Machos, Macheten & Mojitos in Panama: Ein Tropenparadies trumpft ganz groß auf

Machos, Macheten & Mojitos in Panama: Ein Tropenparadies trumpft ganz groß auf

GASTBEITRAG VON STEFAN KÄMPFEN ZU SEINEM BUCH „MACHOS, MACHETEN UND MOJITOS“

«Panama ist unser Traumland, denn Panama riecht von oben bis unten nach Bananen»

Schon eine ganze Weile gleitet die Fokker 50, eine kleine Propellermaschine der Air Panama, während ihres Sinkfluges über das unendlich scheinende Grün der Bananenplantagen von Chiquita. Ein Unternehmen, das früher einmal United Fruit Company hieß und seinerzeit wegen ihrer schieren Größe und ihrem (finanziellen) Einfluss nicht nur bei den ausgebeuteten Plantagenarbeitern für Angst und Schrecken sorgte. Wenn wir von Überfluss verwöhnten Westler im Supermarkt eine Banane kaufen, ahnen wir nicht, wie viel Arbeit in dieser Frucht steckt und welch weite Wege sie zurücklegen muss, bis sie in unsere Einkaufskörbe gelangt. Durch das Bullauge sehe ich, wie zu unseren Füssen die Inselgruppe Bocas del Toro auftaucht. Wie ein Stier-Mund (Übersetzung von «Bocas del Toro») sieht das Archipel nicht gerade aus, das sich aus den vier Hauptinseln Cristóbal, Bastimentos, Popa und Colón zusammensetzt. Auf der Letztgenannten landen wir im farbenprächtigen Karibikstädtchen Bocas del Toro, das nicht nur für den Archipel, sondern für die ganze Provinz Namensgeberin ist. Auch hier hatte die United Fruit Company einst ihre Hände im Spiel, denn die lässig entspannte Holzhüttengemeinschaft, die von Karibikbewohnern, Latinos und ausgewanderten Nordamerikanern bewohnt wird, wurde anfangs des 20. Jahrhunderts von ebendiesem Bananenhändler erbaut. Das schwülheiße Städtchen selber ist fest in der Hand von Surfern und von jungen bis junggebliebenen Rucksacktouristen. Wo man hinschaut, trifft man auf hippe Hostels, angesagte Bars, coole Surfershops und eine nicht zu unterschätzende Anzahl von Kurzzeit-Hedonisten, die dem süßen Nichtstun frönen. Rund um den Parque Simón Bolívar wird es eng in den Straßen Bocas del Toro. Es ist Karnevalsdienstag und selbst in diesen Breitengraden tanzen und johlen als Teufel verkleidete Narren durch die leicht bekleidete Menge. Alsbald ertönen laute Salsa-Klänge aus großen Boxentürmen, die feierwütige Insulaner extra für diesen Anlass auf beliebten Plätzen aufgebaut haben und eine Live-Band schickt sich an, sentimentale Herz-Schmerz-Balladen zum Besten zu geben. Es ist Zeit, meine müden Knochen von der langen Reise auszuruhen. Ich steige im etwas außerhalb gelegenen Playa Tortuga Hotel & Beach Resort ab, das sich mit seinem großräumigen Eingangsbereich, den luftigen Zimmern und der schönen Poolanlage bestens für eine erste Nacht eignet und sich rühmen darf, die besten Hamburger weit und breit zu braten. Serviert werden sie auf einer Art Plastikunterlage mit Wärmedeckel, die ein bisschen aussieht, wie unsere heimischen Blumentopf-Teller. Selbstredend, dass ich mir diesen kleinen Imbiss vor dem Schlafengehen noch gönnen muss.

Der Sternenstrand – Nomen est omen

Das Ausflugsziel am nächsten Tag liegt ganz am anderen Ende der Isla Colón und wird als einer der schönsten Strände in ganz Panama, wenn nicht sogar in ganz Zentralamerika, gerühmt: Der Starfish-Beach oder Playa Estrella (Sternen-Strand), wie er von den Einheimischen liebevoll genannt wird. Er hat diesen Namen erhalten, da es in Ufernähe nur so von Seesternen wimmeln soll.

Da ich nicht nur die schönen Strände der Insel sehen möchte, die sich sowohl für Schwimmer als auch für Schnorchler und Surfer eignen, entscheide ich mich für den colectivo-Bus, denn dieser fährt gemäß ausgehängtem Fahrplan im Hotel mitten durch das Eiland. Schon bald rattern wir über eine geteerte Straße zur einer Bucht namens Boca del Drago, wo die Straße bei einem Hostel mit angeschlossenem Freiluftrestaurant endet. Von hier aus ist es noch ein kurzer Marsch durch einen sonnendurchfluteten Dschungel, der immer wieder den Blick durch das Schilf auf verschlafene Buchten freilässt, bis sich vor mir die langgezogene Bucht der Playa Estrella ausbreitet. Und tatsächlich: Schon von weitem lassen sich Unmengen von gelben und orangefarbenen Seesternen ausmachen, die durch die ruhige, klare See schimmern. Eine Szenerie wie aus dem Bilderbuch. Jetzt heißt es Schnorchel-Brille aufsetzen und sich in die Fluten stürzen, um das Objekt der Begierde aus der Nähe in Augenschein zu nehmen. Nach ausgiebigem Bad an der Sonne und im kühlen Nass gönne ich mir für den Rückweg ein Wassertaxi, das mich der Küste entlang zurück nach Bocas del Toro bringt.

«1 great hike, 3 fabulous waterfalls»

Mein nächstes Etappenziel ist das kleine Bergdorf Boquete, das mitten im Chiriquí-Hochland liegt und berühmt für seinen Kaffee, den Volcán Barú (höchster Gipfel und einziger Vulkan Panamas), den sehr selten anzutreffenden, buntgefiederten Vogel Quetzal und ein gutes Dutzend fabelhafter Wanderungen ist, die sich sogar über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht haben. Ich beziehe Quartier in der Pension Topas, einem kleinen Refugium der Ruhe mitten im Dorf, dessen Gäste in bunt bemalten Häuschen wohnen, die Namen wie «Dornröschen» zieren. Weshalb alle Gästehäuser mit teutonischen Namen betitelt sind, liegt an Monika, einer aus Mannheim stammenden Deutschen, die vor sechs Jahren nach Panama ausgewandert ist und jetzt die Pension eines befreundeten Landsmanns führt. Doch bevor man mit der quirligen Deutschen ins Gespräch kommt, muss man sich zuerst die Absolution von Wachhund Slime holen, der einem auf Herz und Nieren prüft. Am nächsten Morgen stehe ich am Ausgangspunkt des Trails zu den «Lost Waterfalls», eine mittelschwere Wanderung zu drei in spektakulärem Primär-Nebelwald befindlichen Wasserfällen. Da es keinen Führer oder spezielle Karten braucht und die Wanderung selbst dann gut in einem halben Tag zu bewältigen ist, wenn man sich genügend Zeit nimmt, nach Wildtieren wie Brüllaffen, Faultieren, Quetzal-Vögeln oder Tapiren Ausschau zu halten, fiel mir die Entscheidung für diese Wahl leicht. In der ersten Viertelstunde steigt der gepflegte Fußweg in Serpentinen über mit Wildblumen bewachsene Wiesen bis man auf einer Anhöhe auf eine Ansammlung von Blockhütten stößt. Eine Tafel verrät den bereits arg ins Schwitzen geratenen Wanderern, dass sie sich auf einem privaten Wanderweg befinden und für dessen Benutzung 7 Dollar an den Hausmeister namens Eliecer zu entrichten haben, der mit seiner Familie vor Ort lebt. Hier ist auch der letzte Stopp, um sein Geschäft in zivilisiertem Rahmen zu verrichten. Manch eine/r wird aufgrund des steilen Anstiegs, der noch zu erwarten ist, wohl eher von einem Angst-Pipi sprechen … Der vormals plattgetretene Erdweg wird nun zu einem breiten, steinernen Pfad, der durch feuchten Nebelwald führt. Bald ist der erste Wasserfall erreicht, der mit tosendem Rauschen tief in eine Schlucht stürzt. Der Weg führt auf einer Felstrasse bis zu einem mit Holzlatten abgesperrten Aussichtspunkt, der sich hervorragend für Selfies eignet. Nun wird der Weg nicht nur steiler, sondern auch schmaler und schlammiger. Zum Glück befinden sich an vielen Stellen in den Waldboden gehauene Tritte, die durch primitive Geländer aus Ästen flankiert werden, weshalb trotz des matschigen Terrains gutes Vorankommen möglich ist. Der zweite Wasserfall fällt zwar weniger tief, dafür trumpft er mit einer lieblichen Atmosphäre, denn er plumpst direkt in einen kreisrunden Naturpool, der ein kurzes, kühles Bad im klaren Bergwasser möglich macht. Das Schlussstück zum dritten und letzten Wasserfall entpuppt sich als das schwierigste. Der Weg ist jetzt nicht immer auf Anhieb als solcher erkennbar und verläuft manchmal im Zickzackkurs durch das grüne Dickicht, was die vormals untrainierten Oberschenkel auf eine harte Probe stellt. Der letzte Wasserfall ist entgegen den Erwartungen der kleinste und unspektakulärste von allen dreien. Wie bei seinen Vorgängern ist nichts über seinen Namen oder seine Fallhöhe bekannt.

