Düsseldorf Sehenswürdigkeiten – 1 Tag in der Stadt am Rhein

Düsseldorf Sehenswürdigkeiten – 1 Tag in der Stadt am Rhein

Düsseldorf Sehenswürdigkeiten – 1 Tag in der Stadt am Rhein

Viele denken, wenn sie Düsseldorf hören, erstmal nur an die Kö und Schickimicki. Aber eigentlich hat die Stadt am Rhein, die auch den Beinamen Gartenstadt trägt, so einiges abseits der berühmten Einkaufsstraße zu bieten. Nach meiner Flusskreuzfahrt auf Rhein und Main habe ich einen Tag Power-Sightseeing gemacht und mir die Sehenswürdigkeiten angeschaut. Hier kommen daher meine Tipps für einen Städtetrip nach Düsseldorf!

Der Rheinturm

Der Rheinturm

Düsseldorf

Düsseldorf ist die Hauptstadt von Nordrhein-Westfalen und mit rund 630.000 Einwohnern die sechstgrößte Stadt Deutschlands. Das Rheinland, zu dem Düsseldorf gehört, steht für Gastfreundschaft und Lebensfreude. Das strahlt auch diese Stadt aus.

Düsseldorf ist außerdem eines der wichtigsten Wirtschafts-, Verkehrs- und Kulturzentren des Landes und umsatzstärkster Werbe-, Mode- und Messestandort. Die Lebensqualität ist hoch und auch für Touristen ist Düsseldorf attraktiv. Deswegen möchte ich dir heute die wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorstellen.

Falls du direkt mal schauen möchtest, was du für Touren buchen kannst, kannst du das hier tun:

Düsseldorf Sehenswürdigkeiten

Düsseldorf ist als Stadt der Mode und Kunst bekannt. Aber was kannst du abseits dieser beiden Themen erleben? Eignet sich die Stadt auch für einen City Trip, wenn du nicht ausschließlich shoppen gehen möchtest? Meine Antwort darauf ist ein klares Ja! Denn Düsseldorf hat noch so viel mehr zu bieten – von der Altstadt über den Medienhafen mit seinen architektonischen Highlights bis einer Straße, die voll mit Streetart ist, die von einer bewegten Geschichte zeugt.

Blick auf Düsseldorf

Blick auf Düsseldorf

 

Außerdem hat Düsseldorf auch den Beinamen Gartenstadt. Wenn du – wie ich – Parks und Grünflächen in Städten einfach genial findest, solltest du dir diese Stadt nicht entgehen lassen.

Nun zeige ich dir aber meine Top Sehenswürdigkeiten in Düsseldorf. 

 

Der Medienhafen

Früher sah der Rheinhafen wie ein typischer Hafen aus: Silos und Lagerhallen prägten das Bild. Während es viele alte Elemente noch heute gibt, wurden andere abgerissen und durch neue Gebäudekomplexe ersetzt. Die Kaimauern und Treppen sind nie modernisiert worden und stehen heute sogar unter Denkmalschutz. Aber die Mischung macht's! Und so stehen heute moderne Bauten in diesem eigentlich alten Hafen.

Medienhafen Düsseldorf

Medienhafen Düsseldorf

Gehry-Bauten Düsseldorf und Rheinturm

Gehry-Bauten Düsseldorf und Rheinturm

Sie beherbergen Unternehmen aus verschiedenen Branchen, aber vor allem aus den Medien, aus der Modebranche und aus Kunst und Kultur. Ich habe mich ein bisschen gefühlt, als würde ich durch einen Comic spazieren. Die Bauten sind teilweise wirklich verrückt und vor allem die Gehry-Bauten (ich erkläre sie dir im nachfolgenden Absatz genauer) sind ein echtes Highlight.

Wenn du den Medienhafen nicht auf eigene Faust, sondern mit einer Gruppe und jemandem, der dir Hintergrundinfos gibt, erkunden möchtest, empfehle ich dir, eine Tour zu buchen.

 

Die Gehry-Bauten

Die Gehry-Bauten wurden zur Jahrtausendwende gebaut und sind schnell zu einem echten Wahrzeichen Düsseldorfs geworden. Sie sind vom berühmten Architekten Frank Gehry gebaut worden, der auch das Guggenheim-Museum in Bilbao und die Disney Concert Hall in LA gebaut hat. Seine Bauwerke stehen für Extravaganz und Wandel. Der Neue Zollhof – also die Gehry-Bauten in Düsseldorf – im Speziellen soll den Strukturwandel des Düsseldorfer Hafens symbolisieren.

Die Gehry-Bauten in Düsseldorf

Die Gehry-Bauten in Düsseldorf

 

In Düsseldorf baute Gehry drei Bauten, die sich keiner Geometrie unterwerfen. Sie sind alle aus unterschiedlichen Materialien und unterschiedlich hoch. Im Erdgeschoss sind zwei Restaurants untergebracht: die Meerbar mit Fokus auf Fischgerichte und das Steakhouse Rocca 800 °C.

 

Der Rheinturm

Ein weiteres Düsseldorfer Wahrzeichen ist der Rheinturm. Durch seine Höhe von 240 Metern ist er vielleicht sogar das markanteste.

Der Rheinturm von unten

Der Rheinturm von unten

Mit einem Aufzug geht es nach oben, wo ein 360 Grad Panoramablick wartet. Rundherum stehen Tische, sodass du dir an der Bar eine Erfrischung oder Stärkung besorgen und dich hinsetzen kannst, um den Ausblick zu genießen.

Bar & Lounge M 168 im Rheinturm

Bar & Lounge M 168 im Rheinturm

Wenn du Glück hast und an einem klaren Tag oben bist, kannst du sogar den Kölner Dom in der Ferne erblicken. Aber ich finde, man muss gar nicht so weit schauen. Es ist unheimlich faszinierend, die Umgebung des Rheinturms, wo man eine halbe Stunde zuvor zu Fuß unterwegs war, von oben zu betrachten und den Medienhafen mit den Gehry-Bauten aus dieser Perspektive zu erkunden.

Blick aus dem Rheinturm auf den Paradiesstrand und die Gehry-Bauten

Blick aus dem Rheinturm auf den Paradiesstrand und die Gehry-Bauten

 

Der Paradiesstrand

Am Hafen gibt es eine Reihe von Sandbuchten: Den Paradiesstrand. Bis vor rund 20 Jahren lebten hier Obdachlose und es verirrte sich höchstens der ein oder andere Gassigänger über die Fußgängerbrücke hierher. Aber im Rekord-Hitze-Sommer 2003 entdeckten in erster Linie junge Leute, dass es sich hier an heißen Tagen gut aushalten lässt.

Brücke zum Paradiesstrand

Brücke zum Paradiesstrand

Auf der Brücke zum Paradiesstrand

Auf der Brücke zum Paradiesstrand

So wurde der Paradiesstrand vor allem im Sommer zu einem beliebten Ausflugsziel. Und heute kommen Menschen her, um am Strand ein Picknick zu machen, in Ruhe zu lesen oder einfach den Ausblick auf die Rheinuferpromenade zu genießen.

Am Paradiesstrand in Düsseldorf

Am Paradiesstrand in Düsseldorf

Ein wichtiger Hinweis zum Schluss: Baden im Rhein ist verboten und gefährlich!

 

Das Parlamentsufer

Die Rheinuferpromenade, die zwischen 1990 und 1997 gestaltet wurde, ist die längste Flaniermeile der Stadt. Da hier – unweit des Rheinturms – der Landtag von Nordrhein-Westfalen, also das Landesparlament, liegt, wird die Promenade auch schlicht Parlamentsufer genannt.

Landtag in Düsseldorf

Landtag in Düsseldorf

Hier kannst du spazieren gehen, Fotos machen, den Sonnenuntergang genießen oder einfach auf einer der Wiesen oder auf dem städtischen Strandmobiliar chillen. Dank des Rheinufertunnels, der 1990 gebaut wurde, fließt der Verkehr unterirdisch. Störende Autos, die die Luft verpesten, findest du hier also nicht.

So trennt die Promenade die Altstadt vom Rhein.

 

KIT

Am Parlamentsufer wurde außerdem eine ungewöhnliche Idee umgesetzt: In einem Tunnel unter der Promenade befindet sich ein Museum für zeitgenössische Kunst. Dieses wird kurz als KIT bezeichnet, das für Kunst im Tunnel steht.

Hier werden Kunstwerke aus den Bereichen der Bildhauerei, Malerei, Fotografie, Video- und Installationskunst von jungen Künstlern vorgestellt. Ich muss zugeben, dass ich mich persönlich mehr für antike oder mittelalterliche Kunst interessiere. Wer aber auf zeitgenössische Kunst steht, der sollte sich das KIT nicht entgehen lassen. Vor allem an regnerischen Tagen, ist es ein ideales Ausflugsziel.

Eingang zum KIT

Eingang zum KIT

Im KIT

Im KIT

Du gelangst übrigens über das KIT Café – einen verglasten Pavillion – ins Museum. So kannst du dir vor oder nach dem Museumsbesuch einen leckeren Kuchen mit einer erfrischenden Limonade gönnen. Den Ausblick aufs Ufer gibt's obendrauf!

 

Die Altstadt

Die Altstadt ist etwa einen halben Quadratkilometer groß und wird als längste Theke der Welt bezeichnet. 260 Cafés, Restaurants und Bars warten hier auf Besucher. Wer ein Altbier trinken möchte, wird hier garantiert fündig.

Aber der historische Kern kann mehr als nur Hunger und Durst stillen: hier warten auch Sehenswürdigkeiten wie St.-Lambertus-Basilika, der Schlossturm und das historische Rathaus.

Johanneskirche Düsseldorf

Johanneskirche Düsseldorf

Das historische Rathaus Düsseldorf

Das historische Rathaus Düsseldorf

 

Die Kö

Der Vollständigkeit halber möchte ich die Kö nicht unerwähnt lassen. Kö ist kurz für Königsallee und sie ist eine Luxuseinkaufsstraße, die in ganz Europa bekannt ist. Hier geben sich Gucci, Prada und Dior die Klinke in die Hand.

Die Kö

Die Kö

Sie verläuft parallel zu einem Stadtgraben, den du über Brücken überqueren kannst.

Stadtgraben an der Kö

Stadtgraben an der Kö

 

Die Kiefernstraße

Die Kiefernstraße bietet ein Bild, dass der eben noch erwähnten Kö völlig entgegengesetzt ist. Denn hier zeigt sich Düsseldorfs Off-Szene. Hier im Stadtteil Flingern befindet sich mit dem Kulturzentrum zakk ihr Epizentrum. In der Kiefernstraße selbst zeigt sich die ehemalige links-alternative Hausbesetzerszene noch heute durch die Streetart, die heute zu Kult geworden ist. Anhand von Erklärtafeln wirst du durch die Geschichte der Straße geführt.

