KalPaPruek – Thai-Massage in Maintal-Bischofsheim

KalPaPruek – Thai-Massage in Maintal-Bischofsheim

WERBUNG

Ich weiß nicht, wie es dir geht. Aber ich vermisse Thailand und meine Reisen nach Asien ganz allgemein ganz schön. Da kam es gerade richtig, dass mir eine Freundin sagte, dass ein kürzlich eröffnetes Thai-Massage-Studio in Maintal-Bischofsheim meine Hilfe gebrauchen könnte und ein bisschen Werbung machen möchte. Daher stelle ich dir heute KalPaPruek vor!

Thai-Massage in Maintal-Bischofsheim

Am 1. Februar 2020 eröffnete in Maintal-Bischofsheim ein neues Thai-Massage-Studio. Es trägt den klangvollen Namen KalPaPruek (Thai für die Blüte des Zwergapfelbaumes) – mehr zu den Hintergründen für diesen Namen, erzähle ich dir weiter unten.

Wie so viele Unternehmen musste auch KalPaPruek während der Coronazeit schließen. Aber seit Mitte Mai ist das Team wieder voll da und freut sich auf deinen Besuch!

Sobald du den Laden betrittst, kommt Thailand-Feeling auf: Du schlüpfst gleich aus deinen Schuhen und rein in die Sandalen… Genauso wie in guten Massage-Salons in Thailand!

KalPaPruek – Thai-Massage in Maintal-Bischofsheim

KalpaPruek

Als ich mit der Besitzerin das erste Mal kommuniziere, fragt sie mich, wie alt ich bin. Auf meine Antwort sagt sie, dass ich sie Pi Pu nennen könne, da ich jünger sei als sie. Spannend, wie sich die Anrede in der thailändischen Sprache nach solchen Details richtet.

Pi Pu von KalPaPruek – Thai-Massage in Maintal-Bischofsheim

Ich schaue mich um. Der Salon ist ein wenig anders eingerichtet als die in Thailand. Blumen beherrschen das Bild, nicht Haustempel und Bilder der thailändischen Königsfamilie. Auch wenn es natürlich sehr wohl ein paar Statuen gibt: einen kleinen Buddha, eine Chevakakomaraphat-Statue – das ist der Begründer der traditionellen Thai-Massage – und einen Elefanten. Sie stehen in einer Glasvitrine neben dem Tresen bzw. Buddha thront mit wachsamen Augen über ihr.

Chevakakomaraphat

Elefant KalpaPruek

Blumen KalpaPruek 2

Auf dem Tisch liegt ein Buch über Thailand und direkt daneben das offizielle Thailand Magazin. Witzigerweise habe ich letztes Jahr selbst einen Artikel für diese Zeitschrift geschrieben. Ich blättere darin und finde ihn gleich.

Thailand Magazin

 

Die Massageliegen und Massagen

Vier Massageliegen warten darauf, dass du dich auf ihnen verwöhnen lässt. Liebevoll sind auch sie mit Blumen dekoriert oder mit Handtüchern, die zu Schwänen geformt sind.

KalPaPruek

Handtuchschwäne Thai Massage

Massageliegen Maintal Bischofsheim

Bei KalPaPruek werden drei verschiedene Massagen angeboten:

  • Ganzkörpermassage (mit oder ohne Öl)
  • Traditionelle Thai-Massage bzw. Nuad Phaen Boran (Thai: นวดแผนโบราณ), was soviel bedeutet wie „uralte heilsame Berührung“
  • Anti-Stress Oberkörper-Massage

Die Ganzkörpermassage und die Traditionelle Thai-Massage können entweder 60 oder 90 Minuten gebucht werden. Hot Stone Anwendungen gibt es auf Wunsch und ohne Aufpreis dazu. Die Anti-Stress Oberkörper-Massage dauert 30 Minuten und soll die typischen Verhärtungen im Schulter- und Nackenbereich lösen.

Ich selbst darf eine 60-minütige Ganzkörpermassage mit Hot Stones genießen. Und ich kann dir sagen: Es tut so gut!

Thai Massage Maintal Bischofsheim

 

KalPaPruek – Ein Name mit Bedeutung

KalPaPruek ist der thailändische Name der Blüten des Cassia bakeriana, des Zwergapfelbaumes. Auf Englisch heißt er Pink Shower Tree oder Wishing Tree.

KalPaPruek Maintal Bischofsheim

In Thailand sagt man, dass in jedes Zuhause mit einem KalPapruek-Baum Glück und Erfolg einziehen. Die englische Bezeichnung Wishing Tree, also Baum des Wünschens, führt zurück auf einen thailändischen Glauben: es heißt, wenn man sich etwas wünscht und dabei an diesen Baum denkt, geht der Wunsch in Erfüllung.

 

Matum-Tee

Wer einmal in Thailand eine Thai-Massage mitgemacht hat, kennt die Tradition: Im Anschluss an die Massage gibt es in jedem guten Massage-Salon einen Tee. So werden die Gifte ausgespült, die durch die Massage aus den Muskeln geknetet wurden. Bei KalPaPruek gibt es Matum Tee*.

Matum Tee KalPaPruek

Pu schreibt auf der Facebook-Seite von KalPaPruek:

„Dieser intensiv duftende Tee und nach karamellisierter Orange schmeckende Tee wird aus getrockneten Bael-Früchten hergestellt. Die Bael-Frucht ist eine der gesündesten Obstsorten Thailands. Zum Verzehr schneidet man rohe Bael-Früchte in Scheiben und isst sie mit Zucker. Am häufigsten werden aber geschnittene Scheiben getrocknet und dann wie Tee aufgebrüht. Neben dem wohltuenden Geschmack zeichnet sich der koffeinfreie und Vitaminreiche Matum-Tee durch seine gesundheitsförderlichen Eigenschaften aus. So ist der Tee gut für die Vorbeugung von Erkältungen, wirkt beruhigend auf den Magen, hilft bei Verdauungsbeschwerden und hat eine blutdrucksenkende Wirkung.“

 

Mein Fazit

Es gibt viele Wege, wie du dir ein bisschen Urlaubsstimmung bereiten und die Ferne nach Hause holen kannst. Eine Thai-Massage ist für alle Thailand-Fans eine gute Option, um sich ganz kurz in das Land des Lächelns zu träumen.

Flyer KalPaPruek

Für mich hat mir der Besuch im Thai-Massage-Salon KalPaPruek in Maintal-Bischofsheim mein geliebtes Thailand ein wenig näher gebracht. Ich habe die Massage sehr genossen und habe mit Freude meine wenigen Brocken Thai anwenden können.

Ich gehe bestimmt wieder dorthin! Und du?

In diesem Sinne: Sawatdee kha!

Deine Barbara

PS: Dieser Beitrag ist als Kooperation mit KalPaPruek entstanden. Für die Massagen habe ich nicht gezahlt, jedoch habe ich keine monetäre Vergütung erhalten. Meine Meinung bleibt von dieser Kooperation unberührt.

PPS: Alle mit einem Sternchen (*) markierten Links sind Affiliate Links!

