Rothenburg ob der Tauber – 9 Sehenswürdigkeiten & Highlights

Rothenburg ob der Tauber – 9 Sehenswürdigkeiten & Highlights

Rothenburg ob der Tauber – 9 Sehenswürdigkeiten & Highlights

Rothenburg ob der Tauber – 9 Sehenswürdigkeiten & Highlights

WERBUNG FÜR ROTHENBURG OB DER TAUBER

Rothenburg ob der Tauber ist über die Grenzen von Franken und sogar Deutschland hinaus als entzückendes Mittelalterstädtchen bekannt. Die meisten kennen jedoch nur das bekannte Eingangstor rund um das Plönlein, das zwar nicht ganz zu Unrecht gehypt wird, aber eben nur einen winzigen Teil der Stadt darstellt. Denn auch der Rest der Altstadt ist sagenhaft schön. Warum Rothenburg ob der Tauber nicht auch während der Industrialisierung modernisiert wurde und welche die für mich schönsten Ecken der Stadt sind, erfährst du in diesem Beitrag.

Eine etwas andere Sicht aufs Plönlein

Eine etwas andere Sicht aufs Plönlein

Rothenburg ob der Tauber

Rothenburg ob der Tauber liegt in Mittelfranken und gehört zur Metropolregion Nürnberg. Von der Burg Rothenburg, die König Konrad III. 1142 errichten ließ, ist heute nichts mehr zu sehen. Doch die Stadt, die daneben entstand und aufgrund der Lage oberhalb des Flusses Tauber "ob der Tauber" als Namenszusatz erhielt, ist heute weltbekannt.

Die Stadt erhielt einen Befestigungsring, der jedoch bald zu klein wurde, um den vielen Bürgern Platz zu gewähren, die lieber in der Stadt als auf dem Land leben wollten. Denn so konnten sie die Vorzüge der Des Stadtlebens genießen: Sicherheit durch Festungsanlage, ein Marktplatz und die Kirche. So wurde die Stadt in den kommenden Jahrhunderten gleich zweimal erweitert, was beim Blick auf das Stadtbild noch heute deutlich erkennbar ist.

Modell von Rothenburg ob der Tauber

Modell von Rothenburg ob der Tauber

Aber auch wenn du durch die Straßen wanderst, verstehst du aufgrund der Türme, wo die alten Stadtgrenzen verlaufen sind. So kannst du zum Beispiel vom Marktplatz zum Markusturm laufen – wenn du zur richten Zeit dort bist, kannst du die Störche in ihrem Nest auf dem Markusturm bestaunen (auf meinem Foto siehst du sie!) – und durch das ehemalige Stadttor hindurchgehen, ohne die Stadt zu verlassen. Dahinter läufst du noch weiter bis zum Röderturm, der dann die Stadtgrenze darstellt und einer von 42 Türmen in der Stadtmauer.
Am Markustor

Am Markusturm und Röderbogen

Rothenburg war bis ins 19. Jahrhundert eine evanglische Reichsstadt. Eigentlich wollte man mit großen, mächtigen Städten wie Regensburg mithalten. Auch wenn das nicht ganz geklappt hat, war Rothenburg dennoch eine recht reiche Stadt.
Das endete mit dem Dreißigjährigen Krieg. Man war dem katholischen Kaiser zur Treue verpflichtet, sympathisierte jedoch mit protestantischen Schweden. So geriet die Stadt zwischen die Fronten.
Zuerst schien es, als würden die Schweden auf Rothenburgs Seite kämpfen, doch nach nur einem Tag der Belagerung durch die kaiserlichen Truppen, zogen die Schweden ab. Rothenburg wurde zur Plünderung freigegeben und nur mit Ach und Krach wurde die Stadt am Ende verschont.
Dennoch waren die Verluste für Stadt schwer, der Reichtum war dahin und jegliche Bedeutung, die Rothenburg hatte, ebenso. So kam es, dass die Stadt nach dem Ende des Krieges in eine Art Dornröschenschlaf fiel, wie es gerne genannt wird. Modernisierungen und und Ansätze der Industrialisierung kamen nur schleppend. Ein Anschluss an die Eisenbahn wurde erst 1881 gebaut. Allem Anschein nach verdanken wir diesem Umstand den sehr guten Erhaltungsstand der Altstadt.
Die Hauptstraße von Rothenburg

Die Hauptstraße von Rothenburg

Rothenburg ob der Tauber Sehenswürdigkeiten

Aufgrund der Geschichte ist es nicht verwunderlich, dass Rothenburg eine Vielzahl an mittelalterlichen Sehenswürdigkeiten und Museen zu bieten hat.

Das Plönlein

Das sogenannte Plönlein ist das Wahrzeichen der Stadt und eines der wohl international bekanntesten Fotomotive Deutschlands. Aber was genau ist das Plönlein? Übersetzt bedeutet das Wort "kleiner Platz an einem Brunnen", womit das gesamte Ensamble rund um den Brunnen gemeint ist. Also der Brunnen selbst, das schräge, gelbe und die beiden Stadttore, von dem das eine ins Spitalviertel führt und das andere ins Taubertal.

Das Plönlein

Das Plönlein

Das Plönlein von weiter weg

Das Plönlein von weiter weg

 

Der Marktplatz & das Rathaus

Der Marktplatz mit dem Rathaus ist quasi das Zentrum von Rothenburg. Mit dem großen, offenen Platz und dem imposanten Renaissance-Bau wollten die Rothenburger im Mittelalter ihren ganzen Stolz ausdrücken. Leider war das Rathaus selbst in ein Baugerüst gehüllt, als ich da war und das wird auch noch ein paar Jahr bleiben. Einen Eindruck vom Markt vermittelt das folgende Bild dennoch.

Der Marktplatz in Rothenburg

Der Marktplatz in Rothenburg

Auch aus der Vogelperspektive ist der Platz beeindruckend. Wenn du die 220 Stufen zum Rathausturm erklimmen magst, hast du einen herrlichen Rundumblick über die gesamte Fachwerkstadt.

Blick vom Rathausturm auf den Marktplatz

Blick vom Rathausturm auf den Marktplatz

 

Die Stadtmauer & die 42 Türme

Wenn du schon einmal in Jerusalem warst, erinnerst du dich bestimmt an die grandiose Stadtmauer mit den Türmen. Da kann Rothenburg durchaus mithalten, sodass es bereits im 16. Jahrhundert den Beinamen Fränkisches Jerusalem bekommen hat.

Die Altstadt von Rothenburg ist nahezu vollständig von einer massiven Stadtmauer umgeben, die du auf dem Turmweg begehen kannst. Der Weg ist etwa 4 Kilometer lang und so kannst du in etwa 2 Stunden einmal die Stadt umrunden. Infotafeln und Broschüren bringen die die Geschichte der Stadt näher

Auf der Stadtmauer

Auf der Stadtmauer

Bei Sonnenaufgang auf der Stadtmauer

Bei Sonnenaufgang auf der Stadtmauer

Blick über die Dächer von Rothenburg

Blick über die Dächer von Rothenburg

An der Wolfgangskirche wurde die Stadtmauer in die Kirche integriert. Von außen sieht man gar nicht, dass es sich um ein Gotteshaus handelt. Hier kannst du die Rothenburger Kasematten erleben und im oberen Teil die Schießscharten anschauen.

Die Wolfgangskirche von außen

Die Wolfgangskirche von außen

 

Der Burggarten

Der Burggarten ist die grüne Oase der Rothenburger Altstadt. Hier stand einst die prächtige Rothenburg, von der heute nichts mehr übrig ist. Der Burggarten ist jedoch ein herrlicher Rückzugsort, der zudem einen fantastischen Blick über die Stadt erlaubt – den vielleicht besten abgesehen vom Ausblick auf dem Rathausturm.

Blick über Rothenburg ob der Tauber

Blick über Rothenburg ob der Tauber

Du betrittst und verlässt den Garten durch das Burgtor, das früher eines der Stadttore nach außen gewesen ist.

Am Eingang zum Burggarten

Am Eingang zum Burggarten

Eingang im Burggarten Rothenburg ob der Tauber

Eingang im Burggarten Rothenburg ob der Tauber

Im Durchgang des Burgturms ist ein massives Holztor zu sehen, das einen kleinen verschließbaren Durchlass besitzt. Das ist das sogenannte Mannloch. Es wurde in die Stadttore eingebaut, damit nicht das gesamte Tor geöffnet werden musste, wenn ein Mann nach der abendlichen Schließung der Tore noch in die Stadt wollte. Es kostete jedoch Geld, wenn man vom Nachtwächter zu später Stunde durch das Mannloch gelassen werden wollte und so bekamen die Menschen Torschlusspanik, wenn sie merkten, dass sie es nicht mehr rechtzeitig in die Stadt schafften. Mit Hochzeit und Heirat hat dieses Sprichwort also eigentlich nichts zu tun.

Das Mannloch

Das Mannloch

Ansonsten bietet der Burggarten einen wundervollen Blick ins Taubertal. Die Tauber ist übrigens maximal Knietief und eignet sich daher leider nicht für Sportarten wie SUP oder Kajakfahren.

Außerdem ist das Figurenbeet mit den duftenden Blumen ein bekanntes Fotomotiv. Die Deutsche Post fand den Ausblick so gut, dass sie ihm 2019 eine eigene Briefmarke widmete.

Lavendel im Burggarten in Rothenburg

Lavendel im Burggarten in Rothenburg

 

Das Mittelalterliche Kriminalmuseum

Im einstigen Johanniterkloster der Stadt ist heute ein Museum der besonderen Art untergebracht: Das Mittelalterliche Kriminalmuseum.

Schon vor der Tür ist weithin ein Folterinstrument sichtbar. Der sogenannte Käfig der Backertaufe war Bäckern vorbehalten, die ihre Brote "panschten". Wer erwischt wurde, das Mehl mit beispielsweise Sägespäne zu strecken, kam zur Strafe in den Käfig und wurde in einem Brunnen unter Wasser getaucht. Je mehr gestreckt wurde, desto häufiger wurde der Bäcker untergetaucht. Manche Bäcker überlebten, andere ertranken bei ihrer Taufe.

Eingang des Mittelalterlichen Kriminalmuseums

Eingang des Mittelalterlichen Kriminalmuseums

Es ist schon ein bisschen angsteinflößend, die Folterwerkzeuge und -geräte aus dem Mittelalter im Gewölbekeller des Gebäudes zu betrachten. Ich will mir gar nicht ausmalen, wie viele Daumen mit den Schrauben zerquetscht, Gelenke auf der Streckbank ausgerenkt und Menschen allgemein barbarisch gequält wurden, um ihnen ein Geständnis der ihnen vorgeworfenen Missetäter zu entlocken.

Das Museum möchte eigentlich nicht erschrecken, sondern aufklären. Diesen Anspruch spürt man. Nicht zuletzt auch durch die Präsentationen von alten Büchern zum Beispiel mit Befragungsprotokellen. Ich kam dennoch nicht umhin, dass mir wiederholt ein Schauer über den Rücken lief.

Kodex im Mittelalterlichen Kriminalmuseum

Kodex im Mittelalterlichen Kriminalmuseum

Weniger brutal empfinde ich den zweiten Stock mit der Eisernen Jungfrau, dem Pranger und den Schandmasken. Ich persönlich hatte von Schandmasken noch nie gehört. Sie wurde den Menschen aufgesetzt, die wegen Verfehlungen am Pranger standen. Durch die Masken wurde klar, was sich die Personen haben zu Schulden kommen lassen. Eine Schweinemaske für Menschen, die sich "schweinisch" verhalten haben. Eine Hahnenmaske für Menschen, die sich wie stolze Gockel aufgeführt haben. Zudem sollten die Masken dafür sorgen, dass die Menschen, die sie trugen, von der Bevölkerung verspottet wurden.

