Flexibel arbeiten und Geld verdienen mit Sinn bei Talk2Move

Flexibel arbeiten und Geld verdienen mit Sinn bei Talk2Move

Flexibel arbeiten und Geld verdienen mit Sinn bei Talk2Move

Flexibel arbeiten und Geld verdienen mit Sinn bei Talk2Move

Letzte Woche hatte ich Nadine im Podcast zu Gast. Sie ist Prokuristin bei Talk2Move* und Co-Gründerin der NGO Project Wings. Ehrlich gesagt, war das ein Gespräch, das mir nicht nur neue Perspektiven eröffnet hat, sondern mich auch zum Nachdenken angeregt hat.

Nicht nur, weil die Geschichte hinter Talk2Move verdammt inspirierend ist. Sondern auch, weil ich gemerkt habe, dass viele meiner Hörer, Leser und Follower in einer ähnlichen Situation sind wie Nadine damals. Und vielleicht bist du es auch.

Wenn du erstmal in die Podcast-Folge reinhören möchtest, kannst du das direkt hier tun:

Das 9-to-5-Problem (und warum es mehr ist als nur ein Job)

Wenn du hier auf meinem Blog bist, dann kennst du vermutlich schon meine Standard-Erzählung: Menschen, die sich in klassischen Angestelltenverhältnissen nicht erfüllt fühlen. Die morgens aufwachen und denken: „Das kann doch nicht alles sein.“ Die aber gleichzeitig von der Frage wie gelähmt sind:

„Ja, aber wie fange ich an? Und wie soll ich das Geld dafür verdienen?“

An einem ganz ähnlichen Punkt kam Nadine vor Jahren an. Sie war Studentin, brauchte Geld für ihre Studiengebühren und suchte nach einem Nebenjob. Soweit so normal, oder?

Dann entdeckte sie Talk2Move.

Talk2Move: Das steckt wirklich dahinter

Lass mich das kurz erklären, damit es nicht zu abstrakt wird:

Talk2Move ist eine Fundraising-Agentur, die ausschließlich für NGOs und Hilfsorganisationen arbeitet. Während klassisches Fundraising oft digital abläuft – Newsletter, Social Media, Online-Kampagnen – konzentriert sich Talk2Move auf face-to-face-Fundraising. Also: Direkte Gespräche mit Menschen, echte Verbindung, persönliche Überzeugungskraft.

Die Gründung war nicht zufällig. Es gab ein echtes Problem: Viele Hilfsorganisationen wissen gar nicht, wie sie ihre Botschaft in die Welt bringen sollen. Sie kämpfen um Aufmerksamkeit, um Förderer, um finanzielle Sicherheit. Talk2Move löst genau dieses Problem, indem sie qualifizierte Menschen ausbildet, die für diese Organisationen sprechen.

Und hier wird es interessant für dich: Talk2Move braucht ständig neue Fundraiser. Menschen, die flexibel arbeiten können, die kommunikativ sind, die etwas Sinnstiftendes tun wollen.

Warum das für dein Leben relevant ist

Moment – ich höre dich schon sagen: „Barbara, ich bin doch nicht interessiert an Fundraising!“

Klar. Aber hear me out!

Das, was Nadine damals angezogen hat, war nicht primär der Job selbst. Es war die Kombination aus mehreren Dingen:

  • Flexible Arbeitszeit – Sie konnte ihr Studium und ihren Job kombinieren, ohne verrückt zu werden
  • Sinnvolle Arbeit – Sie wusste, dass jedes Gespräch, das sie führte, echten Organisationen hilft, ihre Mission zu erfüllen
  • Skill-Building – Sie hat gelernt, wie man mit Menschen spricht, wie man überzeugt, wie man mit Ablehnung umgeht
  • Netzwerk – Sie traf andere junge Menschen mit ähnlichen Werten
  • Finanzielle Unabhängigkeit – Sie verdiente genug, um ihre Studiengebühren zu bezahlen und sich nicht total abhängig zu fühlen

Das sind Dinge, die viele von euch suchen. Und das ist genau das Fundament, auf dem du dann mehr aufbauen kannst.

Das Credo: „Reden, um zu bewegen“

Nadine hat mir erzählt, was es mit dem Credo von Talk2Move auf sich hat, das so präsent ist, dass es der Name der Agentur ist: „Reden, um zu bewegen.“

Das finde ich großartig, weil es so viel mehr ist als Name und Slogan. Es geht um die Macht von echten Gesprächen. Um die Fähigkeit, Menschen nicht zu manipulieren, sondern zu inspirieren. Um die Idee, dass Worte etwas verändern können. Bei den Menschen, denen du zuhörst, aber auch bei dir selbst.

Genau das mir bei meinem eigenen Business ja auch extrem wichtig. Authentische Kommunikation, echte Geschichten statt Sales-Getue.

Wie aus einem Nebenjob eine Lebensaufgabe wurde

Hier wird Nadines Geschichte richtig spannend.

Sie fing 2007 an. Als Studentin, um Geld zu verdienen. Aber während sie mit Menschen sprach, während sie Kampagnen unterstützte, während sie die Auswirkungen ihrer Arbeit sah, passierte etwas: Sie verliebte sich in den Sektor. In die NGO-Welt. In die Idee, dass Menschen zusammen etwas verändern können.

Das führte dazu, dass sie nicht einfach nur bei Talk2Move blieb – sie stieg auf zur Prokuristin. Aber dann kam etwas, das so nicht geplant war: Sie gründete 2019 eine eigene NGO.

Das Ergebnis: Project Wings. Ursprünglich gedacht, um ein Hostel aus Ecobricks zu eröffnen und dann aber mit dem Ziel, das größte Recyclingdorf der Welt zu bauen. Heute ist das übrigens Realität und ich habe das Projekt in Bukit Lawang, im indonesischen Sumatra vor wenigen Monaten besucht.

Und das Spannende? Die Gründungsmitglieder kamen alle von Talk2Move. Menschen, die sich dort getroffen hatten, ähnliche Werte teilten und dann gemeinsam beschlossen: „Lasst uns etwas noch Größeres aufbauen.“

Das ist so ein schönes Beispiel dafür, wie Netzwerke entstehen, wenn Menschen mit ähnlichen Werten zusammenkommen. Talk2Move war nicht nur ein Job. Es entstand eine richtige Gemeinschaft.

Für wen ist Talk2Move wirklich geeignet?

Lass mich ehrlich sein (das ist ja mein Standard): Talk2Move ist nicht für jeden etwas.

Du solltest es in Betracht ziehen, wenn …

  • Du gerade studierst oder zwischen zwei Phasen steckst und finanzielle Flexibilität brauchst
  • Du viel reist und einen Job suchst, den du überall machen kannst (ja, Flexibilität ist Teil des Modells)
  • Du merkst, dass dir normale 9-to-5-Jobs nicht erfüllen und du etwas Sinnstiftendes tun möchtest
  • Du deine Kommunikations- und Rhetorik-Fähigkeiten trainieren willst (und zwar nicht in einem steifen Kurs, sondern durch echte Praxis)
  • Du neugierig auf den NGO-Sektor bist und schauen möchtest, wie diese Welt funktioniert
  • Du merkst, dass du gut mit Menschen reden kannst, aber bisher nie richtig verstanden hast, dass das ein echter Skill ist, der dir überall helfen kann

Das ist nichts für dich, wenn …

  • Du nur Geld verdienen willst und keine emotionale Connection zum Job willst
  • Du nur am Computer sitzen möchtest (das ist halt face-to-face Fundraising – da läufst du rum)
  • Du leicht demotiviert bist, wenn dich Menschen ablehnen

Die praktische Seite (und ja, das Geld)

Okay, lass mich auch das direkt ansprechen, denn Transparenz ist mir wichtig:

Talk2Move bezahlt nicht wie ein klassischer Bürojob. Das ist kein 9-to-5 mit Festgehalt. Aber die Bezahlung funktioniert so, dass du zwar auch ein Fixum erhältst, aber sonst für tatsächliche Ergebnisse bezahlt wirst. Für erfolgreiche Fundraising-Gespräche, für Menschen, die du gewinnst, um die Organisationen (im besten Falle langfristig) zu unterstützen.

Das heißt: Dein finales Einkommen hängt von deiner Leistung ab. Das ist für manche Menschen ein großer Vorteil (weil es gerecht wirkt), für andere ein Nachteil (weil es weniger Sicherheit gibt).

Aber hier ist das Coole: Es ist eine echte Übung in Unternehmertum. Du lernst, wie dein Output mit deinem Input verbunden ist. Du lernst, was „selbst verdient“ bedeutet. Und das – glaub mir – verändert deine Perspektive.

Warum ich dir das erzähle

Ich schreibe diesen Post, weil ich in Nadines Geschichte etwas gesehen habe, das ich auch in vielen Geschichten erkenne, wenn ich mit Menschen spreche, die im Angestelltenjob unglücklich waren und ihr Leben radikal geändert haben: Dass das Leben plötzlich einen echten Sinn hat. Dass man morgens mit einem Lächeln von der Sonne geweckt wird, anstatt ewig zu snoozen, weil der Wecker einen viel zu früh aus dem eigentlich dringend benötigten Schlaf gerissen hat.

Talk2Move ist nicht „die Lösung“. Es gibt sowieso keine One-Size-Fits-All-Lösung. Aber es könnte der nächste Schritt für dich sein. Der Punkt, an dem du merkst, dass du mehr Fähigkeiten hast, als du dachtest. An dem du in eine Community von Menschen kommst, die ähnliche Werte teilen. An dem du finanziell unabhängiger wirst, ohne dich komplett selbstständig zu machen (was ja auch nicht für jeden der richtige Weg ist).

Und wer weiß? Vielleicht wird aus einem Nebenjob bei Talk2Move für dich ja auch die nächste große Sache. So wie bei Nadine.

Was ich von Nadine gelernt habe

Nach diesem Podcast-Gespräch blieben ein paar Sätze bei mir hängen:

„Wir sind immer nur eine Entscheidung von einer Veränderung entfernt.“

Das ist nicht manipulativer Motivation-Speak. Das ist die reine Wahrheit. Nadine hätte 2007 auch einen anderen Nebenjob nehmen können. Vielleicht würde sie heute woanders arbeiten. Vielleicht würde Project Wings nicht existieren. Vielleicht würden über 100 Menschen nicht in diesem Recyclingdorf arbeiten und hätten heute kein besseres Leben.

Eine Entscheidung. Das war der Anfang.

Und ja, das ist auch ein bisschen die Botschaft, die ich dir mit auf den Weg geben möchte: Mach nicht immer den Job, der „sicher“ aussieht. Mach den Job, der dich wachsen lässt und wo du merkst, dass es sinnvoll ist.

Wenn du jetzt neugierig geworden bist

Schau dir Talk2Move* an. Setz dich mit ihnen in Kontakt. Stell Fragen. Finde heraus, ob es zu dir passt.

Und wenn es dich reizt, über mich als Fundraiser anzufangen – umso besser! Dann weiß ich, dass ich hier nicht nur geredet, sondern auch konkret geholfen habe.

Aber noch wichtiger: Nutze das als Anlass, mal eine ungewöhnliche Entscheidung zu treffen. Nicht weil ich es dir sage, sondern weil du merkst, dass sich etwas in dir verändern muss.

