Hallstatt Sehenswürdigkeiten – 24h im schönen Salzkammergut

Hallstatt Sehenswürdigkeiten – 24h im schönen Salzkammergut

Hallstatt Sehenswürdigkeiten – 24h im schönen Salzkammergut

Hallstatt sieht aus wie gemalt. Das hatte ich bereits auf zahlreichen Bildern auf Instagram und Co. gesehen. Aber entspricht das der Realität? Davon wollte ich mich selbst überzeugen und so nahm ich im Juni auf dem Weg nach Graz einen kleinen Umweg in Kauf und reiste einen Tag früher an. Acht Stunden dauerte die Zugfahrt in den schönsten Ort in Oberösterreich, einem der neun Bundesländer Österreichs. Ob sich das gelohnt hat? Und ob! Aber überzeuge dich doch selbst:

Hallstatt am Morgen

Hallstatt am Morgen

Ein Schwan im Hallstätter See

Ein Schwan im Hallstätter See

Hallstatt

Hallstatt liegt am Nordrand der Alpen im Kulturraum Salzkammergut im Bundesland Oberösterreich. Die Region ist wegen ihres geschichtlichen Reichtums und Schönheit seit 1997 Welterbestätte der UNESCO – eine von nur zehn in ganz Österreich.

Hallstatt zum Sonnenuntergang

Hallstatt zum Sonnenuntergang

Mit kaum mehr als 700 Einwohnern, ist die Marktgemeinde zwar ein Winzling, spielt aber touristisch auf internationaler Ebene bei den Großen mit. Menschen kommen aus aller Welt, um die Schönheit dieses Ortes selbst zu erleben. Leider ist Hallstatt dadurch auch in besonderem Maße vom Overtourism betroffen, sodass seit 2020 Maßnahmen getroffen wurden, um vor allem die Tagestouristen in den Griff zu bekommen. Deswegen hier mein klarer Appell an dich: Trage nicht dazu bei, dass der wunvolle Ort durch Touristenmassen zerstört wird. Bleib lieber über Nacht und genieße den Ort in Ruhe zwischen 17 Uhr und 9 Uhr. Das ist nämlich der Zeitraum, in dem die Busse ankommen.

Die Leidenschaft für Hallstatt führte sogar so weit, dass der Ort in China 1:1 nachgebaut wurde. Unfassbar, aber wahr!

 

Hallstatt Sehenswürdigkeiten

Hallstatt ist zwar ein winziger Ort, aber dennoch hätte ich hier problemlos mehrere Tage verbringen können. Das gilt natürlich umso mehr, wenn man versucht, wirklich nur zwischen 17 Uhr und 9 Uhr an den Touristenattraktionen zu sein… Ich habe jedenfalls in den 24 Stunden noch lange nicht alles erkunden können, was ich eigentlich wollte, sodass ich bestimmt irgendwann wiederkomme.

Hallstatt von oben im ersten Sonnenlicht

Hallstatt von oben im ersten Sonnenlicht

 

DER Fotospot

Der berühmteste Fotospot der Stadt befindet sich etwa drei Minuten zu Fuß vom Bootsanleger. Geh einfach nach rechts und folge der Straße um die Kurve. Bald öffnet sich das Panorama zu deiner Rechten und du hast das typische Postkartenmotiv vor dir. Du kannst es vor allem tagsüber nicht übersehen, da hier immer eine Traube von Menschen bewaffnet mit Handys und Kameras steht. Auch wenn Instagram mit Fotos von dieser Perspektive überflutet ist, könnte ich diesen Ausblick Stunden lang genießen.

Ich selbst war deswegen gleich zweimal dort: einmal zum Sonnenuntergang und dann nochmal zum Sonnenaufgang. Du kannst es dir vielleicht schon denken: Zum Sonnenaufgang war es einfach viel, viel schöner.

Der Postkartenblick am Morgen

Der Postkartenblick am Morgen

Während des Sonnenuntergangs war relativ viel los. Die Straße habe ich mir mit gut 20 Leuten geteilt und auf dem See waren Boote und Kajakfahrer unterwegs.

Das Postkartenmotiv von Hallstatt am Abend

Das Postkartenmotiv von Hallstatt am Abend

Zum Sonnenaufgang hingegen war ich alleine an diesem wunderschönen Ort. Zudem lag der See spiegelglatt da. Das Licht war einfach perfekt. Es war magisch! Das frühe Aufstehen hat sich mehr als gelohnt.

 

Der Marktplatz

Hallstatt hat bereits 1311 das Marktrecht zugesprochen bekommen, was ein klares Zeichen der Bedeutung des kleinen Ortes ist. So ist es nicht verwunderlich, dass der Marktplatz als Zentrum des Ortes prachtvoll ist. In seiner Mitte steht die Dreifaltigkeitssäule und in einem Kreis angeordnet stehen um den Marktplatz herum herrliche alte Gebäude wie zum Beispiel die Kirche, die du vom Postkartenmotiv von der anderen Seite kennst.

Der Marktplatz von Hallstatt

Der Marktplatz von Hallstatt

 

Der Skywalk mit dem Welterbeblick

360 Meter über Hallstatt wurde eine Aussichtsplattform eröffnet, von der du einen sagenhaften Blick über den Hallstätter See und auf das Dachsteinmassiv hast. Für mich war das nach dem Fotospot mit dem Postkartenmotiv das Highlight meines Besuchs in Hallstatt.

Blick vom Salzberg ins Tal

Blick vom Salzberg ins Tal

Wenn du auch zum Skywalk und zum Welterbeblick möchtest, kannst du entweder laufen oder die Standseilbahn nehmen. Wenn du dich für den Fußweg entscheidest, kannst du den kleinen Weg nehmen, der vom Zentrum bis nach oben führt. Dafür kannst du rund eine Stunde einplanen. Runter bist du wahrscheinlich schneller.

Eingang zum Welterbeblick

Eingang zum Welterbeblick

Der Skywalk und Welterbeblick

Der Skywalk und Welterbeblick

Alternativ gibt es die Salzbergbahn, eine Standseilbahn, die dich direkt nach oben bringt. Dafür musst du auf die andere Seite von Hallstatt etwa 15 Minuten Fußweg entfernt. Auf dem Weg dorthin läufst du durch den Ort und kannst die entzückenden Häuser ganz in Ruhe bestaunen. Es hängen überall Schilder, dass Hallstatt kein Museum sei und man die Anwohner respektieren und nicht in ihre Privatsphäre eindringen soll. Absolut korrekt! Aber ich gebe zu, dass es sich vollkommen surreal anfühlt, durch diese Bilderbuchstraßen zu laufen.

Salzwerkbahn

Salzwerkbahn

Die Salzbergbahn kostet aktuell (Stand Juni 2022) 20 Euro für ein Rückfahrtticket. Du kannst es aber auch so machen wie ich und hoch fahren (Kostenpunkt 11 Euro) und dann runterlaufen. Als ich in Hallstatt war, waren es 35 Grad und ich wäre wahrscheinlich umgekippt, wenn ich die 325 Höhenmeter hätte überwinden müssen. Nach unten war es aber unproblematisch und wirklich schön. Du kommst an mehrere tollen Spots für Fotos von Hallstatt vorbei, an einem Wasserfall und außerdem am Eingang zum Franz-Josef-Stollen. Super spannend!

Alter Stollen

Alter Stollen

Blick aufs historische Zentrum von Hallstatt

Blick aufs historische Zentrum von Hallstatt

Wasserfall in Hallstatt

Wasserfall in Hallstatt

 

Das Salzbergwerk

In Hallstatt erwartet dich das älteste Salzbergwerk der Welt. Auf einer Führung durch die Stollen kannst du dich in diese Welt mitnehmen lassen und mehr über den Abbau des Weißen Goldes erfahren, das der Region seinen Namen und Hallstatt den Reichtum eingebracht hat.

Wenn du bei einer Tour dabei sein möchtest, kannst du sie mit dem Besuch beim Skywalk verbinden. Dieser befindet sich nämlich auf demselben Berg – dem Salzberg.

 

Friedhof und Beinhaus

Auch vom Friedhof und Beinhaus hast du einen tollen Ausblick. Der Friedhof ist außerdem ein schönes Fotomotiv. Ich habe es leider nicht geschafft, ins Beinhaus zu gehen. Aber es soll sehr sehenswert sein.

An Pfarrkirche und Beinhaus

An Pfarrkirche und Beinhaus

 

Weitere Tipps für Hallstatt

Und hier kommen noch ein paar Tipps, um deinen Aufenthalt in Hallstatt abzurunden:

 

Anreise nach Hallstatt

Am besten ist definitiv, wenn du mit der Bahn anreist. Ich war anfangs ehrlich gesagt sehr verwirrt, weil der Bahnhof von Hallstatt auf der anderen Seite des Hallstätter Sees ist und du von dort mit einer kleinen Fähre übersetzen musst, deren Zeiten an die der Bahn gekoppelt sind. Ich hatte diese Info aber irgendwie nicht wirklich im Internet gefunden und konnte mir das alles nicht erklären. Aber du weißt es jetzt: Einfach vom Bahnhof 2 Minuten bergab zur Fährstation laufen, vor Ort die Überfahrt bezahlen (7 für Hin- und Rückfahrt in bar!) und nur 10 Minuten später landest du im vielleicht fotogensten Ort Europas.

Schild zur Fährstation am Bahnhof

Schild zur Fährstation am Bahnhof

Hallstatt vom Boot mit österreichischer Flagge

Hallstatt vom Boot mit österreichischer Flagge

 

Hotels in Hallstatt

Ich war während meines Aufenthalts in Hallstatt im Gasthof Simony* untergekommen. Die Bleibe ist schon sehr basic, die Betten sind winzig und die Badezimmer geteilt. Aber dafür hat es mit der Lage direkt am Marktplatz und dem Blick auf den See überzeugt und war außerdem mit Abstand die günstigste Unterkunft in Hallstatt.

