KalPaPruek – Thai-Massage in Maintal-Bischofsheim

KalPaPruek – Thai-Massage in Maintal-Bischofsheim

KalPaPruek – Thai-Massage in Maintal-Bischofsheim

WERBUNG

Ich weiß nicht, wie es dir geht. Aber ich vermisse Thailand und meine Reisen nach Asien ganz allgemein ganz schön. Da kam es gerade richtig, dass mir eine Freundin sagte, dass ein kürzlich eröffnetes Thai-Massage-Studio in Maintal-Bischofsheim meine Hilfe gebrauchen könnte und ein bisschen Werbung machen möchte. Daher stelle ich dir heute KalPaPruek vor!

Thai-Massage in Maintal-Bischofsheim

Am 1. Februar 2020 eröffnete in Maintal-Bischofsheim ein neues Thai-Massage-Studio. Es trägt den klangvollen Namen KalPaPruek (Thai für die Blüte des Zwergapfelbaumes) – mehr zu den Hintergründen für diesen Namen, erzähle ich dir weiter unten.

Wie so viele Unternehmen musste auch KalPaPruek während der Coronazeit schließen. Aber seit Mitte Mai ist das Team wieder voll da und freut sich auf deinen Besuch!

Sobald du den Laden betrittst, kommt Thailand-Feeling auf: Du schlüpfst gleich aus deinen Schuhen und rein in die Sandalen… Genauso wie in guten Massage-Salons in Thailand!

KalPaPruek – Thai-Massage in Maintal-Bischofsheim

KalpaPruek

Als ich mit der Besitzerin das erste Mal kommuniziere, fragt sie mich, wie alt ich bin. Auf meine Antwort sagt sie, dass ich sie Pi Pu nennen könne, da ich jünger sei als sie. Spannend, wie sich die Anrede in der thailändischen Sprache nach solchen Details richtet.

Pi Pu von KalPaPruek – Thai-Massage in Maintal-Bischofsheim

Ich schaue mich um. Der Salon ist ein wenig anders eingerichtet als die in Thailand. Blumen beherrschen das Bild, nicht Haustempel und Bilder der thailändischen Königsfamilie. Auch wenn es natürlich sehr wohl ein paar Statuen gibt: einen kleinen Buddha, eine Chevakakomaraphat-Statue – das ist der Begründer der traditionellen Thai-Massage – und einen Elefanten. Sie stehen in einer Glasvitrine neben dem Tresen bzw. Buddha thront mit wachsamen Augen über ihr.

Chevakakomaraphat

Elefant KalpaPruek

Blumen KalpaPruek 2

Auf dem Tisch liegt ein Buch über Thailand und direkt daneben das offizielle Thailand Magazin. Witzigerweise habe ich letztes Jahr selbst einen Artikel für diese Zeitschrift geschrieben. Ich blättere darin und finde ihn gleich.

Thailand Magazin

 

Die Massageliegen und Massagen

Vier Massageliegen warten darauf, dass du dich auf ihnen verwöhnen lässt. Liebevoll sind auch sie mit Blumen dekoriert oder mit Handtüchern, die zu Schwänen geformt sind.

KalPaPruek

Handtuchschwäne Thai Massage

Massageliegen Maintal Bischofsheim

Bei KalPaPruek werden drei verschiedene Massagen angeboten:

  • Ganzkörpermassage (mit oder ohne Öl)
  • Traditionelle Thai-Massage bzw. Nuad Phaen Boran (Thai: นวดแผนโบราณ), was soviel bedeutet wie „uralte heilsame Berührung“
  • Anti-Stress Oberkörper-Massage

Die Ganzkörpermassage und die Traditionelle Thai-Massage können entweder 60 oder 90 Minuten gebucht werden. Hot Stone Anwendungen gibt es auf Wunsch und ohne Aufpreis dazu. Die Anti-Stress Oberkörper-Massage dauert 30 Minuten und soll die typischen Verhärtungen im Schulter- und Nackenbereich lösen.

Ich selbst darf eine 60-minütige Ganzkörpermassage mit Hot Stones genießen. Und ich kann dir sagen: Es tut so gut!

Thai Massage Maintal Bischofsheim

 

KalPaPruek – Ein Name mit Bedeutung

KalPaPruek ist der thailändische Name der Blüten des Cassia bakeriana, des Zwergapfelbaumes. Auf Englisch heißt er Pink Shower Tree oder Wishing Tree.

KalPaPruek Maintal Bischofsheim

In Thailand sagt man, dass in jedes Zuhause mit einem KalPapruek-Baum Glück und Erfolg einziehen. Die englische Bezeichnung Wishing Tree, also Baum des Wünschens, führt zurück auf einen thailändischen Glauben: es heißt, wenn man sich etwas wünscht und dabei an diesen Baum denkt, geht der Wunsch in Erfüllung.

 

Matum-Tee

Wer einmal in Thailand eine Thai-Massage mitgemacht hat, kennt die Tradition: Im Anschluss an die Massage gibt es in jedem guten Massage-Salon einen Tee. So werden die Gifte ausgespült, die durch die Massage aus den Muskeln geknetet wurden. Bei KalPaPruek gibt es Matum Tee*.

Matum Tee KalPaPruek

Pu schreibt auf der Facebook-Seite von KalPaPruek:

„Dieser intensiv duftende Tee und nach karamellisierter Orange schmeckende Tee wird aus getrockneten Bael-Früchten hergestellt. Die Bael-Frucht ist eine der gesündesten Obstsorten Thailands. Zum Verzehr schneidet man rohe Bael-Früchte in Scheiben und isst sie mit Zucker. Am häufigsten werden aber geschnittene Scheiben getrocknet und dann wie Tee aufgebrüht. Neben dem wohltuenden Geschmack zeichnet sich der koffeinfreie und Vitaminreiche Matum-Tee durch seine gesundheitsförderlichen Eigenschaften aus. So ist der Tee gut für die Vorbeugung von Erkältungen, wirkt beruhigend auf den Magen, hilft bei Verdauungsbeschwerden und hat eine blutdrucksenkende Wirkung.“

 

Mein Fazit

Es gibt viele Wege, wie du dir ein bisschen Urlaubsstimmung bereiten und die Ferne nach Hause holen kannst. Eine Thai-Massage ist für alle Thailand-Fans eine gute Option, um sich ganz kurz in das Land des Lächelns zu träumen.

Flyer KalPaPruek

Für mich hat mir der Besuch im Thai-Massage-Salon KalPaPruek in Maintal-Bischofsheim mein geliebtes Thailand ein wenig näher gebracht. Ich habe die Massage sehr genossen und habe mit Freude meine wenigen Brocken Thai anwenden können.

Ich gehe bestimmt wieder dorthin! Und du?

In diesem Sinne: Sawatdee kha!

Deine Barbara

PS: Dieser Beitrag ist als Kooperation mit KalPaPruek entstanden. Für die Massagen habe ich nicht gezahlt, jedoch habe ich keine monetäre Vergütung erhalten. Meine Meinung bleibt von dieser Kooperation unberührt.

PPS: Alle mit einem Sternchen (*) markierten Links sind Affiliate Links!

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Fitnesstipps für die Quarantäne – So bleibst du fit!

Fitnesstipps für die Quarantäne – So bleibst du fit!

Fitnesstipps für die Quarantäne – So bleibst du fit!

Eigentlich wollte ich einen anderen Beitrag schreiben. Aber als meine Finger über die Tastatur flogen, tippten sie den Titel dieses Beitrags anstelle von dem, an den ich ursprünglich gedachte hatte. Nun gut, dann soll es wohl so sein. Ich befinde mich gerade in einer Zwangspause: Mein Körper hat mir deutlich gesagt „Bis hier hin und nicht weiter!“. Meine Gelenke und Muskeln schmerzen und zwar so sehr, dass sie mich teilweise nicht mal mehr schlafen lassen. Und damit dir das nicht passiert, schreibe ich nun einen Blogpost, wie du dich in Quarantäne (und natürlich auch danach) fit halten kannst und dabei aber gesund bleibst. Hier kommen meine Erfahrungen:

Methoden, um Zuhause Sport zu machen

Zunächst einmal gilt zu sagen, dass es nicht die EINE Methode gibt, um Zuhause Sport zu machen. Es gibt zahlreiche Methoden und du musst für dich herausfinden, welche für dich am besten ist. Das geht natürlich nur auf eine Weise: Ausprobieren! Was für mich ideal ist, kann für dich undenkbar sein. Auch ich habe ein paar Dinge ausprobiert und bin bei einer Methode hängen geblieben. Diese Stelle ich dir nun vor.

 

Apps

Die erste Methode hier ist auch gleich die, für die ich mich langfristig entschieden habe. Über Apps kannst du dir Trainingsprogramme erstellen oder vom Computer zusammenstellen lassen, die du dann durchläufst. Ich habe bisher mit drei Apps trainiert:

  • SEVEN: Mit dieser App kannst du Zirkeltrainings absolvieren, von denen jedes sieben Minuten dauert. Daher der Name SEVEN. Du kannst prinzipiell so viele Zirkel machen, wie du möchtest. Aber wenn ich anfange, ist mir einer mit den sieben Minuten meistens genug. Dann arbeite ich mich hoch. Mehr als drei habe ich noch nie geschafft, wenn ich mich recht erinnere. Vielleicht vor langer Zeit mal vier. Ich trainiere seit mittlerweile fünf Jahren mit SEVEN, wenn auch nicht regelmäßig. Bis gestern habe ich das erste Mal seit sehr langer Zeit einen Streak von 28 Tagen gehabt. Bei der kostenfreien Version kannst du leider nur ein Programm durchlaufen. Die 60 Euro im Jahr lohnen sich meiner Meinung nach und ich investiere sie gerne, da ich dadurch sehr viele verschiedene Trainingprogramme zur Auswahl habe.
  • Gymondo: Zu Gymondo kann ich leider nicht so viel sagen, da ich das nur einmal für wenige Wochen benutzt habe, als ein Freund unbedingt damit trainieren wollte. Die Übungen und das Prinzip war jedoch ähnlich wie bei SEVEN und wahrscheinlich ist es am Ende nur eine Geschmackssache, was Layout und Usability angeht. Die App ist ein bisschen teurer und kostet bei einem Abo über 12 Monate insgesamt 83,99 Euro. Dafür gibt es hier aber zum Beispiel auch Rezepte und Motivation in Form von Nachrichten, die du anfordern oder abbestellen kannst.
  • 30 Day Split Challenge: Ein Sportprogramm der anderen Art ist die 30 Day Split Challenge. Diese ist zwar darauf ausgelegt, am Ende der 30 Tage Spagat machen zu können, aber im Endeffekt ist es nichts anderes als ein Aufwärmtraining mit Cardio-Übungen und dann Stretching. Was mir an dieser App besonders gut gefällt, ist dass sie Pausen automatisch mit einplant. Du trainierst vier Tage und hast dann einen Tag Pause.

 

YouTube

Es dürfte dich nicht überraschen zu erfahren, dass du auf YouTube unheimlich viele Channels zum Thema Fitness findest. Ich habe dir drei verschiedene Kanäle rausgesucht, die auf mich einen coolen Eindruck erweckt haben.

  • DoYogaWithMe: Auf diesem Kanal findest du zwar vor allem Yoga-Videos, aber diese haben verschiedene Ausrichtungen. So kannst du zum Beispiel gezielt gewisse Körperbereiche trainieren, eine 14-Day Challenge machen oder ein Video raussuchen, dass für deinen Erfahrungsstand genau das richtige ist. Zudem warten Meditationen, die das Programm abrunden. Und damit es nicht langweilig wird, unterrichten verschiedene Trainer.
  • Caroline Jordan: Health Coach Caroline Jordan stellt Fitness-Videos verschiedener Art online. So zum Beispiel extra Workouts, die man auf einem Stuhl machen kann (also perfekt für ein schnelles Workout in der Pause im Home Office), oder Stretchings für Situationen wie After Travel oder End of Day.
  • Amanda Russell: Amanda Russell macht vor allem Videos mit Workout-Quickies. Zwischen drei und 15 Minuten dauern die Trainingseinheiten, die gezielt an Menschen mit wenig Zeit gerichtet sind, die aber dennoch hohe Ziele haben. Neben den Trainingseinheiten finden sich hier zudem Video mit Tipps für gesunde Ernährung.