Man sagt ja auch nicht umsonst, dass es Wahnsinn ist, immer dasselbe zu tun, aber unterschiedliche Ergebnisse zu erwarten.

Also: Mach mal was anderes, etwas Unerwartetes, etwas, das du in der Vergangenheit vielleicht nie auch nur in Erwägung gezogen hättest.

Das ist ja eigentlich genau das, was ich mit meinem Blog, Podcast und Social Media-Kanälen erreichen möchte: Menschen dabei helfen, ihre Komfortzone zu verlassen und das Leben zu bauen, das sie wirklich wollen.

Talk2Move könnte ein erster Schritt auf deinem Weg in die Ortsunabhängigkeit sein.

Also? Worauf wartest du?

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P.S.: Wenn du noch Fragen hast – zum Podcast-Gespräch, zu Talk2Move, zum ganzen Thema Neustart im Job – komm gerne in meine Community oder schreib mir eine Mail. Ich antworte. Ehrlich und ohne Umschweife.

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Naysayer, Gegenwind und warum andere Leute dein Traumleben nicht gutheißen

Naysayer, Gegenwind und warum andere Leute dein Traumleben nicht gutheißen

Naysayer, Gegenwind und warum andere Leute dein Traumleben nicht gutheißen

Naysayer, Gegenwind und warum andere Leute dein Traumleben nicht gutheißen

Gegenwind aushalten und mit den Naysayern, also den Schwarzmalern und Pessimisten, umgehen zu müssen, ist eines der Probleme, durch die am Anfang wahrscheinlich alle durchmüssen, die ihr Leben radikal verändern möchten. Darüber musste ich kürlich mal wieder nachdenken, denn eine Bekannte hat mich gefragt:

„Barbara, als du angefangen hast, ein anderes Leben zu leben als deine Freunde damals, oder dein engster Kreis – haben dich da alle unterstützt in der Veränderung??“

Ich hab kurz gelacht. Nicht weil die Frage komisch war, sondern weil sie so vertraut ist. Dann wurde mir fast schon schwer ums Herz, weil ich mir vorstellen konnte, wie sie sich aktuell fühlen muss, wenn sie diese Frage stellt.

Nein. Natürlich hatte ich Gegenwind erfahren. Und bis heute muss ich immer wieder mit diesen sogenannten Naysayern in den Ring steigen – auch nach all den Jahren und obwohl ich das eigentlich gar nicht möchte. Eigentlich möchte ich doch nur entspannt leben und mich nicht ständig rechtfertigen oder mir einen „Vortrag“ über die Grenzen und Vorstellungen anderer anhören …

Daher habe ich dazu eine Folge Proud Nomad Vibes gemacht, in der es genau um dieses Thema geht: Gegenwind aus dem eigenen Umfeld. Die Zweifel, die Warnungen, die gut gemeinten Ratschläge, die sich manchmal anfühlen wie eine Wand, die sich vor deinen Träumen aufbaut. Und vor allem: wie du damit umgehst, ohne dich verbiegen zu müssen.

Hör dir gerne die Folge an oder lies einfach unterhalb des Players weiter, wo ich meine Gedanken und Ideen dazu nochmal verschriftlicht und meine Community sowie mein Buch „Dein ortsunabhängiger Arbeitsplatz“ verlinkt habe.

Wenn dich die eigenen Leute bremsen

Weißt du noch, als du zum ersten Mal laut ausgesprochen hast, was du wirklich willst? Ortsunabhängig arbeiten, reisen, raus aus dem 9-to-5-Job und damit dem Hamsterrad?

Für viele ist genau das der Moment, in dem es losgeht. Nicht mit Problemen bei der Remote-Jobsuche oder dem Aufbau des eigenen Business, sondern wenn man die eigenen Wünsche anfängt, laut auszusprechen. Aber dann kommen auch die Reaktionen aus dem engsten Kreis. Familie, enge Freunde, Kolleginnen. Menschen, die es eigentlich gut mit uns meinen.

Bei mir war das schon ganz früh so. Als ich nach dem Studium eine Weltreise machen wollte, war die Reaktion aus meinem Umfeld… nennen wir es mal: verhalten. Skepsis. Sorge. Fragen, die sich weniger wie echte Fragen angefühlt haben und mehr wie Warnschüsse.

Willst du wirklich ohne festen Wohnsitz reisen?

Aber man braucht doch ein Zuhause?

Ganz alleine losziehen?

Meinst du, das ist wirklich eine gute Idee?

Ich kenne diese Sätze. Und ich weiß, wie sehr sie einen runterziehen können. Genau dann, wenn man eigentlich gerade Anlauf nimmt und eigentlich Rückenwind anstatt Gegenwind brauchen könnte …

Was steckt wirklich dahinter?

Hier ist etwas, das mir über die Jahre wirklich geholfen hat das alles einzuordnen: Wenn jemand meine Pläne in Frage stellt, sagt das meistens mehr über die Person aus als über meinen Plan.

Das klingt erstmal nach einer dieser Phrasen, die man so hört. Aber ich meine das wirklich ernst.

Menschen projizieren. Wenn jemand, dem du nahestehst, sagt: „Das ist doch viel zu riskant“ oder „Damit kannst du kein Geld verdienen“, dann hat diese Person oft selbst eine Geschichte mit Scheitern, Unsicherheit oder Angst. Vielleicht haben sie selbst einen Traum begraben. Vielleicht haben sie nie den Absprung gewagt und wissen deshalb nicht, wie es sich anfühlt, es trotzdem zu versuchen. Vielleicht haben sie selbst aufgegeben, weil auch sie Gegenwind erfahren haben und auf Naysayer gehört haben.

Das bedeutet nicht, dass sie schlechte Menschen sind. Es bedeutet nur, dass ihre Einschätzung durch ihre eigene Brille gefärbt ist und nicht durch deine Realität. Wie könnte es auch anders sein? Der Großteil der Menschen sieht erstmal alles durch die Brille der eigenen Erfahrungen und Erlebnisse und versucht sich gar nicht in dich und dein Leben, geschweige denn deine innersten Wünsche zu versetzen.

Manchmal können sie das auch gar nicht, weil man ja nicht jeden einzelnen Gedanken teilt. Wie sollen andere deine Schlussfolgerungen also verstehen? Aber natürlich gibt es auch die Menschen, die gar nicht anders können und sich nicht in deine Lage versetzen wollen.

Und all das macht einen riesigen Unterschied! Denn es bedeutet, dass dieser gesamte Gegenwind rein gar nichts mit dir zu tun hat.

Leider musst du ihn dennoch aushalten, wenn du deinen Traum wahrmachen möchtest.

Die Frage, die du dir wirklich stellen solltest

Trotzdem – und das ist mir wichtig – bedeutet das nicht, dass du jeden Einwand einfach ignorieren solltest.

Es gibt einen Unterschied zwischen jemandem, der aus eigener Erfahrung spricht, und jemandem, der aus Angst redet. Und diesen Unterschied lohnt es sich herauszuarbeiten.

Wenn eine Person, die selbst als Freiberufler gearbeitet hat oder sich selbstständig gemacht hat, dir sagt: „Pass auf! Das ist der Teil, der wirklich herausfordernd ist“ – dann solltest du zuhören. Das ist wertvolles Wissen.

Wenn jemand sagt: „Das geht nicht, das ist nichts, dafür bist du nicht gemacht“ – ohne eigene Erfahrung, ohne konkreten Grund oder auf der Basis einer Doku im Fernsehen, Hörensagen, etc. – dann ist das kein Ratschlag. Das ist eine Projektion.

Die Frage, die ich mir in solchen Momenten also stelle: Spricht diese Person aus Erfahrung oder aus Angst?

Diese eine Frage hat mir schon oft geholfen, den richtigen Filter zu finden.

Dein Umfeld formt dich mehr, als du denkst

Ich glaube, etwas, das du beim Aufbau eines freien Lebens nicht unterschätzen solltest, ist: mit wem du Zeit verbringst.

Wenn du täglich mit Menschen zusammen bist, die Sicherheit über alles stellen, die Risiken grundsätzlich als Bedrohung sehen und die Selbstständigkeit für etwas halten, das „nichts für normale Menschen“ ist und stattdessen lieber 50 Jahre ihres Lebens Zeit gegen Geld tauschen und dabei nur andere reich machen (ihren Chef), während sie selbst kaum genug zum Überleben haben – dann kämpfst du nicht nur gegen externe Hindernisse. Du kämpfst gegen eine Energie, die dich täglich ein bisschen kleinmacht, die dir Kraft raubt, die dringend brauchst, die die Selbstzweifel anfeuert wie Brandbeschleuniger.

Und glaub mir: Selbstzweifel haben mehr Träume gekillt als alles andere!

Das klingt hart. Aber ich hab's selbst erlebt.

Der Wendepunkt für mich kam, als ich anfing, mich mit Menschen zu umgeben, die diesen Weg bereits gegangen waren oder gerade gingen. Auf Events wie der DNX (heute DNK) oder der Nomad Cruise. In Communities wie Nomad Base oder dem Citizen Circle. Mit Gleichgesinnten in persona bei Live-Events oder online.

Rückenwind statt Gegenwind: Barbara mit MacBook auf der Nomad Cruise

Rückenwind statt Gegenwind: Barbara mit MacBook auf der Nomad Cruise

Plötzlich war mein Vorhaben nicht mehr „mutig“ oder gar „verrückt“. Es war einfach: normal. Machbar. Eine der vielen Möglichkeiten, das eigene Leben zu gestalten.

Und die Tipps, die kamen? Waren aus erster Hand von Machern und nicht mehr vom Hörensagen von Menschen, die ihre eigenen Träume nie verwirklicht haben.

Mein neues Motto war das der damaligen DNX: I CHOOSE FREEDOM! Das klebte groß auf meinem MacBook und auch in meinem Kopf.

Der Effekt, wenn du in einem Raum bist – echt oder digital – wo andere Menschen genau das leben, was du dir vorstellst, ist kaum zu überschätzen. Dein Maßstab verschiebt sich. Und mit ihm auch dein Gefühl dafür, was möglich ist.

Familie und Freunde: Abstand nehmen oder aushalten?

Ich will hier ehrlich sein, weil ich denke, dass du das verdient hast: Du wirst nicht immer dein engstes Umfeld überzeugen. Und das ist okay.

Du musst dich nicht von deiner Familie trennen. Du musst nicht alle alten Freundschaften aufkündigen. Aber du darfst erkennen, dass nicht alle Menschen in deinem Leben eine tragende Rolle spielen müssen.

Manche Menschen sind wunderbar als Freunde, als Geschwister, als Eltern – aber nicht als Sparringspartner für dein Business oder deinen Lebensentwurf. Da darfst (und musst?!) du auf lange Sicht trennen.

Was das praktisch bedeutet: Du musst nicht jede Entscheidung, jeden Plan, jeden Zweifel mit Menschen besprechen, die dich sowieso nicht verstehen werden. Und das hat nichts damit zu tun, dass sie schlechte Menschen wären, sondern dass sie schlicht nicht die richtigen Ansprechpartner dafür sind.

Such dir stattdessen bewusst Menschen, die ähnliche Ziele haben und dich daher in deinen besser supporten können. Menschen, mit denen du Erfolge feiern kannst. Die mitfiebern. Die eigene Erfahrung auf diesem Gebiet mitbringen.

