Tarifa – In der europäischen Hochburg für digitale Nomaden

Tarifa – In der europäischen Hochburg für digitale Nomaden

Tarifa – In der europäischen Hochburg für digitale Nomaden

Tarifa ist bekannt dafür, dass sich hier allerlei Ortsunabhängige und Expats rumtreiben – gelegentlich fällt auch das Wort „Hippie“. Schon lange wollte ich mir diesen Ort mal selbst anschauen und mir ein eigenes Bild machen. Nun bin ich seit drei Wochen hier, sodass es Zeit für ein Resümee ist.

Tarifa für digitale Nomaden

Bekannt als die Nomaden-Hochburg Europas, hat mich die südlichste Stadt auf dem europäischen Festland nicht enttäuscht: Viele digitale Nomaden, die ich von der Nomad Cruise oder anderen Nomaden-Veranstaltungen kennen, tummeln sich um diese Jahreszeit – also zwischen September und November – hier herum.

Ein bisschen enttäuscht hat mich die Internetverbindung, die dafür, dass so viele Menschen zum Web-Arbeiten hierher kommen, eher schlecht und instabil ist. Bei mir „Zuhause“ muss ich regelmäßig den Router neustarten. Angeblich gibt es hier aber schnelles Internet. Warum das nirgendwo verfügbar ist, wurde mit der Aussage beantwortet: „Weil es von den Locals hier niemanden interessiert“.

Auch das sonst recht coole Coworking-Hostel La Cocotera scheint da zu Wünschen übrig zu lassen. Allerdings haben die Betreiber vorgesorgt und ein portables Modem für wichtige Fälle in der Schublade. Solltest du also dort arbeiten und das WLAN nicht richtig funktionieren, kannst du dir das Modem abholen. Kostenpunkt für einen Tag Arbeit dort, wenn du nicht auch dort untergekommen bist: 15 Euro. Dafür gibt es die Dachterrasse mit super Ausblick kostenfrei mit dazu!

 

NOMADEN-SAISON:

Die Saison für Nomaden stimmt nicht mit der Feriensaison überein. Wir suchen ja keine touristisch überlaufenen Orte, sondern wollen in Ruhe arbeiten und unser Nomaden-Leben genießen. Dementsprechend beginnt „unsere Saison“ erst im September und geht bis Anfang November.

EVENTS:

Es gibt jede Menge Events und Meet Ups, die Stadt ist förmlich bevölkert von Nomaden und es gibt immer was zu tun. In der Saison gibt es da zum Beispiel das Dienstags-Meet Up. Während ich da war, fand es immer in der Beach Bar Waikiki statt. Diese liegt am Rande der Innenstadt direkt am Strand und bietet daher ein phänomenalen Blick auf den Sonnenuntergang.

Tarifa für Wassersportfans

Der Wind weht dir die Haare ins Gesicht und der Himmel ist voll mit bunten Kites. Blaue, rote, gelbe, grüne… Keine Farbe darf am Himmel fehlen!

Kites in Tarifa

In Tarifa endet das Mittelmeer und der Atlantik beginnt. Du kannst dich direkt an die Stelle stellen, an der sich Meer und Ozean die Hand geben. Diese Lage führt zu optimalen Bedingungen für Wind-Wassersportarten, Wind- und Kitesurfer sind hier also genau richtig. Tarifa ist der wohl beste Spot dafür in ganz Europa. Es gibt unzählige Schulen, in denen man Unterricht nehmen oder Equipment leihen bzw. kaufen kann.

Valdevaqueros

Kite hinter den Dünen

Johannes Völkner schreibt in seinem WebWorkTravel Guide für OnlineWorkers:

„Tarifa is widely accepted to be Europe´s best kite surfing spot offering an unbeatable mix of good winds and perfect beaches, all backed up by a full complement of training schools and cutting edge kit. Head south from Tarifa for a number of alternative beach spots, each offering equally favourable conditions.“

Kiten gilt mittlerweile als Trendsportart digitaler Nomaden. Ich habe es selbst noch nicht ausprobiert, aber es gibt wohl mehrere Gründe:

  • Du musst dich besonders konzentrieren, sodass du dabei wunderbar von deiner Arbeit abschalten kannst
  • Getreu nach dem Sprichwort „Mens sana in corpore sano“ (gesunder Geist in gesundem Körper) passt das Kiten als Training für den ganzen Körper perfekt zum Liftstyle des digitalen Nomadentums
  • Durch den ortsunabhängigen Lebensstil kannst du an den besten Kitespots der Welt arbeiten und so Hobby und Job mit einander verbinden.