Grundsätzlich muss ich gestehen, dass ich einfach nicht so der YouTube-Typ bin. Ich folge keinen YouTubern und gehe nur zu diesem Medium, wenn ich gezielt Trailer oder sonstige Videos suche. Aber für How To-Tutorials nutze ich noch immer Google. Solltest YouTube aber sowieso dein bevorzugtes Medium sein, dann schau dich doch mal auf diesen drei Kanälen um.

 

Eigenes Programm

Natürlich spricht nichts dagegen, dass du nach deinen eigenen Regeln trainierst. Ich habe eine ganze Weile zum Beispiel täglich 50 Liegestütze, 100 Squats und 200 Situps gemacht. Das wurde mir auf Dauer aber doch ein wenig zu langweilig und daher bin ich dann wieder auf die App umgestiegen.

Die Vorteile eines selbst zusammen gestellten Programms sind ganz klar, dass du etwaige Fitnessgeräte, die du vielleicht zuhause hast, ganze einfach einbauen kannst. Therabänder, Gymnastikbälle oder Kettlebells können so Teil deiner täglichen Routine werden.

Stell dir also einen Plan mit den Übungen auf, die dich deinem Ziel näherbringen. Sei es eine bessere Kondition, bessere Dehnbarkeit oder ein flacherer Bauch. Du bestimmst, wie dein Programm aussieht. Das kannst du entweder auf der Anzahl an Wiederholungen aufbauen oder du stellst dir einen Timer und ziehst eine Übung eine gewisse Zeit durch – in der Regel sind das 30 bis 60 Sekunden.

 

Weitere Tipps

Nun, da du weißt, wie du überhaupt an die Übungen rankommst, ist es Zeit für ein paar Tipps, die dir das Training erleichtern oder dir langfristig helfen, das durchzuziehen. Build yourself up for success hat mein Coach früher immer gesagt. Wenn du also von vorne herein alles bedenkst, kann gar nichts schief gehen!

 

Trinken nicht vergessen!

Beim Sport ist es fast noch wichtiger als in unserem Alltag: Trinken, trinken, trinken! Unser Körper besteht zu einem Großteil aus Wasser und muss stets hydriert sein. Scheu dich also nicht, zwischen zwei Übungen zur Wasserflasche zu greifen.

Wenn du deinem Wasser außerdem ein bisschen Geschmack und zusätzlich Vitamine verleihen möchtest, kann ich dir Fruit Infused Water empfehlen. Dafür schneidest du einfach ein paar Früchte und lässt sie zwei bis zwölf Stunden im Wasser einwirken, sodass sie Vitamine und Mineralstoffe an das Wasser abgeben. Das ist gesund und lecker!

 

Pimp dein Equipment!

Während ich früher noch nicht einmal eine Yogamatte besaß, macht es mir heute riesigen Spaß, allein darüber nachzudenken, wie ich verschiedene Sportgeräte in mein Training einbauen kann. Ich habe mir eine mega coole neue Yogamatte* gegönnt (schön, rutschfest, praktisch mit Tragegurt), nutze meine Therabänder* wieder und habe meine Fingerhanteln* rausgekramt, um meine Handgelenke zu trainieren. Als nächstes steht eine Faszienrolle auf dem Plan, mit der ich meine Triggerpunkte massieren und Knoten lösen kann.

 

Mach Pausen!

Zwischen den Übungen solltest du deinem Körper jeweils zehn bis 20 Sekunden Ruhe können. Viel wichtiger sind aber eigentlich sogar die Pausen zwischen den einzelnen Trainingseinheiten. Gerade wenn du wieder versuchst, fit zu werden, solltest du es nicht übertreiben. Das ist der Grund, aus dem ich – wie eingangs erwähnt – gerade eine Zwangspause einlegen muss.

Ich gehöre zu den Kandidaten, die fühlen müssen, weil sie nicht hören. Ich habe 29 Tage am Stück jeden Tag trainiert. Und das nachdem ich Monate lang meine App nicht geöffnet hatte. Ich dachte, mein Körper hält das aus. Ich habe die zu trainierenden Bereiche geändert – also an einem Tag Bauchmuskeltraining gemacht und am folgenden Tag meine Beine trainiert. So wollte ich meinen gesamten Körper trainieren, den einzelnen Körperteilen jedoch immer wieder auch Pausen gönnen. Nun ja, die Rechnung ist leider nicht aufgegangen. Jetzt sitze ich mit schmerzenden Schultern vorm Computer und während ich vor drei Tagen fast vollen Spagat machen konnte, versagen mir meine Beine jetzt nach der Hälfte den Dienst.

Daher mein deutlicher Appell an dich: Gib deinem Körper die nötige Zeit, sich zu regenerieren! Du kannst nicht von 0 auf 100. Nicht im ersten Gang. Und nicht mit einem Auto, das ewig in der Garage stand und Staubfänger war.

 

Geh an die frische Luft!

Nichts wirkt manchmal so befreiend wie ein Spaziergang an der frischen Luft. Je nachdem wie die Regelungen des Lockdowns in deinem Land sind, versuch jeden Tag für eine halbe Stunde rauszugehen, frische Luft zu schnappen und auf andere Gedanken zu kommen. Du wirst sehen, wie du dich dadurch besser fühlst.

 

Bleib motiviert!

Es gibt viele Möglichkeiten, wie du dich motivieren kannst, dein Trainingsprogramm wie geplant durchzuziehen. Eine davon ist zum Beispiel, dass du das Training mit Freunden absolvierst. Trefft euch bei Zoom oder Skype gebt euch im Notfall einen Tritt in den Allerwertesten. Wobei ich persönlich gar nicht auf die Idee käme zu kneifen, wenn ich weiß, dass meine Freunde sich aufgerafft haben und ohne mich trainieren würden. Das ist auch einer der Gründe, warum ich es 28 Tage durchgehalten hatte. Alleine hätte ich das nicht gemacht und wäre schon viel eher eingeknickt. Das kenne ich von vergangenen Erlebnissen. Als Konsequenz habe ich dann für gewöhnliche Monate lang nicht mehr trainiert. Ich hoffe, dass die Tatsache, dass ich Freunde habe, die weitertrainieren, dazu beiträgt, dass ich mich in wenigen Tagen wieder „in den Sattel schwinge“. Du darfst mir gerne einen digitalen Tritt verpassen, dass ich von meinem Bürostuhl falle, wenn ich das nicht tun sollte. Genehmigung erteilt!

 

Gönn dir mal was!

Nicht nur, um motiviert zu bleiben, solltest du dir regelmäßig auch mal etwas gönnen. Sondern weil du es verdient hast! Und damit meine ich keinen Schokoriegel oder eine Packung Gummibären. Nein, damit meine ich ein heißes Bad, eine Massage oder irgendetwas anderes, das dir körperlich oder geistig guttut. Vielleicht ist es auch ein Offline-Wochenende. Was auch immer für dich „Luxus“ ist… plane es ein und gönne es dir!

 

Sieh Körper und Geist als Einheit!

Wie schon in meinem Blogpost zum Thema Gesundheit und Psychohygiene erwähnt, müssen wir uns stets um unsre physische und psychische Gesundheit gleichermaßen kümmern. Wenn du also allgemein fit sein möchtest, ist es unerlässlich, dass du dich auch um deine Psychohygiene kümmerst. Am besten schaust du für genaue Infos einfach in den anderen Blogpost. Aber kurz zusammengefasst, kann ich dir folgendes raten: Versuche immer mal wieder abzuschalten, meditiere, versuch dich auf Positives zu konzentrieren. Auch ein gutes Buch zu lesen, kann zu deiner mentalen Gesundheit beitragen.

Denk also immer daran: Allein körperliche Fitness reicht nicht aus!

 

Bring dich in Stimmung!

Wenn eins in Stimmung bringen kann, dann ist es Musik. Also leg dir entweder eine eigene Playlist an, wenn du gerne zu bestimmten Songs trainieren möchtest. Meine persönliche Kampfansage war zum Beispiel schon immer Fighter von Christina Aguilera. Wenn ich also mal nicht in Trainingsstimmung war, brauchte ich nur dieses Lied anmachen und wusste, ich bin eine Kämpferin und lasse mich von so etwas wie meinem inneren Schweinehund nicht davon abbringen, meine Ziele zu erreichen. Und fit sein bzw. es bleiben, was schon immer ein wichtiger Teil meiner Pläne.

Solltest du keine Playlist haben oder dir spontan keine geeigneten Songs einfallen, kann ich dir die Workout-Playlist von Decathlon empfehlen: Motivierende Playlist.

 

Mein Fazit

Heute scheint es wichtiger denn je, dass wir uns um unsere Gesundheit kümmern. Die körperliche Fitness ein essentieller Teil davon. Daher war es mir ein Anliegen, diesen Blogpost zu schreiben, dir Ideen zu geben, wie auch du fit und vor allem motiviert bleiben kannst.

Lass mich in den Kommentaren wissen, wie dein Workout aussieht und ob ich dich dazu anregen konnte, etwas Neues auszuprobieren oder etwas in deine Routine zu implementieren.

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Gesundheit und Psychohygiene in Quarantäne

Gesundheit und Psychohygiene in Quarantäne

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Unsere Gesundheit sollte immer an erster Stelle stehen. Aber gerade in Zeiten wie dieser ist es besonders wichtig, dass wir unseren Körper und Geist gleichermaßen dabei unterstützen, so zu funktionieren, wie sie das sollen. Was für Auswirkungen die Corona-Krise auf unsere Psyche hat, kannst du bei Reisepsycho nachlesen. Meine Namensvetterin hat dort einen Beitrag zu Thema Coronavirus und die Psyche geschrieben.

Aber was hat das mit mit unserer allgemeinen Gesundheit zu tun? Nicht umsonst sagten bereits die alten Römer Mens sana in corpore sano est. Denn Körper und Geist bilden eine Einheit und um wirklich gesund zu bleiben, müssen beide gleichermaßen gepflegt werden.

Aber während wir von Kindertagen an zur Körperhygiene erzogen wurden, verhält es sich mit der Hygiene unseres Geistes anders. Daher habe ich heute ein paar Tipps für dich zusammengestellt, mit denen du beides gesund halten kannst.

Alldem möchte ich jedoch voranstellen, dass ich weder Ärztin, noch Physiotherapeutin oder Psychologin bin. Dieser Blogpost basiert auf meinen persönlichen Erfahrungen an meinem eigenen Körper, die ich hier teilen möchte. Solltest du physische oder psychische Probleme haben, solltest du unbedingt einen Arzt aufsuchen und dich nicht mit meinen Tipps behandeln.

Körperliche Gesundheit

In diesem Abschnitt geht es um die körperliche Gesundheit. Was können wir tun, um unseren Körper zu unterstützen. Denn Gesundheit ist alles andere als selbstverständlich. Es gibt viele Dinge, die wir tun können, um gesund zu bleiben.

Getränke

Es ist kein Geheimnis, dass unser Körper zu einem Großteil aus Wasser besteht. Um genau zu sein, reden wir von ganzen 80 Prozent! Das muss man sich mal vor Augen führen.

Es ist also kein Wunder, dass Wasser sozusagen unser Lebenselixier ist.

Ich selbst erwische mich vor allem bei der Arbeit im Home Office immer wieder dabei, wie ich nicht genügend trinke, weil ich so in die Arbeit vertieft bin. Dabei ist es gerade bei der Arbeit wichtig, hydriert zu bleiben, damit Körper und vor allem Gehirn genug Energie haben, um das zu leisten, was wir von ihnen erwarten.

Prinzipiell ist Flüssigkeit generell gut. Aber am besten ist es, wenn du wirklich Wasser trinkst. Falls du – so wie ich auch – nicht so viel Wasser trinkst, sondern lieber was mit Geschmack trinken möchtest, habe ich einen Tipp: Das Zauberwort lautet Fruit Infused Water!