Der Coiba-Meerespark: Eine Unterwasser-Arche-Noah

Es wird Zeit, nach der Karibik und dem bergigen Inland auch der Pazifik-Region einen Besuch abzustatten. Für dieses Unterfangen habe ich mich für den Aufenthalt im kleinen Fischerdörfchen Santa Catalina entschieden, das im Südwesten ganz am Ende einer kleinen Halbinsel liegt und mit einigen erstklassigen Attraktionen wie dem Schnorcheln mit Walhaien vor der Isla de Coiba und einem der besten Surfspots von ganz Zentralamerika aufwarten kann. Tatsächlich befindet sich das authentische Dorf nicht nur während der Siesta-Zeit, die hier wegen der trockenen Hitze von 12 Uhr mittags bis um 17 Uhr nachmittags dauert, in einem Dornröschenschlaf. Das Dorf besteht nur aus zwei Hauptstraßen: Die eine endet am Dorfstrand und ist von einigen wenigen geschmackvollen kleinen Hotels, Restaurants und Tante-Emma-Läden gesäumt, die andere führt aus dem Dorf hinaus bis zum Estero-Beach, einem Strand mit schwarzem Vulkansand, der vor allem von Surfern bevölkert wird und der sich prima für einen Ausflug mit Fahrrädern eignet, die von vielen Hotels kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Doch dass diese kleine, noch fast unentdeckte Perle am Pazifik bald wachgeküsst werden könnte, davon zeugen die vielen Schilder der Immobilienmakler, die rund um das Dorf aufgestellt sind.

Am Nachmittag sitze ich im Eingangsbereich des Hotels Iguanito und lausche den Ausführungen von Besitzer und Bilderbuch-Schwabe Frank, der täglich einen Schnorchel-Ausflug zur Insel Coiba organisiert, die zusammen mit anderen vorgelagerten Inseln zum gleichnamigen Nationalpark zählt. Frank schwärmt vor allem von den gigantischen Walhaien, die sich rund um die Gewässer von Santa Catalina tummeln. Als dann auch noch die Rückkehrer der heutigen Exkursion freudenstrahlend darüber berichten, dass sie ganze 25 Minuten mit den friedvollen Meeresgiganten schwimmen konnten, sind auch meine letzten Restzweifel verschwunden. Also sitze ich am nächsten Tag in einem nussschalengroßen Boot, das in gemächlichem Tempo aus der Bucht von Santa Catalina tuckert. Nach rund einer Stunde hält das Boot mitten im Ozean und der Kapitän bedeutet uns mit einer Handbewegung, dass hier unser erster Schnorchel-Stopp ist. Ich mache sogleich daran, mein Schnorchel-Equipment auszuwaschen und ins kobaltblaue Wasser zu hechten. Sofort befinde ich mich mitten unter Fischschwärmen, die hier in mannigfaltiger Form und Farben an mir vorbeiziehen. Eine halbe Stunde lang befinde ich mich in der Gesellschaft von Barschen, Grundeln, Doktor-, Kugel- und Lippfischen, doch von Wahlhaien fehlt leider jede Spur. Immerhin habe ich noch das Glück, eine Weile mit einer großen Meeresschildkröte zu schwimmen und während der Fahrt zur Isla de Coiba sichte ich noch ein paar Delfine, die an unserem Boot vorbeizischen. Auf der Insel mache ich es mir dann auf einer Hängematte eines wunderschönen, sichelförmigen Strands gemütlich.

Neuankömmlinge können sich im kleinen Besucher-Zentrum über den Meerespark informieren und ein feinsäuberlich im Sand ausgebreitetes Skelett eines Walhais bewundern. Bevor es wieder zurück nach Santa Catalina geht, machen wir noch einen Zwischenhalt auf der Insel Coibita, die mit einem wahren tropischen Traumstrand aufwarten kann. Hier, unter Schatten spendenden Palmen und mit einer aufgeschlagenen Kokosnuss in der Hand, ist die Enttäuschung über die nicht gesichteten Walhaie schon fast vergessen.

 

Ein Synonym für das ganze Land: Der Panamakanal

Was wäre eine Panama-Reise ohne den Besuch des weltberühmten Kanals, einem der größten Bauwunder der Welt. Er erstreckt sich über 80 Kilometer zwischen den zwei Weltmeeren Atlantik und Pazifik und führt direkt durch die nordamerikanische kontinentale Wasserscheide. Der Kanal verfügt insgesamt über drei Doppelschleusen. Für Touristen ist der Kanal am einfachsten bei der etwas außerhalb von Panama City liegenden Miraflores-Schleuse zu erkunden.

Hier gibt es ein Besucherzentrum mit vielen Aussichtsplattformen, auf denen man wunderbar Fotos der ein- und auslaufenden Schiffe machen kann. Ich nutze die Wartepause, bis das nächste Schiff einläuft. Kurz darauf ist es endlich soweit: Ein großes Containerschiff einer skandinavischen Reederei zwängt sich durch die zwei direkt aufeinanderfolgenden Schleusenkammern der Miraflores-Schleuse, die eine Wasserfallhöhe von beachtlichen 16,5 Metern aufweist.

Unglaubliche 236 Millionen Liter Süßwasser werden mit jeder Durchfahrt in den Ozean gespült. Diese und weitere interessante Fakten erfahre ich im angeschlossenen vierstöckigen Museum. Ansonsten gar kein Fan von allzu viel (technischer) Informationen und Statistiken, staune ich nicht schlecht über all diese Daten und Rekorde des Panamakanals. Mit dem guten Gefühl, wieder etwas gelernt zu haben, lasse ich mich von einem Taxi zurück nach Downtown chauffieren.

Die San Blas Inseln – ein Hauch Südsee in Panama

Das letzte Ziel meiner Reise durch Panama ist mitunter auch eines der schönsten: Die Insel-Gruppe San Blas, die sich 226 Kilometer an der karibischen Küste entlang bis nach Kolumbien erstreckt und aus vielen kleinen, meist unbewohnten Eilanden mit weißem Korallensand und türkisfarbenem Wasser besteht. Laut der hiesigen Tourismusbehörde soll es pro Kalendertag eine Insel geben. Das Gebiet steht unter der autonomen Verwaltung der indigenen Bevölkerung der Kuna Yala und Ausländer (auch Panamaer) dürfen hier keine Geschäfte machen und Besucher müssen oft eine Art Gebühr entrichten, um das unabhängige «Staatsgebiet» betreten zu dürfen. Nach rund drei Stunden Fahrt von Panama City aus, erreichen mein Fahrer und ich den Strand von Cartí, von wo es mit dem Schiff gleich weiter auf die vorgelagerte, gleichnamige Insel geht, die von rund tausend Kuna Yala Indigenen bewohnt wird. Obwohl Fotografieren offiziell verboten ist, kann ich mir ein paar versteckte Schnappschüsse nicht verkneifen, da die Einheimischen mit ihrer bunten Tracht eine Augenweide sind. Alle Frauen tragen farbige Blusen und Röcke mit rechteckigen Stoff-Applikationen, die Molas genannt werden. Jede dieser Stoffecken hat ein eigenes Muster und erzählt eine ganz eigene Geschichte. Berühmtheit erlangten die Frauen vor allem durch die ebenso farbenfrohen Bänder, die ihre Unterschenkel und Unterarme bedecken.

Sie wohnen in primitiven Hütten und leben ihr traditionelles Leben, obwohl auch hier der Einfluss des Westens langsam eindringt. Viele Mütter in traditionellen Kleidern telefonieren mit Mobiltelefonen und nutzen das Flugzeug, um in der Hauptstadt ihre Waren zu verkaufen. Nach einem kurzen Rundgang im Dorf fährt mich der Kapitän in seinem kleinen Motorboot über unruhige See zu meinem eigentlichen Ziel, der Insel Nubesidub. Schon von weitem kann ich ihre winzigen Umrisse sehen. Sie ist so klein, dass man sie in fünf bis zehn Minuten zu Fuß umrunden kann. Ein Inseltraum wie aus der Bounty-Werbung!

