San Cristobal und Umgebung –  Ein Pueblo Mágico in Mexikos Bergen

San Cristobal und Umgebung – Ein Pueblo Mágico in Mexikos Bergen

San Cristobal und Umgebung – Ein Pueblo Mágico in Mexikos Bergen

San Cristobal de las Casas liegt in den Bergen des mexikanischen Bundesstaates Chiapas, im Südosten des Landes. Zusammen mit dem Weltkulturerbe Palenque ist es der touristisch bekannteste Ort der Gegend, der zudem als Pueblo Mágico (magischer Ort) ausgezeichnet wurde.

Guadalupe

Dank Shoestring und dem einfachen Baukastensystem, mit dem du dir deine Reise individuell zusammenstellen kannst, habe ich wundervolle 10 Tage in San Cristóbal verbringen können. Das war eine Individualreise. Wenn du lesen möchtest, wie eine Rundreise in einer kleinen Gruppe durch Mexiko aussehen kann, schau mal bei 2ontheGo vorbei!

Hier spürt man an jeder Ecke das Flair der Kolonialzeit. Die bunten Fassaden, die großen Plätze, die von Arkaden gesäumt sind, und die strahlenden Kirchen, in denen die bekehrten Ureinwohner zu einem fremden Gott beten sollten.

San Cristóbal

Fußgängerzone San Cristóbal

Ausblick Guadalupe

Wenn du mal hier sein solltest und einen Ort suchst, an dem du entspannt arbeiten möchtest, empfehle ich dir das Wakamole. Es ist ganz in der Nähe von der Plaza Central und ist auch noch ziemlich günstig. Ich habe einen Großteil meiner Zeit in San Cristobal hier verbracht, weil das WLAN das schnellste von allen Orten war, an denen ich es getestet habe.

San Juan Chamula

Bis heute leben in der Umgebung von San Cristobal vor allem Mayas, die meisten vom Stamm der Tzotzil. In Dörfern wie San Juan Chamula werden die Traditionen und Lebensweisen bis heute gepflegt, sodass man sie hautnah und live erleben kann.

Bei meinem Besuch dort konnte ich nicht nur sehen, wie sie in einer eigentlich katholischen Kirche zu den Göttern der Maya beten und ihnen sogar Tieropfer darbieten, sondern auch wie eine Prozession über den Platz vor der Kirche zog, die von Böllern und Feuerwerk begleitet wurde, wodurch das Ende eines bestimmten religiösen Kapitels angezeigt wird.

Kirche von Chamula

In der Kirche ist es leider verboten, Fotos oder Videos zu machen, sodass ich dir nicht zeigen kann, wie die Atmosphäre ist. Wenn du reinkommst, müssen sich deine Augen erst ein wenig an die Dunkelheit gewöhnen. Denn die Kirche ist ausschließlich von Kerzen beleuchtet. Davon gibt es jedoch unzählige.

Ich wusste gar nicht, wo ich zuerst hinsehen sollte: Der Boden war nahezu vollständig mit vertrockneten Tannennadeln und Blättern bedeckt, während die Decke von den vielen Tüchern  und Segeln versteckt wurde.

An den Seiten stehen Statuen – eigentlich möchte ich sie fast schon als Puppen bezeichnen – von Heiligen, die alle einen Spiegel um den Hals tragen (der Heilige hält dir den Spiegel vor) und in Vitrinen untergebracht sind. Davor wiederum stehen Tische, auf denen dicht an dicht Kerzen in stillem Flackern herunterbrennen.

Auf dem Boden sitzen ganze Familien eng an einander geschmiegt, in ihr Gebet aus murmelndem Singsang versunken, Cola- und Limonadenflaschen neben sich, hunderte schmaler Kerzen vor sich. Schnell verstehe ich: So ein Gebet dauert etwas länger.

Ich erlebe mit, wie eine Gruppe aufbricht, nachdem die Kerzen runtergebracht sind. Die Fläche, auf der sie zuvor standen, besteht nur noch aus einer einzigen großen Wachsfläche. Mit einem Spachtel wird alles entfernt und in einem Eimer gegeben. Es dauert keine zwei Minuten, da kommen die nächsten, um hier im Gebet zu versinken.

Ich beobachte, wie sie die Kerzen aufbauen. Es gibt drei Päckchen, in Zeitungspapier eingewickelt. Jedes Päckchen enthält gut 100 schmale Kerzen. Der ältere Mann kniet sich hin, nimmt den ersten Packen mit Kerzen und tunkt immer drei gleichzeitig in das flüssige Wachs einer bereits brennenden, dicken Kerze und stellt sie dann schnell auf den Boden. So bleiben sie kleben. Es dauert eine Weile, bis das erste Päckchen leer ist. Darin waren weiße Kerzen.

