Flexibel arbeiten und Geld verdienen mit Sinn bei Talk2Move
Flexibel arbeiten und Geld verdienen mit Sinn bei Talk2Move
Flexibel arbeiten und Geld verdienen mit Sinn bei Talk2Move
Letzte Woche hatte ich Nadine im Podcast zu Gast. Sie ist Prokuristin bei Talk2Move* und Co-Gründerin der NGO Project Wings. Ehrlich gesagt, war das ein Gespräch, das mir nicht nur neue Perspektiven eröffnet hat, sondern mich auch zum Nachdenken angeregt hat.
Nicht nur, weil die Geschichte hinter Talk2Move verdammt inspirierend ist. Sondern auch, weil ich gemerkt habe, dass viele meiner Hörer, Leser und Follower in einer ähnlichen Situation sind wie Nadine damals. Und vielleicht bist du es auch.
Wenn du erstmal in die Podcast-Folge reinhören möchtest, kannst du das direkt hier tun:
Das 9-to-5-Problem (und warum es mehr ist als nur ein Job)
Wenn du hier auf meinem Blog bist, dann kennst du vermutlich schon meine Standard-Erzählung: Menschen, die sich in klassischen Angestelltenverhältnissen nicht erfüllt fühlen. Die morgens aufwachen und denken: „Das kann doch nicht alles sein.“ Die aber gleichzeitig von der Frage wie gelähmt sind:
„Ja, aber wie fange ich an? Und wie soll ich das Geld dafür verdienen?“
An einem ganz ähnlichen Punkt kam Nadine vor Jahren an. Sie war Studentin, brauchte Geld für ihre Studiengebühren und suchte nach einem Nebenjob. Soweit so normal, oder?
Dann entdeckte sie Talk2Move.
Talk2Move: Das steckt wirklich dahinter
Lass mich das kurz erklären, damit es nicht zu abstrakt wird:
Talk2Move ist eine Fundraising-Agentur, die ausschließlich für NGOs und Hilfsorganisationen arbeitet. Während klassisches Fundraising oft digital abläuft – Newsletter, Social Media, Online-Kampagnen – konzentriert sich Talk2Move auf face-to-face-Fundraising. Also: Direkte Gespräche mit Menschen, echte Verbindung, persönliche Überzeugungskraft.
Die Gründung war nicht zufällig. Es gab ein echtes Problem: Viele Hilfsorganisationen wissen gar nicht, wie sie ihre Botschaft in die Welt bringen sollen. Sie kämpfen um Aufmerksamkeit, um Förderer, um finanzielle Sicherheit. Talk2Move löst genau dieses Problem, indem sie qualifizierte Menschen ausbildet, die für diese Organisationen sprechen.
Und hier wird es interessant für dich: Talk2Move braucht ständig neue Fundraiser. Menschen, die flexibel arbeiten können, die kommunikativ sind, die etwas Sinnstiftendes tun wollen.
Warum das für dein Leben relevant ist
Moment – ich höre dich schon sagen: „Barbara, ich bin doch nicht interessiert an Fundraising!“
Klar. Aber hear me out!
Das, was Nadine damals angezogen hat, war nicht primär der Job selbst. Es war die Kombination aus mehreren Dingen:
- Flexible Arbeitszeit – Sie konnte ihr Studium und ihren Job kombinieren, ohne verrückt zu werden
- Sinnvolle Arbeit – Sie wusste, dass jedes Gespräch, das sie führte, echten Organisationen hilft, ihre Mission zu erfüllen
- Skill-Building – Sie hat gelernt, wie man mit Menschen spricht, wie man überzeugt, wie man mit Ablehnung umgeht
- Netzwerk – Sie traf andere junge Menschen mit ähnlichen Werten
- Finanzielle Unabhängigkeit – Sie verdiente genug, um ihre Studiengebühren zu bezahlen und sich nicht total abhängig zu fühlen
Das sind Dinge, die viele von euch suchen. Und das ist genau das Fundament, auf dem du dann mehr aufbauen kannst.