Für viele digitale Nomaden und darunter auch Miri vom Kite-Blog Wake Up Stoked zum Beispiel ist es die absolute Erfüllung, mit dem unabhängigen Lifestyle von den Kitespots dieser Welt arbeiten zu können.

 

WASSERSPORT-SAISON:

Grundsätzlich ist die Saison hier ganzjährig. Die beiden Winde, Levante und Poniente, wehen das ganze Jahr mehr oder weniger stark. Die besten Konditionen herrschen allerdings zwischen Mai und Oktober. Ab Oktober kann es dann auch regnerisch werden, was das Kiten nicht unmöglich macht, aber erschwert. Auch sinkende Temperaturen können abschrecken.

EVENTS:

Nicht umsonst ist Tarifa Veranstaltungsort von Events bei denen Lifestyle und Hobby verbunden werden sollen. Elmar Haker veranstaltet zum Beispiel mehrmals im Jahr Workations namens Flaks bei denen neben Arbeiten und Netzwerken für Online Entrepreneurs auch das Kiten im Vordergrund steht.

Tarifa für Naturfreunde

In und um Tarifa gibt es einige Wanderwege und Pfade. Ich selbst bin leider nur ein einziges Mal auf Wanderschaft gegangen. Der von mir gewählte Wanderweg ist nur 800 Meter lang und führt über Wiesen und felsiges Gebiet.

Aufstieg Wanderweg La Pena

Gipfel Wanderweg La Pena

Er liegt zwischen den beiden Stränden Valdevaqueros und Los Lances, sodass man von dem Aussichtspunkt am Ende des Weges einen genialen Ausblick auf beide Strände hat.

Blick nach Valdevaqueros

Mirador La Pena

Auf dem Weg nach oben kannst du freilaufenden Kühen, Stieren und Pferden begegnen. Ein bisschen komisch fühlte sich das schon an, als der Stier plötzlich vor mir stand.

Stier 2 Wanderweg

Pferd Wanderweg La Pena

Aber nach kurzem Augenkontakt hat er zum Glück friedlich weiter gegrast und mich überhaupt nicht mehr beachtet.

Am Ende habe ich einfach oben gesessen und den Ausblick genossen! Unglaublich, dass man in so kurzer Zeit so tolle Orte erreicht!

Barbara auf dem Mirador La Pena

Allgemeine Infos

Wenn mal kein Wind weht und du daher nicht zum Kiten an den Strand kannst und du auch keine Wanderung unternehmen möchtest, rate ich dir zu einem Spaziergang über die Kopfsteinpflaster der Altstadt.

Sträßchen in Tarifa

Die engen Gassen und die alten Gebäude erzeugen eine ganz spezielle Atmosphäre, die typisch mediterran ist.

Enge Gasse in Tarifa

Genieß ein erfrischendes Getränk in einem von über 100 Lokalen. An Cafés und Restaurants mangelt es absolut nicht.

Wenn du zum Sonnenuntergang in eine Strandbar möchtest, empfehle ich dir das Waikiki: Tolle Location, freundliches Personal und super Preise für eine Beach Bar.

Waikiki Tarifa

Vom Waikiki sind es zu Fuß keine fünf Minuten zur Insel von Tarifa. Über eine Straße, die (zumindest als ich rübergelaufen bin) nicht von Autos befahren werden darf, gelangt man auf die Insel. Leider war das Tor geschlossen und ich konnte nicht wirklich auf die Insel.

La Isla de Tarifa

Fenster La Isla de Tarifa

Mein Fazit?

Tarifa ist meiner Meinung nach für digitale Nomaden genauso ein Muss wie Chiang Mai in Thailand oder Medellín in Kolumbien. Deswegen bin ich sehr froh, dass ich mir nun ein eigenes Bild von dieser interessanten Stadt machen konnte.

