Eifelsteig und Co. – 3 Tage Wandern in der Vulkaneifel

Eifelsteig und Co. – 3 Tage Wandern in der Vulkaneifel

Eifelsteig und Co. – 3 Tage Wandern in der Vulkaneifel

Schlafende Vulkane, Maare, weite Landschaften und dichte Wälder… Das macht die Vulkaneifel aus!

Die Eifel hat mich eigentlich schon länger zu sich gerufen, aber wie das so ist, habe ich es immer vor mir hergeschoben. Sie ist nun mal nicht ganz so um die Ecke von Frankfurt wie zum Beispiel der Odenwald… Nun habe ich es aber dennoch geschafft, diesen Ort drei Tage lang zu erkunden, der in vielerlei Hinsicht so besonders ist. Eine einzigartige Landschaft, die nur darauf wartet, erwandert zu werden, belohnt mit atemberaubender Aussicht.

Überzeuge dich selbst:

Eifel vs. Vulkaneifel

Eifel ist nicht gleich Eifel. Denn was ich vor meinem Besuch nicht wusste, ist dass sie aus mehreren Naturlandschaften besteht, die unterschiedlicher kaum sein könnten: es gibt Moor- und Heidelandschaften, ausgedehnte Flusslandschaften (durch die das Unglück diesen Sommer passieren konnte – aber eben nicht in der Vulkaneifel) und das Vulkanland mit seinen charakteristischen Maaren.

Eifellandschaft

Ich gebe zu, dass ich persönlich eigentlich immer gleich an die Vulkaneifel gedacht habe. Aber sie ist auch ein besonderer und einzigartiger Teil der Eifel. Ganz im nordwesten von Rheinland-Pfalz gelegen, ist die Vulkaneifel nicht nur nationaler Natur- sondern auch Global Geopark, der auch von der UNESCO als Vulkaneifel Geopark anerkannt und geschützt ist. So wird das erdgeschichtliche und kulturelle Erbe der Region in besonderem Maße gewürdigt.

Der Landkreis Vulkaneifel ist übrigens nicht ganz deckungsgleich mit der geografischen Vulkaneifel, sondern zieht sich noch in die Ost- und Westeifel. Alles liegt in der Region Trier, damit du das besser zuordnen kannst.

 

Vulkanismus und die Entstehung der Maare

Die Vulkane der Eifel sind wohl schon vor etwa 50 Millionen Jahren entstanden und sie prägen das Landschaftsbild der Vulkaneifel bis heute.

Anders als bei den vielleicht bekannteren Vulkanen wie Vesuv und Ätna, der ja noch fleißig Lava spuckt, haben sich die Kegel in der Vulkaneifel mit Grundwasser gefüllt. So sind die Maare entstanden. Das jüngste Maar ist erst ca. 10.000 Jahre alt. Es gab über 75 solcher Maare. Jedoch sind alle bis auf 10 zu sogenannten Trockenmaaren geworden – also verlandet. Heute sind die Trockenmaare gerade noch als Krater zu erkennen. Die, die mit Wasser gefüllt sind, werden „die blauen Augen der Eifel“ genannt.

Pulvermaar

Wer jetzt denkt, dass der Vulkanismus in der Eifel der Vergangenheit angehört, irrt jedoch: Unter den Füßen der Eifel-Wanderer brodelt es weiterhin und es treten an bestimmten Stellen vulkanische Gase aus, die davon zeugen. Am Laacher See, einem der Maar, tritt zum Beispiel Kohlendioxid aus.

Ein Vulkanausbruch ist eigentlich längst überfällig. Der letzte ereignete sich 10.930 vor Christus und statistisch gesehen reißt das glühende Magma alle 5.000 bis 10.000 Jahre die Erde auf. Vulkanologen deuten die Aktivität der Magmaströme und der Erdbeben so, dass der nächste Ausbruch erst in 20.000 Jahren kommen soll. Einen spannenden Zeitungsartikel kannst du hier finden: Vulkane brodeln unter den Touristen der Eifel.

Wandern in der Vulkaneifel

Keine andere deutsche Region ist so von den vier Elementen – Feuer, Wasser, Luft und Erde – geprägt. Lava brodelt unter den Füßen der Wanderer und den Tretbooten in den sonst idyllischen Maaren. Egal ob du weit wanderst oder dir kurze Rundwege lieber sind  – die Vulkaneifel hat sicher etwas, das zu dir passt. Natürlich kannst du dir die ausgewählte Tour über Apps komoot oder Outdooractive laden. Aber sei dir sicher: In Rheinland-Pfalz wurde ein sehr gut funktionierendes System für die Beschilderung von Wanderwegen entwickelt. Du kannst also getrost den Wegweisern folgen.

Vulkaneifelpfad

Grenzstein und Wegweiser

Eifelsteig und Lieserpfad

 

Übernachtungsmöglichkeiten in der Vulkaneifel

Wir haben auf unserem Bloggerwandern ganz naturnah übernachtet – nämlich auf einem Camping Platz! Wir waren im Feriendorf Pulvermaar und haben dort unsere Zelte aufgeschlagen.

Andere Übernachtungsmöglichkeiten in der Vulkaneifel und in der Eifel allgemein findest du hier:

 

Literaturtipp zur Eifel

Wer noch mehr Tipps rund um die Eifel möchte, sollte in den Eifel-Band der Insider-Trips-Reihe von Marco Polo schauen. Dort findet ihr ganz viele Secret Tipps zur gesamten Eifel – nicht nur zur Vulkaneifel.

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Das Bloogerwandern

Jährlich lädt der Tourismusverband Rheinland-Pfalz zu einem Bloggerwandern ein. In diesem Jahr ging es in die Vulkaneifel und war ich zum ersten Mal dabei – hoffentlich nicht zum letzten Mal. Die anderen Teilnehmer waren:

Pause vom Wandern

 

Auf der Gerolsteiner Dolomiten-Acht

Die Gerolsteiner Dolomiten-Acht ist ein Wanderweg, der eigentlich aus zwei Rundwegen besteht, die einen Berührungspunkt haben: dem Gerolsteiner Felsenpfad und dem Gerolsteiner Keltenpfad. Beide Rundwege vereint ergeben eine Acht, die für Unendlichkeit und ein immerwährendes Wandererlebnis stehen.

Auf dem Berührungspunkt in der Mitte liegt Gerolstein, das auch Ausgangspunkt der Wanderung ist. Das Gerolsteiner Mineralwasser ist eines der meistverkauften Wasser der Welt und so verläuft die Wanderung ganz im Zeichen des wichtigsten Elements.

Die Gerolsteiner Dolomiten-Acht ist einer der Muße-Pfade. Sie laden ein, abzuschalten und zu entschleunigen, den Alltag für eine Weile hinter sich zu lassen. Wir sind unterwegs mit dem Natur- und Geoparkführer Vulkaneifel Johannes Munkler, der uns allerlei Wissenswertes über die Region erzählt, während wir Schritt für Schritt die Gerolsteiner Dolomiten erklimmen – das Wahrzeichen von Gerolstein.

Bloggerwandern

Sobald das Munterley-Plateau auf 482 Metern erreicht ist, hast du einen fantastischen Ausblick auf Gerolstein. Weiter geht’s Richtung Buchenlochhöhle. Sie ist vor über 1,8 Millionen Jahren entstanden und ist etwa 30 Meter lang und 4 Meter breit. Mit einem „Brief von einem Neandertaler“ möchte unser Guide uns zeigen, dass die Höhle unseren Vorfahren bereits in der Eiszeit Schutz geboten hat.

Buchenlochhöhle

Raus aus dem Wald und schon geht’s zum nächsten Highlight: einem Trockenmaar! Der Vulkankrater der Papenkaule ist 80 Meter breit und 20 Meter tief und vor etwa 10.000 Jahren entstanden.

Vorbei geht es auch an der Kasselburg. In der Burg aus dem 12. Jahrhundert sind Greifvögel und Wölfe untergebracht. In dem Adler- und Wolfspark befinden sich naturnahe Gehege und geräumige Volieren. Außerdem finden hier regelmäßig Veranstaltungen wie Ritterspiele statt.

Kasselburg Pelm

Zuletzt erreichen wir den Gerolsteiner Geoacker, der einen Einblick in die Erdgeschichte gewährt. Zudem werden verschiedene Steine hierher gebracht, die von Kindern untersucht werden können.

Steine in der Eifel

Lava in der Eifel

Nun ist es nicht mehr weit bis nach Gerolstein und unserem Ausgangspunkt: dem Bahnhof mit der Tourist Info.

 

Auf dem Eifelsteig

Insgesamt verläuft der Eifelsteig über eine Länge von 313 Kilometer und ist in 15 Etappen unterteilt. Das schafft man natürlich nicht in drei Tage. Rheinland-Pfalz Tourismus hat sich daher für uns Teil der 11. und 12. Etappe rausgesucht, die wir an zwei Tagen erwandert haben.

 

Die 11. Etappe des Eifelsteigs

Die 11. Etappe sind wir von Tettscheid bis zum Gemündener Maar gelaufen. Die Wanderung führte uns an gleich drei Maaren vorbei: dem Schlakenmehrener Maar, dem Weinfelder Maar und dem Gemündener Maar.

Von Tettscheid geht es hinab bis zum Tettscheider Stausee. Er ist kein Maar. Dennoch nutzen wir die Zeit an diesem idyllischen Ort für eine Pause und eine erhalten eine kleine Einführung in den Vulkanismus der Region.

In der Eifel

Vulkanologische Karte

Immer an der Lieser entlang, führt der Eifelsteig nun durch ein saftig-grünes Tal. In der Ferne sehen wir Wasserbüffel grasen, die hier angesiedelt werden.

Wir überqueren eine Straße und sehen einen Weg hoch zum Hoher List, einem Vulkan, auf dessen Gipfel eine Sternenwarte steht.

Kurz darauf ist das Schalkenmehrener Maar durch die Bäume zu erkennen und kommt immer näher. Wer seine Badesachen dabei hat, kann ins kühle Nass hüpfen. Der Weg führt nämlich durch den Ort Schalkenmehren hindurch.

Am Schalkenmehrener Maar

Auf der anderen Seite des malerischen Ortes geht es wieder bergauf. Oben angekommen, hast du einen Blick auf das nächste Maar: Das Weinfelder Maar, das auch Totenmaar genannt wird. Grund dafür ist die Pest, die in Weinfeld wütete. Übrig blieb nur noch die kleine Kapelle, zu der wir am Rand des Maars entlang wandern. Du kannst sie auch betreten. Am Eingang wirst du ein Seil sehen. Wenn du daran ziehst, läutest du die Glocken und hast einen Wunsch frei.

Am Toten Maar

Im Endspurt geht es zum Gemündener Maar, wo wir von einem Taxi eingesammelt werden, nachdem wir uns mit Kaffe und Kuchen im Restaurant Kulimarik gestärkt haben.

 

Die 12. Etappe des Eifelsteigs

Die gesamte Etappe führt über knapp 19 Kilometer von Manderscheid zum Kloster Himmerod. Wir beginnen unsere Wanderung jedoch in Karl.

Wanderweg in Karl

Hinab ins Tal führt der Weg durch eine magische Waldlandschaft mit Wurzeln, Moos und Felsen. Man fühlt sich fast in eine Märchenlandschaft versetzt. Unten angekommen, gelangen wir in eine Auenlandschaft, in der wir noch ein paar Spuren des Hochwassers entdecken können.