Das Credo: „Reden, um zu bewegen“
Nadine hat mir erzählt, was es mit dem Credo von Talk2Move auf sich hat, das so präsent ist, dass es der Name der Agentur ist: „Reden, um zu bewegen.“
Das finde ich großartig, weil es so viel mehr ist als Name und Slogan. Es geht um die Macht von echten Gesprächen. Um die Fähigkeit, Menschen nicht zu manipulieren, sondern zu inspirieren. Um die Idee, dass Worte etwas verändern können. Bei den Menschen, denen du zuhörst, aber auch bei dir selbst.
Genau das mir bei meinem eigenen Business ja auch extrem wichtig. Authentische Kommunikation, echte Geschichten statt Sales-Getue.
Wie aus einem Nebenjob eine Lebensaufgabe wurde
Hier wird Nadines Geschichte richtig spannend.
Sie fing 2007 an. Als Studentin, um Geld zu verdienen. Aber während sie mit Menschen sprach, während sie Kampagnen unterstützte, während sie die Auswirkungen ihrer Arbeit sah, passierte etwas: Sie verliebte sich in den Sektor. In die NGO-Welt. In die Idee, dass Menschen zusammen etwas verändern können.
Das führte dazu, dass sie nicht einfach nur bei Talk2Move blieb – sie stieg auf zur Prokuristin. Aber dann kam etwas, das so nicht geplant war: Sie gründete 2019 eine eigene NGO.
Das Ergebnis: Project Wings. Ursprünglich gedacht, um ein Hostel aus Ecobricks zu eröffnen und dann aber mit dem Ziel, das größte Recyclingdorf der Welt zu bauen. Heute ist das übrigens Realität und ich habe das Projekt in Bukit Lawang, im indonesischen Sumatra vor wenigen Monaten besucht.
Und das Spannende? Die Gründungsmitglieder kamen alle von Talk2Move. Menschen, die sich dort getroffen hatten, ähnliche Werte teilten und dann gemeinsam beschlossen: „Lasst uns etwas noch Größeres aufbauen.“
Das ist so ein schönes Beispiel dafür, wie Netzwerke entstehen, wenn Menschen mit ähnlichen Werten zusammenkommen. Talk2Move war nicht nur ein Job. Es entstand eine richtige Gemeinschaft.
Für wen ist Talk2Move wirklich geeignet?
Lass mich ehrlich sein (das ist ja mein Standard): Talk2Move ist nicht für jeden etwas.
Du solltest es in Betracht ziehen, wenn …
- Du gerade studierst oder zwischen zwei Phasen steckst und finanzielle Flexibilität brauchst
- Du viel reist und einen Job suchst, den du überall machen kannst (ja, Flexibilität ist Teil des Modells)
- Du merkst, dass dir normale 9-to-5-Jobs nicht erfüllen und du etwas Sinnstiftendes tun möchtest
- Du deine Kommunikations- und Rhetorik-Fähigkeiten trainieren willst (und zwar nicht in einem steifen Kurs, sondern durch echte Praxis)
- Du neugierig auf den NGO-Sektor bist und schauen möchtest, wie diese Welt funktioniert
- Du merkst, dass du gut mit Menschen reden kannst, aber bisher nie richtig verstanden hast, dass das ein echter Skill ist, der dir überall helfen kann
Das ist nichts für dich, wenn …
- Du nur Geld verdienen willst und keine emotionale Connection zum Job willst
- Du nur am Computer sitzen möchtest (das ist halt face-to-face Fundraising – da läufst du rum)
- Du leicht demotiviert bist, wenn dich Menschen ablehnen
Die praktische Seite (und ja, das Geld)
Okay, lass mich auch das direkt ansprechen, denn Transparenz ist mir wichtig:
Talk2Move bezahlt nicht wie ein klassischer Bürojob. Das ist kein 9-to-5 mit Festgehalt. Aber die Bezahlung funktioniert so, dass du zwar auch ein Fixum erhältst, aber sonst für tatsächliche Ergebnisse bezahlt wirst. Für erfolgreiche Fundraising-Gespräche, für Menschen, die du gewinnst, um die Organisationen (im besten Falle langfristig) zu unterstützen.
