5 Osprey Rucksäcke im Vergleich – Welcher passt zu mir?

von | 16/07/18 | Anderes, Alles und nichts | 0 Kommentare

* Aktualisiert am 1. März 2021

Seit 2016 habe ich den Osprey Farpoint 40. Es war Liebe auf den ersten Blick und ich bin immer sehr gerne mit ihm gereist. Doch nach einiger Zeit wollte ich mich etwas vergrößern. Seit ich Kizomba tanze, bin ich mit deutlich mehr Kleidung und auch mit mehreren Paar Tanzschuhen auf Tour und da wurde der 40l-Rucksack einfach zu klein.

Mittlerweile habe ich fünf völlig unterschiedliche Rucksäcke von Osprey ausprobiert, die mir in verschiedenen Situationen genau das bieten, was ich brauche.

Hier kommt meine Übersicht dazu:

 

Osprey Sojourn 60 – Für alle, die mehr Platz brauchen

Der Sojourn 60* hat 60 Liter und ist zwar ein Trolley, aber die versteckten Tragegurte kannst du auspacken und ihn so auch als Rucksack verwenden. Er hat für mich die perfekte Größe, wenn ich länger in Asien bin. Da passt einfach alles rein! Auch die Aufteilung gefällt mir wahnsinnig gut: Das Hauptfach wirkt erst mal nicht so groß, bietet aber wirklich viel Platz. Es hat zu beiden Längsseiten und im Deckel zwei Fächer. Das ist richtig praktisch und ich nutze sie, um meine Aufteilung an Dingen, die ich mitnehme, zu machen. So weiß ich immer, wo was ist und komme ganz schnell an die Sachen, die ich brauche.

Barbara Osprey Sojourn

Zudem hat der Sojourn ein Fach an der Oberseite, wenn er quasi aufrecht steht. Das ist super praktisch, weil du dort Dinge verstauen kannst, die nicht mehr in die Hand- oder Jackentasche passen, du aber griffbereit haben möchtest.

Was ihn für mich unersetzlich macht:

  • die genannte Aufteilung
  • die Größe, durch die ich alles mitnehmen kann, was ich möchte
  • die versteckten Träger, die mir in gewissen Situationen das Tragen der Tasche immens erleichtern

Einziger Negativpunkt ist für mich, dass die Tasche, wenn sie steht, genau da ist, wo meine Hände sind, wenn ich sie einfach locker lasse. Jetzt fragst du dich sicher, warum das ein Nachteil ist. Ganz einfach: Wenn ich die Tasche tragen muss, ein Treppe raus oder runter zum Beispiel, muss ich sie richtig anheben und habe dabei meine Arme angewinkelt. Das ist ganz schön anstrengend. Allerdings kann ich Osprey auch nicht vorwerfen, dass ich nicht größer bin. Und im Notfall kann ich die Tasche ja immernoch in einen Rucksack verwandeln.

 

Osprey Farpoint 40 – Praktisch für jede Reise

Wie der Name schon sagt, hat der Osprey Farpoint 40* 40 Liter. Er entspricht gerade noch den Richtlinien fürs Handgepäck und obwohl ich es am Anfang selbst nicht gedacht hätte, musste ich ihn nie aufgeben. Außer ich wollte es.

Barbara Osprey WP

Es gibt zwei Fächer: Das Hauptfach, das nochmal eine Tasche im „Deckel“ hat – und ein Laptopfach vorne, in das auch noch Kabel und ähnliches gut Platz finden.

Die Rucksackträger kann man verstecken und den Rucksack so zu einer großen Tragetasche machen. Passend dazu gibt es noch einen Gurt. Diese Funktion ist besonders praktisch, wenn du den Rucksack doch einmal aufgibst. Denn die Trägerbändel können sich schnell mal im Gepäckband verklemmen. Das ist mir bei meiner ersten Reise nach Israel in Tel Aviv am Flughafen passiert. Die einzige Möglichkeit war abschneiden… Von daher kann ich dir nur raten, deine Träger wegzupacken, wenn du den Rucksack ausnahmsweise nicht als Handgepäckstück mitnehmen willst.

