Palermo – Warum die sizilianische Hauptstadt ein Must See ist

Palermo – Warum die sizilianische Hauptstadt ein Must See ist

Palermo – Warum die sizilianische Hauptstadt ein Must See ist

Palermo ist meine zweite Heimat. Damit hatte ich irgendwie schon immer eine andere Sicht auf die sizilianische Hauptstadt.

Trotzdem habe ich mir bei meinem letzten Aufenthalt Mühe gegeben, die Stadt mal mit anderen Augen zu betrachten. Ich habe Orte besucht, die ich schon seit meiner Kindheit nicht mehr gesehen habe, weil wir sie eben „abgehakt“ hatten. In meinem nächsten Bericht geht es dann um meine verschiedenen Tagesausflüge, die ich von Palermo aus unternommen habe. Für weitere Sehenswürdigkeiten in Sizilien solltest du unbedingt mal bei den Phototravellers vorbeischauen!

Barbara Giardino Inglese

Heute geht es aber um die Stadt selbst!

via maqueda geschmueckt

Was muss man unbedingt gesehen, gemacht, erlebt haben? Ich sag's dir!

Lass uns eintauchen in diese wunderbare Welt mit einer Mischung aus zig Kulturen, die ihre Spuren hinterlassen haben.

Falls du direkt mal schauen möchtest, was du für Touren buchen kannst, kannst du das hier tun:

Einflüsse aus aller Welt

Palermo bzw. Sizilien war über viele Hundert Jahre im Besitz ständiger wechselnder Völker. Alle haben sie ihre Spuren hinterlassen, die heute hörbar, spürbar oder sichtbar sind.

Palermo vom Ambasciatori

Hörbar… weil sie Einfluss auf die sizilianische Sprache hatten. Genau, du hast richtig gelesen! Sizilianisch ist kein Dialekt, sondern eine eigene, anerkannte Minderheitensprache. In Palermo spricht man übrigens sogar Palermitanisch: ein sizilianischer Dialekt (kein italienischer!).

Spürbar… weil es sich anders anfühlt, in Palermo zu sein. Es mag am daran liegen, dass hier 8 von 12 Monaten Sommer (und 4 Monate Frühling) herrscht. Oder daran, dass hier jeder die typische süditalienisch Offenheit lebt. Auf jeden Fall fühlt es sich anders an.

Sichtbar… weil die Gebäude anders als im übrigen Italien deutliche arabische, normannische oder andere Einflüsse aufweisen und sich damit ganz schön von Florenz, Mailand oder Rom unterscheiden.

palermo arabisches gebaeude

kathedrale mit mehr gruen

Meine 5 Lieblingsorte in Palermo

#1 Piazza Pretoria

Piazza Pretoria von oben

Piazza Pretoria oder auch Piazza della Vergogna (Platz der Scham) liegt mitten im historischen Zentrum. Der Platz hat seinen Beinamen durch die durchweg nackten Statuen im Brunnen und um ihn herum erhalten. Direkt daneben liegt das Rathaus von Palermo. Ich fand den Brunnen schon immer beeindruckend und einfach wunderschön.

 

#2 Teatro Politeama

Politeama Palermo

Das Teatro Politeama lässt mich aus unerklärlichen Gründen immer strahlen. Eigentlich ist das Teatro Massimo – das größte Theater Italiens – viel imposanter und doch sitze ich häufig vorm Politeama und schaue es in Gedanken versunken an, während ich noch nie vor dem Massimo gesessen habe.

#3 Monreale

Monreale von innen

In der Kleinstadt Monreale, hoch in den Bergen am Rande von Palermo, steht ein Dom. Dieser ist von innen wie von außen unglaublich imposant.

Monreale von außen

Das Besondere ist, dass sein gesamter Altar- und Chorbereich mit Blattgold verziert sind, sodass ein einzigartiges goldenes Licht und ein Eindruck von Macht entsteht. In klein wurde der Dom als Kapelle für den Prinzen Federico II. im Palazzo Normanni (dem Normannenpalast in der Innenstadt von Palermo, der Fürsten- und Prinzensitz war) nachgebaut.

 

#4 Monte Pellegrino & Santuario di Santa Rosalia

Foto aus dem Auto

Auf dem Monte Pellegrino warten gleich zwei Highlights auf dich:

Auf der einen Seite gibt es ein beeindruckendes Heiligtum für die Schutzpatronin von Palermo, Santa Rosalia. Dies ist in den Fels hineingebaut worden, sodass der Hauptteil des Heiligtums, in dem auch der Schrein der Patronin steht, aus rauem, behauenem Stein besteht. Das Licht ist dementsprechend ausschließlich künstlich, sodass eine mystische Atmosphäre erzeugt wird.

 

Kirche Santa Rosalia

Santa Rosalia

Das zweite Highlight liegt etwas die Straße entlang. Wenn du mit dem Bus auf den Monte Pellegrino gefahren bist, wirst du dorthin bestimmt 20 Minuten zu Fuß laufen müssen. Mit dem Auto bist du in rund 5 Minuten dort. Ich rede von einer großen Fläche am Rande des Berges, von der du einen fantastischen Ausblick auf Palermo hast. Auch die andere Seite bietet einen wundervollen Blick. Allerdings habe ich noch nicht verstanden, worauf! Mondello ist es leider nicht.