Das heißt: Dein finales Einkommen hängt von deiner Leistung ab. Das ist für manche Menschen ein großer Vorteil (weil es gerecht wirkt), für andere ein Nachteil (weil es weniger Sicherheit gibt).
Aber hier ist das Coole: Es ist eine echte Übung in Unternehmertum. Du lernst, wie dein Output mit deinem Input verbunden ist. Du lernst, was „selbst verdient“ bedeutet. Und das – glaub mir – verändert deine Perspektive.
Warum ich dir das erzähle
Ich schreibe diesen Post, weil ich in Nadines Geschichte etwas gesehen habe, das ich auch in vielen Geschichten erkenne, wenn ich mit Menschen spreche, die im Angestelltenjob unglücklich waren und ihr Leben radikal geändert haben: Dass das Leben plötzlich einen echten Sinn hat. Dass man morgens mit einem Lächeln von der Sonne geweckt wird, anstatt ewig zu snoozen, weil der Wecker einen viel zu früh aus dem eigentlich dringend benötigten Schlaf gerissen hat.
Talk2Move ist nicht „die Lösung“. Es gibt sowieso keine One-Size-Fits-All-Lösung. Aber es könnte der nächste Schritt für dich sein. Der Punkt, an dem du merkst, dass du mehr Fähigkeiten hast, als du dachtest. An dem du in eine Community von Menschen kommst, die ähnliche Werte teilen. An dem du finanziell unabhängiger wirst, ohne dich komplett selbstständig zu machen (was ja auch nicht für jeden der richtige Weg ist).
Und wer weiß? Vielleicht wird aus einem Nebenjob bei Talk2Move für dich ja auch die nächste große Sache. So wie bei Nadine.
Was ich von Nadine gelernt habe
Nach diesem Podcast-Gespräch blieben ein paar Sätze bei mir hängen:
„Wir sind immer nur eine Entscheidung von einer Veränderung entfernt.“
Das ist nicht manipulativer Motivation-Speak. Das ist die reine Wahrheit. Nadine hätte 2007 auch einen anderen Nebenjob nehmen können. Vielleicht würde sie heute woanders arbeiten. Vielleicht würde Project Wings nicht existieren. Vielleicht würden über 100 Menschen nicht in diesem Recyclingdorf arbeiten und hätten heute kein besseres Leben.
Eine Entscheidung. Das war der Anfang.
Und ja, das ist auch ein bisschen die Botschaft, die ich dir mit auf den Weg geben möchte: Mach nicht immer den Job, der „sicher“ aussieht. Mach den Job, der dich wachsen lässt und wo du merkst, dass es sinnvoll ist.
Wenn du jetzt neugierig geworden bist
Schau dir Talk2Move* an. Setz dich mit ihnen in Kontakt. Stell Fragen. Finde heraus, ob es zu dir passt.
Und wenn es dich reizt, über mich als Fundraiser anzufangen – umso besser! Dann weiß ich, dass ich hier nicht nur geredet, sondern auch konkret geholfen habe.
Aber noch wichtiger: Nutze das als Anlass, mal eine ungewöhnliche Entscheidung zu treffen. Nicht weil ich es dir sage, sondern weil du merkst, dass sich etwas in dir verändern muss.
Man sagt ja auch nicht umsonst, dass es Wahnsinn ist, immer dasselbe zu tun, aber unterschiedliche Ergebnisse zu erwarten.
Also: Mach mal was anderes, etwas Unerwartetes, etwas, das du in der Vergangenheit vielleicht nie auch nur in Erwägung gezogen hättest.
Das ist ja eigentlich genau das, was ich mit meinem Blog, Podcast und Social Media-Kanälen erreichen möchte: Menschen dabei helfen, ihre Komfortzone zu verlassen und das Leben zu bauen, das sie wirklich wollen.
Talk2Move könnte ein erster Schritt auf deinem Weg in die Ortsunabhängigkeit sein.
Also? Worauf wartest du?
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