Schneeweißer Sand, Kokosnusspalmen und türkisfarbenes Wasser soweit das Auge reicht. Und das Beste: Ich habe die Insel praktisch für mich allein, denn neben dem Haupthaus mit Küche und einem überdachten Sitzplatz stehen für Besucher nur gerade drei Strohhüttchen zum Übernachten bereit. Ich beziehe mein Lager im ersten Häuschen mit dem Namen «Doña Matilde 3», das vollständig aus Bambus gebaut ist. Eine Plastikplane unter dem Strohdach schützt mich vor allfälligen tropischen Regengüssen und der Boden besteht nur aus weichem Korallensand. Nach einem üppigen Mahl aus frisch gefangenem Fisch verbringe ich den Nachmittag mit Schnorcheln am hauseigenen Riff, das mit vielen Korallenstöcken bewachsen ist und von einer Myriade bunter Fische bevölkert wird. Als es dann Nacht wird und ich vor mein Strohhaus trete, erlebe ich einen dieser magischen Momente, wie sie nur auf solchen Reisen stattfinden können: Ich stehe mutterseelenalleine auf einer winzigen Insel mitten im Atlantik, der Wind pfeift mir um die Ohren und der Vollmond strahlt mit den Sternen um die Wette. «Oh wie schön ist Panama …!»

Über den Gastautor

Stefan Kämpfen wurde 1976 in Luzern, Schweiz, geboren. Schon als Kind fiel ihm auf, dass man nicht nur mit Spielsachen, sondern auch mit Sprache experimentieren kann. Fortan nützte er jede freie Minute, um sein Umfeld mit Berichten über Stars und Sternchen aus der Welt des Sports in selbst gebastelten Magazinen zu unterhalten. Geprägt wurde er vom Verschlingen Dutzender Jugendkrimis, die ihn motivierten, bereits früh selbst kriminalistische Kurzgeschichten zu schreiben. Auch als Erwachsener blieb er seiner Liebe zur Sprache treu, ließ sich in Deutschland mit Bestnote zum Werbetexter ausbilden und schrieb als freier Journalist für eine renommierte Schweizer Wochenzeitung. Wenn er nicht gerade an Texten feilt, erkundet der passionierte Globetrotter fremde Länder und Kulturen. Die gemachten Erfahrungen in mittlerweile fast 50 besuchten Staaten nehmen auch in seinen Geschichten eine gewichtige Rolle ein.

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EUROPA

HELSINKI AN EINEM TAG

LATEINAMERIKA

7 MAYA-RUINEN IN MEXIKO UND GUATEMALA

ASIEN

ANGKOR WAT

Mein schönster Sonnenuntergang Teil 3 – Flores in Guatemala

Mein schönster Sonnenuntergang Teil 3 – Flores in Guatemala

Was gibt es Schöneres als einen Sonnenuntergang über dem Wasser?

Ich liebe Sonnenuntergänge! Ich kann einfach nicht genug davon kriegen und finde Fotos davon einfach wunderbar! Wahrscheinlich haben sie auch dazu beigetragen, dass ich überhaupt digitale Nomadin geworden bin. Denn so kann ich mir die schönsten „Sunset Spots“ einfach zum Arbeiten aussuchen…

Daher habe ich mir auch überlegt, dir in einer Serie meine schönsten Sonnenuntergänge zu zeigen und obendrauf auch noch die von je fünf Reisebloggern!

Hier geht es zu Teil 1: Sonnenuntergang in Cabarete!

Und zu Teil 2: Sonnenuntergang in Angkor!

Teil 4 ist der Sonnenuntergang in Isola delle Femmine!

Und Teil 6 komplettiert die Serie: Sonnenuntergang in Kuala Lumpur!

Einer meiner schönsten Sonnenuntergänge: Flores in Guatemala!

Flores Sonnenuntergang Guatemala

Eigentlich bin ich nur auf die Dachterrasse, weil ich gerne an der frischen Luft ein bisschen Sport machen wollte. Es ist der erste Tag meiner Rundreise durch Guatemala. Ich hatte nicht damit gerechnet, so einen schönen Ausblick zu haben!

Daher bin ich sogar noch einmal runter aufs Zimmer gerannt, um meine Kamera zu holen. Das ist einfach zu schön!

Während ich meine Kniebeugen mache, senkt sich die Sonne und kommt dem Horizont immer näher. Mein Handy nimmt ihn im Zeitraffer auf. Am besten gefallen mir die Boote, die zwischen der kleinen Insel und Flores hin- und herfahren. Im Video huschen sie schnell vor der Linse hin und wieder zurück – wie stolz arbeitende Ameisen.

Immer wieder unterbreche ich jedoch meine Übungen, um neue Fotos zu machen, bis die Sonne vollends hinter der Insel verschwindet. Noch eine Weile sitze ich da und denke nach. Vielleicht sind es genau diese Sonnenuntergänge, an die wir uns am besten erinnern: Die, die wir in  Stille, ganz allein genießen. Die, die wir völlig in uns aufnehmen. Die, für die wir noch sitzenbleiben und das Echo der Sonne in uns voll auskosten.

Du bist auch ein Fan von Sonnenuntergängen?

Weil ich selbst so einige tolle Sonnenuntergänge gesehen habe und sich viele Reiseblogger auf meinen Aufruf gemeldet haben, ihren schönsten Sonnenuntergang auf Barbaralicious zu teilen, habe ich mich entschlossen, eine Serie daraus zu machen! Hier kommen nun zum dritten Mal fünf Reiseblogger mit ihrem schönsten Sonnenuntergang:

Sarah von Solo Abroad

Barbara und Reisepsycho: Für mich als Italien-Liebhaberin gab es die schönsten Sonnenuntergänge in Bella Italia!

Dass für mich als große Italien-Liebhaberin der schönste Sonnenuntergang in Bella Italia zu finden war, erklärt sich fast von selbst. Wo sonst, als in meinem persönlichen Paradies, der Gardaseeregion, hab ich den bisher schönsten aller „Tramonti“ erlebt. Wir waren den ganzen Tag über am Monte-Baldo-Massiv im Norden unterwegs, und haben den Cima Valdritta, den höchsten Gipfel auf dem Berg, erklommen. Das war ein Erlebnis! Erschöpft, aber glücklich sind wir am späten Nachmittag zurück nach Sirmione ins Hotel und haben dort beschlossen, den Tag noch am Strand ausklingen zu lassen. Und dann ging direkt vor unseren Augen die Sonne langsam unter. In einem warmen Orange, wie ich es bisher nur am Gardasee gesehen hab. So müde waren meine Füße dann doch nicht, dass ich nicht sofort mit der Kamera aufgesprungen bin und das ganze dokumentiert hab. Der Anblick der Sonne, die sich so schön im Wasser des Sees spiegelt, als würde sie ihn küssen, um dann langsam hinter den Hügeln der dort auslaufenden Alpen zu verschwinden, machte den ohnehin schon erfolgreichen Tag einfach perfekt.

Über Barbara und Reisepsycho

Ich heiße Barbara und bin eine reisesüchtige Psychologin, die sich selbst auf Reisen immer wieder selbst findet und wieder verliert. Im Blog Reisepsycho erzähle ich von meinen Trips, und lasse euch auch an meinen Reflexionsprozessen teilhaben.

Laura von Herz an Hirn: Manchmal liegt das Gute so nah – Sonnenuntergang in Warnemünde!

In den letzten Jahren konnte ich auf meinen Reisen viele wunderschöne Sonnenuntergänge erleben. In besonderer Erinnerung geblieben ist mir aber ein Abend in Warnemünde. Am Tag hatte ich mich mit Tausenden Menschen, die wie ich zur „Hanse Sail“ angereist waren, durch den kleinen Ort geschoben, Fischbrötchen gegessen und Windjammern bestaunt. Nach einem langen Tag zog ich mich abends müde von all dem Trubel an den Strand zurück. Es wehte ein kühler Wind, der dafür sorgte das ich den langen Sandstrand, trotz der großen Feierlichkeiten fast für mich alleine hatte. Während die Sonne langsam im Meer versank und den Himmel erst in ein leuchtendes Gelb und später in grelles Pink tauchte, zogen in der Ferne die großen Segelschiffe vorbei. Es war fast zu kitschig, um wahr zu sein und einfach wunderschön.

Sabine von Fratuschi

Über Laura und Herz an Hirn

Laura ist das Gesicht hinter „Herz an Hirn“. Sie ist verliebt in ihre Heimat Brandenburg und den Rest der Welt und sucht mit „viel Spaß inner Backe“ auf ihren Reisen nach kulinarischen Offenbarungen und kleinen Alltagsabenteuern, die glücklich machen und einem einen wohligen Schauer über den Rücken jagen.

Jessica von Yummy Travel

Sabine von Drachenträume: Die Gebetsfahnen haben mich beeindruckt!

Spontan wollte ich einen afrikanischen Sonnenuntergang wählen. Die finde ich fantastisch; liegt wahrscheinlich am Afrika-Virus.

Ich habe mich dann doch für ein Foto von meiner Nepalreise entschieden. Die immer freundlichen Menschen und die großartige Natur haben mich begeistert, auch wenn die Gipfel des Himalaya sich so oft hinter Wolken versteckt haben.

