Penang Sehenswürdigkeiten, Tipps & praktische Infos für deinen Besuch

Penang Sehenswürdigkeiten, Tipps & praktische Infos für deinen Besuch

Penang Sehenswürdigkeiten, Tipps & praktische Infos für deinen Besuch

Penang Sehenswürdigkeiten, Tipps & praktische Infos für deinen Besuch

Im Januar und Februar hatte ich insgesamt einen Monat auf Lombok verbracht und ehrlich gesagt bin ich da nie so richtig angekommen. Ich kann gar nicht sagen, was das genau Problem war, aber irgendwie war Lombok einfach nicht wirklich meins. Als ich dann aber in Penang ankam, hätte der Kontrast kaum größer sein können: Blühende Frangipani-Bäume, atemberaubende Kolonialarchitektur, herzliche Menschen. Und ein kleines Hawker Center direkt unter meiner Unterkunft – mit günstigem lokalen Essen und herzlichen Köchen. Ich habe mich auf Anhieb wohlgefühlt und bin am Tag meiner Ankunft mit einem fetten Grinsen und bewaffnet mit meiner Kamera durch die Straßen gelaufen.

In der Altstadt von Georgetown

In der Altstadt von Georgetown

Zum Glück hatte ich geplant, einen ganzen Monat zu bleiben und auch Chinese New Year hier zu verbringen.

Hallo Penang!

Penang ist neben Langkawi die bekannteste Insel Malaysias, aber die beiden könnten unterschiedlicher kaum sein. Während Langkawi vor allem mit Stränden und Natur punktet, ist Penang in erster Linie ein kulturelles Juwel. Das Herzstück ist die Hauptstadt George Town, seit 2008 UNESCO-Weltkulturerbe – und das vollkommen zurecht.

Was Penang so besonders macht, ist der einzigartige Kulturmix: Chinesen, Inder, Malaien und die Spuren der britischen Kolonialzeit existieren hier nicht nebeneinander, sondern miteinander. Das spürt man an jeder Ecke – in der Architektur, im Essen, in den Tempeln, auf den Straßen.

Die gemeinsame Sprache all dieser Kulturen? Englisch! Wundere dich also nicht, wenn du hier – anders als in meinem geliebten Thailand oder in Vietnam – sprachlich immer gut zurecht kommen wirst. Malayisch wird zwar grundsätzlich auch gesprochen, aber ich habe viele Locals kennengelernt, die das nicht wirklich sprechen.

Penang gilt außerdem als die kulinarische Hauptstadt Malaysias. Wer Streetfood liebt, findet sich hier im Paradies wieder.

Ich habe in Gurney gewohnt, einem Viertel nördlich von George Town, direkt an der Jalan Burma, der langen Straße, die ins Zentrum führt. Eine ruhigere, etwas lokalere Gegend als die Altstadt selbst, mit allem, was man braucht: Hawker Center (also Food Center mit mehreren Garküchen), Massage, 7-Eleven und lokale Restaurants in wenigen Minuten Laufnähe. Das Meer war ebenfalls zu Fuß in 10 bis 15 Minuten erreichbar. Und George Town selbst war auch nur 20 Minuten zu Fuß entfernt. Oder schnell per Bus oder Grab erreichbar.

Das Fisherman Mural in Georgetown
Die Altstadt von Georgetown ist UNESCO Welterbe
Georgetown ist die Hauptstadt der Region Penang

Penang Sehenswürdigkeiten

Auch wenn ich viel Zeit für mein neues Buch aufbringen musste, während ich in Penang war, habe ich mir auch einiges angesehen. Und ich meine sogar, dass ich so ziemlich alles gesehen habe, was mich interessiert hat. Daher kommt jetzt hier meine Zusammenfassung bzw. Empfehlung für Sehenswürdigkeiten in Penang.

 

Die Altstadt von George Town

Street Art & die Armenian Street

George Town ist weltweit bekannt für seine Street Art und das aus gutem Grund. Der litauische Künstler Ernest Zacharevic hat 2012 im Rahmen des George Town Festivals mehrere ikonische Wandgemälde geschaffen, die Malerei mit echten Objekten verbinden. Das bekannteste: „Little Children on a Bicycle“ in der Armenian Street, ein Klassiker, der in keinem Penang-Album fehlen darf.

Aber Zacharevic ist längst nicht der Einzige. Die Stadt ist voller Kunstwerke verschiedener Künstler, dazu kommen 52 schmiedeeiserne Karikaturen, die humorvoll die Geschichte der einzelnen Straßen und Viertel erzählen. Der Rundgang ist wie eine kleine Schnitzeljagd.

Mein Tipp: Früh morgens losgehen, bevor die Touristengruppen eintreffen. Das Licht ist dann außerdem besser für Fotos und man hat die Kunstwerke eine Weile für sich alleine. Ab 8:30 Uhr teilt man sich die Straßen mit riesigen Gruppen und muss teilweise lange warten, bis man in den Genuss kommt, ein Foto machen zu können.

Barbara am bekannten Mural in George Town Penang

Barbara am berühmte Mural in George Town Penang

Street Art verschiedene Kulturen auf Penang

Street Art in Little India auf Penang

Eisernes Kunstwerk in der Altstadt von George Town

Eisernes Kunstwerk in der Altstadt von George Town

Barbara in George Town Penang
Barbara in der Armenian Street in George Town Penang
Barbara mit Mural in George Town Penang

Clan Jetties

Die Clan Jetties sind eines der faszinierendsten und gleichzeitig unbekanntesten Highlights von George Town. Chinesische Einwandererfamilien haben sich hier einst auf Stelzen über dem Wasser niedergelassen. Jeder Steg gehört einem anderen Clan. Heute gibt es noch sechs dieser Jetties, die man zu Fuß erkunden kann.

Streetart am Chew Jetty

Streetart am Chew Jetty

Der Chew Jetty in einer ruhigen Minute

Der Chew Jetty in einer ruhigen Minute

Ruheoase an einem der nicht-touristischen Clan Jetties

Ruheoase an einem der nicht-touristischen Clan Jetties

Der Chew Jetty ist der bekannteste und touristischste. Mit Souvenirläden und viel Betrieb kann es hier echt voll werden. Wer es ruhiger mag, schaut sich den Tan Jetty an, von dessen Ende man einen schönen Blick auf den schwimmenden Tempel Hean Boo Thean Kuan Yin hat.

Besonders schön: zum Sonnenuntergang hinzugehen, wenn das Licht über dem Wasser golden wird.

 

Tempel-Hopping

Penang ist ein Paradies für Tempel-Fans und das quer durch alle Religionen. Besonders beeindruckend ist die Kapitan Keling Moschee. 1801 erbaut, ist sie eines der schönsten Beispiele islamischer Architektur in Penang. Außerhalb der Gebetszeiten ist sie für Besucher geöffnet, aber denk daran, angemessene Kleidung mitzubringen.

Der Goddess of Mercy Tempel (Kuan Yin Teng) ist der älteste taoistische Tempel in Penang und liegt mitten im Altstadtzentrum. Klein, aber atmosphärisch und immer belebt.

In Chinatown Georgetown

Der Goddess of Mercy Tempel in Chinatown Georgetown

 

Little India & Chinatown

Mit bunten Farben, Gewürzläden und hinduistischen Tempeln begrüßt einen Little India laut, duftend und lebendig. Chinatown hingegen ist geprägt von alten Shophouses, chinesischen Clanhäusern und einer entspannteren Atmosphäre. Beide Viertel lassen sich wunderbar zu Fuß erkunden und gehören zu den authentischsten Ecken von George Town.

Klick dich doch einfach mal durch den Slider, um die Atmosphäre von Little India und Chinatown zu spüren:

In Georgetown
An den Jetty Piers in Georgetown
Gang in Georgetown

The Top Penang

Wer ein bisschen Touristentrubel nicht scheut, dem empfehle ich einen Besuch von The Top Penang, einer Art Themenpark ganz oben im Komtar Tower, dem 65-stöckigen Wahrzeichen von George Town. Oben erwarten ein Rundlauf um den Turm (man sollte da echt keine Höhenangst haben!) und der Rainbow Skywalk mit Glasboden. Der Ausblick über die Stadt ist herrlich. Es gibt auch weitere Attraktionen, aber die sind eher für Kinder, soweit ich das verstanden habe. Nichts, das man als Erwachsener unbedingt gesehen haben muss, aber für einen spektakulären Blick über Penang und die Straße von Malakka definitiv einen Besuch wert.

Die Aussicht von TOP Penang

Die Aussicht von TOP Penang

Barbara genießt die Aussicht vom TOP Penang
Auf dem Glasboden von TOP Penang
Auf dem TOP Penang

Touren und Tickets kannst du ganz einfach über Get Your Guide* buchen. So mache ich es auch und bin damit sehr zufrieden. Schau mal hier, was es für Touren gibt:

Penang Hill

Der Penang Hill ist mit 830 Metern der höchste Punkt der Insel und ein klassisches Ausflugsziel. Mit der Standseilbahn (rund 5–10 Minuten Fahrt) gelangt man nach oben – dort erwarten einen ein weiter Blick über George Town und zur malaysischen Halbinsel.

Oben gibt es neben den Aussichtspunkten auch einen hinduistischen Tempel, eine Moschee und den Eingang zu The Habitat, einem Naturpfad durch den Dschungel mit einem Canopy Walkway, der hoch oben durch die Baumkronen führt (Eintritt separat zu zahlen: ca. 70 RM).

Praktischer Tipp: Der Besuch lässt sich hervorragend mit dem Kek Lok Si Tempel kombinieren. Denn die beiden Highlights liegen nur rund 15 Minuten voneinander entfernt.

Barbara auf dem Penang Hill

Barbara auf dem Penang Hill

Kek Lok Si Tempel

Der größte buddhistische Tempel Malaysias liegt etwas außerhalb, lässt sich aber gut mit einem Besuch des Penang Hill kombinieren. Der Name bedeutet „Tempel des höchsten Glücks“ und das Gelände ist recht groß: verwinkelte Gärten, mehrere Ebenen, eine siebenstöckige Pagode und eine rund 30 Meter hohe Bronzestatue der Göttin Kuan Yin. Für einige Bereiche (wie die Pagode oder den Lift zur Statue) wird ein kleines Eintrittsgeld erhoben, der Rest ist kostenlos. 

Botanischer Garten

Der Botanische Garten ist eine der grünen Oasen von George Town und bei Einheimischen genauso beliebt wie bei Touristen. Verschiedene Themengärten mit Orchideen, Farnen, Lotusblüten und seltenen Pflanzen laden zum Schlendern ein. Der Eintritt ist frei.

Ein Besuch lohnt sich besonders am frühen Morgen, wenn es noch nicht zu heiß ist und wenn man Glück hat, trifft man auf Affen, die die Bäume des Parks bevölkern. Ich habe dort jede Menge gesehen!

Im botanischen Garten von Penang

Im botanischen Garten von Penang

Affen im botanischen Garten von Penang

Affen im botanischen Garten von Penang

Batu Ferringhi

Batu Ferringhi liegt rund 16 Kilometer nordwestlich von George Town und ist der bekannteste Strandabschnitt Penangs. Der Strand ist lang, der Sand hell… Ein schöner Ort für einen Strandtag, auch wenn Penang insgesamt keine klassische Badeinsel ist.

Was Batu Ferringhi aber wirklich sehenswert macht, ist der Nachtmarkt, der jeden Abend entlang der Hauptstraße aufgebaut wird. Es gibt Kleidung, Schmuck, Souvenirs und Kunsthandwerk. Ein lebhafter Bummel mit typisch asiatischem Marktflair wartet hier. Auch zum Abendessen gibt es gute, wenn auch verhältnismäßig teure, Optionen entlang der Strandpromenade.

Anreise: Am einfachsten per Bus von George Town (Linie 101 oder 102) oder per Grab. Aber Achtung: Abends kann es schwer sein, wieder zurück nach George Town zu kommen. Die Busse sind überfüllt und die Grabs ausgebucht. Wenn du flexibel bist, würde ich dir raten, mindestens eine Nacht in Bat Ferringhi zu verbringen, um den Vibe ohne Stress zu erleben.

Nationalpark Penang

Der Taman Negara Pulau Pinang oder einfach Penang National Park ist mit rund 25 Quadratkilometern einer der kleinsten Nationalparks der Welt. Er liegt im Nordwesten der Insel und ist ein lohnenswerter Tagesausflug für alle, die dem Stadttrubel kurz entkommen wollen.

Im Park erwarten einen dichte Regenwaldpfade, Warane, Affen und zwei Hauptziele: der Monkey Beach und der Turtle Beach (Pantai Kerachut) mit einer kleinen Schildkrötenauffangstation. Wer möchte, kann die Strände zu Fuß erwandern. Das dauert jeweils etwa 1,5 Stunden und ist ganz schön schweißtreibend. Alternativ kannst du ein Boot nehmen, das direkt zu den Stränden fährt.

Ehrliche Einschätzung: Der Park ist schön, aber kein Highlight, das einen vom Hocker reißt. Für ein paar Stunden in der Natur, ein bisschen Bewegung, einen Eindruck vom malaysischen Regenwald und ein bisschen Chillen am Strand ist er aber sehr gut geeignet.

Wichtig zu wissen: Festes Schuhwerk ist Pflicht, wenn man läuft!

  • Viel Wasser einpacken
  • Mückenspray nicht vergessen
  • Eintritt: 50 RM für Erwachsene (ca. 10 Euro)
  • Anreise am einfachsten per Grab oder Bus von George Town

Im Nationalpark von Penang am Monkey Beach

Im Nationalpark von Penang am Monkey Beach

Street Food – Penangs größtes Highlight

Penang gilt nicht umsonst als kulinarische Hauptstadt Malaysias. Das Streetfood hier ist legendär und das ist keine Übertreibung. Char Kway Teow (gebratene Reisnudeln), Asam Laksa (Fischsuppe), Nasi Kandar (Reis mit verschiedenen Currys) und Cendol (ein Dessert aus Kokosmilch und Pandan-Gelee) gehören zu den Klassikern.

Die besten Spots findet man an den Hawker Centers. Das sind offene Essensmärkte, an denen verschiedene Stände ihre Spezialitäten anbieten. Besonders bekannt ist der Red Garden Food Court in George Town.

Mein Tipp: Einfach hingehen, wo die Einheimischen essen. Lange Schlangen vor einem Stand sind meistens ein gutes Zeichen.

Penang für digitale Nomaden

Penang ist eines der besten Ziele in Südostasien für alle, die ortsunabhängig arbeiten – und das sage ich nach einem Monat dort aus voller Überzeugung.

Was die Insel so angenehm macht: Das WLAN ist an den meisten Orten wirklich gut. Es gibt tolle Cafés zum Arbeiten, darunter sogar eines direkt am Meer – teuer, aber wunderschön. Für Notfälle gibt es auch einen Starbucks in der Nähe, was ich immer als gutes Backup schätze. Die Infrastruktur ist zuverlässig, Grab funktioniert problemlos, die Busanbindung ist gut.