Eifelsteig

Barbara auf dem Eifelsteig

Danach erreichen wir einen schmalen Pfad, der durch hochgewachsenes Gelände führt, das uns alle überragt. Mit so einer abwechslungsreichen Umgebung hatte ich nicht gerechnet.

Blogger beim Bloggerwandern

Der letzte Teil bis zum Kloster Himmerod führt über eine geteerte Straße und so kommt man nun schneller voran. Bald ist das Kloster erreicht. Es ist eine Zisterzienserabtei und wurde vor knapp 900 Jahren als erstes diesen Ordens in Deutschland erbaut.

Das Kloster Himmerod

Kloster Himmerod

Im Kloster Himmerod

Es markiert nicht nur das Ende der Etappe, sondern auch das Ende unser kurzen Reise.

 

 

Die Sponsoren

Ohne die freundliche Unterstützung der Sponsoren hätte das Bloggerwandern nicht stattfinden können. Zumindest nicht in dieser Form. Von daher bedanke ich mich hiermit bei den diesjährigen Sponsoren:

Begleitet wurde das Bloggerwandern zudem vom Outdoor Magazin.

Mein Reise-Equipment

Da ich auch immer wieder gefragt werde, wie und mit was ich auf Reisen gehe, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht, die ich in der Eifel dabei hatte:

 

Rucksack

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise den passenden wählen kann. Am liebsten reise ich mit meinem Equipment von Osprey. Auch in der Eifel hatte ich einen Osprey-Rucksack dabei: und zwar den Archeon 25*, der von der Größe ideal war, um für die drei Tage genug einzupacken.

Osprey Archeon

Als Tagesrucksack hatte ich den Sylva* dabei, der zum Wandern mein absoluter Lieblingsrucksack geworden ist.

 

 

Kleidung, Schuhe und Zelt

Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Meine Wanderschuhe, mein Fließpulli, meine Regenjacke und auch mein Zelt sind von Decathlon. In der Eifel hatte ich allerdings mehrere Sport-Outfits von Stronger dabei.

Beim Wandern

Barbara mit Stronger

 

 

Kamera

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6500*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*, aber momentan nutze ich auch ganz viel mein 18-135mm Objektiv*. Das ist zum Reisen ideal, wenn du nicht ständig das Objektiv wechseln möchtest. Fürs Donau-Delta empfehle ich dir aber definitiv noch ein Teleobjektiv. Ich war mit meinen 135mm nicht sehr zufrieden und würde dir raten, ein Objektiv mit mindestens 200mm mitzunehmen.

 

Mein Fazit zum Bloggerwandern in der Eifel

Die Vulkaneifel ist einfach wunderschön! Ich habe mich direkt in die Maar verliebt – auch wenn ich mich nicht trauen würde, in einem baden zu gehen. Ich bin einfach kein Freund von kaltem Wasser. Aber landschaftlich ist die Vulkaneifel herrlich und wahnsinnig viel zu bieten. Wer Wandern möchte und dabei viel Abwechslung wünscht, sollte hier genau das finden, was er sucht!

Hast du noch Fragen zur Eifel? Warst du schon einmal dort? Dann berichte mir davon in den Kommentaren!

Deine Barbara

*Offenlegung*

RLP Tourismus war so freundlich, mich sowie die anderen Blogger zum Bloggerwandern einzuladen. Eine finanzielle Vergütung habe ich dafür nicht erhalten. Meine Meinung ist davon nicht beeinflusst und bleibt meine eigene.

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Barbara Sonnenaufgang Sprinzelfelsen

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Dahner Felsenpfad Felsen

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DAHNER FELSENPFAD

Donau-Kreuzfahrt mit A-Rosa – In 16 Tagen bis ins Donaudelta

Donau-Kreuzfahrt mit A-Rosa – In 16 Tagen bis ins Donaudelta

Donau-Kreuzfahrt mit A-Rosa – In 16 Tagen bis ins Donaudelta

Ursprüngliche Landschaft, Pelikane, mit ganz viel Glück sogar Flamingos und unfassbare Sonnenuntergänge…

Lensball Donau-Kreuzfahrt

Das ist quasi das Motto des Donaudeltas. Die meiner Meinung schönste Art, das Donaudelta zu erleben, ist mit einer Donau-Kreuzfahrt. Ich hatte zwar bereits eine Donau-Klassiker-Fahrt mit Wien, Bratislava und Budapest gemacht, aber dabei fährt man gerade mal die Hälfte der Strecke bis ins Delta ab. Dementsprechend war es für mich auch nicht so schlimm, dass wir wegen Regelungen der Pandemie leider weder in der Slowakei noch in Ungarn halten durften. Zwar hätte ich mich sehr gefreut, mal wieder in Budapest zu sein, aber das absolute Highlight der Tour war das Donaudelta! Mit dabei war übrigens Esther von Esther’s Travel Diary.

Aber sieh selbst, wie die unsere Donau-Kreuzfahrt verlaufen ist:

Eine Flusskreuzfahrt mit A-Rosa

Ich liebe Reisen über alles! Nichtsdestotrotz hat es auch etwas stressiges, wenn man viel in kurzer Zeit sehen will. Daher finde ich Flusskreuzfahrten ideal. Einfach an Board gehen, die Fahrt genießen und die Orte entdecken, an denen man Halt macht. Das ist definitiv etwas anderes als eine Backpack-Reise, aber ich persönlich mag die Abwechlsung.

Mit A-Rosa kannst du auf dem Douro, der Donau, der Seine, der Rhône und dem Rhein Europa erkunden und dich zu den Highlights wie Wien, Budapest, Amsterdam und Paris fahren lassen. Nebenbei gibt es leckeres, lokales Essen und Wellness in der Sauna. Entspannter kann man diese Sehnsuchtsorte nicht entdecken.

 

Nachhaltigkeit bei A-Rosa

Schon seit einigen Jahren liegt mir das Thema Nachhaltigkeit sehr am Herzen. Ich finde, es ist gar nicht möglich so viel zu reisen und nichgt gleichzeitig über die Konsequenzen für die Natur nachzudenken. Dabei gilt es dann, die entsprechende Balance zu finden. Und bei A-Rosa steht die Umwelt ganz weit oben.

Verantwortung zu übernehmen, bedeutet jedoch auch ein Nachhaltigkeitskonzept zu haben. Dies ist bei A-Rosa der Fall. Belohnt wurde dies bereits 2020 mit der Verleihung des Green Award, das gleich zwei der A-Rosa-Schiffe erhalten haben. Die Nachhaltigkeitsstrategie von A-Rosa sieht folgendermaßen aus:

  • Vermeidung von Abfall durch effizientes Abfallmanagement
  • Sauberes Wasser, damit das Wasser der Flüsse nicht verunreinigt wird
  • Plastikfreiheit durch Einsparen von Einwegplastikprodukten
  • Reduzierung von Emissionen durch die Verwenden von Autodiesel (also kein Schweröl!)
  • Das E-Motion Ship mit einem Hybridantrieb, bei dem die Städte mit einem Elektroantrieb emissions- und geräuschlos angefahren werden

 

An Board bei A-Rosa

Ich werde häufig gefragt, wie es denn so an Board eines Flusskreuzfahrt-Schiffes ist und ob man sich da nicht langweilt. Diese Angst kann ich dir nehmen! Tatsächlich gibt es eigentlich immer etwas zu tun. Wenn nicht gerade Landgang ist, kannst du in den Fitness- bzw. Wellnessbereich, aufs Sonnendeck und die Landschaft mit einem Cocktail genießen oder bei einem spannenden Vortrag zuhören.

Flusstag Donau-Kreuzfahrt A-Rosa

Barbara Sonnenaufgang Donau-Kreuzfahrt

Barbara in der Sauna A-Rosa

Bei den langen Fahrten wie der Donau-Kreuzfahrt ins Donau-Delta gibt es nämlich Lektoren an Board, die über verschiedene Themen referieren. Auf der Fahrt, bei der ich dabei war, hat Lektor Hartmut tagsüber über Astronomie und Raumfahrt erzählt. Nachts hat er mehrmals weitere Treffen einberaumt, bei denen er an Deck den Sternenhimmel erklärt hat. Jetzt erkenne ich endlich mehr als nur den Großen Wagen und den Gürtel des Orion!

Außerdem muss ich an dieser Stelle erwähnen, dass es mindestens viermal pro Tag etwas zu essen gibt: Frühstück, Mittagessen, Kaffe & Kuchen sowie Abendessen. An besonderen Orten gibt es zusätzlich noch einen Snack auf dem Sonnendeck.

 

Treffpunkt: Passau

Aber nun nochmal auf Anfang!

Mit dem Nachtbus ging es für mich nach Passau. Wenn du bereits am Vortag anreisen und dir Passau in Ruhe anschauen möchtest, schau doch mal hier nach einer Unterkunft:

Hotels in Passau bei Booking*

Da wir erst ab 14 Uhr an Board durften, verbrachte ich noch den Vormittag in der schönen Drei-Flüsse-Stadt. Sie liegt nämlich direkt da, wo Donau, Ilz und Inn zusammenfließen. Am besten sieht man diesen Zusammenfluss von der Veste Oberhaus. Der Aufstieg hat es durchaus in sich, vor allem wenn du – wie ich – einen vollgepackten Rucksack dabei hast. Aber es hat sich absolut gelohnt.

Passau Veste Oberburg

Passau Drei-Flüsse-Stadt

Gegen 14 Uhr bin ich dann zurück zum Hauptbahnhof und habe das Shuttle nach Engelhartszell genommen.

 

Die Stopps der Donau-Kreuzfahrt

Eins muss ich an dieser Stelle nochmal erwähnen: Die Stopps dieser Donau-Kreuzfahrt entsprechen nicht den regulären Halteorten. Das liegt in den Corona-Regularien begründet, die uns leider in manchen Ländern das Halten untersagt haben. Wundere dich also bitte nicht, wenn du eine Fahrt buchen möchtest und keine findest, die an denselben Städten ankert wie das bei unserer der Fall war.

 

Ablegesteig: Engelhartszell

Die Donau-Kreuzfahrten von A-Rosa starten aus dem österreichischen Dorf Engelhartszell.

A-Rosa in Engelhartszell

Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel begann die Auslaufmusik zu spielen und von Deck beobachteten wir, wie unser Schiff, die A-ROSA Riva, zum ersten Mal die Dockstation verließ.

Das erste Highlight folgte sogleich: Die Donauschlinge! Eigentlich heißt dieses Naturwunder, bei dem sich der Fluss in einer 180 Grad-Wende durchs Tal windet, Schlögener Schlinge. Aber unter Touristen ist sie vor allem als Donauschlinge bekannt.

Im Anschluss blieb Zeit, das Schiff zum ersten Mal zu erkunden: Die Lounge, das Restaurant, das Sonnendeck. Der Ruheraum und die Sauna waren zwar leider aus gegebem Anlass nur nach vorheriger Reservierung und von maximal drei Personen zu nutzen, hatten aber einen fantastischen Panoramablick.

Auch meine Kabine konnte ich nun in Ruhe begutachten. Ich hatte einen französischen Balkon, sodass ich direkt beim Aufwachen auf die vorbeischauende Landschaft blicken konnte.

A-Rosa Kabine

 

Erster Stopp: Wien

Am nächsten Morgen wachte ich früh auf und hatte ihn endlich wieder: diesen wundervollen Blick nach draussen, wenn man auf einem Schiff ist und das Land an einem vorbeizieht.

Im Laufe des Vormittags kamen wir in Wien an. Dort war ich bereits 2011 schon einmal und noch einmal 2017. Trotzdem hatte ich Lust auf einen Rundgang durch die Altstadt mit der Hofburg und dem Stephansdom und den ganzen Klassikern. Also habe ich mir ein Tagesticket in der ÖBB gekauft – die U-Bahnstation ist keine 10 Minuten zu Fuß vom Anleger – und mich auf den Weg gemacht.

