Die 6 besten Kreditkarten für Reisende

Die 6 besten Kreditkarten für Reisende

Die 6 besten Kreditkarten für Reisende

Das Thema Konto und Kreditkarten für Reisende ist ziemlich umfangreich und komplex. Du musst aufmerksam vergleichen, denn alle haben Vor- aber auch Nachteile, die nicht immer gleich ersichtlich sind.

 

Welche sind die besten Kreditkarten für Reisende?

Generell macht es Sinn, mindestens zwei verschiedene (am besten natürlich Visa und Mastercard) Kreditkarten-Anbieter im Portemonnaie zu haben.

Es kann durchaus mal vorkommen, dass ein Automat nur Visa oder eben nur Mastercard akzeptiert. Wenn man nicht zum nächsten Automaten laufen möchte, um am Ende vielleicht wieder vor demselben Problem zu stehen, bietet es sich an, beide zur Verfügung zu haben. Kreditkarten für Reisende sind nämlich ein echter Segen und es gibt nichts schlimmeres, als in einem fremden Land vor einem Automaten zu stehen, der deine Kreditkarte nicht akzeptiert.

Meine Kreditkarten fürs Reisen sind:

  • Miles and More Mastercard Gold
  • American Express Platinum
  • Revolut Visa
  • N26 Mastercard
  • Vivid Visa
  • DKB als eine Art Backup

 

Miles&More Mastercard Gold

Meine Mastercard von Miles&More*, über die ich schon jahrelang Meilen gesammelt hatte und mein Round The World Ticket (fast) umsonst geholt habe. Die Mastercard hat für mich den Vorteil, dass ich bei Bezahlung damit Meilen sammle und die wiederum gegen Flüge oder Hotelübernachtungen eintauschen kann.

Innerhalb der Eurozone ist Bezahlen mit dieser Karte kostenlos. Außerhalb davon werden Gebühren sowohl für Abhebungen als auch fürs Bezahlen fällig. Daher verwende ich sie nur in der Eurozone bzw. für Onlinezahlungen.

 

Vorteile der Mastercard von Miles&More

  1. Meilensammeln – Wie bereits erwähnt, sammelst du mit jedem Karteneinsatz Meilen bei Miles&More. Um genau zu sein bekommst du für einen Euro Umsatz eine Prämienmeile, wenn du die Karte nur geschäftlich nutzt. Andernfalls bekommst du 1 Meile für je zwei Euro. Zusätzlich gibt es Aktionen mit doppelten oder mehrfachen Meilen, sodass es manchmal recht schnell geht mit dem Wachstum des Meilenkontos. Mittlerweile kannst du sogar Überweisungen von dieser Kreditkarte machen, sodass man auch für die Zahlung der Miete oder sonstigem Meilen bekommt.
  2. Weitere Vorteile mit der Business Gold Card – Abgesehen von den Meilen, die du als Willkommensbonus erhältst, gibt es noch weitere Vorteile, wie eine Reise-Rücktrittsversicherung, eine Auslands-Krankenversicherung und eine Mietwagen-Vollkaskoversicherung (die letzten beiden sind nur bei Gold Business im Paket enthalten). Wenn du die zusätzlichen Versicherungen nutzt, lohnt sich der Preis dieser Kreditkarten für Reisende.

 

Nachteile der Mastercard von Miles&More

Diese Kreditkarte hat leider zwei große Nachteile.

  1. Jahresgebühr zwischen 55 und 110 € – Im Vergleich zu kostenlosen Karten kostet die Kreditkarte von Miles&More jährlich zwischen 55 und 110 €. Der Preis hängt von der Art der Kreditkarte ab.
  2. Auslandseinsatz – Den zweiten Nachteil habe ich bereits erwähnt: Leider kann man mit dieser Mastercard nicht kostenlos Geld abheben und auch nicht kostenfrei außerhalb der Eurozone damit zahlen.

 

Fazit zur Mastercard von Miles&More

Innerhalb der Eurozone benutze ich die Mastercard von Miles&More gerne und viel, da sie keine Gebühren kostet und Meilen einbringt, die ich dann gegen Flugtickets eintauschen kann. So bin ich bereits einmal zu einem Round the World Ticket gekommen und der Plan ist, das ein zweites Mal so zu machen.

 

American Express Platinum

Die American Express Platinum* Karte habe ich seit Oktover 2019. Ehrlich gesagt hatte ich mit ihr schon lange geliebäugelt, war aber abgeschreckt durch die durchaus hohen Gebühren von 55 Euro pro Monat. Am Ende habe ich mich doch dafür entschieden, es mit ihr zu probieren, da die Vorteile der Karte ihre Kosten eigentlich komplett ausgleichen. Diese sind:

 

Vorteile der American Express Platinum

  1. Priority Pass – Der Priority Pass ist ein Mitgliedsausweis, mit dem du in Business Lounges an Flughäfen kommst. Der allein kostet rund 400 Euro im Jahr, wenn du ihn allein beantragst.
  2. 200 Euro jährliches Reiseguthaben – American Express hat einen eigenen Reiseservice. Dort kannst du Flüge oder Hotels buchen und hast dafür 200 Euro Guthaben jedes Jahr zur freien Verfügung.
  3. Rewards Punkte – Du sammelst mit jedem Karteneinsatz und bei bestimmten Aktionen Punkte. Diese kannst du dann entweder im Reiseservice einsetzen, um zum Beispiel Flüge damit zu zahlen oder du kannst sie im Verhältnis von 2 zu 1 in Payback-Punkte umwandeln. Von dort kannst du sie theoretisch 1 zu 1 in Meilen bei Miles&More umwandeln.
  4. Attraktives Versicherungspaket – Abgesehen von Reisekrankenversicherungen, Reisegepäckversicherungen und Mietwagenversicherungen hast du im Portfolio der American Express noch weitere Attraktive Versicherungen, sodass sich das für Vielreisende definitiv lohnen kann.
  5. Weitere Vorteile – Weitere Vorteile der American Express Platinum Karte beinhalten zum Beispiel Sixt Ride-Guthaben, einen Valet Service, bessere Preise bzw. Upgrades in bestimmten Hotels rund um die Welt und Partnerprogramme. Partner sind unter anderem Sixt, Avis und Hertz oder Hilton, Radisson und Shangri-La.
  6. Angebote – Außerdem gibt es regelmäßige Angebote, die ich persönlich zwar nicht immer wahrnehme, aber es trotzdem immer mal wieder etwas dabei. Meistens sind das Cashback-Aktionen bei bestimmten Händlern. So habe ich im letzten Jahr beispielsweise 500 Euro als Cashback wiederbekommen.
  7. Partnerkarte – Du kannst eine Partnerkarte beantragen, mit der dein Partner die gleichen Vorteile nutzt wie du. Ausgenommen sind das Reiseguthaben und die Rewards Punkte.

 

Nachteile der American Express Platinum

  1. Die Gebühr – Die Gebühr von 55 Euro im Monat ist natürlich happig. Deswegen solltest du gut durchrechnen, ob es sich für dich lohnt. Ich persönlich habe in den fünf Monaten zwischen Erhalt der Karte und Lockdown 15x Business Lounges genutzt und auf meinem Rückflug direkt vor dem Lockdown, der super chaotisch war, sogar ein eigenes Zimmer für 12 Stunden in einer Business Lounge in Muskat bekommen. Das hat die anstrengende Reise wirklich viel angenehmer gemacht. Selbst 2021, was ja wirklich kein Reisejahr war, habe ich 850 Euro an monetärem Gegenwert durch Cashback und das Reiseguthaben allein reingeholt. Hinzu kamen sieben Business Loungebesuche. Dementsprechend hat es sich gelohnt, obwohl ich in dem Jahr nur zwei Auslandsreisen unternommen habe.
  2. Fremdwährungsgebühr – Bei der Zahlung in einer Fremdwährung fallen 1,99 Prozent Gebühren an.
  3. Abhebegebühr – Beim Abheben am Automaten fallen Gebühren von 4 Prozent bzw. mindestens 5 Euro an.
  4. Akzeptanz – Dummerweise ist die Akzeptanz von American Express noch immer nicht so weit verbreitet wie die von Visa oder Mastercard.
  5. Reine Kreditkarte – Leider ist dies eine reine Kreditkarte, was bedeutet, dass du keine Einzahlungen darauf vornehmen kannst.