Ich habe die meiste Zeit von zuhause aus gearbeitet – also von meiner Unterkunft in der Jalan Burma – und hatte dabei alles, was ich brauchte: gutes Internet, ein Hawker Center direkt darunter, Restaurants, Massagestudio und 7-Eleven in zwei Minuten Laufnähe. Gleichzeitig war ich nicht in der hektischen Altstadt, sondern in einer ruhigeren, lokaleren Gegend. Das hat mir sehr gut getan.

Wer auch Gleichgesinnte treffen möchte: Es gibt in George Town einige Coworking Spaces, und die digitale Nomaden-Community auf Penang ist aktiv.

Praktische Infos

Anreise

Mit dem Flugzeug: Penang hat einen internationalen Flughafen und ist gut angebunden. Direkte Flüge gibt es von vielen malaysischen Städten sowie aus Singapur, Thailand und anderen Ländern Südostasiens.

Mit dem Bus: Von Kuala Lumpur dauert die Fahrt rund 4 bis 5 Stunden, von der Thai-Grenze (Hat Yai) ca. 3 bis 4 Stunden.

Mit dem Zug: Es fahren mehrere Züge pro Tag zum Beispiel von Kuala Lumpur nach Butterworth, der Stadt auf dem Festland. Von dort kann man dann mit der Fähre nach George Town übersetzen oder einfach ein Grab nehmen.

Alle Tickets kannst du im Voraus bei 12go.asia* kaufen.

 

Fortbewegung vor Ort

George Towns Altstadt lässt sich wunderbar zu Fuß erkunden. Für weitere Ziele auf der Insel (Penang Hill, Batu Ferringhi, Nationalpark) empfehle ich Grab oder den lokalen Bus (RapidPenang). Der Bus ist natürlich günstiger und vor allem preisstabil. Die Grab-Preise variieren in Malaysia leider sehr stark, sodass du nie sicher sein kann, wie viel eine Fahrt kostet. Wer flexibel sein möchte, kann auch einen Roller mieten.

 

Unterkunft

George Town selbst ist die beste Basis. Dort ist man zentral, gut angebunden und mitten im Geschehen. Wer es ruhiger mag, schaut sich Gurney oder gar Batu Ferringhi an, wobei man in letzterem eine gute Stunde von George Town entfernt ist. Unterkünfte vergleichen lohnt sich auf jeden Fall. Ich hatte diesmal ein Airbnb gebucht.

 

Beste Reisezeit

Penang kann das ganze Jahr über besucht werden. Die trockenste Zeit ist von Dezember bis Februar.

 

Währung & Sprache

Bezahlt wird in Malaysischem Ringgit (MYR). Grober Richtwert: 5 MYR ≈ 1 Euro. Englisch wird in Penang fast überall gesprochen, was die Insel besonders angenehm für westliche Reisende macht.

 

Wie lange sollte man bleiben?

Für die wichtigsten Highlights reichen 3–5 Tage. Wer tiefer eintauchen möchte – und das empfehle ich –, sollte eine Woche einplanen. Als digitaler Nomade kann man hier auch gut ein bis drei Monate verbringen. Ich war einen Monat und wäre tatsächlich gerne länger geblieben.

Seit 2024 fliege ich zwischen Europa und Asien bzw. auf der Langstrecke generell nur noch Business Class und zahle dafür weniger als das, was der Economy-Sitz kostet. Denn ich buche Prämienflüge und setze dafür meine gesammelten Punkte und Meilen ein. Auch meine Weltreise habe ich mit Meilen bezahlt und für insgesamt acht Flüge einmal um die Welt nur noch eine Zuzahlung von 800 Euro leisten müssen.

Deine Meilen. Deine Punkte. Deine Luxus-Reisen.

Deine Meilen. Deine Punkte. Deine Luxus-Reisen.

Über dieses Thema habe ich sogar ein Buch geschrieben. Wenn du also wissen möchtest, wie ich mehrmals im Jahr in der Business und manchmal sogar in der First Class um die Welt fliege und wie du das auch kannst: Das Buch gibt es als E-Book und Taschenbuch!

Weiterreise nach deinem Besuch in Penang

Von Penang aus hast du je nach Reiserichtung viele tolle Möglichkeiten zur Weiterreise. Wer in Malaysia bleiben möchte, hat einige spannende Ziele in der Nähe. Wer weiter nach Thailand will, ist von hier aus ebenfalls bestens aufgestellt:

  • Langkawi: Von Penang aus ist Langkawi leider nicht mehr direkt per Fähre erreichbar – die Verbindung wurde nach der Pandemie eingestellt. Entweder per Flug oder über das Festland weiterreisen.
  • Kuala Lumpur: Die malaysische Hauptstadt ist ein klassisches Stopover-Ziel und mehr als das. Die Petronas Towers, lebhafte Märkte, eine pulsierende Food-Szene und gute Fluganbindungen in alle Welt machen KL zu einem lohnenswerten Ziel, auch wenn man nur ein paar Tage hat. Zwischen Penang und KL fahren Busse und Züge. Ich selbst bin mehrmals mit dem Zug gefahren.
  • Kuching: Wer etwas ganz anderes sucht, sollte einen Blick auf Kuching auf Borneo werfen. Die Hauptstadt des Bundesstaates Sarawak ist charmant, überraschend entspannt und ein perfekter Ausgangspunkt für Dschungelabenteuer, Orang-Utan-Schutzprojekte und die einzigartige Natur Borneos.
  • Sumatra: Für alle, die Indonesien erkunden möchten, bietet sich Sumatra als nächste Station an. Von Langkawi aus ist die Nordspitze Sumatras nicht weit – der Toba-See, der größte Vulkansee der Welt, und das UNESCO-Erbe des Leuser-Nationalparks sind nur zwei der Highlights dieser faszinierenden Insel. Ich selbst war in Bukit Lawang bei einem Umwelt- und Naturschutzprojekt. Mehr dazu hier: Project Wings.
  • Thailand: Von Penang aus gelangt man per Bus oder Minivan über die Grenze nach Südthailand – z.B. nach Hat Yai und dann nach Songkhla oder weiter auf die Inseln für Insel-Hopping in Thailand.

 

Ein Orang Utan im Regenwald von Sumatra

Ein Orang Utan im Regenwald von Sumatra

Alle Tickets für die Fähren, Busse und Züge in Südostasien kaufe ich bequem über 12go.asia. Die Preise dort unterscheiden sich nicht und nur unwesentlich von denen, die zahlst, wenn du direkt vor Ort ein Ticket kaufst. Ich habe auch schon weniger bezahlt, als mir vor Ort angeboten wurde.

Außerdem hast du beim Onlinekauf die Sicherheit, dass du ein Ticket bekommst, während du vor Ort auch Pech haben kannst, weil alles ausgebucht ist.

Über 12go.asia kannst du auch generell checken, wie du von A nach B kommen kannst.

Mein Fazit zu Penang

Einen ganzen Monat habe ich in der Jalan Burma gelebt – nicht als Touristin, sondern als jemand, der einkauft, isst, arbeitet und abends beim Hawker Center unten sitzt und mit den Nachbarn redet. Genau das ist es, was Penang für mich so besonders macht: Es lässt einen ankommen. Es fordert einen nicht heraus, es überrollt einen nicht – es nimmt einen einfach auf.

Die Kultur, das Essen, die Menschen, die Architektur – alles greift ineinander. Penang ist nicht perfekt. Es ist laut, es ist manchmal chaotisch, und an manchen Tagen klebt alles vor Hitze. Aber genau das gehört dazu.

Ich werde wiederkommen. Da bin ich mir sehr sicher.

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Langkawi: Sehenswürdigkeiten, Tipps & praktische Infos für deinen Besuch

Langkawi: Sehenswürdigkeiten, Tipps & praktische Infos für deinen Besuch

Langkawi: Sehenswürdigkeiten, Tipps & praktische Infos für deinen Besuch

Langkawi: Sehenswürdigkeiten, Tipps & praktische Infos für deinen Besuch

Langkawi war für mich eigentlich nur ein Durchgangsstopp auf dem Weg nach Thailand. Ich war davor in Singapur für einen House Sit und wollte weiter zum Insel-Hopping in der Andamanensee – und Langkawi lag quasi auf dem Weg. Da ich noch nie dort gewesen war und wusste, dass Inlandsflüge in Malaysia wirklich günstig sind, habe ich den Umweg bewusst eingebaut. Der Flug von Johor Bahru nach Langkawi hat mich gerade mal 30 Euro gekostet. Kein Witz!

Was als pragmatische Zwischenstation geplant war, hat mich am Ende allerdings doch sehr überrascht. Langkawi hat mehr zu bieten, als ich erwartet hatte und ich werde definitiv wiederkommen. Dann aber länger und wahrscheinlich wie in Penang einen Monat bleiben.

Aber zurück zum Thema: Wer nicht wie ich nur einen Zwischenstopp hier plant, sondern richtig Urlaub machen möchte, dem würde ich mindestens drei Tage empfehlen, einzuplanen, besser eine Woche.

Blick auf die Mittelstation

Blick auf die Mittelstation

Ankunft auf Langkawi: Plaza Premium Lounge mit Priority Pass

Am Flughafen Langkawi bin ich nicht direkt raus zum Pickup Point für Grab, sondern erstmal in die Plaza Premium Lounge. Da ich ja an dem Morgen aus Singapur abgereist war und auf dem Landweg nach Johor Bahru in Malaysia gereist bin, war ich ganz schön fertig, als ich endlich in Langkawi angekommen war. Daher war ich dankbar, als ich in der App gesehen habe, dass es eine Plaza Premium Lounge gibt.

Die Kette unterscheidet sich nämlich von vielen anderen Business Lounges in einem wichtigen Punkt: Sie erlauben oft auch, dass man bei Ankunft in die Lounge kommt. Die meisten erlauben es nur vor dem Abflug.

Im Falle der Lounge in Langkawi war es aber sogar so, dass sie landseitig war, also im öffentlich zugänglichen Bereich des Flughafens. Wenn man vor dem Abflug dorthin will, ist das eher nervig, weil man nie weiß, wie viel Zeit man dann noch für die Security Kontrolle und so braucht. Aber in diesem Fall war ich ganz dankbar und habe mich gefreut, dass ich in Ruhe ankommen konnte.

Ich habe dort gegessen, mich sortiert und kurz durchgeatmet, bevor der nächste Reiseabschnitt begann.

Zugang bekomme ich übrigens über den Priority Pass, der in meiner American Express Platinum* Karte inkludiert ist. Wer viel reist und regelmäßig Lounges nutzen möchte: Die Amex Platinum zahlt sich durch genau solche Vorteile schnell aus. Der Priority Pass gibt Zugang zu über 1.300 Lounges weltweit und ist oft Gold wert.

Blick von der Mittelstation zum Meer 2
Die SkyBridge Langkawi
Auf der SkyBridge 3

Sunset, Parasailing und Feuershow am Strand

Nach einer halben Stunde in der Lounge habe ich mir ein Grab (das hiesige Uber, unbedingt im Voraus die App laden!) gerufen und bin in meine Unterkunft, das Salsa Resort* gefahren, kurz eingecheckt, umgezogen – und dann direkt weiter zum Strand.

Mein Ziel: das Hidden Langkawi am Pantai Tengah, eine Bar, die jeden Abend eine Feuershow veranstaltet. Ich war rechtzeitig da, um noch den Sonnenuntergang zu erleben und er war wirklich atemberaubend. Langkawi ist bekannt für seine Sonnenuntergänge und dieser hat gehalten, was versprochen wird.

Sonnenuntergang am Pantai Tengah

Sonnenuntergang am Pantai Tengah

Am Strand selbst war das Treiben spannend: Überall konnte man Parasailing und Jetski buchen und der Himmel war gespickt mit Parasailern. Zum Sonnenuntergang bestimmt ein besonderes Erlebnis. Das habe ich mir für den nächsten Besuch vorgemerkt.

Sonnenuntergang am Pantai Tengah 2

Sonnenuntergang am Pantai Tengah 2

Die Feuershow am Abend war dann absolut großartig. Professionell, beeindruckend, unterhaltend und mit toller Musik. Wer in Langkawi ist, sollte das nicht verpassen. Aber Vorsicht: Es wird ganz schön heiß und wenn man vorne sitzt, trifft einen durchaus mal ein Funke!

Außerdem ein ehrlicher Hinweis: Die Getränke und das Essen im Hidden Langkawi sind recht teuer. Das sollte man einkalkulieren, aber die Atmosphäre und die Show machen es wett.

Feuershow Hidden Langkawi 1 (1)
Feuershow Hidden Langkawi 2 (1)
Feuershow Hidden Langkawi 3 (1)

Cable Car, SkyWalk und SkyBridge – Langkawis Wahrzeichen

Am nächsten Morgen ging es früh los, denn meine Fähre ging um 15 Uhr und man muss bei internationalen Fahrten 1,5 Stunden vorher da sein. Da ich unbedingt mit dem Cable Car in die Berge wollte, musste ich früh los, auschecken und mein gesamtes Gepäck mitnehmen. Praktisch zu wissen: An der Talstation gibt es Schließfächer, sodass man sein Gepäck dort lassen kann. Das hat mir den Morgen deutlich erleichtert. Denn die Marina liegt ganz in der Nähe der Talstation und es hätte keinen Sinn gemacht, nochmal zurück ins Hotel zu müssen.

Meine Tickets hatte ich vorab online über GetYourGuide* gekauft und kann das nur empfehlen, weil man damit die lange Warteschlange umgeht. Gerade in der Hochsaison kann das einen großen Unterschied machen.

 

Das SkyCab

Die Seilbahn, genannt SkyCab, verbindet das Oriental Village am Fuß des Berges mit dem Gipfel des Gunung Machinchang. Die Fahrt zur Bergstation dauert rund 15 Minuten. Dann gelangt man zur Mittelstation, an der der SkyWalk Eagle’s Nest wartet.

Im SkyCab Langkawi

Im SkyCab Langkawi

Blick vom SkyCab auf den SkyWalk

Blick vom SkyCab auf den SkyWalk

 

Eagle’s Nest SkyWalk

Einer der Höhepunkte oben ist der Eagle’s Nest SkyWalk, eine Glasplattform, die weit über den Abgrund hinausragt. Mit Überziehern, die man am Eingang zur Plattform für die Schuhe erhält, läuft man über den Glasrundweg. Da bleibt einem schon mal die Luft weg, wenn man in den Abgrund unter einem blickt.

Auf der Glasplattform des SkyWalks Langkawi

Auf der Glasplattform des SkyWalks Langkawi

Weiter geht’s zurück zur Mittestation zum zweiten Abschnitt des CableCars, der einen auf 708 Meter hinaufbringt. Es hatte ziemlich zugezogen, während ich auf dem SkyWalk war, aber zum Glück waren es nur Wolken und kein Regen.

 

SkyGlide

Von der Bergstation gelangt man mit dem SkyGlide – einer kleinen Standseilbahn – zur SkyBridge. Die Warteschlange dort war lang, aber ich habe gewartet. Auf dem Rückweg habe ich jedoch den Fußweg genommen, was ich im Nachhinein empfehlen kann: Der Weg durch den Dschungel ist echt schön, wenn auch etwas anstrengend. Außerdem kostet der SkyGlide extra und ich finde, das Geld kann man sich auch sparen.

