Kenia Rundreise – 10 Tage zwischen Safari & Strand

Kenia Rundreise – 10 Tage zwischen Safari & Strand

Kenia Rundreise – 10 Tage zwischen Safari & Strand

Kenia Rundreise – 10 Tage zwischen Safari & Strand

Eine Kenia Rundreise wollte ich schon ewig machen. Im November war es dann endlich soweit! Ich habe mir dafür zehn Tage genommen und bewusst weniger gearbeitet als sonst. Nicht, weil ich plötzlich zur Pauschalurlauberin geworden bin – sondern weil Kenia ein Land ist, das ich wirklich erleben wollte, ohne ständig aufs Handy zu schauen bzw. am Laptop zu sitzen. Nairobi als Start, dann die Masai Mara mit zwei Nächten im Zelt mitten in der Natur und danach Mombasa am Meer, wo wir die Reise ruhig ausklingen lassen haben. Eine Route, die sich perfekt anfühlt, wenn man Safari, Abenteuer und ein paar Tage Strand miteinander verbinden möchte, ohne dass es sich wie ein durchgetakteter Marathon anfühlt. Die Reise habe ich übrigens mit Steffi von ReiseLife gemacht.

Kenia-Rundreise im Überblick

Unsere Kenia Rundreise haben wir bewusst so aufgebaut, dass sie in relativ kurzer Zeit einen guten Mix aus Stadt, Safari und Küste bietet. Wenn du wie wir zum ersten Mal nach Kenia reist oder nur begrenzt Zeit hast, ist genau diese Kombination ein sehr stimmiger Einstieg.

Route: Nairobi – Masai Mara – Mombasa
Dauer: 10 Tage
Reiseart: Individualreise mit organisierter Safari
Unterwegs mit: Flugzeug, Jeep-Safari und Zugfahrt quer durchs Land*

Der Startpunkt war Nairobi, wo wir nach der Ankunft erst einmal in Ruhe angekommen sind. Von dort ging es mit einem Offroad-Jeep für drei Tage in die Masai Mara, inklusive zwei Übernachtungen in einem Zeltcamp mitten in der Natur. Nach der Rückkehr nach Nairobi sind wir mit dem Zug weiter nach Mombasa gefahren und haben dort vier Nächte verbracht – mit Strand, etwas Remote-Arbeit und viel Zeit zum Durchatmen.

Zebras in der Masai Mara
Küste in Mombasa
Bunte Tür in der Altstadt von Mombasa

Die Route

Auf dieser Reise habe ich eine ganz klassische Touristenroute eingeschlagen. Here we go:

 

Nairobi

Nairobi war für mich in erster Linie ein Startpunkt – eine Stadt, die man nicht unbedingt wegen ihrer Sehenswürdigkeiten bereist, sondern weil hier viele Reisen durch Kenia beginnen. Nach der Landung merkt man schnell, dass Nairobi eine ganz eigene Energie hat: laut, lebendig, manchmal chaotisch, und gleichzeitig voller Kontraste zwischen modernen Vierteln und ganz einfachen Straßen.

Ich fand Nairobi spannend, aber es war kein Ort, an dem ich unbedingt lange bleiben wollte. Vielleicht lag es daran, dass ich wusste, was noch vor uns lag – die Masai Mara war für mich der eigentliche Höhepunkt der Reise. Trotzdem lohnt es sich, sich ein wenig Zeit zu nehmen, um anzukommen, sich an die Atmosphäre zu gewöhnen und nicht direkt weiterzureisen.

Wir haben die erste Nacht in einem Hotel verbracht, bevor wir am nächsten Morgen früh von einem Offroad-Jeep abgeholt wurden. Der Moment, wenn das Fahrzeug vorfährt und man weiss, dass es jetzt wirklich losgeht Richtung Safari, hat sich fast ein bisschen surreal angefühlt. Plötzlich verlässt man die Großstadt, der Verkehr wird weniger, die Landschaft weiter – und mit jedem Kilometer verändert sich das Gefühl von „Reise“ zu „Abenteuer“.

Barbara auf dem Rooftop in Nairobi

Barbara auf dem Rooftop in Nairobi

Wenn du deine Route ähnlich planst, würde ich Nairobi eher als kurzen Zwischenstopp sehen: genug Zeit, um anzukommen und dich zu orientieren, aber den Fokus klar auf die Naturerlebnisse legen, die danach folgen.

Masai Mara

Die Fahrt von Nairobi in die Masai Mara war schon ein Erlebnis für sich. Je weiter wir die Stadt hinter uns gelassen haben, desto weiter wurde die Landschaft, die Straßen holpriger und die Farben intensiver. Einen ersten Stopp machten wir am Great Rift Valley, was ein schöner erster Fotospot ist. Hier gibt es auch einen Souvenirshop. Wenn du noch einen Sonnenhut brauchst, bekommst du den theoretisch hier. Allerdings kostet er hier fast zehnmal so viel wie bei den Straßenverkäufern beim nächsten Stopp.

Barbara am Great Rift Valley

Barbara am Great Rift Valley

 

Einige Stunden später sahen wir auch schon die ersten Tiere, Zebras und Giraffen. Das war eine Überraschung, mit der ich nicht gerechnet hatte. Von da an suchten meine Augen immer die Landschaft ab. Man weiß nie, was sich im Gras verbrigt.

Nach sieben langen Stunden kamen wir endlich an: Unsere Unterkunft bestand aus einem Zeltcamp, wobei „Zelt“ eigentlich das falsche Wort ist. Es war eher Glamping als Camping: ein festes Bett, ein eigenes Bad und trotzdem das Gefühl, mitten in der Natur zu sein. Morgens aufzuwachen und zuerst die Geräusche der Tiere zu hören, bevor man überhaupt die Augen richtig geöffnet hat, war etwas ganz Besonderes.

Zelt in der Masai Mara

Zelt in der Masai Mara

Bett im Zelt in der Masai Mara

Bett im Zelt in der Masai Mara

Die Game Drives, wie man die Pirschfahrten auf Englisch nennt, waren natürlich das Herzstück dieser Tage. Ich habe zwar nicht alle Big Five gesehen – Nashörner und Leoparden haben sich bei uns leider nicht blicken lassen – aber dafür Momente erlebt, die ich nie vergessen werde. Ein Gepard, der eine Gazelle verspeiste. Elefantenherden, darunter ein Baby, das laut unserem Guide gerade einmal eine Woche alt war. Und eine Giraffe mit einem winzigen Jungtier, das noch etwas wackelig auf den Beinen stand und wohl erst ein bis zwei Tage zuvor geboren war.

Die Big Five sind übrigens Löwe, Leopard, Elefant, Büffel, Nashorn

Löwe ruht im hohen Gras.

Löwe in der Masai Mara

Nicht alle Eindrücke waren leicht. Einmal haben wir beobachtet, wie ein Zebra-Baby von großen Aasvögeln angegriffen wurde – vermutlich Marabus, die man auch zu den sogenannten „Ugly Five“ zählt. Das war ein Moment, der gezeigt hat, wie roh und ehrlich Natur sein kann. Safari bedeutet eben nicht nur schöne Postkartenmotive, sondern auch, dass man das Leben so sieht, wie es wirklich ist.

Die Ugly Five sind übrigens Gnu, Warzenschwein (armer Pumba!), Geier, Hyäne, Marabou-Storch

Zwei der Ugly Five: Marabous und Geier

Zwei der Ugly Five: Marabous und Geier

Genau diese Mischung aus Schönheit und Realität hat die Masai Mara für mich so intensiv gemacht. Jeder Tag begann früh, oft noch vor Sonnenaufgang, und trotzdem hatte ich nie das Gefühl von Stress. Dafür war mein Herz zu sehr gefüllt mit Staunen ... Darüber, wie nah man den Tieren kommt und wie klein man sich gleichzeitig in dieser Landschaft fühlt.

Ein Löwe in der Masai Mara
Essen im The Well
Strauß in der Masai Mara

Die Safari habe ich übrigens über Get Your Guide gebucht und war sehr zufrieden damit. Schau mal hier, was es für Touren gibt:

Mit dem Zug von Nairobi nach Mombasa

Nach den intensiven Tagen in der Masai Mara ging es für uns zurück nach Nairobi und von dort am nächsten Morgen weiter Richtung Küste. Statt zu fliegen haben wir uns bewusst für den Zug nach Mombasa* entschieden, weil wir das Land auch unterwegs erleben wollten. Rückblickend war genau diese Zugfahrt ein unerwartetes Highlight der Reise.

Nairobi Terminus

Nairobi Terminus


Kenia Rundreise Zugfahrt Nairobi Mombasa

Kenia Rundreise Zugfahrt Nairobi Mombasa

Der Zug verbindet Nairobi und Mombasa in wenigen Stunden und gilt als eine der bequemsten Möglichkeiten, quer durchs Land zu reisen. Es gibt verschiedene Klassen, die sich vor allem im Sitzkomfort unterscheiden. Wir haben die mittlere Kategorie, die First Class, gebucht. Dort sind die Sitze breiter und die Bestuhlung ist deutlich angenehmer als in der Economy Class, wo man enger sitzt. Die teuerste Klasse erinnert eher an eine Business-Class im Flugzeug und heißt Premium Class. Die First Class war für uns ein sehr guter Kompromiss aus Komfort und Preis.

Barbara im Zug von Nairobi nach Mombasa

Barbara im Zug von Nairobi nach Mombasa

Während der Fahrt verändert sich die Landschaft ständig: weite Ebenen, kleine Dörfer, manchmal Tiere in der Ferne. Gerade nach einer Safari ist es spannend, Kenia einmal aus einer anderen Perspektive zu sehen – nicht im Jeep auf staubigen Wegen, sondern entspannt im Zug mit Blick aus dem Fenster. Für mich war das ein schöner Übergang vom Abenteuer der letzten Tage hin zu dem ruhigeren Teil der Reise an der Küste.

Wenn du deine Kenia Rundreise planst, kann ich die Zugfahrt von Nairobi nach Mombasa wirklich empfehlen. Sie nimmt etwas Tempo aus der Reise, fühlt sich gleichzeitig authentisch an und verbindet die beiden völlig unterschiedlichen Welten von Nairobi und Mombasa auf eine sehr besondere Art.