Streetart in der Kiefernstraße

Streetart in der Kiefernstraße

In der Kiefernstraße

In der Kiefernstraße

Hauseingang mit Streetart in der Kiefernstraße

Hauseingang mit Streetart in der Kiefernstraße

Buddha in der Kiefernstraße in Düsseldorf

Buddha in der Kiefernstraße in Düsseldorf

Banner in der Kiefernstraße

Banner in der Kiefernstraße

 

Der Grafenberg

Der Grafenberg ist ein bewaldeter Hügel im gleichnamigen Stadtteil von Düsseldorf. Er wurde erstmalig 1282 in einer Urkunde erwähnt. Damals hieß er jedoch noch Godesberg. Die nächste Urkunde, in der der Hügel erwähnt wird, stammt aus dem Jahre 1360 und in ihr geht es um den Edelherr Haick von Flingern, der mit dem Wald belehnt wird und zum Waldgraf ernannt wird. So kam der Hügel wahrscheinlich zu seinem neuen Namen, der allerdings erst ab dem 17. Jahrhundert geläufig war.

Auf dem Hügel gibt es drei Bänke, die an einem Aussichtspunkt stehen. Er wird schöne Aussicht genannt und bietet einen herrlichen Blick über Düsseldorf, den so mancher als schönste Aussicht bezeichnet. Vor allem zum Sonnenuntergang lohnt sich ein Ausflug.

Ausblick von der schönen Aussicht auf dem Grafenberg

Ausblick von der schönen Aussicht auf dem Grafenberg

Weitere Düsseldorf Tipps

Hier habe ich dir noch ein paar weitere, hoffentlich hilfreiche Tipps zusammengefasst, die dir den Aufenthalt in Düsseldorf verschönern sollen.

Schiffahrt in Düsseldorf

Der Düsseldorfer Hafen befindet sich etwa vier Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Er wird ausschließlich für Frachttransport genutzt. Allerdings gibt es zwei Anbieter für Ausflüge auf dem Rhein:

Beide Anbieter bieten Panoramarundfahrten an. Außerdem gibt es zu besonderen Events Erlebnisfahrten: So kannst du zum Beispiel das Feuerwerk der Größten Kirmes am Rhein (auch Rheinkirmes genannt) oder das japanische Feuerwerk während des Japantages vom Schiff aus erleben.

In Düsseldorf starten außerdem Flusskreuzfahrt über den Rhein. Mich hat eine Rhein-Main-Kreuzfahrt mit Viva Cruises nach Düsseldorf gebracht.

 

Bücher über Düsseldorf

Wenn du Düsseldorf mal anders erleben willst, schau doch mal in einer der folgenden Bücher:

Bücher zu Düsseldorf

Bücher zu Düsseldorf

 

Hotels in Düsseldorf

Wenn du nicht nur einen Tagesausflug nach Düsseldorf machen möchtest, sondern länger in der schönen Gegend bleiben möchtest, schau doch mal auf Booking vorbei. Da gibt es Hotels in jeder Preiskategorie, sodass für jeden etwas dabei sein sollte:

Hotels in Düsseldorf*

 

Blogposts zu Düsseldorf

Wenn du nun noch mehr Input und verschiedene Perspektiven zu Düsseldorf lesen möchtest, schau doch mal bei meinen Bloggerkollegen vorbei:

    Meine Ausstattung

    Ich werde immer wieder gefragt, mit was für einer Ausstattung ich auf meinen Touren unterwegs bin. daher hier nun eine kleine Erläuterung zu diesem Thema.

    Rucksäcke

    Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke, aus denen ich jeweils für den Ausflug den passenden wählen kann. Gerne verwende ich für City Trips zum Beispiel einen meiner Osprey-Rucksäcke – entweder den Osprey Arcane Roll Top* oder den Arcane Tote Pack*.

    Barbara in Bingen mit Osprey Rucksack

    Bei Foto-Touren habe ich aktuell auch oft meinen neuen Fotorucksack von K&F Concept* dabei, der mehr Schutz für mein Foto-Equipment bietet, aber trotzdem noch Platz für zum Beispiel Snacks und eine kleine Flasche Wasser bietet. Seitlich kann ich ein Stativ anbringen, was super praktisch ist. Alternativ habe ich auch noch den CADeN-Kamerarucksack*. Der ist nochmal größer, aber auch wuchtiger und schwerer.

     

    Kleidung und Schuhe

    Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Als Wanderschuhe habe ich zum Beispiel diese wasserdichten Schuhe, die mir auch viel Halt bieten: Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*. Auch Jacken, Wanderleggins und zum Beispiel mein Stirnband* habe ich bei Decathlon gekauft.

     

    Kamera & Stativ

    Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

     

    Mein Fazit zu Düsseldorf

    Düsseldorf ist eine wirklich schöne Stadt, die für einen City Trip viel zu bieten hat. Ich persönlich liebe es, einfach an der Promenade entlangzuflanieren, den Ausblick übers Wasser zu genießen und dabei sogar noch an einem Strand vorbeizukommen. Das kannst du in Düsseldorf ganz wunderbar! Außerdem hat mir persönlich die Mischung aus Stadt und Natur gut gefallen.

    Warst du vielleicht auch schon einmal in Düsseldorf? Warst du zum Shoppen dort oder für einen Sightseeing-Trip wie ich? Berichte mir davon in den Kommentaren!

    Deine Barbara

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    Istanbul Sehenswürdigkeiten & Must Dos – Meine 8 Highlights

    Istanbul Sehenswürdigkeiten & Must Dos – Meine 8 Highlights

    Istanbul Sehenswürdigkeiten & Must Dos – Meine 8 Highlights

    Bereits unzähliche Male hatten mir Freunde von der Schönheit Istanbuls berichtet. Der Zauber der Stadt zwischen Orient und Okzident sollte unbeschreiblich sein. Denn jeder, der einmal dorthin gereist war, war ihm verfallen. Leider hat es nie mit einer Reise geklappt. Daher habe ich mich im Januar diesen Jahres spontan zu einem Kurztrip in die türkische Hauptstadt entschlossen. So habe ich nun ein Wochenende dort verbracht, sodass ich in Istanbul Sehenswürdigkeiten anschauen und für dich darüber schreiben kann.

    Ufer der Altstadt von der Galatabrücke

    Ufer der Altstadt von der Galatabrücke

    Falls du direkt mal schauen möchtest, was du für Touren buchen kannst, kannst du das hier tun:

    Istanbul – Eine Stadt zwischen zwei Welten

    Istanbul ist für uns Europäer so ein bisschen das Tor zum Orient. Mit einem Teil in Europa und dem anderen in Asien ist Istanbul eine ganz besondere Stadt. Und das spürt man. Wobei ich sagen muss, dass Istanbul von meinem Gefühl her ganz klar orientalisch ist. Mit den zahllosen Basaren und Moscheen, die das Stadtbild prägen sowie den Imamen, die regelmäßig ihre Gebete im Singsang von den Minaretten hören lassen, gab es da für mich keinen Zweifel, in welchem Teil die Stadt stärker verwurzelt ist.

    Moscheedach

    Moscheedach

     

    Eine kleiner geschichtlicher Abriss

    Istanbul liegt strategisch günstig an einer Meerenge zwischen dem Schwarzem Meer und dem Marmara Meer. So gründeten die Griechen um 660 v. Chr. eine Stadt namens Byzantion. Die Stadt wurde in den folgenden Jahrhunderten von verschiedenen Völkern beeinflusst.

    Um 146 v. Chr. wurde es als freie Stadt mit Rom verbündet. Kaiser Konstantin der Große führte das Christentum als Staatsreligion ein und machte die Stadt zum „Neuen Rom“. Ab da nannte man die Stadt nicht mehr Byzantion. Sie war fortan als Konstantinopel bekannt. Als das das Weströmische Reich im Jahr 476 n. Chr. zerfiel, blieb das Oströmische Reich noch knapp 1000 Jahre bestehen, von dem Konstantinopel die Hauptstadt war.

    Während der Kreuzzüge geplündert, von Völkern aus dem Osten in Kleinasien erobert, fiel letztendlich auch das Oströmische Reich. Konstantinopel hielt bis 1453 stand und wurde dann von den Türken eingenommen. Das Osmanische Reich expandierte zur Weltmacht. Ihnen wurde erst Einhalt geboten, als die Belagerung von Wien um 1683 fehlschlug.

    Im 19. Jhdt. verlor das Osmanische Reich zahlreiche Gebiete. Griechenland wurde unabhängig und die Balkanstaaten bildeten sich heraus. Im Ersten Weltkrieg kämpfte die Türkei an der Seite von Deutschland, bis es von alliierten Truppen besetzt wurde. Das Land sollte vollständig zerschlagen werden. Aber der Widerstand, organisiert von Atatürk, war erfolgreich und so konnte 1923 die Türkische Republik gegründet werden.

    Istanbul musste seinen Hauptstadtstatus an Ankara abgeben. Dafür bekam das Land eine neue Verfassung nach westeuropäischem Vorbild. Bis in die 1990er Jahre verblieb Istanbul ein wenig im Hintergrund. Seit dem befindet es sich jedoch wieder in einem Aufschwung, der bis heute anhält.

    Anreise nach Istanbul

    • Mit dem Flugzeug: Istanbul hat mittlerweile drei Flughäfen. Der größte und wichtigste Flughafen, der nach Atatürk benannt ist und das Kürzel LTBA/ISL trägt, ist das Drehkreuz von Turkish Airlines. Der neue Flughafen liegt nahe der Schwarzmeerküste und wird einfach „internationaler Flughafen“ genannt. Ich bin auf dem noch nicht genannten Flughafen gelandet: Sabiha Gökçen. Er liegt etwa 30 Kilometer östlich von Istanbul und es gibt Direktflüge mit EasyJet, Germanwings oder der lokalen low-cost Airline Pegasus Airlines.
    • Mit der Bahn: Istanbul war das Ziel des bekannten Orient Express. Ich kann es also absolut nachvollziehen, wenn du mit der Bahn hierher reisen möchtest. Allerdings gestaltet sich das heute als deutlich schwieriger, als es zu Zeiten des Luxuszuges war. Es gibt nur Züge von Sofia und Bukarest. Von Budapest soll einer eingeführt. Direktzüge aus Deutschland oder Österreich gibt es leider keine. Dennoch kann ich mir gut vorstellen, dass man daraus eine herrliche Zugreise mit mehreren Etappen machen kann.
    • Mit dem Auto: Auch mit dem Auto kannst du theoretisch nach Istanbul reisen. Ab München kannst du je nach gewählter Strecke mit 1800 bis 2200 Kilometern rechnen. Mit Sicherheit wartet da ein spannender Roadtrip! Allerdings möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass der Verkehr in Istanbul ganz eigene Regeln zu haben scheint.

     

    Istanbul Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten

    Ein Wochenende in Istanbul ist eigentlich viel, viel zu kurz. Wenn du aber wie ich nicht mehr Zeit zur Verfügung hast oder du vielleicht nur zu einem Layover in Istanbul bist, empfehle ich dir folgende Punkte in deine Planung mit aufzunehmen.