Karlskirche Wien

Am Abend habe ich noch einen kurzen Ausflug zum Prater gemacht, der nur eine U-Bahnstation vom Anleger entfernt ist und den ich noch gar nicht kannte. Leider fing es an zu regnen wie aus Eimern. Aber es war trotzdem schön und er ist viel größer als ich es mir vorgestellt hatte.

 

Zweiter Stopp: Hainburg an der Donau

Eigentlich ist der zweite Stopp dieser Tour Budapest. Da aber wegen Corona aktuell alles ein bisschen anders ist und wir leider in Ungarn und in der Slowakei gar nicht halten durften, haben wir am Tag nach Wien einen Stopp in Hainburg an der Donau eingelegt. Ein bisschen Flexibilität gehört in diesen Zeiten einfach dazu.

Hainburg ist ein wunderschöner, kleiner Ort, der von zwei Hügeln umgeben ist, die etwa gleich hoch sind. Der eine ist der Schlossberg, auf dem du eine Ruine aus dem Mittelalter bewundern kannst. Das andere ist mehr so eine Art Tafelberg. Wir haben uns entschieden auf den Schlossberg zu wandern und waren so begeistert von der Aussicht, dass wir fast die Zeit vergessen hätten und uns auf dem Rückweg ein bisschen sputen mussten.

Barbara in Hainburg

Von Hainburg sind es übrigens nur etwa 15 Minuten bis nach Bratislava. Deswegen wurde auch ein Busausflug dorthin angeboten. Allerdings nur für Geimpfte.

 

Dritter Stopp: Vukovar

Im kroatischen Vukovar lebten schon immer verschiedene Ethnien, darunter eine große Zahl von Kroaten und Serben. Daher war die Stadt während des Krieges zwischen den Kroaten und der serbisch dominierten jugoslawischen Nationalarmee Anfang der 1990er Jahre einer der Hauptschauplätze. Die dreimonatige Belagerung der Stadt im Jahr 1991 und die anschließende Besetzung durch Serbien zerstörten oder beschädigten einen Großteil der Infrastruktur der Stadt und führten zu einem Massaker an der kroatischen Bevölkerung. Heute ist die gesamte Stadt ein Denkmal für den blutigen Krieg. Daher wurden die Zeichen des Krieges auch bewusst nicht entfernt, Gebäude nicht renoviert oder neu aufgebaut. Stattdessen ist hier ein Mahnmal entstanden, das die Gräuel der Vergangenheit dokumentiert, damit sie nicht in Vergessenheit geraten.

Vukovar

 

Vierter Stopp: Belgrad

Belgrad (serbisch: Београд, Beograd) bedeutet übersetzt die „Weiße Stadt“ und es ist die Hauptstadt der Republik Serbien. Die A-Rosa ankert hier unweit des Parks Kalemegdan mit der Festung von Belgrad, sodass es sich anbietet, hier den Rundgang zu beginnen, wenn du auf eigene Faust losziehst. Von hier ist es nur ein Katzensprung bis zur Innenstadt, die von verschiedenen Architekturstilen geprägt ist.

Belgrad

 

Eisernes Tor

Das Eiserne Tor ist eine Schlucht an der Donau. Es bildet einen Teil der Grenze zwischen Serbien im Süden und Rumänien im Norden. Es umfasst eine Strecke von 134 Kilometern. An dieser Stelle der Donau trennt der Fluss die Südkarpaten von den nordwestlichen Ausläufern des Balkangebirges. Die rumänische Seite der Schlucht bildet den Naturpark Eisernes Tor, während auf der serbischen Seite der Đerdap-Nationalpark liegt.

Dieser Abschnitt der Donau galt lange der als der gefährlichste und durfte nur von sehr erfahrenen Kapitänen befahren werden. 1972 wurde dann das Kraftwerk Eisernes Tor 1 gebaut, das bis heute das leistungsstärkste Laufkraftwerk der Donau ist.

Mit dem Eisernen Tor verändert sich auch die Landschaft: Sie wird rauher und ursprünglicher. Für viele gilt dieser Teil als der schönste Abschnitt der Donau.

Eisernes Tor

 

Fünfter Stopp: Rousse

Rousse ist der einzige Stopp in Bulgarien auf dieser Donau-Kreuzfahrt. Auch hier ankert das Schiff unweit der Innenstadt, sodass du sie im Alleingang erkunden kannst. Das Highlight der Stadt ist jedoch der Fernsehturm, zu dem du ca. zwei Stunden laufen müsstest. Deswegen habe ich mich entschieden, den Tag einfach mit Bummeln zu verbringen. Das machen hier übrigens auch viele Rumänen, die von der anderen Donau-Seite hierher kommen, weil Essen, Trinken und Shopping hier günstiger sind.

Rousse

 

Donau-Stromkilometer 0

Dann ist der östlichste Punkt erreicht: Morgens um 6 Uhr sind wir in Sulina angekommen, wo der Sulinakanal ins Schwarze Meer mündet. Hier befindet sich damit der Stromkilometer 0 – eines der absoluten Highlights der Donau-Kreuzfahrt. Das Aufstehen um 5 Uhr hat sich also definitiv gelohnt. Schon zu byzantinischer und später genuesischer und türkischer Zeit war Sulina ein wichtiger Fluss- und Seehafen. Allerdings verlor es im 20. Jahrhundert stark an Bedeutung.

Wir haben hier leider nicht gehalten, sondern nur diesen wundervollen Sonnenaufgang in Begleitung von ein paar Pelikanen erleben dürfen. Dann ging es wieder westwärts zum nächsten Halt: Tulcea!

Sonnenaufgang bei Sulina Donau Flusskilometer 0

 

Sechster Stopp: Tulcea bzw. das Donau-Delta

Tulcea an sich haben wir leider gar nicht gesehen. Denn von hier starten die Boote ins Donau-Delta.

Das Wasser der Donau fließt gut 2850 Kilometer von ihrer Quelle im Schwarzwald bis ins Schwarzen Meer. Die Mündung ins Schwarze Meer hatten wir bereits am frühen Morgen gesehen. Aber das nächste Highlight ließ nicht auf sich warten: Denn im rumänisch-ukrainischen Grenzgebiet verlaufen zahlreiche kleine Flussarme zu einem riesigen Flussdelta. Dem zweitgrößten Europas, um genau zu sein. Nicht weniger als 5000 Quadratkilometer warten hier mit Auwäldern, Seitenarmen, Seen und Europas größtem Schilfrohrgebieten. Das Donaudelta ist kleines, ökologisches Weltwunder.

Graureiher

Graureiher im Donau-Delta

Fliegender Graureiher

Pelikane im Donau-Delta

Hier nisten riesige Vogelkolonien: Hier bekommst du Reiher, Kormorane und sogar Pelikane vor die Linse! Das ist ein einzigartiges Erlebnis, das auch mich begeistert hat.

 

Siebter Stopp: Bukarest

Bukarest liegt gut 60 Kilometer von dem Ankerplatz der A-Rosa Riva entfernt. Das heißt, dass du bei diesem Stopp nicht einfach losziehen kannst. Du musst auf jeden Fall eine Tour buchen, um dir Bukarest anzuschauen. Ich würde dir die Tour „Bukarest auf eigene Faust“ empfehlen. Dabei hast du zwar nur den Transfer, kannst aber dann selbst entscheiden, was du dir anschaust.

Ich hatte die geführte Tour, die zwar das Parlament mit einschließt, aber dafür gab es danach eine reine Bustour. Wir konnten leider nicht aussteigen, was natürlich erstens doof ist, wenn du Fotos machen möchtest und zweitens, wenn du eine Stadt erleben möchtest. Auch wenn es nur für wenige Stunden ist.

Bukarest Parlament

Bukarest

 

Achter Stopp: Donji Milanovac

Donji Milanovac ist ein kleines Dorf am Rande des Đerdap National Park. Der Stopp eignet sich super, um einfach mal die Beine zu vertreten und ein paar hübsche Fotos zu machen. Wenn du große Erkundungstouren machen möchtest, wirst du hier jedoch enttäuscht. In 10 Minuten bist du einmal durch den ganzen Ort gelaufen und das Highlight ist die Dorfkirche.

Donji Milanovac

 

Panoramafahrt durch Budapest

Budapest ist für mich eine der schönsten Städte Europas, weswegen die Panoramafahrt für mich auch ein absolutes Highlight der Donau-Kreuzfahrt war. Da wir leider nicht in Ungarn halten durften, mussten wir uns mit einer langsamen Durchfahrt begnügen. Das war jedoch auch wunderschön und um dem ganzen noch einen zusätzlichen Hauch des Besonderen zu geben, gab es traditionelles Lángos auf dem Sonnendeck – eine ungarische Spezialität.

Budapest

Barbara in Budapest

 

Durch die Wachau

Die Wachau ist das Donautal zwischen Krems und Melk. Im Jahr 2000 wurde sie als Kulturlandschaft in die Liste des UNESCO Weltkultur- und -naturerbes aufgenommen. Durch diese atemberaubende Landschaft mit Weinbergen, bunten Dörfern und grünen Hügeln fuhren wir an unserem letzten Nachmittag. Dazu gab es Marillenknödel.

Dürnstein

 

Neunter Stopp: Linz

Der letzte Stopp war Linz. Die Stadt, die 2009 europäische Kulturhauptstadt war, steht normalerweise nicht auf dem Plan der Donau-Kreuzfahrt bis ins Delta. Da wir aber mehrere Ziele ausfallen lassen mussten, hat A-Rosa dieses Ziel freundlicherweise hinzugefügt. Von hier ist es nicht weit nach Melk, sodass ein kostenfreier Transfer am Morgen angeboten wurde, während man am Nachmittag an einer Stadtführung in Linz teilnehmen konnte. So wurden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Ich hatte mich sehr über den unplanmäßigen Stopp gefreut, da ich noch nie in Linz war und viel Gutes gehört hatte. Leider kam es dann spontan anders als erwartet (mehr dazu im nächsten Absatz), sodass ich leider nur einen Spaziergang von ca. einer Stunde durch die Altstadt machen konnte.

Linz Marktplatz

Linz

 

Abreise aus Linz

Natürlich hat die Fahrt nicht in Linz geendet – also an einem anderen Ort als dem Ausgangspunkt. Die A-Rosa Riva ist zurück nach Engelhartszell gefahren. Jedoch waren ab dem Folgetag, unserem eigentlichen Abreisetag, Lokführerstreiks in ganz Deutschland angekündigt und auch meine Rückfahrt mit dem Zug war gestrichen worden. Deswegen hatte ich mich dazu entschlossen, bereits aus Linz abzureisen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedete ich mich also schon einen Tag früher als geplant von der A-Rosa Riva, der Crew und den Passagieren.

Mein Reise-Equipment

Da ich auch immer wieder gefragt werde, wie und mit was ich auf Reisen gehe, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

 

Rucksäcke und Koffer

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise den passenden wählen kann. Am liebsten reise ich mit meinem Equipment von Osprey. Auch auf der Donau-Kreuzfahrt hatte ich den Osprey Sojourn 60* dabei, meinen größten Koffer, in den ich wirklich alles reinbekomme.

Also Rucksack hatte ich den Osprey Arcane Rolltop* dabei.

