst du schon einmal in der Margarethenschlucht?

 

Deine Barbara

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DAS FELSENMEER

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DER STAUFEN IM TAUNUS

Das Felsenmeer im Odenwald – Wenn Bergriesen streiten

Das Felsenmeer im Odenwald – Wenn Bergriesen streiten

Das Felsenmeer im Odenwald – Wenn Bergriesen streiten

Ich war etwa 10 Jahre alt, als ich mit der Schule eine Exkursion zum Felsenmeer im Odenwald machte. Das war das erste und einzige Mal, dass ich diesen Ort sah. Ich weiß noch, wie ich fasziniert über die Felsen kletterte, auch wenn ich gleichzeitig nicht verstand, wie viel Zauber diese Steine umgaben. Mehr als zwei Jahrzehnte später kehrte ich nun zurück. Mit meiner Kamera bewaffnet und begierig, mehr über das Felsenmeer zu lernen.

Anfahrt zum Felsenmeer

Für die Wanderung im Felsenmeer musst du nach Lautertal im Odenwald reisen und dort am besten das Informationszentrum Felsenmeer ansteuern. Dies ist ein idealer Ausgangspunkt für die Wanderung. Dorthin gelangst du am besten mit dem Auto. Am Informationszentrum gibt es einen kostenpflichtigen Parkplatz, an dem du dein Auto stehen lassen kannst, während du die Wanderung machst.

Alternativ kannst du auf dem Felsberg kostenfrei parken. Neben dem Restaurant Ada’s Buka kannst du auf einem Parkplatz dein Auto stehen lassen und entweder bergab zum Felsenmeer wandern oder bergauf auf weiteren Wanderwegen.

Wegweiser im Felsenmeer auf dem Felsberg

 

Das Felsenmeer

Das Felsenmeer liegt oberhalb von Lautertal-Reichenbach im Vorderen Odenwald auf dem Felsberg. Es handelt sich dabei um eine Felsenlandschaft aus dunkelgrauem Quarzdiorit. Bereits die Römer nutzten das Felsenmeer zur Steingewinnung. Diese Tradition wurde später von lokalen Steinmetzen weitergeführt. Heute wird dieser sogenannte „Felsberg-Granit“ nicht mehr abgebaut.

Das Felsenmeer im Odenwald

Das Felsenmeer ist ein beliebtes Naherholungsgebiet und Ausflugsziel für Wanderer geworden, das auch Kinderherzen höher schlagen lässt und so für die ganze Familie geeignet ist.

 

Die Sage ums Felsenmeer

Zwei Riesen sollen eins in der Gegend von Reichenbach gehaust haben. Der eine lebte auf dem Felsberg und wurde Felshocker genannt, während Steinbeißer auf dem Hohenstein zuhause war. Das Lautertal trennte ihre Reiche. Eines Tages gerieten sie in einen Streit und begannen, sich mit Felsbrocken zu bewerfen. Steinbeißer hatte mehr Wurfmaterial zur Verfügung, was ihm einen Vorteil verschaffte. So endete Felshocker unter den Felsen. Der Sage nach kannst du ihn bis heute manchmal darunter brüllen hören. Auf dem Hohenstein befindet sich eine alleinstehende Felswand, die die letzte Hausmauer des anderen Riesen gewesen sein soll.

 

Entstehung des Felsenmeers

Die ältesten Gesteine des Vorderen Odenwaldes, der auch wegen seines Alters Kristalliner Odenwald genannt wird, sind vermutlich mehr als 500 Millionen Jahre alt. Vor 380 bis 340 Millionen Jahren teilten zwei große Urkontinente den Planeten. Durch den sogenannte Kontinentaldrift bewegten sich beide Großkontinente aufeinander zu und wurden zu einem: Der Urkontinent Pangaea war geboren. Durch verschiedene plattentektonische Prozesse eines kleineren Kontinents im Zuge der Verschmelzung der beiden Urkontinente ist der Odenwald entstanden, das sich zu dieser Zeit auf Höhe des Äquators befand.

Das Quarzdiorit, aus dem das Felsenmeer besteht, ist ein kristallines Gestein, das wohl gut 10 Millionen Jahre benötigte, um abzukühlen. Bei diesem Vorgang sind die Gesteinskörper geschrumpft und gerissen. Als dann im Erdmittelalter der Meeresspiegel auf der ganzen Welt anstieg, wurde der Odenwald überschwemmt und mit Ablagerungen überdeckt. Es dauert viele Millionen Jahre, um dieses Deckgebirge abzutragen. Unterstützt wurde dies durch den Einbruch des Rheingrabens vor etwa 50 Millionen Jahren. Schließlich entstanden quaderförmige Blöcke durch die sich vertiefenden Risse. Die nun freiliegenden Steine waren von da an der Witterung ausgesetzt.

