Die PROUD NOMAD Kollektion – Nicht nur Kleidung, sondern ein Statement

Die PROUD NOMAD Kollektion – Nicht nur Kleidung, sondern ein Statement

Die PROUD NOMAD Kollektion – Nicht nur Kleidung, sondern ein Statement

Seit Juni 2016 gibt es die PROUD NOMAD Kollektion. Mein Hintergedanke war, nicht nur schöne Sachen für Traveler zu gestalten, sondern auch ein Statement abzugeben. Denn ich habe meinen Lebensstil des digitalen Nomadentums, Minimalismus und Langzeitreisens bewusst gewählt.

Nach und nach habe ich mir selbst ein paar Teile aus der Kollektion gekauft. Erstens möchte ich sie wirklich selbst tragen und zweitens wollte ich sie testen.

Mein Ergebnis? Ich liebe jedes einzelne Teil und trage fast nur noch PROUD NOMAD Oberteile! Die Stoffe sind toll, auch noch nach mehrmaligem Waschen, und fühlen sich echt gut auf der Haut an!

PROUD NOMAD @shellygraphy.com

 

barbara-proud-nomad

Der Pullover hält toll warm und ist einfach nur gemütlich! Perfekt fürs Flugzeug, lange Busfahrten und Reisetage ganz allgemein. Hier in Sevilla hätte ich ohne ihn echt gefroren, obwohl man auf den Bildern nicht sieht, dass es nur 15 Grad waren:

PROUND NOMAD Pullover

Eine Kappe habe ich schon länger nicht mehr gehabt, deswegen war bei einer der Bestellungen die PROUD NOMAD Kappe ein absolutes Muss. Bei meinem Besuch der Ausgrabungsstätte Baelo Claudia habe ich sie zum Beispiel getragen:

proud-nomad-kappe

Ok, sie ist mir ein bisschen groß! Habe wohl einen kleinen Kopf… Aber wenn ich die Haare ein bisschen drunter mache, passt sie wunderbar und ich finde, sie sieht klasse aus!

Oder? Was meinst du?

Auch meinen Turnbeutel habe ich in Tarifa fast immer dabei gehabt:

Barbara mit World Traveler Turnbeutel

Der gehört allerdings zur WORLDTRAVELER Kollektion. Ich wollte ein bisschen Abwechslung reinbringen. Außerdem passte das Coverbild von Reisen fürs schmale Portemonnaie so gut dazu!

Viele der Teile aus der Kollektion sind sogar Bio! Du brauchst also kein schlechtes Gewissen gegenüber der Umwelt zu haben…

Welches Teil gefällt dir am besten? Findest du PROUD NOMAD oder WORLDTRAVELER besser?

Deine Barbara

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Meine Highlights in Ronda und ein ganz besonderes Erlebnis

Meine Highlights in Ronda und ein ganz besonderes Erlebnis

Meine Highlights in Ronda und ein ganz besonderes Erlebnis

Ronda war mein letzter Stopp dieses Trips durch den tiefsten Süden Spaniens und Europas. Ein Monat in Tarifa lag hinter mir. Nach einem Wochenende in Cádiz und Sevilla lag Ronda auf dem Weg nach Málaga, von wo mein Rückflug nach Deutschland ging. Schon als ich letztes Jahr in Andalusien Strände getestet habe, wurde ich auf Ronda aufmerksam. Zeitlich hat es damals leider nicht geklappt, sodass der kleine Ort dieses Mal ganz oben auf meiner Wish List stand. Nach zwei Stunden Fahrt und einem Zwischenstopp auf der Finca Vegana, wo meine Blogger-Kollegen und –Freunde von Minimalisch schon seit einer Weile leben und arbeiten, kam ich am frühen Nachmittag in Ronda an. Ich hatte ein klares Ziel: Puente Nuevo! Die Brücke aus dem 17. Jahrhundert ist eine von drei Brücken, die über die Schlucht El Tajo führt. Sie ist etwa 120 Meter hoch und verbindet die Altstadt mit dem neueren Stadtteil Mercadillo.

Ruine Villa Apolo

Auf der Suche nach einem Aussichtspunkt gelangte ich plötzlich etwas außerhalb der Stadt an einen ziemlich verlassen wirkenden Ort und wollte bereits umdrehen. Dann sah ich in etwa 100 Metern Entfernung eine Ruine.

Als würde sie mich magisch anziehen, verließ ich mein Auto und näherte mich dem heruntergekommenen Gebäude. Der Putz abgebröckelt, ganze Wände eingerissen, Böden eingestürzt – hier hatte sich außerdem der ein oder andere „Grafitti-Künstler“ versucht zu verewigen.

Ruine Ronda

Die Sonne schien zwar, aber es war mit 10 Grad bitter kalt, nachdem ich einen Monat den andalusischen Spätsommer in Tarifa genießen durfte. Trotzdem ließ ich es mir nicht nehmen, hineinzugehen, und auch innen ein paar Fotos zu schießen.

Ruine Ronda innen

Ruine oberer Teil

Als ich mich umdrehte, konnte ich einen Jauchzer der Entzückung nicht unterdrücken: Da war die berühmte Brücke. Leider war sie ziemlich weit weg.