Ausblick vom Monte Pellegrino auf Palermo

 

#5 Mondello

Mondello

Mondello ist ein kleines Örtchen, ein Fischerdorf einst, das heute einer der touristischsten Teile Palermos (im weitesten Sinne Palermo) geworden ist. Vor allem im Hochsommer kann man sich hier kaum bewegen. Denn ein jeder möchte an einem der schönsten Strände Italiens sonnen und abends den frischsten Fisch und die besten Meeresfrüchte der Insel probieren.

Am liebsten bin ich hier im Oktober, wenn die Tage noch richtig warm sind, aber die Touristen nur noch in Maßen und nicht mehr in Massen kommen. Dann spaziere ich die Uferpromenade entlang, esse ein Panino con Würstel (eine Art Sandwich mit Würstchen und Ketchup oder Senf – ganz nach Gusto) oder ein Eis im Brioche (ein süßes Brötchen) und kann mich nicht satt sehen an diesem Ausblick, der für mich der schönste der ganzen Welt ist: dem Monte Pellegrino.

Der Berg sieht von Mondello aus wie ein schlafender Bernhardiner (schau genau hin, dann siehst du es auch) und hat mich allein deswegen schon als kleines Kind fasziniert.

Und wann fliegst du nach Palermo?

Konnte ich dich von der Einzigartigkeit und Schönheit von Palermo überzeugen? Wenn du noch Fragen hast, rein damit in die Kommentare! Andernfalls wünsche ich dir: Guten Flug! 

Deine Barbara

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Kopenhagen – 7 Dinge, die die dänische Hauptstadt einzigartig machen

Kopenhagen – 7 Dinge, die die dänische Hauptstadt einzigartig machen

Kopenhagen – 7 Dinge, die die dänische Hauptstadt einzigartig machen

Kopenhagen hat mich umgehauen!

Wahrscheinlich lag es wie so oft an meiner Erwartungshaltung. Freunde hatten mir gesagt, Stockholm sei viel schöner und nicht zu vergleichen mit Kopenhagen. Also stellte ich mich auf ein Wochenende ein, an dem ich nicht viele Fotos machen würde.

Am Ende kommt eben doch immer alles anders als man denkt.

 

7 Gründe für Kopenhagen

Hier sind meine 7 Gründe, warum sich eine Reise in die dänische Hauptstadt für mich mehr als gelohnt hat.

Bootsfahrt

Die schönste Bootsfahrt bei Sonnenuntergang, die ich je gemacht habe!

Ok, ich gebe es zu: Ich bin ein absoluter Bootsfan! Deswegen war ich auch so begeistert vom Coboat, der Nomad Cruise und meinen vielen Bootsfahren in Stockholm.

Und ich hatte wohl außerordentliches Glück mit Uhrzeit und Wetter. Denn eigentlich habe ich nur eine normale Sightseeing Tour mit dem Boot gemacht. Ich hatte mich schon geärgert, dass ich so spät war, dass ich die letzte Tour machen musste. Mein Unmut hat sich aber bei diesen Bildern schnell in Entzückung verwandelt:

bruecke in kopenhagen im sonnenuntergang

Sonnenuntergang Canal Tour

sonnenuntergang ueber kopenhagen

Kannst du meine Freude da nachvollziehen?

Ich wäre wahrscheinlich auch ohne diesen atemberaubenden Sonnenuntergang glücklich gewesen: Einfach nur durch das Kreischen der Möwen und den Geruch nach Meer!

Christiania

In Kopenhagen gibt es einen Ortsteil, der nicht zur EU gehört: Christiania!

Ich weiß ja nicht, wie es dir geht, aber ich konnte es nicht glauben. Erst als ich es gelesen habe, begriff ich, dass da wohl wirklich was Wahres dran ist.

You are now entering the EU

Die Freistadt Christiania ist unheimlich pittoresk und du kommst dir vor, als wäre der gesamte Stadtteil in einen Eimer Farbe gefallen. Oder noch besser: Als wäre ein Instagram-Filter über alles gelegt worden, der dem Ort ein völlig neues Farbgefühl gibt.

Haus in Christiania

Haus in Christiania

Am Skaterpark Christiania

Es handelt sich hierbei um eine autonome Gemeinde, in der die Menschen seit 1971 alternativ leben. Bekannt ist Christiania vor allem für die sogenannte Pusher Street, in der „weiche Drogen“ verkauft und konsumiert werden.

Green Light District

Obwohl der Besitz von Drogen auch in Christiania verboten ist, werden Verkauf und Konsum toleriert. Wie auf dem Foto zu erkennen ist, ist Fotografieren innerhalb dieser Straße verboten. Die Christianiter nehmen diese Regel sehr Ernst. Ich hatte meine Kamera zunächst nur ausgeschaltet, aber weiter um den Hals hängen lassen und nach nicht einmal 10 Metern kam jemand auf mich zu, der sagte, ich solle sie zu meinem eigenen Schutz ganz wegpacken. Mit denen ist wohl nicht zu spaßen!