Die letzte Eiszeit vor rund 12.000 Jahren verwandelte den Odenwald in eine Permafrostzone. Als am Ende die Frostgrenze zurückwich, setzten sich die Steine in Bewegung und führten so zur Entstehung des Felsenmeeres, wie wir es kennen.

 

Die Wanderung

Die Wanderung durch das Felsenmeer hat einen ganz besonderen Charakter. Wie plötzlich erkaltete Wellen türmen sich die Felsbrocken vor dir auf und du musst teilweise richtig klettern, um sie zu überwinden. Aber verzage nicht, wenn du das Felsenmeer genießen möchtest, aber kein Kletterfreund bist: Es gibt auch einen normalen Wanderweg, der am Rande entlangführt und zum Beispiel eine Brücke die das Meer überquert.

Weg zum Felsenmeer

Steine im Felsenmeer

Ich bin von oben gestartet, vom Parkplatz am Felsberg, und dem Pfad hinunter gefolgt. Es ist beeindruckend, wie plötzlich die ersten Felsen auftauchen und nach und nach immer mehr werden. Auf dem Weg, direkt an der Riesensäule, die ein Zeugnis der Anwesenheit der Römer vor 2000 Jahren in diesem Gebiet ist, befindet sich eine Hütte zum Einkehren, die leider wegen Corona geschlossen hatte, als ich da war.

Im Felsenmeer im Odenwald

Weiter geht’s! Bis hierhin konnte ich zwischen den Steinen gut hin- und herlaufen. Nun werden die Steine aber so dicht, dass die Kletterpartie beginnt. Gleichzeitig eröffnet sich vor mir der Blick ins Tal. Herrlich!

Aussicht vom Felsenmeer ins Lautertal

An dieser Stelle solltest du die Entscheidung treffen, ob du auf dem Wanderweg das Felsenmeer umgehst oder dich auf den Kletterspaß einlässt. Ich entscheide mich für letzteres.

Es geht ganz schön in die Beine und ich merke sehr schnell, dass ich am nächsten Tag sicherlich Muskelkater haben werde. Aber es fühlt sich gleichzeitig auch gut an und die fast schon surreale Landschaft des Felsenmeeres lenkt mich von meinen brennenden Waden und Oberschenkeln ab.

Bachlauf im Felsenmeer im Odenwald

Den unteren Teil nach der Brücke laufe ich dann über den Weg. Dieser ist übrigens Teil des 130 Kilometer langen Nibelungensteigs – eine Fernwanderung und Hauptwanderweg des Odenwaldklubs.

Wanderweg im Felsenmeer

Holzstufen im Felsenmeer

Unten angekommen kannst du im Informationszentrum allerlei zur Geschichte und Entstehung des Felsenmeeres erfahren, falls du dich weiter in dieses Thema einlesen möchtest. Allerdings solltest du vorher checken, ob es geöffnet hat, da es zur Zeit wegen Corona geschlossen hat. Ich war in der Woche vor dem Kontaktverbot dort und konnte es quasi vor dem Lockdown erkunden.

 

Mein Fazit

Das Felsenmeer ist ein cooler Ausflugsort und nicht nur Kinder haben hier Spaß. Meine Beine haben am nächsten Tag außerdem ganz schön gebrannt, sodass du nicht nur einen tollen Fotospot mit ganz vielen Sagen und Geschichte hast, sondern die Wanderung auch noch einem Workout für die Beine gleicht.

Von mir gibt es daher zwei Daumen hoch für das Felsenmeer im Odenwald!

Deine Barbara

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WANDERN IM ODENWALD

Der Staufen im Taunus – Eine Wanderung, ein Burgstall und ein Schwur

Der Staufen im Taunus – Eine Wanderung, ein Burgstall und ein Schwur

Der Staufen im Taunus – Eine Wanderung, ein Burgstall und ein Schwur

Der Staufen im Taunus war mir schon immer ein Begriff. Klar: Er liegt nur etwa eine Stunde zu Fuß von dem Ort, an dem ich aufgewachsen bin. Aber wie das so oft der Fall ist, habe ich viele Destinationen auf der ganzen Welt erkundet. Nur meine Heimat kannte ich nicht sonderlich gut. Aber in dieser schwierigen Zeit lerne ich zu schätzen, was direkt vor der Tür liegt. Und so habe ich begonnen, die Region kennenzulernen. Den Anfang machte der Staufen. Mir war nicht einmal bewusst, was für ein sagenumwobener Ort das ist…

