Fotoparade 2018 2 – Meine schönsten Fotos aus dem zweiten Halbjahr

Fotoparade 2018 2 – Meine schönsten Fotos aus dem zweiten Halbjahr

Heute gibt es von mir mal wieder eine Fotoparade! Das Jahr neigt sich dem Ende und Michael von Entdecke die Welt hat zu seiner all-halb-jährlichen Fotoparade aufgerufen. Diese ist bei ihm schon zur Tradition geworden. Ich bin jetzt auch schon zum vierten Mal dabei!

 

Hier sind meine vorherigen Fotoparaden:

 

 

Wenn du mehr zur Fotoparade allgemein lesen möchtest, schau mal hier vorbei:

 

Fotoparade 2 2018 – Die schönsten Fotos aus Österreich

 

Die sechs von Michael vorgeschlagenen Kategorien, zu denen die Fotos aus dem zweiten Halbjahr 2018 passen sollten, lauten:

 

  • “Abstrakt”
  • “Aussicht”
  • “Krasse Sache”
  • “Landschaft”
  • “Rot”
  • “Tierisch”

 

Wieder fiel mir die Wahl unheimlich schwer und ich habe lange hin und her überlegt. Ich hoffe, du magst die von mir ausgesuchten… Hier mein jeweils bestes Bild aus den sechs Kategorien:

 

 

 

#1 Abstrakt

 

Die Kategorie Abstrakt ist mir am schwersten gefallen. Ich fotografiere recht selten Dinge, die ich so beschreiben würde. Dieses Foto von der der Innenseite der Kuppel der Grabeskirche Jesu in Jerusalem kam dem am nächsten. Dort war ich während meines diesjährigen Israel-Aufenthaltes im August, zu dem ich vom Abraham Hostel eingeladen wurde. Ich bin mal gespannt, ob ich die Tradition fortsetze und spontan auch nächstes Jahr nach Israel reise.

 

 

#2 Aussicht

 

Die Aussicht aus dem Cable Car in den Ba Na Hills nahe Da Nang war definitiv spektakulär. Ich wollte unbedingt eine bestimmte Brücke fotografieren und diese lag innerhalb eines Themenparks, der wiederum auf einem Hügel liegt, zu dem du nur mit dieser Gondel gelangst. Auf dem Weg nach oben war der Ausblick zwar auch schon schön, aber erst auf dem Rückweg zum Sonnenaufgang hat sich der Himmel in diese wundervollen Farben gefüllt. Ein fantastischer Ausblick, den ich sehr genossen habe.

 

 

#3 Krasse Sache

 

Noch ein Bild von meiner Zeit im Sommer in Israel: Unter anderem habe ich eine Tour in die Wüste gemacht, wo auch das Kloster Mar Saba auf dem Programm stand. Das ist das einzige Kloster in der Wüste Israels, das seit seiner Gründung bis heute als solches genutzt wird. Frauen sind auf dem Gelände verboten, weswegen ich leider nicht näher randurfte. Krass finde ich das Ganze aber auf jeden Fall und daher passt es für mich perfekt in diese Kategorie.

 

 

#4 Landschaft

 

Landschaften sind ja genau mein Ding. Daher war diese Kategorie für mich wahrscheinlich die einfachste. Da ich immer viele Fotos aus Asiens in meinen Highlights habe, wollte ich hier daher eines aus Hawaii nehmen. Das hier ist der Blick vom Koko Head – einem kleinen Krater, der vor rund 300.000 Jahren entstanden ist. Früher gab es einen kleine Bahntrasse, mit der Güter auf den Gipfel des Koko Head transportiert wurden. Da diese heute nicht mehr verwendet wird, kommen täglich Hunderte von Touristen und Einheimischen, um den Gipfel zu erklimmen. Die Wanderung ist nicht ganz ungefährlich, aber der Blick war definitiv grandios!

 

Hawaii

 

#5 Rot

 

Tja, was soll ich sagen… Auch diese Kategorie fiel mir schwer. Da ich mehr Landschaften und Architektur fotografiere, habe ich so gut wie keine Bilder, bei denen bestimmte Farben hervorstechen. Höchsten das Blau des Meeres und das Grün der Wälder und Wiesen. Aber rot? Da gibt es wohl wirklich nichts besseres als dieses Bild. Leider kein WOW-Effekt, aber ok. Auch dieses Foto ist aus dem Themenpark in der Nähe von Da Nang.

Und weil ich mit dem Foto nicht so 100% glücklich war, gibt es jetzt noch mein erstes Color Key Foto. Es ist mir leider auch nicht so richtig gut gelungen, aber fürs erste Mal ist es ganz ok, denke ich. Was meinst du?

 

#6 Tierisch

 

Das Foto wiederum fiel mir wieder ziemlich leicht. Ich liebe Affen und versuche sie immer zu fotografieren, wenn ich welche sehe. Und dieser hier hat ganz wunderbar gepost, als ich auf dem TreeTop Walk in Singapur war. Mittlerweile habe ich übrigens einen Blogpost über die Sehenswürdigkeiten in Singapur geschrieben! Da habe ich wirklich all mein Wissen von ingesamt drei Monaten in der südostasiatischen Metropole reingepackt.

 

Hiking in Singapore – TreeTop Walk – MacRitchie Nature Trail

 

Und weil so schön ist, kommen hier noch ein paar Zusatzkategorien:

 

#7 Fokus

 

Es gibt wirklich einige in Orte in Singapur, die ich über alles liebe und an denen ich immer wieder aufs Neue Fotos mache. Einer von ihnen das Gelände rund um das Museum of Artscience. Ich finde das Gebäude, dessen Form von einer Lotusblume inspiriert ist einfach mega fotogen. Dazu dann noch der Teich mit den Seerosen sowie der Skyline im Hintergrund… Und schon ist Barbara happy und macht glücklich strahlend Fotos wie dieses hier.

 

 

 

 

#8 Hübsch

 

Der Ausflug ins Mekong Delta war schon ein Highlight meines diesjährigens Vietnamaufenthalts. Und der kurze Abstecher zur Pagode, wo ich dieses Foto gemacht habe, hat sich für mich wirklich gelohnt. Das Fahrrad sieht doch wirklich so aus, als hätte ich es fürs Foto dort hingestellt, oder? Aber nein, das Glück war auf meiner Seite: Es stand einfach da und wartete darauf, von mir fotografiert zu werden.

 

 

 

 

#9 Relaxed

 

Lange wollte ich einen Ausflug zu den Sticky Waterfalls machen. Im Oktober habe ich es endlich geschafft. Die meiste Zeit habe ich jedoch wie hier den Sonnenuntergang genossen und Fotos gemacht.

 

 

 

 

#10 Freiheit

 

Und zum Abschluss gibt es noch ein Foto aus Israel. Auf dem Weg von Nazareth nach Haifa haben wir am Mount Precipice gehalten, um Fotos zu machen. Zum Glück! Denn das ist eines meiner Lieblingsfotos aus Israel geworden…

 

Mount Precipice

 

Das waren meine schönsten Bilder aus der zweiten Jahreshälfte 2018 zu den sechs vorgegebenen und vier eigenen Kategorien.

 

Welches davon gefällt dir am besten? Ich bin gespannt auf deine Kommentare!

Deine Barbara

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Eye Laser Surgery Around the World: Travel Blogger & deren Erfahrungen

Eye Laser Surgery Around the World: Travel Blogger & deren Erfahrungen

Ich wusste schon immer, eines Tages würde ich mir meine Augen lasern lassen. Ich mochte meine Brille nie und mich selbst mit Brille noch weniger.

Deshalb habe ich mich dieses Jahr entschieden, dies endlich zu ändern. Sieh dir meinen Blogpost hierzu an:

Barbaralicious Goes Eye Laser Surgery!

Haben andere Travelblogger ähnliche Erfahrungen gemacht?

Um einen besseren Überblick über die vielzähligen Möglichkeiten einer Augenbehandlung zu bekommen habe ich andere Travelblogger nach ihren Erfahrungen befragt. Hier ist, was sie zu dem Thema zu sagen hatten:

Melanie und Thomas von Reisen-Fotografie

Patrick von German Backpacker: LASIK in der Türkei!