Eine einzigartige und interessante Erfahrung ist es allemal!

Die Erlöserkirche

Wo sonst kann man auf einer Wendeltreppe bis ganz oben auf die Turmspitze?

Als ich die Fotos gesehen habe, war es um mich geschehen: Ich MUSSTE einfach zu dieser Kirche! Schon während der Sightseeing Bootstour habe ich einen kurzen Blick auf sie geworfen: die golden im Sonnenlicht leuchtende Turmspitze der Erlöserkirche bzw. auf Dänisch Vor Frelsers Kirke.

Unser Retter Kirche

Klein sah sie aus…

Und da kann man wirklich hoch?

Kein Wunder, dass das mein erstes Ziel für den nächsten Morgen war. Da ich ziemlich genau auf der anderen Seite von Kopenhagen untergekommen war, nahm ich erst den Bus und dann die U-Bahn. Die Tickets kann man in der dänischen Hauptstadt übrigens kinderleicht über eine App kaufen: Keine Papierverschwendung, keine Zeitverschwendung, keine unverständlichen Automaten…

Da nur eine bestimmte Anzahl an Personen auf den Turm darf, musste ich am Eingang warten. Ich stand bestimmt 15 Minuten in der Schlange und musste dann umgerechnet knapp über 5 Euro Eintritt bezahlen. Ob sich das lohnt?

Sieh selbst:

Wendeltreppe Unser Retter Kirche

Wendeltreppe Unser Retter Kirche

Kopenhagen durch die Wendeltreppe Unser Retter Kirche

Und, was sagst du?

Die kleine Meerjungfrau

Denn welche andere Statue hat es in Europa auf weltweite Bekanntheit gebracht?

Bei der Webrecherche nach den Must Sees in Kopenhagen bin ich schnell darauf gestoßen, dass die meisten die kleine Meerjungfrau eher als Anti-Sehenswürdigkeit sehen und von einem Besuch abraten.

Dasselbe hatte ich bereits in Rio erlebt, wo mir gesagt wurde, ich solle die Christusstatue überspringen. Auch wenn ich mich damals nicht sehr wohl auf dieser winzigen Plattform mit den vielen Menschen gefühlt habe, hatte ich es nicht bereut, mir ein eigenes Bild gemacht zu haben. Also war mir in Kopenhagen klar: Ich muss zu dieser Nixe!

Schon bei der Bootstour fuhren wir an ihr vorbei. Leider war sie aus dem Boot nur von schräg hinten zu sehen.

Die kleine Meerjungfrau Canal Tour

Also machte ich mich nach dem Besuch der Erlöserkirche und von Christiana gleich auf den Weg zu der Bronzestatue. Mit nur 125 Zentimetern Höhe gilt die kleine Meerjungfrau, die aus dem gleichnamigen Märchen von Hans Christian Anderson bekannt ist, als eines der kleinsten Wahrzeichen der Welt. Leider wurde sie vermehrt Opfer von Vandalismus: Ihr wurden mehrmals Körperteile abgesägt – sogar der Kopf! – und 2003 wurde sie sogar mit Sprengstoff von ihrem Felsen heruntergeholt.

So sieht sie von den anderen Seiten aus:

Die kleine Meerjungfrau

Die kleine Meerjungfrau

 

Die Parks

Genieße die Atmosphäre in den vielen Parks von Kopenhagen!

Ok, als ich in Kopenhagen war, spielte das Wetter fast schon verrückt. Es waren nämlich über 30 Grad. Kein Wunder also, dass die Menschen sich unter die großen Bäume ins Gras legten, um im Schatten mal ausnahmsweise nicht zu schwitzen.

Kongens Have Park Kopenhagen

In Gesprächen mit Locals wurde jedoch klar: Allgemein sind die vielen Parks unheimlich beliebt. Hier spielt sich das Leben ab.

Mein absoluter Lieblingspark war der rund um die Festung Kastellet. Sternförmig als Insel angelegt, kommst du über Brücken in diesen wundervollen Park.

Kastellet Kopenhagen

Auf dem Weg zum Kastellet

Ist das nicht ein Park zum Träumen?

Schlendern

Kaum eine europäische Hauptstadt eignet sich so zum Schlendern!

Ab Tag 2 habe ich zwar die öffentlichen Verkehrsmittel genommen. Am ersten Abend war ich damit jedoch noch etwas zurückhaltend. Außerdem war es angenehm warm, ich hatte den ganzen Tag in einem Caffè gesessen und gearbeitet und wollte mich daher etwas bewegen.

Mein Fazit? Ich habe die Häuser und Straßen geliebt!

Haus in Kopenhagen

Kopenhagen City Center

Am Eingang zu Christiania

Und ich habe mich über die vielen, vielen Fahrradfahrer gefreut, die diese Art der Fortbewegung sichtlich genossen.

