Bulgarienurlaub – 9 coole Highlights am Schwarzen Meer

Bulgarienurlaub – 9 coole Highlights am Schwarzen Meer

Bulgarienurlaub – 9 coole Highlights am Schwarzen Meer

Bulgarien stand schon ziemlich lange auf meiner Bucket List. Aber irgendwie hat es mich meist noch weiter in die Ferne gezogen. Und das, obwohl ich einige Bulgaren auf meinen Reisen kennengelernt habe, die mir von der Schönheit des Landes und den hervorragenden Wellness-Angeboten berichtet haben. Nun bin ich auf Einladung von Bulgaria Travel endlich in das Balkanland gereist. Mit dem Flugzeug ging es nach Warna – ans Schwarze Meer. Dort machten wir eine Rundreise von Norden nach Süden und zurück nach Warna.

Wir waren abseits von Goldstrand und Sonnenstrand und damit auch vom Massentourismus. Wenn das genau dein Ding ist und du Bulgarien mal aus einer anderen Perspektive betrachten willst, kommt dieser Artikel wohl genau richtig. Heute stelle ich dir daher meine Highlights am Schwarzen Meer vor, damit auch du einen genialen Bulgarienurlaub planen kannst!

Bulgarienurlaub: Wie? Was? Wo?

Wer sich Bulgarien als Urlaubsziel ausgeguckt hat, hat die Qual der Wahl. Ob eine Kulturreise, nachhaltiger Tourismus oder Aktivurlaub… Bulgarien stellt sich als facettenreiche Destination heraus.

Welcome Bulgarienurlaub

Für diesen Bulgarienurlaub geht es an die bulgarische Schwarzmeerküste. Vor allem für den Sommerurlaub ist sie ein abwechslungsreiches Ziel. Die Küste Bulgariens ist 378 Kilometer lang und lässt sich in einen nördlichen und südlichen Abschnitt unterteilen, die vom Kap Emine, wo das Stara-Planina-Gebirge endet, bildet die Grenze.

209 Strände, die nicht selten in malerischen Buchten liegen, laden Urlauber zur Entspannung ein. Surfen, Wasserski, Tauchen sind beliebte Wassersportarten. Gesenkte Schiffe und Wracks sorgen für eine spannende Unterwasserarchäologie.

Steg Sv. Konstantin & Helena

Das Schwarze Meer hat einen geringen Salzgehalt von nur etwa 16 bis 17 Prozent. Ebbe und Flut sind nicht sehr stark ausgeprägt.

Aber die Schwarzmeerküste kann noch mehr als Sonne und Strand. Einige Orte wurden nämlich zu Kurorten ernannt. Sie bieten neben Wanderwegen, Rad- und Reittourismus auch viele Sehenswürdigkeiten und die Möglichkeit sich ausgiebig zu erholen.

 

Meine Highlights am Schwarzen Meer

Wie du im letzten Abschnitt erkennen konntest, ist Bulgariens Schwarzmeerküste wirklich vielfältig. Dementsprechend sind auch meine Highlights sehr unterschiedlich, sodass für jeden etwas dabei sein sollte.

 

Kap Kaliakra

Das zerklüftete Kap ist mit seinen rund 70 Meter hohen rötlichen Felsen ein beliebtes Ausflugsziel. Kein Wunder! Der Ort ist nicht nur wunderschön, sondern hat auch noch eine lange Geschichte. Zusätzlich ranken sich Legenden wie die der 40 Jungfrauen um ihn, die sich gemeinsam auf diesen Klippen in den Tod gestürzt haben sollen, um nicht dem Harem der Türken angegliedert zu werden, die das Kap erobert hatten.

Klippen Kap Kaliakra

Bereits seit der Antike befand sich hier eine Festung. Das Kap liegt entlang der sogenannten Via Pontica – eine römische Straßenverbindung vom Bosporus zur Donau. Diese Festung hatte im Laufe der Zeit verschiedene Namen: Die Thraker nannten sie Tirisis, die Römer Akra und die Byzantiner Akres Kastelum. Im 13. Jahrhundert war sie sogar die Hauptstadt des Zweiten Bulgarischen Reiches.

Kap Kaliakra war über die Jahrtausende hinweg häufig Zankapfel der verschiedenen Mächte. Von den Thrakern über die Griechen, Römer und Byzantiner hatte jeder eine Weile die Herrschaft über die Landzunge. Auch die Türken und Rumänen haben ihr Spuren hinterlassen. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Kap Kaliakra endgültig an Bulgarien übergeben.

Wenn du an einen historischen Ort möchtest, der dir in einem Höhlenmuseum nähergebracht wird, ein wenig Sonne und Vitamin Sea tanken möchtest und nicht zuletzt die spektakuläre Aussicht auf die Felsklippen und das Meer genießen möchtest, ist Kap Kaliakra vielleicht auch eines deiner Highlights im Bulgarienurlaub.

Mohn am Kap Kaliakra

Barbara am Kap Kaliakra im Bulgarienurlaub

 

Durankulak-See

Der Durankulak-See liegt etwa 15 Kilometer vom Örtchen Schabla und ca. 6 Kilometer von der Grenze zu Rumänien entfernt. Er wurde bereits 1980 zu einem Naturschutzgebiet erklärt, da es eines der am besten erhaltenen Feuchtgebiete der Schwarzmeerküste in Bulgarien ist. Auf der Fläche von mehr als 440 Hektar sind über 260 seltene und teilweise vom Aussterben bedrohte Tierarten heimisch. Da der Migrationsweg von Zugvögeln am See entlang verläuft, ist er vor allem für Ornithologen ein beliebtes Ausflugsziel. Zudem sind 256 Vogelarten registriert.

Frosch am Durankulak See

Ich selbst durfte mehrere grasgrüne Frösche sehen, die auf dem Geländer des Stegs, der am Rande des See entlang führt, in der Sonne gechillt haben. Ein Maulwurfhügel pulsierte, während das kleine Säugetier wohl seinen Bau vergrößerte. Ans Tageslicht wollte es jedoch nicht kommen.

Der Eintritt zum Naturschutzgebiet ist frei. Die Regeln sollten zum Schutz der Tiere und Pflanzen unbedingt eingehalten werden.

 

Botanischer Garten Balchik

Bereits seit 1955 kannst du dich an in der 19 Hektar großen Anlage des Botanischen Gartens von Balchik an über 3500 Pflanzenarten erfreuen. Einst war er die Sommerresidenz der rumänischen Königin Maria. Sie selbst hat den historischen Kern des Parks gestaltet, sodass ihr Erbe im Botanischen Garten weiterlebt.

Botanischer Garten Balchik

Kakteen und Sukulenten im botanischen Garten Balchik

Das Gewächshaus mit über 2600 verschiedenen Kakteen und Sukulenten zeigt die größte Ausstellung dieser Art des Balkan. Einige sind über 70 Jahre alt. Hier hast du einen hervorragenden Einblick in die mediterrane Flora.

Abschüssige Terrassen, Allen, Treppen und Tunnel laden zum Flanieren entlang der Küste ein. Diese werden außerdem mit Wasserfällen, Kanälen und Brunnen kombiniert.

Wasserfall im botanischen Garten Balchik

Mühlrad Balchik

Im botanischen Garten in Balchik

Blick aufs Meer vom botanischen Garten Balchik

Innerhalb des Botanischen Gartens kannst du außerdem eine kostenlose Weinprobe erleben. Das Queen's Winery House liegt mitten im Garten und du kannst dich entspannt und mit Blick aufs Meer durch die verschiedenen lokalen Weinspezialitäten probieren. So kommen Weinliebhaber im Bulgarienurlaub auf ihre Kosten.

Queens Winery Balchik

Am Ende des Spaziergangs empfehle ich dir, im Restaurant Corona (kein Scherz!) zu Mittag oder zu Abend zu essen. Falls du noch ein wenig Kultur erleben möchtest, kannst du dir außerdem den Palast der Königin Maria anschauen, der nur einen Steinwurf vom Restaurant entfernt liegt. 

Restaurant Corona Balchik

 

Pobitite Kamani – Der Steinwald

Nur 18 Kilometer von Warna wartet ein außergewöhnliches Naturphänomen. Fünf bis zehn Meter hohe Steinsäulen stehen vereinzelt oder in Gruppen in einer dünengleichen Landschaft. Die Säulen ähneln versteinerten Bäumen, sodass der Spitzname Steinwald entstanden ist.

Obwohl sie wirken, als seien sie von Menschenhand geschaffen, sind sie tatsächlich natürlichen Ursprungs. Dieses Naturphänomen gibt es sonst nur noch ein weiteres Mal auf der ganzen Welt: Und zwar in Australien.

Steinwald Pobitite Kamani

Pobitite Kamani

Barbara in Pobitite Kamani

Die Formationen sind im unteren Eozän vor 50 Millionen Jahren unter dem Meeresboden entstanden. Wie genau sie entstanden sind, ist nicht klar. Es gibt drei verschiedene Thesen:

  • Durch Ablagerungen von Korallen und Algen
  • Durch einen mineralischen Ursprung
  • Durch die Bildung von Sand-Kalk-Ablagerungen

Freigelegt wurde der Steinwald durch Erosion und tektonische Hebungen und ist heute auf einer Fläche von sieben Quadratkilometern zu bewundern. Für den Ausflug würde ich dir feste Schuhe empfehlen. Ansonsten wünsche ich dir viel Spaß dort: Mit ein wenig Fantasie kannst du in den Säulen Tiere oder Gesichter erkennen. So kannst du im Bulgarienurlaub ein wenig das Kind in dir herauslassen!

 

Aladscha – Das Höhlenkloster

Ein weiteres Highlight ist bestimmt das mitten im Wald gelegene Höhlenkloster Aladscha. Es befindet sich unweit von Warna. Hier haben zwischen dem 11. und dem 14. Jahrhundert Mönche in 20 Metern Höhe auf insgesamt zwei Stockwerken gelebt. Die Höhlen wurden in die weichen Kreidefelsen geschlagen, wo bis heute die Mönchsunterkünfte, die Krypta und weitere Räume des Klosters bestaunt werden können.

Aladscha Kloster

Ausblick vom Aladscha Kloster

Höhle im Aladscha Kloster

Im angrenzenden Musum kannst du ganz in die Geschichte des Klosters eintauchen. Dort sind auch weitere archäologische Funde und Malereien ausgestellt. Das Aladscha-Kloster ist der ideale Ort, um deinen Bulgarienurlaub am Schwarzen Meer kulturell abzurunden.

Öffnungszeiten: Täglich von 9 bis 18 Uhr
Eintritt: etwa 1,50 Euro

 

Nessebar

Nessebar befindet sich in der Nähe von Burgas im südlichen Teil der Schwarzmeerküste. Die Stadt liegt an der Nordseite auf einer kleinen felsigen Halbinsel und ging aus einer thrakischen Siedlung hervor. Im 6. bzw. 5. Jahrhundert v. Chr. wurde es von den alten Griechen besiedelt.

Die gesamte Altstadt ist ein Freilichtmuseum mit bedeutenden historischen Bauten, imposanten Kirchen, Befestigungsanlagen und einer herrlichen Sicht aufs Meer. Nicht umsonst wurde sie bereits 1983 in die Liste des UNESCO-Welterbe aufgenommen.

Nessebar

Kirche in Nessebar

Kirchenruine Nessebar

Kirchenglocke in Nessebar

Deko in Nessebar

 

Atanasovsco-See

Der Atanasovsco-See ist ein etwa fünf Kilometer langer Salzwassersee und liegt nordöstlich von Burgas. Der See wird in der Mitte von einem schmalen Streifen Sand in zwei Bereiche geteilt. Auf dem Sandstreifen verläuft die Autobahn, von der du also bereits im Vorfeld den See bewundern kannst.

Bereits in der Antike wurde hier Salz gewonnen, was Funde belegen, die bis zu 6000 Jahre alt sein sollen. Sie zeugen von Landwirtschaft, Viehzucht und der Gewinnung von Salz. Heute werden bis 40000 Tonnen Salz pro Jahr im Atanasovsco-See gewonnen.

Der Norden des Sees steht seit 1980 unter Naturschutz und ist Lebensraum verschiedener Vogelarten. Jeder Bulgarienurlauber mit ornithologischem Hintergrund wird hier seinen Spaß mit den 316 Arten haben, die hier leben.

Aber auch Fotografen kommen auf ihre Kosten… Der See hat nämlich eine Besonderheit: Hier leben nämlich kleine Salzwasserkrebse, die zu bestimmten Zeiten das stark salzhaltige Wasser rot bzw. pink färben. Daher wird er auch pink lake genannt. Ich empfand die Farbe eher als rostrot, aber es war trotzdem ein besonderes Spektakel. Wichtig ist, dass du weißt, dass der See nicht überall rot wird. Wir haben diese Färbung nur an einer einzigen Stelle gefunden. Sonst war der See ganz normal blau.

Spiegelung Atanasovsco Lake

Atanasovsco Lake

Atanasovsco Lake der pink lake

Wer ein Schlammbad nehmen möchte, kann das hier ebenfalls tun. Ein Teil des Sees ist nämlich extra für Badegäste zugelassen. Im Schlamm befinden sich Mineralien wie Schwefel, Natrium, Magnesium, Calcium, Silizium, Bor, Kalium, Brom und Strontium. Wenn du den feuchten Schlamm auf deine Haut aufträgst, nimmt deine Haut genau diese Stoffe auf. Das ist super gesund und wirkt verjüngend. Cool oder cool?