Ich persönlich sitze aber lieber am Wasser und genieße den Ausblick beim Arbeiten. Hier in Tarifa ist das aber wegen des starken Windes für längere Zeit fast unmöglich, sodass ich einen Großteil meiner Zeit drinnen verbracht. Das ist schade und traurig. Ich denke also, dass es mich so schnell – obwohl ich mich sonst durchaus wohl gefühlt habe – nicht wieder in die europäische Nomaden-Hochburg ziehen wird. Aber es gibt ja auch noch andere Städte zu testen, die immer beliebter bei digitalen Nomaden werden.

Warst du schon einmal in Tarifa? Dann berichte mir doch in den Kommentaren von deinen Erfahrungen!

 

Deine Barbara

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Tarifa Guide

Live Like a Local

Du suchst noch einen coolen Spot für digitale Nomaden in Europa? Dann habe ich einen tollen Tipp für dich: TARIFA IN ANDALUSIEN, SPANIEN!

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Affe in Gibraltar

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O Algar

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Straßenbahn in Lissabon

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Lieblingsarbeitsplätze Palermo und Umgebung: Meine Top 3

Lieblingsarbeitsplätze Palermo und Umgebung: Meine Top 3

Lieblingsarbeitsplätze Palermo und Umgebung: Meine Top 3

Meine 3 Lieblingsarbeitsplätze Palermo… Das war gar nicht so schwer zusammenzufassen. In den Wochen, die ich letztes und dieses Jahr in Palermo und Umgebung verbracht habe, habe ich fast immer an diesen drei Orten gearbeitet. An erster Stelle steht ein Coworking Space, weil das WLAN schlicht das beste ist, die Lage optimal ist und die Leute dort einfach cool sind! An zweiter Stelle steht ein Roof Top mit dem besten Ausblick auf Palermo, den du dir vorstellen kannst. Auf Platz 3 hat es die Beach Bar Ombelico del Mondo geschafft, die zwar manchmal ein bisschen Probleme macht, aber mich trotzdem mit dem Ausblick beeindruckt.

Du möchtest mehr Infos zum Arbeiten in Palermo? Dann hol dir meinen Palermo Guide for Digital Nomads!

#1 PMO Coworking

PMO Coworking ist, wie der Name schon vermuten lässt, ein Coworking Space. Klick einfach hier, wenn du nicht weißt, was das ist. Er liegt direkt um die Ecke von einem der beiden Theaterhäuser, dem Politeama. Die Lage ist damit optimal. Von der Bushaltestelle läufst du keine drei Minuten zum Space, der mitten in einer Fußgängerzone mit vielen Restaurants und Cafés liegt.

Der Space hat für Palermo recht gutes und stabiles WLAN, eine gemütliche Area für alle und einen Meeting-Raum, falls du mal ein bisschen mehr Ruhe für einen Skype Call oder ähnliches brauchst.

PMO Coworking Sitzecke

PMO Coworking Meeting Room

 

#2 Hotel Ambasciatori

Das Hotel Ambasciatori ist ein 4-Sterne-Hotel in der Via Roma, keine 10 Minuten zu Fuß vom Hauptbahnhof von Palermo. Der Bus 101, der alle fünf Minuten fährt, hält direkt vor der Tür. Praktisch, oder?

Im siebten Stock findest du die Dachterrasse des Ambasciatori namens SEVEN. Dort gibt es ein Restaurant und eine Bar. Das Internet ist mäßig, aber dafür entschädigt der Ausblick dafür. Für mich einer der inspirierendsten Orte überhaupt. Hier habe ich auch meinen Palermo Guide for Digital Nomads geschrieben.

Roof Top Ambasciatori

Ausblick vom Ambasciatori

#3 Beach Bar Ombelico del Mondo

Ich gebe zu, die Beach Bar Ombelico del Mondo hat zwei große Nachteile:

  1. Du kannst dich nicht auf stabiles WLAN verlassen! Ich habe schon Tage erlebt, an denen das WLAN so schnell war wie in Deutschland. An anderen musste ich nach einer Stunde meine Arbeit abbrechen und mir einen anderen Ort suchen.
  2. Du brauchst aus der Innenstadt Palermo fast eine Stunde dorthin. Mit dem Bus 806 fährst du zum Beispiel ab dem Politeama für über 40 Minuten die Libertà entlang, über die Favorita bis nach Mondello.