Ruine Blick auf Ronda

Zuhause angekommen, machte ich mich auf die Suche nach dem namenlosen Ort. Und siehe da! Ich wurde fündig:

Die Ruine ist Villa Apolo und es ranken sich viele Legenden um sie. Eine davon ist folgende:

Hier hat einst eine ganz normale Familie gelebt. Die Idylle hatte eine Ende, als die 8-jährige Tochter der Familie ermordet in einer Blutlache gefunden wurde. Seitdem soll dieser Ort von Geistern heimgesucht werden und das kleine Mädchen sei mehrmals weinend gesichtet worden sein.

Gut… Ich glaube nicht wirklich an paranormale Aktivitäten. Trotzdem bin ich froh, dass ich diese Geschichte nicht kannte, als ich dort war.

Puente Nuevo

So fuhr ich zurück in die Stadt, um mich auf die Suche nach dem besten Blick auf die Brücke zu machen.

Brücke von oben

Diesen hast du von einem kleinem natürlichen Aussichtspunkt, der zu Fuß zu erreichen ist. Du siehst ihn, wenn du von der Brücke in Richtung Tal blickst.

Von dort kannst du auch ganz gut einschätzen, wo der Zugang zu dem kleinen Weg, der dorthin führt, liegen muss. Ausgeschildert ist er leider nicht.

Er ist etwa drei Minuten Fußweg von der Brücke entfernt. Und zwar links von ihr, wenn du auf ihr stehst und ins Tal schaust.

Arkaden Ronda

Ronda a los Viajeros Romanticos

Hast du den Zugang erreicht, geht es eine Art Treppe mit sehr langen, flachen Stufen hinab. Der letzte Teil der Strecke ist aus Erde.

Unten angekommen, hast du einen fantastischen Blick.

Barbara vor der Brücke Ronda

Deswegen habe ich diesen Moment auch genutzt, um mal wieder ein Live-Vlog bei Periscope zu machen. Schau mal hier:

Barbaralicious live in Ronda

Dreist in Ronda

Zum Abschluss möchte ich dir noch erzählen, was mir auf dem Weg zum Aussichtspunkt passiert ist. Als ich so durch die schönen Straßen lief und meine Fotos machte, kam ich an einer offen stehenden Eingangstür vorbei. Es standen zwar Leute daneben, aber es wirkte auf mich wie ein Hoteleingang. Dahinter lag eine Terrasse mit einem Ausblick, der mir den Atem raubte.

Blick ins Haus vom Poeten in Ronda

„Was kann schon passieren?“, fragte ich mich und huschte hinein.

Ich war nicht mal an dem Geländer angekommen, als eine Stimme hinter mir sagte: „Sorry, young lady, but this is my home!“

Leicht verlegen, aber auch mit der Hoffnung noch die Erlaubnis für ein paar Fotos zu bekommen, entschuldigte ich mich in meinem höflichsten Spanisch und sagte, dass ich bei diesem wundervollen Anblick, den seine Terrasse biete, einfach nicht widerstehen hatte können.

„Oh, du sprichst Spanisch?!“, sagte der Mann amüsiert und irgendwie beeindruckt, bevor er hinzufügte: „Dann komm rein, sei mein Gast und trink einen Wein mit mir!“

Also… Das ist so eine typische Reise-Story, die unbedingt in den Nachfolger von Meine Weltreise muss, sobald ich dazukomme, das Buch zu schreiben.

Er bat mich hinein und erzählte mir, dass er die Weine selbst produziere: ökologisch und biologisch.

Obwohl ich keinen Alkohol trinke, konnte ich mich dieser Weinprobe nicht entziehen. Und siehe da: Der Wein, der 15 Euro pro Flasche kostet, sagt sogar meinem Gaumen zu.

Er fing an zu erzählen, dass er Poet sei und versuche, die Poesie in seinem Wein zum Leben zu erwecken. Dann las er mir in den imposanten Hallen seines Hauses ein paar seiner Gedichte vor – über die Liebe, über das Sein und Freiheit.

Am Ende fragte er mich, wo ich denn lebe. Als ich sagte, „nirgendwo und überall – ich bin Nomadin“, war er einfach entzückte und gab zurück: „Deswegen verstehst du mich! Deswegen erreichen dich meine Gedichte: Du lebst die Freiheit, die ich in meinen Werken sprechen lassen möchte.“

Wir verabschiedeten uns herzlich und als die Tür ins Schloss gefallen war, bemerkte ich, dass ich ihn nicht einmal nach seinem Namen gefragt und auch kein einziges Foto gemacht hatte.

Mein Fazit 

So wird mir Ronda nicht nur als wunderschön in Erinnerung bleiben, ich werde auch immer an meinen namenlosen Freund denken, der mir mehr als nur ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat.

Hast du auch ein besonderes Ronda -Erlebnis gemacht? Berichte mir davon in den Kommentaren!

Deine Barbara Ronda Ronda Ronda Ronda

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Tarifa – In der europäischen Hochburg für digitale Nomaden

Tarifa – In der europäischen Hochburg für digitale Nomaden

Tarifa – In der europäischen Hochburg für digitale Nomaden

Tarifa – dieser Name taucht immer wieder auf, wenn es um die spannendsten Orte für digitale Nomaden in Europa geht. Als Treffpunkt für ortsunabhängige Abenteurer, als Hotspot für Kitesurfer und als südlichster Punkt des europäischen Festlands hat Tarifa einen ganz besonderen Reiz. Für mich klang das nach dem perfekten Ort, um Sonne, Meer und Arbeiten miteinander zu verbinden.

