Sterzing – Das idyllische Tor nach Italien

Sterzing – Das idyllische Tor nach Italien

Sterzing – Das idyllische Tor nach Italien

Sterzing liegt in Südtirol direkt hinter der österreichischen Grenze, wenn man über den Brenner kommt, und ist die nördlichste Stadt Italiens. Seit gut 25 Jahren bin ich regelmäßig hier. Grund dafür ist die ideale Lage. Denn als ich klein war, sind wir – also meine Eltern, mein Bruder und ich – alljährlich mit dem Auto nach Sizilien gefahren, wo meine Mutter herkam, und Sterzing eignet sich perfekt für einen ersten Stopp auf dem Weg in den Süden von Bella Italia. Warum du hier aber mehr als nur eine Übernachtung einlegen solltest, zeige ich dir heute:

Sterzing – Wie, was, wo?

Sterzing hat einen unvergleichlichen Charme – egal zu welcher Jahreszeit verzaubert es seine Besucher. Auch wenn ich die Alpinstadt vor allem in der warmen Jahreszeit kenne, weil wir hier meistens einen Stopp eingelegt haben, wenn wir im Mai nach Venedig, im August nach Verona oder im Oktober nach Palermo gefahren sind, versichere ich dir, dass sich der Ort zu jeder Jahreszeit lohnt.

Vom Bergpanorama eingerahmt, warten hier pittoreske Einkaufsstraßen in einer der schönsten Altstädte des Landes mit mittelalterlichen Kirchen und Plätzen.

Du liebst Sport? Dann geh Wandern auf dem Rosskopf, Golfen auf dem Golfplatz oder Schlittschuhlaufen in der Eishalle. Der Hochseilgarten sorgt für Spaß und einen hohen Adrenalinpegel. Auch wenn ich mittlerweile sehr gerne die Wanderstiefel anziehe (was ich hier auch getan habe), bin ich dennoch mehr auf der Seite der Kulturbegeisterten zu finden: Die gotischen Kirchen und mittelalterlichen Burgen hinterlassen bei mir ein Gefühl von Erstaunen und Ehrfurcht.

Das Gute an Sterzing? Hier kannst du alles mit einander verbinden! So hast du die perfekte Mischung.

 

Sterzing – Anreise

Mit dem Zug: Sterzing hat einen Bahnhof. Über die Haltestelle Brenner/Brennero kommst du mit Umsteigen per Zug dorthin.

Mit dem Bus: Von Innsbruck fährt zum Beispiel Flixbus in ca. 50 Minuten direkt nach Sterzing. Preise starten bei 5,99 Euro und es gehen drei bis fünf Flixbusse pro Tag. Das ist sicher die günstigste Alternative für einen Abstecher nach Sterzing.

Mit dem Auto: Mit dem Auto gelangst du ganz einfach über die Brennerautobahn von Österreich nach Sterzing. Nachdem du die Grenze überquert hast, musst du die zweite Ausfahrt nehmen. Die erste Ausfahrt „Colle Isarco“ kannst du aber auch nehmen und dann am Fluss Eisack (Italienisch Isarco) entlang Landstraße bis Sterzing fahren. Wenn du diese Möglichkeit wählst, kommst du um die italienische Autobahnmaut herum.

Da ich innerhalb Europas im Normalfall mit Bus, Bahn oder Auto unterwegs bin und, soweit möglich, auf Flugreisen verzichte, möchte ich die nächstgelegenen Flughäfen gar nicht erst erwähnen, sondern dazu anregen, eine Bus- oder Zugreise nach Südtirol zu unternehmen.

 

Sterzing – Meine Highlights

Wandern

Sterzing bietet sich mit seiner Lage in den südtiroler Alpen wunderbar zum Wandern an. Rundherum gibt es zahlreiche Wanderwege jeden Schwierigkeitsgrades, sodass sie sich für Groß und Klein, Jung und Alt eignen.

Empfehlenswert ist zum Beispiel die Fahrt mit der Gondel rauf auf den Rosskopf. Dort oben kannst du alles machen, was dein Outdoorliebhaberherz begehrt: Wandern, Mountainbiken, Einkehren.

Ich selbst wollte mit meinem Vater und meinem Bruder den Trenser Höhenweg laufen. Der Rundweg führt über knapp sechs Kilometer von der Wallfahrtskirche Maria Trens bis zur Burg Sprechenstein und wieder zurück und ist mit etwa zwei Stunden Wanderung angesetzt.

Kirche in Maria Trens bei Sterzing

Maria Trens ist übrigens nach Maria Weissenstein der bekannteste Wallfahrtsort in Südtirol. Seine Beliebtheit reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück.

Der Weg ist zwar steil und führt zum Teil über nicht befestigte Wege durch den Wald (Achtung: durch feuchten Schlamm war es an einigen Stellen sehr rutschig), aber allgemein empfand ich es als absolut machbar und nicht außergewöhnlich schwer.

Mit ein wenig Glück kannst du hier sogar Tiere beobachten.

Der Ausblick war herrlich und ich freute mich bereits auf die Einkehrmöglichkeit auf der Burg.

Leider war meinem Vater ein Streckenabschnitt zu eng und auf der einen Seite ging es steil runter. Ich bin dankbar, dass er mir gesagt hat, was dieser Abschnitt in ihm ausgelöst hat. Denn 2019 hat meiner Familie schon genug Unglück bereitet. Daher wollen wir unsere Schutzengel erstmal nicht zu sehr in Anspruch nehmen. Wir sind daher umgedreht. Beim nächsten Mal würde ich die Wanderung gerne ganz machen und dann die Burg Sprechenstein nicht nur von unten sehen. Hinein kann man jedoch nicht.

 

Einkehren

Was gibt es Schöneres, als nach oder während einer anregenden Wanderung dem Körper etwas Gutes zu tun, sich auszuruhen und ein kühles Getränk zu genießen oder den hungrigen Magen zu füllen? Dafür warten entlang der Wanderwege zahlreiche Almen, die zudem mit einem Blick belohnen, der jedes Wandererherz zum Leuchten bringt.

Wenn du nicht ganz so fit bist, aber dennoch nicht auf das gesellige Einkehren verzichten möchtest, habe ich einen tollen Tipp für dich: Die Prantner Alm ist mit dem Auto erreichbar. Da mein Vater sich für die Wanderung körperlich nicht in der Lage gesehen hat, habe ich nach einer Alm gesucht, zu der wir mit dem Auto fahren können. Dabei bin ich schnell auf die Prantner Alm gestoßen, die zwar nur 11 km, aber gute 30 Minuten Fahrt von Sterzing entfernt liegt.

Von der Prantner Alm hast du nicht nur einen herrlichen Blick auf den Rosskopf und die umliegenden Berge, sondern kannst auch nach Herzenslust schlemmen. Ich hatte ein leckeres Tris di Knödel – Käseknödel in dreierlei Geschmacksrichtungen.