Mombasa

Nach der Ankunft in Mombasa hat sich die Stimmung der Reise spürbar verändert. Während die Masai Mara voller Bewegung, früher Morgenstunden und intensiver Eindrücke war, ging es hier deutlich ruhiger zu. Wir haben nicht direkt auf der Insel selbst gewohnt, sondern ein Stück nördlich davon, in einer Gegend, in der auch viele wohlhabendere Locals leben. Unser Guesthouse lag etwa fünfzehn Minuten zu Fuß vom Meer entfernt – ruhig, angenehm und genau richtig, um nach der Safari erst einmal anzukommen.

Mombasa hat mir überraschend gut gefallen. Die Mischung aus tropischem Klima, Meer und entspannter Atmosphäre war ein schöner Kontrast zu den vorherigen Tagen. Wir haben viel Zeit damit verbracht, einfach spazieren zu gehen, kleine Restaurants auszuprobieren und das Gefühl zu genießen, dass die Reise jetzt langsamer wird.

Kreuzung in Mombasa

Kreuzung in Mombasa

Barbara in Mombasa

Barbara in Mombasa

Ein besonderes Highlight war ein Day Pass in einem Hotel, bei dem wir gefrühstückt haben und anschließend den Pool- und Loungebereich nutzen konnten. Dort habe ich auch ein wenig gearbeitet – allerdings deutlich weniger als sonst auf meinen Reisen. Für mich war Kenia eher eine Reise zum Erleben als zum Durcharbeiten, aber genau solche Orte eignen sich gut, wenn man eine Rundreise mit einer kurzen Workation verbinden möchte. Stabiles WLAN, entspannte Umgebung und trotzdem das Meer direkt in der Nähe – das hat überraschend gut funktioniert.

Wenn du die Route deiner Kenia Rundreise ähnlich planst, lohnt es sich meiner Meinung nach, den letzten Teil bewusst ruhiger zu gestalten. Nach den intensiven Safaritagen ist die Küste ein idealer Ort, um alles ein bisschen sacken zu lassen, bevor es wieder zurückgeht.

Die berühmten Stoßzähne von Mombasa

Die berühmten Stoßzähne von Mombasa

In der Altstadt von Mombasa
In Mombasa

Zurück nach Nairobi

Nach vier Nächten an der Küste ging es für uns schließlich wieder mit dem Zug zurück nach Nairobi. Die Rückfahrt fühlte sich ganz anders an als die Hinfahrt: ruhiger, ein bisschen nachdenklicher, fast so, als würde man die Reise innerlich noch einmal Revue passieren lassen. Nach all den Eindrücken aus der Masai Mara und den entspannten Tagen am Meer war es schön, die Landschaft noch einmal langsam vorbeiziehen zu sehen. Und dann kam noch ein Highlight: Wir haben tatsächlich kurz vor unserer Ankunft in der Hauptstadt noch Nashörner im Nairobi Nationalpark gesehen, durch den man quasi durchfährt.

Unser letzter Tag in Kenia stand dann ganz im Zeichen eines entspannten Abschlusses. Wir haben das Giraffe Center besucht, etwas außerhalb von Nairobi – ein Ort, der uns wirklich überrascht hat. Dort kann man den Rothschild-Giraffen sehr nah kommen, sie füttern und gleichzeitig mehr über den Schutz dieser Tiere erfahren. Nach den Begegnungen in der freien Wildbahn war es eine ganz andere, ruhigere Art, Giraffen zu erleben, und ein schöner letzter Moment, bevor die Reise zu Ende ging. Für mich war das Giraffe Center ein unerwartet emotionaler Abschluss, der die Reise auf eine sehr besondere Weise abgerundet hat.

Im Giraffe Center in Nairobi

Im Giraffe Center in Nairobi

Giraffe zwischen den Bäumen
Giraffe am Boardwalk im Giraffe Center

Workation-Potenzial

Auch wenn ich mir bei dieser Reise bewusst mehr Zeit zum Erleben genommen habe und weniger gearbeitet habe als sonst, habe ich schnell gemerkt, dass sich Kenia durchaus mit einer Workation kombinieren lässt – vor allem im Küstenbereich rund um Mombasa.

Gerade nach einer intensiven Rundreise kann es sehr angenehm sein, nicht direkt wieder abzureisen, sondern noch ein oder zwei Wochen an einem festen Ort zu bleiben. In unserem Fall haben wir das schon ein wenig getestet: Das Guesthouse, in dem wir gewohnt haben, war ruhig genug zum Arbeiten, und mit Day Passes in Hotels lassen sich unkompliziert Orte finden, an denen man gutes WLAN, angenehme Arbeitsplätze und gleichzeitig ein bisschen Urlaubsgefühl hat.

Barbara am Macbook in Kenia

Barbara am Macbook in Kenia

Wenn du also darüber nachdenkst, eine Kenia Rundreise nicht nur als klassischen Urlaub zu sehen, sondern als Kombination aus Abenteuer und Remote-Life, lässt sich das gut umsetzen. Besonders die Küstenregion bietet sich dafür an, weil man hier schneller in einen ruhigeren Rhythmus kommt als während der Safaritouren im Landesinneren. Statt jeden Tag weiterzureisen, kann man sich bewusst Zeit nehmen, länger an einem Ort zu bleiben – sei es in einem Guesthouse, einem Co-Living oder einer Unterkunft, die sich für längere Aufenthalte eignet.

Genau diese Mischung aus intensiver Rundreise und anschließendem „Ankommen“ an einem Ort kann eine Reise nicht nur entspannter machen, sondern auch nachhaltiger. Für mich ist das eine Art zu reisen, die sich natürlicher anfühlt als ein reiner Urlaub oder eine reine Workation – irgendwo dazwischen.

Ehrliche Tipps & Learnings aus meiner Kenia-Rundreise

Rückblickend gibt es ein paar Dinge, die ich aus dieser Reise mitgenommen habe und die ich heute genauso oder bewusst anders machen würde. Genau diese Learnings sind oft das, was bei der Planung am meisten hilft.

Ich würde mir für Nairobi weiterhin nicht zu viel Zeit einplanen. Als Start- und Endpunkt ist die Stadt völlig in Ordnung, vor allem wegen der guten Anbindung und Orte wie dem Giraffe Center. Für einen längeren Aufenthalt hat sie mich persönlich aber nicht genug abgeholt.

Für die Safari würde ich immer wieder eine organisierte Tour wählen. Selbst zu fahren würde dem Erlebnis für mich viel nehmen. Die Guides kennen die Gegend, wissen, wo Tiere gesichtet wurden, und erklären unglaublich viel unterwegs. Gerade bei einer ersten Safari macht das einen riesigen Unterschied.

Was viele unterschätzen, ist die Intensität der Eindrücke in der Masai Mara. Früh aufstehen, lange Game Drives, viele Erlebnisse in kurzer Zeit – das ist wunderschön, aber auch anstrengend. Genau deshalb fand ich die Kombination mit mehreren Tagen am Meer danach so perfekt.

Nyali Beach

Nyali Beach

Und ganz ehrlich: Nicht jede Safari ist ein „Big Five Bingo“. Dass wir keine Leoparden oder Nashörner gesehen haben, hat die Reise für mich nicht weniger besonders gemacht. Im Gegenteil. Die Begegnungen mit dem Geparden, den Elefanten und den Jungtieren waren emotional so stark, dass ich keinen Moment das Gefühl hatte, etwas verpasst zu haben.

 

Weitere mögliche Stops für eine Kenia-Rundreise

Auch wenn meine eigene Route aus Nairobi, der Masai Mara und Mombasa bestand, lässt sich eine Kenia-Rundreise problemlos erweitern. Ein sehr beliebter zusätzlicher Stopp ist zum Beispiel der Tsavo Nationalpark, der sich gut zwischen Nairobi und der Küste einbauen lässt. Dort kann man noch einmal ganz andere Landschaften erleben und die Safari-Erfahrung vertiefen, ohne den Fokus komplett zu verschieben.

Je nach verfügbarer Zeit und Interesse lassen sich solche Add-ons gut in eine individuelle Planung integrieren. Für mich war die kürzere Route genau richtig, aber wenn du mehr Zeit hast, lohnt es sich definitiv, über zusätzliche Stationen nachzudenken.

 

Diese Route auf Barbaralicious-Art erleben

Nach meiner Kenia Rundreise haben mich immer wieder Fragen erreicht, ob man diese Route ähnlich planen und erleben kann. Genau deshalb ist es mir wichtig, meine Erfahrungen nicht nur zu teilen, sondern sie auch zugänglich zu machen.

Die Kenia Rundreise, wie ich sie gemacht habe, lässt sich individuell planen – mit Safari, Zugfahrten, Küste und der Möglichkeit, die Reise bei Bedarf mit einer Workation zu kombinieren. Die Organisation der Rundreise selbst erfolgt über einen erfahrenen Reiseanbieter, während ich meine persönlichen Erfahrungen, Routenvorschläge und Ideen für eine mögliche Verlängerung einbringe.

Wenn du Lust hast, Kenia Rundreise auf eine ähnliche Weise zu erleben – mit Raum für Abenteuer, Erholung und eigener Gestaltung – kannst du dich gern bei mir melden. Ich stelle dann den Kontakt her und helfe dir dabei, die Reise so zusammenzustellen, dass sie zu deinem Reisestil passt.

Beste Reisezeit für eine Kenia Rundreise

Die Frage nach der besten Reisezeit hängt in Kenia stark davon ab, was du erleben möchtest. Grundsätzlich gelten die trockeneren Monate als ideal für Safaris, weil die Tiere sich häufiger an Wasserstellen aufhalten und die Vegetation niedriger ist – dadurch sind Sichtungen oft einfacher.

Eine der besten Zeiten ist etwa von Juli bis September, wenn in der Masai Mara die Great Migration stattfindet. Dann ziehen riesige Gnu- und Zebraherden durch die Savanne, was für viele Reisende ein absolutes Highlight ist. Wenn du besonders viele Tierbeobachtungen machen möchtest, kann dieser Zeitraum sehr spannend sein.

Januar bis März gilt außerdem als gute Phase, wenn du mit etwas Glück viele Jungtiere sehen möchtest, vor allem Löwenbabys. Genau das macht Safaris zu dieser Zeit besonders emotional, weil die Natur voller Bewegung ist.

