5 Gründe warum Costa Rica ganz oben auf Deine Bucket List gehört

Costa Rica – auf Deutsch „reiche Küste“ – ist zweifellos eines der vielseitigsten Länder, in denen ich bisher war. Heute erkläre ich Dir, warum es unbedingt mit auf Deine Bucket List sollte, wenn es da noch nicht steht! Ich war vier Wochen dort. Viel zu kurz, um dieses wunderschöne Land so kennenzulernen, wie es das verdient. Aber genug, um beurteilen zu können, welche Schönheit sich hinter allem verbirgt. Hinter jedem Lächeln, auf jeder Palme und an jedem Strand.

Hier nun 5 Gründe, warum Costa Rica nicht nur auf Deine Bucket List gehört, sondern auch noch ganz nach oben:

1. Die Sicherheit

Costa Rica gilt als eines der sichersten, wenn nicht sogar das sicherste Land Lateinamerikas. Damit ist es ein idealer Ausgangspunkt, um sich langsam an Lateinamerika heranzutasten und erste Erfahrungen zu sammeln. In den vier Wochen vor Ort hatte ich nie Angst um meine Sicherheit und habe auch von keinem einzigen Fall gehört, bei dem etwas passiert ist. Kein Diebstahl, Raub oder gar schlimmeres. Wenn ich dann von anderen lateinamerikanischen Ländern höre, dass eine Person in einem Jahr gleich mehrmals entführt wurde… Da kann ich doch nur sagen: Geh nach Costa Rica! Die Ticos (so werden die Einwohner genannt) sind toll, das Land ist wunderschön und die Preise sind auch ok! Klar, es ist etwas teurer als in anderen Ländern der Regionen. Aber für die Sicherheit und das Wohlbefinden zahlt man doch gern, oder?

2. Das Essen

In Costa Rica isst man vor allem Reis und Bohnen. Da denkt man erst mal, „ähm, Reis und Bohnen? Jeden Tag?“ Ja, genau! Jeden Tag und zwar dreimal! Zum Frühstück gibt’s Reis, Bohnen und dazu Rührei. Zum Mittagessen Reis, Bohnen und Fleisch. Zum Abendessen Reis, Bohnen und Fisch oder Meeresfrüchte. Ich hatte anfangs große Angst, dass das schnell langweilig werden würde. Aber es ist so lecker zubereitet und unerwarteter Weise doch auch abwechslungsreich (mal mit gebratener Banane, mal mit selbst gemachten Tortillas, verschiedene Salate dazu, …), nahrhaft und sättigend, dass ich es nach den vier Wochen ehrlich gesagt vermisst habe! Abgesehen von Reis und Bohnen isst man in Costa Rica naturgemäß durch die Nähe zum Meer viel Fisch und Meeresfrüchte. Ich habe dort sogar bei einer Fischerfamilie gelebt und mitbekommen, wie der Vater mittags vom Fischfang mit Langusten zurückkam, die die Mutter zum Abendessen zubereitet hat.

Es war nicht nur super lecker, sondern auch ein schönes Gefühl, mal auf so urtümliche Weise zu leben.

3. Die Menschen

Eigentlich bin ich nach Costa Rica, um ein Volontariat zu machen. Ich sollte in einer Grundschule beim Unterrichten helfen und auch selbst unterrichten sowie eine Art Nachmittagsbetreuung anbieten. Ich dachte, es ist gut für mich, wenn ich Menschen und vor allem Kindern helfe, die es viel schwieriger haben als ich, ihr Leben zu bestreiten. Und die Wahrheit ist, dass sie mir geholfen haben! Sie haben mir geholfen zu verstehen, dass Glück und Lebensfreude rein gar nichts mit materiellen Gütern und einem sozialen Status zu tun haben. Im Gegenteil glaube ich seit dieser Erfahrung sogar, dass diese Dinge uns davon abhalten glücklich zu sein, innezuhalten und den Moment und das Leben an sich zu genießen. Ich habe dort viel darüber gelernt, was es bedeutet, mit sich und seinem Leben zufrieden zu sein. Diese Zufriedenheit ist es, was wir anstreben sollten!

4. Die Natur

In Costa Rica bin ich stundenlang Strände entlanggewandert, durch den Regenwald getourt und habe einen aktiven Vulkan im Sonnenuntergang beobachtet! Ich bin an einer Liane geschwungen wie Tarzan. Ich habe einen von Mineralien hellblau gefärbten Fluss gesehen. Ich habe meine Füße in schwarzem Sand vergraben.

Die Natur Costa Ricas bietet einem unzählige Möglichkeiten. Bis zu meinem Aufenthalt in Costa Rica kannte ich nur kulturelle Städtetrips. Ich war in Rom, Paris und Madrid gewesen, wusste aber nicht, was es bedeutet, ein Land wegen seiner Flora und Fauna zu schätzen und nicht wegen seines kulturellen Erbes. Auch das ist etwas, das ich dort erst lernen und verstehen musste. Heute weiß ich, dass man sich beim Blick in den Regenwald genauso oder vielleicht sogar noch seliger fühlt als beim Blick auf Michelangelos „Erschaffung Adams“ in der Sixtina.

5. Die Tierwelt

Ich weiß ja nicht, wie es dir geht. Aber ich LIEBE Tiere! Und sie in freier Wildbahn zu erleben, ist für mich so ziemlich das Größte! Die Tierwelt in Costa Rica ist wirklich was ganz besonderes. Beim Spaziergang durch den Wald kann es da schon mal passieren, dass plötzlich Affen über einem in den Bäumen umherstreifen

oder ein Tukan versucht, sich hinter den grünen Blättern zu verstecken. Sie schaffen das ganz gut! Sie sind nämlich ziemlich klein und sitzen außerdem immer recht weit oben in den Bäumen!

Mein tierisches Highlight war aber ein besonders zutraulicher Papagei! Der Tourguide, mit dem ich unterwegs war, hat ihn mit Hilfe einer Banane zu sich auf den Arm gelockt und dann auf meinen!!! Es gibt ein Video davon… Ich bin selbst überrascht, wie sehr ich anscheinend in der Lage bin, zu strahlen :D

Warst du schon mal in Costa Rica? Berichte mir von deinen Erfahrungen! Ich freue mich drauf :)

 

Deine Barbara

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