Pranger im Mittelalterlichen Kriminalmuseum

Pranger im Mittelalterlichen Kriminalmuseum

Für mich war das Mittelalterliche Kriminalmuseum das interessanteste Museum, in dem ich seit langem war. Es ist meiner Meinung nach auf jeden Fall einen Besuch wert.

 

Das Rothenburg Museum

Auch das Rothenburg Musem ist in einem alten Kloster untergebracht. Hier kannst du durch die Geschichte der Stadt spazieren, die Klosterküche bestaunen, die historische Waffensammlung bewundern und Gemälde aus der Romantik anschauen.

Im Rothenburg Museum

Im Rothenburg Museum

 

Das Deutsche Weihnachtsmuseum

Wenn du schon immer mal wissen wolltest, wie sich die Weihnachtsbräuche entwickelt haben, dann solltest du das Deutsche Weihnachtsmuseum und den Weihnachtsladen von Käthe Wohlfahrt nicht verpassen. Es liegt in der Herrngasse nur wenige Schritte vom Marktplatz entfernt.

Gang im Deutschen Weihnachtsmuseum

Gang im Deutschen Weihnachtsmuseum

Der Laden ist frei zugänglich, sodass du in aller Ruhe einkaufen kannst. Ob Dekorationen, Weihnachtsbaumschmuck oder Plüschtiere... Bei Käthe Wohlfahrt ist das ganze Jahr über Weihnachten. Daher hat Rothenburg ob der Tauber den Beinamen Weihnachtshauptstadt Deutschlands auch redlich verdient!

Im Deutschen Weihnachtsmuseum

Im Laden bei Käthe Wohlfahrt

Verkaufsraum im Deutschen Weihnachtsmuseum

Verkaufsraum im Deutschen Weihnachtsmuseum

 

Die Jakobskirche

Die Jakobskirche wurde von 1311 bis 1484 gebaut und hat ihren Namen nicht grundlos erhalten. Denn sie ist tatsächlich eine wichtige Stationen auf den Jakobswegen, die eifrige Pilger am Ende nach Santiago de Compostela führen sollen. Über 1000 Pilger finden jährlich hierher.

Die Jakobskirche in Rothenburg

Die Jakobskirche in Rothenburg

Blick auf die Jakobskirche vom Rathausturm

Blick auf die Jakobskirche vom Rathausturm

Die Jakobskirche von außen

Die Jakobskirche von außen

Die Kirche hat zwei Altäre: der eine ist von Tillman Riemenschneider und der andere, der Hauptaltar, ist von Friedrich Herlin.

In der Jakobskirche

In der Jakobskirche

 

Die Wolfgangskirche

Die Wolfgangskirche ist in mehrerlei Hinsicht eine besondere Sehenswürdigkeit. Zum einen ist sie die Schäferkirche. Schäfer waren im Mittelalter nicht gerade angesehen, obwohl die Schafswolle eine der Grundlagen für den Reichtum der Stadt war. Aber sie lebten außerhalb der Stadt und konnten im Normalfall nicht an der sonntäglichen Messe teilnehmen. Das war den gläubigen und abergläubischen Menschen des Mittelalters suspekt.

So war es allen sehr recht, als die Schäfer im 15. Jahrhundert eine eigene Kirche wollten. Zu diesem Zeitpunkt sollte die Stadtmauer sowieso in diesem Teil erweitert werden. So kam es, dass die Wolfgangskirche in die Stadtmauer integriert wurde. Von außen sieht man nicht einmal, dass es sich dabei um eine Kirche handelt.

Die Wolfgangskirche

Die Wolfgangskirche

Im Gewölbe der Kirche befinden sich die Kasematten, die bei Beschuss Schutz bieten sollten. Im oberen Teil kannst du durch die Schießscharten nach außen blicken.

Blick auf eines der Stadttore aus der Wolfgangskirche

Blick auf eines der Stadttore aus der Wolfgangskirche

Weitere Tipps für Rothenburg ob der Tauber

Und hier kommen noch ein paar Tipps, um deinen Aufenthalt in Rothenburg abzurunden:

 

Stadtführungen

Klar kannst du Rothenburg auch alleine oder bewaffnet mit einem Reiseführer erkunden. Aber wenn du die Hintergründe verstehen möchtest, kommst du um eine Stadtführung eigentlich umhin.

Täglich gibt es zwei Stadtführungen "romantisches Rothenburg", die auf dem Marktplatz beginnen und sogar in verschiedenen Sprachen stattfinden.

Modell von Rothenburg ob der Tauber

Modell von Rothenburg ob der Tauber

Ich habe neben der normalen Stadtführung auch die Nachtwächter-Tour mitgemacht. Die kann ich dir nur wärmstens ans Herz legen. Hans-Georg nimmt seine Teilnehmer (und es sind immer viele) eine Stunde lang mit ins Mittelalter. Das beginnt bei seinem "Kostüm" aus Umhang, Hut, der Hellebarde, dem Signalhorn und der Laterne und geht weiter bis hin zu seinen unterhaltsamen Erzählungen über das Mittelalter. Man könnte fast meinen, er wäre dabei gewesen. Langweilig wird dir bei dieser Tour bestimmt nicht und sie ist jeden Cent wert!

Buchen musst du übrigens nicht. Einfach um 21:30 Uhr (für die deutsche Führung) am Rathausplatz sein. Der Nachtwächter ist nicht zu übersehen und die Traube an Menschen auch nicht.

Der Nachtwächter

Der Nachtwächter

 

Hotels in Rothenburg ob der Tauber

Ich durfte zwei Nächte im Hotel Gotisches Haus in der Herrngasse verbringen. Es befindet sich in einem ehemaligen Patrizierhaus, das später als Brothaus für das Franziskanerkloster diente. Das Hotel schafft es, den mittelalterlichen Charme der Stadt weiterzuführen, aber ohne dass du auf gewissen Komfort der Neuzeit verzichten musst. Ich habe mich hier wirklich sehr wohlgefühlt und sogar selten so gut in einem Hotelbett geschlafen.

Zimmer im Hotel Gotisches Haus

Zimmer im Hotel Gotisches Haus

Blick aus dem Fenster im Hotel Gotisches Haus

Blick aus dem Ausblick aus dem Fenster im Hotel Gotisches Haus

 

Restaurants & Cafés in Rothenburg

Um dein leibliches Wohl brauchst du dir in Rothenburg keine Gedanken zu machen. Ob tradionell fränkische Küche oder lieber modern und sogar vegan...  Hier bleiben keine Wünsche offen.

Ich war in folgenden Restaurants und Cafés und kann sie uneingeschränkt empfehlen:

Die Altfränkische Weinstube

Die Altfränkische Weinstube


Café Lebenslust

Café Lebenslust

Café einzigartig

Café einzigartig

Mittagessen im Café Einzigartig

Mittagessen im Café Einzigartig

 

Wandern & Radfahren

Das Taubertal liegt Rothenburg zu Füßen. Jakobswege führen über die Jakobskirche. Nicht umsonst wird Rothenburg auch "Kreuzung Europas genannt. Wenn du gerne in der Natur bist, solltest du daher unbedingt auch wandern gehen. Ich habe es leider nicht geschafft, werde es aber bei meinem nächsten Besuch nachholen!

Bis dahin kannst du dich hier inspirieren lassen: Hubert vom Travellerblog schreibt über seine Wanderungen in Rothenburg

Andernfalls kannst du auch hier schauen: Wandern in Rothenburg 

Auch Radfahren geht in und um Rothenburg wunderbar: Radwege und Infos für Radfahrer

Meine Ausrüstung

Da ich auch immer wieder nach meiner Ausstattung gefragt werde, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

 

Rucksäcke & Taschen

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise bzw. für den Ausflug den passenden wählen kann. Für die Reise nach Rothenburg ob der Tauber habe ich mich für den Weekender von Holzrichter Berlin entschieden. Der Weekender* ist der Klassiker der Marke. Die Ledertasche eignet sich wunderbar für Wochenendtrips, denn darin hast du genug Platz für Klamotten für zwei bis drei Tage. Denk aber dran, dass du den Weekender über der Schulter tragen musst. Zu viel Inhalt bedeutet natürlich auch eine schwerere Tasche. Außerdem hatte ich auch den Rucksack und die Umhängetasche der Marke dabei – also alle Taschen, die ich von ihnen habe.

Holzrichter Berlin Weekender in Bad Staffelstein

Holzrichter Berlin Weekender in Bad Staffelstein

 

 

Kleidung

Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Ich habe zum Beispiel mehrere Wanderschuhe (Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*) und auch meine Fahrradsachen wie eine spezielle Fahrradleggins, meinen Helm und eine Fahrradhalterung für mein Handy von dort. Wenn du einen Aktivurlaub planst, bekommst du dort alles, was du benötigst.

Decathlon Wanderschuhe

Decathlon Wanderschuhe

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

 

Kamera

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

Mein Fazit zu Rothenburg ob der Tauber

Ich habe zwei wundervolle Tage in Rothenburg ob der Tauber verbracht. Das Hotel hatte den gleichen mittelalterlichen Charme wie die ganze Stadt, hatte ein unfassbar gemütliches Bett und seine Lage mitten im Herzen von Rothenburg war unschlagbar. Die Sehenswürdigkeiten waren fußläufig und so konnte ich zu jeder Tages- und Nachtzeit schnell hin, wo ich wollte. Alles in allem hatte ich eine geniale Zeit und plane bereits meine nächste Reise dorthin.

Warst du schon einmal in Rothenburg? Dann berichte mir davon in den Kommentaren!

Deine Barbara

Offenlegung: Ich wurde von Rothenburg Tourismus zu den zwei Tagen vor Ort eingeladen. Dafür habe ich außerdem eine finanzielle Vergütung erhalten. Meine Meinung ist von dieser Kooperation nicht beeinflusst.

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Aussicht über Nürnberg von der Kaiserburg

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Sonnenuntergang vom Staffelberg aus

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Barbara auf der Aussichtsplattform Michelsberg

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Graz Sehenswürdigkeiten – 8 Highlights & Tipps

Graz Sehenswürdigkeiten – 8 Highlights & Tipps

Graz Sehenswürdigkeiten – 8 Highlights & Tipps

Graz Sehenswürdigkeiten – 8 Highlights & Tipps

Schon oft hatte ich gehört, dass die Steiermark und ihre Hauptstadt unglaublich schön seien. Nun konnte ich mich endlich selbst davon überzeugen und habe nach meiner Genussreise in die Südsteiermark noch einen Tag in Graz verbracht. Das ist zwar nicht wahnsinnig viel Zeit, aber da Graz nicht gerade riesig ist, kannst du auch in kurzer Zeit wirklich viel sehen. Hier kommen daher meine Highlights und Tipps für Graz Sehenswürdigkeiten!

Blumen auf dem Schlossberg

Graz

Graz ist nach Wien die zweitgrößte Stadt in Österreich und die Landeshauptstadt der Steiermark. Sie ist Dank ihrer gut 60.000 Studenten als hippe Universitätsstadt bekannt. Graz besticht durch die hübsche, verwinkelte Altstadt, die seit 1999 UNESCO-Weltkulturerbestätte ist. 2003 war Graz die Kulturhauptstadt von Europa.