     

    Hagia Sofia

    Die Hagia Sofia bzw. türkisch Aya Sofya ist der heiligen Weisheit gewidmet. Sie wurde 537 nach nur 5-jähriger Bauzeit eingeweiht und galt lange als bedeutendste Kirche der Christenheit. Ab 1453 war sie eine Moschee, bis sie 1935 zum Museum umfunktioniert wurde. Seit 2020 wird sie wieder als Moschee genutzt. Der Eintritt ist kostenlos.

    Istanbul Sehenswürdigkeiten – Die Hagia Sofia

    Istanbul Sehenswürdigkeiten – Die Hagia Sofia

     

    Du kannst entweder mit einer Führung oder einfach so allein rein gehen. Wobei allein relativ ist… Es ist eigentlich immer voll und so gehst du mit einer Welle an Menschen in dieses bedeutende Bauwerk. Am Anfang musste du deine Schuhe in eines der großen Regale tun. Schuhe sind in Moscheen verboten.

    Schuhe in der Hagia Sofia

    Schuhe in der Hagia Sofia

     

    Der gesamte Innenraum ist mit Teppich ausgelegt und du kannst bis hoch in die Kuppeln schauen. Riesige Kronleuchter hängen im Raum verteilt. Männer und Frauen beten getrennt.

    In der Hagia Sofia

    In der Hagia Sofia

     

    Das Archäologische Museum

    Das Archäologische Museum Istanbul wurde 1891 im neoklassizistischem Stil als zentrales archäologisches Museum des Osmanischen Reiches erbaut. Es liegt in der Altstadt von Istanbul ganz in der Nähe des Topkapi Palasts und der Hagia Sofia. Heute ist es das größte und bedeutendste archäologische Museum des ganzen Landes. Es umfasst rund 15.000 Stücke aus dem gesamten Gebiet des damaligen Osmanischen Reiches – von Sarkophagen, Büsten über Münzen bis hin zu Vasen ist alles dabei, das das Archäologenherz höher schlagen lässt. Diese werden in 36 Ausstellungsräumen gezeigt.

    Istanbul Sehenswürdigkeiten – Das archäologische Museum

    Istanbul Sehenswürdigkeiten – Das archäologische Museum

    Sarkophag im archäologischen Museum

    Sarkophag im archäologischen Museum

    Blick aus dem archäologischen Museum

    Blick aus dem archäologischen Museum

    Statuen im archäologischen Museum Istanbul

    Statuen im archäologischen Museum Istanbul

    Der Große Basar

    Der Kapalı Çarşı bzw. Deutsch der Große Basar oder der große bedeckte Basar genannt, ist ein riesiger Markt im Stadtteil Fatih. Er erstreckt sich über 31.000 m² mit etwa 4.000 Läden. Er stammt noch aus dem 15. Jahrhundert und war ursprünglich aus Holz gebaut. Allerdings gab es einige schwere Brände und so ließ Sultan Mustafa III. einen Teil des Basares aus Stein wiederaufbauen. Er ist zwar der berühmteste Basar Istanbuls, aber keineswegs der einzige.

    Eingang zum Großen Basar Istanbul

    Eingang zum Großen Basar Istanbul

    Basar in Istanbul

    Basar in Istanbul

    Auf dem Basar in Istanbul

    Auf dem Basar in Istanbul

    Basare sind in islamischen Ländern nicht nur einfache Orte des Handels. Sie sind Märkte im ganz ursprünglichen Sinne des Wortes: sie sind Orte des Austauschs von Waren, aber auch Geschichten. Hier kommt man zusammen und handelt nach bestimmten Ritualen. So werden Basare zum Mittelpunkt einer Gemeinschaft und sind eine Art Spiegel orientalischen (Zusammen-) Lebens.

    Tee und Gewürze in Istanbul

    Tee und Gewürze in Istanbul

    Auf dem Ägyptischen Basar in Istanbul

    Auf dem Ägyptischen Basar in Istanbul

    Daher ist es nicht verwunderlich, dass es viele Basare gibt. Ein weiterer sehr berühmter Basar ist der Mısır Çarşısı bzw. der Ägyptische Basar oder Gewürzbasar. Auch er ist ein überdachter Basar und liegt in der Nähe der Galatabrücke und der Neuen Moschee. Mit rund 100 Geschäften ist er deutlich kleiner als der Große Basar, aber nicht weniger einen Besuch wert.

     

    Die Galatabrücke

    Die Galatabrücke führt über das sogenannte Goldene Horn und verbindet die Viertel Eminönü und Karaköy mit einander. Die Brücke, die du heute siehst, wurde 1992 eröffnet. Sie ist fest im Boden verankert und wird von 114 Pfeilern getragen, ist 466 Meter lang und 42 Meter breit und hat in der Mitte einen abgesetzten Teil, der klappbar ist. Falls mal ein größeres Schiff hier langfährt, wird einfach dieser Teil geöffnet. 

    Galatabrücke

    Galatabrücke

     

    Witzigerweise hat die Brücke zwei Etagen. Im unteren Bereich findest du zahlreiche Restaurants, wo du vor allem frischen Fisch angeprisen bekommst. Dünnes Anglergarn glitzert im Sonnenlicht. Denn oben steht ein Fischer neben dem nächsten und versucht sein Glück im wohl fischreichen Bosporus. In der Mitte der Brücke kannst du zwischen den Etagen wechseln und die Angler sehen, wie sie gut gelaunt neben einanderstehen – hinter ihnen die Straße aus insgesamt sechs Fahrbahnen plus Straßenbahngleise, vor ihnen das Wasser, das sechs Meter tiefer liegt.

    Angler in Istanbul

    Angler in Istanbul

     

    Der Galataturm

    Galata ist die alte Siedlung der Genueser in Istanbul. Sie errichteten im Jahre 1349 den 67 Meter hohen Turm, der über dem Stadtviertel thront und gut vom Bosporus und der anderen Seite des Ufers aus zu sehen ist. Als Festung und Wachturm genutzt, hielt er über 100 Jahre als Verteidigung gegen Konstantinopel stand. Er ist einer der ältesten Türme der Welt.

    Der Galataturm in Istanbul

    Der Galataturm in Istanbul

    Für mich war der Galataturm eines meiner Highlights. Auf deiner Liste der Istanbul Sehenswürdigkeiten sollte der Turm also nicht fehlen. Plane jedoch eine gute Stunde mehr für deinen Besuch ein: die Warteschlange ist meist lang und schlängelt sich unten um den Turm. Wenn du dann endlich drinnen bist, kannst du mit dem Aufzug bis in den siebten Stock fahren. Der ist im Ticketpreis von 100 TL (Stand Februar 2022) mit inbegriffen. Die letzten zwei Stockwerke geht es über eine Treppe nach oben zur Aussichtsplattform, von der du einen herrlichen Rundumblick genießen kannst.

    Ausblick Galataturm Moschee

    Ausblick Galataturm Moschee

    Barbara auf dem Galataturm

    Barbara auf dem Galataturm

    Runter geht's dann über die Treppe. In den einzelnen Etagen ist ein Museum untergebracht, in dem du mehr zur Geschichte des Turmes und der Stadt erfahren kannst.

    Treppe im Galataturm

    Treppe im Galataturm

    Modell von Istanbul

    Modell von Istanbul

     

    Eine Bootstour

    Es gibt verschiedene Bootstouren in Istanbul. Ich habe eine einfache Bosporus-Rundfahrt gemacht, um die Sehenswürdigkeiten in Istanbul nicht nur vom Land, sondern auch vom Wasser aus fotografieren zu können. Die Touren finden für gewöhnlich um 12 Uhr und um 16 Uhr statt und dauern ca. 2 Stunden. Treffpunkt ist an der Hagia Sofia, von wo man in ca. 15 Minuten zum Pier läuft. Auf dem Boot gibt es Snacks und Getränke, die jedoch nicht im Ticketpreis mit inbegriffen sind.

    Bootstour Istanbul

    Bootstour Istanbul

    Auf der Bootstour Istanbul

    Auf der Bootstour Istanbul

    Turm auf dem Bosporus

    Turm auf dem Bosporus

     

    Eine Dinner Cruise mit Showeinlage

    Die Dinner Cruise war eines meiner absoluten Highlights in Istanbul. Hotel Pickup ist im Ticketpreis dabei, sodass du dir keine Gedanken machen musst, ob du den Treffpunkt rechtzeitig findest. Mach dich einfach fertig und warte in der Lobby deines Hotels. Die Fahrten gehen um 20 Uhr los. Wobei das eigentlich nicht ganz korrekt ist. Wir waren um 20 Uhr an Bord und bekamen unseren ersten Gang, aber das Boot startete erst um 20:30 Uhr.

    Es geht also mit der Vorspeise los. Dann kannst du zwischen drei Gerichten wählen. Bei mir gab es ein vegetarisches Gericht, eines mit Hühnchen und eines mit Rindfleisch zur Auswahl. Am Ende gibt es noch türkisches Dessert wie Baklavar. Sobald das Essen fertig ist, beginnen die Shows – traditionelle Tänze und Bauchtanz. Ich hatte nicht damit gerchnet, dass diese so lang dauern und so schön sein würden. Die Musik, die Tänzer und dazu die Lichter Istanbuls, die an einem vorbeiziehen… Es war wirklich eine magische Fahrt!

    Am Ende wurde noch Musik gespielt und man konnte auf der Tanzfläche das Tanzbein schwingen, bis wir um 23:30 Uhr wieder zurück am Anleger waren. Für mich hätte die Fahrt auch doppelt so lang dauern können.

     

    Hammam

    Obwohl ich schon einige Male in orientalischen Ländern war, habe ich es nie in ein Hammam geschafft. Diese gut 5000 Jahre alte Tradition wollte ich aber unbedingt mal erleben. Das stand also für mich ganz oben auf der Liste. Deswegen musste es auch ein Hotel mit einem Spa sein. Ich buchte also ein Paket mit einer Mischung aus Massage, Gesichtsbehandlung und Hammam.

    Ich bekam zunächst eine Massage und ich muss gestehen: Es war die beste Massage, seit ich Thailand verlassen habe! Die Stunde war einfach toll und ich wünschte, sie hätte nicht so schnell geendet. Am Ende habe ich noch eine Gesichtsmaske aufgetragen bekommen und wurde dann in die Sauna geschickt. Kurz darauf wurde ich abgeholt und ins Hammam gebeten.

    Du hast bestimmt schon mal ein Foto von so einem türkischen Bad gesehen. In dem Raum stand in der Mitte eine Art Podest, auf das ich mich drauflegen sollte. Um das Podest herum standen an den Wänden ganz viele Wasserbecken. Die Masseurin, die auch die Hammam-Behandlung mit mir durchgeführt hat, hat einen Wasserhahn aufgedreht und mich mit warmen Wasser aus einer großen Schale beschüttet, bis ich ganz nass war. Ich lag auf einer Art Matte, die das warme Wasser aufgesogen hat, weswegen ich nicht gefroren habe.

    Dann wurde ich abwechselnd eingeseift und mit einer Art Peeling-Handschuh geschrubbt. Dabei soll die oberste Hautschicht entfernt und der Körper so tiefengereinigt werden. Danach wird man eingeschäumt, was wohltuend und entspannend wirken soll. Am Ende hat sie mir sogar die Haare gewaschen. Die ganze Prozedur hat eine gute halbe Stunde gedauert.