Dennoch war das einer meiner Lieblingsarbeitsplätze, weil es für mich kaum etwas schöneres gibt, als am Strand arbeiten zu können. Und das geht hier ganz wunderbar!

 

Welcher wäre dein Lieblingsarbeitsplatz? Bist du mehr der Coworking, Roof Top oder Beach Bar-Typ? Berichte mir in den Kommentaren!

Deine Barbara

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HELSINKI AN EINEM TAG

LATEINAMERIKA

7 MAYA-RUINEN IN MEXIKO UND GUATEMALA

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Coboat – Eine einzigartige Erfahrung

Coboat – Eine einzigartige Erfahrung

Coboat – Eine einzigartige Erfahrung

Im Juni 2016 wurde ich spontan auf das Coboat eingeladen. Eine Woche sollte ich dort mit Gleichgesinnten verbringen. Aber der Reihe nach:

Coboat – Was ist das überhaupt?

Zum ersten Mal habe ich letztes Jahr auf der thailändischen Insel Koh Lanta vom Coboat erfahren. Dort habe ich einen der Gründer kennengelernt, der mir das Projekt gleich schmackhaft gemacht hat. Glauben konnte ich das ganze aber nicht so richtig: Ein Coworking Space (wenn du nicht weißt, was ein Coworking Space ist, klick hier!) auf einem Katamaran. Verrückt!

Coboat in Lesbos

Als ich vor zwei Wochen gesehen habe, dass für einzelne Wochen auf dem Coboat sogenannte Influencer gesucht werden, habe ich gleich eine Mail rausgeschickt. Influencer sind das, was man früher Meinungsträger (opinion leader) nannte. Sie suchten also Menschen mit einem großen Netzwerk.

Ich konnte mein Glück kaum fassen, als kurz später eine Zusage in mein E-Mail-Postfach flatterte. Einziges Problem: Ich sollte sechs Tage später in Griechenland sein.

Nach einer hektischen Flugsuche habe ich mich aber schnell entschieden zu buchen.

Eine Woche auf dem Coboat

Ich habe die ganze Woche, die ich auf dem Coboat verbracht habe, darüber nachgedacht, wie ich meine Zeit hier schön verpacken soll.

Fakt ist, es gibt vieles, was noch verbesserungswürdig ist. Vieles ist schief gelaufen. Es gibt einiges zu bemängeln.

ABER, bevor du jetzt auf das X bzw. den kleinen roten Ball klickst, um den Tab zu schließen: Es war eine einzigartige Erfahrung mit 10 Gleichgesinnten auf so engem Raum von Insel zu Insel zu segeln. Und erst jetzt, wo der letzte Abend gekommen ist und ich hier sitze und die Traurigkeit mich übermannt, verstehe ich, wie viel mir diese Woche bedeutet hat.

Diese Menschen haben mich inspiriert. Sie haben mich beeinflusst. Sie haben mich verändert, wie eine jede Reise mich ein Stück verändert.

Coboat Crew

Anca – die herzliche Eiskönigin

Da ist Anca, die dunkelhaarige Rumänin, die mit ihrem Freund hier ist und ungerne über Gefühle redet oder sie zeigt. Wir kennen uns bereits von der ersten NomadCruise, wo sie mich für Office2Travel auch interviewt hat. Sie sitzt mir gerade gegenüber und arbeitet an ihrem bunt beklebten Computer – der sogar bunter ist als meiner! Als ich nach dem IdeaIncubator, einer Art Brainstorming zu einer bestimmten Idee, vor Glücksgefühlen jemanden umarmen wollte, ging ich zu ihr. „I am not a good hugger!“, sagte sie noch und umarmte mich dennoch herzlich. Später gestand sie mir und den anderen Nomaden an Bord, dass sie auch schon mal den Spitznamen „Eiskönigin“ erhalten hat.

Kim – harte Schale, weicher Kern

Kim steht neben mir und tippt etwas in ihr Handy. Sie erschien mir am abweisendsten. Sie ist Texterin aus Hong Kong und arbeitet momentan auf dem Coboat. „Wenn etwas mit deiner Unterkunft in Athen ist, schreib mir und du kannst bei mir übernachten!“ Nicht nur eine so dahin gesagte nette Geste, sondern ein echtes Angebot.