Verliebt habe ich mich in die Gebetsfahnen, die überall im Wind flattern. Manche ganz neu und in strahlenden Farben, andere bereits zerfetzt und verblasst. Das Bild ist am Maya Devi Tempel in Lumpini entstanden. Hier wurde angeblich Buddha unter einem Baum geboren. Das hat mich jetzt weniger beeindruckt, wohl aber die Fahnen im Wind.

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Über Sabine und Drachenträume

Meinen Blog Drachenträume gibt es noch nicht sehr lange und er ist aus der Idee entstanden mal wieder Reisetagebuch zu führen. Aus diesem Grund ist er auch anders, als die meisten Blogs. Aber anders heißt ja nicht unbedingt schlecht.

 

Oliver und Chizuru von Woanderssein: Ich muss bei Sonnenuntergängen immer gleich an Myanmar denken!

Wenn ich den Begriff Sonnenuntergang höre, dann muss ich immer gleich an Myanmar denken, denn dort gibt es nicht nur einen, sondern gleich zwei sagenhaft tolle Orte um diesen zu erleben.

Am bekanntesten ist da wohl die U-Bein Brücke in der Nähe von Mandalay Stadt, welche in Kombination mit dem See auch ein wirklich traumhaftes Bild abgibt, doch meine Wahl fällt trotzdem auf die alte Königsstadt Bagan.

Kaum ein anderer Ort hat uns mit einem Sonnenuntergang so begeistert, wie der Anblick von hunderten uralten Pagoden und Tempeln in Bagan. Als wir dort unterwegs waren, flogen auch keine Heissluftballons über diese hinweg und vielleicht gerade deswegen, hinterliess dieser Sonnenuntergang einen ganz speziellen Eindruck bei uns.

Die knallorangene Sonne, davor unzählige Tempel und sonst einfach nichts, was an die moderne Welt erinnern würde. Einfach traumhaft und so auch nur noch selten auf der Welt zu finden.

Dies macht sich auch bei der Rückfahrt zur Unterkunft bemerkbar, denn von dem Lichterspiel der Sonne hat man noch lange etwas, da sich einfach keine anderen störenden Lichtquellen dort befinden und alles eine Runde gemütlicher zugeht.

Caroline von Leben à la Carte

Über Oliver, Chizuru und Woanderssein

Oliver & Chizuru berichten auf Woanderssein.com von ihrer 4 jährigen Reise um die Welt.


Melanie von Lifetravellerz

Melanie und Thomas von Reisen-Fotografie: Wenn der Sonnenuntergang eine wunderbare Reise einläutet…

Sonnenuntergänge zählen zu den Lieblingsmotiven auf unseren Reisen. Dieses wunderbare Farbspiel am Himmel, am besten garniert mit einigen schönen Wolken, einfach herrlich.

Auf unserer Festplatte tummeln sich Sonnenuntergangsfotos von den schönsten Flecken unserer Reisen. Sei es der berühmte Sonnenuntergang auf Key West oder die wunderbaren Aufnahmen mit thailändischen Tempeln im letzten Licht des Tages.

Einige Sunset-Momente bleiben dabei in besonderer Erinnerung. Das gilt auch für den schönen Sonnenuntergang im Porteau Cove Provincial Park in Kanada. Diesen haben wir am ersten Tag unseres Road-Trips mit dem Wohnmobil angesteuert. Hinter uns lag ein anstrengender Tag mit der Übernahme des Wohnmobils und dem typischen und riesigen Ersteinkauf im Supermarkt. Man will ja genug zu Futtern und zu trinken dabeihaben. Auf dem Campground angekommen ging dann der Stress weiter. Einkäufe verstauen, Koffer auspacken, Bett beziehen, all die Dinge, die am ersten Tag in so einem Wohnmobil anfallen.

Als wir dann endlich alles erledigt hatten, sind wir einfach ein wenig zum Wasser gegangen und wurden mit diesem wunderbaren Sonnenuntergang belohnt, mit dem wir an der Stelle gar nicht so gerechnet hatten. Die tollen Wolken, die tolle Kulisse mit den Bergen im Hintergrund, das angeschwemmte Treibgut am Ufer – herrlich. In dem Moment war uns klar, der Urlaub und eine wunderbare Reise hat endlich begonnen.

Über Melanie, Thomas und Reisen-Fotografie

Auf dem Blog Reisen-Fotografie schreiben Melanie und Thomas über Ihre Reisen in die USA und nach Asien. Dazu gibt es noch jede Menge Tipps für schönere Urlaubsbilder für die Leser.

Deine Barbara

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7 MAYA-RUINEN IN MEXIKO UND GUATEMALA

ASIEN

ANGKOR WAT

Mein schönster Sonnenuntergang – Cabarete in the Dominican Republic

Mein schönster Sonnenuntergang – Cabarete in the Dominican Republic

Was gibt es Schöneres als einen Sonnenuntergang über dem Meer?

Ich liebe Sonnenuntergänge! Ich kann einfach nicht genug davon kriegen und finde Fotos davon einfach wunderbar! Wahrscheinlich haben sie auch dazu beigetragen, dass ich überhaupt digitale Nomadin geworden bin. Denn so kann ich mir die schönsten „Sunset Spots“ einfach zum Arbeiten aussuchen…

Daher habe ich mir auch überlegt, dir in einer Serie meine schönsten Sonnenuntergänge zu zeigen und obendrauf auch noch die von je fünf Reisebloggern!

Hier geht es zu Teil 2: Sonnenuntergang in Angkor!

Und auch Teil 3 habe ich im Angebot: Sonnenuntergang in Flores!

Teil 4 ist der Sonnenuntergang in Isola delle Femmine!

Teil 5 hat die Sonnenuntergangsreihe komplettiert: Sonnenuntergang in Kuala Lumpur!

Einer meiner schönsten Sonnenuntergänge: Cabarete in der Dominikanischen Republik!

Ich weiß noch wie ich mit einem Freund den Strand entlang gelaufen bin und er sagte „Nichts mit Sonnenuntergang heute! Man sieht ihn gar nicht vom Strand!“. Ich bestand aber drauf, weiterzugehen, weil ich das Gefühl hatte, dass man von der anderen Seite doch einen guten Blick hat.

Keine 10 Minuten später war der Himmel ein Meer aus Gold, Rosa und zartem Blau!

Ich glaube, das war sogar der einzige Sonnenuntergang in Cabarete, den ich vom Strand aus gesehen habe. Und er war unvergesslich!

 

Als digitaler Nomade in Cabarete

Ich habe sechs Wochen in Cabarete verbracht und von dort gearbeitet. Wenn auch du an diesem Ort leben und arbeiten möchtest, schau mal in meinen Cabarete Guide for Digital Nomads. Darin habe ich dir alle nötigen Informationen zusammengefasst, damit du einen ganz leichten Start in deine Zeit in Cabarete hast!

Du bist auch ein Fan von Sonnenuntergängen?

Weil ich selbst so einige tolle Sonnenuntergänge gesehen habe und sich viele Reiseblogger auf meinen Aufruf gemeldet haben, ihren schönsten Sonnenuntergang auf Barbaralicious zu teilen, habe ich mich entschlossen, eine Serie daraus zu machen! Hier kommen die ersten fünf Reiseblogger mit ihrem schönsten Sonnenuntergang:

Sarah von Solo Abroad

Chris von Weltreise Blog und Backpacker-Info-Portal: In Asien habe ich die schönsten Sonnenuntergänge erlebt!

Wenn ich mir meine schönsten Sonnenuntergänge anschaue, dann gibt es schon einen klaren Trend in Richtung Asien. Thailand und Bali bietet wundervolle Sonnenuntergänge, aber es gibt auch andere Länder in Südostasien, die nicht an Schönheit geizen. Diesen Schnappschuss habe ich in Kep (Kambodscha) gemacht. Herraussticht natuerlich die riesen Krabbe, die mehr oder weniger ein Wahrzeichen für Kep ist.

Erstaunlicherweise wissen nicht viele, dass Kambodscha auch ein paar schöne Inseln hat und planen nur Zeit für die Hauptattraktionen (Angkor Watt, Killing Fields, …). Egal wie oft man Sonnenuntergänge gesehen hat, so richtig sattsehen kann man sich nie. Ich stell die Frage mal in Raum, da ich sie für mich nicht wirklich beantworten kann. Was bedeutet ein Sonnenuntergang für dich? Urlaub? Strand? Romantik? Entspannung?

Über Chris, Weltreise Blog und Backpacker Info-Portal

Mein Name ist Chris (30), ich betreibe einen Weltreise Blog und ein Backpacker Info-Portal. Ich war auf meiner ersten Weltreise 15 Monate lang in der Welt unterwegs und befinde mich derzeit auf meiner 2ten Weltreise als Digital Nomade für 5 Jahre+.

