Flexibel arbeiten und Geld verdienen mit Sinn bei Talk2Move

Flexibel arbeiten und Geld verdienen mit Sinn bei Talk2Move

Flexibel arbeiten und Geld verdienen mit Sinn bei Talk2Move

Flexibel arbeiten und Geld verdienen mit Sinn bei Talk2Move

Letzte Woche hatte ich Nadine im Podcast zu Gast. Sie ist Prokuristin bei Talk2Move* und Co-Gründerin der NGO Project Wings. Ehrlich gesagt, war das ein Gespräch, das mir nicht nur neue Perspektiven eröffnet hat, sondern mich auch zum Nachdenken angeregt hat.

Nicht nur, weil die Geschichte hinter Talk2Move verdammt inspirierend ist. Sondern auch, weil ich gemerkt habe, dass viele meiner Hörer, Leser und Follower in einer ähnlichen Situation sind wie Nadine damals. Und vielleicht bist du es auch.

Wenn du erstmal in die Podcast-Folge reinhören möchtest, kannst du das direkt hier tun:

Das 9-to-5-Problem (und warum es mehr ist als nur ein Job)

Wenn du hier auf meinem Blog bist, dann kennst du vermutlich schon meine Standard-Erzählung: Menschen, die sich in klassischen Angestelltenverhältnissen nicht erfüllt fühlen. Die morgens aufwachen und denken: „Das kann doch nicht alles sein.“ Die aber gleichzeitig von der Frage wie gelähmt sind:

„Ja, aber wie fange ich an? Und wie soll ich das Geld dafür verdienen?“

An einem ganz ähnlichen Punkt kam Nadine vor Jahren an. Sie war Studentin, brauchte Geld für ihre Studiengebühren und suchte nach einem Nebenjob. Soweit so normal, oder?

Dann entdeckte sie Talk2Move.

Talk2Move: Das steckt wirklich dahinter

Lass mich das kurz erklären, damit es nicht zu abstrakt wird:

Talk2Move ist eine Fundraising-Agentur, die ausschließlich für NGOs und Hilfsorganisationen arbeitet. Während klassisches Fundraising oft digital abläuft – Newsletter, Social Media, Online-Kampagnen – konzentriert sich Talk2Move auf face-to-face-Fundraising. Also: Direkte Gespräche mit Menschen, echte Verbindung, persönliche Überzeugungskraft.

Die Gründung war nicht zufällig. Es gab ein echtes Problem: Viele Hilfsorganisationen wissen gar nicht, wie sie ihre Botschaft in die Welt bringen sollen. Sie kämpfen um Aufmerksamkeit, um Förderer, um finanzielle Sicherheit. Talk2Move löst genau dieses Problem, indem sie qualifizierte Menschen ausbildet, die für diese Organisationen sprechen.

Und hier wird es interessant für dich: Talk2Move braucht ständig neue Fundraiser. Menschen, die flexibel arbeiten können, die kommunikativ sind, die etwas Sinnstiftendes tun wollen.

Warum das für dein Leben relevant ist

Moment – ich höre dich schon sagen: „Barbara, ich bin doch nicht interessiert an Fundraising!“

Klar. Aber hear me out!

Das, was Nadine damals angezogen hat, war nicht primär der Job selbst. Es war die Kombination aus mehreren Dingen:

  • Flexible Arbeitszeit – Sie konnte ihr Studium und ihren Job kombinieren, ohne verrückt zu werden
  • Sinnvolle Arbeit – Sie wusste, dass jedes Gespräch, das sie führte, echten Organisationen hilft, ihre Mission zu erfüllen
  • Skill-Building – Sie hat gelernt, wie man mit Menschen spricht, wie man überzeugt, wie man mit Ablehnung umgeht
  • Netzwerk – Sie traf andere junge Menschen mit ähnlichen Werten
  • Finanzielle Unabhängigkeit – Sie verdiente genug, um ihre Studiengebühren zu bezahlen und sich nicht total abhängig zu fühlen

Das sind Dinge, die viele von euch suchen. Und das ist genau das Fundament, auf dem du dann mehr aufbauen kannst.

Das Credo: „Reden, um zu bewegen“

Nadine hat mir erzählt, was es mit dem Credo von Talk2Move auf sich hat, das so präsent ist, dass es der Name der Agentur ist: „Reden, um zu bewegen.“

Das finde ich großartig, weil es so viel mehr ist als Name und Slogan. Es geht um die Macht von echten Gesprächen. Um die Fähigkeit, Menschen nicht zu manipulieren, sondern zu inspirieren. Um die Idee, dass Worte etwas verändern können. Bei den Menschen, denen du zuhörst, aber auch bei dir selbst.

Genau das mir bei meinem eigenen Business ja auch extrem wichtig. Authentische Kommunikation, echte Geschichten statt Sales-Getue.

Wie aus einem Nebenjob eine Lebensaufgabe wurde

Hier wird Nadines Geschichte richtig spannend.

Sie fing 2007 an. Als Studentin, um Geld zu verdienen. Aber während sie mit Menschen sprach, während sie Kampagnen unterstützte, während sie die Auswirkungen ihrer Arbeit sah, passierte etwas: Sie verliebte sich in den Sektor. In die NGO-Welt. In die Idee, dass Menschen zusammen etwas verändern können.

Das führte dazu, dass sie nicht einfach nur bei Talk2Move blieb – sie stieg auf zur Prokuristin. Aber dann kam etwas, das so nicht geplant war: Sie gründete 2019 eine eigene NGO.

Das Ergebnis: Project Wings. Ursprünglich gedacht, um ein Hostel aus Ecobricks zu eröffnen und dann aber mit dem Ziel, das größte Recyclingdorf der Welt zu bauen. Heute ist das übrigens Realität und ich habe das Projekt in Bukit Lawang, im indonesischen Sumatra vor wenigen Monaten besucht.

Und das Spannende? Die Gründungsmitglieder kamen alle von Talk2Move. Menschen, die sich dort getroffen hatten, ähnliche Werte teilten und dann gemeinsam beschlossen: „Lasst uns etwas noch Größeres aufbauen.“

Das ist so ein schönes Beispiel dafür, wie Netzwerke entstehen, wenn Menschen mit ähnlichen Werten zusammenkommen. Talk2Move war nicht nur ein Job. Es entstand eine richtige Gemeinschaft.

Für wen ist Talk2Move wirklich geeignet?

Lass mich ehrlich sein (das ist ja mein Standard): Talk2Move ist nicht für jeden etwas.

Du solltest es in Betracht ziehen, wenn …

  • Du gerade studierst oder zwischen zwei Phasen steckst und finanzielle Flexibilität brauchst
  • Du viel reist und einen Job suchst, den du überall machen kannst (ja, Flexibilität ist Teil des Modells)
  • Du merkst, dass dir normale 9-to-5-Jobs nicht erfüllen und du etwas Sinnstiftendes tun möchtest
  • Du deine Kommunikations- und Rhetorik-Fähigkeiten trainieren willst (und zwar nicht in einem steifen Kurs, sondern durch echte Praxis)
  • Du neugierig auf den NGO-Sektor bist und schauen möchtest, wie diese Welt funktioniert
  • Du merkst, dass du gut mit Menschen reden kannst, aber bisher nie richtig verstanden hast, dass das ein echter Skill ist, der dir überall helfen kann

Das ist nichts für dich, wenn …

  • Du nur Geld verdienen willst und keine emotionale Connection zum Job willst
  • Du nur am Computer sitzen möchtest (das ist halt face-to-face Fundraising – da läufst du rum)
  • Du leicht demotiviert bist, wenn dich Menschen ablehnen

Die praktische Seite (und ja, das Geld)

Okay, lass mich auch das direkt ansprechen, denn Transparenz ist mir wichtig:

Talk2Move bezahlt nicht wie ein klassischer Bürojob. Das ist kein 9-to-5 mit Festgehalt. Aber die Bezahlung funktioniert so, dass du zwar auch ein Fixum erhältst, aber sonst für tatsächliche Ergebnisse bezahlt wirst. Für erfolgreiche Fundraising-Gespräche, für Menschen, die du gewinnst, um die Organisationen (im besten Falle langfristig) zu unterstützen.

Das heißt: Dein finales Einkommen hängt von deiner Leistung ab. Das ist für manche Menschen ein großer Vorteil (weil es gerecht wirkt), für andere ein Nachteil (weil es weniger Sicherheit gibt).

Aber hier ist das Coole: Es ist eine echte Übung in Unternehmertum. Du lernst, wie dein Output mit deinem Input verbunden ist. Du lernst, was „selbst verdient“ bedeutet. Und das – glaub mir – verändert deine Perspektive.

Warum ich dir das erzähle

Ich schreibe diesen Post, weil ich in Nadines Geschichte etwas gesehen habe, das ich auch in vielen Geschichten erkenne, wenn ich mit Menschen spreche, die im Angestelltenjob unglücklich waren und ihr Leben radikal geändert haben: Dass das Leben plötzlich einen echten Sinn hat. Dass man morgens mit einem Lächeln von der Sonne geweckt wird, anstatt ewig zu snoozen, weil der Wecker einen viel zu früh aus dem eigentlich dringend benötigten Schlaf gerissen hat.

Talk2Move ist nicht „die Lösung“. Es gibt sowieso keine One-Size-Fits-All-Lösung. Aber es könnte der nächste Schritt für dich sein. Der Punkt, an dem du merkst, dass du mehr Fähigkeiten hast, als du dachtest. An dem du in eine Community von Menschen kommst, die ähnliche Werte teilen. An dem du finanziell unabhängiger wirst, ohne dich komplett selbstständig zu machen (was ja auch nicht für jeden der richtige Weg ist).

Und wer weiß? Vielleicht wird aus einem Nebenjob bei Talk2Move für dich ja auch die nächste große Sache. So wie bei Nadine.