Anfahrt

Für die Wanderung auf den Staufen im Taunus musst du in meinen Heimatort Kelkheim reisen und dort zum Waldgasthof Gundelhard. Dies ist der Ausgangspunkt für die Wanderung. Dorthin gelangst du am besten folgendermaßen:

  • Mit dem Auto – Vor dem Waldgasthof Gundelhard gibt es einen großen Parkplatz. Du kannst dich also einfach dorthin navigieren lassen und dein Auto dann dort stehenlassen.
  • Mit öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß – Solltest du nicht mit dem Auto anreisen, kannst du die Taunusbahn vom Frankfurter Hauptbahnhof oder Höchst Richtung Königstein nehmen, in Kelkheim Münster aussteigen und dann Google Maps oder deinem bevorzugten Navigationsdienst folgen. Bis zur Gundelhard dauert es zu Fuß etwa eine halbe Stunde.

 

Die Wanderung

Die Daten für diese Wanderungen ab und zur Gundelhard habe ich dir kurz und knapp zusammengefasst: 

Gesamtlänge

5,9 Kilometer

Dauer

2,5 Stunden

)

Höhenmeter

210 Meter

Höchster Punkt

433 Meter

Wenn du vor der Gundelhard stehst und auf das Haus blickst, nimmst du von dort den rechten Weg, sodass du das Feld zur Linken und den Wald zur Rechten hast. Hier ist vor allem am Wochenende viel los. Denn der Gasthof ist ein bisschen so etwas wie ein Knotenpunkt: Von hier führen Wanderrouten in alle Richtungen und zu mehrere tollen Orten. Der Staufen im Taunus ist einer davon. Aber von hier geht es auch zum Kaisertempel, zum Bahá’ì Tempel oder zum Meisterturm.

Von der Gundelhard zum Staufen

Lauf einfach weiter geradeaus, bis die Straße eine 90-Grad-Biegung nach links macht. Dort folgst du dem Pfad in den Wald hinein. Leider ist der Staufen nicht ausgeschildert. Entweder fragst du dich durch oder hältst nebenbei Google Maps offen. Das ist nicht ideal, weil nicht alle Wanderwege eingezeichnet sind. Aber so kannst du an Kreuzungen ungefähr erahnen, wo du lang musst. Wobei es auch nicht viele Kreuzungen sind. Halte dich einfach erst links, nachdem es in den Wald ging, laufe den Berg hoch und an einer großen Lichtung mit einem Picknicktisch (letztes Foto im Folgenden) biegst du nach rechts ab. Von dort geht es immer geradeaus.

Von der Gundelhard zum Staufen

Von der Gundelhard zum Staufen

Von der Gundelhard zum Staufen

Von der Gundelhard zum Staufen

Wenn du ganz gemütlich läufst und immer wieder Fotostopps machst, um die Schönheit der Natur einzufangen, solltest du trotzdem nicht mehr als eine Stunde brauchen. Von der Gundelhard auf den Staufen sind es nämlich nur 2,7 Kilometer.

Auf dem Staufen im Taunus

Auf dem Staufen im Taunus

Dass du angekommen bist, merkst du auch schon daran, dass hier wahrscheinlich ein paar Wanderer und Radfahrer die Aussicht genießen. Diese sitzen sicher auf der Felsengruppe zu deiner Rechten, dem sogenannten Großen Mannstein.

Auf dem Staufen im Taunus – Der Große Mannstein

 

Der Staufen im Taunus

Nun befindest du dich auf etwa 450 Metern über dem Meeresspiegel. Der Gipfel selbst ist dicht bewaldet und nicht sonderlich spektakulär. Vom Großen Mannstein hingegen hast du einen fantastischen Blick, der an klaren Tagen die Sicht bis in den Odenwald erlaubt.

Auf dem Staufen – Ausblick vom Großen Mannstein

Leider war es nicht sehr klar, als ich oben war. Aber trotzdem möchte ich dir eine Nahaufnahme von der Frankfurter Skyline und meinem Heimatort Kelkheim nicht vorenthalten:

Ausblick vom Großen Mannstein auf Frankfurt

Ausblick vom Großen Mannstein auf Kelkheim

Neben dem Großen Mannstein gibt es unweit auch den Kleinen Mannstein.