Blick aus dem Gasthof Simony

Blick aus dem Gasthof Simony

Wenn du etwas mehr Budget zur Verfügung hast, empfehle ich dir das Seehotel Grüner Baum*, das direkt neben dem Gasthof liegt, in dem ich war – also ebenfalls direkt am Marktplatz und am Wasser. Ich selbst bin hier abendessen gegangen und habe den Blick auf den Hallstätter See im Sonnenuntergang wahnsinnig genossen. Absolute Empfehlung!

Seehotel Grüner Baum und Gasthof Simony

Seehotel Grüner Baum und Gasthof Simony

Restaurant vom Seehotel Grüner Baum

Restaurant vom Seehotel Grüner Baum

Wenn du dir die anderen 55 Unterkünfte in Hallstatt anschauen möchtest, dann schau doch mal hier: Hotels in Hallstatt bei Booking*.

 

Schifffahrt auf dem Hallstätter See

Wenn du Hallstatt und die schöne Landschaft des Hallstätter Sees nochmal aus einer anderen Perspektive genießen möchtest, kannst du eine Bootsrundfahrt machen! Die Rundfahrten kosten, je nachdem welche Strecke du wählst, 10 bis 18 Euro.

Die Fähre im Hallstätter See

Die Fähre im Hallstätter See

Auf dem Hallstätter See

Auf dem Hallstätter See

Auf dem Boot vom Bahnhof nach Halltstatt

Auf dem Boot vom Bahnhof nach Halltstatt

 

Meine Ausrüstung

Da ich auch immer wieder nach meiner Ausstattung gefragt werde, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

 

Rucksäcke & Taschen

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise bzw. für den Ausflug den passenden wählen kann. Für die Reise nach Hallstatt habe ich mich für den Weekender von Holzrichter Berlin entschieden. Der Weekender* ist der Klassiker der Marke. Die Ledertasche eignet sich wunderbar für Wochenendtrips, denn darin hast du genug Platz für Klamotten für zwei bis drei Tage. Denk aber dran, dass du den Weekender über der Schulter tragen musst. Zu viel Inhalt bedeutet natürlich auch eine schwerere Tasche.

Holzrichter Berlin Weekender in Bad Staffelstein

Holzrichter Berlin Weekender in Bad Staffelstein

 

 

Kleidung

Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Ich habe zum Beispiel mehrere Wanderschuhe (Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*) von hier. Wenn du einen Aktivurlaub planst, bekommst du dort alles, was du benötigst.

Decathlon Wanderschuhe

Decathlon Wanderschuhe

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

 

Kamera

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

 

Mein Fazit zu Hallstatt

Hallstatt sieht in echt tatsächlich genauso schön aus, wie es auf den Fotos rüberkommt. Das hat mich völlig aus den Socken gehauen und ich war am Ende traurig, nicht mehr Zeit zum Erkunden hatte. Also reiste ich nach nicht ganz 24 Stunden weiter. Aber Hallstatt hat mich sicherlich nicht das letzte Mal gesehen!

Barbara am Welterbeblick

Barbara am Welterbeblick

Warst du schon mal in Hallstatt? Dann berichte mir davon in den Kommentaren!

Deine Barbara

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Rothenburg ob der Tauber – 9 Sehenswürdigkeiten & Highlights

Rothenburg ob der Tauber – 9 Sehenswürdigkeiten & Highlights

Rothenburg ob der Tauber – 9 Sehenswürdigkeiten & Highlights

Rothenburg ob der Tauber – 9 Sehenswürdigkeiten & Highlights

WERBUNG FÜR ROTHENBURG OB DER TAUBER

Rothenburg ob der Tauber ist über die Grenzen von Franken und sogar Deutschland hinaus als entzückendes Mittelalterstädtchen bekannt. Die meisten kennen jedoch nur das bekannte Eingangstor rund um das Plönlein, das zwar nicht ganz zu Unrecht gehypt wird, aber eben nur einen winzigen Teil der Stadt darstellt. Denn auch der Rest der Altstadt ist sagenhaft schön. Warum Rothenburg ob der Tauber nicht auch während der Industrialisierung modernisiert wurde und welche die für mich schönsten Ecken der Stadt sind, erfährst du in diesem Beitrag.

Eine etwas andere Sicht aufs Plönlein

Eine etwas andere Sicht aufs Plönlein

Rothenburg ob der Tauber

Rothenburg ob der Tauber liegt in Mittelfranken und gehört zur Metropolregion Nürnberg. Von der Burg Rothenburg, die König Konrad III. 1142 errichten ließ, ist heute nichts mehr zu sehen. Doch die Stadt, die daneben entstand und aufgrund der Lage oberhalb des Flusses Tauber „ob der Tauber“ als Namenszusatz erhielt, ist heute weltbekannt.

Die Stadt erhielt einen Befestigungsring, der jedoch bald zu klein wurde, um den vielen Bürgern Platz zu gewähren, die lieber in der Stadt als auf dem Land leben wollten. Denn so konnten sie die Vorzüge der Des Stadtlebens genießen: Sicherheit durch Festungsanlage, ein Marktplatz und die Kirche. So wurde die Stadt in den kommenden Jahrhunderten gleich zweimal erweitert, was beim Blick auf das Stadtbild noch heute deutlich erkennbar ist.

Modell von Rothenburg ob der Tauber

Modell von Rothenburg ob der Tauber

Aber auch wenn du durch die Straßen wanderst, verstehst du aufgrund der Türme, wo die alten Stadtgrenzen verlaufen sind. So kannst du zum Beispiel vom Marktplatz zum Markusturm laufen – wenn du zur richten Zeit dort bist, kannst du die Störche in ihrem Nest auf dem Markusturm bestaunen (auf meinem Foto siehst du sie!) – und durch das ehemalige Stadttor hindurchgehen, ohne die Stadt zu verlassen. Dahinter läufst du noch weiter bis zum Röderturm, der dann die Stadtgrenze darstellt und einer von 42 Türmen in der Stadtmauer.
Am Markustor

Am Markusturm und Röderbogen

Rothenburg war bis ins 19. Jahrhundert eine evanglische Reichsstadt. Eigentlich wollte man mit großen, mächtigen Städten wie Regensburg mithalten. Auch wenn das nicht ganz geklappt hat, war Rothenburg dennoch eine recht reiche Stadt.
Das endete mit dem Dreißigjährigen Krieg. Man war dem katholischen Kaiser zur Treue verpflichtet, sympathisierte jedoch mit protestantischen Schweden. So geriet die Stadt zwischen die Fronten.
Zuerst schien es, als würden die Schweden auf Rothenburgs Seite kämpfen, doch nach nur einem Tag der Belagerung durch die kaiserlichen Truppen, zogen die Schweden ab. Rothenburg wurde zur Plünderung freigegeben und nur mit Ach und Krach wurde die Stadt am Ende verschont.
Dennoch waren die Verluste für Stadt schwer, der Reichtum war dahin und jegliche Bedeutung, die Rothenburg hatte, ebenso. So kam es, dass die Stadt nach dem Ende des Krieges in eine Art Dornröschenschlaf fiel, wie es gerne genannt wird. Modernisierungen und und Ansätze der Industrialisierung kamen nur schleppend. Ein Anschluss an die Eisenbahn wurde erst 1881 gebaut. Allem Anschein nach verdanken wir diesem Umstand den sehr guten Erhaltungsstand der Altstadt.
Die Hauptstraße von Rothenburg

Die Hauptstraße von Rothenburg

Rothenburg ob der Tauber Sehenswürdigkeiten

Aufgrund der Geschichte ist es nicht verwunderlich, dass Rothenburg eine Vielzahl an mittelalterlichen Sehenswürdigkeiten und Museen zu bieten hat.

Das Plönlein

Das sogenannte Plönlein ist das Wahrzeichen der Stadt und eines der wohl international bekanntesten Fotomotive Deutschlands. Aber was genau ist das Plönlein? Übersetzt bedeutet das Wort „kleiner Platz an einem Brunnen“, womit das gesamte Ensamble rund um den Brunnen gemeint ist. Also der Brunnen selbst, das schräge, gelbe und die beiden Stadttore, von dem das eine ins Spitalviertel führt und das andere ins Taubertal.

Das Plönlein

Das Plönlein

Das Plönlein von weiter weg

Das Plönlein von weiter weg

 

Der Marktplatz & das Rathaus

Der Marktplatz mit dem Rathaus ist quasi das Zentrum von Rothenburg. Mit dem großen, offenen Platz und dem imposanten Renaissance-Bau wollten die Rothenburger im Mittelalter ihren ganzen Stolz ausdrücken. Leider war das Rathaus selbst in ein Baugerüst gehüllt, als ich da war und das wird auch noch ein paar Jahr bleiben. Einen Eindruck vom Markt vermittelt das folgende Bild dennoch.

Der Marktplatz in Rothenburg

Der Marktplatz in Rothenburg

Auch aus der Vogelperspektive ist der Platz beeindruckend. Wenn du die 220 Stufen zum Rathausturm erklimmen magst, hast du einen herrlichen Rundumblick über die gesamte Fachwerkstadt.

Blick vom Rathausturm auf den Marktplatz

Blick vom Rathausturm auf den Marktplatz

 

Die Stadtmauer & die 42 Türme

Wenn du schon einmal in Jerusalem warst, erinnerst du dich bestimmt an die grandiose Stadtmauer mit den Türmen. Da kann Rothenburg durchaus mithalten, sodass es bereits im 16. Jahrhundert den Beinamen Fränkisches Jerusalem bekommen hat.

Die Altstadt von Rothenburg ist nahezu vollständig von einer massiven Stadtmauer umgeben, die du auf dem Turmweg begehen kannst. Der Weg ist etwa 4 Kilometer lang und so kannst du in etwa 2 Stunden einmal die Stadt umrunden. Infotafeln und Broschüren bringen die die Geschichte der Stadt näher

Auf der Stadtmauer

Auf der Stadtmauer

Bei Sonnenaufgang auf der Stadtmauer

Bei Sonnenaufgang auf der Stadtmauer

Blick über die Dächer von Rothenburg

Blick über die Dächer von Rothenburg

An der Wolfgangskirche wurde die Stadtmauer in die Kirche integriert. Von außen sieht man gar nicht, dass es sich um ein Gotteshaus handelt. Hier kannst du die Rothenburger Kasematten erleben und im oberen Teil die Schießscharten anschauen.