Dazu nutze ich momentan mit Vorliebe den Elias von Johnny Urban aus recyceltem Altplastik. Der ist zwar klein, aber es geht erstaunlich viel rein und für Tagesausflüge ist das mehr als ausreichend. Außerdem finde ich, er sieht total super aus.

Barbara mit Johnny Urban Rucksack

 

Kleidung und Schuhe

Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Auf der Donau-Kreuzfahrt hatte ich allerdings eher schicke Kleidung als Wandersachen dabei. Außerdem hatte ich mehrere Sport-Outfits von Stronger dabei, die ich sowohl bei den Landgängen als auch beim morgendlichen Yoga tragen konnte.

Barbara beim Morgen-Yoga auf der Donau-Kreuzfahrt mit der A-Rosa Riva

 

Kamera

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6500*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*, aber momentan nutze ich auch ganz viel mein 18-135mm Objektiv*. Das ist zum Reisen ideal, wenn du nicht ständig das Objektiv wechseln möchtest. Fürs Donau-Delta empfehle ich dir aber definitiv noch ein Teleobjektiv. Ich war mit meinen 135mm nicht sehr zufrieden und würde dir raten, ein Objektiv mit mindestens 200mm mitzunehmen.

 

Mein Fazit zur Donau-Kreuzfahrt bis ins Donau-Delta mit A-Rosa

Die Donau-Kreuzfahrt bis ins Donau-Delta war wirklich ein Traum! Auch wenn mit Bratislava und Budapest zwei der schönsten Ziele ausgefallen sind, kann ich immer noch mit Fug und Recht sagen, dass hier ein Highlight das andere abgeklatscht hat. Daher würde ich die Donau-Kreuzfahrt noch einmal machen und hoffe, dass die A-ROSA mich bald wieder an Board eines ihrer Schiffe begrüßt.

Deine Barbara

*Offenlegung*

Die A-ROSA war so freundlich, mich auf diese Donau-Kreuzfahrt einzuladen. Eine finanzielle Vergütung habe ich dafür nicht erhalten. Meine Meinung ist davon nicht beeinflusst und bleibt meine eigene.

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Bingen – Rhein-Romantik zwischen Reben und einer Heiligen

Bingen – Rhein-Romantik zwischen Reben und einer Heiligen

Bingen – Rhein-Romantik zwischen Reben und einer Heiligen

Bingen steht für Rhein, Romantik und Reben… Und da die Stadt sich auf diese Art als perfektes Ausflugsziel im Sommer präsentiert, habe ich Bingen besucht. Außerdem hatte ich bereits während meines Tagestrips nach Rüdesheim den Mäuseturm in Erinnerung gerufen bekommen. Und so wollte ich nochmal in die Gegend, aber dieses Mal näher heran an das Binger Wahrzeichen!

Bingen Burg Ehrenfels

 

Bingen am Rhein

Bekannt ist Bingen für den sagenumwobenen Mäuseturm, die Landesgartenschau und die Heilige, die hier ein Kloster bauen ließ: Hildegard von Bingen. Der Name stammt wohl von dem keltischen Wort bingium, das so viel wie „Loch im Fels“ bedeutet. Dies bezog sich vermutlich auf die Untiefe, die direkt hinter dem Mäuseturm wartet und auch als Binger Loch bekannt ist.

Bereits als die Römer hier waren, war Bingen ein bedeutsamer Ort: Von hier verlief die sogenannte Ausoniusstraße – eine Militärstraße, die Trier und Bingen mit einander verband.

Heute ist Bingen ein beliebtes Ausflugsziel. Ob Lustwandeln auf dem Kulturufer, Wandern auf den Spuren von Hildegard von Bingen oder mit dem Boot die Rheinromantik genießen… Bingen hat so einiges zu bieten!

 

Bingen Sehenswürdigkeiten

Wenn du die Stadt mit ihren Sehenswürdigkeiten besser kennenlernen möchtest, gehören diese Orte auf jeden Fall auf deine Bucket List.

Barbara in Bingen

 

Binger Mäuseturm

Auf der kleinen Rheininsel vor Bingen befindet sich ein Turm mit dem Namen Mäuseturm, um den sich Legenden ranken. Eine kleine Befestigungsanlage gab es hier jedoch wohl bereits zu den Zeiten der Römer. Als dann jedoch die Franken herrschten, verfiel sie immer mehr.

Im 10. Jahrhundert erbaute der Erzbischof von Mainz Hatto II. den Binger Mäuseturm als Wachturm. Dieser soll während einer Hungersnot den Armen die Hilfe verwehrt haben und, als sie weiter um Korn aus seinen gefüllten Kammern bettelten, soll er sie eingesperrt haben und das Gebäude in Brand setzen lassen. Er soll die Schreie höhnisch kommentiert haben: „Hört ihr die Kornmäuslein unten pfeifen?“

Der Sage nach tauchten daraufhin unzählige Mäuse auf, vor denen er mit dem Schiff zum Mäuseturm floh. Doch auch dort erschienen die kleinen Nager und fraßen den Bischof bei lebendigem Leibe auf. Das ist die Legende um den Namen des Mäuseturms. Dieser ist jedoch erst 1516 erstmals belegt, also 500 Jahre nach dem Tod des Bischofs.

Der Turm wurde 1689 zerstört und erst 1855 als Signalturm für die Schifffahrt wieder errichtet.

Binger Mäuseturm

 

Burg Klopp

Das frühere Bingium hatte deutlich geringere Ausmaße als das heutige Bingen. Es passte auf den Kloppberg, den Berg, auf dem bis heute die Burg thront. So war quasi der ganze Berg Teil einer Verteidigungsanlage. Diese fiel jedoch bereits im Jahre 355, woraufhin auf dem Berg immer wieder Burgen gebaut, aber auch zerstört wurden.

Der Name Burg Klopp taucht 1282 zum ersten Mal auf. Sie wurde mehrfach zerstört und nach dem pfälzischen Erbfolgekrieg 1689 wurde sie zunächst nicht wieder aufgebaut. Als Ruine wurde sie zu einem beliebten Ausflugsziel in der Zeit der Rheinromantik.

Der Kölner Reeder und Kaufmann Ludwig Maria Cron erwarb die Ruine 1853 und baute sie wieder auf. Seit 1897 ist sie im Besitz der Stadt Bingen. Heute ist die Burg eines der schönsten Wahrzeichen der Stadt.

Burg Klopp

Turmbesteigung:
April bis Oktober, 8:00 bis 18:00 Uhr

 

Basilika Sankt Martin

An der Stelle, an der heute die Basilika Sankt Martin steht, stand in der Antike ein römischer Tempel. St. Martin wird 793 in einem Schenkungsverzeichnis der Abtei Lorsch erstmals urkundlich erwähnt. 883 wird die Kirche jedoch zerstört und erst 1220 wieder eingeweiht. Auch diese Kirche wurde zerstört. Und zwar 1403 von einem Brand, der die ganze Stadt verwüstete. Nur dreizehn Jahre später wird allerdings eine neue errichtet und knapp 100 Jahre später wird der sogenannte Barbarabau als Pfarrkirche zu der Stiftskirche hinzugefügt.

Blick auf die Basilika St Martin und das Rheintal

1930 erhielt die Kirche den Titel einer päpstlichen Basilika verliehen.

Öffnungszeiten
Mo., Mi., Do. und Fr.: 8:00 – 17:00 Uhr
Di., Sa. und So.: 8:00 – 20:00 Uhr

Museum am Strom

Das Museum am Strom wartet am Kulturufer und quasi am Eingang zum oberen Mittelrheintal, dem UNESCO Weltkulturerbe. Hier werden 2000 Jahre Geschichte und Kultur am Rhein lebendig.

Das Museum, das sich im historischen Elektrizitätswerk von 1889 befindet, widmet sich mit Dauerausstellungen in erster Linie drei Themen: Hildegard von Bingen, der Rheinromantik und der Geschichte der Stadt.

Museum am Strom

Auch der sogenannte Hildegarten ist Teil des Museums. Hier wachsen viele Heilpflanzen, mit denen sich bereits Hildegard von Bingen auseinander gesetzt und darüber mehrere Werke verfasst hat.

Hildegarten

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr

Eintritt 3 Euro für Erwachsene

 

Rochuskapelle

Südöstlich von Bingen wartet auf dem Rochusberg die Rochuskapelle. Bereits 1666 wurde an dieser Stelle eine Kapelle errichtet, die dem Heiligen Rochus, dem Schutzheiligen der Pestkranken, geweiht war. Diese brannte jedoch im 18. Jahrhundert nieder, weswegen zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine neue gebaut wurde.

Der Kirchweihe wohnte übrigens sogar Johann Wolfgang Goethe bei.

1889 brannte nach einem Blitzeinschlag allerdings auch diese Kirche nieder, die von 1891 bis 1895 wieder neu errichtet wurde. Die Reliquien von Hildegard von Bingen konnten zum Teil vor dem Feuer gerettet werden, sodass sie sich noch heute im Sockel des Altars befinden.

 

Binger Kulturufer

Vom 18. April bis 19. Oktober 2008 fand die Landesgartenschau Rheinland-Pfalz in Bingen statt. Dafür wurde das Rheinufer zwischen der Autofähre und dem früheren Bahnhof Bingerbrück neu gestaltet. Dieser umgestaltete Abschnitt, der über fast drei Kilometer verläuft, wird seit Anfang 2010 als Kulturufer Bingen bezeichnet.

Karte Binger Kulturufer

Es besteht aus mehreren Teilen: dem Hafenpark bzw. der Gartenstadt, der Hindenburganlage, dem Rhein-Nahe-Eck und dem Park am Mäuseturm. Hier kannst du wunderbar flanieren oder auch einfach nur den Ausblick genießen.

Ausblick vom Kulturufer

Alter Kran am Kulturufer

Binger Kulturufer

Binger Mäusepark

 

Drususbrücke

Die Drususbrücke ist eine der ältesten Steinbrücken Deutschlands. Sie besteht aus sieben Bögen und beherbergt sogar eine Brückenkapelle. Sie wurde vermutlich um das Jahr 1000 herum errichtet.

Auch wenn Drusus ein römischer Feldherr war, ist es nicht wahrscheinlich, dass es zuvor an gleicher Stelle einen römischen Bau gegeben hat.

 

Kaiser-Friedrich-Turm

Vom Kaiser-Friedrich-Turm hast du eine herrliche Rund-um-Sicht und das bereits seit 1888. Es war schon länger im Gespräch auf dem Drususberg einen Holzturm zu errichten, doch die Kasse der Stadt war leer. Der Bürgermeister der Stadt hatte verfügt, dass nach seinem Tod 10.000 Mark aufgewendet werden sollten, um einen Turm aus Basalt-Lava und Sanstein zu bauen. So entstand der Kaiser-Friedrich-Turm.

Den Namen erhielt der Turm von Kaiser Friedrich III, der auch als 99 Tage Kaiser bekannt ist. Länger dauerte seine Amtszeit nicht an. Da aber wohl genau während dieser drei Monate der Turm fertig geworden war, wurde er nach dem Kaiser benannt.

Im Winter ist der Turm aus Sicherheitsgründen geschlossen.

 

Hildegard von Bingen

Bingen war die wichtigste Wirkungsstätte von Hildegard von Bingen. Sie wurde 2012 von Papst Benedikt XVI. offiziell in den Status einer Heiligen und dann einer Kirchenlehrerin erhoben. Erste Anträge auf Heiligsprechung gab es jedoch bereits im 13. Jahrhundert und ihre Verehrung stand in keinster Weise der einer Heiligenverehrung nach. Mehr zu ihrem Leben kannst du hier nachlesen: Wer war Hildegard von Bingen?