Fahrradfahrer in Kopenhagen

fahrraeder in kopenhagen

Entlang des Wassers macht es einfach Bock, die Beine baumeln zu lassen und die Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.

Kanal Kopenhagen

jugne leute an bruecke in kopenhagen

 

Assistens Kirkegård

Ein Friedhof als Treffpunkt für Jugendliche? In Kopenhagen ganz normal!

Wo es in anderen Ländern spuken soll, trifft man sich hier zum Sonnen, Musik hören, Picknicken.

Im ersten Moment kam mir das, ehrlich gesagt, ganz schön makaber vor. Als ich selbst dort war, fiel mir allerdings auf: der viele Platz, die Schatten spendenden Bäume, die Ruhe inmitten einer Großstadt… Dies alles macht den Assistens Kirkegård zum idealen Ort, an dem sich jung und alt trifft.

Friedhof Kopenhagen

Friedhof Kopenhagen Engel

Als kleines Highlight kannst du außerdem die Gräber von Hans Christian Anderson, Søren Kierkegaard und Nils Bohr besuchen. Zu meinem Erstaunen, waren die Gräber dieser dänischen Nationalpersönlichkeiten nicht schmuckvoller als all die anderen. Ich habe sie nicht mal alle drei gefunden!

Friedhof Kopenhagen HC Andersen

Am besten haben mir diese beiden Gräber gefallen:

 

Grab Friedhof Kopenhagen Zeitreisender

Das erste hat mir besonders gut gefallen, weil ich den Spruch sehr mag: „Not pursuing your dream is a violation against those who cannot even dare to dream“. Der Spruch hat mich sehr nachdenklich gestimmt!

Die weiße Tafel zeigt das Wort „Tidsreisender“ und auch ohne Dänisch zu sprechen, konnte ich verstehen, dass da „Zeitreisender“ steht. Als Reisende habe ich mich mit diesem Zeitreisenden irgendwie verbunden gefühlt und mich gefragt, was dieses Grab (das wahrscheinlich leer ist?) für eine Bedeutung hat.

Ich wurde also zweimal zum Nachdenken und Reflektieren angeregt. Das kam unerwartet, war aber alles andere als unerwünscht.

Die kleine, süße Kirche geht in dem riesigen Park nahezu unter…

Friedhof Kopenhagen Kirche

Mein Reise-Equipment

Da ich auch immer wieder gefragt werde, wie und mit was ich auf Reisen gehe, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

 

Rucksäcke und Koffer

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise den passenden wählen kann. Am liebsten reise ich mit meinem Equipment von Osprey. Auch auf der Reise nach Malta hatte ich den Osprey Sojourn 60* dabei, meinen größten Koffer, in den ich wirklich alles reinbekomme.

Mein Hauptrucksack ist seit knapp zwei Jahren der Nordace Siena. Der ist mit 19 Litern nicht so riesig, gefällt mir optisch sehr gut und hat allerlei Fächer, auch versteckte, sowie einen USB-Ladeport, was ich sehr praktisch finde.

Dazu nutze ich momentan mit Vorliebe den Elias von Johnny Urban aus recyceltem Altplastik. Der ist zwar klein, aber es geht erstaunlich viel rein und für Tagesausflüge ist das mehr als ausreichend. Außerdem finde ich, er sieht total super aus.

Barbara mit Johnny Urban Rucksack

 

Kleidung und Schuhe

Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Meine Sneaker sind beispielsweise diese hier: Walkingschuhe New Feel*. Die hatte ich auch bei meiner Fototour in Monreal an. Auch für Wanderungen mag ich meine Schuhe von Decathlon: Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*. Neben Wanderausrüstung findest du dort auch Ausrüstung sowie Kleidung und Schuhe für alle möglichen sportlichen Akitvitäten. Ich finde das wirklich praktisch und bin dort Stammkäuferin.

Sneaker Decathlon

 

Kamera

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

 

Mein Fazit zu Kopenhagen

Das waren meine 7 Dinge, die Kopenhagen so einzigartig und sehenswert machen. Ich hoffe sehr, dass ich irgendwann die Möglichkeit haben werde, diese faszinierende Stadt besser kennenzulernen!

Warst du schon einmal in Kopenhagen? Was hat dir am besten gefallen? Sag es mir in den Kommentaren!

Deine Barbara

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Coboat – Eine Woche Insel Hopping in Griechenland

Coboat – Eine Woche Insel Hopping in Griechenland

Coboat – Eine Woche Insel Hopping in Griechenland

Insel Hopping in Griechenland ist der Traum von vielen!

Ende Juni, Anfang Juli habe ich eine wunderschöne und emotionale Woche auf dem sogenannten Coboat verbracht, das ist es mittlerweile nicht mehr gibt. Heute hingegen geht es um unseren Katamarantrip an sich und die Inseln, die wir besucht haben!