Was ich von Nadine gelernt habe

Nach diesem Podcast-Gespräch blieben ein paar Sätze bei mir hängen:

„Wir sind immer nur eine Entscheidung von einer Veränderung entfernt.“

Das ist nicht manipulativer Motivation-Speak. Das ist die reine Wahrheit. Nadine hätte 2007 auch einen anderen Nebenjob nehmen können. Vielleicht würde sie heute woanders arbeiten. Vielleicht würde Project Wings nicht existieren. Vielleicht würden über 100 Menschen nicht in diesem Recyclingdorf arbeiten und hätten heute kein besseres Leben.

Eine Entscheidung. Das war der Anfang.

Und ja, das ist auch ein bisschen die Botschaft, die ich dir mit auf den Weg geben möchte: Mach nicht immer den Job, der „sicher“ aussieht. Mach den Job, der dich wachsen lässt und wo du merkst, dass es sinnvoll ist.

Wenn du jetzt neugierig geworden bist

Schau dir Talk2Move* an. Setz dich mit ihnen in Kontakt. Stell Fragen. Finde heraus, ob es zu dir passt.

Und wenn es dich reizt, über mich als Fundraiser anzufangen – umso besser! Dann weiß ich, dass ich hier nicht nur geredet, sondern auch konkret geholfen habe.

Aber noch wichtiger: Nutze das als Anlass, mal eine ungewöhnliche Entscheidung zu treffen. Nicht weil ich es dir sage, sondern weil du merkst, dass sich etwas in dir verändern muss.

Man sagt ja auch nicht umsonst, dass es Wahnsinn ist, immer dasselbe zu tun, aber unterschiedliche Ergebnisse zu erwarten.

Also: Mach mal was anderes, etwas Unerwartetes, etwas, das du in der Vergangenheit vielleicht nie auch nur in Erwägung gezogen hättest.

Das ist ja eigentlich genau das, was ich mit meinem Blog, Podcast und Social Media-Kanälen erreichen möchte: Menschen dabei helfen, ihre Komfortzone zu verlassen und das Leben zu bauen, das sie wirklich wollen.

Talk2Move könnte ein erster Schritt auf deinem Weg in die Ortsunabhängigkeit sein.

Also? Worauf wartest du?

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P.S.: Wenn du noch Fragen hast – zum Podcast-Gespräch, zu Talk2Move, zum ganzen Thema Neustart im Job – komm gerne in meine Community oder schreib mir eine Mail. Ich antworte. Ehrlich und ohne Umschweife.

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Naysayer, Gegenwind und warum andere Leute dein Traumleben nicht gutheißen

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Naysayer, Gegenwind und warum andere Leute dein Traumleben nicht gutheißen

Naysayer, Gegenwind und warum andere Leute dein Traumleben nicht gutheißen

Gegenwind aushalten und mit den Naysayern, also den Schwarzmalern und Pessimisten, umgehen zu müssen, ist eines der Probleme, durch die am Anfang wahrscheinlich alle durchmüssen, die ihr Leben radikal verändern möchten. Darüber musste ich kürlich mal wieder nachdenken, denn eine Bekannte hat mich gefragt:

„Barbara, als du angefangen hast, ein anderes Leben zu leben als deine Freunde damals, oder dein engster Kreis – haben dich da alle unterstützt in der Veränderung??“

Ich hab kurz gelacht. Nicht weil die Frage komisch war, sondern weil sie so vertraut ist. Dann wurde mir fast schon schwer ums Herz, weil ich mir vorstellen konnte, wie sie sich aktuell fühlen muss, wenn sie diese Frage stellt.

Nein. Natürlich hatte ich Gegenwind erfahren. Und bis heute muss ich immer wieder mit diesen sogenannten Naysayern in den Ring steigen – auch nach all den Jahren und obwohl ich das eigentlich gar nicht möchte. Eigentlich möchte ich doch nur entspannt leben und mich nicht ständig rechtfertigen oder mir einen „Vortrag“ über die Grenzen und Vorstellungen anderer anhören …

Daher habe ich dazu eine Folge Proud Nomad Vibes gemacht, in der es genau um dieses Thema geht: Gegenwind aus dem eigenen Umfeld. Die Zweifel, die Warnungen, die gut gemeinten Ratschläge, die sich manchmal anfühlen wie eine Wand, die sich vor deinen Träumen aufbaut. Und vor allem: wie du damit umgehst, ohne dich verbiegen zu müssen.

Hör dir gerne die Folge an oder lies einfach unterhalb des Players weiter, wo ich meine Gedanken und Ideen dazu nochmal verschriftlicht und meine Community sowie mein Buch „Dein ortsunabhängiger Arbeitsplatz“ verlinkt habe.

Wenn dich die eigenen Leute bremsen

Weißt du noch, als du zum ersten Mal laut ausgesprochen hast, was du wirklich willst? Ortsunabhängig arbeiten, reisen, raus aus dem 9-to-5-Job und damit dem Hamsterrad?

Für viele ist genau das der Moment, in dem es losgeht. Nicht mit Problemen bei der Remote-Jobsuche oder dem Aufbau des eigenen Business, sondern wenn man die eigenen Wünsche anfängt, laut auszusprechen. Aber dann kommen auch die Reaktionen aus dem engsten Kreis. Familie, enge Freunde, Kolleginnen. Menschen, die es eigentlich gut mit uns meinen.

Bei mir war das schon ganz früh so. Als ich nach dem Studium eine Weltreise machen wollte, war die Reaktion aus meinem Umfeld… nennen wir es mal: verhalten. Skepsis. Sorge. Fragen, die sich weniger wie echte Fragen angefühlt haben und mehr wie Warnschüsse.

Willst du wirklich ohne festen Wohnsitz reisen?

Aber man braucht doch ein Zuhause?

Ganz alleine losziehen?

Meinst du, das ist wirklich eine gute Idee?

Ich kenne diese Sätze. Und ich weiß, wie sehr sie einen runterziehen können. Genau dann, wenn man eigentlich gerade Anlauf nimmt und eigentlich Rückenwind anstatt Gegenwind brauchen könnte …

Was steckt wirklich dahinter?

Hier ist etwas, das mir über die Jahre wirklich geholfen hat das alles einzuordnen: Wenn jemand meine Pläne in Frage stellt, sagt das meistens mehr über die Person aus als über meinen Plan.

Das klingt erstmal nach einer dieser Phrasen, die man so hört. Aber ich meine das wirklich ernst.

Menschen projizieren. Wenn jemand, dem du nahestehst, sagt: „Das ist doch viel zu riskant“ oder „Damit kannst du kein Geld verdienen“, dann hat diese Person oft selbst eine Geschichte mit Scheitern, Unsicherheit oder Angst. Vielleicht haben sie selbst einen Traum begraben. Vielleicht haben sie nie den Absprung gewagt und wissen deshalb nicht, wie es sich anfühlt, es trotzdem zu versuchen. Vielleicht haben sie selbst aufgegeben, weil auch sie Gegenwind erfahren haben und auf Naysayer gehört haben.

Das bedeutet nicht, dass sie schlechte Menschen sind. Es bedeutet nur, dass ihre Einschätzung durch ihre eigene Brille gefärbt ist und nicht durch deine Realität. Wie könnte es auch anders sein? Der Großteil der Menschen sieht erstmal alles durch die Brille der eigenen Erfahrungen und Erlebnisse und versucht sich gar nicht in dich und dein Leben, geschweige denn deine innersten Wünsche zu versetzen.

Manchmal können sie das auch gar nicht, weil man ja nicht jeden einzelnen Gedanken teilt. Wie sollen andere deine Schlussfolgerungen also verstehen? Aber natürlich gibt es auch die Menschen, die gar nicht anders können und sich nicht in deine Lage versetzen wollen.

Und all das macht einen riesigen Unterschied! Denn es bedeutet, dass dieser gesamte Gegenwind rein gar nichts mit dir zu tun hat.

Leider musst du ihn dennoch aushalten, wenn du deinen Traum wahrmachen möchtest.

Die Frage, die du dir wirklich stellen solltest

Trotzdem – und das ist mir wichtig – bedeutet das nicht, dass du jeden Einwand einfach ignorieren solltest.

Es gibt einen Unterschied zwischen jemandem, der aus eigener Erfahrung spricht, und jemandem, der aus Angst redet. Und diesen Unterschied lohnt es sich herauszuarbeiten.

Wenn eine Person, die selbst als Freiberufler gearbeitet hat oder sich selbstständig gemacht hat, dir sagt: „Pass auf! Das ist der Teil, der wirklich herausfordernd ist“ – dann solltest du zuhören. Das ist wertvolles Wissen.

Wenn jemand sagt: „Das geht nicht, das ist nichts, dafür bist du nicht gemacht“ – ohne eigene Erfahrung, ohne konkreten Grund oder auf der Basis einer Doku im Fernsehen, Hörensagen, etc. – dann ist das kein Ratschlag. Das ist eine Projektion.

Die Frage, die ich mir in solchen Momenten also stelle: Spricht diese Person aus Erfahrung oder aus Angst?

Diese eine Frage hat mir schon oft geholfen, den richtigen Filter zu finden.

Dein Umfeld formt dich mehr, als du denkst

Ich glaube, etwas, das du beim Aufbau eines freien Lebens nicht unterschätzen solltest, ist: mit wem du Zeit verbringst.

Wenn du täglich mit Menschen zusammen bist, die Sicherheit über alles stellen, die Risiken grundsätzlich als Bedrohung sehen und die Selbstständigkeit für etwas halten, das „nichts für normale Menschen“ ist und stattdessen lieber 50 Jahre ihres Lebens Zeit gegen Geld tauschen und dabei nur andere reich machen (ihren Chef), während sie selbst kaum genug zum Überleben haben – dann kämpfst du nicht nur gegen externe Hindernisse. Du kämpfst gegen eine Energie, die dich täglich ein bisschen kleinmacht, die dir Kraft raubt, die dringend brauchst, die die Selbstzweifel anfeuert wie Brandbeschleuniger.