Baby Giraffe

Baby Giraffe, etwa eine Woche alt

Wenn du dich nach dem Wetter in Mombasa richten magst, kannst du hier die Übersicht checken:

Klimaübersicht Kenia (Mombasa)
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Tageshöchst33°33°33°32°30°29°29°29°29°30°31°32°
Tiefstwert25°25°26°26°24°23°22°22°23°24°25°25°
Sonnenstunden8h9h8h6h6h7h7h8h8h8h7h8h
Wassertemperatur27°28°29°29°29°28°27°26°26°27°28°27°
Regentage1d15mm1d8mm3d51mm8d107mm12d226mm7d97mm6d50mm5d44mm5d54mm7d117mm7d121mm5d73mm

Klimadaten: ClimaAtlas – Klimaübersicht Kenia (Mombasa)

Ich selbst war zu einer Zeit unterwegs, die nicht als klassische Hauptsaison gilt – und trotzdem war die Erfahrung intensiv und beeindruckend. Für mich hat sich gezeigt: Kenia funktioniert nicht nur zu „perfekten“ Reisezeiten. Jede Saison hat ihre eigene Stimmung, und oft sind weniger überlaufene Monate sogar angenehmer, wenn du die Landschaft ruhiger erleben möchtest.

Wenn du deine Reise planst, lohnt es sich also, zuerst zu überlegen, was dir wichtiger ist: spektakuläre Tierwanderungen, viele Jungtiere oder eine etwas entspanntere Atmosphäre mit weniger Trubel. Genau danach würde ich die Reisezeit auswählen.

Anreise nach Kenia

Die Anreise nach Kenia lässt sich gut planen – sowohl aus Europa als auch, wenn du wie ich bereits länger unterwegs bist und verschiedene Flüge miteinander kombinierst. Mein Startpunkt war Nairobi, denn der Jomo Kenyatta International Airport (NBO) ist das wichtigste Drehkreuz des Landes und ideal, um eine Rundreise zu beginnen.

Ich bin mit Ethiopian Air geflogen, einer Airline der Star Alliance. Den Flug habe ich komplett über Miles & More Punkte als Award Flight in der Business Class gebucht. Gerade für eine längere Strecke nach Ostafrika lohnt es sich meiner Erfahrung nach, Meilen zu sammeln, weil der Komfortunterschied enorm ist und man deutlich entspannter ankommt – was sich vor allem bei einer Reise mit frühen Safaristarts auszahlt.

Nach Kenia ging es für mich später weiter nach Riad, ebenfalls in der Business Class. Diesen Flug habe ich über Rewards Points von American Express gebucht. Genau solche Kombinationen aus verschiedenen Bonusprogrammen nutze ich gern, um lange Strecken komfortabler zu gestalten, ohne den regulären Ticketpreis zahlen zu müssen. Wenn du dich für Punkte- und Meilensammeln interessierst, kann es sich also lohnen, Flüge strategisch zu planen und verschiedene Programme miteinander zu kombinieren.

Barbara in der Ethiopian Air Business Class
In der Business Class
Essen in der Business Class von Ethiopian Air

Grundsätzlich gibt es mehrere Möglichkeiten, nach Nairobi zu reisen. Viele internationale Airlines fliegen die Stadt mit einem Umstieg an, zum Beispiel über Addis Abeba, Doha, Dubai oder Istanbul. Direktflüge aus Europa sind ebenfalls verfügbar, je nachdem, von wo du startest.

Nach der Landung hast du mehrere Optionen, um zu deiner Unterkunft zu kommen:

  • Taxi oder Uber: Die einfachste Variante, gerade nach einem langen Flug. Die Fahrzeit ins Zentrum hängt stark vom Verkehr ab. Für die Nutzung von Uber solltest du eine lokale Simkarte oder eine eSIM organisieren.
  • Privater Transfer: Viele Hotels oder Guesthouses bieten einen Abholservice an, was besonders nach einer späten Ankunft angenehm ist.
  • Organisierte Abholung: Wenn du wie ich eine Safari planst, kannst du dich direkt von deinem Anbieter am Flughafen abholen lassen und musst dich um nichts kümmern.

Wenn deine Kenia Rundreise ähnlich aufgebaut ist wie meine, lohnt es sich, Nairobi vor allem als praktischen Start- und Endpunkt zu sehen. Von hier aus erreichst du sowohl die Nationalparks als auch die Küste problemlos – und kannst die Anreise entspannt beginnen, bevor das eigentliche Abenteuer startet.

Hotels & Unterkünfte in Kenia

Die Unterkünfte waren ein wichtiger Teil dieser Reise, weil sie jeweils ganz unterschiedliche Facetten von Kenia widerspiegeln. Vom Stadthotel in Nairobi über ein Zeltcamp in der Masai Mara bis hin zu einem ruhigen Guesthouse nahe der Küste – genau diese Mischung hat für mich den Reiz der Kenia Rundreise ausgemacht.

In Nairobi haben wir uns bewusst für Hotels entschieden, das vor allem praktisch gelegen waren, da wir dort nur jeweils eine Nacht vor und nach der Safari sowie am Ende vor der Abreise verbracht haben. Vor allem kann ich das Woodmeere Hotel* empfehlen.

Unterkunft in Nairobi

Unterkunft in Nairobi

In der Masai Mara war das Zeltcamp eines der Highlights. Auch wenn man „Zelt“ hört, darf man sich das nicht wie klassisches Camping vorstellen. Es war eher Glamping: ein richtiges Bett, ein eigenes Bad und gleichzeitig das Gefühl, mitten in der Natur zu sein. Abends die Geräusche der Savanne zu hören und morgens mit Blick ins Grüne aufzuwachen, war für mich eine der intensivsten Erfahrungen der ganzen Reise. Gerade bei Safaris lohnt es sich meiner Meinung nach, in ein gutes Camp zu investieren, weil die Unterkunft ein großer Teil des Erlebnisses ist.

An der Küste bei Mombasa haben wir ein kleines Guesthouse gewählt, das etwa fünfzehn Minuten zu Fuß vom Meer entfernt lag. Diese Art von Unterkunft hat gut zu unserem Reisestil gepasst: persönlicher, ruhiger und ideal, um nach den intensiven Safaritagen runterzukommen. Gleichzeitig haben wir uns bewusst auch einen Day Pass in einem Hotel gegönnt, um dort zu frühstücken, zu arbeiten und den Poolbereich zu nutzen. Diese Mischung aus Guesthouse und gelegentlichen Hotelaufenthalten fand ich perfekt, wenn man sowohl authentisch reisen als auch zwischendurch ein bisschen Komfort genießen möchte.

Wenn du deine eigene Rundreise planst, würde ich empfehlen, die Unterkünfte nicht alle gleich zu wählen, sondern sie an die jeweilige Station anzupassen. In Nairobi eher praktisch, in der Masai Mara erlebnisorientiert und an der Küste entspannt – genau diese Abwechslung hat die Reise für mich besonders stimmig gemacht.

Kenia mit anderen Ländern kombinieren

Wenn du ohnehin eine längere Anreise nach Ostafrika planst, kann es sich lohnen, Kenia mit einem weiteren Reiseziel zu kombinieren. Viele internationale Verbindungen führen über Drehkreuze im Nahen Osten oder in Ostafrika, sodass sich Stopover oder Anschlussreisen relativ unkompliziert einbauen lassen.

Eine naheliegende Kombination ist zum Beispiel Tansania – vor allem, wenn du noch mehr Safari erleben möchtest oder Orte wie die Serengeti oder Sansibar auf deiner Liste stehen. Auch Uganda ist für Reisende interessant, die sich zusätzlich für Gorilla-Trekking oder eine andere Landschaftsperspektive interessieren. Wenn du eher einen Kontrast suchst, kannst du Kenia auch gut mit einem Stopover in einer modernen Metropole verbinden, etwa in Doha, Dubai oder Riad, je nachdem, über welchen Hub du fliegst.

Sonnenaufgang im Sansibar-Urlaub

Sonnenaufgang im Sansibar-Urlaub

Für mich persönlich spielen bei solchen Kombinationen oft auch Punkte- und Meilenstrategien eine Rolle. Viele Flugverbindungen lassen sich so planen, dass du nicht nur komfortabel reist, sondern gleichzeitig mehrere Ziele in einer Reise verbindest – ohne dass es sich wie ein zusätzlicher Stressfaktor anfühlt. Gerade wenn du ohnehin länger unterwegs bist oder eine Rundreise mit einer Workation kombinieren möchtest, kann eine solche Multi-Stop-Route eine spannende Möglichkeit sein, noch mehr aus der Reise herauszuholen.

Mein Reise-Equipment

Da ich auch immer wieder gefragt werde, wie und mit was ich auf Reisen gehe, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

 

Rucksäcke und Koffer

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise den passenden wählen kann. Am liebsten reise ich mit meinem Equipment von Osprey. Auch auf unseren Reisen nach Thailand hatten wir den Osprey Sojourn 60* und den Transporter 90* dabei.

Osprey Koffer

Osprey Koffer

Mein Hauptrucksack ist seit einiger Zeit der Nordace Siena. Der ist mit 19 Litern nicht so riesig, gefällt mir optisch sehr gut und hat allerlei Fächer, auch versteckte für zb. den Pass, sowie einen USB-Ladeport, was ich sehr praktisch finde.

 

Kamera

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

Mein Fazit – Kenia als Rundreise erleben

Wenn ich heute an diese zehn Tage unserer Kenia Rundreise zurückdenke, fühlt sich Kenia für mich wie eine Reise voller Kontraste an. Nairobi als lebendiger Startpunkt, die Masai Mara mit ihrer wilden, manchmal rauen Schönheit und schließlich Mombasa mit diesem entspannten Küstengefühl, das alles wieder ein bisschen erdet. Genau diese Mischung hat die Reise für mich so besonders gemacht.

Was mir an dieser Route besonders gefallen hat, ist die Balance. Du hast intensive Momente auf Safari, in denen jeder Tag neue Eindrücke bringt – und gleichzeitig genug Zeit, um am Ende wieder runterzukommen. Für mich war das die perfekte Art, Kenia kennenzulernen, ohne das Gefühl zu haben, ständig weiterziehen zu müssen.

Auch wenn ich auf dieser Reise weniger gearbeitet habe als sonst, habe ich gemerkt, wie gut sich eine solche Rundreise mit einer längeren Auszeit oder einer Workation verbinden lässt. Gerade die Tage an der Küste bieten Raum, die Erlebnisse zu verarbeiten und gleichzeitig wieder langsam in einen eigenen Rhythmus zu finden.

Kenia ist kein Reiseziel, das sich wie ein klassischer Strandurlaub anfühlt. Es ist intensiver, manchmal auch emotionaler – aber genau das macht den Reiz aus. Wenn du offen bist für Natur, Begegnungen und eine Reise, die nicht nur aus perfekten Postkartenmomenten besteht, dann kann diese Route ein unglaublich schöner Einstieg sein, um das Land kennenzulernen.