Fruit Infused Water bringt dir gleich zweierlei Vorteile:

  1. Es schmeckt richtig gut und du trinkst automatisch mehr Wasser
  2. Früchte enthalten ja bekanntlich auch Vitamine und Mineralstoffe, die sie wiederum an das Wasser abgeben

Du hast richtig gelesen! Das Wasser enthält dann die Vitamine und Mineralstoffe der Früchte, sodass du sie beim Trinken einfach aufnimmst. Ich bin ja eigentlich Übersetzerin und habe dazu mal ein Buch übersetzt: Fruit Infused Water – 98 gesunde Rezepte für leckeres Wasser mit Früchten und Kräutern*.

Bei der Übersetzung habe ich gelernt, dass zwar Smoothies und Säfte auch gesund sind, aber mehr Kalorien haben, sodass du von dem Wasser mit Geschmack mehr trinken kannst.

 

Außerdem spülst du beim Trinken auch etwaige Bakterien und Viren in deinen Magen, wo sie von der Magensäure getötet werden. Also: Ran an die Wasserflasche, fertig, los!

 

Ernährung

Mittlerweile gibt es zahlreiche Ernährungskonzepte und jeder, der sich für eines davon entscheidet, glaubt für sich die gesündeste Ernährung gefunden zu haben. Und das mag auch so sein. Denn jeder Mensch ist anders! Das hängt zum Beispiel mit Lebensmittelallergien, Unverträglichkeiten oder ethischen/religiösen Grundsätzen zusammen. Außerdem sieht die Energie- und Nährstoffaufnahme bei jedem ein wenig anders aus.

Jedoch gibt es die Ernährungsrichtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Diese Orientierungswerte helfen, wenn du dich vollwertig auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse ernähren möchtest.

Zentrales Thema ist hierbei, dass du dich ausgewogen und vielfältig ernährst. Zu einseitig ist nicht gut und gibt deinem Körper nicht alles, was er braucht. Dies sind die 10 Regeln der DGE, die dir als Hilfe dienen:

  1. Vielfältig essen
  2. Viel Getreide und Kartoffeln
  3. Fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag
  4. Milch (-produkte) täglich
  5. Fisch ein- bis zweimal wöchentlich,
  6. Fleisch, Wurst und Eier in Maßen
  7. Wenig Fett
  8. Zucker und Salz in Maßen
  9. Reichlich Flüssigkeit
  10. Essen schonend zubereiten

Ich weiß, es kann verlockend sein, während der Quarantäne eine Tiefkühlpizza in den Ofen zu schmeißen und damit dann die Netflix-Serie einfach weiter zu gucken. Aber bitte, bitte versuch deinen inneren Schweinehund zu überwinden und dich gesund zu ernähren. Das ist jetzt wichtiger denn je, da dein Körper ein starkes Immunsystem benötigt, um im Krankheitsfall gegen Bakterien und Viren ankämpfen zu können.

Ich selbst setze übrigens nicht alle Tipps der DGE um: ich fürchte, ich esse nicht genug Obst, nicht täglich Milchprodukte, nicht unbedingt jede Woche Fisch und weder Fleisch noch Wurst.

 

Nahrungsergänzungsmittel

Klar, die nötigen Vitamine und Mineralstoffe durch Nahrungsmittel und Wasser aufzunehmen, ist das Nonplusultra. Dennoch ist es sinnvoll, sich Gedanken zu machen, welche Nahrungsergänzungsmittel, wie der Name sagt, ergänzend zu einer ausgewogenen Ernährung den Körper unterstützen können.

Wenn ich in Deutschland bin, nehme ich zum Beispiel ganz gerne Vitamin D-Tabletten, da ich hier viel weniger an der Sonne bin, als wenn ich in Südostasien unterwegs bin.

Ansonsten nehme ich noch folgendes:

  • Zink: Ebenfalls versuche ich mein Immunsystem mit Zink zu unterstützen.
  • Magnesium: Hin und wieder nehme ich Magnesium, das meine Muskeln unterstützt, wenn ich – wie jetzt in Zeiten des Social Distancing – viel Sport mache. Am liebsten nehme ich die Sticks, die ein Pulver bzw eine Brause enthalten, die im Mund aufschäumt. Brausetabletten mag ich persönlich gar nicht, sodass ich grundsätzlich andere Varianten wähle.
  • Kurkuma: Kurkuma hat unter anderem entzündungshemmende Wirkung. Da ich leider häufig an Sehnenscheiden- sowie Blasenentzündungen leide, nehme ich Kurkuma in Form von sogenannter Goldener Milch, um meinem Körper zu helfen, sich selbst zu heilen. Goldene Milch ist ein Pulver aus Kurkuma, Zimt, Schwarzer Pfeffer, Ingwer. Weitere Effekte von Kurkuma sind: Verdauungsförderung, Vorbeugung gegen Krebs und Alzheimer.

 

Sport

Um fit und gesund zu bleiben, ist es zudem unerlässlich, sich zumindest gelegentlich körperlich zu betätigen. Das kann ein Spaziergang sein oder eine Runde Zirkeltraining im Wohnzimmer. Die Hauptsache ist, dass du Sport treibst. Und zwar mindestens drei- bis viermal pro Woche für jeweils mindestens 30 Minuten.

Gründe, warum Sport gesund hält sind:

  • Das Immunsystem wird gestärkt. Grund dafür ist die Ausschüttung von Adrenalin, das die Abwehrzellen zu einer schnelleren Vermehrung bringt. So bildet der Körper automatisch mehr natürliche Killerzellen, weiße Blutkörperchen, T- und B-Lymphozyten. Dies geschieht zwar nur während des Trainings, allerdings trainierst du dann quasi gleichzeitig auch dein Immunsystem, das dann im Krankheitsfall schneller reagiert. Wenn du regelmäßig Sport machst, senkst du das Risiko generell krank zu werden und kannst sogar schweren Erkrankungen wie Krebs entgegenwirken.
  • Das Herz-Kreislauf-System wird fit gehalten, da dir Herzmuskulatur durch Ausdauertraining gekräftigt wird. Je stärker die Muskulatur, desto seltener muss das Herz schlagen. So wird dein Herz geschont und besser durchblutet. Außerdem werden dabei die Blutgefäße elastisch und der Widerstand in den Gefäßen verringert sich. So sinkt das Risiko für Bluthochdruck.
  • Sport wirkt sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus, wodurch Arteriosklerose vorgebeugt werden kann. Daraus wiederum können Folgeerkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt resultieren.
  • Generell kann Sport einer Vielzahl von Krankheiten vorbeugen

Diese Infos waren mir übrigens im Detail bisher nicht bekannt. Ich habe sie mir auf Gesundheit.de und Netdoktor.at angelesen. Auf jeden Fall hat es mich überzeugt, mein tägliches Training mit der App SEVEN weiter durchzuziehen. Und du?

 

Waschen

Und auch wenn dieser Punkt einen Shitstorm auslösen könnte, kann ich nicht anders, als meine Meinung hierzu zu schreiben: Liebe Leute, natürlich ist waschen wichtig. Und gerade in Zeiten von Corona solltest du vermehrt die Hände waschen. Aber wichtig sind in meinen Augen zwei Dinge:

  1. Aufmerksamkeit: Du musst dir nicht wahllos ständig die Hände waschen oder desinfizieren. Sei dir darüber im Klaren, wo du bist und was du berührst und wasche dir dann entsprechend die Hände. Außerdem solltest du dir auch klarmachen, wann du dir wie ins Gesicht greifst. Aber ganz ehrlich? Das war schon vor Corona so! Ich werde nie vergessen, wie ich mit rund sechs Jahren mal ein paar Ziegen gefüttert habe und mir danach nicht die Hände gewaschen habe. Ich war eine Woche krank. Aber so richtig. Und weißt du was? Ich habe daraus gelernt! Aber nicht, dass ich mir bei jeder Gelegenheit, die sich mir bietet, die Hände wasche…
  2. Wir unterstützen unseren Körper nicht, wenn wir ständig das zunichte machen, was er versucht für uns aufzubauen: Nämlich eine natürliche Fettschicht, die unsere Haut benötigt. Außerdem bin ich mit dem Satz ‚Dreck reinigt den Magen‘ aufgewachsen und bin der festen Überzeugung, dass das stimmt. Natürlich ist auch das wieder Typsache. Und wenn du grundsätzlich ein geschwächtes Immunsystem und/oder Vorerkrankungen hast, ist es völliger Schwachsinn, wenn du deinen Körper mit noch mehr Bakterien belastest. Ein gesunder Körper jedoch wächst an solchen kleinen Herausforderungen. Es sei denn, es handelt sich dabei um Bakterien von Ziegen, die ein kleines sechsjähriges Mädchen füttern. Aber Scherz bei Seite: Ich denke auch durch solche Rückschläge ist mein Immunsystem am Ende nur gewachsen. Ich bin sehr dankbar, dass es bei mir so gute Arbeit leistet und bin mir sicher, dass es damit zusammenhängt, dass ich eben nicht ständig mit Hand Sanitizer herumlaufe. Auch nicht in Asien oder Lateinamerika. Und glaube mir: Wenn ich einen Street Food-Stand sehe, bin ich die Erste, die etwas bestellt und dann einfach mit den Händen isst.

Gleiches gilt meines Erachtens übrigens auch für Körper und Haare. Man muss nicht zweimal am Tag duschen und auch nicht täglich Haare waschen. Sowohl Haut als auch Haare werden es dir danken und viel gesünder sein, wenn du ihnen zwar die nötige Aufmerksamkeit schenkst, aber eben zu gegebener Zeit.

 

Psychohygiene

„Man kann 100 Jahre ohne Krankheit leben, wenn man nicht eine Sekunde Sorgen hat“

Dieses chinesische Sprichwort ist zwar wahrscheinlich schwer umzusetzen – wer lebt schon ohne Sorgen? – aber das macht es nicht weniger richtig. Auch Sorgen können krank machen. Warum glaubst, sagt man auch im Deutschen sprichwörtlich, dass man „krank vor Sorge“ ist. Was in unserem Geist geschieht, hat Auswirkungen auf unseren Körper. Denn wie ich bereits eingangs geschrieben hatte: sie sind eine Einheit.

Wie du dich also um deine seelische Gesundheit – denn das ist mit Psychohygiene gemeint – kümmerst, erfährst du jetzt:

 

Meditation

Grundvoraussetzung für seelische Gesundheit ist innere Balance. Und wie könntest du diese besser herstellen als durch Meditation? Diesem Thema kannst du dich auf unterschiedliche Weise nähern:

  • Geführte Meditation mit Apps: Durch Apps wie zum Beispiel HeadSpace kannst du dich durch die Meditation führen lassen. Dabei wirst du angeleitet, wie du atmen sollst und worauf du deine Gedanken richten sollst. Ich persönlich finde diese Möglichkeit perfekt für den Einstieg!
  • Meditation mit YouTube: Auch auf YouTube findest du zahlreiche Videos zum Meditieren. Entweder mit Anleitung oder rein mit angenehmer Musik, die es dir erleichtern soll, zur Ruhe zu kommen und die Gedanken nach innen zu richten.
  • Meditation mit Freunden über Zoom: Da du ja aktuell nicht die Möglichkeit hast, dich mit anderen zu treffen und dies auch zeitintensiver wäre, kannst du überlegen, ob du Freunde hast, die ebenfalls an Meditation interessiert sind. Dann könnt ihr euch über Zoom treffen und gemeinsam meditieren. So gerät man weniger in Versuchung, sich ablenken zu lassen.

 

Achtsamkeit

Über Achtsamkeit schreibe und rede ich nicht häufig. Denn ich muss gestehen, mir ist das Konzept der Achtsamkeit noch nicht zu 100% klar. Im buddhistischen Kloster Wat Pa Tam Wua, in dem ich letztes Jahr ein paar Tage verbracht habe, war mindfulness das oberste Gebot. Wir sind achtsam essen, achtsam gehen, achtsam aufräumen. Gerade lese ich zudem ein Buch, das von einem buddhistischen Mönch geschrieben wurde: Ärger – Befreiung aus dem Teufelskreis destruktiver Emotionen*. Auch darin geht es viel und häufig um Achtsamkeit, mit der wir unsere Wut und unseren Ärger behandeln und dann umarmen sollen.

