Tagesausflug ans Tote Meer – Von Jerusalem zum tiefsten Punkt der Welt

Tagesausflug ans Tote Meer – Von Jerusalem zum tiefsten Punkt der Welt

Tagesausflug ans Tote Meer – Von Jerusalem zum tiefsten Punkt der Welt

Drei Mal war ich bereits in Israel und zweimal bin ich ans Tote Meer gereist. Bei meinem allerersten Besuch habe ich es leider gar nicht geschafft. Aber beim zweiten Mal wollte ich ans Tote Meer – komme was wolle. Also buchte ich im Abraham Hostel in Jerusalem, in dem ich untergekommen war, gleich eine Tour.

Ein paar Worte vorneweg: Das Wasser des Toten Meeres enthält so viel Salz, dass es tödlich wäre, es zu schlucken. Deswegen solltest du dich nicht auf den Bauch drehen. Mit dem Wasser zu spritzen ist sogar verboten. Sei also bei deinem Besuch vorsichtig.

 

#1 Tagesausflug ans Tote Meer: Die Masada Sunrise, Ein Gedi & the Dead Sea Tour

Die Masada Sunrise, Ein Gedi & the Dead Sea Tour brachte mich nicht nur ans Tote Meer, sondern wie der Name bereits sagt, auch an die antike Festung Masada sowie die Wüstenoase Ein Gedi. Klick einfach auf den Namen der Tour, um meinen ausführlichen Bericht dieser Tagestour zu lesen.

Dieser Ausflug ist perfekt, wenn du Wanderungen liebst und gerne Geschichte und Natur aus erster Hand erlebst.

Totes Meer von Masada – Dead Sea from Masada

Der Hike zur Festung Masada hat es schon ein bisschen in sich. Nicht sehr lang, aber dafür anstrengend ist der Weg den Felsen hinauf. Und du läufst gegen das Licht an. Denn wenn du dich schon um 3:30 Uhr nachts aus dem Bett quälst, willst du natürlich auch den Sonnenaufgang von der Festung aus sehen. Ich habe es damals gerade so geschafft und meine Kamera etwa eine Minute, bevor die ersten Strahlen der Sonne das Tal fluteten, ausgepackt und bereit gehabt.

Tagesausflug ans Tote Meer – Masada Sunrise, Ein Gedi & the Dead Sea

Das war das erste Mal, dass ich das Tote Meer erblickte. Es war ein Moment voller Erfurcht und ich habe das frühe Aufstehen keine Sekunde bereut.

Auch der Ausflug in die Oase war wirklich schön. Aber ich konnte es kaum erwarten, endlich ans Tote Meer zu gelangen. Ich weiß gar nicht, warum der Ort so eine immense Faszination in mir auslöst. Aber er tut es bis heute.

Als wir endlich ankamen, waren alle müde. Wir waren früh aufgestanden, sind zur Festung Masada hinauf gewandert und dann noch durch die Oase Ein Gedi marschiert. Wir waren müde. Das Tote Meer war zwar ein willkommene Wohltat für unsere angestrengten Glieder, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass ich dem Gewässer die Aufmerksamkeit schenken konnte, die ich wollte.

Totes Meer – Dead Sea

Ich plante also bereits, bei einem nächsten Aufenthalt einen erneuten Versuch zu starten.

 

#2 Halbtagsausflug ans Tote Meer: Dead Sea Chillout

Gleiches Hostel, gleicher Ausgangpunkt, andere Tour.

Als ich dieses Jahr erneut in Jerusalem war, startete ich also einen zweiten Versuch. Und um dem Toten Meer die nötige Aufmerksamkeit zu schenken, wählte ich diesmal eine Tour, bei der es keine Ablenkung gab: Sie hieß Dead Sea Chillout.

Wir fuhren also direkt zum Toten Meer. Keine Festung, keine Oase, keine Wanderung.

Totes Meer – Dead Sea

Man könnte fast meinen, das sei ein wenig langweilig. Aber nein, es war wirklich schön.

In diesen Spas am Toten Meer stehen überall Liegen mit Sonnenschirmen, sodass du dich sehr gut entspannen kannst. Die meisten bevorzugen es allerdings, den heilsamen Schlamm auf die Haut aufzutragen und ihn ein bisschen einwirken zu lassen. Es ist ein merkwürdiges Gefühl, wenn er hart wird.

barbara in mud

Du kannst auch ein bisschen auf dem Gelände herumlaufen, aber leider kannst du nicht wirklich aus dem Spa raus und auf die Suche nach coolen Fotospots gehen. Das hätte ich gerne gemacht, aber leider musste die Gruppe zusammenbleiben. Aber ich gebe auch zu, dass es so heiß war, dass ich gar nicht groß durch die Gegend laufen wollte.

Totes Meer – Dead Sea

Am Ende gab es noch leckere Datteln und Tee und wir konnten uns im angrenzenden Shop ein wenig umsehen, wo es alles mögliche gab, was aus Totem Meersalz hergestellt worden war.

Totes Meer – Dead Sea

#3 Selbst organisierter Ausflug ans Tote Meer

Sollte ich nochmal nach Israel reisen, möchte ich auf jeden Fall eine Tour selbst organisieren. Das hat den Vorteil, dass du zum Einen in das Spa gehen kannst, das dir gefällt, und du zum Anderen einfach an der Straße halten kannst, um Fotos zu machen. Ich finde es mehr als schade, dass ich bei meinen zwei Besuchen kein einziges wirklich schönes Foto vom Toten Meer machen konnte. Daher steht das nun ganz oben auf meiner Israel-Bucket List.

Solltest du dich also für eine selbstorganisierte Tour entscheiden, kannst du einfach ein Auto mieten und  von Tel Aviv oder Jerusalem rüberfahren. Einen Mietwagen kannst du ab 10 Euro pro Tag in Jerusalem bekommen. Dafür reicht sogar dein normaler Führerschein. Den international benötigst du nicht.

Auf diese Weise kannst du auch die Festung Masada oder die Oase Ein Gedi zu der Uhrzeit besuchen, die dir lieb ist und so lange bleiben, wie du möchtest Außerdem habe ich tolle Fotos vom Qumran National Park gesehen, der leider bei keiner der organisierten Touren auf dem Plan steht. Den kannst du dann auch noch mitnehmen. 

Das solltest du zu deinem Tagesausflug ans Tote Meer mitbringen:

  • Deinen Pass (da das Tote Meer in der Westbank ist, kann es sein, dass du dich ausweisen musst)
  • Genügend Wasser
  • Schwimmsachen und Badeschuhe
  • Wanderkleidung und -schuhe
  • Sonnencreme

Zudem gibt es viele Hotels am Toten Meer, sodass du auch gleich ein ganzes Wochenende dort verbringen kannst, wenn du genügend Zeit zur Verfügung hast. Dann klappt es bestimmt auch mit dem perfekten Foto!

 

Deine Barbara

PS: Dieser Beitrag ist mit freundlicher Unterstützung von Abraham Tours entstanden. Ich wurde zur Tour „Masada Sunrise, Ein Gedi and the Dead Sea“ sowie zum „Dead Sea Chillout“ eingeladen. Eine Bezahlung habe ich nicht erhalten und meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst.