Ich wusste schon immer, dass ich mir irgendwann die Augen lasern lassen wollte. Die meiste Zeit trug ich Kontaktlinsen, aber besonders beim Reisen war dies störend und manchmal sogar unmöglich, da ich sie beim campen oder in Hostels nicht sauber halten konnte. Aber ich dachte immer, es wäre super teuer, mir die Augen behandeln zu lassen! Irgendwann forschte ich jedoch nach und fand heraus, dass dieselben Behandlungen aus Deutschland auch in Istanbul angeboten werden – für einen viel geringeren Preis! Istanbul hat tatsächlich sogar einige der besten Augenkliniken der Welt. Dank der vielen positiven Reviews wurde mir meine Angst vor einer solchen wichtigen Behandlung im Ausland also schnell genommen. Ich kontaktierte die deutsche Agentur „sehhilfe-weg.de„, die Augenbehandlungen in Istanbul organisiert. Sie bieten ein Komplettpaket an, inklusive Flug, Unterkunft und Flughafentransport. Da ich jedoch ohnehin ständig auf Reisen bin habe ich mich dazu entschieden, lediglich für die Operation zu zahlen (ca. 600$) und mir Flug und ein Hostel eigenständig zu organisieren. Am Tag der Behandlung wurde ich in der Klinik von einem deutschsprachigen Assistenten empfangen und nach einigen Checks war ich bereit für die LASIK Behandlung. Das Gefühl war definitiv unangenehm, aber die gesamte Behandlung dauerte lediglich einige wenige Minuten. Ich bekam eine dicke Brille zum Schutz und wurde in mein Hostel entlassen, auch wenn ich nur sehr verschwommen sah. Ich blieb in meinem dunklen Zimmer für einige Stunden und wartete darauf, dass meine Sicht wiederkehrte, was lediglich einen Abend dauerte. Meine Augen fühlten sich seltsam an, als wenn ich meine Kontaktlinsen zu lange getragen hätte. Am nächsten Tag war es bereits besser ich kehrte zur Klinik zurück für einen schnellen After-Check. Ich war froh wieder klar sehen zu können und nutzte die restliche Zeit in Instanbul für Sightseeing. Ich musste für einige Wochen Augentropfen benutzen und meine Augen fühlten sich oft trocken an (besonders dann, wenn ich zu lange vor meinem Monitor saß), aber diese kleinen Probleme verschwanden bald. Ich bereute meine Entscheidung, die Behandlung in Istanbul durchgeführt haben zu lassen, nie – großartiges Resultat, großartiger Preis und das in Verbindung mit einem aufregenden Trip!

Über Patrick und German Backpacker

Hi, ich bin Patrick, Travelblogger aus Deutschland und fokussiere mich auf Abenteur- und Backpackingreisen rund um die Welt! Ich blogge auf German Backpacker!

Nina von Where in the World is Nina: LASEK in Südkorea!

Ich habe so einige geniale Entscheidungen in meinem Leben getroffen aber ich muss sagen, eine Lasteraugenbehandlung war wahrscheinlich eine der besten. Ich war ein vieräugiger Freak für die meisten Zeit meines Lebens seit ich 9 Jahre alt war. Nach Jahren des Reisens und vielen Unsicherheiten (Augen öffnen unter Wasser, surfen, tauchen…) reichte es mir endlich und ich entschied mich für LASEK.

Ich entschied mich für LASEK (im Gegensatz zu LASIK) da es die verbreitetste Methode in Südkorea ist. Dort hat man sich von LASIK distanziert, da der Hornhautlappen (eww) der Grund für 90% der Probleme nach der Behandlung war. Zusätzlich sind Patienten mit diesem Lappen gefährdeter im Falle eines Unfalls (Kinderfinger im Auge?) als ich, da ich diesen Lappen nicht habe. Für LASEK wurde lediglich mein Augapfel „abgeschliffen“… immer noch eklig, ich weiß.

Warum Südkorea? Kurzgesagt – fortschrittlichere Technik, bessere Doktoren und bei weitem besser als die USA!
Das Resultat? Absolut fabelhaft! Um ehrlich zu sein, bin ich gerade in Marokko surfen!

 

Kosten: $1400 inklusive allem und einer lebenslangen Garantie.

Oliver von Weltreiseforum.com

Über Nina und Where in the world is Nina?

Nina Ragusa blogt bei Where in the World is Nina und hat sich zur Mission gemacht, auf allen Kontinenten zu Leben und zu Arbeiten. Sie nimmt dich mit um die Welt mit ihren lockeren und doch informativen Berichten und gibt dir die wichtigsten Tipps um im Ausland zu Arbeiten und zu Reisen.

Monika und Petar von TravelWorldOnline

Jackie von Life of Doing: LASIK und PRK in Kalifornien!

Wer möchte sich schon mit Gläsern, harten Kontaktlinsen und Reinigungslösungen während Training und Reisen rumschlagen? Mein Ehemann und ich hatten uns für den Tokyo Marathon angemeldet und uns entschieden, davor eine Augenbehandlung durchführen zu lassen. Dies war im Januar 2015. Wir gingen zu drei unterschiedlichen Kliniken in San Jose, Kalifornien, um Angebote und die Qualität zu prüfen. Die Preise reichten von $3500 bis $5300 pro Person für beide Augen. Nach langem Überlegen gingen wir zu Scott Hyver Professionals in Santa Clara, Kalifornien. Wir fühlten uns bei Dr. Hyver’s Team und deren Kundenservice und lebenslanger Garantie sehr wohl. Einige Freunde ließen deren Behandlung bei Dr. Hyver durchführen und hatten durchaus positive Resultate. Ich bezahlte $4900 für meine Behandlung, mein Ehemann über $5000. Aufgrund meiner dünneren Hornhaut auf dem linken Auge hatte ich eine PRK (Photorefractive Keractomy) die zur Behandlung die äußere Schicht der Hornhaut entfernt. Dr. Hyver war der einige Arzt, der mir PRK empfahl. Für mein rechtes Auge wurde LASIK angewerndet und mein Mann erhielt ebenfalls die LASIK Behandlung.

Am Tag der Behandlung lief alles einwandfrei. Ich war anfangs sehr nervös, da man mit seinem Augenlicht eher vorsichtig umgehen sollte. Das Team empfahl mir, einen Stressball zu halten, was ich jedoch ablehnte. Nach den Betäubungstropfen und dem Summen des Lasers war die Behandlung nach 10 Minuten bereits vorbei. Es war ein wahnsinniges Gefühl, am nächsten Morgen bereits klar sehen zu können! Der Heilungsprozess dauerte zwei wochen für mein linkes PRK-Auge, während mein rechtes LASIK-Auge in zwei Tagen abgeheilt war. Wir hatten trockene Augen während des Heilungsprozesses, aber das ist normal. Die Behandlung war lebensverändernd und ich würde sie jedem ans Herz legen!

Über Jackie und Life of Doing

Jackie Szeto ist eine begeisterte Reisende, Hikerin und Bloggerin on Life Of Doing. Sie liebt es, Zeit im freien zu verbringen und entweder zu hiken, biken oder durch die Stadt zu schlendern. In ihrer restlichen Zeit plant sie bereits ihr nächstes Abenteur oder den nächsten Wochenendtrip. Sie ist ursprünglich aus der Bay Area in Kalifornien und lebt derzeit in Ho Chi Minh City in Vietnam mit ihrem Ehemann Justin. Folge ihren Abenteuern auf Instagram.

 

Sarah from ASocialNomad: LASIK in England!

Ich trage Brille seit ich 4 Jahre alt war und hatte Operation, um meine Schielen zu korrigieren. Ich hatte seit jeher auch eine Hornhautverkrümmung und litt sehr durch meine Kontaktlinsen, was eine besondere Art der Folter ist denke ich. Jedoch änderte ich daran nichts bis zu meinem 29ten Lebensjahr. Das war in 2000, als ich endlich genug Geld dafür hatte.

Ich unterzog mich einer LASIK-Behandlung in Reading, Berkshire, England, nahe meinem damaligen Wohnort. Ich wählte diese Klinik aufgrund ihrer Nähe und dem Ruf, auch mit schwierigen Fällen umgehen zu können. Ich habe eine sehr dünne Hornhaut, weswegen nur sehr wenige bereit waren, diese Behandlung überhaupt durchzuführen.