Deine Barbara

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Sonnenaufgang im Sansibar-Urlaub

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Der Galataturm in Istanbul

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Burji al Arab hinter Palmen

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Die besten Cafés & Work-Spots in Kuta, Lombok

Die besten Cafés & Work-Spots in Kuta, Lombok

Die besten Cafés & Work-Spots in Kuta, Lombok

Die besten Cafés & Work-Spots in Kuta, Lombok

Kuta, Lombok, ist vor allem für seine Surfspots, traumhaften Strände und spektakulären Sonnenuntergänge bekannt – doch die kleine Stadt im Süden Lomboks entwickelt sich zunehmend auch zu einem spannenden Ort für digitale Nomaden. Neben Yoga-Studios, Fitnessstudios und einer entspannten Community gibt es mittlerweile auch eine wachsende Auswahl an Cafés und Coworking-Spaces, die sich perfekt zum Arbeiten eignen.

Von stylischen Cafés mit stabilem WLAN über ruhige Work-Spots mit Klimaanlage bis hin zu Orten mit atemberaubendem Ausblick über ganz Kuta. Hier findest du deutlich mehr als nur guten Kaffee. Egal, ob du konzentriert arbeiten, dich mit anderen Nomaden vernetzen oder einfach eine inspirierende Umgebung genießen möchtest: Kuta bietet für unterschiedliche Work-Styles passende Locations.

Avocado Brot und Kokosnuss im Ashtari

Avocado Brot und Kokosnuss im Ashtari

In diesem Blogpost zeige ich dir meine persönlichen Lieblingsorte zum Arbeiten als digitaler Nomade in Kuta in Lombok, inklusive Cafés, Coworking-Spaces und besonderen Locations mit Wow-Faktor. Bereit für eine kleine Work-&-Coffee-Entdeckungsreise? Dann lies weiter!

Mana

Mana ist für mich ganz klar einer der besten Orte zum Arbeiten für digitale Nomaden in Kuta – wenn nicht sogar der beste. Vor allem wegen des stabilen und schnellen WLANs, das ich hier über Wochen hinweg als extrem zuverlässig erlebt habe. Gerade in Kuta, wo gutes Internet nicht überall selbstverständlich ist, ist das ein echter Pluspunkt.

Dazu kommt: Mana ist einfach eine wunderschöne, offene und sehr inspirierende Location. Viel Holz, viel Grün, eine angenehme Atmosphäre und genug Platz, um auch länger sitzen zu bleiben. Egal ob du konzentriert arbeiten möchtest oder zwischendurch eine kreative Pause brauchst ... Hier fühlt sich beides natürlich an.

Auch das Essen ist richtig gut: von Frühstück über Bowls bis hin zu warmen Gerichten ist alles dabei. Perfekt also, um direkt mehrere Stunden zu bleiben, ohne zwischendurch den Spot wechseln zu müssen. Ich habe tatsächlich einmal 10 Stunden dort gesessen ...

Was Mana für mich zusätzlich besonders macht, sind die Mitarbeiter. Sie sind super freundlich, aufmerksam und merken sich sogar deinen Namen. Das sorgt für eine persönliche, fast schon familiäre Stimmung, die man als digitaler Nomade unterwegs sehr zu schätzen weiß.

Wenn du in Kuta nur einen einzigen Ort zum Arbeiten ausprobieren möchtest, dann würde ich dir Mana empfehlen.

Barbara im Mana
Smoothie Bowl im Mana
Yogaraum im Mana

Loka

Loka ist ein beliebter Spot für Frühstück, Lunch und gesunde Bowls – und grundsätzlich auch ein Ort, an dem man gut arbeiten kann, mit kleinen Einschränkungen.

Besonders empfehlenswert sind die täglich wechselnden Bowls of the Day unter der Woche. Frag einfach nach, was es aktuell gibt – ich habe hier mehrfach richtig leckere Bowls gegessen.

Das Internet ist solide und für normales Arbeiten absolut ausreichend. Was man allerdings wissen sollte: Direkt hinter Loka befindet sich ein Fitnessstudio inklusive Sauna und Ice Bath. Dadurch herrscht gefühlt den ganzen Tag über relativ viel Durchgangsverkehr. Menschen kommen rein, gehen raus, holen sich Drinks oder Essen – was die Atmosphäre etwas unruhiger machen kann.

Für kürzere Work-Sessions, E-Mails, Recherche oder leichte Aufgaben finde ich Loka trotzdem gut geeignet. Wenn du jedoch mehrere Stunden tiefen Fokus brauchst, gibt es in Kuta ruhigere Alternativen.

Unterm Strich: ein schöner Ort für eine Kombination aus gutem Essen und ein bisschen Arbeiten – aber kein klassischer Deep-Work-Spot.

Loka

Im Loka

Im Loka

Im Loka

The Well

The Well ist eine richtig gute Mischung aus Café, Restaurant und offiziellem Coworking-Bereich – und damit einer der zuverlässigsten Spots zum Arbeiten in Kuta.

Das Essen ist sehr lecker und vielseitig, was The Well zu einem Ort macht, an dem man problemlos mehrere Stunden verbringen kann. Besonders angenehm: Es gibt sowohl einen schönen Außenbereich für entspannte Sessions als auch einen klimatiserten Innenbereich, der explizit als Coworking-Zone gedacht ist. Wenn du konzentriert arbeiten möchtest, bist du drinnen definitiv besser aufgehoben.

Das Preismodell für den offiziellen Coworking-Bereich ist simpel: Pro Stunde gilt eine Konsumpflicht von 50k IDR. In der Praxis bedeutet das etwa ein Getränk pro Stunde oder ein Essen für zwei Stunden. Fair, wie ich finde, vor allem im Vergleich zu klassischen Coworking-Spaces.

Atmosphärisch ist The Well modern, offen und gleichzeitig ruhig genug für fokussiertes Arbeiten. Ich habe hier allein gearbeitet, aber auch andere digitale Nomaden gesehen, die an Calls saßen oder gemeinsam am Laptop gearbeitet haben.

Wenn du einen Spot suchst, bei dem du gutes Essen, Klimaanlage und Arbeitsfokus kombinieren kannst, ist The Well definitiv eine sehr gute Wahl.

The Well Coworken und Mittagessen
Essen im The Well
Im The Well

Karia Coworking

Karia Coworking ist ein kleiner Coworking Space, der sich in einem Hotelkomplex befindet und sich vor allem für kürzere, strukturierte Work-Sessions eignet.

Der Space selbst ist eher kompakt und meist stark klimatisiert. Wenn du empfindlich auf Kälte reagierst, solltest du dir am besten etwas Langärmeliges mitnehmen. Es gibt separate Call-Räume, die allerdings nicht schallisoliert sind. Das bedeutet: Man hört Gespräche aus den Nachbarräumen, was für wichtige Calls oder tiefe Konzentration nicht ideal ist.

Ein Pluspunkt der Call-Räume ist allerdings der Ausblick: Von dort hast du Pool-Blick. Der Pool gehört zum Hotel und ist leider nicht für Coworking-Gäste nutzbar. Also eher ein visuelles Extra als ein praktisches Feature.

Cool ist, dass du direkt Essen und Getränke vom Hotelrestaurant bestellen kannst, während du arbeitest.

Preislich hast du zwei Optionen:

  • Day Pass für 150k IDR ohne Konsum
  • Day Pass für 250k IDR, den du komplett für Essen und Getränke verwenden kannst

Karia Coworking ist kein riesiger Community-Hub, aber eine brauchbare Option, wenn du einen klassischen Tisch, Klimaanlage und eine klar definierte Arbeitsumgebung suchst. Ich habe in den Call-Räumen außerdem zwei Podcast-Interviews aufgenommen. Eines davon für meinen eigenen Video-Podcast Proud Nomad Vibes.

Karia Coworking von innen

Karia Coworking von innen

Ausblick aufs Tika Hotel

Ausblick aufs Tika Hotel

Bush Radio

Bush Radio gehört für mich zu den angenehmsten Orten zum Arbeiten in Kuta – vor allem, wenn man gerne mitten im Ortskern ist.

Meine persönliche Empfehlung: die Smoothie Bowls. Ohne Übertreibung die besten, die ich in Kuta hatte. Auch die Pizza ist richtig gut, falls du eher etwas Herzhaftes suchst (allerdings ist die von la Baracca nochmal deutlich besser). Dazu kommt stabiles WLAN, was Bush Radio zu einer sehr soliden Wahl für Work-Sessions macht.

Besonders praktisch ist der obere Bereich: Dort ist es meist deutlich ruhiger als unten, und man kann konzentriert am Laptop arbeiten, ohne ständig abgelenkt zu werden.

Ein weiteres kleines Detail, das ich sehr mag: Bush Radio ist cashless only. Heißt: kein Hantieren mit Bargeld, alles läuft unkompliziert per Karte oder digitaler Zahlung und auch ohne zusätzliche Gebühr.

Wenn du einen entspannten, ruhigen Ort mit gutem Essen, guter Atmosphäre und zuverlässigem Internet suchst, ist Bush Radio definitiv eine Top-Adresse für digitale Nomaden in Lombok.

Bush Radio Blick in die untere Etage
Smoothie Bowl im Bush Radio
Bush Radio obere Etage

Guru

Guru ist vor allem für sein sehr leckeres Essen bekannt – und gehört kulinarisch definitiv zu den Highlights in Kuta Lombok. Wenn es ums längere Arbeiten geht, hat der Spot allerdings ein paar Einschränkungen.

Der Hauptgrund: Die Sitzgelegenheiten sind nicht wirklich auf Laptop-Arbeit ausgelegt. Es gibt hauptsächlich große Holztische sowie einige wenige Couches. Wenn du auf einer Couch sitzt, musst du den Laptop auf dem Schoß haben – was auf Dauer nicht besonders bequem ist. Außerdem muss man Glück haben, überhaupt eine Couch zu erwischen, da diese oft schnell belegt sind.

Für eine kurze Session, E-Mails checken oder ein bisschen Planung zwischendurch ist Guru völlig okay. Für mehrere Stunden konzentriertes Arbeiten würde ich persönlich eher andere Orte in Kuta bevorzugen.

Trotzdem lohnt sich Guru absolut – vor allem, wenn du gutes Essen mit einem kurzen Laptop-Stopp kombinieren möchtest.