Im zweiten Päckchen befinden sich bunte Kerzen, die ein wenig höher sind, aber ebenso schmal. Das Spiel geht von vorne los und nach weiteren Minuten, die ich wie in Trance auf die flinken Hände schaue, wie sie die Kerzen packen, in das Wachs tunken und auf den Boden stecken, entsteht plötzlich eine zweite Reihe. Selbes Spiel mit dem dritten Päckchen, das kurz darauf die dritte Reihe bildet. Nun beginnt die gesamte Familie zu beten.

Ein für mich unverständliches, aber faszinierendes Ritual.

Lagos de Montebello

Etwa drei Autostunden von San Cristóbal (aber nur wenig mehr als 100 Kilometer) liegen die bekannten Seen Lagos de Montebello. Dabei handelt es sich um über 50 Seen, von denen die meisten kristallklar sind und in verschiedenen Blautönen erstrahlen.

Ich habe mir zusammen mit meiner Bloggerkollegin Melanie von Good morning world ein Auto gemietet und wollte mich selbst davon überzeugen, wie schön sie wirklich sind.

Die erste Überraschung war die Fahrtdauer. Obwohl sie nicht einmal 150 Kilometer von San Cristóbal entfernt liegen, waren wir gute drei Stunden unterwegs. Der Hauptgrund dafür sind Straßenarbeiten und die in Mexiko beliebten Topes. So nennt man hier Bodenschwellen, die man vor allem um Orte herum in Abständen von nur 50 Metern findet. Das macht es schwer, mit einer normalen Geschwindigkeit zu fahren. Selbst 30 km/h sind manchmal nicht drin.

Vor Ort wird man damit überrascht, dass man zweimal Eintritt zahlen muss, um alle touristisch erschlossenen Seen anschauen zu dürfen. Einmal 31 und einmal 25 Mexikanische Pesos (etwa 6 Euro zusammen). Außerdem waren wir ziemlich schockiert, dass wir überall, wo es Verkaufsstände gab, belagert wurden, sobald wir geparkt hatten. Wir saßen noch im Auto, da fingen die Frauen an, uns entgegen zu schreien, was sie verkaufen.

Lagos de Montebello

Die Seen sind durchaus schön. Allerdings waren nicht alle kristallklar und schon gar nicht sauber. Einer hatte bräunliches Wasser und ein anderer sah so eklig aus, dass wir auf dem Absatz kehrt gemacht haben. Empfehlenswert ist der Mirador de los Cinco Lagos, ein Aussichtspunkt, von dem du den besten Ausblick im gesamten Park genießen kannst.

Cascadas de Velo de la Novia

Auf dem Rückweg nach San Cristóbal sind wir zum Wasserfall El Chiflón bzw. zu seinem höchsten Ableger Velo de la Novia. Vom Parkplatz geht man etwa 1,5 Kilometer an einem hell türkisblauen Fluss entlang, der immer wieder mit kleinen Wasserfällen verzückt.

Auf dem Weg zum Velo de la Novia

Zu guter letzt kommt man zum großen Wasserfall selbst, der fast 70 Meter hoch ist. Dort kann man auch schwimmen. Wenn du die Badehose also einpacken willst, kannst du das beruhigt tun.

Barbara vor dem Velo de la Novia

Abenteuerlustige können den Rückweg dann über eine Zipline antreten, anstatt zu laufen. Leider hatte sie schon geschlossen, als ich ankam. Der Ausflug hierher lohnt sich aber auf jeden Fall.

Sumidero Canyon

Der Sumidero ist ein Canyon, der an der tiefsten Stelle 1000 Meter misst. Wir haben uns für den Ausflug ein Taxi gemietet und sind erst runter an den Canyon, von wo wir eine Bootstour unternommen haben.

Vorm Sumidero Canyon

Der Sumidero Canyon

Die Landschaft dort unten ist wirklich atemberaubend.

Im Sumidero Canyon

Außerdem konnten wir neben vielen verschiedenen Vögeln auch zwei Krokodile beobachten (das zweite war im Wasser):

Reiher im Sumidero Canyon

Krokodil im Sumidero Canyon

Anschließend haben wir die einzelnen Aussichtsplattformen über dem Canyon abgefahren. Vor allem die letzte Plattform war absolut spektakulär.

Canyon Sumidero von oben 2

Canyon Sumidero von oben

Für das Taxi haben wir zu zweit 1400 Mexikanische Pesos (etwa 70 Euro) bezahlt. Wer es günstiger haben möchte, kann auch mit einem Bus nach Tuxtla, der Landeshauptstadt von Chiapas, fahren und von dort weiter zum Canyon.