Weg zur Altstadt

Weg zur Altstadt

 

Graz, die charmante Hauptstadt der Steiermark, ist reich an Geschichte und Tradition. Die Stadt kann auf eine lange und bewegte Vergangenheit zurückblicken, die bis in die Römerzeit zurückreicht. Im Mittelalter erlebte Graz eine Blütezeit als bedeutendes Handelszentrum und wurde zum politischen und kulturellen Zentrum der Region. Unter der Herrschaft der Habsburger im 15. Jahrhundert erlebte die Stadt eine Phase des Wachstums und der kulturellen Blüte, die bis heute in der prächtigen Architektur und den kunstvollen Denkmälern zu sehen ist.

Vom 14. bis 17. Jahrhundert war Graz sogar habsburgische Residenzstadt.

Während der Renaissance und des Barocks wurden viele der beeindruckenden Bauwerke errichtet, die Graz zu einem architektonischen Juwel machen. Im 19. Jahrhundert erlebte die Stadt eine Phase der Industrialisierung und Modernisierung, die ihren Einfluss auf die Entwicklung von Graz prägte. Heute ist Graz nicht nur eine lebendige Universitätsstadt, sondern – wie bereits erwähnt – auch ein UNESCO-Weltkulturerbe, das Besucher aus aller Welt mit seiner faszinierenden Geschichte und seinem einzigartigen Charme anzieht.

Die hier im 6. Jahrhundert errichtete Burg war namensgebend: kleine Burg heißt auf Slowenisch Gradec, woraus sich im Laufe der Zeit Graz entwickelte.

 

Graz Sehenswürdigkeiten

Graz bietet nicht nur Sehenswürdigkeiten aus den Bereichen Kunst und Kultur, sondern auch wirklich schöne Fotospots.

Mariahilfkirche

Mariahilfkirche

Hier kommen die Orte, die du an einem Tag in Graz erleben kannst:

 

Der Schlossberg

Wer in Graz ist, kommt nicht um einen Spaziergang auf dem Schlossberg herum, den die Grazer liebevoll Schlossi nennen. Er diente vom 12. bis 19. Jahrhundert als Festung. Die Festung selbst wurde nach dem Angrff napoleonischer Truppen gesprengt.

Auf dem Schlossberg

Auf dem Schlossberg

Pavillion auf dem Schlossberg

Pavillion auf dem Schlossberg

Sunset Vibes auf dem Schlossberg in Graz

Sunset Vibes auf dem Schlossberg in Graz

Du hast drei Möglichkeiten, nach oben zu kommen:

  • Du kannst über 260 Stufen nach oben laufen
  • Du kannst einen Aufzug nehmen, der im Innern des Bergs gebaut wurde
  • Du kannst die Standseilbahn nehmen

Treppe zum Schlossberg

Treppe zum Schlossberg

Schlossbergbahn

Schlossbergbahn

 

Der Uhrturm

Der Uhrturm ist das Wahrzeichen von Graz und thront auf dem Schlossberg über der Stadt. Er wurde von den Bürgern der Stadt gekauft, sodass er nicht mit der Festung gesprengt wurde.

Der Uhrenturm

Der Uhrenturm

 

Hauptplatz & Rathaus

Der Hauptplatz mit dem Grazer Rathaus ist quasi das Herzstück der Altstadt. Durch die Straßenbahn und die vielen Menschen tagsüber ist der Platz am besten früh morgens zu fotografieren. Das Rathaus ist ein absoluter Hingucker, wobei auch die anderen Häuser mit den Barockfassaden sehr schön sind.

 

Der Hauptplatz

Der Hauptplatz

Das Rathaus von Graz

Das Rathaus von Graz

 

Die Murinsel

Die Murinsel ist eigentlich ein Ponton-Steg, der gebaut wurde, als Graz 2003 zur Kulturhauptstadtjahr ernannt wurde. Bei niedrigem Wasserstand sitzt sie am Grund. Du kommst von beiden Seiten des Ufers auf die Insel und darauf befindet sich eine Bar.

Die Murinsel

Die Murinsel

 

Die Stiegenkirche St. Paul

Die Stiegenkirche ist dir älteste Pfarrkirche von Graz. Sie befindet sich im ältesten Stadtteil.

Die Stiegenkirche St. Paul

Die Stiegenkirche St. Paul

 

Grazer Burg & Doppelwendeltreppe

Im Osten der Altstadt baute der römisch-deutsche Kaiser Friedrich III. Anfang des 15. Jahrhunderts die Grazer Burg. Sie war über einen versteckten Gang mit der Festung am Schlossberg verbunden. Graz war ab 1564 Innerösterreichs Hauptstadt und so wurde die Burg Sitz der Erzherzöge. Daraufhin wurde sie umgebaut und vergrößert. Allerdings zog Erzherzog Ferdinand II. 1619 nach seiner Krönung zum Kaiser nach Wien zog, und so verlor die Burg ihre Funktion und wurde vernachlässigt.

Die Burg ist nicht öffentlich zugänglich. Du kannst dir die Höfe anschauen sowie die Doppelwendeltreppe, die ein echtes Highlight ist. Der Eintritt ist frei.

Die Doppelwendeltreppe in der Grazer Burg

Die Doppelwendeltreppe in der Grazer Burg

 

 

Der Stadtpark

Der Stadtpark ist der größte Park von Graz und er liegt direkt an der alten Burg.

Im Stadtpark

Im Stadtpark

 

Das Kunsthaus – the friendly Alien

Das Kunsthaus Graz wird auch the friendly Alien genannt. Es wurde wie die Murinsel im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres errichtet. Seither gilt es als neues architektonisches Wahrzeichen von Graz. Die Ausstellung umfasst zeitgenössische Kunst der letzten fünf Jahre.

Das friendly Alien

Das friendly Alien

 

Hotel Graz

Ich habe in Graz im Grand Hotel Wiesler* übernachtet. Das Hotel ist zwar nicht das günstigste, aber die Lage ist unschlagbar, die Zimmer super chic und das Frühstück wahnsinnig gut.

Im Grand Hotel Wiesler

Im Grand Hotel Wiesler

Ausblick aus dem Grand Hotel Wiesler

Ausblick aus dem Grand Hotel Wiesler

Wenn du nach anderen Hotels in Graz schauen möchtest, schau mal hier: Hotels in Graz bei Booking*.

 

Stadtführung Graz

Wenn du Graz auf einer Stadtführung erleben möchtest, empfehle ich dir diese hier: Führung durch die Grazer Altstadt*.

 

Ausflüge in die Südsteiermark

Graz ist die Hauptstadt der Steiermark und wenn du schon mal da bist, kannst du dir auch gleich weitere Highlights des Bundeslandes anschauen. Die Südsteiermark ist bekannt für die sanften Hügel, die Weinstraße und ganz viel Genuss.

Sie bietet unzählige Möglichkeiten für Naturliebhaber und Outdoor-Enthusiasten. Von malerischen Weinbergen bis hin zu imposanten Berglandschaften gibt es in der Steiermark eine Vielzahl atemberaubender Landschaften zu entdecken. Unternimm beispielsweise einen Ausflug in das idyllische Südsteirische Weinland und koste dich durch die zahlreichen Weingüter und Buschenschanken. Oder erkunde die imposanten Gipfel und klaren Bergseen des Dachsteingebirges. Ob Wandern, Radfahren, Klettern oder einfach nur die Natur genießen – die Steiermark bietet für jeden Geschmack das passende Abenteuer. Mach dich also auf den Weg und entdecke die vielfältigen Naturschönheiten der Steiermark!

Hier findest du meine Tipps für eine Genussreise in die Südsteiermark.

In den Weinbergen

In den Weinbergen

Wenn du mit dem Mietwagen in die Südsteiermark fahren möchtest, kannst du hier Preise vergleichen: Mietwagenpreisvergleich bei Check24*.

Meine Ausrüstung

Da ich auch immer wieder nach meiner Ausstattung gefragt werde, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

 

Rucksäcke & Taschen

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise bzw. für den Ausflug den passenden wählen kann. Für die Reise in die Steiermark habe ich mich für den Weekender von Holzrichter Berlin entschieden. Der Weekender* ist der Klassiker der Marke. Die Ledertasche eignet sich wunderbar für Wochenendtrips, denn darin hast du genug Platz für Klamotten für ein paar Tage. Denk aber dran, dass du den Weekender über der Schulter tragen musst. Zu viel Inhalt bedeutet natürlich auch eine schwerere Tasche.

Holzrichter Berlin Weekender in Bad Staffelstein

Holzrichter Berlin Weekender in Bad Staffelstein

 

Kleidung

Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Ich habe zum Beispiel mehrere Wanderschuhe (Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*) und auch meine Fahrradsachen wie eine spezielle Fahrradleggins, meinen Helm und eine Fahrradhalterung für mein Handy von dort. Wenn du einen Aktivurlaub planst, bekommst du dort alles, was du benötigst.

Decathlon Wanderschuhe

Decathlon Wanderschuhe

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

 

Kamera

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

 

Mein Fazit zum Städtetrip nach Graz

Graz, die Stadt mit ihrem unverwechselbaren Charme und ihrer faszinierenden Geschichte, ist zweifellos ein Reiseziel, das seine Besucher begeistert. Von den malerischen Straßen und Plätzen der Altstadt bis hin zu den beeindruckenden Sehenswürdigkeiten und kulinarischen Köstlichkeiten bietet Graz ein Erlebnis für alle Sinne.

Die Vielfalt der architektonischen Stile, die sich in den prachtvollen Gebäuden und Denkmälern widerspiegelt, ist ein wahrer Augenschmaus für jeden Architekturliebhaber. Ein Spaziergang durch die engen Gassen der Altstadt führt zu versteckten Juwelen und erzählt Geschichten aus vergangenen Zeiten.

Doch Graz ist nicht nur eine Stadt der Geschichte, sondern auch eine Stadt der Kultur und des Genusses. Die pulsierende Kunstszene und die Vielzahl an Veranstaltungen und Festivals machen Graz zu einem kulturellen Hotspot, der Besucher aus aller Welt anzieht. Von klassischen Konzerten bis hin zu alternativen Kunstprojekten bietet die Stadt für jeden Geschmack etwas.

Und natürlich darf man die steirische Küche nicht vergessen, die mit ihren köstlichen Spezialitäten wie dem berühmten Steirischen Backhendl oder dem saftigen Kürbiskernöl jeden Gaumen verwöhnt. Ein Besuch in einem traditionellen Gasthaus oder auf einem der gemütlichen Bauernmärkte ist ein absolutes Muss für jeden Feinschmecker.

In Graz verschmelzen Tradition und Moderne auf einzigartige Weise und schaffen eine Atmosphäre, die jeden Besucher in ihren Bann zieht. Egal, ob man durch die Straßen schlendert, die historischen Sehenswürdigkeiten erkundet oder einfach nur das Treiben in einem der gemütlichen Cafés beobachtet, Graz lässt niemanden unberührt.

Also pack den Koffer und mach dich bereit für ein unvergessliches Erlebnis in der charmanten Stadt Graz!

Sonnenuntergang vom Schlossberg

Sonnenuntergang vom Schlossberg

Warst du schon mal in Graz? Dann berichte mir davon in den Kommentaren!

Deine Barbara

PS: Ich war im Rahmen einer bezahlten Pressereise in der Südsteiermark. Meine Meinung ist von dieser Kooperation nicht beeinflusst.