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Fotoparade 2018 2 – Meine schönsten Fotos aus dem zweiten Halbjahr

Fotoparade 2018 2 – Meine schönsten Fotos aus dem zweiten Halbjahr

Fotoparade 2018 2 – Meine schönsten Fotos aus dem zweiten Halbjahr

Heute gibt es von mir mal wieder eine Fotoparade! Das Jahr neigt sich dem Ende und Michael von Entdecke die Welt hat zu seiner all-halb-jährlichen Fotoparade aufgerufen. Diese ist bei ihm schon zur Tradition geworden. Ich bin jetzt auch schon zum vierten Mal dabei!

 

Hier sind meine vorherigen Fotoparaden:

 

 

Wenn du mehr zur Fotoparade allgemein lesen möchtest, schau mal hier vorbei:

 

Fotoparade 2 2018 – Die schönsten Fotos aus Österreich

 

Die sechs von Michael vorgeschlagenen Kategorien, zu denen die Fotos aus dem zweiten Halbjahr 2018 passen sollten, lauten:

 

  • “Abstrakt”
  • “Aussicht”
  • “Krasse Sache”
  • “Landschaft”
  • “Rot”
  • “Tierisch”

 

Wieder fiel mir die Wahl unheimlich schwer und ich habe lange hin und her überlegt. Ich hoffe, du magst die von mir ausgesuchten… Hier mein jeweils bestes Bild aus den sechs Kategorien:

 

 

 

#1 Abstrakt

 

Die Kategorie Abstrakt ist mir am schwersten gefallen. Ich fotografiere recht selten Dinge, die ich so beschreiben würde. Dieses Foto von der der Innenseite der Kuppel der Grabeskirche Jesu in Jerusalem kam dem am nächsten. Dort war ich während meines diesjährigen Israel-Aufenthaltes im August, zu dem ich vom Abraham Hostel eingeladen wurde. Ich bin mal gespannt, ob ich die Tradition fortsetze und spontan auch nächstes Jahr nach Israel reise.

 

Geburtskirche Jerusalem

 

#2 Aussicht

 

Die Aussicht aus dem Cable Car in den Ba Na Hills nahe Da Nang war definitiv spektakulär. Ich wollte unbedingt eine bestimmte Brücke fotografieren und diese lag innerhalb eines Themenparks, der wiederum auf einem Hügel liegt, zu dem du nur mit dieser Gondel gelangst. Auf dem Weg nach oben war der Ausblick zwar auch schon schön, aber erst auf dem Rückweg zum Sonnenaufgang hat sich der Himmel in diese wundervollen Farben gefüllt. Ein fantastischer Ausblick, den ich sehr genossen habe.

 

Da Nang Sunworld Cable Car 3

 

#3 Krasse Sache

 

Noch ein Bild von meiner Zeit im Sommer in Israel: Unter anderem habe ich eine Tour in die Wüste gemacht, wo auch das Kloster Mar Saba auf dem Programm stand. Das ist das einzige Kloster in der Wüste Israels, das seit seiner Gründung bis heute als solches genutzt wird. Frauen sind auf dem Gelände verboten, weswegen ich leider nicht näher randurfte. Krass finde ich das Ganze aber auf jeden Fall und daher passt es für mich perfekt in diese Kategorie.

 

Kloster Israel 1

 

#4 Landschaft

 

Landschaften sind ja genau mein Ding. Daher war diese Kategorie für mich wahrscheinlich die einfachste. Da ich immer viele Fotos aus Asiens in meinen Highlights habe, wollte ich hier daher eines aus Hawaii nehmen. Das hier ist der Blick vom Koko Head – einem kleinen Krater, der vor rund 300.000 Jahren entstanden ist. Früher gab es einen kleine Bahntrasse, mit der Güter auf den Gipfel des Koko Head transportiert wurden. Da diese heute nicht mehr verwendet wird, kommen täglich Hunderte von Touristen und Einheimischen, um den Gipfel zu erklimmen. Die Wanderung ist nicht ganz ungefährlich, aber der Blick war definitiv grandios!

 

Hawaii

 

#5 Rot

 

Tja, was soll ich sagen… Auch diese Kategorie fiel mir schwer. Da ich mehr Landschaften und Architektur fotografiere, habe ich so gut wie keine Bilder, bei denen bestimmte Farben hervorstechen. Höchsten das Blau des Meeres und das Grün der Wälder und Wiesen. Aber rot? Da gibt es wohl wirklich nichts besseres als dieses Bild. Leider kein WOW-Effekt, aber ok. Auch dieses Foto ist aus dem Themenpark in der Nähe von Da Nang.

Da Nang Sunworld 4

Und weil ich mit dem Foto nicht so 100% glücklich war, gibt es jetzt noch mein erstes Color Key Foto. Es ist mir leider auch nicht so richtig gut gelungen, aber fürs erste Mal ist es ganz ok, denke ich. Was meinst du?

Rot Hawaii

 

#6 Tierisch

 

Das Foto wiederum fiel mir wieder ziemlich leicht. Ich liebe Affen und versuche sie immer zu fotografieren, wenn ich welche sehe. Und dieser hier hat ganz wunderbar gepost, als ich auf dem TreeTop Walk in Singapur war. Mittlerweile habe ich übrigens einen Blogpost über die Sehenswürdigkeiten in Singapur geschrieben! Da habe ich wirklich all mein Wissen von ingesamt drei Monaten in der südostasiatischen Metropole reingepackt.

 

Hiking in Singapore – TreeTop Walk – MacRitchie Nature Trail

 

Und weil so schön ist, kommen hier noch ein paar Zusatzkategorien:

 

#7 Fokus

 

Es gibt wirklich einige in Orte in Singapur, die ich über alles liebe und an denen ich immer wieder aufs Neue Fotos mache. Einer von ihnen das Gelände rund um das Museum of Artscience. Ich finde das Gebäude, dessen Form von einer Lotusblume inspiriert ist einfach mega fotogen. Dazu dann noch der Teich mit den Seerosen sowie der Skyline im Hintergrund… Und schon ist Barbara happy und macht glücklich strahlend Fotos wie dieses hier.

 

Museum of Artscience

 

 

 

#8 Hübsch

 

Der Ausflug ins Mekong Delta war schon ein Highlight meines diesjährigens Vietnamaufenthalts. Und der kurze Abstecher zur Pagode, wo ich dieses Foto gemacht habe, hat sich für mich wirklich gelohnt. Das Fahrrad sieht doch wirklich so aus, als hätte ich es fürs Foto dort hingestellt, oder? Aber nein, das Glück war auf meiner Seite: Es stand einfach da und wartete darauf, von mir fotografiert zu werden.

 

Vinh Trang pagoda 4

 

 

 

#9 Relaxed

 

Lange wollte ich einen Ausflug zu den Sticky Waterfalls machen. Im Oktober habe ich es endlich geschafft. Die meiste Zeit habe ich jedoch wie hier den Sonnenuntergang genossen und Fotos gemacht.

 

Barbara Sticky Waterfalls Sunset

 

 

 

#10 Freiheit

 

Und zum Abschluss gibt es noch ein Foto aus Israel. Auf dem Weg von Nazareth nach Haifa haben wir am Mount Precipice gehalten, um Fotos zu machen. Zum Glück! Denn das ist eines meiner Lieblingsfotos aus Israel geworden…

 

Auf dem Mount of Precipice

Auf dem Mount of Precipice

 

Das waren meine schönsten Bilder aus der zweiten Jahreshälfte 2018 zu den sechs vorgegebenen und vier eigenen Kategorien.

 

Welches davon gefällt dir am besten? Ich bin gespannt auf deine Kommentare!