Avocado Toast im Guru
Guru

Xeno

Xeno ist ursprünglich ein Fitnessstudio – hat aber zusätzlich einen Coworking-Bereich im Café-Teil integriert. Das Gebäude selbst ist richtig schön gestaltet und wirkt modern, offen und hochwertig. Rein optisch ist Xeno definitiv einer der cooleren Spots in Kuta Lombok.

Zum Arbeiten ist Xeno grundsätzlich nutzbar, allerdings mit Einschränkungen. Das Internet habe ich persönlich eher als langsam erlebt. Für einfache Tasks wie E-Mails, leichte Recherche oder Social Media reicht es aus, für größere Uploads, Videocalls oder datenintensive Arbeit kann es jedoch schnell zäh werden.

Der Coworking-Bereich ist eher als Zusatzangebot zu verstehen und kein klassischer Fokus-Workspace. Wenn du also ohnehin ins Gym möchtest und danach noch ein bisschen am Laptop sitzen willst, ist Xeno eine praktische Kombination. Wenn dein Hauptziel jedoch produktives Arbeiten ist, gibt es in Kuta bessere Alternativen.

Unterm Strich: Mega schönes Gebäude, coole Atmosphäre – als reiner Work-Spot aber eher zweite Wahl.

Xeno Eingang

Xeno Eingang

Xeno Fitness

Xeno Fitness

Im Xeno

Ashtari

Ashtari ist weniger ein klassischer Work-Spot und mehr ein Ort für Inspiration, Weitblick und besondere Erlebnisse – aber genau deshalb gehört er für mich unbedingt in diese Liste.

Denn: Ashtari bietet mit Abstand den besten View über ganz Kuta Lombok. Du blickst von oben über Hügel, Küste, Meer und Reisfelder – und allein dafür lohnt sich der Besuch schon.

Das Essen ist sehr lecker, die Atmosphäre ruhig und weitläufig. Ich habe hier zwar nicht regelmäßig stundenlang gearbeitet, aber für leichtere Tasks, Journaling, Brainstorming oder kreatives Arbeiten ist Ashtari ein wunderschöner Ort.

Ein besonderes Extra: Jeden Mittwoch von 15–17 Uhr gibt es eine kostenfreie Bahasa-Indonesia-Class. Außerdem werden Yoga-Kurse angeboten – perfekt, wenn du Arbeiten, Lernen und Bewegung verbinden möchtest.

Ashtari ist damit kein klassischer Laptop-Marathon-Spot, sondern eher ein Ort für bewusste Work-Sessions mit Aussicht und eine schöne Abwechslung zum Alltag in Kuta.

Im Ashtari

Im Ashtari

Avocado Brot und Kokosnuss im Ashtari

Avocado Brot und Kokosnuss im Ashtari

Ausblick aus dem Ashtari

Ausblick aus dem Ashtari

Anreise nach Kuta, Lombok

Die Anreise nach Kuta Lombok ist ganz unkompliziert und gut planbar – egal, ob du aus dem Ausland anreist oder bereits in Indonesien unterwegs bist.

Der nächstgelegene Flughafen ist der Lombok International Airport (LOP). Er liegt etwa 30 Minuten von Kuta entfernt. Es gibt Direktflüge zum Beispiel von Singapur (da kam ich her) oder Kuala Lumpur, aber natürlich auch von Bali sowie Jakarta oder andere indonesische Städte.

Vom Flughafen aus hast du mehrere Möglichkeiten:

  • Taxi: Die einfachste Option. Die Fahrt nach Kuta dauert je nach Verkehr etwa 20–30 Minuten.
  • Privater Transfer: Viele Unterkünfte organisieren auf Anfrage einen Abholservice.
  • Mietwagen: Wenn du bereits Erfahrung im Straßenverkehr Indonesiens hast und ein Auto möchtest, kannst du dir direkt am Flughafen ein Fahrzeug mieten.

Reist du von Bali an, kannst du alternativ auch anstatt mit dem Flugzeug mit dem Boot nach Lombok fahren und von dort per Auto weiter nach Kuta. Diese Route dauert länger, ist aber landschaftlich sehr schön. Ich bin 2018 schon mal mit der Fähre von Bali nach Lombok und habe die Fahrt in positiver Erinnerung.

Einmal angekommen, ist Kuta überschaubar und lässt sich am besten mit dem Roller erkunden. Das ist auch ideal, um zwischen Cafés, Coworking-Spots und Stränden zu wechseln.

Weitere Reiseziele in Indonesien

Wenn du nach deinem Aufenthalt in Kuta noch weiter durch Indonesien reisen möchtest, hast du unzählige Möglichkeiten. Das Land ist riesig, extrem vielfältig und bietet sowohl für digitale Nomaden als auch für Abenteurer, Naturfans und Kulturinteressierte spannende Ziele.

 

Bali

Der Klassiker – und für viele der Einstiegspunkt nach Indonesien. Orte wie Canggu, Ubud oder Uluwatu bieten eine sehr gut ausgebaute Infrastruktur für digitale Nomaden mit Coworking-Spaces, Cafés und Community-Events. Bali ist deutlich voller und touristischer als Lombok, punktet dafür aber mit Komfort und Auswahl.

 

Nusa Penida, Nusa Lembongan & Nusa Ceningan

Die Nusa-Inseln sind perfekt, wenn du nach Ruhe, Natur und spektakulären Landschaften suchst. Zum Arbeiten eignen sie sich eher für kürzere Aufenthalte oder leichtere Tasks – dafür sind sie landschaftlich absolut beeindruckend.

 

Flores

Ein Traum für Abenteurer. Flores ist deutlich ursprünglicher und weniger touristisch. Highlights sind der Kelimutu-Vulkan mit seinen bunten Kraterseen und natürlich der Komodo-Nationalpark. Für klassisches Digital-Nomad-Arbeiten ist Flores nur eingeschränkt geeignet, aber als Reiseerlebnis unschlagbar.

 

Java

Kulturell extrem spannend: Java ist das Herz Indonesiens. Städte wie Yogyakarta bieten Tempel, Geschichte und lokale Kultur, während Vulkane wie der Bromo oder Ijen beeindruckende Naturerlebnisse liefern. Für längere Work-Stays eher in den größeren Städten geeignet.

 

Sumatra

Wild, grün und noch sehr ursprünglich. Perfekt für Natur- und Tierliebhaber – etwa für Dschungeltouren oder Orang-Utan-Beobachtungen. Weniger klassisch für digitale Nomaden, aber ideal für eine bewusste Auszeit.

Indonesien lässt sich wunderbar kombinieren: erst fokussiert arbeiten in Orten wie Kuta Lombok oder Bali, danach Abenteuer, Natur und neue Perspektiven auf anderen Inseln. Genau diese Vielfalt macht das Land so besonders.

Mein Reise-Equipment

Da ich auch immer wieder gefragt werde, wie und mit was ich auf Reisen gehe, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

 

Rucksäcke und Koffer

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise den passenden wählen kann. Am liebsten reise ich mit meinem Equipment von Osprey. Auch auf unseren Reisen nach Thailand hatten wir den Osprey Sojourn 60* und den Transporter 90* dabei.

Osprey Koffer

Osprey Koffer

Mein Hauptrucksack ist seit einiger Zeit der Nordace Siena. Der ist mit 19 Litern nicht so riesig, gefällt mir optisch sehr gut und hat allerlei Fächer, auch versteckte für zb. den Pass, sowie einen USB-Ladeport, was ich sehr praktisch finde.

 

Kamera

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

Mein Fazit zu den Coworking-Spots in Kuta, Lombok

Kuta hat mich positiv überrascht. Auch wenn die Stadt (noch) nicht mit klassischen Digital-Nomad-Hotspots wie Chiang Mai oder Bali vergleichbar ist, bietet sie inzwischen eine richtig gute Auswahl an Cafés und Work-Spots für unterschiedliche Arbeitsstile.

Für fokussiertes Arbeiten mit stabilem WLAN ist Mana für mich ganz klar die beste Adresse. Wer lieber Café und Coworking kombiniert, findet mit The Well oder Bush Radio sehr verlässliche Optionen. Orte wie Ashtari zeigen dagegen, dass Arbeiten unterwegs nicht immer nur effizient, sondern auch inspirierend sein darf.

Was ich an Kuta besonders schätze, ist die entspannte Atmosphäre, die Nähe zur Natur und das noch vergleichsweise ruhige Umfeld. Man kann hier gut arbeiten, ohne ständig das Gefühl zu haben, in einem überlaufenen Nomaden-Hotspot zu sein. Gleichzeitig wächst die Infrastruktur spürbar – genau die richtige Mischung aus Entwicklung und Gelassenheit.

Wenn du einen Ort suchst, an dem sich Arbeit, gutes Essen, Bewegung, Community und Natur verbinden lassen, dann ist Kuta in Lombok definitiv eine spannende Option. Für mich ist es ein Platz, an den ich sicher wieder zurückkehren werde.

Warst du schon mal in Kuta oder hast du einen Lieblings-Work-Spot dort? Schreib mir gerne in die Kommentare!

Deine Barbara

PS: Alle mit einem Sternchen (*) markierten Links sind Affiliate Links!

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Wachirabenchathat Park 2
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LUMPHINI, CHATUCHAK & CO.

Mae Klong Railway 2
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MAE KLONG RAILWAY MARKET

Thai am Ping River zu Loy Krathong
THAILAND

RED LOTUS LAKE

Meine liebsten Restaurants in Bangkok für besondere Anlässe

Meine liebsten Restaurants in Bangkok für besondere Anlässe

Meine liebsten Restaurants in Bangkok für besondere Anlässe

Meine liebsten Restaurants in Bangkok für besondere Anlässe

Bangkok ist laut, lebendig und voller Kontraste – und genau das spiegelt sich auch in der kulinarischen Szene der thailändischen Hauptstadt wider. Während Garküchen, Nachtmärkte und Streetfood-Stände das Herz vieler Foodies höherschlagen lassen, bietet die Stadt auch eine ganz andere Seite: elegante Rooftop Restaurants in Bangkok mit Blick über die Skyline, exklusive Fine-Dining-Erlebnisse und stilvolle Lokale mit internationaler Küche, die sich perfekt für einen besonderen Anlass eignen.

Vielleicht planst du ein romantisches Dinner in Bangkok, suchst nach einem passenden Restaurant für einen Jahrestag oder möchtest einfach einen unvergesslichen Abend mit Freundinnen oder Freunden verbringen – dann bist du hier genau richtig. Denn in diesem Blogpost findest du die besten Restaurants in Bangkok, zumindest aus meiner Sicht.