Und glaub mir: Selbstzweifel haben mehr Träume gekillt als alles andere!

Das klingt hart. Aber ich hab’s selbst erlebt.

Der Wendepunkt für mich kam, als ich anfing, mich mit Menschen zu umgeben, die diesen Weg bereits gegangen waren oder gerade gingen. Auf Events wie der DNX (heute DNK) oder der Nomad Cruise. In Communities wie Nomad Base oder dem Citizen Circle. Mit Gleichgesinnten in persona bei Live-Events oder online.

Rückenwind statt Gegenwind: Barbara mit MacBook auf der Nomad Cruise

Rückenwind statt Gegenwind: Barbara mit MacBook auf der Nomad Cruise

Plötzlich war mein Vorhaben nicht mehr „mutig“ oder gar „verrückt“. Es war einfach: normal. Machbar. Eine der vielen Möglichkeiten, das eigene Leben zu gestalten.

Und die Tipps, die kamen? Waren aus erster Hand von Machern und nicht mehr vom Hörensagen von Menschen, die ihre eigenen Träume nie verwirklicht haben.

Mein neues Motto war das der damaligen DNX: I CHOOSE FREEDOM! Das klebte groß auf meinem MacBook und auch in meinem Kopf.

Der Effekt, wenn du in einem Raum bist – echt oder digital – wo andere Menschen genau das leben, was du dir vorstellst, ist kaum zu überschätzen. Dein Maßstab verschiebt sich. Und mit ihm auch dein Gefühl dafür, was möglich ist.

Familie und Freunde: Abstand nehmen oder aushalten?

Ich will hier ehrlich sein, weil ich denke, dass du das verdient hast: Du wirst nicht immer dein engstes Umfeld überzeugen. Und das ist okay.

Du musst dich nicht von deiner Familie trennen. Du musst nicht alle alten Freundschaften aufkündigen. Aber du darfst erkennen, dass nicht alle Menschen in deinem Leben eine tragende Rolle spielen müssen.

Manche Menschen sind wunderbar als Freunde, als Geschwister, als Eltern – aber nicht als Sparringspartner für dein Business oder deinen Lebensentwurf. Da darfst (und musst?!) du auf lange Sicht trennen.

Was das praktisch bedeutet: Du musst nicht jede Entscheidung, jeden Plan, jeden Zweifel mit Menschen besprechen, die dich sowieso nicht verstehen werden. Und das hat nichts damit zu tun, dass sie schlechte Menschen wären, sondern dass sie schlicht nicht die richtigen Ansprechpartner dafür sind.

Such dir stattdessen bewusst Menschen, die ähnliche Ziele haben und dich daher in deinen besser supporten können. Menschen, mit denen du Erfolge feiern kannst. Die mitfiebern. Die eigene Erfahrung auf diesem Gebiet mitbringen.

Das verändert alles.

Was du dir merken darfst

Ich fasse das mal zusammen … Als Gedanken, die mir selbst immer wieder helfen:

  1. Gegenwind ist normal. Er bedeutet nicht, dass du auf dem falschen Weg bist. Oft ist er einfach ein Zeichen dafür, dass du etwas tust, das sich von der Norm unterscheidet und das ist ja genau das Ziel.
  2. Hinterfrage die Quelle. Kommt dieser Einwand aus Erfahrung oder aus Angst? Das macht einen riesigen Unterschied darin, wie viel Gewicht du ihm gibst.
  3. Bau dir dein eigenes Netzwerk auf. Nicht weil dein altes falsch ist, sondern weil du Menschen brauchst, die deinen Weg kennen und mitgehen können.

Und dann: Mach weiter! Auch wenn’s holprig ist. Auch wenn es nicht alle verstehen.

Genau deshalb gibt es die Proud Nomad Vibes Community

Ich habe diese Community nicht aufgebaut, weil ich dachte, die Welt braucht noch eine weitere Gruppe. Ich hab sie aufgebaut, weil ich selbst lange nach einem Ort gesucht habe, an dem Menschen zusammenkommen, die diesen Weg wirklich gehen wollen. Nicht zum Posen, nicht um sich gegenseitig mit Erfolgsgeschichten zu überbieten, sondern um sich ehrlich auszutauschen. Über die Höhen, aber auch über die Momente, in denen man zweifelt oder nicht weiterkommt.

In der Proud Nomad Vibes Community sind das genau die Menschen, die du findest: Leute, die sich ein ortsunabhängiges Leben aufbauen. Manche stehen ganz am Anfang, manche schon mittendrin.

Die einen fragen, die anderen teilen ihre Erfahrungen.

Und alle wissen, wie es sich anfühlt, wenn das eigene Umfeld nicht mitkommt. Du musst dort niemanden überzeugen, dass dein Weg Sinn ergibt. Du musst nicht erklären, warum du keinen „sicheren Job“ willst. Du kommst rein, und es ist einfach klar, was deine Ziele sind, weil alle denselben Antrieb kennen. Für mich ist das einer der wichtigsten Bausteine, wenn du ein freies Leben aufbauen willst: nicht nur Strategie und Wissen, sondern echte Menschen, die mitziehen.

Die Community ist genau dieser Ort.

Du willst nicht nur inspiriert sein, sondern wirklich loslegen?

Dein ortsunabhängiger Arbeitsplatz

Dann ist mein Buch „Dein ortsunabhängiger Arbeitsplatz – Wie du als digitaler Nomade durchstartest“ genau das Richtige für dich.

Ich bin seit 2014 digitale Nomadin – eine der ersten Deutschen, die diesen Weg gegangen sind – und habe in diesem Buch alles zusammengefasst, was ich in über zehn Jahren gelernt habe.

  • Wie du dich online selbstständig machst.
  • Wie du dich auf ein Leben als digitaler Nomade vorbereitest.
  • Welche Tools du brauchst, wie du SMARTe Ziele setzt und wie du motiviert bleibst, wenn niemand von außen Druck macht.

Kein theoretisches Wunschdenken, sondern ein praxisnaher Leitfaden aus echter Erfahrung.

Das Buch gibt’s als Taschenbuch oder E-Book ab 9,99 € – und wenn du gleich richtig einsteigen willst, kannst du es auch im Bundle mit „Von null auf selbstständig“ und „Instagram für Selbstständige“ für 24,99 € bekommen.

Mein Fazit zum Thema Gegenwind

Ich lebe dieses Leben jetzt seit vielen Jahren. Und ich kann dir sagen: Es wird immer wieder Momente geben, in denen jemand Zweifel und Kritik äußert, negative Kommentare abgibt oder eben Gegendwind erzeugt. In Bezug auf dich, deinen Plan, deine Entscheidung.

Aber ich kann dir auch sagen, dass es sich lohnt. Denn das Leben, das du dir aufbaust, ist wirklich das, was du dir wünschst.

Das ist der Kern von Proud Nomad Vibes und der Grund, warum ich meinen Podcast gestartet habe. Um Menschen bei genau diesem Plan zu unterstützen, auch wenn es nur durch Worte sind, die im besten Fall ein bisschen Rückenwind statt Gegenwind erzeugen.

Bis zum nächsten Mal.

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Al-Ula: 3 Highlights in Saudi-Arabiens erstem UNESCO-Welterbe

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Es gibt Reiseziele, die einen sprachlos machen. Al-Ula war für mich eines davon.

Ich war im November 2025 auf einer 2,5-wöchigen Rundreise durch Saudi-Arabien unterwegs – einem Land, das noch vor wenigen Jahren für Touristen praktisch verschlossen war und das mich auf jeder Etappe überrascht hat. Zwei Nächte davon habe ich in Al-Ula verbracht. Und obwohl ich nur einen einzigen vollen Tag hatte, gehört Al-Ula zu den eindrucksvollsten Orten, die ich je bereist habe, und definitiv zu den Highlights meiner Saudi-Arabien-Reise.

Wer Saudi-Arabien noch nicht auf dem Reiseradar bzw. seiner Bucket List hat: Es wird Zeit, das zu ändern.

Minarett in Al Ula Old Town

Minarett in Al Ula Old Town

Was ist Al-Ula?

Al-Ula ist eine antike Oasenstadt in der Provinz Medina im Nordwesten Saudi-Arabiens – eine der ältesten Siedlungen im Nahen Osten, geprägt von der Geschichte des Islam sowie mehrerer vorislamischer Zivilisationen.

Die Region Al-Ula wird als die archäologische Schatzkammer Saudi-Arabiens bezeichnet. Hier lag einst der Knotenpunkt mehrerer antiker Handelswege. Das riesige Wüstental zog schon vor Jahrtausenden Menschen an. Fruchtbarer Boden, Wasser und die Lage an der berühmten Weihrauchstraße machten Al-Ula zu einem wichtigen Zentrum.

Heute ist Al-Ula Saudis aufstrebendstes Tourismusziel. Dieser Ort ist wirklich atemberaubend und noch nicht so überlaufen wie zum Petra, das „Äquivalent“ in Jordanien.

Felsspalte in Hegra
Grabeingang in Hegra
In Al-Ula

Was gibt es in Al-Ula zu sehen?

Al-Ula hat auf kleinem Raum erstaunlich viel zu bieten. Die verwinkelten Gassen der Altstadt erzählen von einer jahrtausendealten Siedlungsgeschichte, die nabatäischen Felsgräber von Hegra zeigen, wie mächtig die Hochkulturen des Nahen Ostens einst waren, und der Elephant Rock erinnert daran, dass die Natur hier genauso spektakulär ist wie die Geschichte. Wer zwei Tage Zeit hat, kann alle drei Highlights in Ruhe erleben.

 

Altstadt von Al-Ula

Ich hatte einen vollen Tag vor Ort und habe den Vormittag in der Altstadt von Al-Ula verbracht.