Ich wagte den Schritt und gab £1,000 pro Auge aus und ließ mir direkt beide Augen behandeln. Das schlimmste war denke ich die darauffolgende Woche, in der ich ständig eine dicke Schutzbrille tragen musste! Ich spürte keine Schmerzen und war Brille und Kontaktlinsen zum ersten Mal in meinem Leben los! Das erste Mal, dass ich sehen konnte, was ich überhaupt so tat! Ich bedauere lediglich, es nicht früher gemacht zu haben!

Angelika von WIEDERUNTERWEGS

About Sarah and ASocialNomad

Sarah Carter & Nigel Dockerty schreiben über Gen X Travel mit einer Gen Y Attitüde auf https://asocialnomad.com. Sie lieben es, langsam zu reisen und lokal zu speisen. Du findest sie in Museen, auf Wein-Touren, Wanderwegen oder in Tempeln. Oder auf InstagramFacebook und Twitter.

 

Thomas von TürkeiReiseblog

Sofie von WonderfulWanderings: ReLEx-Smile in Belgien!

Ich wollte mir die Augen jetzt seit einigen Jahren lasern lassen und habe mich dann Anfang 2017 endlich dafür entschieden, als mich eine weitere Person damit begeistert hat, wie sehr es ihr Leben verändert hat. Erst wollte ich LASIK machen, habe nach einer Recherche dann aber noch eine weitere, neuere Methode entdeckt, die noch höhere Erfolgsraten und noch weniger Komplikationen verspricht als LASIK: ReLEx-Smile!

Wie es der Zufall wollte arbeitete ein Doktor, der sich auf diese Behandlung spezialisiert hatte, direkt in meiner Umgebung, nur 15 Minuten mit dem Auto entfern. Ich zögerte nicht lange und lies ich untersuchen, ob ich für die Behandlung geeignet war. Und ja, ich war es!

Ich ließ sie einige Wochen später durchführen und ich muss ehrlich sagen, es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens! Die Behandlung dauerte tatsächlich nur einige Minuten und ich konnte bereits kurz darauf wieder klar sehen. Ich musste meinen Augen ein wenig Ruhe gönnen, um sich zu stabilisieren – am nächsten Tag vor den Laptop zu hüpfen war keine gute Idee – und ich musste Augentropfen nehmen, um sie feucht zu halten und die Heilung zu unterstützen.

Ich musste am Tag nach der OP zum Check-Up, dann nach zwei Wochen und dann nach 6 Wochen und wieder nach 6 Monaten.

Im Moment sind meine Augen bei über 100% Sehkraft, auch wenn ich nicht weiß wie das möglich ist. Ich sehe tatsächlich besser als ein Jet-Pilot und das hat meine Art zu reisen unglaublich verändert!

Keine Extralinsen mehr, keine Reinigungsflüssigkeit und keine Kontaktlinsenbehälter. Nie wieder meine Brille rumschleppen! Nie mehr trockene Augen nachdem ich meine Linsen zu lange drin gelassen habe! Wenn ich eine Sache bedauere ist es, dass ich es nicht früher getan habe!

About Sofie and Wonderful Wanderings

Sofie aus Belgien hilft ihren Lesern dabei, deren Reise stressfrei zu planen und bietet Ihnen dafür neben Infos und How-Tos auch Reisepläne auf Basis ihrer eigenen Reiserouten an Und wenn du eigenständige Recherche wirklich so überhaupt nicht magst, stellt sie dir auch einen persönlich Plan zusammen. Was sie antreibt sind ihr Forscherdrang und eine Tasse grüner Tee (oder zwei). Schau rein auf  Wonderful Wanderings.

 

Sonja from Migrating Miss: LASIK in Australia!

Ich wollte mir meine Augen lasern lassen, seit ich 16 war und meine Mutter sich der Behandlung unterzogen hatte. Den Wechsel von Kontaktlinsen zu voller Sehkraft mitzuerleben, war wie ein Wunder. Jedoch sollte man die Behandlung erst durchführen lassen, wenn die Augen sich nicht mehr verändern. Was bei mir anscheinend nie der Fall war. Daher musste ich warten, bis ich 25 war und in Australien wohnte. Was mich am meisten Antrieb war der Gedanke, eventuell gar nicht für die Behandlung geeignet zu sein und ich wollte nicht einem unerfüllbaren Traum hinterherrennen. Zum Glück bieten die Kliniken in Australien kostenlose Erstuntersuchungen an. Ich war 3 Wochen in Vietnam backpacken in suboptimalen Bedingungen und entschied mich anschließend, dass es endlich an der Zeit war. Dass ich geeignet war und die tollen Finanzierungspläne überzeugten mich letztendlich von der Behandlung. Ich unterzog mich LASIK bei Laser Sight in Brisbane, Australien, was mich $5000AU kostete und mir eine lebenslange Garantie versprach, sprich Korrekturbehandlungen sollte ich sie je benötigen. Einige Monate nach meiner Behandlung begab ich mich auf eine größere Reise durch Südostasien und sich beim Reisen nicht um Kontaktlinsen kümmern zu müssen war wirklich überragend und ist es immer noch!

Thomas von Pixelschmitt

Über Sonja und Migrating Miss

Sonja ist gebürtig aus Neuseeland, wohnt derzeit in Schottland und reist regelmäßig durch Europa und den Rest der Welt. Wenn sie nicht gerade neue Orte erkundet arbeitet sie in einem Café an ihrem Blog Migrating Miss mit einem Stück Kuchen an ihrer Seite.

Corinna Laimer von Aussteigen Bitte

Jessica vonNotes of Nomads: LASIK in Japan!

Vor einigen Jahren wollte ich LASIK in einer Klinik in Tokyo durchführen lassen, die mir ein Freund empfohlen hatte, der mit seinen Resultaten zufrieden war.

Ich informierte mich über alle Behandlungsarten die zwischen 154.000 und 300.000 Yen kosteten (ca. US$1450 bis $2840) und entscheid mich für die modernste und teuerste Behandlung – Amaris Z Lasik. Ich sollte sogar einen Rabatt von mehreren hundert Dollar bekommen dank eines Empfehlungscoupons meines Freundes.

Das 1-Day-Package ist das meist empfohlene günstigste Paket. Das bedeutet, alle Tests und Behandlungen an einem Tag durchführen zu lassen. Ich dachte, dies wäre die komfortabelste Lösung. Diese Annahme stellte sich jedoch als falsch heraus, wenn nicht alles nach Plan läuft.

Es stellte sich heraus, dass ich  eine zu dünne Hornhaut hatte und meine Nase zu groß für die Maschine war (ich verstehe ja die erste Begründung, aber die zweite??!!)

Mir wurde empfohlen eine ältere Intralase-Behandlung durchführen zu lassen und ebenfalls eine zweite Operation namens „Cross Linking“. Zusammen sollte dies $US 660 mehr kosten. Ich hatte von der zweiten Behandlung nie gehört und mir blieben lediglich 5 Minuten im Wartezimmer, um diese zu  googlen, bevor ich zustimmen oder ablehnen sollte. Mein Bauchgefühl sagte mir, ich solle ablehnen.

Und ich bin sehr froh mich dagegen entschieden zu haben, zumindest bei dieser Klinik. Es ist eine Sache, kein geeigneter Kandidat zu sein, doch diese Klinik schien mir nur darauf aus, noch ein wenig extra Cash rauszuschlagen.

Sie wirkten verwirrt als ich anfing, Fragen zu stellen und änderten ständig ihre Story bis am Ende nichts mehr zusammen passte. Ich konnte nicht einmal den Arzt sprechen, der am Ende die Behandlung durchführen sollte. Als ich gehen wollte, versuchten sie mich zurück zu locken mit günstigen Angeboten anderer Behandlungsarten von denen sie mir kurz vorher gesagt hatten, sie wären nicht für mich geeignet. Es war in keinem Fall vertrauenserweckend.