Christian – Mein Retter in Delfinnot

Christian kenne ich bereits vom Strandtesten im vergangenen Sommer. Mittlerweile hat er die Facebook-Seite Strandtester gelauncht und sucht noch seinen Weg als digitaler Nomade. Als ich mich angeregt mit Jacob, dem Koch hier an Bord, unterhielt, kam er hereingerannt: „Barbara, Delfine!“ Ich sah gerade noch einen Delfinrücken kurz aus dem Wasser blitzen, bevor er verschwand. Aber ohne Christian, der den Delfin dadurch selbst verpasst hat, hätte ich ihn gar nicht gesehen.

Es geht um die Menschen!

Was ich damit sagen will: Es geht nicht darum, dass wir fast nicht arbeiten konnten, weil es während der Fahrt viel zu sehr geschaukelt hat. Oder dass das Internet nicht richtig funktioniert hat und wir nur ein sehr beschränktes Datenvolumen hatten.

Es geht um die Menschen. Es geht immer um die Menschen!

In meinem alten Leben ging es um die Sache. Es ging um meine Prüfungen, meinen Abschluss an der Uni und um die Arbeit, um Geld zu verdienen.

In meinem neuen Leben als digitale Nomadin geht es um mehr. Um etwas Tieferes. Etwas, das mich vor Ideen und Inspiration übersprudeln lässt.

Die Verbindung zwischen Menschen ist das, was zählt.

 

Deine Barbara

 

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DIE TRIANGLE CITY CRUISE

LATEINAMERIKA

PALENQUE – VON WASSERFÄLLEN UND MAYARUINEN

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Nomad Cruise Part 2: Business is Business!

Nomad Cruise Part 2: Business is Business!

Nomad Cruise Part 2: Business is Business!

Vor langer Zeit habe ich diesen Artikel versprochen. Fünf Monate später schaffe ich es endlich, ihn zu schreiben. Den Bericht über meine ersten 24 Stunden auf der Kreuzfahrt mit 120 digitalen Nomaden habe ich bereits auf dem Schiff geschrieben. Zum Glück!

Aber was ist danach geschehen?

Die Nomad Cruise kommt in Fahrt

Die acht Tage auf See sind in Windeseile vergangen. Denn an Bord gab es mehr zu tun, als die meisten vielleicht denken. Und das hatte nichts mit meinem All-Inclusive-Bändchen zu tun…

Ich habe an sechs Workshops teilgenommen, es gab zwei Abende eine Konferenz und wir sind zu unzähligen kleinen Meetings und informellen Treffen zusammengekommen. Nicht zu vergessen die vielen Zwiegespräche am Pool, beim Essen oder an der Bar über neue Business-Ideen, gemeinsame Projekte oder einfach die besten Tools.

Diese zwei Workshops waren für mich am wichtigsten:

Selling on Amazon (FBA)

FBA steht für Fullfillment by Amazon. Damit ist gemein, dass ich mein Produkte über Deutschlands größten Online-Händler vertreibe, der die gesamte Abwicklung übernimmt. In dem Workshop erklärte Bastian Barami von Officeflucht, dass man mit einem sogenannten White Label ein Produkt selbst produzieren lassen, sein eigenes Logo hinzufügen und somit über Amazon ein eigenes Label auf den Markt bringen kann. Sobald das Produkt produziert ist, wird es direkt zu einem der Amazon Lager gesendet, von wo es direkt bei Bestellung an den Endkunden versandt wird. Man hat also abgesehen von der Produktionsphase und dem Wiederauffüllen des Lagers, wenn es sich leert, keine Arbeit mehr damit.

Traveling the World for free by House und Pet Sitting

Das Konzept des House Sitting ist mir nicht neu. Dabei überlassen Haus- oder Wohnungseigentümer ihre Immobilie einem House Sitter, der sich während ihrer Abwesenheit darum kümmert. Dafür muss er im Normalfall nicht bezahlen, sondern erhält gelegentlich sogar noch Geld für seine Dienste (vor allem, wenn zusätzlich zum Beispiel der Garten in Schuss gehalten wird). Meistens ist dies mit Pet Sitting verbunden, da der Grund, einen House Sitter zu engagieren, häufig nicht nur ist, dass jemand im Haus sein soll, damit nicht eingebrochen wird, sondern auch Haustiere, die gefüttert und ausgeführt werden sollen. In dem Workshop habe ich wertvolle Tipps bekommen, die in Zukunft hoffentlich dazu führen, dass ich den ein oder anderen Job als House Sitter bekomme. Die drei für mich wichtigsten Tipps von Adrienne waren:

