Jarabacoa – Der Ort, in dem die Dominikaner Urlaub machen

Jarabacoa – Der Ort, in dem die Dominikaner Urlaub machen

Jarabacoa – Der Ort, in dem die Dominikaner Urlaub machen

Warum Jarabacoa?

Jarabacoa ist ein kleiner Ort in den Bergen der Dominikanischen Republik, der noch nicht von Touristen überlaufen ist. Nach knapp sechs Wochen in Cabarete mit Stränden und Lagunen wollte ich auch noch eine andere Seite des Landes kennenlernen. Mir wurde gesagt, dass Jarabacoa der Ort sei, wo die Einheimischen ihren Urlaub verbringen. Also ein authentisches Dorf, das zudem ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen, Rafting und Canyoning ist.

Nicht zuletzt kann man von dort den Pico Duarte besteigen. Das ist der höchste Berg der ganzen Karibik! Allerdings gingen mir die Schmerzen nach den 7.000 Stufen des Adams Peak und der Wanderung in Artenara nicht aus dem Kopf. Daher entschied ich mich am Ende gegen die Wanderung, bei der ich in drei Tagen 80 Kilometer hätte zurücklegen müssen (mehr als das Vierfache der Strecke in Artenara, die mir schon gewaltigen Muskelkater beschert hatte).

Das hier ist übrigens mein allererstes Foto, das ich mit einer Drone geschossen habe! Der Stadtkern von Jarabacoa liegt hier hinter mir. Ganz so idyllischer ist das Zentrum auch wieder nicht.

Drone shotJarabacoa

Das Jarabacoa Mountain Hostel

Dann kam noch hinzu, dass ich vom Jarabacoa Mountain Hostel eine Einladung erhalten hatte: Sie benötigten ein wenig Social Media Support und freuen sich, einen Platz auf Barbaralicious zu bekommen. Dementsprechend bin ich der Einladung gerne nachgekommen und habe eine Woche in dem Hostel verbracht, das ich hier ohne zu übertreiben als luxuriös bezeichnen kann.

Mountain Hostel Jarabacoa

Mountain Hostel Jarabacoa

Ich war zwar in einem Einzelzimmer, aber das Jarabacoa Mountain Hostel hat auch richtig schöne Mehrbettzimmer. Alle Zimmer haben Balkon und die Küche ist die sauberste und am besten ausgestattete von allen Hostels, in denen ich bisher war.

Schau dir mal das Video an, das ich unten einfügt habe! Da siehst du, wie toll es dort ist!

Der Secret Waterfall

Als erstes stand die Wanderung zu einem angeblich geheimen Wasserfall auf dem Programm. Er ist deswegen geheim, weil du einen Einheimischen benötigst, der dich dorthin führt. Ich habe den Ausflug mit dem Jungunternehmer David von JarabacoaEcoAdventures gemacht und kann ihn nur empfehlen. Er macht auch Touren zum Pico Duarte und wird in Reiseführern aufgeführt.

Wir parkten nach ca. 10 Minuten im Auto vor dem Haus eines anderen Einheimischen, nachdem ich aus dem Hostel abgeholt worden war, und begannen die etwa 15-minütige Wanderung über Stock, Stein und… Rohre! Ja, genau! Riesige Rohre, auf denen du balancieren musst – Und Achtung: Sie können rutschig sein!

Nach dem Balanceakt und der Überquerung eines Baches waren wir fast da. Der letzte Teil ging allerdings durch hüfthohes, eiskaltes Wasser. Dabei ging es um einen Felsen herum. Dahinter bot sich ein wundervoller Anblick auf den Wasserfall preis.

Secret Waterfall Jarabacoa

Nun konnte der Badespaß losgehen: Du kannst entweder vor dem Wasserfall einfach baden oder über den Wald nach oben gelangen, um dich in die Tiefe zu stürzen.

Baiguate

Um zu diesem Wasserfall zu gelangen, kannst du entweder laufen oder ein Pferd nehmen. Eine Alternative ist auch ein Auto oder MotoConcho (das sind Motoradtaxis, die es hier überall gibt), da dieser Wasserfall sehr nah an der Straße ist. Leider sind wir auch mit den Pferden einen Großteil über asphaltierte Straße geritten – zumindest auf dem Hinweg. Auf dem Rückweg ging es mehr durch Wälder und über Wiesen. Dennoch kann ich einen Ausritt zu diesem Wasserfall nicht wirklich empfehlen. Hier ging es mal durch die Natur:

Baiguate Jarabacoa

Baiguate Jarabacoa

Ein weiterer Minuspunkt war der Zustand der Pferde: nicht wirklich gepflegt und dreckig warteten sie auf uns, sodass ich schon geneigt war, den Ausflug platzen zu lassen. Vielleicht hätte ich das auch tun sollen. Aber ich hatte mich so gefreut… Solltest du also dort sein und ausreiten wollen: Rede mit den Managern und schau dir die Pferde vorher an! Ich bin mir sicher, dass du auch Pferde findest, die besser behandelt werden. Und an sich finde ich es gut, die lokale Bevölkerung in dieser Form zu unterstützen.

Horseback Riding Jarabacoa

Horseback Riding Jarabacoa

Horseback Riding Jarabacoa

Zurück zum Wasserfall:

Baiguate ist ähnlich hoch wie der Secret Waterfall, aber leichter zu erreichen – man muss nur über einen kleinen Weg und eine Treppe hinunter. Von oben kann man bereits erahnen, wie es unten aussieht.

Baiguate Jarabacoa

Das Wasser ist auch hier eiskalt.

Baiguate Jarabacoa

Schön war er dennoch und ich habe dort eine gute Stunde verbracht.

Mein persönliches Highlight: Paragliden

Dann kam etwas, worauf ich mich schon seit Wochen heimlich gefreut hatte. Denn bereits in Cabarete hatte ich von Freunden gehört, die in Jarabacoa Paragliden waren. Seit ich das erste Mal auf Lanzarote von einem Schirm in die Lüfte gehoben wurde, habe ich von einer zweiten Auflage geträumt. Nun war es so weit!

Ich wurde von den Jungs von Flying Tony im Hostel abgeholt und mit fünf weiteren Reisenden auf einen Berg gebracht. Der Ausblick war schon da fantastisch!

Paragliding Jarabacoa

Nach einigen Vorbereitungen wie dem Ausbreiten des Schirms war der Moment gekommen… „Jetzt renn los!“ hörte und konnte kaum einen Schritt tun, da hob uns der Schirm bereits in die Luft.

Ich war die Erste und konnte so neben der wundervollen Landschaft den Start der anderen beobachten. Ein unglaubliches Spektakel…

Paragliding Jarabacoa

Paragliding Jarabacoa

Wir waren eine gute halbe Stunde am Kreisen über dem Berg, bis es nach unten ging.

Paragliding Jarabacoa

Paragliding Jarabacoa

Auf dem Weg nach unten flogen wir noch an einem wunderschönen Wasserfall vorbei.

Paragliding Jarabacoa

Nun bin ich nur noch mehr ins Paragliden verliebt! Und hoffe, es dauert nicht wieder ein ganzes Jahr, bis ich das das nächste Mal machen werde.

Alles in allem war Jarabacoa für mich eine Oase der Ruhe, eine Möglichkeit, mich zurückzuziehen, und Ort, an dem ich mal wieder eins mit der Natur werden konnte.

Meiner Meinung nach solltest du dir dieses Dorf daher nicht entgehen lassen, wenn es dich mal in die Dominikanische Republik verschlägt!