Deine Barbara

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Schlösser an Brücke Helsinki
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Barbara in Ek Balam
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7 MAYA-RUINEN IN MEXIKO UND GUATEMALA
Angkor Wat im Sonnenaufgang
ASIEN
ANGKOR WAT

Singapur Sehenswürdigkeiten: Klassiker und Geheimtipps für die ToDo List

Singapur Sehenswürdigkeiten: Klassiker und Geheimtipps für die ToDo List

Singapur Sehenswürdigkeiten: Klassiker und Geheimtipps für die ToDo List

Singapur Sehenswürdigkeiten: Klassiker und Geheimtipps für die ToDo List

Singapur ist für viele eine Layover-Destination. Wer auf dem Weg nach Bali ein paar Nächte hier bleibt, war schon lange in der Metropole. So sind die Hotspots bekannt. Anders sieht es jedoch mit den vielen weniger bekannten Sehenswürdigkeiten aus. Da ich Dank House Sitting sehr viel Zeit in Singapur verbringen durfte und das Land mein Herz im Sturm erobert hat, kommt nun mein Post zu den Singapur Sehenswürdigkeiten, die du auf keinen Fall verpassen solltest.

Gardens by the Bay

Gardens by the Bay ist ein 101 Hektar großer Naturpark in der Nähe von Downtown Singapur, für den eine neue Landfläche aufgeschüttet wurde. Ziel war es, den Bürgern der Stadt mehr Grünflächen zu bieten und eine Art Naherholungsgebiet zu schaffen.

Die Außenanlage von Gardens by the Bay steht kostenfrei zur Verfügung. Hier kannst du also so oft und so lange du möchtest für einen Spaziergang vorbeischauen.

Die Gewächshäuser hingegen kosten knapp 30 SGD Eintritt. Das ist schon eine ganze Ecke, aber einmal kann man das schon investieren, finde ich.

Super Tree Grove

Über das Gelände verteilt, gibt es mehrere sogenannte Super Trees. Diese stählernen Bäume haben eine Höhe zwischen 25 und 50 Metern und sind mit seltenen Pflanzen bewachsen. Die Anlagen haben verschiedene Bezeichnungen: Die meisten Super Trees stehen im Super Tree Grove. Dort findet auch die Lichtshow jeden Abend statt (mehr Infos dazu folgen in wenigen Absätzen).

Gardens by the Bay – Super Trees – Super Tree Grove – SkyWalk

Durch Photovoltaik erzeugen sie Elektrizität und durch das Sammeln des Regenwassers dient er Bewässerung und für die Kühlsysteme der Super Trees selbst sowie der Gewächshäuser.

Zwei der Super Trees im Super Tree Grove werden durch eine Brücke mit einander verbunden: den SkyWalk.

Gardens by the Bay – Super Trees – Super Tree Grove – SkyWalk

Gardens by the Bay – Super Trees – Super Tree Grove – SkyWalk

Flower Dome und Cloud Forest

Auf dem Gelände warten zwei riesige Gewächshäuser – der Flower Dome und der Cloud Forest – in denen Pflanzen der mediterranen bzw. halbtrockenen Klimazonen gezeigt bzw. die tropische Vegetationszone nachgestellt werden. Der Flower Dome wurde als größtes Glasgewächshaus der Welt ins Guiness Buch der Rekorde eingetragen.

Gardens by the Bay

Cloud Forest

Marina Barrage

Marina Barrage ist eigentlich ein Damm, aber durch eine Parkanlage auf dem Dach, ist es ein beliebtes Ziel zum Picknicken und Drachensteigenlassen. Der Ausblick auf Gardens by the Bay und Marina Bay Sands und die Skyline ist fantastisch. Wenn du auch noch einen Tag erwischt, an dem es nicht bewölkt ist, kannst du hier einen atemberaubenden Sonnenuntergang erleben. Und ein zusätzlicher Pluspunkt: Hier findest du viel mehr Locals bzw. Expats als Touristen.

Marina Barrage

Und hier der Ausblick ohne den Park im Vordergrund:

Marina Barrage

Die Lightshow in Gardens by the Bay

Jeden Abend um 19:45 Uhr und um 20:45 Uhr kannst du eine Lichtershow im Super Tree Grove bestaunen. Zu einem bestimmten Thema wird eine 15-minütige Musik gespielt, die durch ein Lichtspielt der Super Trees untermalt wird. Das ist ein Spektakel, das ich immer wieder gerne genieße und möglichst mindest einmal bei jedem Besuch in Singapur auf meiner To Do Liste habe.

Gardens by the Bay – Super Trees – Super Tree Grove – SkyWalk

Gardens by the Bay – Super Trees – Super Tree Grove – SkyWalk

Auch diese Attraktion steht kostenfrei zur Verfügung.

 

Marina Bay

Die Marina Bay ist zwar das jüngste Stadtviertel Singapurs, dafür beherbergt es aber die wahrscheinlich bekanntesten touristischen Attraktionen der Stadt. Wenn du zum ersten Mal in der südostasiatischen Metropole bist oder nur einen kurzen Layover hast, wird dich dein Weg sicherlich zunächst hierher führen.

Marina Bay Panorama

Der Merlion

Der Merlion ist das Wahrzeichen Singapurs. Das Wesen ist halb Fisch, halb Löwe und soll die Bewohner Singapurs der Legende nach von Angreifern und einem schlimmen Unwetter beschützt haben. Danach wurde der Kreatur eine 37 Meter hohe Statue errichtet und die Stadt bekam den Beinamen Lion City – Löwenstadt.

Marina Bay Merlion

Die Helixbrücke

Die Helixbrücke hat ihren Namen von ihrer Struktur: Sie sieht aus wie ein DNS-Strang.

Helix Bridge – Marina Bay

Das Museum of Artscience

Das Museum, das an eine Lotusblüte erinnert, besteht aus 21 Gallerien. Drei von ihnen beherbergen permanente Ausstellungen zum Thema: Curiosity, Inspiration, Expression. Die anderen Säle werden für regelmäßig wechselnde Ausstellungen genutzt.

Museum of Artscience

Museum of Artscience – Helix Bridge – Marina Bay

Marina Bay Sands

Das wahrscheinlich berühmteste Hotel der Welt ist eigentlich auch eine Art Wahrzeichen der Stadt. Jedes Mal wenn ich die drei Gebäudesäulen mit der gigantischen Dachterrasse sehe, geht mir persönlich das Herz auf. Für mich ist der Anblick genauso schön wie der der Frankfurter Skyline. Er bedeutet Zuhause.

Marina Bay Sands

Die Dachterrasse wartet mit dem weltbekannten Infinity Pool auf, der nur Hotelgästen vorbehalten ist.

Mittig der Terrasse befindet sich eine Bar, das C'est la vie. Tagsüber ist es eine Art Lounge, während es abends zu einem Restaurant wird. Aber vorsichtig: Der Dresscode wird streng beachtet! Shorts oder Bikinis sind hier fehl am Platz.

Marina Bay – Marina Bay Sands SkyPark

Und zu guter letzt gibt es auf der Terrasse des Marina Bay Sands auch einen öffentlichen Bereich: Das Observation Deck namens SkyPark. Der Eintritt kostet hierzu jedoch 23 SGD. Allerdings finde ich, dass er sich lohnt. Der Ausblick ist wirklich fantastisch. Und dies ist der einzige Ort, von dem aus du beide Lightshows – die in Gardens by the Bay und die in der Marina Bay – von oben betrachten kannst.