Die Wolfgangskirche von außen

Die Wolfgangskirche von außen

 

Der Burggarten

Der Burggarten ist die grüne Oase der Rothenburger Altstadt. Hier stand einst die prächtige Rothenburg, von der heute nichts mehr übrig ist. Der Burggarten ist jedoch ein herrlicher Rückzugsort, der zudem einen fantastischen Blick über die Stadt erlaubt – den vielleicht besten abgesehen vom Ausblick auf dem Rathausturm.

Blick über Rothenburg ob der Tauber

Blick über Rothenburg ob der Tauber

Du betrittst und verlässt den Garten durch das Burgtor, das früher eines der Stadttore nach außen gewesen ist.

Am Eingang zum Burggarten

Am Eingang zum Burggarten

Eingang im Burggarten Rothenburg ob der Tauber

Eingang im Burggarten Rothenburg ob der Tauber

Im Durchgang des Burgturms ist ein massives Holztor zu sehen, das einen kleinen verschließbaren Durchlass besitzt. Das ist das sogenannte Mannloch. Es wurde in die Stadttore eingebaut, damit nicht das gesamte Tor geöffnet werden musste, wenn ein Mann nach der abendlichen Schließung der Tore noch in die Stadt wollte. Es kostete jedoch Geld, wenn man vom Nachtwächter zu später Stunde durch das Mannloch gelassen werden wollte und so bekamen die Menschen Torschlusspanik, wenn sie merkten, dass sie es nicht mehr rechtzeitig in die Stadt schafften. Mit Hochzeit und Heirat hat dieses Sprichwort also eigentlich nichts zu tun.

Das Mannloch

Das Mannloch

Ansonsten bietet der Burggarten einen wundervollen Blick ins Taubertal. Die Tauber ist übrigens maximal Knietief und eignet sich daher leider nicht für Sportarten wie SUP oder Kajakfahren.

Außerdem ist das Figurenbeet mit den duftenden Blumen ein bekanntes Fotomotiv. Die Deutsche Post fand den Ausblick so gut, dass sie ihm 2019 eine eigene Briefmarke widmete.

Lavendel im Burggarten in Rothenburg

Lavendel im Burggarten in Rothenburg

 

Das Mittelalterliche Kriminalmuseum

Im einstigen Johanniterkloster der Stadt ist heute ein Museum der besonderen Art untergebracht: Das Mittelalterliche Kriminalmuseum.

Schon vor der Tür ist weithin ein Folterinstrument sichtbar. Der sogenannte Käfig der Backertaufe war Bäckern vorbehalten, die ihre Brote „panschten“. Wer erwischt wurde, das Mehl mit beispielsweise Sägespäne zu strecken, kam zur Strafe in den Käfig und wurde in einem Brunnen unter Wasser getaucht. Je mehr gestreckt wurde, desto häufiger wurde der Bäcker untergetaucht. Manche Bäcker überlebten, andere ertranken bei ihrer Taufe.

Eingang des Mittelalterlichen Kriminalmuseums

Eingang des Mittelalterlichen Kriminalmuseums

Es ist schon ein bisschen angsteinflößend, die Folterwerkzeuge und -geräte aus dem Mittelalter im Gewölbekeller des Gebäudes zu betrachten. Ich will mir gar nicht ausmalen, wie viele Daumen mit den Schrauben zerquetscht, Gelenke auf der Streckbank ausgerenkt und Menschen allgemein barbarisch gequält wurden, um ihnen ein Geständnis der ihnen vorgeworfenen Missetäter zu entlocken.

Das Museum möchte eigentlich nicht erschrecken, sondern aufklären. Diesen Anspruch spürt man. Nicht zuletzt auch durch die Präsentationen von alten Büchern zum Beispiel mit Befragungsprotokellen. Ich kam dennoch nicht umhin, dass mir wiederholt ein Schauer über den Rücken lief.

Kodex im Mittelalterlichen Kriminalmuseum

Kodex im Mittelalterlichen Kriminalmuseum

Weniger brutal empfinde ich den zweiten Stock mit der Eisernen Jungfrau, dem Pranger und den Schandmasken. Ich persönlich hatte von Schandmasken noch nie gehört. Sie wurde den Menschen aufgesetzt, die wegen Verfehlungen am Pranger standen. Durch die Masken wurde klar, was sich die Personen haben zu Schulden kommen lassen. Eine Schweinemaske für Menschen, die sich „schweinisch“ verhalten haben. Eine Hahnenmaske für Menschen, die sich wie stolze Gockel aufgeführt haben. Zudem sollten die Masken dafür sorgen, dass die Menschen, die sie trugen, von der Bevölkerung verspottet wurden.

Pranger im Mittelalterlichen Kriminalmuseum

Pranger im Mittelalterlichen Kriminalmuseum

Für mich war das Mittelalterliche Kriminalmuseum das interessanteste Museum, in dem ich seit langem war. Es ist meiner Meinung nach auf jeden Fall einen Besuch wert.

 

Das Rothenburg Museum

Auch das Rothenburg Musem ist in einem alten Kloster untergebracht. Hier kannst du durch die Geschichte der Stadt spazieren, die Klosterküche bestaunen, die historische Waffensammlung bewundern und Gemälde aus der Romantik anschauen.

Im Rothenburg Museum

Im Rothenburg Museum

 

Das Deutsche Weihnachtsmuseum

Wenn du schon immer mal wissen wolltest, wie sich die Weihnachtsbräuche entwickelt haben, dann solltest du das Deutsche Weihnachtsmuseum und den Weihnachtsladen von Käthe Wohlfahrt nicht verpassen. Es liegt in der Herrngasse nur wenige Schritte vom Marktplatz entfernt.

Gang im Deutschen Weihnachtsmuseum

Gang im Deutschen Weihnachtsmuseum

Der Laden ist frei zugänglich, sodass du in aller Ruhe einkaufen kannst. Ob Dekorationen, Weihnachtsbaumschmuck oder Plüschtiere… Bei Käthe Wohlfahrt ist das ganze Jahr über Weihnachten. Daher hat Rothenburg ob der Tauber den Beinamen Weihnachtshauptstadt Deutschlands auch redlich verdient!

Im Deutschen Weihnachtsmuseum

Im Laden bei Käthe Wohlfahrt

Verkaufsraum im Deutschen Weihnachtsmuseum

Verkaufsraum im Deutschen Weihnachtsmuseum

 

Die Jakobskirche

Die Jakobskirche wurde von 1311 bis 1484 gebaut und hat ihren Namen nicht grundlos erhalten. Denn sie ist tatsächlich eine wichtige Stationen auf den Jakobswegen, die eifrige Pilger am Ende nach Santiago de Compostela führen sollen. Über 1000 Pilger finden jährlich hierher.

Die Jakobskirche in Rothenburg

Die Jakobskirche in Rothenburg

Blick auf die Jakobskirche vom Rathausturm

Blick auf die Jakobskirche vom Rathausturm

Die Jakobskirche von außen

Die Jakobskirche von außen

Die Kirche hat zwei Altäre: der eine ist von Tillman Riemenschneider und der andere, der Hauptaltar, ist von Friedrich Herlin.

In der Jakobskirche

In der Jakobskirche

 

Die Wolfgangskirche

Die Wolfgangskirche ist in mehrerlei Hinsicht eine besondere Sehenswürdigkeit. Zum einen ist sie die Schäferkirche. Schäfer waren im Mittelalter nicht gerade angesehen, obwohl die Schafswolle eine der Grundlagen für den Reichtum der Stadt war. Aber sie lebten außerhalb der Stadt und konnten im Normalfall nicht an der sonntäglichen Messe teilnehmen. Das war den gläubigen und abergläubischen Menschen des Mittelalters suspekt.

So war es allen sehr recht, als die Schäfer im 15. Jahrhundert eine eigene Kirche wollten. Zu diesem Zeitpunkt sollte die Stadtmauer sowieso in diesem Teil erweitert werden. So kam es, dass die Wolfgangskirche in die Stadtmauer integriert wurde. Von außen sieht man nicht einmal, dass es sich dabei um eine Kirche handelt.

Die Wolfgangskirche

Die Wolfgangskirche

Im Gewölbe der Kirche befinden sich die Kasematten, die bei Beschuss Schutz bieten sollten. Im oberen Teil kannst du durch die Schießscharten nach außen blicken.

Blick auf eines der Stadttore aus der Wolfgangskirche

Blick auf eines der Stadttore aus der Wolfgangskirche

Weitere Tipps für Rothenburg ob der Tauber

Und hier kommen noch ein paar Tipps, um deinen Aufenthalt in Rothenburg abzurunden:

 

Stadtführungen

Klar kannst du Rothenburg auch alleine oder bewaffnet mit einem Reiseführer erkunden. Aber wenn du die Hintergründe verstehen möchtest, kommst du um eine Stadtführung eigentlich umhin.

Täglich gibt es zwei Stadtführungen „romantisches Rothenburg“, die auf dem Marktplatz beginnen und sogar in verschiedenen Sprachen stattfinden.

Modell von Rothenburg ob der Tauber

Modell von Rothenburg ob der Tauber

Ich habe neben der normalen Stadtführung auch die Nachtwächter-Tour mitgemacht. Die kann ich dir nur wärmstens ans Herz legen. Hans-Georg nimmt seine Teilnehmer (und es sind immer viele) eine Stunde lang mit ins Mittelalter. Das beginnt bei seinem „Kostüm“ aus Umhang, Hut, der Hellebarde, dem Signalhorn und der Laterne und geht weiter bis hin zu seinen unterhaltsamen Erzählungen über das Mittelalter. Man könnte fast meinen, er wäre dabei gewesen. Langweilig wird dir bei dieser Tour bestimmt nicht und sie ist jeden Cent wert!