Und tatsächlich: Neben den besonderen Vibes vor Ort ist Tarifa auch ein idealer Ausgangspunkt für spannende Ausflüge – zum Beispiel ins britische Gibraltar, ins malerische Bergdorf Ronda oder zur antiken Ruinenstadt Baelo Claudia direkt am Meer. Ich habe mir in den letzten Wochen selbst ein Bild gemacht und verrate dir in diesem Beitrag, was du in Tarifa erwarten kannst – und was vielleicht nicht ganz so ideal ist, wie man es sich erhofft.

Ein kurzer Blick auf Tarifa

Tarifa liegt an der südlichsten Spitze des europäischen Festlands – dort, wo Mittelmeer und Atlantik aufeinandertreffen und wo man an klaren Tagen bis nach Afrika blicken kann. Gerade einmal 14 Kilometer trennen die kleine Stadt in Andalusien von der marokkanischen Küste. Diese besondere Lage hat Tarifa schon immer zu einem strategisch wichtigen Ort gemacht – und zu einem Schmelztiegel verschiedenster Kulturen.

Benannt wurde Tarifa übrigens nach dem maurischen Feldherrn Tarif ibn Malik, der im Jahr 710 mit seinen Truppen hier landete – ein Jahr vor der eigentlichen islamischen Eroberung Spaniens. Noch heute erinnert die Altstadt mit ihren weißen Häusern, engen Gassen und der alten Stadtmauer an die maurische Vergangenheit.

Doch Tarifa ist mehr als nur Geschichte: Die Stadt hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem Paradies für Wassersportfans, Freigeister und digitale Nomaden entwickelt. Wind, Wellen und ein gewisser Hauch von Wildheit prägen den Alltag – genau das macht den besonderen Reiz dieses Ortes aus. Ich habe daher auch ein Ebook geschrieben: The Tarifa Guide for Digital Nomads.

The Tarifa Guide for Digital Nomads

Tarifa Guide for Digital Nomads

Live Like a Local

Du suchst nach einem coolen Spot für digitale Nomaden in Südeuropa? Dann solltest du dir unbedingt Tarifa in Spanien anschauen!

 

Tarifa für digitale Nomaden

Bekannt als die Nomaden-Hochburg Europas, hat mich die südlichste Stadt auf dem europäischen Festland nicht enttäuscht: Viele digitale Nomaden, die ich von der Nomad Cruise oder anderen Nomaden-Veranstaltungen kenne, tummeln sich um diese Jahreszeit – also zwischen September und November – hier herum.

Ein bisschen enttäuscht hat mich die Internetverbindung, die dafür, dass so viele Menschen zum Web-Arbeiten hierher kommen, eher schlecht und instabil ist. Bei mir „Zuhause“ muss ich regelmäßig den Router neustarten. Angeblich gibt es hier aber schnelles Internet. Warum das nirgendwo verfügbar ist, wurde mit der Aussage beantwortet: „Weil es von den Locals hier niemanden interessiert“.

Auch das sonst recht coole Coworking-Hostel La Cocotera scheint da zu Wünschen übrig zu lassen. Allerdings haben die Betreiber vorgesorgt und ein portables Modem für wichtige Fälle in der Schublade. Solltest du also dort arbeiten und das WLAN nicht richtig funktionieren, kannst du dir das Modem abholen. Kostenpunkt für einen Tag Arbeit dort, wenn du nicht auch dort untergekommen bist: 15 Euro. Dafür gibt es die Dachterrasse mit super Ausblick kostenfrei mit dazu!

Die Nomaden-Saison

Die Saison für Nomaden stimmt nicht mit der Feriensaison überein. Wir suchen ja keine touristisch überlaufenen Orte, sondern wollen in Ruhe arbeiten und unser Nomaden-Leben genießen. Dementsprechend beginnt „unsere Saison“ erst im September und geht bis Anfang November.

Events

Es gibt jede Menge Events und Meet Ups, die Stadt ist förmlich bevölkert von Nomaden und es gibt immer was zu tun. In der Saison gibt es da zum Beispiel das Dienstags-Meet Up. Während ich da war, fand es immer in der Beach Bar Waikiki statt. Diese liegt am Rande der Innenstadt direkt am Strand und bietet daher ein phänomenalen Blick auf den Sonnenuntergang.

Tarifa für Wassersportfans

Der Wind weht dir die Haare ins Gesicht und der Himmel ist voll mit bunten Kites. Blaue, rote, gelbe, grüne… Keine Farbe darf am Himmel fehlen!

Kites in Tarifa

In Tarifa endet das Mittelmeer und der Atlantik beginnt. Du kannst dich direkt an die Stelle stellen, an der sich Meer und Ozean die Hand geben. Diese Lage führt zu optimalen Bedingungen für Wind-Wassersportarten, Wind- und Kitesurfer sind hier also genau richtig. Tarifa ist der wohl beste Spot dafür in ganz Europa. Es gibt unzählige Schulen, in denen man Unterricht nehmen oder Equipment leihen bzw. kaufen kann.