Gardens by the Bay – Marina Bay Sands SkyPark

 

Die Lightshow in Marina Bay

Wie in Gardens by the Bay gibt es auch in der Marina Bay eine Lightshow. Täglich kannst du das Spektakel kostenfrei um 20 Uhr sowie 21 Uhr bewundern. Wenn du ganz nah dran sein möchtest, gehst du einfach einmal durch das Einkaufszentrum The Shoppes hindurch. Die imposante Skyline im Hintergrund, werden bunte Lichter auf tanzende Wasserfontänen projeziert. Auch hier gibt es eine musikalische Untermalung.

Marina Bay Lightshow

Von der anderen Seite der Bucht siehst du zwar die Wassfontänen nicht so gut, dafür aber die Lasershow vom Marina Bay Sands.

Marina Bay Lightshow – Marina Bay Sands

 

Arab Street

Arab Street ist, anders als der Name vermuten lässt, nicht nur eine Straße, sondern eigentlich ein eigenes Viertel in Singapur. Rund um die Masjid Sultan Mosque gibt es mehrere Straßen, die die Hipster-Gegend der Stadt beherbergen. Hier leben die Kreativen und Partyhungrigen. Bunte Stoffe, handgeknüpfte persische Teppiche und aromatische arabische Tees – das ist das arabische Viertel von Singapur.

Sultan Mosque

Das Herzstück der Arab Street bildet die Masjid Sultan Moschee, deren Geschichte nahezu 200 Jahre zurückreicht. An dieser touristischen Sehenswürdigkeit kannst du über muslimische Geschichte lernen oder einfach die außergewöhnliche Atmosphäre auf dich wirken lassen. Im Gebetsraum finden bis zu 5000 Betende Platz.

Arab Street

 

Sentosa

Vor Singapur liegt die kleine Insel Sentosa. Sie ist künstlich angelegt und ist quasi ein Freizeitpark. Zahlreiche Attraktionen warten auf Familien und Besucher, die bespaßt werden wollen. Ich habe auch ein paar Dinge ausprobiert, aber wirklich überzeugt haben mich ehrlich gesagt nur die Strände und die Beach Bars. Auch wenn vor der Küste Tanker liegen, empfand ich sie als eine Oase.

Siloso Beach

Universal Studios

Die Universal Studios sind ein Themenpark innerhalb der Resorts World auf der Insel Sentosa in Singapur. Hier erwarten dich 28 Fahrgeschäfte, Shows und Attraktionen in sieben verschiedenen Bereichen mit unterschiedlichen Themen.

Singapore Cable Car

Ich weiß ja nicht, wie es dir geht, aber ich liebe Seilbahnfahrten! Daher ist das Cable Car für mich auch die coolste Art, nach Sentosa zu gelangen. Du kannst entweder über die Fußgängerbrücke laufen, mit einem Taxi fahren, den Sentosa Express nehmen oder eben die besagte Gondel. Das ist auf jeden Fall die teuerste Variante, aber mindestens einmal solltest du das schon einplanen. Du kannst von Harbourfront oder Mount Faber fahren.

Pro Tipp: Die Henderson Waves sind von der Station Mount Faber nur fünf Minuten zu Fuß entfernt. Du kannst diese zwei Highlights also wunderbar mit einander kombinieren.

Adventure Cove Waterpark

Dieser Freizeitpark dreht sich rund um das Thema Wasser und bietet Spaß für die ganze Familie. Es gibt ein Aquarium, Wasserrutschen, ein Wellenbad, du kannst schnorcheln und mehr. Leider war ich selbst noch nicht da, werde das aber mit Sicherheit früher oder später nachholen.

S.E.A. Aquarium

Da ich das Einsperren von Tieren nicht unterstützen möchte, war ich auch noch nicht im Aquarium. Vorenthalten möchte ich es dir dennoch nicht. Hier gibt es über 100.000 Meerestiere aus knapp 1.000 verschiedenen Spezies. 50 Becken bieten ein Blick in die Unterwasserwelt und sind quasi ein Fenster in den Ozean.

Die Lightshow Crane Dance

Die dritte und letzte Lightshow Singapurs wartet auf Sentosa. Jeden Tag tanzen zwei mechanische Kraniche und erzählen dabei eine Geschichte der Liebe. Wasser, Lichter und Musik untermalen das Schauspiel. Ich persönlich finde die anderen beiden Lightshows viel schöner. Aber wenn du schon auf Sentosa bist, kannst du Show, die täglich um 20 Uhr stattfindet, ruhig mitnehmen. Danach kannst du gemütlich über den Boardwalk zurück zur Harbourfront schlendern.

Die Strände

Ich höre immer wieder, dass die meisten Singapur als Betonstadt sehen. Für mich ist das ein völlig falsches Bild. Ja, die Strände sind künstlich. Zumindest hier auf Sentosa. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass du im Sand liegen oder eine frische Kokosnuss in einer Beach Bar genießen kannst.

Es gibt insgesamt drei Strände auf der Insel: Siloso, Palawan und Tanjong.

Am Palawan-Strand gibt es eine kleine Hängebrücke, die zu einer vogelagerten Insel führt. Vor allem Familien mit Kindern kommen an diesen Strand. Mir persönlich war ein bisschen zu viel los, auch wenn ich die Hängebrücke echt fotogen fand.

Palawan Beach

Der Tanjong Beach ist besser für dich geeignet, wenn du nach Ruhe und Entspannung suchst. Er ist relativ weit von der Bahnstation entfernt, von der du wahrscheinlich kommst. Du kannst aber entweder ein Taxi oder den Shuttle-Service der Insel nehmen. Vor allem an heißen Tagen kann der 30-minütige Spaziergang ganz schön anstrengend sein.

Dort angekommen, kannst du dich dann aber vollkommen entspannen. Im Tanjong Beach Club gibt es erfrischende Cocktails und wenn du keine Lust auf Sand zwischen den Zehen hast, kannst du dich dort einfach an den Pool legen.

Tanjong Beach Club

Tanjong Beach Club

Chinatown

Auf die Gefahr hin, dass ich mich jetzt unbeliebt mache: Ich bin kein großer Fan von China Town. Ich kann das gar nicht wirklich begründen. Es ist mehr ein Gefühl. Während ich mich in den meisten Teilen Singapurs pudelwohl fühle, bin ich in China Town irgendwie gar nicht „angekommen“. Dennoch habe ich mir auch diesen Teil der Stadt angeschaut und kann dir daher drei Orte besonders ans Herz legen:

Chinatown Complex Food Center

In Singapur gibt es sogenannte Hawker Center. Das sind Food Center, in denen du lokale Gerichte zu günstigen Preisen bekommst. Das bekannteste und mit 260 Ständen auch größte ist das Chinatown Complex Food Center, in dem es sogar einen Stand gibt, der mit einem Michelinstern ausgezeichnet wurde. Das empfohlene Gericht ist Chicken Rice und kostet ein bis zwei Euro. Die Schlange ist teilweise jedoch so lang, dass du Wartezeiten von bis zu einer Stunde in Kauf nehmen musst.

Buddha Tooth Relic Temple

Der Buddha Tooth Relic Temple wurde 2007 erbaut. Die reich gestalteten Innenräume und umfassenden Ausstellungen zur buddhistischen Kunst und Geschichte erzählen Hunderten von Jahren alter Kultur. Im Tempel befindet sich ein Schrein mit einem Zahn, der angeblich der linke Eckzahn Buddhas gewesen sein soll. Er soll vom Scheiterhaufen in Kushinagar, Indien, geborgen und dann hier ausgestellt worden sein.