Ich bin nicht dagegen, mich noch einmal über LASIK in einer anderen Klinik zu informieren, da ich sehr viele Leute mit guten Erfahrungen getroffen habe. Jedoch denke ich, dass es für mich persönlich besser ist, die Erstuntersuchung und die eigentliche Behandlung an zwei verschiedenen Tagen zu haben, damit ich alle Fragen beantwortet bekommen kann und mich bei der Behandlung auch wirklich wohl fühle.

Über Jessica und Notes of Nomads

Jessica Korteman ist eine australische Reisebloggerin und wohnt derzeit in Tokyo, Japan. Du findest sie auf ihrem Blog Notes of Nomads, wie sie über Kultur und das Expat-Leben berichtet und dir zeigt, wie man ein Leben voller neuer Erfahrungen führen kann.

Jenny von 22places: LASIK in Istanbul!

Ich habe mich im Jahr 2015 für eine Augenlaser-OP beim Eye STAR LASIK Institut (http://www.augenlaserninistanbul.com/) in Istanbul entschieden. Wenn ich das erzähle, bekomme ich meistens die folgende Reaktion: „Boah, bist du verrückt?“. Dabei ist die Qualität der Kliniken in Istanbul mindestens genauso gut, wie in Deutschland. Der Vorteil: Es ist um einiges günstiger und man kann es mit einem Besuch in Istanbul verbinden. Der Preis war aber nur ein Grund, warum ich mich für eine OP in Istanbul entschieden habe. Der ausschlaggebende Grund war, dass eine Freundin von mir sich dort zwei Jahre zuvor, aufgrund einer Empfehlung einer türkischen Arbeitskollegin, hat lasern lassen. Es gab also gleich zwei Menschen, die super zufrieden mit der Klinik waren. Da fiel mir die Entscheidung dann eigentlich gar nicht mehr so schwer. Noch dazu war die Klinik super bewertet, der Ansprechpartner war super nett und ich hatte einfach ein gutes Gefühl. Zwischen meiner Überlegung mir die Augenlasern zu lassen und meinem OP-Termin in Istanbul lagen knapp 2 Monate. Das ist übrigens auch guter Tipp für Unentschlossene: Entscheidet euch einfach und schiebt es nicht vor euch her. Ja oder Nein? Und wenn ihr euch entschieden habt, dann macht auch direkt einen Termin aus. Und ich habe meine Entscheidung noch keine Sekunde bereut. Die Erfahrung vor Ort war sehr gut, das Lasern und alles Drumherum hat keine 15 Minuten gedauert, ich hatte keine Schmerzen und sehe zu 100 Prozent auf beiden Augen. Wir haben insgesamt eine ganze Woche in der wunderschönen Metropole verbracht, von der das Lasern nur 1,5 Tage in Anspruch genommen hat. Am Tag nach der OP ging es auch direkt weiter mit Sightseeing! Ich würde es jederzeit wieder machen und kann jedem das Lasern in der Klinik nur wärmstens empfehlen. Wenn du mehr über meine Erlebnisse vor Ort wissen möchtest, lies am besten meinen sehr ausführlichen Erfahrungsbericht (https://www.22places.de/augen-lasern-istanbul-erfahrungsbericht/).
Florian Blümm von Flocblog

Über Jenny und 22places

 

Jenny und Basti sind Blogger, Reisefotografen und Gründer des erfolgreichen 22places Online-Fotokurs. Die beiden leben und arbeiten ortsunabhängig und sind das ganze Jahr über mit ihren Kameras in der Welt unterwegs! Ihr Ziel: die 22 schönsten Orte der Welt finden.
Auf ihrem Blog 22places teilen sie ihre besten Fototipps, bringen dir in ihrem Online-Fotokurs (https://www.22places.de/fotografieren-lernen/ )das Fotografieren bei und geben ausführliche Reisetipps zu den von ihnen besuchten Reisezielen.

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Desierto Dalí Solo Traveling

SOLO TRAVELING

WARUM MANCHMAL ALLES SCHEIßE IST

Madeira – Low Budget Traveling

LOW BUDGET TRAVELING

LOW BUDGET TRAVELING

Round the World Ticket fast geschenkt

TRAVEL HACKS

ROUND THE WORLD TICKET FAST UMSONST?

Welcher passt zu mir? Vier Rucksäcke von Osprey im Vergleich!

Welcher passt zu mir? Vier Rucksäcke von Osprey im Vergleich!

WERBUNG – UNBEZAHLT – KOOPERATION

Seit etwa zwei Jahren bin ich mit dem Osprey Farpoint 40 unterwegs. Es war Liebe auf den ersten Blick und ich bin immer sehr gerne damit gereist. Doch dieses Jahr wollte ich mich etwas vergrößern. Seit ich Kizomba tanze, bin ich mit deutlich mehr Kleidung und auch mit mehreren Paar Tanzschuhen auf Tour und da wurde der 40l-Rucksack einfach zu klein.

Mittlerweile habe ich vier völlig verschiedene Rucksäcke von Osprey ausprobiert.

Hier kommt meine Übersicht dazu:

Osprey Sojourn 60 – Für alle, die mehr Platz brauchen

Der Sojourn 60* hat 60 Liter und ist zwar ein Trolley, aber die versteckten Tragegurte kannst du auspacken und ihn so auch als Rucksack verwenden. Er hat für mich die perfekte Größe, wenn ich länger in Asien bin. Da passt einfach alles rein! Auch die Aufteilung gefällt mir wahnsinnig gut: Das Hauptfach wirkt erst mal nicht so groß, bietet aber wirklich viel Platz. Es hat zu beiden Längsseiten und im Deckel zwei Fächer. Das ist richtig praktisch und ich nutze sie, um meine Aufteilung an Dingen, die ich mitnehme, zu machen. So weiß ich immer, wo was ist und komme ganz schnell an die Sachen, die ich brauche.

Zudem hat der Sojourn ein Fach an der Oberseite, wenn er quasi aufrecht steht. Das ist super praktisch, weil du dort Dinge verstauen kannst, die nicht mehr in die Hand- oder Jackentasche passen, du aber griffbereit haben möchtest.

Was ihn für mich unersetzlich macht:

  • die genannte Aufteilung
  • die Größe, durch die ich alles mitnehmen kann, was ich möchte
  • die versteckten Träger, die mir in gewissen Situationen das Tragen der Tasche immens erleichtern

Einziger Negativpunkt ist für mich, dass die Tasche, wenn sie steht, genau da ist, wo meine Hände sind, wenn ich sie einfach locker lasse. Jetzt fragst du dich sicher, warum das ein Nachteil ist. Ganz einfach: Wenn ich die Tasche tragen muss, ein Treppe raus oder runter zum Beispiel, muss ich sie richtig anheben und habe dabei meine Arme angewinkelt. Das ist ganz schön anstrengend. Allerdings kann ich Osprey auch nicht vorwerfen, dass ich nicht größer bin. Und im Notfall kann ich die Tasche ja immernoch in einen Rucksack verwandeln.

Osprey Farpoint 40 – Praktisch für jede Reise

Wie der Name schon sagt, hat der Osprey Farpoint 40* 40 Liter. Er entspricht gerade noch den Richtlinien fürs Handgepäck und obwohl ich es am Anfang selbst nicht gedacht hätte, musste ich ihn nie aufgeben. Außer ich wollte es.

Es gibt zwei Fächer: Das Hauptfach, das nochmal eine Tasche im „Deckel“ hat – und ein Laptopfach vorne, in das auch noch Kabel und ähnliches gut Platz finden.

Die Rucksackträger kann man verstecken und den Rucksack so zu einer großen Tragetasche machen. Passend dazu gibt es noch einen Gurt. Diese Funktion ist besonders praktisch, wenn du den Rucksack doch einmal aufgibst. Denn die Trägerbändel können sich schnell mal im Gepäckband verklemmen. Das ist mir bei meiner ersten Reise nach Israel in Tel Aviv am Flughafen passiert. Die einzige Möglichkeit war abschneiden… Von daher kann ich dir nur raten, deine Träger wegzupacken, wenn du den Rucksack ausnahmsweise nicht als Handgepäckstück mitnehmen willst.