Der entscheidende Punkt der Achtsamkeit scheint darin zu liegen, dass du vollkommen im Hier und Jetzt bist. Dass du aufmerksam dich selbst beobachtest, als würdest du dich von außen selbst betrachten: deine Gedanken, aber auch deine Handlungen. Dabei sollst du diese nicht bewerten. Man könnte auch sagen, Achtsamkeit liegt der Meditation zugrunde. Denn auch bei der Meditation – zumindest bei der Samatha-Technik – geht es um Achtsamkeit, meistens um achtsames Atmen.

Durch Achtsamkeitsübungen kannst du dein Wohlbefinden steigern… Und somit deine mentale Gesundheit verbessern!

 

Dankbarkeit

Sorgen und Ängste überdecken sehr häufig all das Positive, das in unserem Leben geschieht. Das können große, aber auch ganz kleine Erfolge sein. Oder schlicht und ergreifend glückliche Situationen, in denen wir uns durch Geburt oder Ereignisse, auf die wir keinen Einfluss haben. Für all dies sollten wir dankbar sein und uns das auch vor Augen führen. Ich mache nun seit über zwei Jahren Dankbarkeitsübungen. Zum einen schreibe ich seit Januar 2018 ein Dankbarkeitstagebuch, in das ich jeden Tag, am besten am Morgen, drei Dinge schreibe, für die ich dankbar bin. Zum anderen mache ich aber auch Visualisierungsübungen, bei denen ich mir Situationen in meinem Leben vor Augen führe, aus denen etwas resultiert ist, für das ich dankbar bin.

Auf diese Weise beginne ich meine Tage mit positiven Gedanken. Und wir wissen ja alle wie das ist: Wenn man mit dem linken Fuß aufgestanden ist, geht das häufig den Rest des Tages genauso weiter. Durch meine Dankbarkeitsübungen stehe ich sprichwörtlich gesehen IMMER mit dem rechten Fuß auf. Das kannst du auch!

 

Priming

Priming ist eine Technik, die ich bei Unleash the Power Within von Tony Robbins gelernt habe. Es ist eine Mischung aus Atemübungen zur Sauerstoffversorgung des Gehirns, Dankbarkeitsübungen und Visualisierungstechniken à la Vision Board. Ich mache Priming mal mehr, mal weniger häufig. Grundsätzlich habe ich aber meistens das Gefühl, dass es mir mehr bringt als gewöhnliche Meditation. Das liegt daran, dass ich ein ziemliches Monkey Mind habe. So wurde das bei meinem Vipassana im Thailand genannt. Also Gedanken, die in alle Richtungen gehen und die ich förmlich bändigen muss. Wenn ich meditieren möchte, beschließt mein Affe grundsätzlich, dass er unbedingt eine wilde Party schmeißen muss, während ich ihn beim Priming durch meine Visualisierungen bei Laune halten kann.

 

Positive Gedanken

Wichtig bei all dem sind unsere Gedanken. Sie haben Einfluss auf unsere Emotionen und unser seelisches Wohlbefinden. Um dich auf die positiven Gedanken zu fokussieren, kannst du zum Beispiel die oben genannten Techniken verwenden. Aber es gibt noch weitere Wege, wie du kleine Brotkrumen der Positivität in deinem Leben verteilen kannst.

Mittlerweile habe ich beispielsweise ein Armband, das ich nur zum Duschen abnehme. Ich kann es wenden und auf der Innenseite steht Believe in Yourself. Am Anfang habe ich es immer wieder mal rumgedreht, heute schaue ich nur auf das Armband und die drei Worte erscheinen förmlich vor meinem inneren Auge. Das durchflutet mich jedes Mal mit neuer Energie.

Außerdem habe ich hier in meinem Zimmer und sogar in der ganzen Wohnung verschiedene Dinge, die mich an schöne Momente in meinem Leben erinnern: Mitbringsel von meinen Reisen, von mir gemachte Fotos gedruckt auf Leinwand, Kleidungsstücke, die ich auf meinen Reisen gekauft habe und die mich an den Ort mental zurückreisen lassen.

Aktuell überlege ich, mir einen kleinen Haustempel einzurichten. Nicht weil ich nun Buddhistin werden möchte, sondern weil mir das ein Stück weit Thailand-Feeling bescheren würde.

 

Lesen oder Filmabend

Dir ist das alles ein wenig zu spirituell und du hast dich mit diesen Themen noch nie aus einander gesetzt? Natürlich kannst du dich auch anders um deine mentale Gesundheit kümmern. Zum Beispiel, in dem du mit einem guten Buch oder Film abschaltest. Ein paar Lieblingsbücher und Autoren habe ich dir in einem Blogpost empfohlen: Meine Buchtipps – Lesen in Quarantäne. Ich bin mir sicher, da findest du auch ein bisschen Inspiration!

Auch bei Filmen kann ich persönlich super abschalten. Ob Amazon Prime, Netflix, eine DVD oder der Fernsehkrimi… Eigentlich ist mir das fast egal, solange ich gemütlich eingemummelt auf der Couch liegen kann. Jetzt in Quarantäne ist das außerdem etwas, das du mit der ganzen Familie oder dem Partner machen kannst.

 

 

Bewusst offline sein

Glaub mir, für mich sind das Internet und die sozialen Medien unglaublich wichtig. Sie sind ein Teil meines Lebens, den ich mir kaum wegdenken kann. Immerhin bin ich ja so etwas wie eine Influenzerin (nein, ich habe weder Grippe noch Corona). Dennoch ist für meine psychische Gesundheit essentiell, mir gelegentlich ein bisschen Abstand zu gönnen. Und zwar abseits von Likes und dem teilen-Button, mit dem ich aller Welt zeigen kann, was mich zum Lachen oder Weinen bringt.

Ich kann die Tage, die ich im letzten Jahrzehnt offline war an einer Hand abzählen. Ok, zwei. Aber auch nur, weil ich im Kloster für vier Tage am Stück offline war. Und vor allem die Zeit im Kloster und meine Offlinezeit danach haben mir unheimlich gut getan.

Ein Faktor ist dabei entscheidend, weswegen ich ihn auch im Titel dieses Abschnitts aufgenommen habe: Du solltest dich BEWUSST dazu entscheiden. Von den acht oder neun Tagen, die ich offline war, waren einige weder bewusst noch gewollt. Und da ist bei mir dann im Kopf eine Grenze und ich kann mich kaum mehr beherrschen. Wenn ich mich mental aufs Offlinesein vorbereiten kann, alle offenen Tasks erledigen kann und dann selbst entscheiden kann, wann ich das Internet ausschalte, bin ich total cool damit. Ist aber das Gegenteil der Fall, dreht mein Affe wieder völlig durch.

Daher mein Tipp: Plane bewusst Zeiten ein, in denen du das Internet ausschaltest! Nutze diese Zeit, um rauszugehen, zu lesen, zu meditieren. Was auch immer dir Spaß macht.

 

Bewegung und frische Luft

Wie wichtig Sport ist habe ich ja bereits oben erwähnt. Aber auch für die mentale Gesundheit ist Bewegung von großer Bedeutung. Dafür braucht es keine 200 Kniebeugen oder 100 Liegestütze. Nein, ein Spaziergang an der frischen Luft hilft ungemein und macht den Kopf frei. Denk mal darüber nach, ob du vielleicht beruflich vor einem Problem standest und dir absolut keine Lösung eingefallen ist. Die hast vielleicht Stunden vor dem Computer gesessen und dir hat der Kopf gewaltig geraucht. Aber du wolltest nicht aufgeben, stimmt’s? Ist es dann passiert, dass du am Ende doch raus bist, da es einfach keinen Sinn mehr gemacht hat, nichts tuend dazusitzen? Klar! So etwas habe ich selbst schon oft erlebt und von anderen genauso oft erzählt bekommen. Ich wette, dass dir frische Luft und Bewegung gutgetan hat. Und ich wette auch, dass du spätestens bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz ganz plötzlich die Lösung parat hattest. Einfach so, als wäre sie schon die ganze Zeit da gewesen.

 

Mein Fazit

Das war nur ein kleiner Einblick in das Thema Gesundheit und Psychohygiene. Aber es sind alles Dinge, die ich versuche täglich oder zumindest sehr regelmäßig umsetzen. Es gibt noch so wahnsinnig viel mehr dazu, aber ich glaube, für einen ersten Überblick war das good enough. In den nächsten Wochen möchte ich zu einzelnen Themen noch weiterführende Blogposts schreiben.

Also stay tuned und schreib gerne in die Kommentare, was du für deine Gesundheit und Psychohygiene tust!

PS: Anzeige: Dieser Beitrag enthält Werbung. Der Inhalt und meine Meinung wurden dadurch nicht beeinflusst. Weitere Infos: www.trusted-blogs.com/werbekennzeichnung

PPS: Alle Links mit einem Sternchen (*) sind Affiliate Links!

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Plötzlich Home Office – Tipps von Bloggern, Angestellten und Selbstständigen

Plötzlich Home Office – Tipps von Bloggern, Angestellten und Selbstständigen

Plötzlich Home Office – Tipps von Bloggern, Angestellten und Selbstständigen

Ich selbst arbeite schon von Beginn meiner Selbstständigkeit im Jahr 2008 von Zuhause – wo auch immer das ist. Ich weiß aber, dass viele mit der Situation zu kämpfen haben, nun plötzlich Home Office machen zu müssen und nicht mehr den Routinen folgen zu können, an die sie so lange Zeit gewöhnt waren.

Daher habe ich in einem ersten Schritt letzte Woche meine eigenen Erfahrungen aufgeschrieben: Home Office Tipps – So fällt die Arbeit von Zuhause leichter.

Plötzlich Home Office – Die besten Tipps von Blogger, Angestellten und Selbstständigen

Gleichzeitig weiß ich aber auch, dass ich mich erstens durch mein Leben als digitale Nomadin in einer speziellen Situation befinde und zweitens, dass ich nie angestellt war und es mir daher kaum vorstellen kann, wie es für all jene sein mag, die gerade von einem normalen Büro ins Home Office wechseln. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, meine Blogger-Kollegen zu fragen. Ich möchte vorweg nehmen, dass zwar alle von mir Befragten einen Blog haben, diesen aber überwiegend nicht beruflich betreiben. 

Sabine von Ferngeweht

Ich arbeite seit 16 Jahren im Home Office und könnte mir keine bessere Art des Arbeitens vorstellen. Ich bekomme viel mehr weggeschafft als früher im Büro, als alle paar Minuten eine Kollegin hereinkam, Meetings anstanden, der Chef anrief … Im Home Office kann ich viel fokussierter und damit effizienter arbeiten. Mein Tipp für alle, die neu im Home Office sind: Strukturiert Euren Tag! Ich sitze jeden Morgen um spätestens 9:30 Uhr am Schreibtisch, mache eine Stunde Mittagspause und höre gegen 18 Uhr auf zu arbeiten. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel: Wenn ein dringendes Projekt erledigt werden muss, kann es auch mal länger werden. Durch die feste Struktur vermeidet Ihr zum einen, dass Ihr nicht einfach in den Tag hineinlebt. Zum anderen verhindert sie aber auch, dass Ihr zu lange am Schreibtisch bleibt. Wenn niemand zum Feierabend aufruft und es keine Kollegen gibt, die nach und nach das Büro verlassen, kann es schon mal vorkommen, dass Ihr viel länger arbeitet als eigentlich nötig ist. Disziplin ist also auf jeden Fall sinnvoll: für den Anfang und das Ende eines Arbeitstages.

Sabine Olschner ist seit 16 Jahren freiberufliche Journalistin und PR-Texterin. Außerdem betreibt sie den Reiseblog Ferngeweht. www.sabine-olschner.de

Thomas von Reisen-Fotografie Blog

Setzt Euch feste Zeiten!