Wir haben uns bewusst für die entspanntere Variante entschieden und es nicht bereut. Die Tour hat insgesamt bestimmt acht Stunden gedauert, wobei es am Morgen geregnet hat und wir deswegen nicht gleich aufs Boot konnten. Der Preis dafür war übrigens in der Tour enthalten.

Deine Barbara

PS: Dieser Beitrag ist mit freundlicher Unterstützung von Shoestring entstanden, die mich auf die Reise eingeladen haben.

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Schnorcheln im Belize Barrier Reef – Ein traumhafter Ausflug von Caye Caulker

Schnorcheln im Belize Barrier Reef – Ein traumhafter Ausflug von Caye Caulker

Schnorcheln im Belize Barrier Reef – Ein traumhafter Ausflug von Caye Caulker

Das Belize Barrier Reef

Das Belize Barrier Reef ist nach dem australischen Great Barrier Reef das zweitgrößte Riffsystem  der Welt. Nicht nur wegen seines einzigartigen Naturdenkmals, dem Great Blue Hole, ist es ein Magnet für Taucher und Schnorchler. Die Artenvielfalt unter Wasser ist unglaublich groß.

Belize ist übrigens das einzige mittelamerikanische Land, in dem die Amtssprache Englisch ist.

Auch mich hat dieser Ort magisch angezogen. Als ich in Mexiko war, gab es für mich keinen Zweifel: Ich muss auch nach Belize. Leider war es nur ein kurzer Aufenthalt von drei Tagen, bis ich weiter nach Guatemala musste. Ich hatte eine Einladung dorthin bekommen und konnte das nicht verschieben.

Caye Caulker – Eine Karibikinsel im Zeichen von Go Slow

Also bin ich zu der kleinen Insel Caye Caulker gereist, die eine knappe Stunde von Belize City entfernt liegt. Die Insel hat einen typisch karibischen Lifestyle. Alles steht hier im Zeichen von Go slow. Als ich mich einmal beeilt habe, zurück ins Hostel zu kommen, rief mir jemand nach, dass man hier langsam gehen soll. Andernfalls gäbe es einen Strafzettel. Ich musste so grinsen!

Caye Caulker 2

Ähnlich wie in Jericoacoara oder auf der Insel Holbox sind die Straßen hier aus Sand. Betonierte Wege sucht man auf ganz Caye Caulker vergeblich.

Caye Caulker

Sollte es dich hierher verschlagen, lege ich dir Chef Kareem's ans Herz. Das ist ein kleiner Essenstand mitten auf der Hauptstraße. Mehr als dieses Schild und seinen Grill gibt es nicht!. Aber die Garnelen-Spieße sind die besten der Insel und von der Portion mit Kokosreis und Gemüse für etwa 8 Euro wird man so richtig satt. Aber aufpassen, wenn es windig ist (was hier oft der Fall ist): Dann kann der Reise auch gerne mal davonfliegen!

Dementsprechend wollte ich meine kurze Zeit natürlich nutzen und habe mich für meinen ersten Schnorcheltrip EVER entschieden! Jetzt machst du sicher große Augen, gell? Aber es stimmt… Da ich ziemlich kurzsichtig bin und keine Kontaktlinsen vertrage, hatte ich nie die Möglichkeit, schnorcheln zu gehen. Ich hätte ja nichts gesehen.

Nun habe ich mir aber in Mexiko eine Tauchermaske mit geschliffenen Gläsern besorgt und konnte es gar nicht abwarten, endlich die Unterwasserwelt zu entdecken.

Ich mit Tauchmaske

 

Im Belize Barrier Reef – Mein erster Schnorcheltrip

Meine Wahl fiel auf Empfehlung eines Freundes auf Raggamuffin Tours, der verschiedene Touren anbietet. Ich habe direkt eine Tagestour zum Belize Barrier Reef gebucht und mit etwa 15 anderen Schnorchelfans gegen 9:30 Uhr unser Boot, die Ragga Prince, bestiegen. Als Begrüßungsgeschenk bekam jeder, der wollte, eine Tablette gegen Seekrankheit. Denn am Tag zuvor mussten zwei Mädchen die Tour leider abbrechen, wurden auf einer Insel von Bord gelassen und mussten von einem anderen Boot abgeholt werden.

Ich werde zwar eigentlich nicht so schnell seekrank, aber better safe than sorry.

Nach etwa einer Stunde hielten wir an unserem ersten Schnorchelspot inmitten des Belize Barrier Reef, einer Gegend, in der sich viele Haie tummeln.

Wahnsinn!

Erst traute ich mich nicht ins Wasser, aber nachdem ich sah, dass alle anderen fröhlich über Bord sprangen, traute ich mich auch. Und es hat sich wirklich gelohnt! Schau mal:

Haie im Belize Barrier Reef

Danach sind wir weitergefahren und haben an einem zwei Spot gehalten. Diesmal gab's eine kleine Tour. Fast 40 Minuten sind wir auf der Suche nach Schildkröten und anderen Tieren unterwegs gewesen. Atemberaubend!