Al Ula Old Town

Al Ula Old Town

Die wunderschöne Altstadt besticht durch ihr malerisches Labyrinth aus alten Lehmhäusern und Palmengärten. Die Hauptstraße wurde in den letzten Jahren zu einer fußgängerfreundlichen Flaniermeile ausgebaut, die von zahlreichen schicken Cafés und kleinen Shops gesäumt wird.

Ich bin einfach durch die verwinkelten Gassen geschlendert, habe Fotos gemacht und eine Weile in einem Café gesessen. Es war heiß, aber auch wahnsinnig beeindruckend. Diese Lehmhäuser haben eine ganz eigene, stille Atmosphäre.

Shops in Al Ula Old Town

Shops in Al Ula Old Town

Und ja: Es gibt in der Altstadt auch einen Starbucks. Mitten in der Oase. Das ist Al-Ula im Jahr 2025: alte Welt und neue Welt, Seite an Seite.

In der Altstadt von Al-Ula

In der Altstadt von Al-Ula

Östlich der Hauptstraße erstreckt sich eine weitläufige Palmenoase, die AlUla Oasis. Dort habe ich mich auf einer Art Couch im Schatten der Dattelpalmen niedergelassen und einfach die Stille genossen.

In der Oase in Al-Ula

In der Oase in Al-Ula

Barbara in der Oase von Al-Ula
Barbara in Al-Ula
Barbara in der Altstadt von Al-Ula

Hegra – das UNESCO-Welterbe zum Sonnenuntergang

Am Nachmittag ging es zum absoluten Highlight: Hegra, auch bekannt als Mada’in Salih, und seit 2008 das erste UNESCO-Weltkulturerbe Saudi-Arabiens, rund 20 Kilometer nördlich von Al-Ula.

Wer Petra in Jordanien kennt, wird sofort verstehen, worum es geht: Die Nabatäer haben auch hier riesige Grabfassaden direkt in den rötlich-braunen Sandstein gehauen. Über 100 gut erhaltene Felsengräber warten hier, die einen guten Einblick geben, wie mächtig und wohlhabend das nabatäische Königreich einst gewesen sein muss.

UNESCO Welterbe Hegra

UNESCO Welterbe Hegra

Ich bin mit Uber von Al-Ula nach Hegra gefahren. Das ist unkompliziert und günstig. Vor Ort habe ich ein Hop-on-Hop-off-Ticket gekauft, das einen mit einem klimatisierten Bus zwischen den verschiedenen Grabstätten hin- und herfährt. Ganz ohne ist es nicht möglich. Die Stätte ist zu weitläufig, um sie zu Fuß zu erkunden, und das Betreten auf eigene Faust ist nicht erlaubt.

Alternativ: Es gibt organisierte Gruppentouren, die man vorab über GetYourGuide* buchen kann. Wer spontan reist wie ich, ist mit dem Hop-on-Hop-off-Ticket vor Ort gut bedient. Wer auf Nummer sicher gehen will, bucht eine Tour im Voraus. Gerade in der Hochsaison macht das Sinn.

Den Sonnenuntergang über den Felsgräbern von Hegra zu erleben ist einer dieser Momente, die man so schnell nicht vergisst. Das Licht, das die rötlichen Sandsteinfelsen in Gold taucht, die Stille der Wüste, die Monumentalität dieser jahrtausendealten Gräber … Das ist überwältigend.

Sonnenuntergang in Hegra

Sonnenuntergang in Hegra

In Hegra
Grab in Hegra

Elephant Rock – Naturwunder in der Wüste

Vom Sonnenuntergang in Hegra ging es weiter zum Elephant Rock, einem der bekanntesten Naturwahrzeichen von Al-Ula. Unter den zahlreichen Felsformationen sticht der Elephant Rock besonders hervor, dessen Form tatsächlich an einen Elefanten erinnert.

Der Elephant Rock liegt rund 30 Minuten Fahrt von Hegra entfernt. Ich bin mit jemandem mitgefahren, der ein Auto gemietet hatte. Ein Uber ab Hegra zu bekommen, ist grundsätzlich eher schwer, also sollte man da keine Scheu haben, andere Touristen anzusprechen und nach einer Mitfahrgelegenheit zu fragen.

Als wir ankamen, war es bereits dunkel und das hat dem ganzen Erlebnis eine ganz andere Dimension gegeben.

Am Elephant Rock

Am Elephant Rock

Der Fels ist abends beleuchtet und eine stimmungsvolle Atmosphäre hatte sich entwickelt. Besonders beeindruckend: ein Restaurant mit in den Boden eingelassenen Rundcouches direkt am Fuß des Felsens. Auf dem folgenden Foto kannst du das gut erkennen. Das Restaurant selbst hat knackige Preise. Aber es ist sicher ein tolles Erlebnis. Und wenn du zwei Abende hast, würde ich dir empfehlen, einen Sonnenuntergang in Hegra und einen hier zu verbringen.

Der beleuchtete Elefantenfels über einem, der Sternenhimmel der Wüste darüber … Das war wirklich toll.

Im Restaurant am Elephant Rock kann man toll den Sonnenuntergang genießen

Im Restaurant am Elephant Rock kann man toll den Sonnenuntergang genießen

Beste Reisezeit für eine Reise nach Saudi-Arabien

Die Frage nach der besten Reisezeit hängt in Saudi-Arabien vor allem vom Klima ab und davon, wie viel Hitze du aushalten möchtest. Grundsätzlich gelten die kühleren Monate als ideal, weil viele Aktivitäten draußen stattfinden und die Temperaturen im Sommer extrem werden können.

Eine der besten Zeiten ist etwa von November bis März. In diesen Monaten sind die Temperaturen deutlich angenehmer, oft zwischen 20 und 30 Grad.

Gerade für Orte wie Al-Ula ist die Reisezeit entscheidend, weil man in der Wüste sonst echt kaputt geht.

Die Sommermonate von Juni bis September können dagegen sehr herausfordernd sein. Temperaturen von über 40 Grad keine Seltenheit. Wenn du in dieser Zeit reist, verlagert sich vieles in die Abendstunden, aber Hegra zum Beispiel schließt kurz vor Sonnenuntergang. Da heißt es dann also: Ab in die Hitze!

Ich selbst war zu einer Zeit unterwegs, die klimatisch gut machbar war und dennoch war es teilweise wirklich sehr heiß. Wenn du deine Reise planst, lohnt es sich also, zuerst zu überlegen, was dir wichtiger ist: angenehmere Temperaturen für viel Sightseeing oder mehr Flexibilität bei der Reisezeit, auch wenn es heißer wird. Für die meisten Reisenden ist der Winterhalbjahr-Zeitraum aber definitiv die beste Wahl.

Anreise nach Al-Ula

Ich bin mit dem Bus von Medina nach Al-Ula gefahren. Das ist vor allem die günstigste Option. Allerdings nicht gerade die komfortabelste. In meinem Bus war zum Beispiel die Toilette kaputt. Die Fahrt dauert rund vier Stunden und führt durch die Wüstenlandschaft des Nordwestens.

Man kann die Tickets auch online buchen, aber ich hatte Schwierigkeiten. Bei mir hat sich die Seite immer aufgehängt, wenn ich angeklickt habe, dass ich eine Frau bin (man muss das Geschlecht auswählen und es gab im Bus auch extra Bereiche für Frauen). Daher habe ich am Ende vor Ort gebucht. Allerdings war es auch eine Herausforderung das richtige Busterminal zu finden. Daher hier die Location von dem Anbieter, mit dem ich gefahren bin: Northwest Bus. Ich hoffe, das hilft!

Alternativ gibt es einen eigenen Regionalflughafen in Al-Ula (Prince Abdul Majeed bin Abdulaziz Airport) mit Verbindungen aus Riad und Dschidda. Das ist zwar der teurere, aber sicherlich einfachere und schnellere Weg. 

Visum für Saudi-Arabien

Saudi-Arabien hat das Touristenvisum 2019 eingeführt und es seither stark vereinfacht. Ich habe ein Visum für rund 120 Euro beantragt. Das geht online, ist unkompliziert und wird schnell ausgestellt. Es erlaubt ein Jahr lang mehrfache Einreisen und man bucht direkt eine Krankenversicherung mit.

Anreise nach Al-Ula

Sowohl aus Europa als auch, wenn du wie ich bereits unterwegs bist und verschiedene Flüge miteinander kombinierst, kommst du eigentlich easy nach Saudi-Arabien. Ich bin von Kenia nach Riad, denn der King Khalid International Airport (RUH) ist eines der wichtigsten Drehkreuze des Landes und ein idealer Ausgangspunkt, um das Land zu erkunden.

Die Alternative wäre Jeddah, aber beide Flughäfen werden von vielen Airlines mit einem Umstieg angeflogen – zum Beispiel über Doha, Dubai oder Istanbul. Je nach Abflugort gibt es inzwischen auch einzelne Direktverbindungen aus Europa.

Nach der Landung hast du mehrere Optionen, um nach Al-Ula zu kommen, aber das einfachste ist ein Inlandsflug. Allerdings würde ich erstmal ein paar Tage bleiben. Denn egal, ob du nach Riad oder Jeddah fliegst: Die beiden Städte fand ich großartig und ich wäre gerne länger geblieben.

Im Anschluss an meine Saudi-Arabien Rundreise bin ich mit Qatar Airways in der First und Business Class auf die Philippinen geflogen. Gebucht habe ich das über Qatar direkt. Die Punkte kamen von meinen American Express Rewards Points, die Zuzahlung betrug nur 240 Euro und da ich den Zubringerflug nach Doha in der First gebucht hatte, konnte ich den 20-stündigen Layover in Doha in der First Lounge verbringen.

Wenn du dich für Punkte- und Meilensammeln interessierst und so etwas auch erleben möchtest, kann es sich also lohnen, Flüge strategisch zu planen und verschiedene Programme miteinander zu kombinieren.