    Ich fand es wirklich angenehm und auch beeindruckend. Mich hat lediglich die immense Wasserverschwendung gestört, weil der Wasserhahn wirklich die ganze Zeit lief und das Bad am Ende quasi überschwemmt war. Außerdem würde ich dir raten, dein eigenes Schampoo mitzubringen, da sie meine Haare mit irgendwas gewaschen hat, das nicht sehr gut für meine Haare war. Ich musste sie danach nochmal waschen.

    Ansonsten war das ein tolles Erlebnis, das mich in eine alte Welt voller Traditionen hat eintauchen lassen!

    Istanbul Tipps

    Kurz vor dem Ende dieses Artikels würde ich dir gerne noch ein paar Tipps aus verschiedenen Kategorien mit auf den Weg geben.

     

    Unterkunft in Istanbul

    Die Frage nach der Unterkunft ist in Istanbul echt nicht leicht zu beantworten. Das Stadt ist einfach riesig und ein Viertel zu wählen kann schwierig sein. Ich habe mich am Ende für ein Hotel entschieden, das in Fatih liegt. Das liegt in der Altstadt und von dort sind die Sehenswürdigkeiten gut zu erreichen, die ich unbedingt sehen wollte. Ich habe im Victory Hotel & Spa* gebucht. Auch die Tatsache, dass ich dort in die Sauna, ins Hamam und zur Massage konnte, hat bei der Entscheidungsfindung seinen Teil beigetragen.

    Wenn du dich mal generell bei den Hotels in Istanbul umschauen möchtest, dann schau mal hier: Hotels in Istanbul bei Booking*

     

    Istanbul für Foodies

    Istanbul ist ein Paradies für Foodies! Die orientalische Küche hat viel zu bieten und auf den Basaren, in den vielen kleinen Caffés und in den traditionell eingerichteten Restaurants kannst du dich durch die türkische Küche schlemmen.

    Barbara in einem türkischen Restaurant

    Barbara in einem türkischen Restaurant

    Diese Gerichte solltest du bei deinem Aufenthalt in Istanbul mal probieren:

    • Türkische Pfannkuchen (zum Beispiel mit Spinat und Käse)
    • Cigköfte – eine Art vegetarischer Kloß mit verschiedenen Gewürzen
    • Moussaka
    • Börek
    • Tekirdağ Köfte – türkische Frikadellen
    • Gefüllte Weinblätter
    • Pide – türkisches Fladenbrot, wie eine Pizza in Schiffchenform
    • Bulgursalat
    • Simit – ein türkischer Sesamring, ähnelt unserer Brezelt ein wenig
    • Baklavar
    • Künefe

    Türkischer Pfannkuchen mit Spinat

    Türkischer Pfannkuchen mit Spinat

    Türkischer Eintopf

    Türkischer Eintopf


    Turkish Delights

    Turkish Delights

     

    Fortbewegung in Istanbul

    Ich bin vor allem gelaufen und habe zwischendurch Taxis genommen. Aber auch die Straßenbahn ist recht zuverlässig. Solltest du auch mit dem Taxi fahren wollen, kannst du dir die Uber-App runterladen und darüber lokale Taxis buchen – Uber selbst gibt es hier nicht. Allerdings muss ich zugeben, dass mir die meisten Fahrten gecancelt wurden. Drauf verlassen, kannst du dich also leider nach meiner Erfahrung nicht.

     

    Mein Reise-Equipment

    Da ich auch immer wieder gefragt werde, wie und mit was ich auf Reisen gehe, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

     

    Rucksäcke und Koffer

    Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise den passenden wählen kann. Am liebsten reise ich mit meinem Equipment von Osprey. Auch auf der Reise nach Istanbul hatte ich den Osprey Sojourn 60* dabei.

    Mein Hauptrucksack ist seit einiger Zeit der Nordace Siena. Der ist mit 19 Litern nicht so riesig, gefällt mir optisch sehr gut und hat allerlei Fächer, auch versteckte, sowie einen USB-Ladeport, was ich sehr praktisch finde.

     

    Kamera

    Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. In Istanbul hatte ich vor allem mein 18-135mm Objektiv* drauf. Ansonsten wechsle ich meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

     

    Mein Fazit zu Istanbul Sehenswürdigkeiten

    Wie bereits zu Beginn des Blogposts erwähnt, hat Istanbul eine unglaubliche Fülle an Sehenswürdigkeiten zu bieten. Egal ob du mehr der Typ für Städtereisen, Wellness oder Kultururlaub bist, hier kannst du dich ganz problemslos eine Woche aufhalten, ohne dass es langweilig wird.

    Barbara vor der Sultan Ahmet Moschee

    Barbara vor der Sultan Ahmet Moschee

    Ich habe eine gute Mischung aus den drei Kategorien mitgenommen und habe das nicht bereut. Obwohl es ganz schön fies kalt war, habe ich das Wochenende sehr genossen. Daher kann ich ziemlich sicher sagen: Istanbul, ich komme nochmal wieder!

    Warst du schon mal in Istanbul? Berichte mir davon in den Kommentaren!

    Deine Barbara

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    Theater Akropolis 1

    SÜDOSTEUROPA

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    Barbara von Barbaralicious in Bulgarien

    SÜDOSTEUROPA

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    Stari Most Mostar bei Sonnenaufgang

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    Bangkok Sehenswürdigkeiten – In der Stadt der Engel

    Bangkok Sehenswürdigkeiten – In der Stadt der Engel

    Bangkok Sehenswürdigkeiten – In der Stadt der Engel

    Nicht nur Los Angeles ist die Stadt der Engel, sondern auch die thailändische Hauptstadt Bangkok. Auf Thai heißt die Stadt Krung Thep – Stadt der Engel. Um genau zu sein, ist das jedoch nur die Kurzform. Der vollständige Name lautet Krungthepmahanakhon Amonrattanakosin Mahintharayutthaya Mahadilokphop Noppharatratchathaniburirom Udomratchaniwetmahasathan Amonphimanawatansathit Sakkathattiyawitsanukamprasit. Damit hat Bangkok mit 168 Zeichen den längsten Städtenamen der Welt und hat es damit sogar ins Guiness Buch der Rekorde gebracht.

    Die Stadt der Superlative habe ich im Juni 2015 zum ersten Mal besucht und danach unzählige Male. So ganz Liebe auf den ersten Blick war es zwar nicht, aber je öfter ich kam, desto mehr spürte ich eine Verbindung zu dieser Metropole. Man muss sich etwas Zeit nehmen, um auch die besonderen Ecken der Stadt zu entdecken und auch mal abseits der Touristenorte – die zweifellos dennoch dazugehören – schauen.

    Daher gibt es heute meine Tipps zu den Sehenswürdigkeiten, die du dir nicht entgehen lassen solltest.

    Sri Nakhon Khueang Khan Park

    Sri Nakhon Khueang Khan Park

    Ankunft in Bangkok

    Bangkok hat zwei Flughäfen:

    • Suvarnabhumi ist der größere Flughafen.
    • Don Mueang liegt im Norden der Stadt und ist der kleinere.

    Meine internationalen Flüge gingen meistens ab Suvarnabhumi und die Inlandsflüge ab Don Mueang. Wobei der keine grundsätzliche Regel ist. Von Don Mueang gehen durchaus auch internationale Flüge, nur deutlich weniger nach Europa.

    Bei meinem ersten Aufenthalt in Bangkok kam ich am frühen Abend am Flughafen Suvarnabhumi an und machte mich auf den langen Weg zu meinem Hostel. Es war gar nicht so weit von der berühmten Khao San Road entfernt, auch wenn ich die zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht kannte. Mit dem Skytrain fuhr ich in die Stadt, musste einmal umsteigen und bin dann mit dem Tuk Tuk den Rest der Strecke gefahren. Eigentlich gar nicht so schwer! Aber bei knappen 40 Grad kamen mir die 15 kg auf meinem Rücken plötzlich deutlich schwerer vor als noch im herbstlichen Australien, wo ich davor gewesen war.

    Doch schon da fiel mir auf: Die Freundlichkeit der Thailänder wird in den Erzählungen nicht überspitzt dargestellt. Auch wenn sie einen nicht verstehen, man bekommt immer ein Lächeln geschenkt!

    Auf jeden Fall habe ich bei meinen folgenden Besuchen immer darauf geachtet, dass meine Unterkunft in Laufweite von einer Bahnstation war. Das erspart dir bei der Anreise einige Sorgen. Alternativ kannst du auch mit Grab fahren – dem asiatischen Uber. Einfach die App runterladen und los geht's. Am einfachsten ist es übrigens, wenn du dir direkt am Flughafen eine thailändische Simkarte besorgst. Denn manchmal rufen die Grab Driver an, um den Treffpunkt zu vereinbaren.

     

    Sehenswürdigkeiten in Bangkok

    Die Sehenswürdigkeiten in Bangkok sind unheimlich vielfältig. Ich kenne mittlerweile viele Leute, die nach Bangkok gezogen sind und heute kann ich das durchaus nachvollziehen. Bei der Masse an Angeboten wird einem nie langweilig man ist mit Bus und Bahn ganz schnell am Meer oder in den Bergen. Aber heute bleiben wir mal in der asiatischen Metropole und schauen uns an, was sie so zu bieten hat.

    Bangkok Khlong

    Bangkok Khlong

    Wenn du übrigens nicht selbst planen willst, sondern dich einer Tour anschließen möchtest, dann empfehle ich dir eine Tour mit GetYourGuide:

     

    Tempel: Grand Palace, Wat Pho, Wat Arun & Co.

    Bei meinem ersten Besuch 2015 habe ich direkt einen Fehler gemacht: Ich habe mich von einem Tuk Tuk Fahrer zu einer Sightseeing-Tour überzeugen lassen. Sie kostete 100 Baht, wenn ich mich recht entsinne. Also ca. 2,50 Euro. Was ich nicht wusste: Die Tuk Tuk Fahrer bringen dich erstens zu allen Touristenfallen und zweitens zu verschiedenen Läden, in denen man einkaufen soll.

    Dort erhält man dann nach dem Einkauf einen Zettel, die man dem Tuk Tuk Fahrer geben soll. So verdienen sie am Ende ihr Geld und können die Sightseeing Tour so günstig anbieten. Die Hoffnung ist, dass die nichtsahnenden Touristen in diesen Shops Hunderte von Euros lassen. Wenn sie das allerdings nicht tun, können die Ladenbesitzer und auch die Tuk Tuk Fahrer plötzlich ziemlich grantig werden.

    Fall du also bitte nicht darauf rein!

    Was jedoch schön an dieser Tour war, war die Tatsache, dass ich tatsächlich so einige Tempel gesehen habe. Die bekanntesten und wichtigsten Tempel in Bangkok sind der Grand Palace, Wat Pho und Wat Arun. Wat heißt übrigens Tempel auf Thai.