Wenn du noch mehr über sie wissen möchtest, schau doch mal im Museum am Strom vorbei. Dort gibt es eine ganze Abteilung über die Heilige inklusive einer multimedialen Ausstellung.

Weitere Tipps

Hier habe ich dir noch ein paar weitere, hoffentlich hilfreiche Tipps zusammengefasst, die dir den Aufenthalt in Bingen verschönern sollen.

Schiffahrt in Bingen

Vor allem als Kind und Jugendliche habe ich mit dem Rheingau und mit Rheinhessen in erster Linie Schiffsrundfahrten verbunden. An den Burgen entlang, zur Loreley oder nach Bacharach… Hier kannst du romantische und interessante Rundfahrten zu jeder Jahreszeit erleben.

Hier kannst du im Voraus schauen, welche Touren es gibt und bei Bedarf auch gleich buchen: Bingen-Rüdesheimer.

Bingen Schifffahrt

Wandern in Bingen

Auch Wanderer werden in Bingen auf ihre Kosten kommen. Es gibt viele Wanderwege – lange wie kurze. Ein paar habe ich dir mal zusammengestellt:

 

Veranstaltungen in Bingen

Wenn du Bingen auf ganz besondere Art erleben möchtest, dann plane deinen Besuch doch während einer der folgenden Veranstaltungen:

  • Binger Winzerfest 
  • Binger Sektfest
  • Bingen swingt 
  • Binger Open Air Festival
  • Nacht der Verführung
  • Rhein in Flammen Bingen
  • Kulturuferfest
  • Rochusfest
  • Hildegard-Herbst
  • Binger Weihnachtsrock

     

    Hotels in Bingen

    Wenn du nicht nur einen Tagesausflug nach Bingen machen möchtest, sondern länger in der schönen Gegend bleiben möchtest, schau doch mal auf Booking vorbei. Da gibt es Hotels in jeder Preiskategorie, sodass für jeden etwas dabei sein sollte:

    Hotels in Bingen*

     

    Blogposts zu Bingen

    Wenn du nun noch mehr Input und verschiedene Perspektiven zu Bingen lesen möchtest, schau doch mal bei meinen Bloggerkollegen vorbei:

      Weitere Ausflugsziele in der Nähe

      Wenn du gerne wandern gehst und andere Regionen erkunden willst, kann ich empfehlen, dir den Odenwald, den Spessart oder den Taunus anzuschauen. Zu diesen Regionen werden noch weitere Blogposts folgen.

      Eine gemischte Liste aus Ausflugsorten, Fotospots und Zielen für kleine Städtetrips habe ich dir hier zusammengestellt:

      • Burg Rheinstein: Gegenüber von Assmannshausen liegt die Burg Rheinstein in der Gemeinde Trechtingshausen. Sie gilt als eine der schönsten Burgen im UNESCO Weltkulturerbe Mittelrheintal.
      • Geisenheim: In Geisenheim wartet das Schloss Johannesberg.
      • Eltville am Rhein: Eltville gilt als Wein-, Sekt- und Rosenstadt, hat gleich zwei Burgen am Rhein und eine wunderschöne Altstadt.
      • Kloster Eberbach: Das Kloster Eberbach ist eines der bedeutendsten Klöster Europas und eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Bauten. Es diente auch als Kulisse für diverse Filme wie zum Beispiel für der Name der Rose.
      • Wiesbaden: Die Landeshauptstadt von Hessen ist als Stadt der heißen Quellen und als Weltkurort bekannt. Hier erwarten dich historische Bauten, prachtvolle Grünanlagen und zahlreiche Museen.
      • Mainz: Die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz sagt von sich selbst, dass es für Lebenslust am Rhein steht. Hier kannst du in 2.000 Jahre Kultur eintauchen, auf den Spuren des Buchdrucks wandeln oder einfach die Sehenswürdigkeiten genießen.
      • Loreley: Eigentlich ist die Loreley nur ein ca. 130 Meter hoher Schieferfelsen bei St. Georgshausen. Doch um ihn rankt der Mythos eines Mädchens, der ihn berühmt gemacht hat. Außerdem ist das Tal seit 2002 UNESCO Welterbestätte.
      • Koblenz: In Koblenz fließen Mosel und Rhein zusammen. Teile der Stadt gehören außerdem zum UNESCO-Welterbe. Seit 2002 bildet sie mit ihren Kulturdenkmälern das nördliche Tor zum Oberes Mittelrheintal. Koblenz gehört zu den Perlen am Rhein.

      Meine Ausstattung

      Ich werde immer wieder gefragt, mit was für einer Ausstattung ich auf meinen Touren unterwegs bin. daher hier nun eine kleine Erläuterung zu diesem Thema.

      Rucksäcke

      Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke, aus denen ich jeweils für den Ausflug den passenden wählen kann. Gerne verwende ich auf Wanderungen zum Beispiel einen meiner Osprey-Rucksäcke – entweder den DaylitePlus oder den Sylva. Die sind klein genug, um mich nicht zu stören, aber groß genug, um das Wichtigste für die Tagestour greifbar zu haben. Mit den zwei seitlichen Taschen habe ich außerdem Wasser immer griffbereit. Dank der verschiedenen Bereiche kann ich mein Kamera-Equipment von den anderen Dingen wie einer Powerbank und Snacks trennen. Auch in Bingen hatte ich einen Osprey-Rucksack dabei: den Osprey Arcane*.

      Barbara in Bingen mit Osprey Rucksack

      Bei Foto-Touren habe ich aktuell auch oft meinen neuen Fotorucksack von K&F Concept* dabei, der mehr Schutz für mein Foto-Equipment bietet, aber trotzdem noch Platz für zum Beispiel Snacks und eine kleine Flasche Wasser bietet. Seitlich kann ich ein Stativ anbringen, was super praktisch ist. Alternativ habe ich auch noch den CADeN-Kamerarucksack*. Der ist nochmal größer, aber auch wuchtiger und schwerer.

       

      Kleidung und Schuhe

      Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Als Wanderschuhe habe ich zum Beispiel diese wasserdichten Schuhe, die mir auch viel Halt bieten: Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*. Auch Jacken, Wanderleggins und zum Beispiel mein Stirnband* habe ich bei Decathlon gekauft.

       

      Kamera & Stativ

      Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6500*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

       

      Mein Fazit zu Bingen

      Bingen ist eine wirklich hübsche Stadt, die für einen City Trip oder einen Wanderausflug viel zu bieten hat. Ich persönlich liebe es, einfach an der Promenade entlangzuflanieren und den Ausblick übers Wasser zu genießen. Das kannst du in Bingen ganz wunderbar! Außerdem hat mir persönlich gut gefallen, dass die Kosten (für z. B. Parken, Toilettenhäuschen, etc.) deutlich humaner sind als im gegenüber gelegenen Rüdesheim.

      Warst du vielleicht auch schon einmal in Bingen? Dann berichte mir davon in den Kommentaren!

      Deine Barbara

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      DER MAINZER SAND

      Blick auf den Rhein

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      WANDERN IN DEN RHEINAUEN

      Der Schinderhannes Steig – Qualitätsweg im Naturpark Taunus

      Der Schinderhannes Steig – Qualitätsweg im Naturpark Taunus

      Der Schinderhannes Steig – Qualitätsweg im Naturpark Taunus

      Nachdem ich letztes Jahr zu Beginn der Pandemie anfing, meine Heimat zu erwandern, war es nur eine Frage der Zeit, bis ich auf den Schinderhannes Steig stoßen sollte. Er beginnt sogar in Kelkheim – meinem Heimatort – und führt über Schloßborn bis hinter Schmitten. In beiden Orten habe ich mal jeweils drei Jahre gelebt. Da werden Kindheitserinnerungen wach! Komm also mit mir auf eine Entdeckungstour und lass dich für diese Mehrtageswanderung inspirieren!

      Schinderhannes Steig Wegweiser

      Der Schinderhannes Steig

      Der Schinderhannes Steig wurde nach dem Limeserlebnispfad als zweiter Qualitätswanderweg des Naturparks Taunus im Frühling 2014 eingerichtet. Vom Gimbacher Hof über Eppstein, Glashütten und den Taunuskamm geht es zur Kirchenruine Landstein in Weilrod. Startpunkt der Wanderung sind der Gimbacher Hof bzw. die Kirchenruine Landstein – je nachdem in welche Richtung du laufen möchtest.

      Hier die Eckdaten auf einen Blick:

      Gesamtlänge

      39,3 Kilometer

      Dauer

      4 Tage

      )

      Höhenmeter

      1.220 Meter

      Höchster Punkt

      700 Meter

      Der Wanderweg ist nach Johannes Bückler benannt, der in der Bevölkerung auch gerne mal Robin Hood des Taunus genannt wird. Leider findet man entlang des Weges keine Informationen dazu, inwiefern die Strecke mit dem berühmt berüchtigten Räuber zusammenhängt. Aber was hat es mit diesem Mann überhaupt auf sich?

       

      Johannes Bückler – Der Schinderhannes

      Johannes Bückler wurde vermutlich 1779 geboren und stammte aus einer Familie von Scharfrichtern und Abdeckern. Die beiden Berufe gingen früher oft Hand in Hand, da Scharfrichter von ihrem Henkerdasein allein meist nicht leben konnten. Also haben sie zusätzlich als Abdecker gearbeitet. Das heißt, sie haben sich um die Entfernung und Weiterverarbeitung von Tierkadavern gekümmert. Abdecker wurden im Volksmund auch Schinder genannt. Daher der Spitzname Schinderhannes.

      Aber um Johannes Bückler ranken auch zahlreiche Mythen.

       

      Wirklichkeit und Legenden

      Es ist historisch belegt, dass Johannes Bückler, der Schinderhannes, ein Schwerverbrecher war. Dem gegenüber stehen Legenden, Bücher und auch Filme, in denen ein ganz andere Bild von ihm gezeichnet wird: das Bild eines Robin Hood. Eines Mannes, der den Reichen das Geld nahm und es den Armen schenkte. Bis heute scheiden sich die Geister, wenn es um den Schinderhannes geht. Beide Seiten sind heute Teil des kulturellen Erbes des Taunus.

      Der Schinerhannes war selbst als Lehrjunge bei einem Abdecker tätig. Allerdings geriet er schon früh auf die schiefe Bahn: Er bestahl seinen Meister und erhielt eine öffentliche Prügelstrafe. Er beging immer gewagtere Verbrechen, kam sogar ins Gefängnis, und beging dann auch Raubüberfälle. Quellen belegen, dass er nicht nur reiche Kaufleute, sondern auch arme Menschen überfiel.

      Im Alter von nur 23 Jahren wurde er jedoch festgenommen und im Folgejahr nach einem aufsehenerregenden Prozess mit 19 Räuberkumpanen in Mainz hingerichtet.

       

      Das Schinderhannes-Museum

      In Waldems-Steinfischbach in den Räumen des Gasthauses „Zum Schinderhannes“ wartet das Schinderhannes-Museum. Es liegt etwa sieben Kilometer vom Steig entfernt. Das Restaurant mit dem Namen des Räuberhauptmanns zeigt Bilder und Dokumente, die das Leben des Schinderhannes beschreiben. Ein runder Stammtisch steht in der Gaststube, der aus einem ganz besonderen Material gefertigt ist: Nämlich aus der Schinderhannes-Eiche. Unter dieser 400 Jahre alten Eiche soll der Schinderhannes sein Diebesgut an seine Bande verteilt haben. Sie ist 1975 umgefallen.