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Genussreise in die Südsteiermark – Im Land von Schilcher, Kernöl & Lavendel

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Genussreise in die Südsteiermark – Im Land von Schilcher, Kernöl & Lavendel

Sanfte Hügel, Weinberge und Grün, soweit das Auge reicht. Auch das kann Österreich! Und zwar ganz besonders gut in der Südsteiermark. Diese war mir persönlich bisher noch gar kein Begriff. Klar kannte ich Graz und hatte auch schon mal von der Steiermark gehört, aber selbst habe ich es bis vor Kurzem nicht über die Hauptstadt Wien sowie Tirol hinausgeschafft und so war mir dieser Teil von Österreich völlig neu. Umso mehr freue ich mich, dir diese malerische Region und ein paar der lokalen Unternehmen vorstellen zu dürfen.

An der Südsteirischen Weinstraße

An der Südsteirischen Weinstraße

Die Erlebnisregion Südsteiermark

Anfangs mag es etwas verwirrend sein. Hinter der Erlebnisregion Südsteiermark verbirgt sich nämlich mehr als nur der eigentliche Süden des Bundeslandes. Auch die Weststeiermark und somit auch das sogenannte Schilcherland gehören dazu. Aber was das wiederum ist, das klären wir später.

Die Erlebnisregion setzt ganz stark auf Genuss und Kulinarik und so habe ich mit 7 weiteren Kolleginnen und Kollegen eine Genussreise in die Südsteiermark unternommen. Dabei waren wir in den beiden Bezirken Deutschlandsberg (man spricht es Deutsch-landsberg und nicht Deutschlands-berg) und Leibnitz unterwegs.

Die hügelige Landschaft eignet sich hervorragend für Weinanbau, sodass es nicht verwunderlich ist, dass sich hier die bekannte Südsteirische Weinstraße und das eben bereits erwähnte Schilcherland herausgebildet haben. In sogenannten Buschenschankbetrieben kannst du die Weine probieren. Auch weitere regionale Spezialitäten wirst du dort auf der Speisekarte finden. Warme Mahlzeiten und Importware suchst du hingegen vergeblich.

Eine Rose im Weinberg

Eine Rose im Weinberg

Weintrauben

Weintrauben

 

 

Die Südsteierische Weinstraße und das Schilcherland

Die Steiermark hat gleich mehrere Weinstraßen. Die älteste und bekannteste davon ist jedoch die Südsteirische Weinstraße. Sie verläuft entlang der Grenze zu Slowenien und so blickst du sehr häufig rüber ins Nachbarland. Auch der Südalpenweg, ein Fernwanderweg, überschneidet sich über weite Teile mit der Südsteirischen Weinstraße.

An der Südsteirischen Weinstraße

An der Südsteirischen Weinstraße

 

Wir haben sie mit dem Weinbergbummler erkundet, der verschiedene Touren im Angebot hat oder auch individuelle Wünsche erfüllt. Bei der Fahrt kannst du lokalen Wein probieren und die Aussicht genießen. Natürlich werden immer wieder Pausen eingelegt, damit du Fotos von der malerischen Landschaft machen kannst.

Der Weinbergbummler

Der Weinbergbummler

Im Westen der Steiermark liegt das sogenannte Schilcherland, das auch Schilcher Weinstraße genannt wird. Schilcher ist die geschützte Bezeichnung für einen Rosé aus der Rebsorte Blauer Wildbacher. Darauf ist man zurecht stolz. So kommt es, dass das Schilcher auch als Grundlage für andere Dinge verwendet wird. Zum Beispiel für den Schilcherwermut Miss Rosy, den die beliebteste Nachwuchswinzerin der Steiermark Katrin Strohmaier kreiert hat.

Der Schilcher Frizzante

Der Schilcher Frizzante

Im Weinberg der Familie Strohmann

Im Weinberg der Familie Strohmann

Miss Rosy

Miss Rosy

 

Das Kernöl

Ich musste direkt erst einmal eine doofe Frage stellen: Ist Kernöl denn immer von Kürbiskernen? Die Antwort war klar... Eigentlich kann man aus so ziemlich jedem Kern Öl herstellen. Egal ob Pinienkerne, Walnusskerne oder Erdbeerkerne. Sie alle enthalten Fett und können damit zu Öl gemacht werden. In der Realität ist es jedoch so, dass zumindest in der Südsteiermark trotzdem immer Kürbiskernöl gemeint ist.

Denn Kürbiskernöl wurde in der Steiermark erfunden. Ursprünglich hat man tatsächlich in anstrengender und langwieriger Handarbeit die Kerne von Kürbissen von ihrer Schale befreit, um sie dann weiterzuverarbeiten. Irgendwann wurde dann eine eigene Sorte gezüchtet, deren Kerne keine Schale mehr besitzen. Das macht die Arbeit natürlich leichter.

In der Ölmühle

In der Ölmühle

Wer sich das mal anschauen möchte, kann in der Ölmühle Hartlieb vorbeischauen. Dort kann nachvollzogen werden, wie das grüne Öl entsteht und kann sich auch gleich mit einem Vorrat eindecken. Dort bekommst du neben Kernöl auch Snacks aus Kürbiskernen – mit Schokolade überzogen oder zum Beispiel mit Meersalz und Chili. Ob das schmeckt? Und ob!

Kürbiskernöl wird hier übrigens nicht nur zum Salat gegessen, auch wenn das natürlich super schmeckt. Auch Eierspeise (Rührei oder Omelette) werden damit zubereitet. Und auch wenn es erst einmal gewöhnungsbedürftig klinkt, schmeckt es wirklich erstaunlich gut: Die Steirer machen nämlich auch Kernöl über ihr Vanilleeis.

Wenn du noch mehr über das Thema Kürbiskernöl in der Steiermark erfahren möchtest, dann hör doch mal in Viki Urbaneks Podcast rein: Auf den Spuren des Kürbiskernöls auf Nokanguroos.at!

 

Lavendel

Zugegeben: So richtig typisch für diese Region ist Lavendel nicht. Dennoch haben wir auf unserer Reise eine wirklich schöne Lavendelmanufaktur kennengelernt, die für mich ein kleines Highlight war. Der Lavendelhof Wunsum ist ein zertifizierter Biohof, auf dem du in die Welt des Lavendels eintauchen kannst. Du kannst natürlich das Lavendelfeld besichtigen, aber auch die Lavendelprodukte wie Öle, Tinkturen oder Sirup vor Ort erwerben.

In der Lavendel Manufaktur

In der Lavendel Manufaktur

 

Tipps für die Südsteiermark & To Dos

Schloss Seggau

Schloss Seggau liegt in der Nähe von Leibnitz und wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Es ist bekannt für seine barocken Fürstenzimmer, den über 300 Jahre alten freistehenden Gewölbe-Weinkeller, die Schlosskapelle und die Michaelskapelle sowie die Seggauer Liesl – die größte historische Glocke der Steiermark.

In Schloss Seggau

In Schloss Seggau

Die Seggauer Liesl

Die Seggauer Liesl

 

Stainzer Flascherlzug

Der Stainzer Flascherlzug ist eine touristische Lokomotive mit historischem Hintergrund. In der Nähe von Stainz lebte einst ein Doktor, der dafür bekannt war, aus Urin Krankheute erkennen zu können. So reisten die Menschen mit einem Fläschchen voll Urin zu ihm, um von ihren Leiden befreit zu werden. So erhielt der Zug seinen Namen.

Der Flascherlzug

Der Flascherlzug

Der Stainzer Flascherlzug

Der Stainzer Flascherlzug

Barbara im Flascherlzug

Barbara im Flascherlzug

 

Vinofaktur Genussregal

In der Vinofaktur Genussregal kannst du alles kaufen, was du in der Südsteiermark bestaunen und probieren kannst. Als Vinothek gibt es natürlich vor allem Weine, aber auch alles andere, was es sonst in einem Buschenschank zum Essen und trinken bekommst. Auch Weinraritäten gibt es hier, die zum Beispiel ein tolles Geburtstagsgeschenk hergeben. Im Bistro kannst du das alles auch nochmal probieren und es dir gut gehen lassen.

In der Vinofaktur Genussregal

In der Vinofaktur Genussregal

Jause in der Vinofaktur

Jause in der Vinofaktur

Hier gibt es übrigens auch Upper All, die steirische Alternative zum Aperol!

Upper All

Upper All

 

Das Weinmobil

Du kennst bestimmt auch das Problem, dass du in einer schönen Weinregion den Rebensaft natürlich auch trinken möchtest. Aber fahren und trinken passen nicht zusammen. Daher gibt es in der Südsteiermark eine super Lösung: Das Weinmobil. Das ist ein Taxiservice mit Rufbussystem, mit dem du ganz easy von A nach B kommst. Einfach buchen (in der Hochsaison am besten mindestens 90 Minuten früher) und den Wein genießen!

 

Restaurants und Buschenschänken in der Südsteiermark

Hier kommen nun ein paar Tipps, wo du die leckeren Gaumenfreuden probieren kannst. Mit ist alles von gehobener Küche bis hin zum Buschenschank. Ein Buschenschank ist übrigens ein Betrieb, in dem Landwirte ihre eigenen Erzeugnisse servieren. Normalerweise gibt es hier nur kalte und selbst erzeugte Gerichte. Burger und Cola bekommst du hier also nicht, dafür selbst gemachten Käse, Wurst und Wein bzw. Säfte.

Jause beim Weingut Lazarus

Jause beim Weingut Lazarus

Die Reihenfolge der aufgelisteten Restaurants ist chronologisch, wie ich sie besucht habe, und kein Ranking.

 

Lieperts Kulinarium

Lieperts Kulinarium liegt direkt an der Südsteirischen Weinstraße. So kannst du nach deinem Tag im Weinbergbummler einfach weiter genießen. Die Küche ist kreativ und überraschend. Im wahrsten Sinne des Wortes. Denn du buchst hier ein Überraschungsmenü mit 5, 6 oder 7 Gängen. Dazu kannst du eine Weinbegleitung buchen, sodass du zu jedem Gericht den passenden Wein trinken kannst. Ausgefallen und gehoben... Und sicher etwas ganz besonderes!

Bei Lieperts Kulinarium

Bei Lieperts Kulinarium

 

Alte Post

Steirische Schmankerl erwarten dich in der Alten Post in Leibnitz unweit von Schloss Seggau. Hier kannst du wunderbar nach einem Besuch im Schloss Mittagessen.

 

Am Rebkogel

Im Buschenschank Am Rebkogel wird deine Jause in eine Holzkiste gepackt und du kannst sie auf dem Hügel am Tisch oder auf einer Picknickdecke genießen. Mit Blick über die Weinberge und auf den Sonnenuntergang versteht sich... Ein besonderes und romantisches Erlebnis!

Holzkiste mit Jause

Holzkiste mit Jause

 

Burg Deutschlandsberg

Wer in der Steiermark ist, sollte eigentlich mal das typische Backhendl probiert haben. Am besten geht das auf der Burg Deutschlandsberg. Hier kannst du das Traditionsgericht mit genialer Aussicht genießen.

Backhendl

Backhendl

In der Südsteiermark

In der Südsteiermark

 

Weingut Lazarus

Auf dem Weingut Lazarus hast du einen herrlichen Blick über die Weinberge ins Tal. Auch hierbei handelt es sich um einen Buschenschank. Es gibt also Jause und Säfte und Wein.