 

Die Sage um den Großen Mannstein

Die Entstehung eines solchen Ortes ist ja häufig sagenumwoben. So auch beim Großen Mannstein, der uns auf die Spuren von Kelkheims Romeo und Julia bringt.

Die Legende besagt, dass ein Edelknabe, der auf der Burg Königstein aufgewachsen war und schon in jungen Jahren in Frankfurt zum Ritter geschlagen worden war, ein Edelfräulein kennenlernte. Ihr Vater war mit dem Burgherren verfeindet, sodass sie heimlich auf ein Fest im Hause des Edelknaben gekommen war. Der Junge und das Mädchen verliebten sich in einander und verabredeten sich zu einem Treffen in der Nähe der Burg des Fräuleins.

Da ihr Vater das Mädchen jedoch von einer Dienerin, die auch eine Hexe war, überwachen ließ, verstand sie schnell, was vor sich ging und beobachtete das Paar sogar zusammen. Als die beiden bemerkten, dass die Dienerin im Schatten lauerte, flohen sie auf den Staufen. Die Hexe war allerdings schneller und verwandelte erst den Edelknaben und dann das Fräulein in einen Stein.

Angeblich erwachen die zwei Verliebten alle 13 Jahre und lustwandeln auf dem Gimbacher Hof. Am nächsten Tag verwandeln sie sich zurück in die Steine.

Dieser Sage zufolge sollte der Kleine Mannstein also eher Fräuleinstein heißen, um den Kelkheimer Verliebten gerecht zu werden.

 

Der Ringwall Staufen

Leider ist von der Höhenburg nicht mehr viel erhalten. Man kann sie bestenfalls erahnen und es ist so wenig übrig, dass sogar eine Datierung nicht möglich war. Allerdings wurden Tonscherben gefunden, die Römische Terra Sigillata zu sein scheinen und somit aus dem 1. Jahrhundert vor Christus stammen.

Bei einem so schlechten Erhaltungszustand spricht man nicht mehr von einer Ruine, sondern von einem Burgstall. Der Wall ist 9 Meter lang, 3,5 Meter breit und 2,7 Meter hoch.

Es wird vermutet, dass es sich um eine kleine Wallanlage handelte, die einen Holzturm zur Kontrolle der Straße hatte. Diese Straße führte vom Main bis an den Taunuskamm. Erstmals erwähnt wurde die Burg im Jahre 1361.

 

Der Staufenschwur

Der Aussichtspunkt ist aber mit seinem Ausblick auf den Taunus und die Rhein-Main-Ebene nicht nur schön und blickt auf zwei Jahrtausende Geschichte zurück. An dieser Stelle fand auch ein wahrhaft denkwürdiges Ereignis statt: Im Oktober 1838 trafen sich hier die Brüder Friedrich, Heinrich und Max von Gagern, nach dem eine der Grundschulen Kelkheims benannt wurde, zu einem Treuebund im Kampf für die deutsche Einheit. Dieses Bestreben kommt in diesem Vers aus einem Gedicht von Friedrich von Gagern hervor:

Nur eine deutsche Fahne sollte wehen
Vom Ostseestrand bis zu der Alpen Höhen;
Und unsre Losung war: Ein Deutschland sei,
Ein Vaterland – groß, mächtig, einig frei!

An diesen sogenannten Staufenschwur erinnert noch heute eine Gedenktafel auf dem Großen Mannstein.

Großer Mannstein – Staufenschwur

Heinrich von Gagern wurde zehn Jahre nach dem Staufenschwur Präsident der Frankfurter Nationalversammlung, dem ersten Parlament des damalas entstehenden Deutschen Reiches.

Die Brüder liegen auf dem Friedhof von Kelkheim Hornau begraben, von wo sie auf den Großen Mannstein blicken können. So werden sie sogar im Tod an ihren Schwur erinnert.

 

Schillereiche und Gedenkstein

In der Nähe des Walls steht zudem die sogenannte Schillereiche mit entsprechendem Gedenkstein. Die amerikanische Roteiche ließ Baronin Antonie von Reinach zum hundertsten Todestag von Friedrich von Schiller pflanzen. Daneben steht auf einem Gedenkstein „Schiller-Eiche 9. Mai 1805-1905“.

Weitere Ausflugsziele in der Nähe

Wenn du gerne wandern gehst und andere Regionen erkunden willst, kann ich empfehlen, dir den Odenwald, den Pfälzerwald oder den Spessart anzuschauen.