Ich würde dir also raten, in deinem Bulgarienurlaub mindestens einen halben Tag am Atanasovsco-See zu verbringen, damit du genügend Zeit zum Genießen, Fotos machen und „Wellnessen“ hast!

 

Chengene Skele

Chengene Skele (manchmal im Deutschen auch Tschengene Skele geschrieben) ist ein Naturschutzgebiet, das sich südlich von Burgas in der gleichnamigen Bucht befindet. Es gehört zu den wenigen Schutzgebieten Bulgariens, die sowohl Land als auch Meer umfassen. Gleichzeitig ist es auch ein dort angesiedeltes Fischerdorf.

Wer einen Einblick in das Leben echter bulgarischer Fischer bekommen möchte, sollte Chengene Skele in seine Planung des Bulgarienurlaubs unbedingt mit einschließen. Hier kannst du durch die Kanäle schlendern und sogar in die Häuschen hineinschauen. Einfach klopfen! Du wirst garantiert mit einem Lächeln empfangen. Die Bewohner freuen sich riesig über Touristen.

In der Bucht wird zudem gerade ein ethnographisches Zentrum eröffnet, das den Besuchern die verschiedenen Projekte näherbringen soll.

Kanal Chengene Skele

Boot und Kanal Chengene Skele

Chengene Skele Meer

Chengene Skele ältestes Haus

Boot Chengene Skele

 

Sozopol

Im Süden der bulgarischen Schwarzmeerküste wartet eine weitere Perle. Sozopol liegt an der Südseite der Bucht von Burgas und verteilt sich auf mehrere kleine Halbinseln. Zusammen mit dem oben bereits erwähnten Nessebar handelt es sich dabei um eine der ältesten Städte des Landes. Bis ins 17. Jahrhundert war Sozopol eine wichtige Handelsstadt und hatte einen bedeutenden Hafen, von dem das Getreide Thrakiens verschifft wurde. Sie war auch als Winzer- und Fischerstadt bekannt.

Wie Nessebar ist auch die Altstadt von Sozopol mit den Festungsmauern und anderen bedeutenden Bauten ein Frelichtmuseum sondersgleichen.

Sozopol

Muscheln Sozopol

Kuppel Sozopol

Promenade Sozopol

In Sozopol

Besonders gut hat mir die kleine „Promenade“ gefallen, die entlang der alten Mauern mit Blick aufs Meer führt. So sieht Schlendern im Bulgarienurlaub aus. Und es bieten sich mit Sicherheit tolle Fotogelegenheiten.

Mein Tipp: Plane dein Mittagessen im Restaurant Windmill. Super lecker mit herrlichem Blick aufs Meer!

Städtetrips am Schwarzen Meer

Du magst Städtetrips? Auch dann liegst du genau richtig, wenn du deinen Bulgarienurlaub am Schwarzen Meer verbringst. Hier kannst du nämlich das Beste aus Strand- und Kultururlaub mit Städtetrips verbinden. Und das gleich zweimal! Am Schwarzen Meer liegen nämlich zwei der vier größten Städte Bulgariens.

 

Warna

Warna liegt direkt am Schwarzen Meer und ist nach der Hauptstadt Sofia und dem Wellness-Zentrum Plowdiw die drittgrößte Stadt Bulgariens. Sie ist das kulturelle Zentrum im Nordosten des Landes. Hier befindet sich auch einer von zwei internationalen Flughäfen an der Schwarzmeerküste.

Fun Fact: Die Stadt war die erste Endstation des Orient-Express.

Warna ist vor allem in den Sommermonaten ein beliebter Anlaufpunkt für Touristen. Es gibt in der Stadt selbst zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Shoppingmeilen und regelmäßig international bekannte Festivals. Im Archäologischen Museum kannst du den ältesten Goldschatz der Welt bewundern, wenn er nicht gerade auf einer externen Ausstellung im Ausland ist.

Varna

In Varna

Gasse in Varna

 

Burgas

Burgas ist die viertgrößte Stadt Bulgariens, wobei es wohl einen kleinen Streit mit Warna um den letzten „Podiumsplatz“ gibt. Der internationale Flughafen von Burgas ist der am zweitmeisten frequentierte des Landes.

Burgas ist touristisch überregional bekannt. Mehrere Naturschutzgebiete, archäologische Stätten und das Schwarze Meer ziehen Besucher aus aller Herren Länder an. 

Barbara in Burgas

Ich habe leider nicht viel Zeit in Burgas verbracht. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass es eine hübsche Stadt ist.

 

Weitere Tipps für deinen Bulgarienurlaub

Kurz vor dem Ende dieses Artikels würde ich dir gerne noch ein paar Tipps aus verschiedenen Kategorien mit auf den Weg geben.

 

Wegen Corona

Da sich die Regeln für (Flug-) Reisen ständig ändern, möchte ich dir an Herz legen, dich unbedingt selbst über die aktuell geltenden Regeln zu erkundigen. Das kannst du zum Beispiel hier tun: Einreisebestimmungen für Deutsche in Bulgarien.

Als ich vor einer Woche (Mitte Mai 2021) dort war, galten folgende Regeln:

  • Einreise nur mit negativem PCR- oder Antigen-Schnelltest (nicht älter als 48 Stunden) oder einer vollständig abgeschlossenen Impfung (mindestens zwei Wochen)
  • Ausreise ebenfalls mit negativem Test (wir haben einen PCR-Test gemacht)
  • Die Einreise in Deutschland am besten online anmelden, sonst musst du am Flughafen das Formular ausfüllen und das kann dauern: Einreiseanmeldung.
  • Nach der Rückkehr ein weiterer Test, der bis maximal 48 Stunden nach Einreise erfolgen muss
  • Am Flughafen achten sie eher nicht so stark darauf, was du für eine Maske trägst. Im Flieger muss es jedoch unbedingt eine FFP2-Maske sein, sonst darfst du nicht an Board.

Vor solltest du natürlich immer eine Maske dabei haben. Ob du sie tragen musst, hängt von der Lokalität ab. Wir waren in drei Hotels und alle hatten unterschiedliche Regeln. In einem musste man zum Beispiel am Buffet Plastikhandschuhe tragen. In einem anderen hat das Personal das Essen am Buffet ausgegeben, sodass man nichts anfassen musste.

Auf jeden Fall macht es Sinn, Desinfektionstücher* und/oder Desinfektionsgel* dabei zu haben. Ich habe mich damit auch vor der Bulgarienreise nochmal eingedeckt. Das Gel, das ich hier verlinkt habe, kommt in praktischen Silikonhaltern, die man sich an den Rucksack, die Handtasche oder an eine Gürtelschleife machen kann. So hast du es immer griffbereit.

 

Für Foodies

Die bulgarische Küche bietet typische Balkangerichte und überschneidet sich dadurch zum Teil mit dem, was du anderen Balkanländern typischerweise serviert bekommst. Sie ist eher fleischlastig, aber auch als Vegetarier kommt man gut durch. Als Pescetarier solltest du gar keine Probleme haben, wobei du immer nachfragen solltest, ob der Fisch oder die Meeresfrüchte, die du gerne essen möchtest, heimisch sind. Vieles kommt nämlich aus dem Mittelmeer und nicht aus dem Schwarzen Meer. Fische, die auch im Schwarzen Meer vorkommen, sind: die Schwarzmeerforelle und der Blaubarsch (englisch blue fish).

Von den traditionelle, vegetarischen Gerichten solltest du dir folgende nicht entgehen lassen:

  • Shopska salad (ein Salat aus Tomaten, Gurken und bulgarischem Schafskäse)
  • Tarator (bulgarische Gurkensuppe, die kalt gegessen und gerne auch aus einem Glas getrunken wird)
  • Gefüllte Aubergine oder Paprika
  • Gebackener Käse
  • Misch Masch (eine Gemüsepfanne mit Ei und bulgarischem Schafskäse)
  • Bob-Tschorba (eine Bohnensuppe)
  • Grillgemüse (kein Gericht, aber aus irgendeinem Grund in Bulgarien besonders lecker!)

Shopska Salad

Gefüllte Aubergine

Bulgarische Gurkensuppe

Wenn du dir eine Liste mit guten Restaurants am Schwarzen Meer für deinen Bulgarienurlaub machen willst, kann ich dir folgende empfehlen:

  • Tylenovo Restaurant in Kaliakria – Leckeres Essen mit tollem Ausblick
  • El Balcon del Mundo in Kaliakria – Geniale Location zum Sonnenuntergang
  • Star Chinar in Warna – Mitten in Warna, etwas fleischlastig, aber sehr local
  • Casa Felice Beach in Warna – Eine coole Beach Bar, allerdings muss man ein bisschen darüber hinwegehen, dass die Kellnerinnen leicht bekleidet sind
  • The Bay in St. Konstantin and Elena – Wunderschöne Location und leckeres Essen mit libanesischer Küche
  • Neptune Restaurant in Burgas – Fischrestaurant direkt am Meer

 

 

Für Roadtrippers

Prinzipiell ist Bulgarien ein tolles Land, um einen Roadtrip zu machen. Allerdings würde ich dir an Herz legen, dir die bulgarisch Schrift (also kyrillisch) vorher anzuschauen. Die Schilder zu großen Städten oder zum Beispiel zum Flughafen sind zwar zweisprachig, aber wenn du auch mal in kleinere Ort wie das oben erwähnte Chengene Skele möchtest, kann es sein, dass du dich in Bereiche begibst, in denen die Schilder nur noch auf kyrillisch sind. Um dem entgegenzuwirken, wäre es von Vorteil, die Schrift lesen zu können.

In Bulgarien fährt man auf der rechten Seite. Da solltest du also keine Probleme haben. Allerdings galt vor allem früher das Gesetz des Stärkeren auf der Straße. Auch wenn das heute nach und nach abnimmt, solltest du dich im Zweifelsfall lieber defensiv verhalten und nicht auf dein Vorfahrtsrecht bestehen.

Vor allem in der Hauptsaison bietet es sich an, den Mietwagen noch aus Deutschland zu buchen. Sonst kann es sein, dass du am Ende doof dastehst. Hier kannst du Preise vergleichen:

    Mietwagen Preisvergleich auf Check24*

    Die meisten Straßen in den Städten und drum herum sind gut ausgebaut. Wenn du aber auch mal an abgelegene Orte fahren möchtest, kann es viele Schlaglöcher geben. Du solltest daher an eine Rundumversicherung denken, um im Fall der Fälle abgesichert zu sein.

    Benzin ist etwas günstiger als in Deutschland. Als ich da war, kostete es ca. 1,15 Euro pro Liter.

     

    Für Wellness-Liebhaber

    Eigentlich ist die Schwarzmeerküste nicht wirklich für Wellness und Spas bekannt. Dafür solltest du unbedingt einen Abstecher nach Plowdiw einplanen. Das heißt aber nicht, dass du deinen Bulgarienurlaub am Schwarzen Meer gar nicht mit Wellness verbinden könntest. Wir waren in drei Hotels und alle waren Spa-Hotels. Massage, Gesichtsbehandlungen und Sauna kannst du also auch hier mit einplanen.

     

    Für die Unterkunft

    Ich war, wie bereits erwähnt, in insgesamt drei Hotels entlang der Schwarzmeerküste. Alle waren Spa-Hotels, sodass du dir in deinem Burlgarienurlaub auch gleichzeitig ein bisschen verdientes Wellness gönnen kannst. Ich war in diesen Hotels:

     

    Mein Reise-Equipment

    Da ich auch immer wieder gefragt werde, wie und mit was ich auf Reisen gehe, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

     

    Rucksäcke und Koffer

    Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise den passenden wählen kann. Am liebsten reise ich mit meinem Equipment von Osprey. Auch auf der Reise nach Bulgarien hatte ich den Osprey Sojourn 60* dabei, meinen größten Koffer, in den ich wirklich alles reinbekomme.

    Mein Hauptrucksack ist seit knapp zwei Jahren der Nordace Siena. Auch den hatte ich diesmal ausgewählt. Der ist mit 19 Litern nicht so riesig, gefällt mir optisch sehr gut und hat allerlei Fächer, auch versteckte, sowie einen USB-Ladeport, was ich sehr praktisch finde.

     

    Kamera

    Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

    Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

     

    Mein Fazit zum Bulgarienurlaub

    Bulgarien ist ein oft unterschätztes Reiseziel. Man denkt an Goldstrand und Sonnenstrand, aber dass man im Bulgarienurlaub auch Kultur, Natur und Sightseeing mit einander verbinden kann, das haben viele nicht vor Augen.

    Bei Tylenovo Restaurant

    Ich hoffe, ich konnte zeigen, dass Bulgarien es wert ist, erkundet zu werden. Ich habe während meiner Woche vor Ort einen kleinen, aber feinen Einblick in die Schwarzmeerküste des Landes bekommen. Aber es war sicher nicht mein letzter Besuch. Denn Bulgarien hat noch viele weitere Orte, die es zu entdecken gilt!

    Hast du schon mal eine Reise nach Bulgarien unternommen? Berichte mir in den Kommentaren!

