Malta Sehenswürdigkeiten – 14 Must Sees auf Malta

von | 17/08/20 | Alles und nichts, Europa, Reisen | 0 Kommentare

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Bereits 2019 war ich in Malta. Leider war es nur eine kurze Reise durch den Inselstaat, sodass ich nicht dazu gekommen war, auch darüber zu schreiben. Daher habe ich mich sehr über die Einladung von Visit Malta gefreut und habe die dreitägige Pressereise sogar noch auf eigene Kosten verlängert. So habe ich nun eine Woche dort verbracht, sodass ich in Malta Sehenswürdigkeiten anschauen und für dich darüber schreiben kann.

Malta – Ein Inselstaat im Süden Europas

Keine 100 Kilometer von der italienischen Insel Sizilien entfernt liegt der Staat mit der fünfthöchsten Bevölkerungsdichte: Malta. Die Republik besteht aus insgesamt sieben Inseln, von denen drei bewohnt sind: nämlich Malta, Gozo und Comino. Die Hauptinsel, die also so heißt wie das Land selbst, was manchmal ein zu Verwirrung führen kann, ist mit 246 Quadratkilometern mit Abstand die größte Insel des Archipels. Gozo hat ca. 67 Quadratkilometer, während Comino nur drei Quadratkilometer hat. Die unbewohnten Inseln heißen Cominotto, Filfla, St. Paul’s Island und Fungus Rock. 80% der 500.000 Einwohner Maltas leben im Ballungszentrum Vallettas, der Hauptstadt des Landes.

Barbara in Rabat Malta

Das Land ist ein super interessanter Mix aus italienischen, britischen und arabischen Einflüssen. Das zeigt sich in der Sprache, der Kultur und auch in greifbarem wie der Architektur. Vor allem ich als halbe Sizilianerin sehe starke Parallelen zu meiner zweiten Heimat. Vielleicht fühle ich mich daher so wohl dort und selbst die starke Hitze hat mir kaum zugesetzt. Aber das solltest du bei deiner Planung und Reisevorbereitung sowie dann vor Ort definitiv im Hinterkopf behalten.

 

Malta Sehenswürdigkeiten

In Malta gibt es unheimlich viel zu sehen. Obwohl das Land so klein ist, kannst du hier locker eine Woche verbringen und hast noch lange nicht alles gesehen, was es so an Malta Sehenswürdigkeiten gibt. Das Schöne ist, dass es sehr unterschiedliche Dinge sind, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist: Ob du eher auf Städtetrips oder Natur stehst, auf Kunst oder Geschichte, ob Beach Potato oder voll aktiv mit coolen Outdoor Activities… Auf Malta gibt es wirklich etwas für jeden.

Legen wir also gleich mal los mit meinen 14 Tipps für Sehenswürdigkeiten in Malta:

 

Valletta

Valletta ist die Hauptstadt von Malta und the Place to be, wenn du dich ein bisschen durch den Großstadtdschungel schlagen möchtest. Hier gibt es Museen, Cafés, Parks und ganz viele Straßen zum Flanieren und Bummeln.

Valletta

Mein persönlicher Favorit in Valletta sind die Upper Barrakka Gardens. Das ist eine Parkanlage mir Panoramablick aufs Wasser und über den Grand Harbour. Jeden Tag wird hier zudem um 12 Uhr und um 16 Uhr ein Salutschuss aus einer der ältesten noch genutzten Kanonen der Welt abgegeben. Mit der fast 500 Jahre alten sogenannten Saluting Battery erwacht ein bisschen Geschichte zum Leben. Früher haben diese Kanonen den Hafen beschützt. Später dienten sie zu Salutschüssen zu Jubiläen oder Feiertagen. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts wurden sie genutzt, um die exakte Zeit anzugeben. Jeden Tag um 12 Uhr mittags fiel der Salutschuss und die Seeleute konnten ihre Chronographen entsprechend ausrichten.

Kanonenschuss & Salut Valletta

Ansonsten habe ich es einfach genossen, durch die Straßen zu wandeln, von denen viele schön geschmückt sind, bunte Türen und Balkone haben und einfach unheimlich fotogen sind. Wenn du ein wenig in die Geschichte eintauchen möchtest, kannst du auch einige der Häuser besichtigen. Ich war zum Beispiel in der Casa Rocca Piccola, einem immer noch bewohnten Palast aus dem 16. Jahrhundert einer maltesischen Adelsfamilie. Das war spannend und beeindruckend zugleich.

