2 Tage im Yosemite Nationalpark – Meine Highlights

2 Tage im Yosemite Nationalpark – Meine Highlights

2 Tage im Yosemite Nationalpark – Meine Highlights

Der Yosemite Nationalpark liegt direkt an der Sierra Nevada im Norden von Kalifornien.

1984 wurde er wegen der beeindruckenden Granitfelsen, Wasserfälle und Red Woods (Mammutbäume) zum Weltnaturerbe der UNESCO erklärt.

Red Wood Tree Yosemite Nationalpark

Yosemite Nationalpark – Die Anreise

Ich bin an einem warmen und sonnigen Frühlingssamstag angereist. Mit dem Mietwagen kam ich von San Francisco. Das liegt etwa vier Stunden mit dem Auto entfernt.

Als Besucher zahlst du dann nur eine Eintrittsgebühr von 30 USD während der Sommermonate und 25 USD in den Wintermonaten pro Auto. Im Yosemite Nationalpark gibt es kostenlose Parkplätze. Da diese aber begrenzt sind, solltest du dir überlegen dennoch früh anzureisen. Im Park gibt es ein Shuttle-Bussystem, das dich überall hinbringt. So kannst du dich ganz auf die Natur einlassen.

 

Yosemite Nationalpark – Übernachten

Ich habe leider nur eine Nacht im Yosemite Nationalpark verbracht. Dabei habe ich in einem der Zelte im Yosemite Village geschlafen. Alternativ kannst du auch in einer Lodge übernachten, aber da sind die Preise natürlich nicht gerade Backpacker-freundlich. Schon die Preise für ein Zelt haben es in sich: Da kannst du mit rund 100 USD rechnen. Wenn du alleine unterwegs bist, ist das kein Schnäppchen…

 

Yosmite Nationalpark – Die Trails

Leider empfand ich die Karte, die ich am Eingang bekommen hatte, als nicht sonderlich hilfreich, sodass ich mehr oder weniger den ganzen ersten Tag gebraucht habe, um mich überhaupt orientieren zu können. Vielleicht solltest du da wirklich auf die Shuttlebusse zurückgreifen. Ich wollte unbedingt mit meinem Mietwagen allein auf Erkundungstour gehen. Das würde ich nicht noch einmal wagen.

Zudem sind die Trails nicht ausreichend beschildert. Sie zeigen meistens nur deren Namen, nicht aber Länge und Schwierigkeitsgrad sowie durchschnittliche Laufzeit an (so wie das im Muir Woods National Monument in der Nähe von San Francisco der Fall war).

Barbara im Yosemite Nationalpark

Deswegen habe ich mich ab 16 Uhr nicht mehr getraut, eine Wanderung zu beginnen. Ich hatte Angst, nur einen Bruchteil des Trails zu schaffen, bis ich wieder umkehren muss, damit ich nicht von der Dunkelheit überrascht werde.

So kam es, dass ich am Samstag nur die einzelnen Aussichtspunkte anfuhr, zu denen ich mit dem Auto fahren konnte.

Barbara Tunnel View Yosemite

Schön war es trotzdem!

Yosemite Nationalpark – Die Mirror Lake Tour

Am zweiten Tag entschied ich mich für die Tour zum Mirror Lake am Morgen und den 4-Miles-Trail am Mittag.

Barbara im Yosemite Nationalpark 3

Der Mirror Lake war leider fast ausgetrocknet… Im Winter hat es wohl nicht sehr viel geschneit und das Eis ist noch nicht geschmolzen. Trotzdem konnte ich ein ganz schönes Foto machen, oder was meinst Du?

Mirror Lake 1

 

Yosemite Nationalpark – Der 4-Miles-Trail

Der 4-Miles-Trail war echt nicht ohne! Fast durchgängig ging es nach oben.

Yosemite Nationalpark 9

Es war ziemlich anstrengend, aber die Mühe hat sich gelohnt!

Denn der Ausblick war grandios!

Ausblick Yosemite Valley 1

Ausblick auf die Yosemite Falls 1

Dort habe ich auch mein Vlog gemacht. Bei Youtube kannst du es dir anschauen: Gruß aus dem Yosemite Nationalpark!