Barbara in der Qatar First Class
Barbara in der First Class
Schlafen in der Qatar Business Class

Hotels & Unterkünfte in Saudi-Arabien

In Al-Ula habe ich in einem Apartment etwa zehn Minuten zu Fuß von der Altstadt entfernt gewohnt. Die Unterkunft war praktisch und die Lage wirklich gut, um alles schnell zu erreichen. Gleichzeitig hätte ich mir hier im Nachhinein etwas mehr „Erlebnisfaktor“ gewünscht, weil Al-Ula selbst so eine besondere Atmosphäre hat.

Die Unterkunft war die folgende: Rosa Bella Apartments*

Wenn du in Al-Ula was richtig schönes haben möchtest und bereit bist, ein bisschen tiefer in die Tasche zu greifen, würde ich dir das Cloud7* empfehlen.

Wenn ich die Reise nochmal planen würde, würde ich hier gezielter in eine besondere Unterkunft investieren und dort auch mehr Zeit einplanen.

Touren kannst du übrigens über Get Your Guide buchen. Da bin ich eigentlich immer sehr zufrieden. Schau mal hier, was es für Touren gibt:

Saudi-Arabien mit anderen Ländern kombinieren

Wenn du ohnehin eine längere Anreise in den Nahen Osten planst, kann es sich lohnen, Saudi-Arabien mit einem weiteren Reiseziel zu kombinieren. Viele internationale Verbindungen führen über große Drehkreuze in der Region, sodass sich Stopover oder Anschlussreisen relativ unkompliziert einbauen lassen.

Eine naheliegende Kombination sind die Vereinigten Arabischen Emirate, zum Beispiel Dubai oder Abu Dhabi. Hier bekommst du einen spannenden Kontrast zwischen ultramoderner Metropole und der noch deutlich traditionelleren Atmosphäre in Saudi-Arabien. Auch Katar – insbesondere Doha – eignet sich gut für einen Stopover, gerade wenn du ohnehin mit Qatar Airways fliegst.

Wenn du eher Natur oder Inseln suchst, kannst du Saudi-Arabien auch mit Zielen wie Oman kombinieren, das für seine abwechslungsreichen Landschaften bekannt ist, oder mit klassischen Fernreisezielen in Asien, da viele Flugrouten ohnehin über den Orient führen.

Mein Reise-Equipment

Da ich auch immer wieder gefragt werde, wie und mit was ich auf Reisen gehe, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

 

Rucksäcke und Koffer

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise den passenden wählen kann. Am liebsten reise ich mit meinem Equipment von Osprey. Auch auf unseren Reisen nach Thailand hatten wir den Osprey Sojourn 60* und den Transporter 90* dabei.

Osprey Koffer

Osprey Koffer

Mein Hauptrucksack ist seit einiger Zeit der Nordace Siena. Der ist mit 19 Litern nicht so riesig, gefällt mir optisch sehr gut und hat allerlei Fächer, auch versteckte für zb. den Pass, sowie einen USB-Ladeport, was ich sehr praktisch finde.

 

Kamera

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

Mein Fazit – Saudi-Arabien als Rundreise erleben

Al-Ula hat mich tief beeindruckt und das sage ich nach vielen Jahren Reisen durch die ganze Welt. Die Kombination aus der majestätischen Wüstenlandschaft, den jahrtausendealten Grabstätten von Hegra und der charmanten Altstadt ist einfach genial.

Saudi-Arabien ist ein Reiseziel, das viele noch nicht auf dem Radar haben. Wenn du die Chance hast, hinzufahren: Tu es. Am besten bevor es alle anderen entdecken.

Deine Barbara

PS: Alle mit einem Sternchen (*) markierten Links sind Affiliate Links!

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Puerto Princesa Underground River: Eines der 7 Weltwunder der Natur

Puerto Princesa Underground River: Eines der 7 Weltwunder der Natur

Puerto Princesa Underground River: Eines der 7 Weltwunder der Natur

Puerto Princesa Underground River: Eines der 7 Weltwunder der Natur

Ich habe im November und Dezember 2025 einen Monat in Cebu City gewohnt – in einem Condo, von dem aus ich viel gearbeitet und ein wenig die Stadt erkundet habe. Aber Cebu ist auch ein perfekter Ausgangspunkt für digitale Nomaden. Die Insel ist toll, in der Stadt gibt es alles, was man braucht und man kann von Cebu auch super Ausflüge auf andere Inseln auf den Philippinen machen. Zwei davon habe ich gemacht: einen nach Bohol zu den Chocolate Hills und einen nach Palawan, zum Puerto Princesa Underground River.

Was ist der Puerto Princesa Underground River?

Der Puerto Princesa Subterranean River National Park liegt auf der Insel Palawan im Südwesten der Philippinen, rund 80 Kilometer nordwestlich der Stadt Puerto Princesa. Der Park wurde 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt und 2012 zu einem der neuen sieben Naturwunder der Welt gewählt.

Das Herzstück des Parks ist ein 8,2 Kilometer langer unterirdischer Fluss, der direkt ins Meer mündet – eine weltweit einzigartige Besonderheit, da die untere Hälfte des Flusses durch Gezeiteneinflüsse geprägt ist.

Die Höhle beherbergt beeindruckende Stalaktiten, Stalagmiten und mehrere große Kammern. Über dem Boden ist der Nationalpark Heimat einer außergewöhnlichen Artenvielfalt mit acht von dreizehn Waldtypen.

Kurz gesagt: Das ist kein gewöhnlicher Ausflug. Das ist eines der spektakulärsten Naturwunder, das ich je besucht habe.

Der Underground River ist UNESCO-Welterbe

Underground River

In der Höhle des Puerto Princesa Underground River 3
In der Höhle des Puerto Princesa Underground River 2
Felsformationen in der Höhle des Puerto Princesa Underground River

Der Ablauf des Ausflugs

Abholung & Fahrt zum Startpunkt

Morgens wurde ich vom Hotel abgeholt. Wir waren eine kleine Gruppe von etwa sieben Personen. Mit dem Van ging es rund 80 Kilometer Richtung Norden zum Sabang Boat Terminal, dem Startpunkt aller Touren zum Underground River. Hier gibt es auch Stände und du kannst noch Flip Flops oder Wasserschuhe kaufen, falls du keine hast. Ich habe dort Flip Flops für einen Euro bekommen.

 

Das Boot vom Sabang Boat Terminal

Vom Bootssteg aus fährt man mit einem traditionellen Boot in etwa 10 Minuten zum Nationalpark. Die Fahrt über das ruhige Wasser mit Blick auf die bewaldeten Kalksteinfelsen im Hintergrund ist schon für sich ein schönes Erlebnis.

Die Boote, mit denen man zur Landestelle fährt

Die Boote, mit denen man zur Landestelle fährt

 

Der Weg durch den Dschungel

Am Ufer angekommen, geht es zunächst rund 200 Meter zu Fuß durch den Dschungel zum Eingang der Höhle. Der Weg ist kurz, aber man sollte aufpassen: Im Bereich rund um den Höhleneingang leben Affen und Warane. Die Tiere sind zutraulich, aber man sollte weder Wertsachen noch Essen offen tragen und keinen Augenkontakt mit den Affen suchen. Sie können durchaus frech werden und dir alles mögliche stibitzen.

Landungsstelle der Boote am Puerto Princesa Underground River

Landungsstelle der Boote am Puerto Princesa Underground River

Weg von der Landestelle bis zur Höhle

Weg von der Landestelle bis zur Höhle

Umstieg in kleinere Boote

Umstieg in kleinere Boote

 

Die Fahrt durch den Underground River

Dann kommt der Moment, auf den man gewartet hat: Man steigt in kleine Paddelboote um und bekommt ein Audiogerät, sodass man während der Fahrt zu hören bekommt, was man sieht. Den Kommentar gibt es auch auf Deutsch.

Die Tour führt rund 1,5 Kilometer in die Höhle hinein und dauert etwa 45 Minuten hin und zurück. Was man dabei erlebt, ist schwer in Worte zu fassen: riesige Höhlenkammern, bizarre Felsformationen, Stalaktiten, die wie Kronleuchter von der Decke hängen, und über einem das ständige Flattern Tausender Fledermäuse.

Was mich am meisten beeindruckt hat: die schiere Größe der Höhle – man fühlt sich winzig – und die Stille, die nur vom Plätschern der Paddel und dem Rauschen der Fledermäuse unterbrochen wird. Ein Gruselfaktor ist durchaus vorhanden, aber es überwiegt eindeutig die Faszination.

Boot in der Höhle des Puerto Princesa Underground River

Boot in der Höhle des Puerto Princesa Underground River

 

Mittagessen am Rückweg

Nach der Höhlentour ging es zurück durch den Dschungel, zum Boot und zum Startpunkt. Wenige 100 Meter entfernt, erwartete uns in einem Restaurant ein Buffet mit philippinischem Essen und das war wirklich lecker. Frischer Reis, verschiedene Currys und Fleischgerichte, Früchte, frittierte Bananen. Nach einem aufregenden Morgen genau das Richtige.

 

Mangroventour

Den Nachmittag rundete eine Mangrovenpaddelboottour ab. Ruhig, entspannt und ein schöner Kontrast zum Morgen in der Höhle. Man paddelt durch stille Wasserstraßen, umgeben von dichten Mangrovenwäldern. In den Bäumen schlafen Schlangen und im Wasser kleine Warane. Wer Natur mag, wird das lieben.

Paddelboottour

Paddelboottour

Schlange in den Mangrovenbäumen

Schlange in den Mangrovenbäumen

Die Mangroven

Die Mangroven

Bonus: Die Glühwürmchen-Tour

Am darauffolgenden Abend nach dem Underground River habe ich noch eine Glühwürmchen-Tour gemacht und das war ein perfekter Abschluss für zwei unvergessliche Tage in Puerto Princesa.