Sehenswürdigkeiten

Burg Sprechenstein

Bei der Burg Sprechenstein handelt es sich um einen legendenumwobenen Ort. Es heißt, der Geist eines ermordeten Ritters suche die Burg heim, der einst mit seiner geliebten Frau auf der Burg Sprechenstein lebte. Der Pfeil, der ihn sein Leben kostete, steckt noch immer in seinem Herzen. Ein Ritter, der auf der nahegelegenen Burg Reifenstein wohnte, tötete ihn aus Eifersucht. Einen Beleg, dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht, gibt es nicht.

Auffällig an Burg Sprechenstein ist der kreisförmige Burgfried aus dem 13. Jahrhundert. Der große Saal und die Kapelle, die dem Heiligen Erasmus geweiht ist, mit ihrem kleinen Flügelaltar sowie die Wandmalereien und Fresken entstanden in späteren Jahrhunderten. Das Schloss und seine Kunstwerke wurden im Zweiten Weltkrieg von Bomben getroffen und später restauriert. Seit Ende des 18. Jahrhunderts befindet sich die Burg Sprechenstein im Besitz der Fürsten von Auersperg.

Wie bereits weiter oben in meinem Artikel erwähnt, ist die Burg Sprechenstein nur von außen zu sehen.

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass Burg Sprechenstein eigentlich im benachbarten Freienfeld liegt.

 

Burg Reifenstein

Südwestlich von Sterzing blickt die imposante Burg Reifenstein von einem felsigen Hügel herunter. In historischen Dokumenten erscheint die Burg erstmals im Jahre 1110, als sie den Adligen von Stilfes als Lehen übergeben wurde. 1410 ging das Eigentum an Reifenstein auf den Deutschen Ritterorden über. 1813 wurde der Orden aufgelöst, und die Fürsten von Thurn und Taxis erhielten die Burg als Ausgleich für die Abschaffung ihres Postmonopols.

Das gotische Innere der Burg versetzt die Besucher in die Zeit des Mittelalters: Das Eingangstor ist durch ein Fallgitter gesichert, und die historische Zugbrücke führt über einen Graben. Brüstungen und Schießscharten in den Mauern erinnern an zahlreiche Kämpfe, die hier ausgetragen wurden. Leider konnte ich nicht hinein, weil dies nur mit einer Führung möglich ist, die zu bestimmten Zeiten stattfindet. Die letzte Führung an dem einzigen zur Verfügung stehenden Tag habe ich dummerweise verpasst.

Das Schloss befindet sich in Privatbesitz, ist aber für Besucher zugänglich.

Öffnungszeiten: Diese variieren von Monat zu Monat. Prinzipiell finden die Führungen etwa zwischen dem 1. April und dem 31. Oktober statt. Der Besuch ist wie erwähnt nur im Rahmen einer Führung mit mindestens 4 Personen möglich.
Dieses Jahr (2019) fanden die Führungen zu folgenden Zeiten statt:
Sonntag bis Freitag um 10.30, 14.00 und 15.00 Uhr
Samstags geschlossen

Eintritt:
Euro 7,00 (Erwachsene)
Euro 4,00 (Kinder)

Weitere Informationen:
Tel. +39 339 2643752, info@sterzing.com

 

Sterzing – Hotel

Seit etwa 25 Jahren übernachte ich, wenn ich den Zwischenstopp in Sterzing einlege, im Gasthof Hotel Larch. Eigentlich liegt es im benachbarten Freienfeld – genau wie die Burg Sprechenstein und der Trenser Höhenweg. Das 4-Sterne Hotel ist urig, gemütlich und wir fühlen uns sehr wohl. Luxus solltest du nicht erwarten, dafür eine heimelige Wohlfühl-Atmosphäre. Das Essen ist zubereitet mit Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten, die Frühstückseier kommen von den Hühner im Stall hinterm Haus und der Jogurt ist hausgemacht. Mit Milch von Kühen von der Alm – und ganz viel Liebe. Das schmeckt man und daher kommen wir seit so vielen Jahren immer wieder.

Wenn du lieber bei Booking buchen möchtest, gelangst du hier zu den verfügbaren Hotels in Sterzing: Sterzing Hotels bei Booking*.

 

Sterzing – Weiterreise

Venedig: Die Stadt der Brücken ist immer eine Reise wert. Ob zum Karneval oder zu einer anderen Jahreszeit, Venedig ist zwar touristisch, hat aber auch viele ruhige Ecken zu bieten. Ich war mittlerweile schon viermal dort und langweilig wird es absolut nicht. Ich entdecke immer Neues und freue mich bereits bei der Abreise auf den nächsten Besuch. Flixbus fährt täglich von Sterzing via Innsbruck nach Venedig.

Verona: Auch in Verona war ich schon viermal. Vor allem für einen Besuch der Oper lohnt es sich aber immer wieder, den Weg auf sich zu nehmen und ein paar Tage in dieser wunderschönen Stadt zu verbringen. Flixbus fährt mehrmals pro Woche von Sterzing via Innsbruck nach Verona.

Palermo: Palermo ist meine zweite Heimat. Daher bin ich ein wenig voreingenommen. Aber ich finde, dass jeder mindestens einmal in der sizilianischen Hauptstadt gewesen sein sollte. Kultur, Gastronomie, Architektur oder einfach die Sonne genießen am Strand von Mondello… Palermo solltest du nicht verpassen!

 

Mein Fazit

Für mich persönlich ist Sterzing seit weit über zwei Jahrzehnten der Startschuss des Urlaubs. Hier begannen fast alle Italienreisen und manchmal, auf dem Rückweg, endeten sie hier auch.

Lange Zeit hat meine Familie hier leider eigentlich nur übernachtet, ohne die Gegend zu erkunden. Ich bin froh, dass ich das nun Schritt für Schritt nachhole.

Warst du schon mal in Sterzing? Hast du nur dort übernachtet oder dir auch die Umgebung angeschaut? Lass es mich in den Kommentaren wissen!

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Sehenswürdigkeiten Venedig – Ein perfekter Tag in der Serenissima

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Am 17. Mai 2019 ist meine Mutter nach schwerer Krankheit verstorben. Am 25. Mai wäre ihr 62. Geburtstag gewesen, den sie traditionell in Venedig gefeiert hätte. Ihr zu Ehren und um uns ihr noch einmal nahe zu fühlen, bin ich mit meiner ganzen Familie über das Wochenende in die italienische Stadt der Brücken gefahren. Da wir freitags hin und sonntags wieder zurück sind, hatten wir effektiv nur einen Tag vor Ort: den 25. Mai.

Was wir uns alles angeschaut haben und was auch du an einem Tag in Venedig nicht verpassen solltest, erfährst du hier:

 

Venedig – Von der Serenissima zum Touristenzentrum

Bis 1797 war Venedig die Hauptstadt der Republik Venedig und bis ins 16. Jahrhundert sogar eine der größten Handelsmächte der Welt. Venedig hatte die meisten Handelsschiffe, aber auch Kriegsschiffe und konnte so seine Vormachtstellung über die Jahrhunderte bewahren. Die Stadt  war unheimlich reich, weswegen wir bis heute unermessliche Kulturschätze in der Lagunenstadt bestaunen können.