Was ihn für mich unersetzlich macht:

  • die Aufteilung
  • die praktische Handgepäcksgröße

Osprey Daylite Plus – Perfekt für Tagestouren

Der Tagesrucksack Daylite Plus* ist super für Ausflüge jeder Art. Dadurch, dass es auch ein Laptopfach gibt, habe ich ihn auch schon verwendet, wenn ich zum Coworken gegangen bin. Er bietet gerade genug Platz für das nötigste. Wenn du also viel mitnehmen möchtest, ist dieser Rucksack nicht die erste Wahl. Meine Kamera passt gerade noch rein, wenn ich mit allen Kabeln und meinem Mäppchen mit dem Elektrokram auf Tour bin.

Das Beste für mich ist allerdings, dass ich ihn vorne an den Sojourn dranmachen kann. So nimmt er nicht extra Platz weg und ich muss ihn auch nicht zwangsläufig als Handgepäcksrucksack mitnehmen. Ich wurde zwar schon bei der Gepäckaufgabe angesprochen, aber wenn das Flughafenpersonal sieht, dass der Rucksack wirklich festgemacht ist und nicht rausfallen kann, geben sie sich normalerweise damit zufrieden.

Was ihn für mich unersetzlich macht:

  • die Größe, die perfekt für Tagesausflüge ist
  • dass ich ihn an den großen Sojourn befestigen kann und ihn so nicht mal bemerke

Osprey Utralight Stuff Pack – Dein Freund in der Not

Den Ultralight Stuff Pack* hatte ich auf meiner Kroatien-Rundreise dabei, weil er so flexibel ist, dass er für die Motorradtour ideal war. Man kann ihn in sich zusammenfalten und ganz klein machen. So passt er in jede Jackentasche. Oder man benutzt ihn als Tagesrucksack. Ich hatte nun 3 Wochen mein MacBook und all meine Elektronikartikel darin. Obwohl ich am Anfang etwas skeptisch war, ob er die fast 10 kg dauerhaft überleben kann, hat er mich von seiner Strapazierfähigkeit voll und ganz überzeugt.

Ob für den Notfall immer dabei oder als Hauptrucksack bei der minimalistischen Motorradreise… Auf diesen Rucksack konnte ich mich bisher immer verlassen.

Was ihn für mich unersetzlich macht:

  • die Größe und dass ich ihn immer griffbereit haben kann
  • die Strapazierfähigkeit, sodass ich mich auch mit MacBook darin auf ihn verlassen kann

Mein Fazit

Ob du es glaubst oder nicht: Da ich mir jetzt ja eine Base in Chiang Mai aufbaue und daher recht viel mitnehmen werde, habe ich mich dazu entschlossen, bei der nächsten Reise alle vier mitzunehmen. Sie sind einfach alle einzigartig und für mich auf ihre Weise unersetzlich. So kann ich dann für meine kürzeren Reisen innerhalb Asiens entscheiden, welcher Rucksack zum entsprechenden Trip am besten passt!

Deine Barbara

PS: Ich habe die Rucksäcke (bis auf den Farpoint40) kostenfrei zur Verfügung gestellt bekommen. Eine finanzielle Vergütung habe ich nicht erhalten. Meine Meinung bleibt von dieser Kooperation unbeeinflusst.

PPS: Alle mit einem Sternchen (*) markierten Links sind Affiliate Links.

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Fotoparade 2018 – Meine schönsten Fotos aus dem ersten Halbjahr

Fotoparade 2018 – Meine schönsten Fotos aus dem ersten Halbjahr

Heute gibt es von mir mal wieder etwas ganz anderes! Michael von Entdecke die Welt hat zu einer Fotoparade zu Fotos aus der ersten Jahreshälte aufgerufen. Diese ist bei ihm schon zur Tradition geworden. Allerings bin ich erst zum dritten Mal dabei! Umso mehr freue ich mich! Wenn du mehr zur Fotoparade lesen möchtest, schau mal hier vorbei:

Fotoparade 1 2018 – Die schönsten Fotos des Jahres?

Die sechs Kategorien, zu denen die Fotos aus dem ersten Halbjahr 2018 passen sollten, lauten:

  • „Nahaufnahme“
  • „Nachts“
  • „Nass“
  • „Kontrast“
  • „Farbtupfer“
  • „Schönstes Foto“

Die Auswahl fiel mir wieder alles andere als leicht. Wieder habe ich es leider nicht geschafft, ausschließlich Fotos auszuwählen, die auf Reisen entstanden sind, über die ich geschrieben habe. Das liegt vor allem daran, dass ich in den letzten Monaten mehr mit der DSGVO als mit dem Schreiben von Blogposts beschäftigt war und damit noch viele Orte offen habe, über die ich nicht geschrieben habe. Trotzdem bin ich ganz zufrieden mit der Auswahl! Hier mein jeweils bestes Bild aus den sechs Kategorien:

#1 Nahaufnahme

Im Februar war ich an einem ganz besonderen Ort – in einem Resort, das die ganze Insel eingenimmt! Cempedak Island war für mich das reine Paradies und ich habe jede Sekunde dort genossen. Mir war daher gleich klar, dass eines meiner schönsten Fotos von dort sein musste. Und beim Durchschauen der Bilder dachte ich sofort, dass diese Aufnahme ideal zur Kategorie „Nahaufnahme“ passt.


#2 Nachts

Für mich immer ein Highlight: Singapur! Diesmal konnte ich zwar auch ein paar unbekanntere Orte der Metropole wie die Insel Pulau Ubin und das Naturreservat Bukit Timah erkunden, aber irgendwie gehört es einfach zum Pflichtprogramm, Gardens by the Bay zu besuchen und diesen einzigartigen Ort auch von oben zu bestaunen. Mir verschlägt es jedenfalls immer wieder den Atem.

#3 Nass

Die Kategorie „Nass“ ist mir echt schwer gefallen. Ich habe im ersten Halbjahr 2018 mehrere Wasserfälle und Hot Springs in Asien besucht. Am Ende hat jedoch ein Wasserfall in Europa das Rennen gemacht: Die Plitvicer Seen sind einfach traumhaft schön und verdienen meiner Meinung nach einen Platz in dieser Reihe. Das hier ist mein absoluter Favorit von diesem Tag!

 

#4 Kontrast

Auch bei den Kontrasten habe ich mit mir gehadert: Ein Foto aus Berlin stand gegen dieses Foto aus der kroatischen Stadt Rovinj, wo ich das Tanzfestival Summer Sensual besucht und eine Woche lang Kizomba getanzt habe. Das ist der Blick vom Mulini Beach, wo jeden Abend private Tanzpartys stattfanden. Die Sonnenuntergänge waren einfach spektakulär. Und dieses Bild ist zudem eine Premiäre: Es ist vollkommen unbearbeitet!

 

#5 Farbtupfer

Was bringt schönere Farbtupfer als Streetart? Daher hat nach viel Überlegen dieses Streetart-Foto aus Rotterdam das Rennen gemacht. In den Niederlanden war ich zum Einen für die Traverse18, zum Anderen für das Dutch Kizomba Festival, das nur eine Woche nach der Traverse in Tiel stattgefunden hat.

 

#6 Schönstes Foto

Mein schönstes Foto ist mal wieder eine Spiegelung. Wer mich kennt, weiß, dass ich immer und überall auf der Suche nach Pfützen oder Glasflächen bin, die wunderschöne Spiegelungen aus dem Nichts zaubern und die Welt noch schöner machen. Für mich jedenfalls. Diese Spiegelung habe ich auf meinem Sunrise Photo Walk in Berlin fotografiert. Es war ein kalter Morgen, aber das frühe Aufstehen hatte sich gelohnt. Als ich von der Ubahn hochkam, sah ich die Pfütze fast noch bevor ich das Brandenburger Tor selbst sah.

 

Und hier kommen wie immer noch ein paar eigene Kategorien:

#7 Wolken

Bali steht für vieles: Tempel, Zeremonien, Vulkane und Reisfelder. Letzteres habe ich mal ganz anders interpretiert und in der Regenzeit ein Spiegelungsfoto in einer der Reisterrassen von Jatiluwih gemacht.