 

Insel Hopping in Griechenland

Lemnos

Von Lemnos haben wir unsere Reise gestartet. Geplant war die Abreise am letzten Samstag im Juni. Doch da hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Denn von Anfang an mussten wir Segel-Amateure lernen: Alles hängt vom Wind ab!

CoBoat in Lemnos - Insel Hopping in Griechenland

Dieser war leider zu stark, als dass wir wie geplant hätten starten können. Also verbrachten wir den ersten Tag in der Umgebung das Hafens.

Hafen Lemnos

Kein Problem für mich! Warum? Weil direkt oberhalb des Hafens eine atemberaubende Ruine auf meinen Besuch wartete!

Burg Lemnos

Burg im Sonnenlicht Lemnos

Der Aufstieg dauerte etwa 15 Minuten. Obwohl der Wind mir um die Ohren sauste – mehr und mehr, je höher ich kam – hörte ich das zirpen der Grillen. Die Luft flimmerte von der griechischen Hitze.

Weg zur Burg Lemnos

Aber für den Ausblick lohnt sich das 15-minütige Schwitzen allemal:

Blick auf die Bucht Lemnos

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Der Streifen im letzten Bild ist übrigens eine Haarsträhne von mir. Denn der Wind war so stark, dass ich es nicht geschafft habe, ein Bild ohne Haare zu machen, aber ich denke, dadurch bekommst du nur einen noch besseren Eindruck, wie es sich angefühlt hat, dort oben im Wind zu stehen.

Zur besonderen Atmosphäre tragen außerdem die Rehe bei.

Wie bitte? Rehe?

Ja, genau! Du hast richtig gelesen! Sie waren leider immer viel zu schnell wieder elegant davon gerannt, sodass es mir nicht gelungen ist, sie zu fotografieren. Aber in dieser Burgruine sowie auf den Felder um sie herum leben ziemlich viele von ihnen.

Den Abend verbrachten wir in den zauberhaften Straßen der Umgebung.

Weiß-blaues Haus auf Lemnos

img_5483

Altes Haus auf Lemnos

Lesbos

Am Morgen konnten wir ein paar Stunden das WLAN eines nahegelegenen Cafés nutzen und arbeiten. Auf See hatte wir nämlich nur begrenztes Datenvolumen. Pünktlich zur Mittagszeit setzten wir das erste Mal die Segel und legten von Lemnos ab.

Das Ziel war Lesbos, eine sechsstündige Fahrt.

Der Wind sauste uns beim Mittagessen um die Ohren und wir waren alle gut gelaunt. Bei unserem Wunsch an Poseidon nach gutem Wetter, fügten wir hinzu, dass wir viele Delfine sehen wollten.

CoBoat Shirt

Nach wenigen Stunden wurde die See rauer, der Katamaran fing an, sich schwer durch die Wellen zu kämpfen. Wolken zogen auf. Es fing an zu regnen

Na das geht ja gut los!

Wir gingen langsam alle in unsere Kabinen und zogen uns mit unseren flauen Mägen in die Einsamkeit zurück.

Zum Glück verging die Zeit mit meinem Hörbuch und ein wenig Dösen doch recht schnell, sodass ich erleichtert und erfreut war, als wir gegen 21 Uhr in den Hafen von Lesbos einliefen.

Im Hafen Lesbos

Berge um Hafen Lesbos

Am nächsten Morgen ging es in den Coliving Space Digital Nomads Lesvos, wo wir den ganzen Tag mit Arbeiten verbrachten.

Ausblick Digital Nomads Lesvos Barbara Pool Digital Nomads Lesvos schräg

Ok, ein bisschen haben wir auch im Pool geplantscht…

Psara

Psara ist eine recht einsame Insel mit nur 350 Einwohnern. Im Sommer verbringen hier zwar Touristen einen ruhigen Urlaub, aber die meiste Zeit des Jahres findest du hier nur diese 350 Einheimischen.

Anca macht ein Foto

Die Straßen und Häuser sind dementsprechend urtümlich und einfach zuckersüß.

Alter Hauseingang

Kirchturm Psara

Tür und Fenster mit Brettern verschlossen

Wandmalerei auf Psara

Wir verbrachten nur wenige Stunden am Abend und die Nacht im Hafen dieser Insel.

Enten im Hafen von Psara CoBoat vor Psara

Mykonos

Mykonos gilt als die Party- und Luxusinsel des Landes und sollte bei deinem Insel Hopping in Griechenland auf keinen Fall fehlen.

Den Party-Part habe ich ehrlich gesagt gar nicht bemerkt… Das kann aber auch an mir liegen.

Die Luxuspreise sind mir hingegen aufgefallen. Mit einem schmalen Portemonnaie brauchst du gar nicht hier her kommen. Wir waren zum Beispiel in einer Bar mit diesem fantastischen Ausblick:

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sonnenuntergang-mykonos-2

Den hat man aber auch bezahlt. Denn kein Getränk kostete unter 6 Euro. Nicht mal die alkoholfreien.