In dieser Zeit erhielt Venedig auch den Titel La Serenissima Repubblica di San Marco (die durchlauchteste Republik des Heiligen Markus). Zunächst galt der Titel dem Dogen – dem Herrscher Venedigs – und den Adligen. Nach einiger Zeit wurde er jedoch auf die gesamte Republik ausgeweitet.

1866 wurde Venedig in Italien eingegliedert und ist seitdem die Hauptstadt der italienischen Provinz Venetien. Sie liegt im Nordosten des Landes in der Lagune von Venedig. Innerhalb dieser Lagune befinden sich 118 Inseln, von denen nur 11 bewohnt sind. Die Hauptinsel mit der Altstadt hat mit 63.000 Bewohnern die mit Abstand höchste Einwohnerzahl aller Inseln. Seit 1987 stehen sowohl Stadt als auch Lagune auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes.

Heute ist Venedig bei Touristen so beliebt wie noch nie. Venedig steht auf der To Do Liste von Reisenden aus aller Welt und wird auch vermehrt von Kreuzfahrtschiffen angesteuert. Die neue Aufgabe lautet: den Spagat zwischen Schönheit und Massentourismus zu meistern.

 

Venedig – Die Anreise

  • Mit dem Flugzeug: Venedig hat zwei Flughäfen. Der Stadtflughafen heißt Marco Polo (das Kürzel ist VCE) und ist einer der verkehrsreichsten Flughäfen Italiens. Der zweite ist etwa 40 Kilometer entfernt und liegt bei der Stadt Treviso (er hat das Kürzel TSF).
  • Mit dem Zug: Gerade innerhalb Italiens ist Zugfahren günstig und schnell. Der Bahnhof von Venedig befindet sich an einer Vaporetto-Station, sodass du direkt in einen Wasserbus steigen kannst, falls deine Unterkunft zu weit ist, um hinzulaufen oder wenn du sofort mit dem Sightseeing starten möchtest.
  • Mit dem Bus: Venedig ist ganz einfach mit dem Bus zu erreichen und sehr gut mit anderen Städten in Italien und ganz Europa verbunden. Ich bin zwar selbst noch nicht mit dem Bus nach Venedig gefahren, aber bereits dort umgestiegen. Ich fahre immer mit Flixbus.
  • Mit dem Auto: Das mag im ersten Moment merkwürdig erscheinen, aber da meine Eltern grundsätzlich mit dem Auto angereist sind, möchte ich diese Variante nicht unerwähnt lassen. Wenn du über den Brenner fährst, zahlst du etwa 30 Euro Autobahnmaut bis Venedig. Von Mestre (einem von zwei Stadtteilen auf Venedigs Festland) fährst du über eine Brücke auf die Insel Tronchetto, auf der Parkhäuser für die motorisierten Besucher warten. Diese kosten ab 30 Euro pro Tag und du solltest auf jeden Fall im Voraus reservieren. Über eine Fußgängerbrücke gelangst du dann auf die Hauptinsel und kannst entweder zu deinem Hotel laufen oder ein Vaporetto – einen Wasserbus – nehmen.

 

Venedig – Sehenswürdigkeiten

Da ich diesmal nur einen Tag in Venedig verbracht habe, sind meine Tipps gezielt auf einen Tages- bzw. Wochenendausflug mit Anreise am Freitag und Abreise am Sonntag ausgerichtet.

Die Hauptinsel ist der touristischste Teil der Stadt. Darauf findest du berühmte Sehenswürdigkeiten wie den Markusdom am Markusplatz und den danebenliegenden Dogenpalast, die Rialto-Brücke und die Seufzerbrücke Ponte dei Sospiri. Mach dich darauf gefasst, dass alle diese Sehenswürdigkeiten tagsüber überfüllt sind.

 

Markusplatz und Markusdom

Da du allerdings kaum nach Venedig fahren und dann den Markusdom auslassen wirst, musst du dich wohl oder übel ins Getümmel stürzen. Falls du das Gedrängel und die Menschenmassen umgehen möchtest, habe ich jedoch einen Tipp für dich: Wenn du, so wie ich, zum Sonnenaufgang zum Markusplatz gehst, wirst du ihn fast für dich alleine haben!

Der Turm ist übrigens der Glockenturm des Markusdoms und wird daher auch Markusturm genannt. Er ist mit 98 Metern das höchste Gebäude Venedigs. Seine Spitze fungierte ursprünglich als Leuchtturm, damit die Schiffe sicher in den Hafen der Lagune fanden. 1902 stürzte der Turm nach mehreren Erdbeben ein, was jedoch darauf zurückzuführen war, dass Metallstreben im Innern entfernt worden waren, um einen Aufzug einzubauen. Der Wiederaufbau, bei dem die zwar 1000 Jahre alten, aber sehr gut erhaltenen Pfahlgründungen verwendeten wurden, dauerte neun Jahre. So wurde der neue Turm am Markustag, dem 25. April 1913, feierlich eingeweiht. Heute kann man über einen Aufzug auf den Glockenturm hinauf. Auch das steht bei mir jedoch weiterhin auf der Bucket List…

 

Der Dogenpalast

Wie bereits zu Beginn erwähnt, wurde der Herrscher über die Republik Venedig Doge genannt. Das Wort leitet sich von dem Lateinischen Wort Dux (Anführer) ab. Der erste Doge wurde im Jahre 726 gewählt. Der Dogenpalast direkt neben dem Markusdom war ab dem 9. Jahrhundert Regierungssitz und ist bis heute ein Zeichen des Reichtums, der Größe und der Macht der Lagunenstadt. Dies zeigt sich nicht nur von außen in der herausragenden venezianischen Baukunst, sondern auch in den mit Stuck, vergoldeten Schnitzereien und prachtvollen Gemälden im Innern. Er ist einer der bedeutendsten gotischen Profanbauten.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich noch nie drinnen war. Vielleicht ändere ich das bei meinem nächsten Besuch in der Serenissima.

 

Die Seufzerbrücke

Auch die Ponte dei Sospiri – die Seufzerbrücke – hat in den frühen Morgenstunden eine völlig andere Wirkung. Das Wasser liegt glatt da, anstatt von stets vorbeigleitenden Gondeln aufgewühlt zu sein. Wenn du um 6 Uhr dort bist, kannst du sogar für einen Moment die Gedanken zu den Gefangenen schweifen lassen, die vor langer Zeit den Gang über die Seufzerbrücke antraten und dabei einen letzten Blick auf die Lagune werfen konnten, bevor sie für immer im Gefängnis landeten.

Tagsüber stauen sich hier die Gondeln, die um die Ecke ihre Tour durch die kleinen gewundenen Kanäle beginnen.