      Zum Schinderhannes, Camberger Straße 1, 65529 Waldems-Steinfischbach

       

      Der Weg

      Der Weg ist in vier Etappen geteilt. Ich selbst bin ihn in fünf Etappen gelaufen, weil es an einem Tag viel zu heiß war, um weiter zu wandern und am anderen anfing zu regnen. So ist das manchmal. Aber ich wohne ja ganz in der Nähe, sodass ich mich ganz einfach abholen lassen oder mit dem Bus zurück zu meinem Auto fahren konnte.

      Der Naturpark Taunus hat die Etappen folgendermaßen eingeteilt: Kelkheim – Eppstein, Eppstein – Schloßborn, Schloßborn – Gasthof Rotes Kreuz, Rotes Kreuz – Weilrod. Natürlich kannst du den Weg genauso laufen. Allerdings gibt es weder in Schloßborn, noch am Gasthof Roten Kreuz Übernachtungsmöglichkeiten. Das geht also nur, wenn du – so wie ich – die Möglichkeit hast abgeholt zu werden oder mit dem Bus zu deinem Auto zurückfahren möchtest, um dann zu deiner Unterkunft zu fahren. Ich persönlich finde ich es schöner, wenn ich auch am Weg direkt übernachten kann.

      Deswegen habe ich für dich eine neue Einteilung vorgenommen, an die du dich aber natürlich nicht halten musst: Kelkheim – Eppstein (9 Kilometer) – Glashütten (13 Kilometer) – Schmitten (15 Kilometer) – Weilrod (8 Kilometer). So hast du an deinem Etappenziel immer eine Unterkunft. Der einzige Nachteil an dieser Einteilung ist, dass du in Schmitten vom Weg runter musst, weil er eigentlich nicht durch den Ort hindurch führt. So hast du natürlich ein paar Kilometer mehr Strecke. Dafür ist Schmitten mit der alten Felsenkirche tatsächlich den Umweg wert.

      Am Ende kannst du natürlich den Weg so laufen, wie es für dich am besten ist.

       

      Etappe 1

      Los geht’s am Gimbacher Hof in Kelkheim, von wo du den Feldberg in der Ferne sehen kannst. Der Gimbi, wie er im Volksmund genannt wird, ist ein Bauernhof mit Reitstall und sehr gutem Restaurant. Hier bin ich als Kind häufig gewesen. Vor der Wanderung kannst du dich hier nochmal mit Blick auf Kelkheim und die Ausläufer des Taunus stärken. Der Weg führt dich weg vom Hof in den Wald hinein. Hinter einer kleinen Schranke verläuft ein Forstweg. Nach einigen Hundert Metern gelangst du an den Lehrpfad der Waldjugend, der dich zur Gundelhard bringt.

      Blick auf den Feldberg

      Vom Gimbacher Hof zur Gundelhard

      Im Wald in Kelkheim

      Waldlehrpfad Kelkheim

      Die Gundelhard ist ebenfalls ein Gasthof und ist ein lokaler Tourismusmagnet. Wanderer, Radfahrer und jeder, der bei Sonnenschein in Kelkheim und Umgebung einfach mal raus will, kommt für Speis und Trank hierher. An weitläufigen Wiesen vorbei, die einen atemberaubenden Blick ins Tal und auf den Bahá’i-Tempel in Langenhain bieten, geht es Richtung Eppstein durch den Wald.

      Das Bahai Haus von der Gundelhard

      Nach etwa drei Kilometern kommst du an den Kaisertempel. Dabei handelt es sich um ein klassizistisches Siegesdenkmal, das aussieht wie die Vorhalle eines griechischen Tempels, die auch Pronaos genannt wird. Zur Förderung des Tourismus setzte man hier nach Ende des Deutsch-Französischen Krieges und zur Gründung des Deutschen Kaiserreichs ein Denkmal. Der Kaisertempel hat also seinen Namen vom ersten deutschen Kaiser: Kaiser Wilhelm I.

      Kaisertempel

      Du solltest auf jeden Fall durch den Tempel hindurchgehen. Du gehst mehrere Stufen hinab zu einem Aussichtspunkt. Hier liegt ganz Eppstein zu deinen Füßen – samt der malerische Burg. Am Kaisertempel gibt es außerdem ein Restaurant, sodass du vor dem Abstieg einkehren kannst.

      Ausblick vom Kaisertempel

      Restaurant Kaisertempel

      Vom Kaisertempel geht’s dann abwärts nach Eppstein. Eppstein ist bekannt für die gut erhaltene Burg und die schöne Altstadt. Am Wernerplatz wartet auch noch das älteste Fachwerkhaus des Main-Taunus-Kreises. Es stammt aus dem Jahre 1459 und beherbergt heute das Restaurant Pflasterschisser.

      Übernachtungsmöglichkeit: Hotel Zum Taunus*

       

      Etappe 2

      Von Eppstein führt der Schinderhannes hinauf in den Stadtteil Vockenhausen. Hier läufst du eine ganze Weile durch den Ort und an der Straße entlang. Dann geht es aber in den Wald und Richtung Eppenhain.

      Taunus

      Eppenhain ist ein Stadtteil von Kelkheim, der jedoch in der Nähe von Eppstein liegt. Dann führt der Steig hinauf zur Kuppe des 507 Meter hohen Atzelbergs. Bis 2017 stand hier nicht nur ein Funkturm, sondern auch ein Aussichtsturm aus Holz. Nachdem dieser jedoch gleich zweimal abgebrannt ist, beschloss die Stadt Kelkheim ihn nicht wieder aufzubauen. Der Funkturm hat aber auch einen gewissen Charme.

      Atzelberg

      Atzelberg von weitem

      Dann geht es an den Aufstieg auf den 516 Meter hohen Rossert. Auf dem Gipfel befindet sich eine Felsgruppe, die es etwas schwierig macht, dem Weg zu folgen. Diese Felsgruppe war auch der Grund für den Namen des Berges. Rossert heißt nämlich Steingeröll auf Althochdeutsch. Neben dem Namen ist hier auch eine mittelalterliche Sage entsprungen: Hier soll es ein Teufelsschloss gegeben haben.

      Gipfel des Rossert

      Klee

      Nun ist es nicht mehr weit bis Schloßborn – ein altes Dorf, das trotz seiner Unscheinbarkeit von historischer Bedeutung ist. Bereits um 1000 besaß Schloßborn eine Pfarrkirche. Bis heute kann man die Überreste der Ortsbefestigung mit Mauern und sogar einem erhaltenen Turm sehen. Ein kleiner Umweg ab vom Weg kann durchaus interessant sein. Von Schloßborn ist es nicht mehr weit, bis Glashütten und damit das Etappenziel erreicht ist.

      Übernachtungsmöglichkeit: Panorma Hotel*

       

      Etappe 3

      Um Glashütten verändern sich die Wegweiser, die Bänke und die Infotafeln. Alles ist nun aus Glas gemacht. Dies ist nämlich der Waldglasweg, der das Handwerk der Glasmacherei näherbringen soll. Glashütten war nämlich ein Glasdorf, wie schon der Name vermuten lässt. Im Emsbachtal kannst du sogar die Ruinen der Glasöfen sehen.

      Glasbank auf dem Schinderhannes Steig

      Am Limes

      Nun gelangst du an die Grenze des Limes. Dieser Teil des Taunus lag nämlich vor 2000 Jahren in einer Provinz des Römischen Reiches. Die Grenze, ist der 550 Kilometer lange Limes, bzw. um genau zu sein der Obergermanische-Raetische Limes. Seine Reste gehören seit 2005 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Um den Limes im Taunus besser zu erkunden, wurde der sogenannte Limeserlebnispfad eingerichtet. Der etwa 80 Kilometer lange Wanderweg überschneidet sich auf dieser Etappe für eine Weile mit dem Schinderhannes Steig. Sobald du den Erdwall, den Graben und die Turmstellen hinter dir lässt, ist auch der Limes überschritten.

      Seelenberg

      Dann erreichst du die Kittelhütte, die 1993 erbaut wurde und häufig als Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren dient. Die Hütte liegt genau auf dem Scheitelpunkt zwischen Glashütten und Schmitten. Weiter geht es Richtung Seelenberg. Du schneidest das Dorf nur, kannst aber hier auch einen guten Cut machen. Wenn du hier übernachten möchtest, gibt es nur eine Unterkunft in Seelenberg: den Akazienhof. Das ist ein Reiterhof am Ortsrand. Ich bin mir nicht sicher, ob sie das ganze Jahr durch Zimmer vermieten, wesewegen ich das hier als Option angeben möchte:

      Übernachtungsmöglichkeit: Akazienhof*

      Solltest du dich am Ende dieser Etappe abholen lassen oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu deinem Auto zurückfahren, solltest ebenfalls in Seelenberg zum Ende kommen.

      Der Schinderhannes Steig führt ansonsten weiter Richtung Schmitten, dann jedoch an dem Ort vorbei. Wenn du also dort übernachten möchtest, solltest du an der Schutzhütte Weißer Stein rechts abbiegen. Alternativ kannst du natürlich die Zähne zusammenbeißen und die restlichen sechs Kilometer auch noch wandern.

      Übernachtungsmöglichkeit: Hotel Haus Freund*

       

      Etappe 4

      Wenn du in Schmitten übernachtet hast, läufst du zurück zur Schützhütte Weißer Stein und von da weiter auf dem Schinderhannes Steig. Am besten lässt du dich von einer App wie komoot oder Outdoor Active leiten. Nun ist es nicht mehr weit bis zum 663 Meter hohen Pferdskopf. Hier gibt es einen Aussichtsturm mit herrlichem Ausblick.

      Durch Treisberg geht es nun ins Tal, wo die Kirchenruine Landstein wartet, das Etappenziel und Ende des Schinderhannes Steigs.

       

      Die Orte am Schinderhannes Steig

      Der Taunus lebt von seinen kleinen, charmanten Ortschaften mit einem guten Mix aus Fachwerkhäusern und Geschichte. Deswegen kommen hier noch ein paar Hintergründe zu den Orten, an denen du bei deiner Wanderung vorbeikommst.

       

      Kelkheim

      Kelkheim ist nach Hofheim die zweitgrößte Stadt im Main-Taunus-Kreis. Allerdings hat es die Stadtrecht erst sehr spät verliehen bekommen: 1938 war es soweit, nachdem die Gemeinden Hornau und Münster an Kelkheim angegliedert wurden. Fischbach, Ruppertshain und Eppenhain kamen erst in den 80er-Jahren hinzu.

      Dennoch blicken die heutigen Stadtteile auf eine lange Geschichte zurück. Im Jahre 780 wurden bereits Fischbach und Münster (damals als Liderbach) urkundlich erwähnt. Das Wahrzeichen der Stadt ist das Franziskanerkloster, das auf dem Klosterberg über ihr thront. Wenn du über Kelkheims Romeo und Julia hören möchtest, schau mal hier vorbei: Der Staufen.

      Kelkheim vom Staufen aus

       

      Eppstein

      Die Burg Eppstein wurde bereits 1122 das erste Mal urkundlich erwähnt. Die Herren von Eppstein, die auch die Burg besaßen, gründeten den Ort (Ersterwähnung 1299), der nur knapp 20 Jahre später Stadtrechte erhielt. Heute ist Eppstein mit der Burg, der Altstadt und dem Kaisertempel ein beliebtes Ziel für Tagestouristen. Es ist also auch so mal ein schönes Ausflugsziel, das sich für Fotos ganz besonders lohnt. Wenn du Richtung Vockenhause läufst, hast du einen tollen Blick auf die Burg, der sich vor allem zum Sonnenaufgang hervorragend einfangen lässt. Vom Kaisertempel kannst du zum Sonnenuntergang stimmungsvolle Fotos machen.