 

Mein Fazit

Der Yosemite Nationalpark ist nicht nur ein absolutes Wahrzeichen Kaliforniens, sondern auch ein Muss für jeden Naturfreund. Hier fühlt man sich eins mit der Natur. Ich bin streckenweise keiner Menschenseele begegnet und hatte die Wanderweg fast für mich allein. Vielleicht lag das auch an der Jahreszeit. Das kann ich leider nicht sagen. Aber es war auf jeden Fall wunderschön!

Warst du schon mal im Yosemite Nationalpark? Ist es nicht einfach fantastisch dort?

Deine Barbara

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Warum mich Buenos Aires nicht inspiriert hat

Warum mich Buenos Aires nicht inspiriert hat

Warum mich Buenos Aires nicht inspiriert hat

Ursprünglich war mein Plan, meine Weltreise in Buenos Aires zu beginnen. Aus irgendeinem Grund, den ich nicht näher bestimmen kann, hatte diese Stadt eine außerordentliche Anziehungskraft auf mich. Aus organisatorischen Gründen war der erste Stopp dann jedoch São Paolo, von wo ich dann mit dem Bus über Iguaçu nach Buenos Aires gefahren bin.

 

Meine Erwartungen an Buenos Aires

Ich hatte viel über Buenos Aires gehört. So sagt man darüber, es sei…

  • die Stadt des Tango.
  • die europäischste Stadt Südamerikas.
  • die Stadt der bekannten lateinamerikanischen Schriftsteller Jorge Luis Borges und Adolfo Bioy Casares.
  • die Stadt, in der 1810 im damaligen Vizekönigreich des Río de la Plata mit der Mairevolution der politische Umbruch stattfand, der dazu führte, dass Argentinien eines der ersten Länder Südamerikas war, das von Spanien unabhängig wurde.
  • die Stadt der umstrittenen Eva (genannt Evita) Perón.

Vielleicht hatte ich zu hohe Erwartungen. Vielleicht bin ich falsch mit dieser Stadt umgegangen. Vielleicht kamen auch einfach mehrere Dinge zusammen, die mein Bild dieser Stadt haben bröckeln lassen.

Aber als ich ankam und als erstes hörte, ich solle bloß vorsichtig sein, dass man hier sein Smartphone einfach aus der Hand gerissen bekommt und dass man nach Sonnenuntergang besser mit dem Taxi fahren solle und nicht mit dem Bus, warf das einen sehr dunklen Schatten auf meine Buenos Aires Vorstellung.

Und es wurde nicht gerade besser, als diese Warnung von fast jedem wiederholt wurde, mit dem ich mich unterhielt.

Außerdem stellte ich schnell fest, dass jedes Gebäude in der Stadt einen Pförtner hat, der Tag und Nacht die Bewohner und Gäste hereinlässt. Die Haustüren waren zusätzlich geschlossen. Wollte man heraus und der Pförtner war nicht da, musste man die Türen mit dem Hausschlüssel öffnen.

Der Grund? Zu viele Einbrecher und Diebe!

Klar, dass ich mich bei solch einem ersten Eindruck komisch fühlte, oder?

Hier ein paar Dinge, die ich als nicht sehr touristenfreundlich empfand…

 

Mein Eindruck von Buenos Aires

1. In den Bussen kann man nur mit Münzen oder der sogenannten tarjeta SUBE bezahlen

Wenn man ankommt und mit dem Bus ins Hotel fahren möchte, hat man direkt ein Problem: Man kann in den Bussen nur mit Münzen zahlen. Die Einwohner haben die tarjeta SUBE, eine Karte, die man aufladen kann und einfach an ein Kartenlesegerät halten muss, von dem dann der Betrag abgezogen wird. Man kann sie auch als Tourist erwerben, aber das lohnt sich nur ab einer gewissen Aufenthaltsdauer.

Hat man diese Karte nicht, zahlt man erstens mehr und zweitens kann man das nur mit Münzen. Diese wiederum sind allerdings Mangelware, da es sogar einen Peso (entspricht nach dem offiziellen Wechselkurs etwa 10 Eurocent) als Schein gibt. Das Busticket kostet zwischen sechs und acht Pesos und gilt pro Fahrt und nicht wie in manch anderem Land eine bestimmte Zeit.