Rochen im Belize Barrier Reef

Beim dritten Spot gab es vor allem Korallen zu sehen. Allerdings habe ich mich entschieden, an Bord zu bleiben. Nach 40 Minuten im Wasser war ich ganz schön durchgefroren und leider hat uns die Sonne an diesem Tag nicht sehr häufig mit ihrem Besuch beehrt.

Ein toller Tag im Belize Barrier Reef war es allemal!

Am Folgetag habe ich meinen letzten Sonnenuntergang auf Caye Caulker aus dem Hostel (ja, das war der Hinterhof!) festgehalten:

Sonnenuntergang Caye Caulker

Und das Beste? Ich habe alles gefilmt! Schau mal rein:

Schnorcheln Caye Caulker

Warst du schon mal im Belize Barrier Reef schnorcheln? Ist das nicht ein absoluter Traum?

Deine Barbara

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Eine Rundreise durch Israel

Eine Rundreise durch Israel

Eine Rundreise durch Israel

Im Januar und Februar habe ich eine Rundreise durch Israel gemacht. Ein atemberaubendes Land, das mich mit seiner landschaftlichen Schönheit, mit seinen wundervollen und offenen Menschen und aufgrund seiner traurigen Geschichte in seinen Bann gezogen hat.

Meine ersten drei Tage habe ich in Tel Aviv verbracht. Leider hat es durchgängig geregnet. Das war jedoch nur halb so wild, weil ich sowieso ein paar technische Probleme lösen musste und kurz vor meiner Abreise aus Deutschland ein recht umfangreicher Übersetzungsauftrag eingetrudelt war.

 

Jisr Az-Zarqa

Ohne von Tel Aviv mehr als meine vier Hostelwände gesehen zu haben, bin ich also weitergereist. Der Hostelverband hat mich in das letzte arabische Dorf an der israelischen Küste geschickt. Hintergrund ist, dass Baron Rothschild die Hilfe der Bürger benötigte und dieses arabische Dorf – anders als alle anderen – dadurch unter seinem Schutz stand und somit fortbestehen konnte.

Die Konsequenz war jedoch, dass die anderen muslimischen Gemeinschaften die Bürger Jisrs ausschlossen, während die Juden auf sie herabschauten. Heute gibt es dort Juha's Guesthouse, ein soziales Projekt, das zur Reintegration führen soll. Das war sehr beeindruckend.

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Clil

Clil ist ein 500-Seelen-Dorf, das sich perfekt zum Entspannen, Meditieren oder Kreativwerden eignet. Wenn du dich mal zurückziehen magst, ist das dein Zielort! Außerdem kannst du hier tolle Wanderung zu umliegenden Dörfern, Kibbuzen und sogar mittelalterlichen Festungen machen. Meine Wanderung ist leider leicht in die Hose gegangen und ich stand plötzlich mitten im dichten Wald. Was da genau passiert ist, kannst du hier nachlesen.

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Odem

Nach zwei Nächten im dortigen Guesthouse habe ich mich in die Golanhöhen aufgemacht. Dort ist es unbeschreiblich schön. Gleichzeitig aber auch unheimlich traurig und fast schon verstörend. Denn nicht nur, dass ich auf dem Weg in das 100-Seelen-Dorf an zahllosen zerbombten, syrischen Häusern vorbeigefahren bin (die Golanhöhen gehörten nämlich mal zu Syrien und wurden von den Israelis zum eigenen Schutz und zur Sicherung der Grenze erobert), nein, schlimmer noch: Ich konnte sogar die Bomben und Raketen aus Syrien hören. Ich bin immer noch sprachlos.

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Nazareth

Nazareth ist eine muslimische Stadt mit einer Altstadt, die verzaubert. Mit seinen Märkten und Händlern, die an 1001 Nacht erinnern, fühlt man sich fast in der Zeit zurückversetzt. Wenn da nicht die Autos und Handys gewesen wären. Die Hilfsbereitschaft der Bewohner von Nazareth war bemerkenswert. Ich habe dort viele, viele tolle Gespräche geführt. Auf Englisch versteht sich. Das spricht dort nämlich fast jeder. Ein „Shukran“ (danke auf arabisch) zaubert ihnen aber immer ein Lächeln ins Gesicht.

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Jerusalem

Boah! Jerusalem ist eine Stadt, sag ich dir… Hier prallt so einiges auf einander und man spürt von allen Orten in Israel am ehesten eine gewisse Spannung. Die Atmosphäre, dieses Schweben zwischen Altertum und Moderne sowie die Schönheit der Stadt haben mich schwer beeindruckt. Allerdings war das auch der einzige Ort, an dem ich mich als allein reisende Frau manchmal unwohl gefühlt habe.