Setzt Euch im Homeoffice feste Arbeitszeiten, wenn der Job das zulässt. Diese müssen nicht so starr sein, wir im normalen Büro. Setzt ruhig mehrere Zeitblöcke pro Tag, in denen ihr arbeiten wollt. In diesen Zeiten solltet ihr dann konzentriert arbeiten und euch nicht von anderen Dingen ablenken lassen. Also Facebook und Co. sind dann zu, private Mails werden genauso ignoriert, wie private Anrufe. In den Pausenzeiten könnt ihr euch wieder darum kümmern. Bei mir führt das zu mehr Effektivität und es verhindert zu viel zu arbeiten. 

Zu Beginn meiner Homeoffice-Zeit habe ich oft von 7 – 23 Uhr am Rechner gesessen, alles durcheinander gemacht, und war am Ende weniger produktiv. Und selbst wenn es eine produktive Arbeit war, in der heimischen Atmosphäre habe ich oft den Feierabend „vergessen“. Noch ein wenig an der Webseite bauen, ist doch gemütlich hier, gute Musik dabei und zack war es Mitternacht. Seitdem ich mir feste Zeiten setze, funktioniert das deutlich besser.

Thomas und seine Frau Melanie sind süchtig nach Reisen. Auf dem Blog Reisen-Fotografie (www.reisen-fotografie.de) schreibe ich über diese Reisen und gebe viele Tipps für einen gelungenen Urlaub und schönere Reisefotos. Hauptberuflich (IT) ist er seit vielen Jahren regelmäßig im Homeoffice tätig.

Gerfried von womoguide.de

Am 15.3.2020 wurden in Österreich Ausgangsbeschränkungen verkündet. Das war zufällig auch mein letzter Tag als Angestellter. Nach zehn Jahren im Konzernumfeld hatte ich beschlossen, Vollzeit-Reiseblogger zu werden. Eigentlich war erstmal eine ausgiebige Europareise geplant, mit „Home-Office“ im Camper, doch daraus wurde nun nichts. Corona war somit zwar nicht die Initialzündung, zwang mich aber in ein anderes Home-Office als erwartet.
Ich begann, zuhause am Esstisch zu arbeiten. Doch was davor für wenige Stunden am Stück in Ordnung gewesen war, funktionierte für ganztägiges Arbeiten nicht. Die Armhaltung war unergonomisch, und ich bekam starke Nackenschmerzen durch das Hinunterblicken auf den Laptop-Screen. Videoschnitt am iPad auf der Couch war noch schlimmer. Es war Zeit, mir Gedanken zur Arbeitsplatzergonomie im Home-Office zu machen.
Ein elektrisch verstellbarer Sitz-Steh-Schreibtisch erlaubt mir nun, die Wirbelsäule zu entlasten. Zu Beginn war es noch sehr anstrengend, mal eine Stunde lang stehend zu arbeiten. Mittlerweile arbeite ich den Großteil des Tages so, weil ich mich dabei wesentlich besser konzentrieren kann. Externe Monitore, sowie Maus und Keyboard sorgen für eine ergonomische Kopf- und Handhaltung.
Sport musste früher hintenanstehen. Erst nach dem Büro-Alltag war Zeit dafür, und manchmal war dann keine Energie mehr vorhanden. Dank Home-Office integriere ich den Sport nun einfach tagsüber zwischendurch. Damit bekomme ich den Kopf wieder frei und der Nachmittag ist nochmal so richtig produktiv.
Mein Tipp: Achte auf deine Gesundheit am Arbeitsplatz, und nutze die Vorteile, die dir das Home-Office diesbezüglich bieten kann!

Gerfried lebt in Graz, Österreich, und betreibt den Wohnmobil-Ratgeber womoguide.de. Er war bislang beruflich auf der ganzen Welt unterwegs, weshalb er privat lieber Europa mit dem Wohnmobil bereist. Nun wartet er gespannt auf die ersten Reisen „nach Corona“. Vom Home-Office aus unterstützt er außerdem Unternehmen, die wegen Corona ihre Geschäftstätigkeit online aufnehmen wollen. 

Sandra von Tracks and the City

Mein Tipp: stress dich nicht mit all den Tipps. Wenn du bisher noch nie im Home Office gearbeitet hast, dann sind die Anregungen von erfahrenen zu-Hause-Arbeitern bestimmt wertvoll – aber auch hier gilt: jeder Jeck is anders. In den typischen Artikeln dazu liest man oft: „Mach dich genauso zurecht, als wenn du ins Büro gehen würdest.“ oder „Halte dich an den gleichen Arbeitsrhythmus wie im Office“. Nun, von mir kann ich sagen, dass ich auch sehr produktiv in Jogginghose sein kann (sorry, Karl Lagerfeld) und gerade im Home Office gerne mal um sechs Uhr früh anfange, was bei meinem Festanstellungen vor Ort nie möglich war. Jeder muss hier also für sich die passende Art und Weise herausfinden und dazu gehört eben das aus- und rumprobieren. Als Freelancer hat man hier wahrscheinlich größere Freiheiten, aber auch als Festangestellte(r) ganz neu im Home Office wird sich das mit der Zeit für dich einpendeln. Mein einziger Ratschlag lautet deshalb nur: stay hydrated!

Sandra bloggt auf Tracks and the City über Laufen, Reisen und Essen sowie auf A decent cup of tea über Großbritannien.
Fotocredit: Tatiana Tronecker

Christoph von Welttournee – der Reisepodcast

Habt ihr in der Corona-Zeit den Vor- oder Nachteil mit mehreren Leuten im Homeoffice zu sitzen, tauscht doch mal für eine bestimmte Zeit eure Arbeitsplätze. Nein, ihr sollt euch in der Wohnung oder am Schreibtisch jetzt nicht umsetzen oder die Stühle rücken. Das wäre zu einfach. Es geht bei diesem Tipp wirklich darum, die Arbeitsplätze kurz zu tauschen. Also legt eine Zeitspanne fest und lasst den anderen mal eure E-Mails beantworten.

Der Trick dabei ist die Mail später natürlich nicht abzuschicken. “Man sieht dadurch mal, in was für einer Filter-Bubble mit eigenen Ausdrücken und Redewendungen man lebt”, so berichtet es Adrian Klie der seit einigen Jahren fast ausschließlich im Home Office arbeitet. Neue Themen, Ideen und Herangehensweisen lassen sich dadurch entdecken und vielleicht auch ein bisschen an der eigenen Arbeitsweise im Homeoffice feilen.

Adrian Klie und Christoph Streicher betreiben den Reisepodcast “Welttournee”. Neben dem Laptop-Tausch haben die beiden Schulfreunde, die zusammen schon über 100 Länder bereist haben, in ihren Episoden noch allerlei weitere Geschichten aus der Welt auf Lager. So gibt es in der reisefreien Zeit immerhin ein wenig “Urlaub fürs Gehirn” und Inspiration für das nächste Reiseziel.

 

Tatjana von Lieblingsspot

Ich bin zwar erst seit gut einer Woche im Homeoffice, aber neben meiner Morgenroutine und einem festen Arbeitsplatz ist für mich der Wohlfühlfaktor mit am wichtigsten. Es soll ja nicht „irgendein“ Arbeitsplatz sein, sondern MEINER. Es soll ein Ort sein, an dem ich mich wohl fühle und mich gerne aufhalte, schließlich verbringe ich hier sehr viel Zeit. Ich habe mir daher über meinem Arbeitsplatz eine magnetische Weltkarte mit persönlichen Fotos aufgehängt, einen kleinen Buddha mit Kerze besorgt und einen süßen Kalender mit Gute-Laune-Sprüchen aufgestellt. Hier sind der Phantasie natürlich keine Grenzen gesetzt. Beliebt sind ansonsten auch Pinnwände oder Moodboards, inspirierende Bilder, die Lieblingsblumen und gute Musik dürfen für mich auch nicht fehlen. Hauptsache es ist gemütlich und optisch ein kleiner Hingucker.

Ich heiße Tatjana, bin gelernte Reiseverkehrskauffrau, Social Media Managerin und Weltenbummlerin aus Leidenschaft! Ich versuche das „Angekommen sein“ mit Haus und Kindern und das „immer wieder los wollen“ miteinander zu vereinen und bin glücklich dabei! Auf Lieblingsspot.de dreht sich also alles um meine Lieblingsplätze mit dem gewissen Etwas und um das Reisen mit Kids individuell und mit Stil!

Urs von Philippinen Blog

Als ganz normaler ITler habe ich einen geregelten 8-to-5 Job als IT Service Desk Agent. Wir lösen technische Probleme. Aufgrund der Umstände (ich gehöre altersbedingt zur Risikogruppe) wurde ich vor zwei Wochen aufgefordert, ins Homeoffice zu ziehen. Nun bin ich zwei Tage pro Woche zuhause und absolut begeistert. Was mir im Homeoffice aber wirklich fehlt, ist ein höhenverstellbarer Tisch. Diese Funktion benutze ich im Büro viel und gerne. Im Homeoffice hingegen muss ich mich zwingen, aktiv aufzustehen.

Ich weiß, das ist Meckern auf hohem Niveau. Ansonsten bin ich sehr vom Homeoffice angetan und würde gerne auch nach der Krise weiter von Zuhause arbeiten. Mal sehen, wie das meine Chefin sieht.

Seit den 90ern regelmäßig auf off-the-path Routen auf den Philippinen unterwegs, findest du auf www.philippinen-blog.ch spannende Geschichten und Inspiration für deine nächste Philippinenreise, die ganz bestimmt kommt. Dein Blogger Team, Rosalyn & Urs

Silvia von Abenteuerzeilen

Mein Tipp für mehr Konzentration im Home Office:

Um produktiv und konzentriert arbeiten zu können, ist für mich ein strukturierter Tagesablauf die Basis. Nachdem ich meine Mails sortiert und den Tag geplant habe, geht es in die Flow Time. In dieser Zeit werden alle Messenger auf stumm geschaltet, E-Mails pausiert und nur die Programme geöffnet, in denen ich auch wirklich arbeite. Wenn ich weiß, dass ich zwei bis drei Stunden am Stück Zeit für eine Aufgabe habe, kann ich die Zeit nutzen, um wirklich produktiv zu arbeiten. Danach gönne ich mir ein paar Minuten Pause, bevor es wieder an den Bildschirm geht. Auf rainymood.com lasse ich gerne Regen-Geräusche laufen. Das entspannt und hilft mir dabei, mich besser zu konzentrieren.

Silvia schreibt auf Abenteuerzeilen über aktive Individualreisen und Outdoor-Abenteuer. Dabei spielen Wanderungen, Radtouren und die Liebe zur Natur eine große Rolle, ganz nach dem Motto: Jeder kann Abenteuer erleben! Hauptberuflich arbeitet sie als SEO-Managerin und lernt gerade das Home Office lieben.

Susanne von Travelsanne

Mein Tipp für alle Eltern, die aktuell mit ihren Kindern zuhause sind und im Homeoffice arbeiten:

Stellt gemeinsam mit euren Kindern einen Plan für jeden Tag auf. Sonst versinkt das Familienleben durch die ungewohnte Mehrbelastung und das enge Aufeinandersitzen leicht im Chaos und schlechte Laune ist vorprogrammiert.

Ich kläre immer am Vorabend mit meinem Mann und den beiden Teenagern, wer am nächsten Tag Online-Meetings und wichtige Abgabetermine hat. Um diese Fixtermine herum planen wir unsere gemeinsamen Mahlzeiten. Und besprechen auch, welche Freizeitaktivitäten jeder gerne machen möchte. Die Tochter tobt sich gerne kreativ in der Küche aus und bereitet schon mal mit meinen Tipps das Mittagessen vor. Ich starte in aller Frühe mit dem Homeoffice und kann so konzentriert bis zum Mittag arbeiten. Mit unserem Sohn, der kurz vor dem Abi steht, gehe ich nach dem Essen zum Ausgleich eine Runde laufen an der frischen Luft. Dafür möchte er mir das Programmieren beibringen. Meine Tochter coache ich am Nachmittag bei den Schulaufgaben und mache Yoga- und Pilates-Sessions mit ihr. Und mein Mann und ich hübschen gemeinsam unseren Garten auf, der viel zu lange vernachlässigt wurde.