    Deine Barbara

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    Traumschleife Elfenlay – 12 Kilometer Happiness im Hunsrück

    Traumschleife Elfenlay – 12 Kilometer Happiness im Hunsrück

    Traumschleife Elfenlay – 12 Kilometer Happiness im Hunsrück

    Die Traumschleife Elfenlay ist ein spannender Wanderweg, auf dem es so schnell nicht langweilig wird. Vom Wanderinsitut mit ganzen 82 Erlebnispunkten ausgezeichnet, bietet es in erster Linie atemberaubende Blicke auf die größte Rheinschleife, auf das Hubertusviadukt, plätschernde Bäche und stille Täler. Der schöne Hunsrück zeigt sich hier von seiner besten Seite.

    Ich bin die Traumschleife Elfenlay an einem sonnigen Spätwintertag gelaufen und konnte mich an den vielen Aussichtspunkten kaum sattsehen. Die Wanderung erfordert durchaus ein bisschen Kondition, weil es viel rauf und wieder runter geht. Aber ich verspreche dir: Es lohnt sich!

    Die Traumschleife Elfenlay

    Die Traumschleifen haben nicht umsonst ihren Namen. Und so verzaubert auch die Traumschleife Elfenlay.

    Bank an der Rheinschleife

    Meinen Track der Tour auf komoot kannst du hier anschauen, nachlaufen und herunterladen: Traumschleife Elfenlay auf komoot.

    Hier die Eckdaten zur Tour:

    Gesamtlänge

    12 Kilometer

    Dauer

    4 Stunden

    )

    Höhenmeter

    420 Meter

    Höchster Punkt

    500 Meter

    Startpunkt & Anreise

    Der Start der Traumschleife Elfenlay ist unweit des Parkplatzes Mühltal/St. Remigiusplatz.

    • Mit dem Auto: Von der A61 fährst du auf die L 209, die dich nach Boppard bringt. Direkt am Startpunkt der Traumschleife Elfenlay gibt es den öffentlichen Parkplatz Mühltal/St. Remigiusplatz. Der vor der Brücke ist kostenpflichtig, der danach kostenfrei. Wenige 100 Meter entfernt, befindet sich übrigens auch eine Tankstelle.
    • Mit der Bahn: Boppard hat einen Bahnhof, sodass du auch wunderbar mit der Bahn anreisen kannst.
    • Mit dem Bus: Aus Koblenz kannst du mit der Buslinie 670 fahren und an der Haltestelle Sesselbahn aussteigen.

     

    Der Wanderweg

    Über knapp 12 Kilometer verläuft die Traumschleife Elfenlay mit unfassbar schönen Viewpoints über den Rhein und die größte Rheinschleife der Welt, auf  den Bopparder Hamm – die größte Weinlage am Mittelrhein – in den Bopparder Stadtwald, zum Hubertusviadukt – der steilsten Bahnstrecke Deutschlands – und im hohen Bogen zurück nach Boppard. Es ist also unübertrieben eine Strecke der Superlative.

    Blick auf die Sesselbahn Boppard

    Hinter der Unterführung geht es los. Der Wanderweg ist sehr gut ausgeschildert und so solltest du keine Probleme haben, den Beginn der Strecke ausfindig zu machen. Erst geht es ein wenig bergauf, aber das wird schnell belohnt: Zunächst läuft du mit Blick auf den Bopparder Hamm und die bekannte Sesselbahn, bevor du zu den ersten beiden Aussichtspunkten gelangst. Der Kurt-Alich-Blick und der Heinz-Bach-Eck warten mit einer Aussicht, die mein Herz haben höher schlagen lassen.

    Heinz Bach Eck

    Kirche am Rhein

    Rheinblick

    Weiter geht's und kurz darauf gelangst du an einen Bahnübergang, den du überquerst. Auf der anderen Seite geht es wieder in den Wald hinein. Der Weg führt in Schlangenlinien entlang des Mühltalbachs. Nun tauchen immer wieder die Bahnschienen zwischen den Bäumen auf und Schilder weisen auf die Zeiten hin, an denen du die Hunsrückbahn vorbeirauschen sehen kannst.

    Fahrplan Hunsrückbahn Traumschleife Elfenlay

    Kurz darauf erreichst du den ersten Aussichtspunkt, der vom imposanten Hubertusviadukt lebt. Du kannst dich auf der Bank vom anstrengenden Aufstieg ausruhen, allerdings gibt es nur eine und je nach Wochentag kann sie heiß umkämpft sein. Ansonsten kannst du dich auch einfach ins Gras setzen. Ich habe es sehr genossen, dort in der Sonne zu sitzen und den Anblick zu bestaunen.

    Barbara am Hubertusviadukt

    Danach ist die Liesenfeld Hütte nicht mehr weit. Die Schutzhütte bietet ein zweites Mal einen hervorragenden Blick auf das Viadukt. Hier blickst du deutlich mehr von links auf das historische Bauwerk.

    Barbara am Hubertusviadukt Traumschleife Elfenlay

    Das letzte Stück führt über ein Plateau, das eine Kleingartensiedlung durchquert, bis es nach einer Weile wieder abwärts geht. Das Burdental wartet bereits. Durch den Wald verläuft der Weg am Burdenbach entlang. Es geht immer wieder bergauf und bergab, bis der letzte Aussichtspunkt der Traumschleife erreicht ist: Das Sabelsköpfchen, eine Schutzhütte, von der du wieder die Rheinschleift siehst.

    Nun geht es fast nur noch bergab bis Boppard ins Sichtfeld gelangt und es ist nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt.

     

    Das Hubertusviadukt

    Das absolute Highlight dieser Tour und auch der Hauptgrund, warum ich sie gemacht habe, ist das Hubertusviadukt. Es ist 150 Meter lang, 50 Meter hoch und wurde aus Rotsandsteinquadern aus dem Neckarraum errichtet. Als es erbaut wurde, war es sogar die größte Steinbogenbrücke Deutschlands. Der erste Aussichtspunkt liegt mitten am Wanderweg. Eine Bank lädt zum Verweilen ein. Der zweite Punkt mit guter Sicht auf das Hubertusviadukt befindet sich an Liesenfelds Hütte.

    Hubertusviadukt Traumschleife Elfenlay

    Hubertusviadukt

     

    Die Hunsrückbahn

    Die Hunsrückbahn ist schon eine kleine lokale Besonderheit. Sie gehört nämlich zu den historischen Bahntrassen, von denen es in Rheinland-Pfalz nicht viele gibt. Bereits seit 1908 verbindet sie Boppard mit Buchholz und Emmelshause. Die Strecke beträgt gerade mal acht Kilomenter. Aber dafür geht es 300 Höhenmeter hinauf, über Viadukte und durch Tunnel, und ist die steilste Bahnstrecke in Deutschland. Bei der Fahrt kannst du den Blick in den Bopparder Stadtwald genießen. Aber auch von oben ist die Bahn schön anzusehen. Durch Tafeln an den entsprechenden Stellen, von denen du Sicht auf die Gleise hast, kannst du ablesen, wann die Hunsrückbahn das nächste Mal vorbeidüst.

    Hunsrückbahn auf dem Hubertusviadukt

    Einkehrmöglichkeiten

    Du möchtest in Boppard einkehren? Dann hast du verschiedene Möglichkeiten. Allerdings führt die gesamte Strecke durch den Wald, sodass du während der Wanderung leider nicht einkehren kannst. In Boppard hast du folgende Möglichkeiten der Einkehr:

    • Fondel’s Mühle
    • Wirtshaus Anders
    • Restaurant Gedeonseck
    • Restaurant Vierseenblick
    • Gutsausschank Felsenkeller

     

    Verleih

    Wer sich Wanderstöcke leihen möchte, kann dies an der ARAL Tankstelle in der Nähe des Startpunktes tun. Dafür musst du deinen Personalausweises vorlegen und 25 Euro pro Ausrüstungsstück zahlen. Davon sind allerdings 20 Euro Kaution, sodass die tatsächliche Leihgebühr 5 Euro beträgt. Es wird dringend geraten, die Wanderstöcke zu reservieren. Das kannst du unter der Telefonnummer 06742/2447 tun. Die Adresse lautet:

    Koblenzer Str. 237

    56154 Boppard

     

    Boppard

    Schon die Römer besiedelten Boppard, das heute das schlagende Herz des Mittelrhein und auch als seine Perle bekannt ist. Erkundungstouren führen dich durch die 2000-jährige Geschichte der Stadt.

    Sehenswürdigkeiten in Boppard

    Auch die Stadt Boppard hat so einiges zu bieten und die Gegend zu erkunden bzw, durch den Ort zu streifen, ist sicherlich lohnenswert. Da ich fast zwei Stunden Anfahrt hatte und es im Winter schon früh dunkel wird, konnte ich das leider nicht tun. Aber ich werde bestimmt wiederkommen und auch den Ort anschauen! Was es da genau zu sehen gibt?

    • Kirche St. Severus aus dem 12./13. Jahrhundert
    • Karmeliterkloster ist aus dem 14. Jahrhundert
    • Römerkastell am Rheinufer
    • Kurfürstliche Burg
    • Sesselbahn Boppard

     

    Wanderwege in Boppard

    Außerdem gibt es in der Umgebung noch mindestens drei Wanderwege, von denen ich nur Gutes gehört habe. Ich hoffe, ich kann sie irgendwann selbst laufen. Diese sind:

    • Die Traumschleife Fünfseenblick
    • Die Hubertusrunde
    • Traumschleife Mittelrhein-Klettersteig

    Weitere Ausflugsziele in der Nähe

    Leider war das bisher meine einzige Wanderung im Hunsrück. Aber sicherlich wird da noch die ein oder andere folgen.

    Wenn du aber gerne wandern gehst und auch andere Regionen erkunden willst, kann ich dir empfehlen, den Odenwald, Spessart oder Taunus anzuschauen. Zu diesen Regionen werden noch mehr Blogposts folgen, aber vor allem zum Taunus habe ich mittlerweile einiges geschrieben.

    Wenn du den nahe gelegenen Pfälzerwald ein wenig erkunden möchtest, lege ich dir folgende Orte ans Herz::

    • Der Teufelstisch: Der Teufelstisch ist eine Felsformation ganz in der Nähe von Dahn, in Hinterweidenthal. Der 14 Meter hohe Pilzfelsen gilt als Wahrzeichen der Region und ist immer einen Besuch wert, wenn du Fotos von einem besonderen Ort machen möchtest.
    • Burg Altdahn: Die Burgruine liegt in 337 Metern Höhe und überragt die Umgebung. Die Anlage ist super schön und von Felsen in der Umgebung wie dem Haferfels gut zu fotografieren.
    • Burg Trifels: Die Felsenburg liegt in der Nähe von Annweiler. Sie hatte über 200 Jahre lang den Statur einer Reichsburg und zählt zum Kulturgut der Haager Konvention.
    • Speyer: Speyer war eine römische Gründung und ist heute ein beliebtes Ausflugsziel in Rheinland Pfalz.

    Leider war ich selbst noch nicht so viel in Rheinland Pfalz unterwegs, obwohl ich dort sogar drei Jahre während meines zweiten Masters gelebt habe. Ich plane allerdings noch einige Ausflüge in den schönen Pfälzerwald und noch einige Blogposts. Also stay tuned!

     

    Meine Ausstattung

    Ich werde immer wieder gefragt, mit was für einer Ausstattung ich auf meinen Touren unterwegs bin. daher hier nun eine kleine Erläuterung zu diesem Thema.

    Rucksäcke

    Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke, aus denen ich jeweils für den Ausflug den passenden wählen kann. Gerne verwende ich auf Wanderungen zum Beispiel den Osprey Sylva* – den hatte ich auch auf der Traumschleife Elfenlay dabei. Der ist klein genug, um mich nicht zu stören, aber groß genug, um das Wichtigste für die Tagestour greifbar zu haben. Mit den zwei seitlichen Taschen habe ich außerdem Wasser immer griffbereit. Dank der verschiedenen Bereiche kann ich mein Kamera-Equipment von den anderen Dingen wie einer Powerbank und Snacks trennen.

    Barbara an der Rheinschleife

     

    Kleidung und Schuhe

    Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Auch auf dieser Wanderung hatte ich meine Wanderschuhe an, die mir einen guten Halt bieten und wasserdicht sind: Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*. Auch Jacken, Wanderleggins und mein Stirnband* habe ich bei Decathlon gekauft.

     

    Kamera & Stativ

    Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

     

    Mein Fazit zur Traumschleife Elfenlay

    Ich komme leider nicht so häufig in diese Gegend, wie ich gerne würde, aber gerade die Region um die Bopparder Rheinschleife werde ich sicher nicht das letzte Mal besucht habe, weil es dort noch so viele schöne Wanderwege, Ecken und Fotospots gibt. Davon hat mich die Traumschleife Elfenlay restlos ünberzeugt und ich erinnere mich gerne an die 12 Kilometer zurück – auch wenn ich danach drei Tage Muskelkater hatte.

    Warst du schon einmal in Boppard? Berichte mir gerne davon in den Kommentaren!

    Deine Barbara

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    WANDERN IM ODENWALD

    Barbara auf dem Staufen

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    DER STAUFEN IM TAUNUS

    5 Fotospots zum Sonnenaufgang im Pfälzerwald

    5 Fotospots zum Sonnenaufgang im Pfälzerwald

    5 Fotospots zum Sonnenaufgang im Pfälzerwald

    Die Pfalz ist ein Traum für alle Landschaftsfotografen und speziell der Sonnenaufgang im Pfälzerwald mit seinen faszinierenden Felsformationen ist einfach atemberaubend. Deswegen habe ich mich in den letzten Monaten mehrmals auf den Weg gemacht, um diese beeindruckende Landschaft während der ersten Sonnenstrahlen des Tages zu bewundern – natürlich immer bewaffnet mit meiner Kamera. Diese Orte würde ich nun gerne mit dir teilen!