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HERBST IM RHEIN-MAIN-GEBIET

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DER STAUFEN IM TAUNUS

Monreal in der Eifel – Tagesausflug ins romantische Eltztal

Monreal in der Eifel – Tagesausflug ins romantische Eltztal

Monreal in der Eifel – Tagesausflug ins romantische Eltztal

Letzte Woche war ich zum ersten Mal in der Eifel. Monreal war das Ziel – ein kleines Örtchen mit nicht einmal 800 Einwohnern, das gleichermaßen schön wie bezaubernd ist. Kein Wunder: Hier scheint die Zeit vor ein paar Hundert Jahren stehengeblieben zu sein. Die alten Fachwerkhäuser sehen aus wie aus dem Bilderbuch und nicht nur eine, sondern gleich zwei Burgruinen thronen auf ihren Hügeln unweit des Dorfes. So eine Idylle habe ich selten gesehen. Daher habe ich sofort ja gesagt, als mein Bekannter Jan (@jan_wehnert bei Instagram) mich gefragt hat, ob ich ihn dorthin auf eine Fototour begleiten würde. Mit dabei war außerdem Sven (@sky.pix2016 bei Instagram).

Anreise nach Monreal

  • Mit Bus und Bahn: Monreal liegt an der Bahnlinie RB 23 der Lahn-Eifel-Bahn. Sie fährt täglich einmal pro Stunde. Für Ticketpreise schau am besten direkt auf der Seite des Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) nach. Aus Gerolstein kommend, bist du unter der Woche schneller, wenn du den Regionalbus nimmst und in Ulmen umsteigst. An Wochenenden in der Saison fährt die Vulkaneifel-Bahn (Sonderfahrkarte notwendig, weil privater Sonderzug, erhältlich beim Schaffner in den Zügen. Wenn du dein Fahrrad mitnehmen möchtest, musst du das reservieren).
  • Mit dem Auto: Sowohl die A48 als auch die A61 liegen in der Nähe und von dort kannst du Monreal gut erreichen. Parkplätze gibt es entlang der Hauptstraße.
  • Mit dem Fahrrad: Es gibt auch Fahrradwege in der Umgebung. Allerdings geht es hier viel auf und ab und du musst mit starken Steigungen rechnen.

Wir sind mit dem Auto angereist und ich war vom ersten Moment an verzaubert! Das war mein erster Eindruck von Monreal und mein erster Blick auf die Löwenburg:

Löwenburg im Hintergrund, Monreal im Vordergrund

 

Monreal

Monreal liegt im schönen Vulkanland Eifel. Mit nicht einmal 1000 Einwohnern kann man hier wohl von einer sehr kleinen Gemeinde reden. Der Ort liegt im Eltztal und der Eltzbach fließt durch ihn hindurch.

Wenn du eine Führung buchen oder Informationen erhalten möchtest, kannst du das auf der Homepage von Monreal tun. Ansonsten kannst du einfach selbstständig durch die süßen Gassen streifen und zu den zwei Burgen, die über der Stadt thronen, wandern.

Alte Brücke Monreal in der Eifel

Stiefmütterchen in Monreal als Dekoration vor einem Haus

Monreal – Dekoration an einem Hauseingang

 

Die fast 1000-jährige Geschichte von Monreal

Auch wenn die ältesten Spuren einer Siedlung in Monreal aus vorchristlicher Zeit stammen, wurde der Ort erst im 12. Jahrhundert als Cunisberch (Königsberg) erwähnt. Im folgenden Jahrhundert ging Monreal in die Besitzungen der Grafschaft von Virneburg über. Der damalige Name Königsberg wurde ins Französische übertragen, wie es sich zu dieser Zeit schickte. Monroial war geboren und entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte zum heutigen Monreal.

Um das Jahr 1220 begann der Bau der Löwenburg, die auch Burg Monreal genannt wird, da sie deutlich größer ist als die später gebaute Philippsburg. Hermann III. von Virneburg begann mit den Arbeiten, obwohl ihm die nötigen Genehmigungen und Rechte über den Grund fehlten, da diese eigentlich seinem Bruder Philipp gehörten. Er sah dies als politischen Schachzug, um seine Grafendynastie zu stärken, da der Stammsitz der Familie – die Virneburg – zu weit weg von wirtschaftlichen Zentren lag. Sein Plan ging auf. 1306 erhielt Monreal das Stadt- und Marktrecht, wonach jeden Montag ein Wochenmarkt abgehalten werden durfte.

Da Monreal zum Gebiet es Erzstifts Trier gehörte, fiel der Besitz nach dem Tod des letzten Grafen von Virneburg im Jahre 1545 an Trier. Der Kurfürst von Trier setzte einen Amtmann ein, anstatt das Lehen neu zu vergeben und wurde später mit dem Amt Obermayen zusammengeführt.

Im 17. Jahrhundert wurde Monreal gleich zweimal zerstört: Einmal 1632 von schwedischen Truppen und dann 1689 von französischen während des Pfälzer Erbfolgekriegs. Zur gleichen Zeit entdeckte man in Monreal die Tuchindustrie für sich, was den Wohlstand in die kleine Stadt brachte. Davon zeugen die Fachwerkhäuser noch heute. Allerdings fand diese Hochphase in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein jähiges Ende, da die Tuchmacher mit der internationalen Konkurrenz nicht mehr mithalten konnten. In der Folge verarmte Monreal.

 

Monreals charmante Altstadt

Die Erholung der Stadt kam in den 1930er Jahren, als die Menschen begannen den Reiz der Eifel zu sehen und Monreals charmante Altstadt mit den hübschen Fachwerkbauten zu einem Ausflugsziel wurde. Ich kann es absolut nachvollziehen, da es wirklich eine romantische Altstadt ist. Das Städtchen liegt im Tal, wird vom Eltzbach durchflossen und die beiden Hälften werden von drei alten Brücken verbunden.

Blick von der alten Brücke Monreal – Langzeitbelichtung

Blick auf die alte Brücke Monreal

Monreal – Langzeitbelichtung vom Eltzbach Richtung alte Brücke

Nicht nur die märchenhaften Fachwerkhäuser kannst du hier bewundern, sondern auch die spätgotische Steinmetzkunst, die sich unter anderem auf den Brücken präsentiert. So zum Beispiel auf der mittleren Elzbrücke: hier erwartet dich das Löwendenkmal. Diese vier Löwen standen zunächst vor den Toren der Burg Monreal, um sie zu bewachen. Aus diesem Grund erhielt sie ihren Namen – die Löwenburg. Hier ist einer von ihnen:

Löwe auf der alten Brücke in Monreal

Monreal bietet dem Besucher einen kleinen Einblick in die oben beschriebene Geschichte. Es waren turbulente Jahrhunderte und hier erwachen sie zum Leben. Um dies zu veranschaulichen, wurden 2003/2004 in ganz Monreal Hinweistafeln angebracht.

 

Die Löwenburg und die Philippsburg

Von Monreal führt ein Weg hinauf zu den beiden Burgen, der Löwenburg und der Philippsburg. Du kannst ihn eigentlich nicht verfehlen, da er erstens ausgeschilder ist, und zweitens Monreal wirklich klein ist.