  1. Erstelle eine eigene Landingpage, auf der du dich als House und Pet Sitter präsentierst! (Und eventuell auch eine Facebook-Seite)
  2. Versuche, Bewertungen von Freunden zu bekommen, wenn du schon einmal auf ihre Haustiere aufgepasst hast und mach Fotos, die zeigen, dass du tierlieb bist!
  3. Schau regelmäßig in den entsprechenden Facebookgruppen und melde dich bei den House Sitting Websites an!

Emotional Branding

Theresa von Lustprinzip hat in diesem Workshop erklärt, wie wichtig das emotional Branding ist. Also dass die Leser oder das Zielpublikum im Allgemeinen sich mit dir und deinem Produkt identifizieren können. Dass du damit die Herzen der Menschen erreichst. In welchem Sinne auch immer.

Aber auch die informellen Treffen waren wichtig für mich: 

Über die Liebe als Nomadin

Die digitale Nomadin Birgit ist als Love Coach unterwegs und hat die Mädels zusammengerufen, um einmal über das Thema Liebe zu sprechen. Es ist ziemlich klar geworden, dass es für die meisten digitalen Nomadinnen alles andere als einfach ist, eine Beziehung aufzubauen. Das liegt noch nicht einmal daran – wie die meisten Nicht-Nomaden meinen – dass das eine logische Konsequenz des ständigen Unterwegsseins ist. Vielmehr kann man sagen, dass männliche Nomaden freiheitsliebender sind als Sesshafte und sich gar nicht binden wollen. Nomadinnen hingegen würden ihren Traum gerne zu zweit leben.

Auch Nomaden haben Ängste

Nach dem Workshop Emotional Branding hat Theresa ein Treffen in kleinerer Gruppe vorgeschlagen, in dem es um Ängste gehen sollte. Wir sollten alle aufschreiben, wovor wir wirklich Angst haben. Existenzängste, Todesängste, die Angst nicht geliebt zu werden,… Hier war Raum für all das. Am Ende haben wir das unseren Teampartnerinnen (teils unter Tränen) vorgelesen und die Zettel zerrissen. Die Schnipsel sahen aus wie kleine Schmetterlinge, als wir sie – und mit ihnen unsere Ängste – über Bord geschmissen haben.

Wie du siehst, wurde es in verschiedener Hinsicht ganz schön emotional bei uns an Bord.

Deswegen habe ich auch nicht gezögert, als der Verkauf der Tickets für die zweite Nomad Cruise begann. Gleich am ersten Tag habe ich mein Ticket reserviert. Am 28. Mai geht es in 13 Tagen über den Atlantik. Von Cartagena in Kolumbien geht es über St. Marteen nach Lissabon.

Falls du noch überlegen solltest, ob das was für dich ist: Es lohnt sich wirklich und gibt dir und deinem Unternehmergeist neuen Elan!

Also: Sei bei der nächsten Atlantiküberquerung mit dabei! Und wenn du mehr über Events für digitale Nomaden erfahren möchtest, geht’s hier entlang! Der liebe Wiktor hat hier eine Liste aller Veranstaltungen erstellt, die er regelmäßig aktualisiert!

 

Deine Barbara

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Meine zweite DNX – I choose freedom

Meine zweite DNX – I choose freedom

Letztes Wochenende fand in Berlin wieder unter dem Motto „I choose freedom“ die Konferenz der digitalen Nomaden DNX statt.

Nachdem ich zur ersten dieses Jahr, die im Mai stattfand, noch auf Weltreise und zur zweiten im August noch mit dem Testen von Stränden an der Algarve beschäftigt war, konnte ich den 10. Oktober gar nicht abwarten.

Als es dann endlich so weit war, läutete das Wetter in Berlin bereits den Winter ein. Wir ließen uns die Laune aber nicht verderben und trafen uns bereits zu den Pre-Events wie dem Meet Up der Berliner digitalen Nomaden.

Es war toll, bekannte wie neue Gesichter zu sehen und sich über das Leben auf Reisen auszutauschen.