Sri Mariamman Temple

Der älteste Hindutempel der Stadt ist der Muttergöttin Mariamman geweiht und wurde 1827 errichtet. Er ist das Gebetshaus der meisten Tamilen und der Hindu-Bevölkerung von Singapur. Aufgrund seiner historischen Bedeutung wurde er 1972 zum nationalen Denkmal erklärt.

Naturreservate & Grünanlagen

Der Grund, warum ich Singapur so sehr liebe, ist, dass es zwar ein Großstadt mit all ihren Vorzügen ist, aber gleichzeitig so viele Parks und Naturreservate schnell erreichbar sind, dass man dem Hustle and Bustle ruck zuck entgehen kann. Daher hier jetzt ein paar Ausflugsmöglichkeiten. Leider habe ich immer noch lange nicht alles getestet. Aber ich werde bestimmt noch öfter in Singapur sein und definitiv weiter auf kleine Wanderungen gehen.

Macritchie Reservoir

Das MacRitchie Reservoir ist Singapurs ältester Stausee. Er wurde 1868 gebaut, um die Trinkwasserversorgung in Singapur zu gewährleisten. Heute ist es vor allem ein Naherholungsgebiet. Hier kann man joggen gehen, Kajakfahren oder einfach die Ruhe abseits der Metropole genießen.

MacRitchie Reservoire

Macritchie Nature Trails

Mitten im Herzen Singapurs finden sich 11 km um das Macitchie Reservoir herum. Es ist gut möglich, dass du hier auf einem Spaziergang auf verschiedene Tiere triffst, z.B. Makaken, Warane, Eichhörnchen, fliegende Lemuren oder Eulen.

Du kannst zwischen verschiedenen Strecken wählen und so genau die für dich perfekte Länge bestimmen. Schilder weisen dir stets den Weg, sodass du immer genau weißt, wo du bist, wie lange es noch zu dem Punkt dauert, den du erreichen willst, und welche anderen Trails du gehen kannst. Denk aber unbedingt daran, genügend Wasser mitzubringen, da du hier keines kaufen kannst.

MacRitchie Reservoire – MacRitchie Nature Trails

Das Highlight der Macritchie Nautre Trails ist jedoch der nächste Punkt:

TreeTop Walk

Der TreeTop Walk ist Teil des MacRitchie Trails. Der gesamte Rundweg mit dem TreeTop Walk in seiner Mitte ist ca. 7 km lang. Leider gibt es keine MRT-Station in der Nähe des Startpunktes, so dass du mit dem Bus zum Parkplatz am Eingang Venus Drive fahren oder mit dem Grab oder Taxi dorthin fahren musst. Von dort aus folgst du einfach den Schildern.

Auf der 250 Meter langen Hängebrücke erwartet dich ein Panoramablick auf den Regenwald, während du 25 Meter über dem Boden wanderst.

Hiking in Singapore – TreeTop Walk – MacRitchie Nature Trail

Bukit Timah Nature Reserve

Nur 12 km vom geschäftigen Stadtzentrum Singapurs entfernt liegt das Naturreservat Bukit Timah, das 1883 gegründet wurde und eines der ersten Waldreservate des Landes war. Es verfügt über ein reiches Ökosystem, sodass du als Besucher zahlreiche Pflanzen und Tiere der Region bestaunen kannst. Hier wandelt du förmlich durch ursprüngliche, tropische Vegetation und kannst Singapur so erleben, wie es vor vielen Jahrzehnten mal ausgesehen haben mag.

BUKIT TIMAH NATURE RESERVE

Pulau Ubin

Pulau Ubin ist Malayisch und bedeutet „Granit Insel“ und tatsächlich findet man auf der Insel einige verlassene Granit-Steinbrüche. Sie ist vor allem dafür bekannt, dass sie der letzte Kampong (so nennt man typische Dörfer in Singapur) ist, der noch nicht vollkommen urbanisiert und modernisiert wurde. Hier kann man sich auf Zeitreise begeben. Denn so soll, Singapur in den 1960er-Jahren ausgesehen haben.

Pulau Ubin

Pulau Serangoon aka. Coney Island

Coney Island oder Pulau Serangoon ist eine 133 Hektar große Insel vor der Nordostküste Singapurs zwischen der eben erwähnten Insel Pulau Ubin im Nordosten und dem Festland im Südwesten.

Der 50 Hektar große Naturpark beherbergt Küstenwälder, Grasland und Mangroven. Viele Singapurer kommen zum Wandern oder Mountainbiken hierher. Auch campen ist hier angesagt. Leider habe ich es noch nicht auf diese Insel geschafft. Auch sie steht noch auf meiner Singapur To Do Liste…

Southern Ridges

Die Southern Ridges sind ein neun Kilometer langer Weg durchs Grüne, aber mitten in der Stadt! Die Wege sind in kleinere Einheiten unterteilt und du kannst deinen Spaziergang jederzeit beginnen oder aufhören.

Ich habe am Alexandra Arch begonnen und bin zunächst über den Forest Walk gelaufen. Dass du dort in einer Großstadt bist, musst du dir wirklich vor Augen halten. Andernfalls kannst du leicht das Gefühl bekommen, in den tiefsten Urwald gebeamt worden zu sein!

Danach geht der Forest Walk in den Hilltop Walk über. Das Highlight folgt kurz darauf: Die Henderson Waves sind eine Brücke, die sich in Wellen über die Autobahn zieht. Von den Autos bekommst du von oben nicht wirklich was mit. Mir wurde das erst bewusst, als ich danach zum Bus gelaufen bin und sie von unten gesehen habe.

Henderson Waves

Botanic Garden

Der Botanische Gardens ist 158 Jahre alt und liegt am Rande der Orchard Road – der bekannten Einkaufsstraße Singapurs. Er ist als Weltkulturerbe ausgezeichnet worden und damit die einzige bei der UNESCO gelistete Stätte Singapurs.

Da der Garten sehr einfach zu erreichen ist (die Metrostation ist direkt vor dem Eingang) und keinen Eintritt kostet, suchen viele Singapurer hier ein wenig Ruhe. Ein Picknick in der Mittagspause oder ein Spaziergang nach Feierabend… Das geht hier völlig unkompliziert.

Mich persönlich hat der Park dennoch nicht umgehauen. Vielleicht auch kein Wunder: Nach Gardens by the Bay, Marina Barrage und Co. fehlte mir hier das Besondere. Kein Dschungel, kein Ausblick auf futuristische Strukturen, keine Skyline im Hintergrund. Einfach nur ein Park mit tropischen Pflanzen.

Singapur Botanischer Garten – Singapore Botanic Garden

Mein Reise-Equipment

Da ich auch immer wieder gefragt werde, wie und mit was ich auf Reisen gehe, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

 

Rucksäcke und Koffer

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise den passenden wählen kann. Am liebsten reise ich mit meinem Equipment von Osprey. Auch auf der Reise nach Asien hatten wir den Osprey Sojourn 60* und den Transporter 90* dabei.

Osprey Koffer

Osprey Koffer

Mein Hauptrucksack ist seit einiger Zeit der Nordace Siena. Der ist mit 19 Litern nicht so riesig, gefällt mir optisch sehr gut und hat allerlei Fächer, auch versteckte für zb. den Pass, sowie einen USB-Ladeport, was ich sehr praktisch finde.