Zu den Burgen – Schild in Monreal

Gleise und Löwenburg im Hintergrund

Die Löwenburg liegt rechts und ist eine sogenannte Spornburg, das ist der in Deutschland am weitesten verbreitete Stil von Höhenburgen. Es bedeutet, dass die Burg nicht auf dem Gipfel, aber steil über dem Tal auf einem Bergsporn liegt. Sie ist die größere der beiden und schon ein kleines Highlight des ganzen Ausflugs. Das ist der Blick auf die Löwenburg, wenn du an der Philipsburg stehst:

Loewenburg und Lensball von der Philippsburg aus fotografiert

Du kannst sie in Ruhe erkunden und auch hier finden sich Hinweistafeln, sodass du immer weißt, was die Türme und Mauern einmal gewesen sind. Denn so ganz von allein erschließt sich das nicht, wenn du nicht zufällig Mittelalterexperte bist.

Auf der Löwenburg Monreal

Besonders gut hat mir gefallen, dass der Turm begehbar ist. Dafür solltest du entweder eine Taschenlampe haben oder dein Handy als solche verwenden. Weit ist es aber nicht und so kam ich nur ganz leicht außer Atem oben an. Die Mauern sind ganz schön dick, sodass ich persönlich den Ausblick eher mittelmäßig fand. Trotzdem liebe ich es, an solchen Orten zu stehen und mir zu überlegen, wie es den Menschen, die hier gelebt haben, wohl ergangen ist. Was sie gedacht haben. Was mir die Mauern für Geschichten erzählen würden, wenn sie sprechen könnten.

Blick von der Löwenburg auf Monreal

Von der Löwenburg hast du auch einen guten Blick auf die Philippsburg. Sie wurde ebenfalls im 13. Jahrhundert errichtet und wurde aufgrund ihrer geringeren Größe im Volksmund Rech genannt – Reh.

Philippsburg Monreal – Blick von der Löwenburg

Warum die zweite Burg überhaupt erbaut wurde, ist unklar: Eine These besagt, dass sie als Vor- bzw. Außenwerk der Löwenburg erbaut wurde. Es gibt aber auch eine lokale Überlieferung, nach der die Burg eine Art Antwort von Philipp an seinen Bruder Heinrich gewesen sei, der die Löwenburg ja unerlaubt auf dem Grundstück des Bruders erbaut hatte. Mir persönlich erschließt sich das nicht so ganz, warum diese „Antwort“ weniger imposant sein soll als das Original. Aber ich bin ja auch kein mittelalterlicher Graf…

Im 14. sowie 15. Jahrhundert wurde die Anlage weiter ausgebaut und diente mehrfach als Witwensitz der Grafenfamilie. Im 16. Jahrhundert war Monreal bereits die Stammburg der Familie und hatte die Virneburg als Hauptsitz abgelöst.

Die Philippsburg lohnt vor allem deswegen einen Besuch, weil du von ihr einen tollen Blick auf das gesamte Panorama hast und der Turm nach oben offen ist. Du kannst also ganz coole Fotos in die Höhe machen.

Loewenburg und Monreal von der Philippsburg aus fotografiert

 

Traumpfade

In der Region Rhein-Mosel-Eifel gibt es die sogenannten Traumpfade. Dabei handelt es sich um gut beschilderte Premiumwanderwege. Auch durch Monreal führt ein solcher Traumpfad: Der Monreale Ritterschlag, zu dem ich unten mehr schreibe, auch wenn ich ihn leider noch nicht selbst gehen konnte.

 

Traumpfade Eifel

Das Vulkanland Eifel ist heute ein grünes und fruchtbares Land. So ist der Beiname „grünes Herz Europas“ entstanden. Ausflüge in dieser Region sind nicht nur etwas für Naturfreunde, sondern bieten auch eine Reise in längst vergangene Tage: Spitze Bergkegel, geologische Formationen und der Kratersee Laacher See bezeugen die Vergangenheit als Vulkanlandschaft.

Hier sind ein paar der Traumpfade Eifel, die zum Wandern einladen:

 

Monrealer Ritterschlag

Der knapp 14 Kilometer lange Wanderweg gehört zu den Traumpfaden Eifel, geht direkt durch Monreal und führt über die Burgen. Auf meiner Bucket List steht er definitiv und sobald ich ihn gelaufen bin, erfährst du es hier auf Barbaralicious als erstes!

Die Highlights des Monrealen Ritterschlags sind:

  • Monreal mit seiner charmanten Altstadt
  • Die Bachtäler der Elz und Thürelz
  • Waldschluchten- und Bergrückenpfade
  • Das Panorama der Eifel
  • Die Philippsburg und Löwenburg

 

Traumpfädchen Rhein-Mosel-Eifel

Wenn dir diese Touren zu lang sind, kannst du auch einen der Traumpfädchen laufen. Diese sind nur zwischen drei und sieben Kilometer lang und damit in maximal zwei Stunden zu laufen. Sie eignen sich super, um neben der kleinen Wanderung auch noch andere Highlights der Region – wie Monreal oder die Burg Eltz, um zwei Beispiele zu nennen – zu erkunden.

 

Meine Ausstattung

Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Meine Wanderschuhe sind beispielsweise diese hier: Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*. Generell empfehle ich dir, falls du regelmäßig Wanderungen oder Outdoor-Touren unternimmst, dir ein paar entsprechende Kleidungsstücke und Schuhe zuzulegen. Im Notfall reichen aber auch normale Turnschuhe, solange diese dir guten Halt bieten und du damit klarkommst, wenn sie gegebenenfalls dreckig werden. Das kann bei Wanderungen wie der in der Margarethenschlucht schneller passieren, als du gucken kannst.

Wanderschuhe von Decathlon

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6500*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

 

Mein Fazit

Ich muss gestehen, dass ich von Monreal noch nie etwas gehört hatte. Da ich mich aber über Fototouren mit meinem Kumpel Jan immer freue und er ein gutes Händchen für die Auswahl cooler Locations hat, wäre ich nicht einmal auf die Idee gekommen, nein zu sagen. Und das war goldrichtig! Monreal war einfach entzückend und wir hatten eine tolle Tour.

Barbara in Monreal

Warst du schon einmal in Monreal? Bzw. hast du schon einmal von dem romantischen Ort in der Eifel gehört?

 

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DIE MARGARETHENSCHLUCHT

Wandern auf dem Katzenbuckel – Der Weg der Kristalle

Wandern auf dem Katzenbuckel – Der Weg der Kristalle

Wandern auf dem Katzenbuckel – Der Weg der Kristalle

Da es mich in den letzten Wochen viel in den Odenwald gezogen hat, war es nur eine Frage der Zeit, bis ich eine Wanderung auf dem Katzenbuckel unternehmen würde. Der Katzenbuckel ist der höchste Berg im Odenwald und mehrere Wanderwege führen über seinen Gipfel. Noch auf dem Plan habe ich den Katzensteig, aber heute stelle ich dir zunächst einmal den Weg der Kristalle vor. Diese Wanderung ist kurz und schmerzlos, aber deswegen nicht minder schön.

Der Katzenbuckel

Der höchste Berg im Odenwald – der Katzenbuckel – liegt im Dreiländereck zwischen Hessen, Baden-Württemberg und Bayern und ist eigentlich ein erloschener Vulkan. Sein Schlot hat einen Durchmesser von fast 1000 Metern. Mit 626 Metern thront er in der Buntsandsteinhochfläche des Odenwald und sticht durch seine leicht wiederzuerkennende Form aus der Umgebung heraus. Bei Waldkatzenbach gelegen, befindet er sich im badischen Odenwald. Auf dem Gipfel steht der Aussichtsturm mit dem gleichen Namen.