 

Fazit zur American Express Platinum

Für mich lohnt sich die American Express Platinum absolut. Wie du sehen konntest, habe ich selbst in Zeiten, in denen ich nicht viel gereist bin, mehr rausgeholt, als sie mich gekostet hat. Allerdings eignet sie sich nicht sehr als einzige Kreditkarte, außer du möchtest unbedingt Fremdwährungs- und Abhebegebühren zahlen. Außerdem würde ich wegen der teilweise mangelnden Akzeptanz zu mindestens einer weiteren Kreditkarte raten. Aber in Kombination mit einer Visa und/oder Mastercard bin ich mit der American Express Platinum sehr zufrieden.

 

Revolut Visa

Die Revolut Visa* habe ich bereits seit einigen Jahren. Ich glaube, ich habe sie mehr oder weniger sofort beantragt, als ich von ihr gehört habe. Die Beantragung geht ganz einfach online über die App, die – wie ich finde – sehr übersichtlich ist. Ich püersönlich nutze sie vor allem für Abhebungen, wenn ich mal Bargeld brauche, wobei ich zugeben muss, dass ich mittlerweile nur noch selten Bargeld benutze bzw. abhebe. Hinter Revolut steht übrigens ein britisches Start-up, was Vor- und Nachteile mit sich bringt, wie wir gleich sehen werden.

 

Vorteile der Revolut Visa

  1. Kostenfreies Konto – Bei Revolut kannst du kostenfrei ein Girokonto eröffnen und erhältst ebenfalls kostenlos eine Visakarte dazu.
  2. Kostenfrei zahlen – Zahlungen sind in Euro und in Fremdwährungen kostenfrei.
  3. Kostenfrei abheben – Mit der Revolut Visa kannst du kostenfrei abheben. Allerdings ist der Betrag sehr begrenzt: Bei der kostenlosen Karte beträgt er nur 200 Euro pro Monat. Mir hat das allerdings meistens gereicht. Bei höheren Abhebungen fällt eine Gebühr an.
  4. Money Beam – Du kannst ganz einfach Geld in Echtzeit zu Freunden senden, die ebenfalls einen Account bei Revolut haben.
  5. App – Die App ist wirklich super und du kannst schnell alle nötigen Infos zu dem Girokonto und der Kreditkarte einsehen. Du bekommst außerdem darüber sofort eine Benachrichtigung, wenn du sie verwendest.

 

Nachteile der Revolut Visa

  1. Onlinebank – Dadurch, dass Revolut eine rein digitale Bank ist, kannst du nicht in eine Filiale gehen, um dir Hilfe zu holen.
  2. Der Firmensitz – Der Firmensitz von Revolut ist nicht in Deutschland, sondern in Großbritannien. Das Konto wird demnach in England bzw. nun wegen des Brexit in Lettland geführt. Dementsprechend hast du nun auch eine lettische IBAN. Das kann bei der Einlagensicherung sowie beim Kundenservice von Nachteil sein. Ich selbst habe jedoch noch keine negativen Erfahrungen mit Revolut gesammelt.
  3. Abhebebetrag – Wie gesagt ist der Abhebebetrag pro Monat begrenzt. Bei der kostenfreien Karte kannst du monatlich nur 200 Euro gebührenfrei abheben.
  4. Prepaid-Kreditkarte – Leider ist die Revolut eine Prepaid-Kreditkarte, sodass du zunächst Geld einzahlen musst, bevor du die Karte verwenden kannst. Naja, vielleicht empfinden das ja manche auch als Vorteil…

 

Fazit zur Revolut Visa

Ich nutze die Revolut Visa vor allem für Abhebungen außerhalb der Eurozone und außerdem als Konto für Geldeingänge aus dem Ausland, da mein geschäftliches Girokonto hohe Gebühren dafür verlangt. So kann ich sagen: Ich nutze die Revolut Visa zwar nicht ständig, aber aus meinem Kreditkarten-Portfolio rauswerfen würde ich sie niemals.

 

N26 Mastercard

Die Mastercard von N26* habe ich ebenfalls recht schnell beantragt, weil ich die Vorteile nicht schlecht fand und auch ein weiteres Girokonto innerhalb Deutschlands gebrauchen konnte. Allerdings nutze ich die Kreditkarte deutlich weniger als die Miles&More Mastercard oder die American Express.

 

Vorteile der N26 Mastercard

  1. Girokonto – Auch bei N26 kommt ein dauerhaft kostenloses Girokonto dazu.
  2. Kostenlose Karten – Hier bekommst du eine Maestrocard und Mastercard Kreditkarte kostenlos dazu.
  3. Abhebungen – Du hast unbegrenzt kostenfreie Abhebungen außerhalb Deutschlands, aber innerhalb der Eurozone zur Verfügung.
  4. Fremdwährungsgebühren – Es fallen keinerlei Gebühren bei Zahlungen in Fremdwährungen an.
  5. App – N26 ist einfach und intuitiv über die App zu bedienen.

 

Nachteile der N26 Mastercard

  1. Onlinebank – Dadurch, dass N26 eine rein digitale Bank ist, kannst du nicht in eine Filiale gehen, um dir Hilfe zu holen.
  2. Abhebungen in Deutschland – Bei N26 hast du nur drei kostenfreie Abhebungen in Deutschland pro Monat zur Verfügung. Danach fallen Gebühren an.
  3. Abhebungen weltweit – Außerhalb der Eurozone fallen bei Abhebungen Gebühren in Höhe von 1,7 Prozent an.
  4. Prepaid-Kreditkarte – Leider ist die N26 eine Prepaid-Kreditkarte, sodass du zunächst Geld einzahlen musst, bevor du die Karte verwenden kannst. Naja, vielleicht empfinden das ja manche auch als Vorteile…

 

Fazit zur N26 Mastercard

Ich persönlich nutze die N26 Mastercard vor allem zum Bezahlen und für Abhebungen innerhalb der Eurozone, aber außerhalb Deutschlands. Damit kann ich ganz gut leben und für mich passt sie gut in mein Portfolio.

 

Vivid Visa

Vivid* ist ebenfalls eine FinTech Bank. Ich habe sie mir gleich geholt als virtuelle Karte, als mir ein Freund von ihr erzählt hat. Ich persönlich nutze sie ausschließlich über Apple Pay und besitze gar keine physische Karte.