So gelingt uns der Spagat zwischen Homeoffice und Familienleben bisher ganz gut. Wir haben sogar alle das Gefühl, dass wir weniger gestresst sind als sonst. Und wir haben selten so intensive Gespräche mit unseren Teenagern geführt wie in den letzten Wochen.

Sanne schreibt auf ihrem Familien-Reiseblog Travelsanne übers Reisen, Wandern und besondere Erlebnisse mit Kindern und Teenagern. Meist ist sie mit ihrer Familie abseits der ausgetretenen Pfade unterwegs und verrät ihre persönlichen Geheimtipps.

Link zum Blog: https://travelsanne.de

Doreen von She is on the road again

Wenn ich gerade nicht reise, betreue ich Online-Händler für eine französische Modemarke. Ich bin schon seit drei Wochen nicht mehr im direkten Kundenkontakt und erledige alles aus dem Homeoffice. Da ich aber auch sonst oftmals von unterwegs oder zu Hause arbeite, kenne ich die Herausforderungen, die Homeoffice-Tage an uns stellen, sehr gut.

Mein Tipp für erfolgreiche Tage im Homeoffice: Plane Pausen von vorneherein ein und stelle dir dafür den Wecker! Wenn man zu Hause arbeitet, sitzt man sich häufig fest und bewegt sich so gut wie gar nicht. Oder zumindest viel, viel weniger.

Ich plane mir mittags immer einen großen Spaziergang von mindestens einer Stunde ein und um 11 Uhr sowie um 15 Uhr eine Kaffeepause von 30 Minuten. Mir ist es einfach wichtig, dass ich nicht acht Stunden am Stück auf den Bildschirm schaue und mich genügend bewege. Meinen Tag starte ich mit leichten Yogaeinheiten, die meinem Rücken guttun.

Ich hoffe, ich konnte dich ein bisschen motivieren, planmäßig mehr Bewegung in deinem derzeitigen Arbeitsalltag unterzubringen.

Hi, ich bin Doreen und ich informiere auf meiner Website für Camper www.sheisontheroadagain.com über Themen rund ums Wohnmobil und stelle Destinationen und Roadtrips vor.

Andrea von Indigo Blau

Seit 25 Jahren arbeite ich im Homeoffice und daher weiß ich: Montags ist der schwierigste Tag. Da steckt das Wochenende noch in den Knochen. Von Null auf 100 zu kommen, ist schwierig. Vor allem, wenn man sich auf den Montag viele Telefonate oder gar Telefonkonferenzen legt. Dann hat man mittags schon das Gefühl, den ganzen Tag nur um den heißen Brei geredet zu haben und nichts wirklich geschafft. Deswegen ist mein Tipp: Teilt euch das Homeoffice nach Wochentagen ein. Nehmt euch für jeden Wochentag genau das vor, was grade ansteht. Montags: Gnädig mit sich sein und sich erstmal einarbeiten. Dienstags: Große Projekte angehen. Mittwochs: Soziale Kontakte pflegen. Donnerstags: Projekte finalisieren und durchgehen. Freitags: Projekte abgeben und sich nicht so viel vornehmen, da das Wochenende fühlbar in den Startlöchern steht. Detaillierte Tipps zum Wochenplan findet ihr in diesem Post: https://indigo-blau.de/homeoffice-tipps.

Andrea Lammert ist freie Journalistin und Buchautorin. Sie arbeitet seit 25 Jahren im Homeoffice, gibt Seminare und Webinare, wie man sich im Homeoffice besser organisiert und ist auch Bloggerin. Auf Indigo-blau.de findet ihr Tipps zum nachhaltigen Reisen und Deutschland und Europa.

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Home Office Tipps – So fällt die Arbeit von Zuhause leichter

Home Office Tipps – So fällt die Arbeit von Zuhause leichter

Home Office Tipps – So fällt die Arbeit von Zuhause leichter

Da ich noch nie in einem Angestelltenverhältnis war, habe ich persönlich nie die Erfahrung gemacht, ins Büro zu gehen. Home Office war schon immer meine Realität – seit ich mich vor nunmehr 11 Jahren selbstständig gemacht habe. Bei mir kommt noch hinzu, dass ich mein Büro in den letzten fünf einhalb Jahren im Rucksack hatte, wenn ich auf Reisen bin und dann vor Ort immer wieder neu aufbaue. Das folgt gewissen Strukturen, an denen ich mich orientieren kann. Daher kommen jetzt hier all meine Tipps aus über einem Jahrzehnt im Home Office.

Struktur

Dir und deinem Alltag eine gewisse Struktur zu geben, ist nicht nur wichtig für dich persönlich, sondern auch um deine Arbeitszeit produktiver zu nutzen. Die Struktur hilft dabei, dass du dich fokussieren und konzentriert arbeiten kannst.

 

Routinen

Wenn du bis vor Kurzem noch im Büroalltag warst, solltest du versuchen deine Routine, die du von dort kennst, beizubehalten. Steh zur selben Zeit auf, als würdest du ins Büro fahren müssen, mach dir Kaffee, frühstücke, tu alles genauso, wie du es an einem normalen Arbeitstag tun würdest.

Solltest du bereits im Home Office arbeiten, aber dich noch nicht mit Routinen beschäftigt haben: Versuch dir welche anzueignen. Überlege, bei welchen Routinen du dich am besten fühlst, am produktivsten arbeiten kannst oder du am einfachsten deine anderen Aufgaben (vielleicht hast du Kinder oder hast noch Hobbys, die dich zu bestimmten Zeiten einnehmen) mit der Arbeit vereinbaren kannst.

Ich gebe zu, dass dies einer der Punkte ist, der mir am schwersten fällt. Zumindest, wenn ich auf Reisen bin. Zeitzonenunterschiede, meine Hobbys oder Verpflichtungen bringen mit sich, dass ich meine Routinen häufiger ändern bzw. anpassen muss. Ich spüre aber die positiven Auswirkungen, wenn ich mal eine Weile in meiner Routine bleiben kann: Dann beginne ich den Tag mit meiner Morgenroutine und kann dann entspannt mit der Arbeit beginnen.

 

Outfit

Ob du es glaubst oder nicht: Es macht einen riesigen Unterschied, ob du im Schlafanzug bzw. Jogginganzug vorm Computer sitzt oder ob du dich anziehst, als würdest du ins Büro gehen. Probier es ruhig mal aus! Du wirst sehen, dass du effizienter arbeitest, wenn du entsprechend angezogen bist.

 

Pausen

Wenn ich mal – so wie jetzt in der Corona-Quarantäne – quasi nichts anderes mache, als im Home Office zu arbeiten, ist es ganz schnell passiert: Ich kann gar nicht so schnell gucken, da ist auch schon der Tag rum. Aktuell bin ich ja bei meiner Familie und das ist gut so. Denn wenn ich alleine bin, ist plötzlich Mitternacht und ich merke, dass mir nach 15 Stunden vorm Computer alles wehtut. Das kann mir hier nicht passieren. Aber unabhängig von meinem Aufenthaltsort weiß ich auch, dass das eigentlich alles andere als gut ist.

Besser ist es, gezielt Pausen einzulegen und so geistig und körperlich fit zu bleiben.

 

Feierabend

Wie die Pausen, so ist auch der Feierabend wichtig! Setz dir eine Zeit, zu der du die Arbeit beiseitelegen möchtest und halte dich daran. Im besten Fall machst du deinen Computer zu dieser Zeit aus und schaltest ihn erst am nächsten Tag wieder an.

 

To-Do Liste

Um deinen Tag entsprechend zu planen und die Struktur, die du dir überlegt hast bzw. aus dem ursprünglichen Büroalltag übernommen hast, einzuhalten, ist es unheimlich hilfreich, mit To-Do Listen zu arbeiten. Es ist erstmal sekundär, ob du das über eine App wie zum Beispiel Trello bzw. in den Notizen auf deinem Handy machst oder ob du sie auf Papier niederschreibst.

Ich persönlich unterteile das gerne: Alles, was mit Kunden zu tun hat, habe ich für gewöhnlich in Trello. Genauso halte ich das mit langfristigen Zielen bzw. Projekten und anderen Arten von Listen. Kurzfristige Listen wie Tages-To-Dos schreibe ich entweder in meine Notizen im Handy – zum Beispiel, wenn ich an dem Tag viel unterwegs bin und auf die Infos auch von woanders zugreifen möchte – oder auf Papier. Ich mag es immer noch gerne, mir handschriftliche Notizen zu machen und schreibe zum Beispiel auch Vokabeln auf Papier, wenn ich eine Sprache wie jetzt gerade Thai lernen. Allerdings schreibe ich normale Notizen bzw To-Do Listen fast ausschließlich dann auf Papier, wenn ich bei meinem Vater zu Besuch bin. Wenn ich auf Reisen bin, macht das keinen Sinn.

Allerdings habe ich gehört und das entspricht auch meiner eigenen Erfahrung, dass es einen positiven Einfluss hat, wenn man sich so eine Liste vor Augen führen kann und erledigte Tasks durchstreichen kann. Der Effekt im Gehirn ist ein ganz anderer, wenn ich einen Punkt auf einer Liste im Handy lösche, wenn die Aufgabe getan ist.

 

Ausstattung

Auch die Ausstattung in deinem Home Office hat einen erheblichen Einfluss auf dein Wohlbefinden und auf deine Produktivität. Hier ein paar Dinge, über die es sich lohnen könnte, nachzudenken:

 

Equipment

Für mich mit Abstand der wichtige Punkt der gesamten Liste ist dieser hier. Für mich zumindest ist mein Equipment essentiell.

Dazu gehört natürlich als aller erstes mein MacBook. Da habe ich letztes Jahr investiert und ein großes „Upgrade“ gemacht – nun habe ich ein neues mit 2 TB Speicher. Das war mir persönlich wichtig, weil ich es nicht mag, auf meinen Reisen ständig mit externen Festplatten zu arbeiten. Für Backups ist das natürlich ok, aber für meine täglichen Arbeitsprozesse nervt es mich, wenn ich da rumhantieren muss.

Mein zweitwichtigstes „Arbeitswerkzeug“ sind meine Noise Canceling Kopfhörer von Bose*. Diese habe ich schon seit 2016 und möchte ich nicht mehr missen. Wo immer ich bin, mit diesen Kopfhörern kann ich mich in meine „Bubble“ bringen, in der nur noch meine Arbeit und ich existieren. Im Home Office kann das nötig sein, um Nachbar, spielende Kinder vor Tür oder den laufenden Fernseher, vor dem Mitbewohner sitzen, auszublenden.

Equipment Home Office

Sehr praktisch ist der Laptop-Stand*, mit dem du Nackenschmerzen Adieu sagen kannst. Mit einer zusätzlichen Tastatur* und Maus* kannst du dafür sorgen, nicht mehr ständig nach unten schauen zu müssen. Alternativ zum Laptop-Stand wie ich ihn habe, kannst du auch einen Hochtisch kaufen bzw. bauen. Der Vorteil am Stand ist, dass der Laptop darauf „atmen“ kann und so nicht den Ventilator anschalten muss.