Valdevaqueros

Johannes Völkner schreibt in seinem WebWorkTravel Guide für OnlineWorkers:

„Tarifa is widely accepted to be Europe´s best kite surfing spot offering an unbeatable mix of good winds and perfect beaches, all backed up by a full complement of training schools and cutting edge kit. Head south from Tarifa for a number of alternative beach spots, each offering equally favourable conditions.“

Kiten gilt mittlerweile als Trendsportart digitaler Nomaden. Ich habe es selbst noch nicht ausprobiert, aber es gibt wohl mehrere Gründe:

  • Du musst dich besonders konzentrieren, sodass du dabei wunderbar von deiner Arbeit abschalten kannst
  • Getreu nach dem Sprichwort „Mens sana in corpore sano“ (gesunder Geist in gesundem Körper) passt das Kiten als Training für den ganzen Körper perfekt zum Liftstyle des digitalen Nomadentums
  • Durch den ortsunabhängigen Lebensstil kannst du an den besten Kitespots der Welt arbeiten und so Hobby und Job mit einander verbinden.

Für viele digitale Nomaden und darunter auch Miri vom Kite-Blog Wake Up Stoked zum Beispiel ist es die absolute Erfüllung, mit dem unabhängigen Lifestyle von den Kitespots dieser Welt arbeiten zu können.

 

Wassersport-Saison

Grundsätzlich ist die Saison hier ganzjährig. Die beiden Winde, Levante und Poniente, wehen das ganze Jahr mehr oder weniger stark. Die besten Konditionen herrschen allerdings zwischen Mai und Oktober. Ab Oktober kann es dann auch regnerisch werden, was das Kiten nicht unmöglich macht, aber erschwert. Auch sinkende Temperaturen können abschrecken.

Events

Nicht umsonst ist Tarifa Veranstaltungsort von Events bei denen Lifestyle und Hobby verbunden werden sollen. Elmar Haker veranstaltet zum Beispiel mehrmals im Jahr Workations namens Flaks bei denen neben Arbeiten und Netzwerken für Online Entrepreneurs auch das Kiten im Vordergrund steht.

Tarifa für Naturfreunde

In und um Tarifa gibt es einige Wanderwege und Pfade. Ich selbst bin leider nur ein einziges Mal auf Wanderschaft gegangen. Der von mir gewählte Wanderweg ist nur 800 Meter lang und führt über Wiesen und felsiges Gebiet.

Aufstieg Wanderweg La Pena

Gipfel Wanderweg La Pena

Er liegt zwischen den beiden Stränden Valdevaqueros und Los Lances, sodass man von dem Aussichtspunkt am Ende des Weges einen genialen Ausblick auf beide Strände hat.

Blick nach Valdevaqueros

Mirador La Pena

Auf dem Weg nach oben kannst du freilaufenden Kühen, Stieren und Pferden begegnen. Ein bisschen komisch fühlte sich das schon an, als der Stier plötzlich vor mir stand.

Stier 2 Wanderweg

Pferd Wanderweg La Pena

Aber nach kurzem Augenkontakt hat er zum Glück friedlich weiter gegrast und mich überhaupt nicht mehr beachtet.

Am Ende habe ich einfach oben gesessen und den Ausblick genossen! Unglaublich, dass man in so kurzer Zeit so tolle Orte erreicht!

Barbara auf dem Mirador La Pena

Allgemeine Infos

Wenn mal kein Wind weht und du daher nicht zum Kiten an den Strand kannst und du auch keine Wanderung unternehmen möchtest, rate ich dir zu einem Spaziergang über die Kopfsteinpflaster der Altstadt.

Sträßchen in Tarifa

Die engen Gassen und die alten Gebäude erzeugen eine ganz spezielle Atmosphäre, die typisch mediterran ist.

Enge Gasse in Tarifa

Genieß ein erfrischendes Getränk in einem von über 100 Lokalen. An Cafés und Restaurants mangelt es absolut nicht.

Wenn du zum Sonnenuntergang in eine Strandbar möchtest, empfehle ich dir das Waikiki: Tolle Location, freundliches Personal und super Preise für eine Beach Bar.

Waikiki Tarifa

Vom Waikiki sind es zu Fuß keine fünf Minuten zur Insel von Tarifa. Über eine Straße, die (zumindest als ich rübergelaufen bin) nicht von Autos befahren werden darf, gelangt man auf die Insel. Leider war das Tor geschlossen und ich konnte nicht wirklich auf die Insel.

La Isla de Tarifa

Fenster La Isla de Tarifa

Mein Fazit zu Tarifa für digitale Nomaden

Tarifa ist meiner Meinung nach für digitale Nomaden genauso ein Muss wie Chiang Mai in Thailand oder Medellín in Kolumbien. Deswegen bin ich sehr froh, dass ich mir nun ein eigenes Bild von dieser interessanten Stadt machen konnte.

Ich persönlich sitze aber lieber am Wasser und genieße den Ausblick beim Arbeiten. Hier in Tarifa ist das aber wegen des starken Windes für längere Zeit fast unmöglich, sodass ich einen Großteil meiner Zeit drinnen verbracht. Das ist schade und traurig. Ich denke also, dass es mich so schnell – obwohl ich mich sonst durchaus wohl gefühlt habe – nicht wieder in die europäische Nomaden-Hochburg ziehen wird. Aber es gibt ja auch noch andere Städte zu testen, die immer beliebter bei digitalen Nomaden werden.