Auf dem Markt in der Altstadt wird man alle zwei Schritte auf einen Kaffee, Tee oder Saft eingeladen und bei einem freundlichen Danke kriegt man zu hören, dass es beleidigend sei, die Gastfreundschaft abzulehnen. Hier habe ich dir einen Gruß aus Jerusalem geschickt. Dementsprechend habe ich Jerusalem mit gemischten Gefühlen verlassen, möchte aber gerne nochmal wiedergekommen und dann länger bleiben und die Stadt mehr auf mich wirken lassen. Das ist sie wert und sie hat es verdient…

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Arad

Nach der Großstadt hat mich meine Rundreise durch Israel wieder in einen kleinen Ort gebracht. Von Arad kommt man wunderbar ans Tote Meer oder in die Wüste, wo man einzigartige Wanderungen unternehmen kann. Direkt nach meiner Ankunft – ich hatte nicht mal die Zeit meine Jacke auszuziehen – ging es los zu einer Beduinenfamilie.

Uns wurde erklärt, wie Beduinen heute leben, da sie anders als früher nicht mehr als Nomaden durchs Land ziehen, sondern sesshaft sind. Wir wurden über das Grundstück geführt, haben einen atemberaubenden Sonnenuntergang gesehen und dann mit ihnen zu Abend gegessen. Ein Erlebnis, das mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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Am nächsten Tag habe ich meinen ersten Adventure-Trip gemacht: Abseilen in einer Salzhöhle im Berg Sodom. Ich bin froh, dass ich es gemacht habe und mal wieder so richtig aus meiner Komfort-Zone rausgekommen bin, aber ich bezweifle, dass ich das nochmal mache… Ich hatte TOTAL SCHISS! 80 Meter ging es da runter und ich hing nur an einem Seil. Da darf ich wirklich nicht dran denken.

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Neot Hakikar

Hier habe ich eine entspannte Nacht in einer Camplodge verbracht. Ich bin leider nach Sonnenuntergang angekommen, den ich in der facettenreichen Wüste beobachtet habe, und bin am nächsten Morgen recht früh weitergereist, sodass ich dazu nicht viel sagen kann. Aber die Camplodge war der Hammer und ich möchte unbedingt nochmal dorthin.

 

Mitzpe Ramon

Meine letzten zwei Nächte in Israel habe ich in der kleinsten Stadt des Landes verbracht. Sie liegt nicht nur mitten in der Negevwüste, sondern auch noch direkt am Abgrund eines Kraters. Das Besondere? Der Krater ist nicht durch vulkanische Aktivität oder einen Meteoreinschlag entstanden, wie das bei anderen der Fall ist. Dieser hier ist auf natürlich Weise durch Erosion entstanden.

Von dieser Art Krater gibt es nur sieben auf der ganzen Welt und die liegen alle entweder hier in Israel oder auf der Sinai-Halbinsel. Spannend! Hier habe ich eine Jeeptour gemacht und war reiten: ein Pferd UND ein Kamel! Auch das werde ich in Erinnerung behalten.

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Wie du siehst: Langweilig war mir nicht! Ich habe viel erlebt, tolle Sachen gesehen und wundervolle Menschen kennengelernt, die ich hoffentlich allesamt irgendwann wiedersehen werde.

Wenn du die drei Wochen in vier Minuten zusammengefasst sehen möchtest, schau ins Video rein:

Israel

Was meinst du? Möchtest du auch eine Rundreise durch Israel machen?

 

Deine Barbara

 

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Am See Genezareth

ISRAEL

SEE GENEZARETH & GOLANHÖHEN

Blick über die Bahá’í-Gärten

ISRAEL

HAIFA, ACRE & ROSH HANIKRA

Nazareth 27

ISRAEL

NAZARETH

Ein Traum aus Sand in Jericoacoara: Die schönste Oase Brasiliens

Ein Traum aus Sand in Jericoacoara: Die schönste Oase Brasiliens

Ein Traum aus Sand in Jericoacoara: Die schönste Oase Brasiliens

Als ich 2014 nach meiner ersten Nomad Cruise in Brasilien angekommen war, bin ich unter anderem nach Jericoacoara.

 

Sand und Dünen so weit das Auge reicht

Du willst wissen, wie es in Jericoacoara so ist?