 

Vorteile der Vivid Visa

  1. Das Basiskonto ist kostenfrei.
  2. Du bekommst bis zu 50 Euro Cashback im Monat, wenn du bei bestimmten Unternehmen mit der Karte bezahlst. Die Unternehmen wechseln, sodass du das im Auge behalten solltest, wenn du das Cashback bekommen möchtest.
  3. Du kannst verschiedene Pockets anlegen (quasi Unterkonten). So kannst du dein Geld „strukturieren“. Die Pockets kann man auch mit anderen Vivid-Nutzern teilen, sodass man gemeinsame Pockets mit seinen Kindern oder seinem Partner haben kann. Oder auch mit Freunden und jeder zahlt so ganz easy in die gemeinsame Reisekasse ein. Das Geld kann man einfach zwischen den Pockets hin- und herschieben. In Pockets kannst du auch die Währung ändern, sodass du dann kostenfrei in Ländern mit dieser Währung abheben und bezahlen kannst.
  4. Du kannst Pockets für Aktien und Kryptowährungen anlegen. Darin kannst du dann Münzenbruchteile kaufen und dein Portfolio in dem Pocket managen.
  5. Überweisungen an andere Vivid-Nutzer sind auch ohne die Verwendung von gemeinsamen Pockets sofort da.

 

Nachteile der Vivid Visa

  1. Um das monatliche Cashback zu behalten, musst du entweder zum Prime Plan wechseln oder Neukunden werben.
  2. Du kannst im Standard Plan nur 200 Euro im Monat gebührenfrei abheben.
  3. Auch Sofortaufladungen dürfen im kostenfreien Plan die Grenze von 200 Euro im Monat nicht überschreiten.

 

Fazit zur Vivid Visa

Ich nutze die Vivid Visa super gerne. Es fühlt sich einfach toll an, wenn man bis zu 25 Prozent Cashback nach dem Einkauf zurückbekommt. Außerhalb Deutschlands habe ich sie bisher noch nicht verwendet.

 

DKB Visa

Die meisten Reiseblogger empfehlen die DKB Visa. Also habe auch ich bei dieser Bank vor meiner Weltreise ein Konto dort eröffnet. War das wirklich eine gute Entscheidung?

Damals ja! Die Kreditkarte inklusive Girokontos war umsonst, das Abheben war rund um den Globus kostenfrei möglich und selbst etwaige lokale Bankgebühren fürs Abheben wurden zurückerstattet. Das entsprach nach meiner Weltreise um die 100 Euro.

Ich hatte zwei DKB Visa-Karten auf der Weltreise dabei (eine normale und eine für Studenten, die einen internationalen Studentenausweis integriert hatte) und war damit sehr zufrieden, aber das ist halt leider 2014 gewesen. Seitdem ist viel Zeit vergangen und heute bietet sie mir im Vergleich zu den anderen nicht mehr genug Vorteile.

Denn dann wurden die Konditionen geändert und das oben beschriebene Angebot galt nur noch für sogenannte Aktivkunden, also Kunden, die einen bestimmten Betrag im Monat (das waren zu Beginn 700 Euro) an Kontoeingängen haben. Da ich das Girokonto nie als Hauptkonto genutzt habe und mein Geschäftskonto als Selbstständige auch ein anderes war, machte das für mich keinen Sinn mehr.

So habe ich die DKB Visa mittlerweile gekündigt.

 

 

Fazit zu Kreditkarten für Reisende

Wie du siehst, nutze ich jede Kreditkarte unterschiedlich. Und ja, ich habe mir die einzelnen Vor- und Nachteile aufgeschrieben, damit ich nicht durcheinander komme…

Wenn ich in einem Land bin, in dem der Euro die Landeswährung ist, bevorzuge ich zum Bezahlen eigentlich immer die Miles&More Mastercard oder die American Express Platinum. Diese beiden nutze ich in der Regel auch für meine Onlineabonnements bzw. Onlinezahlungen im Allgemeinen. Abgesehen davon, dass ich auf diese Weise immer Meilen bzw. Rewards Punkte sammle, habe ich dort auch einen höheren Verfügungsrahmen – was nicht immer gut ist, das gebe ich zu!

Für alle anderen Belange nutze ich die Revolut, die N26 Kreditkarte oder die Vivid Visa.

Für mich ist diese Kombination die beste Lösung!

Und du? Welche Kreditkarten für Reisende kannst du empfehlen?

Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Deine Barbara

PS: Der Beitrag ist ursprünglich am 15. September 2015 entstanden, wurde aber seitdem in regelmäßigen Abständen von mir aktualisiert. Nach größeren Updates verändere ich das Veröffentlichungsdatum.

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Der Große Feldberg – Ausflugsziel im Taunus mit 5 Wanderwegen

Der Große Feldberg – Ausflugsziel im Taunus mit 5 Wanderwegen

Der Große Feldberg – Ausflugsziel im Taunus mit 5 Wanderwegen

Der Große Feldberg ist das Wahrzeichen des Taunus. Mit seinen 881 Metern ist er nämlich nicht nur der größte Berg des Naturparks, sondern auch von vielerorts sichtbar. Weithin ist er durch den Fernmeldeturm gut zu erkennen und gibt mir jedes Mal ein Gefühl von Heimat, wenn ich ihn in der Ferne über allem thronen sehe.

Als ich klein war, haben mich meine Eltern und Großeltern zum Schlittenfahren oder zum Drachen steigen lassen auf den Feldberg gebracht. Und nicht selten bin ich in Sternschnuppennächten auf den Feldberg gefahren. Er ist ein schönes Ausflugsziel für Groß und Klein, ein toller Fotospot und Ausgangspunkt für Wanderungen.

Eine kurze Anmerkung an den gesunden Menschenverstand möchte ich noch vorweg machen: Es gibt durch den großen Andrang im Winter oft Chaos auf dem Feldberg. Zu wenig Parkplätze, zu wenig Platz, aber viel zu viele Menschen. Regelmäßig gibt es Warnungen, weil die gefrorenen Schneemassen von den Bäumen stürzen und einige Bäume sogar selbst unter ihrer Last zusammenbrechen.

Das Feldberggipfelkreuz

Das Feldberggipfelkreuz

Ich rate dir also dringend, dich zu erkundigen, ob du auf den Feldberg fahren kannst und ob das in Ordnung ist. An Winterwochenenden muss ich dir leider gänzlich davon abraten, den verschneiten Taunus zu erkunden. Überlege dir also bitte im Voraus, wann der richtige Moment für deinen Ausflug zum Großen Feldberg ist und ob es nicht besser ist, sich einfach an den Fotos zu erfreuen.

Der Große Feldberg

Der Große Feldberg, der von uns Einheimischen eigentlich immer schlicht Feldberg genannt wird, ist der höchste Berg im Taunus. In Deutschland gibt es jedoch mehrere Feldberge und nach dem Feldberg im Schwarzwald ist dieser der zweithöchste.

Der Taunushauptkamm

Der sogenannte Taunushauptkamm ist eine 75 Kilometer lange Kammlinie, die aus harten Taunusquarzitadern besteht. Er trennt den Vordertaunus im Süden von dem Bergland des Hintertaunus im Norden. Außerdem ist er eine Wetterscheide. Überquert man also den Taunushauptkamm, kann das Wetter völlig anders sein. Denn der Kamm hält Nebel und Schauer davon ab, ins Rhein-Main-Gebiet zu ziehen, wo das Klima daher oft milder ist.

Aussichtsturm

Der Feldberg ist schon lange ein beliebtest Ausflugsziel. Denn bereits im 19. Jahrhundert gewann er vor allem für Frankfurter an Beliebtheit. Schon früh zeigte sich der Wunsch nach einem Aussichtsturm. 1868 wurde auf dem Feldberg einer der ersten deutschen Wandervereine gegründet – der heutige Taunusklub. Der Turm wurde jedoch erst im neuen Jahrhundert gebaut: 1901 war die Grundsteinlegung, bei der sogar Kaiser Wilhelm II. dabei war und 1902 die Einweihung.