Das verändert alles.

Was du dir merken darfst

Ich fasse das mal zusammen … Als Gedanken, die mir selbst immer wieder helfen:

  1. Gegenwind ist normal. Er bedeutet nicht, dass du auf dem falschen Weg bist. Oft ist er einfach ein Zeichen dafür, dass du etwas tust, das sich von der Norm unterscheidet und das ist ja genau das Ziel.
  2. Hinterfrage die Quelle. Kommt dieser Einwand aus Erfahrung oder aus Angst? Das macht einen riesigen Unterschied darin, wie viel Gewicht du ihm gibst.
  3. Bau dir dein eigenes Netzwerk auf. Nicht weil dein altes falsch ist, sondern weil du Menschen brauchst, die deinen Weg kennen und mitgehen können.

Und dann: Mach weiter! Auch wenn's holprig ist. Auch wenn es nicht alle verstehen.

Genau deshalb gibt es die Proud Nomad Vibes Community

Ich habe diese Community nicht aufgebaut, weil ich dachte, die Welt braucht noch eine weitere Gruppe. Ich hab sie aufgebaut, weil ich selbst lange nach einem Ort gesucht habe, an dem Menschen zusammenkommen, die diesen Weg wirklich gehen wollen. Nicht zum Posen, nicht um sich gegenseitig mit Erfolgsgeschichten zu überbieten, sondern um sich ehrlich auszutauschen. Über die Höhen, aber auch über die Momente, in denen man zweifelt oder nicht weiterkommt.

In der Proud Nomad Vibes Community sind das genau die Menschen, die du findest: Leute, die sich ein ortsunabhängiges Leben aufbauen. Manche stehen ganz am Anfang, manche schon mittendrin.

Die einen fragen, die anderen teilen ihre Erfahrungen.

Und alle wissen, wie es sich anfühlt, wenn das eigene Umfeld nicht mitkommt. Du musst dort niemanden überzeugen, dass dein Weg Sinn ergibt. Du musst nicht erklären, warum du keinen „sicheren Job“ willst. Du kommst rein, und es ist einfach klar, was deine Ziele sind, weil alle denselben Antrieb kennen. Für mich ist das einer der wichtigsten Bausteine, wenn du ein freies Leben aufbauen willst: nicht nur Strategie und Wissen, sondern echte Menschen, die mitziehen.

Die Community ist genau dieser Ort.

Du willst nicht nur inspiriert sein, sondern wirklich loslegen?

Dein ortsunabhängiger Arbeitsplatz

Dann ist mein Buch „Dein ortsunabhängiger Arbeitsplatz – Wie du als digitaler Nomade durchstartest“ genau das Richtige für dich.

Ich bin seit 2014 digitale Nomadin – eine der ersten Deutschen, die diesen Weg gegangen sind – und habe in diesem Buch alles zusammengefasst, was ich in über zehn Jahren gelernt habe.

  • Wie du dich online selbstständig machst.
  • Wie du dich auf ein Leben als digitaler Nomade vorbereitest.
  • Welche Tools du brauchst, wie du SMARTe Ziele setzt und wie du motiviert bleibst, wenn niemand von außen Druck macht.

Kein theoretisches Wunschdenken, sondern ein praxisnaher Leitfaden aus echter Erfahrung.

Das Buch gibt's als Taschenbuch oder E-Book ab 9,99 € – und wenn du gleich richtig einsteigen willst, kannst du es auch im Bundle mit „Von null auf selbstständig“ und „Instagram für Selbstständige“ für 24,99 € bekommen.

Mein Fazit zum Thema Gegenwind

Ich lebe dieses Leben jetzt seit vielen Jahren. Und ich kann dir sagen: Es wird immer wieder Momente geben, in denen jemand Zweifel und Kritik äußert, negative Kommentare abgibt oder eben Gegendwind erzeugt. In Bezug auf dich, deinen Plan, deine Entscheidung.

Aber ich kann dir auch sagen, dass es sich lohnt. Denn das Leben, das du dir aufbaust, ist wirklich das, was du dir wünschst.

Das ist der Kern von Proud Nomad Vibes und der Grund, warum ich meinen Podcast gestartet habe. Um Menschen bei genau diesem Plan zu unterstützen, auch wenn es nur durch Worte sind, die im besten Fall ein bisschen Rückenwind statt Gegenwind erzeugen.

Bis zum nächsten Mal.

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Was ist eigentlich ein digitaler Nomade?

Was ist eigentlich ein digitaler Nomade?

Was ist eigentlich ein digitaler Nomade?

Was ist eigentlich ein digitaler Nomade?

Der Traum vom ortsunabhängigen Arbeiten ist überall zu sehen: digitale Nomaden mit Laptop am Strand, arbeiten aus exotischen Cafés, absolute Freiheit. Aber wie sieht die Realität wirklich aus? Ich verrate dir, was digitales Nomadentum ist, was nicht, und warum es vielleicht genau das ist, was du dir wünschst.

Barbara am Laptop in Chiang Mai

Barbara am Laptop in Chiang Mai

Meine persönliche Geschichte mit dem digitalen Nomadentum

Ich bin Barbara und ich bin seit 2014 digitale Nomadin. Das ist mittlerweile über ein Jahrzehnt und ja, ich habe verschiedenste Phasen durchlebt, die wahrscheinlich ganz anders aussehen, als das Bild, das viele von diesem Lebensstil haben.

Damals, als ich anfing, wurde ich mit großen Augen angesehen:

„Digitaler was? Nomade? Und wo sind dein Zelt und dein Kamel?“

Der Begriff war neu, unbekannt, irgendwie exotisch und gleichzeitig suspekt. Ich bin damals zufällig darüber gestolpert. Ich war mitten in den Vorbereitungen für meine Weltreise. Ich wollte mir ein Round the World Ticket „kaufen“ (bezahlt in erster Linie mit Meilen –> mehr dazu hier: Round the World Ticket fast umsonst) und um die Welt reisen. Bei meiner Recherche dazu bin ich auf die DNX, die digitale Nomadenkonferenz gestoßen, habe mir sofort ein Ticket gekauft und der Rest ist Geschichte …

Spaß bei beiseite: Ich war dann im Oktober 2014 bei der DNX und bin im November, also ca. einen Monat später auf Weltreise gegangen. Mit Laptop im Gepäck und ganz viel Bock, diesen Lebensstil auszuprobieren!

Heute ist der Begriff deutlich verbreiteter, aber es gibt immer noch jede Menge Verwirrung darüber, was digitales Nomadentum wirklich bedeutet.

Deswegen schreibe ich diesen Artikel.

Was ist ein digitaler Nomade eigentlich?

Die einfache Definition: Digitale Nomaden arbeiten ortsunabhängig mit Hilfe des Internets. Sie haben keinen festen Arbeitsplatz, keinen klassischen Chef, der ihnen ab 9 Uhr morgens die Hölle heiß macht, wenn sie nicht am Arbeitsplatz sind, und können theoretisch von überall arbeiten, wo es Internet gibt. Alles, was sie brauchen, sind ein Computer und eine (möglichst stabile) Internetverbindung.

Das Wichtigste: Es geht nicht um den Ort. Es geht um Freiheit.

Barbara mit Macbook in Nyali

Barbara mit Macbook in Nyali

Digitales Nomadentum ist nicht dasselbe wie:

  • Dauerreisen und Backpacking. Du könntest als digitaler Nomade fünf Jahre um die Welt reisen oder an einem festen Ort in einer Stadt deiner Wahl wohnen und nur gelegentlich verreisen. Beides ist möglich.
  • Reisbloggen oder Content-Erstellung über Reisen. Das kann ein digitaler Nomade tun, muss es aber nicht. Es geht nicht darum, die Reisen zu dokumentieren, sondern einfach zu arbeiten, wo man möchte.
  • Ein Luxuslebensstil ohne Regeln. Digitale Nomaden müssen genauso arbeiten wie angestellte Menschen, nur eben mit einer anderen Gestaltungsfreiheit beim Wann, Wo und Wie.

Die Fragen, die mir ständig gestellt werden

Wie verdient man als digitaler Nomade eigentlich Geld?

Das ist die Eine-Million-Dollar-Frage. Und die Antwort ist: Genauso wie jeder andere auch – nur eben online.

Es gibt nicht „die eine“ Methode. Ich selbst habe als Übersetzerin und Texterin angefangen, bin dann in den Content Creation gewechselt und verdiene mein Geld heute mit einer Kombination: mit meinen Büchern, mit meinem Mentoring-Programm, mit meinen digitalen Produkten, meiner Community und mit meinem Content. Was ich alles mache, erläutere ich hier: Wie verdiene ich eigentlich meine Brötchen?

Andere digitale Nomaden sind:

  • Freiberufler oder Agentur-Gründer (Webdesign, Copywriting, Grafik, Programmierung)
  • E-Commerce-Unternehmer mit Online-Shops
  • Affiliate-Marketer
  • Kurse- und Online-Produkt-Ersteller
  • Virtuelle Assistenten und Service-Anbieter

Oft ist die wichtigste Voraussetzung: Eine Fähigkeit, die Menschen online bereit sind zu zahlen. Und ja, das erfordert Arbeit, Aufbau und Geduld.

Manchmal ist auch Passives Einkommen eine Option. Aber das aufzubauen, kann dauern.

 

Bist du dann nur im Urlaub? Wie sieht dein Alltag aus?

Hier möchte ich mit einem großen Mythos aufräumen: Digitales Nomadentum ist NICHT andauernder Urlaub.

Ich arbeite. Jeden Tag. Von 2014 bis 2020 habe ich sechs Jahre lang während meiner Reisen gearbeitet – und das bedeutete: Während Touristen die Stadt erkundet haben, saß ich morgens im Café und habe am Computer gearbeitet. Ich hatte Video-Calls mit Kunden und Teilnehmern meiner Kurse. Ich habe an immer neuen Kursen gebastelt oder neue Bücher geschrieben.

Zwischen 2020 und 2026 hatte ich sogar eine feste Basis in Deutschland und bin nur gelegentlich gereist. War ich dann noch eine digitale Nomadin? Technisch gesehen ja, weil ich weiterhin ortsunabhängig gearbeitet habe. Aber es zeigt: Digitales Nomadentum ist flexibel. Es geht um die Möglichkeit, nicht um die Verpflichtung zu reisen. Dennoch war ich selbst in dieser Zeit meistens mindestens acht Monate im Jahr auf Reisen.

Mein typischer Arbeitstag sieht aus wie jeder andere Tag auch: Ich stehe auf, ich mache meine Morgenroutine, ich öffne meinen Laptop, ich antworte auf E-Mails, ich arbeite an meinen Projekten – Podcast, Content, Mentoring. Das kann ich von überall machen.

Der Unterschied: Ich bestimme selbst, wann ich das mache. Und wo. Und manchmal kann ich auch vor der ersten Laptop-Session des Tages einen Spaziergang am Meer machen. Das ist die Freiheit.

Barbara zum Sonnenaufgang am Strand in Koh Samui

Barbara zum Sonnenaufgang am Strand in Koh Samui

 

Ist das nicht einsam?