 

#8 Architektur

Mein Sunrise Photo Walk in Berlin hat mich echt umgehauen. Shots wie dieser vom Marie-Elisabeth-Lüders-Haus und vom Pau-Löbe-Haus sind für mich als Asien-Freund eher eine Seltenheit.

#9 In luftiger Höhe

Als letztes Foto gibt es noch einen weiteren Klassiker von mir: Ein Foto mit Sonnenstrahlen. Auch das hier war in Rotterdam und zwar auf dem Euromast – einem der höchsten Gebäude der Stadt. Solltest du mal dort ein: Das war mein absolutes Highlight!

Das waren meine schönsten Bilder aus der ersten Jahreshälfte 2018 zu den sechs vorgegebenen und drei eigenen Kategorien.

Welches davon gefällt dir am besten? Ich bin gespannt auf deine Kommentare!

Und wenn du noch mehr schöne Fotos sehen möchtest, schau doch mal bei meinen Bloggerkollegen vorbei, die ebenfalls an der Parade teilgenommen haben:

Deine Barbara

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7 MAYA-RUINEN IN MEXIKO UND GUATEMALA

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Meine Morgenroutine – So gelingt der erfolgreiche Start in den Tag!

Meine Morgenroutine – So gelingt der erfolgreiche Start in den Tag!

Da geht die Morgenroutine doch leicht von der Hand… Die Sonne strahlt durchs Fenster und du erwachst mit einem riesigen Lächeln auf den Lippen und ganz viel Elan sowie Lust auf einen neuen Tag. Das geht dir sicher ausnahmslos jeden Morgen so, gell?

Fragst du dich jetzt, ob ich noch alle Tassen im Schrank habe, und liest den Satz noch einmal? Denn natürlich wacht so gut wie niemand jeden Morgen mit gutem Wetter und in bester Laune auf. Wahrscheinlich sogar nur ein winziger Bruchteil der Bevölkerung. Wie du aber dennoch anhand einer simplen Morgenroutine einen erfolgreichen Start in den Tag haben kannst, auf den dich freust, beschreibe ich dir in diesem Beitrag!

Zunächst einmal möchte vorwegstellen, dass du dir deine Morgenroutine selbst zusammenbauen solltest. Du kannst gerne alles oder Teile meiner Morgenroutine übernehmen. Aber du solltest sie so erstellen, dass du Spaß dran hast und sie jeden Morgen machst – ohne jedes Mal den inneren Schweinehund überwinden zu müssen. Dann ist das Risiko nämlich höher, dass du oft aussetzt – und sie im schlimmsten Fall früher oder später sein lässt.

Daher Regel #1: Mach dir DEINE Morgenroutine wirklich zu eigen, sodass sie sich gut anfühlt!

Ich habe meine Morgenroutine im Laufe der Zeit immer wieder angepasst und werde sie wahrscheinlich weiterhin immer wieder anpassen. Das kann sein, weil ich von Freunden oder Bekannten etwas höre, das ich gut finde. Gerade gestern erst habe ich zum Beispiel einen Artikel gelesen, in dem die Dame beschreibt, dass es zu ihrer Routine gehört, ihr Handy am Abend aus dem Schlafzimmer zu eskortieren, wo sie es erst am nächsten Morgen wieder anfasst. So schafft sie einen völlig Handy-freien Raum. Ein Hauptgrund ist, dass das Handy für sie wie auch für mich – und vielleicht auch für dich – mit Arbeit verbunden ist. Im Bett wollen wir aber schlafen, unseren Körper ruhen lassen, abschalten. Daher finde ich diese Routine durchaus sinnvoll! Ob ich sie anwenden kann, weiß ich nicht, da ich selten an einem Ort mit zwei Zimmer wohne. Vielleicht, wenn ich House Sitting mache…

Daher Regel #2: Such dir für dich und dein Leben SINNVOLLE Dinge raus, die du wirklich täglich machen kannst!

Aber klar: Um herauszufinden, was wirklich zu dir passt, ist es logisch, wenn du erstmal verschiedene Routinen ausprobierst. Daher möchte ich dir nun meine Morgenroutine vorstellen.

 

Meine Morgenroutine

Die Routine selbst besteht aus drei Teilen, die ich meistens in der Reihenfolge durchführe, wie ich sie hier nenne. Dies ist jedoch nicht zwingend notwendig und manchmal ändere ich sie auch nach Lust und Laune ab. Außerdem muss ich dazu sagen, dass ich sie selten direkt nach dem Aufstehen mache und manchmal auch stückele. Das liegt daran, dass ich häufig mit wirklich sehr vielen E-Mails, Privatnachrichten und Kommentaren in meinen sozialen Medien aufwache und mich wohler fühle, wenn ich erst einmal „die Lage gecheckt“ und das wichtigste beantwortet habe. Jeder Life Hacker sagt, dass das komplett falsch ist und man alles tun kann, nur bloß nicht, als erstes das Handy in die Hand nehmen. Ich habs versucht… Schaffe ich nicht. Ich möchte da auf jeden Fall an mir arbeiten, aber aktuell akzeptiere ich einfach, dass ich so gestrickt bin und ruhiger werde, wenn ich weiß, dass ich definitiv kein Feuer zu löschen habe.

 

Dankbarkeitstagebuch

Zunächst einmal starte ich den Tag mit positiven Gedanken. Wofür bin ich dankbar? Das können allgemeine Dinge sein wie „Ich bin dankbar, dass seit drei Tagen die Sonne scheint!“, oder auch etwas tiefgründiger „Ich bin dankbar, dass ich in Deutschland geboren wurde und dadurch viele Privilegien wie den deutschen Pass genieße!“, oder aber kürzliche Ereignisse wie „Ich bin dankbar, dass ich XYZ kennengelernt habe!“. Ich habe einen Taschenkalender mit etwa 10 Zeilen pro Tag, die ich jeden Morgen einfach fülle. Andere schreiben eine gewissen Anzahl Sätze pro Tag, ich hingegen nutze einfach den Platz, den ich im Kalender habe. Unter dem Sonntag ist noch Platz für Notizen, sodass ich da manchmal noch etwas mehr schreibe. Das kommt ganz auf meine Inspiration an diesem Tag an. Das Tolle ist für mich, dass der Kalender in jede Handtasche passt und ich ihn daher immer dabei haben kann. Ich habe ihn daher schon an allen möglichen Orten inklusive in Zügen und Flugzeugen mit Dingen beschrieben, für die ich dankbar bin.

 

Priming

Danach mache ich eine etwa 15-minütige Übung, die Tony Robbins* (einfach klicken, wenn du mehr über ihn und seine Events erfahren willst) Priming nennt. Er hat sie bei seinem Seminar Unleash the Power Within vorgestellt und seitdem ist sie fester Bestandteil meiner Morgenroutine.

Das Priming besteht auf mehreren Teilen:

#1 Atmen: Erst machst du eine Atemübung in Kombination mit einer Armbewegung. So regst du den Kreislauf an und flutest dein Gehirn mit Sauerstoff. Bevor du zum zweiten Teil übergehst, legst du deine Hand auf dein Herz und spürst seine Kraft.

#2 Dankbarkeit: Danach visualisierst du drei Momente aus deinem Leben für die du dankbar bist. Das ist eine viel intensivere Erfahrung als das Dankbarkeitstagebuch und für mich gar nicht mit einander vergleichbar. Dabei denke ich meistens an kleine Situationen, die dann aber zu etwas großem, für mich wichtigem geführt haben. Zum Beispiel den Moment, als ein Freund mir vorgeschlagen hat, einen Blog zu starten und ihn Barbaralicious zu nennen. Oder als meine besten Nomaden-Freundin Alex mich überredet hat (sie musste echte Überzeugungsarbeit leisten!), mit auf eine Salsa-Party in Chiang Mai zu gehen… das war der Beginn meiner größten Liebe: zu Kizomba! Oder wie ich in Vorbereitung auf meine Weltreise von einer Freundin auf Felis Blog Travelicia aufmerksam gemacht wurde, die Werbung für ihre Veranstaltung DNX – die digitale Nomadenkonferenz – in der Seitenleiste hatte, wodurch ich das digitale Nomadentum kennengelernt habe.