1942 wurde der Turm bei dichtem Nebel von einem Militärfahrzeug gerammt, in dessen Folge er vollständig ausbrannte und elf Menschen ihr Leben verloren. Seit 2017 erinnert die Grabplatte von Sofie Müller – Frau des Turmwächters und Opfer – an das Unglück von damals. Nach der Auflösung des Grabes wurde ihre Grabplatte zum Gedenken aller Opfer an den Ort gebracht, an dem sie verstorben war.

1949 wurde der Aussichtsturm inklusive eines Antennenträgers wieder aufgebaut, sodass er nun Teil der Sendeanlage ist.

Vom Aussichtsturm auf dem Feldberg hast du eine Fernsicht über den ganzen Taunus, die Skyline von Frankfurt, bis zum Odenwald und Spessart. Auch den Pfälzerwald und den Vogesen in die eine Richtung und den Westerwald, den Vogelsberg, den Hunsrück und sogar die Eifel in die anderen Richtungen kann man bei gutem Wetter ausmachen. An besonders klaren Tagen kannst du sogar die Rhön ausmachen.

 

Fernmeldeanlange

Der Fernmeldeturm auf dem Großen Feldberg wurde 1937 aus einem Stahlbetonunterbau und einem Holzaufbau errichtet. Er war ursprünglich als Fernsehsendeturm gedacht und wurde im Zweiten Weltkrieg militärisch genutzt. 1945 wurde er fast vollständig zerstört, nachdem er von Bomben getroffen wurde. Er wurde 1950 bzw. 1951 in veränderter Form neu aufgebaut. Seit 1987 steht er unter Denkmalschutz. 

Die Sendemasten und der Aussichtsturm auf dem Feldberg

Die Sendemasten und der Aussichtsturm auf dem Feldberg

 

Der Große Feldberg als Fotospot im Taunus

Wunderschön und waldreich – so präsentiert sich der Taunus. Wer jedoch spektakuläre Felsformationen wie im Pfälzerwald, Wasserfälle wie im Schwarzwald oder Weinberge wie an der Bergstraße sucht, der könnte enttäuscht werden. Damit das nicht passiert, habe ich dir meine liebsten Fotospots im Taunus zusammengefasst, an denen du wirklich schöne Fotos machen kannst – vor allem zum Sonnenauf- und/oder Untergang. Der Große Feldberg ist einer davon.

Zu jeder Jahreszeit hat der Feldberg seinen eigenen Reiz und es lohnt sich immer, hier die Kamera griffbereit zu haben.

Der große Feldberg im Herbst

Der große Feldberg im Herbst

Das Feldberg-Plateau eignet sich vor allem zum Fotografieren des Sonnenuntergangs. Du musst zwischen die Bäume und da einen Ort suchen, von dem aus du freie Sicht auf die Sonne hast und dann kann der Foto-Spaß losgehen.

Auch der Brunhildisfelsen ist ein schöner Spot, auch wenn du von hier keine Sicht auf die Sonne hast. Außerdem ist hier so gut wie immer viel los. Vor allem zum Sonnenuntergang sitzen hier stets Verliebte, Selfie-Macher und Genießer und bewundern den Panoramablick ins Usinger lang.

Barbara auf dem Brunhildisfelsen

Barbara auf dem Brunhildisfelsen

Ausblick vom Feldberg

Ausblick vom Feldberg

Wanderungen auf dem Feldberg

Natürlich gibt es mehr als nur 5 Wanderwege auf dem Feldberg. Aber diese fünf habe ich selbst gemacht und möchte sie dir daher ans Herz legen.

 

Der Akazienhof-Loop

Der Akazienhof-Loop führt vom Schmittener Stadtteil Seelenberg durch Schmitten hindurch durchs Weiltal zurück nach Seelenberg. Die Wanderung ist vor allem dann super, wenn du den Massen entgehen willst, die direkt den Gipfel des Feldbergs ansteuern.

Schnee auf dem Feldberg

Schnee auf dem Feldberg

Hier sind die Daten zur Tour: Akazienhof-Loop bei Komoot. Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:

Gesamtlänge

7 Kilometer

Dauer

2 Stunden

)

Höhenmeter

170 Meter

Höchster Punkt

590 Meter

Der Schinderhannes-Steig

Der zweite Wanderweg ist eigentlich ein Fernwanderweg. Aber auch er streift die Feldberg-Gemeinde Schmitten. Hier kannst du dir eine genauere Beschreibung durchlesen: Der Schinderhannes-Steig. Das folgende Bild zeigt den Blick auf den Feld vom Startpunkt des Schinderhannes-Steigs.

Blick auf den Feldberg

Blick auf den Feldberg

Hier sind die Daten zur Tour: Schinderhannes-Steig bei Komoot. Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:

Gesamtlänge

39,3 Kilometer

Dauer

4 Tage

)

Höhenmeter

1.220 Meter

Höchster Punkt

700 Meter

Die Drei-Gipfel-Tour

Der dritte Wanderweg führt dich gleich über drei Gipfel – den Großen Feldberg, den kleinen Feldberg und den Altkönig. Mit knackigen 550 Höhenmetern auf 13 Kilometern ist das eine ziemlich anspruchsvolle Wanderung, die sich aber lohnt.

Hier sind die Daten zur Tour: Drei-Gipfel-Tour bei Komoot. Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:

Gesamtlänge

13 Kilometer

Dauer

4 Stunden

)

Höhenmeter

550 Meter

Höchster Punkt

880 Meter

Der Feldberg-Rundweg

Der vierte Wanderweg ist nicht ganz so anspruchsvoll wie die drei-Gipfel-Tour. Wenn du vor allem gerne im Wald unterwegs bist und dabei keinen großen Wert legst, ständig Panoramablick zu haben, könnte das die richtige Wanderung auf dem Feldberg für dich sein.

Hier sind die Daten zur Tour: Feldberg-Rundweg bei Komoot. Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:

Gesamtlänge

8 Kilometer

Dauer

2 Stunden

)

Höhenmeter

170 Meter

Höchster Punkt

790 Meter

Wanderung mit Feldberg-Blick

Wenn du den Feldberg selbst aus der Entfernung fotografieren möchtest, empfehle ich dir eine Wanderung auf den Altkönig. Vom Gipfel des Altkönigs hast du eine hervorragende Sicht auf den höchsten Berg im Taunus. Ich habe die Wanderung noch mit einem Schlenker zur Weißen Mauer gemacht.

Feldberg vom Altkönig

Feldberg vom Altkönig

Hier sind die Daten zur Tour: Wanderung auf den Altkönig bei Komoot. Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:

Gesamtlänge

8,5 Kilometer

Dauer

2 Stunden

)

Höhenmeter

340 Meter

Höchster Punkt

790 Meter

Weitere Ausflugsziele in der Nähe

Wenn du gerne wandern gehst und andere Regionen erkunden willst, kann ich dir empfehlen, den Odenwald, Spessart oder Taunus anzuschauen. Zu diesen Regionen werden mehr Blogposts folgen. Hier ein paar allgemeine Tipps zu Ausflugszielen:

  • Staufen: Der Staufen ist ein Berg in Kelkheim. Unweit des Gipfels befindet sich eine Felsformation, dessen Ursprung sagenumwoben ist und uns auf die Spur der Kelkheimer Romeo und Julia bringt. Außerdem hast du von hier einen hervorragenden Ausblick.
  • Baha’i Tempel: Der Baha’i Tempel im Hofheimer Stadtteil Langenhain ist nicht nur unheimlich fotogen. Er symbolisiert auch Weltoffenheit und Toleranz gegenüber allen Glaubensrichtungen, Nationalitäten, etc. Das zeigt sich schon in seiner runden Form. Er ist ein toller Fotospot und Ausflugsziel für Wanderungen oder Radtouren.
  • Mainzer Sand: Der Mainzer Sand hat mich ja ein bisschen geflasht… Ich habe mich gefühlt, als wäre ich in die afrikanische Savanne gebeamt worden. Eigentlich ist es aber ein Relikt aus der Eiszeit und eine von wenigen Binnendünen in Deutschland.
  • Felsenmeer: Das Felsenmeer ist nicht nur der wohl bekannteste Ort des Odenwalds, sondern auch ein tolles Ausflugsziel für Outdoorfans jeden Alters.Du kannst eintauchen in die Sagenwelt zur Entstehung des Felsenmeeres, in die Zeit der Römer, die sich hier ausgetobt haben, oder in die Erdgeschichte. Und nebenbei macht es auch noch einen Riesenspaß über die Felsen zu klettern.