Blick auf SkyGlide und SkyCab

Blick auf SkyGlide und SkyCab

Blick aus dem SkyGlide

Blick aus dem SkyGlide

Mein Tipp: Wer keine langen Warteschlangen mag, sollte möglichst früh morgens starten – dann ist es erfahrungsgemäß am ruhigsten.

 

SkyBridge

Ob mit dem SkyGlide oder zu Fuß: Am Ende kommt man dann zum Highlight: der SkyBridge, einer geschwungenen Hängebrücke, die 125 Meter lang ist und 100 Meter über dem Dschungel schwebt

Auf der SkyBridge

Auf der SkyBridge

Auf der SkyBridge

Auf der SkyBridge

Touren und Tickets kannst du ganz einfach über Get Your Guide* buchen. So mache ich es auch und bin damit sehr zufrieden. Schau mal hier, was es für Touren gibt:

Praktische Infos

Anreise

  • Mit dem Flugzeug: Langkawi hat einen Flughafen. Günstige Inlandsflüge innerhalb Malaysias gibt es z.B. mit AirAsia ab Kuala Lumpur oder Johor Bahru. Die Preise sind teilweise wirklich unschlagbar. Ich habe für meinen Flug ab Johor Bahru nur 30 Euro bezahlt.
  • Mit der Fähre vom malayischen Festland: Fähren fahren von Kuala Perlis (ca. 60–75 min) und Kuala Kedah (ca. 90 min) nach Langkawi. Tickets am besten vorab über 12go.asia* buchen.
  • Mit der Fähre aus Thailand: Von Koh Lipe aus ist Langkawi zweimal täglich gut per Schnellboot erreichbar. Die Überfahrt dauert rund 1,5 Stunden. Achtung: Diese Verbindung gibt es nur in der Hochsaison, etwa von Mitte Oktober bis Ende Mai. Auch hier: Tickets über 12go.asia*.
  • Hinweis: Die direkte Fähre von Penang nach Langkawi ist seit der Pandemie eingestellt. Von Penang aus geht es daher nur per Flug oder über das Festland weiter.

 

Fortbewegung vor Ort

Das beliebteste Transportmittel auf Langkawi ist der Roller – günstig, flexibel und perfekt, um die Insel auf eigene Faust zu erkunden.

Wer keinen Roller mieten möchte, ist mit Grab (der asiatischen Uber-Alternative) gut bedient. Die App funktioniert auf Langkawi zuverlässig und ist günstiger als klassische Taxis.

 

Unterkunft

Langkawi bietet für jedes Budget etwas – von günstigen Guesthouses ab ca. 15–30 Euro bis zu Luxusresorts. Das touristischste und lebendigste Gebiet ist Pantai Cenang im Westen der Insel. Wer es ruhiger mag, schaut sich den Norden an (z.B. Tanjung Rhu). Unterkünfte vergleichen lohnt sich. Ich habe das Salsa Resort* für 16 Euro pro Nacht gebucht.

 

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für Langkawi ist von Dezember bis April. Dann ist es trocken, sonnig und das Meer ruhig. Ab Mai beginnt die Regenzeit, wobei es selten den ganzen Tag regnet. In der Nebensaison sind Unterkünfte und Aktivitäten günstiger und es ist deutlich weniger los.

Herzen an einer Brücke in den Bergen Langkawis

Herzen an einer Brücke in den Bergen Langkawis

 

Währung & Sprache

Bezahlt wird in Malaysischem Ringgit (MYR) – grober Richtwert: 5 MYR ≈ 1 Euro. Geldautomaten gibt es ausreichend, vor allem rund um Pantai Cenang und in Kuah. Kreditkarten werden in vielen Hotels und Restaurants akzeptiert, bei kleineren Anbietern (Rollerverleih, Streetfood) lieber Bargeld dabeihaben. Mit Englisch kommt man auf Langkawi ganz gut klar, obwohl die lokale Bevölkerung in der Regel Bahasa Melayu, also Malayisch spricht.

Seit 2024 fliege ich zwischen Europa und Asien bzw. auf der Langstrecke generell nur noch Business Class und zahle dafür weniger als das, was der Economy-Sitz kostet. Denn ich buche Prämienflüge und setze dafür meine gesammelten Punkte und Meilen ein. Auch meine Weltreise habe ich mit Meilen bezahlt und für insgesamt acht Flüge einmal um die Welt nur noch eine Zuzahlung von 800 Euro leisten müssen.

Deine Meilen. Deine Punkte. Deine Luxus-Reisen.

Deine Meilen. Deine Punkte. Deine Luxus-Reisen.

Über dieses Thema habe ich sogar ein Buch geschrieben. Wenn du also wissen möchtest, wie ich mehrmals im Jahr in der Business und manchmal sogar in der First Class um die Welt fliege und wie du das auch kannst: Das Buch gibt es als E-Book und Taschenbuch!

Weiterreise nach deinem Besuch in Langkawi

Von Langkawi aus hast du je nach Reiserichtung viele tolle Möglichkeiten zur Weiterreise. Wer in Malaysia bleiben möchte, hat einige spannende Ziele in der Nähe. Wer weiter nach Thailand will, ist von hier aus ebenfalls bestens aufgestellt:

  • Koh Lipe: Die erste thailändische Insel auf dem Weg nach Norden und eine der schönsten überhaupt. Die Fähre von Langkawi nach Koh Lipe dauert rund 1,5 Stunden und ist nur in der Hochsaison (ca. Mitte Oktober bis Mitte Mai) in Betrieb. Das bietet sich auch hervorragend an, wenn man dann Insel-Hopping in Thailand machen möchte.
  • Penang: Penang ist neben Langkawi die bekannteste Insel Malaysias und das aus gutem Grund. Die Hauptstadt George Town ist UNESCO-Weltkulturerbe, bekannt für Street Art, koloniale Architektur und vor allem: für eines der besten Street Food-Angebote ganz Südostasiens.
  • Kuala Lumpur: Die malaysische Hauptstadt ist ein klassisches Stopover-Ziel und mehr als das. Die Petronas Towers, lebhafte Märkte, eine pulsierende Food-Szene und gute Fluganbindungen in alle Welt machen KL zu einem lohnenswerten Ziel, auch wenn man nur ein paar Tage hat.
  • Kuching: Wer etwas ganz anderes sucht, sollte einen Blick auf Kuching auf Borneo werfen. Die Hauptstadt des Bundesstaates Sarawak ist charmant, überraschend entspannt und ein perfekter Ausgangspunkt für Dschungelabenteuer, Orang-Utan-Schutzprojekte und die einzigartige Natur Borneos.
  • Sumatra: Für alle, die Indonesien erkunden möchten, bietet sich Sumatra als nächste Station an. Von Langkawi aus ist die Nordspitze Sumatras nicht weit – der Toba-See, der größte Vulkansee der Welt, und das UNESCO-Erbe des Leuser-Nationalparks sind nur zwei der Highlights dieser faszinierenden Insel. Ich selbst war in Bukit Lawang bei einem Umwelt- und Naturschutzprojekt. Mehr dazu hier: Project Wings.

Ein Orang Utan im Regenwald von Sumatra

Ein Orang Utan im Regenwald von Sumatra

Alle Tickets für die Fähren, Busse und Züge in Südostasien kaufe ich bequem über 12go.asia. Die Preise dort unterscheiden sich nicht und nur unwesentlich von denen, die zahlst, wenn du direkt vor Ort ein Ticket kaufst. Ich habe auch schon weniger bezahlt, als mir vor Ort angeboten wurde.

Außerdem hast du beim Onlinekauf die Sicherheit, dass du ein Ticket bekommst, während du vor Ort auch Pech haben kannst, weil alles ausgebucht ist.

Über 12go.asia kannst du auch generell checken, wie du von A nach B kommen kannst.

Mein Fazit zu Langkawi

Langkawi hat mir wirklich gut gefallen. Für einen Zwischenstopp habe ich in kurzer Zeit wirklich viel mitgenommen: einen atemberaubenden Sonnenuntergang, eine großartige Feuershow, eine beeindruckende Seilbahn und Aussichten, die ich so schnell nicht vergesse.

Wer mehr Zeit hat als ich, kann noch einiges mehr entdecken: den Telaga Tujuh Wasserfall (Sieben Brunnen), Mangroventouren durch die Wälder der Insel, Schnorcheln und Tauchen in der Andamanensee oder einfach die Strände genießen.

Ich komme bestimmt wieder. Dann mit mehr Zeit.

Warst du schon mal auf Langkawi?

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Insel-Hopping in Thailand: Auf 6 Inseln von Koh Lipe bis Phuket

Insel-Hopping in Thailand: Auf 6 Inseln von Koh Lipe bis Phuket

Insel-Hopping in Thailand: Auf 6 Inseln von Koh Lipe bis Phuket

Insel-Hopping in Thailand: Auf 6 Inseln von Koh Lipe bis Phuket

Mittlerweile kann ich gar nicht mehr zählen, wie oft ich schon in Thailand war. Aber so richtig Insel-Hopping in Thailand habe ich nie gemacht. Klar, ich war mal hier auf einer Insel, mal da auf einer anderen Insel. Aber so richtig von einer Insel zur nächsten bin ich nie gereist. Daher wurde es mal Zeit, das nachzuholen. Meine Route sah folgendermaßen aus:

  • Mit der Fähre ging es von Langkawi nach Koh Lipe (ich war nämlich schon seit sechs Monaten in Südostasien unterwegs)
  • Von Koh Lipe mit der Fähre nach Koh Muk
  • Von Koh Muk mit der Fähre nach Koh Lanta
  • Von Koh Lanta mit der Fähre nach Phuket

Neben jeder Menge Zeit auf Speedboats war diese Reise geprägt von ganz viel Sonne und Laptop-Arbeit mit Meerblick.

So sah meine Reise aus – inklusive ein paar praktischer Tipps für alle, die die Route nachreisen wollen.

Wie es zu dieser Thailand-Reise kam

Ich habe den ganzen Winter 2025/26 in Südostasien verbracht – abgesehen von einem kurzen Abstecher nach Jeju in Südkorea. Ansonsten war ich das erste Mal auf den Philippinen, bin dann in mein geliebtes Singapur gereist und habe dann mehrere Monate zwischen Indonesien und Malaysia verbracht. Als ich beschlossen habe, nach Thailand zu reisen, war ich gerade wieder in Singapur für einen House Sit. Da ich auch noch nie in Langkawi gewesen bin, habe ich beschlossen auf dem Landweg von Singapur nach Johor Bahru in Malaysia zu reisen und dann einen günstigen Inlandsflug nach Langkawi zu nehmen. Klingt ein wenig kompliziert, ist es aber eigentlich gar nicht.

Langkawi ist neben Penang definitiv eine der malayischen Inseln, die die meisten Touristen anzieht. Und das zurecht. Von Langkawi kommt dann easy mit der Fähre nach Koh Lipe – ohne den Umweg über einen internationalen Flughafen auf dem Festland. Koh Lipe selbst hat nämlich keinen eigenen Flughafen. Mehr zur Anreise findest du weiter unten.

Phi Phi Island
Der James Bond Felsen
Bamboo Island

Alle Tickets für die Fähren dieser Strecke habe ich bequem über 12go.asia gekauft. Die Preise dort unterscheiden sich nicht und nur unwesentlich von denen, die zahlst, wenn du direkt vor Ort ein Ticket kaufst. Ich habe sogar zweimal weniger bezahlt, als mir vor Ort angeboten wurde.

Außerdem hast du beim Onlinekauf die Sicherheit, dass du ein Ticket bekommst, während du vor Ort auch Pech haben kannst, weil alles ausgebucht ist.

Über 12go.asia kannst du übrigens nicht nur Fähren, sondern auch Busse und Zugfahrten buchen.

Insel-Hopping in Thailand

Bevor ich zu den einzelnen Inseln komme, möchte ich kurz ausholen. Denn wer zum ersten Mal nach Thailand reist und die Inselwelt erkunden möchte, steht vor der Frage, wohin genau. Dann wird schnell klar: Thailand hat zwei völlig unterschiedliche Küsten – und das macht einen größeren Unterschied, als viele denken.

 

Die Andamanensee

Die Andamanensee liegt an der Westküste Thailands, grenzt an Myanmar im Norden und an Malaysia im Süden. Meine gesamte Route dieser Reise – Koh Lipe, Koh Muk, Koh Lanta, Phuket – lag in dieser Region. Auf der anderen Seite des Landes liegt der Golf von Thailand mit Inseln wie Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao.

 

Unterschiede zum Golf von Thailand

Das Wasser: Die Andamanensee ist bekannt für ihr besonders klares, türkisfarbenes Wasser, die beeindruckenden Kalksteinfelsen (sogenannte Karst-Formationen) und eine artenreiche Unterwasserwelt. Wer schnorcheln oder tauchen möchte, ist hier oft besser aufgehoben.

Gezeiten: Allerdings gibt es hier auch sehr ausgeprägtere Gezeiten. Das heißt, dass der Höhenunterschied zwischen Ebbe und Flut beträgt bis zu 2,5 Meter und das merkt man! Im Golf von Thailand ist der Unterschied nicht so gravierend.

Die Reisezeit: Und das ist ein entscheidender Punkt… Die beiden Küsten haben gegenläufige Monsunzeiten. Die beste Reisezeit für die Andamanensee ist von November bis April – in dieser Zeit ist das Wasser ruhig, der Himmel meist blau und die Strände sind in Topform. Ab Mai setzt der Südwest-Monsun ein, und einige Fährverbindungen werden eingeschränkt oder ganz eingestellt. Der Golf von Thailand hingegen hat seine Hochsaison eher von Januar bis September – was bedeutet: Wenn es an der Westküste regnet, kann es an der Ostküste noch wunderbar sein, und umgekehrt.

Der Sunset Beach vom Meer aus

Der Sunset Beach auf Koh Muk vom Meer aus

 

Was bedeutet das für dich?

Du willst zwischen April und Oktober Insel-Hopping in Thailand machen? Dann solltest du ernsthaft über die Ostküste nachdenken. Wenn du aber von November bis April unterwegs bist, liegst du mit der Andamanensee goldrichtig.

Ich war im April dort – also am Ende der Hochsaison. Das Wetter war noch super gut, aber die Regenzeit klopfte schon leise an. Für alle, die Flexibilität haben: Am besten sind in den letzten Jahren Januar und Februar gewesen, da es im November und Dezember in dieser Gegend noch öfters zu starkem Regen mit Hochwasser gekommen ist.

Meine Route für 10 Tage Insel-Hopping in Thailand

Kommen wir nun zu meiner Route und zu all meinen Erlebnissen:

Koh Lipe

Von Koh Lipe hatte ich schon viel gehört. Sie gilt als eine der schönsten Inseln Thailands, wird gerne als die „Malediven Thailands“ bezeichnet – und das ist, wenn man ehrlich ist, gar nicht so weit hergeholt. Das Wasser ist wirklich außergewöhnlich türkisfarben, der Sand weiß und weich. Ich wollte mir selbst ein Bild machen – und bin nicht enttäuscht worden.