Solltest du einen Städtetrip in diesem Teil Deutschlands machen wollen, lege ich dir die folgenden Städte ans Herz:

  • Aschaffenburg: Aschaffenburg trägt den Beinamen Tor zum Spessart. Neben den (zum Teil sehr fotogenen) Sehenswürdigkeiten wie dem Aschaffenburger Schloss, die die Stadt selbst zu bieten hat, bist du von hier außerdem flugs im Wald und kannst dich auf vielen Wanderwegen austoben.
  • Heidelberg: Heidelberg liegt direkt am Neckar und bietet mit dem Fluss, der Altstadt und dem Schloss auf dem Berg eine malerische Kulisse. Auch hier findest du die ideale Mischung aus Stadt und Land.
  • Lohr am Main: Das erste Mal wurde Lohr am Main 1295 urkundlich erwähnt und ist allgemein als Schneewittchenstadt bekannt. Dass das Mädchen, das wegen ihrer Schönheit getötet werden sollte, Lohrerin war, ist zwar nicht belegt, jedoch durchaus möglich. Die Gebrüder Grimm lebten unweit von Aschaffenburg, in Hanau, und auf ihrem Weg Richtung Bremen kamen sie auch im Spessart vorbei, sodass sie von der Stadt Lohr inspiriert worden sein könnten.
  • Mannheim: Die Quadratestadt ist zu jeder Zeit einen Besuch wert. Ob drinnen oder draußen, hier gibt es immer was zu tun oder zu erleben.
  • Michelstadt: Die historische Altstadt mit dem bekannten Rathaus und den Fachwerkhäusern ist einfach zauberhaft. Mein Tipp: Mach eine Fototour zum Sonnenaufgang, wenn du die Kopfsteinpflasterstraßen ganz für dich allein hast! In der Nähe von Michelstadt gibt es unheimlich viele Wanderwege, sodass dir sicher nicht langweilig wird.
  • Miltenberg: Die Kleinstadt in Unterfranken liegt zwischen Odenwald und Spessart und ist ein wahres Kleinod. Die Altstadt ist malerisch und sogar Startpunkt mehrerer Wanderwege. Die Mildenburg und das Museum der Stadt Miltenberg bietet den Kulturinteressierten unter uns die Möglichkeit, ihren Wissensdurst zu löschen.

 

Meine Ausstattung

Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Meine Wanderschuhe sind beispielsweise diese hier: Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*. Generell empfehle ich dir, falls du regelmäßig Wanderungen oder Outdoor-Touren unternimmst, dir ein paar entsprechende Kleidungsstücke und Schuhe zuzulegen. Im Notfall reichen aber auch normale Turnschuhe, solange diese dir guten Halt bieten und du damit klarkommst, wenn sie gegebenenfalls dreckig werden. Das kann bei Wanderungen wie der in der Margarethenschlucht schneller passieren, als du gucken kannst.

Wanderschuhe von Decathlon

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6500*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

Mein Fazit

Auch wenn ich es 33 Jahre hinausgezögert habe, bis ich sie endlich unternommen habe, ist eine Wanderung auf den Staufen im Taunus und zum Großen Mannstein ein absolutes Muss für Kelkheimer sowie alle, die in der Umgebung leben bzw. hierherreisen und wanderbegeistert sind.

Und sobald der Waldgasthof Gundelhard wieder geöffnet hat, kannst du hier nach deiner Rückkehr von der Wanderung einkehren, ein kühles Getränk genießen oder deinen hungrigen Magen füllen.

Deine Barbara

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Fitnesstipps für die Quarantäne – So bleibst du fit!

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Eigentlich wollte ich einen anderen Beitrag schreiben. Aber als meine Finger über die Tastatur flogen, tippten sie den Titel dieses Beitrags anstelle von dem, an den ich ursprünglich gedachte hatte. Nun gut, dann soll es wohl so sein. Ich befinde mich gerade in einer Zwangspause: Mein Körper hat mir deutlich gesagt „Bis hier hin und nicht weiter!“. Meine Gelenke und Muskeln schmerzen und zwar so sehr, dass sie mich teilweise nicht mal mehr schlafen lassen. Und damit dir das nicht passiert, schreibe ich nun einen Blogpost, wie du dich in Quarantäne (und natürlich auch danach) fit halten kannst und dabei aber gesund bleibst. Hier kommen meine Erfahrungen:

Methoden, um Zuhause Sport zu machen

Zunächst einmal gilt zu sagen, dass es nicht die EINE Methode gibt, um Zuhause Sport zu machen. Es gibt zahlreiche Methoden und du musst für dich herausfinden, welche für dich am besten ist. Das geht natürlich nur auf eine Weise: Ausprobieren! Was für mich ideal ist, kann für dich undenkbar sein. Auch ich habe ein paar Dinge ausprobiert und bin bei einer Methode hängen geblieben. Diese Stelle ich dir nun vor.