Ammi und Barbara im Mami Rose

Ammi und Barbara im Mami Rose

In diesem Blogpost nehme ich dich mit auf eine kulinarische Reise zu meinen persönlichen Lieblingsrestaurants in Bangkok für besondere Anlässe. Jedes dieser Restaurants hat nicht nur durch sein exzellentes Essen überzeugt, sondern auch durch Atmosphäre, Gastfreundschaft und das gewisse Etwas. Ob mit Blick auf die Skyline, inmitten opulenter Blumendekoration oder bei Tapas und Wein in geselliger Runde – diese Orte stehen für mehr als nur ein gutes Essen: Sie schaffen Erinnerungen.

Und das Beste: Die Auswahl ist so vielfältig wie Bangkok selbst – von modern interpretierten Thai-Klassikern über französisch-asiatische Fusion-Küche bis hin zu mediterranen Rooftop-Vibes und spanischen Tapas-Erlebnissen. Lass dich inspirieren, entdecke neue kulinarische Hotspots und finde das perfekte Restaurant für deinen besonderen Anlass in Bangkok.

Mami Rose – Fine Dining trifft auf Blütenzauber

Wenn du auf der Suche nach einem der romantischsten Restaurants in Bangkok bist, führt kaum ein Weg an Mami Rose vorbei. Dieses stilvolle Fine-Dining-Restaurant in der beliebten Sukhumvit Road verzaubert seine Gäste nicht nur mit kulinarischer Finesse, sondern vor allem mit einem außergewöhnlichen Interieur, das seinesgleichen sucht.

Mami Rose The Good Time Restaurant

Mami Rose The Good Time Restaurant

Schon beim Betreten des Lokals fühlt man sich wie in eine andere Welt versetzt: Ein Stück Miami in Bangkok – ein Paradies in rosa für alle, die nach einem Instagram-tauglichen Restaurant in dieser Millionenstadt suchen. Jeder Winkel ist liebevoll gestaltet, jedes Detail durchdacht.

Ein Traum in Rosa

Ein Traum in Rosa

Kulinarisch trifft hier französische Eleganz auf asiatische Raffinesse – eine Kombination, die überrascht und begeistert. Die Menüs sind kreativ, saisonal inspiriert und kunstvoll angerichtet. Vom zarten Jakobsmuschel-Carpaccio bis hin zu Foie Gras – hier verschmelzen kulinarische Welten auf höchstem Niveau.

Mami Rose eignet sich perfekt für einen besonderen Abend in Bangkok, sei es ein romantisches Date, ein Geburtstag oder ein Jubiläum. Wer seinen Partner überraschen möchte oder einfach nur in eine luxuriöse, fast märchenhafte Atmosphäre eintauchen will, ist hier genau richtig.

Adresse: Sukhumvit Road, im 5. Stock des Emsphere, zentral gelegen und gut erreichbar mit Taxi oder BTS (Phrom Phong oder Asoke)
Tipp: Unbedingt Platz für das Signature Dessert lassen – ein kleines Kunstwerk aus Textur, Geschmack und Optik, das fast zu schade ist, um gegessen zu werden.

Appetizer im Mami Rose
Getränk mit Trockeneis im Mami Rose
Das Essen im Mami Rose

Pastel – Wo die Sterne zum Greifen nah sind

Beginnen wir mit einem atemberaubenden Ausblick über die Stadt. Die Rooftop Bar Pastel entführt ihre Gäste in eine Welt voller Eleganz und Stil. Hier kannst du nicht nur exotische Cocktails genießen, sondern auch den Sonnenuntergang über den Wolkenkratzern bewundern. Die magische Atmosphäre und die pastellfarbene Beleuchtung machen diesen Spot zu einem perfekten Ort für romantische Abende und besondere Anlässe.

Bangkok Geheimtipps Pastel

Bangkok Geheimtipps Pastel

Pastel Rooftop Bar & Restaurant

Pastel Rooftop Bar & Restaurant

Pastel befindet sich im 22. Stock des Aira Hotels in Sukhumvit Road und ist täglich ab 17 Uhr geöffnet. Ich empfehle dir definitiv eine Reservierung spätestens für 17:30 Uhr, damit auch du den atemberaubenden Sonnenuntergang über der Skyline von Bangkok bewundern kannst, während du das mediterrane Essen genießt.

Tenderloin Black Angus at Pastel

Tenderloin Black Angus at Pastel

Fun Fact: Auf der Speisekarte findest du neben Symbolen für vegetarische Optionen auch solche, die anzeigen, welches Gericht besonders instagrammable ist. Sehr cool!

Blue Elephant – Eleganz mit Tradition

Wer nach einem ganz besonderen Ort für ein authentisches Thai-Dinner in gehobenem Ambiente sucht, kommt am Blue Elephant kaum vorbei. Dieses legendäre Restaurant in Bangkok ist weit mehr als nur ein Ort zum Essen – es ist ein kulturelles Erlebnis, das Tradition, Geschichte und Kulinarik auf eindrucksvolle Weise miteinander verbindet.

Untergebracht in einem prachtvollen kolonialen Herrenhaus im Stadtteil Sathorn, versprüht das Blue Elephant bereits beim Betreten einen Hauch vergangener Zeiten. Hohe Decken, edles Holz, antike Möbel und kunstvolle Dekorationen schaffen eine Atmosphäre, die an die königliche Ära Thailands erinnert – gleichzeitig aber international, stilvoll und modern wirkt.

Das Blue Elephant von außen

Das Blue Elephant von außen

Auf der Speisekarte stehen traditionelle thailändische Gerichte, die mit viel Liebe zum Detail und einem Hauch Raffinesse neu interpretiert wurden. Von klassischem Tom Yam Goong über zartes Massaman Curry bis hin zu regionalen Spezialitäten, die du vielleicht noch nie probiert hast – hier lernst du die Vielfalt der Thai-Küche auf Fine-Dining-Niveau kennen. Die Zutaten sind frisch, die Gewürze perfekt ausbalanciert, die Präsentation kunstvoll – ohne dabei die Wurzeln der Gerichte zu verlieren.

Besonders erwähnenswert ist, dass das Blue Elephant nicht nur ein Restaurant ist, sondern auch eine renommierte Thai-Kochschule in Bangkok betreibt. Wer also tiefer eintauchen möchte, kann hier an professionell geführten Thai Cooking Classes teilnehmen – ein großartiges Erlebnis für alle, die gerne selbst den Kochlöffel schwingen und die Geheimnisse der thailändischen Küche entdecken wollen.

Das Blue Elephant von innen

Das Blue Elephant von innen

Adresse: 233 S Sathorn Rd, Yannawa, Sathorn – gut erreichbar per BTS (Station Surasak)

Tipp: Kombiniere deinen Restaurantbesuch mit einem Kochkurs am Vormittag – so bekommst du einen noch tieferen Einblick in die Welt der Thai-Küche und hast am Abend ein ganz besonderes Dinner-Erlebnis.

Das Blue Elephant ist mehr als nur eines der besten traditionellen Restaurants in Bangkok – es ist ein Stück Kultur, verpackt in ein exquisites Dinner-Erlebnis. Für mich einer der beeindruckendsten Orte der Stadt, wenn du thailändische Küche auf höchstem Niveau erleben willst – ideal für Besucher, die Bangkok nicht nur sehen, sondern auch schmecken möchten.

Cocotte – Rustikaler Charme mit französischem Herz

Mitten im lebhaften Sukhumvit-Viertel, genauer gesagt in der Soi 39, befindet sich eines meiner absoluten Lieblingsrestaurants, wenn es um gehobenes, aber entspanntes Dining in Bangkok geht: Cocotte Farm Roast & Winery. Dieses charmante Restaurant kombiniert französische Landhausküche mit urbanem Chic und ist damit die perfekte Wahl für alle, die auf der Suche nach einem besonderen, aber unprätentiösen Abendessen sind.

Gedeck im Cocotte

Gedeck im Cocotte

Cocotte versprüht eine warme, lebendige Atmosphäre mit rustikalem Interieur, viel Holz, offener Küche und einem Touch französischer Bistro-Romantik. Hier wird Farm-to-Table nicht nur als Marketingbegriff genutzt – viele Zutaten stammen aus nachhaltigem, eigenem Anbau oder von regionalen Partnerbetrieben. Die Küche ist ehrlich, herzhaft und dabei dennoch raffiniert – ein echtes kulinarisches Erlebnis, das sich ideal für einen Abend mit Freunden, ein entspanntes Date oder sogar einen kleinen Business-Dinner eignet.

Der Star auf der Karte? Ganz klar das Fleisch. Ob butterzartes Wagyu-Steak, perfekt gegrilltes Tomahawk, oder ein saftiges Entrecôte – Fleischliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten. Aber auch Vegetarier und Liebhaber der französischen Küche finden auf der Karte kreative Optionen, wie Trüffelrisotto oder Burrata mit geröstetem Gemüse.

Trüffel Risotto im Cocotte

Trüffel Risotto im Cocotte

Burger im Cocotte

Burger im Cocotte

Dazu passt perfekt: die exzellent kuratierte Weinkarte, die sowohl internationale Klassiker als auch spannende, kleinere Weingüter umfasst. Die Mitarbeiter sind hervorragend geschult und helfen dir gerne dabei, den idealen Tropfen für dein Gericht zu finden – ein Service, der das Erlebnis bei Cocotte besonders macht.

Adresse: 39 Boulevard Tower, Sukhumvit Soi 39 – gut erreichbar mit BTS Phrom Phong oder via Taxi

Tipp: Wenn du ein Weinliebhaber bist, frag nach einer Empfehlung des Hauses – du wirst mit hoher Wahrscheinlichkeit etwas Neues und Überraschendes entdecken.

Ob du dich für ein Dinner mit Fokus auf Fleischqualität, für französisch inspirierte Küche oder für einen geselligen Abend mit gutem Essen und Wein interessierst – Cocotte bietet all das in einer Atmosphäre, die gleichzeitig elegant und ungezwungen ist. Für mich einer der besten Orte in Bangkok, wenn es rustikal, hochwertig und gesellig sein darf.