Koh Lipe im Sonnenuntergang

Koh Lipe im Sonnenuntergang

 

Ankunft mit Überraschungseffekt: Immigration im Sand

Wer von Langkawi nach Koh Lipe* reist, erlebt direkt beim Ankommen etwas, das ich so noch nirgends gesehen habe: Die Pässe werden schon beim Boarding in Langkawi eingesammelt. Man sitzt auf dem Boot, schippert Richtung Thailand – und wartet. Auf Koh Lipe angekommen, geht es dann nicht etwa in ein offizielles Gebäude, sondern buchstäblich auf einen Plastikstuhl im Sand. Man wartet, bis der eigene Name aufgerufen wird, geht dann zum Beamten – der in einem kleinen Häuschen am Strand sitzt – und bekommt seinen Stempel in den Pass. So informell und gleichzeitig so offiziell. Ich fand es charmant. Und ein bisschen surreal.

Bevor man mit seinem Gepäck dann von Dannen ziehen kann, muss man allerdings noch die 200 Baht Nationalparksgebühr zahlen. Das sind ca. 5 Euro und das Ticket gilt für 5 Tage.

Das Herz in Koh Lipe am Sunrise Beach
Am Sunrise Beach in Koh Lipe
Die Nordküste von Koh Lipe

Songkran auf Koh Lipe

Ich wusste, dass ich während Songkran ankomme. Was ich nicht wusste war, wie exzessiv das auf Koh Lipe wird. Ich bin kein Fan von Wasserschlachten – und generell nicht von kaltem Wasser –, weshalb mich die Realität auf der Walking Street auf dem Weg in meine Unterkunft, das Varin Beach Village*, doch ziemlich überwältigt hat. Überall Wasserpistolen, Eimer, laute Musik. Meine erste Amtstat war also – notgedrungen, aber rückblickend eine gute Investition, ein Regenponcho, um mich und mein Hab und Gut zu schützen. Immerhin hatte ich MacBook und Kamera im Rucksack und ich musste irgendwie zu meinem Bungalow kommen.

Infobox: Was ist Songkran?

Songkran ist das thailändische Neujahrsfest und findet jedes Jahr vom 13. bis 15. April statt. Der Name stammt aus dem Sanskrit und bedeutet „Übergang“ – gemeint ist der Übergang der Sonne in ein neues Tierkreiszeichen, was nach dem buddhistischen Kalender den Jahreswechsel markiert.

Ursprünglich war Songkran ein ruhiges, spirituelles Fest: Tempel besuchen, Buddha-Statuen mit duftendem Wasser übergießen, älteren Familienmitgliedern Wasser über die Hände gießen als Zeichen des Respekts (das sogenannte „Rod Nam Dum Hua“). Das Wasser steht dabei symbolisch für Reinigung – das alte Jahr wird buchstäblich abgewaschen.

Heute ist Songkran beides: einerseits ein tief verwurzeltes kulturelles Ritual, andererseits eines der größten Wasserfeste der Welt. Die Straßen verwandeln sich in riesige Wasserschlachtzonen, Wasserpistolen und Eimer sind allgegenwärtig und man kann sie genauso überall kaufen wie Water Bags, Regenponchos und Schutzhüllen für Handys.

Wichtig zu wissen:

  • Mönche, ältere Menschen und Babys werden traditionell nicht bespritzt
  • Handys und Kameras unbedingt wasserdicht schützen (Hüllen gibt es so ziemlich überall zu kaufen)
  • Songkran dauert offiziell 3 Tage
  • Auf dem Wasser (also: auf Inseln) kann es besonders intensiv werden

Was ich seit Jahren beobachte: Es sind oft die Touristen, die am exzessivsten dabei sind. Die Thais selbst feiern Songkran durchaus ausgelassen, aber es hat auch eine spirituelle Seite, die in den Touristenzentren schnell in den Hintergrund rückt.

Mein Tipp: Wenn du Songkran nicht erleben möchtest, meide die bekannten Touristeninseln in dieser Zeit. Wenn du es erleben willst – Handy schützen, Erwartungen anpassen. Und: Geh rein in die Sache. Es macht mehr Spaß, wenn man mit Leib und Seele dabei bist. ABER sei bitte kein – sorry – Arsch! Wenn du siehst, dass jemand nicht nass gemacht werden möchte, respektiere das bitte!

Abstecher: Koh Adang

Einen Tag bin ich mit dem Boot-Taxi zur Nachbarinsel Koh Adang übergesetzt. Die Fahrt kostet 200 Baht hin und zurück – du sagst dem Bootsfahrer einfach, wann er dich wieder abholen soll und er kommt zur vereinbarten Zeit zum Pier.

Koh Adang ist das krasse Gegenteil von Koh Lipe: größer, wilder, fast unbewohnt. Kein Tourismustrubel, keine Straßen, kaum Menschen. Nur Dschungel, ein kleiner Campingplatz für alle, die dort übernachten möchten, und jede Menge Natur.

Da ich im April, zum Ende der Trockenzeit da war, hätte es keinen großen Sinn gemacht, zum Wasserfall zu laufen, da dieser zu dieser Jahreszeit kaum Wasser führt. Also habe die drei Aussichtspunkte erwandert – und ich sage es ganz deutlich: Das ist kein leichter Spaziergang. Pro Weg solltest du mindestens eine Stunde einrechnen, wenn du bis zum dritten View Point gelangen möchtest.

Wenn du diesen Hike machen möchtest, solltest du dich auf Folgendes einstellen:

  • Gute Fitness ist Voraussetzung. Der Weg ist steil, felsig und teils muss man förmlich klettern.
  • Festes Schuhwerk ist Pflicht. Flip Flops sind hier eine schlechte Wahl (kann ich leider aus erster Hand bestätigen, weil ich dachte, es sei ein easy peasy Wanderweg).
  • Viel Wasser einpacken. Die Hitze und die Luftfeuchtigkeit sind enorm. Absolut mindestens ein Liter Wasser sind ratsam.
  • Mückenspray nicht vergessen. Man schwitzt – und je mehr man schwitzt, desto mehr werden die Mücken aktiv. Das Angebot ist üppig.

Wer das beherzigt, wird mit einem grandiosen Ausblick über die Inselwelt belohnt.

Ausblick vom Viewpoint in Koh Adang

Ausblick vom Viewpoint in Koh Adang

Koh Adang ist allerdings durchaus auch ein Ort für einen entspannten Strandtag! Und so kommt hier jeder etwas abseits der Touristenpfade auf seine Kosten.

Koh Muk

Von Koh Lipe ging es mit der Fähre weiter nach Koh Muk* – und der Unterschied hätte kaum größer sein können. Keine Walking Street, kein Songkran-Chaos, keine Menschenmassen. Koh Muk ist kleiner, ruhiger, irgendwie bodenständiger. Es gibt ein Fischerdorf, ein paar super hübsche Resorts, Restaurants, und das war’s eigentlich schon. Genau das wollte ich.

Der Name der Insel bedeutet übrigens „Perleninsel“ – und wer einmal dort war, versteht warum. Was Koh Muk wirklich besonders macht, ist aber nicht nur die Atmosphäre, sondern ein einziger Ort, für den es sich lohnt, extra herzufahren: die Tham Morakot, die Smaragd-Grotte bzw. auf Englisch Emerald Cave.

Der Sunset Beach vom Meer aus

Der Sunset Beach vom Meer aus

 

Endlich wieder mobil: Der Roller vom Smile Resort

Direkt beim Check-in in meiner Unterkunft, dem Smile Resort*, habe ich mir einen Roller gemietet und war so erleichtert. Auf Koh Lipe hatte ich keinen, was mich doch etwas eingeschränkt hatte (wobei ich während Songkran auch gar nicht erst gefragt hatte, was eine Tagesmiete kostet, vermutlich war ich mental noch im Überlebensmodus). Auf Koh Muk war das anders. Mit dem Roller konnte ich die Insel auf eigene Faust erkunden, spontan anhalten, in Ruhe schauen. Dieses Gefühl von Freiheit und Mobilität ist mir auf Reisen wirklich wichtig.

 

Die Smaragd-Grotte bzw. Emerald Cave

Der Ausflug zur Tham Morakot war der absolute Höhepunkt meiner Zeit auf Koh Muk. Du kannst theoretisch einfach mit dem Roller zur Westküste fahren, von wo aus man zum Eingang der Grotte gelangt. Ich hatte mir aber eine Tour im Resort gebucht und wurde daher mit dem Tuk Tuk abgeholt. Am Sunset Beach, der auch Charly Beach genannt wird, wurde ich dann in ein klassisches Longtail Boot gesetzt und mit einer kleinen Gruppe von insgesamt sechs Personen fuhren wir dann 10 bis 15 Minuten bis zum Eingang des Emerald Cave.

Der Einstieg fürs Emerald Cave

Der Einstieg fürs Emerald Cave

Was mich erwartet hat: Ein rund 80 Meter langer, stockdunkler Tunnel im Fels, den man durchschwimmen muss. Man schwimmt durch absolute Dunkelheit, in der man buchstäblich die eigene Hand nicht vor den Augen sieht– außer man hat eine Stirnlampe bzw ist, wie ich, mit einer Gruppe unterwegs, die von einem Guide mit Lampe angeführt wird. Nach gefühlt einer Ewigkeit wird es plötzlich heller. Nach einer Biegung öffnet sich die Grotte zu einer verborgenen Lagune – umgeben von hohen Kalksteinfelsen, mit einem kleinen weißen Sandstrand und smaragdgrünem Wasser.

Ich weiß nicht, wie ich diesen Moment beschreiben soll, ohne kitschig zu klingen. Es ist einfach einer dieser Reisemomente, die sich ins Gedächtnis brennen.

Ein paar praktische Hinweise dazu:

  • Der beste Zeitpunkt für den Besuch ist zwischen 10 und 14 Uhr, wenn die Sonne so einfällt, dass das Wasser sein typisches Smaragdgrün bekommt.
  • Am besten bei mittlerem Wasserstand. Bei Ebbe gibt es kein „Smaragd“, bei Hochwasser ist der Tunnel nicht zugänglich.
  • Eine Taschenlampe oder Stirnlampe ist sehr hilfreich für die Passage durch den dunklen Tunnel, vor allem wenn du allein durch möchtest.
  • Wer die Touristengruppen meiden möchte, sollte früh morgens starten. Ich war mittags dort, aber dafür war es ziemlich voll.

 

Sunset Beach und Sunrise Beach

Den restlichen Tag habe ich am Sunset Beach auf der Westküste verbracht. Der Sonnenuntergang dort ist wirklich schön. Ruhige Atmosphäre, wenig Betrieb, das Meer direkt vor der Nase.

Sunset Beach zum Sonnenuntergang

Sunset Beach zum Sonnenuntergang

Am nächsten Morgen bin ich früh aufgestanden und zum Sunrise Beach auf der Ostseite gefahren, um Sonnenaufgangsfotos zu machen. Das weiche Morgenlicht, das ruhige Wasser, kaum Menschen… Perfekte Bedingungen für Fotos und für einen ruhigen Start in den Tag.

Der Pier im Sonnenaufgang

Der Pier im Sonnenaufgang

Der Sunrise Beach zum Sonnenaufgang

Der Sunrise Beach zum Sonnenaufgang

Koh Muk ist keine Insel für alle. Wer Action, Nachtleben und viel Infrastruktur sucht, ist hier falsch. Aber wer durchatmen, zur Ruhe kommen und dabei einen der beeindruckendsten Naturmomente Südostasiens erleben möchte, ist hier genau richtig.

Blick auf den Sunrise Beach und den Pier

Blick auf den Sunrise Beach und den Pier

Koh Lanta

Ich muss kurz ehrlich sein: Koh Lanta ist nicht einfach eine weitere Station auf dieser Route. Es ist meine Lieblingsinsel in Thailand. Ich war schon mehrere Male hier und bisher jedes Mal länger. Es ist auch der Ort, an dem ich 2015 beschlossen habe, dass ich definitiv digitale Nomadin sein möchte. Diese Insel hat etwas mit mir gemacht.

Diesmal war ich allerdings nur eine Nacht da. Ich weiß, ich weiß. Für alle, die nicht unter Zeitdruck stehen: Ich empfehle aber mindestens zwei Nächte – besser mehr. Eine Nacht reicht einfach nicht, um diese Insel wirklich zu spüren.

 

Was Koh Lanta so besonders macht

Koh Lanta ist langgestreckt, mit mehreren Stränden entlang der Westküste, die sich in Charakter und Atmosphäre deutlich voneinander unterscheiden. Der Norden ist etwas lebhafter, der Süden ruhiger und ursprünglicher. Was die Insel aber wirklich auszeichnet, ist ihre Energie: entspannt, authentisch, ohne den Massentourismus, der viele andere Inseln längst überwältigt hat.

Es gibt einen schönen Wasserfall im Inselinneren und einen Leuchtturm am südlichen Ende der Insel mit einem wunderschönen Ausblick. Beides klare Empfehlungen für alle, die ein bisschen mehr sehen wollen als nur den Strand.

Ich war diesmal im Grand House*, der Unterkunft auf Koh Lanta, in der ich auch schon 2015 für drei Wochen war. Es gibt zwar keinen Pool, aber das stört mich hier nie, weil das Meer sowieso direkt um die Ecke und das WLAN gut ist. Wichtiger ist mir persönlich die familäre Atmosphäre und die Nähe zur Infrastruktur für digitale Nomaden.

Wenn du mehr im echten Urlaubsmodus bist, kann ich zum Beispiel das Blue Andaman* oder das New Beach* empfehlen. Da war ich 2024 in der Straße in einem Guest House und habe daher aus beiden relativ häufig gearbeitet bzw. dort gegessen.

Sunset Koh Lanta

Sunset Koh Lanta

 

Koh Lanta für digitale Nomaden

Wer auf Reisen arbeiten möchte oder muss, ist auf Koh Lanta wirklich gut aufgehoben. Die Insel ist ruhig genug, um produktiv zu sein, hat aber genug Infrastruktur, damit man sich nicht abgeschnitten fühlt. Es gibt tolle Cafés mit gutem Internet, in denen man stundenlang sitzen kann, ohne schräge Blicke zu ernten.

Und dann ist da noch der KoHub – ein Coworking Space, der in der Nomaden-Community einen richtig guten Ruf hat. Von Oktober bis Ende April sind dort regelmäßig viele digitale Nomaden aus aller Welt anzutreffen. Wer also nicht nur arbeiten, sondern auch Gleichgesinnte kennenlernen möchte, ist dort genau richtig. KoHub organisiert auch Community-Events. Es lohnt sich, vorbeizuschauen.

Koh Lanta ist für mich der Beweis, dass man keinen Kompromiss eingehen muss zwischen „ich will Urlaub machen“ und „ich muss auch arbeiten“. Der perfekte Ort für eine Workation, wenn man nicht direkt als digitaler Nomade losziehen möchte.