Ja, es kann einsam sein. Darüber habe ich hier geschrieben: Nachteile einer Langzeitreise. Den Blogpost habe ich damals am Ende meiner Weltreise geschrieben. Heute sehe ich das nicht mehr ganz so, aber damals habe ich so empfunden …

Wie dem auch sei: Wenn du zum ersten Mal als digitaler Nomade alleine in einer Stadt unterwegs bist, in der du niemanden kennst, ohne Büro, ohne tägliche Kollegen, ohne die normale soziale Struktur … Kann sich das durchaus einsam anfühlen. Manchmal habe ich das selbst erlebt.

Aber: Es gibt darauf mehrere Antworten.

Erstens: Der Großteil der digitalen Nomaden lebt nicht isoliert, sondern in Hotspots – auf Bali, in Chiang Mai oder Tarifa – wo es Hunderte andere digitale Nomaden gibt. Communities entstehen automatisch.

Zweitens: Es hängt von dir ab. Wenn dir Einsamkeit droht, musst du aktiv werden. Du kannst Coworking-Spaces besuchen, Meetups besuchen, digitalen Communities beitreten. So trainierst du auch deine Sozialkompetenz.

Drittens: Du schließt nicht automatisch Freundschaften, weil du am gleichen Ort sitzt. Und du verlierst nicht automatisch Kontakt zu deinen Freunden zu Hause, nur weil du woanders lebst. Das ist genauso wie überall sonst: du musst daran arbeiten. Lies hier mehr zu dem Thema nach: Auf Reisen Leute kennenlernen.

Viertens: Du kannst du auch ein Hobby suchen und das unterwegs ausüben. So lernst du ganz easy neue Leute kennen. Darüber habe ich auch schon geschrieben (und eine Podcast-Folge gemacht): Hobby als Türöffner.

Ich bin quasi Teil der globalen Community von digitalen Nomaden, aber dafür musste ich auch an die richtigen Orte gehen. Außerdem habe ich auch meinen Podcast und meine Online-Community aufgebaut, um einen Raum zu schaffen, in dem man sich kennenlernen, verabreden und austauschen kann.

 

Ist das nicht total teuer?

Das kommt darauf an. Digitales Nomadentum kann sehr günstig sein oder sehr teuer. Es liegt an dir.

Wenn du in Länder mit niedrigen Lebenshaltungskosten reist (Thailand, Indonesien, Kolumbien, Albanien), kannst du mit 1000 bis 1500 Euro im Monat ganz gut leben. Sehr komfortabel. Mit echtem Spaß und guter Infrastruktur.

Wenn du in Westeuropa oder großen Städten lebst, wird es teurer. Aber nicht teurer als überall sonst auch. Du zahlst für Wohnung, Essen, Internet – wie überall.

Das Wichtigste: Du kannst immer wieder neu entscheiden. Das bedeutet mehr Verantwortung, aber auch echte Kontrolle über dein Budget.

Für wen ist digitales Nomadentum die richtige Wahl?

Spoiler Alert: Nicht für jeden! Und das ist okay.

Digitales Nomadentum funktioniert für dich, wenn du:

  • eine Fähigkeit hast oder aufbauen willst, die du online anbieten kannst
  • bereit bist, Verantwortung für dein eigenes Business zu übernehmen
  • deine Motivation intrinsisch ist (kein Chef, der dich antreibt, keine Kollegen, die dich unterstützen)
  • bereit bist, unregelmäßiges Einkommen mindestens in der Anfangsphase, aber manchmal auch darüber hinaus zu ertragen
  • dich einsam fühlen kannst, ohne in ein Loch zu fallen, oder aktiv soziale Strukturen aufbaust

Digitales Nomadentum ist wahrscheinlich nichts für dich, wenn du:

  • jemanden brauchst, der dir sagt, was zu tun ist und wann
  • finanzielle Stabilität brauchst (zumindest in den ersten Monaten/Jahren)
  • lieber im selben Land/in derselben Stadt mit deinen Liebsten lebst und das nicht aufgeben möchtest
  • eine angestellte Position brauchst, um dich sicher zu fühlen

Meine eigene Reise – die ehrliche Version

Ich erzähle dir meine Geschichte nicht, um dich zu beeindrucken, sondern um zu zeigen, dass dieser Weg nicht linear sein muss. Meiner war es nicht und das ist in Ordnung.

Von 2014 bis 2020 war ich voll in die nomadische Lifestyle-Sache involviert. Ich bin gereist. Viel gereist. Ich war jedes Jahr in mindestens zehn neuen Ländern, bin auf sechs Kontinenten gereist und kaum zu bremsen. Ich habe die Freiheit geliebt.

Aber zwischen 2020 und 2026 war ich wieder in Deutschland gemeldet. Ich hatte eine feste Base, weil ich zum Beginn der Pandemie beschlossen hatte, bei meinem Vater zu sein. Und weißt du was? Das war keine „Niederlage“. Das war eine Entscheidung für das, was ich in diesem Moment brauchte. Digitales Nomadentum bedeutet eben auch: Du darfst dein Leben so ändern, dass es zu den Lebensumständen passt.

Im Laufe des Jahres 2026 habe ich dann aber einen Schlussstrich gezogen. Schon lange hatte ich gemerkt, dass mich das Leben in Deutschland einfach nur unglücklich macht. Meinen Wohnsitz habe ich also wieder abgemeldet und baue meine neue Base in Thailand auf. Natürlich werde ich trotzdem regelmäßig reisen. Es ist ein Mix aus beiden Welten.

Die Lektion: Digitales Nomadentum ist nicht „entweder-oder“. Es ist flexibel, anpassbar, lebbar.

Barbara in Kuala Lumpur

Barbara in Kuala Lumpur

Das Wichtigste: Es geht um Freiheit

Jahrelang bin ich herumgelaufen und wusste nicht, wie ich das, was ich kann und liebe, am besten nutzen kann. Ich habe gedacht, ich muss in eine Box passen, die die Gesellschaft für mich vorbereitet hat: Studium, Job, Karriere, Haus. Klassisch.

Dann habe ich zum Glück verstanden: Keiner kann mich zwingen, diesen Weg zu gehen. Es geht nicht darum, dass dein Konzept perfekt ist. Es geht darum, dass du jeden Tag aufs Neue entscheiden kannst, wie du leben möchtest.

Und genau das ist digitales Nomadentum für mich.

Wie du anfangen kannst

Falls du jetzt – genauso wie ich damals – spürst, dass das dein Weg ist …. Falls du merkst: „Ja, das könnte was für mich sein!“ … Dann habe ich ein paar konkrete nächste Schritte für dich:

Lade dir mein kostenloses StarterKit herunter: „Dein StarterKit, um ortsunabhängig zu arbeiten“. Da findest du konkrete erste Schritte, Checklisten und Klarheit darüber, ob das wirklich für dich passt.

Höre in meinen Podcast rein: „Proud Nomad Vibes“ – da spreche ich regelmäßig allein und mit anderen digitalen Nomaden über die Realität, die Herausforderungen, die Chancen. Echte Erfahrungen, keine Märchen.

Tritt meiner Community bei, wo wir uns austauschen, unterstützen, und zusammen diesen Weg gehen. Du bist nicht allein mit deinen Fragen! Hier geht's zur „Proud Nomad Community“.

Wenn du weißt, dass du das willst, aber nicht, wo du anfangen sollst, ist mein Mentoring-Programm vielleicht genau das richtige. Da begleite ich dich von A bis Z. Von der Idee bis zum laufenden Business: Mentoring.

Mein Fazit

Soll jeder digitaler Nomade werden? Nein.

Aber wenn du an einem Punkt bist, wo du denkst: „So kann ich nicht weitermachen. So will ich nicht leben. Es muss sich etwas ändern“ – dann möchte ich dir das hier sagen:

Es ist möglich.

Es wird bestimmt nicht einfach. Es geht garantiert nicht schnell und schon gar nicht von heute auf morgen. Und es erfordert eine ganze Menge Arbeit.

Aber es ist möglich.

Ich glaube an einen Satz:

„Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.“

Aber manchmal muss der Schmied erst viele, einzelne Puzzleteile in die richtige Position bringen, bevor er anfangen kann zu schmieden.

Nichtsdestotrotz: Die Mühe lohnt sich, versprochen!

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PS: Der Beitrag ist ursprünglich am 14. August 2014 entstanden, wurde aber seitdem von mir aktualisiert. Nach größeren Updates verändere ich das Veröffentlichungsdatum.

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Starter Kit Smart MockUp
Kabelrolle im Sonnenuntergang
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DIE TRIANGLE CITY CRUISE
Barbara auf den Ruinen in Palenque
LATEINAMERIKA
PALENQUE – VON WASSERFÄLLEN UND MAYARUINEN
Angkor Wat im Sonnenaufgang
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ANGKOR WAT

Tschüss Deutschland, hallo Welt! Die ersten Schritte als digitaler Nomade

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GASTBEITRAG VON MADELEINE ROTHER

Kennst du das? Fernweh im Bauch und den Kopf voller „Was wäre wenn?“. Dieser Wunsch, ortsunabhängig als digitaler Nomade arbeiten zu wollen, lässt dich einfach nicht mehr los?

Deine unzähligen schlaflosen Nächte sollen endlich der Vergangenheit angehören. Denn der Strand als dein neues Büro soll kein Traum bleiben.

Doch wie startest du am besten in die digitale Freiheit und was solltest du wissen, bevor du deine Koffer packst?

Lass uns starten – Schritt für Schritt, ehrlich, mit Herz und ziemlich viel Learnings aus der Praxis. Kein Blabla. Sondern ein Guide für alle, die losziehen wollen. Mit Laptop, Neugier und einer großen Portion Mut.

Barbara arbeitet im The Cloud

Es beginnt im Kopf: Warum Mut wichtiger ist als dein Laptop

Ein positives Mindset ist wirklich das A und O. Und ich spreche aus Erfahrung. Unsere Entscheidungen haben so viel mit unserem Denken zu tun. Ich weiß auch, wie schwierig es sein kann, den ersten Schritt zu machen. Selbst, wenn der Traum noch so groß ist und man alles dafür tun würde, damit er in Erfüllung geht. Doch es lohnt sich!

Was wäre, wenn du deine Pläne immer weiter vor dir herschiebst? Dieses ständige „Ach, darum kümmere ich mich morgen!“ ist unendlich und bleiben wir mal ehrlich: Es gibt kein „morgen“. Wenn wir immer alles aufschieben, weil wir Angst vor Veränderungen haben, dann werden wir nie erfahren, wie es sein kann, einfach mal mutig zu sein.

Auch, wenn es kein Zuckerschlecken wird und auch, wenn es weh tut. Am Ende ist es die Erfahrung, die wir durch unseren Mut sammeln durften, und das ist doch auch so viel wert und unbezahlbar. Und das kann uns keiner mehr nehmen!

Also, bevor du überhaupt den ersten Flug buchst, solltest du dir bewusst machen: Das Leben als digitaler Nomade ist nicht einfach nur ein verlängerter Urlaub. Es ist eine bewusste Entscheidung für Freiheit und Selbstbestimmung – aber auch für jede Menge Verantwortung und Flexibilität. Du wirst dich immer wieder auf Neues einstellen müssen, mal klappt das WLAN nicht, mal schleicht sich Heimweh oder Müdigkeit ein. All das gehört dazu und ist vollkommen normal.