Buchen musst du übrigens nicht. Einfach um 21:30 Uhr (für die deutsche Führung) am Rathausplatz sein. Der Nachtwächter ist nicht zu übersehen und die Traube an Menschen auch nicht.

Der Nachtwächter

Der Nachtwächter

 

Hotels in Rothenburg ob der Tauber

Ich durfte zwei Nächte im Hotel Gotisches Haus in der Herrngasse verbringen. Es befindet sich in einem ehemaligen Patrizierhaus, das später als Brothaus für das Franziskanerkloster diente. Das Hotel schafft es, den mittelalterlichen Charme der Stadt weiterzuführen, aber ohne dass du auf gewissen Komfort der Neuzeit verzichten musst. Ich habe mich hier wirklich sehr wohlgefühlt und sogar selten so gut in einem Hotelbett geschlafen.

Zimmer im Hotel Gotisches Haus

Zimmer im Hotel Gotisches Haus

Blick aus dem Fenster im Hotel Gotisches Haus

Blick aus dem Ausblick aus dem Fenster im Hotel Gotisches Haus

 

Restaurants & Cafés in Rothenburg

Um dein leibliches Wohl brauchst du dir in Rothenburg keine Gedanken zu machen. Ob tradionell fränkische Küche oder lieber modern und sogar vegan…  Hier bleiben keine Wünsche offen.

Ich war in folgenden Restaurants und Cafés und kann sie uneingeschränkt empfehlen:

Die Altfränkische Weinstube

Die Altfränkische Weinstube


Café Lebenslust

Café Lebenslust

Café einzigartig

Café einzigartig

Mittagessen im Café Einzigartig

Mittagessen im Café Einzigartig

 

Wandern & Radfahren

Das Taubertal liegt Rothenburg zu Füßen. Jakobswege führen über die Jakobskirche. Nicht umsonst wird Rothenburg auch „Kreuzung Europas genannt. Wenn du gerne in der Natur bist, solltest du daher unbedingt auch wandern gehen. Ich habe es leider nicht geschafft, werde es aber bei meinem nächsten Besuch nachholen!

Bis dahin kannst du dich hier inspirieren lassen: Hubert vom Travellerblog schreibt über seine Wanderungen in Rothenburg

Andernfalls kannst du auch hier schauen: Wandern in Rothenburg 

Auch Radfahren geht in und um Rothenburg wunderbar: Radwege und Infos für Radfahrer

Meine Ausrüstung

Da ich auch immer wieder nach meiner Ausstattung gefragt werde, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

 

Rucksäcke & Taschen

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise bzw. für den Ausflug den passenden wählen kann. Für die Reise nach Rothenburg ob der Tauber habe ich mich für den Weekender von Holzrichter Berlin entschieden. Der Weekender* ist der Klassiker der Marke. Die Ledertasche eignet sich wunderbar für Wochenendtrips, denn darin hast du genug Platz für Klamotten für zwei bis drei Tage. Denk aber dran, dass du den Weekender über der Schulter tragen musst. Zu viel Inhalt bedeutet natürlich auch eine schwerere Tasche. Außerdem hatte ich auch den Rucksack und die Umhängetasche der Marke dabei – also alle Taschen, die ich von ihnen habe.

Holzrichter Berlin Weekender in Bad Staffelstein

Holzrichter Berlin Weekender in Bad Staffelstein

 

 

Kleidung

Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Ich habe zum Beispiel mehrere Wanderschuhe (Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*) und auch meine Fahrradsachen wie eine spezielle Fahrradleggins, meinen Helm und eine Fahrradhalterung für mein Handy von dort. Wenn du einen Aktivurlaub planst, bekommst du dort alles, was du benötigst.

Decathlon Wanderschuhe

Decathlon Wanderschuhe

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

 

Kamera

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

Mein Fazit zu Rothenburg ob der Tauber

Ich habe zwei wundervolle Tage in Rothenburg ob der Tauber verbracht. Das Hotel hatte den gleichen mittelalterlichen Charme wie die ganze Stadt, hatte ein unfassbar gemütliches Bett und seine Lage mitten im Herzen von Rothenburg war unschlagbar. Die Sehenswürdigkeiten waren fußläufig und so konnte ich zu jeder Tages- und Nachtzeit schnell hin, wo ich wollte. Alles in allem hatte ich eine geniale Zeit und plane bereits meine nächste Reise dorthin.

Warst du schon einmal in Rothenburg? Dann berichte mir davon in den Kommentaren!

Deine Barbara

Offenlegung: Ich wurde von Rothenburg Tourismus zu den zwei Tagen vor Ort eingeladen. Dafür habe ich außerdem eine finanzielle Vergütung erhalten. Meine Meinung ist von dieser Kooperation nicht beeinflusst.

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Aussicht über Nürnberg von der Kaiserburg

DEUTSCHLAND

NÜRNBERG FOTOSPOTS

Sonnenuntergang vom Staffelberg aus

DEUTSCHLAND

BAD STAFFELSTEIN

Barbara auf der Aussichtsplattform Michelsberg

DEUTSCHLAND

BAMBERG

Graz Sehenswürdigkeiten – 8 Highlights & Tipps

Graz Sehenswürdigkeiten – 8 Highlights & Tipps

Graz Sehenswürdigkeiten – 8 Highlights & Tipps

Graz Sehenswürdigkeiten – 8 Highlights & Tipps

Schon oft hatte ich gehört, dass die Steiermark und ihre Hauptstadt unglaublich schön seien. Nun konnte ich mich endlich selbst davon überzeugen und habe nach meiner Genussreise in die Südsteiermark noch einen Tag in Graz verbracht. Das ist zwar nicht wahnsinnig viel Zeit, aber da Graz nicht gerade riesig ist, kannst du auch in kurzer Zeit wirklich viel sehen. Hier kommen daher meine Highlights und Tipps für Graz Sehenswürdigkeiten!

Blumen auf dem Schlossberg

Graz

Graz ist nach Wien die zweitgrößte Stadt in Österreich und die Landeshauptstadt der Steiermark. Sie ist Dank ihrer gut 60.000 Studenten als hippe Universitätsstadt bekannt. Graz besticht durch die hübsche, verwinkelte Altstadt, die seit 1999 UNESCO-Weltkulturerbestätte ist. 2003 war Graz die Kulturhauptstadt von Europa.

Weg zur Altstadt

Weg zur Altstadt

 

Graz, die charmante Hauptstadt der Steiermark, ist reich an Geschichte und Tradition. Die Stadt kann auf eine lange und bewegte Vergangenheit zurückblicken, die bis in die Römerzeit zurückreicht. Im Mittelalter erlebte Graz eine Blütezeit als bedeutendes Handelszentrum und wurde zum politischen und kulturellen Zentrum der Region. Unter der Herrschaft der Habsburger im 15. Jahrhundert erlebte die Stadt eine Phase des Wachstums und der kulturellen Blüte, die bis heute in der prächtigen Architektur und den kunstvollen Denkmälern zu sehen ist.

Vom 14. bis 17. Jahrhundert war Graz sogar habsburgische Residenzstadt.

Während der Renaissance und des Barocks wurden viele der beeindruckenden Bauwerke errichtet, die Graz zu einem architektonischen Juwel machen. Im 19. Jahrhundert erlebte die Stadt eine Phase der Industrialisierung und Modernisierung, die ihren Einfluss auf die Entwicklung von Graz prägte. Heute ist Graz nicht nur eine lebendige Universitätsstadt, sondern – wie bereits erwähnt – auch ein UNESCO-Weltkulturerbe, das Besucher aus aller Welt mit seiner faszinierenden Geschichte und seinem einzigartigen Charme anzieht.

Die hier im 6. Jahrhundert errichtete Burg war namensgebend: kleine Burg heißt auf Slowenisch Gradec, woraus sich im Laufe der Zeit Graz entwickelte.

 

Graz Sehenswürdigkeiten

Graz bietet nicht nur Sehenswürdigkeiten aus den Bereichen Kunst und Kultur, sondern auch wirklich schöne Fotospots.

Mariahilfkirche

Mariahilfkirche

Hier kommen die Orte, die du an einem Tag in Graz erleben kannst:

 

Der Schlossberg

Wer in Graz ist, kommt nicht um einen Spaziergang auf dem Schlossberg herum, den die Grazer liebevoll Schlossi nennen. Er diente vom 12. bis 19. Jahrhundert als Festung. Die Festung selbst wurde nach dem Angrff napoleonischer Truppen gesprengt.

Auf dem Schlossberg

Auf dem Schlossberg

Pavillion auf dem Schlossberg

Pavillion auf dem Schlossberg

Sunset Vibes auf dem Schlossberg in Graz

Sunset Vibes auf dem Schlossberg in Graz

Du hast drei Möglichkeiten, nach oben zu kommen:

  • Du kannst über 260 Stufen nach oben laufen
  • Du kannst einen Aufzug nehmen, der im Innern des Bergs gebaut wurde
  • Du kannst die Standseilbahn nehmen

Treppe zum Schlossberg

Treppe zum Schlossberg

Schlossbergbahn

Schlossbergbahn

 

Der Uhrturm

Der Uhrturm ist das Wahrzeichen von Graz und thront auf dem Schlossberg über der Stadt. Er wurde von den Bürgern der Stadt gekauft, sodass er nicht mit der Festung gesprengt wurde.

Der Uhrenturm

Der Uhrenturm

 

Hauptplatz & Rathaus

Der Hauptplatz mit dem Grazer Rathaus ist quasi das Herzstück der Altstadt. Durch die Straßenbahn und die vielen Menschen tagsüber ist der Platz am besten früh morgens zu fotografieren. Das Rathaus ist ein absoluter Hingucker, wobei auch die anderen Häuser mit den Barockfassaden sehr schön sind.

 

Der Hauptplatz

Der Hauptplatz

Das Rathaus von Graz

Das Rathaus von Graz

 

Die Murinsel

Die Murinsel ist eigentlich ein Ponton-Steg, der gebaut wurde, als Graz 2003 zur Kulturhauptstadtjahr ernannt wurde. Bei niedrigem Wasserstand sitzt sie am Grund. Du kommst von beiden Seiten des Ufers auf die Insel und darauf befindet sich eine Bar.