Will man also an einen Ort fahren und kurz darauf wieder zurück, benötigt man mindestens sechs Münzen! Das ist beinahe ein Ding der Unmöglichkeit.

 

2. Es gibt unzählige Buslinien und keine Fahrpläne

In keiner anderen Stadt habe ich bisher so viele Buslinien gesehen. An den Knotenpunkten der Stadt kann man bis zu 30 Bushaltestellen finden, da pro Haltestelle höchstens drei Linien halten.

Da es keine Fahrpläne gibt, kann es passieren, dass man eine halbe Stunde auf einen Bus wartet und dann plötzlich drei oder vier derselben Linie kommen. Hat man Pech, kann es dann auch noch passieren, dass diese Busse nicht halten, weil sie zum Beispiel überfüllt sind.

Auf jeden Fall sollte man keinen Porteño (so nennt man die Einwohner von Buenos Aires) fragen, mit welcher Buslinie man wohin kommt. Man bekommt als Antwort grundsätzlich mindestens vier verschiedene Nummern in Lichtgeschwindigkeit entgegengeschleudert, wobei jeder Bus in einer anderen Straße oder an einer anderen Haltestelle hält.

Muss man doch einmal fragen, sollte man sich auf jeden Fall für eine Linie entscheiden. Ansonsten kann folgendes sehr leicht passieren:

Du wartest auf, sagen wir mal, Linie 100 und wartest an der entsprechenden Bushaltestelle. Du könntest aber auch die Linie 150 nehmen, die 200 m weiter ihre Haltestelle hat. Von weitem siehst du die Linie 150 nahen, rennst los, schaffst es aber nicht rechtzeitig. In dem Moment, in dem du an der Haltestelle der Linie 150 ankommst, fährt die Linie 100 vorbei, deren Haltestelle nun viel zu weit weg ist, um sie rechtzeitig zu erreichen.

Fazit: Fahr möglichst mit der Metro (die hier Subte heißt) und wenn du doch mal unbedingt mit dem Bus fahren musst, entscheide dich für eine Linie.

 

3. Die Straßen von Buenos Aires sind extrem lang

Nie zuvor sind mir in einer Stadt so häufig Hausnummern über 3000 begegnet. Selbst 7000 ist keine ungewöhnliche Hausnummer. Will man irgendwohin, muss man also nicht nur die Straße und Hausnummer wissen, sondern die Kreuzung! Sonst muss man eventuell zehn Blocks und mehr laufen.

Als ich nach einer Woche dachte, jetzt habe ich den Dreh raus!, kam ich an die nächste Kreuzung und musste verwirrt feststellen, dass ich schon wieder die Orientierung verloren hatte.

Normalerweise kann ich mich in Städten ziemlich gut orientieren. Vor allem für eine Frau ;) Aber in Buenos Aires wollte es mir einfach nicht gelingen. Bis zum Schluss bin ich immer wieder erst in die falsche Richtung gelaufen.

 

4. Wenn man kein Spanisch spricht, kommt man nicht weit

Zum Glück habe ich kein Problem mit der spanischen Sprache. Wobei ich sagen muss, dass die Argentinier ziemlich viele eigene Begriffe und eine eigene Intonation haben, an die man sich erst einmal gewöhnen muss. Trotzdem wurde ich verstanden und konnte die Antworten mindestens aus dem Zusammenhang auch verstehen.

Ich habe allerdings mehrere Reisende kennengelernt, die kein Spanisch konnten und mit Englisch kaum bis gar nicht weitergekommen sind.

Selbst in den ausgewiesenen Touristeninformationszentren sprach man kein Englisch. Das fällt mir jetzt, wo ich mit zwei Deutschen eine Reisegruppe gebildet habe, ganz deutlich auf:

Wir haben in Puerto Madryn zwei Exkursionen gemacht. Bei der einen sprach der Tourguide so gut wie kein Englisch und ich musste den ganzen Tag dolmetschen.

 

5. Die Bürgersteige sind in einem verheerenden Zustand

Blickt man beim Gehen nicht ständig nach unten, so fällt man alle 20 m über einen hervorstehenden Stein, eine schiefe Platte oder ein Loch. Immer wieder muss man kleinere Baustellen umrunden und dafür auf die vielbefahrene Straße ausweichen. Aber: Bauarbeiter sieht man selten! Die Erneuerungsarbeiten wurden wohl angefangen und bisher nicht beendet.