Deine Barbara
PS: Dieser Beitrag ist mit freundlicher Unterstützung vom Jarabacoa Mountain Hostel entstanden, das mich zu sich in ein wundervolles Einzelzimmer eingeladen hat. Auch zu den einzelnen Touren wurde ich von Jarabacoa Eco Adventures und Flying Tony für diesen Beitrag unterstützt. Nochmals vielen Dank dafür an dieser Stelle! Meine Meinung bleibt jedoch die meinige und ist von der Kooperation unbeeinflusst.
PPS: Du möchtest dir das alles als Video anschauen? Dann schau mal hier rein! Chris Spiegl hat die Touren mit seiner Kamera ganz großartig eingefangen. Ich fühle mich geehrt, dass ich Teil dieses Videos bin:

Exploring Jarabacoa by Foot, Air and Horse | Dominican Republic, Caribbean, 2017

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Lagunen und Strände in der Dominikanischen Republik

KARIBIK

LAGUNEN UND STRÄNDE IN DER DOMINIKANISCHEN REPUBLIK
Caye Caulker Belize Barrier Reef

KARIBIK

DAS BELIZE BARRIER REEF
Strand von Klein Curaçao

KARIBIK

CURAÇAO

Reiseblogger packen aus: Lieblingsteile im Koffer oder Rucksack!

Reiseblogger packen aus: Lieblingsteile im Koffer oder Rucksack!

Reiseblogger packen aus: Lieblingsteile im Koffer oder Rucksack!

Wer das erste Mal auf Reisen geht, packt meist viel zu viel ein! Schnell findet man aber heraus, welches die Lieblingsteile sind, auf die man nicht verzichten will.

Mein aktuelles Lieblingsteil sind zum Beispiel meine Noise Cancelling Kopfhörer*, die es mir erlauben auch an Orten zu arbeiten, an denen Unruhe herrscht. Natürlich könnte ich aber auch auf mein MacBook* und auf meine Spiegelreflex* nicht mehr verzichten. Es sind die Grundlagen für mein Leben als digitale Nomadin.

bose noise cancelling headphones

Was für Lieblingsteile haben andere Reiseblogger?

Ich habe 8 andere Reiseblogger nach ihren Lieblingsteilen im Backpack oder Koffer gefragt und herausgekommen ist eine bunte Mischung aus tollen Gegenständen! Sieh selbst:

Melanie und Thomas von Reisen-Fotografie

Melanie und Thomas von Reisen Fotografie: Mein Smartphone und die Fotokamera!

Ich neige ja, im Gegensatz zu früher dazu, nur noch das Nötigste mit auf Reisen zu nehmen. Gut, an die Leistung der Hardcore-Minimalisten komme ich noch nicht dran aber es wird so langsam. Worauf ich auf keinen Fall verzichten werden ist mein Smartphone. Tja, typisch technikverspielter Kerl halt.

Aber mal ehrlich, mit dem Teil kann ich mit der Welt kommunizieren – ein Muss für mich als mitteilsamer Mensch. Ich habe eine Landkarte, Zugfahrpläne, Währungsrecher, Reiseunterlagen, Übersetzungsprogramm, Nachrichten, Telefon, Messanger, eBook-Reader und noch viel mehr in einem kleinen Gerät zusammen.

Somit erspart es mir eine Menge Schlepperei und Gewicht. Und wenn es ganz hart kommt, ersetzt mir das Smartphone sogar das Lieblingsstück Nummer 2 im Gepäck, die Fotokamera.

Das Notebook bleibt inzwischen auch zu Hause. Es ist zu schwer, zu wertvoll und kann auch nicht mehr, als das Smartphone. Selbst professionelle Fotobearbeitungen lassen sich inzwischen wunderbar auf den kleinen Geräten erledigten, für das Urlaubsbild zwischendurch.

Nur lange Texte schreiben macht mir auf dem „kleinen“ Display keinen großen Spaß. Da ich aber von unseren Reisen nicht mehr live berichte, besteht dafür auch kein Bedarf.

Über Thomas und Melanie und Reisen-Fotografie

Auf dem Blog Reisen-Fotografie schreiben Melanie und Thomas über Ihre Reisen in die USA und nach Asien. Dazu gibt es noch jede Menge Tipps für schönere Urlaubsbilder für die Leser.

Oliver von Weltreiseforum.com: Meine Kung-Fu-Schuhe begleiten mich auf fast jede Reise!

Es gibt eine ganze Reihe von Gegenständen, auf die ich unterwegs nur ungern verzichte. Die meisten davon dürften auch bei jedem anderen Reisenden auf der Packliste stehen. Aber etwas gibt es, das mich bisher auf fast jede Reise begleitet hat und das ich noch bei keinem anderen gesehen habe: Meine Kung-Fu-Schuhe.

Meine Liebe für diese leichten Slipper hängt weder damit zusammen, dass ich lange in China gelebt habe noch mit meiner nicht existierenden Sportlichkeit. Nein, diese Schuhe sind schlicht das Beste, was ein Weltreisender ins Gepäck nehmen kann.

Mit einem Preis von 7 Franken belasten sie das Reisebudget nur unmerklich. Die dünne Sohle und das bisschen Stoff haben ein minimales Gewicht und nehmen kaum Platz weg. Das macht sie zum perfekten Begleiter für Flugreisen mit Handgepäck.

Vor allem aber sind sie im Gegensatz zu den unsäglichen Flipflops richtig bequem. Anders als Turn- oder Wanderschuhe sind mir meine Kung-Fu-Schuhe auch noch in keinem indischen Nachtbus und vor keinem thailändischen Internetcafé gestohlen worden. Und der Stoff verhindert, dass ich mir an einem sonnigen Tag einen Sonnenbrand auf den Zehen einfange.

Was könnte man sich von einem Schuh mehr wünschen?

Oliver von Weltreiseforum.com

Über Oliver und Weltreiseforum.com

Oliver betreibt den Reiseblog weltreiseforum.com. Dort berichtet er von seinen Backpackerreisen durch Asien und den Rest der Welt.

Monika und Petar von TravelWorldOnline

Monika von TravelWorldOnline: Tücher und Schals zum Aufpeppen eines Outfits!

Wir sind dabei, unser Gepäck auf Reisen immer mehr zu reduzieren. Das funktioniert sogar auf längeren Reisen gut, wenn wir unterwegs Zeit und Gelegenheit haben, unsere Wäsche zu waschen. Trotzdem gibt es immer wieder einmal Momente, wo man bestimmte Dinge braucht. Wir essen immer wieder mal in feinen Restaurants oder gehen auch mal in Konzerte oder zu Veranstaltungen, auf denen man nicht gerade in Jeans aufkreuzen sollte. Daher stellen wir unsere Garderobe so zusammen, dass man sie für unterschiedliche Anlässe kombinieren kann. Worauf ich dabei gar nicht verzichten kann, sind elegante Tücher, mit denen ich einfache schwarze Shirts oder weiße Blusen für solche Anlässe heraus putzen kann. Dazu eine passende schwarze Hose oder ein schwarzer Rock – und schon passt die Garderobe auch für den elegantesten Anlass. Daher sind meine liebsten Stücke im Koffer ein paar passende Tücher und Schals, die ich für den jeweiligen Zweck nutzen kann.

 

Über Monika und Petar und TravelWorldOnline

Monika und Petar Fuchs veröffentlichen das Slow Travel und Genuss Reiseblog TravelWorldOnline, für das sie immer wieder mal in feinen Restaurants recherchieren, Kunstausstellungen besuchen oder Opern oder Konzerte besuchen, für die man elegante Kleidung benötigt.

 

Angelika von WIEDERUNTERWEGS: Ich möchte meine handbetriebene Espressomaschine nicht mehr missen!

Was ich erst seit kurzem bei jeder meiner Reisen mit mir führe, entbehrt zwar nicht einer gewissen Dekadenz, aber dennoch möchte ich es nicht mehr missen. Natürlich sind auch Wickeltücher, Notizbücher, Ersatz-Akkus und Handy-Stativ mittlerweile bei jeder Reise unablässig, aber seit Weihnachten auf Mauritius darf ich einen ganz neuen Reisebegleiter in meinem Rucksack begrüßen: Es ist eine handbetriebene Espressomaschine. Klingt abgehoben, ist es aber nicht. Auf den ersten Blick sieht sie aus wie eine sehr kleine Fahrradpumpe und so ähnlich funktioniert sie auch: Einen Wasserkocher gibt’s ja mittlerweile fast in jeder Unterkunft dieser Welt (außer in Österreich, aber das ist eine andere Geschichte) – und es ist ganz simpel: Erst ein bisschen pumpen, bis der „Handpresso“ auf 6 Bar steht, dann kochendes Wasser einfüllen sowie ein Pad einlegen – drücken, fertig. Klein, schwarz, stark und morgens ein freundlicher Begleiter – ab 45 reist man halt ein bisschen anders.