Mein Tipp: Ansonsten kann ich dir noch dringend ans Herz legen, dich wenigstens einmal ganz früh aus dem Bett zu quälen und zum Sonnenaufgang in Sliema an der Waterfront zu sein. Es ist einfach traumhaft, wie ruhig Valletta in den Morgenstunden daliegt.

Valletta von Sliema im Sonnenaufgang

 

Three Cities

Die drei Städte Birgu (bzw. Vittoriosa), Senglea und Cospicua in Malta werden gemeinhin als The Three Cities bezeichnet. Die älteste der drei ist Birgu, die bereits vor dem Mittelalter gegründet wurde. Die beiden anderen Städte, Senglea und Cospicua, wurden beide im 16. und 17. Jahrhundert vom Johanniterorden gegründet. Die Three Cities werden von der Cottonera-Linie und mehreren anderen Befestigungsanlagen umschlossen.

Vittoriosa

Ich war zweimal in den Three Cities:

Das erste Mal mit einer Tour. Ich bin mit Rolling Geeks mit einem offenen Elektroauto durch die Straßen gefahren. Das war schon ganz cool und ist eine einzigartige Möglichkeit zur Erkundung der Three Cities!

Das zweite Mal bin ich allein wiedergekommen und habe ein paar Fotos in der wahnsinnig fotogenen Altstadt von Vittoriosa gemacht.

Mein Tipp: Für nur 2€ kannst du mit dem Boot von Vittoriosa nach Valletta fahren. Das ist nicht nur günstig und praktisch, sondern gibt dir auch nochmal einen neuen Blickwinkel auf die Städte sowie den Hafen. Bei den Three Cities kannst du außerdem relativ easy parken. Es bietet sich also an, dass du deinen Mietwagen – wenn du einen hast – einfach dort parkst und dich den Rest des Tages zu Fuß und Boot fortbewegst. Das klappt wirklich super und spart auch Nerven bei der Parkplatzsuche.

 

Marsaxlokk

Marsaxlokk ist ein Fischerdorf im Süden von Malta. Das Dorf ist süß und man kann vom rechten Ende der Strandpromenade echt schöne Fotos machen. Postkartenmotiv garantiert!

Marsaxlokk

Barbara in Marsaxlokk

Außerdem findest du auch hier wieder die typischen bunten Türen, vor denen du richtig schöne Fotos machen kannst.

Entlang der Promenade kannst du dir in einem der vielen Restaurants eine Abkühlung gönnen. Direkt unterhalb der Kirche an der Promenade gibt es außerdem regelmäßig einen Markt. Das ist die Gelegenheit, dich mit Souvenirs aus Malta einzudecken!

 

St. Peter’s Pool

Der St. Peter’s Pool ist der bekannteste natürliche Pool in Malta. Diese Bekanntheit verdankt er seinem Wasser: Es ist sehr klar und strahlend türkisblau. Ich konnte sogar ganz viele Fische im Wasser schwimmen sehen. Vor allem Schnorchler finden hier ihr Malta-Paradies. Wenn du mehr der Beach Potato bist und deine Füße lieber im Sand vergräbst, habe ich weiter unten noch ein paar Tipps für dich!

Einen Ausflug nach Marsaxlokk und zum St. Peter’s Pool kannst du übrigens wunderbar verbinden. Von der Strandpromenade in Marsaxlokk gehen auch Boote zum St. Peter’s Pool, sodass du nich mal mit dem Auto hinfahren musst. Der Weg ist nämlich zum Teil ein bisschen eng und es gibt viele Schlaglöcher. Solltest dich das nicht abschrecken, kannst du aber auch ruhig direkt dorthin fahren: Es einen recht großen Parkplatz zwei Minuten zu Fuß vom St. Peter’s Pool entfernt.

St Peters Pool

 

Blue Grotto

Die Blaue Grotto war für mich eines der Must Sees in Malta schlechthin. Für 8 Euro kannst du mit einem Boot reinfahren. Leider fuhren die Boote wegen schlechten Wetters nicht, als ich 2019 auf Malta war. Daher habe ich mich wie ein Keks darauf gefreut, das diesmal nachzuholen. Aber ich muss zugeben, meine Erwartungen wurden ein bisschen enttäuscht. Vielleicht lag es an der Tageszeit, aber leider gab es keinen Lichteinfall, der die Grotte schön blau leuchten ließ. Auf jeden Fall war die Grotto einfach nur schwarz und dunkel.