Ein entspanntes Schlendern durch die Straßen und genießen der Atmosphäre ist – zumindest in einigen Stadtteilen – nahezu unmöglich.

 

Mein Fazit

Trotz allem habe ich mich nie wirklich unwohl gefühlt. Es stimmt, dass Buenos Aires einen eigenen, durchaus europäisch angehauchten Flair hat.

Dennoch war ich froh, es nach 10 Tagen verlassen zu können und mich wieder in eine kleinere Stadt zu begeben.

Kennst du Buenos Aires? Wie waren deine Erfahrung? Oder wenn du noch nicht dort warst: Welches Bild hast du davon im Kopf?

 

Deine Barbara

 

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8 Flüge, 1x um die Welt: Round the World Ticket fast umsonst

8 Flüge, 1x um die Welt: Round the World Ticket fast umsonst

Du wolltest schon immer mal eine Weltreise machen? Dachtest aber, das sei viel zu teuer? Irrtum. Ich erkläre dir hier und jetzt, was du tun musst, um ein Round the World Ticket fast umsonst zu bekommen!

 

Meine Weltreise mit Round the World Ticket

Wie du vielleicht schon mitbekommen hast, geht es bei mir am 5. November 2014 auf meine bisher größte Reise:

Los geht es in Brasilien, von wo aus ich Südamerika erkunden werde. Frag bitte nicht, was genau, denn ich möchte spontan entscheiden und mich auf meiner Reise einfach treiben lass. Im Januar geht es weiter in die USA (ich fliege Washington und San Francisco an), von dort aus nach Neuseeland und Australien, dann nach Bangkok, um Südostasien unsicher zu machen, und als letzte Etappe steht im Juni Sri Lanka auf dem Plan.

Mit dem Heimflug sind das insgesamt 8 Flüge.

8 Flüge. Einmal um die Welt.

Und jetzt kommt das Wichtigste:

Weißt du wie viel ich dafür bezahlt habe? 860€!

8 Flüge für 860€!

Also etwas mehr als 100€ pro Flug. Normalerweise würde jeder einzelne dieser Flüge ein Vielfaches kosten. Zusätzliches Schmankerl: Abgesehen vom Rückflug sind auch noch alles Direktflüge.

Ich sage dir: Ich bin im Kreis gesprungen vor Freude, als ich gebucht habe!

Der Trick ist eigentlich ganz einfach. Man braucht dafür allerdings ein bisschen Geduld und Durchhaltevermögen! Hast du das? Dann kannst du auch ein Round the World Ticket für so einen Preis haben.

 

Mit Meilen von Miles and More zum Round the World Ticket

Nun sage ich dir endlich, wie ich das geschafft habe:

Ich habe seit 2009 eine Kreditkarte von Miles and More und sammle darüber Meilen.

Hintergrund war der, dass ich es mit einer normalen Miles and More Karte nicht geschafft habe, genug Meilen zusammenzubekommen, um dafür eine Prämie zu erhalten. Denn damit erhält man nur Meilen auf Flüge (und natürlich nur Flüge mit Lufthansa oder einer anderen Gesellschaft, die Star Alliance Partner ist), während man mit der Kreditkarte auf jeden Kartenumsatz eine Meile erhält.

Zusätzlich gibt es noch weitere Möglichkeiten, um das Meilenkonto aufzufüllen:

  • Regelmäßig gibt es Aktionen, in denen man doppelte Meilen bekommt
  • Weitere Partner bieten Meilen (z. B. bei Kontoeröffnung bei bestimmten Banken, Abschluss eines Telekomvertrages, Zeitungsabonnements, etc.)
  • Payback ist Partner von Miles and More, jeder Payback Punkt kann bei Bedarf eins zu eins in Meilen umgewandelt werden

Auf diese Weise kann einiges zusammenkommen. So war das nämlich bei mir. Ich habe in fünf Jahren 180.000 Meilen gesammelt, die ich vor zwei Wochen gegen eine Prämie eingetauscht habe. Du hast sicher schon erraten, dass die Prämie das Round the World Ticket ist.

