Mein schönster Sonnenuntergang Teil 2 – Angkor in Kambodscha

von | 18/07/17 | Alles und nichts, Reisen | 4 Kommentare

Ein Sonnenuntergang über den Dächern der größten Tempelanlage der Welt… Das stand ganz oben auf meiner Bucket List, als ich das erste Mal nach Südostasien geflogen bin. Eigentlich war es sogar mein einziges „Must-See“!

Ich liebe Sonnenuntergänge! Ich kann einfach nicht genug davon kriegen und finde Fotos davon einfach wunderbar! Wahrscheinlich haben sie auch dazu beigetragen, dass ich überhaupt digitale Nomadin geworden bin. Denn so kann ich mir die schönsten „Sunset Spots“ einfach zum Arbeiten aussuchen…

Daher habe ich mir auch überlegt, dir in einer Serie meine schönsten Sonnenuntergänge zu zeigen und obendrauf auch noch die von je fünf Reisebloggern!

Hier geht es zu Teil 1: Sonnenuntergang in Cabarete!

Einer meiner schönsten Sonnenuntergänge: Angkor in Kambodscha!

Ich hatte nur ein Tagesticket, aber von einer anderen Reisenden habe ich erfahren, dass man damit am Abend vor dem Besuch den Sonnenuntergang anschauen darf. Also wurde ich um 16 Uhr von einem Tuk Tuk abgeholt und erst zur Kassen und dann zu dem Hügel gebracht, von dem aus man den Sonnenuntergang beobachten kann.

Es war sehr voll und beinahe hätte ich ihn verpasst. Du musst nämlich auf einen der Tempel hinauf, um über den Regenwald blicken zu können. Da die Anzahl derjenigen, die in den Tempel hineingelassen werden, jedoch begrenzt ist, muss man Glück haben!

Als die Sonnen kurz vor dem Untergehen hinter einer Wolke verschwand, dachten viele im Tempel, es sei vorbei. Als sie ihn verließen, wurde ich hineingelassen und erlebte noch 10 oder 15 Minuten des Sonnenuntergangs!

Als digitaler Nomade in Südostasien

Ich habe mittlerweile fast ein halbes Jahr in Südostasien verbracht und von dort gearbeitet. Wenn auch du in dieser Region leben und arbeiten möchtest, schau mal in meinen Canggu Guide for Digital Nomads. Canggu liegt zwar auf Bali und nicht in Kambodscha, aber in Südostasien scheinen die Distanzen einfacher zu überwinden zu sein. Darin habe ich dir alle nötigen Informationen zusammengefasst, damit du einen ganz leichten Start in deine Zeit in Canggu hast!

Du bist auch ein Fan von Sonnenuntergängen?

Weil ich selbst so einige tolle Sonnenuntergänge gesehen habe und sich viele Reiseblogger auf meinen Aufruf gemeldet haben, ihren schönsten Sonnenuntergang auf Barbaralicious zu teilen, habe ich mich entschlossen, eine Serie daraus zu machen! Hier die zweite Runde von fünf Reisebloggern mit ihrem schönsten Sonnenuntergang:

Chris von Nesting Nomads: Zahllose Naturspektakel in Pai!

Die Sonnenuntergänge in unserer Wahlheimat Pai / Thailand sind etwas spezielles für jeden Besucher. Wir hatten in den vergangenen Jahren das Glück, dass wir von unseren Häusern aus immer Panoramaaussicht auf die Bergfront im Westen hatten, somit sind wir in den Genuss zahlloser Naturspektakel gekommen. Sich dann auf einen festzulegen fällt nicht leicht.
Bei dem Sonnenuntergang, der auf dem Bild zu sehen ist, muss der halbe Ort staunend stehen geblieben sein und die Kamera gezückt haben, denn innerhalb von 30 Minuten hatten fast alle Freunde aus Pai auf Facebook Fotos davon gepostet – gewürzt mit einer Mischung aus Verwunderung und Bewunderung. Die Wolken sahen so aus, als würden die Sonne sie in den Himmel schießen und das ganze hielt sich ca. 30 Minuten so am Himmel bis die Dunkelheit hereinbrach.