Josephine von Little Discory Girl: Mauritius hat mich täglich mit den schönsten Sonnenuntergängen beschenkt!

Oh Gott, die Wahl fiel mir wirklich nicht leicht meinen „schönsten Sonnenuntergang“ herauszusuchen. Auf meinen Reisen habe ich einfach schon viel zu viele gesehen. Irgendwie hat jeder etwas besonderes an sich. Sei es die Stimmung währenddessen, die Farben, das Wetter, der Ort, … ich habe mich schlussendlich einfach für meinen ersten spontanen Einfall entschieden: Mauritius, 2016.
Hier war einfach JEDEN TAG ein wunderschöner Sonnenuntergang – und jedes Mal sah er anders dabei aus, einfach nur faszinierend.
Sabine von Fratuschi

Über Josephine und Little Discovery Girl

Ich heiße Josephine und ich führe seit über 4 Jahren voller Leidenschaft meinen Reise, Fashion & Lifestyle Blog ‚Little Discovery Girl‚ sowie meinen Instagram-Account @Littlediscoverygirl. Das Reisen war schon immer eine große Leidenschaft von mir, es gibt für mich nichts schöneres als die Ecken unserer wunderschönen Erde zu erkunden – und meine Erfahrungen in Form von Fotos und Berichten an meine Leser weiterzugeben. Die Fotografie ist meine zweite große Leidenschaft – daher passt das Bloggen wirklich perfekt zu mir. :-)  Aus dem Hobby ist dann Anfang des Jahres mein Job geworden und ich bin immer noch sehr, sehr glücklich damit!

Jessica von Yummy Travel

Sandra und Chris von See you on the flipside: Der perfekte Sonnenuntergang in Laos!

Das Bild von diesem Sonnenuntergang entstand im März diesen Jahres in Laos. Die Insel Don Det ist eine der 4000 Inseln und liegt mitten im Mekong. 7 Tage haben wir in einer einfachen Bambushütte für nicht einmal 7€ die Nacht verbracht, und von der Hängematte aus das treiben auf dem lebendigen Mekong beobachtet. Die Insel ist sehr klein, so dass wir einmal am Tag einen Spaziergang zum anderen Ende gemacht haben um entweder beim Inder zu essen oder die  leckeren Bananenpfannkuchen zu naschen. Über eine  Brücke erreicht man die Nachbarinsel Don Khon, hier gibt es einen sehr schönen Wasserfall dieser kostet ein wenig Eintritt aber dafür bekommt man den zweitgrößten Wasserfalls Asien zu sehen, schon in der Trockenzeit ein beeindruckender Anblick. Ansonsten kann man Kajak fahren, mit viel Glück die extrem seltenen Iriwadidelfine beobachten oder die Insel mit dem Fahrrad erkunden. Seit ihr schon mal mit einem lockeren Lenker gefahren? Also wir schon und das ist echt nicht einfach und auch ziemlich gefährlich – also das Fahrrad lieber zweimal kontrollieren ;-). Für uns war das seit Dezember der erste Ort an dem wir so richtig zur Ruhe kommen konnten und haben die Zeit auf Don Det sehr genossen, denn wenn man sich nicht gerade im Tourizentrum aufhält ist hier wirklich nicht viel los.

Über Sandra, Chris und See you on the flipside

Wir, Sandra und Chris sind seit Dezember 2016 auf Weltreise und berichten auf unserem Reiseblog www.seeyouontheflipside.de über unsere Erlebnisse. Ermöglicht wird uns die einjährige Auszeit durch ein Sabbatjahr. 

 

Sabine von Ferngeweht: Sonnenuntergänge in dramatischen Farben in Indonesien!

Die besten Sonnenuntergänge habe ich bislang in Indonesien erlebt. Fast jeden Abend geht die Sonne in den dramatischsten Farben unter – und da man sich in Indonesien meist in der Nähe des Meeres aufhält, kommen die tollen Spiegelungen des Wassers noch hinzu und ergeben zusammen das perfekte Foto. Dieses Bild entstand auf Gili Air, einer kleinen Insel vor Lombok. Jeden Abend gegen 18 Uhr treffen sich alle Inselbesucher in der Sunset-Bar, um bei Bier und Cocktail den Sonnenuntergang zu bestaunen. Viel mehr gibt es ja auch auf den Gilis nicht zu tun, daher war der Sundowner – neben dem Schnorcheln im glasklaren Wasser – eines der Highlights des Tages. Anschließend ging es zu Fuß in das nächste Strandrestaurant, wo schon der frische Fisch auf dem Grill brutzelte und wir unter dem Sternenhimmel unser Essen genießen konnten.

Caroline von Leben à la Carte

Über Sabine und Ferngeweht

Sabine schreibt auf Ferngeweht über ihre Reisen in alle Welt – immer selbstorganisiert und meistens in die Natur.


Melanie von Lifetravellerz

Nicole von Passenger X: Der Sehnsuchtsort Grönland bietet unglaubliche Sonnenuntergänge!

Mein bisher schönster Sonnenuntergang? Das war eindeutig im eisigen Grönland.

Ein paar Tage hatten wir schon in unserer ersten Station Kangerlussuaq, im Südwesten Grönlands verbracht. Dort scheint die Sonne Anfang August auch noch in der frühen Nacht. Ein wirklich merkwürdiges Gefühl. Moschusochsen, Rentiere und das Inlandeis hatten wir schon gesehen, doch es kam noch besser. Mit einem kleinen 28-Mann-Flugzeug flogen wir weiter nach Ilulissat – meinem ganz persönlicher Sehnsuchtsort, wie ich heute weiß. Schon der Flug ist spektakulär, fliegt man in Grönland schließlich tief genug, um das Land in aller Ruhe von oben betrachten zu können. Karg ist die Landschaft, hügelig und immer wieder von Eis überzogen. Angekommen in Ilulissat, sind wir noch am ersten Abend zum Eisfjord gelaufen. Atemberaubend! Wirklich atemberaubend.

Egal, wie schön du es dir ausmalst, glaube mir die Realität ist noch besser.

Kilometerlang erstreckt sich dieser türkisfarbene Fluss aus Eisbrocken. Auch wenn die Sonne scheint, weht dir von vorn immer eisig kühle Luft entgegen. Es ist unglaublich still. Hier hörst du keine Autos, keine Flugzeuge, nur Stille. Ab und an wird diese unterbrochen, von einem lauten Krachen. Irgendwo in einem dieser vielen Eisbrocken ist ein Riss entstanden.

Ilulissat ist für grönländische Verhältnisse städtisch. Im Sommer ziehen Buckelwale an der Küste vorbei. Wer großes Glück hat, sieht sie wie wir mit bloßem Auge von Land aus.

Und als wäre das nicht schon genug, kommt noch ein Anblick hinzu, den ich so noch nirgends wo anders genießen konnte: das Schimmern der gefrorenen Giganten in der untergehenden Sonne. Dahinter färbt sich der Himmel an einem Abend in ein Blau-Rosa-Gemisch, an einem anderen Abend leuchtet er in einem tiefen Orange. Ja, ich weiß, das klingt unheimlich kitschig. Und genau das ist es auch: kitschig schön, der Sonnenuntergang in Grönland, Ilulissat.

Über Nicole und Passenger X

Nicole ist die Bloggerin hinter PASSENGER X. Dem Blog, für alle, die das Hier und Jetzt genießen, sich zeitgleich aber auch nach dem Woanders sehnen. Ganz sicher, dieses Gefühl kennt ihr auch, oder? Wer noch mehr vom Sehnsuchtsland Grönland sehen will oder von Nicoles Reiseabenteuern lesen möchte, der klickt einfach auf PASSENGER X. Übrigens findest du dort auch eine spannende Sabbatical Interviewreihe.

Du stehst eher auf Videos? Auch kein Problem, PASSENGER X findest du auch auf Youtube. Fotofans freuen sich sicher über PASSENGER X auf Instagram und auch über Facebook könnt ihr folgen.

Deine Barbara

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Jarabacoa – Der Ort, in dem die Dominikaner Urlaub machen

Jarabacoa – Der Ort, in dem die Dominikaner Urlaub machen

Warum Jarabacoa?

Jarabacoa ist ein kleiner Ort in den Bergen der Dominikanischen Republik, der noch nicht von Touristen überlaufen ist. Nach knapp sechs Wochen in Cabarete mit Stränden und Lagunen wollte ich auch noch eine andere Seite des Landes kennenlernen. Mir wurde gesagt, dass Jarabacoa der Ort sei, wo die Einheimischen ihren Urlaub verbringen. Also ein authentisches Dorf, das zudem ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen, Rafting und Canyoning ist.