Katzenbuckel Infotafel

 

Wie ist der Katzenbuckel eigentlich entstanden?

Vor rund 60 Millionen Jahren ist der Katzenbuckel ausgebrochen, was vermutlich durch eine Wasserdampfexplosion bei der Berührung von Magma und Grundwasser sehr explosiv war. Darauf deuten Tuffe und kleine vulkanische Bomben hin. Heute sind weder Einsturztrichter noch Krater sichtbar. Die Annahme beruht also rein auf geologischen Funden.

Seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert wurde das vulkanische Gestein in zwei Steinbrüchen abgebaut: Dem Gaffstein und dem Michelsberg. In den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts war jedoch bereits nur noch ein Steinbruch in den Karten zu finden: Der Gaffstein war dem Abbau zum Opfer gefallen. 1970 führte eine Sprengung dazu, dass die Arbeiten auch am zweiten Steinbruch eingestellt wurde: Grundwasser war in den Steinbruch Michelsberg getreten und der Katzenbuckelsee entstand.

 

Woher kommt der Name des Katzenbuckel?

Es gibt verschiedene Erklärungen, von der jedoch keine gesichtert ist.

  1. Die naheliegendste Erklärung ist, dass die Form des Berges an den Rücken einer Katze erinnert.
  2. Eine andere Vermutung ist die, dass der Name sich etymologisch von den Chatten ableitet. Sie hatten einst ihr Hauptsiedlungsgebiet in Nord- und Mittelhessen und ihr Name lebt im benachbarten Bundesland Hessen weiter, das nur drei Kilometer vom Katzenbuckel entfernt liegt.

 

Der Weg der Kristalle

Für deine Wanderung auf dem Lehrpfad solltest du möglichst einen Tag mit gutem Wetter wählen, da auf dem Gipfel des Katzenbuckels ein Aussichtsturm steht, der dir einen hervorragenden Rundumblick gestattet. Aber eben nur bei gutem Wetter. Hier zunächst einige Fakten kurz und knapp im Überblick:

Gesamtlänge

2,4 Kilometer

Dauer

1 Stunde
)

Höhenmeter

144 Meter

Höchster Punkt

626 Meter

Der Startpunkt an der Turmschenke / Villa Katzenbuckel

Bis zum 1. Januar 2020 war der Gastronomiebetrieb am Katzenbuckel in Händen der Familie Geier. Während der 65 Jahre wurde die Turmschenke zu einem beliebten Ort der Einkehr im Odenwald. Seit dem 18. Mai 2020 ist er nun unter neuer Führung und mit neuem Namen wieder geöffnet: Die Villa Katzenbuckel erwartet Gäste mit Odenwälder Spzialitäten. Das Restaurant ist gleichzeitig, Lounge, Bar und Hotel.

Hier gibt es einen Parkplatz, von dem aus du dich in das kurze Abenteuer stürzen kannst. Zwei große Tafeln markieren den Beginn des Wegs der Kristalle.

Infotafel Weg der Kristalle

 

Weg der Kristalle

 

Der Katzenbuckelsee

Nach einem kurzem Marsch kommst du an den Katzenbuckelsee. Dieser ist wie oben im Abschnitt über die Entstehung des Katzenbuckel beschrieben durch eine Sprengung in dem früheren Steinbruch entstanden. Grundwasser ist in den Steinbruch getreten, wonach dieser verlassen wurde. Du kannst den See durch die Bäume erahnen, aber leider kommt man auf dem Weg der Kristalle nicht nah genug ran, um ein gutes Foto zu machen. Die Bäume sind auch sehr dicht gewachsen. Wenn du an den See möchtest, kannst du es versuchen, indem du den Weg selbst verlässt.

Während du den See zur Hälfte umrundest, kommst du an mehreren Erklärtafeln vorbei, die Informationen zur Entstehung des Katzenbuckel und zu den Mineralien geben. So erhält die Wanderung einen informativen Aspekt und wird zu einer Reise in die Erdgeschichte. Du kannst aber natürlich entscheiden, wie viele Hintergrundinfos du haben möchtest.

Weg der Kristalle Infotafel

 

Der Aussichtsturm Katzenbuckel

Wenn du den See hinter dir lässt, dauert es nicht mehr lange, bis du den alten Turm zwischen den Bäumen erkennen kannst. Verwechsle ihn aber nicht mit der Sprungschanze der 1949 gegründeten Skizunft Eberbach. Die Skischanze ist geschlossen und darf nicht betreten werden.

Wandern auf dem Katzenbuckel

Aussichtsturm Katzenbuckel

Der Aussichtsturm hingegen ist ein 18 Meter hoher Steinturm, der 1820 erbaut wurde. Der Rundturm ist aus Buntsandstein – genauso wie dieser Teil des Odenwald. Oben angekommen, hast du einen hervorragenden Weitblick auf den Taunus, den Spessart und sogar bis in die Rhön.

Panorama Aussichtsturm Katzenbuckel

Auf dem Aussichtsturm des Katzenbuckel

Vom Aussichtsturm ist es nur noch ein Katzensprung zurück zur Villa Katzenbuckel. Auf dem Weg dorthin hast du einen tollen Ausblick auf Waldkatzenbach und kannst auf Bänken am Waldrand den Moment genießen.

Auf dem Katzenbuckel

Aussicht Katzenbuckel

In der Villa Katzenbuckel kannst du nach Lust und Laune einkehren und den Tag in Ruhe ausklingen lassen.

 

Ideen für Aktivitäten in der Nähe

Der Reiterhof Pan Perdu

Ganz in der Nähe des Katzenbuckel liegt der Reiterhof Pan Perdu. Hier habe ich kürzlich ein ganzen Wochenende verbracht (ein eigenständiger Beitrag folgt!) und kann ihn dir sehr empfehlen, falls du Tiere so liebst wie ich und den Odenwald gern mal von einem Pferderücken erkunden möchtest. Die Vierbeiner sind elegant und sanftmütigen und bescheren dir mit Sicherheit einzigartige Erlebnisse, wenn du dafür offen bist.

 

Die Katzenbuckel-Therme

Alternativ kannst du auch deinem Körper eine Pause gönnen: In der Katzenbuckeltherme warten mehrere Schwimmbecken, ein Ruhebereich und eine Saune. Der Besuch hier lässt sich perfekt mit einer Wanderung verbinden. Stell aber sicher, dass sie auch geöffnet hat! Während ich diese Zeilen schreibe, ist sie noch wegen Corona geschlossen.

 

Wandern in der Region

Zum Wandern im Odenwald habe ich bereits einen eigenen Beitrag geschrieben. Ausführliche Berichte habe ich zusätzlich vom Felsenmeer und von der Margarethenschlucht geschrieben.

Wenn du gerne wandern gehst und die umliegenden Regionen erkunden willst, kann ich empfehlen, dir den Pfälzerwald, den Spessart oder den Taunus anzuschauen. Zu diesen Regionen werden Blogposts folgen. Bisher kann ich dich außerhalb des Odenwalds leider nur auf meinen Blogpost zum Staufen im Taunus verweisen.