Die Murinsel

Die Murinsel

 

Die Stiegenkirche St. Paul

Die Stiegenkirche ist dir älteste Pfarrkirche von Graz. Sie befindet sich im ältesten Stadtteil.

Die Stiegenkirche St. Paul

Die Stiegenkirche St. Paul

 

Grazer Burg & Doppelwendeltreppe

Im Osten der Altstadt baute der römisch-deutsche Kaiser Friedrich III. Anfang des 15. Jahrhunderts die Grazer Burg. Sie war über einen versteckten Gang mit der Festung am Schlossberg verbunden. Graz war ab 1564 Innerösterreichs Hauptstadt und so wurde die Burg Sitz der Erzherzöge. Daraufhin wurde sie umgebaut und vergrößert. Allerdings zog Erzherzog Ferdinand II. 1619 nach seiner Krönung zum Kaiser nach Wien zog, und so verlor die Burg ihre Funktion und wurde vernachlässigt.

Die Burg ist nicht öffentlich zugänglich. Du kannst dir die Höfe anschauen sowie die Doppelwendeltreppe, die ein echtes Highlight ist. Der Eintritt ist frei.

Die Doppelwendeltreppe in der Grazer Burg

Die Doppelwendeltreppe in der Grazer Burg

 

 

Der Stadtpark

Der Stadtpark ist der größte Park von Graz und er liegt direkt an der alten Burg.

Im Stadtpark

Im Stadtpark

 

Das Kunsthaus – the friendly Alien

Das Kunsthaus Graz wird auch the friendly Alien genannt. Es wurde wie die Murinsel im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres errichtet. Seither gilt es als neues architektonisches Wahrzeichen von Graz. Die Ausstellung umfasst zeitgenössische Kunst der letzten fünf Jahre.

Das friendly Alien

Das friendly Alien

 

Hotel Graz

Ich habe in Graz im Grand Hotel Wiesler* übernachtet. Das Hotel ist zwar nicht das günstigste, aber die Lage ist unschlagbar, die Zimmer super chic und das Frühstück wahnsinnig gut.

Im Grand Hotel Wiesler

Im Grand Hotel Wiesler

Ausblick aus dem Grand Hotel Wiesler

Ausblick aus dem Grand Hotel Wiesler

Wenn du nach anderen Hotels in Graz schauen möchtest, schau mal hier: Hotels in Graz bei Booking*.

 

Stadtführung Graz

Wenn du Graz auf einer Stadtführung erleben möchtest, empfehle ich dir diese hier: Führung durch die Grazer Altstadt*.

 

Ausflüge in die Südsteiermark

Graz ist die Hauptstadt der Steiermark und wenn du schon mal da bist, kannst du dir auch gleich weitere Highlights des Bundeslandes anschauen. Die Südsteiermark ist bekannt für die sanften Hügel, die Weinstraße und ganz viel Genuss.

Sie bietet unzählige Möglichkeiten für Naturliebhaber und Outdoor-Enthusiasten. Von malerischen Weinbergen bis hin zu imposanten Berglandschaften gibt es in der Steiermark eine Vielzahl atemberaubender Landschaften zu entdecken. Unternimm beispielsweise einen Ausflug in das idyllische Südsteirische Weinland und koste dich durch die zahlreichen Weingüter und Buschenschanken. Oder erkunde die imposanten Gipfel und klaren Bergseen des Dachsteingebirges. Ob Wandern, Radfahren, Klettern oder einfach nur die Natur genießen – die Steiermark bietet für jeden Geschmack das passende Abenteuer. Mach dich also auf den Weg und entdecke die vielfältigen Naturschönheiten der Steiermark!

Hier findest du meine Tipps für eine Genussreise in die Südsteiermark.

In den Weinbergen

In den Weinbergen

Wenn du mit dem Mietwagen in die Südsteiermark fahren möchtest, kannst du hier Preise vergleichen: Mietwagenpreisvergleich bei Check24*.

Meine Ausrüstung

Da ich auch immer wieder nach meiner Ausstattung gefragt werde, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

 

Rucksäcke & Taschen

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise bzw. für den Ausflug den passenden wählen kann. Für die Reise in die Steiermark habe ich mich für den Weekender von Holzrichter Berlin entschieden. Der Weekender* ist der Klassiker der Marke. Die Ledertasche eignet sich wunderbar für Wochenendtrips, denn darin hast du genug Platz für Klamotten für ein paar Tage. Denk aber dran, dass du den Weekender über der Schulter tragen musst. Zu viel Inhalt bedeutet natürlich auch eine schwerere Tasche.

Holzrichter Berlin Weekender in Bad Staffelstein

Holzrichter Berlin Weekender in Bad Staffelstein

 

Kleidung

Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Ich habe zum Beispiel mehrere Wanderschuhe (Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*) und auch meine Fahrradsachen wie eine spezielle Fahrradleggins, meinen Helm und eine Fahrradhalterung für mein Handy von dort. Wenn du einen Aktivurlaub planst, bekommst du dort alles, was du benötigst.

Decathlon Wanderschuhe

Decathlon Wanderschuhe

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

 

Kamera

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

 

Mein Fazit zum Städtetrip nach Graz

Graz, die Stadt mit ihrem unverwechselbaren Charme und ihrer faszinierenden Geschichte, ist zweifellos ein Reiseziel, das seine Besucher begeistert. Von den malerischen Straßen und Plätzen der Altstadt bis hin zu den beeindruckenden Sehenswürdigkeiten und kulinarischen Köstlichkeiten bietet Graz ein Erlebnis für alle Sinne.

Die Vielfalt der architektonischen Stile, die sich in den prachtvollen Gebäuden und Denkmälern widerspiegelt, ist ein wahrer Augenschmaus für jeden Architekturliebhaber. Ein Spaziergang durch die engen Gassen der Altstadt führt zu versteckten Juwelen und erzählt Geschichten aus vergangenen Zeiten.

Doch Graz ist nicht nur eine Stadt der Geschichte, sondern auch eine Stadt der Kultur und des Genusses. Die pulsierende Kunstszene und die Vielzahl an Veranstaltungen und Festivals machen Graz zu einem kulturellen Hotspot, der Besucher aus aller Welt anzieht. Von klassischen Konzerten bis hin zu alternativen Kunstprojekten bietet die Stadt für jeden Geschmack etwas.

Und natürlich darf man die steirische Küche nicht vergessen, die mit ihren köstlichen Spezialitäten wie dem berühmten Steirischen Backhendl oder dem saftigen Kürbiskernöl jeden Gaumen verwöhnt. Ein Besuch in einem traditionellen Gasthaus oder auf einem der gemütlichen Bauernmärkte ist ein absolutes Muss für jeden Feinschmecker.

In Graz verschmelzen Tradition und Moderne auf einzigartige Weise und schaffen eine Atmosphäre, die jeden Besucher in ihren Bann zieht. Egal, ob man durch die Straßen schlendert, die historischen Sehenswürdigkeiten erkundet oder einfach nur das Treiben in einem der gemütlichen Cafés beobachtet, Graz lässt niemanden unberührt.

Also pack den Koffer und mach dich bereit für ein unvergessliches Erlebnis in der charmanten Stadt Graz!

Sonnenuntergang vom Schlossberg

Sonnenuntergang vom Schlossberg

Warst du schon mal in Graz? Dann berichte mir davon in den Kommentaren!

Deine Barbara

PS: Ich war im Rahmen einer bezahlten Pressereise in der Südsteiermark. Meine Meinung ist von dieser Kooperation nicht beeinflusst.

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Genussreise in die Südsteiermark – Im Land von Schilcher, Kernöl & Lavendel

Genussreise in die Südsteiermark – Im Land von Schilcher, Kernöl & Lavendel

Genussreise in die Südsteiermark – Im Land von Schilcher, Kernöl & Lavendel

Genussreise in die Südsteiermark – Im Land von Schilcher, Kernöl & Lavendel

Sanfte Hügel, Weinberge und Grün, soweit das Auge reicht. Auch das kann Österreich! Und zwar ganz besonders gut in der Südsteiermark. Diese war mir persönlich bisher noch gar kein Begriff. Klar kannte ich Graz und hatte auch schon mal von der Steiermark gehört, aber selbst habe ich es bis vor Kurzem nicht über die Hauptstadt Wien sowie Tirol hinausgeschafft und so war mir dieser Teil von Österreich völlig neu. Umso mehr freue ich mich, dir diese malerische Region und ein paar der lokalen Unternehmen vorstellen zu dürfen.

An der Südsteirischen Weinstraße

An der Südsteirischen Weinstraße

Die Erlebnisregion Südsteiermark

Anfangs mag es etwas verwirrend sein. Hinter der Erlebnisregion Südsteiermark verbirgt sich nämlich mehr als nur der eigentliche Süden des Bundeslandes. Auch die Weststeiermark und somit auch das sogenannte Schilcherland gehören dazu. Aber was das wiederum ist, das klären wir später.

Die Erlebnisregion setzt ganz stark auf Genuss und Kulinarik und so habe ich mit 7 weiteren Kolleginnen und Kollegen eine Genussreise in die Südsteiermark unternommen. Dabei waren wir in den beiden Bezirken Deutschlandsberg (man spricht es Deutsch-landsberg und nicht Deutschlands-berg) und Leibnitz unterwegs.

Die hügelige Landschaft eignet sich hervorragend für Weinanbau, sodass es nicht verwunderlich ist, dass sich hier die bekannte Südsteirische Weinstraße und das eben bereits erwähnte Schilcherland herausgebildet haben. In sogenannten Buschenschankbetrieben kannst du die Weine probieren. Auch weitere regionale Spezialitäten wirst du dort auf der Speisekarte finden. Warme Mahlzeiten und Importware suchst du hingegen vergeblich.