Dann kam das Main Event.

Das Intro wurde von den DNX-Gründern Felicia Hargarten und Marcus Meurer wie immer persönlich übernommen. Dabei nahmen sie uns mit auf eine Reise durch ihr Jahr 2015, in dem so einiges passiert ist. Sie haben uns gezeigt, dass auch sie sich immer wieder neue Ziele setzen, für die sie kämpfen müssen.

Feli_und_Markus_DNX_Okt_15

Ein ähnliches Fazit kann man aus der Keynote ziehen. Fabian Dittrich hat davon erzählt, wie er es geschafft hat, trotz oder gerade weil er abseits der Touristenpfade unterwegs war, ein erfolgreiches Business aufzubauen, das er aus einem Land Rover heraus führt.

Eindrucksvoll erklärte er, wie sich eine vermeintlich schlimme Situation ins Positive kehren kann: Als er mit Malaria in einem afrikanischen Krankenhaus lag, hat er sich dort auf einen heißbegehrten Job beworben, im Delirium alle Felder abgesehen von den Kontaktdaten offen gelassen und damit so viel Interesse geweckt, dass er ihn bekommen.

Fabian_Dittrich_DNX_Okt_2015

Das Konzept wurde bei dieser DNX vollkommen umgestellt. Während es bisher einen Tag mit Workshops und einen zweiten mit der eigentlichen Konferenz mit Vorträgen gab, hatten wir diesmal die Möglichkeit, durch eine reine Workshop-Struktur stärker mit den Speakern zu interagieren und mit ihnen in Kontakt zu treten.

Vor allem die Workshops von Claudia Sult zum Thema „Kooperationen als Reiseblogger“ und von Jeanette Zeuner zum Thema „Selfpublishing“ waren für mich wichtig, da mich diese beiden Themenbereiche aktuell betreffen und ich vieles anwenden kann, was in den Workshops zur Sprache gekommen ist.

Durch diese Struktur wurde die Atmosphäre noch mehr gelockert und das Gefühl hervorgerufen, dass wir alle gleich sind. Denn die Speaker haben nicht mehr von oben herab, sondern auf gleicher Höhe mit uns Teilnehmern gesprochen.

Das war eine richtige Verbesserung!

Ich merke schon seit meiner ersten DNX im Oktober des vergangenen Jahres jedes Mal, wenn ich mich mit Gleichgesinnten treffe, wie lange ich davon zehre. Zweifel, die mit der Zeit entstehen, können so ausgeräumt werden und ich weiß wieder, wo ich hingehöre.

Wenn ich mich mit digitalen Nomaden treffe, stärkt und motiviert es mich, weiterzumachen und an meinen Projekten zu arbeiten, sodass ich hoffentlich irgendwann meine Ziele erreiche.

Deine Barbara

Arbeiten auf Reisen – Welche Möglichkeiten gibt es?

Arbeiten auf Reisen – Welche Möglichkeiten gibt es?

 

Arbeiten auf Reisen? Da gibt es ganz verschiedene Möglichkeiten!

Zunächst solltest du versuchen, herauszufinden, ob es wirklich etwas für dich ist, auf Reisen zu arbeiten. Wie ich das überhaupt mache? Das kannst du hier nachlesen.

Du brauchst auf jeden Fall Disziplin und Durchhaltevermögen. Außerdem ist es wichtig, dass du verstehst, was deine Talente sind und wie du sie auf Reisen einsetzen kannst, um damit Geld zu machen.

Arbeite gegen Kost und Logis

Wenn du auf einer Farm, in einem Hostel oder in einer Familie leichte Arbeiten gegen Kost und Logis verrichten möchtest, empfehle ich dir, dich bei einem der folgenden drei Portale anzumelden: WorkAway, HelpX, Wwoofing.

Die Anmeldung ist schnell gemacht, kostet nur 23 € für zwei Jahre und dann kannst du sofort loslegen und dich bei Gastgebern in deiner Wunschregion bewerben.

Noch als ich in San Francisco war, habe ich mich für die nächste Etappe in Neuseeland auf WorkAway angemeldet und bei ein paar Familien beworben.

Das hat wunderbar geklappt! Ich hatte nach nicht mal einem Tag meine erste Unterkunft in Auckland.