Stell dir ein Dorf vor, das aus nur fünf Straßen besteht. Keine gepflasterten oder asphaltierten Straßen. Nein, die Straßen sind einfach aus Sand.

jeri main street

Der Ort liegt inmitten von Wanderdünen. Um dort hinzugelangen, muss man durch eine kleine Wüste hindurch, die immer wieder von kleinen Oasen mit riesigen Palmen durchzogen ist. Da die Dünen sich ständig bewegen, kommt es auch mal vor, dass sie über eine solche Oase „drüberwandern“ und die Palmen im Laufe der Zeit verschlucken.

dunes jericoacoara

 

palmen jericoacoara

Die berühmteste Düne ist die sunset dune, auf der sich zum Sonnenuntergang fast das gesamte Dorf versammelt, um dieses Naturspektakel zu bewundern.

barbara sunset dune

Die Häuschen haben hier fast alle nur ein Stockwerk und vor den Türen stehen Jeeps und Beach-Buggys, die so ziemlich die einzigen Fahrzeuge sind, die durch den Sand kommen. Vereinzelt findet man auch normale Autos, bei denen Druck von den Reifen genommen wurde, damit sie ihren Weg durch den Sand finden.

Am Rande der Stadt befindet sich das Meer. Darüber kommen auch die Warenlieferungen, da ein Lastwagen hilflos im Sand steckenbleiben würde. Dort gibt es zahlreiche Bars und Restaurants. Außerdem warten hier Pferde darauf, mit den Reisenden im Galopp über die Dünen zu reiten.

Wer ein bisschen Action haben möchte, kann mit einem Beach Buggy über die Dünen brettern oder Sandboarden.

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barbara dune jeri

 

Ein Traum aus Sand!

Hier scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Wer Jericoacoara betritt, Muss sich im Klaren sein: Es gibt keinen Geldautomaten und das Internet ist in den meisten Bereichen und Hostels bescheiden. Zum Arbeiten kommen nur einige wenige Plätze infrage.

Warum kommt man dann als digitaler Nomade genau hierher und geht nicht lieber nach Rio und in andere Teile Südamerikas?

laguna jeri

Die Antwort liegt auf der Hand: Weil Jericoacoacoara eine Oase ist. Hier ist die Work-Life-Balance nahezu perfekt! Denn neben dem Arbeiten kann man hier wunderbar sportlich aktiv werden – ob Kiten, Windsurfen, Reiten oder Beach Volleyball… In Jeri (wie es liebevoll von den Travellern genannt wird) ist alles möglich. Mit den Beach-Buggys kann man außerdem ganz tolle Ausflüge zu den nahegelegenen Lagunen machen, in denen man entweder ebenfalls kitesurfen oder einfach entspannen kann.

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Wie klingt Jericoacoara für dich? Ist das nicht das perfekte Reiseziel?

 

Meine Unterkunft in Jericoacoara

Während meines Aufenthalts bin ich in diesem Hostel untergekommen: Pousada Tirol.

Ich war ziemlich begeistert von dem Preis-Leistungs-Verhältnis hier, muss aber sagen, dass ich in einem Dorm übernachtet habe. Einzelzimmer gab es keine, soweit ich mich erinnere.

 

Mein Fazit zu Jericoacoara

Um genau von solchen Orten zu arbeiten und sie intensiv zu erleben, bin ich überhaupt erst digitale Nomadin geworden. Für mich ist Jericoacoara ein absolutes Traumziel und ich würde gerne wieder zurück.

 

Deine Barbara

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Wie Minimalismus dein Leben verändert

Wie Minimalismus dein Leben verändert

Wie Minimalismus dein Leben verändert

Wie Minimalismus dein Leben verändert

Minimalismus ist voll im Trend…

Ob Backpacker, Langzeitreisende oder digitale Nomaden: Alle wissen, weniger ist mehr!

Bevor ich mich auf meine neunmonatige Reise begeben habe, dachte ich, es würde mir unheimlich schwer fallen, aus einem Rucksack zu leben und nicht jeden Tag aufs Neue zwischen 100 Paar Schuhen (das meine ich leider wörtlich) und zig Kleidungsstücken wählen zu können.

Trotzdem habe ich mir eine Packliste gemacht und wollte nur mit Handgepäck abreisen.

Zu meiner Überraschung habe ich äußerst selten etwas vermisst!

In New York war ich wirklich etwas underdressed und hatte leider nicht die Kleidung für das dortige Wetter dabei (ich kam aus Rio mit 42 Grad und dort waren es Minusgrade), aber das konnte ich mit einer kleinen (aber leider teuren) Shoppingtour ausgleichen.

Ansonsten war ich immer sehr froh, dass ich nicht lange überlegen musste, was ich denn anziehen könnte, welche Farben denn gut zusammenpassen und ob es für die Situation passte.

Ich hatte nichts anderes und basta.

Welche Vorteile bringt also ein minimalistischeres Leben?