Die Tour dauert rund eine Stunde und führt in kleinen Booten durch Mangroven nahe Puerto Princesa. Nach Sonnenuntergang geht es los mit einer Einführung, bevor es wieder mal in Paddelboote geht. Man fährt nicht lang … Dann sieht man sie: Tausende von Glühwürmchen, die in den Mangrovenbäumen sitzen und leuchten. Die Bäume sehen aus, als wären sie mit kleinen Lichtern geschmückt. Es ist einfach magisch! Unter einem im Wasser leuchtet außerdem hin und wieder biolumineszierendes Plankton.

Man kann es kaum in Worte fassen. Kein Lärm, kein Trubel. Nur das leise Plätschern des Wassers vom Paddel und dieses unwirkliche Leuchten um einen herum.

Im Anschluss gab es noch Abendessen. Ein schöner, ruhiger Abschluss eines tollen Kurztrips …

Mein Tipp: Unbedingt einplanen, wenn man ohnehin schon in Puerto Princesa ist. Die Kombination aus Underground River und Glühwürmchen-Tour macht aus einem Wochenendtrip zwei unvergessliche Erlebnisse.

Wie ich die Ausflüge gebucht habe

Ich habe die Touren beide über Get Your Guide* gebucht. Die Tour zum Puerto Princesa Underground River hat mich rund 30 Euro gekostet – für einen ganzen Tag inklusive Hotelabholung, Boot, Eintritt, Mittagessen und Mangroventour ein absolut faires Preis-Leistungs-Verhältnis.

Mein klarer Tipp: Buche die Tour im Voraus. Der Underground River ist sehr beliebt, die Besucherzahlen sind begrenzt und wer ohne Buchung anreist, riskiert, keinen Platz zu bekommen. Bei der Glühwürmchentour ist es etwas einfacher. Da gab es – zumindest als ich da war – genug last minute Möglichkeiten.

Wichtig: Wer eine Gruppentour bucht, profitiert in der Regel von einer Hotelabholung direkt in Puerto Princesa. Das ist ein echter Vorteil. Deshalb empfehle ich, sich ein Hotel direkt in der Stadt zu suchen, nicht außerhalb.

Praktische Tipps für deinen Besuch

Buchung: Unbedingt im Voraus buchen – z.B. über Get Your Guide*. Die Besucherzahlen sind streng limitiert. Für den Besuch ist außerdem eine Erlaubnis („Visitor’s Permit“) erforderlich, die man vorab beim Buchungsbüro in Puerto Princesa beantragen kann. Bei einer organisierten Tour wird das in der Regel für einen erledigt, was ein weiterer Grund ist, das nicht auf eigene Faust anzugehen.

Unterkunft: Ein Hotel direkt in Puerto Princesa City buchen. So ist die Hotelabholung bei Gruppentouren problemlos möglich. Ich habe drei Nächte hier gebucht: Hotel Palacio*.

Das richtige Schuhwerk: Die Bangka-Boote, mit denen man zum Nationalpark fährt, legen direkt am Strand an und es gibt keinen Steg. Das bedeutet: Man muss durch das Wasser. Feste Schuhe sind daher keine gute Idee. Denn sie werden unweigerlich nass. Ich hatte meine Flip Flops zu Hause vergessen und kam mit festen Schuhen an und wurde direkt darauf hingewiesen, dass ich die besser nicht anziehen sollte. Zum Glück gibt es direkt vor Ort Stände, an denen man für umgerechnet ein bis sieben Euro Flip Flops oder Wasserschuhe kaufen kann. Das habe ich kurzerhand gemacht und diese Flip Flops haben mich dann noch nach Singapur, Indonesien, Malaysia und Thailand begleitet.

Meine Empfehlung: Entweder Wasserschuhe z.B. auf Amazon organisieren und mitbringen, Flip Flops einpacken (ich bin übrigens seit 10 Jahren Fan von Ipanemas*) oder einfach direkt vor Ort kaufen, was du brauchst. Feste Schuhe lieber im Van oder im Hotel lassen. Persönlich habe ich allerdings bei solchen Fahrten im Van lieber Turnschuhe an, da meine Füße sonst kalt werden.

Was mitnehmen:

  • Flip Flops oder Wasserschuhe (s.o.)
  • Sonnencreme
  • Insektenschutz
  • Wechselkleidung (es kann sein, dass du nass wirst)
  • Wasserfeste Tasche oder Beutel für Wertsachen

Denk dran: Keine wertvollen Gegenstände offen tragen – wegen der Affen!

Anreise nach Puerto Princesa: Direktflüge von Manila, Cebu und anderen philippinischen Städten. Von Cebu aus dauert der Flug rund eine Stunde.

Beste Reisezeit: Die Trockenzeit von November bis Mai ist ideal. In der Regenzeit (Juni bis Oktober) kann es zu Einschränkungen kommen.

Seit 2024 fliege ich zwischen Europa und Asien bzw. auf der Langstrecke generell nur noch Business Class und zahle dafür weniger als das, was der Economy-Sitz kostet. Denn ich buche Prämienflüge und setze dafür meine gesammelten Punkte und Meilen ein. Auch meine Weltreise habe ich mit Meilen bezahlt und für insgesamt acht Flüge einmal um die Welt nur noch eine Zuzahlung von 800 Euro leisten müssen.

Deine Meilen. Deine Punkte. Deine Luxus-Reisen.

Deine Meilen. Deine Punkte. Deine Luxus-Reisen.

Über dieses Thema habe ich sogar ein Buch geschrieben. Wenn du also wissen möchtest, wie ich mehrmals im Jahr in der Business und manchmal sogar in der First Class um die Welt fliege und wie du das auch kannst: Das Buch gibt es als E-Book und Taschenbuch!

Weiterreise nach deinem Besuch in Palawan

Puerto Princesa ist ein guter Ausgangspunkt für Weiterreisen in Südostasien. Von Cebu oder Manila aus, das mit einem kurzen Inlandsflug erreichbar ist, stehen dir alle Türen offen:

  • Thailand: Thailand ist eines der beliebtesten Reiseziele Südostasiens und das aus gutem Grund. Ob Insel-Hopping in der Andamanensee, Tempel in Chiang Mai oder das pulsierende Bangkok … Thailand bietet für jeden Reisenden etwas.
  • Malaysia: Malaysia ist ein unterschätztes Reiseland mit unglaublicher Vielfalt. Penang mit seinem UNESCO-prämierten George Town in Penang, Langkawi mit traumhaften Stränden und Kuala Lumpur als moderne Metropole sind nur drei von vielen Highlights.
  • Indonesien: Bali ist der bekannteste Einstiegspunkt, aber Indonesien hat so viel mehr zu bieten. Lombok, Komodo, Sumatra und Java warten auf Entdecker, die abseits der ausgetretenen Pfade unterwegs sein wollen.
  • Vietnam: Vietnam ist lang, vielfältig und faszinierend. Von den Reisterrassen im Norden über die Kaiserstadt Hue bis zu den Buchten rund um Ha Long und Hoi An. Ein Reiseziel, das viele immer wieder zurückzieht.
  • Singapur: Singapur ist der perfekte Kurztrip. Kompakt, sauber, unglaublich gut organisiert und mit einer Essenskultur, die sich wirklich sehen lassen kann. Ideal als Zwischenstopp auf dem Weg weiter durch die Region.

Stopover in Singapur – Marina Bay Sands Lightshow

Stopover in Singapur – Marina Bay Sands Lightshow

Alle Tickets für die Fähren, Busse und Züge in Südostasien kaufe ich bequem über 12go.asia. Die Preise dort unterscheiden sich nicht und nur unwesentlich von denen, die zahlst, wenn du direkt vor Ort ein Ticket kaufst. Ich habe auch schon weniger bezahlt, als mir vor Ort angeboten wurde.

Außerdem hast du beim Onlinekauf die Sicherheit, dass du ein Ticket bekommst, während du vor Ort auch Pech haben kannst, weil alles ausgebucht ist.

Über 12go.asia kannst du auch generell checken, wie du von A nach B kommen kannst.

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Fazit

Der Puerto Princesa Underground River ist eines dieser Reiseziele, bei denen man im Vorfeld denkt: „Wird bestimmt gut.“ Und dann sitzt man dort in dieser riesigen Höhle im Boot, hört die Fledermäuse über sich flattern und sieht das Wasser im Schein der Taschenlampen schimmern und denkt: „Das ist unglaublich.“

Ein absolutes Must-Do auf den Philippinen. Und ein guter Grund, Palawan auf die Reiseliste zu setzen. Denn der Puerto Princesa Underground River ist nur eines von vielen Highlights dieser außergewöhnlichen Insel.

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Kuala Lumpur Sehenswürdigkeiten: 9 Highlights & Tipps

Kuala Lumpur Sehenswürdigkeiten: 9 Highlights & Tipps

Kuala Lumpur Sehenswürdigkeiten: 9 Highlights & Tipps

Kuala Lumpur Sehenswürdigkeiten: 9 Highlights & Tipps

Kuala Lumpur ist eine Stadt, die einen durchaus überwältigen kann. Außerdem geht sie manchmal zwischen den „Nachbar-Metropolen“ Singapur und Bangkok gerne mal unter. Aber wenn man einmal eingetaucht ist, versteht man schnell, warum es doch einige Reisende gibt, die immer wieder zurückkommen.

Ich war mehrmals dort, zuletzt zwei Wochen am Stück. Ich habe in einem Condo in Pudu gewohnt – einem lokalen, authentischen Viertel, das kaum ein Tourist kennt, aber genau deshalb so besonders ist. 48. Stock, Pool, Gym, toller Außenbereich. Restaurants und Massagestudios in wenigen Minuten Laufnähe. Kuala Lumpur kann sich anfühlen wie eine der komfortabelsten Städte Asiens. Und das zu Preisen, die in Europa undenkbar wären.

Blick vom Traders Hotel auf die Petronas Towers

Blick vom Traders Hotel auf die Petronas Towers

Hier sind meine Highlights der Stadt.

Hallo KL!