Es hat zwar eine Weile gedauert, aber es hat sich gelohnt. Denn in weniger als drei Wochen breche ich zu meinem größten Abenteuer auf.

Jetzt fragst du dich sicher, warum ich noch 860€ zahlen musste, wenn das Ticket doch eine Prämie war. Ja, ich gebe zu, das ist ein Haken: Die Flugtickets selbst bekommt man umsonst, aber die Flughafengebühren und den Kerosinzuschlag müssen leider trotzdem gezahlt werden. Diese beliefen sich bei meinen Flügen auf 860€.

 

Mein Fazit

Trotz allem bin ich sehr glücklich, dass ich das so gemacht habe. Denn wahrscheinlich hätte ich mir kein Round the World Ticket zum Normalpreis leisten können. Alle Flüge einzeln zu zahlen, wäre auch zu teuer gewesen.

Eine Kreditkarte hat somit dazu beigetragen, dass mein größter Traum wahr wird.

Vielleicht kannst du dir so ja auch einen Wunsch erfüllen!

Und was ist dein größter Wunsch?

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5 Gründe warum Costa Rica ganz oben auf Deine Bucket List gehört

5 Gründe warum Costa Rica ganz oben auf Deine Bucket List gehört

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Costa Rica – auf Deutsch „reiche Küste“ – ist zweifellos eines der vielseitigsten Länder, in denen ich bisher war. Heute erkläre ich Dir, warum es unbedingt mit auf Deine Bucket List sollte, wenn es da noch nicht steht! Ich war vier Wochen dort. Viel zu kurz, um dieses wunderschöne Land so kennenzulernen, wie es das verdient. Aber genug, um beurteilen zu können, welche Schönheit sich hinter allem verbirgt. Hinter jedem Lächeln, auf jeder Palme und an jedem Strand.

Hier nun 5 Gründe, warum Costa Rica nicht nur auf Deine Bucket List gehört, sondern auch noch ganz nach oben:

1. Die Sicherheit

Costa Rica gilt als eines der sichersten, wenn nicht sogar das sicherste Land Lateinamerikas. Damit ist es ein idealer Ausgangspunkt, um sich langsam an Lateinamerika heranzutasten und erste Erfahrungen zu sammeln. In den vier Wochen vor Ort hatte ich nie Angst um meine Sicherheit und habe auch von keinem einzigen Fall gehört, bei dem etwas passiert ist. Kein Diebstahl, Raub oder gar schlimmeres. Wenn ich dann von anderen lateinamerikanischen Ländern höre, dass eine Person in einem Jahr gleich mehrmals entführt wurde… Da kann ich doch nur sagen: Geh nach Costa Rica! Die Ticos (so werden die Einwohner genannt) sind toll, das Land ist wunderschön und die Preise sind auch ok! Klar, es ist etwas teurer als in anderen Ländern der Regionen. Aber für die Sicherheit und das Wohlbefinden zahlt man doch gern, oder?

2. Das Essen

In Costa Rica isst man vor allem Reis und Bohnen. Da denkt man erst mal, „ähm, Reis und Bohnen? Jeden Tag?“ Ja, genau! Jeden Tag und zwar dreimal! Zum Frühstück gibt’s Reis, Bohnen und dazu Rührei. Zum Mittagessen Reis, Bohnen und Fleisch. Zum Abendessen Reis, Bohnen und Fisch oder Meeresfrüchte. Ich hatte anfangs große Angst, dass das schnell langweilig werden würde. Aber es ist so lecker zubereitet und unerwarteter Weise doch auch abwechslungsreich (mal mit gebratener Banane, mal mit selbst gemachten Tortillas, verschiedene Salate dazu, …), nahrhaft und sättigend, dass ich es nach den vier Wochen ehrlich gesagt vermisst habe! Abgesehen von Reis und Bohnen isst man in Costa Rica naturgemäß durch die Nähe zum Meer viel Fisch und Meeresfrüchte. Ich habe dort sogar bei einer Fischerfamilie gelebt und mitbekommen, wie der Vater mittags vom Fischfang mit Langusten zurückkam, die die Mutter zum Abendessen zubereitet hat.

Es war nicht nur super lecker, sondern auch ein schönes Gefühl, mal auf so urtümliche Weise zu leben.