 

Städtetrips in der Region

Solltest du einen Städtetrip in diesem Teil Deutschlands machen wollen, lege ich dir die folgenden Städte ans Herz:

  • Aschaffenburg: Aschaffenburg trägt den Beinamen Tor zum Spessart. Neben den (zum Teil sehr fotogenen) Sehenswürdigkeiten wie dem Aschaffenburger Schloss, die die Stadt selbst zu bieten hat, bist du von hier außerdem flugs im Wald und kannst dich auf vielen Wanderwegen austoben.
  • Heidelberg: Heidelberg liegt direkt am Neckar und bietet mit dem Fluss, der Altstadt und dem Schloss auf dem Berg eine malerische Kulisse. Auch hier findest du die ideale Mischung aus Stadt und Land.
  • Lohr am Main: Das erste Mal wurde Lohr am Main 1295 urkundlich erwähnt und ist allgemein als Schneewittchenstadt bekannt. Dass das Mädchen, das wegen ihrer Schönheit getötet werden sollte, Lohrerin war, ist zwar nicht belegt, jedoch durchaus möglich. Die Gebrüder Grimm lebten unweit von Aschaffenburg, in Hanau, und auf ihrem Weg Richtung Bremen kamen sie auch im Spessart vorbei, sodass sie von der Stadt Lohr inspiriert worden sein könnten.
  • Mannheim: Die Quadratestadt ist zu jeder Zeit einen Besuch wert. Ob drinnen oder draußen, hier gibt es immer was zu tun oder zu erleben.
  • Michelstadt: Die historische Altstadt mit dem bekannten Rathaus und den Fachwerkhäusern ist einfach zauberhaft. Mein Tipp: Mach eine Fototour zum Sonnenaufgang, wenn du die Kopfsteinpflasterstraßen ganz für dich allein hast! In der Nähe von Michelstadt gibt es unheimlich viele Wanderwege, sodass dir sicher nicht langweilig wird.
  • Miltenberg: Die Kleinstadt in Unterfranken liegt zwischen Odenwald und Spessart und ist ein wahres Kleinod. Die Altstadt ist malerisch und sogar Startpunkt mehrerer Wanderwege. Die Mildenburg und das Museum der Stadt Miltenberg bietet den Kulturinteressierten unter uns die Möglichkeit, ihren Wissensdurst zu löschen.

 

Meine Ausstattung

Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Meine Wanderschuhe sind beispielsweise diese hier: Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*. Generell empfehle ich dir, falls du regelmäßig Wanderungen oder Outdoor-Touren unternimmst, dir ein paar entsprechende Kleidungsstücke und Schuhe zuzulegen. Im Notfall reichen aber auch normale Turnschuhe, solange diese dir guten Halt bieten und du damit klarkommst, wenn sie gegebenenfalls dreckig werden. Das kann bei Wanderungen wie der in der Margarethenschlucht schneller passieren, als du gucken kannst.

Wanderschuhe von Decathlon

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6500*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

 

Mein Fazit

Ich bin wahnsinnig gerne in der Natur unterwegs, aber für mich muss es keine Tageswanderung sein. Daher hat mir der Weg der Kristalle auf dem Katzenbuckel sehr gut gefallen. Quick and dirty, wie man so schön auf Neudeutsch sagt, ist der Weg recht schnell gewandert und hat aber mit dem Turm und Aussicht trotzdem ein tolles Highlight. Außerdem hast du so mehr Zeit zum Genießen…

Warst du schon einmal auf dem Katzenbuckel?

 

PS: Alle mit einem Sternchen (*) markierten Links sind Affiliate Links!

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Die Margarethenschlucht – Der höchste Wasserfall im Odenwald

Die Margarethenschlucht – Der höchste Wasserfall im Odenwald

Die Margarethenschlucht – Der höchste Wasserfall im Odenwald

Wenn Corona für mich etwas Positives hatte, dann dass ich nun meine eigene Heimat besser kennenlerne! Während ich bis vor wenigen Monaten nicht eine einzige Wanderung in Deutschland unternommen hatte, bin ich nun mit an die 20 ganz gut dabei, glaube ich. Diese Wanderungen möchte ich natürlich sehr gerne mit dir teilen. Damit habe ich schon vor ein paar Wochen mit meinem Blogpost zum Felsenmeer begonnen, dann mit meinem Blogpost zum Wandern im Odenwald weitergemacht und heute kommt mein dritter Post zu einer Wanderung in dieser schönen Region: zur Margarethenschlucht, in der der höchste Wasserfall des Odenwalds wartet.

Die Margarethenschlucht

Der Wanderpfad in der Margarethenschlucht ist eine Reise durch die Geschichte der Erde. Infotafeln stehen bereit, um über die Hintergründe zur Entstehung der Schlucht zu berichten und zum Beispiel auf Besonderheiten der Flora und Fauna aufmerksam zu machen. So wird beispielsweise erklärt, dass das feuchte Klima dafür sorgt, dass hier viele Farngewächse zu finden sind und Feuersalamander in der Umgebung des Flursbach leben. Leider habe ich keinen gesehen, auch wenn ich besonders aufmerksam Ausschau gehalten habe, nachdem ich das Schild gesehen hatte. Hinunter zu schauen rate ich dir aber alle mal – egal, ob du Feuersalamandern auf der Spur bist oder nicht. Denn es besteht durchaus Stolpergefahr in der teilweise engen Schlucht.

In der Schlucht wartet außerdem der höchste Wasserfall des Odenwalds, der sogar einer der höchsten in ganz Deutschland ist! Über 110 Meter fällt das Wasser des Flursbachs immer wieder in kleineren Kaskaden. Die höchste ist 10 Meter. Der Berg trägt übrigens den Namen Gickelberg.

 

Der Startpunkt in Neckargerach

Neckargerach ist ein staatlich anerkannter Erholungsort in herrlicher Lage, nämlich im Naturpark Neckartal-Odenwald und dem Geo-Naturpark Bergstrasse-Odenwald. Erholungssuchende finden hier – zwischen Heidelberg und Heilbronn – eine ideale Mischung aus Wasser, Wiesen und Wäldern.

Der Startpunkt selbst ist der Bahnhof dieser Perle. Das ist super praktisch, weil du entweder mit dem Auto anfahren und dort parken kannst (so wie ich, die ich aus Frankfurt komme und eine relativ lange Anfahrt habe) oder, wenn du aus der Umgebung kommst, mit der Bahn. Allerdings fand ich den Bahnhof ein bisschen schwer zu finden: Ich hatte in mein Navi nur Bahnstraße eingegeben. Da es aber noch einmal um eine Ecke geht und das Schild zum Bahnhof sehr ausgeblichen ist, bin ich erst zweimal gerade aus gefahren. Alternativ findest du auch auf der Seite, auf der ich zunächst war, ein Park & Ride.

Auf welchem der beiden P&R du auch parkst, überall stehen Schilder, die besser in Schuss sind als die zum Bahnhof. Den Weg zur Schlucht zu finden, ist daher definitiv kein Problem. 