Kuala Lumpur, kurz KL, ist die Hauptstadt Malaysias und eine der dynamischsten Metropolen Südostasiens. Mit rund 1,8 Millionen Einwohnern in der Kernstadt – und über 7 Millionen in der Metropolregion – ist sie die mit Abstand größte Stadt des Landes.

Was KL so besonders macht, ist der einzigartige Kulturmix: Malaien, Chinesen und Inder leben hier seit Generationen zusammen, und das spürt man überall – in der Architektur, in der Küche, in den Tempeln und Moscheen, in den Märkten und Vierteln. In kaum einer anderen Stadt Asiens stehen Hochhäuser und Tempelanlagen so selbstverständlich nebeneinander.

KL ist außerdem ein wichtiger regionaler Hub: Der internationale Flughafen KLIA ist einer der bestangebundenen in ganz Asien, was die Stadt zu einem idealen Ausgangspunkt für Reisen durch Südostasien und sogar Asien generell macht. Ich bin von hier zum Beispiel nach Jeju in Südkorea geflogen. Wer in der Region unterwegs ist, kommt an KL fast zwangsläufig vorbei. Und wer klug ist, plant dort ein paar Tage extra ein.

KL Tower Selfie
Barbara in KL

Kuala Lumpur Sehenswürdigkeiten

KL hat für jeden etwas zu bieten. Egal ob du Architektur, Geschichte, Kultur oder einfach das pulsierende Stadtleben magst … Die Stadt ist groß, aber die wichtigsten Highlights liegen erstaunlich nah beieinander und lassen sich gut zu Fuß oder per MRT verbinden. Here we go:

 

Die Petronas Towers – das Wahrzeichen schlechthin

Kein Besuch in Kuala Lumpur ohne die Petronas Towers. Die 452 Meter hohen Zwillingstürme sind das absolute Wahrzeichen der Stadt – und von 1998 bis 2004 war dies sogar das höchste Gebäude der Welt. Auch heute noch sind sie beeindruckend, egal wie oft man sie sieht.

Vom KLCC Park direkt darunter hat man eine super Perspektive auf die Türme, besonders abends, wenn sie beleuchtet sind. Im Park selbst gibt es übrigens auch eine tolle Wassershow mit Fontänen und Lichtspiel, die jeden Abend stattfindet.

Sehenswürdigkeiten Kuala Lumpur – Blick auf die Petronas Towers mit Symphony Lake Water Show

Blick auf die Petronas Towers mit Symphony Lake Water Show

Wer möchte, kann die Skybridge zwischen den beiden Türmen auf dem 41. und 42. Stockwerk besuchen, sowie das Observation Deck auf dem 86. Stock. Tickets am besten vorab online buchen, die Kontingente sind aber begrenzt und schnell ausverkauft. Das ist auch der Grund, warum ich noch nie oben war. Ich bin auf meinen Reisen meistens spontan und da ich ja für gewöhnlich auch länger bleibe, plane ich nicht viel im Voraus, sondern schaue aufs Wetter und mache dann entsprechend das, worauf ich Lust habe. Das ist aber bei den Petronas Towers leider keine gute Herangehensweise … Irgendwann werde ich es aber sicher noch schaffen!

Praktisches:

  • Eintritt Skybridge + Observation Deck: ca. 80 MYR (ca. 16 Euro)
  • Tickets vorab buchen über GetYourGuide, Klook oder die offizielle Website
  • Kostenloser Blick von unten: jederzeit im KLCC Park möglich
  • Mein Lieblingsblick: Von der Skybar vom Traders Hotel hat man den perfekten Ausblick zum Sonnenuntergang (Achtung: Reservierung notwendig!)

Kuala Lumpur Sehenswürdigkeiten – Blick nach Sonnenuntergang vom Traders Hotel auf die Petronas Towers

Blick nach Sonnenuntergang vom Traders Hotel auf die Petronas Towers

Menara KL Tower – der Blick über die Stadt

Der Menara KL Tower ist mit 421 Metern der höchste Fernsehturm Malaysias und einer der imposantesten Türme ganz Südostasiens. Auch von außen ist er beeindruckend: Er thront auf einem Hügel mitten in der Stadt und ist damit aus fast jeder Ecke KLs zu sehen.

Auch hier war ich leider noch nicht oben, aber das steht definitiv auf meiner Liste für den nächsten Besuch. Das Observation Deck bietet einen fantastischen 360-Grad-Blick über die gesamte Stadt. Selbst wenn man nur unten ein paar Fotos macht, ohne hochzugehen, lohnt es sich herzukommen.

Praktisches:

  • Eintritt Observation Deck: ca. 60 MYR (ca. 12 Euro)
  • Lage: Bukit Nanas, fußläufig vom Bukit Bintang-Viertel

I love KL Tower

I love KL Tower

Saloma Link Bridge – mein persönliches Highlight

Die Saloma Link Bridge ist für mich eines der schönsten und unterschätztesten Highlights in Kuala Lumpur. Die geschwungene Fußgängerbrücke verbindet das Kampung Baru-Viertel mit dem KLCC-Bereich und leuchtet abends in bunten Farben – ein echter Hingucker und perfekt für Fotos.

Was ich besonders mag: Sie ist kostenlos und ist gleichzeitig einer der tollsten Fotospots in Kuala Lumpur.

Mein Tipp: Kurz nach Sonnenuntergang hingehen, wenn die Brücke beginnt zu leuchten und die Stadtlichter angehen. Zum Sonnenaufgang hat man die Brücke sogar für gewöhnlich für sich allein.

Saloma Link Bridge

Saloma Link Bridge

Touren und Tickets kannst du ganz einfach über Get Your Guide* buchen. So mache ich es auch und bin damit sehr zufrieden. Schau mal hier, was es für Touren gibt:

Helipad Bar – Rooftop-Feeling auf einem anderen Level

Es gibt viele Rooftop Bars in Kuala Lumpur, aber die Helipad Bar ist eine Klasse für sich. Sie befindet sich auf dem Dach des 34-stöckigen Menara KH in Bukit Bintang auf einem echten Hubschrauberlandeplatz. Komplett offen, 360 Grad Blick über die gesamte Stadt, ohne Glasscheiben oder Geländer dazwischen.

Ich mag diese Bar sehr. Das Gefühl, so hoch oben zu stehen und KL bei Nacht unter sich zu sehen, ist wirklich besonders. Der Eintritt ist für KL-Verhältnisse nicht ganz günstig, aber zwei Getränke sind inklusive – und das Erlebnis ist es wert.

Mein Tipp: Zum Sonnenuntergang ankommen und dann bleiben, bis die Lichter der Stadt angehen. Das ist der schönste Moment.

Merdeka Square & Sultan Abdul Samad Building

Der Merdeka Square – zu Deutsch: Unabhängigkeitsplatz – ist der historische Mittelpunkt von Kuala Lumpur. Hier wurde 1957 die Unabhängigkeit Malaysias ausgerufen, die britische Flagge gesenkt und die malaysische gehisst.

Umgeben wird der Platz von beeindruckenden Kolonialbauten, allen voran dem Sultan Abdul Samad Building mit seinen roten Ziegelfassaden und goldenen Kuppeln – ein wunderschönes Beispiel für maurisch-britische Architektur. Auch das älteste Cricketfeld Südostasiens befindet sich hier noch.

Der Merdeka Square ist ein guter Startpunkt für einen Fußrundgang durch das historische Zentrum von KL.

Merdeka Square

Merdeka Square

Masjid Negara – die Nationalmoschee

Die Masjid Negara ist eine der schönsten Moscheen Südostasiens und für Nicht-Muslime zugänglich, sofern man angemessen gekleidet ist. Vor Ort werden aber Roben ausgegeben, falls nötig.

Was die Moschee so besonders macht, ist ihr ikonisches Design. Das sternförmige 18-eckige Dach symbolisiert einen geöffneten Regenschirm, das 73 Meter hohe Minarett einen geschlossenen. Das ist ein Verweis auf das typisch malaysische Wetter. Die umliegenden Gartenanlagen sind weitläufig und wunderschön.

Eintritt: kostenlos Öffnungszeiten: außerhalb der Gebetszeiten für Besucher geöffnet – Zeiten vorab prüfen

Masjid Negara Kuala Lumpur

Masjid Negara Kuala Lumpur


An der Masjid Negara

An der Masjid Negara

Chinatown & Petaling Street

KLs Chinatown rund um die Petaling Street ist laut, farbenfroh und voller Leben und eine der authentischsten Ecken der Stadt. Tagsüber gibt es Märkte, Souvenirs und lokale Restaurants, abends wird es noch lebhafter.

China Town

China Town

Eingang zur Jalan Petaling

Eingang zur Jalan Petaling

Wer genauer hinschaut, entdeckt versteckte Innenhöfe mit Street Art, die an George Town in Penang erinnern.

Street Art in China Town

Street Art in China Town


In der Innenstadt von Kuala Lumpur

In der Innenstadt von Kuala Lumpur

Auch der meiner Meinung nach coolste Fotospot der Stadt befindet sich hier: eine Ecke in einer Parallelstraße der Petaling Street ist so bemalt, dass es aus dem richtigen Winkel so aussieht, als würde das der Merdeka 118, das aktuell zweithöchste Gebäude der Welt, aus der Malerei herauswachsen. Richtig, richtig cool!

Immersive Street Art in Kuala Lumpur

Immersive Street Art in Kuala Lumpur

Ebenfalls in Chinatown: der Sri Maha Mariamman Tempel, einer der schönsten hinduistischen Tempel in Malaysia, mit einer beeindruckenden bunten Gopuram-Fassade.

Sri Maha Mariamman Temple

Sri Maha Mariamman Temple

Little India – Brickfields

Das Brickfields-Viertel ist KLs Little India – und wer Penang kennt, wird die Ähnlichkeit sofort spüren. Bunte Farben, Gewürzläden, Blumenverkäufer, hinduistische Tempel und die Düfte der indischen Küche. Ein echter Kontrast zu den gläsernen Hochhäusern ein paar Straßen weiter.