 

Die Rialto-Brücke

Die Rialto-Brücke ist eine von nur vier Brücken, die über den Canal Grande führt, der die sechs Stadtviertel, genannt Sestieri, von einander trennt: San Marco, Cannaregio und Castello befinden sich auf der einen und Dorsoduro, San Polo und Santa Croce auf der anderen Seite.

Auch rund um die Rialtobrücke herrscht um 6 Uhr morgens Ruhe. So kannst du entspannt Fotos machen.

Das ist der Blick von der Rialto-Brücke zur Vormittagszeit, wenn Betriebsamkeit herrscht:

 

Murano

Wir haben gegen 12 Uhr ein Vaporetto genommen und sind zur Insel Murano gefahren.

Die Insel ist vor allem berühmt für die Glasbläserkunst. Im frühen Mittelalter wurden die Glasbläser nach Murano verbannt, da man in Venedig selbst Angst vor einem Brand hatte. Seit dem wird hier das kostbare Glas hergestellt und hat es zu Weltbekanntheit gebracht.

Meine Mutter liebte das Murano-Glas und wünschte sich einen Kronleuchter für unser Wohnzimmer. Gerne würde ich ihr diesen Wunsch posthum irgendwann erfüllen.

Burano

Auch wenn die Zeit etwas knapp wurde, wollten wir uns den Besuch der Insel Burano nicht nehmen lassen. Gegen 15 Uhr haben wir ein Vaporetto genommen, das ca. 30 Minuten benötigt, um von Murano nach Burano zu fahren. Die bunten Häuser sind einfach zu schön, um sie zu verpassen. Spätestens hier verstreuen sich die Touristen so sehr, dass du auch zu Peak Zeiten noch Platz hast.

Was in Murano die Glasbläserkunst ist, ist in Burano die Spitze. Hier kannst du ältere Damen beobachten, wie sie Spitze klöppeln. In jedem Laden ist dies das Hauptthema. Ob Dekoartikel oder Kleidung… Hier ist alles aus dem weißen Tuch gemacht.

Meine Mutter hat es geliebt, sich hier durch die Läden zu wühlen und hat erst bei ihrem letzten Besuch ein gesticktes Gemälde von „Der Kuss“ von Gustav Klimt ergattert, das in unserem Wohnzimmer hängt. Es war ein komisches Gefühl, als mein Vater uns genau den Laden zeigte, wo sie es gekauft hat.

 

Gegen 18:00 Uhr machen wir uns auf den Rückweg in Richtung Hauptinsel. Dort planen wir eines der Highlights des Tages:

 

Eine Gondelfahrt in Venedig

Ja, es ist kitschig. Aber darf nicht gerade in einer Stadt wie Venedig auch ein bisschen Kitsch und Klischee auf der Tagesordnung stehen? Ich finde schon!

Die Preise für eine Gondelfahrt sind meines Wissens mittlerweile überall gleich und nicht verhandelbar: An allen Gondelstationen der Stadt stehen Schilder mit Preisen, die besagen, dass die kleine Tour (Giro Turistico genannt) bis 19 Uhr 80 Euro und danach 100 Euro kostet. Der sogenannte Giro Completo kostet 120 Euro bzw. 150 Euro.

Gondelfahrt Venedig

Mit etwas Glück erwischst du so wie wir einen Gondoliere, der ein traditionelles Lied über Liebe und Sehnsucht zum besten gegeben hat. Einfach schön!

 

Venedig – Hotel

Während unseres Aufenthalts sind wir in diesem Hotel untergekommen: Hotel Santa Lucia. Das Hotel ist klein, aber fein und befindet sich nur wenige Minuten zu Fuß vom Bahnhof bzw. von den Parkhäusern. Dafür ist es zwar ein ganzes Stück bis zum Markusplatz, aber meiner Meinung nach stimmte das Preis-Leistungs-Verhältnis. Für zwei Zimmer mit insgesamt fünf Personen und zwei Nächte mit Frühstück haben wir 540 Euro gezahlt.

Du möchtest dir andere Unterkünfte anschauen? Dann schau doch mal bei Booking*, Tripadvisor*, Airbnb* oder Hostelworld* vorbei!

 

Venedig – Weiterreise

Venedig liegt ideal, wenn du entweder Italien weiter erkunden willst oder weiter in den Südosten Europas möchtest. Hier ein paar Beispiele für Städte, die sich anbieten würden:

  • Mailand: Mailand ist vor allem für Shopping-Fans das perfekte Ziel. Aber auch Kulturbegeisterte werden sich am Mailänder Dom oder an der Scala erfreuen.
  • Verona: Die Heimat von Romeo und Julia ist ein idealer Ort für einen Wochenendausflug. Auch wenn du kein Opernfreund bist, ist die Arena di Verona einen Besuch wert. Die Atmosphäre ist einzigartig und es ist ein ganz besonderes Erlebnis. Das kannst du auch in meinem Beitrag lesen: 48 Stunden in Verona.
  • Florenz: 2009 habe ich ein halbes Jahr in Florenz verbracht. Leider habe ich es nicht dorthin zurück geschafft, um mal einen Beitrag über diese wunderschöne Stadt zu schreiben, die definitiv in meinen Top 3 der italienischen Städte ist – mit Palermo und Rom!
  • Ljubljana: Die slowenische Hauptstadt ist eine Perle der Ruhe. Von hier aus kannst du entweder Slowenien wunderbar erkunden oder weiter in den Süden reisen. Zum Beispiel nach Rovinj.
  • Rovinj: Im Norden Kroatiens direkt am Mittelmeer gelegen, hat mich die Stadt voll in ihren Bann gezogen, als ich letztes Jahr eine Woche dort war. Die entzückende Altstadt auf einer eigenen Halbinsel ist einfach nur malerisch und die Sonnenuntergänge sind ein Traum. Von Venedig kommst du entweder mit dem FlixBus nach Rovinj oder mit einer Fähre. Alternativ mach es wie ich und unternimm einen Motorrad Roadtrip durch Kroatien.

Und auch wenn das nicht gerade um die Ecke liegt, möchte ich als Halbsizilianerin meine Lieblingsinsel nicht unerwähnt lassen: Sizilien ist die größte Insel im Mittelmeer und eine absolute Schönheit.

 

Venedig – Fazit

Für meine Familie und mich war dies eine besondere und wichtige Reise, bei der wir die Orte, die meine Mutter so sehr geliebt und alljährlich zu ihrem Geburtstag besucht hat, erlebten. Für uns war dies auf der einen Seite ein Abschied, aber auf der anderen Seite hat es auch gezeigt, dass wir uns ihr jederzeit nahe fühlen können, indem wir uns an ihre Lieblingsorte begeben.

Venedig ist aber auch so immer eine Reise wert. Ich war nun dreimal dort und auch wenn es voll ist und an vielen Ecken alles andere als sauber, empfinde ich Venedig als absolutes Must See in Italien und sogar in Europa. Ich bin weiterhin jedes Mal beeindruckt, wenn ich vor dem Markusdom stehe, durch die vielen Gassen über die Brücken wandere oder mit dem Vaporetto über den Canal Grande düse und die alten Gemäuer vom Wasser aus bewundern darf. Die Stadt ist und bleibt einzigartig und ich hoffe, dass ich noch viele Male dorthin reisen werde.