Was dich stark macht, ist dein eigener Antrieb, dein Warum. Warum willst du dieses Leben? Geht es dir um Freiheit? Neue Kulturen? Oder einfach mehr Zeit für dich und deine Liebsten? Halte dir dein Warum immer wieder vor Augen – es wird dein Anker sein, wenn es mal stürmisch wird.

Mini-Übung für dich: Schreib dir 3 Gründe auf, warum du dieses Leben willst. Und 3 Dinge, die du trotz Angst tun wirst. Nicht morgen. Jetzt.

 

Was du noch in Deutschland regeln solltest vor deinem Start als digitaler Nomade

Okay, du bist ready. Du möchtest remote arbeiten und vielleicht länger unterwegs sein.

Doch bevor du dich in den Flieger setzt, gibt es noch ein paar Dinge, die du regeln solltest.

Die richtige Planung ist die halbe Miete, damit du später entspannt starten kannst. Der Traum kann ohne Vorbereitung sonst sehr schnell in Stress ausarten. Egal, ob du dich gerade erst informierst oder schon den ersten Flug gebucht hast – es gibt ein paar Basics, die du vorher checken solltest.

 

Abmeldung oder nicht?

Wenn du länger als 6 Monate weg willst, ist die Abmeldung beim Einwohnermeldeamt meist sinnvoll – aber check vorher deinen Steuerstatus (Stichwort: Wohnsitz + Besteuerung). Wichtig: Meldest du dich in Deutschland ab, musst du dich in einem anderen Land offiziell anmelden, sonst giltst du als „staatenlos“ – und das kann rechtliche und steuerliche Probleme nach sich ziehen.

 

Steuern & Selbstständigkeit

Du willst als Freelancer starten und hast dich gegen eine Abmeldung in Deutschland entschieden? Dann brauchst du hier ein angemeldetes Gewerbe oder eine freiberufliche Tätigkeit. Hol dir unbedingt Beratung, am besten bei einer Steuerberatung, die sich mit digitalen Nomaden auskennt. So vermeidest du böse Überraschungen und kannst dich auf das Wesentliche konzentrieren – dein ortsunabhängiges Arbeiten.

 

Post & Adresse

Digitale Postdienste wie Caya oder ein Treuhandservice (z. B. Dropscan + Familie/Freunde) helfen dir, deine Post digital zu managen.

 

Bank & Finanzen

Mobile Banken wie Wise, N26 oder Revolut sind Gold wert fürs Reisen. Und für das Business: Ein extra Geschäftskonto ist Pflicht. Damit du den Überblick nicht verlierst, hat Barbara in einem seperaten Blogpost die 5 besten Kreditkarten für Reisende mit ihren Vor- und Nachteilen zusammengefasst.

  • Reisevorbereitungen: Gültiger Reisepass, Visa-Anforderungen für dein Ziel, Impfungen
  • Versicherungen: Auslandskrankenversicherung, Reiseversicherung und ggf. Geräteversicherung für deinen Laptop
  • Finanzen: Budget planen, internationales Konto eröffnen, steuerliche Fragen klären

Tipp: Mach dir wirklich einen realistischen Budgetplan. Es bringt nichts, wenn du zu sparsam denkst. Das kann schnell nach hinten losgehen. Also, plane großzügig und überlege, wie du zukünftig dein Einkommen generieren möchtest. Dazu liest du auch etwas Interessantes weiter unten im Blogpost.

  • Technik: Laptop, Powerbank, Adapter für Steckdosen, mobiles WLAN oder SIM-Karte
  • Arbeitsplatz: Welche Tools brauchst du? VPN, Cloud-Dienste, Zeiterfassung

Gleichzeitig solltest du dir auch Gedanken machen, wie du deinen Alltag strukturieren möchtest. Gerade als digitaler Nomade ist es wichtig, feste Zeiten für Arbeit und Freizeit einzuplanen. Denn sonst verschmelzen Arbeit und Urlaub schnell und du wirst auf Dauer nicht glücklich.

Um den Überblick über deine ganzen To-Dos zu behalten, kannst du dir eine simple Liste zum Abhaken machen. Danach fühlt es sich viel leichter an.

 

Krankenversicherung

Private Auslandskrankenversicherung ist oft günstiger und flexibler. Schau dir Anbieter wie SafetyWing, Young Travellers oder HanseMerkur an. Für digitale Nomaden gibt's mittlerweile solide Pakete.

 

Pro Tip: Krankenversicherung

Das Thema Krankenversicherung auf Reisen ist für viele ein besonders stressiger Punkt. Außerhalb Europas kannst du mit deiner deutschen Krankenversicherung recht wenig bis gar nichts anfangen. Eine Auslandskrankenversicherung in Deutschland abzuschließen, geht auf Dauer ganz schön ins Geld. Daher empfehle ich dir eine Versicherung wie die von SafetyWing.

Du kannst sie dir hier anschauen: SafetyWing Versicherung*.

Sie ist von digitalen Nomaden für digitale Nomaden geschaffen worden und damit genau auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten. Die Versicherung kannst du jederzeit – auch wenn du schon unterwegs bist – abschließen und sie gibt dir weltweiten Schutz bzw. deckt dich in 185 Ländern ab. Du musst keine Erklärung abgeben, wann du wohin reist und du kannst ganz flexibel pausieren oder die Versicherung wieder aufnehmen. So bist du im Notfall abgesichert!

Dein erster Stopp: Wie du das richtige Land für den Einstieg findest

Nicht jedes Land ist gleich nomadenfreundlich. Für deinen Start solltest du dir bewusst ein Setup wählen, das dich unterstützt, nicht stresst. Diese Fragen helfen dir bei der Auswahl:

  • Internet: Gibt's stabiles, schnelles Wi-Fi (nicht nur im Airbnb)? Lese hier Barbara's Tipps, wenn es um mobiles Internet für unterwegs geht.
  • Lebenshaltungskosten: Wie teuer sind Essen, Unterkunft, Transport?
  • Visa: Brauchst du ein Visum? Gibt's spezielle Visa für digitale Nomaden?
  • Sicherheit: Wie ist das Sicherheitsgefühl vor Ort?
  • Community: Gibt es Co-Working-Spaces, Meetups, Nomaden-Hubs?

Es gibt „anfängerfreundliche“ Einsteigerländer, die den Start ins digitale Nomadenleben erleichtern. Dazu gehören:

Portugal (Lissabon, Madeira)

Mexiko (z. B. Playa del Carmen, Mexiko-Stadt)

Thailand (Chiang Mai, Bangkok, Koh Phangan, Koh Lanta)

Spanien (Gran Canaria, Valencia)

Georgien (Tbilisi)

Barbara hat zum Beispiel zu ihrem Lieblingsland Thailand einen sehr informativen Blogpost mit Tipps für digitale Nomaden geschrieben. Hier kommst du zum Beitrag: Thailand als digitaler Nomade

Barbara in Koh Samui

Barbara in Koh Samui

 

Arbeiten von überall? Ja, aber nicht irgendwie

„Ich will ortsunabhängig arbeiten“ ist ein schöner Wunsch. Aber hast du dich schon mal gefragt, wie und wo genau du Geld verdienen möchtest?

Dein Laptop ist dein Büro, dein Werkzeug und dein Zugang zur Welt. Ein guter Arbeitsplatz unterwegs ist essenziell für produktives Arbeiten. Manchmal findest du coole Co-Working-Spaces, an anderen Tagen reicht auch ein Café mit stabilem WLAN und einem gemütlichen Platz.

Wichtig ist, dass du dir bewusst Zeit für konzentriertes Arbeiten schaffst und dich nicht von der Umgebung zu sehr ablenken lässt. Investiere in gute Kopfhörer, sorge für eine ordentliche Internetverbindung und finde deine perfekte Balance zwischen Arbeit und Entspannung.

Und wahrscheinlich noch interessanter ist die Frage nach dem „Wie“.

Hier ein paar realistische Modelle, mit denen viele in ihr ortsunabhängiges Leben starten:

  • Freelancing (Texte, Design, VA, Programmieren – schau mal im passenden Blogpost dazu vorbei. Da lernst du die verschiedenen Wege kennen, als Freiberufler von unterwegs zu arbeiten: Online Geld verdienen)
  • Content Creation (YouTube, Insta, Blog)
  • Coaching, Kurse, Beratung (online verkaufen, Skills teilen)
  • E-Commerce (Dropshipping, Etsy, eigene Produkte)
  • Passives Einkommen (Affiliate, digitale Produkte – im Beitrag zum Thema Passives Einkommen gibt Barbara viele interessante Tipps, wie man auf einfache Weise Geld online verdienen kann)

Bevor du an passives Einkommen oder digitalen Reichtum denkst – sorge erst mal für konstanten, planbaren Cashflow. Positioniere dich klar, baue ein gutes Angebot und lerne: Verkaufen ist kein Teufelszeug, sondern Selbstermächtigung.

Hierzu hat Barbara den Blogpost In drei Schritten zum digitalen Nomaden geschrieben, in dem es unter anderem um die finanzielle Unabhängigkeit geht.

 

Routine on the road: So findest du deinen Arbeitsrhythmus zwischen Palmen & Pizza

Remote arbeiten klingt nach Kokosnüssen und Sonnenuntergang, aber ehrlich? Ohne Struktur verlierst du dich schnell in Zeitverschiebung, Ablenkung und Wi-Fi-Hustle.

Das Leben als digitaler Nomade bringt unglaublich viel Freiheit, aber auch die Gefahr, Arbeit und Freizeit verschwimmen zu lassen. Gönn dir deshalb regelmäßig Pausen, bewege dich viel an der frischen Luft und nimm dir bewusst Offline-Zeiten.

Der Austausch mit anderen Nomaden oder Einheimischen hilft dir, nicht in Isolation zu geraten. Und vergiss nicht: Deine mentale Gesundheit ist dein wertvollstes Gut – nur wenn du dich wohlfühlst, kannst du dein Leben in vollen Zügen genießen und gleichzeitig erfolgreich arbeiten.

Was hilft?

  • Morgenroutine: Starte in den Tag mit z. B. einer Yogaeinheit und einem leckeren Kaffee, Kakao oder auf was du Lust hast. (Lese hierzu gerne den Beitrag von Barbara, in dem sie wertvolle Tipps für einen erfolgreichen Start in den Tag teilt.)
  • Rituale: Fester Start- und Endpunkt für deinen Arbeitstag
  • Deep-Work-Sessions: Fokuszeiten, idealerweise am Morgen
  • Zeitzonen-Management: Nutze Tools wie WorldTimeBuddy für internationale Calls
  • Co-Working oder Cafés: Raus aus dem Bett, rein in den Workflow
  • Offline-Zeiten: Dein Gehirn braucht Pausen, sonst brennst du aus – auch am Strand

Kleiner Reminder: Du bist kein Hamster auf Weltreise. Finde deinen Rhythmus und integriere das, womit du dich am wohlsten fühlst. Hör gerne auch in die passende Podcastfolge von Proud Nomad Vibes by Barbaralicious rein, in der es um Routinen für mehr Freiheit geht.