    In Wat Pho wartet ein 46 Meter langer liegender Buddha. Außerderm befindet sich hier eine Schule, um traditionelle Thaimassage zu lernen. Wenn man Masseurinen in Thailand fragt, haben sie fast immer hier ihre Ausbildung gemacht.

    Der Tempel Wat Arun ist nach dem Hindu-Gott Aruna benannt, dem Gott der Morgenröte. Er erhebt sich majestätisch am Ufer des Chao Phraya, dem großen Fluss, der durch Bangkok fließt. Die Anlage symbolisiert das buddhistische Universum und ist damit von großer Bedeutung.

    Wat Arun im Sonnenuntergang

    Wat Arun im Sonnenuntergang

    Wat Arun

    Wat Arun

    Grand Palace ist der Königspalast in Bangkok. Er liegt im Herzen der Stadt und ist ganz klar eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Er war über 150 Jahre lang die Residenz des thailändischen Königs. Auch heute gilt der Grand Palace als spirituelles Herz Königreichs. Im Innern wartet Wat Phra Kaeo, der Tempel des Smaragd-Buddha. Er ist fast 350 Jahre alt und über und über mit Gold verziert. Früh morgens oder kurz vor dem letzten Einlass hast du die besten Chancen, den Grand Palace nicht völlig überlaufen zu erleben. Ich habe ihn bei meinem ersten Besuch ausgelassen, weil so viel los war und ihn erst mehrere Jahre später besucht.

    Grand Palace

    Grand Palace

     

    Parks: Chatuchak, Lumphini & Co.

    Die Parks und Grünanlagen in Bangkok wie Lumphini und Chatuchak Park sind eine willkommene Wohltat im Großstadtdschungel. Wenn du schon einmal in der thailändischen Hauptstadt warst, weißt du, wie erdrückend sie sein kann. Bei meinem ersten Besuch 2015 erlebte ich mit 47 Grad im Schatten die heißesten Tage seit 70 Jahren (so sagte man mir zumindest) und das war wirklich heiß. Hupende Autos und Roller sowie die teils sengende Hitze können einem schon zu schaffen machen. Kein Wunder also, dass es hier einige Rückzugsorte gibt, an denen man zur Ruhe kommen und den Rummel der Großstadt hinter sich lassen kann.

    Ich persönlich mag den Lumphini Park. Er ist einer der schönsten und bekanntesten Parks in Bangkok und ist der ideale Ort zum Entspannen, für ein Picknick oder um ein bisschen Sport zu treiben. Der Park erstreckt sich über 500.000 Quadratmeter und beherbergt zahlreiche Pflanzen- und Tierarten sowie einen See mit einem Bootsverleih. Eines der Schwanenboote zu mieten, kostet 40 Baht (also etwas mehr als einen Euro) für 30 Minuten.

    Im Lumphini Park

    Im Lumphini Park

    Auch der Chatuchak Park ist toll und man kann einen Besuch super mit dem Chatuchak Weekend Markt verbinden, da er direkt daneben liegt. Er ist ein langgezogener Park entlang der MRT- (Chatuchak Park) und BTS-Linie (Mo Chit) mit einer Fläche von 0,304 Quadratkilometern. Es gibt Tennis- und Fußballplätze im Freien sowie Outdoor Gyms, die bei Locals und Expats sehr beliebt sind.

    Chatuchak Park

    Chatuchak Park

     

    Märkte: Floating Markets, Night Markets & ein Railway Market

    Wenn du in und um Bangkok unterwegs bist, solltest du dir auch die Märkte nicht entgehen lassen. Leckeres Essen, Klamotten und Andenken gehören hier zum Pflichtprogramm.

    Floating Markets

    Die schwimmenden Märkte bzw. Floating Markets sind echte Attraktionen. Insgesamt gibt es um die 50 von ihnen, sodass du die Qual der Wahl hast.

    Ich empfehle dir den Taling Chan Floating Market, der nur wenige Kilometer außerhalb von Bangkok liegt und damit noch nicht so touristisch ist wie viele andere Märkte. Er ist eher klein geraten, was der Essensauswahl aber nicht abträglich ist. Genieß die ruhige Atmosphäre  und das traditionelle Essen zusammen mit Locals.

    Bangkok Floating Market

    Bangkok Floating Market

     

    Ganz in der Nähe liegt der Khlong Lat Mayom Markt, sodass man einen Besuch bei beiden Märkten mit einander verbinden kann. Beide sind sehr authentisch.

    Night Markets

    Nachtmärkte sind in Thailand aus dem Stadtbild kaum wegzudenken. Sie gehören einfach mit dazu. In jeder Stadt gibt es einen und vielen sogar mehrere. Bangkok hat ca. 40! Nicht gerade wenig. 

    Talad Rot Fai Ratchada gilt als einer der fotogensten Night Markets in Bangkok, während der Neon Market eher was für Künstler in der Innenstadt ist. So ist für jeden etwas dabei und das Sightseeing muss auch nach Einbruch der Nacht nicht enden.

    Toll finde ich persönlich auch die Kombination aus Floating und Night Market wie auf dem Pratunam Floating Night Market.

    Bangkok Floating Night Market

    Bangkok Floating Night Market

     

    Railway Market

    Es ist schon ein sonderbares Gefühl, wenn plötzlich alle Waren zurückgezogen und die Markisen eingeklappt werden, damit sich wenige Zentimeter vor einem ein rot-gelber Koloss aus Eisen und Stahl seinen Weg bahnen kann. Von den Einheimischen wird er daher liebevoll Talat Rom Hoop (ตลาดร่มหุบ) genannt – der „Schirme-zurück-Markt“. Die Rede ist von einem Markt, der ein ganz besonderes Highlight eines jeden Thailand-Aufenthalts ist: Dem Mae Klong Railway Market.

    Mae Klong Railway Market

    Mae Klong Railway Market

     

    Weitere Reiseziele in Thailand

    Die wenigsten reisen nach Bangkok und schauen sich nicht auch noch andere Orte in Thailand an. Für mehr Thailand-Inspiration schau doch mal hier:

    Mein Reise-Equipment

    Da ich auch immer wieder gefragt werde, wie und mit was ich auf Reisen gehe, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

     

    Rucksäcke und Koffer

    Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise den passenden wählen kann. Am liebsten reise ich mit meinem Equipment von Osprey. Auch auf der Reise nach Thailand hatten wir den Osprey Sojourn 60* und den Transporter 90* dabei.

    Osprey Koffer

    Osprey Koffer

    Mein Hauptrucksack ist seit einiger Zeit der Nordace Siena. Der ist mit 19 Litern nicht so riesig, gefällt mir optisch sehr gut und hat allerlei Fächer, auch versteckte für zb. den Pass, sowie einen USB-Ladeport, was ich sehr praktisch finde.

     

    Kamera

    Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

    Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

    Mein Fazit

    Bangkok ist eine schnelllebige Metropole, in der man viel erleben kann. Tempel, Buddhas, Streetfood und Massagen sollten auf jedem Programm stehen. Auch ein Besuch in einer der zahlreichen Shopping Malls zum Bummeln gehört hier zu den typischen Aktivitäten.

    Ich persönlich bin immer wieder gerne in Bangkok, gebe aber auch zu, dass ich nicht traurig bin, wenn ich weiterreise.

    Was meinst du? Zu viel Gewusel in der Millionenstadt oder doch ein großer Spaß?

    Deine Barbara

    PS: Alle mit einem Sternchen (*) markierten Links sind Affiliate Links!

    PPS: Dieser Beitrag ist ursprünglich am 15. April 2015 erschienen und wurde im Februar 2022 nach einer Überarbeitung neu veröffentlicht.

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    Wachirabenchathat Park 2
    THAILAND

    LUMPHINI, CHATUCHAK & CO.

    Mae Klong Railway 2
    THAILAND

    MAE KLONG RAILWAY MARKET

    Thai am Ping River zu Loy Krathong
    THAILAND

    RED LOTUS LAKE

    Rhein-Main und Wellness auf der Viva Moments mit 3 Stopps

    Rhein-Main und Wellness auf der Viva Moments mit 3 Stopps

    Rhein-Main und Wellness auf der Viva Moments mit 3 Stopps

    Viva Cruises hat seit neuestem eine Wellness-Reise im Portfolio. Die Flusskreuzfahrt Rhein-Main startet in Düsseldorf und geht über Koblenz nach Frankfurt und Speyer und dann zurück nach Düsseldorf – führt also über beide Flüsse. Neben Zeit zum Entschleunigen hast du auch die Möglichkeit vier faszinierende Orte zu erkunden.

    Mit dabei auf dieser Reise waren übrigens Claudia von Non solo amore, Claudia von Claudia on Tour, Carmen von Aufdeck.de und Ulrike, die für kreuzfahrt-trend.de da war.

     

    Eingang zur Viva Moments

    Eingang zur Viva Moments

    Eine Flusskreuzfahrt mit Viva Cruises

    Mit Viva Cruises kannst du die Flüsse Europas erkunden. Im Angebot sind Touren auf Rhein, Main und Mosel sowie Donau, Seine und Rhône. Außerdem kannst du die Ostsee und sogar das Ewige Eis kennenlernen. Ganz so weit bin ich dann aber diesmal doch nicht gekommen. Ich habe nur eine kleine Flusskreuzfahrt von Düsseldorf über Rhein und Main und zurück nach Düsseldorf gemacht.

    Barbara auf der Rhein-Main-Wellness-Reise der Viva Moments draußen

    Barbara auf der Viva Moments draußen

    Auf den Fahrten mit Viva Cruises gibt es Vollpension mit einem Frühstücksbuffet, Mittagessen, Abendessen, das am Platz serviert wird, und Snacks. Die Bar ist den ganzen Tag geöffnet und alkoholische sowie nicht alkoholische Getränke sind im Preis enthalten. Auf der Kabine gibt es eine Minibar, die täglich frisch befüllt wird.

    So kannst du ganz entspannt reisen!

       

      Die Zimmer auf der Viva Moments

      Die Rhein-Main-Wellness-Reise fand auf der Viva Moments statt. Mein Zimmer war auf dem Diamant Deck, auf dem sich auch die Suiten befinden. Ich hatte ein „normales“ Zimmer mit französischem Balkon. Das Bett war Queensize und sehr bequem. Natürlich mit Blick nach draußen, wenn man die Vorhänge aufzieht.

      Schlafzimmer auf der Viva Moments

      Schlafzimmer auf der Viva Moments

      Besonders toll war das Bad, das unheimlich groß für ein Badezimmer auf einem Schiff war. Auch die Dusche selbst hat viel Platz geboten und ich konnte sogar zwischen einer Regendusche und der normalen Brause wählen. Als außergewöhnlich empfand ich auch, dass das Wasser sehr schnell heiß wurde und die Temperatur beim Duschen stabil blieb.

      Bad auf der Viva Moments

      Bad auf der Viva Moments

       

      Das Restaurant, die Lounge, das Bistro

      Zum Frühstück gab es ein Buffet, neben dem Desinfektionsspender standen. So konnte man sich ohne Plastikhandschuhe bedienen.