Nicht zuletzt kann man von dort den Pico Duarte besteigen. Das ist der höchste Berg der ganzen Karibik! Allerdings gingen mir die Schmerzen nach den 7.000 Stufen des Adams Peak und der Wanderung in Artenara nicht aus dem Kopf. Daher entschied ich mich am Ende gegen die Wanderung, bei der ich in drei Tagen 80 Kilometer hätte zurücklegen müssen (mehr als das Vierfache der Strecke in Artenara, die mir schon gewaltigen Muskelkater beschert hatte).

Das hier ist übrigens mein allererstes Foto, das ich mit einer Drone geschossen habe! Der Stadtkern von Jarabacoa liegt hier hinter mir. Ganz so idyllischer ist das Zentrum auch wieder nicht.

Drone shotJarabacoa

Das Jarabacoa Mountain Hostel

Dann kam noch hinzu, dass ich vom Jarabacoa Mountain Hostel eine Einladung erhalten hatte: Sie benötigten ein wenig Social Media Support und freuen sich, einen Platz auf Barbaralicious zu bekommen. Dementsprechend bin ich der Einladung gerne nachgekommen und habe eine Woche in dem Hostel verbracht, das ich hier ohne zu übertreiben als luxuriös bezeichnen kann.

Mountain Hostel Jarabacoa

Mountain Hostel Jarabacoa

Ich war zwar in einem Einzelzimmer, aber das Jarabacoa Mountain Hostel hat auch richtig schöne Mehrbettzimmer. Alle Zimmer haben Balkon und die Küche ist die sauberste und am besten ausgestattete von allen Hostels, in denen ich bisher war.

Schau dir mal das Video an, das ich unten einfügt habe! Da siehst du, wie toll es dort ist!

Der Secret Waterfall

Als erstes stand die Wanderung zu einem angeblich geheimen Wasserfall auf dem Programm. Er ist deswegen geheim, weil du einen Einheimischen benötigst, der dich dorthin führt. Ich habe den Ausflug mit dem Jungunternehmer David von JarabacoaEcoAdventures gemacht und kann ihn nur empfehlen. Er macht auch Touren zum Pico Duarte und wird in Reiseführern aufgeführt.

Wir parkten nach ca. 10 Minuten im Auto vor dem Haus eines anderen Einheimischen, nachdem ich aus dem Hostel abgeholt worden war, und begannen die etwa 15-minütige Wanderung über Stock, Stein und… Rohre! Ja, genau! Riesige Rohre, auf denen du balancieren musst – Und Achtung: Sie können rutschig sein!

Nach dem Balanceakt und der Überquerung eines Baches waren wir fast da. Der letzte Teil ging allerdings durch hüfthohes, eiskaltes Wasser. Dabei ging es um einen Felsen herum. Dahinter bot sich ein wundervoller Anblick auf den Wasserfall preis.

Secret Waterfall Jarabacoa

Nun konnte der Badespaß losgehen: Du kannst entweder vor dem Wasserfall einfach baden oder über den Wald nach oben gelangen, um dich in die Tiefe zu stürzen.

Baiguate

Um zu diesem Wasserfall zu gelangen, kannst du entweder laufen oder ein Pferd nehmen. Eine Alternative ist auch ein Auto oder MotoConcho (das sind Motoradtaxis, die es hier überall gibt), da dieser Wasserfall sehr nah an der Straße ist. Leider sind wir auch mit den Pferden einen Großteil über asphaltierte Straße geritten – zumindest auf dem Hinweg. Auf dem Rückweg ging es mehr durch Wälder und über Wiesen. Dennoch kann ich einen Ausritt zu diesem Wasserfall nicht wirklich empfehlen. Hier ging es mal durch die Natur:

Baiguate Jarabacoa

Baiguate Jarabacoa

Ein weiterer Minuspunkt war der Zustand der Pferde: nicht wirklich gepflegt und dreckig warteten sie auf uns, sodass ich schon geneigt war, den Ausflug platzen zu lassen. Vielleicht hätte ich das auch tun sollen. Aber ich hatte mich so gefreut… Solltest du also dort sein und ausreiten wollen: Rede mit den Managern und schau dir die Pferde vorher an! Ich bin mir sicher, dass du auch Pferde findest, die besser behandelt werden. Und an sich finde ich es gut, die lokale Bevölkerung in dieser Form zu unterstützen.

Horseback Riding Jarabacoa

Horseback Riding Jarabacoa

Horseback Riding Jarabacoa

Zurück zum Wasserfall:

Baiguate ist ähnlich hoch wie der Secret Waterfall, aber leichter zu erreichen – man muss nur über einen kleinen Weg und eine Treppe hinunter. Von oben kann man bereits erahnen, wie es unten aussieht.

Baiguate Jarabacoa

Das Wasser ist auch hier eiskalt.

Baiguate Jarabacoa

Schön war er dennoch und ich habe dort eine gute Stunde verbracht.

Mein persönliches Highlight: Paragliden

Dann kam etwas, worauf ich mich schon seit Wochen heimlich gefreut hatte. Denn bereits in Cabarete hatte ich von Freunden gehört, die in Jarabacoa Paragliden waren. Seit ich das erste Mal auf Lanzarote von einem Schirm in die Lüfte gehoben wurde, habe ich von einer zweiten Auflage geträumt. Nun war es so weit!

Ich wurde von den Jungs von Flying Tony im Hostel abgeholt und mit fünf weiteren Reisenden auf einen Berg gebracht. Der Ausblick war schon da fantastisch!

Paragliding Jarabacoa

Nach einigen Vorbereitungen wie dem Ausbreiten des Schirms war der Moment gekommen… „Jetzt renn los!“ hörte und konnte kaum einen Schritt tun, da hob uns der Schirm bereits in die Luft.

Ich war die Erste und konnte so neben der wundervollen Landschaft den Start der anderen beobachten. Ein unglaubliches Spektakel…

Paragliding Jarabacoa

Paragliding Jarabacoa

Wir waren eine gute halbe Stunde am Kreisen über dem Berg, bis es nach unten ging.

Paragliding Jarabacoa

Paragliding Jarabacoa

Auf dem Weg nach unten flogen wir noch an einem wunderschönen Wasserfall vorbei.

Paragliding Jarabacoa

Nun bin ich nur noch mehr ins Paragliden verliebt! Und hoffe, es dauert nicht wieder ein ganzes Jahr, bis ich das das nächste Mal machen werde.

Alles in allem war Jarabacoa für mich eine Oase der Ruhe, eine Möglichkeit, mich zurückzuziehen, und Ort, an dem ich mal wieder eins mit der Natur werden konnte.

Meiner Meinung nach solltest du dir dieses Dorf daher nicht entgehen lassen, wenn es dich mal in die Dominikanische Republik verschlägt!

Deine Barbara

PS: Dieser Beitrag ist mit freundlicher Unterstützung vom Jarabacoa Mountain Hostel entstanden, das mich zu sich in ein wundervolles Einzelzimmer eingeladen hat. Auch zu den einzelnen Touren wurde ich von Jarabacoa Eco Adventures und Flying Tony für diesen Beitrag unterstützt. Nochmals vielen Dank dafür an dieser Stelle! Meine Meinung bleibt jedoch die meinige und ist von der Kooperation unbeeinflusst.

PPS: Du möchtest dir das alles als Video anschauen? Dann schau mal hier rein! Chris Spiegl hat die Touren mit seiner Kamera ganz großartig eingefangen. Ich fühle mich geehrt, dass ich Teil dieses Videos bin:

Exploring Jarabacoa by Foot, Air and Horse | Dominican Republic, Caribbean, 2017

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Dubai Guide for Digital Nomads

Live Like a Local in Cabarete

Du suchst nach dem perfekten Ort für digitale Nomaden in der Karibik?

Dann habe ich einen ganz besonderen Tipp:

CABARETE IN DER DOMINIKANISCHEN REPUBLIK!

Lagunen und Strände in der Dominikanischen Republik

DOMINICAN REPUBLIC

LAGUNEN UND STRÄNDE IN DER DOMINIKANISCHEN REPUBLIK

Caye Caulker Belize Barrier Reef

BELIZE

DAS BELIZE BARRIER REEF

Barbara in Tulúm

MEXIKO

GRUSS AUS TULÚM

Lagunen und Strände in der Dominikanischen Republik

Lagunen und Strände in der Dominikanischen Republik

Mein erster Blogpost zu einer Insel in der Karibik ist also über Lagunen und Strände in der Dominikanischen Republik!

Hätte mir das einer vor einem Jahr gesagt, hätte ich es wohl nicht geglaubt! ich dachte immer, ich würde als erstes über Kuba schreiben. Aber nun hat es mich Dank der Nomad Cruise hierher verschlagen und ich werde die Dominikanische Republik für mindestens einen Monat mein Zuhause nennen dürfen.

Lagunen und Strände in der Dominikanischen Republik – Barbara am Playa Grande

 

Lagunen und Strände in der Dominikanischen Republik?