Warst du schon einmal in Tarifa? Dann berichte mir doch in den Kommentaren von deinen Erfahrungen!

 

Deine Barbara

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Affe in Gibraltar
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GIBRALTAR
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Straßenbahn in Lissabon
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Gibraltar – Von dichtem Nebel, einem bekannten Felsen und Affen

Gibraltar – Von dichtem Nebel, einem bekannten Felsen und Affen

Gibraltar – Von dichtem Nebel, einem bekannten Felsen und Affen

Durch die Passkontrolle geht es auf britisches Hoheitsgebiet von Spanien nach Gibraltar. Es ist mein erstes Mal hier und ich freue mich auf den Tag.

Obwohl ich erfreulicherweise auf der rechten Seite weiterfahren kann, kommt es mir so vor, als hätte ich vollkommen den Überblick über den Verkehr verloren. Die Verkehrsführung ist wirr, es folgt Kreisel auf Kreisel und ich möchte am liebsten anhalten und einmal tief durchatmen. Aber es gibt keine Parkplätze und auch nicht so etwas wie einen Seitenstreifen. Also erstmal weiterfahren und die Augen offen halten!

 

Gibraltar

Gibraltar liegt zwar im Süden Spaniens, gehört jedoch zum Überseegebiet des Königreichs Großbritannien. Das bedeutet, du musst durch eine Passkontrolle, um nach Gibraltar einzureisen, du zahlst mit Pfund (wobei du meistens auch in Euro zahlen kannst) und die Autos fahren auf der linken Straßenseite. Der Übergang der Souveränität über Gibraltar war die Konsequenz des Erfolgekriegs im Jahre 1704. Die Exklave liegt an der Nordseite der Straße von Gibraltar, wo Afrika und Europa sich am nächsten sind. Du kannst Afrika von hier auch sehen – wenn es das Wetter zulässt.

Gibraltar besteht aus einem zumeist sandigen und flachen Gebiet und aus dem Felsen von Gibraltar, der auch als Affenfelsen bezeichnet wird. Hier findest du die einzigen freilebenden Affen Europas.

 

Anreise nach Gibraltar

  • Mit dem Auto: Am einfachsten ist es, wenn du sowieso schon mit dem Auto in Südspanien unterwegs bist. Dann kannst du einfach über die Grenze fahren, durch die Passkontrolle und schon bist du in Gibraltar. Du kannst am Europa Point, auf der anderen Seite von Gibraltar, parken und dann mit dem Bus in die Altstadt fahren.
  • Mit dem Bus: Es gibt Busse von Malaga nach Gibraltar.
  • Mit dem Flugzeug: Gibraltar – auch wenn es echt klein ist – hat einen eigenen Flughafen. Es lohnt sich aber eigentlich nur zu fliegen, wenn du aus Großbritannien kommst. Von Spanien sind die Flüge sehr teuer und von Deutschland findest du garantiert günstigere Flüge zum Beispiel nach Malaga.

 

Unterwegs in Gibraltar

Gibraltar hat für seine geringe Größe erstaunlich viel zu bieten und es ist gar nicht so leicht, das alles bei einem Tagesausflug unterzubringen. Daher habe ich mich auf eine Stadttour mit Shopping-Einlage und den Felsen von Gibraltar beschränkt.

 

Gibraltar im Nebel

Nach etwa zehn Minuten komme ich am anderen Ende von Gibraltar an, dem sogenannten Europa Point. Hier wird nun auch das Ausmaß des Wetters klar: Der Nebel ist dicht und macht es teilweise schwer, weiter als 100 Meter zu blicken.

leuchtturm-am-europa-point

Nebel über dem Europa Point

Nach einer kurzen Erkundungstour eines der südlichsten Punkte des europäischen Festlandes, warte ich im Auto auf besseres Wetter. Als nach über einer Stunde keine Besserung in Sicht ist, beschließe ich mit dem Bus in die Altstadt zu fahren. Ein Tagesticket für den Bus kostet nur 3 Euro.

 

Die Altstadt

Ich kann es kaum glauben, aber die Stadt mit 29.000 Einwohnern sieht tatsächlich aus wie eine britische Stadt und erinnert überhaupt nicht an Spanien.

Royal Mail Gibraltar

Telephone Gibraltar

Gibraltar ist übrigens eine Duty Free Zone! Es lohnt sich also durchaus dort vorbeizuschauen, wenn man tanken muss oder neue Elektroware benötigt. Ich habe mir direkt mal ein neues Handy gegönnt, nachdem mich meines schon den ganzen Sommer über immer wieder hat hängen lassen und der Handykauf dementsprechend schon länger auf dem Plan steht.

Die lange Hauptstraße der Altstadt – eine Fußgängerzone – bietet viele Einkaufsmöglichkeiten und führt nach etwa 500 Metern auf den Hauptplatz, der mit Restaurants auf Hungrige wartet.