Blue Grotte Ablegestelle

Blue Grotto von oben

Mein Tipp: Mach Fotos von oben. Es gibt einen Viewpoint oberhalb der Blauen Grotte, von dem du schöne Fotos machen kannst. Die 8 Euro würde ich mir beim nächsten Mal sparen… Stattdessen kannst du lieber in eine coole Kajak-Tour zum Beispiel mit MC Adventure investieren.

Kajak Malta

 

Hagar Qim-Tempelanlage

Hagar Quim ist eine von fünf großen Tempelanlagen in Malta. Die über 3000 Jahre alten megalithischen Tempel wurden 1992 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Seit 2009 ist Hagar Quim zum Schutz vor Witterungseinflüssen von einem Zelt überdeckt. Wenn du dich für Tempel und alte Geschichte interessierst, ist Hagar Qim definitiv ein Muss. Andernfalls kannst du auch einfach den Wanderweg ablaufen, der um die Tempelanlage herumführt.

Hagar Quim Tempelanlage

Hagar Quim

 

Dingli-Klippen

Die Dingli-Klippen sind eine Klippenformation an der Küste, die das Mittelmeer überblickt. Sie türmen sich bis 253 Meter hoch – und sind damit der höchste Punkt der maltesischen Inseln.

Barbara bei den Dingli Cliffs

Oberhalb der Dingli-Klippen befindet sich eine Kapelle und eine kuppelförmige Anlage. Das ist eine ehemalige Radarstation der Royal Air Force, die heute von der Flugsicherung genutzt wird.

Mein Tipp: Fahr nicht direkt zu den Klippen, sondern zum Dingli Cliffs Viewpoint. Von dort hast du einen tollen Blick über die Klippen. Und wenn du gerne wandern gehst, kannst du hier in der Gegend eine mega schöne Wanderung direkt am Rande der Klippen machen. Zwischen Migra I-Ferha (dort kannst du parken) und Il-Blata tal-Melh verlaufen kleine Trails. Zum Sonnenaufgang ist das Licht besonders schön und die Hitze nicht mehr so stark. Pass aber auf, dass du rechtzeitig vor der Dunkelheit zurück am Auto bist!

Barbara Wandern Malta

 

Ghar Dalam-Höhle

Għar Dalam ist Maltesisch (was übrigens eine Mischung aus Italienisch und Arabisch ist) und heißt Höhle der Finsternis. Dabei handelt es sich um einen natürlich entstandenen Hohlraum unter der Erde und er liegt im Südosten von Malta. Die Höhle ist bis zu 18 Meter breit, bis zu 8 Meter hoch und führt etwa 145 Meter weit in die Felsen hinein. Hier gibt es neben der Höhle selbst auch Fossilien zu bestaunen.

Ghar Dalam Cave

 

Katakomben

Hast du schon mal Katakomben besichtigt? Ich war schon in Palermo und in Rom in solchen unterirdischen Grabstätten, aber die in Malta schienen deutlich größer zu sein. Es gibt mehrere Katakomben in Malta, aber ich habe mir die in Rabat angeschaut, die mit 1,5 Quadratkilometern das größte Gräbersystem auf dem Archipel darstellen: Die St.Paul’s Katakomben, die um 350 ihren Ursprung fanden.

Katakomben Malta Rabat

Eingang Katakomben Rabat Malta

Die oberirdischen Eingänge sehen ein bisschen aus wie kleine Wachhäuser. Davon gibt es 30 an der Zahl, von denen allerdings nicht alle begehbar sind. Über Stufen geht es hinab in die Tiefe. Während der oberirdische Teil immer gleich aussieht, unterscheiden sich die unterirdischen Räume stark in ihren Ausmaßen, der Höhe, der Art der Gräber. Diese Unterschiede kannst du aber über eine Schautafel erkennen, sodass du immer weißt, was auf dich zukommt. Jede Katakombe hat übrigens für den Notfall einen Panikknopf.

Mein Tipp: Nachdem du in den Katakomben warst, empfehle ich dir noch einen Spaziergang durch die süße Altstadt von Rabat. Hier warten süße Straßen und eine schöne Kirche auf dich. Wenn du Richtung Mdina (nächster Punkt) läufst, solltest dir außerdem die frisch gebackenen Pastizzi im Is-Serkin nicht entgehen lassen. Pastizzi sind typisch maltesische Teigtaschen, die entweder mit Spinat oder Ricotta gefüllt sind. Sie sind ein bisschen fettig, aber super lecker. Außerdem kosten sie nur um die 50 Cent.