Weingut Lazarus

Weingut Lazarus

 

Landhaus Kainz

Das Landhaus Kainz ist ein Restaurant und eine Weinbar in St. Nikolai ob Draßling. Ehemals war hier eine Disko drin. Heute kann man hier seinen Gaumen so richtig verwöhnen. Die Kräuter kommen aus dem eigenen Garten. Die Küche ist gehoben.

Zu Gast im Landhaus Kainz

Zu Gast im Landhaus Kainz

 

Hotels in der Südsteiermark

Zum Genießen gehört auch ein schönes Hotel, in dem du es dir gutgehen lassen kannst. Auf unserer Reise waren wir in zwei Gruppen aufgeteilt und sind in den folgenden Hotels untergekommen:

 

Weinlandhof

Ich war im Weinlandhof in Gamlitz. Das Hotel ist super schön und vor allem der Wellnessbereich hat es mir echt angetan. Es gibt doch nichts schöneres, als nach einem anstrengenden Tag nochmal in den Pool zu hüpfen oder in die Sauna zu gehen.

Zimmer im Weinlandhof Gamlitz

Zimmer im Weinlandhof Gamlitz

Der Wellnessbereich im Weinlandhof Gamlitz

Der Wellnessbereich im Weinlandhof Gamlitz

 

Zeitwert

Im Zeitwert wird wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Das Hotel ist wunderschön gelegen und hat einen photogenen Außenpool.

 

Andere Eindrücke aus der Südsteiermark

Unterwegs in der Südsteiermark war ich übrigens nicht allein, sondern mit einer ganz tollen Gruppe. Wenn du die Tipps meiner Bloggerkollegen lesen möchtest, dann schau mal hier:

Meine Ausrüstung

Da ich auch immer wieder nach meiner Ausstattung gefragt werde, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

 

Rucksäcke & Taschen

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise bzw. für den Ausflug den passenden wählen kann. Für die Reise in die Südsteiermark habe ich mich für den Weekender von Holzrichter Berlin entschieden. Der Weekender* ist der Klassiker der Marke. Die Ledertasche eignet sich wunderbar für Wochenendtrips, denn darin hast du genug Platz für Klamotten für zwei bis drei Tage. Denk aber dran, dass du den Weekender über der Schulter tragen musst. Zu viel Inhalt bedeutet natürlich auch eine schwerere Tasche.

Holzrichter Berlin Weekender in Bad Staffelstein

Holzrichter Berlin Weekender in Bad Staffelstein

 

 

Kleidung

Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Ich habe zum Beispiel mehrere Wanderschuhe (Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*) und auch meine Fahrradsachen wie eine spezielle Fahrradleggins, meinen Helm und eine Fahrradhalterung für mein Handy von dort. Wenn du einen Aktivurlaub planst, bekommst du dort alles, was du benötigst.

Decathlon Wanderschuhe

Decathlon Wanderschuhe

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

 

Kamera

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

 

Mein Fazit zur Genussreise in die Südsteiermark

Die Südsteiermark ist eine wunderschöne Region, in der du deinen Gaumen so richtig verwöhnen kannst. So vergeht ein Wochenende hier wie im Fluge.

Im Kräutergarten des Landhaus Kainz

Im Kräutergarten des Landhaus Kainz

Warst du schon mal in der Südsteiermark? Dann berichte mir davon in den Kommentaren!

Deine Barbara

PS: Ich war im Rahmen einer bezahlten Pressereise in der Südsteiermark. Meine Meinung ist von dieser Kooperation nicht beeinflusst.

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Innsbruck im Sonnenaufgang

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7 Innsbruck Sehenswürdigkeiten & 8 Tipps für deinen CityTrip

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Innsbruck ist eine wunderschöne Stadt am Inn, die vom Alpenpanorama eingerahmt ist. Keine andere Stadt bietet diesen perfekten Mix aus Urbanem und Alpinem, dem besten aus Stadt und Bergen. Noch dazu ist die Stadt nicht zuletzt wegen der Uni mit fast 30.000 Studenten sehr jung geblieben. Das spürt man bei jedem Schritt. Ich bin schon vor einigen Jahren mal für einen Tag in Innsbruck gewesen und ansonsten mehrmals auf dem Weg nach Italien daran vorbeigefahren. Zeit, die Stadt wirklich zu erkunden, hatte ich erst jetzt. Hier kommen daher meine Tipps für ein Wochenende in dieser kulturell bedeutsamen und dennoch so hippen Stadt in den Alpen!

Der Emile-Bethouart-Steg

Der Emile-Bethouart-Steg

Falls du direkt mal schauen möchtest, was du für Touren buchen kannst, kannst du das hier tun:

Innsbruck

Innsbruck ist nach Wien, Graz, Linz und Salzburg die fünftgrößte Stadt in Österreich. Es liegt im herrlichen Inntal und die Gegend um den Inn war früher sogar ziemlich versumpft. Die Stadt ist nach der Brücke über den Inn benannt, die ursprünglich direkt in die Altstadt führte. Das bezeugen heute noch die Schilder am alten Stadttor, das aber als solches nicht mehr erkennbar ist.

Schon früh ist Innsbruck zu einem wichtigen Umschlagpunkt geworden. Das liegt vor allem daran, dass Reisende auf dem Weg nach Italien quasi gar nicht an der Alpenstadt vorbeikamen.

Ansonsten ist Innsbruck einfach nur wunderschön und bietet die ideale Mischung aus Stadt und Bergen.

Innsbruck im Sonnenaufgang

Innsbruck im Sonnenaufgang

 

Innsbruck Sehenswürdigkeiten

Die Innsbrucker Altstadt ist nicht groß und daher durchaus überschaubar. Wenn du einen Spaziergang planst, kannst du dabei alle Sehenswürdigkeiten "abklappern".

Die Anna-Säule in der Maria-Theresia-Straße

Die Anna-Säule in der Maria-Theresia-Straße

 

 

Das Goldene Dachl

Das Goldene Dachl stammt aus dem 15. Jahrhundert. Kaiser Maximilian I. nahm seine Hochzeit mit Bianca Maria Sforza zum Anlass, mit den 2657 vergoldeten Kupferschindeln des Prunkeerkers ein Zeichen seiner Macht zu setzen. Damit war er durchaus erfolgreich. Denn vor allem in der Mittagssonne leuchtet das Dach besonders stark und du kannst dir vielleicht vorstellen, dass das die Menschen vor 500/600 Jahren in absolutes Staunen versetzt hat.

Blick vom Stadtturm aufs Goldene Dacherl

Blick vom Stadtturm aufs Goldene Dacherl

Das Goldene Dacherl

Das Goldene Dacherl

Blick aus dem Goldenen Dacherl

Blick aus dem Goldenen Dacherl

 

Der Stadtturm

Der Stadtturm liegt in unmittelbarer Nähe zum Goldenen Dachl und war wahrscheinlich sogar meine persönliche Lieblingssehenswürdigkeit in Innsbruck. Er ist insgesamt 51 Meter hoch und wurde Mitte des 15. Jahrhunderts erbaut. Die Aussichtsplattform befindet sich auf 31 Metern. Von hier hast du einen herrlichen Ausblick über die Stadt. Dafür musst du nur 148 Stufen erklimmen.

Der Stadtturm von unten

Der Stadtturm von unten

Der Stadtturm vom Dach des Goldenen Adlers

Der Stadtturm vom Dach des Goldenen Adlers

Aufgang zum Stadtturm

Aufgang zum Stadtturm

Blick vom Stadtturm

Blick vom Stadtturm

 

Hofburg, Hofkirche & Hofgarten

Die Hofburg war die Residenz der früheren Fürsten. Ursprünglich war es ein gotischer Bau, der später in einen Renaissance-Bau und zuletzt von Maria Theresia in einen Bau des Wiener Rokoko umgewandelt wurde. Die Ähnlichkeit zur Wiener Hofburg entgeht keinem, der schon einmal in Wien war.

Die Hofburg

Die Hofburg

Besonders eindrucksvoll sind der Prunksaal und die Kapelle, die eigentlich ein normales Zimmer war. Nachdem Franz Stephan von Lothringen, der Gemahl von Maria Theresia, dort gestorben war, ließ sie den Raum in eine Kapelle umwandeln. Einige der Zimmer sind für die Kaiserin Sisi hergerichtet worden, die anfangs nach Innsbruck verheiratet werden sollte. Am Ende heiratete sie dann jedoch den Kaiser Franz Josef, lebte in Wien und besuchte ihre eigenen Gemächer in Innsbruck nur viermal.

Angeschlossen an die Hofburg ist die Hofkirche, das das Grab Kaiser Maximilians beherbergt. Das Grab ist imposant und wird von nicht weniger als 28 Statuen "bewacht". Allerdings ist das Grab leer, da sich die Überreste des ehemaligen Kaisers in Wien befinden.

Blick von oben in die Hofkirche

Blick von oben in die Hofkirche

In der Hofkirche

In der Hofkirche

Kreuzgang der Hofkirche

Kreuzgang der Hofkirche

Blick aus dem Kreuzgang der Hofkirche in den Garten

Blick aus dem Kreuzgang der Hofkirche in den Garten

Die Hofburg und die Hofkirche sind auch perfekte Innsbruck Sehenswürdigkeiten bei Schlechtwetter...

Auch der Hofgarten ist einen Ausflug wert, wenn du durch einen grünen Park spazieren möchtest.

Der Hofgarten

Der Hofgarten

 

Dom zu St. Jakob

Der Innsbrucker Dom wird 1180 das erste Mal erwähnt. Seit Mitte des letzten Jahrhunderts ist er auch eine Kathedrale, also Bischofssitz. Er hat ganze 57 Glocken und besitzt damit das größte Glockenspiel des Landes.

Vor allem für Wanderer auf dem Jakobsweg spielt er eine bedeutende Rolle.

Blick vom Stadtturm auf den Dom

Blick vom Stadtturm auf den Dom

 

Maria-Theresien-Straße & Innsbruck Shopping

Die Maria-Theresien-Straße ist nach der Kaiserin Maria Theresia benannt. Es handelt sich dabei um eine knapp 500 Meter lange Prachtstraße aus ersten Stadterweiterung im 13. Jahrhundert. Heute ist sie außerdem eine Einkaufsstraße.

Die Maria-Theresien-Straße

Die Maria-Theresien-Straße

Die Maria-Theresien-Straße bei schlechtem Wetter

Die Maria-Theresien-Straße bei schlechtem Wetter

Blick vom Stadtturm über die Altstadt

Blick vom Stadtturm über die Altstadt

Im Süden schließt sie mit der Triumphpforte ab.

Die Triumphpforte

Die Triumphpforte

Im Norden geht sie in die Herzog-Friedrich-Straße über und führt somit in die Altstadt und direkt aufs Goldene Dacherl zu.

 

Herzog-Friedrich-Straße

Die Herzog-Friedrich-Straße beginnt an der Innbrücke und führt zum Goldenen Dacherl. Dort knickt sie quasi in einem rechten Winkel ab, bringt dich vorbei am Stadttor und bis zur Maria-Theresien-Straße.

Weg zum Goldenen Dacherl

Weg zum Goldenen Dacherl

 

Bergiselschanze

Innsbruck ist bekannt für Wintersport und unter anderem für Skisprung. Die entsprechende Schanze dafür findest du auf dem Bergisel, der namensgebend für die Schanze ist. Du kannst entweder mit einer Bahn hochfahren oder laufen. Oben gibt es ein Restaurant und eine Aussichtsplattform. Für Wintersportfans ein absolutes Muss!