    Der Pfälzerwald

    Der Pfälzerwald ist ein Naturpark, der aus zwei großen Naturräumen besteht: dem Pfälzerwald selbst der sogenannten Weinstraße, die etwas weiter östlich liegt und eine Weinlandschaft ist. Die Vielseitigkeit wird auch dadurch bestimmt, dass es drei, große Bachtäler gibt, die von vielen, kleinen Seitentälern durchzogen werden. Die Haupttäler sind das Queichtal, das Hochspeyerbachtal, und das Isenachtal.

    In Deutschland gibt es kein größeres Waldgebiet. Der Pfälzerwald besteht zu ca. 70 Prozent aus Nadelbäumen, vor allem aus Kiefern. Auch für die Eichen und Edelkastanien ist der Pfälzerwald bekannt. An der Weinstraße wird klar, warum diese Gegend auch Toaskana Deutschlands genannt wird: Das wärmste Klima des Landes sorgt dafür, dass Obst- und Mandelbäume gedeihen wie nirgendwo sonst in Deutschland. Das zeigt sich auch in den Weinbergen. Kaum ein Hang an der Weinstraße ist nicht mit Reben bedeckt. Von Weindorf zu Weindorf kann man die Weinstraße entlang fahren, das Panorama genießen und einkehren.

    Hier wie auch an anderen Orte im Pfälzerwald ist das Landschaftsbild zusätzlich geprägt von Burgen und Ruinen. Die bedeutendsten sind die Festung Trifels mit Nachbildungen der Reichsinsignien, die legendäre Raubritterburg Berwartsteinburg und das Hambacher Schloss, das Wahrzeichen für den Freiheitswillen des deutschen Volkes gilt.

    So ist der Pfälzerwald ein abwechslungsreiches Ausflugsziel für Wanderer, Freunde des Slow Travel sowie Fotografen.

     

    Fotospots zum Sonnenaufgang im Pfälzerwald

    Du kannst dir sicher vorstellen, dass sich diese spektakuläre Landschaft anbietet, um den schönsten Moment des Tages festzuhalten – den Sonnenaufgang. Meine 5 Fotospots zum Sonnenaufgang im Pfälzerwald findest du alle im Waldgebiet. Über die Weinstraße wird ein separater Blogpost folgen.

    Kommen wir nun zu den einzelnen Spots:

     

    Der Haferfels

    Der Haferfels war der erste Spot an dem ich den Sonnenaufgang im Pfälzerwald fotografiert habe. Somit wird er mir immer in besonderer Erinnerung bleiben.

    Er liegt südwestlich der Burgruine Altdahn an der sogenannten Schützenwand. Vom Gipfel hast du einen herrlichen Ausblick auf die Burg und ins umliegende Tal. Die Hügel werfen unwirkliche Schatten in verschiedenen Ebenen, die die Fotos zu etwas ganz Besonderem machen. Der einzelne Baum am linken Rand trägt zur speziellen Stimmung bei und verleiht den Fotos einen zusätzlich surrealen Touch, weil er eher nach Afrika als nach Deutschland zu passen scheint.

    Achtung: Wenn du einen Ausflug hierher planst, prüfe bitte vorher, ob zu der Zeit gerade Vögel nisten. Dann sind die Felsen nämlich gesperrt und dürfen berechtigterweise nicht betreten werden.

    Sonnenaufgang im Pfälzerwald – Sonnenaufgang über Dahn

    Sonnenaufgang Haferfels

    So kommst du hin: Lass dich von deinem Navigationssystem zum Parkplatz der Ruine Alt-Dahn navigieren. Vom Parkplatz führt eine kleine Straße aus Beton Richtung Süden bis zur Wand. Dann verläuft rechts ein Pfad zum Fels hinauf. 

     

    Teufelstisch

    Den Teufelstisch kann man getrost als Naturwunder Deutschlands bezeichnen. Es ist außerdem das Wahrzeichen des Pfälzerwalds. Der 14 Meter hohe Felsen erinnert an einen Pilz oder an einen einbeinigen Tisch – daher auch sein Name. Er ist aus Buntsandstein und durch Erosion entstanden.

    Die Entstehungsgeschichte geht auf den Pfälzer Dichter Johann Martin Jäger zurück. Er beschrieb, dass der Teufel eines Tages durch den Pfälzerwald wanderte und dort nach einer Möglichkeit suchte, sich auszuruhen. Er nahm zwei Felsen, weil er keinen angemessenen Ort gefunden hatte, und erschuf den Teufelstisch, um an ihm zu speisen. Als er weiterzog, ließ er den Tisch stehen.

    Ich gebe zu, den Sonnenaufgang selbst kannst du vom Teufelstisch gar nicht sehen. Dennoch ist das Licht am Morgen einfach so viel schöner und du kannst den Spot quasi alleine genießen, da die Wanderer erst später am Tag hier vorbeikommen. 

    Teufelstisch

    Am Teufelstisch

    Sonnenaufgang Teufelstisch

    So kommst du hin: Lass dich von deinem Navigationssystem zum Hotel und Landgasthof Am Teufelstisch navigieren. Vom Parkplatz führt ein kleiner Weg bis zum Tisch. Du kannst ihn nicht verfehlen und es ist auch nur ein kurzer Marsch. Es ist fast schon irritierend, wie nah der Teufelstisch am Ort steht. 

     

    Sprinzelfels

    Der Sprinzelfelsen liegt auf dem Dickenberg und bietet einen wundervollen Blick auf Busenberg und die umliegenden Hügel. Ob mit Nebel im Tal oder klarem Himmel – hier kannst du fast jeden Morgen geniale Fotos zum Sonnenaufgang machen. Als ich da war, war es so bewölkt, dass man die Sonne kaum gesehen hat. Trotzdem sind die Fotos wirklich schön geworden.

    Neben Landschaftsfotos aus verschiedenen Perspektiven kannst du hier auch coole Fotos von dir selbst machen. Dafür eignen sich die Felsen ganz hervorragend und du bekommst wirklich spektakuläre Fotos von dir. 

    Sprinzelfelsen Sonnenaufgang

    So kommst du hin: Navigiere zum Parkplatz zwischen Busenberg und Schindhard, der ca. 200 Meter nach der Kuppe liegt. Gegenüber von der Parkplatzeinfahrt führt links von dem gelben Pfosten ein Weg Richtung Dickenberg und an den Eilöchelfelsen vorbei. Dann geht es aus dem Wald heraus und links über eine Straße. Ca. 20 Meter weiter führt ein Forstweg links hoch. Unter der Dickenbergwand vorbei und weiter zum Dickenbergturm. In der Biegung führt ein Weg zum Felsfuß.  

     

     

    Luitpoldturm

    Auf dem 610 Meter hohen Weißenberg thront in der Gemarkung der Gemeinde Merzalben der Luitpolturm. Er ist 30 Meter hoch und wenn du die Aussichtsterrasse erklimmen möchtest, musst du 184 Stufen hinaufsteigen. Von oben hast du ein wunderschönes Panorama über den Pfälzerwald, das bei gutem Wetter den Blick bis in die Rheinebene erlaubt. Auch das Elsass und die Vogesen können zu sehen sein.

    Ich war an einem kalten Dezembermorgen dort oben. Auch wenn es unglaublich schön war, war es doch auch sehr kalt. Ich würde dir also neben deiner Fotoausrüstung ganz klar noch dicke Kleidung, heißen Tee und vielleicht – je nachdem in welchem Monat du dort bist – auch Wärmekissen empfehlen, die du dir unter die Kleidung stecken oder mit denen du deine Hände wärmen kannst.

    Sonnenaufgang im Pfälzerwald – Sonnenstern Luitpold Turm

    Unschärfe Luitpold Turm

    Sonnenaufgang Luitpold Turm

    Luitpold Turm von unten

    So kommst du hin: Lass dich von deinem Navigationssystem zum Wander-Parkplatz am Luitpoldturm navigieren. Vom Parkplatz verläuft eine kleine Straße bis zum Turm. Dann führen 184 Stufen auf den Turm hinauf. 

     

    Wachtfelsen

    Mein Favorit unter den Spots zum Sonnenaufgang im Pfälzerwald kommt aber nun last but not least: Der Wachtfelsen in Wernersberg (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Felsen in Dahn, der nur etwa 15 Kilometer entfernt liegt).

    Die Aussichtskanzel bietet einen herrlichen Blick auf Wernersberg, Trifels und die umliegenden Hügel. Ich war im Dezember dort und so war das Kreuz mit der Christusfigur von einem riesigen Weihnachtsbaum verdeckt. Das hat den Spot jedoch nicht weniger interessant gemacht.

    Wachtfels Sonnenaufgang Nebel

    Wachtfels Sonnenaufgang mit Weihnachtsbaum

    Wachtfels Sonnenaufgang Kreuz

    Sonnenaufgang vom Wachtfels

    Barbara Sonnenaufgang Wachtfels

    Barbara im Sonnenaufgang am Wachtfels

    So kommst du hin: Such dir in Wernersberg einen Parkplatz. Von dort läufst du zum Schützenhaus und folgst dem ausgeschilderten Pfad zum Aussichtsfels.

     

    Weitere Ausflugsziele in der Nähe

    Wenn du nicht nur gerne Fotospots im Pfälzerwald erkundest, sondern auch wandern gehen möchtest und andere Regionen erkunden willst, kann ich dir den Taunus, Odenwald und Spessart anzuschauen. Zu diesen Regionen werden noch mehr Blogposts folgen. Hier ein paar allgemeine Tipps zu Ausflugszielen:

    • Mainzer Sand: Der Mainzer Sand hat mich ja ein bisschen geflasht… Ich habe mich gefühlt, als wäre ich in die afrikanische Savanne gebeamt worden. Eigentlich ist es aber ein Relikt aus der Eiszeit und eine von wenigen Binnendünen in Deutschland.
    • Felsenmeer: Das Felsenmeer ist nicht nur der wohl bekannteste Ort des Odenwalds, sondern auch ein tolles Ausflugsziel für Outdoorfans jeden Alters.Du kannst eintauchen in die Sagenwelt zur Entstehung des Felsenmeeres, in die Zeit der Römer, die sich hier ausgetobt haben, oder in die Erdgeschichte. Und nebenbei macht es auch noch einen Riesenspaß über die Felsen zu klettern.
    • Lohr am Main: Das erste Mal wurde Lohr am Main 1295 urkundlich erwähnt und ist allgemein als Schneewittchenstadt bekannt. Dass das Mädchen, das wegen ihrer Schönheit getötet werden sollte, Lohrerin war, ist zwar nicht belegt, jedoch durchaus möglich. Die Gebrüder Grimm lebten unweit von Aschaffenburg, in Hanau, und auf ihrem Weg Richtung Bremen kamen sie auch im Spessart vorbei, sodass sie von der Stadt Lohr inspiriert worden sein könnten.
    • Mannheim: Die Quadratestadt ist zu jeder Zeit einen Besuch wert. Ob drinnen oder draußen, hier gibt es immer was zu tun oder zu erleben.
    • Michelstadt: Die historische Altstadt mit dem bekannten Rathaus und den Fachwerkhäusern ist einfach zauberhaft. Mein Tipp: Mach eine Fototour zum Sonnenaufgang, wenn du die Kopfsteinpflasterstraßen ganz für dich allein hast! In der Nähe von Michelstadt gibt es unheimlich viele Wanderwege, sodass dir sicher nicht langweilig wird.
    • Speyer: Speyer war eine römische Gründung und ist heute ein beliebtes Ausflugsziel in Rheinland Pfalz.

     

    Meine Ausstattung

    Ich werde immer wieder gefragt, mit was für einer Ausstattung ich auf meinen Touren zu den Fotospots im Pfälzerwald unterwegs bin. daher hier nun eine kleine Erläuterung zu diesem Thema.

    Rucksäcke

    Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke, aus denen ich jeweils für den Ausflug den passenden wählen kann. Gerne verwende ich auf Wanderungen zum Beispiel einen meiner Osprey-Rucksäcke – entweder den DaylitePlus oder den Sylva. Die sind klein genug, um mich nicht zu stören, aber groß genug, um das Wichtigste für die Tagestour greifbar zu haben. Mit den zwei seitlichen Taschen habe ich außerdem Wasser immer griffbereit. Dank der verschiedenen Bereiche kann ich mein Kamera-Equipment von den anderen Dingen wie einer Powerbank und Snacks trennen. Auf dem folgenden Bild (das übrigens auf dem Wachtfelsen in Dahn entstanden ist) habe ich den Osprey DaylitePlus auf.

    Barbara Dahner Felsenland Wachtfelsen

    Kleidung und Schuhe

    Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Auch auf dieser Wanderung hatte ich Wanderschuhe von Decathlon an, die meine Füße bei diesen Temperaturen warm halten  und wasserdicht sind: Gefütterte Winterwanderschuhe*. Auch die Jacke*, das Stirnband* und sogar die Handschuhe* habe ich bei Decathlon gekauft.