Cover Mockup Koh Lanta Guide

Live Like a Local

Du suchst nach einem coolen und tropischen Spot für digitale Nomaden in Südostasien? Dann solltest du dir unbedingt Koh Lanta anschauen!

Phuket

Phuket war für mich kein Selbstzweck, sondern ein Mittel zum Zweck. Und das sage ich ganz ohne schlechtes Gewissen. Ich habe drei Nächte im Paradise Inn* am Karon Beach verbracht. Die Lage war praktisch, weil sie im Abholgebiet für die Touren lag. Das war aber tatsächlich der einzige Grund, warum ich überhaupt in diesem Teil der Insel war.

Karon Beach selbst war nichts für mich: zu viel Betrieb, zu viele Partytouristen, zu viele ausländische Restaurants. Wer beim Thailandbesuch gerne russisch, deutsch und italienisch essen möchte, ist hier richtig. Ich gehöre nicht dazu. Meine Empfehlung: Wer Phuket besucht und eher Ruhe sucht, sollte sich andere Ecken der Insel anschauen – z.B. den Südwesten oder die Gegend um Rawai und Nai Harn.

Aber wie gesagt: Ich war wegen der Touren dort. Und die haben sich gelohnt.

 

Tour 1: Koh Hong und James Bond Island

Der erste Ausflugstag führte uns zunächst nach Koh Hong – und das war ein wirklich schöner Einstieg. Als wir mit dem Speedboat an der kleinen Insel ankamen, warteten bereits ein Haufen Kajaks, mit denen wir durch Höhlen und Meereshöhlen gepaddelt wurden. Ruhig, malerisch, entspannt. Die Kalksteinfelsen der Phang Nga Bay von einem Kajak aus zu erleben ist einfach eine andere Perspektive als vom Boot.

Kajakfahren bei Koh Hong

Kajakfahren bei Koh Hong

Danach ging es zum James Bond Island – offiziell Koh Tapu – die 1974 durch den James-Bond-Film „Der Mann mit dem goldenen Colt“ weltberühmt wurde. Und ja: Der Felsen, der da so 22 Meter ikonisch aus dem Wasser ragt, ist wirklich beeindruckend. Die Kulisse der Phang Nga Bay mit all ihren Karsttürmen ist atemberaubend.

Ko Ta Pu oder James Bond Island

Ko Ta Pu oder James Bond Island

Aber ich will ehrlich sein: Es ist sehr, sehr touristisch. Sehr voll, sehr laut, und die Verkäufer an den zahlreichen Shops dort sind äußerst hartnäckig. So etwas kostet mich persönlich viel Energie. Mein Tipp: Fotos machen, die Landschaft genießen und dann zügig wieder aufs Boot.

Zum Abschluss des Tages ging es noch in die Höhle auf Phanak Island, die mit ihren Stalagmiten und Stalagtiten und einer Lagune am Ende der Höhle ebenfalls beeindruckend war.

 

Tour 2: Maya Bay, Schnorcheln und Bamboo Island

Der zweite Ausflugstag startete mit dem wohl bekanntesten Strand Thailands: der Maya Bay auf Koh Phi Phi Leh bekannt aus dem Film „The Beach“ mit Leonardo di Caprio. Und ja, der Strand ist wirklich atemberaubend schön. Türkisblaues Wasser, weißer Sand und die Felswände, die die Bucht einrahmen. Unfassbar! Aber: Es war sehr, sehr voll. Und das Ankommen per Speedboot von Phuket aus bedeutet, dass man erst am späten Vormittag dort ankommt – also genau dann, wenn bereits die meisten anderen Boote da sind.

Das Highlight vom Insel-Hopping in Thailand Maya Bay

Das Highlight vom Insel-Hopping in Thailand Maya Bay

Meine ehrliche Empfehlung: Nicht von Phuket aus zur Maya Bay fahren. Wer auf Koh Phi Phi übernachtet, kann deutlich früher dort sein und ist so vor den Tagestouristen da. Das macht einen riesigen Unterschied.

Danach steuerten wir mehrere Schnorchel-Spots an – die mir persönlich alle zu voll und zu „organisiert“ waren. Wenn zwanzig Boote gleichzeitig am selben Spot ankern und hunderte Touristen ins Wasser springen, vergeht mir ein bisschen die Lust, muss ich leider gestehen.

Den schönsten Abschluss des Tages bot dafür Bamboo Island: weiße Sandstrände, klares Wasser, und obwohl auch hier einige Boote ankerten, war die Atmosphäre deutlich entspannter. Wer einfach am Strand liegen, ins Wasser gehen und Fotos machen möchte – hier ist der richtige Ort dafür.

 

Ma Doo Bua – eines der instagrammablsten Cafés Thailands

An einem Abend habe ich dem Ma Doo Bua einen Besuch abgestattet – einem der bekanntesten Cafés Thailands und definitiv eines der fotogensten. Das Konzept: Man sitzt an einem riesigen See voller Lotusblüten. Rosa Blüten, hölzerne Pavillons, zartes Licht. Es ist so unwirklich schön, dass man kaum glauben kann, dass es echt ist.

Es gibt auch buchbare Foto-Sessions, bei denen man in einem Boot zwischen den Lotusblüten liegt. Traumhafte Bilder und Drohnenaufnahmen sind garantiert. Ich hatte leider Pech: Die Slots für den Tag waren bereits ausgebucht. Und wichtig zu wissen: Buchungen werden nur direkt vor Ort angenommen, nicht online.

Mein Tipp: Wer eine Foto-Session machen möchte, sollte früh morgens hingehen – dann hat man die besten Chancen auf einen freien Slot, und das Licht ist ohnehin am schönsten.

Barbara im Ma Doo Bua 1
Barbara im Ma Doo Bua 2

Die Touren zum James Bond Felsen und zur Maya Bay habe ich übrigens über Get Your Guide* gebucht und war sehr zufrieden damit. Schau mal hier, was es für Touren von und in Phuket gibt:

Optional: Phi Phi

Wenn du auch auf Phi Phi übernachten und sonst meiner Route folgen möchtest, rate ich dir, von Koh Lanta dorthin zu fahren. Das ist nur eine gute halbe Stunde mit dem Speedboat entfernt und von dort kannst du dann easy weiter nach Phuket. Von dort kannst du dann aber nicht nur den Ausflug zu Maya Bay am frühen Morgen und damit mit weniger Menschen machen – was sich alleine schon lohnt! –, sondern auch zum Aussichtspunkt wandern, der einen der schönsten Views von Thailand bietet.

Ich selbst habe mich entschieden, nicht auf Phi Phi zu übernachten. Das liegt daran, dass Phi Phi als Partyinsel berühmt ist und ich darauf keine Lust habe bzw. hatte. Außerdem hatte ich gehofft, dass ich während meines Ausflugs von Phuket zur Maya Bay, bei dem wir auf Phi Phi zu Mittag gegessen haben, die Wanderung zum View Point hätte machen können. Der Plan ist leider nicht aufgegangen, sodass ich dir jetzt den Rat geben kann:

Wenn du zum View Point möchtest, übernachte mindestens eine Nacht auf Phi Phi!

Am Pier von Koh Phi Phi

Am Pier von Koh Phi Phi

Anreise zu den Inseln in der Andamanensee

Im Normalfall führt dich die Reise in die Andamanensee erstmal nach Bangkok. Von Frankfurt fliegt zum Beispiel Thai Airways zweimal täglich dorthin. Von München einmal. Weitere Informationen, Verbindungen sowie Preise findest du unter www.thaiairways.de. Sonderpreise warten über das ganze Jahr immer wieder ab 550 Euro inkl. aller Steuern & Gebühren.

Thai Aiways gehört übrigens zur Star Alliance und wenn du bei Miles & More Meilen sammelst, kannst du dir vielleicht sogar irgendwann einen Business Class Prämienflug holen. Das haben mein Mann und ich 2024 gemacht und sind für 300 Euro pro Nase von München nach Bangkok geflogen.

Deine Meilen. Deine Punkte. Deine Luxus-Reisen.

Deine Meilen. Deine Punkte. Deine Luxus-Reisen.

Über dieses Thema habe ich sogar ein Buch geschrieben. Wenn du also wissen möchtest, wie ich mehrmals im Jahr in der Business und manchmal sogar in der First Class um die Welt fliege und wie du das auch kannst: Das Buch gibt es als E-Book und Taschenbuch!

Von Bangkok gibt es dann drei Möglichkeiten nach Phuket zu reisen:

  • Mit der Fähre: Wenn du, wie ich, aus Malaysia kommst, kannst du ganz einfach mit der Fähre von Langkawi kommen und die Immigration auf Koh Lipe im Sand erleben.
  • Mit dem Flugzeug: Flughäfen, die du ansteuern könntest, sind Hat Yai, Trang, Krabi oder Phuket. Wenn du mit Thai Airways nach Bangkok geflogen bist, kannst du einfach umsteigen und zum Beispiel mit der thailändischen Tochter Thai Smile weiterreisen, die die nationalen Flüge abdeckt.
  • Mit dem Bus: Mit dem Bus könntest du nach Krabi fahren. In etwa 12 Stunden fahren mehrmals am Tag Busse zwischen Bangkok und Phuket.
  • Mit dem Auto: Solltest du einen Mietwagen haben, kannst du natürlich die malerische Landschaft von Bangkok hinunter in den Süden genießen. Allerdings ist ein Mietwagen nur so semi-gut, wenn du danach Insel-Hopping in Thailand machen möchtest.

Du kannst du einfach hier mal bei 12go schauen, wo du in Thailand oder Asien allgemein ankommst und welche Verbindungen dir vorgeschlagen werden:

Weiterreise nach dem Insel-Hopping in Thailand

Wenn du aus Bangkok gekommen bist, lohnt es sich, den Süden des Landes weiter zu erkunden. Es gibt so viele schöne Regionen und ja auch noch den Gold von Thailand. Wie wäre es zum Beispiel mit:

  • Ranong: Ranong liegt wie Phuket an der Andamanensee. Dort kannst du wunderbar einsame Strände erkunden und die Seele in heißen Quellen und Spas baumeln lassen.
  • Chumphon: Chumphon ist ebenfalls nur wenige Stunden mit dem Minivan entfernt. Die Region ist geeignet, wenn du schnorcheln gehen möchtest, die Natur im Mangroven-Wald bestaunen willst oder von super Fotospots Aufnahmen machen magst. Von dort gelangst du auch einfach nach Koh Tao, die berühmte Taucherinsel im Gold von Thailand.
  • Songkhla: Songkhla liegt ebenfalls auf der Seite des Golfes. Hier kannst du durch die traumhaft schöne Altstadt schlendern oder die Lotusblumen im Thale Noi bestaunen – aber dafür musst du natürlich zur richtigen Jahreszeit (zwischen November und April) da sein.
  • Koh Samui: Koh Samui liegt im Golf von Thailand. Deswegen musst du quasi einmal auf die andere Seite des Festlandes fahren und dann aus Surat Thani eine Fähre nehmen. Das dauert etwa 4 Stunden mit dem Minivan und dann nochmal zwei Stunden, bis du in Koh Samui bist. Wenn du noch nie dort warst, bietet es sich vielleicht an, diese Ziele mit einander zu verbinden.

Barbara zum Sonnenaufgang am Strand in Koh Samui

Barbara zum Sonnenaufgang am Strand in Koh Samui

Mein Fazit zum Insel-Hopping in Thailand

Was ich an dieser Reiseroute so mag: Sie bietet sowohl Geheimtipps als auch die Klassiker, die wirklich beeindruckend und zurecht so berühmt sind.

Barbara vor dem James Bond Felsen

Barbara vor dem James Bond Felsen

Als digitale Nomadin liebe ich weiterhin Koh Lanta, aber auch Koh Muk hat mir erstaunlich gut gefallen: Ruhe zum Arbeiten, aber genug Infrastruktur, um nicht abgeschnitten zu fühlen. Koh Lipe ist ideal für ein paar reine Urlaubstage und Phuket für alle, die auch gerne in die Vollen gehen.

Wäre die Route auch was für deinen nächsten Thailand-Trip? Schreib mir gerne in den Kommentaren, was du darüber denkst!

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Jeju Island: 7 Highlights zwischen Vulkaninsel & Kirschblüte

Jeju Island: 7 Highlights zwischen Vulkaninsel & Kirschblüte

Jeju Island: 7 Highlights zwischen Vulkaninsel & Kirschblüte

Jeju Island: 7 Highlights zwischen Vulkaninsel & Kirschblüte

Jeju stand schon seit einiger Zeit auf meiner Liste – nicht nur, weil mich Südkorea als Land faszinierte, sondern auch, weil die Insel als eines der sieben Weltwunder der Natur gilt. Alle Weltwunder der Natur zu sehen, ist eines meiner 4-before-40-Ziele, also eines von vier Zielen, die ich vor meinem 40. Geburtstag erreicht haben möchte.

Als ich dann gesehen habe, dass die Kirschblüte auf Jeju ebenfalls ziemlich bekannt ist, war für mich klar: Wenn ich schon hinfliege, dann genau zu dieser Zeit. Zumindest war das der Plan. In der Realität sah es dann ein bisschen anders aus, denn ich war tatsächlich etwas zu früh dran. Denn die meisten Bäume waren noch komplett kahl. Und da ich nur ein paar Tage Zeit hatte, bis ich zu einem House Sit in Singapur sein musste, wurde es richtig knapp. Die „volle Blüte“ habe ich auch leider tatsächlich verpasst.

Umso größer war am Ende die Freude, als ich doch noch ein paar blühende Bäume gefunden habe.

Kirschblüten im botanischen Garten Camellia Hills

Kirschblüten im botanischen Garten Camellia Hills

Meine Jeju-Reise im Überblick

Ich war insgesamt drei Tage auf Jeju. Es war also ein Kurztrip und keine ausgiebige Erkundung der Insel. Mir war von Anfang an klar, dass ich in dieser Zeit nur einen kleinen Eindruck bekommen würde, aber genau dafür wollte ich sie nutzen.

Einen der Tage habe ich ganz bewusst für einen organisierten Ausflug über Get Your Guide* eingeplant. Gerade wenn man nur wenig Zeit hat, ist das eine ziemlich entspannte Möglichkeit, mehrere Highlights an einem Tag zu sehen, ohne sich selbst um Route, Transport oder Timing kümmern zu müssen.

Wenn du die Get Your Guide App noch nicht installiert hast, dann kannst du das einfach über diesen Link tun: GYG App*. Mit dem Code „BARBARALICIOUS5“ bekommst du dann sogar 5 Prozent Rabatt auf deine erste Buchung über die App.

Auf dem Programm standen unter anderem der Hallasan mit einem Aussichtspunkt auf halber Höhe, die beeindruckenden Basaltklippen im Süden der Insel, die Cheonjeyeon Wasserfälle sowie Camellia Hill, wo ich dann auch endlich ein paar blühende Kirschbäume entdeckt habe. Zum Abschluss ging es noch zum O’Sulloc Tea Museum – ein Ort, der nicht nur wegen des Tees, sondern auch wegen der umliegenden Landschaft einen Stopp wert ist.