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Mein schönster Sonnenuntergang Teil 4 – Isola delle Femmine

Mein schönster Sonnenuntergang Teil 4 – Isola delle Femmine

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Der Sonnenuntergang in Isola delle Femmine hat mich völlig begeistert! Denn was gibt es Schöneres als einen Sonnenuntergang über dem Meer?

Ich liebe Sonnenuntergänge! Ich kann einfach nicht genug davon kriegen und finde Fotos davon einfach wunderbar! Wahrscheinlich haben sie auch dazu beigetragen, dass ich überhaupt digitale Nomadin geworden bin. Denn so kann ich mir die schönsten „Sunset Spots“ einfach zum Arbeiten aussuchen…

Daher habe ich mir auch überlegt, dir in einer Serie meine schönsten Sonnenuntergänge zu zeigen und obendrauf auch noch die von je fünf Reisebloggern!

Hier geht es zu Teil 1: Sonnenuntergang in Cabarete!

Und zu Teil 2: Sonnenuntergang in Angkor!

Und auch Teil 3 habe ich im Angebot: Sonnenuntergang in Flores!

Teil 5 hat die Sonnenuntergangsreihe komplettiert: Sonnenuntergang in Kuala Lumpur!

Einer meiner schönsten Sonnenuntergänge: Isola delle Femmine in Italien!

Als halbe Italienerin mit Heimat Palermo kenne ich diese Gegend eigentlich ziemlich gut. Den Sonnenuntergang in Isola delle Femmine hatte ich allerdings noch nie gesehen. Erst letztes Jahr hat mich meine Cousine eingepackt und ist mit mir an diesen tollen Ort gefahren.

Isola delle Femmine – Brücke und Zufahrt

Von der Autobahn A29 Palermo-Mazara del Vallo fährst du einfach in Isola delle Femmine raus und kommst über eine Brücke direkt am Strand heraus. Eine lange Promenade lädt Besucher zum Schlendern ein. Wenn du einen Strand mit vielen Einheimischen suchst, bist du hier genau richtig!

Isola delle Femmine heißt auf Deutsch übrigens Insel der Frauen. Auf der vorgelagerten Insel steht eine Ruine, die an längst vergangene Tage erinnert: Hier war einst ein Gefängnis für Frauen untergebracht.

Heute erinnert daran nur noch der Name.

Der Sonnenuntergang hinter der Insel war einer der schönsten, den ich je gesehen habe.

Der Sonnenuntergang neben der Isola delle Femmine

Wenn du die Promenade nach rechts entlang wanderst, kommst du irgendwann zu diesem Abschnitt, der nicht mehr aus Sand, sondern aus rauhen Felsen besteht. Dieser Ort eignet sich hervorragend für Sonnenuntergangsfotos!

Als digitaler Nomade in Palermo

Da die sizilianische Hauptstadt in meinen Augen alles bietet, was wir als digitale Nomaden so brauchen, habe ich für dich einen Guide geschrieben! Darin habe ich dir alle nötigen Informationen zusammengefasst, damit du einen ganz leichten Start in deine Zeit in Palermo hast!

Du bist auch ein Fan von Sonnenuntergängen?

Weil ich selbst so einige tolle Sonnenuntergänge gesehen habe und sich viele Reiseblogger auf meinen Aufruf gemeldet haben, ihren schönsten Sonnenuntergang auf Barbaralicious zu teilen, habe ich mich entschlossen, eine Serie daraus zu machen! Hier kommen die ersten fünf Reiseblogger mit ihrem schönsten Sonnenuntergang:

Sarah von Solo Abroad

Annik von Misses Backpack: Am Sonnenuntergang in Koh Lanta kann ich mich nicht sattsehen!

Ich liebe Sonnenuntergänge! Deswegen ist es mir nicht leicht gefallen, mich für ein Foto zu entscheiden. Diesen Sonnenuntergang durfte ich im Dezember 2016 auf der thailändischen Insel Koh Lanta erleben. Am Long Beach, um genauer zu sein. Schön gechillt, mit einem Bierchen in der Hand, die Füße im Sand und der Nase im Wind, hat mir die Natur dieses zauberschöne Schauspiel geboten. Ich kann mich nicht daran sattsehen, wie der Himmel die Farbe wechselt und wie die letzten Sonnenstrahlen die Wolken in immer andere Farben tauchen. Beide Fotos sind unbearbeitet, am gleichen Tag am gleichen Strand entstanden. Kein Filter, kein nix. Natur pur! The best things inlife are free- oder wie war das!

Über Annik und Misses Backpack

Hallo, ich bin Annik. Ich liebe es unterwegs zu sein. Nah und fern, kurz oder lang, mit Rucksack, Koffer oder Reisetasche. Hauptsache alleine, individuell und abwechslungsreich. Unternehmungslustig stürze ich mich gerne in neue Abenteuer und reise neugierig mit Kamera, Notizbuch und Laptop durch die Welt. Auf Misses Backpack nehme ich dich mit auf meine Reisen.

Ilona von Wandernd: Florenz und Sonnenuntergang – eine bessere Kombination gibt es nicht!

Wer nach Florenz geht, sollte dem Piazzale Michelangelo einen Besuch abstatten: Dem besten Aussichtspunkt der Stadt.

Nirgendwo sonst hat man einen solchen Blick: Sämtliche Kuppeln und Türme liegen einem zu Füßen, der Arno schlängelt sich dazwischen und darüber spannt sich der Ponte Vecchio. Der Aufstieg lohnt zu jeder Tageszeit. Am Morgen, wenn die Stadt erwacht, am Nachmittag, wenn die Menschen auf den Stufen sitzend den Straßenmusikern lauschen und der Himmel sich blau über die Stadt wölbt und besonders am Abend, denn der Ausblick geht genau gegen Westen.

Und so saßen wir da an einem lauen Sommerabend. Ein kühles Getränk in der Hand und blickten gen Westen, wo die Sonne hinter der Stadt versank. Florenz und Sonnenuntergang – eine viel bessere Kombination gibt es meiner Meinung nach nicht. (die restlichen Bilder gibts übrigens hier!)

Sabine von Fratuschi

Über Ilona und Wandernd

Ich bin Ilona, Mitte Dreißig und Fan von Kunst, Kultur, Literatur und Photographie – und natürlich vom Reisen. All diese Dinge schlagen sich auf meinem Blog Wandernd nieder. Verbunden mit einer großen Prise Italienliebe…

Jessica von Yummy Travel

John und Marc von 1 Thing To Do: Farbenspiel über der Adria in Montenegro!

Oftmals definiert sich das Schöne durch das Hässliche, wie das Hässliche sich durch das Schöne definiert. Wahrscheinlich bleibt uns der Sonnenuntergang in Bar an der Adriaküste Montenegros auch aus diesem Grund in besonderer Erinnerung. Bar selbst ist mit seinen skurrilen Betonbauten und einem opulenten Seehafen ziemlich unansehnlich, doch sobald wir die Stadt hinter uns lassen und es uns mit einer Flasche Bier am Strand gemütlich machen, beginnt der Genuss.