     

    Kamera & Stativ

    Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

     

    Mein Fazit zu den Spots zum Sonnenaufgang im Pfälzerwald

    Auch wenn es für mich immer bedeutet, dass ich mitten in der Nacht rausmuss, fahre ich jederzeit gerne los, um Fotospots zum Sonnenaufgang im Pfälzerwald zu erkunden. Das Licht ist einfach einzigartig und die Fotos sind fast immer so schön, dass ich sie am liebsten gleich drucken lassen möchte.

    Welcher ist dein liebster Fotospot? Oder kennst du gar noch weitere Fotospots zum Sonnenaufgang im Pfälzerwald? Lass mich gerne in den Kommentaren davon wissen!

    Deine Barbara

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    Mandelblüte Roadtrip – Mit dem Auto durch die rosa Pracht

    Mandelblüte Roadtrip – Mit dem Auto durch die rosa Pracht

    Mandelblüte Roadtrip – Mit dem Auto durch die rosa Pracht

    Die Mandelblüte ist einmal im Jahr in aller Munde. Sie lässt die Mandelbäume in einer rosafarbenen Pracht erstrahlen, die Menschen von nah und fern anzieht. Dieses wie bereits letztes Jahr stellte das jedoch ein kleines Problem dar: Die Pandemie hat uns weiter fest im Griff und solche Ereignisse – auch wenn sie an der frischen Luft stattfinden – sorgen für Menschenansammlungen und somit ein erhöhtes Ansteckungsrisiko. Der Mandelblüten-Hotspot Gimmeldingen ist jedes Wochenende gesperrt. Andere Städte mit vielen Mandelbäumen machen es teilweise nach. Während dies hier sonst die schönste Zeit des Jahr ist, müssen heute leider Maßnahmen ergriffen werden, um Menschenansammlungen und Ballungszentren solcher Art zu vermeiden. Und das absolut zurecht! 

    Erkundige dich also vor deiner Tour darüber, welche Spots du anschauen kannst und um welche du einen Bogen machen solltest. Ich wünsche dir daher viel Freude beim Lesen dieses Posts und vielleicht kann ich dich ja zu einem kleinen Roadtrip inspirieren…

    Mandeln in der Pfalz und die Mandelblüte

    Die Pfalz trägt nicht umsonst den Beinamen Toskana Deutschlands. Das Klima ist hier mild und fast schon mediterran. Ideal für exotische Pflanzen, die hier Dank der vielen Sonnenstunden wunderbar gedeihen. Mandeln, Kiwis, Feigen und Esskastanien fühlen sich hier heimisch. Aber wie kam es dazu, dass Mandeln überhaupt ihren Weg in diese Region fanden?  Ursprünglich stammen Mandeln wohl aus Persien bzw. Afghanistan, von wo sie nach Zentralasien kamen. Alexander der Große brachte sie schließlich im 4. Jahrhunder vor Christus nach Europa.

    Innerhalb Europas sorgten dann wie so oft die Römer dafür, dass Mandelbäume in immer mehr europäischen Regionen angepflanzt wurden. Gemeinsam mit den Weinreiben brachten sie sie in wärmere Teile Germaniens und vor allem in die Pfalz.

    Heute werden Mandelbäume nicht mehr gepflanzt, um das leckere Steinobst für Arzneimittel oder Hautpflegeprodukte zu verwenden, sondern vor allem weil die Blüte so schön ist. So gibt es mittlerweile sogar Pflanzaktionen entlang der Deutschen Weinstraße, um Lücken zu füllen.

    Aus diesem Grunde verwandelt sich die Pfalz jedes Jahr im März und April in ein rosa Blütenmeer.

     

    Der Pfälzer Mandelpfad

    Der Pfälzer Mandelpfad führt über 100 Kilometer durch die Weinlandschaft entlang der Weinstraße – also viel Platz, um sich aus dem Weg zu gehen und die Blütenpracht zu genießen. Von Bockenheim an der Weinstraße (nicht zu verwechseln mit dem Frankfurter Stadtteil Bockenheim) bis Schweigen-Rechtenbach verläuft er an Mandelalleen und Hainen entlang, oft gesäumt von Weinbergen. Wenn sich hier die typische rosafarbene Färbung einstellt, ist endlich der Frühling eingekehrt!

    Der Wanderweg ist allerdings nicht nur während der Mandelwochen zu empfehlen. Da sich der Pfälzer Mandelpfad mit der Weinstraße überschneidet, gibt es immer etwas zu sehen: Ob Mandelbäume im Frühling, grüne Reben im Sommer, bunte Weinlandschaft im Herbst oder die romantischen Winzerdörfer im Winter… Spannend und fotogen ist die Landschaft das ganze Jahr über!

     

    Mandelblüte Edenkoben

     

    Stopp 1: Bockenheim an der Weinstraße

    Der Wanderweg  und damit auch unser Roadtrip beginnt in Bockenheim an der Weinstraße. Hier warten die ersten Haine am Haus der Deutschen Weinstraße. Sie stehen direkt an der Straße, sodass du eigentlich nicht groß suchen musst. Bei einem kurzen Fotostop kannst du den Beginn des Roadtrips festhalten. Dann geht es immer geradeaus durch den Ort hindurch.

    Mandelblüte Bockenheim

     

    Stopp 2: Ruhebank an den Mandelbäumen

    Kurz nach dem Ortsausgang erscheint plötzlich eine Bank am Wegesrand. Diese ist sogar ausgeschildert als Ruhebank an den Mandelbäumen. Ideal für eine erst kleine Pause und ein paar Fotos!

    Ruhebank an den Mandelbäumen Bockenheim

    Mandelblüten

     

    Stopp 3: Der Flaggenturm in Bad Dürkheim

    Der nächste Spot ist der Flaggenturm in Bad Dürkheim. Im Volksmund wird er liebevoll Kaffeemühlchen genannt. Er wurde 1854 aus Spenden der Bürger errichtet, um den Kurgästen ein Ausflugsziel mit schönem Aussichtspunkt zu bieten, nachdem 1847 das erste Solebad in Bad Dürkheim gebaut worden war.

    Da die Mandelbäume die Landstraße säumen, kannst du Fotos mit ihnen im Vordergrund nur von unten machen. Bei einem Spaziergang zum Turm selbst wirst du keinen Mandelblüten begegnen. Schön ist es dennoch! An Wochenenden kann allerdings ziemlich viel los sein…

    Flaggenturm durch Mandelbäume

    Flaggenturm Bad Dürkheim zur Mandelblüte

    Im Flaggenturm Bad Dürkheim

    Blick vom Flaggenturm Bad Dürkheim

     

    Stopp 4: Die Ruine Wachtenburg

    Die Ruine Wachtenburg liegt auf dem Schloßberg bei Wachenheim an der Weinstraße und gilt es Wahrzeichen des Ortes. Auch hier verläuft der Weg entlang und die Landstraße wird von blühenden Mandelbäumen begleitet. Das Burggelände ist theoretisch ganzjährig geöffnet. Der Eintritt ist kostenfrei. Eine Burgschänke sorgt für dein leibliches Wohl und Wanderwege warten, falls du die Gegend zu Fuß erkunden möchtest. Weitere Infos findest du hier: Ruine Wachtenburg.

    Fotos mit den Mandelbäume kannst du nur von der Straße aus machen. Aber Vorsicht! Dieser Teil der Landstraße hat keine Allee. Der Wanderweg verläuft nur auf einer Seite der Straße.

    Ruine Wachtenburg zur Mandelblüte

     

    Stopp 5: Gimmeldingen

    Gimmeldingen ist der Hotspot für die Mandelblüte. An den Wochenenden sowie über Ostern ist der Ort großräumig gesperrt, sodass ein Besuch gar nicht möglich ist. Unter der Woche geht es theoretisch, aber auch an dieser Stelle möchte ich dich zu Besonnenheit aufrufen. Bitte halte dich von Menschenansammlungen fern.

     

    Stopp 6: Edenkoben

    Edenkoben ist ein weiterer Hotspot, der mit der Villastraße eine wahre Flaniermeile der Mandelblüte liefert. Leider ist es auch hier an den Wochenenden sehr überfüllt und Sportautofahrer sowie Motorradfahrer nutzen die lange, gerade Strecke, um mal ordentlich auf die Tube zu drücken. Der Aufenthalt hier hinterlässt also ein bitteren Nachgeschmack und ich empfehle es nur unter der Woche. Andernfalls kannst du diesen Mandelblüten-Roadtrip auch nutzen, um die Blüten aus dem Auto zu bestaunen.

    Villastraße Edenkoben

    Edenkoben Mandelblüte

    Mandelbäume in Edenkoben

    Falls du unter der Woche dort bist, empfehle ich dir einen der drei Rundwege, die ich weiter unten vorstelle.

     

    Stopp 7: Geilweilerhof

    Das Hofgut Geilweilerhof liegt in Siebeldingen und ist ein Institut für Rebenzüchtung. Hier habe ich die einzige Mandelblüten-Allee gefunden, die nicht an einer Hauptstraße liegt. Hier kannst du die rosafarbenen Blüten rechts und links endlich mal genießen! Das ist auch ein perfekter Ort für Portraitaufnahmen, falls du welche machen möchtest.

    Geilweiler Hof zur Mandelblüte

    Am Geilweiler Hof zur Mandelblüte

     

    Stopp 8: Birkweiler

    Birkweiler liegt im Siebeldinger Tal und ist ein typischer Winzerort. An den Hängen fast rundherum ist Wein angepflanzt und ich zumindest habe bei meinem Mandelblüten-Roadtrip gelernt: Wo es Reben gibt, gibt es häufig auch Mandelbäume. So ist es nicht verwunderlich, dass ein kleiner Pfad überhalb von Birkweiler von Mandelbäumen begleitet wird, die aktuell rosarot leuchten. Der Ausblick ist herrlich und die Fotos mit Blick durch die Mandelbläten auf das Städtchen sind einfach fantastisch.

    Am besten du suchst dir einen Parkplatz im Ort und läuft hoch zu dem Picknicktisch mit Panoramablick.

    Mandelblüte in Birkweiler

    Blick auf Birkweiler zur Mandelblüte

     

    Stopp 9: Die Burgruine Landeck

    Der vorletzte Stopp ist mit Blick auf eine weitere Burgruine – die Burg Landeck. Ein kleiner, aber sehr feiner Hain erwartet dich in der Nähe von Klingenmünster. Mir persönlich hat er vielleicht sogar am besten von allen gefallen. Das mag aber auch daran liegen, dass wir kurz vor Sonnenuntergang dort ankamen und keine Menschenseele zu sehen war. Die Blütenpracht mal in Ruhe zu genießen und dann auch noch mit Blick auf die beleuchtete Burgruine war ein besonderer (fast) Tagesabschluss und einfach nur schön!

    Mandelblüte Blick auf Burg Landeck

    Mandelblüte im Sonnenuntergang

    Barbara im Mandelbaumhain

     

    Stopp 10: Das Deutsche Weintor

    Das Ende der Pfälzer Weinstraße und des Pfälzer Mandelpfads markiert das Deutsche Weintor in Schweigen-Rechtenbach – ein denkmalgeschützer Torbogen, der das Pendant zum Haus der Deutschen Weinstraße ist Bockenheim ist.

    Nun bist du nur noch einen Steinwurf von der Grenze zu Frankreich und zu Wissembourg entfernt. Auch hier erwartet dich noch einmal eine Pracht aus rosafarbenen Mandelblüten. Da es schon nach Sonnenuntergang war, als wir ankamen, war das Tor bereits beleuchtet. Mehr zum Rosa Leuchten erfährst du weiter unten.

    Deutsches Weintor zur Mandelblüte mit Rosa Leuchten

    Weitere Tipps rund um die Mandelblüte

    Hier kommen nun noch ein paar Tipps für deinen Ausflug zum Pfälzer Mandelpfad und zur Mandelblüte:

     

    Das rosa Leuchten in den Mandelwochen

    Ab dem 1. Mäez erstrahlen bestimmte Gebäude entlang des Pfälzer Mandelpfads in rosarotem Gewand. Nach Sonnenuntergang werden sie rosafarben angestrahlt, um die fröhliche Erwartung auf die Mandelblüte zu zeigen. Dieses Jahr steht die Beleuchtung zusätzlich für die Hoffnung, dass die Pandemie bald vorüber ist und wir die Mandelblüte im kommenden Jahr wieder uneingeschränkt bewundern können.

    Angestrahlt werden unter anderem folgende Gebäude:

    • Das Haus der Deutschen Weinstraße
    • Das Riesenfass in Bad Dürkheim
    • Die Wachtenburg
    • Das Historische Rathaus in Deidesheim
    • Das Hambacher Schloss
    • Schloss Villa Ludwigshöhe
    • Der Slevogthof
    • Die Madenburg
    • Die Burg Landeck
    • Das Deutsche Weintor

    Rundwanderwege entlang des Pfälzer Mandelpfads

    Es gibt verschiedene Rundwanderwege entlang des Pfälzer Mandelpfads. Einige sind sogar speziell für die Mandelblüte angelegt, sodass du die Mandelhaine gezielt zu Fuß erkunden kannst.

     

    Mandelprodukte und Mandelrezepte

    Wenn du Mandelprodukte bestellen möchtest, schau doch mal hier vorbei: Produkte Mandelblüte Pfalz. Hier findest du alle möglichen Produkte rund um Mandeln. Von Likören, Weinen, Schokolade bis hin zu Salami oder Pasta gibt es hier alles im Sortiment.