In der Altstadt Gibraltar

Der Rock of Gibraltar

Wohl einer der bekanntesten Felsen weltweit und sofort an seiner Form erkennbar… Leider kann ich aufgrund des Nebels immer noch nicht wirklich viel davon sehen. Trotzdem entscheide ich mich nach dem Mittagessen, dass ich nicht einfach so zurück nach Tarifa fahren kann. Ich bahne mir meinen Weg durch die Gassen hinauf.

Sehr enge Gasse in Gibraltar 349x630 1

Ich komme immer höher und langsam aber sicher wird der Ausblick deutlich besser.

Herz im Baum

Blick auf Gibraltar

Und ich habe Glück: Der Nebel verzieht sich und die Sonne strahlt mit jedem Schritt, den ich gehe, mehr.

Endlich komme ich am Eingang an. Ich kann zwischen drei Ticketsorten wählen:

  1. Walking Ticket für 1 Euro
  2. Höhlenbesichtigung für 12 Euro
  3. volles Ticket inklusive Besichtigung der Anlagen aus den Weltkriegen für 21 Euro

Allein schon wegen der Uhrzeit – es ist schon nach 15 Uhr – entscheide ich mich für das Walking Ticket. Alles andere macht für mich keinen Sinn.

Kurz darauf sehe ich den ersten Affen des Tages. Er sitzt ganz gemütlich auf einer Kanone und scheint es offensichtlich zu genießen, dass er von den vielen Reisenden fotografiert wird.

Affe auf Kanone Gibraltar

Barbara mit einem Affen in Gibraltar

Es geht immer weiter bergauf und ich fühle mich durchaus an meine Pilgerwanderung auf den Adam's Peak erinnert. Auch wenn das natürlich noch eine Ecke krasser war.

Die Affen von Gibraltar

An einem der höchsten Punkte angekommen, lassen die berühmten Makake-Affen nicht lange auf sich warten. Sie spielen, raufen und lausen sich gegenseitig – eigentlich genau so, wie man es sich eben vorstellt.

Affen in Gibraltar

Ich finde sie mega süß… Werde allerdings ein bisschen ausgebremst, als einer sich plötzlich an meinem Rucksack zu schaffen macht, den ich abgesetzt hatte, um das Objektiv zu wechseln. Kurz habe ich Angst, dass er mich angreift, denn er findet es so gar nicht lustig, dass ich nicht möchte, dass er sich an meinen anderen Objektiven zu schaffen macht. Am Ende geht die Situation aber glimpflich aus und ich will nicht nachtragend sein.

Hier noch ein paar Aufnahmen von den uns Menschen so ähnlichen Tieren, an denen man in Gibraltar einfach nicht vorbeikommt (einfach auf die Pfeile rechts oder links klicken, die im Bild erscheinen):

 

Der Abstieg

Es fällt mir echt schwer, mich von den Affen zu trennen. Vor allem die Babyaffen sind einfach wahnsinnig süß und ich kann kaum aufhören, im Sekundentakt Fotos zu schießen.

Dann wird es allerdings doch Zeit, sich auf den Rückweg zu machen. Denn die Sonne steht bereits sehr tief. Über eine Treppe vermeide ich dieses Mal die Serpentinen und mache mich auf geradem Weg bergab.

Treppe Rock of Gibraltar

Eine Hängebrücke, die erst letztes Jahr eröffnet wurde, will ich mir aber nicht entgehen lassen.

Hängebrücke Rock of Gibraltar

Hängebrücke von vorn

Danach ist es aber endgültig Zeit, zum Auto zurückzukehren, und mit schmerzenden Beinen erreiche ich etwa 30 Minuten, nachdem die Sonne hinter dem Berg verschwunden ist, die Bushaltestelle. Ich habe sogar Glück und nur zehn Minuten später kommt der richtige Bus, der mich zurück zum Europa Point bringt.

Geführte Touren in Gibraltar

Wenn du keine Lust hast, alleine durch die Stadt zu ziehen, empfehle ich dir, dich bei Get Your Guide mal umschauen. Dort gibt es allerlei Führungen für jedes Budget! Zum Beispiel kannst du da neben geführten Touren in der Stadt auch Dolphin Watching Touren buchen. GetYourGuide ist außerdem eine gute Idee, wenn du aus einer anderen Stadt in Spanien kommst, zum Beispiel aus Malaga oder Sevilla. Dann kannst die Tour direkt von dort buchen.

 

Falls du direkt mal schauen möchtest, was du für Touren buchen kannst, kannst du das hier tun:

Unterkünfte in Gibraltar

Du möchtest länger als nur einen Tag bleiben? Dann schau doch mal bei Booking* vorbei! Da ist für jedes Budget etwas dabei. Da ich selbst nicht über Nacht geblieben bin, kann ich dir leider nichts empfehlen.

 

Mein Reise-Equipment

Da ich auch immer wieder gefragt werde, wie und mit was ich auf Reisen gehe, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

 

Rucksäcke und Koffer

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise den passenden wählen kann. Am liebsten reise ich mit meinem Equipment von Osprey. Auf längeren Reisen habe ich momentan am liebsten meinen Osprey Sojourn 60* dabei, meinen größten Koffer, in den ich wirklich alles reinbekomme.

Mein Hauptrucksack ist seit knapp zwei Jahren der Nordace Siena. Der ist mit 19 Litern nicht so riesig, gefällt mir optisch sehr gut und hat allerlei Fächer, auch versteckte, sowie einen USB-Ladeport, was ich sehr praktisch finde.