Der Himmel über der Adria hat sich bereits in ein warmes Orange gefärbt, während über den Hügeln ringsum Bar noch ein hellblauer Schimmer strahlt. Auf Höhe des Meeresspiegels dreht sich das Bild: Das Wasser glänzt hellblau, der Kieselstrand orange. Aus kleinen Steinchen bauen wir Türmchen und verfallen in Nostalgie, während wir auf die vergangenen Wochen zurückblicken. Von Kiew aus haben wir uns bis zur Adria durchgekämpft und Dutzende besondere Reisemomente gesammelt. Das Farbenspiel über der Adria hat sein tunlichstes gegeben, sich in unsere Erinnerung zu brennen. Und dort wird es auch bleiben.

Über John, Marc und 1 Thing To Do

John und Marc berichten auf ihrem Blog über jene besonderen Reisemomente, die einfach in Erinnerung bleiben – ihre 1 THING TO DOs. Unter dem Stichwort #GoEast liegt ihr Fokus derzeit auf Osteuropa und Ostdeutschland, wobei sie dazu aufrufen, beide Regionen neu für dich zu entdecken.

Franz von Cruisetricks: Sonnenuntergänge in der Karibik sind intensiv aber kurz!

In der Karibik braucht man einen schnellen Finger am Auslöser der Kamera. Einen Augenblick wegschauen und schon ist die glühend rot-orange Sonne im Meer versunken. Hier im November 2016 vor der mexikanischen Insel Cozumel wirkte die Sonne geradezu riesig. Und obwohl ich viel auf Kreuzfahrtschiffen unterwegs bin und dann fast täglich einen schönen Sonnenuntergang erlebe, war dieser hier ein absolutes Highlight.

Caroline von Leben à la Carte

Über Franz und Cruisetricks

Franz konzentriert sich auf seinem Blog Cruisetricks komplett auf Kreuzfahrt-Themen, versteht sich als Kreuzfahrt-Ratgeber für seine Leser und verdient sein Geld mit Schreiben und Fotografieren. Er ist zusammengerechnet gut drei Monate pro Jahr auf Schiffen unterwegs – mal nur ein oder zwei Tage, mal auch eine komplette Reise von sieben oder mehr Tagen an Bord.


Melanie von Lifetravellerz

Max von HostelMax: Ich hätte nicht gedacht, dass mich ein Sonnenuntergang mal begeistern könnte!

Ehrlich gesagt habe ich nicht erwartet, dass mich überhaupt mal ein Sonnenuntergang faszinieren oder begeistern könnte. Gut, so ganz unschön finde ich Sonnenuntergänge nicht. Aber ich kann schon ganz entspannt und ohne Tränchen in den Augen irgendwo sitzen, und der Sonne bei der langwierigen Arbeit des Untergangs zusehen. Aber ich könnte es auch lassen.

Dachte ich.

Eher zufällig landete ich im April diesen Jahres am Inch Beach in Irland, wo dieses Foto entstanden ist. Wir waren auf dem Heimweg vom Killarney National Park zu unserem Ferienhaus auf der Dingle Halbinsel, und irgendwer wollte spontan an diesem Strand eine Pause machen. Eine Pause in Irland ist immer gut für ein Foto, dachte ich.

Und jetzt denke ich eigentlich nur noch: Wann kann ich da endlich wieder hin!

Es war nicht so sehr der Sonnenuntergang. Es war die Stimmung an dem Tag. Es war die Woche in Irland die hinter mir lag und es ist an diesem Abend die Stille dort am Strand. (Obwohl es nicht still war. Ich war ruhig, entspannt, ausgeglichen, glücklich.)

Die Anderen waren hinuntergegangen, um ganz nah an den Atlantik zu kommen. Ich stand hier oben, richtete meine Kamera für eine Timelapse Aufnahme her, und machte ein spontanes Handyfoto. Danach startete ich die Aufnahme, und setzte mich auf die Steinmauer. Schaute ganz relaxed und fast mit ein paar Tränchen in den Augen auf die Sonne und wie sie verschwand.

Ich wusste: Sie wird wiederkommen. Und ich auch.

Über Max und HostelMax

Als Hostelmax bin ich unterwegs und schaue mir Hostels an. Die stelle ich euch in Bild, Video und Text vor, so daß ihr entscheiden könnt, ob das eure Herberge für euren Trip wäre.

Deine Barbara

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Die schönsten Ausflugsziele im sizilianischen Nordwesten

Die schönsten Ausflugsziele im sizilianischen Nordwesten

Die schönsten Ausflugsziele im sizilianischen Nordwesten

Die  schönsten Ausflugsziele im sizilianischen Nordwesten? Während meines letzten Aufenthalts in Palermo habe ich ja mal gezielt versucht, meine zweite Heimat wie eine Reisende zu sehen und nicht wie ein Local. Dazu gehörte für mich auch, dass ich mal zu den bekannten Ausflugszielen in der näheren Umgebung (bis maximal zwei Stunden mit dem Auto) anschaue.

Vier Ziele habe ich mir nun für dich ausgeguckt, die ich dir näher vorstellen möchte!

Cefalù

Cefalù ist ein mega touristischer Ort. Deswegen solltest du dich nicht gerade auf Idylle und ruhiges Entspannen vorbereiten. Hier ist immer was los und wenn du an den Strand willst, musst du dich damit abfinden, dass es nicht viel Privatsphäre gibt.

Cefalù Strand und Altstadt - Ausflugsziele im sizilianischen Nordwesten

Einen Besuch ist Cefalù dennoch allemal wert. Denn die Altstadt ist einfach zauberhaft, wie aus einem Märchen! Die Kathedrale ist wunderschön und thront erhaben über der Piazza.

Blick durch einen Torbogen auf den Strand von Cefalù

Altstadt Cefalù

Kathedrale Cefalù außen

Auch den Kreuzgang kannst du ruhig besuchen. An heißen Tagen ist es hier außerdem frisch und ruhig!

Barbara Kreuzgang Kathedrale Cefalù.JPG

Vor allem um Ferragosto, eines der wichtigsten Feste in Italien, das am 15. August gefeiert wird, zieht es Locals wie Reisende hierher, um den Sommer zu feiern. Es ist trotz der Massen ein absolutes Muss für Sizilien-Reisende.

Mazara del Vallo

Die Kleinstadt Mazara del Vallo liegt etwa 55 Kilometer südlich von Trapani. Mit dem Bus bist du von Palermo knapp zwei Stunden unterwegs.