Vaso – Spanische Tapas & Bangkok-Flair

Wer sagt, man müsse nach Barcelona oder Madrid reisen, um authentische Tapas zu genießen, war noch nicht im Vaso in Bangkok. Diese stylische spanische Tapas-Bar in der Outdoor Mall Vela am Lumphini Park bringt das Lebensgefühl der Iberischen Halbinsel mitten ins Herz der thailändischen Hauptstadt – und das mit einem modernen Twist, der sowohl Liebhaber der klassischen spanischen Küche als auch neugierige Foodies begeistert.

Die Atmosphäre ist lebendig, fast schon elektrisierend, und trotzdem stilvoll. Hohe Decken, warme Farben, elegante Lichtelemente und die offene Küche schaffen eine Umgebung, die gleichzeitig einladend und kosmopolitisch wirkt. Ideal für Gruppenabende, Geburtstagsfeiern oder einfach einen ausgelassenen Abend mit Freundinnen, bei dem gutes Essen und gemeinsames Erleben im Vordergrund stehen.

Kulinarisch erwartet dich eine kreative Neuinterpretation spanischer Klassiker: Patatas Bravas mit Aioli-Schaum, Pulpo a la Gallega mit rauchigem Paprikaöl, butterzarter Iberico-Schinken und Churros mit salzigem Karamell – alles mit einem Hauch Innovation, aber ohne den traditionellen Charakter zu verlieren. Viele der Gerichte kommen als kleine Portionen auf den Tisch, perfekt zum Teilen, was dem Essen einen geselligen, fast familiären Charakter verleiht.

Adresse: In der Outdoor Mall Vela nahe des Lumphini Parks, Unit A103, 87 Lang Suan Road

Vaso ist für mich der perfekte Ort, wenn man sich einen besonderen Abend mit Freunden in Bangkok gönnen möchte – mit tollem Essen, guter Musik und einem Hauch spanischem Temperament. Es gehört definitiv zu den besten Adressen für alle, die Bangkok einmal von seiner international-lebendigen Seite erleben möchten.

Sitzbereich im Vaso
Im Vaso
An der Bar im Vaso

Anreise nach Bangkok

Bangkok, als pulsierende Hauptstadt Thailands, ist dank der beiden Flughäfen und der zentralen Lage ein leicht erreichbares Ziel.

  • Bangkok Suvarnabhumi (BKK) ist der größere Flughafen, der im Osten von Bangkok unweit des Meeres liegt.
  • Don Mueang (DMK) liegt im Norden der Stadt und ist der kleinere Flughafen.

Die meisten Besucher wählen den Suvarnabhumi International Airport, der hervorragend mit Direktflügen aus den meisten Teilen der Welt verbunden ist. Alternativ bietet der Don Mueang International Airport eine weitere Option, insbesondere für regionale Flüge und Budget-Airlines.

Air Asia Flug

Air Asia Flug

Internationale Reisende können sich auf ein gut ausgebautes Netzwerk von Flugverbindungen freuen, das Bangkok mit Metropolen auf der ganzen Welt verbindet. Direktflüge, insbesondere aus asiatischen, europäischen und nahöstlichen Städten, machen die Anreise besonders bequem.

Wenn du eine malerischere Route bevorzugst, gibt es auch die Möglichkeit der Anreise über Land. Busse aus den Nachbarländern sowie Zugverbindungen aus Malaysia, Kambodscha und Laos bieten dir die Möglichkeit, die Vielfalt der Landschaft auf dem Weg nach Bangkok zu erleben.

Bangkok Khlong

Bangkok Khlong

Innerhalb der Stadt sorgt ein ausgeklügeltes Verkehrssystem aus U-Bahnen, Skytrains, Taxis und Tuk-Tuks dafür, dass Reisende bequem zu ihrem Ziel gelangen. Die Wahl des Transportmittels hängt oft von der Entfernung und dem persönlichen Komfort ab – vom traditionellen Bootsfahren auf den Kanälen bis zum modernen Skytrain-Hopping, Bangkok bietet eine breite Palette an Fortbewegungsmöglichkeiten. Egal, wie du anreist, Bangkok erwartet dich mit offenen Armen und dem charakteristischen Lächeln, das Thailand so gastfreundlich macht.

Weitere Reiseziele in Thailand

Die wenigsten reisen nach Bangkok und fliegen dann ins nächste Land. Meistens schaut man sich auch noch andere Regionen oder Orte in Thailand an. Für mehr Thailand-Inspiration schau doch mal hier:

Red Lotus Lake

Red Lotus Lake

Mein Reise-Equipment

Da ich auch immer wieder gefragt werde, wie und mit was ich auf Reisen gehe, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

 

Rucksäcke und Koffer

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise den passenden wählen kann. Am liebsten reise ich mit meinem Equipment von Osprey. Auch auf unseren Reisen nach Thailand hatten wir den Osprey Sojourn 60* und den Transporter 90* dabei.

Osprey Koffer

Osprey Koffer

Mein Hauptrucksack ist seit einiger Zeit der Nordace Siena. Der ist mit 19 Litern nicht so riesig, gefällt mir optisch sehr gut und hat allerlei Fächer, auch versteckte für zb. den Pass, sowie einen USB-Ladeport, was ich sehr praktisch finde.

 

Kamera

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

Mein Fazit zu den Fine Dining Restaurants in Bangkok

Unvergessliche Erlebnisse für besondere Momente...

Bangkok ist weit mehr als nur ein Paradies für Streetfood-Liebhaber. Hinter all den Garküchen und Nachtmärkten verbirgt sich eine lebendige Fine-Dining-Szene, die weltweit ihresgleichen sucht. Die thailändische Hauptstadt überrascht mit einer beeindruckenden Vielfalt an gehobenen Restaurants für besondere Anlässe – ob mit Blick über die Skyline, in märchenhafter Blütenpracht, in kolonialer Eleganz oder bei geselligen Tapas-Abenden mit internationalem Flair.

Die fünf vorgestellten Locations – Mami Rose, Pastel, Blue Elephant, Cocotte und Vaso – zeigen auf ganz unterschiedliche Weise, wie abwechslungsreich und stilvoll ein Abendessen in Bangkok sein kann. Jedes dieser Restaurants bietet nicht nur exzellentes Essen, sondern auch eine Atmosphäre, die zum Verweilen, Feiern und Genießen einlädt.

Egal ob du einen romantischen Abend in Bangkok, ein Jubiläum, ein besonderes Treffen mit Freunden oder einfach nur eine kulinarische Auszeit mit Stil suchst – diese Orte sind wie gemacht dafür.

Wenn du also bei deinem nächsten Besuch in Thailands Metropole nicht nur satt, sondern auch inspiriert, überrascht und rundum glücklich aus dem Restaurant gehen möchtest, dann gönn dir eines dieser besonderen Erlebnisse.

Vielleicht wird eines dieser Dinners der Moment, den du noch Jahre später in Erinnerung behältst.

Warst du schon einmal in einem dieser Restaurants in Bangkok? Lass es mich in den Kommentaren wissen!

Deine Barbara

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Die ultimative Packliste für digitale Nomaden

Die ultimative Packliste für digitale Nomaden

Die ultimative Packliste für digitale Nomaden

Die ultimative Packliste für digitale Nomaden

GASTBEITRAG VON MADELEINE ROTHER

Da sitzt du also. Mit Fernweh im Herzen, dem Laptop auf dem Schoß und der großen Frage: Was zur Hölle packe ich ein, wenn ich mein altes Leben gegen das große Abenteuer als digitaler Nomade tausche?

Ob du gerade deine Wohnung auflöst, dein One-Way-Ticket gebucht hast oder von deinem neuen Büro unter Palmen träumst – dieser Artikel ist für dich. Ich zeige dir, was du wirklich brauchst, was du getrost daheim lassen kannst und wie du deinen Alltag auf Reisen mit Stil und Struktur meisterst.

Von der richtigen Packliste für digitale Nomaden bis hin zu unverzichbaren Ausrüstungen – hier findest du alles, was du für dein digitales Abenteuer brauchst.

Barbara mit Osprey Arcane Tote Pack

Handgepäck oder Koffer?

Was ist denn nun das richtige Gepäckstück für digitale Nomaden?

Wer als digitaler Nomade unterwegs ist, lernt schnell: Weniger ist mehr. Die Wahl des richtigen Gepäckstücks ist dabei essenziell. Solltest du mit einem Handgepäck-Rucksack reisen oder doch lieber mit einem Koffer auf Rollen?

Rucksack – die erste Wahl für Minimalisten:

  • Flexibel, handlich und perfekt für Backpacking-Reisen
  • Ideal für unebene Straßen, Strand oder Dschungel
  • Modelle mit Laptopfach und wasserabweisendem Material sind Pflicht

Koffer – für den strukturierten Nomaden:

  • Besser geeignet für Städtereisen und feste Homebases
  • Übersichtlicher und schneller zu packen
  • Stabiler Schutz für technische Ausrüstung

Kleiner Tipp: Viele digitale Nomaden schwören auf sogenannte "Hybridlösungen", also Rucksäcke mit Rollen oder modulare Taschen mit abnehmbaren Daypacks. Egal wofür du dich entscheidest: Achte auf Größe (max. 40 Liter für Handgepäck) und Gewicht. Barbara hat verschiedene Rucksäcke und Koffer, auch Hybride, von Osprey, die sie hier vorstellt: Osprey-Rucksäcke und -Koffer im Vergleich.

Osprey Koffer

Osprey Koffer

 

Minimalismus is Key

Einer der größten Fehler bei der ersten Reise als digitaler Nomade? Zu viel einpacken. Du wirst merken: Viele Dinge schleppst du nur mit dir rum – und benutzt sie nie. Stattdessen solltest du dich fragen: Was brauche ich, um effizient zu arbeiten und mich wohlzufühlen?

Also, bevor du jetzt panisch anfängst, dein ganzes Leben in Ziplock-Beuteln zu organisieren – atme tief durch. Ich zeige dir, was du wirklich brauchst und was du mit gutem Gewissen zu Hause lassen kannst.

Denn: Die ultimative Packliste für digitale Nomaden ist keine meterlange Excel-Tabelle, sondern eine Frage von Fokus, Funktionalität und Freiheit.