Der höchste Convenience Store Südkoreas

Der höchste Convenience Store Südkoreas

Am zweiten Tag habe ich den Abend noch genutzt, um zum Sonnenuntergang an die Aewol Café Street zu fahren. Dort entlang zu schlendern ist schon schön, aber gerade zum Sunset entwickelt die Gegend nochmal eine ganz besondere Stimmung. Die Cafés reihen sich direkt an der Küste entlang, viele mit großen Fensterfronten oder Terrassen mit Meerblick. Das ist perfekt, um einfach dazusitzen und zuzuschauen, wie die Sonne langsam im Wasser verschwindet. Oder man läuft an der Meerespromenade entlang. So habe ich das gemacht und ich fand es wunderschön!

Promenade an der Aewol Café Street

Promenade an der Aewol Café Street

Zurück in Jeju City ging es dann noch auf den Dongmun Market, wo ich mir etwas zu essen geholt habe. Ich liebe solche Märkte, weil man dort einfach alles findet: von Streetfood über frische Produkte bis hin zu kleinen Snacks, die man sonst wahrscheinlich nie probieren würde. Es war der perfekte Abschluss für den Tag, weil man nochmal komplett in das lokale Leben eintaucht.

Am dritten Tag ging es dann für mich nochmal gezielt auf die Suche nach Kirschblüten in Jeju City. Nachdem ich ja schon gemerkt hatte, dass ich eigentlich etwas zu früh dran war, hatte ich die Hoffnung fast aufgegeben, aber genau das hat es irgendwie auch spannend gemacht. Ich bin einfach los und habe mir die Spots angeschaut, an denen die Blüte laut KakaoMap (mehr dazu weiter unten bei meinen Tipps) am weitesten fortgeschritten war.

Und tatsächlich hatte ich am Ende wieder mal Glück!

Kirschblüte in Jeju City 1
Kirschblüte in Jeju City 2
Kirschblüte in Jeju City 3

Jeju Island – Meine 7 Highlights

In den wenigen Tagen, die ich dort war, habe ich natürlich längst nicht alles von der Insel Jeju gesehen. Im Osten war ich zum Beispiel leider gar nicht. Aber es gab dennoch ein paar Orte, die mir besonders im Kopf geblieben sind.

Das sind meine persönlichen 7 Highlights auf Jeju:

Hallasan Nationalpark – Eoseungsaengak Trail

Der Hallasan ist das Herzstück von Jeju – ein Vulkan, der die gesamte Insel prägt. Um ihn herum liegt der der Hallasan Nationalpark. Eigentlich kann man den Vulkan auch komplett besteigen, aber dafür braucht man deutlich mehr Zeit und auch eine bessere Kondition als ich sie aktuell habe. Ich war stattdessen auf dem Eoseungsaengak Trail unterwegs, einer kürzeren Route, die eher auf halber Höhe liegt, nur etwas mehr als einen Kilometer lang ist und einen tollen Ausblick aufs Meer und in den Hallasan National Park gewährt.

Der Weg nach oben dauert nur etwa 30 Minuten, ist gut ausgebaut und dadurch auch ohne große Vorbereitung machbar, auch wenn die vielen Stufen für untrainierte Menschen durchaus eine Herausforderung darstellen können. Oben angekommen hat man dann diesen Moment, der schwer zu beschreiben ist: Man steht dort, schaut über die Landschaft von Jeju. Keine Hochhäuser, kein Trubel – nur Natur, die sich in alle Richtungen zieht.

Auf dem Eoseungsaengak Trail

Auf dem Eoseungsaengak Trail

Blick vom Viewpoint aufs Meer

Blick vom Viewpoint aufs Meer

Barbara am Viewpoint am Ende des Eoseungsaengak Trail
Barbara am Ende des Eoseungsaengak Trail

Die Tour zum Eoseungsaengak Trail habe ich übrigens über Get Your Guide* gebucht und war sehr zufrieden damit. Schau mal hier, was es für Touren auf Jeju gibt:

Jusangjeolli Cliff – Die Basaltklippen im Süden

Die Basaltklippen im Süden von Jeju waren für mich einer dieser Orte, die auf Fotos schon beeindruckend wirken und in echt dann nochmal deutlich mehr. Diese perfekt geformten, säulenartigen Felsen sehen fast so aus, als wären sie künstlich angelegt worden, dabei sind sie durch Lava entstanden, die hier vor tausenden Jahren ins Meer geflossen ist.

Was den Ort so besonders macht, ist dieser Kontrast: die dunklen, kantigen Felsen treffen direkt auf das offene Meer. Die Wellen schlagen dagegen, teilweise ziemlich kraftvoll, und man merkt sofort, wie roh und ursprünglich diese Landschaft ist.

Jusangjeolli Cliff

Jusangjeolli Cliff

Die Wege am Jusangjeolli Cliff

Die Wege am Jusangjeolli Cliff

Am Jusangjeolli Cliff

Am Jusangjeolli Cliff

Cheonjeyeon Wasserfälle

Nach der rauen Küste ging es zu den Cheonjeyeon Wasserfällen. Je nachdem, in welcher Jahreszeit du hier bist, kann es sein, dass du die Wasserfälle in einem satten Grün eingerahmt vorfindest. Da ich aber im frühen Frühling hier war, war es noch ziemlich karg und eher grau in grau bzw- braun-grau.

Übrigens sind es gleich drei Wasserfälle, die sich über mehrere Ebenen verteilen. Man läuft also ein Stück, entdeckt immer wieder neue Perspektiven und hat nicht nur einen einzelnen Spot, sondern gleich mehrere kleine Highlights hintereinander. Sie alle liegen im Umkreis von 15 Minuten zu Fuß um den Parkplatz.

Cheonjeyeon Wasserfälle

Cheonjeyeon Wasserfälle

Camellia Hill

Camellia Hill war ein sehr entspannter Stopp auf meiner organisierten Tagestour. Erst war ich nicht sicher, ob ich mir den Park wirklich anschauen wollte. Da ich an dem Tag schon so viel gelaufen war, taten mir die Füße war. Die Anlage ist weitläufig, voller verschiedener Pflanzen und angelegt wie eine Mischung aus Garten und Park, durch den man einfach entspannt hindurchlaufen kann. Und am Ende war ich froh, dass ich mir doch mehr angeschaut hatte, als ich erst wollte.

Weg im botanischen Garten Camellia Hill

Weg im botanischen Garten Camellia Hill

In Camellia Hill

In Camellia Hill

Denn eigentlich war ich ja aus einem ganz bestimmten Grund in Jeju: wegen der Kirschblüte. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon fast damit abgeschlossen, dass ich auf Jeju überhaupt noch blühende Bäume sehen würde, weil ich einfach etwas zu früh dran war. Umso schöner war es dann, genau hier doch noch fündig zu werden.

Endlich Kirschblüten entdeckt

Endlich Kirschblüten entdeckt

Zarte Blüten und Knospen

Zarte Blüten und Knospen

Es waren nicht viele Bäume und es war auch nicht dieses „alles steht in voller Blüte“-Bild, das man vielleicht erwartet. Stattdessen konnte ich viele Close Ups machen. Aber genau das hat den Moment irgendwie besonders gemacht.

Aber natürlich habe ich auch ganz viele andere schöne Blumen und auch Kamelien gesehen.

Kamelien in Camellia Hill

Kamelien in Camellia Hill

Schöne Details in Camellia Hill

Schöne Details in Camellia Hill

Kleiner Wassfall in Camellia Hill

Kleiner Wassfall in Camellia Hill

Camellia Hill war für mich deshalb weniger wegen der Anlage selbst ein Highlight, sondern wegen dieses kleinen Glücksmoments mittendrin.

Camellia Hill Zeichen

Camellia Hill Zeichen

 

O’Sulloc Tea Museum & Green Tea Fields

Nach all den Natur-Highlights war das O’Sulloc Tea Museum nochmal eine ganz andere Art von Stopp. Die Landschaft verändert sich plötzlich – statt rauer Küsten oder dichter Vegetation schaut man auf sanfte, grüne Teefelder, die sich gleichmäßig über die Umgebung ziehen.

O’Sulloc Green Tea Fields

O’Sulloc Green Tea Fields

Drinnen dreht sich alles um die koreanische Teekultur und man kann alles mögliche mit Grüntee probieren: Eis, Smoothies und die Tees selbst sind nur der Anfang. Auch Matcha ist hier sehr beliebt.

Ein bisschen grünen Tee?

Ein bisschen grünen Tee?

Matcha Latte gibt es auch

Matcha Latte gibt es auch

Ich habe mir dort natürlich auch einen Tee und einen Smoothie gegönnt, was das Erlebnis nochmal runder gemacht hat. Außerdem kann man hier in den Shops auch gleich Grüntee-Mitbringsel einkaufen.

Grünteevorat auffüllen

Hier kann man den Grünteevorat auffüllen

Auch Grüntee Body Lotion gibt es hier

Auch Grüntee Body Lotion gibt es hier

Psst: Am Flughafen habe ich Touristen mit zig Einkaufstüten von dort gesehen. Das scheint also wirklich DIE Location für leckere und praktische Mitbringsel zu sein…

Osulloc Tea Museum

Osulloc Tea Museum

Gerade im Vergleich zu den vorherigen Stops hat man hier gemerkt, wie vielseitig die Insel eigentlich ist.

Aewol Café Street

Die Aewol Café Street war für mich ein Ort mit einer ganz besonderen Stimmung. Die Cafés liegen direkt an der Küste, viele mit großen Fensterfronten oder Terrassen, von denen aus man aufs Meer schauen kann. Und genau das macht den Reiz aus.

Ich bin bewusst zum Sonnenuntergang hingefahren und das hat sich definitiv gelohnt. Das Licht war ganz weich, das Meer spiegelte die Farben und plötzlich schien die Zeit langsamer zu laufen.

Es ist kein Ort, an dem man viel „macht“. Eher einer, an dem man kurz innehält, spazieren geht, den Moment genießt. Gerade nach dem eher vollgepackten ersten Tag mit der organisierten Tour war das für mich der perfekte Gegenpol zu den ganzen Eindrücken davor.

An der Promenade der Aewol Café Street zum Sonnenuntergang
An der Promenade der Aewol Café Street

Dongmun Market (Jeju City)

Der Dongmun Market war für mich der perfekte Abschluss für einen Tag in Jeju und gleichzeitig nochmal ein ganz anderer Eindruck von der Insel. Nach all der Natur, den weiten Landschaften und den eher ruhigen Orten ist man hier plötzlich mitten im Leben.

Der Markt ist überdacht und ziemlich lebendig, vor allem abends. Überall gibt es kleine Stände mit Streetfood (und koreanisches Essen ist unfassbar gut!), frischen Produkten und lokalen Spezialitäten. Es riecht nach verschiedenen Gerichten gleichzeitig, es ist laut, bunt und ein krasser Kontrast, wenn man tagsüber wandern oder am Meer war.

Ich bin einfach ein bisschen durch die Gänge geschlendert und habe mir etwas zu essen geholt, ohne groß zu planen. Genau das macht solche Orte für mich aus: man probiert Dinge, die man sonst vielleicht nie bestellt hätte und bekommt nebenbei noch ein Gefühl dafür, wie das lokale Leben abläuft.

Für mich war das der perfekte Kontrast zum Rest der Reise und genau deshalb gehört der Dongmun Market definitiv zu meinen Highlights auf Jeju.

Barbara bei den Kirschblüten in Jeju
Barbara vorm Rapsfeld in Jeju
Barbara vorm Teefeld in Jeju

Tipps für deinen Jeju-Kurztrip

Auch wenn Jeju auf der Karte erstmal überschaubar wirkt, sollte man die Insel nicht unterschätzen. Die Distanzen sind größer, als man denkt, und viele Highlights liegen weit auseinander. Wenn du nur ein paar Tage Zeit hast, lohnt es sich, vorher grob zu planen oder – so wie ich – für mindestens einen Tag eine Tour zu buchen, um möglichst viel zu sehen, ohne sich selbst um alles kümmern zu müssen. Das macht man am besten mit Get Your Guide oder Klook.

Beim Thema Fortbewegung hast du grundsätzlich mehrere Optionen: Mietwagen, Bus oder organisierte Touren. Ein Mietwagen gibt dir natürlich die meiste Flexibilität, aber auch mit Touren kommt man gerade bei kurzen Aufenthalten sehr effizient zu den wichtigsten Spots. Die Busverbindungen gibt es zwar, aber sie kosten Zeit und sind nicht immer die praktischste Lösung, wenn du mehrere Orte an einem Tag sehen möchtest. Außerdem brauchst du zum Busfahren eine Tmoney-Karte. Diese bekommst du in jedem Supermarkt (7-Eleven & Co.) und kannst sie dort auch aufladen. Bargeld und Kreditkarten werden in Bussen nicht akzeptiert.

Barbara am Rapsfeld

Barbara am Rapsfeld

Ansonsten gibt es theoretisch Uber, aber die App hat bei mir nicht funktioniert. Lade dir am besten vorher schon die lokalen Alternativen Kakao T und K ride herunter.

Auch Google Maps funktioniert mehr schlecht als recht. Die lokale Version heißt KakaoMap.

Wenn du wegen der Kirschblüte nach Jeju reist, solltest du dir bewusst sein, dass das Timing wirklich entscheidend ist. Die Blütezeit kann sich je nach Jahr verschieben und selbst wenige Tage Unterschied können darüber entscheiden, ob alles in voller Blüte steht oder noch gar nichts zu sehen ist. Ich war etwas zu früh dran, hatte am Ende aber trotzdem Glück. Ich würde dir daher raten gute 10 Tage oder sogar zwei Wochen für deinen Trip zu planen. Die besten Spots inklusive Stand der Blüte findest du übrigens in der besagten App KakaoMap.

Und last but not least: Plane nicht zu viel in zu kurzer Zeit. Jeju lebt nicht nur von einzelnen Sehenswürdigkeiten, sondern von der gesamten Atmosphäre. Lass dir also bewusst auch Zeit, zwischendurch einfach mal stehen zu bleiben, aufs Meer zu schauen oder einen Kaffee zu trinken. Genau diese Momente machen die Reise am Ende aus.

Die Mandarinen von Jeju

Ein kleiner Fun Fact, den man auf Jeju wirklich überall merkt: die Insel ist bekannt für ihre Mandarinen. Je nach Jahreszeit sieht man die kleinen, orangefarbenen Früchte überall. Egal ob zu Saft gepresst, so als Frucht, zu Desserts verarbeitet oder als Souvenirs.

Die Jeju Mandarine

Die Jeju Mandarine

Das sind Hallabong Mandarinen

Das sind Hallabong Mandarinen

Eine spezielle lokale Mandarinen-Art heißt übrigens Hallabong Tangerine. Sie wird so genannt, weil sie diesen Zipfel oben hat, der aussieht wie der Vulkan der Insel: Hallasan.

Ich fand es irgendwie schön, wie präsent dieses eine Produkt auf der ganzen Insel ist. Es wirkt fast so, als hätten die Mandarinen ihren festen Platz im Alltag und genau das gibt Jeju nochmal einen ganz eigenen, lokalen Charakter.