Von einem Besuch in der süßen kleinen Stadt wurde mir in Palermo bei der Touristen Info abgeraten. Dort gäbe es nichts Sehenswertes. Stur wie ich bin, hat es mich dadurch nur umso mehr dorthin gezogen. Und ich muss sagen: Ich war begeistert! Es waren die kleinen und großen Details, die mich überzeugt haben:

Die Treppe mit den Kacheln…

Mosaiktreppe in Mazara del Vallo

Die Tafeln mit Gänsehaut verursachenden Zitaten (hier: Peace begins in the Heart of all Human Beings)…

Spruch in Mazara del Vallo

Der Arco Normanno, der im Sommerlicht so wundervoll ausgesehen hat…

Mazara del Vallo

Die Kirche, die eine Ruine ist…

Sant'Ignazio

Die Kathedrale, die 1086 von den Normannen erbaut und im 17. Jahrhundert als barockes Bauwerk erneuert wurde…

Kathedrale in Mazara del Vallo von außen

Kathedrale in Mazara del Vallo

Der Platz mit den Arkaden, die im heißen sizilianischen Sommer Schatten spenden…

Arkaden in Mazara del Vallo

Verstehst du, warum mich Mazara del Vallo einfach verzaubert hat?

Marsala

Bei Marsala war es genau umgekehrt: Da mir alle zu Marsala geraten haben, war ich eher enttäuscht. Sicher! Es gibt hier tolle Ecken, aber im Großen und Ganzen fand ich Mazara del Vallo einfach beeindruckender. Hier ist zum Beispiel die Kathedrale von innen und außen zum Vergleich:

Kathedrale Marsala

Kathedrale Marsala von innen

Am besten hat mir in Marsala die Atmosphäre gefallen. Die ist nämlich typisch Italienisch. Nimm dir also am besten Zeit zum Schlendern. Die Straßen rund um die Porta Garibaldi sind ein tolles Beispiel für diesen mediterranen Flair, der auf dich wartet.

In einer Straße von Marsala

Auch der Parco Archeologico hat mich eher enttäuscht. Das Highlight hier waren die Mosaiken, die man von Stegen über den ehemaligen Boden betrachtet konnte.

Mosaik Parco Archeologico Marsala

Auch das Schlendern unter den Bäumen des Parks zwischen Altstadt und der archäologischen Anlage habe ich sehr genossen.

Figur im Giardino Marsala

Terrasini

Terrasini ist von Palermo schnell und einfach zu erreichen. Das Stadtzentrum ist hübsch, aber klein und hat in der Mitte einen großen Platz mit vielen Restaurants und einer Kathedrale am Ende.

Kathedrale Terrasini

Unter den Locals ist Terrasini bekannt für die vielen „hässlichen“ Statuen.

Hässliche Statue Terrasini

Brunnen mit Statue Terrasini

Brunnen mit Wasserhahnstatue

Für Touristen ist Terrasini aber vor allem wegen der schönen Strände und der Grotten einen Besuch wert.

Terrasini Strand

Grotte Terrasini

Ich gebe zu: Ich kannte all diese Seiten von Terrasini gar nicht. Als ich ein Kind war, kam ich mit meiner Familie häufiger hier her, weil das Ristorante Il Pirata wirklich sehr gute Meeresfrüchte und Fischgerichte hat. Dem entsprechend habe ich mich sehr gefreut, als ich nach vielen Jahren mal wieder dort vorbeigefahren bin, um ins Stadtzentrum zu kommen.

Wenn es dich also nach Palermo verschlägt, schlage ich vor, du schlägst zwei Fliegen mit einer Klatsche, indem du tagsüber am Strand bist und dir die Grotten anschaust. Abends gehst du ins Il Pirata essen und denkst an mich, wenn du leckere Miesmuscheln isst. Abgemacht?

Haben dir meine vier schönsten Ausflugsziele im sizilianischen Nordosten gefallen? Oder warst du an einem Ort, den ich nicht genannt habe, der dir aber richtig gut gefallen hat? Dann rein damit in die Kommentare!
Deine Barbara

The Palermo Guide for Digital Nomads

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Palermo – Warum die sizilianische Hauptstadt ein Must See ist

Palermo – Warum die sizilianische Hauptstadt ein Must See ist

Palermo – Warum die sizilianische Hauptstadt ein Must See ist

Palermo ist meine zweite Heimat. Damit hatte ich irgendwie schon immer eine andere Sicht auf die sizilianische Hauptstadt.

Trotzdem habe ich mir bei meinem letzten Aufenthalt Mühe gegeben, die Stadt mal mit anderen Augen zu betrachten. Ich habe Orte besucht, die ich schon seit meiner Kindheit nicht mehr gesehen habe, weil wir sie eben „abgehakt“ hatten. In meinem nächsten Bericht geht es dann um meine verschiedenen Tagesausflüge, die ich von Palermo aus unternommen habe.

Barbara Giardino Inglese

Heute geht es aber um die Stadt selbst!

via maqueda geschmueckt

Was muss man unbedingt gesehen, gemacht, erlebt haben? Ich sag’s dir!

Lass uns eintauchen in diese wunderbare Welt mit einer Mischung aus zig Kulturen, die ihre Spuren hinterlassen haben.

Einflüsse aus aller Welt

Palermo bzw. Sizilien war über viele Hundert Jahre im Besitz ständiger wechselnder Völker. Alle haben sie ihre Spuren hinterlassen, die heute hörbar, spürbar oder sichtbar sind.

Palermo vom Ambasciatori

Hörbar… weil sie Einfluss auf die sizilianische Sprache hatten. Genau, du hast richtig gelesen! Sizilianisch ist kein Dialekt, sondern eine eigene, anerkannte Minderheitensprache. In Palermo spricht man übrigens sogar Palermitanisch: ein sizilianischer Dialekt (kein italienischer!).

Spürbar… weil es sich anders anfühlt, in Palermo zu sein. Es mag am daran liegen, dass hier 8 von 12 Monaten Sommer (und 4 Monate Frühling) herrscht. Oder daran, dass hier jeder die typische süditalienisch Offenheit lebt. Auf jeden Fall fühlt es sich anders an.

Sichtbar… weil die Gebäude anders als im übrigen Italien deutliche arabische, normannische oder andere Einflüsse aufweisen und sich damit ganz schön von Florenz, Mailand oder Rom unterscheiden.

palermo arabisches gebaeude

kathedrale mit mehr gruen

Meine 5 Lieblingsorte in Palermo

#1 Piazza Pretoria

Piazza Pretoria von oben

Piazza Pretoria oder auch Piazza della Vergogna (Platz der Scham) liegt mitten im historischen Zentrum. Der Platz hat seinen Beinamen durch die durchweg nackten Statuen im Brunnen und um ihn herum erhalten. Direkt daneben liegt das Rathaus von Palermo. Ich fand den Brunnen schon immer beeindruckend und einfach wunderschön.

 

#2 Teatro Politeama

Politeama Palermo

Das Teatro Politeama lässt mich aus unerklärlichen Gründen immer strahlen. Eigentlich ist das Teatro Massimo – das größte Theater Italiens – viel imposanter und doch sitze ich häufig vorm Politeama und schaue es in Gedanken versunken an, während ich noch nie vor dem Massimo gesessen habe.