    Falls du dich noch kulinarisch inspirieren lassen möchtest, kannst du hier ein paar Rezepte mit Mandeln nachlesen: Rezepte Mandelblüte Pfalz. Viel Spaß beim Nachkommen und Experimentieren mit der leckeren Steinfrucht!

     

    Lesetipp

    Das Thema Mandeln hat dich gepackt und nun möchtest du gerne mehr darüber wissen? Der gebürtige Bad Dürkheimer Philipp Eisenbarth hat ein ganzes Buch über die 28 einheimischen Sorten geschrieben: Einheimische Mandeln*.

     

    Meine Ausrüstung

    Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Meine Sneaker sind beispielsweise diese hier: Walkingschuhe New Feel*. Die hatte ich auch bei meiner Fototour nach Monreal an. Auch für Wanderungen mag ich meine Schuhe von Decathlon: Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*.

    Sneaker Decathlon

    Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

    Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

     

    Mein Fazit zu unserem Mandelblüten-Roadtrip

    Die Mandelblüte ist ein alljährliches Spektakel, die viele in ihren Bann zieht… Und das zurecht! Sie ist nämlich wunderschön und bietet einmalige Fotogelegenheiten.

    Mir hat der Roadtrip viel Spaß gemacht: Zum einen fühlte es sich ein bisschen wie „normales Reisen“ an, wonach mit Sicherheit nicht nur ich mich sehne. Zum anderen konnte ich auf diese Weise gezielt den Hotspots und Menschenmassen ausweichen und war teilweise alleine mit Katrin bei den blühenden, rosafarbenen Mandelbäumen.

    Wenn du mehr zu Ausflugszielen im Frühling und den verschiedenen bühenden Bäumen nachlesen willst, dann schau doch mal hier vorbei: Die schönsten Ausflugsziele Deutschlands im Frühling. Mein Blogpost ist auch Teil der Blogparade, zu der Susanne in ihrem Blogbeitrag aufruft.

    Was sagst du? Kommt ein Mandelblüten-Roadtrip für dich infrage? Erzähl's mir in den Kommentaren!

    Deine Barbara

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    Kirchenfragment aus dem 11. Jahrhundert Kloster Lorsch

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    Fotospots im Taunus – 9 Orte zum Fotografieren

    Fotospots im Taunus – 9 Orte zum Fotografieren

    Fotospots im Taunus – 9 Orte zum Fotografieren

    Im Taunus bin ich aufgewachsen und hierher hat es mich nun nach fünf Jahren als Vollzeit digitale Nomadin wieder verschlagen. Ich kenne die Gegend also ganz gut und als passionierte Fotografin habe ich mich natürlich auf die Suche nach tollen Fotospots im Taunus gemacht. Hier kommen daher meine neun Orte, an denen du bei passendem Wetter garantiert geniale Bilder machen kannst.

    Der Taunus

    Der Taunus ist ein Mittelgebirge, das in Hessen und Rheinland-Pfalz liegt. Seine höchste Erhebung ist mit 879 Metern der Große Feldberg, der ein beliebtes Ziel ist – für Wanderer in der trockenen Jahreszeit, zum Schlittenfahren im Winter (wobei das immer weniger der Fall ist), zum Drachensteigen im Herbst oder zum Sternegucken, wann immer es warm genug ist.

    Der Sendemast mit seiner Aussichtsplattform auf dem Feldberg ist weithin sichtbar und bedeutet – sicher nicht nur für mich – ein Stück weit Heimat. Auf meinem Schulweg habe ich früher nämlich tagein tagaus den Feldberg erblickt und heute schaue ich regelmäßig auf der Webcam wie das Wetter da oben ist und ob es sich für Fotos eignet…

     

    Fotospots im Taunus

    Wunderschön und waldreich – so präsentiert sich der Taunus. Wer jedoch spektakuläre Felsformationen wie im Pfälzerwald, Wasserfälle wie im Schwarzwald oder Weinberge wie an der Bergstraße sucht, der könnte enttäuscht werden. Damit das nicht passiert, habe ich dir meine liebsten Fotospots im Taunus zusammengefasst, an denen du wirklich schöne Fotos machen kannst – vor allem zum Sonnenauf- und/oder Untergang.

     

     

    Der Große Mannstein

    Auf dem Staufen – dem Hausberg von Kelkheim – befindest du dich auf etwa 450 Metern über dem Meeresspiegel. Der Gipfel selbst ist dicht bewaldet und nicht sonderlich spektakulär. Vom Großen Mannstein – einer Felsformation am Osthang kurz unterhalb des Gipfels – hingegen hast du einen fantastischen Blick, der an klaren Tagen die Sicht bis in den Odenwald erlaubt.

    Das ist einer der Fotospots im Taunus, von dem du den Sonnenaufgang fotografieren können solltest, da der Große Mannstein am Osthang des Staufen liegt. Allerdings war ich bisher nur tagsüber dort.

    Fotospots im Taunus – Großer Mannstein

    Hier geht's zum Blogpost über den Staufen, die Wanderung dorthin und die Sage, die ihn umgibt.

     

    Kaisertempel

    Auch auf dem Staufen, jedoch auf einem Felsvorsprung am Westhang gelegen, wartet der Kaisertempel. Er thront wie ein griechischer Tempel über der Stadt Eppstein.

    Dabei handelt es sich um ein klassizistisches Siegesdenkmal, das aussieht wie die Vorhalle eines griechischen Tempels, die auch Pronaos genannt wird. Zur Förderung des Tourismus setzte man hier nach Ende des Deutsch-Französischen Krieges und zur Gründung des Deutschen Kaiserreichs ein Denkmal. Der Kaisertempel hat also seinen Namen vom ersten deutschen Kaiser: Kaiser Wilhelm I.

    Durch seine Lage am Westhang ist der Kaiertempel einer der Fotospots im Taunus, an dem du tolle Sonnenuntergangsfotos machen kannst.

    Fotospots im Taunus – Kaisertempel

    Kaisertempel innen

    Der Kaisertempel

    Ausblick Kaisertempel

     

    Baha'ì Haus der Andacht

    Im Hofheimer Stadtteil Langenhain wartet ein ganz besonderer Ort: Das Haus der Andacht von Europa der Baha'í.

    Diese Andachtshäuser stehen Menschen aller Glaubensrichtungen, aller Nationalitäten zur Verfügung, um gemeinsam dem Schöpfer zu gedenken. Es wird aus allen heiligen Schriften gelesen, gesungen, gebetet. Sie dienen dem Ausdruck der Liebe zwischen Gott und dem Menschen. Hier herrscht zumindest Stille, um in sich zu gehen und zu meditieren.

    Jedes Haus der Andacht hat seine eigene, unverwechselbare Architektur. Diese ist geprägt von der Kultur und Landschaft des Landes, in dem es sich befindet. Alle haben sie jedoch neun Eingänge und eine zentrale Kuppel, was die Offenheit für alle Menschen und die Einheit der Religionen und schlussendlich der Menschheit symbolisieren soll.

    Das Baha'ì Haus der Andacht ist einer meiner liebsten Fotospots im Taunus. Du kannst zu jeder Tageszeit geniale Fotos machen und sowohl Sonnenaufgang als auch Sonnenuntergang bieten hier geniale Möglichkeiten. Das erste Foto hier ist ein Sonnenaufgang und das zweite ein Sonnenuntergang. Auch von innen – wenn die allgemeine Situation eine Öffnung erlaubt – kannst du richtige coole Fotos machen.

    Fotospots im Taunus – Bahaii Tempel

    Bahai Haus der Andacht Sonnenuntergang

    Wenn du mehr darüber lesen möchtest, geht's hier zum entsprechenden Blogpost: Das Bahá’í-Haus der Andacht von Europa

     

    Dettweiler Tempel

    Der Dettweiler Tempel ist ein Pavillion nur 100 Meter von der Burgruine Falkenstein entfernt, der unter Denkmalschutz steht. Sein eisernes Äußeres und die Verzierungen, die um den Tempel herum und am Dach zu sehen sind, machen den Dettweiler Tempel zu einem besonderen Ort – auch und gerade für Fotografen.

    Die Rundbank im Inneren lädt dazu ein, den Ausblick eine Weile zu genießen. Direkt neben dem Tempel findest du die Aussichtsplattform, die ebenfalls von einem eisernen Geländer eingegrenzt ist.

    Der Dettweiler Tempel ist einer meiner liebsten Fotospots im Taunus für den Sonnenaufgang. Aber auch tagsüber bin ich gerne hier – zum Verweilen, für eine Pause bei einer Wanderung ab Königstein oder auch nur einfach so.

    Fotospots im Taunus – Dettweiler Tempel im Sonnenaufgang

    Mehr dazu kannst du in meinem Blogpost nachlesen: Dettweiler Tempel.

     

    Lipstempel

    Der Lipstempel wurde 1895 erbaut und ist eigentlich mehr ein Holzturm als ein Tempel. Zumindest stelle ich mir unter einem Tempel eine andere Konstruktion vor. 1970 wurde er renoviert und bietet einen wundervollen Weitblick mit Falkenstein und Königstein im Vordergrund und an klaren Tagen bis zum Melibokus im Odenwald.

    Sonnenstern Lipstempel

    Mehr dazu kannst du in meinem Blogpost nachlesen: Der Lipstempel

     

    Hildablick

    Auf einem vorspringenden Felsen am Westhang im Naturschutzgebiet Burghain Falkenstein gelegen, erstreckt sich Königstein am Fuße des Hangs mit der Königsteiner Burg, die majestätisch auf ihrem Hügel thront. Auch der westliche Taunus mit dem Staufen ist von hier sichtbarHier am Hildablick erwartet dich nichts geringeres als ein echter Postkartenblick. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn bereits im 19. Jahrhundert galt diese Aussicht als die schönste der Stadt und wurde so zu einem beliebtem Postkartenmotiv.

    Am Hildablick kannst du den Sonnenuntergang wunderbar ablichten.

    Hildablick im Sonnenuntergang

    Wenn du darüber mehr lesen möchtest, geht's hier zum entsprechenden Blogpost: Hildablick – Die Postkartenaussicht über Königstein

     

    Malerblick

    Der Malerblick ist ein Aussichtspunkt direkt am Opelzoo, von dem du einen herrlichen Blick über Burg und Stadt Kronberg hast.

    Der Name kommt daher, dass dies das am häufigsten gemalte Motiv der Kronberger Malerkolonie ist. Die Kronberger Malerkolonie war eine der frühesten Künstlerkolonien in ganz Deutschland und war von 1858 bis ins 20. Jahrhundert aktiv. Die Kolonie war für ihren familären Zusammenhalt bekannt, was viele Künstler auch von Frankfurt nach Kronberg zog – manche für einen Sommer, manche für ein paar Jahre und andere ein Leben lang.

    Der Ausblick hat sich zwar sehr verändert, aber es dennoch verständlich, warum die Maler und Künstler sich von ihm haben inspirieren lassen. Ein Sonnenaufgang am Malerblick mit der Burg Kronberg zur Linken und der Skyline zur Rechten hat schon einen ganz besonderen Reiz. Daher gehört auch der Malerblick zu den Fotospots im Taunus, die mein Herz höher hüpgen lassen, wenn ich einen Ausflug dorthin plane.

    Malerblick

     

    Der Große Zacken

    Der Große Zacken ist eine ca. 640 m hohe Schiefererhebung in der Nähe von Niederreifenberg. Da es hier 13 Kletterrouten gibt, wird er auch als Trainingsgelände für Bergsteiger genutzt. Der Große Zacken liegt auf dem Weilsbergs, der mit 701 Metern vierthöchste Gipfel des Taunus. Höher sind der Große Feldberg, der Kleine Feldberg und der Altkönig.

    Der Zacken bietet nicht nur eine außergewöhnliche und wunderschöne Felsformation, die sonst für den Taunus eher untypisch ist. Hier kannst du auch atemberaubende Fotos machen! Der Blick ins Emsbachtal ist einfach etwas besonderes…

    Zacken Sonnenuntergang

     

    Barbara am Zacken

    Ausblick Zacken

    Um dort hin zu gelangen, musst du nur ca. 10 Minuten vom Parkplatz Weilsberg laufen: Mein Track bei Komoot. Alternativ kannst du auch den Zacken-Beilstein-Steig laufen. Das steht noch auf meiner Liste…

     

    Der Große Feldberg

    Der Große Feldberg ist mit 881 Metern der höchste Berg im Taunus. Als ich klein war, haben mich meine Eltern und Großeltern zum Schlittenfahren oder zum Drachen steigen lassen dorthin gebracht. Und nicht selten bin ich in Sternschnuppennächten dort hochgefahren. Er ist ein schönes Ausflugsziel für Groß und Klein, ein toller Fotospot und Ausgangspunkt für Wanderungen.

    Feldberg

    Wenn du den Feldberg selbst aus der Entfernung fotografieren möchtest, empfehle ich dir eine Wanderung auf den Altkönig (die Verlinkung führt zu meiner Tour auf Komoot). Von dort hast du eine hervorragende Sicht auf den höchsten Berg im Taunus.