#3 Heilung und Teilen: Das klingt jetzt ganz schön spirituell… Ist aber eigentlich nichts anderes als eine Meditationstechnik. Tony beschreibt hier, wie du ein farbiges Licht visualisieren sollst, das deinen Körper durchströmt und dich heilt – ob Emotionen, Körper oder Gedanken. Diese „Energie“ und dieses heilende Licht sendest du im Anschluss an alle Menschen, denen du etwas Positives schicken möchtest, um sie ebenfalls zu heilen.

#4 Erfolg: Zu guter letzt visualisierst du drei Momente des Erfolgs. Stelle dir vor, du (er-) lebst diese Momente. Du spürst sie. Du hörst sie. Du riechst sie. Also nehmen wir mal an, es ist dein Wunsch, ein Haus zu bauen. Dann visualisierst du den Moment, in dem du davor stehst und endlich einziehen kannst. Du visualisierst, wie du die Tür öffnest und die Zimmer begehst. Du visualisierst, was du siehst, wenn du aus dem Fenster schaust.

 

Workout

Zum Schluss mache ich noch ein Workout. Dafür verwende ich die App 7 Minutes. Da ich sie schon seit vielen Jahren verwende, habe ich mittlerweile viele verschiedene Trainings freigeschaltet bekommen. Am Anfang hast du nur einige wenige. Pro zwei Monate, die du dran bleibst, bekommst du ein Training dazu.

Bevor ich beginne, ziehe ich zudem ein Karte aus einem Stapel von Karten mit positiven Wörtern. Eine Bekannte hat dieses Kartenspiel angefertigt und mir einen Stapel geschenkt. Es gibt zig verschiedene positive Wörter, die in fünf Sprachen (Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch und Französisch) um ein hübsches Mandala stehen. Diese Woche hatte ich zum Beispiel Humor, Vernuft und Respekt. Die Karte lege ich mir dann neben mein Handy, über das ich die App laufen lasse und überlege mir während des Workouts, was mir zu diesem Wort einfällt. Das kann ganz abstrakt sein, was das Wort für mich bedeutet, oder ganz konkret über die Momente aus meinem Leben, in denen ich das erfahren habe. Für weniger kreative Tage, kannst du auch in dem kleinen Begleitpapier einen Satz zu jedem Wort nachlesen und dich inspirieren lassen.

 

Deine Morgenroutine kann ähnlich oder ganz anders aussehen. Sie kann aus einfachen Dingen bestehen, wie zum Beispiel nach dem Aufwachen ein Glas Wasser zu trinken, zu duschen und zu frühstücken. Bei mir hat sich diese Routine nun eingependelt und sie gibt mir Energie, um erfolgreich in den Tag zu starten!

Deine Barbara

PS: Titelbild von Anthony Tran on Unsplash!

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Endlich sehen dank ReLEx Smile – Meine Erfahrungen beim Augenlasern

Endlich sehen dank ReLEx Smile – Meine Erfahrungen beim Augenlasern

Ich erinnere mich noch sehr gut, wie ich mit 15 Jahren wochenlangen Kopfschmerzen hatte und daher nach verschiedenen Arztbesuchen auch zum Augenarzt ging. Das Problem sei meine Sehkraft, sagte die Ärztin. Sie sagte mir auch, dass es die Möglichkeit gäbe, eine Laseroperation vorzunehmen… eines Tages zumindest! Denn zuerst müssten die Augen aufhören, sich zu verändern, was – so sagte sie mir – im Alter von etwa 30 Jahren geschieht.

Ich konnte es nicht glauben und fühlte mich, als sei ich gerade verdammt worden. 30 Jahre! Das erschien mir wie eine Ewigkeit! Nun … Das war es für eine 15-Jährige auch. Aber dennoch, die Jahre vergingen und als ich dieses Jahr 31 Jahre alt wurde und meine Augen sich bereits drei Jahre nicht verändert hatten, entschied ich, dass es Zeit war, herauszufinden, ob ich für die Operation überhaupt infrage käme.

 

Mein Leben mit Brille

Aber nochmal zurück zu meinem Leben mit Brille.

Als ich 15 war, weigerte ich mich, meine Brille zu tragen. Ich trug sie bestenfalls zuhause, wenn meine Eltern da waren, aber nie in der Schule oder vor meinen Freunden. Nach einer Weile habe ich sie verloren. Erst als ich meinen Führerschein machte, kam ich nicht mehr um das notwendige Übel herum. Ich hasste sie. Sie war mir peinlich. Ich fühlte mich hässlich. Also habe ich sie weiterhin nicht in der Schule getragen.

Als ich dann mit der Uni anfing, änderten sich die Dinge ein wenig und die Brille ließ mich – das kleine Blondchen – wenigstens schlauer wirken. Außerdem hatten sich meine Augen so sehr verschlechtert, dass es langsam nicht mehr ohne ging. Ich war damals 20 oder 21.

Irgendwie schloss ich dann mit meiner Brille Frieden und hasste sie nicht mehr.

Gerade als ich meinen Uni-Abschluss gemacht hatte, kaufte ich ein Ticket für die DNX – die Digitale Nomade Konferenz. Ich war bereit, mein Leben zu verändern, Nomadin zu werden, auf Reisen zu gehen und zu leben. Die Konferenz fand in Berlin statt und ich hatte in der Facebook-Gruppe zum Event gefragt, ob noch jemand aus Frankfurt und Umgebung kommen würde, der mit mir mitfahren wollte. Das Auto war voll und so fuhr ich mit vier Passagieren im Oktober 2014 in die deutsche Hauptstadt.

Als ich zum Tanken rausgefahren war, nahm ich meine Brille ab, um sie zu putzen. Ich sprach mit einem der Mitfahrer und da sagte er plötzlich: „Wow! Ohne Brille siehst du ja richtig gut aus!“

Jap, das hat er wirklich so gesagt. Und von einem Moment auf den anderen begann ich wieder, meine Brille zu hassen und mich zu schämen.

Es wurde schlimmer, als ich auf Weltreise war und merkte, dass das Reisen mit Brille ganz eigene Herausforderungen birgt, auf die ich nicht vorbereitet war. In drei Jahren als Nomadin, ist meine Brille zum Beispiel dreimal kaput gegangen!

Das erste Mal passierte es in Rio. Meine Eltern konnten mir das Ersatzteil bei Fielmann besorgen und mir zu meinem nächsten Ziel New York schicken. Das war nervig, aber funktionierte wenigstens reibungslos.

Das zweite Mal geschah es auf Koh Lanta, nur wenige Monate später. Da wir nicht wussten, wie lange ein Versand von Deutschland auf die thailändische Insel dauern würde und ich keine Adresse für die Wochen danach hatte, ließ ich mir dort eine neue anfertigen. Das ist aber irgendwie schrecklich schief gelaufen und ich hatte für den Rest meiner Weltreise wirklich starke Kopfschmerzen. Ich habe nie herausgefunden, was genau das Problem war.

Barbara with glasses

Dann hatte ich eine Weile Glück. Denn das dritte Mal war erst jetzt im November. Ich war in Saigon am Salsa-Tanzen, was ich normalerweise nie mache, weil ich eigentlich nur Kizomba tanze. Mein Tanzpartner drehte mich, führte aber meine Hand zu früh nach unten. Ich war quasi noch nicht komplett gedreht, so dass unsere Hände direkt in meine Nase krachten und meine Brille dabei in der Mitte brach. Meine 5-monatige Reise durch Südostasien hatte gerade erst begonnen und ich hatte wieder keine Adresse, an die meine Eltern das Ersatzteil hätten schicken können. Es gab also keinen Weg um meine Ersatzbrille herum, die mir jedoch ebenfalls Kopfschmerzen bereitete, da die Beschichtung im Laufe der Zeit abgegangen war.

Der Termin – Augenlasern mit ReLEx Smile

In diesem Moment traf ich die Entscheidung! Ich telefonierte direkt am nächsten Morgen mit meinen Eltern, weil ich selbst das Geld zum Augenlasern nicht hatte, und wir machten einen Termin in einer Augenklinik in Frankfurt. Sie sagten, wenn meine Augen die Kriterien erfüllten, würden sie noch am selben Tag operieren. Perfekt! Ich habe immer einen straffen Zeitplan und ein kleines Zeitfenster, wenn ich in Deutschland bin, also hatte ich keine Zeit zu verlieren, um auf einen Folgetermin nach den Tests zu warten.