#3 Monreale

Monreale von innen

In der Kleinstadt Monreale, hoch in den Bergen am Rande von Palermo, steht ein Dom. Dieser ist von innen wie von außen unglaublich imposant.

Monreale von außen

Das Besondere ist, dass sein gesamter Altar- und Chorbereich mit Blattgold verziert sind, sodass ein einzigartiges goldenes Licht und ein Eindruck von Macht entsteht. In klein wurde der Dom als Kapelle für den Prinzen Federico II. im Palazzo Normanni (dem Normannenpalast in der Innenstadt von Palermo, der Fürsten- und Prinzensitz war) nachgebaut.

 

#4 Monte Pellegrino & Santuario di Santa Rosalia

Foto aus dem Auto

Auf dem Monte Pellegrino warten gleich zwei Highlights auf dich:

Auf der einen Seite gibt es ein beeindruckendes Heiligtum für die Schutzpatronin von Palermo, Santa Rosalia. Dies ist in den Fels hineingebaut worden, sodass der Hauptteil des Heiligtums, in dem auch der Schrein der Patronin steht, aus rauem, behauenem Stein besteht. Das Licht ist dementsprechend ausschließlich künstlich, sodass eine mystische Atmosphäre erzeugt wird.

 

Kirche Santa Rosalia

Santa Rosalia

Das zweite Highlight liegt etwas die Straße entlang. Wenn du mit dem Bus auf den Monte Pellegrino gefahren bist, wirst du dorthin bestimmt 20 Minuten zu Fuß laufen müssen. Mit dem Auto bist du in rund 5 Minuten dort. Ich rede von einer großen Fläche am Rande des Berges, von der du einen fantastischen Ausblick auf Palermo hast. Auch die andere Seite bietet einen wundervollen Blick. Allerdings habe ich noch nicht verstanden, worauf! Mondello ist es leider nicht.

Ausblick vom Monte Pellegrino auf Palermo

 

#5 Mondello

Mondello

Mondello ist ein kleines Örtchen, ein Fischerdorf einst, das heute einer der touristischsten Teile Palermos (im weitesten Sinne Palermo) geworden ist. Vor allem im Hochsommer kann man sich hier kaum bewegen. Denn ein jeder möchte an einem der schönsten Strände Italiens sonnen und abends den frischsten Fisch und die besten Meeresfrüchte der Insel probieren.

Am liebsten bin ich hier im Oktober, wenn die Tage noch richtig warm sind, aber die Touristen nur noch in Maßen und nicht mehr in Massen kommen. Dann spaziere ich die Uferpromenade entlang, esse ein Panino con Würstel (eine Art Sandwich mit Würstchen und Ketchup oder Senf – ganz nach Gusto) oder ein Eis im Brioche (ein süßes Brötchen) und kann mich nicht satt sehen an diesem Ausblick, der für mich der schönste der ganzen Welt ist: dem Monte Pellegrino.

Der Berg sieht von Mondello aus wie ein schlafender Bernhardiner (schau genau hin, dann siehst du es auch) und hat mich allein deswegen schon als kleines Kind fasziniert.

Und wann fliegst du nach Palermo?

Konnte ich dich von der Einzigartigkeit und Schönheit von Palermo überzeugen? Wenn du noch Fragen hast, rein damit in die Kommentare! Andernfalls wünsche ich dir: Guten Flug!

 

 

Deine Barbara

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Lieblingsarbeitsplätze Palermo und Umgebung: Meine Top 3

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Lieblingsarbeitsplätze Palermo und Umgebung: Meine Top 3

Meine 3 Lieblingsarbeitsplätze Palermo… Das war gar nicht so schwer zusammenzufassen. In den Wochen, die ich letztes und dieses Jahr in Palermo und Umgebung verbracht habe, habe ich fast immer an diesen drei Orten gearbeitet. An erster Stelle steht ein Coworking Space, weil das WLAN schlicht das beste ist, die Lage optimal ist und die Leute dort einfach cool sind! An zweiter Stelle steht ein Roof Top mit dem besten Ausblick auf Palermo, den du dir vorstellen kannst. Auf Platz 3 hat es die Beach Bar Ombelico del Mondo geschafft, die zwar manchmal ein bisschen Probleme macht, aber mich trotzdem mit dem Ausblick beeindruckt.

Du möchtest mehr Infos zum Arbeiten in Palermo? Dann hol dir meinen Palermo Guide for Digital Nomads!

#1 PMO Coworking

PMO Coworking ist, wie der Name schon vermuten lässt, ein Coworking Space. Klick einfach hier, wenn du nicht weißt, was das ist. Er liegt direkt um die Ecke von einem der beiden Theaterhäuser, dem Politeama. Die Lage ist damit optimal. Von der Bushaltestelle läufst du keine drei Minuten zum Space, der mitten in einer Fußgängerzone mit vielen Restaurants und Cafés liegt.

Der Space hat für Palermo recht gutes und stabiles WLAN, eine gemütliche Area für alle und einen Meeting-Raum, falls du mal ein bisschen mehr Ruhe für einen Skype Call oder ähnliches brauchst.

PMO Coworking Sitzecke

PMO Coworking Meeting Room

 

#2 Hotel Ambasciatori

Das Hotel Ambasciatori ist ein 4-Sterne-Hotel in der Via Roma, keine 10 Minuten zu Fuß vom Hauptbahnhof von Palermo. Der Bus 101, der alle fünf Minuten fährt, hält direkt vor der Tür. Praktisch, oder?

Im siebten Stock findest du die Dachterrasse des Ambasciatori namens SEVEN. Dort gibt es ein Restaurant und eine Bar. Das Internet ist mäßig, aber dafür entschädigt der Ausblick dafür. Für mich einer der inspirierendsten Orte überhaupt. Hier habe ich auch meinen Palermo Guide for Digital Nomads geschrieben.

Roof Top Ambasciatori

Ausblick vom Ambasciatori

#3 Beach Bar Ombelico del Mondo

Ich gebe zu, die Beach Bar Ombelico del Mondo hat zwei große Nachteile:

  1. Du kannst dich nicht auf stabiles WLAN verlassen! Ich habe schon Tage erlebt, an denen das WLAN so schnell war wie in Deutschland. An anderen musste ich nach einer Stunde meine Arbeit abbrechen und mir einen anderen Ort suchen.
  2. Du brauchst aus der Innenstadt Palermo fast eine Stunde dorthin. Mit dem Bus 806 fährst du zum Beispiel ab dem Politeama für über 40 Minuten die Libertà entlang, über die Favorita bis nach Mondello.

Dennoch war das einer meiner Lieblingsarbeitsplätze, weil es für mich kaum etwas schöneres gibt, als am Strand arbeiten zu können. Und das geht hier ganz wunderbar!

 

Welcher wäre dein Lieblingsarbeitsplatz? Bist du mehr der Coworking, Roof Top oder Beach Bar-Typ? Berichte mir in den Kommentaren!

Deine Barbara

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