 

Kamera

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

Mein Fazit zu den Sehenswürdigkeiten in Singapur

Wie du siehst, Singapur hat einiges zu bieten. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wie so mancher behaupten kann, da würden zwei Tage locker reichen. Hoffentlich konnte ich dir ein bisschen einen Eindruck verschaffen, wie vielfältig und abwechslungsreich dieses Land ist.

Für noch mehr Input schau doch mal bei Michelle vorbei, die einen ausführlichen Blogpost zu ihrem halben Jahr in Singapur geschrieben hat.

Welche dieser Sehenswürdigkeiten fasziniert dich am meisten? Was möchtest du unbedingt mal sehen? Oder wenn du schon einmal in Singapur warst: Was hat dir am besten gefallen? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Deine Barbara
Singapore Guide for Digital Nomads

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Du suchst nach einem coolen Spot für digitale Nomaden in Südostasien? Dann solltest du dir unbedingt Singapur anschauen!

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LUXUSRESORT CEMPEDAK
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Strand, Sonne und Berge – Zwei Tage in Da Nang

Strand, Sonne und Berge – Zwei Tage in Da Nang

Strand, Sonne und Berge – Zwei Tage in Da Nang

Wie viel hatte ich schon von dem Küstenort Da Nang gehört… Und nie hat es geklappt, mir die kleine Stadt selbst anzuschauen. Dies wollte ich unbedingt ändern, also bin ich bei meinem letzten Aufenthalt in Vietnam von Hanoi nach Da Nang geflogen.

Die Anreise nach Da Nang

Inlandsflüge sind in Asien zum Glück relativ günstig, sodass du für maximal 60 Euro selbst kurzfristig von Orten wie Hanoi oder Saigon anreisen kannst. Am häufigsten fliegen Jetstar Airlines und VietJetAir.

Ich bin schon mit beiden Airlines geflogen und hatte nicht so gute Erfahrungen mit VietJetAir.

Klick, wenn du meinen kurzen Erfahrungsbericht lesen möchtest:

Meine Erfahrung mit VietJetAir

Leider habe ich nach meiner Buchung über deren Website keine Bestätigungsmail bekommen und natürlich das, was ich sonst IMMER tue, nicht gemacht: Einen Screenshot meiner Buchung. So hatte ich keinen Buchungscode, keinen Beweis, dass ich gebucht hatte. Ich hatte ehrlich gesagt dennoch nicht damit gerechnet, dass das so Probleme geben würde, aber leider war es so. Am Flughafen fand man zwar nach einigem hin und her meine Buchung, mir wurde aber nicht bescheinigt, dass ich einen Hin- und Rückflug gebucht hatte. Als ich in Vietnam angekommen war, musste ich einen neuen Flug buchen, da ich keinen Beweis für die Ausreise hatte. Ich würde daher nicht mehr VietJetAir fliegen, wenn es nicht unbedingt sein muss.

Wenn du nicht fliegen möchtest, kannst du auch mit dem Bus fahren. Es gibt Nachtbusse, in denen du bequem liegen kannst. Allerdings muss ich hier darauf hinweisen, dass diese langen Busfahrten in Vietnam nicht ungefährlich sind. Ich weiß nicht genau, ob es an den schlechten Straßen, den teils rücksichtslosen Autofahrern oder an den übermüdeten und überarbeiteten Busfahrern selbst liegt. Aber es verunglücken viel zu häufig Langstreckenbusse. Ich habe bis jetzt nur eine Fahrt dieser Art unternommen und das waren 7 Stunden von Saigon nach Da Lat.

Als letzte Alternative möchte ich noch hinzufügen, dass Vietnam ein beliebtes Land für Motorradfahrer ist. Ich kenne viele Reisende, die sich hier ein Motorrad gekauft  und einmal das S-förmige Land durchquert haben. Auch das ist nicht ungefährlich, aber wahrscheinlich das bekannteste Land in Südostasien für solch lange Roadtrips mit dem Zweirad.

 

Die Unterkunft in Da Nang

Normalerweise mache ich ja House Sitting oder miete ein Airbnb, um so zu leben wie die Locals. Aber in Da Nang hatte ich ausnahmsweise ein Hotel gebucht, weil ich mit einem Freund unterwegs war, der kein digitaler Nomade ist. Unsere Wahl fiel auf das Aria Hotel in zweiter Reihe vom Strand inklusive Meerblick von der Dachterrasse.

Da Nang Rooftop

Beeindruckend war die Freundlichkeit des Personals, das wirklich versucht hat, uns jeden Wunsch von den Augen abzulesen.

Das Zimmer war etwas beengt, obwohl wir schon die größere Version gewählt hatten. Aber sonst war es sehr hübsch und auch das Bad klein aber fein. Spannend fand ich, dass es im Bad eine Jalousie gab, um die Fensterscheibe zum Schlafszimmer zu ver- oder enthüllen. Das scheint aktuell mega im Trend zu sein.

Auch die Lage war ideal: Wie bereits erwähnt, stand es in zweiter Reihe vom Meer und innerhalb von drei Minuten bist du an der langen Strandpromenade, die zum Schlendern einlädt. In erster Reihe gibt es zahlreiche Restaurants und auch Hotels mit Roof Tops, wenn du den Ausblick über das Meer genießen willst.

 

Was kann man in Da Nang unternehmen?

Ich muss gestehen, dass es mich zunächst an einen Ort außerhalb Da Nangs zog: Ich wollte zu einer Brücke, die von riesigen Händen getragen wird. Ich hatte sie schon häufig auf Instagram gesehen und mir war klar: Das ist mein Must See in Da Nang. Im Hotel vergewissern wir uns nochmal, dass wir den richtigen Ort ansteuern. Er ist nämlich in den Bergen und komischerweise können wir die Brücke selbst auf Google Maps nicht finden. Im Hotel wird uns gesagt, dass der Ort korrekt sei und wir 700.000 Dong Eintritt zahlen müssten. Wir schauen uns irritiert an. Knapp 30 Euro, um eine Brücke anzusehen? Wir winken ab und sagen, dass wir ja nur zur Brücke wollen und uns nichts anderes interessiert.

Wir fahren mit unserem Mietroller los und brauchen mit kurzer Tankpause fast eine Stunde, bis wir da sind. Die Fahrt ist idyllisch, durch kleine Dörfer, an einem Fluss entlang, durch den Wald. Erst gegen Ende geht es plötzlich merklich bergauf. Als wir ankommen, verstehen wir, was es mit dem Eintrittsgeld auf sich hat: Die Brücke liegt in einer Art Vergnügungspark.

Gut, jetzt sind wir so weit gefahren… Also zahlen wir und gehen rein.

Das SunWorld

Zunächst soll es mit einem Cable Car in luftige Höhen gehen. Leichter gesagt, als getan. Denn es gibt drei Cable Car Linien und die, die wir nehmen wollten, war geschlossen. Also folgten wir den Schildern zum nächsten. Irgendwie sind wir da aber an der falschen Stelle abgebogen, sodass wir eine Rolltreppe nach der anderen nehmen.

Da Nang Sunworld

Da Nang Sunworld 7

Irgendwann haben wir es aber geschafft: Wir sitzen endlich in der Gondel. Ich mache wie wild Fotos. Besonders toll finde ich den Glasboden! Es geht immer höher und höher und nach gut 15 Minuten fahren wir plötzlich in die Wolken hinein. Es wird alles weiß und die Stimmung ist ganz schön mystisch. Dann brechen wir wieder durch die Wolkendecke durch und fahren darüber weiter.