 

Apps

Die erste Methode hier ist auch gleich die, für die ich mich langfristig entschieden habe. Über Apps kannst du dir Trainingsprogramme erstellen oder vom Computer zusammenstellen lassen, die du dann durchläufst. Ich habe bisher mit drei Apps trainiert:

  • SEVEN: Mit dieser App kannst du Zirkeltrainings absolvieren, von denen jedes sieben Minuten dauert. Daher der Name SEVEN. Du kannst prinzipiell so viele Zirkel machen, wie du möchtest. Aber wenn ich anfange, ist mir einer mit den sieben Minuten meistens genug. Dann arbeite ich mich hoch. Mehr als drei habe ich noch nie geschafft, wenn ich mich recht erinnere. Vielleicht vor langer Zeit mal vier. Ich trainiere seit mittlerweile fünf Jahren mit SEVEN, wenn auch nicht regelmäßig. Bis gestern habe ich das erste Mal seit sehr langer Zeit einen Streak von 28 Tagen gehabt. Bei der kostenfreien Version kannst du leider nur ein Programm durchlaufen. Die 60 Euro im Jahr lohnen sich meiner Meinung nach und ich investiere sie gerne, da ich dadurch sehr viele verschiedene Trainingprogramme zur Auswahl habe.
  • Gymondo: Zu Gymondo kann ich leider nicht so viel sagen, da ich das nur einmal für wenige Wochen benutzt habe, als ein Freund unbedingt damit trainieren wollte. Die Übungen und das Prinzip war jedoch ähnlich wie bei SEVEN und wahrscheinlich ist es am Ende nur eine Geschmackssache, was Layout und Usability angeht. Die App ist ein bisschen teurer und kostet bei einem Abo über 12 Monate insgesamt 83,99 Euro. Dafür gibt es hier aber zum Beispiel auch Rezepte und Motivation in Form von Nachrichten, die du anfordern oder abbestellen kannst.
  • 30 Day Split Challenge: Ein Sportprogramm der anderen Art ist die 30 Day Split Challenge. Diese ist zwar darauf ausgelegt, am Ende der 30 Tage Spagat machen zu können, aber im Endeffekt ist es nichts anderes als ein Aufwärmtraining mit Cardio-Übungen und dann Stretching. Was mir an dieser App besonders gut gefällt, ist dass sie Pausen automatisch mit einplant. Du trainierst vier Tage und hast dann einen Tag Pause.

 

YouTube

Es dürfte dich nicht überraschen zu erfahren, dass du auf YouTube unheimlich viele Channels zum Thema Fitness findest. Ich habe dir drei verschiedene Kanäle rausgesucht, die auf mich einen coolen Eindruck erweckt haben.

  • DoYogaWithMe: Auf diesem Kanal findest du zwar vor allem Yoga-Videos, aber diese haben verschiedene Ausrichtungen. So kannst du zum Beispiel gezielt gewisse Körperbereiche trainieren, eine 14-Day Challenge machen oder ein Video raussuchen, dass für deinen Erfahrungsstand genau das richtige ist. Zudem warten Meditationen, die das Programm abrunden. Und damit es nicht langweilig wird, unterrichten verschiedene Trainer.
  • Caroline Jordan: Health Coach Caroline Jordan stellt Fitness-Videos verschiedener Art online. So zum Beispiel extra Workouts, die man auf einem Stuhl machen kann (also perfekt für ein schnelles Workout in der Pause im Home Office), oder Stretchings für Situationen wie After Travel oder End of Day.
  • Amanda Russell: Amanda Russell macht vor allem Videos mit Workout-Quickies. Zwischen drei und 15 Minuten dauern die Trainingseinheiten, die gezielt an Menschen mit wenig Zeit gerichtet sind, die aber dennoch hohe Ziele haben. Neben den Trainingseinheiten finden sich hier zudem Video mit Tipps für gesunde Ernährung.

Grundsätzlich muss ich gestehen, dass ich einfach nicht so der YouTube-Typ bin. Ich folge keinen YouTubern und gehe nur zu diesem Medium, wenn ich gezielt Trailer oder sonstige Videos suche. Aber für How To-Tutorials nutze ich noch immer Google. Solltest YouTube aber sowieso dein bevorzugtes Medium sein, dann schau dich doch mal auf diesen drei Kanälen um.