      Desinfizierstation auf der Viva Moments

      Desinfizierstation auf der Viva Moments

      Heißgetränke und Eier in allen möglichen Varianten konnte bestellt werden. So habe ich jeden Morgen ein pochiertes Ei gegessen, was mir selbst noch nicht wirklich gelingt, zuzubereiten. Daher freue ich mich immer, wenn ich irgendwo die Möglichkeit habe, eins zu essen.

      Frühstück auf der Viva Moments

      Frühstück auf der Viva Moments

      Zum Mittag- und Abendessen stand eine Karte auf dem Tisch bereit, die jeweils drei Gerichte als Vorspeise, Hauptgang und Dessert zeigte. Die Auswahl wurde bestellt und dann serviert. Das war ebenfalls sehr angenehm.

      Restaurant auf der Viva Moments

      Restaurant auf der Viva Moments

      Die Lounge war rund um die Uhr geöffnet und man konnte zum Beispiel auch einfach die auf dem Zimmer bereitgestellte Flasche füllen, um beim Tagesausflug oder auf dem Zimmer Wasser zu haben. Ansonsten konnte man aber natürlich auch einfach auf einem der vielen gemütlichen Sessel oder auf der Couch Platz nehmen und einfach den Blick aufs Wasser genießen. Dazu eine heiße Schokolade trinken oder ein Detoxwater mit Ingwer – Lecker!

      Lounge auf der Viva Moments

      Lounge auf der Viva Moments

      Detoxwater und Smoothies sind übrigens eine Besonderheit auf den Wellness-Reisen von Viva Cruises.

      Auch im Bistro kann zu Abend gegessen werden. Die Küche ist dort etwas gehobener. Das ging nur einmal pro Fahrt, also nichts, was man jeden Abend in Anspruch nehmen könnte.

       

      Das Fitness Center & der Wellness-Bereich

      Ein Fitness Center gehört auf einer Flusskreuzfahrt irgendwie dazu und so gibt es auch hier einen Bereich mit zwei Laufbändern und zwei Fahrrädern. Um diese zu nutzen, musste ich mich zuvor an der Rezeption dafür anmelden. Dafür hatte ich dann den ganzen kleinen Raum für mich allein.

      Fitness Center auf der Viva Moments

      Fitness Center auf der Viva Moments

      Barbara beim Sport auf der Viva Moments

      Barbara beim Sport auf der Viva Moments

      Direkt neben dem Fitness Center gab es einen kleinen Raum für Behandlungen. Auf den Wellness-Reise von Viva Cruises ist eine Massage mit 30 Minuten inklusive. Die Wahl bestand zwischen Kopf-, Schulter- und Nackenmassage, Rückenmassage, Fußreflexzonenmassage und Hot Stone Massage.

      Massage auf der Viva Moments

      Massage auf der Viva Moments

       

       

      An Deck

      An Deck habe ich bei dieser Reise nicht viel Zeit verbracht. Die Schuld schiebe ich einfach auf das Wetter und die Temperaturen von unter 10 Grad. Aber nachdem ich herausgefunden hatte, dass der Pool an Deck beheizt ist, wollte ich ihn mir nicht entgehen lassen. Angeblich hatte er 28 Grad. Ich würde ehrlich gesagt auf mehr tippen. Aber wie warm er auch war, es war unfassbar angenehm und einfach nur schön. Das war mein persönlicher Wellness-Moment!

      Barbara im Pool auf der Viva Moments

      Barbara im Pool auf der Viva Moments

       

      Die Rhein-Main-Wellness-Reise auf der Viva Moments

      Ich durfte bei einer ganz besonderen Flusskreuzfahrt dabei sein: Bei einer Rhein-Main-Wellness-Reise. Nicht nur, dass ich schon ewig mal die Stadt an Rhein und Main besser kennenlernen wollte. Eine Wellness-Reise kam mir gerade recht!

      Im Pool der Viva Moments

      Im Pool der Viva Moments

       

      Abfahrt in Düsseldorf

      Die Abfahrt aus Düsseldorf fand um 18 Uhr statt. An Bord konnte ich bereits ab 14:30 Uhr. So oder so wäre es genug Zeit gewesen, um Düsseldorf ein wenig zu erkunden. Leider hat es an dem Tag ziemlich geregnet, sodass ich mit Claudia von Non solo amore in der Lobby des Hotels gewartet habe, in dem sie übernachtet hat. Das Hotel lag am Hauptbahnhof und wir sind dann mit dem Taxi zum Schiff gefahren.

      Am Schiff angekommen ging der Check-in ganz fix. Unsere Impfnachweise plus Test wurden geprüft und keine 5 Minuten später hatten wir schon unsere Zimmerkartenschlüssel. Dieses verwendet man auch, wenn man von bzw. an Bord geht. Man checkt damit quasi ein und aus, damit die Crew weiß, wer vom Landgang noch nicht zurück ist. Sehr praktisch!

       

      Stopp #1: Koblenz

      Am frühen Morgen des ersten vollen Tages an Bord kamen wir in Koblenz an.

      Blick auf die Festung Ehrenbreitstein in Koblenz

      Blick auf die Festung Ehrenbreitstein in Koblenz

      Gemeinsam machten wir einen Stadtrundgang, der uns als erstes zu einem Bean to Bar Chocolate Laden führte – dem Secret Chocolate Lab Cahua. Wenn du wirklich leckere und nachhaltig produzierte Schokolade oder zb. Brownies essen möchtest, wenn du in Koblenz bist, dann solltest du dir einen Besuch dort nicht entgehen lassen. Und falls die Schokolade einfach mal so probieren möchtest, kannst du sie auch im Shop über die Website bestellen.

      Schokolade Koblenz

      Schokolade Koblenz

      Dann sind wir weiter zum Jesuitenplatz gegangen, der so heißt, weil das große Gebäude an der Längsseite mal eine Jesuitenschule gewesen ist. Gehst du durch das Tor, gelangst du zum Schängelbrunnen – dem Wahrzeichen der Stadt.

      Jesuitenplatz

      Jesuitenplatz

      Der Schängel ist die Statue eines kleinen frechen Jungen, der ein bisschen an das Manneken Pis erinnert und auch erinnern soll. Nur pinkelt der Schängel nicht, er spuckt. Und im Sommer kommt im Abstand von ca. 2 Minuten sogar Wasser aus seinem Mund gespritzt. Der Name kommt daher, dass Koblenz früher mal 20 Jahre zu Franreich gehörte und der häufigste deutsche Name – Hans oder Johannes – im Französischen Jean war. Da die Koblenzer diesen Namen jedoch nicht aussprechen konnten, wurde aus Jean Schäng. Daraus wiederum wurde die Verniedlichung Schängel gemacht, die noch heute von Koblenzern als eine Art Ehrenname getragen wird.

      Schängelbrunnen

      Schängelbrunnen

      Weiter ging die Stadtführung zum Forum Confluentes. Auf sechs Ebenen findet sich hier die Kunstsammlung des Mittelrhein-Museums, die Stadt-Bibliothek, das Romanticum, die Tourist-Information und Restaurants. Wir sind ins Mittelrhein-Museum, wo wir uns einige Malereien und ein altes Stadt-Modell von Koblenz angeschaut haben.

      Romanticum Koblenz

      Romanticum Koblenz

      Im Museum Confluentes

      Im Museum Confluentes

      Am alten Stadtmodell von Koblenz

      Am alten Stadtmodell von Koblenz

       

      Bevor es zum Schiff zurück ging, wurden wir noch durch die Altstadt zur Liebfrauenkirche geführt.

      In Koblenz

      In Koblenz

       

      Koblenz werde ich auf jeden Fall bald einen weiteren Besuch abstatten und mir dann etwas mehr Zeit nehmen.

       

      Stopp #2: Frankfurt

      Frankfurt war für mich ja ein Heimspiel. Dennoch wollte ich es mir nicht nehmen lassen, zum Sonnenaufgang rauszugehen, um Fotos zu machen. Die luxuriöse Situation, keinen Parkplatz suchen zu müssen, habe ich schließlich nicht alle Tage. Leider hat sich die Sonne nicht blicken lassen. Aber es war trotzdem schön, den Römer so leer zu sehen und einfach ein bisschen durch die leeren Gassen zu schlendern.

      Die Frankfurter Hochhäuser

      Die Frankfurter Hochhäuser

      Der Römer am Morgen

      Der Römer am Morgen

      Römer mit Commerzbank Tower im Hintergrund

      Römer mit Commerzbank Tower im Hintergrund

      Wenn du mehr zu Frankfurt lesen möchtest, schau doch mal hier vorbei: Frankfurt Fotospots.

       

      Stopp #3: Speyer

      In Speyer kamen wir gegen 9 Uhr morgens an und konnten die kleine Stadt bis 14:30 Uhr auf eigene Faust erkunden. Vom Ankerplatz des Schiffes bis zur Hauptsehenswürdigkeit, dem Dom zu Speyer, waren es ca. 15 Minuten zu Fuß. Dabei handelt es sich um die größte erhaltene romanische Kirche in ganz Europa und sogar eine UNESCO-Weltkulturerbestätte. Imposant thront sie auf ihrem Platz. Mit meinem Weitwinkelobjektiv bekomme ich sie gerade so von vorne ganz aufs Foto. Von der Seite sieht das Foto aber schöner aus.

      Der Dom zu Speyer

      Der Dom zu Speyer

      Wenn du die lange Prachtstraße, die Maximilianstraße, vor dem Dom entlang läufst, kommst du bald an eine Statue. Das ist ein Jakobspilgerer, den du an der Muschel an seiner Hutkrempe erkennst. Speyer war bereits im Mittelalter ein wichtiger Wallfahrtsort und war nicht nur eine Station für Jakobspilger, sondern auch auf dem Weg nach Rom oder gar Jerusalem. Bereits im 12. Jahrhundert finden sich Berichte dazu.

      Die Statue eines Jakobspilger  vor dem Dom zu Speyer

      Die Statue eines Jakobspilger vor dem Dom zu Speyer

      Lauf am besten die Straße bis zum Altpörtel, einem der ältesten und höchsten Stadttore Deutschlands. Da kann man übrigens auch rauf und richtig schöne Fotos machen.

      Altpörtel Speyer

      Altpörtel Speyer

      An verregneten Tagen kannst du Zeit im Technikmuseum oder im Historischen Museum der Pfalz verbringen.

       

      Rückreise nach Düsseldorf

      Am nächsten Morgen waren wir punktlich zum Sonnenaufgang in Düsseldorf. Diesmal gab es sogar so etwas wie einen Sonnenaufgang und es boten sich super schöne Fotomotive!

      Sonnenaufgang auf der Viva Moments in Düsseldorf

      Den Rest des Tages verbrachte ich mit Sightseeing in Düsseldorf, bevor ich am frühen Abend mit der Bahn zurück nach Hause fuhrt.

      Mein Reise-Equipment

      Da ich auch immer wieder gefragt werde, wie und mit was ich auf Reisen gehe, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

       

      Rucksäcke und Koffer

      Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise den passenden wählen kann. Am liebsten reise ich mit meinem Equipment von Osprey. Auch auf der Rhein-Main-Kreuzfahrt hatte ich den Osprey Sojourn 60* dabei, meinen größten Koffer, in den ich wirklich alles reinbekomme.