    Feldberg vom Altkönig

    Weitere Ausflugsziele in der Nähe

    Wenn du nicht nur gerne Fotospots im Taunus erkundest, sondern auch wandern gehen möchtest und andere Regionen erkunden willst, kann ich dir neben dem Taunus empfehlen, dir den Odenwald und Spessart anzuschauen. Zu diesen Regionen werden noch mehr Blogposts folgen. Hier ein paar allgemeine Tipps zu Ausflugszielen:

    • Mainzer Sand: Der Mainzer Sand hat mich ja ein bisschen geflasht… Ich habe mich gefühlt, als wäre ich in die afrikanische Savanne gebeamt worden. Eigentlich ist es aber ein Relikt aus der Eiszeit und eine von wenigen Binnendünen in Deutschland.
    • Felsenmeer: Das Felsenmeer ist nicht nur der wohl bekannteste Ort des Odenwalds, sondern auch ein tolles Ausflugsziel für Outdoorfans jeden Alters.Du kannst eintauchen in die Sagenwelt zur Entstehung des Felsenmeeres, in die Zeit der Römer, die sich hier ausgetobt haben, oder in die Erdgeschichte. Und nebenbei macht es auch noch einen Riesenspaß über die Felsen zu klettern.
    • Lohr am Main: Das erste Mal wurde Lohr am Main 1295 urkundlich erwähnt und ist allgemein als Schneewittchenstadt bekannt. Dass das Mädchen, das wegen ihrer Schönheit getötet werden sollte, Lohrerin war, ist zwar nicht belegt, jedoch durchaus möglich. Die Gebrüder Grimm lebten unweit von Aschaffenburg, in Hanau, und auf ihrem Weg Richtung Bremen kamen sie auch im Spessart vorbei, sodass sie von der Stadt Lohr inspiriert worden sein könnten.
    • Mannheim: Die Quadratestadt ist zu jeder Zeit einen Besuch wert. Ob drinnen oder draußen, hier gibt es immer was zu tun oder zu erleben.
    • Michelstadt: Die historische Altstadt mit dem bekannten Rathaus und den Fachwerkhäusern ist einfach zauberhaft. Mein Tipp: Mach eine Fototour zum Sonnenaufgang, wenn du die Kopfsteinpflasterstraßen ganz für dich allein hast! In der Nähe von Michelstadt gibt es unheimlich viele Wanderwege, sodass dir sicher nicht langweilig wird.
    • Miltenberg: Die Kleinstadt in Unterfranken liegt zwischen Odenwald und Spessart und ist ein wahres Kleinod. Die Altstadt ist malerisch und sogar Startpunkt mehrerer Wanderwege. Die Mildenburg und das Museum der Stadt Miltenberg bietet den Kulturinteressierten unter uns die Möglichkeit, ihren Wissensdurst zu löschen.

     

    Meine Ausstattung

    Ich werde immer wieder gefragt, mit was für einer Ausstattung ich auf meinen Touren zu den Fotospots im Taunus unterwegs bin. Daher hier nun eine kleine Erläuterung zu diesem Thema.

    Rucksäcke

    Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke, aus denen ich jeweils für den Ausflug den passenden wählen kann. Gerne verwende ich auf Wanderungen zum Beispiel einen meiner Osprey-Rucksäcke – entweder den DaylitePlus oder den Sylva. Die sind klein genug, um mich nicht zu stören, aber groß genug, um das Wichtigste für die Tagestour greifbar zu haben. Mit den zwei seitlichen Taschen habe ich außerdem Wasser immer griffbereit. Dank der verschiedenen Bereiche kann ich mein Kamera-Equipment von den anderen Dingen wie einer Powerbank und Snacks trennen.

    Bei den letzten Ausflügen zu Fotospots im Taunus hatte ich allerdings meinen niegelnagelneuen Fotorucksack von K&F Concept* dabei, der mehr Schutz für mein Foto-Equipment bietet, aber trotzdem noch Platz für zum Beispiel Snacks und eine kleine Flasche Wasser bietet. Seitlich kann ich ein Stativ anbringen, was super praktisch ist.

    Barbara Fotorucksack

     

    Kleidung und Schuhe

    Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Auch auf dieser Wanderung hatte ich Wanderschuhe von Decathlon an, die meine Füße bei diesen Temperaturen warm halten  und wasserdicht sind: Gefütterte Winterwanderschuhe*. Auch die Jacke*, das Stirnband* und sogar die Handschuhe* habe ich bei Decathlon gekauft.

     

    Kamera & Stativ

    Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

     

    Mein Fazit

    Ich liebe es, Fotos zu machen. Für mein Wunschfoto stehe ich auch gerne mitten in der Nacht auf oder warte im Notfall mehrere Stunden – so geschehen zum Beispiel in Stockholms U-Bahnsystem oder auch in Abu Dhabi an der Scheich-Zayid-Moschee. Bei den Fotospots im Taunus – meiner Heimat – musste ich jedoch weder mitten in der Nacht aufstehen noch lange warten, bis ich Fotos machen konnte.

    Sie liegen direkt vor meiner Haustür und die meisten sind selten überlaufen. Ja, manchmal muss man sich einen Fotospot mit einem oder auch zwei anderen Fotografen teilen, aber dass mehr als drei Fotografen da sind, ist mir noch nie passiert. Höchstens ein paar Wanderer, die kommen und gehen. Mir persönlich geben diese Fotospots Kraft und eine innere Ruhe, wie es nicht viel sonst auf diesem Planeten vermag.

    Kennst du noch weitere Fotospots im Taunus? Lass mich gerne in den Kommentaren davon wissen!

    Deine Barbara

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    Königstein im Taunus – 11 super Tipps für deinen Ausflug

    Königstein im Taunus – 11 super Tipps für deinen Ausflug

    Königstein im Taunus – 11 super Tipps für deinen Ausflug

    Königstein im Taunus ist ein kleines Städtchen im Hochtaunuskreis. Hier bin ich zur Schule gegangen, sodass ich Königstein ziemlich gut kenne und das schon fast mein ganzes Leben lang. In diesem Blogpost möchte ich dir mehr über die Hintergründe zu Königstein, seinen Sehenswürdigkeiten, Denkmälern und Fotospots erzählen. Lass dich von mir mitnehmen auf eine Reise durch die Zeit und an einen Ort, der einen Ausflug mehr als wert ist!

    Königstein im Taunus

    Königstein liegt eingebettet im grünen Taunus auf etwas mehr als 300 Metern und ist bereits seit 1935 heilklimatischer Kurort. Zu verdanken ist dies der besonderen Luftreinheit und der Tatsache, dass die Luft kaum wärmebelastet ist. Königstein lädt dazu ein, dieses Heilklima zu genießen. Dafür wurden sechs Kliniken eingerichtet (für Herz- und Gefäße, Migräne, Diabetes, psychosomatische und neurologische Krankheiten) und dafür gesorgt, dass bei der Behandlung auch der Genuss nicht zu kurz kommt. Die Kulisse ist einfach atemberaubend und so gelingt auch die Heilung besser.

     

    Anreise

    Königstein ist nur 25 Kilometer von Frankfurt entfernt und verkehrsmäßig gut angebunden.

    • Mit dem Auto: Die A3, die A5 und die A66 sind alle ganz in der Nähe, wodurch du in Windeseile in Königstein bist. Am besten ist es, wenn du den Busparkplatz anpeilst. Dort gibt es viele Parkplätze, teilweise kostenpflichtige, aber auch kostenfreie.
    • Mit der Bahn: Nach Königstein fährt die sogenannte Taunusbahn der Hessischen Landesbahn, die Königstein mit Frankfurt Höchst und dem Hauptbahnhof verbindet. Wir haben sie übrigens immer liebevoll K-Bahn (das K steht für Klein) genannt und ich bin mit ihr nicht nur zu Schulzeiten, sondern auch zu meinen Unizeiten fast täglich gefahren.
    • Mit dem Bus: Königstein hat einen großen Busparkplatz, durch den die vielen Schüler der drei Schulen tagtäglich gelotst werden. Ja, da kommen bei mir viele Erinnerungen hoch…

     

    Einkehrmöglichkeiten

    Wenn du einkehren möchtest, gibt es in Königstein zwei super Möglichkeiten.

    • Café und Konditorei Kreiner im Stile der Wiener Kaffeehäuser, ein Muss für Kuchenfans und am Rande der Altstadt gelegen. Es ist außerdem wie eine kleine Zeitreise. Du wirst schon sehen!
    • Café und Restaurant Villa Borgnis im Kurpark in Königstein (mehr zum Kurpark und dem Kurhaus Villa Borgnis weiter unten)

     

    11 Königstein-Tipps

    Auch wenn Königstein nicht gerade groß ist, so hat die Kleinstadt doch keine Mühen gescheut, sich für Besucher attraktiv zu machen. Auch und gerade weil es sich seit 1851 um eine Kurstadt handelt, hatte man auf den Tourismus ein besonderes Augenmerk gelegt. So bekommen Kurgäste sowie Touristen bei einem Tages- oder Wochenendausflug einiges geboten. Hier kommen daher meine 11 Königstein-Tipps!

     

    Die Burg Königstein

    Die Burg Königstein ist nicht nur das Wahrzeichen der gleichnamigen Stadt. Sie ist auch eine der größten Burgruinen Deutschlands. Dabei handelt es sich um eine Gipfelburg – also um eine Höhenburg, die aus strategischen Gründen auf einem Gipfel errichtet wurde.

    Königstein wurde im Ersten Koalitionskrieg von der französischen Armee eingenommen. Während der Besetzung entstand durch Bomben ein Brand, der 80 Prozent der Häuser Königsteins zerstörte. Nach Ende der Besatzung bauten die Bürger ihre Häuser aus den Steinen der Burg Königstein neu auf, was ihren heutigen Zustand erklärt. Der Herzog von Nassau – der Eigentümer der Burg zu diesem Zeitpunkt – ließ die Bevölkerung gewähren und erlaubte so den Wiederaufbau der zerstörten Stadt.

    Die Landeshoheit über Königstein ging 1866 an Preußen. Die Burg bliebt jedoch in Privatbesitz von Herzog Adolph, der sich am Fuße des Bergs ein kleines Schlösschen baute. Darin befindet sich heute das Amtsgericht Königstein. Hilda von Nassau, der zu Ehren der Hildablick (unten mehr dazu) erbaut wurde, war seine Tochter. 1922 schenkte sie die Burg Königstein der Stadt.

    Burg Königstein

     

    Das Königsteiner Kurbad

    Das Königsteiner Kurbad wurde 2011 unter die schönsten Hallenbäder Europas gerechnet und ist seit 2013 denkmalgeschützt. Es gehört zusammen mit der Burg Königstein und der Villa Andreae zu den drei stadtbildprägenden Gebäuden von Königstein. Die Errichtung des Bades ist auf die Einführung der Kur in Königstein zurückzuführen. Es wurde 1977 als Haus der Gesundheit eingeweiht. Das Außenbecken wurde erst 1989 hinzugefügt.

    Die Farbgebung in blau und orange ist typisch für den Künstler Otto Herbert Hajek, der maßgeblich am Bau beteiligt war und die Architekten unterstützte. Durch die Komplementärfarben setzt sich der Bau gut von der grünen Umgebung der Wälder ab. Zudem sind dies die Farben des Hauses Nassau, sodass dadurch ein Bezug zur Geschichte von Königstein hergestellt wird.

    Kurbad Königstein

     

    Der Hildablick

    Auf einem vorspringenden Felsen am Westhang im Naturschutzgebiet Burghain Falkenstein gelegen, erstreckt sich Königstein am Fuße des Hangs mit der Königsteiner Burg, die majestätisch auf ihrem Hügel thront. Auch der westliche Taunus mit dem Staufen ist von hier sichtbarHier am Hildablick erwartet dich nichts geringeres als ein echter Postkartenblick. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn bereits im 19. Jahrhundert galt diese Aussicht als die schönste der Stadt und wurde so zu einem beliebtem Postkartenmotiv.

    Bank am Hildablick

    Mehr dazu kannst du in meinem Blogpost nachlesen: Hildablick – Die Postkartenaussicht über Königstein

     

    Das Kurhaus Villa Borgnis und der Königsteiner Kurpark

    Die Villa Borgnis ist das sogenannte Kurhaus von Königstein. Das Kurhaus ist zumeist das auffälligste Gebäude in einem Kurort und enthält eine repräsentative Eingangshalle sowie verschiedene Säle zu unterschiedlichen Zwecken. Dazu gehören zum Beispiel ein Ballsaal, ein Theatersaal oder auch ein Konzertsaal, um die Besucher der Kur zu unterhalten. Auch eine Gastronomie darf normalerweise in einem Kurhaus nicht fehlen. So markiert es das gesellschaftliche Zentrum des Kurortes.

    Obwohl es die Kur in Königstein bereits seit 1851 gab, wurde der Wunsch nach einem Kurhaus erst in den Zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts mit der Villa Borgnis erfüllt. Das Gebäude gab es jedoch schon viel länger:

    Das Anwesen wurde bereits 1838 von dem Frankfurter Bankier Matthias Franz Borgnis als Sommerresidenz gekauft. Er ließ die Villa Borgnis im Jahre 1860 im Schwarzwald-Stil errichten. Sie blieb noch bis 1923 in Familienbesitz, ging dann in Privatbesitz außerhalb der Familie über und wurde 1926 an die Stadt Königstein veräußert. Im Folgejahr wurde die Villa Borgnis als Kurhaus eingesetzt.

    Auch heute noch wird es als Kurhaus genutzt. Hier wird für das leibliche Wohl von Besuchern wie Bürgern gesorgt. Auch befindet sich hier das Standesamt von Königstein.