Margarethenschlucht Beschilderung

 

Die Wanderung

Für deine Wanderung solltest du möglichst einen trockenen Tag wählen, da es in der Schlucht rutschig werden kann. Hier zunächst einige Fakten kurz und knapp im Überblick:

Gesamtlänge

4 Kilometer

Dauer

2 Stunden

)

Höhenmeter

281 Meter

Höchster Punkt

291 Meter

Nach zehn bis fünfzehn Minuten Laufens eröffnet sich dir ein fantastischer Blick ins Neckartal. Der Neckar windet sich in einer ziemlich perfekten Schleife um den Zwerrenberg. Das ist ein hervorragender erster Fotospot!

Ausblick ins Neckartal

Dann erreichst du den Eingang zur Schlucht. Ein Schild warnt hier, dass das Betreten auf eigene Gefahr ist, Rutschgefahr besteht und auch, dass gerade jetzt in Zeit von Corona, der Mindestabstand nur schwer einzuhalten ist. Daher möchte ich dich an dieser Stelle bitten, besonnen zu handeln und in dieser Zeit definitiv nicht zu drängeln. Das sollte man natürlich nie, aber aktuell ist nun einmal noch mehr Solidarität gefragt als sonst.

Es dauert nicht lang, da kannst du einen ersten Blick auf den höchsten Teil des Wasserfalls sehen.

Der Wasserfall in der Margarethenschlucht

Der Wasserfall ist wirklich ein atemberaubender Anblick. Du solltest unbedingt eine Kamera dabei haben, um die Tour festhalten zu können. Es ist beeindruckend, wie sich das Wasser seinen Weg ins Tal bahnt und vor meinen Augen auf die Steine plätschert.

Der Wasserfall in der Margarethenschlucht

Ich dachte schon fast, das wäre es gewesen, aber dann stellte sich heraus, dass der Margarethenschlucht-Pfad wirklich durch die Schlucht hindurch und immer wieder über den Flursbach hinüber verläuft. So geht es eine Weile hin und her. An den Felsen finde sich teilweise Drahtseile, an denen du dich festhalten kannst, wenn die „Stufe“ mal etwas hoch ist. Immer wieder erklären die oben erwähnten Infotafeln verschiedene Belange und so wird die Wanderung nochmal zusätzlich kurzweilig.

Farngewächs in der Margarethenschlucht

Der Wasserfall in der Margarethenschlucht

Bis auf eine Stelle ganz am Anfang, an der du links abbiegen musst, um dem Bachlauf weiter zu folgen, kannst du den Weg wirklich nicht verfehlen.

Um ganz sicher zu sein, würde ich aber dennoch empfehlen, dass dir Outdooractive oder Komoot herunterlädst. Beide sind als App verfügbar und dort kannst du die gpx-Daten laden. Dann kannst du dich wirklich nicht verlaufen. Hier kannst du meiner Tour auch einfach folgen:

Meine Tour auf Outdooractive

Prinzipiell denke ich, solltest du trockenen Fußes den Bach überqueren können. Zumindest solange du griffige Schuhe anhast und nicht ausrutschst. Aber das hängt wahrscheinlich auch davon ab, wie viel Wasser der Bach führt. Weiter unten empfehle ich dir noch meine Wanderschuhe, die im Notfall sogar wasserfest sind.

Die Schlucht selbst ist rund zwei Kilometer lang. Oben angekommen, geht es in einem kleinen Schlenker zurück nach Neckargerach. Dabei kommst du noch an einem Wildtiergehege und einem weiteren Gehege mit Ziegen vorbei.

Ziegen nahe der Margarethenschlucht

Nach etwa 1,5 Kilometern trifft der Weg dann wieder auf Pfad, von dem du gekommen bist. Rechts herum geht es schnurstracks zurück zum Ausgangspunkt – dem Bahnhof von Neckargerach.

 

Weitere Ausflugsziele in der Nähe

Wenn du gerne wandern gehst und andere Regionen erkunden willst, kann ich empfehlen, dir den Pfälzerwald, den Spessart oder den Taunus anzuschauen. Zu diesen Regionen werden Blogposts folgen. Bisher kann ich dich außerhalb des Odenwalds leider nur auf meinen Blogpost zum Staufen im Taunus verweisen.

Solltest du einen Städtetrip in diesem Teil Deutschlands machen wollen, lege ich dir die folgenden Städte ans Herz:

  • Aschaffenburg: Aschaffenburg trägt den Beinamen Tor zum Spessart. Neben den (zum Teil sehr fotogenen) Sehenswürdigkeiten wie dem Aschaffenburger Schloss, die die Stadt selbst zu bieten hat, bist du von hier außerdem flugs im Wald und kannst dich auf vielen Wanderwegen austoben.
  • Heidelberg: Heidelberg liegt direkt am Neckar und bietet mit dem Fluss, der Altstadt und dem Schloss auf dem Berg eine malerische Kulisse. Auch hier findest du die ideale Mischung aus Stadt und Land.
  • Lohr am Main: Das erste Mal wurde Lohr am Main 1295 urkundlich erwähnt und ist allgemein als Schneewittchenstadt bekannt. Dass das Mädchen, das wegen ihrer Schönheit getötet werden sollte, Lohrerin war, ist zwar nicht belegt, jedoch durchaus möglich. Die Gebrüder Grimm lebten unweit von Aschaffenburg, in Hanau, und auf ihrem Weg Richtung Bremen kamen sie auch im Spessart vorbei, sodass sie von der Stadt Lohr inspiriert worden sein könnten.
  • Mannheim: Die Quadratestadt ist zu jeder Zeit einen Besuch wert. Ob drinnen oder draußen, hier gibt es immer was zu tun oder zu erleben.
  • Michelstadt: Die historische Altstadt mit dem bekannten Rathaus und den Fachwerkhäusern ist einfach zauberhaft. Mein Tipp: Mach eine Fototour zum Sonnenaufgang, wenn du die Kopfsteinpflasterstraßen ganz für dich allein hast! In der Nähe von Michelstadt gibt es unheimlich viele Wanderwege, sodass dir sicher nicht langweilig wird.
  • Miltenberg: Die Kleinstadt in Unterfranken liegt zwischen Odenwald und Spessart und ist ein wahres Kleinod. Die Altstadt ist malerisch und sogar Startpunkt mehrerer Wanderwege. Die Mildenburg und das Museum der Stadt Miltenberg bietet den Kulturinteressierten unter uns die Möglichkeit, ihren Wissensdurst zu löschen.

 

Meine Ausstattung

Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Meine Wanderschuhe sind beispielsweise diese hier: Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*. Generell empfehle ich dir, falls du regelmäßig Wanderungen oder Outdoor-Touren unternimmst, dir ein paar entsprechende Kleidungsstücke und Schuhe zuzulegen. Im Notfall reichen aber auch normale Turnschuhe, solange diese dir guten Halt bieten und du damit klarkommst, wenn sie gegebenenfalls dreckig werden. Das kann bei Wanderungen wie der in der Margarethenschlucht schneller passieren, als du gucken kannst.

Wanderschuhe von Decathlon

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6500*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

 

Mein Fazit

Die Margarethenschlucht ist ein richtig tolles Ausflugsziel! Der Wasserfall bietet ein super Motiv für tolle Fotos und durch die Beschilderung lernst du auch noch so einiges über die (Erd-) Geschichte, die Entstehung der Schlucht und ihre Flora und Fauna. Der Weg ist außerdem nicht sonderlich schwer zu laufen. Muskelkater hatte ich persönlich so gut wie gar nicht, aber das kommt natürlich darauf an, wie regelmäßig du dich bewegst.