Eine Rose im Weinberg

Eine Rose im Weinberg

Weintrauben

Weintrauben

 

 

Die Südsteierische Weinstraße und das Schilcherland

Die Steiermark hat gleich mehrere Weinstraßen. Die älteste und bekannteste davon ist jedoch die Südsteirische Weinstraße. Sie verläuft entlang der Grenze zu Slowenien und so blickst du sehr häufig rüber ins Nachbarland. Auch der Südalpenweg, ein Fernwanderweg, überschneidet sich über weite Teile mit der Südsteirischen Weinstraße.

An der Südsteirischen Weinstraße

An der Südsteirischen Weinstraße

 

Wir haben sie mit dem Weinbergbummler erkundet, der verschiedene Touren im Angebot hat oder auch individuelle Wünsche erfüllt. Bei der Fahrt kannst du lokalen Wein probieren und die Aussicht genießen. Natürlich werden immer wieder Pausen eingelegt, damit du Fotos von der malerischen Landschaft machen kannst.

Der Weinbergbummler

Der Weinbergbummler

Im Westen der Steiermark liegt das sogenannte Schilcherland, das auch Schilcher Weinstraße genannt wird. Schilcher ist die geschützte Bezeichnung für einen Rosé aus der Rebsorte Blauer Wildbacher. Darauf ist man zurecht stolz. So kommt es, dass das Schilcher auch als Grundlage für andere Dinge verwendet wird. Zum Beispiel für den Schilcherwermut Miss Rosy, den die beliebteste Nachwuchswinzerin der Steiermark Katrin Strohmaier kreiert hat.

Der Schilcher Frizzante

Der Schilcher Frizzante

Im Weinberg der Familie Strohmann

Im Weinberg der Familie Strohmann

Miss Rosy

Miss Rosy

 

Das Kernöl

Ich musste direkt erst einmal eine doofe Frage stellen: Ist Kernöl denn immer von Kürbiskernen? Die Antwort war klar… Eigentlich kann man aus so ziemlich jedem Kern Öl herstellen. Egal ob Pinienkerne, Walnusskerne oder Erdbeerkerne. Sie alle enthalten Fett und können damit zu Öl gemacht werden. In der Realität ist es jedoch so, dass zumindest in der Südsteiermark trotzdem immer Kürbiskernöl gemeint ist.

Denn Kürbiskernöl wurde in der Steiermark erfunden. Ursprünglich hat man tatsächlich in anstrengender und langwieriger Handarbeit die Kerne von Kürbissen von ihrer Schale befreit, um sie dann weiterzuverarbeiten. Irgendwann wurde dann eine eigene Sorte gezüchtet, deren Kerne keine Schale mehr besitzen. Das macht die Arbeit natürlich leichter.

In der Ölmühle

In der Ölmühle

Wer sich das mal anschauen möchte, kann in der Ölmühle Hartlieb vorbeischauen. Dort kann nachvollzogen werden, wie das grüne Öl entsteht und kann sich auch gleich mit einem Vorrat eindecken. Dort bekommst du neben Kernöl auch Snacks aus Kürbiskernen – mit Schokolade überzogen oder zum Beispiel mit Meersalz und Chili. Ob das schmeckt? Und ob!

Kürbiskernöl wird hier übrigens nicht nur zum Salat gegessen, auch wenn das natürlich super schmeckt. Auch Eierspeise (Rührei oder Omelette) werden damit zubereitet. Und auch wenn es erst einmal gewöhnungsbedürftig klinkt, schmeckt es wirklich erstaunlich gut: Die Steirer machen nämlich auch Kernöl über ihr Vanilleeis.

Wenn du noch mehr über das Thema Kürbiskernöl in der Steiermark erfahren möchtest, dann hör doch mal in Viki Urbaneks Podcast rein: Auf den Spuren des Kürbiskernöls auf Nokanguroos.at!

 

Lavendel

Zugegeben: So richtig typisch für diese Region ist Lavendel nicht. Dennoch haben wir auf unserer Reise eine wirklich schöne Lavendelmanufaktur kennengelernt, die für mich ein kleines Highlight war. Der Lavendelhof Wunsum ist ein zertifizierter Biohof, auf dem du in die Welt des Lavendels eintauchen kannst. Du kannst natürlich das Lavendelfeld besichtigen, aber auch die Lavendelprodukte wie Öle, Tinkturen oder Sirup vor Ort erwerben.

In der Lavendel Manufaktur

In der Lavendel Manufaktur

 

Tipps für die Südsteiermark & To Dos

Schloss Seggau

Schloss Seggau liegt in der Nähe von Leibnitz und wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Es ist bekannt für seine barocken Fürstenzimmer, den über 300 Jahre alten freistehenden Gewölbe-Weinkeller, die Schlosskapelle und die Michaelskapelle sowie die Seggauer Liesl – die größte historische Glocke der Steiermark.

In Schloss Seggau

In Schloss Seggau

Die Seggauer Liesl

Die Seggauer Liesl

 

Stainzer Flascherlzug

Der Stainzer Flascherlzug ist eine touristische Lokomotive mit historischem Hintergrund. In der Nähe von Stainz lebte einst ein Doktor, der dafür bekannt war, aus Urin Krankheute erkennen zu können. So reisten die Menschen mit einem Fläschchen voll Urin zu ihm, um von ihren Leiden befreit zu werden. So erhielt der Zug seinen Namen.

Der Flascherlzug

Der Flascherlzug

Der Stainzer Flascherlzug

Der Stainzer Flascherlzug

Barbara im Flascherlzug

Barbara im Flascherlzug

 

Vinofaktur Genussregal

In der Vinofaktur Genussregal kannst du alles kaufen, was du in der Südsteiermark bestaunen und probieren kannst. Als Vinothek gibt es natürlich vor allem Weine, aber auch alles andere, was es sonst in einem Buschenschank zum Essen und trinken bekommst. Auch Weinraritäten gibt es hier, die zum Beispiel ein tolles Geburtstagsgeschenk hergeben. Im Bistro kannst du das alles auch nochmal probieren und es dir gut gehen lassen.

In der Vinofaktur Genussregal

In der Vinofaktur Genussregal

Jause in der Vinofaktur

Jause in der Vinofaktur

Hier gibt es übrigens auch Upper All, die steirische Alternative zum Aperol!

Upper All

Upper All

 

Das Weinmobil

Du kennst bestimmt auch das Problem, dass du in einer schönen Weinregion den Rebensaft natürlich auch trinken möchtest. Aber fahren und trinken passen nicht zusammen. Daher gibt es in der Südsteiermark eine super Lösung: Das Weinmobil. Das ist ein Taxiservice mit Rufbussystem, mit dem du ganz easy von A nach B kommst. Einfach buchen (in der Hochsaison am besten mindestens 90 Minuten früher) und den Wein genießen!

 

Restaurants und Buschenschänken in der Südsteiermark

Hier kommen nun ein paar Tipps, wo du die leckeren Gaumenfreuden probieren kannst. Mit ist alles von gehobener Küche bis hin zum Buschenschank. Ein Buschenschank ist übrigens ein Betrieb, in dem Landwirte ihre eigenen Erzeugnisse servieren. Normalerweise gibt es hier nur kalte und selbst erzeugte Gerichte. Burger und Cola bekommst du hier also nicht, dafür selbst gemachten Käse, Wurst und Wein bzw. Säfte.

Jause beim Weingut Lazarus

Jause beim Weingut Lazarus

Die Reihenfolge der aufgelisteten Restaurants ist chronologisch, wie ich sie besucht habe, und kein Ranking.

 

Lieperts Kulinarium

Lieperts Kulinarium liegt direkt an der Südsteirischen Weinstraße. So kannst du nach deinem Tag im Weinbergbummler einfach weiter genießen. Die Küche ist kreativ und überraschend. Im wahrsten Sinne des Wortes. Denn du buchst hier ein Überraschungsmenü mit 5, 6 oder 7 Gängen. Dazu kannst du eine Weinbegleitung buchen, sodass du zu jedem Gericht den passenden Wein trinken kannst. Ausgefallen und gehoben… Und sicher etwas ganz besonderes!

Bei Lieperts Kulinarium

Bei Lieperts Kulinarium

 

Alte Post

Steirische Schmankerl erwarten dich in der Alten Post in Leibnitz unweit von Schloss Seggau. Hier kannst du wunderbar nach einem Besuch im Schloss Mittagessen.

 

Am Rebkogel

Im Buschenschank Am Rebkogel wird deine Jause in eine Holzkiste gepackt und du kannst sie auf dem Hügel am Tisch oder auf einer Picknickdecke genießen. Mit Blick über die Weinberge und auf den Sonnenuntergang versteht sich… Ein besonderes und romantisches Erlebnis!

Holzkiste mit Jause

Holzkiste mit Jause

 

Burg Deutschlandsberg

Wer in der Steiermark ist, sollte eigentlich mal das typische Backhendl probiert haben. Am besten geht das auf der Burg Deutschlandsberg. Hier kannst du das Traditionsgericht mit genialer Aussicht genießen.

Backhendl

Backhendl

In der Südsteiermark

In der Südsteiermark

 

Weingut Lazarus

Auf dem Weingut Lazarus hast du einen herrlichen Blick über die Weinberge ins Tal. Auch hierbei handelt es sich um einen Buschenschank. Es gibt also Jause und Säfte und Wein.

Weingut Lazarus

Weingut Lazarus

 

Landhaus Kainz

Das Landhaus Kainz ist ein Restaurant und eine Weinbar in St. Nikolai ob Draßling. Ehemals war hier eine Disko drin. Heute kann man hier seinen Gaumen so richtig verwöhnen. Die Kräuter kommen aus dem eigenen Garten. Die Küche ist gehoben.

Zu Gast im Landhaus Kainz

Zu Gast im Landhaus Kainz

 

Hotels in der Südsteiermark

Zum Genießen gehört auch ein schönes Hotel, in dem du es dir gutgehen lassen kannst. Auf unserer Reise waren wir in zwei Gruppen aufgeteilt und sind in den folgenden Hotels untergekommen:

 

Weinlandhof

Ich war im Weinlandhof in Gamlitz. Das Hotel ist super schön und vor allem der Wellnessbereich hat es mir echt angetan. Es gibt doch nichts schöneres, als nach einem anstrengenden Tag nochmal in den Pool zu hüpfen oder in die Sauna zu gehen.