Insgesamt habe ich dadurch in Neuseeland und Australien bestimmt 1500 € sparen können.

Unterrichte

Du kannst tauchen oder surfen und machst das schon seit Jahren? Klasse! Mache deinen Instructor und gehe mit den Touristen baden…

Du kannst tanzen, machst Yoga oder Pilates? Super! Ich bin Zumba® Instructor und liebe es, wenn ich auf Reisen ein paar Stunden geben kann… Die Ausbildung dauert nur ein Wochenende und ist recht erschwinglich. Dafür hast du in kürzester Zeit eine weitere Möglichkeit, Geld zu verdienen…

Du sprichst mehrere Sprachen oder beherrschst deine Muttersprache, auch wenn es um grammatikalische Feinheiten geht? Wunderbar! Dann kannst du entweder vor Ort oder sogar über Skype Sprachkurse geben…

Arbeite online

Ich als digitale Nomadin arbeite zumeist online: ich blogge und verdiene über Affiliate-Marketing und gesponserte Artikel Geld, ich schreibe und verkaufe E-Books bzw. Bücher und arbeite als Übersetzerin, Dolmetscherin und Korrektorin.

Andere Möglichkeiten sind (Web-) Design, Programmierung/Entwicklung, Fotografieren, Virtuelle Assistenz, Coaching und alles andere, was man auch vom Computer aus machen kann.

Such dir vor Ort einen Job

Nutze die vorhandenen Möglichkeiten, um an deinem Zielort zu arbeiten. In Hostels wird eigentlich immer nach einer helfenden Hand gesucht. Auch im Supermarkt oder im Restaurant um die Ecke von deiner Unterkunft lohnt es sich, zumindest zu fragen, vor allem wenn du die Landessprache flüssig beherrschst. Allerdings heißt es dann: Klinken putzen!

Außerdem kannst du darüber nachdenken, ob du Hotels oder, wie ich in Spanien und Portugal, Strände testen möchtest.

Du bist nicht der Typ für die Selbstständigkeit? Auch das ist kein Problem! Es gibt einige Jobs, bei denen du als Angestellter viel rumkommst:

Als Angestellter durch die Welt

Der bekannteste Beruf, bei dem du viel reist, ist der des Flugbegleiters. Natürlich ist das harte Arbeit und du bist auch nicht lange an einem Ort. Da will ich dir keine großen Hoffnungen machen. Aber nach Langstreckenflügen muss man eine gewisse Zeit am Zielort bleiben und sich bis zum Rückflug ausruhen. In der Zeit kann man durchaus auch etwas von der Stadt sehen, in der man gelandet ist.

Eine weitere Möglichkeit ist, auf einem Schiff anzuheuern. Dort werden Leute für verschiedenste  Jobs gesucht: Animateure, Köche, Dolmetscher, Reisebegleiter für Landgänge,… Für jeden dürfte hier was passendes dabei sein.

Als Animateur oder Reisebegleiter kann man zudem auch an Land durchaus einen Job finden. Dabei kann man entweder bei der organisierenden Firma angestellt sein oder auf freiberufliche Basis abrechnen.

Auch als AuPair (übrigens gibt es auch Granny AuPairs) kannst du in einem fernen Land Geld verdienen. Zugegeben: Du reist dabei nicht unbedingt und Unmengen Geld gibt es auch nicht. Aber du kannst einen dir fremden Ort bis ins Detail entdecken und alle Einkünfte sparen, da alle „normalen Ausgaben“ übernommen werden.

Falls du einen Job hast, bei dem du ausschließlich am Computer arbeitest, kannst du auch deinen Chef fragen, ob er/sie etwas dagegen hat, wenn du eine Zeit lang remote arbeitest. Also nicht vom Büro, sondern deinem Laptop aus. Um ihn/sie an den Gedanken zu gewöhnen und zu beweisen, dass die Qualität deiner Arbeit nicht darunter leidet, schlage vor, erst mal aus dem Home Office zu arbeiten.

Ich hoffe, ich konnte dich mit diesem Artikel anregen, kreativ zu werden. Nur, weil du momentan Arbeiten und Reisen nicht verbindest, heißt das nicht, dass das so bleiben muss. Vorausgesetzt du möchtest ;)

Denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!

Oder was meinst du?

Deine Barbara

 

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