      Osprey Sojourn

      Osprey Sojourn

      Als Rucksack hatte ich den Osprey Arcane Rolltop* dabei.

       

      Kamera

      Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

      Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*, aber momentan nutze ich auch ganz viel mein 18-135mm Objektiv*. Das ist zum Reisen ideal, wenn du nicht ständig das Objektiv wechseln möchtest. Fürs Donau-Delta empfehle ich dir aber definitiv noch ein Teleobjektiv. Ich war mit meinen 135mm nicht sehr zufrieden und würde dir raten, ein Objektiv mit mindestens 200mm mitzunehmen.

       

      Mein Fazit zur Wellness-Reise auf der Viva Moments

      Die Zeit an Bord der Viva Moments ist im Nu vergangen. Ausflüge, Fitness Center, Pool Time und natürlich ganz viel Zeit mit den Blogger-Kolleginnen, die in den letzten zwei Jahren sowieso viel zu kurz gekommen war. So vergehen die 5 Tage schneller, als du gucken kannst, und schon bist du wieder zurück in Düsseldorf.

      Obwohl ich aus dem Rhein-Main-Gebiet komme, kannte ich die Orte, an denen die Viva Moments während der Wellness-Reise gehalten hat, entweder gar nicht oder nur rudimentär. Klar, die beiden Flüsse sind ja auch nicht gerade kurz.

      Barbara auf der Viva Moments

      Barbara auf der Viva Moments

      Alles in allem war es also eine tolle Reise und ich würde mich freuen, bald wieder an Bord eines Schiffes von Viva Cruises sein zu dürfen.

      Warst du schon mal auf einer Flusskreuzfahrt in Deutschland? Berichte mir davon in den Kommentaren!

      Deine Barbara

      *Offenlegung*

      Viva Cruises war so freundlich, mich auf diese Rhein-Main-Kreuzfahrt einzuladen. Eine finanzielle Vergütung habe ich dafür nicht erhalten. Meine Meinung ist davon nicht beeinflusst und bleibt meine eigene.

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      Barbara am Paradiesstrand in Düsseldorf

      DEUTSCHLAND

      DÜSSELDORF

      Miltenberg Altstadt

      DEUTSCHLAND

      MILTENBERG

      Rosengarten Klingenberg

      DEUTSCHLAND

      FRANKFURT

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      Die 5 besten Kreditkarten für Reisende

      Die 5 besten Kreditkarten für Reisende

      Das Thema Konto und Kreditkarten für Reisende ist ziemlich umfangreich und komplex. Du musst aufmerksam vergleichen, denn alle haben Vor-, aber auch Nachteile, die nicht immer gleich ersichtlich sind.

       

      Welche sind die besten Kreditkarten für Reisende?

      Generell macht es Sinn, absolut mindestens zwei verschiedene (am besten eine Visa und eine Mastercard) Kreditkarten-Anbieter im Portemonnaie zu haben.

      Auf meinen Reisen ist es mir durchaus schon passiert, dass ich vor einem Automaten stand, der nur Visa oder eben nur Mastercard akzeptiert hat. Wenn man nicht zum nächsten Automaten laufen möchte, um am Ende vielleicht wieder vor demselben Problem zu stehen, bietet es sich an, beide zur Verfügung zu haben. Kreditkarten für Reisende sind nämlich ein echter Segen und, glaube mir, es gibt nichts schlimmeres, als in einem fremden Land vor einem Automaten zu stehen, der deine Kreditkarte nicht akzeptiert.

      Meine Kreditkarten fürs Reisen sind:

      • Miles and More Mastercard Gold
      • American Express Platinum
      • Revolut
      • N26
      • Easybank (ehemals Barclays)
      • Wise

       

      Miles and More Mastercard Gold

      Meine Mastercard von Miles and More, über die ich schon seit deutlich über 15 Jahren Meilen sammle und mein Round The World Ticket (fast) umsonst geholt habe, steht für mich an erster Stelle. Die Mastercard hat für mich den Vorteil, dass ich bei Bezahlung damit Meilen sammle und die wiederum gegen Flüge oder Hotelübernachtungen eintauschen kann. Bisher habe ich damit folgendes umsonst bzw. extrem vergünstigt bekommen:

      • ein Round the World Ticket mit 9 Flügen
      • drei Business Class Tickets (2x nach Thailand, 1x nach Taiwan)
      • mehrere Übernachtungen in 5-Sterne-Hotels

      Außerdem hat sich mein Mann einmal auf einer Reise verletzt und die Versicherung meiner Gold Card hat die Kosten fürs Krankenhaus komplett übernommen.

      Innerhalb der Eurozone ist Bezahlen mit dieser Karte kostenlos. Außerhalb davon werden Gebühren sowohl für Abhebungen als auch fürs Bezahlen fällig. Daher verwende ich sie normalerweise nur in der Eurozone bzw. für Onlinezahlungen.

       

      Vorteile der Mastercard von Miles and More

      1. Meilensammeln – Wie bereits erwähnt, sammelst du mit jedem Karteneinsatz Meilen bei Miles and More. Um genau zu sein bekommst du für einen Euro Umsatz eine Prämienmeile, wenn du die Karte nur geschäftlich nutzt. Andernfalls bekommst du 1 Meile für je zwei Euro. Zusätzlich gibt es Aktionen mit doppelten oder mehrfachen Meilen, sodass es manchmal recht schnell geht mit dem Wachstum des Meilenkontos. Mittlerweile kannst du sogar Überweisungen von dieser Kreditkarte machen, sodass man auch für die Zahlung der Miete oder sonstigem Meilen sammeln kann.
      2. Weitere Vorteile mit der Business Gold Card – Abgesehen von den Meilen, die du als Willkommensbonus erhältst, gibt es noch weitere Vorteile, wie eine Reise-Rücktrittsversicherung, eine Auslands-Krankenversicherung und eine Mietwagen-Vollkaskoversicherung. Wenn du die zusätzlichen Versicherungen nutzt, lohnt sich der Preis dieser Kreditkarten für Reisende.
      3. Wenn du Payback-Punkte sammelst (und dazu rate ich dir auf jeden Fall!), kannst du diese 1:1 in Meilen bei Miles and More umwandeln, was richtig super für dein Meilen-Konto ist.

      Nachteile der Mastercard von Miles and More

      Diese Kreditkarte hat leider einen großen Nachteil:

      Auslandseinsatz & Abhebegebühren – Leider kann man mit dieser Mastercard nicht kostenlos Geld abheben und auch nicht kostenfrei außerhalb der Eurozone damit zahlen.

      Außerdem gibt es zwar auch eine kostenlose Variante, die MyFlex Credit Card von Miles and More, die allerdings keine Vorteile bringt, außer dass man eine Meile pro zwei ausgegebenen Euro bekommt, aber die Blue kostet 66 Euro und die Gold 138 Euro Jahresgebühr. Ich selbst habe die goldene Karte und zahle daher 11,50 Euro im Monat (Miles and More hat vor einigen Jahren auf monatliche Zahlung umgestellt, während man die Jahresgebühr früher tatsächlich jährlich zahlen musste). Ich würde immer zur Gold Card raten.

       

      Fazit zur Mastercard von Miles&More

      Innerhalb der Eurozone benutze ich die Mastercard von Miles and More sehr gerne und viel, da sie keine Gebühren kostet und Meilen einbringt, die ich dann gegen Flugtickets oder für Hotelübernachtungen eintauschen kann. So bin ich zu meinem Round the World Ticket und mehreren Business Class Flügen gekommen und der Plan ist, das weiter zu machen.

       

      American Express Platinum

      Die American Express Platinum* Karte habe ich seit Oktober 2019. Ehrlich gesagt hatte ich mit ihr schon viele Jahre geliebäugelt, war aber abgeschreckt durch die durchaus hohen Gebühren von mittlerweile 60 Euro pro Monat (damals noch 55 Euro). Am Ende habe ich mich doch dafür entschieden, es mit ihr zu probieren, da die Vorteile der Karte ihre Kosten eigentlich komplett ausgleichen. Diese sind:

       

      Vorteile der American Express Platinum

      1. Priority Pass – Der Priority Pass ist ein Mitgliedsausweis, mit dem du in Business Lounges an Flughäfen kommst. Der allein kostet rund 400 Euro im Jahr, wenn du ihn allein beantragst. Für mich ein Vorteil, den ich nie wieder in meinem Leben missen möchte!
      2. 200 Euro jährliches Reiseguthaben – American Express hat einen eigenen Reiseservice. Dort kannst du Flüge, Hotels und auch Mietwagen buchen und hast dafür 200 Euro Guthaben jedes Jahr zur freien Verfügung.
      3. 150 Euro jährliches Restaurant-Guthaben nutzbar in teilnehmenden Restaurants weltweit. Wir haben das sowohl in Frankfurt als auch in Bangkok schon erfolgreich genutzt.
      4. 90 Euro jährliches Shopping-Guthaben – Bei Net-a-porter kannst du in jedem Halbjahr einkaufen und du kriegst 45 Euro zurückerstattet. Das nutze ich zum Beispiel im Dezember immer für Weihnachtsgeschenke.
      5. Rewards Punkte – Du sammelst mit jedem Karteneinsatz und bei bestimmten Aktionen Punkte. Diese kannst du dann entweder im Reiseservice einsetzen, um zum Beispiel Flüge damit zu zahlen oder du kannst sie im Verhältnis von 2 zu 1 in Payback-Punkte umwandeln. Von dort kannst du sie theoretisch 1 zu 1 in Meilen bei Miles and More umwandeln. Allerdings bringt es dann mehr, sich tiefer einzulesen und die Punkte stattdessen zu anderen Partnern zu transferieren.
      6. Attraktives Versicherungspaket – Abgesehen von Reisekrankenversicherungen, Reisegepäckversicherungen und Mietwagenversicherungen hast du im Portfolio der American Express noch weitere attraktive Versicherungen, sodass sich das für Vielreisende definitiv lohnen kann
      7. Weitere Vorteile – Weitere Vorteile der American Express Platinum Karte beinhalten zum Beispiel Sixt Ride-Guthaben, einen Valet Service, bessere Preise bzw. Upgrades in bestimmten Hotels rund um die Welt und Partnerprogramme. Partner sind unter anderem Sixt, Avis und Hertz oder Hilton, Radisson und Shangri-La.
      8. Angebote – Außerdem gibt es regelmäßige Angebote für Rabatte oder Extra-Punkte, die ich persönlich zwar nicht immer wahrnehme, aber es ist trotzdem immer mal wieder etwas dabei. Oft sind das Cashback-Aktionen bei bestimmten Händlern. So habe ich 2021 beispielsweise 500 Euro als Cashback wiederbekommen.
      9. Partnerkarte – Du kannst eine Partnerkarte beantragen, mit der dein Partner die gleichen Vorteile nutzt wie du. Ausgenommen sind die Guthaben und die Rewards Punkte.