Da Nang Sunworld Cable Car

Da Nang Sunworld Cable Car 2

Die gesamte Fahrt dauert eine gute halbe Stunde. Oben angekommen, verstehe ich die Welt nicht mehr. Der Vergnügungspark soll wohl Paris darstellen. Winterlich geschmückt, erheben sich eine barocke Kirche und das Moulin Rouge vor uns. Es wirkt ein bisschen, als wären wir im falschen Film gelandet. Zudem sind wir mehr oder weniger die einzigen Westler, die sich hierher verirrt haben.

Da Nang Sunworld 2

Da Nang Sunworld 3

Da Nang Sunworld 4

Da Nang Sunworld 5

Wir laufen umher und suchen nach den Attraktionen. Enttäuscht müssen wir feststellen, dass es nur eine gibt: eine Sommerrodelbahn. Also stellen wir uns in die Schlange und warten. Und warten. Und warten. Nach einer knappen Stunde haben wir uns 10m bewegt und geben auf.

Dann bleibt nur noch eins: Wir suchen endlich die Brücke mit den Händen. Dafür müssen wir erneut mit dem Cable Car fahren. Die Linie, die außer Betrieb war, hätte nämlich auf halber Höhe gehalten und uns direkt zur Brücke gebracht.

Ein weiteres Mal fahren wir durch die Wolken und kaum sind wir hindurch, sehen wir auch schon den Teil des Parks, zu dem die Brücke gehört.

Wir steigen aus und sehen sie direkt. Die Suche ist vorbei. Und ja, sie ist schön! Wirklich schön. Musst du 700.000 VND Eintritt bezahlen, weil man sie unbedingt gesehen haben muss? Ich würde mal ganz vorsichtig ‚nein’ sagen.

Da Nang Sunworld Hands Bridge

Da Nang Sunworld Hands Bridge 4

Ein letztes Mal fahren wir mit dem Cable Car und zum Abschluss bieten uns myriaden von Farbtönen zum Sonnenuntergang den herrlichsten Ausblick des Tages.

Da Nang Sunworld Cable Car 3

Da Nang Sunworld Cable Car 4

Da Nang Sunworld Cable Car 6

Auch Wasserfälle sehen wir zwischen den Hängen dahinplätschern.

Da Nang Sunworld Cable Car Waterfall

Da Nang Sunworld Cable Car Waterfall 2

Unten angekommen, schlendern wir noch durch die schönen chinesischen Gärten des Parks.

Da Nang Sunworld 8

Da Nang Sunworld 9

Da Nang Sunworld Sunworld Barbara 2

Als wir wieder am Eingang sind, ist gerade die Sonne verschwunden. Also machen wir uns in der Abenddämmerung auf den Weg zurück ins Hotel.

Lady Buddha at the Linh Ung Pagoda

Am nächsten Tag entscheiden wir uns für eine kleine Rollertour entlang der Küste. Vom Strand aus sieht man eine weibliche Buddhastatue auf der anderen Seite der Bucht und auf Google Maps sehen wir, dass man da gut hinkommt. Eigentlich ist es sogar eine Halbinsel mit dem Namen Son Tra Peninsula.

Die Fahrt dauert eine knappe halbe Stunde und als wir die lange Strandpromenade hinter uns lassen, geht es aufwärts. Links von uns der Dschungel, rechts von uns das Meer haben wir einen fantastischen Ausblick.

Da Nang 3

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Immer wieder gibt es Haltebuchten, die dazu einladen, das Panorama zu genießen. Wir machen nur kurze Stopps, weil wir leider nicht mehr viel Zeit haben, bis unser Flieger weiter nach Saigon geht, und wir uns vorher noch die Kathedrale und die Drachenbrücke anschauen wollen.

Da Nang 4

Da Nang 6

 

Die Kathedrale

Die Kathedrale im Herzen Da Nangs wurde im Jahre 1923 von dem französischen Priester Louis Vallet erbaut. Auch wenn sie nicht ganz so strahlend pink ist wie ihre Schwester in Saigon (hier ist ein Foto von mir auf Instagram von der pinkfarbenen Kathedrale in Saigon), ist sie dennoch bekannt für ihre besondere Farbe. Auf dem Kirchturm befindet sich die Statue eines Hahns, wodurch sie auch den Beinamen Con Ga Church (Hahnenkirche) trägt.

Da Nang 7

 

Die Drachenbrücke

Die ikonische Drachenbrücke verbindet das Stadtzentrum von Da Nang und die Halbinsel mit der Strandpromenade. Sie ist 666 Meter lang und ist eine sechsspurige Autostraße. Sie ist definitiv ein Highlight und wenn du übers Wochenende in Da Nang sein solltest, kannst du den Drachen sogar Feuer spucken sehen. Dies tut er jeden Samstag und Sonntag um 21 Uhr.

Da Nang Dragon Bridge

Da Nang Dragon Bridge Barbara

 

Hoi An

Für einen Besuch in Hoi An hat unsere Zeit leider nicht gereicht. Wenn du es irgendwie einrichten kannst, solltest du dort aber auf jeden Fall vorbeischauen. Ich habe nur gute Dinge darüber gehört und allein die Fahrt ist es angeblich wert, den Ausflug zu machen.

Mein Fazit zu Da Nang

Da ich zuvor nur die Großstädte Saigon und Hanoi kannte, war Da Nang eine willkommene Abwechslung von den vietnamesischen Großstädten. Der Verkehr ist deutlich weniger aggressiv, es wird so gut wie gar nicht gehupt, der gelegentliche Ausblick aufs Meer ist Balsam für die Seele und auch für Vegetarier hat Da Nang einiges zu bieten. Ich werde daher sicher wiederkommen und der Stadt ein wenig mehr Zeit schenken.

Warst du schon mal dort?

Deine Barbara

Saigon Guide for Digital Nomads

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Du suchst nach einem coolen Spot für digitale Nomaden in Südostasien? Dann solltest du dir unbedingt Saigon anschauen!

 

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MEKONG DELTA

Cu Chi Tunnels 2

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Da Nang Rooftop

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ZWEI TAGE IN DA NANG

Cu Chi Tunnel – Halbtagstour zu Saigons Kriegsmuseum im Untergrund

Cu Chi Tunnel – Halbtagstour zu Saigons Kriegsmuseum im Untergrund

Cu Chi Tunnel – Halbtagstour zu Saigons Kriegsmuseum im Untergrund

Bei meinem letzten Besuch in Saigon standen einige touristische Highlights auf meiner Liste. So habe ich zum Beispiel eine Halbtagstour zu den Cu Chi Tunneln unternommen. Da ich mich bis zu diesem Zeitpunkt ein bisschen um das Thema gedrückt hatte, war es allerhöchste Zeit, mich damit auseinander zu setzen.

Denn der Vietnamkrieg oder Amerikakrieg, wie er hierzulande genannt wird, ist vor allem im Süden Vietnams ziemlich präsent. Bei meinem Tagesausflug ins Mekong Delta war ich zum Beispiel überrascht, dass er immer wieder zur Sprache kam. Aber ich hatte ja bereits in Ho Chi Minh City wahrgenommen, wie wichtig dieses Thema bis heute ist. So ist das bekannteste Museum der Stadt das War Remnants Museum.