Von den zahlreichen, atemberaubenden Stränden der Dominikanischen Republik haben wir sicher alle schon gehört. Aber wusstest du, dass es hier wundervolle Lagunen gibt, die aussehen wie die Zenoten in Mexiko (klick hier, wenn du mein Video aus einer Zenote in Valladolid sehen möchtest)? Die Unterwasserwelt kann ich leider nicht beurteilen, wahrscheinlich gibt es dabei durchaus Unterschiede. Von außen sehen die Lagunen aber so zauberhaft aus, als wären sie aus einer Feenwelt.

Ich habe bisher eine Lagune gesehen, in der man nicht nur tauchen und schnorcheln kann, sondern auch mit einer Zipline darüber abspringen kann. Sie liegt etwa 1,5 Stunden von Cabarete / Sosúa an der Nordküste der Insel entfernt.

 

Laguna Dudu

Die Laguna Dudu besteht eigentlich aus zwei Lagunen und einer kleinen Tropfsteinhöhle.


Über die größere der beiden Lagunen – eine fast kreisrunde Öffnung im Boden in 13 Meter Tiefe und mit kristallklarem Wasser – kann man mit einer Zipline fahren. In der Mitte springt man ab und fällt in das erfrischende Nass!

Um die große Grasfläche herum, hängen einige Hängematten, in denen man nach Lust und Laune entweder Sonne oder Schatten genießen kann.

Der Eintritt kostet nur 50 DOP, was im Dezember 2016 1 Euro entsprach. Der Absprung von der Zipline war im Preis mit inbegriffen.

 

Playa Grande

Danach ging es zum Playa Grande. Nur eine halbe Stunde Fahrtzeit von der Laguna Dudu entfernt, wartet dieser wirklich alles andere als kleine Strand.

Als wir mit unserer 40-Personen starken Gruppe dort ankamen, waren wir alle halb verhungert. Leider hat es fast die gesamten zwei Stunden der Zeit vor Ort gedauert, bis wir unser Mittagessen hatten und alle mit Essen fertig waren. Daher konnte ich nur einige wenige Eindrücke fotografisch festhalten.

Ich könnte mir aber vorstellen, dass ich gut und gerne einen ganzen Tag verbringen könnte!

 

Playa Diamante

Der süße, kleine Strand Playa Diamante liegt fast schon im Wald versteckt. Unser Bus konnte wegen schlechter Straßenbedingungen auch gar nicht bis vorne hin fahren. Wir hatten noch einen Fußweg von einigen Minuten zu gehen.

Mit den Bäumen und dem Ausblick hat mich Playa Diamante ehrlich gesagt wahnsinnig an Strände auf Koh Samui erinnert!

Auch hier hätte ich problemlos einen entspannten Tag verbringen können. Mir wurde übrigens erzählt, dass es sehr lange sehr flach war und man fast bis zum Ende der gesamten Bucht laufen konnte. Um die konnte man von den Felsen springen. Aber ich war nicht im Wasser, da ich damit beschäftigt war, Aufnahmen für dieses Video zu machen, das den wundervollen Tag in der Laguna Dudu, am Playa Grande und am Playa Diamante gut zusammenfasst:

Lagoons & Beaches, Dominican Republic 2016, Nomad Excursions

Kanntest du die schönen Lagunen und Strände in der Dominikanischen Republik? Berichte mir in den Kommentaren von deinen Erfahrungen!

Deine Barbara

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Reisen in Guatemala – Maya-Ruinen, Kolonialstädte und Vulkane

Reisen in Guatemala – Maya-Ruinen, Kolonialstädte und Vulkane

Reisen in Guatemala stand eigentlich gar nicht weit oben auf meiner Bucket List. Das muss ich zu meiner Schande gestehen. Aber ähnlich wie Chile – in das ich mich spätestens in Valparaíso total verliebt habe – für mich immer von seinem übermächtigen Nachbarn Argentinien aus meinem Kopf verdrängt wurde, habe ich auch in dieser Region immer nur Mexiko vor Augen gehabt.

Als ich im März dann aber am Guatemala-Stand auf der ITB entlang lief, war ich mir der Nähe zu meinem nächsten Reiseziel Mexiko durchaus bewusst und sprach den Tour Operator Martsam an. Wir waren uns gleich sympathisch, also luden sie mich in ihre Heimat ein.

Gesagt, getan! Das Team organisierte mir einen einwöchigen Aufenthalt.

Reisen in Guatemala – Flores, Tikal und Yaxhá

Los ging es auf der süßen, kleinen Insel Flores. Das war mein Ausgangspunkt für zwei Tagesausflüge: nach Tikal, der bekanntesten Maya-Stätte in Guatemala und nach Yaxhá, ebenfalls Maya-Ruinen, aber etwas weniger touristisch.

Für die Tagestour nach Tikal wurde ich um 7 Uhr in meinem Hotel abgeholt. Ganz schön früh für meinen Geschmack, aber je früher man ist, desto ist die Chance, dass man ein paar Tiere zu sehen bekommt.

Auf dem Weg hielten wir an einem der größten Seen des Landes: dem Petén Itzá See mit dem größten Krokodil der Welt. Das ist natürlich ein Scherz, denn die Einwohner bestehen darauf, dass die Form des angrenzenden Bergs die eines Krokodils ist. Was meinst du dazu?

Das größte Krokodil der Welt am Lage Petén Itzá

Aber auch die Laguna an sich ist einen kurzen Halt wert, oder?

Petén Itzá See

Tikal liegt mitten im Regenwald und ist nicht nur die wichtigste Maya-Stätte Guatemalas, sondern auch eine der am besten erforschten der Maya-Welt. Die Tour führt durch den Wald hindurch, da die einzelnen Ruinen verteilt sind und nicht wie in Ek Balam um einen einzigen Platz herum liegen.

Tikal Maya-Pyramide

Einige der Pyramiden kann man besteigen, so zum Beispiel gleich die erste, auf die man trifft: eine der Zwillingspyramiden, vor der eine Schamanin ein Ritual durchführte. Ich habe mich nicht getraut, sie anzusprechen, obwohl sie sehr freundlich schien. Aber ich habe sehr großen Respekt vor diesen alten Traditionen und möchte nicht bei etwas stören, dass ich nicht verstehe. Auf jeden Fall können Schamanen und andere, die ein Maya-Ritual durchführen möchten, dies ganz einfach hier tun, ohne Eintritt zu bezahlen.

Schamanin in Tikal

Danach ging es auch schon Richtung Tempel IV, dem mit 70 Metern höchsten Tempel der Anlage, auf den ich geschlagene fünf Minuten hoch brauchte. Der Ausblick von dort zeigt ein Bild, das Star Wars Fans nicht unbekannt sein dürfte. Denn George Lucas nutzte Tikal als Schauplatz für den ersten Film der Saga: Krieg der Sterne.

Tikal Ausblick Tempel IV

An verschiedenen kleineren Plätzen vorbei ging es schon zum letzten Ziel, dem Großen Platz mit den Tempeln I (auch Tempel des Großen Jaguar genannt) und II, von dem man einen wundervollen Ausblick auf den Platz und den gegenüberliegenden Tempel I hat. Ein würdiger Abschluss für einen tollen Tag!

Am Großen Platz von Tikal

Der Tempel des Großen Jaguar

Hier ist mein Video dazu:

Tikal

Am Abend genieße ich die Streetfood-Stände, die in Flores direkt am Wasser zu finden sind, und den atemberaubenden Sonnenuntergang von der Dachterrasse meines Hotels Casa Amelia*.

Sonnenuntergang in Flores durch Streben

Am nächsten Tag geht es zu einer etwas humaneren Zeit nach Yaxhá. Um 11 Uhr werde ich abgeholt.

Die Anlage lag wie verlassen da. Während meiner drei Stunden vor Ort, begegneten wir einem einzigen weiteren Reisenden. Es war also nicht ganz so verwunderlich, dass wir direkt zu Beginn einem Brüllaffen beobachten konnten, der seine Siesta unterbrochen hat und vom Baum heruntergekommen ist, um Wasser zu trinken.

Brüllaffe am Boden

Er schien über uns hingegen sehr überrascht zu sein und floh sofort zurück in die Sicherheit der Baumkronen.

Die Tempel waren ähnlich beeindruckend wie in Tikal. Allerdings sind mir hier viel mehr kleine Hügel aufgefallen, unter denen sich weitere Ruinen befinden, die bisher nicht ausgegraben wurden, weil es zum Einen viel Arbeit ist und zum Anderen die Pyramiden auch Wind und Wetter ausgesetzt sind, sobald sie freigelegt sind. Sie erstmal nicht auszugraben, dient also ihrem eigenen Schutz.

Pyramiden in Yaxhá

Der durstige Brüllaffe sollte nicht das einzige Tier gewesen sein, dass ich zu sehen bekomme. Ich beobachtete zwei Brüllaffenfamilien beim Kampf um das Territorium. In meinem Video zu Yaxhá kannst du dir einen Eindruck davon verschaffen, wie sich so etwas anhört. Mach dich auf was gefasst! Denn der Brüllaffe ist das lauteste Tier an Land, der wahre König des Dschungels, wie mein Tourguide anmerkte.