Über Chris und Nesting Nomads

Wir sind eine kleine Familie (Victoria, Chris und Liam), die vorwiegend in Thailand lebt und darüber schreiben wir auf unserem Blog Nesting Nomads. Vor 11 Jahren sind Chris und ich das 1. Mal in Thailand gewesen und nachdem wir den anfänglichen Kulturschock überwunden hatten, hat uns das Land einfach nicht mehr losgelassen.
So kam es, dass wir fast jedes Jahr zurückgekehrt und immer länger am Stück geblieben sind. Der Norden Thailands ist inzwischen unser zu Hause geworden. Als unser Sohn geboren wurde, waren wir etwas nervös, wie er denn mit unserer Thailandliebe umgehen würde. Glücklicherweise ließ er sich von unserer Begeisterung anstecken und hat dann auch unsere letzten Zweifel beseitigt. Seit 4 Jahren leben wir nun 6-9 Monate pro Jahr in Thailand.

Renate von Raus ins Leben: Florida – Das Beste liefert hier die Natur selbst!

Jeden Abend, wenn die Sonne ihre letzten sanften Strahlen sendet, um dann glutrot im Meer zu versinken, wird dieser Event in Clearwater Beach, Florida, gefeiert. Rund um den Pier 60 haben die Händler ihre Stände für den Kunsthandwerkermarkt aufgebaut, die selbst gemachtes wie Lampen aus Muscheln oder Kurioses wie z.B. Handtaschen aus Langspielplatten anbieten.

Ein einsames Saxofon erklingt wehmütig am Pier. Unten im Sand ist eine Feuershow zu sehen, andere Artisten zeigen ihre Jonglierkünste. Davon völlig unbeeindruckt sind die Angler am Ende des langen Piers. Sie stehen dicht nebeneinander und halten stoisch ihre Angelruten in das Meer, auf einen großen Fang hoffend. Hungrig warten daneben die Pelikane und Reiher, es könnte ja etwas Leckeres für sie abfallen.

Der Sonnenuntergang in Clearwater Beach zieht jeden Abend viele Besucher an. Eine Countdownuhr am Gebäude des Pier House 60 Marina Hotels zeigt rund um die Uhr die exakten Stunden, Minuten und Sekunden zum nächsten Sonnenuntergang an. Ob mit einem Cocktail in der Hand oder einem erfrischenden Juengling-Bier, was gibt es Schöneres, als zu sehen und zu staunen.

Das Beste jedoch liefert die Natur selbst. Wir waren jeden Abend dabei. An einem Tag führten die dramatischen Wolken am Himmel zu diesem besonderen Bild, das auf mich fast wie ein Gemälde wirkt. An diesem Tag haben wir auch frei lebende Delfine im Meer schwimmen sehen. Wir werden uns ewig daran erinnern.

Über Renate und Raus ins Leben

Ich heiße Renate Stenshorn. Mein Elternhaus nannte man das Haus der Nationen, da bei uns viele Studenten aus aller Welt wohnten und mit uns lebten. So packte mich schon in früher Kindheit das Interesse an fremden Kulturen. Auf meinem Reiseblog „RausinsLeben“ schreibe ich über Städte- und Erlebnisreisen.

Ria von Ria on Tour: In Afrika geht die Sonne am schönsten unter!

Man sagt: „In Afrika geht die Sonne am schönsten unter“. Und ich finde, es stimmt. Während meiner Urlaube in Südafrika und Tansania habe ich jeden Abend immer wieder auf Neue darüber gestaunt, wie bunt, kräftig und einfach nur atemberaubend schön die Sonne in diesen Teilen der Erde untergehen kann. Natürlich sind Sonnenuntergängen in Norwegen oder Kroatien auch nicht zu verachten, aber die Sonnenuntergängen in Afrika sind halt Champions League.
Nun musste ich mich zwischen all meinen afrikanischen Sonnenuntergangsfotos entscheiden und die Wahl fiel letztendlich auf einen Sonnenuntergang in der Serengeti in Tansania. Dort war ich im August 2015 für ein paar Tage auf Safari und jeden Abend wurde ich mit einem spektakulären Sonnenuntergang belohnt. Die Sonne glüht in den Farben gelb, rot und orange. Es sieht wirklich aus wie ein Feuerball am Horizont. Und wenn die Sonne langsam untergeht und die Dunkelheit über der wunderschönen Landschaft herein bricht, dann wird es auch ganz still in der Serengeti. Nur vereinzelt hört man noch hier und da eine Hyäne aufheulen…

Über Ria und Ria on Tour

Ria ist Bloggerin, Social Media Managerin und Reisefanatikerin! Ihr Fernweh führt sie regelmäßig in tolle Städte, fremde Länder und zu großartigen Landschaften. Am liebsten reist sie individuell, mit Rucksack oder macht einen Roadtrip durchs Land. Darüber – und über ihre Liebe zu Hamburg – bloggt sie auf riaontour.de!