Also habe ich mal wieder den größten Teil meiner Zeit an meinem MacBook verbracht und habe am letzten Morgen (wir haben nämlich zwei Nächte auf Mykonos verbracht) einen kleinen Roadtrip mit einem Roller gemacht. Christian hatte nämlich einen Roller gemietet und gemeinsam sind wir losgedüst, um einen kleinen Teil der Insel zu erkunden.

Blick über Mykonos

Weiß-blaues Haus Mykonos

Strand in Mykonos 2

Paros

Als letztes Ziel stand Paros auf der Liste. Von der kleinen Insel habe ich eigentlich nur den Hafen für die Segelschiffe gesehen und den für die Fähre nach Athen. Die Sonne ging gerade unter, als wir in den Hafen einliefen.

Hafen Paros im Sonnenuntergang

Das letzte Abendessen verbrachten wir am Strand, wo wir andere digitale Nomaden trafen, die ebenfalls mit einem Katamaran unterwegs waren.

Schön war auch der letzte Morgen…

Sonnenaufgang Paros

Sonnenaufgang am Hafen von Paros

Paros Hafen im Sonnenaufgang

Da konnte ich einfach nicht anders als das tolle Licht für ein paar mehr Fotos zu nutzen.

Paros Hafenpromenade im Sonnenaufgang

Im Hafen von Paros

Im Hafen von Paros 2

So endete eine Woche, die ich wohl so schnell nicht vergessen werde. Ich habe mir mit dem Insel Hopping in Griechenland nicht nur einen langjährigen Traum erfüllt, sondern hat dabei auch noch Gleichgesinnte um mich, mit denen ich eine Woche land Freud und Leid geteilt habe.

Deine Barbara

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Lieblingsarbeitsplätze Palermo und Umgebung: Meine Top 3

Lieblingsarbeitsplätze Palermo und Umgebung: Meine Top 3

Lieblingsarbeitsplätze Palermo und Umgebung: Meine Top 3

Die Hauptstadt von Sizilien Palermo ist ein hervorragender Ort für alle, die in Europa online arbeiten wollen. Die Insel bietet viele Ausflugsziele und ist einfach wunderschön. Wo ich am liebsten zum Arbeiten hingehe, wenn ich in Palermo bin, erzähle ich in diesem Beitrag.

Meine Lieblingsarbeitsplätze in Palermo

Meine 3 Lieblingsarbeitsplätze Palermo… Das war gar nicht so schwer zusammenzufassen. In den Wochen, die ich letztes und dieses Jahr in Palermo und Umgebung verbracht habe, habe ich fast immer an diesen drei Orten gearbeitet. An erster Stelle steht ein Coworking Space, weil das WLAN schlicht das beste ist, die Lage optimal ist und die Leute dort einfach cool sind! An zweiter Stelle steht ein Roof Top mit dem besten Ausblick auf Palermo, den du dir vorstellen kannst. Auf Platz 3 hat es die Beach Bar Ombelico del Mondo geschafft, die zwar manchmal ein bisschen Probleme macht, aber mich trotzdem mit dem Ausblick beeindruckt.

 

#1 PMO Coworking

PMO Coworking ist, wie der Name schon vermuten lässt, ein Coworking Space. Er liegt direkt um die Ecke von einem der beiden Theaterhäuser, dem Politeama. Die Lage ist damit optimal. Von der Bushaltestelle läufst du keine drei Minuten zum Space, der mitten in einer Fußgängerzone mit vielen Restaurants und Cafés liegt.

Der Space hat für Palermo recht gutes und stabiles WLAN, eine gemütliche Area für alle und einen Meeting-Raum, falls du mal ein bisschen mehr Ruhe für einen Skype Call oder ähnliches brauchst.

PMO Coworking Sitzecke

PMO Coworking Meeting Room

 

#2 Hotel Ambasciatori

Das Hotel Ambasciatori* ist ein 4-Sterne-Hotel in der Via Roma, keine 10 Minuten zu Fuß vom Hauptbahnhof von Palermo. Der Bus 101, der alle fünf Minuten fährt, hält direkt vor der Tür. Praktisch, oder?

Im siebten Stock findest du die Dachterrasse des Ambasciatori namens SEVEN. Dort gibt es ein Restaurant und eine Bar. Das Internet ist mäßig, aber dafür entschädigt der Ausblick dafür. Für mich einer der inspirierendsten Orte überhaupt. Hier habe ich auch meinen Palermo Guide for Digital Nomads geschrieben.

Roof Top Ambasciatori

Ausblick vom Ambasciatori

#3 Beach Bar Ombelico del Mondo

Ich gebe zu, die Beach Bar Ombelico del Mondo hat zwei große Nachteile:

  1. Du kannst dich nicht auf stabiles WLAN verlassen! Ich habe schon Tage erlebt, an denen das WLAN so schnell war wie in Deutschland. An anderen musste ich nach einer Stunde meine Arbeit abbrechen und mir einen anderen Ort suchen.
  2. Du brauchst aus der Innenstadt Palermo fast eine Stunde dorthin. Mit dem Bus 806 fährst du zum Beispiel ab dem Politeama für über 40 Minuten die Libertà entlang, über die Favorita bis nach Mondello.