Was ihn für mich unersetzlich macht:

  • die Aufteilung
  • die praktische Handgepäcksgröße

 

Osprey Daylite Plus – Perfekt für Tagestouren

Der Tagesrucksack Daylite Plus* ist super für Ausflüge jeder Art. Dadurch, dass es auch ein Laptopfach gibt, habe ich ihn auch schon verwendet, wenn ich zum Coworken gegangen bin. Er bietet gerade genug Platz für das nötigste. Wenn du also viel mitnehmen möchtest, ist dieser Rucksack nicht die erste Wahl. Meine Kamera passt gerade noch rein, wenn ich mit allen Kabeln und meinem Mäppchen mit dem Elektrokram auf Tour bin.

Barbara Osprey Daypack 2

Das Beste für mich ist allerdings, dass ich ihn vorne an den Sojourn dranmachen kann. So nimmt er nicht extra Platz weg und ich muss ihn auch nicht zwangsläufig als Handgepäcksrucksack mitnehmen. Ich wurde zwar schon bei der Gepäckaufgabe angesprochen, aber wenn das Flughafenpersonal sieht, dass der Rucksack wirklich festgemacht ist und nicht rausfallen kann, geben sie sich normalerweise damit zufrieden.

Was ihn für mich unersetzlich macht:

  • die Größe, die perfekt für Tagesausflüge ist
  • dass ich ihn an den großen Sojourn befestigen kann und ihn so nicht mal bemerke

 

Osprey Sylva – Der sportliche Rucksack

Erst seit Kurzem Teil meines persönlichen Osprey-Teams, aber nicht weniger geliebt, ist der Osprey Sylva. Der Damenrucksack mit belüfteter Rückenplatte ist gemacht für Wandertouren, Fahrradtouren oder andere sportliche Aktivitäten, bei denen du einen Rucksack in Reichweite haben möchtest. Auch wenn er sogar einen LidLock hat, um einen Fahrradhelm einfach zu befestigen, habe ich ihn bisher nur auf Wander- bzw. Fototouren im Einsatz gehabt. Auch dabei hat er mich überzeugt: Die vielen Fächer bieten Platz für all mein Equipment und auch mein Stativ ist Dank kleinen Gurten sicher an der Seite befestigt.

Barbara mit Osprey am Bahai Tempel

Persönlich mag ich die freundlichen Farben des Sylva sehr gern und ich hatte sogar schon länger nach einem Wanderrucksack in diesen Farben gesucht. Der Sylva ist aktuell mein Lieblingsrucksack bei Outdoortouren und ist daher stets griffbereit.

 

Osprey Utralight Stuff Pack – Dein Freund in der Not

Den Ultralight Stuff Pack* hatte ich auf meiner Kroatien-Rundreise dabei, weil er so flexibel ist, dass er für die Motorradtour ideal war. Man kann ihn in sich zusammenfalten und ganz klein machen. So passt er in jede Jackentasche. Oder man benutzt ihn als Tagesrucksack. Ich hatte nun 3 Wochen mein MacBook und all meine Elektronikartikel darin. Obwohl ich am Anfang etwas skeptisch war, ob er die fast 10 kg dauerhaft überleben kann, hat er mich von seiner Strapazierfähigkeit voll und ganz überzeugt.

Barbara Osprey Ultralight

Ob für den Notfall immer dabei oder als Hauptrucksack bei der minimalistischen Motorradreise… Auf diesen Rucksack konnte ich mich bisher immer verlassen.

Was ihn für mich unersetzlich macht:

  • die Größe und dass ich ihn immer griffbereit haben kann
  • die Strapazierfähigkeit, sodass ich mich auch mit MacBook darin auf ihn verlassen kann

 

Mein Fazit

Alle fünf Rucksäcke bieten Vor- und Nachteile. Daher bin ich ganz froh, dass ich sie alle habe und jeweils nach Situation entscheiden kann, welchen ich auf eine Tour oder eine Reise mitnehme. Ob der Sojourn auf langen Reisen, der Farpoint fürs Handgepäck oder der Sylva für eine Wanderung… Mindestens einer von ihnen ist mittlerweile fast immer mit dabei.

Welcher ist dein Favorit?

Deine Barbara

PS: Ich habe die Rucksäcke (bis auf den Farpoint40) kostenfrei zur Verfügung gestellt bekommen. Eine finanzielle Vergütung habe ich nicht erhalten. Meine Meinung bleibt von dieser Kooperation unbeeinflusst.

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