#1 Du befreist dich von Altlasten

Wir alle haben viel zu viel von allem. Es ist ja kein Geheimnis, dass wir in einer Konsumgesellschaft leben. Vor meiner Weltreise habe ich viele meiner Kleidungsstücke und Schuhe auf dem Flohmarkt verkauft, in die Altkleidersammlung gegeben oder einfach weggeworfen, weil die Sachen so alt und kaputt waren, dass ich nichts anderes damit hätte tun können. Auch DVDs und CDs habe ich verkauft. Alle möglichen Gegenstände, die ich einfach nicht mehr verwendet habe und somit nicht mehr brauchte, haben den Besitzer gewechselt. Heute frage ich mich vor jedem Kauf: „Brauche ich das wirklich?“. Dadurch kaufe ich nur noch sehr selten neue Sachen, weil die Antwort auf meine Frage meistens „nein“ lautet.

#2 Du kannst dich auf das Wesentliche konzentrieren

Wenn du weniger besitzt, hast du den Kopf frei, um dich auf das Wesentliche in deinem Leben zu konzentrieren. Du räumst auf: Nicht nur deine Habe, sondern auch deinen Geist. Dadurch kannst du produktiver sein, mehr leisten und besser auf deinen Körper hören. Verbinde Minimalismus mit Meditation. Du wirst sehen, wie du deine Aufmerksamkeit besser bündeln bzw. das fokussieren kannst, was für dich wichtig ist und kannst auf diese Weise ausgeglichener werden.

#3 Du lernst dich selbst besser kennen

Indem du nicht einfach konsumierst, sondern dich nach dem Nutzen fragst, wirst du dir deiner selbst bewusst. Du fragst dich regelmäßig, was deine Bedürfnisse sind und was du benötigst, um deine Ziele zu erreichen und ein glücklicheres Leben zu führen. Durch eine ehrliche Beantwortung der Fragen gelangst du zu einem besseren Verständnis deiner selbst und lebst bewusster. Aus dem Backpack zu leben und ein minimalistisches Leben zu führen, hat dazu beigetragen, dass ich mich verändert habe. Lies hier nach, was das genau für Veränderungen waren. Ich kann dir sagen, dass eigentlich alle damit zusammenhängen, dass ich mich durch den Minimalismus selbst kennengelernt habe.

#4 Du erlangst Freiheit und Unabhängigkeit

Wenn du dich von den Altlasten befreit hast, wirst du schnell merken, wie sehr sie dich in deiner Freiheit und Unabhängigkeit eingeschränkt haben. Sie haben dich verpflichtet. Wozu? Sie zu tragen, zu lagern, zu putzen… Je nachdem, worum es geht. Am besten finde ich in diesem Zusammenhang das folgende Zitat von Nietzsche:

„Wer wenig besitzt, wird umso weniger besessen“

Das bringt es auf den Punkt. Je mehr wir besitzen, desto mehr Dinge ergreifen Besitz von uns! Das beste Beispiel ist mein Auto: Ja, ich habe immer noch ein Auto bei meinen Eltern vor der Tür stehen. Während meiner Weltreise wurde es von einem Freund gefahren. Aber jetzt steht es einfach rum. Abgesehen davon, dass es mich Geld kostet, zwingt mich mein früheres Symbol der Freiheit heute dazu, mich zu binden und Dinge zu tun, die ich vielleicht nicht tun möchte. Ich musste mich zum Beispiel wieder in Deutschland anmelden (ich hatte meinen Wohnsitz abgemeldet), weil man ohne Wohnsitz in Deutschland kein Auto zulassen darf. Es gibt Schlimmeres, das gebe ich zu. Aber es schränkt mich trotzdem ein und nimmt mir einen gewissen Spielraum, in dem ich allein eine Entscheidung treffen kann.

#5 Du bringst mehr Freude in dein Leben

Besitz macht nicht glücklich. Das haben wir sicher alle schon oft gehört. Aber ich dachte, das sei zumindest teilweise Quatsch. Klar war ich happy, als ich mir mein Auto gekauft habe! Klar war ich happy, wenn ich mit zig Tüten von der Shoppingtour kam. Und klar war ich happy, wenn mein Dad die neueste DVD gekauft hat, damit sie einmal geschaut wird und dann im Regal verstaubt. Aber hat es mich wirklich glücklich gemacht? Wohl eher nicht! Durch weniger Besitz, mehr Konzentration auf das Wesentliche und eine damit verbundene Produktivitätssteigerung, ein größeres Verständnis deiner selbst und die neu erlangte Freiheit sowie Unabhängigkeit gewinnst du Lebensfreude. Abgesehen davon, dass du nur noch Dinge konsumierst, die du wirklich brauchst, kannst du die kleinen Freuden dann umso mehr genießen. Auf diese Art bringst du dauerhaft das Gefühl in dein Leben, glücklich zu sein.

Was meinst du? Meinst du auch, dass Minimalismus ein Leben verändern kann?