 

Meine Ausstattung

Ich werde immer wieder gefragt, mit was für einer Ausstattung ich auf meinen Touren unterwegs bin. daher hier nun eine kleine Erläuterung zu diesem Thema.

Rucksäcke

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke, aus denen ich jeweils für den Ausflug den passenden wählen kann. Gerne verwende ich auf Wanderungen zum Beispiel einen meiner Osprey-Rucksäcke – entweder den DaylitePlus oder den Sylva. Die sind klein genug, um mich nicht zu stören, aber groß genug, um das Wichtigste für die Tagestour greifbar zu haben. Mit den zwei seitlichen Taschen habe ich außerdem Wasser immer griffbereit. Dank der verschiedenen Bereiche kann ich mein Kamera-Equipment von den anderen Dingen wie einer Powerbank und Snacks trennen.

Oft nutze ich auch meinen Fotorucksack von K&F Concept*, der mehr Schutz für mein Foto-Equipment bietet, aber trotzdem noch Platz für zum Beispiel Snacks und eine kleine Flasche Wasser bietet. Seitlich kann ich ein Stativ anbringen, was super praktisch ist.

Barbara Fotorucksack

 

Kleidung und Schuhe

Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Auch auf dieser Wanderung hatte ich Wanderschuhe von Decathlon an, die meine Füße bei kalten Temperaturen warm halten  und wasserdicht sind: Gefütterte Winterwanderschuhe*. Auch die Jacke* auf dem Foto, das Stirnband* und sogar die Handschuhe* habe ich bei Decathlon gekauft.

 

Kamera & Stativ

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6500*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

 

Mein Fazit

Der Feldberg ist, wie eingangs beschrieben, schon immer Teil meines Lebens gewesen. Als Symbol für Heimat und Outdoor-Spaß vor der Haustür. Das ist er bis heute geblieben. Dennoch halte ich es für essentiell, dass wir uns alle an gewisse Regeln halten und wenn ein Parkplatz voll ist, dann sollten wir umkehren und uns nicht irgendwo hinquetschen – egal wie schön der Ausflugsort ist. Bei allem Drang, schöne Orte zu erkunden und für einzigartige Erinnerung zu sorgen, sollte der Schutz der Natur an erster Stelle stehen.

Schnee auf dem Feldberg

Schnee auf dem Feldberg

Warst du schon mal auf dem Großen Feldberg? Berichte mir davon in den Kommentaren!

Deine Barbara

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3 Holzrichter Berlin Taschen: Zeitlos und mit Stil unterwegs

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3 Holzrichter Berlin Taschen: Zeitlos und mit Stil unterwegs

3 Holzrichter Berlin Taschen: Zeitlos und mit Stil unterwegs

Kennst du das auch? Du willst nicht auf jeder Reise gleich mit einem Koffer unterwegs sein? Oder du willst etwas stilvoller reisen und mal keine sportlichen Taschen dabei haben? Dann habe ich heute den idealen Tipp für dich! Mit den zeitlosen Taschen von Holzrichter Berlin bist du für verschiedene Situationen gewappnet und kannst in großem Stil auf die nächste Reise gehen. Ich habe gleich drei Taschen für dich getestet:

  • Den Weekender in Größe M, der genau richtig für einen Wochenend- bzw. Kurztrip ist
  • Den Rucksack für Tagestrips
  • Die Umhängetasche Hobo für den Alltag

Heute bringe ich dir die Marke aus Berlin ein wenig näher, zeige dir die Vorzüge der drei Taschen und erkläre dir, wie du sie pflegst, damit auch du viele Jahre oder gar Jahrzehnte etwas von ihnen hast.

Drei Holzrichter Taschen

Holzrichter Berlin – Taschen fürs Leben

Ernst Holzrichter saß einst mit seinem Enkel Alexander Korduan zusammen und zeigt ihm seine Ledertasche, die ihn auf zahlreiche Reisen begleitet hatte. Obwohl sie schon mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel hatte, saß jeder Reißverschluss und jede Naht. Sie war eine handwerkliche Meisterleistung. Das spürte auch der Enkel und sollte der bereits entstandenen Patina der vergangenen Reisen die seiner eigenen Abenteuer hinzufügen.

Barbara mit Holzrichter Berlin Weekender No. 8-1

Barbara mit Holzrichter Berlin Weekender No. 8-1

So wurde die Tasche zum Erbstück und der Grundstein für die Idee für Holzrichter Berlin war gelegt. Denn Jahre später gründet Alexander Korduan Holzrichter Berlin und benennt das Label nach seinem Großvater.

Die Taschen von Holzrichter Berlin sind nicht dafür da, um schonend im Schrank zu verschwinden. Sie wollen benutzt werden. Erinnerungen und Abenteuer sollen als Patina auf ihr liegen, wie es bereits zu Zeiten von Ernst Holzrichter der Fall war. Sie sollen ein Leben lang begleiten. Und dann sollen sie zu einem zeitlosen Erbstück werden, das all diese Erfahrungen in bzw. auf sich trägt. Gestern stilvoll und morgen auch noch. Kein kurzweiliger Trend, der nach einiger Zeit verramscht wird.

Ein auf so vielen Ebenen wunderschöner Gedanke, wie ich finde!

 

Holzrichter Berlin – 3 Taschen im Vergleich

Wie bereits eingangs erwähnt, habe ich drei Taschen von Holzrichter Berlin bekommen. Diese möchte ich dir nun vorstellen.

 

Der Weekender No. 8-1 – Perfekt für Kurztrips

Der Weekender ist der Klassiker von Holzrichter Berlin. Die Ledertasche eignet sich wunderbar als Reisetasche zum Beispiel für Wochenendtrips. Darin hast du genug Platz für Klamotten für zwei bis drei Tage. Denk aber dran, dass du den Weekender über der Schulter tragen musst. Zu viel Inhalt bedeutet natürlich auch eine schwerere Tasche.

Außerdem ist der Weekender auch geeignet, um als Handgepäck auf Flugreisen zu dienen. Dabei kannst du dein Reisegepäck durch einen Trolley ergänzen und den Weekender einfach auf den Trolley stellen. So entlastest du deine Schultern.

Barbara mit Holzrichter Berlin Weekender No. 8-1

Barbara mit Holzrichter Berlin Weekender No. 8-1

 

 

Rucksack No. 2-1 – Der Rucksack für Tagesausflüge

Der Rucksack No. 2-1 hat das Zeug zum Einzelstück. Er hat mit seinem Canvas-Stoff ein cleanes Design mit natürlichen Materialien und genau die richtige Größe, um das wichtigste für einen Tag einzupacken und sich ins Abenteuer zu stürzen. Die Lederdetails sorgen dabei für hochwertige Optik und einen angenehm Griff. So kann der nächste Städtetrip kommen!