 

Community statt allein reisen: Warum Austausch Gold wert ist

Allein reisen? Muss nicht sein. Das Nomadenleben ist kein Einsamkeits-Abenteuer. In vielen Städten gibt es tolle Communitys, Meetups und Events, bei denen du andere digitale Nomaden triffst. Der Austausch ist Gold wert, denn hier findest du nicht nur Inspiration, sondern auch Unterstützung und Freundschaften fürs Leben.

Vergiss dabei nicht: Jeder geht seinen eigenen Weg. Vergleiche dich nicht zu sehr, sondern finde deine persönliche Balance und deinen Stil.

Wenn du dich mit Gleichgesinnten verbindest, wirst du sehen, dass so viel mehr möglich ist.

 

Die Schattenseiten – und wie du damit umgehst

Jetzt mal ehrlich: Das digitale Nomadenleben ist kein Dauerurlaub. Und manchmal ist es verdammt hart und voller Herausforderungen.

Du wirst Tage haben, da fühlst du dich einsam, obwohl du unter Menschen bist. Oder das Wi-Fi funktioniert nicht und deine Deadline rückt näher. Auf deinem Konto herrscht Ebbe und der nächste Auftrag ist noch offen. Und irgendwie fühlt sich jede neue Stadt fremd an.

Aber: Das ist okay. Es gehört dazu. Du darfst strugglen – und trotzdem weitermachen.

Lesetipp: Zu den Vor- und Nachteilen des digitalen Nomadentums hat Barbara einen ausführlichen Blogpost geschrieben.

 

Mentoring: Dein Weg, als digitaler Nomade ortsunabhängig zu arbeiten

Der Einstieg ins digitale Nomadenleben kann überwältigend sein – vor allem, wenn man nicht weiß, wo man anfangen soll. Barbara unterstützt dich in ihrem Mentoring-Programm, innerhalb von 3 Monaten ortsunabhängig zu arbeiten und die ersten Schritte als digitaler Nomade sicher zu gehen.

Barbara teilt ihre Erfahrung als digitale Nomadin. Praxisnah, ehrlich und motivierend. Mit ihrem Mentoring kannst du lernen, wie du selbstbestimmt und flexibel arbeitest, während du gleichzeitig die Freiheiten eines Lebens als digitaler Nomade genießt.

Neugierig geworden? Buche hier einen unverbindlichen Kennenlern-Call und starte deine Reise zu einem ortsunabhängigen, selbstbestimmten Leben.

 

 Fazit: Du musst nicht alles wissen – du musst nur anfangen

„Wie werde ich digitaler Nomade?“ – Die Antwort ist keine One-size-fits-all. Aber du musst nicht perfekt vorbereitet sein. Nur ehrlich mit dir selbst. Bereit für ein bisschen Chaos. Offen für alles, was kommt. Und immer mit deinem Warum im Herzen.

Timur von unterwegsundzuhause.de

Über die Gastautorin / Co-Autorin

Hi, mein Name ist Madeleine und ich freue mich, hier auf Barbaras Blog als Co-Autorin über digitales Nomadentum zu schreiben. Zusammen mit meinem Ehemann und meiner kleinen Tochter lebe ich im schönen Norden Bayerns und baue derzeit mein Copywriting-Business auf. Mein großer Traum ist es, meiner Tochter eines Tages so viel von dieser wundervollen Welt zu zeigen, wie es geht. Ich hoffe, meine Gedanken rund um das Thema können dich dazu inspirieren, den Schritt in die digitale Freiheit zu wagen.

Hier bekommst du einen kleinen Einblick in mein Leben als Copywriterin: www.instagram.com/morethanwords_copywriting

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Starter Kit Smart MockUp
Die ultimative Packliste für digitale Nomaden

Die ultimative Packliste für digitale Nomaden

Die ultimative Packliste für digitale Nomaden

Die ultimative Packliste für digitale Nomaden

GASTBEITRAG VON MADELEINE ROTHER

Da sitzt du also. Mit Fernweh im Herzen, dem Laptop auf dem Schoß und der großen Frage: Was zur Hölle packe ich ein, wenn ich mein altes Leben gegen das große Abenteuer als digitaler Nomade tausche?

Ob du gerade deine Wohnung auflöst, dein One-Way-Ticket gebucht hast oder von deinem neuen Büro unter Palmen träumst – dieser Artikel ist für dich. Ich zeige dir, was du wirklich brauchst, was du getrost daheim lassen kannst und wie du deinen Alltag auf Reisen mit Stil und Struktur meisterst.

Von der richtigen Packliste für digitale Nomaden bis hin zu unverzichbaren Ausrüstungen – hier findest du alles, was du für dein digitales Abenteuer brauchst.

Barbara mit Osprey Arcane Tote Pack

Handgepäck oder Koffer?

Was ist denn nun das richtige Gepäckstück für digitale Nomaden?

Wer als digitaler Nomade unterwegs ist, lernt schnell: Weniger ist mehr. Die Wahl des richtigen Gepäckstücks ist dabei essenziell. Solltest du mit einem Handgepäck-Rucksack reisen oder doch lieber mit einem Koffer auf Rollen?

Rucksack – die erste Wahl für Minimalisten:

  • Flexibel, handlich und perfekt für Backpacking-Reisen
  • Ideal für unebene Straßen, Strand oder Dschungel
  • Modelle mit Laptopfach und wasserabweisendem Material sind Pflicht

Koffer – für den strukturierten Nomaden:

  • Besser geeignet für Städtereisen und feste Homebases
  • Übersichtlicher und schneller zu packen
  • Stabiler Schutz für technische Ausrüstung

Kleiner Tipp: Viele digitale Nomaden schwören auf sogenannte „Hybridlösungen“, also Rucksäcke mit Rollen oder modulare Taschen mit abnehmbaren Daypacks. Egal wofür du dich entscheidest: Achte auf Größe (max. 40 Liter für Handgepäck) und Gewicht. Barbara hat verschiedene Rucksäcke und Koffer, auch Hybride, von Osprey, die sie hier vorstellt: Osprey-Rucksäcke und -Koffer im Vergleich.

Osprey Koffer

Osprey Koffer

 

Minimalismus is Key

Einer der größten Fehler bei der ersten Reise als digitaler Nomade? Zu viel einpacken. Du wirst merken: Viele Dinge schleppst du nur mit dir rum – und benutzt sie nie. Stattdessen solltest du dich fragen: Was brauche ich, um effizient zu arbeiten und mich wohlzufühlen?

Also, bevor du jetzt panisch anfängst, dein ganzes Leben in Ziplock-Beuteln zu organisieren – atme tief durch. Ich zeige dir, was du wirklich brauchst und was du mit gutem Gewissen zu Hause lassen kannst.

Denn: Die ultimative Packliste für digitale Nomaden ist keine meterlange Excel-Tabelle, sondern eine Frage von Fokus, Funktionalität und Freiheit.

Must-haves auf jeder digitalen Nomaden-Packliste:

  • Laptop & Zubehör: Leicht, leistungsstark, mit langer Akkulaufzeit
  • Smartphone & Powerbank: Kommunizieren, navigieren, recherchieren
  • Noise-Cancelling-Kopfhörer: Konzentration & Fokus – egal wo
  • Universal-Reiseadapter: Weltweit verbunden
  • Externe SSD & Cloud-Zugang: Backup ist alles
  • SIM-Karten oder eSIM-Pläne: Für mobile Daten weltweit (pssst: Schau mal HIER rein, da erfährst du noch mehr über das Thema SIM-Karten)
  • Technik-Organizer: Kein Kabelsalat mehr

 

Gedanken zum Thema Besitz

Die meisten von uns kommen aus einer Welt, in der mehr gleich besser ist. Aber unterwegs als digitaler Nomade lernt man schnell: Je mehr du besitzt, desto mehr besitzt es dich. Minimalismus heißt nicht, auf alles zu verzichten, sondern sich für das Richtige zu entscheiden.

Pack nicht „für den Notfall“ – pack für deinen Alltag.

Pack nicht für Versionen von dir, die du irgendwann sein könntest, sondern für die Person, die du jetzt gerade bist.

Frage dich bei jedem Teil:

  • Nutze ich das wirklich?
  • Passt es zu mehreren Outfits oder Funktionen?
  • Würde ich es auf der Reise vermissen?

Wenn du dreimal zögerst – raus damit! Denn am Ende ist die wichtigste Erkenntnis: Du brauchst viel weniger, als du denkst. Aber genau das Richtige.

Ein kleiner Realitätscheck: Du brauchst keine fünf Paar Schuhe. Nicht zehn Hosen. Auch keine „für den Fall der Fälle“-Jacke, die du seit 2012 nicht mehr getragen hast. Denn: Wer das Leben als digital Nomad liebt, lernt schnell, dass weniger wirklich mehr ist.

 

Deine Reise-Capsule-Wardrobe

Kleidung macht einen großen Teil des Gepäcks aus. Aber das muss nicht sein. Mit der richtigen Capsule Wardrobe – also einer kleinen, perfekt kombinierbaren Garderobe – bist du auf jedes Wetter vorbereitet und siehst immer gut aus.
Aber was genau ist denn jetzt eine Capsule Wardrobe?
Stell dir vor, du hast 10-15 Teile, die ALLE miteinander kombinierbar sind. Die zu dir passen, in jeden Rucksack wandern können und dich morgens nicht mit der „Was zieh ich an?!“-Frage stressen.

Das bedeutet:

  • Neutrale Farben (Beige, Weiß, Schwarz, Navy, Grau – klingt langweilig, sieht aber ultra chic aus)
  • Basics mit dem gewissen Extra
  • Stoffe, die schnell trocknen und nicht knittern
  • Ein paar Highlights, die dich happy machen

 

Beispielhafte Capsule Wardrobe für digitale Nomaden:

  • 5-7 T-Shirts (atmungsaktiv, schnelltrocknend)
  • 2-3 Langarmshirts oder Hemden
  • 1-2 Hosen (z. B. Jeans & leichte Stoffhose)
  • 1 kurze Hose oder Rock
  • 1 Fleece oder Hoodie
  • 1 Regenjacke oder Windbreaker
  • 1 Paar bequeme Sneakers
  • 1 Paar Sandalen oder Flip-Flops
  • 1 Paar Badesachen
  • 7 Paar Unterwäsche & Socken
  • 1 Mikrofaser-Handtuch (klein, aber saugstark)

Übrigens: Kleidung aus Merinowolle ist geruchsresistent, temperaturregulierend und ideal für Vielreisende.

Du bist nicht auf Weltreise, um jeden Tag ein neues Outfit zu tragen. Du bist unterwegs, um zu leben, zu arbeiten und die Welt zu entdecken.
Und dafür brauchst du Kleidung, die dich nicht einschränkt, sondern begleitet.

 

Gesundheit und Wellness für unterwegs

Mal ehrlich: Das Leben als digitaler Nomade klingt in der Theorie nach Yoga bei Sonnenaufgang, Acai-Bowls zum Frühstück und Arbeiten mit Meeresrauschen im Hintergrund.
In der Realität? Hast du vielleicht Jetlag und einen verspannten Nacken vom Coworking-Stuhl. Deshalb ist Selfcare to go ein echter Gamechanger. Hier kommen die unverzichtbaren Dinge zum Einpacken, die dich auf Reisen gesund, fit und happy halten.