 

Mdina

Mdina war bis 1571 die Hauptstadt von Malta und blickt auf eine rund 3000-jährige Geschichte zurück. Die Stadt wurde nämlich bereits in der Bronzezeit gegründet. Früher war sie nicht nur das geografische, sondern auch kulturelle Zentrum der Insel. Ihren Spitznamen Silent CIty verdankt Mdina der Tatsache, dass die Bürger nach der Ernennung Vallettas zur neuen Hauptstadt nicht mehr hier leben wollten. So kehrte Ruhe in das rege Treiben von Mdina, auch wenn die Adelsfamilien und Geistlichen noch dort blieben. Heute hat die Stadt nur noch etwa 200 Einwohner. Diese dürfen zwar noch mit dem Auto in die Altstadt fahren, für alle anderen ist dies aber nicht erlaubt.

Mdina Malta

Stadttor Mdina Malta

So kannst du diese fotogene Altstadt zum Großteil ohne Autos genießen. Die Gässchen sind ideal zum Schlendern und die vielen bunten Türen laden zu schönen Fotos ein.

Mein Tipp: Komm möglichst früh, um den Massen zuvorzukommen. Nach deiner Tour empfehle ich dir den Schokokuchen im Fontanella: Er soll der beste Schokokuchen von Malta sein und du kannst ihn dir auf der Stadtmauer mit Blick in die Ebene gönnen.

Schokokuchen im Fontanella

 

Ghajn Tuffieha Viewpoint

Der Ghajn Tuffieha Viewpoint ist nur über Wanderwege erreichbar. Er liegt zwischen Riviera Bay und Karraba Bay. Rechts daneben liegt auch noch die Golden Bay. Zwischen diesen drei Buchten führen Wanderwege über atemberaubende Klippen zum Ghajn Tuffieha Viewpoint zu den Clay Cliffs. Vor allem im Sonnenuntergang bietet diese Szenerie geniale Fotomotive und einfach nur eine traumhafte Atmosphäre, um den Tag ausklingen zu lassen. Parken kannst du übrigens wunderbar hier: Parkplatz zwischen Golden Bay und Riviera Bay. Dann würde ich zum Ghajn Tuffieha-Turm. Von dort kannst du dann entweder zur Golden Bay runter, wieder zurück und zur Riviera Bay bzw. über die Wanderwege zu den Klippen.

Ghajn Tuffieha Viewpoint

Barbara Ghajn Tueffieha Viewpoint

Mein Tipp: Beach Potatoes kommen hier genauso auf ihre Kosten wie Wanderer. Warum also nicht beides verbinden, den Tag am Strand verbringen und ca. zwei Stunden vor Sonnenuntergang loslaufen, um die Klippen in dem genialen Licht zu erleben? Aber Achtung! Du solltest genug Zeit einplanen, zum Auto zurückzukommen. Nach der Dämmerung noch in den Klippen rumzuturnen, kann sehr gefährlich sein!

 

Mellieha

Mellieha ist eine kleine Stadt im Norden der Hauptinsel Malta. Dort musst du auch definitiv durch, wenn du nach Gozo willst. Obwohl Mellieha echt klein ist, gibt es hier einiges zu entdecken:

Die Pfarrkirche Mellieħa ist im Barockstil mit traditionellem maltesischen Stein gebaut und aus dem 19. Jahrhundert. Die Kirche verfügt über fünf Glocken, die von Mailand nach Malta gebracht wurden. Die Hauptattraktion sind die fünf Gemälde des berühmten maltesischen Künstlers Giuseppe Calì. Ich persönlich finde sie vor allem von außen imposant.

Parish Church Mellieha

Der Red Tower heißt eigentlich St. Agatha’s Tower. Er wacht über die Bucht von Mellieħa. Er wurde als Kommunikationsposten an der Küste gebaut, um mit den Türmen auf Gozo in Kontakt zu bleiben. 30 Soldaten fanden hier Platz. Er bietet einen atemberaubenden Ausblick auf der einen Seite nach Gozo und auf der anderen über die Mellieha Bay.