      Barbara mit Osprey in Eppstein

      Schlossborn

      Schloßborn ist die erste nachweisbare Siedlung in der Idsteiner Senke. Während der Zeit der Römer befand sich diese Gegend kurz hinter dem Limes auf römischem Gebiet. Später war es von den Alemannen und Franken besiedelt. Die sogenannte Bardo-Urkunde aus dem Jahr 1043 ist das erste Dokument, in dem Schloßborn erwähnt wird. Zu dieser Zeit war Schloßborn die bedeutendste Siedlung des westlichen Taunus und hatte bereits eine Pfarrkirche.

       

      Glashütten

      In der Antike war die Gegend um Glashütten der Grenzbereich zwischen der römischen Provinz Germania superior und dem freien Germanien. Wo heute Glashütten liegt, verlief damals der Limes. Im frühen Mittelalter war das Gebiet von Alemannen und später von Franken beherrscht. Damals war es im Besitz der Herren von Eppstein.

      Zwischen der damaligen Siedlung und dem Feldberg gab es, wie Funde belegen, mehrere Waldglashütten. Auf diese geht der Name des Ortes zurück. In der Emsschlucht kannst du die Überreste einer solchen Glashütte betrachten.

       

      Schmitten

      Schmitten wird im Jahre 1399 unter dem Namen Waldschmidt das erste Mal urkundlich erwähnt. Der Name stammt von einer Nagel-Schmiede im Wald, die der Burg Hattstein zugeordnet wird. 

      Schmittens touristischer Hintergrund begann allerdings viel später: nämlich erst im 19. Jahrhundert. Der Taunusklub legte Wanderwege fest und baute Schutzhütten. So wurde das Feldberggebiet als Reiseziel bekannt. Im Jahr 1860 eröffnete das erste Gasthaus auf dem Feldberg.

      1883 wurde der Kurverein in Schmitten gegründet, der den Ort als Reiseziel attraktiver machen sollte. Seine Maßnahmen waren erfolgreich. Denn die Zahl der Kurgäste stieg stark an. Der berühmteste Besucher war Kaiser Wilhelm II.

      Der Kurverein löste sich zwar auf, aber auch heute noch ist Schmitten staatlich anerkannter Luftkurort. Um diesen Titel weiter tragen zu dürfen, werden regelmäßig Klimagutachten erstellt und die touristische Infrastruktur überprüft. Die Bedeutung des Tourismus ist heutezutage allerdings stark zurückgegangen. Auch wenn Tagestouristen weiterhin den Weg nach Schmitten finden, kommen mittlerweile nicht mehr so viele Urlauber.

      Felsenkirche Schmitten

       

      Weilrod

      Der Schinderhannes Steig endet in der Nähe von Altweilnau in der Gemeinde Weilrod. Der erste Ort der Gemeinde, der urkundlich erwähnt wurde, ist Mauloff im Jahre 1156.

      Weilrod hat die ein andere Sehenswürdigkeit zu bieten. So zum Beispiel den beeindruckenden Rundturm der Burgruine Altweilnau, der aus der Zeit um 1200 stammt. Wenn du nach der Wanderung noch etwas weiter fähren willst, nämlich nach Neuweilnau, kannst du die Burg Neuweilnau aus dem Jahr 1302 besuchen. Bei Rod an der Weil findest du eine alte Ringwallanlage aus keltischer Vorzeit.

      Literatur zum Taunus

      Ich merke gerade, dass ich viel zu wenig über meine eigene Heimat gelesen habe. Aber es gibt dennoch Literatur, die ich dir empfehlen kann:

      • Wenn du in einen etwas anderen Reiseführer eintauchen willst, der dich vor allem auf Outdoor-Abenteuer schickt, empfehle ich dir den Guide 52 kleine & große Eskapaden in der Region Rhein-Main*. Da ist auch einiges über den Taunus drin und die ein oder andere Tour, die du auf Barbaralicious findest, ist von diesem Buch inspiriert.
      • Du willst nicht unbedingt viel lesen, dafür lieber schöne Fotos anschauen? Wie wäre es dann mit einem Bildband? In Deutschlands Naturparke* darf der Taunus natürlich nicht fehlen! Außerdem hast du hier den Vorteil, dass du auch noch richtig schöne Fotos von anderen Naturparken in der Gegend anschauen kannst.
      • Tatort? Vordertaunus! Solltest du ein Krimifan sein, habe ich noch eine weitere Empfehlung für dich: Die Buchreihe der Taunus-Krimis von Nele Neuhaus! Ich selbst habe sie alle verschlungen und liebe die Bücher von Nele Neuhaus nicht nur weil sie in den Orten spielen, in denen ich aufgewachsen bin oder weil die Autorin dort lebt, wo ich zur Schule gegangen bin. Nein, die Romane sind wirklich spannend und Nele Neuhaus schafft es den Charakteren Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff Leben einzuhauchen, sodass du mit ihnen mitlebst. Das ist der Link zu Band eins aus der Reihe: Eine unbeliebte Frau*. Mittlerweile gibt es übrigens neun Fälle, also neun Bücher aus der Serie.

      Weitere Ausflugsziele in der Nähe

      Wenn du gerne wandern gehst und andere Regionen erkunden willst, kann ich empfehlen, dir neben dem Taunus den Odenwald, den Spessart oder den Pfälzerwald. Zu diesen Regionen habe ich schon einiges geschrieben, aber es werden noch weitere Blogposts folgen.

      Eine gemischte Liste aus Ausflugsorten, Fotospots und Zielen für kleine Städtetrips habe ich dir hier zusammengestellt:

      • Der Feldberg: Der Große Feldberg ist mit 881 Metern der höchste Berg im Taunus. Als ich klein war, haben mich meine Eltern und Großeltern zum Schlittenfahren oder zum Drachen steigen lassen dorthin gebracht. Und nicht selten bin ich in Sternschnuppennächten dort hochgefahren. Er ist ein schönes Ausflugsziel für Groß und Klein, ein toller Fotospot und Ausgangspunkt für Wanderungen.
      • Der Mainzer Sand: Der Mainzer Sand hat mich ja ein bisschen geflasht… Ich habe mich gefühlt, als wäre ich in die afrikanische Savanne gebeamt worden. Eigentlich ist es aber ein Relikt aus der Eiszeit und eine von wenigen Binnendünen in Deutschland.
      • Das Kloster Lorsch: Das Kloster Lorsch ist nicht nur ein toller Ausgangspunkt für Wanderungen oder Radtouren. Es ist auch ein Ort voller Geschichte. Das heutige Weltkulturerbe der UNESCO wurde 764 gegründet und nur wenige Jahre später an Karl den Großen übertragen. So wurde es zum Reichskloster und genoss entsprechende Privilegien. Diese verlor es jedoch im 13. Jahrhundert und wurde in der Folge im Dreißigjährigen Krieg zerstört.
      • Lohr am Main: Das erste Mal wurde Lohr am Main 1295 urkundlich erwähnt und ist allgemein als Schneewittchenstadt bekannt. Dass das Mädchen, das wegen ihrer Schönheit getötet werden sollte, Lohrerin war, ist zwar nicht belegt, jedoch durchaus möglich. Die Gebrüder Grimm lebten unweit von Aschaffenburg, in Hanau, und auf ihrem Weg Richtung Bremen kamen sie auch im Spessart vorbei, sodass sie von der Stadt Lohr inspiriert worden sein könnten.
      • Das Felsenmeer: Das Felsenmeer ist nicht nur der wohl bekannteste Ort des Odenwalds, sondern auch ein tolles Ausflugsziel für Outdoorfans jeden Alters. Du kannst eintauchen in die Sagenwelt zur Entstehung des Felsenmeeres, in die Zeit der Römer, die sich hier ausgetobt haben, oder in die Erdgeschichte. Und nebenbei macht es auch noch einen Riesenspaß über die Felsen zu klettern.

      Meine Ausstattung

      Ich werde immer wieder gefragt, mit was für einer Ausstattung ich auf meinen Touren unterwegs bin. daher hier nun eine kleine Erläuterung zu diesem Thema.

      Rucksäcke

      Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke, aus denen ich jeweils für den Ausflug den passenden wählen kann. Gerne verwende ich auf Wanderungen zum Beispiel einen meiner Osprey-Rucksäcke – entweder den DaylitePlus oder den Sylva. Die sind klein genug, um mich nicht zu stören, aber groß genug, um das Wichtigste für die Tagestour greifbar zu haben. Mit den zwei seitlichen Taschen habe ich außerdem Wasser immer griffbereit. Dank der verschiedenen Bereiche kann ich mein Kamera-Equipment von den anderen Dingen wie einer Powerbank und Snacks trennen.

      Bei Foto-Touren habe ich aktuell auch oft meinen neuen Fotorucksack von K&F Concept* dabei, der mehr Schutz für mein Foto-Equipment bietet, aber trotzdem noch Platz für zum Beispiel Snacks und eine kleine Flasche Wasser bietet. Seitlich kann ich ein Stativ anbringen, was super praktisch ist. Alternativ habe ich auch noch den CADeN-Kamerarucksack*. Der ist nochmal größer, aber auch wuchtiger und schwerer.

      Auf dem Schinderhannes Steig war ich aber ganz leicht unterwegs. Da ich ja quasi um die Ecke wohne, habe ich zu einem meiner kleinsten Rucksäcke gegriffen, den ich aber nicht weniger mag: Den Clässy Mini von Gaston Luga!

      Barbara mit Rucksack in Eppstein

       

      Kleidung und Schuhe

      Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Als Wanderschuhe habe ich zum Beispiel diese wasserdichten Schuhe, die mir auch viel Halt bieten: Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*. Auch Jacken, Wanderleggins und zum Beispiel mein Stirnband* habe ich bei Decathlon gekauft.

       

      Kamera & Stativ

      Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6500*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

       

      Fazit zum Schinderhannes Steig

      Der Schinderhannes Steig war der erste Fernwanderweg (auch wenn es ein kurzer war), den ich im Taunus gelaufen bin. Dabei hat es mich an viele Orte gebracht, die ich sonst aus dem Alltag kenne bzw. an denen ich meine Kindheit verbracht habe. Das hat viele Erinnerung geweckt und die Wanderung zu einem besonderen Erlebnis für mich gemacht. Aber auch, wenn du nicht wie ich deine Kindheit in dieser Gegend verbracht hast, bietet der Schinderhannes Steig einen schönen Einblick in unterschätzte Orte des Taunus und öffnet die Türen der Geschichte.

      Kanntest du den Schinderhannes Steig? Berichte mir davon in den Kommentaren?

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      Malerblick Sonnenstern

      TAUNUS

      SONNENAUFGANGSSPOTS IM TAUNUS

      Hildablick im Sonnenuntergang

      TAUNUS

      KÖNIGSTEIN IM TAUNUS

      Fotospots im Taunus – Dettweiler Tempel im Sonnenaufgang

      TAUNUS

      DER DETTWEILER TEMPEL

      Wandern in den Rheinauen – Erlebnis in Rheinhessen

      Wandern in den Rheinauen – Erlebnis in Rheinhessen

      Wandern in den Rheinauen – Erlebnis in Rheinhessen

      Wer einmal ins Auenland möchte, muss nicht zwangsläufig in die Welt von Herr der Ringe eintauchen. Du kannst auch einfach nach Ingelheim am Rhein fahren und dort die schönen Rheinauen in Rheinhessen genießen. Urlaub kann so einfach sein… Denn hier kannst du auf einer leichten Wanderung, die längenmäßig anpassbar ist, abschalten und genießen!