Mir hat es aber dementsprechend sehr gut gefallen.

Warst du schon einmal in der Margarethenschlucht?

 

Deine Barbara

PS: Alle mit einem Sternchen (*) markierten Links sind Affiliate Links!

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DAS FELSENMEER

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DER STAUFEN IM TAUNUS

Wandern im Odenwald – Heimatliebe und Outdoorspaß

Wandern im Odenwald – Heimatliebe und Outdoorspaß

Wandern im Odenwald – Heimatliebe und Outdoorspaß

Der Odenwald liegt so nah an meiner Heimat Frankfurt, aber bis auf einen einzigen Ausflug mit meiner Grundschulklasse – also vor etwa 25 Jahren – habe ich es in der Vergangenheit nie wirklich in diese Gegend geschafft. Nun ändere ich das, da ich durch die veränderte Situation mit Corona die Region, in der ich aufgewachsen bin, besser kennenlernen möchte. Außerdem hat sich für mich eine Möglichkeit aufgetan, durch die ich beruflich viel in der Region Odenwald und Spessart unterwegs bin. 

Hier kommen daher meine Lieblingsorte und Strecken zum Wandern im Odenwald!

Der Odenwald

Der Odenwald ist ein Mittelgebirge in Südhessen, Unterfranken und im nördlichen Baden, das eine sagenhafte Landschaft bereithält. Burgen und Schlösser bieten die perfekte Grundlage für zahlreiche Legenden und Geschichten, die sich um die Orte ranken. Raue Felslandschaften wechseln sich ab mit weiten, romantischen Tälern und sanfte Hügel mit friedlich plätschernden Bächen… Die Kleinstädte im Odenwald wie Michelstadt und Erbach sind nicht minder idyllisch und leben von den malerischen Altstädten, die mit ihren bunten Fachwerkhäusern überregional bekannt sind.

Blick auf Schloss Lichtenberg

Altstadt Miltenberg

All das findest du im Odenwald und macht die Gegend abwechslungsreich und spannend, für Urlauber, Tagesausflügler und Fotografen.

 

Wandern im Odenwald

In dieser Idylle wartet der UNESCO Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald. Frische Luft, tolle Fotospots und markierte Wege sind die besten Voraussetzungen zum Wandern im Odenwald bzw. für Outdoor-Freunde, die es in diesen Teil Deutschlands verschlägt. Es gibt drei Fernwanderwege, die vom Deutschen Wanderverband als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnet wurden: den Alemannenweg, den Nibelungensteig und den Burgensteig Bergstraße. Sie sind über 100 Kilometer lang. Aber natürlich gibt es auch kurze Wanderwege und Ausflugsmöglichkeiten für ein paar Stunden oder einen Tag. Nun möchte ich dir zehn davon vorstellen:

 

 

Das Felsenmeer

Das Felsenmeer ist der wahrscheinlich bekannteste Spot zum Wandern im Odenwald. Es liegt direkt am Nibelungensteig, einem bekannten Fernwanderweg über 130 Kilometer, und bietet dir einen Einblick in die Erdgeschichte, in die Geschichte der letzten 2000 Jahre und in die Welt der Sagen und Mythen. Muskelkater gibt es noch oben drauf, sodass der Tagesausflug perfekt ist.

Du kannst entweder einmal hoch und dann wieder auf demselben Weg zurücklaufen oder aber du nimmst für eine Strecke die Wanderwege, die um das Felsenmeer herum angelegt sind. One way kannst du etwa 1,5 Stunden einplanen.

Wandern im Odenwald: Das Felsenmeer in Lautertal im Odenwald

Hier geht es zu meinem detaillierten Beitrag: Das Felsenmeer – Wenn Bergriesen streiten

 

Das Himbächel-Viadukt

Das Himbächel-Viadukt ist eine 250 Meter lange Steinbogenbrücke in Oberzent-Hetzbach, die 1882 eingeweiht wurde und noch immer in Gebrauch ist. So kannst du einmal pro Stunde beobachten, wie die Odenwaldbahn hier entlangfährt. Um das Viadukt herum gibt es einen schönen Wanderweg. Dieser führt einen kurzen Schlenker durch Hetzbach hindurch und dann nach einer Unterführung unter den Gleisen durch. Auf der anderen Seite bist du fast schon im Feld. Einem Wanderweg folgend, läufst du dann im Bogen vom Viadukt weg und dann darauf zu. Für den Rundweg brauchst du je nach Geschwindigkeit etwa 1,5 Stunden.

Wandern im Odenwald: Das Himbächel-Viadukt

 

Der Marbach-Stausee

Der Marbach-Stausee wurde zwar Anfang der 80er-Jahre zum Schutz vor Hochwasser gebaut, dient aber seit 1986 offiziell auch als Naherholungsgebiet. Er ist das größte Stillgewässer des Odenwaldes. Der Talsperre wurde ein Wasserkraftwerk angegliedert, das 80 kW Leistung hat.

Um den Stausee herum wurde ein Wanderweg angelegt. Für die Umrundung selbst kannst du etwa eine Stunde einplanen. Der See bietet jedoch noch mehr: Der See ist zum Baden geeignet und von Mai bis September gibt es sogar eine Aufsicht der DLRG. Außerhalb dieser Zeit kannst du auf eigene Gefahr baden gehen. Im Badebereich gibt es auch eine Liegewiese mit Tischen und Bänken. Außerdem gibt es ein Vogelschutzgebiet und einen Bereich, in dem du surfen und segeln kannst.

Wandern im Odenwald: Barbara im Sonnenuntergang am Marbach-Stausee

 

Die Margarethenschlucht

Und jetzt machen wir einen Ausflug nach Thailand… Ach nein, warte! Wir sind ja im Odenwald. An diesem Ort kann man das schon mal vergessen.

In der 300 Meter langen Margarethenschlucht erwartet dich der höchste Wasserfall des Odenwalds. Hier stürzt der Wasserfall zehn Meter in die Tiefe. Und auch sonst ist die Margarethenschlucht einen Abstecher wert: Die raue und exotische Umgebung vermittelt den Eindruck, als hättest du dich in ein anderes Land gezaubert. Die Wanderung dauert etwa 2,5 Stunden, wobei das natürlich darauf ankommt, wie viele Fotos du machst.

Wandern im Odenwald: Der 10 Meter hohe Wasserfall in der Margarethenschlucht

 

Die Obrunnschlucht

Zwischen Höchst im Odenwald und Rimhorn gelegen, beheimatet die Obrunnschlucht einen Wander- und Märchenpfad, der schon seit vielen Jahrzehnten mal mehr, mal weniger Wanderer aus der Umgebung und teilweise sogar aus dem Rhein-Main-Gebiet anzieht. Die Schlucht ist etwa drei Kilometer lang und liegt bis zu 17 Meter unter der Landstraße, die parallel zum Wanderweg verläuft. Den friedlich plätschernden Bach musst du mehrmals über Holzbrücken überqueren. Am Wegesrand und auf kleinen Inseln im Bachlauf wurden liebevoll Miniaturmodelle aufgebaut, die Figuren und Gebäude aus der Sagen- und Märchenwelt darstellen.