 

Eigenes Programm

Natürlich spricht nichts dagegen, dass du nach deinen eigenen Regeln trainierst. Ich habe eine ganze Weile zum Beispiel täglich 50 Liegestütze, 100 Squats und 200 Situps gemacht. Das wurde mir auf Dauer aber doch ein wenig zu langweilig und daher bin ich dann wieder auf die App umgestiegen.

Die Vorteile eines selbst zusammen gestellten Programms sind ganz klar, dass du etwaige Fitnessgeräte, die du vielleicht zuhause hast, ganze einfach einbauen kannst. Therabänder, Gymnastikbälle oder Kettlebells können so Teil deiner täglichen Routine werden.

Stell dir also einen Plan mit den Übungen auf, die dich deinem Ziel näherbringen. Sei es eine bessere Kondition, bessere Dehnbarkeit oder ein flacherer Bauch. Du bestimmst, wie dein Programm aussieht. Das kannst du entweder auf der Anzahl an Wiederholungen aufbauen oder du stellst dir einen Timer und ziehst eine Übung eine gewisse Zeit durch – in der Regel sind das 30 bis 60 Sekunden.

 

Weitere Tipps

Nun, da du weißt, wie du überhaupt an die Übungen rankommst, ist es Zeit für ein paar Tipps, die dir das Training erleichtern oder dir langfristig helfen, das durchzuziehen. Build yourself up for success hat mein Coach früher immer gesagt. Wenn du also von vorne herein alles bedenkst, kann gar nichts schief gehen!

 

Trinken nicht vergessen!

Beim Sport ist es fast noch wichtiger als in unserem Alltag: Trinken, trinken, trinken! Unser Körper besteht zu einem Großteil aus Wasser und muss stets hydriert sein. Scheu dich also nicht, zwischen zwei Übungen zur Wasserflasche zu greifen.

Wenn du deinem Wasser außerdem ein bisschen Geschmack und zusätzlich Vitamine verleihen möchtest, kann ich dir Fruit Infused Water empfehlen. Dafür schneidest du einfach ein paar Früchte und lässt sie zwei bis zwölf Stunden im Wasser einwirken, sodass sie Vitamine und Mineralstoffe an das Wasser abgeben. Das ist gesund und lecker!

 

Pimp dein Equipment!

Während ich früher noch nicht einmal eine Yogamatte besaß, macht es mir heute riesigen Spaß, allein darüber nachzudenken, wie ich verschiedene Sportgeräte in mein Training einbauen kann. Ich habe mir eine mega coole neue Yogamatte* gegönnt (schön, rutschfest, praktisch mit Tragegurt), nutze meine Therabänder* wieder und habe meine Fingerhanteln* rausgekramt, um meine Handgelenke zu trainieren. Als nächstes steht eine Faszienrolle auf dem Plan, mit der ich meine Triggerpunkte massieren und Knoten lösen kann.

 

Mach Pausen!

Zwischen den Übungen solltest du deinem Körper jeweils zehn bis 20 Sekunden Ruhe können. Viel wichtiger sind aber eigentlich sogar die Pausen zwischen den einzelnen Trainingseinheiten. Gerade wenn du wieder versuchst, fit zu werden, solltest du es nicht übertreiben. Das ist der Grund, aus dem ich – wie eingangs erwähnt – gerade eine Zwangspause einlegen muss.

Ich gehöre zu den Kandidaten, die fühlen müssen, weil sie nicht hören. Ich habe 29 Tage am Stück jeden Tag trainiert. Und das nachdem ich Monate lang meine App nicht geöffnet hatte. Ich dachte, mein Körper hält das aus. Ich habe die zu trainierenden Bereiche geändert – also an einem Tag Bauchmuskeltraining gemacht und am folgenden Tag meine Beine trainiert. So wollte ich meinen gesamten Körper trainieren, den einzelnen Körperteilen jedoch immer wieder auch Pausen gönnen. Nun ja, die Rechnung ist leider nicht aufgegangen. Jetzt sitze ich mit schmerzenden Schultern vorm Computer und während ich vor drei Tagen fast vollen Spagat machen konnte, versagen mir meine Beine jetzt nach der Hälfte den Dienst.

Daher mein deutlicher Appell an dich: Gib deinem Körper die nötige Zeit, sich zu regenerieren! Du kannst nicht von 0 auf 100. Nicht im ersten Gang. Und nicht mit einem Auto, das ewig in der Garage stand und Staubfänger war.