 

Silke und Markus von Safe Travels: Der Grand Canyon verzaubert uns immer wieder!

Sonnenuntergänge in den Canyons des amerikanischen Südwestens haben einfach eine ganz besondere Magie. Das warme Leuchten der reflektierten Sonnenstrahlen ist für uns mit nichts auf dieser Welt zu vergleichen.

Nachdem wir schon seit langem große Fans von Sonnenuntergängen am Grand Canyon South Rim sind, waren wir gespannt auf unseren ersten Sonnenuntergang „below the rim“. Eine Trekkingtour führte uns 2015 zunächst bis ganz auf den Grund des Grand Canyon. Am nächsten Tag begannen wir den Aufstieg bis zum Indian Garden Campground, einer grünen Oase in dieser sonst so kargen Gegend. Gefühlt zog es alle Hiker, die dort ihr Zelt aufgeschlagen hatten, am Abend zum Plateau Point. Vom Campground aus ist es ein kurzer 1,5 mi Hike. Plateau Point befindet sich etwa 900 m tief im Canyon am Rand des Tonto Plateau, steile 400 m über dem Colorado River. Du kannst hier das Rauschen der Stromschnellen hören und blickst senkrecht in die schwindelerregende Tiefe.

Auf den terassenartigen Felsen saßen wir zusammen mit den anderen Hikern und genossen total entspannt das Schauspiel, weit entfernt von der touristischen Hölle, die sich zu gleicher Zeit oben am South Rim abspielte. Der Colorado River sah aus wie flüssiges Gold. Für uns war es der perfekte Ausklang für einen Trekking-Tag tief unten im Grand Canyon.

Über Silke, Markus und Safe Travels

Hi, wir sind Silke und Markus aus dem schönen Hamburg. Reisen in die USA waren, sind und bleiben unsere Leidenschaft. Auf Safetravels.de schreiben wir über den amerikanischen Südwesten. Unsere Themen sind Planen, Packen, Reisen, Wandern und Shoppen. Bei uns gibt es eine spannende Mischung aus Insidertipps und Reiseberichten und wir helfen Dir bei der Planung Deines ganz persönlichen Roadtrips.


Gina und Marcus von 2onthego: 70 Kilometer zum Sonnenuntergang!

Karumba ist der einzige Ort am Gulf of Carpentaria (das große Loch oben in der Nordküste Australiens), der über eine befestigte Straße erreichbar ist. Die endet dort auch, was eine 70 Kilometer lange Sackgasse von Normanton aus bedeutet. Doch wir haben den Sonnenuntergang über dem Golf sehr rühmen hören, so dass wir den Umweg in Kauf nehmen. Zeit haben wir schließlich genug.

Über eine flache Ebene führt die Straße Richtung Golf. Ab und zu sehen wir Kraniche auf den sumpfigen Flächen. In Karumba angekommen, richten wir uns auf dem Campground hinter der Tankstelle ein und laufen etwa einen Kilometer, bis wir das Meer erreichen. Der flache Sandstrand ist menschenleer. Baden ist hier im Croc Country nicht angesagt. Viele Australier kommen zum Barramundi-Fischen nach Karumba. Der Barramundi ist ein großer Fisch und eine Spezialität des Nordens.

Zum Sonnenuntergang versammeln sich etwa 30 Schaulustige an der edlen Strandbar und an der kleinen Promenade. Gebannt schauen wir zu, wie sich der Himmel und das Meer in Lila-Rot-Orange-Tönen verfärben. Wolkenbänder sorgen für spektakuläre Muster am Himmel. Entspannt genießen wir unser mitgebrachtes Ginger Beer, während wir das Schauspiel verfolgen. Am Ende sind wir uns einig, dass sich 140 Kilometer Umweg gelohnt haben.

Über Gina, Marcus und 2onthego

Gina und Marcus wurden erst relativ spät mit dem Fernreisefieber infiziert. Da der Traum von der Weltreise zunächst noch nicht umsetzbar erschien, begannen sie den Jahresurlaub für Fernreisen zu nutzen und nannten das „Weltreise auf Raten“. Von April 2016 an waren sie nun mit Mitte Fünfzig für ein Jahr unterwegs auf Weltreise. Auf ihrem Blog www.2onthego.de berichten die beiden über ihre Reisen.

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