       

      Nachteile der American Express Platinum

      1. Die Gebühr – Die Gebühr von 60 Euro im Monat ist natürlich happig. Deswegen solltest du gut durchrechnen, ob es sich für dich lohnt. Ich persönlich habe in den fünf Monaten zwischen Erhalt der Karte und Lockdown 15x Business Lounges genutzt und auf meinem Rückflug direkt vor dem Lockdown, der super chaotisch war, sogar ein eigenes Zimmer für 12 Stunden in einer Business Lounge in Muskat bekommen. Das hat die anstrengende Reise wirklich viel angenehmer gemacht. Selbst 2021, was ja wirklich kein Reisejahr war, habe ich 850 Euro an monetärem Gegenwert durch Cashback und das Reiseguthaben allein reingeholt. Hinzu kamen sieben Business Lounge-Besuche. Dementsprechend hat es sich gelohnt, obwohl ich in dem Jahr nur zwei Auslandsreisen unternommen habe. Die Jahre danach bin ich wieder mehr gereist, sodass es sich dann auch immer gelohnt hat.
      2. Fremdwährungsgebühr – Bei der Zahlung in einer Fremdwährung fallen 1,99 Prozent Gebühren an.
      3. Abhebegebühr – Beim Abheben am Automaten fallen Gebühren von 4 Prozent bzw. mindestens 5 Euro an.
      4. Akzeptanz – Dummerweise ist die Akzeptanz von American Express noch immer nicht so weit verbreitet wie die von Visa oder Mastercard.
      5. Reine Kreditkarte – Leider ist dies eine reine Kreditkarte, was bedeutet, dass du keine Einzahlungen darauf vornehmen kannst, um den Betrag, der am Monatsende abgebucht wird, zu reduzieren.

       

      Fazit zur American Express Platinum

      Für mich lohnt sich die American Express Platinum absolut. Wie du sehen konntest, habe ich selbst in Zeiten, in denen ich nicht viel gereist bin, mehr rausgeholt, als sie mich gekostet hat. Allerdings eignet sie sich nicht gut als einzige Kreditkarte, außer du möchtest unbedingt Fremdwährungs- und Abhebegebühren zahlen. Außerdem würde ich wegen der teilweise mangelnden Akzeptanz zu mindestens einer weiteren Kreditkarte raten. Aber in Kombination mit einer Visa und/oder Mastercard bin ich mit der American Express Platinum sehr zufrieden.

       

      Revolut Visa oder Mastercard

      Die Revolut-Karte* habe ich bereits seit vielen, vielen Jahren. Ich glaube, ich habe sie mehr oder weniger sofort beantragt, als ich von ihr gehört habe. Die Beantragung geht ganz einfach online über die App, die – wie ich finde – sehr übersichtlich ist. Ich persönlich nutze sie vor allem für Abhebungen, wenn ich mal Bargeld brauche, wobei ich zugeben muss, dass ich mittlerweile nur noch selten Bargeld benutze bzw. abhebe. Hinter Revolut steht übrigens ein britisches Start-up, das seit dem Brexit seinen Sitz in Litauen hat, was Vor- und Nachteile mit sich bringt, wie wir gleich sehen werden.

       

      Vorteile der Revolut-Karte

      1. Kostenfreies Konto – Bei Revolut kannst du kostenfrei ein Girokonto eröffnen und erhältst ebenfalls kostenlos eine Visa- ODER Mastercard dazu. Richtig genial, dass du das auswählen kannst!
      2. Kostenfrei zahlen – Zahlungen sind in Euro und in Fremdwährungen kostenfrei.
      3. Kostenfrei abheben – Mit der Revolut Karte kannst du kostenfrei abheben. Allerdings ist der Betrag sehr begrenzt: Bei der kostenlosen Karte beträgt er nur 200 Euro pro Monat. Mir hat das allerdings meistens gereicht. Bei höheren Abhebungen fällt eine Gebühr an oder du musst vorher deinen Account upgraden.
      4. Reiseversicherungen – Bei den Bezahlkonten von Revolut hast du eine Reisekrankenversicherung inklusive, was natürlich richtig praktisch ist.
      5. Money Beam – Du kannst ganz einfach Geld in Echtzeit zu Freunden senden, die ebenfalls einen Account bei Revolut haben.
      6. App – Die App ist wirklich super und du kannst schnell alle nötigen Infos zu dem Girokonto und der Kreditkarte einsehen. Du bekommst außerdem sofort eine Benachrichtigung über die App, wenn du sie verwendest.

       

      Nachteile der Revolut-Karte

      1. Onlinebank – Dadurch, dass Revolut eine rein digitale Bank ist, kannst du nicht in eine Filiale gehen, um dir Hilfe zu holen, falls du mal welche brauchst.
      2. Der Firmensitz – Der Firmensitz von Revolut ist nicht in Deutschland, sondern in Litauen. Das Konto wird demnach in Litauen geführt und du hast damit auch eine litauische IBAN. Zum einen gilt die Einlagensicherung in Litauen als weniger sicher als in Deutschland und zum anderen kann es sein, dass man mit einer nicht-deutschen IBAN auch mal Probleme bekommt. Von daher würde ich Revolut nicht unbedingt als einziges Konto empfehlen.
      3. Abhebebetrag – Wie gesagt ist der Abhebebetrag pro Monat begrenzt. Bei der kostenfreien Karte kannst du monatlich nur 200 Euro gebührenfrei abheben.
      4. Prepaid-Kreditkarte – Leider ist die Revolut eine Prepaid-Kreditkarte, sodass du zunächst Geld einzahlen musst, bevor du die Karte verwenden kannst. Aber vielleicht empfinden das ja manche auch als Vorteil…

       

      Fazit zur Revolut

      Ich nutze die Revolut-Karte vor allem für Abhebungen außerhalb der Eurozone und außerdem als Konto für Geldeingänge aus dem Ausland. So kann ich sagen: Ich nutze die Revolut-Karte zwar nicht ständig, aber aus meinem Kreditkarten-Portfolio rauswerfen würde ich sie niemals.

       

      N26 Mastercard

      Die Mastercard von N26* habe ich ebenfalls recht schnell beantragt, weil ich die Vorteile nicht schlecht fand und auch ein weiteres Girokonto innerhalb Deutschlands gebrauchen konnte. Allerdings nutze ich die Kreditkarte deutlich weniger als die Miles and More Mastercard oder die American Express Platinum.

       

      Vorteile der N26 Mastercard

      1. Girokonto – Auch bei N26 bekommst du ein dauerhaft kostenloses Girokonto.
      2. Kostenlose Karten – Hier bekommst du eine Maestrocard und Mastercard Kreditkarte kostenlos dazu.
      3. Abhebungen – Du hast unbegrenzt kostenfreie Abhebungen außerhalb Deutschlands, aber innerhalb der Eurozone zur Verfügung.
      4. Fremdwährungsgebühren – Es fallen keinerlei Gebühren bei Zahlungen in Fremdwährungen an.
      5. App – N26 ist einfach und intuitiv über die App zu bedienen.

       

      Nachteile der N26 Mastercard

      1. Onlinebank – Dadurch, dass N26 eine rein digitale Bank ist, kannst du nicht in eine Filiale gehen, um dir Hilfe zu holen.
      2. Abhebungen in Deutschland – Bei N26 hast du nur drei kostenfreie Abhebungen in Deutschland pro Monat zur Verfügung. Danach fallen Gebühren an.
      3. Abhebungen weltweit – Außerhalb der Eurozone fallen bei Abhebungen Gebühren in Höhe von 1,7 Prozent an.
      4. Prepaid-Kreditkarte – Leider ist die N26 eine Prepaid-Kreditkarte, sodass du zunächst Geld einzahlen musst, bevor du die Karte verwenden kannst. Aber vielleicht empfinden das ja manche auch als Vorteile…

       

      Fazit zur N26 Mastercard

      Ich persönlich nutze die N26 Mastercard vor allem zum Bezahlen und für Abhebungen innerhalb der Eurozone, aber außerhalb Deutschlands. Damit kann ich ganz gut leben und für mich passt sie gut in mein Portfolio.

       

      Easybank (ehemals Barclays)

      Die Visa von Easybank* habe ich schon seit einigen Jahren. Sie gilt als eine der besten kostenlosen Kreditkarten in Deutschland. Allerdings nutze ich die Kreditkarte deutlich weniger als die Miles and More Mastercard oder die American Express. Erst jetzt bei meinem letzten Thailand-Aufenthalt ist sie vermehrt für Abhebungen zum Einsatz gekommen.

       

      Vorteile der Visa von Easybank

      1. Keine Jahresgebühr (außer du holst dir die Gold oder Platinum Card)
      2. Kostenlos Bargeld abheben weltweit
      3. Kostenlos zahlen weltweit
      4. Kostenloser Kredit bis zu 2 Monate
      5. Flexible Rückzahlung möglich

       

      Nachteile der Easybank Visa

      1. Onlinebank – Dadurch, dass Easybank eine rein digitale Bank ist, kannst du nicht in eine Filiale gehen, um dir Hilfe zu holen
      2. Sie hat keine weiteren Vorteile wie Versicherungen und Co.
      3. Easybank hat leider ein Abhebelimit von 500 Euro pro Tag, was sehr doof ist, weil in manchen Ländern ATM-Gebühren anfallen, weswegen ich eigentlich lieber mehr abheben würde.

       

      Fazit zur Easybank Visa

      Ich persönlich nutze die Easybank mittlerweile regelmäßig für Abhebungen außerhalb Europas. Damit passt sie gut in mein Portfolio, da ich mit ihr einen höheren Rahmen habe als bei Revolut und meine Miles & More Mastercard und meine AMEX außerhalb der Eurozone nur in Ausnahmefällen verwende.

       

      Fazit zu Kreditkarten für Reisende

      Wie du siehst, nutze ich jede Kreditkarte unterschiedlich. Und ja, ich habe mir die einzelnen Vor- und Nachteile aufgeschrieben, damit ich nicht durcheinander komme…

      Wenn ich in einem Land bin, in dem der Euro die Landeswährung ist, bevorzuge ich zum Bezahlen eigentlich immer die Miles and More Mastercard oder die American Express Platinum. Diese beiden nutze ich in der Regel auch für meine Onlineabonnements bzw. Onlinezahlungen im Allgemeinen. Abgesehen davon, dass ich auf diese Weise immer Meilen bzw. Rewards Punkte sammle, habe ich dort auch einen höheren Verfügungsrahmen – was nicht immer gut ist, das gebe ich zu!

      Für alle anderen Belange nutze ich die übrigen Karten, die ich in diesem Beitrag erwähnt habe.

      Für mich ist diese Kombination die beste Lösung!

      Und du? Welche Kreditkarten für Reisende kannst du empfehlen?

      Ich freue mich auf deinen Kommentar!

      Deine Barbara

      PS: Der Beitrag ist ursprünglich am 15. September 2015 entstanden, wurde aber seitdem in regelmäßigen Abständen von mir aktualisiert. Nach größeren Updates verändere ich das Veröffentlichungsdatum.

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