Die Bergiselschanze

Die Bergiselschanze

 

 

Weitere Tipps für Innsbruck

Und hier kommen noch ein paar Tipps, um deinen Aufenthalt in Innsbruck abzurunden:

 

Hotels in Innsbruck

Ich bin während meines Aufenthalts in Innsbruck im Goldenen Adler* untergekommen. Das Hotel hat eine wahnsinnig gute Lage und es ist ein echtes Familienunternehmen. Meinen Bericht kannst du hier nachlesen: 3 Nächte im Best Western Plus Goldener Adler.

Das Gebäude des Goldenen Adlers ist über 600 Jahre alt

Das Gebäude des Goldenen Adlers ist über 600 Jahre alt

Wenn du dich nach anderen Unterkünften in Innsbruck umschauen möchtest, dann schau doch mal hier: Hotels in Innsbruck bei Booking*.

Restaurants in Innsbruck

Ich konnte während meiner drei Tage in Innsbruck folgende Restaurants ausgiebig testen:

Im Woosabi

Im Woosabi

 

Rooftops

  • 360 Grad Bar (coole Bar, erreichbar über Aufzüge in der Mall, die du über die Maria-Theresien-Straße betreten kannst)
  • aDLERs weitsicht (Rooftop Bar auf dem Hotel aDLERs)
  • Dachterrasse auf dem Haus der Musik (einer der Innsbruck Geheimtipps)

Der Blick von der 360 Grad Bar bei schlechtem Wetter

Der Blick von der 360 Grad Bar bei schlechtem Wetter

Ausblick von der 360 Grad Bar bei gutem Wetter

Ausblick von der 360 Grad Bar bei gutem Wetter

Dachterrasse des Hauses der Musik

Dachterrasse des Hauses der Musik

 

Seilbahnen & Co.

Natürlich musst du die einzelnen Gipfel rund um Innsbruck nicht zu Fuß oder mit dem Mountain Bike erklimmen. Du kannst auch gemütlich mit den Seilbahnen hochfahren.

Um auf die Nordkette bzw. zur Bergstation Haferlekar zu kommen, musst du gleich zweimal umsteigen:

Zuerst fährst du mit der Hungerburgbahn zur Hungerburg. Das ist eine Standseilbahn, die 2007 eingerichtet wurde und direkt neben der Hofburg startet. Die Station heißt Congress und bringt dich zum Beispiel auch zum Alpenzoo.

Die Hungerburgstation

Die Hungerburgstation

Von der Hungerburg fährt eine Luftseilbahn zur Station Seegrube auf ca. 1900 Metern. Die letzte Station heißt dann Hafelekar. Auch zwischen der Station Seegrube und Haferlekar fährt eine Luftseilbahn.

Von hier kannst du entweder die letzten Meter zum Gipfel Hafelekarspitze zu Fuß laufen oder zum Beispiel die Wanderung auf dem Goetheweg antreten (mehr dazu im nächsten Abschnitt). Die Aussicht ist grandios und es lohnt sich auch ohne Wanderung. Von dort kannst du nicht nur ins Inntal und auf Innsbruck blicken. Es gibt auch einen Aussichtspunkt auf die Gebirgsgruppe Karwendel.

Die Hafelekarspitze

Die Hafelekarspitze

Auf dem Hafelekar

Auf dem Hafelekar

Das Karwendel

Das Karwendel

Auf der anderen Seite von Innsbruck liegt der Patscherkofel. Den kannst du ganz easy mit der Einseilumlaufbahn Patscherkofel-Bahn rauffahren. Allerdings musst du zur Talstation mit dem Bus fahren. Während die Hungerburgbahn ja quasi in der Altstadt bzw. in unmittelbarer Nähe losfährt, befindet sich die Patscherkoferl Talstation im Stadtteil Igls gute 40 Minuten Busfahrt entfernt. Dort oben beginnt dann zum Beispiel der Zirbenweg (auch dazu mehr im nächsten Abschnitt). Am Ende des Weges kannst du dann mit der Gluengezerbahn wieder ins Tal und mit dem Bus zurück nach Innsbruck fahren.

Der Patscherkofel bei Mondaufgang

Der Patscherkofel bei Mondaufgang

 

Wandern in Innsbruck

Der Goetheweg

Du gehst gerne wandern? Dann ist Innsbruck ein perfektes Ziel! Der bekannte Goetheweg zum Beispiel führt über die Nordkette, das Bergmassiv, das Innsbruck überragt. Der Weg ist zwar nur 9 Kilometer lang, hat es aber mit über 600 Höhenmetern, die du überwinden musst, echt in sich und ist eine richtige alpine Wanderung. Zum Haferlekar bin ich auch ohne dort oben wandern zu wollen mit der Seilbahn gefahren. Das ist nämlich so oder so einfach toll!

Der Goetheweg

Der Goetheweg

 

Der Zirbenweg

Ich hatte nämlich leider keinen Platz mehr für Wanderschuhe im Gepäck – Schande über mich – und habe deswegen den weniger alpinen Zirbenweg empfohlen bekommen. Da fährst du nämlich zum anderen Bergmassiv hinauf: Zum Patscherkofel. Der Weg ist rund 7 Kilometer lang und du musst nur 250 Höhenmeter überwinden. Dennoch ist der Weg einfach traumhaft schön, der Blick ins Tal atemberaubend und es gibt mehrere Almen, die mit leckerem Kuchen und erfrischender Hollerschorle auf dich warten. Ich bin auf der Boschebenalm eingekehrt.

Barbara auf dem Zirbenweg

Barbara auf dem Zirbenweg

Wegweiser auf dem Zirbenweg

Wegweiser auf dem Zirbenweg

Auf dem Zirbenweg

Auf dem Zirbenweg

Ausblick auf dem Zirbenweg

Ausblick auf dem Zirbenweg

 

Der Inn-Radweg

Du möchtest einen coolen Aktivurlaub machen? Wie wäre es mit dem Inn-Radweg? Dieser führt von Passau bis nach St. Moritz und dabei natürlich auch an Innsbruck vorbei.

 

Mietwagen in Innsbruck

Wenn du einen Mietwagen willst, um dich in Innsbruck und Tirol zu bewegen, kannst du hier Preise vergleichen: Mietwagenvergleich von Check24*.

 

Innsbruck Card

Wenn du mit den Seilbahnen fahren und in die Museen von Innsbruck möchtest, lohnt sich eventuell die Innsbruck Card für dich. Damit kannst du die Seilbahnen, die dich zum Hafelekar bringen, sowie die Patscherkofelbahn ohne weitere Kosten nutzen. Auch in die meisten Museen (in alle hier genannten) kommst du damit rein. Außerdem kannst du damit die öffentlichen Verkehrsmittel kostenfrei nutzen und bekommst zum Beispiel im Swaroski-Shop an der Herzog-Friedrich-Straße eine kleine Kette als Geschenk.

Weitere Ausflugsziele in der Umgebung

Wenn du schon mal in der Gegend bist, kannst du dir auch noch weitere Orte anschauen, die gar nicht so weit entfernt sind:

  • Wanderer sollten sich mal den Koasa Trail anschauen. Das ist ein 80 Kilometer langer Wanderweg um den Wilden Kaiser.
  • Auf dem Weg nach Italien bin ich mit meiner Familie immer im hübschen Örtchen Sterzing in Südtirol untergekommen.
  • Und wenn du noch ein bisschen mehr Zeit dran hängst, solltest du vielleicht überlegen, einen Ausflug nach Venedig zu machen.

Koasa Trail Wilder Kaiser

Koasa Trail Wilder Kaiser

Meine Ausrüstung

Da ich auch immer wieder nach meiner Ausstattung gefragt werde, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

 

Rucksäcke & Taschen

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise bzw. für den Ausflug den passenden wählen kann. Für die Reise nach Innsbruck habe ich mich für den Weekender von Holzrichter Berlin entschieden. Der Weekender* ist der Klassiker der Marke. Die Ledertasche eignet sich wunderbar für Wochenendtrips, denn darin hast du genug Platz für Klamotten für zwei bis drei Tage. Denk aber dran, dass du den Weekender über der Schulter tragen musst. Zu viel Inhalt bedeutet natürlich auch eine schwerere Tasche.

Holzrichter Berlin Weekender in Bad Staffelstein

Holzrichter Berlin Weekender in Bad Staffelstein

 

 

Kleidung

Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Meine Sneaker sind beispielsweise diese hier: Walkingschuhe New Feel* (siehe Foto). Die hatte ich auch bei meiner Fototour nach Monreal an. Auch für Wanderungen mag ich meine Schuhe von Decathlon: Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*, auch wenn ich die bei dem Trip nach Innsbruck aus Platzgründen leider nicht mitnehmen konnte.

Blick vom Hafelekar ins Inntal

Blick vom Hafelekar ins Inntal

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

 

Kamera

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

 

Mein Fazit zu Innsbruck

Innsbruck ist eine wunderschöne Stadt, die mich vom ersten Moment an entzückt hat. So vergeht ein Wochenende mit Stadtbummel, Kultur, Sightseeing und vielleicht einer kleinen Wanderung wie im Fluge.

Barbara auf dem Hafelekar

Barbara auf dem Hafelekar

Warst du schon mal in Innsbruck? Dann berichte mir davon in den Kommentaren!

Deine Barbara

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3 Nächte im Best Western Plus Goldener Adler Innsbruck

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3 Nächte im Best Western Plus Goldener Adler Innsbruck

3 Nächte im Best Western Plus Goldener Adler Innsbruck

WERBUNG FÜR DAS BEST WESTERN PLUS HOTEL GOLDENER ADLER INNSBRUCK*

Im Juni war ich für drei Tage in in der Tiroler Hauptstadt Innsbruck. Dort habe ich im Best Western Plus Goldener Adler übernachtet – einem traditionsreichen und super zentral gelegenen Hotel. Ob du wandern gehen, die Museen besuchen oder auf Shoppingtour gehen möchtest... Innsbruck ist vielfältig und hat für jeden etwas zu bieten. Daher möchte ich dir heute dieses Hotel im Herzen der Altstadt vorstellen, das eine super Base für deinen Innsbruck-Urlaub ist.

Im Hotel Goldener Adler Innsbruck wird man willkommen geheißen: Schön, dass Sie da sind

Im Hotel Goldener Adler Innsbruck wird man willkommen geheißen: Schön, dass Sie da sind

Best Western

Best Western Hotels & Resorts ist preisgekrönt und das Konzept gibt es bereits seit mehr als 75 Jahren. Du findest Best Western Hotels in über 100 Ländern weltweit. Selbst nennt sich Best Western ein "Netzwerk von Hotels", da es innerhalb von Best Western Hotels & Resorts aktuell 18 Hotelmarken gibt und die einzelnen Hotels selbst innerhalb einer Marke unabhängig sind. Best Western Plus ist eine von ihnen und die, zu der das Hotel Goldener Adler Innsbruck gehört.

So kann jedes Hotel seinen eigenen Stil und seine ganz eigene Geschichte haben. Kundenservice und modernster Komfort wird jedoch bei ihnen allen ganz groß geschrieben.

 

Best Western Plus Hotel Goldener Adler Innsbruck

Das Hotel Goldener Adler gehört bereits seit 1996 zu Best Western und ist seit 2004 in den Händen der Familie Hackl. Als der ehemalige Besitzer sich gezwungen sah, das Hotel zu verkaufen, war klar: Das muss in Hände gegeben werden, die erstens aus Tirol sind und zweitens um die Tradition dieses Ortes wissen und sie wahren. Das ist mit der Übergabe an die Familie Hackl gelungen.