Deine mobile Wellness-Ausrüstung:

 

Mini-Reiseapotheke

  • Schmerzmittel (Ibuprofen, Paracetamol)
  • Pflaster (Blasen an Tag 3 sind real)
  • Mückenschutz & After-Bite (in tropischen Ländern: Pflicht!)
  • Durchfalltabletten & Elektrolyte
  • Nasenspray (für trockene Flugzeugluft & Klimaanlagen)
  • ggf. Medikamente, die du regelmäßig brauchst – inkl. Rezeptkopie!

 

Pflege, aber smart

  • Feste Shampoos & Seifen (halten ewig & sind flugzeugfreundlich)
  • Mini-Nagelschere, Zahnbürste, Zahnseide
  • Sonnencreme mit hohem LSF (jeden Tag – egal wo du bist)
  • Feuchtigkeitspflege für Haut & Lippen (besonders im Flugzeug!)
  • Menstruationsprodukte

 

Kleine Tools, große Wirkung

  • Travel-Yogamatte oder faltbare Fitnessmatte
  • Massageball oder Faszienrolle (es gibt Mini-Versionen!)
  • Widerstandsbänder für ein kurzes Workout zwischendurch
  • Magnesium oder Nahrungsergänzung (je nach Bedarf)

Mental Wellness – für dein inneres Gleichgewicht

Du reist nicht nur physisch – du nimmst dich auch innerlich mit. Daher ist deine sogenannte Psychohygiene immens wichtig.

Das Leben als digitaler Nomad kann einsam, chaotisch oder überwältigend werden. Und genau deshalb ist mentale Selfcare genauso wichtig wie deine externe Festplatte.

 

Tools für die Seele:

  • Journaling-Notizbuch* (am besten klein & schön – du wirst es benutzen!)
  • Meditations-Apps (z. B. Insight Timer, Headspace, Calm)
  • Noise-Cancelling-Kopfhörer
  • Spotify-Playlisten für Fokus, Entspannung & Motivation
  • Podcasts oder Hörbücher für deinen Mindset-Booster

 

Und ganz wichtig:

  • Routine. Auch wenn sie minimal ist – sie gibt dir Halt, z. B. Morgenstretch, 10 Minuten Schreiben, Tee trinken, Musik hören.
  • Check-ins mit dir selbst. Wie geht’s mir gerade – körperlich & mental?
  • Pausen machen. (Kein Ort der Welt ist so schön, wenn du ausgebrannt bist.)

Tipp: Erstelle ein Selfcare-Kit für deinen Rucksack

 

So was wie ein „Mini-Ich-pass-auf-mich-auf-Set“ kann z. B. enthalten:

  • Mini-Fläschchen mit ätherischem Öl (Lavendel = Chill, Pfefferminz = Focus)
  • ein Lieblingssnack für Notfälle (Nüsse, Proteinriegel, dunkle Schoki)
  • Ohrstöpsel + Schlafmaske
  • kleines Fotoalbum oder ein Zettel mit Lieblingszitaten

 

Die größte Freiheit bringt dir nichts, wenn du dich nicht wohlfühlst in deinem Körper und deinem Kopf.

Die große Magie beim Reisen als digitaler Nomade passiert dann, wenn du nicht nur funktionierst, sondern lebst – mit voller Energie, Freude und Balance.

 

Wichtige Reiseunterlagen & Dokumente

Willkommen in der Realität des digitalen Nomadentums:

Du sitzt im Café mit Blick aufs Meer, bereit, die Welt zu erobern – aber Moment … wo ist dein Reisepass? Und war das Visum für Thailand nicht längst abgelaufen? Und hattest du nicht irgendwo… eine Rechnung, einen Vertrag, deinen Impfnachweis…?

Das Leben als digitaler Nomade ist wundervoll – aber auch voll mit kleinen, wichtigen Details, die du am besten gut organisiert und jederzeit griffbereit hast. Deshalb kommt hier dein Guide für alles, was ins digitale Nomaden-Büro gehört.

 

Die Basics

Unverzichtbare Dinge zum Einpacken (physisch):

  • Reisepass (Gültigkeit mind. 6 Monate bei Einreise!)
  • ggf. zweiter Reisepass (wenn du viel unterwegs bist – lohnt sich!)
  • Personalausweis
  • Internationaler Führerschein
  • Impfpass (gelb, analog – viele Länder verlangen ihn bei Einreise)
  • Kreditkarte(n) + Backup-Karte
  • Debitkarte (z. B. Wise, Revolut – top für gebührenfreies Abheben)
  • Reiseversicherungsnachweis (als Ausdruck & digital)

Tipp: Bewahre alle wichtigen Originale in einer wasserdichten Zip-Tasche oder Dokumentenmappe auf – und die Scans in der Cloud.

 

Digital speichern (z. B. in Google Drive, Dropbox etc.)

  • Scans von Pass, Ausweis, Führerschein, Visum
  • Versicherungspolice & Notfallnummern
  • Impf- und Gesundheitsdokumente
  • Verträge, Steuernummern, Geschäftsunterlagen
  • Flugtickets & Buchungsbestätigungen (zur Sicherheit offline speichern!)
  • Backup deiner wichtigsten Notizen, Passwörter (z. B. in 1Password oder Bitwarden)

 

Finanzen & Versicherungen

Als digitaler Nomade brauchst du eine gute Mischung aus Flexibilität & Absicherung:

  • Reisekrankenversicherung (langfristig & weltweit gültig, z. B. SafetyWing*, CareMed, HanseMerkur)
  • Kreditkarte mit Reise-Vorteilen (Miles & More, DKB, N26 You)
  • Konten mit günstigen Währungsumrechnungen (Revolut, Wise)
  • Absicherung bei Diebstahl / Technikverlust (oft über extra Elektronikversicherungen)

Denn du willst unterwegs als digitaler Nomade nicht nur überleben, sondern richtig leben – ohne Angst vor unerwarteten Kosten oder Papierkram, der dir auf Bali den Vibe killt.

 

Technik & Software

Dein mobiles Büro braucht nicht viel, aber das Richtige:

Hardware

  • Leichter Laptop
  • Laptopständer oder Klappständer (für ergonomisches Arbeiten)
  • Externe Maus & Tastatur
  • Noise-Cancelling-Kopfhörer
  • Steckdosenadapter

Software & Tools

  • VPN (z. B. NordVPN*, Surfshark – für Sicherheit & Zugriff auf DE-Content)
  • Zeiterfassungstools (Toggl, Clockify)
  • Cloudspeicher (Google Drive, Dropbox, iCloud)
  • Kommunikation (Slack, Zoom, Google Meet)
  • Projektmanagement (Notion, Trello, Asana)
  • Rechnungsstellung & Buchhaltung (z. B. Lexoffice*, SevDesk, Bonsai)

 

Struktur & Workflow

Das schönste Office bringt nichts, wenn du in Flip-Flops auf den Malediven hockst, aber keine Ahnung hast, was du tun sollst.

Deshalb:

  • Lege feste Arbeitszeiten fest (ja, auch am Strand)
  • Plane deine Woche grob vor – z. B. mit einem 3-Tage-Fokus, 2-Tage-Light-Work-System
  • Nutze Tools wie Notion oder Todoist für Klarheit
  • Check deine To-Dos offline vor Abflug

Pro-Tipp für Nomaden-Nerds

Erstelle dir einen “Ready to Go“-Ordner auf deinem Laptop oder eine Trello-Liste:

  • aktuelle Buchungen
  • Kopien deiner wichtigsten Dokumente
  • “Was tun bei…”-Liste für Notfälle (z. B. SIM-Karte gesperrt, Pass verloren, Laptop geklaut)

Denn du weißt ja: Freiheit ist kein Zufall – sie ist das Ergebnis von smarter Vorbereitung.

Und wer sein Büro im Rucksack trägt, sollte wissen, wo die Ordner liegen.

 

Die richtige Work-Life-Balance

Okay, let’s be real:

Instagram zeigt dir die schönsten Strände, Sonnenuntergänge und fancy Coworking Spaces. Aber was du dazwischen nicht siehst? Den Moment, in dem du in deinem Airbnb sitzt, umgeben von Wäsche, 18 offenen Tabs und einer To-do-Liste, die so lang ist wie dein Flugticket.

Work-Life-Balance ist nicht automatisch gegeben, nur weil du ortsunabhängig arbeitest.

Im Gegenteil: Wenn Arbeit und Freizeit keinen festen Ort mehr haben, verschwimmen sie schneller, als dir lieb ist.

 

Willkommen in der „Always-On“-Falle

Als digitaler Nomade bist du dein eigener Chef, dein eigener IT-Support, Reiseplaner, Kundenmanager, Buchhalter und Kaffeeholer.

Du entscheidest, wann du arbeitest – aber genau das kann tricky werden. Denn:

  • Du arbeitest zu viel, weil „ich bin ja eh gerade online“
  • Du arbeitest zu wenig, weil „ich bin ja gerade am Reisen“
  • Du fühlst dich schlecht, wenn du mal Pause machst
  • Oder du vergisst komplett, warum du überhaupt diesen Lifestyle gewählt hast

Spoiler: Das ist ganz normal. Aber es muss nicht so bleiben.

 

So findest du Balance – auch ohne 9-to-5

1. Strukturen schaffen = Freiheit spüren

Freiheit braucht Struktur. Klingt paradox, ist aber so.

Erstelle dir z. B. eine einfache Wochenstruktur:

  • Montag bis Mittwoch = Deep Work, Fokus, Kundenprojekte
  • Donnerstag = Calls, Admin-Zeug, Marketing
  • Freitag = Easy Tasks + Planung
  • Wochenende = offline, reisen, erkunden, genießen

Und dann: Halte dich (meistens) dran.

 

2. Rituale etablieren – auch unterwegs

  • Morgenroutine (Stretching, Kaffee, Journal – was dir gut tut)
  • Fester Arbeitsbeginn (z. B. 9:30 Uhr – egal ob in Mexiko oder Portugal)
  • Feierabend-Ritual (z. B. Sonnenuntergang, Spaziergang, lesen)

Diese kleinen Rituale geben dir Halt, auch wenn sich alles drumherum ständig verändert.

 

3. Ohne klare Grenzen geht's nicht

  • Kommuniziere deine Arbeitszeiten klar – mit Kunden, Kollegen und sogar dir selbst
  • Sag Nein zu Calls um 3 Uhr nachts (auch wenn du „nur“ auf Bali bist)
  • Erlaube dir freie Tage – auch wenn du die nur in Coworking-Spaces verbringst

 

4. Mach's nicht allein

Der Weg als digitaler Nomade kann einsam sein – muss er aber nicht.

Such dir Gleichgesinnte über:

  • Coworking Spaces
  • lokale Nomad Meetups
  • Facebook-Gruppen / Discords / Slack-Communities
  • Retreats oder Workation-Angebote

Gemeinschaft gibt Halt – und oft auch bessere Ideen.

 

5. Reise langsam

Der größte Fehler, den viele neue digitale Nomaden machen:

Alle 3 Tage woanders sein. Klingt aufregend – ist aber mega anstrengend.

Slow Travel = mehr Fokus, weniger Stress, tiefere Erlebnisse.

Lieber 1 Monat in Lissabon als 7 Städte in 14 Tagen – dein Nervensystem wird’s dir danken.

 

Balance heißt nicht 50/50

Manchmal wirst du mehr arbeiten, manchmal mehr leben.