Barbara mit Holzrichter Berlin Rucksack No. 2-1

Barbara mit Holzrichter Berlin Rucksack No. 2-1

Holzrichter Berlin Rucksack

Holzrichter Berlin Rucksack

Hobo Umhängetasche No. 2-3 – Die Handtasche für den Alltag

In die Hobo Umhängetasche habe ich mich auf den ersten Blick verliebt und sie begleitet mich jeden Tag, wenn ich aus dem Haus gehe. Sie ist eine Hommage an den Bohemian Chic – genau mein Stil. In den 60er Jahren erlebte dieser Stil seine Hochzeit. Zusammen mit wallenden Kleidern und Blumen in den Haaren trug man auch solche Taschen. Sie ist eine geräumige Beuteltasche mit Schulterriemen.

Barbara mit Holzrichter Berlin Hobo Umhängetasche No. 2-3

Barbara mit Holzrichter Berlin Hobo Umhängetasche No. 2-3

Holzrichter Berlin Handtasche Hobo

Holzrichter Berlin Handtasche Hobo


 

Die richtige Pflege für deine Holzrichter Berlin Tasche

Leder und auch Canvas wollen gepflegt werden. Wenn du also ein Leben lang etwas von deiner Tasche haben und sie vielleicht weitervererben möchtest, musst du dich entsprechend um sie kümmern. Ein Tipp vorneweg: Am besten bewahrst du deine Holzrichter Berlin Taschen immer in den mitgelieferten Baumwollbeuteln auf. So sind sind sie gut vor Feuchtigkeit und Schmutz geschützt, wenn du sie gerade nicht benutzt.

Hier sind ein paar Tipps für Leder- und Canvaspflege, mit denen du lange Freude an deiner Tasche haben solltest.

 

Lederpflege

So schützt du deine Ledertasche für ein langes Leben:

  1. Vermeide direkte Nässe! Leder ist ein Naturmaterial und nicht wasserfest.
  2. Nutze wasserabweisende Imprägniersprays, die für Schutz vor Feuchtigkeit sorgen!
  3. Nutze Lederpflege, um deine Tasche geschmeidig zu machen und ihr ein langes Leben zu ermöglichen!
  4. Teste Pflegemittel immer erstmal an einer unauffälligen Stelle!
  5. Wenn deine Tasche doch mal nass geworden sein sollte, trockne sie nicht auf der Heizung, da die Tasche so austrocknet!
  6. Vermeide direkte Sonneneinstrahlung, da sie die Farbe deiner Tasche verändern könnte!

 

Canvaspflege

Baumwoll-Canvas ist robust und langlebig, aber auch dieses Material benötigt die richtige Pflege. Trotz Wachsauftrag ist der Stoff nicht vollständig wasserabweisend. Du solltest also auch deine Canvas-Tasche vor Nässe und Feuchtigkeit schützen. Taschen aus Baumwoll-Canvas sollten außerdem regelmäßig – am besten ca. alle 6 Wochen – mit einem farblosen Imprägnierspray eingesprüht werden, um für einen idealen Schutz vor Feuchtigkeit und Schmutz zu sorgen.

 

 

Mein Fazit zu Holzrichter Berlin

Die Taschen von Holzrichter Berlin sehen nicht nur hochwertig aus, sondern werden mit der richtigen Pflege auch noch zu Begleitern fürs Leben. Der Gedanke gefällt mir persönlich unheimlich gut und ich bin gespannt, auf welche Abenteuer und in welche Länder mich meine drei Holzrichter Berlin Taschen begleiten werden. Auf jeden Fall bin ich mir sicher, dass sie dabei sehr gute Arbeiten leisten werden!

Barbara mit Holzrichter Berlin Rucksack No. 2-1

Barbara mit Holzrichter Berlin Rucksack No. 2-1

Für welche Holzrichter Berlin Tasche würdest du dich entscheiden? Erzähl’s mir in den Kommentaren!

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PS: Ich habe die drei Taschen von Holzrichter Berlin kostenfrei zum Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dazu habe ich eine finanzielle Vergütung erhalten. Meine Meinung wurde von dieser Kooperation nicht beeinflusst.

PPS: Die Fotos, auf denen ich zu sehen bin, hat Daniel Dornhöfer gemacht. Ganz lieben Dank nochmal dafür!

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Barbara in Bingen mit Osprey Rucksack

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NACHHALTIGKEIT

NACHHALTIGER TOURISMUS

Fotospots in Mainz

Fotospots in Mainz

Fotospots in Mainz

Gastbeitrag von Liane vom Blog DieReiseEule

Fünf instagrammable Spots in Mainz

In vielen Städten findet man beeindruckende Aussichtpunkte. Sei es ein Kirchturm, ein Berg oder ein erhöhtes Gebäude. In Mainz muss man da genau wissen, wo die Fotospots sind, den diese klassischen Aussichtspunkte gibt es nicht.

Dafür gibt es in Mainz andere Motive. Brunnen, Skulpturen, Streetart, Natur und noch vieles mehr. Am besten lässt man sich Zeit und genießt die Stadt am Rhein. Neben der Altstadt mit dem Kirschgarten und seinen Fachwerkhäusern, gibt es noch unbekanntere, aber nichtsdestotrotz genauso sehenswerte Fotopunkte. Fünf Kameraspots stelle ich euch heute vor.

 

Kupferbergterrasse

Seit Mitte der 1850er Jahre wird auf dem Kästrich Sekt hergestellt und gelagert. Die gleichnamige Sektkellerei gab der Anhöhe den heutigen Namen: Kupferbergterrasse. Von hier schaut nicht nur das steinerne Reiterstandbild des St. Martin auf die Mainzer Altstadt herab, sondern auch Touristen und Einheimische. Bei klarem Wetter schaut man bis zu den Bergkämmen des Taunus, einschließlich dem großen Feldberg.

Fotospots in Mainz Kupferbergterrasse 

Fotospots: Kupferbergstammhaus, Reiterstandbild, Architektur auf dem Kästrich, Aussichtsplattform, Sektkeller/Gewölbekeller (nur mit Führung)

 

Rund um den Dom

Das Mainzer Wahrzeichen ist der Dom aus rotem Sandstein. Ein prachtvoller Bau. Rund um den Dom gibt es aber noch mehr abzulichten: Die bunten Markthäuser, die alt aussehen und doch erst nach dem 2. Weltkrieg nach historischen Vorlagen erbaut wurden. Hinter den auf alt gemachten Fassaden verbergen sich moderne Architekturelemente.

Und dann gibt es noch mehrere Brunnen in Domnähe. Der historische Marktbrunnen, der Höfchenbrunnen, Sankt Spuckes und der Leichhofbrunnen mit 4 Personen der Mainzer Geschichte.

Fotospots in Mainz Marktbrunnen

Fotospots: Brunnen, Dom, Markthäuser, Gutenbergmuseum, Markttreiben, Liebfrauenplatz, Weihnachtsmarkt (Nov-Dez)

 

Am Rhein

Bei Instawalk am Rhein entlang wird man auf jede Menge erstaunliche Bildthemen stoßen. Das inzwischen begrünte Rheinufer selbst, aber auch den Blick auf die Skyline Mainz‘, verschiedene Sandsteintore, die Theodor-Heuss-Brücke und die kunstvollen Plastiken verschiedener Künstler.

Fotospots in Mainz Rheinufer 

Fotospots: Theodor-Heuss-Brücke, Südbrücke, Rheinufergalerie, Skyline vom hessischen Ufer aus, Schiffe, Frauenlobbrunnen, verschiedene Stadttore, Schloss, Landtag, Feuerwerk (zu verschiedenen Anlässen)

 

Der Zollhafen

Wo früher Container auf Schiffe geladen wurden, ist ein neuer Stadtteil mit direkter Rheinlage entstanden. Fotogen sind dabei die Architektur, aber auch die Kunst im öffentlichen Raum. Im Hafenbecken liegende Segelboote, die gelegentlich nachts im bunten Licht angestrahlt werden, sind ein wunderschönes Motiv. Erst langsam erkennen Fotografen und Fotografinnen das Potential.