Angelika von WIEDERUNTERWEGS

Über Angelika und WIEDERUNTERWEGS

Als Reisebloggerin ist die begeisterte Weinviertlerin Angelika Mandler-Saul nicht nur in Österreich gerne #wiederunterwegs. Auf ihrem Reiseblog WIEDERUNTERWEGS – Vom Weinviertel in die Welt – berichtet sie regelmäßig von ihren Reisen, Kurztrips und Erlebnissen aus dem In- und Ausland. Die Schwerpunkte liegen dabei auf Natur & Naturerlebnis, Bewegung & Sport, Wohlbefinden & Gesundheit, Kultur und Kulinarik sowie Reisen mit Hund und Reisen für unternehmungslustige Reisende ab 40 und BestAger. 67 Länder hat sie bereits bereist und es ist kein Ende in Sicht.

 

Thomas von TürkeiReiseblog

Thomas von TürkeiReiseblog.de: Am wenigsten kann ich auf mein Notebook verzichten!

Einen Koffer habe ich nur dabei, falls ich nach Alanya fliege. Dort verbringe ich jedes Jahr ein paar Monate. Am Weg nach Alanya ist der Koffer fast leer. Am Rückweg ist mein Koffer voll mit frischem Obst und Gemüse vom Basar. Dem Obst und Gemüse, dass es in Deutschland selten frisch gibt. Feigen, Granatäpfel, Orangen, … Darauf möchte ich nicht verzichten.

Sonst habe ich nur meinen Rucksack auf Reisen dabei. Egal ob es in die Türkei oder ein anderes Land geht.

Im Rucksack sind Dinge zu finden, die man mit als Reiseblogger dabei haben muss: Notebook, Kameras, Akkupack, Tablet, …

Am wenigsten kann ich auf mein Notebook verzichten. Das hängt klarerweise mit der Arbeit zusammen. Danach kommt mein Tablet. Es ist meine Unterhaltung während Flügen, und Lesestoff am Abend.

Über Thomas und TürkeiReiseblog.de

Ich bin Thomas. Im TürkeiReiseblog.de schreibe ich über Reisen, die Kultur und das Leben in der Türkei.

Thomas von Pixelschmitt: eine eigene Mehrfachsteckdose ist essentiell!

Mein Lieblings-Teil auf Reisen ist inzwischen leider ein kleine 3er-Steckdosenleiste. Noch vor ein paar Jahren hätte ich mich dafür selbst für verrückt erklärt. Inzwischen ist eine eigene Mehrfachsteckdose aber schon fast essentiell. Ich schleppe manchmal zwei Kameras, GoPro, Ersatzakkus, Powerbank, iPhone und ein MacBook mit – und dann gibt es nur eine einzige Steckdose in der Unterkunft. So kann ich niemals alles über Nacht aufladen.

Mit der Steckdosenleiste kann ich inzwischen mehrere Devices gleichzeitig laden. Wunderbar und echt entspannt. Leider entfällt jetzt auch die sorgsame Planung der Energie-Reserven und viele Tools laufen jetzt einfach ständig.

Thomas von Pixelschmitt

Über Thomas und Pixelschmitt

Thomas aka pixelschmitt bezeichnet sich selbst als „Deutschlands wohl größter Reiseblogger“. Bei einer Körpergröße von zwei Metern ist das auch kein Wunder. Unter dem Motto „Reisen und Leben wie ein ganz Großer“ berichtet er auf www.pixelschmitt.de von seinen Reisen.

Corinna Laimer von Aussteigen Bitte

Julia von Globusliebe: Meine Sony Alpha 6000 darf auf keiner Reise fehlen!

Mein liebstes Teil im Rucksack, das auf keiner Reise fehlen darf, ist meine heiß geliebte Kamera. Seit letztem Jahr benutze ich die Sony Alpha 6000.

und bin völlig begeistert. Im Gegensatz zu meiner tonnenschweren Spiegelreflexkamera, die ich jahrelang mit mir rumgeschleppt habe, ist die Sony Alpha wunderbar leicht und handlich.

Sie passt in jede Tasche und macht grandiose Fotos, für die mein Blog immer wieder gelobt wird. Was außerdem bei keiner meiner Reisen fehlen darf, ist ein gutes Buch und zwar nicht

in digitaler Form, denn obwohl ich beim Packen extrem aufs Gewicht meines Rucksacks achte und niemals mehr als 12 Kilo dabei habe, kann ich nicht auf gedruckte Bücher verzichten.

Über Julia und Globusliebe

Julia ist eine Weltreisende mit Hippieherz, die begriffen hat, dass das Leben keine Generalprobe ist. Immer auf der Suche nach neuen Abenteuern reist sie um die Welt, arbeitet von unterwegs und holt das Beste auf jedem Tag heraus. Auf globusliebe.com schreibt sie über den Zauber des Reisens. 

Florian vom flocblog: Mein Kindle Ebook Reader ist für mich unverzichtbar!

Ein unverzichtbares Teil in meinem Rucksack ist der Kindle Ebook Reader. Der Minicomputer hat eine Akkulaufzeit von ca. 4 Wochen, ist auch im Sonnenlicht lesbar und fasst mehr als 2.000 Bücher. Das klingt vielleicht nach Luxus, ist aber absolute Notwendigkeit als Backpacker. Mit dem Kindle macht mir auch der kostenoptimierte Flug mit 12 Stunden Stopover oder die lange Bus- und Zugfahrt nichts aus. Noch hilfreicher ist der Mini-Computer, wenn du Reiseführer als Ebooks darauf packst oder wenn du keinen Reiseführer hast, lade Wikitravel als pdf rüber. Insider Tipp für Liebhaber: Mit den alten Kindle Keyboard kannst du auch Musik, Podcasts oder Audiobücher hören und in den meisten Ländern der Welt kostenlos im Internet surfen. Letzteres ist aber trotz 3G ziemlich langsam und eigentlich nur für Kommunikation über Facebook oder Email und Text-Infos wie auf Wikitravel sinnvoll. Die alten Kindle haben leider schlechte Akkus, sind dafür aber sehr günstig gebraucht auf Ebay.

Florian Blümm von Flocblog

Über Florian und den Flocblog

Florian schreibt im flocblog über Spartipps beim Reisen und günstige Reiseziele für Backpacker.

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TRAVEL SOLO

Immer wieder werde ich gefragt, ob ich nicht Angst hätte, allein zu reisen. Ob ich mich nicht unwohl fühle, immer wieder neue Orte zu erkunden anstatt ein echtes Zuhause zu haben. Meine Antwort darauf ist dieses E-Book. Nach über zwei Jahren allein reisen, kann ich aus voller Überzeugung sagen, dass ich es nicht nur liebe, Länder und Kulturen kennenzulernen, sondern auch dass ich daran gewachsen bin. Ich habe mich besser kennengelernt und Selbstbewusstsein, Vertrauen sowie Freiheit erlangt.

Wenn du noch zweifelst, ob du den Schritt wagen sollst, ist dieses Buch perfekt für dich! Denn ich zeige dir, wie Soloreisen auch dich verändern kann…

Travel Solo iPad
Schlösser an Brücke Helsinki
EUROPA
HELSINKI AN EINEM TAG
Barbara in Ek Balam
LATEINAMERIKA
7 MAYA-RUINEN IN MEXIKO UND GUATEMALA
Angkor Wat im Sonnenaufgang
ASIEN
ANGKOR WAT

Meine Lieblingsteile auf Reisen und woran sie mich erinnern

Meine Lieblingsteile auf Reisen und woran sie mich erinnern

Meine Lieblingsteile auf Reisen und woran sie mich erinnern

Während ich vor einigen Wochen so mein aktuelles Packvideo gemacht und mein ganzes Hab und Gut zusammengefasst habe, ist mir aufgefallen, wie viele Gegenstände mich an die letzten 2,5 Jahre auf Reisen erinnern. Hier sind daher meine 10 Lieblingsteile, die mich an schöne Momente, wundervolle Orte und exotische Länder erinnern.
Lieblingsteile auf Reisen – Selfie Stick

#1 Selfie-Stick

Den Selfie-Stick habe ich geschenkt bekommen, als ich in Stockholm auf der Bloggerkonferenz TBEX war. TripAdvisor Vacation Rentals war so freundlich, jedem Blogger, mit dem sie ins Gespräch kamen, einen zu schenken. Keine zwei Wochen nach der Konferenz habe ich ihn dann für die VEDA Challenge verwendet – die Vlog Every Day in August Challenge.