3. Die Menschen

Eigentlich bin ich nach Costa Rica, um ein Volontariat zu machen. Ich sollte in einer Grundschule beim Unterrichten helfen und auch selbst unterrichten sowie eine Art Nachmittagsbetreuung anbieten. Ich dachte, es ist gut für mich, wenn ich Menschen und vor allem Kindern helfe, die es viel schwieriger haben als ich, ihr Leben zu bestreiten. Und die Wahrheit ist, dass sie mir geholfen haben! Sie haben mir geholfen zu verstehen, dass Glück und Lebensfreude rein gar nichts mit materiellen Gütern und einem sozialen Status zu tun haben. Im Gegenteil glaube ich seit dieser Erfahrung sogar, dass diese Dinge uns davon abhalten glücklich zu sein, innezuhalten und den Moment und das Leben an sich zu genießen. Ich habe dort viel darüber gelernt, was es bedeutet, mit sich und seinem Leben zufrieden zu sein. Diese Zufriedenheit ist es, was wir anstreben sollten!

4. Die Natur

In Costa Rica bin ich stundenlang Strände entlanggewandert, durch den Regenwald getourt und habe einen aktiven Vulkan im Sonnenuntergang beobachtet! Ich bin an einer Liane geschwungen wie Tarzan. Ich habe einen von Mineralien hellblau gefärbten Fluss gesehen. Ich habe meine Füße in schwarzem Sand vergraben.

Die Natur Costa Ricas bietet einem unzählige Möglichkeiten. Bis zu meinem Aufenthalt in Costa Rica kannte ich nur kulturelle Städtetrips. Ich war in Rom, Paris und Madrid gewesen, wusste aber nicht, was es bedeutet, ein Land wegen seiner Flora und Fauna zu schätzen und nicht wegen seines kulturellen Erbes. Auch das ist etwas, das ich dort erst lernen und verstehen musste. Heute weiß ich, dass man sich beim Blick in den Regenwald genauso oder vielleicht sogar noch seliger fühlt als beim Blick auf Michelangelos „Erschaffung Adams“ in der Sixtina.

5. Die Tierwelt

Ich weiß ja nicht, wie es dir geht. Aber ich LIEBE Tiere! Und sie in freier Wildbahn zu erleben, ist für mich so ziemlich das Größte! Die Tierwelt in Costa Rica ist wirklich was ganz besonderes. Beim Spaziergang durch den Wald kann es da schon mal passieren, dass plötzlich Affen über einem in den Bäumen umherstreifen

oder ein Tukan versucht, sich hinter den grünen Blättern zu verstecken. Sie schaffen das ganz gut! Sie sind nämlich ziemlich klein und sitzen außerdem immer recht weit oben in den Bäumen!

Mein tierisches Highlight war aber ein besonders zutraulicher Papagei! Der Tourguide, mit dem ich unterwegs war, hat ihn mit Hilfe einer Banane zu sich auf den Arm gelockt und dann auf meinen!!! Es gibt ein Video davon… Ich bin selbst überrascht, wie sehr ich anscheinend in der Lage bin, zu strahlen :D

Warst du schon mal in Costa Rica? Berichte mir von deinen Erfahrungen! Ich freue mich drauf :)

 

Deine Barbara

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Ein Tag und eine Stunde in Marrakesch

Ein Tag und eine Stunde in Marrakesch

Ein Tag und eine Stunde in Marrakesch

Im Jahr 2009 führte es mich nach Marrakesch.

Ich habe ein Praktikum in Spanien gemacht. Jedes Wochenende habe ich genutzt, um die iberische Halbinsel zu erkunden. Am Ende der drei Monate hatte ich noch ein Wochenende zur Verfügung, an dem ich einen ganz besonderen Ausflug machen wollte. Die Entscheidung fiel auf Marrakesch.

Freitagabend fuhr ich also mit dem Fernbus in die spanische Hauptstadt, um von dort mit einem Flugzeug von easyjet (Hin- und Rückflug 60€) zum ersten Mal in meinem Leben diesen Kontinent zu verlassen. Am Samstagmorgen um 9 Uhr ging mein Flieger. Da der Flug etwa eine Stunde dauerte und Marokko eine Stunde Zeitverschiebung hat, kam ich um 9 Uhr Ortszeit dort an. Schon am Flughafen erinnerte mich alles an (mehr …)

Irland – Eine Woche auf der Grünen Insel

Irland – Eine Woche auf der Grünen Insel

Sie wird gerne die Grüne Insel genannt.