Von der Spitze einer einsamen Pyramide konnte ich außerdem Tukane und Montezuma-Stirnvögel beobachten. Tukane sind zwar deutlich schöner, aber Montezuma-Stirnvögel sind die interessanteren. Sie bauen ihre Nester nämlich hängend zwischen die Äste der höchsten Bäume.

Das Highlight einer jeden Yaxhá-Tour ist der Tempel 216, der auch der Tempel der roten Hände genannt wird. Von dort hat man einen fantastischen Ausblick auf den Regenwald, unter dessen Dach die meisten Pyramiden verschwinden, und über die Laguna Yaxhá.

Blick vom Tempel 216 auf die Laguna Yaxhá

Versuche deinen Ausflug so zu planen, dass du gegen Sonnenuntergang dort bist. Ich war leider zwei Stunden zu früh und wollte nicht so lange warten.

In meinem Video kannst du einen Eindruck bekommen, wie es dort ist:

Tikal

Reisen in Guatemala – Antigua und der Vulkan Pacaya

Die ehemalige Hauptstadt der spanischen Kolonien in Zentralamerika ist nicht umsonst seit über 35 Jahren Weltkulturerbe. Antigua ist eine entzückende Kleinstadt, deren bunte Häuser und erhabenen Arkaden vor allem dann zur Geltung kommen, wenn man die Vulkane, die sich in der nahen Umgebung erheben, im Hintergrund sieht. Dieser Ausblick ist spektakulär.

Leider weiß auch ich das nur von Bildern anderer, denn ich hatte das Pech, zur Zeit der Bruma dort zu sein. Das sind Wolken, die die Stadt während der gesamten Regenzeit umhüllen. Die beste Zeit für eine klare Sicht ist im November oder Dezember. Meine beste Sicht war diese hier:

Blick auf einen Vulkan von Antigua Guatemala

Aber die Wolken konnten mich nicht davon abhalten, die Stadt mit ihren farbenfrohen Häusern, den grünen Platzen und imposanten Kirchen zu erkunden.

Kirche in Antigua Guatemala

Im Kloster von Antigua Guatemala

Torbogen Antigua Guatemala

Hier kannst du einfach durch die Straßen laufen. Jedes Haus, jede Straße ist es wert, dass man sie näher betrachtet. Nicht selten verbirgen sich in Hauseingängen wunderschöne Innenhöfe, die mit kleinen Cafés zum Entspannen einladen. Deine Füße werden es dir danken!

Im Klostergarten in Antigua Guatemala

An einem Tag solltest du auf jeden Fall auf einen der Vulkane. Der Volcán del Fuego ist angeblich eine 10/10, wenn es um den Schwierigkeitsgrad geht, und wohl absolut nichts für ungeübte Wanderer. Ich bin deswegen auf den leicht zu begehenden Vulkan Pacaya rauf. Da ich mir nur eine gute Woche zuvor auch noch den Fuß umgeknickt hatte, habe ich außerdem ein Pferd genommen.

Reiten auf dem Vulkan Pacaya

Die anderen fanden die Wanderung aber alles andere als schwer und wenn du gerne läufst, kannst du das hier bedenkenlos tun. Allerdings verdienen die Einheimischen daran, wenn du dir ein Pferd nimmst. Wenn du also nicht nur deine Füße schonen, sondern auch was gutes tun möchtest, reite einfach nach oben.

Volcán de Agua y Volcán de Fuego

Die Pferdeguides stehen am Anfang des Wanderpfades bereit und begleiten dich bis nach oben. Als ich dort war, kostete es 200 Quetzales (etwa 25 Euro), wenn man zu Pferd rauf und runter wollte.

Der Ausblick ist es definitiv wert. Man sieht von oben den Volcán de Fuego (der aktiv ist und etwa alle 15 Minuten kleinere Explosionen hat) und den Volcán de Agua sowie das Tal. Die Landschaft dortoben sieht in etwa so aus, wie wir uns wahrscheinlich den Mond vorstellen. Rabenschwarze Lava , die in eine grüne Buschlandschaft eingebettet ist.

Ausblick vom Pacaya auf den Volcán de Agua

Krater des Vulkan Pacaya

Wenn du gute Sicht auf den Volcán del Fuego hast, solltest du sogar die ein oder andere Explosion beobachten können. Alle 15 Minuten findet eine kleine Eruption statt und etwa einmal in der Woche eine größere.

Explosion Volcán del Fuego

Reisen in Guatemala – Chichicastenango und der Lago de Atitlan

Der Markt von Chichicastenango ist in ganz Guatemala bekannt. Er ist riesig, wunderschön und ein wenig gefährlich.

Markt Chichicastenango

Marktszene Chichicastenango

Szene auf dem Markt in Chichicastenango

Vielleicht macht auch gerade dieser Hauch Gefahr für einige den Reiz aus. Denn dadurch, dass der Markt so gut besucht ist, haben Langfinger es leicht. Unbemerkt können sie sich an ihr Opfer annähern und mit einer schnellen Handbewegung hattest du mal ein Handy… Mir fiel es ein bisschen schwer, mich auf die Schönheit in all dem zu konzentrieren. Aber sie ist definitiv da!

Frauen auf dem Markt in Chichicastenango

Gemüseverkäuferinnen Chichicastenango

Und wenn du noch ein Souvenir von deinen Reisen in Guatemala brauchst, wirst du hier garantiert fündig.

An zwei Seiten des Marktes findest du eine Kirche, die einen kurzen Besuch wert ist.

Kirche Chichicastenango

Nicht nur an den Marktständen, die sich in endlich scheinenden Reihen aneinander ketten, sondern auch direkt auf den Treppen der Kirche werden Waren feilgeboten.

Auf dem Markt in Chichicastenango

Frau mit Kind auf dem Markt in Chichicastenango

Chichicastenango war für mich nur ein Zwischenstopp von Antigua zum Lago de Atitlan, wo ich zwei Stunden später ins Hotel eincheckte.

Der Ort, in dem die meisten Touristen unterkommen, um den Lago de Atitlan zu erkunden, ist Pajachel. Der Ort ist recht klein und es gibt nur eine Hauptstraße, auf der alle möglichen Waren anboten werden und wo du am Abend leckeres und günstiges Streetfood bekommst.

Meine erste Nacht in Pajachel war ziemlich kurz. Denn mir wurde empfohlen, dass ich um 6 Uhr an den See gehen sollte, weil da das Licht am schönsten ist. Und so war es! Die Sonne ging in meinem Rücken auf und schickte glänzende Strahlen über das noch ruhige Wasser.

Sonnenaufgang Panajachel am Lago de Atitlan

Sonnenaufgang Pajachel

Ich habe jede Sekunde hier genossen und mich im Schneidersitz auf einen der Stege gesetzt.

Sonnenaufgang in Panajachel Lago de Atitlan

Um 9 Uhr wurde ich zu meiner Tour abgeholt. Wir fuhren mit dem Boot zu zwei Dörfern auf der anderen Seite des Sees.

Barbara auf einem Boot im Lago de Atitlan

In den Dörfern werden viele Maya-Traditionen am Leben gehalten. Teil der Tour war der Besuch in einem Tuchladen, einem Kräutergarten und bei einer Dame namens Doña María, die bis heute den Tocoyal, einen typischen Damenhut, der um die Haare herum gewickelt wird, trägt.

Tucherstellung am Lage de Atitlan

María am Lago de Atitlan

Ich habe die einzigartige Atmosphäre in den Dörfern wirklich sehr genossen. Ich hätte den ganzen Tag einfach nur an der Kirche sitzen und die Einheimischen beobachten können.

Kirche am Lago de Atitlan

Vier Maya-Schülerinnen

Meine Woche auf Reisen in Guatemala ging schneller rum, als ich gucken konnte. Ich habe unglaublich schöne Orte sehen dürfen, während Touren die Hintergründe zur Maya-Kultur und ihren Traditionen erfahren dürfen und las but not least wahnsinnig nette Menschen kennengelernt. Ich bin Martsam sehr dankbar für diese tolle Woche!

Was meinst du? Lohnt sich das Reisen in Guatemala? Ich werde auf jeden Fall wiederkommen und beim nächsten Mal bleibe ich ein bisschen länger!

Deine Barbara

PS: Dieser Beitrag ist entstanden, weil Martsam so freundlich war, mich nach Guatemala einzuladen und mich bei der Planung und Umsetzung der Reise zu unterstützen. Meine Meinung ist und bleibt jedoch die meinige und wurde von dieser Zusammenarbeit nicht beeinflusst.

PPS: Alle mit einem Sternchen (*) markierten Links sind Affiliate Links. Klick hier, wenn du nicht weißt, was das ist.

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