#2 Bose Kopfhörer

Schon länger hatte ich mit Noise Cancelling Kopfhörern geliebäugelt. Als digitale Nomadin bin ich einfach sehr häufig Situationen ausgesetzt, in denen ich keinen Einfluss auf meine Umgebung habe. Da sind Kopfhörer, die Geräusche deutlich dämpfen eine absolute Wohltat! Die Bose Kopfhörer gehören damit nun zu meinen Lieblingsteilen im Rucksack, ohne die ich mir Arbeiten kaum mehr vorstellen könnte! Gekauft habe ich sie in Gibraltar.

 

Lieblingsteile auf Reisen – Bose Noise Cancelling Kopfhörer
Lieblingsteile auf Reisen – Desigual Handtasche

#3 Desigual Handtasche

Auf meiner Weltreise hatte ich eine riesige Handtasche dabei. Schon nach wenigen Wochen wurde mir klar: Das ist unpraktisch! In New York schickte ich sie in einem Paket zurück zu meinen Eltern und musste den Rest der Reise ohne Handtasche auskommen. Seit dem nehme ich immer eine kleine Handtasche mit, die auch in meinen Rucksack passt, wenn ich fliege. Diese Tasche habe ich in Palermo gekauft, meiner zweiten Heimat.

#4 Proud Nomad Pulli

Meinen Proud Nomad Pulli habe ich bestellt, als ich in Tarifa war. Ich muss ganz oft daran denken, wie ich vor dem kleinen Spiegel – einen Ganzkörperspiegel gab es nicht – auf und ab gehüpft bin, um zu sehen, wie er mir steht. Seit dem sind wir beide unzertrennlich und ich hoffe, dass er mir noch viele Monate oder gar Jahre treue Dienste leisten wird.

Lieblingsteile auf Reisen – Barbara im Proud Nomad Pulli
Lieblingsteile auf Reisen – Strandkleid

#5 Strandkleid

Eigentlich wollte ich nur neue Flip Flops kaufen. Aber als ich in das Ladengeschäft auf Koh Lanta reinging, fiel mir sofort dieses eine Kleid auf. Natürlich konnte ich den Laden nicht verlassen, bevor ich es anprobiert und mich für den Kauf entschieden hatte. Die Flip Flops habe ich auch gekauft, aber die sind mittlerweile in den Müll gewandert. Mein Kleid begleitet mich weiterhin.

#6 Regenjacke

Und schon wieder ein Laden, der mich magisch angezogen hat: Der The North Face Store in Siem Reap hat mich einfach zu sich gerufen. Dort hing sie und wartete auf mich… Diese weiße Regenjacke. Und da ich schon lange GENAU SO EINE gesucht und sich The North Face zu einer meiner Lieblingsmarken gemausert hatte, kaufte ich die Jacke. Ich weiß allerdings bis heute nicht, ob der ganze Laden nicht aus Fake-Artikeln bestand. Ob ich es jemals erfahren werde?

 

Lieblingsteile auf Reisen – Regenjacke The North Face
Lieblingsteile auf Reisen – Flip Flops

#7 Flip Flops

Ich hatte die Flips Flops aus Koh Lanta (siehe #5) dabei. Da sie aber schon fast durchgelaufen waren, fiel mir die Entscheidung nicht schwer, sie auf Mallorca zu ersetzen. Nach zwei Wochen Strändetesten waren sie sowieso ziemlich „durch“. Als ich diese Ipanemas sah, die mir unglaublich gut gefielen, war es dann endgültig um mich geschehen. Ich habe wohl eine Schwäche für weiß und blau…

#8 Jump Suit

Wie so häufig, war gar nicht geplant, dass ich Geld ausgebe. Eine Freundin sagte: Ich mag nur gucken! Am Ende haben wir einen Rabatt bekommen, weil wir beide dasselbe Modell genommen haben. So kann es gehen! Ich werde bei dem Jump Suit immer an diesen sonnigen Tag denken, an dem wir zum Strand Gui Gui auf Gran Canaria gefahren sind.

Lieblingsteile auf Reisen – Jumpsuite
Lieblingsteile auf Reisen – weißes Kleid

#9 Weißes Kleid

Ich wollte schon länger ein weißes Kleid haben. Obwohl sich weiß so gar nicht zum Reisen eignet, hatte ich mir das in den Kopf gesetzt. Als ich dieses Kleid bei meinem Ausflug nach Cefalù bei einem Verkäufer an der Stange hängen sah, konnte ich nicht weitergehen. Und seitdem hat es einen Ehrenplatz in meinem Rucksack und wird zu schönen Anlässen getragen.

#10 Strandtuch

Ich hatte gerade einen Höllentrip hinter mir, um vom Machu Picchu nach Rio zu gelangen. Fünf Tage war ich unterwegs gewesen. Die Höhenkrankheit war bereits abgeklungen und mein Reise Burnout dafür voll am Kommen (für die ganze Geschichte solltest du Meine Weltreise lesen). Und da lief ich die ersten Schritte im Sand der Copacabana, als ich diesen Verkäufer mit den wunderschönen Tüchern und Kleidchen sah. Von beidem gönnte ich mir eines. Das Strandtuch begleitet mich weiterhin. Und dass, obwohl ich es in Holbox habe liegen lassen. Zum Glück habe ich es bemerkt und hatte am selben Morgen einen anderen Deutschen aus dem Hostel auf Facebook hinzugefügt. Er nahm es mit nach Deutschland und schickte es meinen Eltern, sodass das Tuch bereits zuhause auf mich wartete, als ich aus Lissabon kam.

Lieblingsteile auf Reisen – Strandtuch
So erinnern mich viele meiner Teile an meine Reisen. Das waren nur einige, aber ich denke an die Momente und Orte sehr gerne zurück. Hast du so etwas auch?
Deine Barbara

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Low Budget Traveling für Pros: in 3 Schritten zur Weltreise

Low Budget Traveling für Pros: in 3 Schritten zur Weltreise

Low Budget Traveling für Pros: in 3 Schritten zur Weltreise

Low Budget Traveling ist genau dein Ding und du möchtest Geld sparen für die Weltreise? Wenn du ein chronisch leeres Konto hast und nicht weißt, wie du eine Weltreise finanzieren sollst, lies unbedingt weiter!

Du kannst deine Reisekasse auf ganz unterschiedliche Arten aufbessern, indem du an verschiedenen Dingen sparst. Mach dir Gedanken, worauf du getrost verzichten kannst. Die meisten von uns haben irgendwelche Luxusgüter, die sie eigentlich nicht brauchen. Dazu zählen Abonnements von Zeitungen oder Zeitschriften, ein Vertrag im Fitnessstudio oder gar ein Auto. Verkaufe Dinge, von denen du weißt, dass du sie nicht mehr nutzen wirst, oder Kleidung, die du nicht mehr trägst.

 

Low Budget Traveling & Minimalismus

Frage dich, was du wirklich benötigst, und sei dabei ehrlich zu dir selbst. Hab dabei am besten dein Ziel vor Augen. Dann geht es leichter und es fühlt sich nicht mehr nach einem Opfer an, das du bringst. Nach und nach gewöhnt man sich an ein minimalistischeres Leben. Lies hier nach, wie Minimalismus dein Leben verändert!