Red Tower Malta

Dann gibt es auch noch den White Tower, der 1658 erbaut wurde. Er ist ebenfalls ein kleiner Wachturm mit Blick auf die Bucht von Armier. Er ist einer von 13 Wachtürmen, die unter der Herrschaft von Großmeister Martin de Redin zur Verteidigung der maltesischen Küste errichtet wurden. Im Jahr 2009 wurde er als Teil des Kulturerbes der Region an den Gemeinderat übergeben.

 

Popeye Village

Popeye Village liegt an der Küste bei Mellieha und ist ein kleines Dorf, das für den Popeye-Film mit Robin Williams in den 80er Jahren erbaut wurde. Das Filmset wurde nach Ende der Dreharbeiten nicht abgerissen, sondern als Touristenattraktion beibehalten. Hier warten  verschiedene Nachstellungen von Schauspielern. Strandeinrichtungen in der Anchor Bay, ein Kino und Restaurant. Der Eintritt ist gebührenpflichtig, Wenn du das Dorf nur anschauen möchtest, kannst du das von der anderen Seite der Bucht. Dort findest du einen der bekanntesten Fotospots der Insel.

Popeye Village Malta

 

Coral Beach & Devil’s Hole

Die letzte Sehenswürdigkeit auf Malta, die ich dir empfehlen möchte, ist der Coral Beach mit dem sogenannten Devil’s Hole. Dafür musst du an die nördlichste Spitze der Hauptinsel. Vorbei an mehreren, teils sehr vollen Sandstränden, gelangst du nach einiger Zeit an den Coral Beach. Der Felsenstrand mit Leiter, um ins Wasser zu kommen, war zumindest als ich dort war wie leer gefegt. Das Wasser war glasklar. Läufst du über die felsige Mondlandschaft weiter am Coral Beach vorbei, erreichst du bald das Devil’s Hole – ein natürlicher Pool, in den durch einen Tunnel das Meerwasser fließt. Es geht ziemlich weit tief nach unten, aber Abenteuerlustige stürzen sich dennoch in die Tiefe. Ich persönlich bin nicht die beste Schwimmerin und hätte mich das nie getraut und möchte dazu auch nicht ermutigen. Es ist auch einfach schön anzusehen und in dieser spektakulären Kulisse kannst du ein wenig auf den Felsen brutzeln.

Devils Hole Malta

Unterkunft in Malta

Die Frage nach der Unterkunft ist in Malta echt nicht leicht zu beantworten. Das Land ist zwar klein, aber da es ein Inselstaat ist, kannst du dir vielleicht vorstellen, dass du nicht unbedingt schnell von A nach B kommst. Von Marsxaxlokk im Süden zur Fährstation nach Gozo im Norden brauchst du eine gute Stunde. Allerdings ist das zum Großteil über die Autobahn, sodass du davon ausgehen kannst, dass du deutlich länger brauchst, wenn du ins Hinterland möchtest. Bedenke das also bei der Wahl deiner Unterkunft. Ich würde wahrscheinlich wieder zum Norden tendieren, wo ich nun schon zweimal untergekommen bin.

 

Hotel auf Malta

Während des ersten Teils meiner letzten Reise nach Malta war ich im Chapel 5 Palazzo Suites* in Naxxar. Das Boutique Hotel liegt im Landesinneren und ist mit Liebe zum Detail eingerichtet. Und es gibt gleich mehrere Pools, an denen du nach einem langen Tagesausflug relaxen kannst.

5 Chapel Suites

 

Airbnb in Malta

Als ich alleine unterwegs war, bin ich einmal in einem Airbnb in Saint Paul’s Bay* untergekommen und einmal in einem Hotel in Mellieha*. Beides fand ich von der Lage gut zum Erkunden. St. Julian* ist besonders empfehlenswert, wenn du der Partytyp bist. Hier findest du auch die ganzen Sprachschulen, sodass das Publikum hier jung und voller Elan ist.