Eingan vom Goldenen Adler

Eingan vom Goldenen Adler

Josef Hackl hat zwar mittlerweile das Zepter an seinen Sohn Thomas übergeben, unterstützt aber immer noch tatkräftig. Ich selbst habe ihn kennengelernt, als er den Gang vor der Eingangstür frisch gestrichen hat. Spätestens da war mir klar: Hier packt die ganze Familie mit an! Die Küchenchefin ist Madlen Hackl, Thomas Schwester, und seine Ehefrau leitet die Rezeption.

Auch die Angestellten gehören hier fast schon zur Familie. Man trifft sich privat und kennt sich einfach, sodass die Zusammenarbeit Spaß macht und aus dem Job die Leidenschaft wird. Auch das habe ich bei meinem Aufenthalt gleich gespürt. Hier ist ein eingespieltes Team am Werk. Der Beruf ist Berufung.

Kennst du das, wenn Kellner sich ohne Worte verständigen können, um zu sehen, ob man noch etwas bracht oder alles ok ist? So war das mit Mario, der sogar schon vor der Übernahme der Hackls im Goldenen Adler gearbeitet hat. Der Mann weiß einfach, was er tut. Und das hat mir als Gast ein wahnsinnig gutes Gefühl gegeben. Mittlerweile geschieht es nicht mehr so häufig, dass ich mich von einzelnen Mitarbeitern persönlich verabschieden möchte, bevor ich abreise. Im Goldenen Adler war das der Fall.

 

Der Goldene Adler

Der Goldene Adler in Innsbruck existiert bereits seit 1390.

Der Goldene Adler an der Hauswand

Der Goldene Adler an der Hauswand

Mit der idealen Lage, die Reisende auf dem Weg nach Italien fast unweigerlich hierher geführt haben, und der kulturellen Bedeutung der Stadt, war Innsbruck schon immer eine "touristische Hochburg". Außerdem liegt der Goldene Adler nur etwa eine Minute vom Goldenen Dacherl auf der einen Seite und vom Innufer auf der anderen Seite entfernt.

Weg zum Goldenen Dacherl

Weg zum Goldenen Dacherl

Das Goldene Dacherl

Das Goldene Dacherl

Als Gashaus mit der längsten durchgehenden Tradition in der Stadt ist es daher fast nicht verwunderlich, dass auch die ein oder andere berühmte Persönlichkeit den Weg hierher gefunden hat. Unter ihnen sind zum Beispiel Goethe, Thomas Hofer und Kaiser Josef II., der erste Sohn von Maria Theresia.

Goethe war auch im Goldenen Adler

Goethe war auch im Goldenen Adler

Andreas Hofer war ebenfalls im Goldenen Adler

Dies hat die Familie Hackl zum Anlass genommen, Recherchen anzustellen. Wer war noch alles im Goldenen Adler untergekommen? Bücher wurden gewälzt und Nachforschungen angestellt. Das Ergebnis kann sich jedoch sehen lassen. Denn in der Folge haben die Hackls neben jede Zimmertür Schilder angebracht, die neben der Zimmernummer auch Infos zu einer mehr oder weniger berühmten Persönlichkeit angebracht, die einmal in diesem Hotel übernachtet hat. Darunter sind Könige, Prinzen und Prinzessinen, Grafen und Herzöge, Bischöfe, Offiziere, Dichter und Freiheitskämpfer.

Zimmertür im Goldenen Adler

Zimmertür im Goldenen Adler

 

Die Zimmer

Die Zimmer sind in verschiedenen Stilen designed. Das, in dem ich untergebracht war, würde ich durchaus als modern bezeichnen, aber so sieht es nicht in jedem Zimmer aus.

Zimmer im Goldenen Adler Innsbruck

Zimmer im Goldenen Adler Innsbruck

Badezimmer im Goldenen Adler Innsbruck

Badezimmer im Goldenen Adler Innsbruck

Was mir auch gut gefallen hat, ist das Schildchen auf dem Bett: Wenn du am Anreisetag angibst, an welchen Tagen deines Aufenthalts du KEINE Zimmerreinigung benötigst, erhältst du die entsprechende Menge an Tagen in Getränkegutscheinen, die du an der Bar einlösen kannst.

Getränkegutschein im Goldenen Adler Innsbruck

Getränkegutschein im Goldenen Adler Innsbruck

Es gibt die Zimmerkategorien Deluxe, Klassik und Tradition. Manche haben mit Samt verkleidete Wandelemente, manche sind typisch für die Alpenregion rustikal in hellem Holz gehalten. Wenn du dir die Zimmer anschauen möchtest, dann schau doch mal auf der Website vorbei: 360 Grad Blick ins Hotel.

Aber egal wie das Zimmer, in dem du unterkommst, gestaltet ist, du kannst immer davon ausgehen, dass du ein super gemütliches Bett und ein neues Badezimmer hast. Die Hackls haben jedes Zimmer selbst getestet und eine ganze Weile selbst im Hotel geschlafen. Nach eigenen Worten "wissen sie also, was sie ihren Gästen zumuten". Das ist natülich scherzhaft gemeint, zeigt aber die Liebe und Leidenschaft, die sie in das Hotel gesteckt haben und auch weiterhin stecken.

 

Restaurant

Das Restaurant ist das Kernelement, fast möchte ich sagen das Herz des Hauses. Das liegt mit Sicherheit auch daran, dass die Familie Hackl einen gastonomischen Hintergrund hatte. Der Senior-Chef Josef hatten das Restaurant gegenüber vom Goldenen Adler für 20 Jahre gepachtet. Der jetzige Geschäftsführer Thomas Hackl ist als kleiner Junge viel in dem Restaurant dabei gewesen und hat diese schnelllebige Welt geliebt.

Das Restaurant im Goldenen Adler Innsbruck

Das Restaurant im Goldenen Adler Innsbruck

 

Die Weinbar

Auch die Weinkultur hat hier Tradition. In der Weinbar, die bis 23 Uhr die Gaumen der Gäste verwöhnt, bekommst du den leckeren Traubensaft "für jedes Geldtascherl", wie es auf der Homepage heißt. Über das winePad kannst du dich über die Weine informieren: alle Infos zu den verfügbaren Weinen gibt es über eine App bzw. Webapplikation.

Die Weinbar im Goldenen Adler Innsbruck

Die Weinbar im Goldenen Adler Innsbruck

Und weil man Wein nicht aus schlechtes Gläsern trinken kann, wurde auch hier eine Kooperation angestrebt: mit Riedel Glas. Und dabei habe ich sogar etwas Neues über die Gläser gelernt, die den gleichen Nachnamen haben wie ich. Obgleich ich Riedel Glas natürlich kenne, war mir nicht bewusst, dass es sich dabei um ein Tiroler Unternehmen handelt. Wieder was gelernt...

 

Nachhaltigkeit & Regionalität

Thomas Hackl legt ganz großen Wert auf Nachhaltigkeit. Deswegen hat er es sich zur Aufgabe gemacht, innovative und energieeffiziente Technik zu verwenden. Das Motto lautet: Tradition trifft auf Moderne. Denn nur weil das Gebäude 600 Jahre alt ist, bedeutet das nicht, dass man nicht mit modernem Interior etwas bewirken kann.

Auch Regionalität der Produkte spielt daher eine wichtige Rolle. Fleisch, Obst und Gemüse kommt entweder von Tiroler Anbietern oder in einigen Fällen aus anderen Regionen Österreichs. Statt Aperol Sprizz gibt es hier daher den lokalen Schilerol Sprizz, statt Coca Cola gibt es Tiroler Kola und statt Limo aus Amerika Almdudler. Das sind nur ein paar Besipiele von vielen für die Verwendung regionaler statt internationaler Produkte.

Tiroler Rehlasagne

Tiroler Rehlasagne

Außerdem gibt es hier keine Industrieprodukte.

Selbst beim Wasser wurde mitgedacht. Anstatt Flaschen vom Händler zu beziehen und 22 Tonnen (das hat Thomas selbst berechnet) Leergebinde im Jahr zu verwenden, wird hier Wellwasser aufbereitet. Auf Wunsch kann es natürlich auch mit Kohlensäure versetzt werden. Ob das schmeckt? Ganz wunderbar!

Und was ist Plastikverschwendung? Strohhalme sind aus Glas, ebenso die Flaschen für das Wellwasser. Beides wird wiederverwendet.

Partnerschaften mit Agrarmarketing Tirol und Bewusst-Tirol unterstreichen diese Leidenschaft für regionale Produkte. Nicht umsonst ist der Goldene Adler auch ein qualitätsgeprüftes Tiroler Wirtshaus.

 

Aktivurlaub in Innsbruck

Innsbruck ist natürlich prädestiniert für Aktivurlaub. Ich hatte keinen Platz im Koffer für meine Wanderschuhe und wurde dafür sehr komisch angeschaut. "Wie kann man ohne Wanderschuhe nach Innsbruck kommen?". Ob Wandern, Fahrradfahren oder Mountainbiking... Innsbruck ist der Place to be für jeden, der drauf steht. Ich habe eine weniger alpine Wanderung gemacht, weil ich nur Laufschuhe dabei hatte...

Barbara auf dem Zirbenweg

Barbara auf dem Zirbenweg

Für Radfahrer empfehle ich den Inn-Radweg. Dieser führt von Passau bis nach St. Moritz und dabei natürlich auch an Innsbruck vorbei.

 

Mein Fazit zum Goldenen Adler Innsbruck

Ich habe drei wundervolle Tage mit einer Wanderung, mehreren Seilbahnfahrten und ganz viel Kultur in den Museen bzw. beim Altstadt-Spaziergang im Best Western Plus Hotel Goldener Adler Innsbruck verbracht. Das Zimmer war wunderschön und das Bett war unfassbar gemütlich. Alles in allem kann ich also nur von einem gelungenen Aufenthalt berichten. Gerne jederzeit wieder!

Dachterrasse im Goldenen Adler

Mein Lieblingsplatz im Goldenen Adler Innsbruck – Die Dachterrasse

Solltest du auch nach einem Hotel in Innsbruck suchen, geht es hier zu deren Buchungsseite: Best Western Plus Hotel Goldener Adler Innsbruck*!

Deine Barbara

PS: Ich wurde freundlicherweise von Best Western zu drei Nächten mit Frühstück und Abendessen eingeladen. Eine finanzielle Vergütung habe ich nicht erhalten. Meine Meinung ist von dieser Kooperation nicht beeinflusst.

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Schärding – 5 Sehenswürdigkeiten & Tipps für die Barockstadt

Schärding – 5 Sehenswürdigkeiten & Tipps für die Barockstadt

Schärding – 5 Sehenswürdigkeiten & Tipps für die Barockstadt

Schärding – 5 Sehenswürdigkeiten & Tipps für die Barockstadt

Schärding ist eine hübsche, kleine Stadt am Inn. Sie ist eine von insgesamt 17 sogenannten kleinen, historischen Städten in Oberösterreich. Um ehrlich zu sein, hatte ich noch nie von Schärding gehört, aber da ich mich immer freue, meinen Horizont zu erweitern und neue Orte kennenzulernen, bin ich der Einladung sehr gerne gefolgt.

Barockhäuser in Schärding

Barockhäuser in Schärding

Mit auf der Reise waren übrigens auch Antje von Weltenkundler, Steffi von Reiselife, Jessica von Yummy Travel und Eva von Burgdame.