Genau genommen, ist Minimalismus schon fast ein Grundprinzip der meisten Langzeit- und Weltreisenden sowie der digitalen Nomaden. Ich selbst konnte es mir kaum vorstellen, dass ich mal lieber auf einer überschaulichen Insel im Golf von Thailand aus meinem Backpack leben wollen würde als aus meinem vollen Kleider- und Schuhschrank bei meinen Eltern in der beschaulichen Kleinstadt Kelkheim, um die Ecke von Frankfurt am Main.

Man lernt, das zu schätzen, was man hat, und sich auch mit wenig zufrieden zu geben. Getreu nach dem Motto:

Collect moments, not things!

Ich habe dir nun in 3 Schritten zusammengefasst, wie auch du das mit dem Low Budget Traveling schaffst: Denn Geld sparen für die Weltreise ist gar nicht so schwer!

 

Step 1: Vor Reisebeginn sparen

Es mag dich vielleicht überraschen, dass dieser Artikel über Low Budget Traveling ist, meine Spartipps aber schon vor der Reise ansetzen. Meiner Meinung nach beginnt Low Budget Traveling nicht unbedingt am Tag deiner Abreise. Du kannst es in dein Leben zuhause integrieren und es – so wie ich – zu deiner Lebensphilosophie machen.

 

Miste aus!

Brauchst du wirklich so viele Klamotten, Schuhe oder Bücher und DVDs im Regal? Sei ehrlich zu dir selbst und werde alles los, was du nicht mehr brauchst. Es wird dir erstens ein paar Euros auf dein Konto bringen und zweitens kann ich dir aus eigener Erfahrung versichern, dass es eine echte innere Erleichterung ist, mal so richtig auszumisten.

 

Kündige dein Fitnessstudio!

Überleg dir genau, welche Verträge du wirklich brauchst! Musst du wirklich ins Fitnessstudio gehen oder kannst du nicht draußen oder in deiner Wohnung kostenfrei Sport machen? Dafür gibt es übrigens ganz tolle Apps! Ich nutze zum Beispiel SEVEN.

Vergleiche Verträge!

Hast du schon mal Verträge verglichen? Egal, ob beim Handyvertrag, wenn es um Strom oder Versicherungen geht: Oft kannst du durch einen Wechsel nach einem Vergleich erheblich Geld sparen! Es lohnt sich also, in diesem Bereich aktiv zu werden.

 

Kündige Abos!

Brauchst du diese ganzen Magazine, eine Fernsehzeitung oder Zeitungen? Wie häufig liest du sie tatsächlich? Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, wandern die meisten davon ungelesen in den Müll. Schade ums Papier! Heutzutage gibt es außerdem fast alles online. Selbst, wenn du auch da zahlen musst, ist es meist günstiger!

 

Step 2: Bei der Reiseplanung sparen

Auch bei der Reiseplanung kannst du so richtig sparen. Du musst nur wissen, wie!

Finde die günstigsten Flüge!

Ich nutze meistens verschiedene Flugsuchmaschinen (Skyscanner, Momondo, Kiwi, Google Flights), um herauszufinden, welche Airline das beste Angebot für mich hat. Danach buche ich normalerweise allerdings über die Airline direkt! Darüber sind die Preise meistens sogar noch ein Stückchen besser als der angezeigte Preis. Damit du den günstigsten Flug findest, solltest du bezüglich Datum und Uhrzeit flexibel sein und auch Flughäfen in der Umgebung checken.

 

Leg dir einen Airbnb-Account an!

Was Airbnb mit Sparen zu tun hat? Ganz einfach: Mit dem Account kannst du nicht nur während der Reise coole Deals für deine Unterkunft finden, sondern auch deine laufenden Kosten verringern. Denn du kannst deine Wohnung oder dein WG-Zimmer ganz easy untervermieten.

 

Lass dir Reiseausrüstung schenken!

Travel Gear ist teuer und schlägt dir ein Loch in deine Reisekasse, noch bevor du losgereist bist. Am besten du denkst also frühzeitig daran, zu Geburtstagen und Weihnachten einen Wunschzettel mit deinem fehlenden Equipment zu erstellen. Damit machst du es deinen Lieben einfach, dir genau das zu schenken, was du brauchst und willst. Win-win-Situation, oder?

 

Vergleiche Auslandskrankenversicherungen!

Bei der Wahl deiner Auslandskrankenversicherung solltest du auf deine bestimmten Umstände achten. Eine Versicherung, die für mich die günstigste war, muss für dich nicht die beste Lösung sein. Ich habe für meine Weltreise zum Beispiel die Auslandskrankenversicherung der HanseMerkur gewählt. Danach bin ich hingegen auf eine internationale Versicherung umgestiegen, um dem bürokratischen Aufwand zu entgehen und nur noch eine Versicherung zu haben, die aber weltweit Deckung anbietet.

 

Plane längere Aufenthalte!

Du kannst so richtig gute Deals bekommen, wenn du mindestens einen Monat an einem Ort bleibst. Auf der einen Seite bieten Hostels dir Betten und sogar Einzelzimmer zu einem Bruchteil des Preises an. Auf der anderen Seite findest du über Airbnb ab einer Buchung von 28 Tagen häufig 50% Rabatt an!

 

Step 3: Bei der Weltreise sparen!

Kommen wir zu den „echten“ Tipps zum Low Budget Traveling, also dem Sparen auf der Reise selbst.

 

Geh in Hostels!

Ich weiß, Mehrbettzimmer sind nicht gerade das, was einen Traveler jubeln lässt. Wenn du aber auf deiner Weltreise Geld sparen musst und trotzdem unabhängig bleiben willst, ist dies eindeutig die günstige Option. Außerdem muss es ja nicht immer das Mehrbettzimmer sein: Hostels haben oft auch Einzelzimmer, die preislich immer noch deutlich unter Hotels liegen. Andere Möglichkeiten zum Sparen bei der Unterkunft findest du hier*.

 

Bleibe länger an einem Ort!

Auch wenn es dich manchmal weiterzieht, solltest du versuchen länger an einem Ort zu bleiben. Nur so wirst du überhaupt auf Angebote aufmerksam. Wenn dir eine Stadt also gefällt, frage doch einfach mal in deinem Hostel, ob sie dir einen guten Preis machen, wenn du dich spontan entschließt für zwei Wochen zu bleiben.

 

Suche nach Deals!

Egal ob wir von Ausflügen, Unterkünften oder Verpflegung sprechen: Man kann immer Deals finden! Du musst nur mit offenen Augen um die Welt reisen und manchmal ein bisschen flexibel sein. So kannst du nicht nur Geld sparen, sondern lernst auch noch gleichzeitig andere Leute kennen. Wenn du nach Tipps suchst, um auf Reisen Leute kennenzulernen, lies mal hier rein.

 

Arbeite für Kost und Logis!

Während ich in San Francisco war, wurde mir klar, dass ich mir die Weiterreise über Neuseeland und Australien nach Asien nicht leisten konnte. Ich hatte zwei Möglichkeiten: Weltreise abbrechen oder eine Alternative finden. Ich habe mich für die Alternative entschieden und mir über WorkAway eine Familie gesucht, bei der ich gegen ein paar Stunden Babysitten am Tag kostenfrei dort übernachten durfte und drei Mahlzeiten am Tag bekam. Der positive Nebeneffekt war, dass ich wunderbare Menschen kennenlernen durfte.

 

Koche anstatt Essen zu gehen!

Wir alle lieben es, uns in Restaurants, Imbissen und an Streetfood-Ständen mit lokalen Spezialitäten verwöhnen zu lassen. Vielleicht ist das noch nicht einmal teuer. Selbst zu kochen, ist aber wahrscheinlich trotzdem günstiger. Wenn du also zumindest gelegentlich im Hostel bleibst und auf dem Markt gekauftes Gemüse zubereitest, kannst du noch ein paar Euro sparen.

 

Das waren meine 15 Tipps zum Geld sparen für die Weltreise! Low Budget Traveling ist mir nach über zwei Jahre auf Reisen mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen… Du kannst das auch!

Hast du noch weitere Tipps? Dann ab damit in die Kommentare!