Mal wirst du 12 Stunden durcharbeiten, mal 3 Tage offline sein.

Das ist okay – solange DU entscheidest.

Die wahre Freiheit als digitaler Nomade beginnt da, wo du Verantwortung übernimmst – für deinen Lifestyle, deine Energie und dein Business.

 

Fazit

Weißt du, was das Schönste am Leben als digitaler Nomade ist?

Es ist nicht nur die Freiheit, von überall aus zu arbeiten.

Nicht nur der Sonnenuntergang auf Bali, der Café con leche in Barcelona oder der Coworking-Space mit Dschungelblick in Chiang Mai.

Es ist dieses ganz bestimmte Gefühl: „Ich brauche nicht viel – und trotzdem habe ich alles, was ich will.“

Timur von unterwegsundzuhause.de

Über die Gastautorin / Co-Autorin

Hi, mein Name ist Madeleine und ich freue mich, hier auf Barbaras Blog als Co-Autorin über digitales Nomadentum zu schreiben. Zusammen mit meinem Ehemann und meiner kleinen Tochter lebe ich im schönen Norden Bayerns und baue derzeit mein Copywriting-Business auf. Mein großer Traum ist es, meiner Tochter eines Tages so viel von dieser wundervollen Welt zu zeigen, wie es geht. Ich hoffe, meine Gedanken rund um das Thema können dich dazu inspirieren, den Schritt in die digitale Freiheit zu wagen.

Hier bekommst du einen kleinen Einblick in mein Leben als Copywriterin: www.instagram.com/morethanwords_copywriting

Hobby als Türöffner: Als digital nomad easy Anschluss finden

Hobby als Türöffner: Als digital nomad easy Anschluss finden

Hobby als Türöffner: Als digital nomad easy Anschluss finden

Wenn du mir schon länger folgst – sei es auf Instagram oder hier im Blog – weißt du: Ich liebe es, Menschen auf ihrem Weg in ein freies, ortsunabhängiges Leben zu begleiten. Genau darum geht es auch in meinem Podcast Proud Nomad Vibes by Barbaralicious. In jeder Folge spreche ich über Themen, die für digitale Nomaden, angehende Online-Unternehmer und Freiheitsliebende relevant sind – mal solo, mal im Gespräch mit inspirierenden Gästen.

Dieser Blogpost basiert auf einer Podcastfolge, in der ich über ein Thema spreche, das vielen im digitalen Nomadenalltag nicht sofort in den Sinn kommt – das aber einen riesigen Unterschied machen kann: Hobbys als emotionaler Anker auf Reisen. Denn so sehr wir die Freiheit auch genießen – sie kann auch einsam machen, überfordern oder auf Dauer sogar erschöpfen.

In dieser Episode – und hier im Beitrag – teile ich meine ganz persönliche Geschichte, wie das Tanzen für mich zum Reisekompass wurde, warum Hobbys für Nomaden so wichtig sind und wie du dein eigenes Leidenschaftsprojekt findest, das dich auf deinen Reisen begleitet.

Wenn du also nach einem Weg suchst, dein Nomadenleben emotional reicher, sozial verbundener und einfach erfüllter zu gestalten, dann lies unbedingt weiter oder schau mal bei Proud Nomad Vibes vorbei:

Hobbys als Schlüssel zum Glück

Wenn du als digitaler Nomade unterwegs bist, hast du vermutlich schon viele Hotspots bereist. Orte wie Tarifa, Chiang Mai oder Cartagena stehen bei vielen ganz oben auf der Liste. Aber irgendwann hat man alles gesehen, was einen gereizt hat. Es kommt der Moment, in dem du dich fragst: „Und jetzt?“

Dann treten andere Dinge in den Vordergrund – zum Beispiel das Bedürfnis nach Gemeinschaft. Denn auch wenn man gerne allein unterwegs ist, fehlt früher oder später der Kontakt zu Gleichgesinnten. Das muss nicht bedeuten, dass man ständig unter Leuten sein will. Aber Menschen um sich zu haben, die einen verstehen, kann unglaublich bereichernd sein.

 

Mentale Gesundheit

Ein erfüllendes Hobby kann dir in schwierigen Phasen Halt geben – etwa bei Sprachbarrieren, Heimweh, Kulturschock oder finanziellen Herausforderungen. Es ist wie ein vertrauter Rückzugsort, egal wo du gerade bist.

Reisen ist nicht immer nur Abenteuer und Freiheit. Es kann auch einsam machen oder überfordern – manchmal bis hin zum emotionalen Erschöpfungszustand. Wenn du generell Tipps zum Thema mentale Gesundheit suchst, schau gern hier vorbei: Gesundheit und Psychohygiene für digitale Nomaden.

 

Warum Hobbys für Nomaden so wichtig sind

Hobbys sind nicht nur eine Möglichkeit, deiner Leidenschaft zu folgen – sie helfen dir auch dabei, an einem Ort anzukommen. Ob Wassersport, Wandern oder Tanzen: Aktivitäten verbinden und machen das Nomadenleben abwechslungsreicher, persönlicher und menschlicher.

 

Ein Tanzabend, der alles veränderte

Ich tanze, seit ich denken kann. Als Teenager habe ich Turniere getanzt – Lateinamerikanische Tänze waren meine große Leidenschaft. Doch mit Studium, Selbstständigkeit und Reisen geriet das in den Hintergrund. Bis zu jenem Abend in Chiang Mai.

Es war Regenzeit. Ich erinnere mich noch genau, wie ich mir für 20 Baht einen Regenponcho im 7-Eleven holte, um wenigstens halbwegs trocken bei der Party anzukommen. Eine Freundin hatte mich überredet, mit auf eine Salsaparty zu kommen. Neben Salsa und Bachata wurde auch Kizomba gespielt – ein Tanz, der mich sofort faszinierte.

Ich beobachtete lange, traute mich aber nicht, mitzutanzen. Alles, was ich bis dahin kannte, war choreographiert – Kizomba ist frei, intuitiv, spontan. Der Leader (meistens der Mann) führt den Follower (meistens die Frau). Als der letzte Song gespielt wurde, dachte ich: „Jetzt oder nie.“ Ich ließ mich darauf ein und der Moment veränderte etwas in mir.

 

Kizomba als mein Reisekompass

Seitdem begleitet mich Kizomba auf meinen Reisen. Es hat etwas gedauert, bis ich herausgefunden habe, dass es auf der ganzen Welt Festivals dazu gibt. Aber als ich es wusste, begann ich, meine Reiseplanung danach auszurichten. Paris, Zagreb, Barcelona – überall warteten Tanzflächen, Musik und offene Arme. Ich entdeckte auch neue Orte – so zum Beispiel das Städtchen Rovinj, das sich jedes Jahr im Sommer in eine riesige Tanzfläche verwandelt, wenn die Summer Sensual Days stattfinden.

Das Schönste daran: Ich war nie wieder allein. Ich tauchte ein in neue Städte und fand mich innerhalb weniger Stunden inmitten einer Community wieder, als wäre ich schon immer Teil davon gewesen.

Über die Jahre wurde ich unter meinem Instagram-Namen „Kizzing Nomad“ sogar bekannt in der Szene – vor allem in Europa. Auch wenn ich heute, seit meiner Heirat, kaum noch tanzen gehe und den Account nicht mehr regelmäßig pflege, bleibt diese Zeit ein prägender Teil meiner Geschichte.

 

Wie du dein eigenes Hobby findest

Dein Hobby muss natürlich nicht Tanzen sein. Vielleicht zieht dich etwas ganz anderes an. Hier ein paar Ideen:

  • Yoga oder Meditation
  • Klettern oder Tauchen
  • Malen, Makramee oder Töpfern
  • Zumba oder CrossFit
  • Fotografie oder Videografie

Und falls du noch nicht weißt, was dein Ding ist, helfen dir diese Fragen weiter:

  • Was hat dir als Kind Spaß gemacht?
  • Was wolltest du schon immer mal ausprobieren?
  • Wofür kannst du dich begeistern, wenn du darüber sprichst?

Perfektion ist nicht das Ziel. Es geht um Begeisterung – und um die Menschen, die du darüber kennenlernst.

 

Reiseplanung rund um dein Hobby

Wenn du dein Hobby gefunden hast, kannst du deine Reiseziele ganz anders wählen. Hier ein paar Beispiele:

Du surfst gern? Dann könnten Länder wie Portugal, Sri Lanka oder Indonesien – vor allem Bali – ideal für dich sein. In Facebook-Gruppen findest du Gleichgesinnte und Tipps für die besten Spots.

Du kletterst lieber? Dann schau dir Mexiko, Spanien oder Thailand an. Alle drei Länder bieten tolle Klettergebiete und aktive Communities.

Du liebst Yoga? Dann könnten Indien, Bali oder Costa Rica genau das Richtige für dich sein. Von Ashrams bis hin zu modernen Retreats ist dort alles dabei.

Und wenn Fotografie oder Videografie dein kreatives Ventil ist, bieten Island, Japan oder Marokko faszinierende Kulissen. Instagram, lokale Anbieter und spezialisierte Workshops helfen dir dabei, vor Ort tiefer einzusteigen.

Nutze Plattformen wie Meetup, Facebook Events oder Aushänge in Coworking Spaces, um Veranstaltungen und Gruppen zu finden. So entstehen schnell Gespräche – und manchmal sogar Freundschaften fürs Leben.

Dein ortsunabhängiger Arbeitsplatz

Dein ortsunabhängiger Arbeitsplatz

Wie du als digitaler Nomade durchstartest!

Du träumst noch von einem Leben voller Freiheit, Abenteuer und der Möglichkeit, von jedem Ort der Welt aus zu arbeiten? Du möchtest erfahren, wie du deine Fähigkeiten und Leidenschaften in ein erfolgreiches Online-Business verwandeln kannst? Dann ist dieses Buch genau das Richtige für dich!

Dein ortsunabhängiger Arbeitsplatz ist der ultimative Leitfaden für all jene, die den Traum des ortsunabhängigen Lebens verwirklichen möchten. Lass dich Schritt für Schritt in die Welt des digitalen Nomadentums einführen und erhalte praktische Tipps, Ratschläge und Inspiration von mir – Barbara Riedel, digitale Nomadin seit 2014.

Lass mir gern einen Kommentar da oder schreib mir auf Instagram @barbaralicious, wenn du dein Reisekompass-Hobby schon gefunden hast oder gerade auf der Suche bist!

Du möchtest mehr über mein Leben als digitale Nomadin hören und Tipps und Tricks „mitnehmen“? In meinem Podcast Proud Nomad Vibes by Barbaralicious spreche ich über alle möglichen Themen rund ums digitale Nomadentum:

Dein Leben, dein Hobby – dein Anker in der Ferne

Ein Hobby zu haben, das du auf Reisen ausleben kannst, ist ein echter Gamechanger. Es gibt dir Struktur, Verbindung und emotionale Sicherheit – egal, wie oft du den Ort wechselst. Du brauchst kein festes Zuhause, wenn du eine Leidenschaft hast, die dich begleitet.

Also los: Finde dein Hobby. Plane deine Reisen um das, was dich wirklich begeistert. Und erlebe, wie dein Nomadenleben dadurch nicht nur reicher, sondern auch erfüllter wird.

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