Dazu nutze ich momentan mit Vorliebe den Elias von Johnny Urban aus recycletem Altplastik. Der ist zwar klein, aber es geht erstaunlich viel rein und für Tagesausflüge ist das mehr als ausreichend. Außerdem finde ich, er sieht total super aus.

Barbara mit Johnny Urban Rucksack

 

Kleidung und Schuhe

Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Meine Sneaker sind beispielsweise diese hier: Walkingschuhe New Feel*. Die hatte ich auch bei meiner Fototour in Monreal an. Auch für Wanderungen mag ich meine Schuhe von Decathlon: Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*. Neben Wanderausrüstung findest du dort auch Ausrüstung sowie Kleidung und Schuhe für alle möglichen sportlichen Akitvitäten. Ich finde das wirklich praktisch und bin dort Stammkäuferin.

Sneaker Decathlon

 

Kamera

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

Mein Fazit?

Gibraltar ist durchaus einen Tagesausflug wert. Auch die 45 Minuten Autofahrt aus Tarifa habe ich gern auf mich genommen – vor allem, weil ich den Tank für 2/3 des spanischen Preises füllen konnte.

Ich denke, man sieht mir auch an, dass ich ganz happy war, oder?

Barbara macht ein Foto mit dem Handy

Mehr als einen Tag würde ich hier aber wohl eher nicht verbringen wollen. Wenn du einen Tagesausflug planst, schau dir unbedingt die Wettervorhersage an. Ich bin schon ein wenig enttäuscht, dass mir ein halber Tag verloren gegangen ist, nur weil es so neblig war.

Warst du schon einmal in Gibraltar? Berichte mir davon in den Kommentaren!

Deine Barbara

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Die 4 schönsten Ausflugsziele im sizilianischen Nordwesten

Die 4 schönsten Ausflugsziele im sizilianischen Nordwesten

Die 4 schönsten Ausflugsziele im sizilianischen Nordwesten

Die schönsten Ausflugsziele im sizilianischen Nordwesten? Als halbe Sizilianerin kenne ich die Königin des Mittelmeeres recht gut. Während meines letzten Aufenthalts in Palermo habe ich ja mal gezielt versucht, meine zweite Heimat wie eine Reisende zu sehen und nicht wie ein Local. Dazu gehörte für mich auch, dass ich mal zu den bekannten Ausflugszielen in der näheren Umgebung (bis maximal zwei Stunden mit dem Auto) anschaue.

Falls du direkt mal schauen möchtest, was du für Touren buchen kannst, kannst du das hier tun:

Ausflugsziele im sizilianischen Nordwesten

Der Nordwesten Siziliens ist eine wunderschöne Region, die von Touristen häufig übersehen wird. Aber neben den klassischen Zielen wie Palermo, Catania, Agrigento und Syrakus hat Sizilien noch viel mehr zu bieten. Und diese möchte ich dir heute vorstellen. Hier kommen meine liebsten Ausflugsziele im sizilianischen Nordwesten.

Cefalù

Cefalù ist ein mega touristischer Ort. Deswegen solltest du dich nicht gerade auf Idylle und ruhiges Entspannen vorbereiten. Hier ist immer was los und wenn du an den Strand willst, musst du dich damit abfinden, dass es nicht viel Privatsphäre gibt.

Cefalù Strand und Altstadt - Ausflugsziele im sizilianischen Nordwesten

Einen Besuch ist Cefalù dennoch allemal wert. Denn die Altstadt ist einfach zauberhaft, wie aus einem Märchen! Die Kathedrale ist wunderschön und thront erhaben über der Piazza.

Blick durch einen Torbogen auf den Strand von Cefalù

Altstadt Cefalù

Kathedrale Cefalù außen

Auch den Kreuzgang kannst du ruhig besuchen. An heißen Tagen ist es hier außerdem frisch und ruhig!

Barbara Kreuzgang Kathedrale Cefalù.JPG

Vor allem um Ferragosto, eines der wichtigsten Feste in Italien, das am 15. August gefeiert wird, zieht es Locals wie Reisende hierher, um den Sommer zu feiern. Es ist trotz der Massen ein absolutes Muss für Sizilien-Reisende.

Mazara del Vallo

Die Kleinstadt Mazara del Vallo liegt etwa 55 Kilometer südlich von Trapani. Mit dem Bus bist du von Palermo knapp zwei Stunden unterwegs.

Von einem Besuch in der süßen kleinen Stadt wurde mir in Palermo bei der Touristen Info abgeraten. Dort gäbe es nichts Sehenswertes. Stur wie ich bin, hat es mich dadurch nur umso mehr dorthin gezogen. Und ich muss sagen: Ich war begeistert! Es waren die kleinen und großen Details, die mich überzeugt haben:

Die Treppe mit den Kacheln…

Mosaiktreppe in Mazara del Vallo

Die Tafeln mit Gänsehaut verursachenden Zitaten (hier: Peace begins in the Heart of all Human Beings)…

Spruch in Mazara del Vallo

Der Arco Normanno, der im Sommerlicht so wundervoll ausgesehen hat…

Mazara del Vallo

Die Kirche, die eine Ruine ist…

Sant'Ignazio

Die Kathedrale, die 1086 von den Normannen erbaut und im 17. Jahrhundert als barockes Bauwerk erneuert wurde…

Kathedrale in Mazara del Vallo von außen

Kathedrale in Mazara del Vallo

Der Platz mit den Arkaden, die im heißen sizilianischen Sommer Schatten spenden…

Arkaden in Mazara del Vallo

Verstehst du, warum mich Mazara del Vallo einfach verzaubert hat?