Deine Barbara

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Reisen fürs schmale Portemonnaie

Um die Welt zu bereisen, muss man reich sein? Falsch! Reisen fürs schmale Portemonnaie ist ein Ratgeber für alle Low Budget-Reisenden. Hier findet ihr zum einen Tipps und Tricks zum Sparen…
  • beim Transport
  • bei der Unterkunft
  • beim Essen
  • in der Freizeitgestaltung (Sightseeing etc.)
Mit 8.000 Euro inklusive aller Flüge bin ich einmal um diesen Planeten gereist. Mit meinen Tipps kannst du das auch! Plane deine eigene große Reise besser und stelle dich auf das ein, was auf dich zukommt.
Reisen fürs schmale Portemonnaie
Du willst mehr zu den Themen Solo Traveling, Langzeitreisen oder Low Budget Traveling lesen? Dann empfehle ich dir folgende Artikel:
Desierto Dalí Solo Traveling
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WARUM MANCHMAL ALLES SCHEIßE IST
Madeira – Low Budget Traveling
LOW BUDGET TRAVELING
LOW BUDGET TRAVELING
Round the World Ticket fast geschenkt
TRAVEL HACKS
ROUND THE WORLD TICKET FAST UMSONST?
Auf Reisen Leute kennenlernen – So geht es ganz schnell!

Auf Reisen Leute kennenlernen – So geht es ganz schnell!

Auf Reisen Leute kennenlernen – So geht es ganz schnell!

Du möchtest gerne auf Reisen Leute kennenlernen? Du planst eine längere Reise, hast aber Angst vor dem Alleinsein? Du glaubst, du findest keinen Anschluss?

Diese Sorgen hatten alle Reisenden mal!

Aber wir alle haben festgestellt, dass es meistens viel schneller geht, Leute kennenzulernen als du denkst. Deswegen habe ich die besten Tipps für dich zusammen gefasst UND zusätzlich auch noch 8 andere Reiseblogger befragt, wie sie schnell auf Reisen Leute kennenlernen.

Voraussetzung für alle meine Tipps ist allerdings, dass du dich verständigen kannst… Das geht am besten, wenn du fit in Englisch bist. Es verschafft dir einen großen Vorteil, wenn du auch noch die Landessprache beherrschst. Deswegen fühle ich mich in Ländern, in denen man Spanisch spricht wohler als zum Beispiel in Asien.

Aber hier nun erstmal meine eigenen Tipps und Tricks, wie man sich schnell auf Reisen Freunde macht!

 

#1 Steckdosenleiste

Wir kennen alle das Problem: Man kommt von einer langen Fahrt im Hostel an und will erstmal das Handy laden… Und dann: Es gibt nur eine Steckdose im ganzen Dorm! Willst du dir Freunde machen, ist eine Steckdosenleiste zum Teilen allemal eine gute Idee!

 

#2 Moskitospray

Du unterhältst dich nett, aber du merkst, wie du gerade von gefühlt einer Millionen Stechmücken zerstochen wirst? Würdest du deinen Retter in Not nicht auch anhimmeln? Mit einem Moskitospray in der Tasche machst du dir garantiert schnell Freunde!

 

#3 Sonnencreme

Wir lieben sie, aber manchmal brennt sie einfach unerbärmlich: die Sonne! Es gibt so Spezis, die IMMER Sonnencreme vergessen. Wenn du dann lässig deine hervorziehen kannst und sie großzügig teilst, bist du den Rest des Tages sicher nicht mehr allein!

 

#4 After Sun

Man verbringt einen Tag am Strand und kommt abends in Hostel. Im Spiegel sieht man dann die hässlichen, roten Streifen, die am nächsten Tag garantiert weh tun werden! Es gibt nur eine Lösung: After Sun! Wenn du eine Flasche hast, wird man dich lieben!

 

#5 Anbieten zu kochen

Du kochst gerne? Wunderbar! Du wirst wahrscheinlich innerhalb von Minuten die beliebteste Person im Hostel, wenn du anbietest, das Abendessen zu machen!

 

#6 Anbieten abzuwaschen

Du hast dir was zu Essen gemacht und dann mit ein paar anderen aus dem Hostel gegessen. Wenn du anschließend anbietest, für alle den Abwasch zu erledigen, wirst du sicherlich mit Sympathie-Punkten belohnt!

 

#7 Bier anbieten

Ich trinke keinen Alkohol. Daher habe ich diese Möglichkeit nie ausprobiert. Aber ich habe schon öfter mitbekommen, wie gut sie ankommt. Kauf einfach ein oder zwei Flaschen mehr als du selbst trinken möchtest und biete die andere jemandem an, mit dem du ins Gespräch kommen möchtest. Schwups beginnst du eine Konversation!

Das waren meine persönlichen Tricks, um auf Reisen Leute kennenlernen zu können.

Mehr Inspiration um auf Reisen Leute kennenlernen zu können?

Du möchtest auch aus den Erfahrungen anderer Reiseblogger schöpfen? Kein Problem! Ich habe 8 Reiseblogger gefragt, wie sie auf Reisen Leute kennenlernen. Hier sind ihre Antworten:

Sabine von Fratuschi: Mach Komplimente!

Immer wieder treffe ich auf Reisen Menschen, die ich interessant finde. Um mit ihnen ins Gespräch zu kommen, schaue ich mir Mensch und Situation genau an. Was fasziniert mich gerade an dieser Person? Warum wirkt sie sympathisch auf mich? Und genau das spreche ich dann positiv an! Dieses Kompliment oder positive Einstieg kann die Frisur sein, die Rasse des Hundes, ein Kleidungsstück, ein gemeinsamer Blick auf die Umgebung und so vieles mehr.  Wie das Gespräch dann weiter verläuft, weiß man nie vorher. Es kann 10 Sekunden dauern oder 5 Stunden. Im Zug von Alice Springs nach Adelaide ist mir ein Engländer im Speisewagen aufgefallen. Bei dem doch gewöhnungsbedürftigen Slang der Aussis, habe ich ihn für sein so gut verständliches Englisch gelobt. An diesem Abend erfuhren wir einen Großteil seiner Lebensgeschichte. Er hatte mit über 50 seinen Job gekündigt, um gemeinsam mit einem Freund auf Weltreise zu gehen. Er erzählte uns spannende Geschichten und es gesellten sich noch weitere Reisende aus verschiedenen Ländern dazu. Es war ein langer und wunderbarer Abend im Zug.

Sabine von Fratuschi

Über Sabine und Fratuschi

Ganz ohne Tinnef & Allüren erzählt Sabine auf Fratuschi von Luxusreisen und exklusiven Erlebnissen. Auf ihrem Blog berichtet sie über faszinierende Orte, die ewig in Erinnerung bleiben. Fratuschi ist genau der richtige Reiseblog für dich, wenn du dich in Grandhotels & charmanten Boutiquehotels wohl fühlst, kalkulierbares Abenteuer magst und du einen Faibel für Badewannen hast.

Jessica von Yummy Travel

Jessica von Yummy Travel: Verlasse deine Komfortzone!

Wovon außergewöhnliche und unvergessliche Reisen leben? Ganz klar, von den Begegnungen. Menschen und besondere Persönlichkeiten tragen dazu bei, dass eine Reise im Kopf bleibt. Du kannst die atemberaubendsten Sehenswürdigkeiten bestaunen und doch nicht im Land angekommen sein. Urlauber könnten sich damit zufrieden geben. Als Reisender will ich aber mehr.

Ich bezeichne mich bewusst nicht als Urlauber. Das Reisen ist für mich eine Art meinen Horizont zu erweitern. Dazu zählen nicht nur visuelle Eindrücke, sondern vor allem auch emotionale. Wo kann ich meinen Emotionen freien lauf lassen? Genau, indem ich Menschen und deren Geschichten kennenlerne.

Ein Thema, das gar nicht mal so einfach ist. Generell lassen sich hier 2 Typen unterscheiden. Introvertiert und extrovertiert. Ich zähle ohne Zweifel zu der zweiten Sorte. Mir fällt es sehr einfach Kontakt zu knüpfen und mit anderen ins Gespräch zu kommen. So lerne ich auf Reisen immer viele einzigartige Persönlichkeiten kennen.