Schärding

Schärding ist bekannt als Barockstadt am Inn. Viele der bunten Gebäude, die aus dem 16. und 17. Jahrhundert stammen, gaben Schärding seinen Beinamen. Aber die Geschichte der Stadt greift noch viel weiter zurück. Eigentlich sogar bis in die Jungsteinzeit, wie Funde beweisen. Auch die Römer und Kelten siedelten hier, in einer Zeit, als die Region zur römischen Privinz Noricum gehörte.

804 wurde Schärding dann zum ersten Mal auch urkundlich erwähnt: Als Passauer Gutshot scardinga – das Wort wird dir auch in Schärding begegnen. Es wurde nämlich die 2,5 Kilometer lange Via Scardinga eingerichtet. Das ist ein Themenweg, um die Geschichte der Stadt besser kennenzulernen.

Ab dem 10. Jahrhundert wurde Schärding Dank des Handels auf dem Inn und seiner damit strategisch günstigen Position zu einem Markt- und Handelszentrum. In der Folge erhielt die Stadt gleich zweimal das Stadtrecht.

Die Zugehörigkeit von Schärding wechselte einige Male zwischen Bayern und den Habsburgern.

Der Salzhandel kam zum Erliegen und damit geriet auch Schärding in eine wirtschaftliche Stagnation. Diesem Umstand verdanken wir es, dass das Stadtbild noch heute historisch ist.

Bunte Häuser in Schärding

Bunte Häuser in Schärding

 

Schärding Sehenswürdigkeiten

Schärding ist recht klein und daher durchaus überschaubar. Es hat kaum mehr als 5.000 Einwohner. Wenn du einen Spaziergang planst, kannst du dabei alle Sehenswürdigkeiten "abklappen". Das kannst du in der Barockstadt erwarten:

 

Die Silberzeile

Dreh- und Angelpunkt der Stadt ist die sogenannte Silberzeile. Hier warten farbenfrohe und prunkvolle Bürgerhäuser aus der Barockzeit auf dich. Sie sind typisch für den Inn-Salzach-Stil.

Die Farben sind nicht wahllos verwendet worden, sondern können besstimmten Zünften zugeordnet werden. Blau war die Farbe der Mehl verarbeitenden Zunft und so wusste jeder, der ein blau gestrichendes Gebäude sah, dass er hier Brot kaufen konnte. Auf diese Weise wusste jeder, was er in welchem Haus bekommen konnte – ohne lesen zu müssen, was früher noch keine Selbstverständlichkeit war. Aus der Nähe kannst du auch die entsprechenden Zunftzeichen an den Häusern erkennen.

Die Nr. 1 der Schärding Sehenswürdigkeiten: Die Silberzeile

Die Nr. 1 der Schärding Sehenswürdigkeiten: Die Silberzeile

Und so reihen sich die Häuser, die in leuchtenden Farben gestrichen sind, an einander und mit den Pflanzen und Blumen hat der Platz fast schon ein mediterranes Flair.

Der Name Silberzeile rührt übrigens da her, dass die Bürger, die sich die Häuser auf diesem prunkvollen Platz leisten konnten, die reichen Kaufleute waren.

 

Die Alte Stadtmauer

Aber nicht nur die Silberzeile ist noch gut erhalten. Rund um den Stadtkern sieht man noch immer die Alte Stadtmauer mit ihre Toren, die früher die Zugänge zur Stadt waren. An den massiven Mauern kannst du erkennen, wie stark die Stadt einmal befestigt war.

Am Wassertor wurde übrigens auch festgehalten, wann das Wasser des Inns wie hoch angestiegen ist. Kaum zu glauben, wie hoch es stand.

 

Kurpark und Orangerie

Der Kurpark mit der orange leuchtenden Orangerie ist nicht nur zum Schlendern und Fotografieren super geeignet. Wo früher die Pflanzen zum Überwintern hingebracht wurden, wartet heute das Restaurant L'Orangerie.

Orangerie im Kurgarten Schärding

Orangerie im Kurgarten Schärding

Im Kurpark Schärding

Im Kurpark Schärding

 

Innpromenade und Alte Innbrücke

Vom Kurpark ist es nicht mehr weit bis zum Inn und damit zur Brücke und der Promenade. Wenn du schöne Fotos am Inn mit Schärding im Hintergrund machen möchtest, solltest du die Brücke überqueren. Von der bayerischen Innseite hast du einen hervorragenden Blick hinüber.

Blick auf die Arkaden im Schlosspark

Blick auf die Arkaden im Schlosspark und darunter die Innpromenade

Aber auch auf der schärdinger Seite kannst du schön schlendern und Fotos machen. Wenn du Glück hast, posiert der ein oder andere Schwan oder vielleicht auch eine Ente. Im Hintergrund siehst du Schloss Neuhaus.

Ente vor Schloss Neuhaus

Ente vor Schloss Neuhaus

 

Das Alte Schloss & Schlosspark

Vom Schloss selbst ist leider nichts mehr erhalten. Nur die Mauern und das Tor erinnern daran, dass es einmal an dieser Stelle gestanden hat. Der Schlosspark ist dennoch schön anzusehen und eignet sich hervorragen, um ein bisschen was über Schärding zu erfahren.

Im Schlosspark

Im Schlosspark

Arkaden im Schlosspark

Arkaden im Schlosspark

Der Brunnen ist tatsächlich historisch und stammt aus dem Jahr 1225. Die Überdachung des Brunnens ist zwar nicht original, dafür aber originalgetreu nachgebaut.

Alter Brunnen im Schlosspark

Alter Brunnen im Schlosspark

 

Weitere Tipps für Schärding

Und hier kommen noch ein paar Tipps, um deinen Aufenthalt in Schärding abzurunden:

 

Hotels in Schärding

Ich war während meines Aufenthalts in Schärding im Stadthotel* untergekommen. Man sieht es fast nicht mehr, aber das Gebäude war früher einmal eine Kirche.

Im Stadthotel Schärding

Im Stadthotel Schärding

 

Wenn du dich nach anderen Unterkünften in Schärding umschauen möchtest, dann schau doch mal hier: Hotels in Schärding bei Booking*.

Restaurants in Schärding

Ich konnte während meiner drei Tage in Schärding folgende Restaurants ausgiebig testen:

Zur Bumsn

 

Schifffahrt auf dem Inn

Wennd du Schärding und die schöne Landschaft zwischen Schärding und Passau nochmal aus einer anderen Perspektive genießen möchtest, mach doch eine Schifffahrt! Sie dauert rund zwei Stunden und bietet tolle Fotogelegenheiten. Leider konnte unsere geplante Schiffsfahrt wegen Hochwassers nicht stattfinden. Aber prinzipiell liebe ich sowas!

Der Inn-Radweg

Du möchtest einen coolen Aktivurlaub machen? Wie wäre es mit dem Inn-Radweg? Dieser führt von Passau bis nach St. Moritz und dabei natürlich auch an Schärding vorbei.

Ich persönlich liebe die Fluss-Radwege, weil sie in der Regel flach und daher super angenehm zu fahren sind und die Städte und Landschaften an Flüssen meist unglaublich schön sind. Ich bin zum Beispiel mehrere Etappen des MainRadwegs gefahren.

 

Donau-Radweg

Die Donau fließt zwar nicht durch Schärding, aber du kannst auf dem Innrad nach Passau fahren und von dort auf den Donau-Radweg wechseln.

Von Passau kannst du dann zum Beispiel in rund einer Woche über Linz und durch die atemberaubende Landschaft des UNESCO-Welterbes, der Wachau, bis nach Wien fahren. Mach dabei Halt an der berühmten Schlögener Schlinge oder am Kloster Melk. Und dann, wenn du noch Kraft in den Beinen hast, weiter über Bratislava bis nach Budapest. Auf meiner To Do-Liste steht die Strecke auf jeden Fall!

Falls du lieber die deutsche Donau erkunden möchtest, kannst du das ebenfalls tun: Fahr doch einfach nach Ulm oder Regensburg!

Weitere Ausflugsziele in der Umgebung

Wenn du schon mal in der Gegend bist, kannst du dir auch noch zwei weitere der kleinen historischen Städte anschauen, die gar nicht so weit entfernt sind.

 

Freistadt

Freistadt liegt etwas mehr als 90 Minuten Fahrt mit dem Auto von Schärding entfernt. Vor allem für Bierfans ist die Stadt mit Sicherheit genau das richtige. Denn in Freistadt gibt es ein absolutes Unicum weltweit: Braucommune. 1363 wurde den Freistädtern das Braurecht gewährt. Als Folge gab es irgendwann unheimlich viele Brauereien. Als dann die Qualität litt und das Bier schlechter wurde, schlossen sich die Bierbrauer zusammen. Das Braurecht wurde an den Wohnungsbesitz geknüpft und so ist es bis heute geblieben. Wer also eines der Häuser im Stadtkern von Freistadt besitzt, erhält auch automatisch Anteile an der Brauerei.

Freistadt

 

Braunau

Braunau liegt wie Schärding am Inn und auch hier findest du eine farbenfrohe Häuserzeile vor. Nur sind hier die meisten Häuser nicht aus dem Barock, sondern aus der Gotik. An einigen alten Häusern wirst du ein kleines Fenster sehen, das in die Holztüren eingearbeitet ist. Das nannte man das Pestfenster. Zum einen konnte man durch das Öffnen dieses Fensters erkennen, wer derjenige ist, der geklopft hat und um Einlass bat. Zum anderen konnten die Menschen in Zeiten des schwarzen Todes über das Fenster versorgt werden, ohne selbst mit ihnen in Berührung zu kommen.

Braunau

Meine Ausrüstung

Da ich auch immer wieder nach meiner Ausstattung gefragt werde, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

 

Rucksäcke & Taschen

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise bzw. für den Ausflug den passenden wählen kann. Für die Reise nach Schärding habe ich mich für den Weekender von Holzrichter Berlin entschieden. Der Weekender* ist der Klassiker der Marke. Die Ledertasche eignet sich wunderbar für Wochenendtrips, denn darin hast du genug Platz für Klamotten für zwei bis drei Tage. Denk aber dran, dass du den Weekender über der Schulter tragen musst. Zu viel Inhalt bedeutet natürlich auch eine schwerere Tasche.

Holzrichter Berlin Weekender in Bad Staffelstein

Holzrichter Berlin Weekender in Bad Staffelstein

 

 

Kleidung

Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Ich habe zum Beispiel mehrere Wanderschuhe (Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*) und auch meine Fahrradsachen wie eine spezielle Fahrradleggins, meinen Helm und eine Fahrradhalterung für mein Handy von dort. Wenn du einen Aktivurlaub planst, bekommst du dort alles, was du benötigst.

Decathlon Wanderschuhe

Decathlon Wanderschuhe

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

 

Kamera

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

 

Mein Fazit zu Schärding

Schärding ist eine süße kleine Stadt, die trotz ihrer geringen Größe mit tollen Sehenswürdigkeiten aufwarten kann. So vergeht ein Wochenende hier wie im Fluge.

Barbara in Schärding

Barbara in Schärding

Warst du schon mal in Schärding? Dann berichte mir davon in den Kommentaren!

Deine Barbara

PS: Ich wurde von den kleinen, historischen Städten zu meinem Aufenthalt eingeladen. Eine finanzielle Vergütung habe ich nicht erhalten. Meine Meinung ist von dieser Kooperation nicht beeinflusst.

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