Marsala

Bei Marsala war es genau umgekehrt: Da mir alle zu Marsala geraten haben, war ich eher enttäuscht. Sicher! Es gibt hier tolle Ecken, aber im Großen und Ganzen fand ich Mazara del Vallo einfach beeindruckender. Hier ist zum Beispiel die Kathedrale von innen und außen zum Vergleich:

Kathedrale Marsala

Kathedrale Marsala von innen

Am besten hat mir in Marsala die Atmosphäre gefallen. Die ist nämlich typisch Italienisch. Nimm dir also am besten Zeit zum Schlendern. Die Straßen rund um die Porta Garibaldi sind ein tolles Beispiel für diesen mediterranen Flair, der auf dich wartet.

In einer Straße von Marsala

Auch der Parco Archeologico hat mich eher enttäuscht. Das Highlight hier waren die Mosaiken, die man von Stegen über den ehemaligen Boden betrachtet konnte.

Mosaik Parco Archeologico Marsala

Auch das Schlendern unter den Bäumen des Parks zwischen Altstadt und der archäologischen Anlage habe ich sehr genossen.

Figur im Giardino Marsala

Terrasini

Terrasini ist von Palermo schnell und einfach zu erreichen. Das Stadtzentrum ist hübsch, aber klein und hat in der Mitte einen großen Platz mit vielen Restaurants und einer Kathedrale am Ende.

Kathedrale Terrasini

Unter den Locals ist Terrasini bekannt für die vielen „hässlichen“ Statuen.

Hässliche Statue Terrasini

Brunnen mit Statue Terrasini

Brunnen mit Wasserhahnstatue

Für Touristen ist Terrasini aber vor allem wegen der schönen Strände und der Grotten einen Besuch wert.

Terrasini Strand

Grotte Terrasini

Ich gebe zu: Ich kannte all diese Seiten von Terrasini gar nicht. Als ich ein Kind war, kam ich mit meiner Familie häufiger hier her, weil das Ristorante Il Pirata wirklich sehr gute Meeresfrüchte und Fischgerichte hat. Dem entsprechend habe ich mich sehr gefreut, als ich nach vielen Jahren mal wieder dort vorbeigefahren bin, um ins Stadtzentrum zu kommen.

Wenn es dich also nach Palermo verschlägt, schlage ich vor, du schlägst zwei Fliegen mit einer Klatsche, indem du tagsüber am Strand bist und dir die Grotten anschaust. Abends gehst du ins Il Pirata essen und denkst an mich, wenn du leckere Miesmuscheln isst. Abgemacht?

Mein Reise-Equipment

Da ich auch immer wieder gefragt werde, wie und mit was ich auf Reisen gehe, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

 

Rucksäcke und Koffer

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise den passenden wählen kann. Am liebsten reise ich mit meinem Equipment von Osprey. Auch auf der Reise nach Malta hatte ich den Osprey Sojourn 60* dabei, meinen größten Koffer, in den ich wirklich alles reinbekomme.

Mein Hauptrucksack ist seit knapp zwei Jahren der Nordace Siena. Der ist mit 19 Litern nicht so riesig, gefällt mir optisch sehr gut und hat allerlei Fächer, auch versteckte, sowie einen USB-Ladeport, was ich sehr praktisch finde.

Dazu nutze ich momentan mit Vorliebe den Elias von Johnny Urban aus recycletem Altplastik. Der ist zwar klein, aber es geht erstaunlich viel rein und für Tagesausflüge ist das mehr als ausreichend. Außerdem finde ich, er sieht total super aus.

Barbara mit Johnny Urban Rucksack

 

Kleidung und Schuhe

Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Meine Sneaker sind beispielsweise diese hier: Walkingschuhe New Feel*. Die hatte ich auch bei meiner Fototour in Monreal an. Auch für Wanderungen mag ich meine Schuhe von Decathlon: Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*. Neben Wanderausrüstung findest du dort auch Ausrüstung sowie Kleidung und Schuhe für alle möglichen sportlichen Akitvitäten. Ich finde das wirklich praktisch und bin dort Stammkäuferin.

Sneaker Decathlon

 

Kamera

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

Mein Fazit

Ich liebe Sizilien und diese Ausflugsziele im sizilianischen Nordwesten haben mir wirklich gut gefallen. Ich habe mir bekannte Orte neu entdeckt und auch völlig Neues gesehen.

Haben dir meine liebsten Ausflugsziele im sizilianischen Nordwesten gefallen? Oder warst du an einem Ort, den ich nicht genannt habe, der dir aber richtig gut gefallen hat? Dann rein damit in die Kommentare!

Deine Barbara

PS: Dieser Beitrag stammt ursprünglich vom 18.10.2016 und wurde zwischenzeitlich vollständig überarbeitet und aktualisiert.

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