      Barbara mit Gaston Luga Rucksack

      Die Rheinauen

      Zwischen Mainz und Bingen gibt es zahlreiche Rheinauen. Das sind quasi kleine Inselchen im Rhein, weswegen dieser Abschnitt des Rheins auch allgemein Inselrhein genannt wird. Die Inseln bilden eine Kette von Naturschutzgebieten, zu denen nur die Petersaue nicht zählt, die ein Wasserschutzgebiet ist. Welche Rheinauen es gibt und was die jeweile Besonderheit ist, kann du hier nachlesen: Regionalgeschichte Rheinauen zwischen Mainz und Bingen.

      Die Rheinauen sind das Zuhause vieler Vogelarten, die hier zum Teil nur überwintern, zum Teil aber auch ganzjähriger in den Flussinseln leben. Feuchtwiesen und Sandbänke sind der ideale Rastplatz für Zugvögel. Auch Störche haben ihren Weg hierher gefunden. Ich selbst habe bei meiner Wanderung ein Storchenpaar mit ihrem Kleinen im Nest sehen dürfen.

      Die Rheinauen bieten ihren Besuchern vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.

       

      Der Rheinauenerlebnispfad

      Der Rheinauenerlebnispfad ist ein familientauglicher Rundweg, bei dem du selbst entscheiden kannst, wie lange du wandern gehen möchtest.

      Das hier sind die Fakten zu der Wanderung in den Rheinauen, wie ich sie gelaufen bin: 

      Gesamtlänge

      9 Kilometer

      Dauer

      2,5 Stunden

      )

      Höhenmeter

      10 Meter

      Höchster Punkt

      90 Meter

      Den Track dazu kannst du hier herunterladen: GPX-Daten zur Wanderung in den Rheinauen bei komoot.

      Der Rheinauenerlebnispfad hält was der Name verspricht. Er ist nämlich wirklich ein Erlebnis. Nicht nur die Natur in diesem Biotop selbst, die hier vor Artenvielfalt nur so strotzt, sondern auch die Aufmachung machen die Wanderung zu etwas Besonderem. Es gibt nämlich 13 verschiedene Stationen, an denen über den Wanderpfad, den Artenschutz, den Inselrhein und über das Hochwasser informiert wird. Außerdem gibt es noch acht Erlebniselemente.

      Hochwasserstand Rheinauen

      Von mehrere Orten hast du einen wundervollen Panoramablick auf den Rhein und in den Rheingau hinein. So zum Beispiel von der Hafenmole, von verschiedenen Stellen, die den Blick durch die Bäume freigeben und von einem Aussichtsturm. Letzterer bietet im Sommer aber vor allem den Blick auf die Baumlandschaft. Wenn ihr Blättergewand nicht so dicht ist, kannst du aber sich auch von dort auf die andere Rheinseite blicken.

      An der Hafenmole gibt es zwei große Parkplätze, auf denen du dein Auto stehenlassen kannst. Von dort geht es am Rhein entlang. Wenn du den Weg so läufst wie ich, wanderst du etwa 4 Kilometer parallel zum Wasser auf einer Promenade, die einer Alle gleicht. Links der Fluss und rechts Wälder, Felder und Obstbaumplantagen. Das ist Rhein-Romantik pur!

      Rheinauen Blick auf den Rhein

      Rheinauen Landschaft

      Wildapfelbaumplantage

      Ich hatte sogar das Glück, ein Storchenpaar mit ihrem Jungen beobachten zu können. Wenn du zur richtigen Zeit unterwegs bist (etwa Mai bis Juli), solltest du also unbedingt ein Fernglas oder ein Teleobjektiv mitbringen. 

      Storchennest

      Man merkt bei der Wanderung, dass die Stillwasserbereiche wahre Tummelplätze für Vögel sind.

      Enten in den Rheinauen

      Graugänse in den Rheinauen

      Heute mag der einst dichte Auenwald nur noch in Überresten vorhanden sein. Aber dennoch setzen die Trauerweiden und Pappeln ganz eigene Akzente, machen diese Wanderung besonders stimmungsvoll und abwechslungsreich. 

      Weg durch die Rheinauen

      Im zweiten Teil der Wanderung läufst du nicht mehr am Rhein entlang, sondern etwas im Inland und nun auf dem „Festland“. Denn eigentlich verläuft der erste Teil des Weges auf einer Aue, der sogenannten Sandaue. Nur ist sie im Laufe der Zeit verlandet – also quasi eins mit dem Festland geworden und heute daher nicht mehr als Insel erkennbar.

      Hier verändert sich die Landschaft. Es sind nicht mehr so viele Vögel zu beobachten, dafür führt der Weg entlang von Mohnblumenfeldern und Weideflächen mit Kühen und Schafen.

      Weg auf dem Rheinauenerlebnispfad

      Mohnblumenfeld

      Kühe in den Rheinauen

      Kurz vor dem Ziel gelangst du noch an einen Outdoor-Parcour, wo du entweder ein bisschen Sport machen kannst oder aber einfach in einer Hängematte die Wanderung Revue passieren lassen kannst.

      Barbara in Hängematte

      Weitere Tipps

      Hier habe ich dir noch ein paar weitere hoffentlich hilfreiche Tipps zusammengefasst, die dir den Aufenthalt in Rheinhessen verschönern sollen.

      Allgemeines

      Die Rheinauen bieten nicht nur Vögeln eine wundervolle Heimat, sondern auch Insekten. Es wäre also ratsam, wenn du dich mit Mückenschutz bewaffnest! Den wirst du wahrscheinlich brauchen. 

      Außerdem gibt es nur sehr wenige schattige Abschnitte. Sonnencreme und eine Mütze sind also ebenfalls empfehlenswert.

      Leider gibt es auf der Strecke verhältnismäßig wenige Bänke, um im Sitzen einfach mal die Natur zu genießen. Wenn du also eine Picknickdecke hast, kannst du dir so ganz einfach eine Pause gönnen, wann immer es dir passt!

      Auch Einkehrmöglichkeiten gibt es entlang der Strecke nicht. Am Ende des Abschnitts, der am Rhein entlangführt, gibt es ein Anglerheim, das wohl an Wochenenden Getränke ausschenkt und Snacks anbietet.

      Schiff und Fähre

      Schiffsrundfahrten „Rund um die Mariannenaue“ kannst du von der Hafenmole aus machen, die sich direkt am Startpunkt befindet. Von dort kommst du auch mit der Fähre auf die andere Rheinseite für Ausflüge nach Östrich-Winkel, Eltville oder Rüdesheim.

      Wandern in Rheinhessen und im Rheingau

      Wenn du einen Wanderausflug planst und noch mehr erkunden möchtest als nur die Ingelheimer Rheinauen, kann ich dir noch ein paar Empfehlungen geben. Es gibt viele Wanderweg – lange wie kurze. Ein paar habe ich dir mal zusammengestellt:

      Barbara an der Abtei St Hildegard

      Rhein in Flammen

      Rhein in Flammen findet für gewöhnlich Anfang Juli statt. In dieser Nacht wird der Rhein von Feuerwerken erleuchtet. Am besten genießt man das Spektakel von einem Schiff (Karten sollten rechtzeitig reserviert werden!), kann aber zu einem Aussichtspunkt gehen, zum Beispiel dem Niederwalddenkmal oberhalb von Rüdesheim.

       

      Hotels in Rheinhessen und im Rheingau

      Wenn du nicht nur einen Tagesausflug zu den Ingelheimer Rheinauen machen möchtest, sondern länger in der schönen Gegend bleiben möchtest, bietet es sich an, dass du in folgenden Städten nach Unterkünften schaust:

      Jagdschloss Niederwald

      Weitere Ausflugsziele in der Nähe

      Wenn du gerne wandern gehst und andere Regionen erkunden willst, kann ich empfehlen, dir den Odenwald, den Spessart oder den Taunus anzuschauen. Zu diesen Regionen werden noch weitere Blogposts folgen.

      Eine gemischte Liste aus Ausflugsorten, Fotospots und Zielen für kleine Städtetrips habe ich dir hier zusammengestellt:

      • Burg Rheinstein: Gegenüber von Assmannshausen liegt die Burg Rheinstein in der Gemeinde Trechtingshausen. Sie gilt als eine der schönsten Burgen im UNESCO Weltkulturerbe Mittelrheintal.
      • Geisenheim: In Geisenheim wartet das Schloss Johannesberg.
      • Eltville am Rhein: Eltville gilt als Wein-, Sekt- und Rosenstadt, hat gleich zwei Burgen am Rhein und eine wunderschöne Altstadt.
      • Kloster Eberbach: Das Kloster Eberbach ist eines der bedeutendsten Klöster Europas und eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Bauten. Es diente auch als Kulisse für diverse Filme wie zum Beispiel für der Name der Rose.
      • Wiesbaden: Die Landeshauptstadt von Hessen ist als Stadt der heißen Quellen und als Weltkurort bekannt. Hier erwarten dich historische Bauten, prachtvolle Grünanlagen und zahlreiche Museen.
      • Mainz: Die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz sagt von sich selbst, dass es für Lebenslust am Rhein steht. Hier kannst du in 2.000 Jahre Kultur eintauchen, auf den Spuren des Buchdrucks wandeln oder einfach die Sehenswürdigkeiten genießen.
      • Loreley: Eigentlich ist die Loreley nur ein ca. 130 Meter hoher Schieferfelsen bei St. Georgshausen. Doch um ihn rankt der Mythos eines Mädchens, der ihn berühmt gemacht hat. Außerdem ist das Tal seit 2002 UNESCO Welterbestätte.
      • Koblenz: In Koblenz fließen Mosel und Rhein zusammen. Teile der Stadt gehören außerdem zum UNESCO-Welterbe. Seit 2002 bildet sie mit ihren Kulturdenkmälern das nördliche Tor zum Oberes Mittelrheintal. Koblenz gehört zu den Perlen am Rhein.

      Meine Ausstattung

      Ich werde immer wieder gefragt, mit was für einer Ausstattung ich auf meinen Touren unterwegs bin. daher hier nun eine kleine Erläuterung zu diesem Thema.

      Rucksäcke

      Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke, aus denen ich jeweils für den Ausflug den passenden wählen kann. Der Tag, an dem ich ich in den Rheinauen unterwegs war, war mit über 35 Grad sehr heiß. Daher habe ich zu einem meiner kleinsten Rucksäcke gegriffen, den ich aber nicht weniger mag: Den Clässy Mini von Gaston Luga!

      Barbara Gaston Luga Rucksack

       

      Kleidung und Schuhe

      Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Als Wanderschuhe habe ich zum Beispiel diese wasserdichten Schuhe, die mir auch viel Halt bieten: Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*. Auch Jacken, Wanderleggins und zum Beispiel mein Stirnband* habe ich bei Decathlon gekauft.

       

      Kamera & Stativ

      Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6500*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

       

      Mein Fazit zu den Rheinauen

      Mir hat die Wanderung großen Spaß gemacht und ich war sehr überrascht, wie abwechslungsreich die Landschaft war. Ich kann eine Wanderung in den Rheinauen bei Ingelheim also jedem empfehlen, der nicht unbedingt auf einen Berg klettern muss, um Wander-Feeling zu bekommen.

      Warst du vielleicht auch schon einmal in den Rheinauen? Dann berichte mir davon in den Kommentaren!

      Deine Barbara

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      Kirchenfragment aus dem 11. Jahrhundert Kloster Lorsch

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      UNESCO-ERBE KLOSTER LORSCH