Damals war ich sehr verschlossen, genau das hat sich durch meine Neugier und das Reisen stark verändert. Solltest du etwas introvertierter sein: Smalltalk kann man lernen. So versuche ich ins Bars, auf Märkten oder auch in der Nachbarschaft immer Kontakte zu knüpfen. Vorbild dafür, meine zahlreichen Pub Besuche in Großbritannien. Hier steht Smalltalk auf der Pubordnung. Du wirkst merkwürdig wenn du Gespräche nur knapp oder gar nicht erwiderst. Bei meinem letzten Besuch bekam ich sogar das Kompliment: „Wow, this is so british!“

Also, verlasse mal deine Komfortzone uns stürze dich ins Leben. Und denke immer daran: Du bist nicht im Land angekommen, wenn du die Menschen nicht kennengelernt hast.

Über Jessica und Yummy Travel

Jessica schreibt auf ihrem Blog Yummy Travel über ihre Reiseerlebnisse auf der ganzen Welt, gewürzt mit einer Prise Fotografie. Ihr Herz hat sie an ihre Heimat – den Ruhrpott, verloren.

 

Carolin von Leben à la Carte: Geh unter Leute!

Wenn ich für ein paar Tage allein unterwegs bin, gibt es für mich meist nur eine Option: Ab ins Hostel! Nirgends lassen sich so einfach Leute kennenlernen wie zwischen vielen anderen Backpackern. Auch wenn ich mich manchmal gern in mein Bett verkrieche und mit absolut niemandem rede: Meist bin ich dann doch ein sehr geselliger Mensch und quatsche einfach irgendwen an. Wenn mich dann doch mal die Schüchternheit überkommt, koche ich zum Beispiel etwas. Genau genommen: viel zu viel. Im Normalfall riecht es dann nach kurzer Zeit so gut, dass ich mit jemandem ins Gespräch komme und mein Essen teile. Einige Hostels veranstalten auch ein Abendprogramm, dem ich mich dann natürlich gern anschließe. Ansonsten hilft es auch, die Augen offen zu halten (Handy und Laptop weg!), hin und wieder über seinen eigenen Schatten zu springen und nach Empfehlungen in der Umgebung oder Ähnlichem zu fragen. Oder je nach Situation einen coolen Spruch rauszuhauen, haha.

Eine richtig tolle Alternative ist für mich Couchsurfing oder auch Airbnb, denn da wurde ich schon oft einfach in den Freundeskreis integriert und habe mich nach ein paar Minuten nicht anders gefühlt, als wenn ich zu Hause mit meiner eigenen Clique um die Häuser ziehe. Wenn alle Stricke reißen und ich in meiner Unterkunft partout keinen Anschluss finde (was aber echt die Ausnahme ist), schaue ich mich extern nach Aktivitäten um, bei denen das Kennenlernen im Mittelpunkt steht. Über die Couchsurfing-Community finden in vielen größeren Städten Events statt – genauso gibt es eine Reihe von Facebook-Gruppen, in denen Veranstaltungen geteilt werden, an denen jeder einfach so teilnehmen kann. Free Walking Tours sind auch immer eine klasse Möglichkeit, auf andere gesprächswütige Alleinreisende zu treffen.

Caroline von Leben à la Carte

Über Carolin und Leben à la Carte

Caro schreibt auf Leben à la carte über ihr Leben als minimalistische Backpackerin und ihre Reisen um die Welt. Nach mehreren Abenteuern in Europa, Marokko, Thailand, Australien und einem halben Jahr in Paris, ist ihr Fernweh noch keineswegs gestillt. Aktuell plant sie eine Weltreise mit ihrem Mann Simon – Ende offen.

Melanie von Lifetravellerz

Melanie von Lifetravellerz: Such nach gemeinsamen Interessen!

Da wir zu 99,9% zu zweit unterwegs sind, stehen wir eigentlich nie unter „Druck“ auf Reisen Leute kennenlernen zu müssen. Meistens sind wir sehr froh, wenn wir abseits der Arbeit ein paar gemütliche Stunden zu zweit bei gemeinsamen Unternehmungen verbringen können. Allerdings ist es zwischendurch auch mal ganz nett, die eine oder andere Unterhaltung mit interessanten Menschen zu führen.
Meiner Meinung nach fällt es am leichtesten Leute kennenzulernen, wenn einem ein gemeinsames Hobby oder Interesse verbindet. Wir merken das sehr oft am Kitestrand oder auch beim Stand-Up Paddling. Man erkundigt sich kurz bei den Locals nach den Windbedingungen oder auf Dinge, die gefährlich werden könnten und schon ist man im Gespräch. Nicht selten entstehen daraus längere Gespräche oder man trifft sich nach dem Surfen oder Paddeln auf ein Bier oder ein Abendessen. Tatsächlich sind daraus auch schon ein paar Freundschaften entstanden.
Ganz besonders spannend fand ich zu diesem Thema unsere Reise nach Ägypten im vergangenen März. Das Hotel, in dem wir untergebracht waren, war hauptsächlich auf Kitesurfer und Taucher ausgerichtet. Beim Abendessen hatte man die Wahl, ob man lieber an einem Zweier- oder einem großen Achter-Tisch sitzen will. An den Achter-Tischen wurden die Gäste vom Servicepersonal so platziert, wie sie wohl am besten zusammenpassen. So ist es auch für Alleinreisende kein Problem Anschluss zu finden, man findet stets Gleichgesinnte zum Plaudern und man kannte schon einige Leute, wenn man am nächsten Tag zur Tauchbasis oder zum Kitestrand ging. Ziemlich cooles Konzept, bei dem man sich aber auch nicht zwangsbeglückt fühlt, da man stets die Wahl hat.

Über Melanie, Jürgen und Lifetravellerz

Auf Lifetravellerz.com schreiben Melanie & Jürgen über ihre Kite-Reisen, Roadtrips, Sport und gutes Essen. Mit ihrem VW-Bus „Luigi“ entdecken sie die schönsten Fleckchen Europas und im Winter zieht es die beiden meist in die Ferne – immer auf der Suche nach Wind und tollen Stränden!

Max von Hostelmax: Versuch, mit anderen Reisenden ins Gespräch zu kommen!

Ich bin als Hostelmax zur Zeit in Hostels unterwegs. Und ich bin grundsätzlich ein total schüchterner Mensch. Aber ein Hostel ist ein fantastischer Ort, um dagegen vorzugehen. Denn in einem Hostel kannst du problemlos mit Menschen ins Gespräch kommen. Die kommen von überall her. Aus nahezu jedem Land der Welt kannst du in einem Hostel interessante Geschichten sammeln. Erzählt von Menschen die du vorher noch nie gesehen hast. Und mit denen du vorher noch kein Wort gewechselt hast. Das Schöne ist, daß sie meistens absolut bereit für ein kurzes Gespräch sind! Und wenn es auf die neugierige Frage: Where are you from? nur die Antwort „Naja, ich komm aus Köln“ ist. Und genau diese eine Frage schafft ihr sicher! Manchmal steht ihr gemeinsam beim Einchecken. Dann gemeinsam unterwegs ins Zimmer. Manchmal ist es sogar dasselbe Zimmer. (Das passiert mir selbst in großen Hostels!) Da stehen wir dann zu zweit im Fahrstuhl, und steigen gemeinsam im dritten Stock aus. Gehen um zwei Ecken, nur um dann beide vor Zimmer 315 stehenzubleiben. In so einem Fall ist es fast schwer nichts zu sagen, findet ihr nicht? Ein Blick, ein Lächeln, ein Wort. Ihr seht selbst: Sogar als schüchterner Mensch habt ihr im Hostel jede Menge Möglichkeiten in ein Gespräch zu geraten. Habt ihr damit erst einmal angefangen, bieten sich euch Gelegenheiten das Gespräch zu vertiefen bestimmt beim Frühstück, eventuell an der Bar, im Gemeinschaftsbereich, oder rund um die Rezeption. Und vielleicht habt ihr dann plötzlich einen Bekannten in Südamerika! Ist euch zu weit weg? Dann reicht ja auch Österreich. Durchaus nahe genug dran, daß ihr vielleicht einmal zu einem Besuch dorthin fahrt. Und das alles nur weil ihr einmal in einem Hostel übernachtet habt. Und eine Gelegenheiten für ein Hallo genutzt habt.