Anreise nach Jeju

Jeju zu erreichen ist tatsächlich einfacher, als man im ersten Moment denkt, da Jeju einen internationalen Flughafen hat. Die meisten reisen aber über das Festland von Südkorea an, vor allem von Seoul oder Busan, von wo aus es regelmäßig Inlandsflüge gibt. Die Flugzeit beträgt nur etwa eine Stunde und die Verbindungen sind so häufig, dass man relativ flexibel planen kann.

Ich selbst bin von Kuala Lumpur über Shanghai nach Jeju geflogen. Danach bin ich mit einem Direktflug nach Singapur geflogen. Das ist zwar nicht die klassische Route, zeigt aber ganz gut, dass die Insel auch international angebunden ist und sich gut in eine größere Asienreise integrieren lässt.

Vor Ort landet man am Jeju International Airport, der nur wenige Minuten mit dem Auto von Jeju City entfernt liegt. Dadurch ist man nach der Ankunft super schnell im Zentrum und kann direkt mit der Erkundung starten.

Kamelien auf Jeju

Kamelien auf Jeju

Hotel auf Jeju

Ich habe mich für meine Zeit auf Jeju bewusst für eine Unterkunft in Jeju City entschieden, genauer gesagt in der Nähe der Promenade. Der Hauptgrund war ziemlich pragmatisch: Der Pick-up Point für meine gebuchte Tour lag nur wenige Gehminuten entfernt und ich wollte mir morgens keinen Stress machen oder erst noch längere Strecken zurücklegen müssen.

Grundsätzlich ist Jeju City zwar recht groß, aber ehrlich gesagt eher unspektakulär. Es ist kein Ort, an dem man unbedingt viel Zeit verbringt, sondern eher eine praktische Base. Der große Vorteil ist aber: Die meisten Touren, die man online buchen kann, starten genau hier. Wenn du also planst, Ausflüge zu machen, ist es definitiv sinnvoll, auch hier zu übernachten.

In Jeju City empfehle ich folgendes Hotel: Ocean Suites*

Alternativ auch am Meer, aber etwas günstiger als die Ocean Suites: Hotel Whistlelark*

Wenn du ein bisschen länger vor Ort bist, nicht nur in Jeju City sein möchte und eine besondere Unterkunft suchst, empfehle ich dir diese ausgebauten Vans in der Nähe der Café Street in Aewol: Beach Boys – Retro Caravan*

Im Süden der Insel gibt es dagegen deutlich schönere Gegenden, auch mit richtig hübschen Unterkünften, die teilweise sogar preislich attraktiver sind als in Jeju City. Landschaftlich ist es dort oft reizvoller und viele dieser Hotels haben eine ganz andere Atmosphäre als die eher funktionalen Unterkünfte in der Stadt.

Allerdings kommt das mit einem kleinen Haken: Die Entfernung zum Flughafen ist größer und vor allem starten die meisten organisierten Touren nicht von dort (zumindest die, die man online buchen kann). Wenn du dich also für eine Unterkunft außerhalb von Jeju City entscheidest, solltest du idealerweise mit einem Mietwagen planen, um flexibel zu bleiben.

Unterm Strich kommt es also darauf an, wie du reisen möchtest: möglichst unkompliziert mit Touren → dann Jeju City. Mehr Freiheit und schönere Unterkünfte → dann eher außerhalb, aber mit eigenem Fahrzeug.

Mein Reise-Equipment

Da ich auch immer wieder gefragt werde, wie und mit was ich auf Reisen gehe, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

 

Rucksäcke und Koffer

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise den passenden wählen kann. Am liebsten reise ich mit meinem Equipment von Osprey. Auch auf unseren Reisen nach Thailand hatten wir den Osprey Sojourn 60* und den Transporter 90* dabei.

Osprey Koffer

Osprey Koffer

Mein Hauptrucksack ist seit einiger Zeit der Nordace Siena. Der ist mit 19 Litern nicht so riesig, gefällt mir optisch sehr gut und hat allerlei Fächer, auch versteckte für zb. den Pass, sowie einen USB-Ladeport, was ich sehr praktisch finde.

 

Kamera

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

Mein Fazit zu meinem Kurztrip nach Jeju

Jeju lebt von der Kombination aus Landschaft, Atmosphäre und diesen kleinen Momenten zwischendurch. Das hat mir sehr gut gefallen.

Ich hatte aber nur drei Tage Zeit und habe damit natürlich längst nicht alles gesehen. Trotzdem hatte ich das Gefühl, einen guten ersten Eindruck bekommen zu haben, vor allem davon, wie vielseitig die Insel ist. Von Vulkanlandschaften über Wasserfälle bis hin zu ruhigen Küstenorten und kleinen Cafés direkt am Meer.

Eine Biene im blühenden Raps

Eine Biene im blühenden Raps

Was man auf jeden Fall im Hinterkopf behalten sollte: Timing spielt eine große Rolle. Gerade wenn man – so wie ich – wegen der Kirschblüte kommt, kann es schnell passieren, dass man ein bisschen zu früh oder zu spät dran ist. Und auch die Größe der Insel sollte man nicht unterschätzen.

Würde ich nochmal hinfahren? Ja, aber dann mit mehr Zeit und wahrscheinlich würde ich mir einen Mietwagen buchen, um noch mehr von der Insel zu sehen.

Für einen ersten Eindruck war die Reise perfekt, aber ich weiß auch, dass ich nur an der Oberfläche gekratzt habe. Wer tiefer eintauchen will, sollte aber einige Tage mehr einplanen.

Warst du schon einmal in Südkorea oder gar in Jeju?

Deine Barbara

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Saudi-Arabien Rundreise: Zwischen Wüste, Geschichte und moderner Vision

Saudi-Arabien Rundreise: Zwischen Wüste, Geschichte und moderner Vision

Saudi-Arabien Rundreise: Zwischen Wüste, Geschichte und moderner Vision

Saudi-Arabien Rundreise: Zwischen Wüste, Geschichte und moderner Vision

Saudi-Arabien war für mich lange ein Land, das sich weit weg angefühlt hat. Und zwar nicht nur geografisch, sondern auch gedanklich. Und genau deshalb war diese Reise so spannend. Denn was ich vor Ort erlebt habe, war ein Mix aus Tradition, Aufbruch und Orten, die ich so nirgendwo sonst gesehen habe.

Zwei Wochen hat meine Saudi-Arabien Rundreise gedauert und ich bin allen verfügbaren Verkehrsmitteln unterwegs gewesen:

  • Mit dem Flugzeug ging es von Riad nach Jeddah
  • Mit dem Zug von Jeddah nach Medina
  • Mit dem Bus von Medina nach Al-Ula

Meine Route führte mich nach Riad, Jeddah, Medinah und Al-Ula – und jede dieser Stationen hatte ihren ganz eigenen Charakter.

Saudi-Arabien-Rundreise im Überblick

Meine Saudi-Arabien Rundreise habe ich bewusst so aufgebaut, dass sie in relativ kurzer Zeit einen vielseitigen Einblick in das Land gibt – von moderner Metropole über historische Stätten bis hin zu beeindruckenden Naturwundern in der Wüste. Gerade wenn du das Land zum ersten Mal bereist, ist diese Route ein spannender Mix aus Kultur, Geschichte und Natur.

Route: Riad – Jeddah – Medinah – Al-Ula
Dauer: 14 Tage
Reiseart: Individualreise
Unterwegs mit: 1x Flug, 1x Zugfahrt, 2x Busfahrt

Der Startpunkt war Riad, wo ich mich erst einmal an das Land und die Kultur gewöhnt habe und direkt einige Highlights wie Diriyya und den Edge of the World erlebt habe. Von dort ging es mit einem Inlandsflug weiter nach Jeddah, wo ich die Altstadt erkundet und entspannte Stunden an der Corniche verbracht habe. Anschließend bin ich mit dem Highspeed Train in die zweit heiligste Stadt der Muslime, nach Medina gefahren, das mit seiner besonderen Atmosphäre und spirituellen Bedeutung einen ganz eigenen Kontrast zur restlichen Reise geschaffen hat. Den Abschluss bildete Al-Ula, das mit seinen Felsformationen und historischen Stätten zu den beeindruckendsten Orten der Reise zählt.

Edge of the World
In der Altstadt von Jeddah
In Al-Ula

Riad – Zwischen Zukunft und Wüste

Riad ist laut, modern und überraschend international. Gleichzeitig dauert es keine Stunde, bis du plötzlich mitten in einer surrealen Wüstenlandschaft stehst.

Highlights meiner Zeit in Riad:

Al Faisaliah Tower – Blick über das moderne Riad

Der Al Faisaliah Tower gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen von Riad und ist der perfekte Einstieg, um ein Gefühl für die Stadt zu bekommen. Von oben wird dir erst bewusst, wie riesig und weitläufig Riad ist – eine scheinbar endlose Stadt aus Hochhäusern, Straßen und Wüste.

Besonders schön ist der Besuch zum Sonnenuntergang, wenn das Licht die Stadt in warme Farben taucht und langsam die Lichter angehen.

Al Faisaliah Tower

Al Faisaliah Tower

 

Diriyya (At-Turaif) – Die Wiege Saudi-Arabiens

Diriyya ist einer der historisch wichtigsten Orte des Landes und gleichzeitig ein UNESCO-Welterbe. Hier begann die Geschichte der saudischen Dynastie – und genau dieses Gefühl von Ursprung spürt man auch vor Ort.

Die Lehmarchitektur, die warmen Farben und die weitläufige Anlage machen den Besuch besonders. Am Abend, wenn alles beleuchtet ist, wirkt der Ort fast schon wie eine Filmkulisse.

Allerdings darf man dort nicht fotografieren, deswegen habe ich nur ein paar Handyfotos, die ich aber aus Respekt vor der Anweisung hier nicht teilen werde.

 

Edge of the World – Dramatische Weite der Wüste

Der Edge of the World ist einer dieser Orte, die sich kaum in Worte fassen lassen. Steile Klippen fallen scheinbar ins Nichts, dahinter erstreckt sich eine endlose Wüste.

Allein die Fahrt dorthin ist schon ein Abenteuer – und oben angekommen hast du das Gefühl, wirklich am Rand der Welt zu stehen. Einer der beeindruckendsten Spots der gesamten Reise.

Die Weite des Edge of the World

Die Weite des Edge of the World

Barbara blickt über das Edge of the World
Am Edge of the World

Die Tour zum Edge of the World habe ich übrigens über Get Your Guide gebucht und war sehr zufrieden damit. Schau mal hier, was es für Touren gibt:

Jeddah – Das entspannte Saudi-Arabien

Jeddah hat mich komplett überrascht. Die Stadt fühlt sich offener, entspannter und fast schon mediterran an.

Jeddah Altstadt (Al-Balad) – Geschichte mit Charakter

Die Altstadt von Jeddah fühlt sich komplett anders an als der Rest des Landes. Enge Gassen, alte Häuser mit kunstvollen Holzbalkonen und ein leicht chaotisches, lebendiges Flair.

Hier bekommst du einen Eindruck davon, wie Jeddah früher war – bevor moderne Hochhäuser das Stadtbild geprägt haben.

In der Altstadt Al Balad von Jeddah

In der Altstadt Al Balad von Jeddah

 

Jeddah Corniche – Leben am Roten Meer

Die Corniche ist der perfekte Ort, um das entspannte Saudi-Arabien zu erleben. Direkt am Roten Meer gelegen, treffen sich hier Einheimische zum Spazieren, Picknicken oder einfach zum Abschalten.

Gerade am Abend entsteht hier eine richtig schöne Atmosphäre – mit Sonnenuntergang, Meeresrauschen und vielen Menschen, die den Moment genießen.

An der Corniche in Jeddah

An der Corniche in Jeddah

Strand in Jeddah
Moschee an der Corniche in Jeddah 2
Promenade in Jeddah

Medinah – Spirituelle Ruhe

Medinah ist eine der heiligsten Städte im Islam und zieht Massen muslimischer Pilger an.

Die Prophetenmoschee ist nicht nur architektonisch beeindruckend, sondern hat auch eine ganz besondere Atmosphäre.

Wichtig zu wissen:
Nicht-muslimische Besucher dürfen die Moschee selbst nicht betreten, aber schon die Umgebung ist absolut sehenswert und eindrucksvoll. Das Gelände ist allerdings sehr groß und ich bin nur außen herum gelaufen.

Die Atmosphäre ist ruhig, respektvoll und gleichzeitig sehr beeindruckend. Besonders die großen, aufklappbaren Sonnenschirme im Innenhof prägen das Bild um die Moschee.

An der Prophetenmoschee in Medinah

An der Prophetenmoschee in Medinah

Der Platz vor der Prophetenmoschee

Der Platz vor der Prophetenmoschee

Al-Ula – Mein persönliches Highlight

Al-Ula war für mich der Moment, in dem die Reise wirklich magisch wurde.

Diese Region fühlt sich an wie ein Mix aus Petra, Wüste und Filmkulisse.

Das solltest du dir nicht entgehen lassen:

Altstadt von Al-Ula – Zwischen Geschichte und Stille

Die Altstadt von Al-Ula wirkt fast wie eingefroren in der Zeit. Lehmhäuser, enge Gassen und eine besondere Ruhe machen diesen Ort aus.

Hier geht es weniger um große Sehenswürdigkeiten, sondern um das Gefühl – langsam durch die Gassen zu laufen, Details zu entdecken und die Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.

In der Altstadt von Al-Ula

In der Altstadt von Al-Ula

In der Oase in Al-Ula

In der Oase in Al-Ula

Barbara in der Oase von Al-Ula
Barbara in Al-Ula
Barbara in der Altstadt von Al-Ula

Hegra (Al-Hijr) – Saudi-Arabiens Petra

Hegra ist das erste UNESCO-Welterbe Saudi-Arabiens und erinnert stark an Petra in Jordanien – nur deutlich weniger besucht.

Die in den Fels gehauenen Gräber der Nabatäer stehen mitten in der Wüste und wirken fast surreal. Ein Ort, der Geschichte greifbar macht.

UNESCO Welterbe Hegra

UNESCO Welterbe Hegra

In Hegra
Grab in Hegra

Elephant Rock – Naturwunder in der Wüste

Die Elephant Rock ist eine riesige Felsformation, die – wie der Name schon sagt – wie ein Elefant aussieht.

Am schönsten ist es hier zum Sonnenuntergang: Das Licht wird weich, die Farben intensiver und die Stimmung fast schon magisch. Rund um den Felsen gibt es Sitzmöglichkeiten, die in den Boden eingelassen sind (siehe zweites Foto), sodass du einfach dort bleiben und den Moment genießen kannst. Ich war leider erst sehr spät nach Sonnenuntergang dort, sodass es schon sehr dunkel war.

Am Elephant Rock

Am Elephant Rock

Im Restaurant am Elephant Rock kann man toll den Sonnenuntergang genießen

Im Restaurant am Elephant Rock kann man toll den Sonnenuntergang genießen

Ehrliche Tipps & Learnings aus meiner Saudi-Arabien Rundreise

Rückblickend gibt es ein paar Dinge, die ich aus dieser Reise mitgenommen habe und die ich heute genauso oder bewusst anders machen würde. Genau diese Learnings sind oft das, was bei der Reiseplanung am meisten hilft.