Dennoch war das einer meiner Lieblingsarbeitsplätze, weil es für mich kaum etwas schöneres gibt, als am Strand arbeiten zu können. Und das geht hier ganz wunderbar!

 

Mein Fazit zu meinen Lieblingsarbeitsplätze Palermo

Ich persönlich liebe diese drei Arbeitsplätze in Palermo.

Welcher wäre dein Lieblingsarbeitsplatz? Bist du mehr der Coworking, Roof Top oder Beach Bar-Typ? Berichte mir in den Kommentaren!

Deine Barbara

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Athen – Auf Zeitreise in Europas ältester Hauptstadt

Athen – Auf Zeitreise in Europas ältester Hauptstadt

Athen – Auf Zeitreise in Europas ältester Hauptstadt

Athen hat mich auch bei meinem zweiten Besuch in den Bann gezogen!

Ich gehöre ja zu den fürchterlichen Strebern, die in der Schule nicht nur Latein, sondern auch Alt-Griechisch hatten. Der Grund war nicht mal unbedingt, dass ich das so toll gefunden hätte. Nein, ich wollte einfach kein Französisch lernen, als ich in der neunten Klasse vor der Wahl stand und habe instinktiv Alt-Griechisch gewählt.

Eine Schulreise durch Griechenland

Es müsste 2004 gewesen sein, dass ich über die Osterferien auf eine zweiwöchige Exkursion mit meinen Schulkameraden, die ebenso Alt-Griechisch gewählt hatten, nach Griechenland fuhr. Mit dem Bus ging es durch Österreich und Italien nach Ancona und von dort mit dem Schiff über Nacht nach Patras. Das war wahnsinnig aufregend!

Diese Rundreise enthielt natürlich auch einen Stop in Athen! Die Hauptstadt der alten und neuen Griechen durfte nicht fehlen.

Als ich nun mit 29 Jahren zum zweiten Mal auf der Akropolis stand, sah ich mein 17-jähriges Ich – strohblond und rebellisch. Ich kann mich noch gut erinnern, wie wir damals in der Hitze standen und dem Guide zugehört haben. Es war, als hätte ich mich vor dem Korentempel stehen sehen können – mit schmerzenden Füßen, das Gewicht alle fünf Sekunden von einem Bein aufs andere verlagernd, unruhig, aber auch wissbegierig.

 

Korentempel
Es war ein komisches Gefühl, nun 12 Jahre später wieder vor dem Parthenon zu stehen und die vergangene Zeit Revue passieren zu lassen. Meine letzten Jahre bis zum Abi, meine 7-jährige Studienzeit und mein Leben als digitale Nomadin, die Reisen und meine Arbeit.

Somit war das Wochenende in Athen nach meinem Aufenthalt auf dem Coboat eine Zeitreise im doppelten Sinne!

Denn gleichzeitig versuchte ich mich an die vielen Einzelheiten zu erinnern, die ich in der Schulzeit und danach im Studium – ich habe ja auch Klassische Archäologie im Nebenfach studiert – gelernt hatte.

Parthenon
Barbara vor dem Parthenon
So stand ich nun auf der Akropolis in Begleitung meiner lieben digitalen Nomadenfreunde Anca und Adrian, die gerne mehr über die Akropolis und Athen wissen wollten, durch die Beschilderungen aber kaum schlauer wurden. Also begann ich aus meinen Erinnerungen zu erzählen:

Athen und die Akropolis

Auch wenn die ersten Besiedlungen auf die Jungsteinzeit (etwa 7500 v. Chr.) zurückreichen, erlebte Athen seine Blütezeit in der Klassischen Antike im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. Das ist die Zeit von Sokrates und Platon, die Zeit der großen Philosophen, Künstler und Denker.

„Akropolis“ bedeutet eigentlich nichts anderes als „Hochstadt“ und war in der Antike ein völlig normaler Bestandteil einer jeden Stadt. Die Akropolis von Athen wurde aber schnell zum Sinnbild aller, sodass sich schnell durchgesetzt hat, dass ohne Nennung der Stadt immer die Akropolis in Griechenlands Hauptstadt gemeint ist. Sie ist nicht nur UNESCO-Weltkulturerbe, sondern auch vom griechischen Staat mit dem Kultursiegel belegt worden.

Im Mittelpunkt der Akropolis steht als wichtigster Tempel der Parthenon, das Heiligtum der Stadtbeschützerin und -göttin Pallas Athene Parthenos, der nach der Zerstörung durch die Perser 480 v. Chr. neugebaut werden musste und seit dem eine 12-Meter-Statue der Schutzpatronin der Stadt enthält. Diese Statue ist mit der Chryselephantintechnik (ich fand dieses Wort mega cool, als ich noch in der Schule war) erstellt worden, was so viel bedeutet, dass sie aus Gold und Elfenbein gefertigt wurde.