Fotospots in Mainz Zollhafen 

Fotospots: Architektur, Kran, Zollhafenbecken, Pferdeskulptur

 

In den Weinbergen, Wald und Feld 

Von der Laubenheimer Höhe kann man Bilder der beiden Landeshauptstädte Mainz und Wiesbaden schießen. Ein maigrünes Weinblatt oder eine farbige Blüte im Vordergrund eines Fotos weckt Emotionen, die eine reine Stadtablichtung nicht zu wecken vermag.

Weitere natürliche Motive findet man im Botanischen Garten der Universität oder im Naturschutzgebiet Großer Sand, in dem endemische Orchideen wachsen.

Sportliebhaber fahren am besten Richtung Gonsenheim und lichten das rot gestrichene Fußballstadion des Bundesligisten Mainz 05 ab. Mitten auf freiem Feld erbaut stören keine Strommasten oder anderen Bauten das Motiv.

Fotospots in Mainz Weinberge Mainz

Fotospots: Mainz/Wiesbaden, Mewa-Arena, Blumen und andere Pflanzen, Weinberge/-stöcke, Skulpturen, Laubengänge und Weinberghütten

 

Liane Die ReiseEule

Über die Gastautorin Liane

DieReiseEule alias Liane berichtet authentisch über Reiseziele im In- und Ausland. Der Fokus liegt dabei auf Berichten im Tagebuchstil. Ihrer Wahlheimat-Stadt Mainz ist dabei eine eigene Rubrik gewidmet.

 

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Malerblick

FOTOSPOTS

FOTOSPOTS IM TAUNUS

Sprinzelfelsen Sonnenaufgang

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FOTOSPOTS IM PFÄLZERWALD

marina bay sands

FOTOSPOTS

FOTOSPOTS IN SINGAPUR

Frankfurt Fotospots – 11 Instagram-Spots in Mainhattan

Frankfurt Fotospots – 11 Instagram-Spots in Mainhattan

Frankfurt Fotospots – 11 Instagram-Spots in Mainhattan

Schon lange hatte ich im Hinterkopf, einen Beitrag über die besten Fotospots in Frankfurt zu schreiben. Da ich aus der nahen Umgebung von Frankfurt komme und auch dort an der Uni studiert habe, hat der Anblick der Frankfurt Skyline schon immer ein Gefühl der Heimat in mir hervorgerufen. Daher kam es wie gerufen, als sich die Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main bei mir gemeldet hat.

Die Reihenfolge der Fotospots ist nicht als Ranking zu betrachten. Ich habe sie eher so versucht anzuordnen, dass du sie logisch ablaufen kannst, ohne im Zick Zick gehen zu müssen.

Du kannst übrigens einfach auf die Bilder klicken, um sie dir in voller Größe anzuschauen!

Fotospots in Frankfurt

Auch wenn viele Menschen Frankfurt als unschön empfinden, habe ich schon im Studium bemerkt, wie sehr mir diese Stadt gefällt. Die Fotospots in Frankfurt werden durch eine außergewöhnliche Kombi zu etwas ganz Besonderem: Die Mischung aus alt und neu, aus urban und ländlich, aus Beton und grüner Natur. Diese Kontraste sind in Frankfurt omnipräsent. Das möchte ich dir heute vor Augen führen!

Der Main Tower

Fotospots in Frankfurt – Main Tower
Der Main Tower ist mit 200 Metern (bzw. 240 Metern, wenn man die Antenne mit einschließt) und 56 Stockwerken das vierthöchste Gebäude in Frankfurt und gleichzeitig Deutschlands. Oben wartet eine Aussichtsplattfom – die einzige in der ganzen Stadt, die auf einem der Wolkenkratzer ist – mit einem wunderbaren Blick in alle Himmelsrichtungen. Besonders schön ist die Aussicht auf den Messeturm und die umliegenden Hochhäuser (das ist das Titelbild dieses Beitrags) und in die entgegengesetzte Richtung mit den Mainbrücken und dem Frankfurter Dom. Der Eintritt kostet 8 Euro, die sich in meinen Augen absolut lohnen. Ich war zum ersten Mal dort oben und habe jede Sekunde genossen. Wahrscheinlich komme ich sogar irgendwann wieder, um den Sonnenuntergang von dort zu fotografieren!

Die Alte Oper

Ich mochte die Alte Oper irgendwie schon immer… Mit ihrem Spruch an der Fassade „Dem Wahren, Schönen, Guten“ hat sie mein Künstlerherz bereits als Teenie erreicht und der Baustil der Neorenaissance hat mich schon immer an Gebäude aus meiner zweiten Heimat Italien erinnert. Es wurde 1880 eingeweiht und diente den Frankfurtern und seinen Gästen bis 1944 als Opern- und Schauspielhaus. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg kam der Umzug in einen modernen Bau: Das Schauspielhaus. Die angeblich schönste Ruine Deutschlands, zu der die Alte Oper geworden war, beschäftigte jedoch den Magistrat. Am Ende entschloss man sich für den Wiederaufbau und seitdem erfreuen sich fast 500.000 Besucher in rund 450 Veranstaltungen jährlich an den Vorstellungen in diesem Bau mit der wunderbaren Akustik. Ich selbst habe dort mehrere Konzerte und einige Musicals gesehen. Vor meinem Leben als digitale Nomadin war es für mich schon fast Tradition, einmal im Jahr dort etwas anzusehen.
Fotospots in Frankfurt – Alte Oper

MyZeil

Fotospots in Frankfurt – MyZeil
Von der Neorenaissance zur Moderne: MyZeil ist ein relativ neues Einkaufszentrum (eröffnet 2009) auf der beliebten Einkaufsmeile Zeil. Es hat sechs Stockwerke, die du entweder einzeln ansteuern kannst oder du fährst mit der längsten innenliegenden und freitragenden Rolltreppe Europas (42 Meter) direkt bis nach oben. Ich glaube, mich erinnert das wellenförmige Glas an das Meer, wodurch mir das ganze Gebäude Ruhe und Kraft gibt. Außerdem liebe ich diese Mischung aus alt und neu in Frankfurt und freue mich immer, wenn ich mal in MyZeil bin! Allerdings gebe ich zu, dass das immer seltener geschieht. Umso schöner war es für mich, diesmal mit der Kamera vorbeizuschauen.

Der Römerberg

Wir verlassen MyZeil und laufen nach rechts. Dann nehmen wir die erste Straße links und gehen über die Liebfrauenstraße, die in die Neue Kräme übergeht. Der Römer ist bereits seit 1405 der Sitz des Rathauses der Stadt und liegt am sogenannten Römerberg – einem großen Platz, der das Herz der Altstadt ist und auf dem zahlreiche Veranstaltungen stattfinden. Hier befindet sich zum Beispiel während der Adventszeit der Weihnachtsbaum Frankfurts und das Zentrum des Weihnachtsmarktes. Spätestens seitdem auch die Ostseite (auf dem Fotos zu sehen) mit ihren historischen Gebäuden rekonstruiert ist, zieht der Römer Touristen in Scharen an. Auch ich bin hier immer gerne und mag vor allem die Aura der Geschichte, die hier schon fast spürbar über allem liegt. Und obwohl der Ort so ganz anders ist, geht es mir hier wie in Athen oder Palenque, wo ich gerne die Augen schließe und mir vorstelle, was diese Orte erzählen würden, wenn sie reden könnten.
Fotospots in Frankfurt – Römer und Römerberg

Der Frankfurter Dom

Fotospots in Frankfurt – Dom
Auch hier war ich tatsächlich zum ersten Mal! Natürlich war ich schon häufiger am Kaiserdom St. Bartholomäus – ich habe noch nie einen Local etwas anderes als einfach nur „Dom“ sagen hören und wenn du mich vor dem heutigen Tag nach dem Kaiserdom St. Bartholomäus gefragt hättest, hätte ich nicht gewusst, wovon du sprichst  – jedoch noch nie darin oder darauf! Er war eines der wichtigsten Bauwerke des Heiligen Römischen Reiches, da hier Wahlen und Krönungen stattfanden. An dieser Stelle standen zuvor zwei weitere Kirchen. Der heutige Bau wurde zwischen 1250 und 1514 errichtet. Funde zeigen, dass Vorgängerbauten bis ins 7. Jahrhundert zurückreichen.