Bis letztes Jahr Oktober dachte ich: Es gibt viele grüne Inseln! Was soll an dieser so besonders sein…

Doch das Grün Irlands ist einzigartig. Ich weiß nicht, wie das möglich ist, aber so ein sattes und intensives Grün in so vielen Nuancen habe ich weder vorher noch nachher irgendwo auf meinen Reisen gesehen.

Barbara in Irland

Barbara in Irland

Ankunft in Irland

Angekommen bin ich in Kerry. Warum? Weil die Flüge dorthin günstiger waren als nach Dublin. Also einfach mal checken, wenn Du Lust auf einen Wochenendtrip nach Irland hast. Es lohnt sich! Direkt am Flughafen habe ich ein Auto gemietet. Das Fahren auf der linken Seite war etwas gewöhnungsbedürftig, aber sicher auch eine interessante Erfahrung.

Ich hatte von Kerry und Killarney – dem Ort, in dem ich ein super günstiges 4* Hotel gebucht hatte – noch nie was gehört. Ich bin relativ erwartungslos aufgebrochen. Ich wollte ein paar Tage Urlaub und konnte mir einen Flug auf eine der Inseln im Süden (zum Beispiel die Kanaren) nicht leisten, also dachte ich, ich fange mal an, den Norden etwas zu erkunden.

In Killarney

Killarney ist einfach ein Traum! Es ist ein extrem idyllisches kleines Städtchen, mit einer super süßen Hauptstraße, in der sich ein Pub an den nächsten reiht – zwischendrin ein paar Souvenirläden mit Kobolden in Schneekugeln, vierblättrigen Glücksblättern mit Segenswünschen auf Tassen und Schafen in jeder nur denkbaren Form.

Obwohl ich recht spät am Nachmittag angekommen war, wollte ich die letzten Sonnenstrahlen nutzen und mir einen Besuch des Killarney Nationalpark mit drei wunderschönen Seen nicht nehmen lassen. Der Sonnenuntergang am Muckross Lake war einfach ein Traum.

Killarney Lake

Killarney Lake

 

Cliffs of Moher

Am ersten vollen Tag wollte ich unbedingt zu den berühmtesten Steilklippen des Landes: den Cliffs of Moher. Die Fahrt von Killarney dorthin dauerte etwa vier Stunden (mit sehr vielen Fotostops wohl bemerkt) und war eine der schönsten Autofahrten meines Lebens. Man weiß gar nicht, wo man hinsehen soll. Alles ist wunderschön! Und man möchte keine Sekunde verpassen und nicht mal Blinzeln, um wirklich jeden Grünton wahrzunehmen und in sich aufzunehmen.

Und die Tiere! Die Iren scheinen jegliche Tierart im Garten zu halten: Esel, Pferde, Schafe, Ziegen, Kühe. Alles trifft man mit steter Regelmäßigkeit hinter Zäunen fröhlich das grüne Gras kauend an. Da geht jedem Tierfreund das Herz auf.

Esel in Irland

Esel in Irland

Ein Pferd am Straßenrand

Ein Pferd am Straßenrand

Kuh in Irland

Kuh in Irland

Eigentlich hatte ich großes Glück mit dem Wetter, aber an den Klippen war es einfach nur eisig. Es wehte durchgängig ein Wind, der mich bis auf die Knochen frieren ließ. Aber nichts hätte mich davon abhalten können, diese unendliche Schönheit zu bewundern.

Majestätisch und imposant trotzen die riesigen Klippen dem brausenden Meer, das wütend immer und immer wieder gegen sie schlägt.

Wenn die Cliffs of Moher bisher nicht Teil deiner Bucket List waren, dann ist nun der Moment gekommen, dies zu ändern. Ich schwöre dir: Diese Klippen werden dich beeindrucken!