Brickfields liegt direkt neben dem KL Sentral Bahnhof und lässt sich wunderbar als erster oder letzter Stopp in die Reiseroute einbauen.

Bukit Bintang – das pulsierende Herz der Stadt

Bukit Bintang ist das modernste und lebendigste Viertel von KL – hier befinden sich die meisten Malls, Restaurants, Bars und Hotels. Wer das pulsierende, urbane KL erleben möchte, ist hier richtig.

Was ich besonders empfehle: den Bukit Bintang Pedestrian Walkway, einen erhöhten Fußgängersteg, der mehrere Malls und Gebäude miteinander verbindet – so kommt man trockenen Fußes und ohne Straßenverkehr von A nach B.

Abends ist die Jalan Alor – eine Straße voller Streetfood-Stände – einen Besuch wert. Einer der besten Orte in KL, um die Vielfalt der malaysischen Küche kennenzulernen.

Kuala Lumpur für digitale Nomaden

Kuala Lumpur ist eine der besten Städte in Südostasien für digitale Nomaden und das sage ich nach mehreren längeren Aufenthalten aus voller Überzeugung.

Die Infrastruktur ist schlicht hervorragend: schnelles Internet fast überall, zuverlässiges Grab, ein gut ausgebautes öffentliches Nahverkehrsnetz und eine Auswahl an Cafés, Coworking Spaces und Restaurants, die keine Wünsche offenlässt. Gleichzeitig sind die Lebenshaltungskosten im Vergleich zu europäischen Städten sehr günstig. Ein komfortables Leben in KL kostet einen Bruchteil von dem, was man in europäischen Metropolen zahlen würde.

Ich habe in Pudu gewohnt, einem lokalen Viertel abseits der Touristenpfade, und von dort aus gearbeitet. Pool, Gym und ein toller Außenbereich im Condo, Restaurants und Massagestudio in zwei Minuten Laufnähe, das Zentrum rund 20 Minuten per Grab erreichbar. Mehr braucht man eigentlich nicht.

Was KL für Nomaden außerdem attraktiv macht: Die Stadt hat eine aktive internationale Community, regelmäßige Meetups und Networking-Events. Und wer zwischendurch mal einen Tapetenwechsel braucht: Penang, Langkawi oder Singapur und Thailand sind nur einen kurzen Flug oder eine Busfahrt entfernt.

Kuala Lumpur Guide for Digital Nomads

Live Like a Local

Du suchst nach einem coolen Spot für digitale Nomaden in Südostasien? Dann solltest du dir unbedingt Kuala Lumpur anschauen! 

 

Batu Caves – der Ausflug vor den Toren der Stadt

Die Batu Caves sind eines der bekanntesten Ausflugsziele rund um Kuala Lumpur – und das vollkommen zurecht. Riesige Kalksteinhöhlen, bunte Tempel und eine 42 Meter hohe goldene Statue des hinduistischen Gottes Murugan empfangen einen am Eingang. Die 272 farbenfrohen Treppenstufen hinauf zur Haupthöhle sind das ikonische Bild, das man aus unzähligen Reisefotos kennt.

Ich war 2017 dort – und es hat mich wirklich beeindruckt. Der Höhlentempel selbst ist beeindruckend, die Atmosphäre besonders an Werktagen außerhalb der Hauptsaison fast schon meditativ.

Praktisches:

  • Anreise: mit dem KTM Komuter ab KL Sentral (ca. 30 Minuten), Haltestelle Batu Caves
  • Eintritt Haupthöhle: kostenlos
  • Beste Zeit: früh morgens, unter der Woche

Der Jungle Boardwalk am KLIA

Auch wenn andere Flughäfen wie zum Beispiel Changi in Singapur nochmal deutlich spektakulärer sind, hat auch der Flughafen von Kuala Lumpur KLIA etwas zu bieten. Zumindest für alle, die ab Terminal 1 abreisen. Dort gibt es nämlich einen Jungle Boardwalk, an dem man entspannt auf seinen Flug warten kann.

KLIA Jungle Boardwald 3

KLIA Jungle Boardwald

KLIA Jungle Boardwald 5

KLIA Jungle Boardwald

Praktische Infos

Anreise

KL ist einer der bestangebundenen Flughäfen Südostasiens. Der Kuala Lumpur International Airport (KLIA) liegt rund 60 Kilometer südlich der Stadt. Am schnellsten kommt man mit dem KLIA Ekspres in rund 28 Minuten zum KL Sentral Bahnhof.

 

Fortbewegung vor Ort

KL hat ein gut ausgebautes öffentliches Nahverkehrsnetz – MRT, LRT und Monorail decken die meisten Touristenattraktionen ab. Für alles andere: Grab funktioniert in KL hervorragend und ist günstig.

 

Unterkunft

Von günstigen Hostels bis zu Luxushotels ist in KL alles vorhanden. Besonders empfehlenswert: ein Apartment oder Condo mieten, wenn man länger bleibt – das ist oft günstiger als ein Hotel und komfortabler.

 

Beste Reisezeit

KL kann das ganze Jahr besucht werden. Die trockenste Zeit ist von Mai bis Juli und Januar bis Februar. Es kann aber jederzeit regnen – Regenschirm immer dabei haben.

 

Währung & Sprache

Bezahlt wird in Malaysischem Ringgit (MYR) – grober Richtwert: 5 MYR ≈ 1 Euro. Englisch wird in KL fast überall gesprochen.

 

Wie lange sollte man bleiben?

Für die wichtigsten Highlights reichen 3–5 Tage. Wer länger bleibt, entdeckt, dass KL auch als längere Basis wunderbar funktioniert – gute Infrastruktur, günstiges Leben, tolle Restaurants. Ich war zuletzt zwei Wochen dort und hätte problemlos länger bleiben können.

Seit 2024 fliege ich zwischen Europa und Asien bzw. auf der Langstrecke generell nur noch Business Class und zahle dafür weniger als das, was der Economy-Sitz kostet. Denn ich buche Prämienflüge und setze dafür meine gesammelten Punkte und Meilen ein. Auch meine Weltreise habe ich mit Meilen bezahlt und für insgesamt acht Flüge einmal um die Welt nur noch eine Zuzahlung von 800 Euro leisten müssen.

Deine Meilen. Deine Punkte. Deine Luxus-Reisen.

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Über dieses Thema habe ich sogar ein Buch geschrieben. Wenn du also wissen möchtest, wie ich mehrmals im Jahr in der Business und manchmal sogar in der First Class um die Welt fliege und wie du das auch kannst: Das Buch gibt es als E-Book und Taschenbuch!

Weiterreise nach deinem Besuch in Kuala Lumpur

Von KL aus hast du je nach Reiserichtung viele tolle Möglichkeiten zur Weiterreise. Wer in Malaysia bleiben möchte, hat einige spannende Ziele in der Nähe. Wer nach Singapur will, steigt einfach in einen Bus, und wer weiter nach Thailand will, ist von hier aus ebenfalls bestens aufgestellt:

  • Langkawi: Von Kuala Lumpur fliegt man besten nach Langkawi. Inlandsflüge sind recht günstig und kurzfristig zu bekommen. Du fliegst etwa eine Stunde und kannst von dort aus dann zum Beispiel auch mit der Fähre weiter nach Thailand reisen. So habe ich das im April 2026 gemacht.
  • Penang: Per Zug oder Bus rund 4 bis 5 Stunden oder per Flug in unter einer Stunde zu erreichen. Penang ist die nächste große Kulturstation auf einer Malaysia-Reise.
  • Kuching: Wer etwas ganz anderes sucht, sollte einen Blick auf Kuching auf Borneo werfen. Die Hauptstadt des Bundesstaates Sarawak ist charmant, überraschend entspannt und ein perfekter Ausgangspunkt für Dschungelabenteuer, Orang-Utan-Schutzprojekte und die einzigartige Natur Borneos.
  • Sumatra: Für alle, die Indonesien erkunden möchten, bietet sich Sumatra als nächste Station an. Von Kuala Lumpur kommst du schnell nach Medan im Norden Sumatras – der Toba-See, der größte Vulkansee der Welt, und das UNESCO-Erbe des Leuser-Nationalparks sind nur zwei der Highlights dieser faszinierenden Insel. Ich selbst war in Bukit Lawang bei einem Umwelt- und Naturschutzprojekt. Mehr dazu hier: Project Wings.
  • Thailand: Von Kuala Lumpur aus gelangt man auf dem Landweg schnell zur Grenze nach Südthailand – z.B. nach Hat Yai und dann nach Songkhla oder weiter auf die Inseln für Insel-Hopping in Thailand.

 

Ein Orang Utan im Regenwald von Sumatra

Ein Orang Utan im Regenwald von Sumatra

Alle Tickets für die Fähren, Busse und Züge in Südostasien kaufe ich bequem über 12go.asia. Die Preise dort unterscheiden sich nicht und nur unwesentlich von denen, die zahlst, wenn du direkt vor Ort ein Ticket kaufst. Ich habe auch schon weniger bezahlt, als mir vor Ort angeboten wurde.

Außerdem hast du beim Onlinekauf die Sicherheit, dass du ein Ticket bekommst, während du vor Ort auch Pech haben kannst, weil alles ausgebucht ist.

Über 12go.asia kannst du auch generell checken, wie du von A nach B kommen kannst.

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Mein Fazit zu Kuala Lumpur

Kuala Lumpur ist eine Stadt, die oft unterschätzt wird und die einen dann überrascht. Die Mischung aus Moderne und Tradition, aus Hochhäusern und Tempelanlagen, aus internationaler Metropole und lokalem Marktflair ist schon toll.

Barbara in Kuala Lumpur

Barbara in Kuala Lumpur

Was mich immer wieder zurückzieht: der Komfort, die Infrastruktur und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Ähnlich wie in Bangkok und Singapur fühle ich mich hier irgendwie heimisch.

Ich komme also wieder. Da bin ich mir sehr sicher.

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