 

Geh an die frische Luft!

Nichts wirkt manchmal so befreiend wie ein Spaziergang an der frischen Luft. Je nachdem wie die Regelungen des Lockdowns in deinem Land sind, versuch jeden Tag für eine halbe Stunde rauszugehen, frische Luft zu schnappen und auf andere Gedanken zu kommen. Du wirst sehen, wie du dich dadurch besser fühlst.

 

Bleib motiviert!

Es gibt viele Möglichkeiten, wie du dich motivieren kannst, dein Trainingsprogramm wie geplant durchzuziehen. Eine davon ist zum Beispiel, dass du das Training mit Freunden absolvierst. Trefft euch bei Zoom oder Skype gebt euch im Notfall einen Tritt in den Allerwertesten. Wobei ich persönlich gar nicht auf die Idee käme zu kneifen, wenn ich weiß, dass meine Freunde sich aufgerafft haben und ohne mich trainieren würden. Das ist auch einer der Gründe, warum ich es 28 Tage durchgehalten hatte. Alleine hätte ich das nicht gemacht und wäre schon viel eher eingeknickt. Das kenne ich von vergangenen Erlebnissen. Als Konsequenz habe ich dann für gewöhnliche Monate lang nicht mehr trainiert. Ich hoffe, dass die Tatsache, dass ich Freunde habe, die weitertrainieren, dazu beiträgt, dass ich mich in wenigen Tagen wieder „in den Sattel schwinge“. Du darfst mir gerne einen digitalen Tritt verpassen, dass ich von meinem Bürostuhl falle, wenn ich das nicht tun sollte. Genehmigung erteilt!

 

Gönn dir mal was!

Nicht nur, um motiviert zu bleiben, solltest du dir regelmäßig auch mal etwas gönnen. Sondern weil du es verdient hast! Und damit meine ich keinen Schokoriegel oder eine Packung Gummibären. Nein, damit meine ich ein heißes Bad, eine Massage oder irgendetwas anderes, das dir körperlich oder geistig guttut. Vielleicht ist es auch ein Offline-Wochenende. Was auch immer für dich „Luxus“ ist… plane es ein und gönne es dir!

 

Sieh Körper und Geist als Einheit!

Wie schon in meinem Blogpost zum Thema Gesundheit und Psychohygiene erwähnt, müssen wir uns stets um unsre physische und psychische Gesundheit gleichermaßen kümmern. Wenn du also allgemein fit sein möchtest, ist es unerlässlich, dass du dich auch um deine Psychohygiene kümmerst. Am besten schaust du für genaue Infos einfach in den anderen Blogpost. Aber kurz zusammengefasst, kann ich dir folgendes raten: Versuche immer mal wieder abzuschalten, meditiere, versuch dich auf Positives zu konzentrieren. Auch ein gutes Buch zu lesen, kann zu deiner mentalen Gesundheit beitragen.

Denk also immer daran: Allein körperliche Fitness reicht nicht aus!

 

Bring dich in Stimmung!

Wenn eins in Stimmung bringen kann, dann ist es Musik. Also leg dir entweder eine eigene Playlist an, wenn du gerne zu bestimmten Songs trainieren möchtest. Meine persönliche Kampfansage war zum Beispiel schon immer Fighter von Christina Aguilera. Wenn ich also mal nicht in Trainingsstimmung war, brauchte ich nur dieses Lied anmachen und wusste, ich bin eine Kämpferin und lasse mich von so etwas wie meinem inneren Schweinehund nicht davon abbringen, meine Ziele zu erreichen. Und fit sein bzw. es bleiben, was schon immer ein wichtiger Teil meiner Pläne.

Solltest du keine Playlist haben oder dir spontan keine geeigneten Songs einfallen, kann ich dir die Workout-Playlist von Decathlon empfehlen: Motivierende Playlist.

 

Mein Fazit

Heute scheint es wichtiger denn je, dass wir uns um unsere Gesundheit kümmern. Die körperliche Fitness ein essentieller Teil davon. Daher war es mir ein Anliegen, diesen Blogpost zu schreiben, dir Ideen zu geben, wie auch du fit und vor allem motiviert bleiben kannst.

Lass mich in den Kommentaren wissen, wie dein Workout aussieht und ob ich dich dazu anregen konnte, etwas Neues auszuprobieren oder etwas in deine Routine zu implementieren.

PS: Alle mit einem Sternchen (*) markierten Links sind Affiliate Links!

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