Cliffs of Moher

Cliffs of Moher

Die Insel Dursey

Ein weiteres Highlight meines Kurztrips war ein Geheimtipp meines Reiseführers von Marco Polo:

„An der Südwestspitze der Halbinsel bringt die 375 m lange Seilbahn Dursey Calble Car Besucher auf die Insel Dursey. Auf der 6,5 mal 1,5 km großen Insel leben nur eine Handvoll Einwohner, ohne Pub, Gästehaus und Restaurant. Ein 11 km langer Wanderweg, auf dem Sie viele Seevögel beobachten können, führt – vorbei am Leuchtturm – um die Insel.“

Das überzeugte mich – da wollte ich hin! Die Strecke von 113 km legte ich in etwa dreieinhalb Stunden zurück. Ausgegangen von war ich von maximal zwei! Da sieht man mal, wie man sich täuschen kann, wenn man damit rechnet, dass die Straßen so sind, wie man es aus der Heimat gewohnt ist. Aber allein die Autofahrt zum Dursey Cable Car war der absolute Hit! Ich habe nicht genug von der Landschaft bekommen können. Und als es noch an der Küste entlang ging, hätte ich am liebsten nach wirklich jeder Kurve angehalten, um Fotos zu machen.

Dort angekommen traf ich auf einen family doctor, der in seiner Freizeit gerade die Schule von Dursey restauriert. Wir unterhielten uns und er fuhr mich zur Mitte der Insel, von der aus ich zurück Richtung Cable Car wandern konnte. Leider war das Wetter zu schlecht, um Wale beobachten zu können. Aber der nette Mann sagte mir, dass man von dort ständig welche sehen könne. Sehr schade! Aber vielleicht hast du ja mehr Glück?!

Dursey Island

Dursey Island

Auf dem Rückweg war ich schon ziemlich durchgefroren und den Tee, den ich in der fast fertigen Schule (die übrigens aus einem einzigen Zimmer bestand) angeboten bekam, nahm ich dankend an. Im Auto ging es zurück zum Cable Car. Wir verabschiedeten uns von einander – nicht ohne Emailadressen ausgetauscht zu haben – und ich durfte auf der Rückfahrt die wundervolle Landschaft ein zweites Mal genießen!

Abendessen in Kilkenny

In Kilkenny beschloss ich ins Restaurant zu gehen und den berühmten Irish Stew zum Abendessen zu probieren. Auf der Karte standen zudem Miesmuscheln. Ich musste sie einfach bestellen und weißt du was? Das waren die mit Abstand besten Miesmuscheln, die ich je gegessen habe! Und ich bin zur Hälfte Sizilianerin und esse sie jedes Jahr, frisch aus dem Mittelmeer. Aber diese Miesmuscheln waren göttlich! Das Restaurant hieß The Horse Shoe – ein kleines, rustikales Restaurant. Wenn du dort in der Gegend bist: hingehen! Du wirst es nicht bereuen :)

In Dublin und Umgebung

Am letzten Tag habe ich dann doch noch einen Ausflug nach Dublin gemacht. Die Stadt selbst habe ich ehrlich gesagt kaum erkundet, weil ich die Landschaft so schön fand, dass ich keine Zeit in einer Stadt verschwenden wollte. Aber dann habe ich etwas außerhalb einen Pier gefunden, an dem ich eine ganze Weile sitzen geblieben bin.

Auf einem Pier nahe Dublin

Auf einem Pier nahe Dublin

Ein kleiner Leuchtturm

Ein kleiner Leuchtturm

Und plötzlich erschien ein Köpfchen an der Wasseroberfläche. Ein kleiner Seehund hatte beschlossen, mit mir Bekanntschaft machen zu wollen.

Der Seehund

Der Seehund

Mein Fazit zu Irland

Das waren meine persönlichen Highlights. Ich hoffe, ich konnte dich mit dem Irland-Fieber anstecken und dass dieses Land auf deiner Liste ganz nach oben gerutscht ist. Diese Insel war jeden Euro und noch viel mehr wert! Ein Urlaub, der mir ewig in Erinnerung bleiben wird.

Ein See in Irland

Ein See in Irland

Habe ich dein persönliches Irland-Highlight nicht erwähnt? Dann kommentiere direkt unter meinem Blogpost und lass die anderen Leser von Barbaralicious daran teilhaben!

 

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