Deine Barbara

Warum ich nicht mutig bin

Warum ich nicht mutig bin

Wenn ich erzähle, dass ich acht Monate auf Weltreise war und nun als digitale Nomadin allein durch die Welt reise, ist das nächste, was mein Gesprächspartner sagt, in vielen Fällen:

„Du bist aber mutig!“

Zum ersten hat mir das 2010 jemand gesagt, als ich auf dem Weg zu meinem Volontariat in Costa Rica drei Tage in New York verbracht habe.

Mein Hostel lag nur einen Block von Harlem entfernt.

Ich weiß nicht mehr genau, warum – ich glaube, ich musste mein Ticket für den Weiterflug nach San José drucken – auf jeden war ich auf der Suche nach einem Ort mit Internet.

Ich wurde zur nächsten Bibliothek geschickt – ohne zu wissen, dass die bereits mitten in Harlem liegt.

Dort angekommen, ließ ich mir Zeit, denn draußen war es eisig kalt. Ich war bisher zweimal in New York und beide Male habe ich mir den Februar für meinen Besuch ausgesucht.

Sehr unlogisch für eine Frostbeule wie mich.

Irgendwann kam ich mit einer Angestellten ins Gespräch, die sich wunderte, was ich da so allein trieb, und als ich erzählte, dass ich auf dem Weg nach Mittelamerika war, um dort Freiwilligenarbeit zu leisten, sagte sie ganz erstaunt:

„You’re so brave“

Ich wusste nicht, ob ich das als Kompliment nehmen sollte. Deswegen fragte ich nach, warum ich denn mutig sei.

„Naja“, sagte sie, „du stehst hier ganz allein mitten in einem der gefährlichsten Stadtteile New Yorks und erzählst mir, dass du – ebenfalls allein – nach Mittelamerika reist. Ich würde mich das nicht trauen.“

Diese Äußerung hatte ich schnell wieder vergessen, da das für mich völlig absurd war! Sie kam mir aber wieder in den Sinn, als ich plötzlich regelmäßig mit dieser Aussage konfrontiert wurde.

Ich glaube nicht, dass da etwas dran ist.

Ich bin nicht mutig.

 

Oder ist es Mut, wenn man seinem Herzen folgt?

Ich habe schon als Teenager gesagt, dass ich mich erst „vollständig“ fühle, wenn ich am Meer bin. Wenn die Sonne auf meine Haut strahlt. Wenn ich den Sand unter meinen Füßen spüre. Somit war es für mich eine logische Konsequenz, mein Leben so auszurichten, dass ich mich möglichst häufig „vollständig“ fühle. Verständlich, oder? Aber mutig?

 

Oder ist es Mut, wenn man auf seinen Körper hört?

Seit vielen Jahren habe ich Knieprobleme und Sehnenscheidenentzündung in so ziemlich allen Gelenken, in denen man sie haben kann. Die Schmerzen habe ich aber im Normalfall nur, wenn es kalt und nass wird. Es ist dann wohl eine logische Entscheidung, dass ich mich so viel wie möglich in warmen und trockenen Gegenden aufhalten möchte. Auch das kann man nachvollziehen, oder? Aber ist das mutig?

 

Oder ist es Mut, wenn man dort arbeiten möchte, wo man produktiver ist?

Büroarbeit war noch nie mein Ding. Auch einen Schreibtisch finde ich grundsätzlich eher abschreckend. Wenn ich aber am Meer bin, werde ich plötzlich kreativ. Mir kommen neue Ideen und meine Finger tippen die Worte wie von selbst. Ist es also nicht die einzig mögliche Schlussfolgerung, so oft wie es in meiner Macht steht, für ein solches Umfeld zu sorgen? Verständlich, oder? Aber ist es mutig?

 

Oder ist es Mut, wenn man seine Ziele erreichen möchte?

Ich hatte mit Anfang zwanzig genau drei Ziele, die ich bis zu meinem 30. Geburtstag erreichen wollte.

  1. Ich wollte nach dem Magister einen Master in Konferenzdolmetschen machen… Dieses Ziel habe ich im September 2014 mit 27 Jahren erreicht.
  2. Ich wollte einmal die Welt umrunden… Dieses Ziel habe ich am 20. Juni 2015 mit 28 Jahren erreicht.
  3. Ich wollte meine Doktorarbeit schreiben… Dieses Ziel werde ich nicht erreichen.

Und was ist mein neues Ziel?

Schlicht und ergreifend: gesund und glücklich zu sein!

Es gibt sicher noch mehr, das gegen Mut spricht.

Was es ist, weiß ich nicht. Und vielleicht werde ich es auch nie wissen.

Allerdings bin ich ganz sicher, dass ich nicht mutig bin.

Deine Barbara

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