 

Software

Fürs Home Office empfiehlt sich außerdem, Tools zu verwenden, um die Produktivität zu steigern – zumindest, wenn du am eigenen Laptop arbeitest. Ich verwende folgende:

  • SelfControl: Mit der App kann ich von mir festgelegte Internetseiten für einen spezifischen Zeitraum sperren. So kann ich verhindern, dass ich während meiner Arbeitszeit doch in Versuchung komme, auf Facebook oder Youtube Zeit zu verplempern.
  • AppBlocker: Mit dieser App kannst du sogar Apps auf deinem Handy sperren. Wobei ich meistens mein iPhone schlicht auf Do not disturb stelle, während ich am MacBook SelfControl verwende.
  • Trello: Die bereits beim Thema To-Do Liste erwähnte Applikation lässt mich nicht nur Listen jeglicher Art erstellen, sondern ist auch gleichzeitig ein einfaches Tool fürs Projektmanagement. Als Alternative gibt es zum Beispiel Asana, womit ich persönlich aber nicht so gut klarkomme wie mit Trello. Ich nutze Trello sowohl am Handy, als auch am Mac. Dort habe ich es in Franz integriert, was ich als nächstes beschreibe.
  • Franz: Franz ist ein Tool, mit dem ich alle meine Messenger-Dienste in einem haben kann. Damit habe ich weniger Tabs offen und alle meine Kommunikationswege an einer Stelle gebündelt. Ich persönlich habe Facebook Messenger, WhatsApp, Telegram, Skype und Trello aktiviert, aber es gibt noch viel mehr Services, die du anbinden kannst. Für mich ist das ideal und wenn ich mal nicht gestört werden will, mache ich Franz zu und dann habe ich Ruhe am MacBook. Super praktisch!
  • Zoom: Zoom ist so etwas ähnliches wie Skype, nur dass es nicht als Chatdienst gedacht ist, wobei es auch eine Chatfunktion gibt. Du kannst Meetings organisieren, bei denen sich dann alle Teilnehmer sehen. In der kostenfreien Basisversion können bis zu 100 Teilnehmer dabei sein. Dann ist der Call jedoch auf 40 Minuten beschränkt. Bei zwei Teilnehmern ist die Länge des Calls unbegrenzt.
  • TeamViewer: Damit kannst du auf einen anderen Computer zugreifen oder jemand anderen auf deinen Computer zugreifen lassen. Das ist in vielen Situationen praktisch.
  • Google Drive: Ich denke, der Cloud-Dienst Google Drive ist jedem bekannt. Er eignet sich hervorragend, um Dokumente oder andere Dateien zu teilen. Aber Achtung: In der kostenfreien Version ist er nicht DSGVO-konform, das heißt, er entspricht nicht den Gesetzen zum Datenschutz. Dafür braucht es die Businessversion namens G Suite, die 9 Euro im Monat kostet. Einen kostenfreien Cloud-Service, der DSGVO-konform ist, gibt es meines Wissens nach nicht. Alternativ kann man – wenn vorhanden – auf FTP-Server zurückgreifen.
  • Calendly: Da ich ja mein (Berufs-) Leben lang selbstständig war, bin ich mir nicht sicher, ob dieses Tool auch etwas für Remote Worker ist. Calendly ist ein Tool, mit dem du Termine vereinbaren kannst. Du kannst angeben, von wann bis wann an welchen Tagen du Termine annimmst und dann einfach einen Link versenden. Wer den Link hat, kann dann zu deinen verfügbaren Zeiten Termine vereinbaren. Für Freiberufler ist das ideal und funktioniert auch zeitzonenübergreifend.
  • Doodle: Das verwende ich wiederum sehr selten, da ich nicht häufig Termine mit mehreren Leuten abstimmen muss. Denn genau dafür ist dieses Tool da.

 

Möbel

Auch deine Möbel im Home Office sind von Bedeutung. Wenn du mindestens acht Stunden auf einem Stuhl sitzen willst, dann sollte er auch bequem sein, oder? Ein Schreibtisch, an dem du arbeitest, sollte praktisch sein, meinst du nicht? Mein Vorschlag an dich lautet hier: Probiere aus, wenn du kannst! Im Büro hast du keine Wahl, wie und worauf du arbeitest. Bei dir zuhause hast du diese Wahl sehr wohl. Nutze das für dich und finde heraus, in welcher Position du am produktivsten bist und dich am wohlsten fühlst.

Ich habe zum Beispiel herausgefunden, dass es mir am besten geht, wenn ich meinen Kopf anlehnen kann, da ich andernfalls Nackenschmerzen und in der Folge Kopfschmerzen bekomme. Also arbeite ich nach Möglichkeit in einer halb sitzenden, halb liegenden Position und lehne meinen Kopf an. Ich höre ständig, dass man so doch nicht arbeiten kann. Aber für mich funktioniert das wunderbar und gerade, wenn ich viel schreibe, geht für mich nichts über diese Position. Egal ob im Bett, auf der Couch, in der Hängematte oder auf einem Sitzsack an die Wand gelehnt… Im Sitzen am Tisch hingegen kann ich absolut nicht kreativ und entspannt arbeiten, sondern mache nur meine daily tasks wie Emails beantworten.

Aber wie gesagt: Das bin ich und jeder ist anders. Finde als raus, was für dich gut ist und passe dein Home Office entsprechend an.

 

Internet Upgrade

Je nachdem was du für Aufgaben hast, kann es sich lohnen, die Internetgeschwindigkeit upzugraden. Glaub mir: Ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass es nichts Nervenaufreibenderes gibt, als mit langsamem Internet zu kämpfen. Schau dir also an, was du für Optionen hast und denke über ein Upgrade nach. Im Notfall kannst du ja wieder downgraden, falls du nach der Krise nicht mehr im Home Office arbeiten kannst, willst bzw. sollst.

 

Raumaufteilung

Ich höre immer wieder, wie wichtig es ist, den Bürobereich von dem Teil der Wohnung zu trennen, in dem du deine Freizeit bzw. den Feierabend verbringst. Wenn du diese Möglichkeit hast, solltest du sie wahrnehmen. Wenn du ein extra Zimmer dafür zur Verfügung hast, ist das natürlich ideal. Aber auch wenn nicht kannst du den Schreibtisch zum Büro erklären oder sogar einen Teil des Esstischs abgrenzen. Gerade in dieser Zeit der Quarantäne ist es von Vorteil, wenn du da genau definierte Räume hast und dich daran hältst.

 

Pflanzen und Licht

Auch Pflanzen und vor allem Licht haben einen großen Einfluss auf dein Wohlbefinden und deine Produktivität. Ich selbst kann an dunklen Orten gar nicht gut arbeiten und mache immer so viele Lichter an wie möglich. Auch Pflanzen sorgen dafür, dass du dich besser fühlst. Außerdem verbessern sie das Raumklima.

 

Produktivität und Fokus

Wie schnell ist es passiert? Du klickst dich ein bisschen durch Facebook, bist kurz auf Instagram, liest ein bisschen in Onlinemagazinen und schwupps ist es Nachmittag. Und deine To-Dos für den Tag sind noch nicht erledigt. Daher kommen hier nun meine Tipps für mehr Produktivität und zum Wahren des Fokus:

 

Pomodoro

Pomodoro ist eine Technik fürs Zeitmanagement, die dich produktiver machen soll. Dabei stellst du dir einen Wecker auf 25 Minuten. In dieser Zeit arbeitest du ohne Ablenkung und konzentriert durch. Sobald der Wecker klingelt, machst du eine 5-minütige Pause. Es ist ratsam, die Pause nicht unbedingt für Facebook und Co. nutzen. Erstens verleitet das schnell dazu, die Pause zu verlängern (man will ja nur noch schnell, den Post fertig lesen, das Video zu Ende schauen oder die Nachricht schreiben). Und zweitens solltest du die Zeit nutzen, um dich kurz zu bewegen, den Kopf freizubekommen, kurz frische Luft zu schnappen. Nach viermal 25 Minuten (also nach zwei Stunden) wird eine Pause von 15 Minuten eingelegt.

Durch diese Technik arbeitest du für gewöhnlich durchgehend konzentriert und hältst Körper und Geist während der Arbeit fit! Probier es aus…

 

Richte dich nach dem Flow

Je nachdem in welchem Bereich du arbeitest, kennst du wahrscheinlich auch kreative Phasen. Wenn ich zum Beispiel etwas schreiben möchte – egal ob es ein Blogpost ist, ein Buch oder ein Kundenprojekt – muss ich das spüren. Das klingt bescheuert, aber besser kann ich es nicht beschreiben. Aber ich denke, jeder Kreative weiß genau, wovon ich rede. Und wenn das passiert, dann kann ich schreiben und schreiben, bis ich fertig bin. Wenn ich diesen Flow nicht habe, brauch ich mich eigentlich gar nicht erst an die Arbeit zu machen bzw. beschäftige mich mit anderen Dingen, die nicht meine Kreativität erfordern.

Daher mein Tipp an dieser Stelle: Folge deinem Flow, plane deinen Tag danach und verzeih dir, falls du mal nicht in den Flow kommst, obwohl du das Projekt eigentlich gerne beenden wollen würdest oder sogar musst. Man kann ihn leider nicht erzwingen. Und wenn die Deadline so nahe ist, dass du ihn doch erzwingen musst: Be kind to yourself! Er kommt eher, wenn du dir etwas Gutes tust, Musik laufen lässt, die dich inspiriert, oder du dich durch Meditation oder Sport zurück ins Gleichgewicht bringst.

 

Intermittent Fasting

Intermittent Fasting bzw auf Deutsch intermittierendes Fasten ist eine Art des Fastens bei der du während sechs (streckbar auf acht) Stunden essen darfst und die restlichen 16 bis 18 Stunden des Tages nichts isst. Die meisten Menschen, die Intermittent Fasting machen – und so auch ich – „frühstücken“ gegen 12 und essen gegen 18 oder 20 Uhr zu Abend. Der Vorteil daran, was diese Art der Ernährung zu einem echten Productivity Hack macht, ist die Tatsache, dass der Körper beim Verdauen seine Energie in den Magen steckt. Wenn du also nach dem Aufstehen frühstückst und danach arbeiten möchtest, ist dein Körper eigentlich mit der Verdauung beschäftigt. Die Folge? Du wirst bald müde. Klar, du kannst da einfach versuchen durchzupowern und mit frischer Luft und Bewegung in den Pausen entgegenzuwirken.

ODER du könntest versuchen, das Frühstück hinauszuzögern. Mach dich fertig für die Arbeit und leg los. Es braucht ein bisschen Übung, um es bis 12 Uhr durchzuhalten, bis man das erste Mal isst. Aber ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen: Man schafft so viel mehr Arbeit am Morgen weg, wenn man intermittierendes Fasten anwendet, dass das „Frühstück“, das dann ja eigentlich das Mittagessen ist, viel besser schmeckt. Danach kann man im Idealfall noch ein Nickerchen machen und anschließend nochmal mehrere Stunden voll powern.

Ich persönlich schwöre darauf, auch wenn es mir schwerfällt, das durchzuhalten, wenn ich in Deutschland bin. Der Grund ist, dass ich hier am Wochenende mit der Familie groß frühstücke und mir fällt es wahnsinnig schwer, mich umzustellen. Ich muss mir das immer antrainieren und die große Pause zwischen der letzten und dann ersten Mahlzeit am nächsten Tag langsam steigern. Das funktioniert hervorragend, wenn ich im Ausland alleine auf Reisen bin, aber eben so gut wie gar nicht, wenn ich bei meiner Familie bin.

 

Power Nap

Es geht gerade gar nichts mehr? Dann kannst du etwas tun, das im Büro wahrscheinlich schwer möglich ist: ein Power Nap! Ich mache Power Naps für gewöhnlich mit einer App. Darin kann ich einstellen, ob ich ein echtes Power Nap von bis zu 20 Minuten machen möchte, ein Recovery Nap von bis zu 45 Minuten oder eine Schlafphase von etwa 120 Minuten. Die Zeiten sind nur grob, da die App dich genau im richtigen Moment weckt: bei einem ganzen Sleep Cycle weckt sie dich, wenn du die ganze Schlafphase durchlaufen hast. Beim Recovery Nap weckt sie dich, bevor du in den Tiefschlaf fällst oder nach 45 Minuten. Und beim Power Nap weckt sie dich ebenfalls bevor du in den Tiefschlaf fällst oder nach 20 Minuten. Die App stellt durch deine Bewegungen und Geräusche fest, in welcher Schlafphase du dich befindest und weckt dich so genau im richtigen Moment.