     

    Die Herzog-Adoplh-Anlage und das Herzog-Adolph-Denkmal

    Herzog Adolph von Nassau hatte eine ganz besondere Beziehung zu Königstein und selbst als das Herzogtum Nassau von Preussen annektiert wurde, kehrte er regelmäßig in sein Schlösschen unterhalb der Burg Königstein zurück. Daher wurde ihm zu Ehren im Jahre 1910 ein Denkmal errichtet, das in einem Park steht, der seinen Namen trägt.

    Für mich ist die Herzog-Adolph-Anlage der schönste Park in Königstein: am Rande der Altstadt mit Blick auf die Burg und die Villa Andreae gelegen, ist die Anlage zwar kleiner als der Kurpark, aber unheimlich liebevoll eingerichtet. Ein Teich bietet einem Nutria eine Heimat und unter einer Trauerweide kannst du den Ausblick genießen. Wunderschön zum Verweilen oder Fotos machen!

    Nutria

    Spiegelung der Häuser in Königstein

    Herz-Adoplh-Anlage

     

    Das Woogtal

    Das Tal in Königstein heißt Woogtal, doch der Bach, der zwar Woogbach genannt wird, heißt eigentlich Reichenbach. Er ist der linke Quellbach des Liederbachs, der auch durch meine Heimatstadt Kelkheim fließt.

    Parke einfach auf dem Wandererparkplatz am Woogtal nahe des Königsteiner Freibads. Dann läufst du über die Bahntrasse und erreichst den Ort, an dem Reichenbach und Rombach zusammenfließen und zum Liederbach werden. Am Wasserrad vorbei, gelangst du an den Woogtalweiher. Als ich da war, waren die Enten verhältnismäßig zutraulich und sind auf mich zugeschwommen, auch wenn sie dann in einiger Entfernung im Wasser stehengelieben sind.

    Das Woogtal ist ein schöner Ort für Spaziergänge, Photo Walks oder den Startpunkt deiner Wanderung in Königstein.

    Weiher im Woogtal

     

    Villa Andreae

    Die Villa Andreae ist ein denkmalgeschütztes Wohn- und Bürohaus, das eines der drei stadtbildprägenden Gebäude von Königstein ist. Es steht allein auf der Kuppe des Gaisberges gegenüber der Burg Königstein und bietet so von verschiedenen Punkten einen genialen Blick.

    Sie wurde 1891 für den Frankfurter Bankier Albert Andreae de Neufville erbaut. Der königliche Baurat Franz von Hoven war der Architekt für diesen Monumentalbau. Er verfügt über nicht weniger als 29 Zimmer und 1520 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche.

    Um das Haus ist ein Park mit 20.000 Quadratmetern Fläche von dem bekannten Gartenarchitekten Heinrich Siesmayer angelegt worden.

    1927 verkaufte Albert Andreae de Neufville die Villa, die daraufhin im Zweiten Weltkrieg ab 1942 als Lazarett diente. Ab 1946 pachtete der Verein für Innere Mission die Villa und kaufte sie im folgenden. Bis 1987 war hier ein Schülerheim des Vereins untergebracht. Dann ging sie für 5 Millionen Deutsche Mark in den Besitz des Immobilienunternehmers Jürgen Schneider über, der die Villa sanierte. Hier hatte er den repräsentativen Firmensitz seiner Immobiliengruppe, bis er 1994 Konkurs anmelden musste. Der Aufsehen erregende Skandal um die Milliardenpleite ist nun Teil der Geschichte der Villa Andreae.

    Nachdem das Gebäude noch zweimal den Besitzer wechselte, ist es nun Besitz eines Unternehmers aus Hong Kong. 

    2009 diente die Villa Andreae als Kulisse für den Jugendfilm Hanni & Nanni.

    Villa Andreae

     

    Villa Rothschild und Rothschildpark

    Das Anwesen der Villa Rothschild mit dem herrlichen Rothschildpark liegt im Herzen der Stadt Königstein im Taunus. Nahe der Innenstadt mit Fußgängerzone und Stadtmitte gelegen, ist es zu Fuß sehr gut erreichbar

    Die Villa Rothschild ist denkmalgeschützt und blickt auf eine lange und turbulente Geschichte zurück. Sie wurde ursprünglich als Sommerresidenz von Wilhelm Carl von Rothschild erbaut. Hier wurden Adlige und hochrangige Wirtschaftsleute empfangen und ihre Eröffnung war ein gesellschaftliches Ereignis, bei dem auch die Kaiserin Viktoria und der Prince of Wales nicht fehlten. 1938 flüchtete die Familie Rothschild jedoch in die Schweiz und die Villa wurde von der Reichsfinanzverwaltung beschlagnahmt. Noch im gleichen Jahr kaufte Georg von Opel das Gebäude.

    1942 ging das Gebäude an die „Reichsgruppe Banken“ und die „Wirtschaftsgruppe Freier Banken“, die es als Schulungsheim für ihre Angestellten nutzen wollten. Der Krieg sorgte jedoch dafür, dass es nie dazu kam. In der Villa wurden Büros der Frankfurter Metallgesellschaft untergebracht. Der Zweite Weltkrieg ging spurlos an der Villa Rothschild vorüber.

    Danach übernahm das Land Hessen das Gebäude und es wurde zwischen 1948 und 1949 als Tagungshaus genutzt. In diesen zwei Jahre wurde es auch Haus der Länder genannt und wurde zur Wiege des Grundgesetzes und der Bundesrepublik Deutschland.

    Kurz darauf wurde es an die Familie Rotschild zurückgegeben, von der es die Stadt Königstein 1955 kaufte. Die Villa sollte zu einem Hotel werden. Das Hotel Sonnenhof eröffnete 1956 und wurde bis 2005 betrieben. Eine Sanierung war nötig, für die jedoch die finanziellen Mittel fehlten. Die Dr. Broermann Hotels & Residences GmbH schloss zum 1. November einen Erbpachtvertrag mit der Stadt Königstein, sanierte das Gebäude und öffnete am 1. März 2007 unter dem Namen Villa Rothschild Hotel & Restaurant.

     

    Der Königsteiner Wasserfall

    Von der Billtalhöhe fällt der Billtalwasserfall, der im Volksmund auch Königsteiner Wasserfall genannt wird, 50 Meter ins Tal. Er verläuft über kleine Treppen, sodass es leider keinen großen Wasserfall wie in der Margarethenschlucht gibt. Außerdem ist er heutzutage häufig ausgetrocknet. Dennoch ist er ein schönes Ausflugsziel und toller Fotospot bei einer Wanderung.

     

    Der Dettweiler Tempel

    Der Dettweiler Tempel ist ein Pavillion nur 100 Meter von der Burgruine Falkenstein entfernt, der unter Denkmalschutz steht. Sein eisernes Äußeres und die Verzierungen, die um den Tempel herum und am Dach zu sehen sind, machen den Dettweiler Tempel zu einem besonderen Ort – auch und gerade für Fotografen. Die Rundbank im Inneren lädt dazu ein, den Ausblick eine Weile zu genießen. Direkt neben dem Tempel findest du die Aussichtsplattform, die ebenfalls von einem eisernen Geländer eingegrenzt ist.

    Dettweiler Tempel im Sonnenaufgang

    Mehr dazu kannst du in meinem Blogpost nachlesen: Dettweiler Tempel.

     

    Geh wandern

    Die herrliche Lage in den grünen Wäldern des Taunus, die ansehnliche Burgruine und die schönen Aussichtspunkte und Tempel machen Königstein auch zu einem idealen Ziel für eine Wanderung. Die Wanderwege sind durch den Taunusklub ausgeschildert oder über Apps wie komoot zu entdecken. Auch bei meinem Lieblingswanderblog Ich geh wandern gibt es einige Wanderungen in und um Königstein.

    Ich selbst habe zwei Blogbeiträge zu Wanderungen in Königstein geschrieben:

    Die Woogtalrunde

    Der Drei-Burgen-Weg

    Barbara in Königstein

    Weitere Ausflugsziele in der Nähe

    Wenn du gerne wandern gehst und andere Regionen erkunden willst, kann ich empfehlen, dir den Odenwald, den Spessart oder den Taunus anzuschauen. Zu diesen Regionen werden noch weitere Blogposts folgen.

    Eine gemischte Liste aus Ausflugsorten, Fotospots und Zielen für kleine Städtetrips habe ich dir hier zusammengestellt:

    • Der Feldberg: Der Große Feldberg ist mit 881 Metern der höchste Berg im Taunus. Als ich klein war, haben mich meine Eltern und Großeltern zum Schlittenfahren oder zum Drachen steigen lassen dorthin gebracht. Und nicht selten bin ich in Sternschnuppennächten dort hochgefahren. Er ist ein schönes Ausflugsziel für Groß und Klein, ein toller Fotospot und Ausgangspunkt für Wanderungen.
    • Der Staufen: Der Staufen ist ein Berg in Kelkheim. Unweit des Gipfels befindet sich eine Felsformation, deren Ursprung sagenumwoben ist und uns auf die Spur der Kelkheimer Romeo und Julia bringt. Außerdem hast du von hier einen hervorragenden Ausblick.
    • Der Mainzer Sand: Der Mainzer Sand hat mich ja ein bisschen geflasht… Ich habe mich gefühlt, als wäre ich in die afrikanische Savanne gebeamt worden. Eigentlich ist es aber ein Relikt aus der Eiszeit und eine von wenigen Binnendünen in Deutschland.
    • Das Kloster Lorsch: Das Kloster Lorsch ist nicht nur ein toller Ausgangspunkt für Wanderungen oder Radtouren. Es ist auch ein Ort voller Geschichte. Das heutige Weltkulturerbe der UNESCO wurde 764 gegründet und nur wenige Jahre später an Karl den Großen übertragen. So wurde es zum Reichskloster und genoss entsprechende Privilegien. Diese verlor es jedoch im 13. Jahrhundert und wurde in der Folge im Dreißigjährigen Krieg zerstört.
    • Lohr am Main: Das erste Mal wurde Lohr am Main 1295 urkundlich erwähnt und ist allgemein als Schneewittchenstadt bekannt. Dass das Mädchen, das wegen ihrer Schönheit getötet werden sollte, Lohrerin war, ist zwar nicht belegt, jedoch durchaus möglich. Die Gebrüder Grimm lebten unweit von Aschaffenburg, in Hanau, und auf ihrem Weg Richtung Bremen kamen sie auch im Spessart vorbei, sodass sie von der Stadt Lohr inspiriert worden sein könnten.
    • Das Felsenmeer: Das Felsenmeer ist nicht nur der wohl bekannteste Ort des Odenwalds, sondern auch ein tolles Ausflugsziel für Outdoorfans jeden Alters. Du kannst eintauchen in die Sagenwelt zur Entstehung des Felsenmeeres, in die Zeit der Römer, die sich hier ausgetobt haben, oder in die Erdgeschichte. Und nebenbei macht es auch noch einen Riesenspaß über die Felsen zu klettern.

    Meine Ausstattung

    Ich werde immer wieder gefragt, mit was für einer Ausstattung ich auf meinen Touren unterwegs bin. daher hier nun eine kleine Erläuterung zu diesem Thema.

    Rucksäcke

    Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke, aus denen ich jeweils für den Ausflug den passenden wählen kann. Gerne verwende ich auf Wanderungen zum Beispiel einen meiner Osprey-Rucksäcke – entweder den DaylitePlus oder den Sylva. Die sind klein genug, um mich nicht zu stören, aber groß genug, um das Wichtigste für die Tagestour greifbar zu haben. Mit den zwei seitlichen Taschen habe ich außerdem Wasser immer griffbereit. Dank der verschiedenen Bereiche kann ich mein Kamera-Equipment von den anderen Dingen wie einer Powerbank und Snacks trennen.

    Bei Foto-Touren habe ich aktuell auch oft meinen neuen Fotorucksack von K&F Concept* dabei, der mehr Schutz für mein Foto-Equipment bietet, aber trotzdem noch Platz für zum Beispiel Snacks und eine kleine Flasche Wasser bietet. Seitlich kann ich ein Stativ anbringen, was super praktisch ist. Alternativ habe ich auch noch den CADeN-Kamerarucksack*. Der ist nochmal größer, aber auch wuchtiger und schwerer.

    Barbara Fotorucksack

     

    Kleidung und Schuhe

    Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Als Wanderschuhe habe ich zum Beispiel diese wasserdichten Schuhe, die mir auch viel Halt bieten: Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*. Auch Jacken, Wanderleggins und zum Beispiel mein Stirnband* habe ich bei Decathlon gekauft.

     

    Kamera & Stativ

    Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

     

    Mein Fazit

    Königstein ist, wie eingangs erwähnt, ein Ort, an dem ich die meiste Zeit meiner Jugend verbracht habe. Durch meine Fototouren und Wanderungen habe ich die Orte, die ich vom Vorbeilaufen kannte, besser kennengelernt, von ihrer Geschichte erfahren und durfte diese nun mit dir teilen. Ich mag Königstein weiterhin sehr, liebe die Königsteiner Burg und die Aussichtspunkte, auf die ich erst im letzten Jahr aufmerksam wurde. In jedem Fall ist Königstein eine Art Ankerpunkt im Taunus – egal ob für Spaziergänge, Wanderungen oder Fototouren.

    Warst du vielleicht sogar schon einmal dort? Dann berichte mir davon in den Kommentaren!

    Deine Barbara

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