Die Athene-Statue wurde leider zerstört, als sie im 6. Jahrhundert von einer Kugel getroffen wurde, nachdem die Osmanen den Parthenon erst in eine Mosche umgestaltet und dann in ein Munitionslager umfunktioniert haben.

 

Unser lieber Freund Pausanias

Ich erinnere mich noch gut, wie mein Alt-Griechischlehrer Herr Krauskopf, liebevoll Crispus genannt (Krauskopf auf Latein – das Ironische war, dass er statt krauser Haare eine Glatze hat und hatte), stets wiederholte:

„Wenn etwas verloren gegangen ist oder zerstört wurde, haben wir unseren guten, alten Freund Pausanias, der uns in seinen Reisebüchern Kunstwerke und Orte in allen Einzelheiten beschreibt und sie damit zu neuem Leben erweckt.“

Dadurch wissen wir auch, wie die Statue der Pallas Athene im Innern des Parthenon ausgesehen hat:

„Die Statue selbst besteht aus Elfenbein und Gold. Mittig auf ihrem Helm sieht man eine Sphinx…und an den Helmseiten befinden sich Greifenreliefs… Die Statue der Athena steht aufrecht, ist mit einem Chiton bekleidet, der bis zu den Füßen hinabreicht, auf der Brust befindet sich der aus Elfenbein gearbeitete Kopf der Medusa. Athena hält in der einen Hand eine vier Ellen hohe Nike, in der anderen eine Lanze. Zu ihren Füßen liegt ein Schild und nahe der Lanze ist eine Schlange, wohl Erichthonios. Auf der Statuenbasis sieht man die Geburt der Pandora als Relief.“

Pausanias

Wenn ich an solch einem geschichtsträchtigem Ort bin, kann ich nicht anders, als etwas anzufassen, die Augen zu schließen und mir vorzustellen, was diese Marmorsäule, diese Wand oder dieses Gebäude bereits erlebt und „gesehen“ hat. Ich stelle mir vor, wie sie mir Geschichten aus alten Zeiten zuflüstern.

Das habe ich auch in Palenque gemacht. Zwischen den vielen Bäumen und den halb bedeckten Maya-Ruinen hatte ich einen ganz starken Drang danach. Kennst du dieses Gefühl?

Das Dionysostheater

Mir kam es so vor, als wäre der Eingang heute auf der anderen Seite. Denn das Dyonisos-Theater haben wir vor 12 Jahren – zumindest in meiner Erinnerung, denn verifizieren kann ich das heute nicht mehr – als letztes gesehen. Diesmal kam ich mit Anca und Adrian als erstes daran vorbei.
Dionysos-Theater
Bild Dionysos-Theater von oben
Auch hier versuchte ich mich an altes Wissen zu erinnern: Das Dionysostheater, vor dem wir standen, war die Geburtsstätte des Theater überhaupt. Hier wurden die Stücke der großen Tragödien-Dichter Sophokles, Aischylos und Euripides uraufgeführt. Ich erzählte, was ich vom Dionysos-Kult und der Katharsis-Funktion (als eine reinigende Wirkung) des Theaters im Allgemeinen in Erinnerung hatte und übersetzte die ihnen nicht bekannten Begriffe wie Stoa in verständliches Englisch.

Ich fand es schon ein Unding, dass auf den Schildern solche Dinge nicht erklärt wurden und von einem normalen Besucher anscheinend erwartet wurde, dass er weiß, dass eine Stoa ursprünglich nichts anderes als eine Säulenhalle ist. Ich erklärte den beiden außerdem, dass die philosophische Strömung der Stoiker auf den Begriff Stoa zurückzuführen ist, da die Stoiker in der Stoa ihre philosophischen Gedanken besprachen und die Philosophie entwickelten. So wurde aus der Stoa im Folgenden aus einer Säulenhalle ein philosophisches Lehrgebäude.

Der Rest der Akropolis

Den Rest der Akropolis mit ihren Tempeln, Säulen und Stelen ließ ich einfach auf mich wirken und ließ meinen Gedanken freien Lauf. Deswegen möchte ich auch dir das nun ermöglichen und dir einfach ein paar Bilder zeigen:
Triglyphen-Metopen-Fries des Parthenon
Zweites Theater am Hang der Akropolis
Teil des zweiten Theaters am Hang der Akropolis
Stelen auf der Akropolis
Der Eingang zur Akropolis von innen
Am Ende, kurz bevor es Zeit wurde, wieder in die Stadt und damit ins Hier und Jetzt zurückzukehren, bestaunte ich noch den wundervollen Ausblick, den du rundherum auf die moderne Stadt hast.
Ausblick auf das moderne Athen
Damit endete meine doppelte Zeitreise in Europas ältester Hauptstadt und ich kehrte wieder ins Jahr 2016 zurück. Interessanterweise war es auch den Besuch eines Theaterstücks eine Katharsis – eine Reise in Gedanken, die mich gereinigt hat und an der ich in kürzester Zeit ein wenig gewachsen bin!

Hast du schon einmal so eine Zeitreise gemacht? Ich freue mich auf deine Antwort in den Kommentaren!

Deine Barbara

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