Zimmer im Weinlandhof Gamlitz

Zimmer im Weinlandhof Gamlitz

Der Wellnessbereich im Weinlandhof Gamlitz

Der Wellnessbereich im Weinlandhof Gamlitz

 

Zeitwert

Im Zeitwert wird wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Das Hotel ist wunderschön gelegen und hat einen photogenen Außenpool.

 

Andere Eindrücke aus der Südsteiermark

Unterwegs in der Südsteiermark war ich übrigens nicht allein, sondern mit einer ganz tollen Gruppe. Wenn du die Tipps meiner Bloggerkollegen lesen möchtest, dann schau mal hier:

Meine Ausrüstung

Da ich auch immer wieder nach meiner Ausstattung gefragt werde, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

 

Rucksäcke & Taschen

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise bzw. für den Ausflug den passenden wählen kann. Für die Reise in die Südsteiermark habe ich mich für den Weekender von Holzrichter Berlin entschieden. Der Weekender* ist der Klassiker der Marke. Die Ledertasche eignet sich wunderbar für Wochenendtrips, denn darin hast du genug Platz für Klamotten für zwei bis drei Tage. Denk aber dran, dass du den Weekender über der Schulter tragen musst. Zu viel Inhalt bedeutet natürlich auch eine schwerere Tasche.

Holzrichter Berlin Weekender in Bad Staffelstein

Holzrichter Berlin Weekender in Bad Staffelstein

 

 

Kleidung

Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Ich habe zum Beispiel mehrere Wanderschuhe (Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*) und auch meine Fahrradsachen wie eine spezielle Fahrradleggins, meinen Helm und eine Fahrradhalterung für mein Handy von dort. Wenn du einen Aktivurlaub planst, bekommst du dort alles, was du benötigst.

Decathlon Wanderschuhe

Decathlon Wanderschuhe

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

 

Kamera

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

 

Mein Fazit zur Genussreise in die Südsteiermark

Die Südsteiermark ist eine wunderschöne Region, in der du deinen Gaumen so richtig verwöhnen kannst. So vergeht ein Wochenende hier wie im Fluge.

Im Kräutergarten des Landhaus Kainz

Im Kräutergarten des Landhaus Kainz

Warst du schon mal in der Südsteiermark? Dann berichte mir davon in den Kommentaren!

Deine Barbara

PS: Ich war im Rahmen einer bezahlten Pressereise in der Südsteiermark. Meine Meinung ist von dieser Kooperation nicht beeinflusst.

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7 Innsbruck Sehenswürdigkeiten & 8 Tipps für deinen CityTrip

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7 Innsbruck Sehenswürdigkeiten & 8 Tipps für deinen CityTrip

Innsbruck ist eine wunderschöne Stadt am Inn, die vom Alpenpanorama eingerahmt ist. Keine andere Stadt bietet diesen perfekten Mix aus Urbanem und Alpinem, dem besten aus Stadt und Bergen. Noch dazu ist die Stadt nicht zuletzt wegen der Uni mit fast 30.000 Studenten sehr jung geblieben. Das spürt man bei jedem Schritt. Ich bin schon vor einigen Jahren mal für einen Tag in Innsbruck gewesen und ansonsten mehrmals auf dem Weg nach Italien daran vorbeigefahren. Zeit, die Stadt wirklich zu erkunden, hatte ich erst jetzt. Hier kommen daher meine Tipps für ein Wochenende in dieser kulturell bedeutsamen und dennoch so hippen Stadt in den Alpen!

Der Emile-Bethouart-Steg

Der Emile-Bethouart-Steg

Falls du direkt mal schauen möchtest, was du für Touren buchen kannst, kannst du das hier tun:

Innsbruck

Innsbruck ist nach Wien, Graz, Linz und Salzburg die fünftgrößte Stadt in Österreich. Es liegt im herrlichen Inntal und die Gegend um den Inn war früher sogar ziemlich versumpft. Die Stadt ist nach der Brücke über den Inn benannt, die ursprünglich direkt in die Altstadt führte. Das bezeugen heute noch die Schilder am alten Stadttor, das aber als solches nicht mehr erkennbar ist.

Schon früh ist Innsbruck zu einem wichtigen Umschlagpunkt geworden. Das liegt vor allem daran, dass Reisende auf dem Weg nach Italien quasi gar nicht an der Alpenstadt vorbeikamen.

Ansonsten ist Innsbruck einfach nur wunderschön und bietet die ideale Mischung aus Stadt und Bergen.

Innsbruck im Sonnenaufgang

Innsbruck im Sonnenaufgang

 

Innsbruck Sehenswürdigkeiten

Die Innsbrucker Altstadt ist nicht groß und daher durchaus überschaubar. Wenn du einen Spaziergang planst, kannst du dabei alle Sehenswürdigkeiten „abklappern“.

Die Anna-Säule in der Maria-Theresia-Straße

Die Anna-Säule in der Maria-Theresia-Straße

 

 

Das Goldene Dachl

Das Goldene Dachl stammt aus dem 15. Jahrhundert. Kaiser Maximilian I. nahm seine Hochzeit mit Bianca Maria Sforza zum Anlass, mit den 2657 vergoldeten Kupferschindeln des Prunkeerkers ein Zeichen seiner Macht zu setzen. Damit war er durchaus erfolgreich. Denn vor allem in der Mittagssonne leuchtet das Dach besonders stark und du kannst dir vielleicht vorstellen, dass das die Menschen vor 500/600 Jahren in absolutes Staunen versetzt hat.

Blick vom Stadtturm aufs Goldene Dacherl

Blick vom Stadtturm aufs Goldene Dacherl

Das Goldene Dacherl

Das Goldene Dacherl

Blick aus dem Goldenen Dacherl

Blick aus dem Goldenen Dacherl

 

Der Stadtturm

Der Stadtturm liegt in unmittelbarer Nähe zum Goldenen Dachl und war wahrscheinlich sogar meine persönliche Lieblingssehenswürdigkeit in Innsbruck. Er ist insgesamt 51 Meter hoch und wurde Mitte des 15. Jahrhunderts erbaut. Die Aussichtsplattform befindet sich auf 31 Metern. Von hier hast du einen herrlichen Ausblick über die Stadt. Dafür musst du nur 148 Stufen erklimmen.

Der Stadtturm von unten

Der Stadtturm von unten

Der Stadtturm vom Dach des Goldenen Adlers

Der Stadtturm vom Dach des Goldenen Adlers

Aufgang zum Stadtturm

Aufgang zum Stadtturm

Blick vom Stadtturm

Blick vom Stadtturm

 

Hofburg, Hofkirche & Hofgarten

Die Hofburg war die Residenz der früheren Fürsten. Ursprünglich war es ein gotischer Bau, der später in einen Renaissance-Bau und zuletzt von Maria Theresia in einen Bau des Wiener Rokoko umgewandelt wurde. Die Ähnlichkeit zur Wiener Hofburg entgeht keinem, der schon einmal in Wien war.

Die Hofburg

Die Hofburg

Besonders eindrucksvoll sind der Prunksaal und die Kapelle, die eigentlich ein normales Zimmer war. Nachdem Franz Stephan von Lothringen, der Gemahl von Maria Theresia, dort gestorben war, ließ sie den Raum in eine Kapelle umwandeln. Einige der Zimmer sind für die Kaiserin Sisi hergerichtet worden, die anfangs nach Innsbruck verheiratet werden sollte. Am Ende heiratete sie dann jedoch den Kaiser Franz Josef, lebte in Wien und besuchte ihre eigenen Gemächer in Innsbruck nur viermal.

Angeschlossen an die Hofburg ist die Hofkirche, das das Grab Kaiser Maximilians beherbergt. Das Grab ist imposant und wird von nicht weniger als 28 Statuen „bewacht“. Allerdings ist das Grab leer, da sich die Überreste des ehemaligen Kaisers in Wien befinden.

Blick von oben in die Hofkirche

Blick von oben in die Hofkirche

In der Hofkirche

In der Hofkirche

Kreuzgang der Hofkirche

Kreuzgang der Hofkirche

Blick aus dem Kreuzgang der Hofkirche in den Garten

Blick aus dem Kreuzgang der Hofkirche in den Garten

Die Hofburg und die Hofkirche sind auch perfekte Innsbruck Sehenswürdigkeiten bei Schlechtwetter…

Auch der Hofgarten ist einen Ausflug wert, wenn du durch einen grünen Park spazieren möchtest.

Der Hofgarten

Der Hofgarten

 

Dom zu St. Jakob

Der Innsbrucker Dom wird 1180 das erste Mal erwähnt. Seit Mitte des letzten Jahrhunderts ist er auch eine Kathedrale, also Bischofssitz. Er hat ganze 57 Glocken und besitzt damit das größte Glockenspiel des Landes.

Vor allem für Wanderer auf dem Jakobsweg spielt er eine bedeutende Rolle.

Blick vom Stadtturm auf den Dom

Blick vom Stadtturm auf den Dom

 

Maria-Theresien-Straße & Innsbruck Shopping

Die Maria-Theresien-Straße ist nach der Kaiserin Maria Theresia benannt. Es handelt sich dabei um eine knapp 500 Meter lange Prachtstraße aus ersten Stadterweiterung im 13. Jahrhundert. Heute ist sie außerdem eine Einkaufsstraße.

Die Maria-Theresien-Straße

Die Maria-Theresien-Straße

Die Maria-Theresien-Straße bei schlechtem Wetter

Die Maria-Theresien-Straße bei schlechtem Wetter

Blick vom Stadtturm über die Altstadt

Blick vom Stadtturm über die Altstadt

Im Süden schließt sie mit der Triumphpforte ab.

Die Triumphpforte

Die Triumphpforte

Im Norden geht sie in die Herzog-Friedrich-Straße über und führt somit in die Altstadt und direkt aufs Goldene Dacherl zu.