Ich flog von Singapur nach Deutschland, um die OP zum Augenlasern mit der ITB (der weltgrößten Tourismusmesse) in Berlin zu verbinden.

Ich kam morgens um 8 Uhr in der Klinik an, super müde, aber vor allem total aufgeregt. Sie haben erst die typischen Tests mit mir gemacht, um meine Sehkraft, die Hornhaut und wer weiß was noch zu überprüfen.

Nach etwa 90 Minuten konnte ich endlich den operierenden Arzt sehen. Er erklärte mir, dass meine Augen geeignet seien, dass meine Hornhaut mehr als dick genug sei und ich am Nachmittag operiert werden könne. Er zählte die verschiedenen Techniken auf, unterstrich aber, dass die neue flapless Methode ReLEx Smile die beste sei: ein viel kleinerer Schnitt (4mm statt 40mm – bei mir waren sogar nur 2,9mm notwendig), geringeres Infektionsrisiko, schnellere Genesung und geringere Chance, dass während oder nach der OP Schmerzen auftreten. Der Preis war jedoch dementsprechend hoch: 3.200 Euro.

Ich dachte trotzdem nicht lange nach… Ich wollte die beste Methode mit dem geringsten Risiko von was auch immer. Und zwar sofort! ReLEx Smile sollte es also sein. Um 14 Uhr.

An dieser Stelle möchte ich mich bei meinen Eltern bedanken, die mir diese Operation ermöglicht haben. Alleine hätte ich die finanizelle Zusatzbelastung nicht stemmen können.

Augenlasern mit ReLEx Smile – Die Operation

Ich wurde gebeten, nach Hause zu gehen und etwas zu essen. Die Operation sollte 5 Stunden später sein. Also machte ich ein paar letzte Selfies für Instagram und bereitete mich darauf vor, für ein paar Tage offline zu gehen. Auch wenn der Arzt sagte, mit ReLEx Smile verheile das Auge so schnell, dass ich schon am nächsten Morgen wieder am Computer arbeiten könne.

Als ich 30 Minuten vor der OP zum Augenlasern dort ankam, bekam ich Beruhigungstabletten. Um ehrlich zu sein, war ich so nervös, dass sie mir wahrscheinlich drei Tabletten hätten geben müssen, um ein bisschen runterzukommen. Aber es gab keinen Weg zurück.

Als ich den Raum mit dem riesigen Laser betrat, bereitete ich mich im Geiste darauf vor, mein Sehvermögen zu verlieren. Ich weiß, dass es verrückt ist. Deer Arzt hatte mir gesagt, dass es unmöglich ist, durch die Laseroperation zu erblinden. Du kannst durch eine Infektion als Ergebnis der Operation blind werden. Aber nicht von der Operation selbst und schon gar nicht vom Augenlasern mit ReLEx Smile mit dem winzigen Schnitt.

Ein junger Arzt zeigte mir, wo und wie ich mich hinlegen sollte und gab mir Anweisungen für die Operation: Ich durfte mich nicht bewegen. Nicht meinen Körper, nicht meine Augen, nichts. Ich bekam Augentropfen und meine Sicht verschwamm. Dann sah ich nur ein grünes Licht näher kommen und alles um mich herum wurde dunkler, bis nichts mehr da war außer Schwärze. Die Dunkelheit dauerte 29 Sekunden (!!!) pro Auge. Ich spürte allerdings gar nichts. Danach wurde ich auf meiner Liege auf die andere Seite des Lasers gedreht und etwas anderes wurde getan. Um ehrlich zu sein, habe ich keine Ahnung, was genau das war. Und das ist auch gut so. Ich muss die Details nicht kennen, solange das Ergebnis das ist, was ich erwarte. Und so war es. Es dauerte noch etwa zwei Minuten bis sie schließlich fertig waren.

Nach dem Augenlasern mit ReLEx Smile

Der junge Arzt half mir aufzustehen. Und ich konnte alles sehen! Meine Sicht war ein bisschen getrübt, wie durch ein Milchglas, aber ich konnte alles sehen. Mir wurde gesagt, ich solle so schnell wie möglich schlafen gehen und am nächsten Morgen zur Nachuntersuchung kommen.

Ich war begeistert, dass ich sehen konnte und keinerlei Schmerzen hatte. Ich war überhaupt nicht müde und wollte eigentlich an diesem Abend Kizomba tanzen gehen, um all meinen Freunden mein neues, brillenloses Ich zu präsentieren.

Aber als ich nach Hause kam und mich kurz hinlegte, war ich weg. Ich wachte ein paar Stunden später auf, als mein Vater etwas zu essen brachte, das ich im Halbschlaf aß. Aber dann schlief ich wieder ein und wachte erst am frühen Morgen wieder auf.

Bei der Nachuntersuchung machten sie nochmal einen Test: Ich hatte 100% Sehvermögen. Nicht mal 24 Stunden nach dem Augenlasern mit ReLEx Smile. Es fühlte sich wie ein Wunder an.

Die Arzthelferinnen informierten mich, wie ich die Augentropfen zu nehmen hatte: Es gab drei verschiedene Tropfen, die ich für eine Woche, zwei Wochen und drei Monate nehmen musste. Die Tropfen, damit die Augen nicht trocken werden, muss ich auch jetzt, einen Monat nach dem Augenlasern, noch nehmen. Die anderen beiden waren dafür da, dass es nicht zu einer Infektion kommt. Die Tropfen waren eigentlich das schlimmste an dem Ganzen: In der ersten Woche musste ich die Tropfen bestimmt mehr als 20 mal pro Tag nehmen, im Prinzip klingelte mein Wecker mindestens einmal pro Stunde, teilweise alle 10 Minuten.

Aber sonst war alles super. Ich hatte zwar eine Sonnenbrille bekommen, aber ich musste sie nicht unbedingt tragen. Weder zum Schlafen noch draußen. Die erste Nacht schlief ich trotzdem damit, weil ich Angst hatte, mir die Augen zu reiben. Ich hatte keine Schmerzen, nicht einmal für eine Sekunde. Ich konnte von Anfang an sehen und hatte nur eine verschwommene Sicht, wenn ich zu lange vor dem Bildschirm gesessen hatte – das habe ich leider bis heute. Es ist aber normal, dass das bis zu sechs Wochen dauert, bis es sich vollkommen normalisiert hat. Es gab nur ein paar Regeln: Kein Wasser in meinen Augen für mindestens 24 Stunden bzw nicht duschen. Die Augen für mindestens eine Woche nicht reiben. Für einen Monat kein Schwimmbad und keine Sauna.

Das wars.

Auf Barbaralicous‘ Instagram kannst du die Fotos sehen, mit denen ich die Zeit vor, während und nach der OP dokumentiert habe.

Mein Fazit – Augenlasern mit ReLEx Smile

Ich lese und höre sehr häufig: Ich bereue nur, dass ich mir die Augen nicht schon vorher habe lasern lassen.

Barbara Happy in Chiang Mai

Nein, ich glaube, es ist alles so gelaufen, wie es sein sollte. Ich liebe mein neues Leben. Ich liebe mein neues Ich. Ich liebe, dass ich morgens meine Augen öffne und sofort sehen kann. Ich liebe, dass ich Kizomba tanzen kann, meine Stirn an der Stirn meines Tanzpartners ohne darauf achten zu müssen, ihn nicht mit meiner Brille zu verletzen. Ich liebe es, dass ich mir einfach einen Pulli oder ein Kleid anziehen kann, ohne vorher meine Brille abzusetzen. Ich liebe, dass nichts beschlägt, wenn ich aus der Kälte kommend einen warmen Raum betrete. Ich liebe es, dass ich endlich eine schöne Sonnenbrille tragen kann.

Und ich liebe es definitiv, dass ich jetzt in den Spiegel schaue und denke: „Ja, ich sehe gut aus.“

PS: Das Titelbild und das letzte Foto sind von Shelly von Shellygraphy. Herzlichen Dank für die wundervollen Fotos, meine Liebe!

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