Ich würde mir für Riad auf jeden Fall ausreichend Zeit einplanen. Ich war insgesamt vier Nächte dort und hätte problemlos länger bleiben können. Gerade wenn du – wie ich – zwischendurch arbeitest, ist Riad ein super Ort, um beides zu kombinieren. Tagsüber arbeiten, abends die Stadt erkunden – das funktioniert hier wahnsinnig gut. Die Wege sind zwar weit, aber es gibt genug Highlights, die sich gut auf mehrere Tage verteilen lassen.

Was die Route angeht: Ich bin von Riad nach Jeddah geflogen und von dort mit dem Highspeed Train weiter nach Medinah gefahren. Der Zug ist modern, komfortabel und eine richtig entspannte Art zu reisen – definitiv eine Erfahrung, die ich so wieder machen würde.

Medinah selbst war für mich persönlich kein Highlight der Reise. Die Stadt hat eine große religiöse Bedeutung und eine besondere Atmosphäre, aber als nicht-muslimische Reisende ist das Erlebnis vor Ort eher begrenzt. Für mich war es eher ein kurzer Zwischenstopp als ein Ort, an dem ich länger bleiben würde.

Ganz anders war es in Al-Ula. Das war für mich eines der absoluten Highlights der gesamten Reise. Die Landschaft, die historischen Stätten und die besondere Stimmung dort sind wirklich einzigartig. Ich hatte zwei Nächte eingeplant – und das war definitiv zu wenig. Wenn ich nochmal hinreisen würde, würde ich mir hier mehr Zeit nehmen, um alles in Ruhe zu erleben. Außerdem würde ich wohl empfehlen, diese Gegend mit dem Mietwagen zu erkunden.

Auf der Rundreise durch Saudi-Arabien sieht man natürlich viele Moscheen

Auf der Rundreise durch Saudi-Arabien sieht man natürlich viele Moscheen

Was viele unterschätzen, sind die Distanzen im Land. Saudi-Arabien ist riesig, und selbst Inlandsflüge oder Zugfahrten nehmen Zeit in Anspruch. Eine grobe Planung vorab hilft enorm, um die Route sinnvoll aufzubauen und nicht unnötig Zeit zu verlieren.

Und ganz ehrlich: Saudi-Arabien ist kein Land, das sich sofort erschließt. Vieles ist ungewohnt, manches fühlt sich am Anfang fremd an. Aber genau das macht die Reise am Ende so spannend. Wenn man sich darauf einlässt, bekommt man Einblicke, die man so in kaum einem anderen Land bekommt.

Beste Reisezeit für eine Saudi-Arabien Rundreise

Die Frage nach der besten Reisezeit hängt in Saudi-Arabien vor allem vom Klima ab – und davon, wie viel Hitze du aushalten möchtest. Grundsätzlich gelten die kühleren Monate als ideal, weil viele Aktivitäten draußen stattfinden und die Temperaturen im Sommer extrem werden können.

Eine der besten Zeiten ist etwa von November bis März. In diesen Monaten sind die Temperaturen deutlich angenehmer, oft zwischen 20 und 30 Grad, was perfekt ist für Sightseeing in Städten wie Riad oder Jeddah, aber auch für Ausflüge in die Wüste – zum Beispiel zum Edge of the World oder nach Al-Ula.

Jeddah-Zeichen an der Corniche

Jeddah-Zeichen an der Corniche

Gerade für Orte wie Al-Ula ist die Reisezeit entscheidend. Viele Aktivitäten finden draußen statt, und bei milderen Temperaturen kannst du die Landschaft und historischen Stätten viel intensiver erleben, ohne ständig gegen die Hitze anzukämpfen.

Die Sommermonate von Juni bis September können dagegen sehr herausfordernd sein. In Riad sind Temperaturen von über 40 Grad keine Seltenheit, und auch wenn vieles klimatisiert ist, schränkt die Hitze die Erkundung deutlich ein. Wenn du in dieser Zeit reist, verlagert sich vieles in die Abendstunden.

Ich selbst war zu einer Zeit unterwegs, die klimatisch gut machbar war – und habe genau davon profitiert, dass ich viele Orte entspannt erkunden konnte. Besonders abends und nachts entfalten Städte wie Riad oder Jeddah eine ganz eigene Atmosphäre, wenn es etwas abkühlt und das Leben nach draußen verlagert wird.

Wenn du deine Reise planst, lohnt es sich also, zuerst zu überlegen, was dir wichtiger ist: möglichst angenehme Temperaturen für viel Sightseeing oder mehr Flexibilität bei der Reisezeit, auch wenn es heißer wird. Für die meisten Reisenden ist der Winterhalbjahr-Zeitraum aber definitiv die beste Wahl.

Anreise nach Saudi-Arabien

Die Anreise nach Saudi-Arabien lässt sich unkompliziert planen – sowohl aus Europa als auch, wenn du wie ich bereits unterwegs bist und verschiedene Flüge miteinander kombinierst. Ich bin von Kenia nach Riad, denn der King Khalid International Airport (RUH) ist eines der wichtigsten Drehkreuze des Landes und ein idealer Ausgangspunkt für eine Rundreise.

Innerhalb des Landes bin ich von Riad nach Jeddah geflogen. Inlandsflüge sind in Saudi-Arabien oft die schnellste und sinnvollste Option, da die Distanzen sehr groß sind und man auf dem Landweg viel Zeit verlieren würde. Ich hatte außerdem Probleme, Busse online zu buchen, sodass ich am Ende keine andere Wahl hatte als den Flieger zu nehmen.

Eine besondere Erfahrung war für mich die Weiterreise von Jeddah nach Medinah mit dem Highspeed Train. Der Zug ist modern, komfortabel und verbindet die wichtigsten Städte im Westen des Landes in kurzer Zeit. Gerade im Vergleich zu Inlandsflügen ist das eine entspannte und gleichzeitig effiziente Alternative.

Highspeed Train Jeddah nach Medinah

Highspeed Train Jeddah nach Medinah

Wenn du deine Anreise planst, lohnt es sich also, verschiedene Optionen zu kombinieren: internationaler Flug nach Riad oder Jeddah, Inlandsflug für längere Strecken und – wenn möglich – der Highspeed Train für einzelne Verbindungen. So lässt sich die Route flexibel und gleichzeitig zeiteffizient gestalten.

Grundsätzlich gibt es mehrere Möglichkeiten, nach Saudi-Arabien zu reisen. Die wichtigsten internationalen Flughäfen sind Riad und Jeddah, die beide von vielen Airlines mit einem Umstieg angeflogen werden – zum Beispiel über Doha, Dubai oder Istanbul. Je nach Abflugort gibt es inzwischen auch einzelne Direktverbindungen aus Europa.

Nach der Landung hast du mehrere Optionen, um zu deiner Unterkunft zu kommen:

  • Taxi oder Ride-Apps: Die einfachste Variante, gerade nach einem langen Flug. In Saudi-Arabien funktionieren Apps wie Uber oder Careem sehr zuverlässig und sind weit verbreitet. Dafür solltest du direkt nach der Ankunft eine eSIM oder lokale SIM nutzen.
  • Hotelshuttle oder organisierte Abholung: Gerade bei höherwertigen Unterkünften oder Touren ist ein Transfer oft bereits inkludiert oder lässt sich unkompliziert dazu buchen.

Im Anschluss an meine Saudi-Arabien Rundreise bin ich mit Qatar Airways in der First und Business Class auf die Philippinen geflogen. Gebucht habe ich das über Qatar direkt. Die Punkte kamen von meinen American Express Rewards Points, die Zuzahlung betrug nur 240 Euro und da ich den Zubringerflug nach Doha in der First gebucht hatte, konnte ich den 20-stündigen Layover in Doha in der First Lounge verbringen.

Wenn du dich für Punkte- und Meilensammeln interessierst und so etwas auch erleben möchtest, kann es sich also lohnen, Flüge strategisch zu planen und verschiedene Programme miteinander zu kombinieren.

Barbara in der Qatar First Class
Barbara in der First Class
Schlafen in der Qatar Business Class

Hotels & Unterkünfte in Saudi-Arabien

Die Unterkünfte waren auf dieser Reise insgesamt eher zweckmäßig gewählt – mit einer Ausnahme, die für mich wirklich herausgestochen ist.

In Riad war ich in einem Hostel – und das war tatsächlich eine richtig gute Entscheidung. Gerade weil ich dort mehrere Tage geblieben bin und gearbeitet habe, war der Aufenthaltsraum ein großer Pluspunkt. Viele andere Reisende und Remote Worker haben dort ebenfalls gearbeitet, wodurch eine angenehme, produktive Atmosphäre entstanden ist. Für mich war das die perfekte Kombination aus Unterkunft, Coworking und Austausch.

Das Hostel war folgendes: Sand Inn Hostel City Center*

In Jeddah habe ich in einem Hotel in der Nähe der alten Corniche übernachtet. Die Lage war super, um sowohl die Küste als auch Teile der Stadt gut zu erreichen. Das Hotel selbst war eher durchschnittlich – völlig in Ordnung für ein paar Nächte, aber nichts, was besonders in Erinnerung bleibt.

Das Hotel war folgendes: Sunday Harbour Gateway*

In Medinah habe ich mich für ein Hotel etwas außerhalb der Altstadt entschieden. Auch hier lag der Fokus eher auf Funktionalität als auf Erlebnis. Für den kurzen Aufenthalt hat das gut gepasst, vor allem weil ich die Stadt ohnehin eher als Zwischenstopp gesehen habe.

Das Hotel war folgendes: Dosh Services Apartments*.

In Al-Ula habe ich in einem Apartment etwa zehn Minuten zu Fuß von der Altstadt entfernt gewohnt. Die Unterkunft war praktisch und die Lage wirklich gut, um alles schnell zu erreichen. Gleichzeitig hätte ich mir hier im Nachhinein etwas mehr „Erlebnisfaktor“ gewünscht, weil Al-Ula selbst so eine besondere Atmosphäre hat.

Die Unterkunft war die folgende: Rosa Bella Apartments*

Wenn du in Al-Ula was richtig schönes haben möchtest und bereit bist, ein bisschen tiefer in die Tasche zu greifen, würde ich dir das Cloud7* empfehlen.

Wenn ich die Reise nochmal planen würde, würde ich vor allem in Al-Ula gezielter in eine besondere Unterkunft investieren und dort auch mehr Zeit einplanen. In Riad dagegen würde ich jederzeit wieder ein Hostel wählen, wenn man Arbeit und Reisen verbinden möchte.

Grundsätzlich würde ich dir empfehlen, die Unterkünfte nicht nur nach Preis oder Verfügbarkeit auszuwählen, sondern auch danach, was du an dem jeweiligen Ort brauchst. Mal ist es ein funktionales Hotel, mal ein Ort zum Arbeiten – und manchmal lohnt es sich, bewusst etwas Besonderes zu buchen, um die Reise noch intensiver zu erleben.

Saudi-Arabien mit anderen Ländern kombinieren

Wenn du ohnehin eine längere Anreise in den Nahen Osten planst, kann es sich lohnen, Saudi-Arabien mit einem weiteren Reiseziel zu kombinieren. Viele internationale Verbindungen führen über große Drehkreuze in der Region, sodass sich Stopover oder Anschlussreisen relativ unkompliziert einbauen lassen.

Eine naheliegende Kombination sind die Vereinigten Arabischen Emirate, zum Beispiel Dubai oder Abu Dhabi. Hier bekommst du einen spannenden Kontrast zwischen ultramoderner Metropole und der noch deutlich traditionelleren Atmosphäre in Saudi-Arabien. Auch Katar – insbesondere Doha – eignet sich gut für einen Stopover, gerade wenn du ohnehin mit Qatar Airways fliegst.

Wenn du eher Natur oder Inseln suchst, kannst du Saudi-Arabien auch mit Zielen wie Oman kombinieren, das für seine abwechslungsreichen Landschaften bekannt ist, oder mit klassischen Fernreisezielen in Asien, da viele Flugrouten ohnehin über den Orient führen.

Mein Reise-Equipment

Da ich auch immer wieder gefragt werde, wie und mit was ich auf Reisen gehe, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

 

Rucksäcke und Koffer

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise den passenden wählen kann. Am liebsten reise ich mit meinem Equipment von Osprey. Auch auf unseren Reisen nach Thailand hatten wir den Osprey Sojourn 60* und den Transporter 90* dabei.

Osprey Koffer

Osprey Koffer

Mein Hauptrucksack ist seit einiger Zeit der Nordace Siena. Der ist mit 19 Litern nicht so riesig, gefällt mir optisch sehr gut und hat allerlei Fächer, auch versteckte für zb. den Pass, sowie einen USB-Ladeport, was ich sehr praktisch finde.

 

Kamera

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

Mein Fazit – Saudi-Arabien als Rundreise erleben

Wenn ich heute auf meine Saudi-Arabien Rundreise zurückblicke, fühlt sich das Land für mich wie ein Ort voller Gegensätze an. Riad als moderner, weitläufiger Startpunkt, Jeddah mit seiner entspannten, fast schon maritimen Atmosphäre, Medinah als ruhiger, spirituell geprägter Zwischenstopp und schließlich Al-Ula mit dieser fast surrealen Landschaft, die sich komplett anders anfühlt als alles davor. Genau diese Vielfalt hat die Reise für mich so besonders gemacht.

Was mir an dieser Route besonders gefallen hat, ist die Abwechslung. Du bewegst dich zwischen Großstadt, Geschichte und Natur – und hast immer wieder neue Eindrücke, ohne dass es sich überladen anfühlt. Gleichzeitig gibt es Orte wie Riad oder Jeddah, die sich gut eignen, um zwischendurch einen ruhigeren Rhythmus zu finden oder – wie in meinem Fall – Arbeit und Reisen miteinander zu verbinden.

Al-Ula war für mich ganz klar eines der Highlights der Reise. Es ist einer dieser Orte, bei denen du merkst, dass Saudi-Arabien touristisch noch am Anfang steht – und genau das macht den Reiz aus. Vieles wirkt ursprünglich, nicht überlaufen und gleichzeitig unglaublich beeindruckend.

Medinah hat für mich persönlich weniger stark funktioniert, was aber auch mit der besonderen religiösen Ausrichtung der Stadt zusammenhängt. Als nicht-muslimische Reisende nimmt man hier vieles eher von außen wahr. Trotzdem war es spannend, diesen Einblick zu bekommen und die Reise um diese Perspektive zu erweitern.

Saudi-Arabien ist kein klassisches Reiseziel – und genau das macht es so interessant. Vieles ist anders, manches ungewohnt, und nicht alles ist auf den ersten Blick zugänglich. Aber wenn du offen bist für neue Eindrücke und bereit bist, dich auf ein Land im Wandel einzulassen, dann kann diese Route ein unglaublich spannender Einstieg sein, um Saudi-Arabien kennenzulernen.

Deine Barbara

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