Max Poodt von Hostelmax

Über Max und HostelMax

Als Hostelmax bin ich unterwegs und schaue mir Hostels an. Die stelle ich euch in Bild, Video und Text vor, so daß ihr entscheiden könnt, ob das eure Herberge für euren Trip wäre.

Corinna Laimer von Aussteigen Bitte

Corinna von Aussteigen Bitte: Ein Lächeln bricht fast immer das erste Eis!

Als Barbara mich gefragt hat, ob ich bei diesem RoundUp mitmachen möchte und die Frage gehört habe, habe ich als erstes einmal gestutzt. Nicht weil ich die Frage komisch finde, sondern weil ich mich ernsthaft gefragt habe „Ja… Wie lerne ich eigentlich Leute kennen?“

Da ich auf meinem Blog Aussteigen Bitte schon ein paar Artikel über Work&Travel in Neuseeland geschrieben habe, bekomme ich ab und an E-Mails, von Leuten, die das bald vorhaben. Die größte Sorge scheint immer zu sein, dass man alleine bleibt. Bis zu zwölf Monate in einem fremden Land und das ganz alleine ist natürlich etwas, das Angst macht. Meine Antwort darauf ist oft die gleiche: „Mach Dir keine Sorgen! Du WIRST auf jeden Fall Menschen treffen, mit denen Du reden und etwas unternehmen kannst. Du wirst mit fast 100 Prozentiger Wahrscheinlichkeit sogar Menschen treffen, die Deine Freunde werden und die Dich unglaublich prägen. Menschen die Deine Reise unvergesslich machen und die Du nie vergessen wirst.“

Doch wie lernt man diese Menschen jetzt kennen? Ich für meinen Teil, muss auf mein Geld achten, also übernachte ich, wenn ich unterwegs bin, zu 90 Prozent in Hostels und hier dann in Mehrbettzimmern. Alleine das sorgt schon dafür, dass ich Menschen kennenlerne. Glaube mir, ich war früher schüchtern. Sehr sogar. Ich konnte Menschen nicht in die Augen schauen und hier war ich nun, in einem Mehrbettzimmer mit fremden Menschen. Selbst wenn Du so ein Mensch bist. Einer der andere nicht ansprechen kann. Das macht überhaupt nichts. Ein Lächeln sagt manchmal mehr als tausend Worte. Lächele die fremde Person einfach an. Du wirst sehen, sie wird zurück lächeln und vielleicht kommt sie sogar auf Dich zu und fragt Dich wie Du heißt und woher Du kommst. Damit ist das erste Eis schon gebrochen.

Ich habe in Hostels ohnehin die Erfahrung gemacht, dass die selben 3 Fragen, zu den unterschiedlichsten und interessantesten Unterhaltungen führen.
1. Wie heißt Du?
2. Woher kommst Du?
3. Was machst Du hier?
Du glaubst gar nicht, wie unterschiedlich und interessant die Antworten darauf sein können.

Ich denke, ein Schlüssel, um Menschen unterwegs kennenzulernen ist, seine Scheu abzulegen. Das muss nicht mal viel sein. Es reicht schon, sich zu „überwinden“ die neue Person im Zimmer, die fremde Person auf der Straße, den Händler um die Ecke oder sonst wen einfach anzulächeln. Das ist der größte Eisbrecher überhaupt.

Etwas, dass mir auch geholfen hat, Menschen zu treffen war, einfach mein Essen in der Hostelküche zuzubereiten. Das Normalste der Welt und trotzdem habe ich hier die Coolsten Menschen getroffen. An einem meiner ersten Tage unterwegs hatte ich Eier übrig, also habe ich einfach alle zu Rührei verarbeitet. Viel zu viele für mich alleine, also habe ich sie auf den Tisch gestellt und den beiden, die dort auch gerade gefrühstückt habe, angeboten. Du glaubst gar nicht, wie glücklich die waren. Viele Backpacker in Neuseeland ernähren sich nämlich von Porec und das zu jeder erdenklichen Stunde des Tages. Andere Menschen habe ich in der Küche kennengelernt, weil ich Nüsse zerhacken wollte, aber kein ordentliches „Gerät“ dafür gefunden habe. Was habe ich gemacht? Die Nüsse zurück in die Packung gepackt, zugemacht, eine Pfanne genommen und auf die Packung eingedrescht. Meine Nüsse waren klein, eventuelle Aggressionen abgebaut und die anderen in der Küche haben gelacht und gemeint, dass sie mir wohl besser nicht zu nahekommen. Da habe ich auch gelacht und… Das Eis war gebrochen!

Mache Dir nicht zu viele Gedanken. Habe keine Angst! Du wirst Menschen auf Deiner Reise kennenlernen. Mehr als Du denkst. Du wirst mit Ihnen lachen, die tollsten Geschichten hören, manche bringen Dich vielleicht zum Weinen und Du wirst Erinnerungen sammeln, die Dir keiner mehr nehmen wird. Das, was Reisen doch eigentlich ausmacht, sind unsere Erlebnisse während wir unterwegs sind und diese Erlebnisse werden durch die Menschen einfach nur noch 1000 Mal besser! Happy Travels!

Über Corinna und Aussteigen bitte!

Ein bisschen verrückt, ein bisschen chaotisch und immer ein Lächeln auf den Lippen. Das ist Corinna. Auf Aussteigen Bitte schreibt sie über Ihre Reisen und Auszeiten. Auf einer 10-monatigen Neuseelandreise wurde Sie vom Travel Bug gebissen und ist seitdem ständig auf der Suche nach Dingen, die sie noch nicht entdeckt hat und nach Auszeiten, um den Alltag hinter sich zu lassen und wieder runter zu kommen.

Luisa von Sunnyside2Go: Richtig wertvolle Bekanntschaften habe ich in der Hostelküche gemacht!

Vor gut 6 Jahren bin ich für 10 Monate allein durch Australien gereist. Hier war es für mich natürlich besonders wichtig, schnell Anschluss zu finden und neue Leute kennenzulernen. Allerdings habe ich mir vor der Abreise gar keine großen Gedanken darüber gemacht und es einfach dem Zufall überlassen, wie ich Leute kennenlerne. Schließlich war ich als Backpackerin in Hostels unterwegs – ich habe einfach darauf vertraut, dass sich dort genug Leute aufhalten, mit denen ich was unternehmen kann.

Und so war es dann auch: die meisten Menschen habe ich im Hostel kennengelernt. Da ich mir oft mit 5, 9 oder sogar noch mehr Reisenden ein Dorm geteilt habe, war schnell ein Gesprächspartner gefunden. Diese Gespräche waren jedoch oft sehr oberflächlich und gingen nicht weiter als „Wo kommst du her? Wie lang bleibst du? Wie geht's für dich weiter“?

Die richtig wertvollen Bekanntschaften habe ich tatsächlich in der Hostelküche beim Kochen kennengelernt. Hier kommt man einfach super schnell ins Gespräch. Frag z.B. was der andere gerade kocht oder leih dir eine fehlende Zutat aus. Irgendwie entwickeln sich Gespräche in Hostelküchen meiner Erfahrung nach am schnellsten. Wenn du alleine reist und viele Menschen kennenlernen möchtest, solltest du also möglichst auf Hotels verzichten – die sind zu unpersönlich und es ist viel schwerer Anschluss zu finden. In Hostels ist man als Alleinreisender definitiv besser aufgehoben.

Luisa Nebel von Sunnyside2Go

Über Luisa und Sunnyside2Go

Unter dem Motto „Schau dir die Welt mit eigenen Augen an“ schreibt Luisa auf www.sunnyside2go.de über ihre zwei größten Leidenschaften: das Reisen & die Fotografie. Auf ihrem Blog findest du u.a. Infos und Berichte zu verschiedenen Reisezielen, Reiseinspirationen, sowie Tipps zum Thema Fotografie.

Deine Barbara

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