 

Herzog-Friedrich-Straße

Die Herzog-Friedrich-Straße beginnt an der Innbrücke und führt zum Goldenen Dacherl. Dort knickt sie quasi in einem rechten Winkel ab, bringt dich vorbei am Stadttor und bis zur Maria-Theresien-Straße.

Weg zum Goldenen Dacherl

Weg zum Goldenen Dacherl

 

Bergiselschanze

Innsbruck ist bekannt für Wintersport und unter anderem für Skisprung. Die entsprechende Schanze dafür findest du auf dem Bergisel, der namensgebend für die Schanze ist. Du kannst entweder mit einer Bahn hochfahren oder laufen. Oben gibt es ein Restaurant und eine Aussichtsplattform. Für Wintersportfans ein absolutes Muss!

Die Bergiselschanze

Die Bergiselschanze

 

 

Weitere Tipps für Innsbruck

Und hier kommen noch ein paar Tipps, um deinen Aufenthalt in Innsbruck abzurunden:

 

Hotels in Innsbruck

Ich bin während meines Aufenthalts in Innsbruck im Goldenen Adler* untergekommen. Das Hotel hat eine wahnsinnig gute Lage und es ist ein echtes Familienunternehmen. Meinen Bericht kannst du hier nachlesen: 3 Nächte im Best Western Plus Goldener Adler.

Das Gebäude des Goldenen Adlers ist über 600 Jahre alt

Das Gebäude des Goldenen Adlers ist über 600 Jahre alt

Wenn du dich nach anderen Unterkünften in Innsbruck umschauen möchtest, dann schau doch mal hier: Hotels in Innsbruck bei Booking*.

Restaurants in Innsbruck

Ich konnte während meiner drei Tage in Innsbruck folgende Restaurants ausgiebig testen:

Im Woosabi

Im Woosabi

 

Rooftops

  • 360 Grad Bar (coole Bar, erreichbar über Aufzüge in der Mall, die du über die Maria-Theresien-Straße betreten kannst)
  • aDLERs weitsicht (Rooftop Bar auf dem Hotel aDLERs)
  • Dachterrasse auf dem Haus der Musik (einer der Innsbruck Geheimtipps)

Der Blick von der 360 Grad Bar bei schlechtem Wetter

Der Blick von der 360 Grad Bar bei schlechtem Wetter

Ausblick von der 360 Grad Bar bei gutem Wetter

Ausblick von der 360 Grad Bar bei gutem Wetter

Dachterrasse des Hauses der Musik

Dachterrasse des Hauses der Musik

 

Seilbahnen & Co.

Natürlich musst du die einzelnen Gipfel rund um Innsbruck nicht zu Fuß oder mit dem Mountain Bike erklimmen. Du kannst auch gemütlich mit den Seilbahnen hochfahren.

Um auf die Nordkette bzw. zur Bergstation Haferlekar zu kommen, musst du gleich zweimal umsteigen:

Zuerst fährst du mit der Hungerburgbahn zur Hungerburg. Das ist eine Standseilbahn, die 2007 eingerichtet wurde und direkt neben der Hofburg startet. Die Station heißt Congress und bringt dich zum Beispiel auch zum Alpenzoo.

Die Hungerburgstation

Die Hungerburgstation

Von der Hungerburg fährt eine Luftseilbahn zur Station Seegrube auf ca. 1900 Metern. Die letzte Station heißt dann Hafelekar. Auch zwischen der Station Seegrube und Haferlekar fährt eine Luftseilbahn.

Von hier kannst du entweder die letzten Meter zum Gipfel Hafelekarspitze zu Fuß laufen oder zum Beispiel die Wanderung auf dem Goetheweg antreten (mehr dazu im nächsten Abschnitt). Die Aussicht ist grandios und es lohnt sich auch ohne Wanderung. Von dort kannst du nicht nur ins Inntal und auf Innsbruck blicken. Es gibt auch einen Aussichtspunkt auf die Gebirgsgruppe Karwendel.

Die Hafelekarspitze

Die Hafelekarspitze

Auf dem Hafelekar

Auf dem Hafelekar

Das Karwendel

Das Karwendel

Auf der anderen Seite von Innsbruck liegt der Patscherkofel. Den kannst du ganz easy mit der Einseilumlaufbahn Patscherkofel-Bahn rauffahren. Allerdings musst du zur Talstation mit dem Bus fahren. Während die Hungerburgbahn ja quasi in der Altstadt bzw. in unmittelbarer Nähe losfährt, befindet sich die Patscherkoferl Talstation im Stadtteil Igls gute 40 Minuten Busfahrt entfernt. Dort oben beginnt dann zum Beispiel der Zirbenweg (auch dazu mehr im nächsten Abschnitt). Am Ende des Weges kannst du dann mit der Gluengezerbahn wieder ins Tal und mit dem Bus zurück nach Innsbruck fahren.

Der Patscherkofel bei Mondaufgang

Der Patscherkofel bei Mondaufgang

 

Wandern in Innsbruck

Der Goetheweg

Du gehst gerne wandern? Dann ist Innsbruck ein perfektes Ziel! Der bekannte Goetheweg zum Beispiel führt über die Nordkette, das Bergmassiv, das Innsbruck überragt. Der Weg ist zwar nur 9 Kilometer lang, hat es aber mit über 600 Höhenmetern, die du überwinden musst, echt in sich und ist eine richtige alpine Wanderung. Zum Haferlekar bin ich auch ohne dort oben wandern zu wollen mit der Seilbahn gefahren. Das ist nämlich so oder so einfach toll!

Der Goetheweg

Der Goetheweg

 

Der Zirbenweg

Ich hatte nämlich leider keinen Platz mehr für Wanderschuhe im Gepäck – Schande über mich – und habe deswegen den weniger alpinen Zirbenweg empfohlen bekommen. Da fährst du nämlich zum anderen Bergmassiv hinauf: Zum Patscherkofel. Der Weg ist rund 7 Kilometer lang und du musst nur 250 Höhenmeter überwinden. Dennoch ist der Weg einfach traumhaft schön, der Blick ins Tal atemberaubend und es gibt mehrere Almen, die mit leckerem Kuchen und erfrischender Hollerschorle auf dich warten. Ich bin auf der Boschebenalm eingekehrt.

Barbara auf dem Zirbenweg

Barbara auf dem Zirbenweg

Wegweiser auf dem Zirbenweg

Wegweiser auf dem Zirbenweg

Auf dem Zirbenweg

Auf dem Zirbenweg

Ausblick auf dem Zirbenweg

Ausblick auf dem Zirbenweg

 

Der Inn-Radweg

Du möchtest einen coolen Aktivurlaub machen? Wie wäre es mit dem Inn-Radweg? Dieser führt von Passau bis nach St. Moritz und dabei natürlich auch an Innsbruck vorbei.

 

Mietwagen in Innsbruck

Wenn du einen Mietwagen willst, um dich in Innsbruck und Tirol zu bewegen, kannst du hier Preise vergleichen: Mietwagenvergleich von Check24*.

 

Innsbruck Card

Wenn du mit den Seilbahnen fahren und in die Museen von Innsbruck möchtest, lohnt sich eventuell die Innsbruck Card für dich. Damit kannst du die Seilbahnen, die dich zum Hafelekar bringen, sowie die Patscherkofelbahn ohne weitere Kosten nutzen. Auch in die meisten Museen (in alle hier genannten) kommst du damit rein. Außerdem kannst du damit die öffentlichen Verkehrsmittel kostenfrei nutzen und bekommst zum Beispiel im Swaroski-Shop an der Herzog-Friedrich-Straße eine kleine Kette als Geschenk.

Weitere Ausflugsziele in der Umgebung

Wenn du schon mal in der Gegend bist, kannst du dir auch noch weitere Orte anschauen, die gar nicht so weit entfernt sind:

  • Wanderer sollten sich mal den Koasa Trail anschauen. Das ist ein 80 Kilometer langer Wanderweg um den Wilden Kaiser.
  • Auf dem Weg nach Italien bin ich mit meiner Familie immer im hübschen Örtchen Sterzing in Südtirol untergekommen.
  • Und wenn du noch ein bisschen mehr Zeit dran hängst, solltest du vielleicht überlegen, einen Ausflug nach Venedig zu machen.

Koasa Trail Wilder Kaiser

Koasa Trail Wilder Kaiser

Meine Ausrüstung

Da ich auch immer wieder nach meiner Ausstattung gefragt werde, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

 

Rucksäcke & Taschen

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise bzw. für den Ausflug den passenden wählen kann. Für die Reise nach Innsbruck habe ich mich für den Weekender von Holzrichter Berlin entschieden. Der Weekender* ist der Klassiker der Marke. Die Ledertasche eignet sich wunderbar für Wochenendtrips, denn darin hast du genug Platz für Klamotten für zwei bis drei Tage. Denk aber dran, dass du den Weekender über der Schulter tragen musst. Zu viel Inhalt bedeutet natürlich auch eine schwerere Tasche.

Holzrichter Berlin Weekender in Bad Staffelstein

Holzrichter Berlin Weekender in Bad Staffelstein

 

 

Kleidung

Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Meine Sneaker sind beispielsweise diese hier: Walkingschuhe New Feel* (siehe Foto). Die hatte ich auch bei meiner Fototour nach Monreal an. Auch für Wanderungen mag ich meine Schuhe von Decathlon: Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*, auch wenn ich die bei dem Trip nach Innsbruck aus Platzgründen leider nicht mitnehmen konnte.

Blick vom Hafelekar ins Inntal

Blick vom Hafelekar ins Inntal

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

 

Kamera

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

 

Mein Fazit zu Innsbruck

Innsbruck ist eine wunderschöne Stadt, die mich vom ersten Moment an entzückt hat. So vergeht ein Wochenende mit Stadtbummel, Kultur, Sightseeing und vielleicht einer kleinen Wanderung wie im Fluge.

Barbara auf dem Hafelekar

Barbara auf dem Hafelekar

Warst du schon mal in Innsbruck? Dann berichte mir davon in den Kommentaren!

Deine Barbara

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