 

Fortbewegung in Malta

Bei meinen zwei Reisen nach Malta hatte ich jeweils einen Mietwagen. Allerdings habe ich auch schon häufig gehört, wie einfach es ist, Malta mit Öffentlichen Verkehrsmitteln zu bereisen. Ich selbst bin nur einmal mit dem Bus in Malta gefahren und das war, um den Mietwagen abzuholen. Hier meine detaillierten Tipps zur Wahl des Transportmittels:

 

Mietwagen in Malta

In Malta herrscht Linksverkehr. Das ist – genauso wie die Tatsache, dass in Malta so gut wie jeder Englisch spricht – ein Überrest aus der britischen Kolonialzeit. Nicht jeder kann und möchte sich darauf einstellen, auf der anderen Seite Auto zu fahren. Daher solltest du dir genau überlegen, ob du dir einen Mietwagen holst oder nicht. Solltest du dich für einen Mietwagen entscheiden, kannst du bei billiger-mietwagen* Preise vergleichen und dir dort direkt einen Mietwagen für Malta reservieren. Mein Tipp ist, dass du dich in der Preiskategorie um die 15€/Tag bewegst und am besten auch eine der bekannten Autovermietungen wählst. Es gibt zwar auch günstigere Anbieter, aber du willst ja nicht in irgendeiner dubiosen Garage landen, wo man dir einen merkwürdigen Vertrag für ein verbeultes Auto vorlegt, oder? Die kleinste Kategorie reicht übrigens vollkommen, da die Straßen teilweise sehr eng sind.

Auto mieten Malta

 

Öffentliche Verkehrsmittel in Malta

Für alle, die sich einen Mietwagen mit Linksverkehr nicht zutrauen: Du kommst auch mit Bussen so ziemlich überall hin. Ein Ticket kostet nur 2€ (bzw. im Winter sogar nur 1,50€), sodass du so günstig die Insel bereisen kannst. Allerdings musst du dann damit rechnen, von der Bushaltestelle zu deinem eigentlichen Ziel noch ein Stück zu Fuß zurückzulegen. Das kann gerade im Sommer sehr anstrengend sein, wenn du in 35 Grad zerläufst. Da ist ein Auto mit Klimaanlage schon deutlich angenehmer. Für mehr Infos zum lokalen Bustransfer und den Tickets gibt es hier: Malta Public Transport.

 

Mein Reise-Equipment

Da ich auch immer wieder gefragt werde, wie und mit was ich auf Reisen gehe, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

 

Rucksäcke und Koffer

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise den passenden wählen kann. Am liebsten reise ich mit meinem Equipment von Osprey. Auch auf der Reise nach Malta hatte ich den Osprey Sojourn 60* dabei, meinen größten Koffer, in den ich wirklich alles reinbekomme.

Mein Hauptrucksack ist seit knapp zwei Jahren der Nordace Siena. Der ist mit 19 Litern nicht so riesig, gefällt mir optisch sehr gut und hat allerlei Fächer, auch versteckte, sowie einen USB-Ladeport, was ich sehr praktisch finde.

Dazu nutze ich momentan mit Vorliebe den Elias von Johnny Urban aus recycletem Altplastik. Der ist zwar klein, aber es geht erstaunlich viel rein und für Tagesausflüge ist das mehr als ausreichend. Außerdem finde ich, er sieht total super aus.

Barbara mit Johnny Urban Rucksack

 

Kleidung und Schuhe

Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Meine Sneaker sind beispielsweise diese hier: Walkingschuhe New Feel*. Die hatte ich auch bei meiner Fototour in Monreal an. Auch für Wanderungen mag ich meine Schuhe von Decathlon: Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*. Neben Wanderausrüstung findest du dort auch Ausrüstung sowie Kleidung und Schuhe für alle möglichen sportlichen Akitvitäten. Ich finde das wirklich praktisch und bin dort Stammkäuferin.

Sneaker Decathlon

 

Kamera

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6500*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

 

Mein Fazit zu Malta Sehenswürdigkeiten

Wie bereits zu Beginn des Blogposts erwähnt, hat Malta eine unglaubliche Fülle an Sehenswürdigkeiten zu bieten. Egal ob du mehr der Typ für Städtereisen, Kultur- oder Strandurlaub bist, hier kannst du dich ganz problemslos eine Woche aufhalten, ohne dass es langweilig wird. Auch Aktivurlauber kommen auf ihre Kosten.

Ich habe eine gute Mischung aus allen Kategorien unternommen und habe das nicht bereut. Obwohl ich schon zweimal in Malta war, kann ich ziemlich sicher sagen: Ich komme nochmal wieder!

Deine Barbara

PS: Dieser Beitrag ist mit Unterstützung von Visit Malta entstanden. Ich war zu drei Tagen auf Pressereise eingeladen. Die übrige Zeit habe ich die Kosten selbst getragen. Meine Meinung ist von dieser Zusammenarbeit unbeeinflusst.

PPS: Alle mit einem Sternchen (*) markierten Links sind Affiliate Links!

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