 

Motivation

Im Home Office motiviert und fokussiert zu bleiben ist nicht immer einfach. Vor allem nicht, wenn du in Quarantäne bist und quasi nicht nach draußen kannst. Das sollte aber auch keine Ausrede sein, denn es gibt zahlreiche Wege, wie du am Ball bleiben kannst:

 

Meditation

Eine Grundvoraussetzung für Motivation und Fokus, ob im Home Office oder anderswo, ist innere Ausgeglichenheit. Diese erreichst du unter anderem durch Meditation. Der einfachste Weg, um mit Meditation zu beginnen, ist sich eine App runterzuladen und durchzustarten. Ich habe mit der App HeadSpace vor vielen Jahren begonnen und nutze sie bis heute immer mal wieder.

Wenn du keine Lust auf eine geführte Meditation hast, kannst du auch alleine meditieren. Die Konzentration auf den eigenen Atem ist dabei ein häufig verwendetes Mittel, das uns auch beim Vipassana im buddhistischen Kloster in Thailand nahegelegt wurde. Viele zählen ihre Atemzüge, um die Gedanken unter Kontrolle zu halten. Ich selbst musste mich austricksen, da ich beim Zählen auf Deutsch trotzdem noch zig Gedanken hatte. Also fing ich irgendwann an, auf Thailändisch zu zählen. Da muss ich mich noch so konzentrieren, dass ich an nichts anderes mehr denke als an meinen Atem und die thailändischen Zahlen.

Meditation Home Office

 

Bewegung

Bewegung ist immer wichtig und hilft, den Kopf freizubekommen. Das war mir eigentlich schon bewusst. Aber wirklich deutlich wurde es mir bei Unleash the Power Within. Tony Robbins sagt da gleich am ersten Tag EMOTION IS CREATED BY MOTION. Unsere Gefühle werden ganz stark von Bewegung beeinflusst. Das hat zum Beispiel auch schlicht mit der Ausschüttung von Endorphinen zu tun. Es gibt also gleich zwei Gründe, warum du möglichst täglich Sport machen solltest:

  1. Du bringst dich selbst durch die Ausschüttung von Endorphinen in einen positiveren Gemütszustand.
  2. Du powerst dich aus und gibst deinem Körper, was er braucht.

Mein Rat lautet daher, dass du regelmäßig Sport machst. Sei es mit der App SEVEN, mit der du ein Zirkeltraining machen kannst, oder indem du schlicht täglich 20 Liegestützen, 20 Squats und 20 Situps machst. Ganz egal, wofür du dich entscheidest. Hier habe ich dir meine Tipps beschrieben: Fitnesstipps für die Quarantäne.

Als zweiten Tipp möchte ich dir nahelegen, dass du in Momenten, in denen du merkst, dass du unkonzentriert wirst, kurz aufstehst und dich bewegst. Im besten Fall ist das ein Spaziergang oder gar eine Joggingrunde an der frischen Luft. Aber wenn der Zeitplan oder die Quarantänesituation nicht zulassen, kannst du auch einfach ein paar Squats neben dem Arbeitsplatz machen. Auch tanzen bietet sich an. Kurz die Musik laut drehen und ein paar Tanzbewegungen machen, macht dich wieder wach, konzentrierter und fördert die Motivation ungemein!

 

Musik

Musik ist etwas ganz Besonderes. Sie hat nämlich die Macht, deinen Gemütszustand zu verändern. Bei trauriger Musik wirst du selbst traurig und bei fröhlicher Musik wirst du selbst auch fröhlich. Probier ruhig aus, welche Musik welchen Einfluss auf dich hat und wie sich das auf deine Produktivität auswirkt. Ich höre beim Arbeiten am liebsten Instrumentalmusik. Lyrics lenken mich ab und bringen mich zum Mitsingen. Wenn ich schreibe, vertippe ich mich dadurch häufiger.

Versuch also Musik so einzusetzen, dass sie dich bei der Arbeit unterstützt. Sollte Musik dich generell ablenken, nutze sie nur in den Pausen, um dich auszupowern, kurz auf andere Gedanken zu bringen oder den Kopf freizukriegen. Auch lautes Mitsingen in den Pausen tut gut und wirkt befreiend.

 

Lachen

Das mag erstmal befremdlich erscheinen. Aber gezieltes Lachen kann Wunder bewirken. Bist du gerade schlecht drauf, merkst, dass du nicht weiterkommst? Sitzt du angestrengt da und verspannst die Gesichtsmuskeln vor lauter Denken? Nichts hilft da besser, als eine Runde zu lachen. Probier es aus. Es ist ja keiner da, der dich dafür schräg anschauen oder gar auslachen würde. Lach laut los, als hättest du gerade einen urkomischen Witz gehört. Am Anfang fühlt es sich vielleicht komisch an, aber du wirst bestimmt schnell merken, wie gut es dir tut.

 

Lob

Ok, manche Menschen brauchen eher einen Tritt in den Allerwertesten. Aber viele von uns brauchen vor allem ein Wort des Lobes hier und da. Da du in der Quarantäne bzw. im Home Office allgemein für gewöhnlich niemanden hast, der das übernimmt, musst du das selbst manchmal machen. Sprich es ruhig mal aus: „Das hast du gut gemacht!“ Und ja, ich rede manchmal mit mir selbst in der zweiten Person. Oder wenn du die Lösung für ein großes Problem gefunden hast, kann es auch gerne mal ein „Ich bin echt gut!“ sein. Du brauchst dich nicht zu schämen. Vor wem auch? Ist ja keiner da!

 

Positives Denken

Positives Denken ist für die Quarantänesituation noch wichtiger als sonst. Versuche also mit ein paar kleinen Übungen negative Gedanken von dir fernzuhalten:

  • Wenn du negative Gedanken hast, pack sie in eine imaginäre Box, alle einzeln, mach sie zu und schieb sie in einen imaginären Schrank. Auch den schließt du. Dann rufst du dir etwas Positives vor Augen.
  • Führe ein Dankbarkeitstagebuch.
  • Auch hier wieder: gezieltes lächeln hilft.
  • Filtere Nachrichten! Klar, es ist wichtig informiert zu sein. Aber Nachrichten helfen nicht immer dabei, gute Laune zu wahren. Und negative Gedanken stören deinen Arbeitsfluss und deine Produktivität ungemein.

 

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Yuccs Schuhe – Nachhaltig, bequem und schön

Yuccs Schuhe – Nachhaltig, bequem und schön

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Gerade im Sommer diesen Jahres kam mir der Gedanke, auch den Bereich Travel Fashion auf Barbaralicious mit aufzunehmen. Als mich im Oktober eine Anfrage erreichte, ob ich ein paar Schuhe testen wollte, erschien mir das wie ein Zeichen, dass ich diese Richtung einschlagen sollte. Hier kommt daher mein erster Fashion-Bericht:

Yuccs Schuhe – Entstehung der Idee und Unternehmensphilosophie

Yuccs Gründer Pablo Mas hatte eine Vision: Er wollte den bequemsten Schuh der Welt erschaffen. Hochwertige und natürliche Materialien standen für ihn dabei an erster Stelle. Aber nicht nur äußerst bequem sollte der Schuh werden. Auch die Umwelt war für ihn ein zentrales Thema, sodass schnell klar wurde: Zunächst musste dafür die Frage nach dem Material geklärt werden. Die am häufigsten verwendeten Sorten Leder und Kunststoff kamen für sein Projekt nicht infrage. Innovativ musste das verwendete Material sein.

So steckte er viel Leidenschaft in seine Idee und in die Erfindung eines neuen Stoffes, aus dem sein Traum gemacht werden sollte.

Das Team hinter den Schuhen von Yuccs begab sich dafür auf eine Zeitreise. Sie schauten, welche Materialien in der Vergangenheit verwendet wurden und wurden so auf Merinowolle aufmerksam – in Spanien galt sie einst als das Gold unter den Geweben, bis sie von Synthetikstoffen verdrängt wurde, mit dessen niedrigen Preisen das Naturprodukt nicht mithalten konnte.

In Zusammenarbeit mit dem AITEX Textile Technology Institute entwickelte das Yuccs Team aus der Faser von Merinowolle ein neues, einzigartiges Gewebe, das die Grundlage der Schuhe von Yuccs werden sollte.

 

Yuccs Schuhe – Merinowolle als Schlüssel

Als das Team auf Merinowolle stoß, wussten sie, dass sie es mit einer ganz besonderen Faser zu tun hatten. Das natürliche „Supermaterial“ ist durchlässig und extrem weich, passt sich an den Fuß an, wirkt antibakteriell, ist langlebig und hemmt auch noch Gerüche…. Kurz gesagt, es ist ein Geschenk von Mutter Natur.

Aus der Merinowolle hat das Yuccs Team in Monaten der Forschung und Entwicklung zusammen mit dem Institut AITEX das Yuccs-Gewebe entwickelt.

Der Yuccs-Stoff ist weltweit einzigartig.

Da es Pablo Mas außerdem wichtig war, auf Nachhaltigkeit und ethische Bedingungen zu achten, wählte er Alicante als Ort für den gesamten Prozess aus: vom Spinnen, Weben, Färben und Veredeln. Yuccs Gewebe wird als zu 100% in Spanien hergestellt, nachhaltig und mit angemessenen Arbeitsbedingungen.

 

Yuccs Schuhe – Mein Test

Seit etwas mehr als einem Monat trage und teste ich nun die Schuhe. Ich hatte sie sowohl im herbstlich, kühlen Deutschland an als auch im heißen, tropischen Thailand.

Das Versprechen von Yuccs lautet, dass die Merinowolle im Winter warm hält und im Sommer luftig, frisch ist. Das, was eigentlich ein unmögliches Oxymoron zu sein scheint, ist jedoch gelungen.

 

Yuccs Schuhe im Herbst und Winter

Bei um die 10 Grad im deutschen November hatte ich nicht ein einziges Mal das Gefühl kalte Füße zu bekommen. Bei meinem Kurztrip nach Budapest am ersten Novemberwochenende hat sich spontan ein weiterer, ungeplanter Test ergeben: An einem Tag goss es wie aus Eimern. Ich machte mir ein wenig Sorgen, dass sich die Wolle vollsaugen und ich mit nassen Füßen durch die ungarische Hauptstadt laufen würde. Aber das Gegenteil war der Fall: Meine Füße blieben trocken und warm. Die Schuhe trockneten zudem relativ schnell.

 

Yuccs Schuhe im Sommer

Einen Tag nach meiner Rückkehr aus Budapest ging es auch schon wieder auf eine längere Reise: Ich flog für einen dreiwöchigen Aufenthalt nach Thailand.

Ich gebe zu, anfangs war ich ein wenig besorgt, dass ich schwitzige Füße bekommen könnte. Nachdem mir die Schuhe gerade bewiesen hatten, dass sie bei Temperaturen fast im einstelligen Bereich und bei Regen ideal waren, konnte ich mir fast nicht vorstellen, dass sie bei über 30 Grad nicht viel zu warm waren. Aber der Gedanke erwies sich als völlig falsch.

Sowohl in Bangkok als auch später in Chiang Mai und Mae Hong Son hatte ich nie das Gefühl, mit den Yuccs Schuhen falsches Schuhwerk zu haben.

Während meines Vipassana im Wat Pa Tam Wua Forest Monastery bin ich sogar mit diesen Schuhen in den Dschungel und auf Erkundungstour durch die dortigen Höhlen. Alles überhaupt kein Problem.

 

Yuccs Schuhe – Mein Fazit

Die Schuhe sehen nicht nur schick aus (ok, das ist natürlich Geschmacksache!), sondern halten auch, was sie versprechen: Der Stoff hält bei niedrigen Temperaturen warm und ist im Sommer luftig. Er scheint mir gerade für Reisende ein perfekter Allrounder zu sein, mit dem du für jede Wetterlage gewappnet bist. So kannst du auch Klimazonen wechseln, ohne gleich mehrere paar Sneakers mitnehmen zu müssen.

 

PS: Ich habe das paar Schuhe von Yuccs kostenfrei zum Test zur Verfügung gestellt bekommen. Eine finanzielle Vergütung habe ich nicht erhalten. Meine Meinung wurde von dieser Kooperation nicht beeinflusst.

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