Die Obrunnschlucht – Märchenweg und Wanderpfad im Odenwald

 

Der Meditationsweg

Dieser Wanderweg geht über fünf Kilometer zwischen den Michelstadter Stadtteilen Steinbach und Rehbach. Am Wegesrand sind insgesamt zehn Stationen zu finden, an denen die Strophen des Sonnengesangs von Franz von Assisi vorgestellt werden. Der Weg lädt uns zum Nachdenken ein. Ehrfurcht und Dankbarkeit stehen im Fokus. Die Einhardsbasilika, an der die Wanderung ihren Anfang nimmt, ist ein toller Fotospot und einen Abstecher wert.

 

Der Hubenweg

Auf den Spuren der Römer am Odenwaldlimes wanderst du auf dem 17 km langen Rundweg Hubenweg. Er verläuft auf dem Höhenplateau von Michelstadt-Würzberg und hat daher kaum Steigungen. Der Rundweg führt über Felder, am Wald entlang und durch Waldstücke. Ein römisches Kastell liegt auf dem Weg sowie die Ruine eines Bades aus der Römerzeit.

 

Der Weg der Kristalle

Dieser geologische Themenweg liegt auf dem Katzenbuckel – dem mit 626 Metern höchsten Berg im Odenwald. Die Wanderung ist leicht und nur zwei Kilometer lang. Daher ist er auch gut geeignet, um ihn mit der ganzen Familie zu erleben. Der Aussichtsturm mit einem fantastischen Ausblick ist der Höhepunkt der Tour.

 

Der Römerweg

Der Römerweg in Miltenberg ist ein mittelschwerer Wanderweg mit 17 Kilometern Länge. Er verläuft zu einem großen Teil entlang eines keltischen Ringwalls, an dem die Römer einen Merkurtempel errichtet hatten. Überreste kannst du dir leider nur im Museum anschauen. Ansonsten sind die beiden Highlights der Tour die Aussichtspunkte. Der eine befindet sich direkt zu Beginn des Weges, nachdem du die Hauptstraße von Miltenberg verlassen hast. Der andere ist die Haagsausicht nach etwa drei Viertel des Weges. Beide Male hast du einen fantastischen Blick auf das Maintal.

Die Haagsaussicht auf dem Römerweg in Miltenberg

 

Der Pfad der Vielfalt

Der Pfad der Vielfalt liegt in Fischbachtal und ist ein leichter, aber abwechslungsreicher Wanderweg über etwa fünf Kilometer. Meine Highlights waren die blühenden Streuobstwiesen, der Ausblick auf Schloss Lichtenberg und der alte Steinbruch, in dem sich ein See gebildet hat. Darin leben nicht nur Fische, sondern auch Süßwasserquallen. Ich glaube, ich sollte nochmal einen Ausflug dorthin machen und versuchen, eine von ihnen vor die Kamera zu bekommen.

Blühende Streuobstwiese mit Schafen auf dem Pfad der Vielfalt

 

 

Weitere Ausflugsziele in der Nähe

Wenn du gerne wandern gehst und andere Regionen erkunden willst, kann ich empfehlen, dir den Pfälzerwald, den Spessart oder den Taunus anzuschauen. Zu diesen Regionen werden Blogposts folgen. Bisher kann ich dich leider nur auf meinen Blogpost zum Staufen im Taunus verweisen.

Solltest du einen Städtetrip in diesem Teil Deutschlands machen wollen, lege ich dir die folgenden Städte ans Herz:

  • Aschaffenburg: Aschaffenburg trägt den Beinamen Tor zum Spessart. Neben den (zum Teil sehr fotogenen) Sehenswürdigkeiten wie dem Aschaffenburger Schloss, die die Stadt selbst zu bieten hat, bist du von hier außerdem flugs im Wald und kannst dich auf vielen Wanderwegen austoben.
  • Heidelberg: Heidelberg liegt direkt am Neckar und bietet mit dem Fluss, der Altstadt und dem Schloss auf dem Berg eine malerische Kulisse. Auch hier findest du die ideale Mischung aus Stadt und Land.
  • Lohr am Main: Das erste Mal wurde Lohr am Main 1295 urkundlich erwähnt und ist allgemein als Schneewittchenstadt bekannt. Dass das Mädchen, das wegen ihrer Schönheit getötet werden sollte, Lohrerin war, ist zwar nicht belegt, jedoch durchaus möglich. Die Gebrüder Grimm lebten unweit von Aschaffenburg, in Hanau, und auf ihrem Weg Richtung Bremen kamen sie auch im Spessart vorbei, sodass sie von der Stadt Lohr inspiriert worden sein könnten.
  • Mannheim: Die Quadratestadt ist zu jeder Zeit einen Besuch wert. Ob drinnen oder draußen, hier gibt es immer was zu tun oder zu erleben.
  • Michelstadt: Die historische Altstadt mit dem bekannten Rathaus und den Fachwerkhäusern ist einfach zauberhaft. Mein Tipp: Mach eine Fototour zum Sonnenaufgang, wenn du die Kopfsteinpflasterstraßen ganz für dich allein hast! In der Nähe von Michelstadt gibt es unheimlich viele Wanderwege, sodass dir sicher nicht langweilig wird.
  • Miltenberg: Die Kleinstadt in Unterfranken liegt zwischen Odenwald und Spessart und ist ein wahres Kleinod. Die Altstadt ist malerisch und sogar Startpunkt mehrerer Wanderwege. Die Mildenburg und das Museum der Stadt Miltenberg bietet den Kulturinteressierten unter uns die Möglichkeit, ihren Wissensdurst zu löschen.

 

Meine Ausstattung

Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Meine Wanderschuhe sind beispielsweise diese hier: Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*. Generell empfehle ich dir, falls du regelmäßig Wanderungen oder Outdoor-Touren unternimmst, dir ein paar entsprechende Kleidungsstücke und Schuhe zuzulegen. Im Notfall reichen aber auch normale Turnschuhe, solange diese dir guten Halt bieten und du damit klarkommst, wenn sie gegebenenfalls dreckig werden. Das kann bei einigen Wanderungen wie zum Beispiel der in der Margarethenschlucht schneller passieren, als du gucken kannst.

 

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unerwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6500*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

 

 

 

Mein Fazit

Der Odenwald ist vielseitig und abwechslungsreich. Meine persönlichen Highlights waren das Felsenmeer, das Himbächel-Viadukt, der Marbach-Stausee und die Margarethenschlucht. Diese Orte sind so viel mehr als reine Wanderwege. Sie bieten eine tolle Gelegenheit für außergewöhnliche Fotos und geben in unterschiedlicher Weise einen Einblick in die Geschichte. Egal ob die Erdgeschichte oder die Geschichte der Neuzeit… Für mich machen solche Hintergründe einen Ort erst zu etwas Besonderem!

Wenn du gerne draußen bist, wandern gehst oder es dir Spaß macht, Burgen, Schlösser und Viadukte zu besuchen, dann bietet dir diese Region jede Menge Möglichkeiten. Langweilig wird es so schnell sicher nicht.

Was ist dein liebster Weg zum Wandern im Odenwald?

Deine Barbara

PS: Alle mit einem Sternchen (*) markierten Links sind Affiliate Links!

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