 

Die Mainbrücken

Schon in der Antike war Frankfurt ein wichtiger Punkt für Mainüberquerungen. Die Furt der Franken wurde zu Frankfurt. Heute führen allein in der Innenstadt neun Brücken über den Fluss, der die Stadt so sehr prägt. Jede einzelne von ihnen ist einen Besuch wert und bietet einen einzigartgien Blick für tolle Fotos! Mein absoluter Favorit ist der Klassiker: der Eiserne Steg. Dort habe ich auch dieses Foto gemacht. Du kommst dort ganz einfach hin, wenn du nach deinem Besuch auf dem Dom zurück zum Römer läufst und dann nach links abbiegst. Dann gehst du direkt auf den Eisernen Steg zu. Ich würde dir außerdem raten, auf die andere Seite zu laufen und dort am Main entlang zu schlendern. Dieser Teil nennt sich Museumsufer: Der Name ist hier Programm!
Fotospots in Frankfurt – Mainbrücken und Eiserner Steg

Der Goetheturm

Fotospots in Frankfurt – Goetheturm

Der Goetheturm ist eine 43,3 Meter hohe Aussichtsplattform im Frankfurter Stadtwald und stand von 1931 bis 2017. Kurz nach Erscheinen dieses Posts ist er wegen Brandstiftung abgebrannt. Seit Frühling 2021 ist der Neubau für die Öffentlichkeit zugänglich.

Der neue Bau ist aus Holz mit Stahlelementen gebaut und hat wie der alte 196 Stufen. Bis 1999 war der Goetheturm sogar der höchste Holzturm Deutschlands. Der Ausblick ist vor allem bei Sonnenuntergang atemberaubend. Zum Glück ist es wieder möglich, diese wundervollen Fotos zu machen!

Aus Sicherheitsgründen ist der Turm im Herbst und Winter geschlossen.

Der Lohrberg

Der Lohrberg ist 185 Meter hoch und gilt als Hausberg der Stadt Frankfurt. Hier befindet sich auch der einzige verbliebene Weinberg des Stadtgebiets. Ich hatte Probleme, den Park mit der tollen Aussicht auf die Frankfurter Skyline zu finden. Solltest du auch mit dem Auto anreisen, rate ich dir, direkt das MainÄppelHaus als Ziel anzugeben. Das ist die Schenke direkt am Park. Dort kannst du leckere Frankfurter Spezialitäten probieren oder den Ausblick bei dem Frankfurter Getränk schlechthin genießen: Apfelwein, genannt Äppler oder auch Äppelwoi! Eine Alternative wäre ein Picknick. An einem sonnigen Tag ist es sehr idyllisch, auf einer Picknickdecke mit Snacks dem Dolce Far Niente zu frönen.
Fotospots in Frankfurt – Lohrberg

Frankfurts U-Bahnstationen

Frankfurt Fotospot – U-Bahnstation Westend

Vielleicht ist Frankfurts U-Bahnsystem nicht so ein Kunstwerk wie das von Stockholm. Denn Stockholms U-Bahnsystem ist eine Kunstausstellung, die sich über 90 Stationen verteilt. Dennoch sind auch einige U-Bahnstationen von Frankfurt echte Fotospots und wahrlich instagrammable. Du musst nur den richtigen Blickwinkel finden, die richtige Perspektive, um den künstlerischen Wert zu finden. Nicht wie Tausende von Menschen die tagtäglich einfach durch die U-Bahnstationen laufen und nur auf ihr Handy schauen. Also schau doch mal bei den Stationen Westend, Schweizer Platz, Holzhausenstraße oder Dornbusch vorbei. 

Frankfurter Straßenschlucht

Die Ecke Neue Mainzer Straße und Große Gallusstraße ist eine ganz besondere Kreuzung und vielleicht unter Fotografen die bekannteste Kreuzung von Frankfurt. Denn es handelt sich dabei um die erste Straßenkreuzung in ganz Europa, an der an allen vier Seiten Hochhäuser mit mehr als 100 Metern Höhe stehen. Diese vier Wolkenkratzer sind der TaunusTurm, das Japan Center, der Omniturm und der Global Tower. Daraus ergibt sich ein einzigartiger Blick nach oben, der zu einem beliebten Fotospot in Frankfurt geworden ist, an der sich viele Instagramer wiederfinden.

Ecke Neue Mainzer Strasse und Grosse Gallus Strasse

Der Palmengarten

Blick auf die Skyline im Palmengarten

Der Palmengarten ist einer der botanischen Gärten in Frankfurt und das ganze Jahr über ein schöner Fotospot. Vor allem jedoch im Winter gefällt er mir besonders gut, da dann seit 2012 Lichtinstallationen für ein außergewöhnliches Feeling sorgen. Das ganze Jahr über kannst du im Palmengarten über 13.000 Pflanzenarten betrachten, die teilweise in Gewächshäusern und teilweise in Themengärten und Beeten gepflanzt sind. So kannst du bei deinem Besuch quasi die ganze Welt bereisen. Im Sommer kannst du das alles sogar von einem Tretboot im großen Weiher bewundern. 

Meine Ausstattung

Da ich auch immer wieder nach meiner Ausstattung gefragt werde, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

 

Rucksäcke

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise bzw. für den Ausflug den passenden wählen kann. Am liebsten reise ich mit meinem Equipment von Osprey. Ich liebe zum Beispiel den Arcane Tote Pack*. Der Rucksack ist zu 100 Prozent aus recycelten Materialien und aus der Nachhaltigkeitsserie von Osprey.

Barbara mit Osprey Arcane Tote Pack

 

Kleidung

Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Von dort habe ich zum Beispiel all meine Wander- und Sportschuhe.

Sneaker Decathlon

Sport-Outfits und Leggins kaufe ich vor allem von Stronger und Fabletics.

Kamera

Ich würde dir einen Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen Lieblingsobjektiven: einem 18-135mm Universalobjektiv, einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*.

 

Mein Fazit zu den Fotospots in Frankfurt

Das waren meine acht Fotospots in Frankfurt. Es hat mir riesigen Spaß gemacht, meine Heimatstadt mal durch andere Augen zu betrachten und wer weiß, vielleicht schreibe ich ja noch ein paar Artikel über diese so unterschätzte Stadt in Deutschland.

Warst du schon mal in Frankfurt und hast die genannten Fotospots erkundet?

Deine Barbara

PS: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit der Tourismus und Congress GmbH Frankfurt entstanden. Neben der Frankfurt Card sowie der Rhein Main Card habe ich für die Erstellung dieses Beitrages eine finanzielle Vergütung erhalten. Meine Meinung bleibt von dieser Kooperation unberührt.

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