Also buchte ich in einem Hotel die Halbtagstour zu den Cu Chi Tunneln. Im Preis von 314.000 VND (knapp 12 Euro) enthalten, war die Fahrt zu den Tunneln und wieder zurück sowie der Eintrittspreis von 110.000 VND inklusive einer Führung. Auf dem Gelände gibt es auch eine Kleinigkeit zu essen und Tee.

Cu Chi – Ein idyllischer Rückzugsort wird zum Kriegsgebiet

Cu Chi war ein Ort der Sommerfrische der Bewohner Saigons. Am Wochenende und während der Schulferien sammelten Familien hier unvergessliche Erinnerungen: Sie verbrachten ihre Zeit auf weiten Feldern, im Wald, am See.

Als der Vietnamkrieg ausbrach, hatte dies jedoch ein Ende. Was viele nicht wissen: Nicht nur die Guerrilla-Kämpfer selbst versteckten sich in Tunneln, deren Eingänge im Wald unter Laub und Zweigen nahzu unsichtbar waren, sondern auch Tausende Bewohner von Cu Chi und der Umgebung. Sie bauten ein Tunnelsystem und brachten die Bevölkerung unter Tage in Sicherheit. Das Tunnelsystem enthielt Schlafräume, Lagerräume, eine Krankenstation und sogar ein Küche, um ihr Leben unter der Erde fortsetzen zu können.

Cu Chi Tunnel – Die Halbtagstour

Zu Beginn wurde ich in meinem Hotel abgeholt. Mit dem Minibus und etwa 20 anderen Reisenden ging es dann Richtung Nordwesten. Die Fahrt dauerte circa 90 Minuten.

Nach einer guten Stunde haben wir einen Stopp eingelegt und uns eine Behindertenwerkstatt angeschaut, in der Dekoartikel hergestellt und lackiert werden. Ein Teil der Muster wird in Mosaiktechnik mit zerbrochenen Eierschalen hergestellt. Die kleinen Eierschalenstücke werden so angeordnet, dass sie Figuren darstellen. Danach wird alles lackiert und blitzblank poliert.

Faszinierend! Und alles Handarbeit…

Nach einer weiteren halben Stunde kamen wir dann am Eingang an. Der Guide bezahlte für unsere Tickets als Gruppe, sodass wir uns nicht in die Schlange stellen mussten. In meinem Preis war das Ticket mit inbegriffen, aber andere im Bus mussten dein Eintritt vor Ort zahlen. Schlussendlich sind sie damit sogar etwas günstiger weggekommen. Sie haben insgesamt nur 260.000 VND bezahlt.

Danach wurden wir in den Wald geführt. Auf einer Lichtung blieben wir stehen und ich hatte kaum Zeit zu überlegen, was es hier zu sehen gibt, da öffnete unser Guide bereits ein Loch im Boden, das von Blättern bedeckt und nicht zu sehen gewesen war. Ein Mitarbeiter war sofort zur Stelle, um uns zu zeigen, um was genau es sich handelte: Es war ein Versteck im Boden für die Guerrilla-Kämpfer.

Cu Chi Tunnels

Entschuldige bitte, dass das Bild verwackelt ist. Ich hatte keine Zeit meine Kamera auf das geringe Licht einzustellen, so schnell war der Mitarbeiter im Boden verschwunden und wieder draußen.

Wir wunderten uns, wie sich die Menschen die genauen Standorte dieser Verstecke merken konnten, aber den ehemaligen Städtern blieb nichts anderes übrig als sich nahezu jeden Baum im Wald einzuprägen. Da zeigt sich, dass der Mensch zu Außergwöhnlichem fähig ist, wenn es um Leben oder Tod geht.

Wir liefen weiter. Vorbei an unscheinbaren Hügeln, die nur durch kleine Löcher, die als Belüftungssystem dienten, erkennen ließen, dass sich darunter viel mehr verbarg, als es aus unserer Perspektive den Anschein machte.

Cu Chi Tunnels

Durch Laub bedeckt, waren auch die Löcher nicht sichtbar. Ein ausgeklügeltes System sorgte zudem dafür, dass Schlangen, Ratten und Regen abgehalten wurden. Durch Gewürze und Chilischoten, die an den Löchern verteilt wurden, wurden Spürhunde von der Fährte abgebracht.

Als nächstes gingen wir zu den Fallen. Angeblich dienten sie vor allem der Abschreckung und nicht dazu, den Feind in Massen zu töten. Verschiedene Vorrichtungen, die mich an Indiana Jones erinnerten, sollten den eindringenden Amerikaner aufspießen.

Cu Chi Tunnels

Während wir jede einzelne Falle erklärt bekamen, hörten wir die Schüsse immer deutlicher. Ich konnte mir bereits denken, was als nächstes kommen sollte: uns erwartete ein Schießfeld, auf dem man in sicherem Umfeld die Gewehre, die im Vietnamkrieg verwendet wurden, testen konnte. 600.000 VND (etwa 27 Euro) kostete ein Magazin und die Schlange war erschreckend lang.

Cu Chi Tunnels 6

Ich habe weder geschossen, noch konnte ich näher rangehen, um ein Foto zu machen. Aber ich finde, es gibt Dinge, die muss man auch nicht fotografieren. Wir warteten also bei ständigen und etwas nervenden Schüssen darauf, dass wir endlich weitergingen.

Als nächstes kam das Highlight: Wir durften in einen der Tunnel. Damals war er noch enger, aber er wurde erweitert, damit heute auch Touristen durchpassen. Die Menschen im Krieg haben sich auf dem Bauch robbend durch die Tunnel bewegt. Aber ich muss sagen, es war auch so schon beklemmend genug. Man konnte etwa alle 20 Meter aussteigen, was einige der anderen Gruppenmitglieder auch dankend annahmen, aber ich bin die ganzen 100 Meter durchgegangen. Sofern  man das tatsächlich gehen nennen kann.

Cu Chi Tunnels

Cu Chi Tunnels

Ich leide wirklich nicht unter Klaustrophobie, aber der Gedanke, in diesem Tunnelsystem gefangen zu sein, war wirklich beängstigend. Ich war mehr als froh, nach einer gefühlten Ewigkeit die stickige, heiße Enge hinter mir zu lassen. Selten habe ich so geschwitzt und ich bin sicher, dass es nicht an der Hitze lag.

Danach gab es einen kleinen „Snack“. Natürlich nicht irgendwas, sondern Tapioca-Wurzeln. Davon ernährten sich die Menschen aus Cu Chi tagelang, um nicht zu verhungern. Die Wurzeln und der Tee wurde für uns sogar in einer unterirdischen Küche zubereitet, wo dies auch die Guerrilla-Kämpfer taten.

Zum Abschluss wurde uns ein Film gezeigt, der nochmal die Hintergründe beleuchtete.

Cu Chi Tunnels

Danach endete der Halbtagstour und wir kehrten nach Saigon zurück. Wir kamen gegen 19 Uhr zurück und wurden vor der Benh Thanh Food Street abgesetzt.

Cu Chi Tunnel – Mein Fazit

Es ist ein unangenehmes Thema. Ich persönlich setze mich nicht gerne mit Kriegen aus einander – das gebe ich zu. Aber es ist ein wichtiger Teil der Geschichte und Kultur Vietnams und ich finde es wichtig sich dem gegenüber nicht zu verschließen. Und wenn es nur aus Respekt den Vietnamesen gegenüber geschicht. Daher bin ich froh, dass ich über meinen Schatten gesprungen bin und mir diesen Ort mit eigenen Augen angesehen habe.

Deine Barbara

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