Must-haves auf jeder digitalen Nomaden-Packliste:

  • Laptop & Zubehör: Leicht, leistungsstark, mit langer Akkulaufzeit
  • Smartphone & Powerbank: Kommunizieren, navigieren, recherchieren
  • Noise-Cancelling-Kopfhörer: Konzentration & Fokus – egal wo
  • Universal-Reiseadapter: Weltweit verbunden
  • Externe SSD & Cloud-Zugang: Backup ist alles
  • SIM-Karten oder eSIM-Pläne: Für mobile Daten weltweit (pssst: Schau mal HIER rein, da erfährst du noch mehr über das Thema SIM-Karten)
  • Technik-Organizer: Kein Kabelsalat mehr

 

Gedanken zum Thema Besitz

Die meisten von uns kommen aus einer Welt, in der mehr gleich besser ist. Aber unterwegs als digitaler Nomade lernt man schnell: Je mehr du besitzt, desto mehr besitzt es dich. Minimalismus heißt nicht, auf alles zu verzichten, sondern sich für das Richtige zu entscheiden.

Pack nicht "für den Notfall" – pack für deinen Alltag.

Pack nicht für Versionen von dir, die du irgendwann sein könntest, sondern für die Person, die du jetzt gerade bist.

Frage dich bei jedem Teil:

  • Nutze ich das wirklich?
  • Passt es zu mehreren Outfits oder Funktionen?
  • Würde ich es auf der Reise vermissen?

Wenn du dreimal zögerst – raus damit! Denn am Ende ist die wichtigste Erkenntnis: Du brauchst viel weniger, als du denkst. Aber genau das Richtige.

Ein kleiner Realitätscheck: Du brauchst keine fünf Paar Schuhe. Nicht zehn Hosen. Auch keine "für den Fall der Fälle"-Jacke, die du seit 2012 nicht mehr getragen hast. Denn: Wer das Leben als digital Nomad liebt, lernt schnell, dass weniger wirklich mehr ist.

 

Deine Reise-Capsule-Wardrobe

Kleidung macht einen großen Teil des Gepäcks aus. Aber das muss nicht sein. Mit der richtigen Capsule Wardrobe – also einer kleinen, perfekt kombinierbaren Garderobe – bist du auf jedes Wetter vorbereitet und siehst immer gut aus.
Aber was genau ist denn jetzt eine Capsule Wardrobe?
Stell dir vor, du hast 10-15 Teile, die ALLE miteinander kombinierbar sind. Die zu dir passen, in jeden Rucksack wandern können und dich morgens nicht mit der "Was zieh ich an?!"-Frage stressen.

Das bedeutet:

  • Neutrale Farben (Beige, Weiß, Schwarz, Navy, Grau – klingt langweilig, sieht aber ultra chic aus)
  • Basics mit dem gewissen Extra
  • Stoffe, die schnell trocknen und nicht knittern
  • Ein paar Highlights, die dich happy machen

 

Beispielhafte Capsule Wardrobe für digitale Nomaden:

  • 5-7 T-Shirts (atmungsaktiv, schnelltrocknend)
  • 2-3 Langarmshirts oder Hemden
  • 1-2 Hosen (z. B. Jeans & leichte Stoffhose)
  • 1 kurze Hose oder Rock
  • 1 Fleece oder Hoodie
  • 1 Regenjacke oder Windbreaker
  • 1 Paar bequeme Sneakers
  • 1 Paar Sandalen oder Flip-Flops
  • 1 Paar Badesachen
  • 7 Paar Unterwäsche & Socken
  • 1 Mikrofaser-Handtuch (klein, aber saugstark)

Übrigens: Kleidung aus Merinowolle ist geruchsresistent, temperaturregulierend und ideal für Vielreisende.

Du bist nicht auf Weltreise, um jeden Tag ein neues Outfit zu tragen. Du bist unterwegs, um zu leben, zu arbeiten und die Welt zu entdecken.
Und dafür brauchst du Kleidung, die dich nicht einschränkt, sondern begleitet.

 

Gesundheit und Wellness für unterwegs

Mal ehrlich: Das Leben als digitaler Nomade klingt in der Theorie nach Yoga bei Sonnenaufgang, Acai-Bowls zum Frühstück und Arbeiten mit Meeresrauschen im Hintergrund.
In der Realität? Hast du vielleicht Jetlag und einen verspannten Nacken vom Coworking-Stuhl. Deshalb ist Selfcare to go ein echter Gamechanger. Hier kommen die unverzichtbaren Dinge zum Einpacken, die dich auf Reisen gesund, fit und happy halten.

Deine mobile Wellness-Ausrüstung:

 

Mini-Reiseapotheke

  • Schmerzmittel (Ibuprofen, Paracetamol)
  • Pflaster (Blasen an Tag 3 sind real)
  • Mückenschutz & After-Bite (in tropischen Ländern: Pflicht!)
  • Durchfalltabletten & Elektrolyte
  • Nasenspray (für trockene Flugzeugluft & Klimaanlagen)
  • ggf. Medikamente, die du regelmäßig brauchst – inkl. Rezeptkopie!

 

Pflege, aber smart

  • Feste Shampoos & Seifen (halten ewig & sind flugzeugfreundlich)
  • Mini-Nagelschere, Zahnbürste, Zahnseide
  • Sonnencreme mit hohem LSF (jeden Tag – egal wo du bist)
  • Feuchtigkeitspflege für Haut & Lippen (besonders im Flugzeug!)
  • Menstruationsprodukte

 

Kleine Tools, große Wirkung

  • Travel-Yogamatte oder faltbare Fitnessmatte
  • Massageball oder Faszienrolle (es gibt Mini-Versionen!)
  • Widerstandsbänder für ein kurzes Workout zwischendurch
  • Magnesium oder Nahrungsergänzung (je nach Bedarf)

Mental Wellness – für dein inneres Gleichgewicht

Du reist nicht nur physisch – du nimmst dich auch innerlich mit. Daher ist deine sogenannte Psychohygiene immens wichtig.

Das Leben als digitaler Nomad kann einsam, chaotisch oder überwältigend werden. Und genau deshalb ist mentale Selfcare genauso wichtig wie deine externe Festplatte.

 

Tools für die Seele:

  • Journaling-Notizbuch* (am besten klein & schön – du wirst es benutzen!)
  • Meditations-Apps (z. B. Insight Timer, Headspace, Calm)
  • Noise-Cancelling-Kopfhörer
  • Spotify-Playlisten für Fokus, Entspannung & Motivation
  • Podcasts oder Hörbücher für deinen Mindset-Booster

 

Und ganz wichtig:

  • Routine. Auch wenn sie minimal ist – sie gibt dir Halt, z. B. Morgenstretch, 10 Minuten Schreiben, Tee trinken, Musik hören.
  • Check-ins mit dir selbst. Wie geht’s mir gerade – körperlich & mental?
  • Pausen machen. (Kein Ort der Welt ist so schön, wenn du ausgebrannt bist.)

Tipp: Erstelle ein Selfcare-Kit für deinen Rucksack

 

So was wie ein "Mini-Ich-pass-auf-mich-auf-Set" kann z. B. enthalten:

  • Mini-Fläschchen mit ätherischem Öl (Lavendel = Chill, Pfefferminz = Focus)
  • ein Lieblingssnack für Notfälle (Nüsse, Proteinriegel, dunkle Schoki)
  • Ohrstöpsel + Schlafmaske
  • kleines Fotoalbum oder ein Zettel mit Lieblingszitaten

 

Die größte Freiheit bringt dir nichts, wenn du dich nicht wohlfühlst in deinem Körper und deinem Kopf.

Die große Magie beim Reisen als digitaler Nomade passiert dann, wenn du nicht nur funktionierst, sondern lebst – mit voller Energie, Freude und Balance.

 

Wichtige Reiseunterlagen & Dokumente

Willkommen in der Realität des digitalen Nomadentums:

Du sitzt im Café mit Blick aufs Meer, bereit, die Welt zu erobern – aber Moment … wo ist dein Reisepass? Und war das Visum für Thailand nicht längst abgelaufen? Und hattest du nicht irgendwo… eine Rechnung, einen Vertrag, deinen Impfnachweis…?

Das Leben als digitaler Nomade ist wundervoll – aber auch voll mit kleinen, wichtigen Details, die du am besten gut organisiert und jederzeit griffbereit hast. Deshalb kommt hier dein Guide für alles, was ins digitale Nomaden-Büro gehört.

 

Die Basics

Unverzichtbare Dinge zum Einpacken (physisch):

  • Reisepass (Gültigkeit mind. 6 Monate bei Einreise!)
  • ggf. zweiter Reisepass (wenn du viel unterwegs bist – lohnt sich!)
  • Personalausweis
  • Internationaler Führerschein
  • Impfpass (gelb, analog – viele Länder verlangen ihn bei Einreise)
  • Kreditkarte(n) + Backup-Karte
  • Debitkarte (z. B. Wise, Revolut – top für gebührenfreies Abheben)
  • Reiseversicherungsnachweis (als Ausdruck & digital)

Tipp: Bewahre alle wichtigen Originale in einer wasserdichten Zip-Tasche oder Dokumentenmappe auf – und die Scans in der Cloud.

 

Digital speichern (z. B. in Google Drive, Dropbox etc.)

  • Scans von Pass, Ausweis, Führerschein, Visum
  • Versicherungspolice & Notfallnummern
  • Impf- und Gesundheitsdokumente
  • Verträge, Steuernummern, Geschäftsunterlagen
  • Flugtickets & Buchungsbestätigungen (zur Sicherheit offline speichern!)
  • Backup deiner wichtigsten Notizen, Passwörter (z. B. in 1Password oder Bitwarden)

 

Finanzen & Versicherungen

Als digitaler Nomade brauchst du eine gute Mischung aus Flexibilität & Absicherung:

  • Reisekrankenversicherung (langfristig & weltweit gültig, z. B. SafetyWing*, CareMed, HanseMerkur)
  • Kreditkarte mit Reise-Vorteilen (Miles & More, DKB, N26 You)
  • Konten mit günstigen Währungsumrechnungen (Revolut, Wise)
  • Absicherung bei Diebstahl / Technikverlust (oft über extra Elektronikversicherungen)

Denn du willst unterwegs als digitaler Nomade nicht nur überleben, sondern richtig leben – ohne Angst vor unerwarteten Kosten oder Papierkram, der dir auf Bali den Vibe killt.

 

Technik & Software

Dein mobiles Büro braucht nicht viel, aber das Richtige:

Hardware

  • Leichter Laptop
  • Laptopständer oder Klappständer (für ergonomisches Arbeiten)
  • Externe Maus & Tastatur
  • Noise-Cancelling-Kopfhörer
  • Steckdosenadapter

Software & Tools

  • VPN (z. B. NordVPN*, Surfshark – für Sicherheit & Zugriff auf DE-Content)
  • Zeiterfassungstools (Toggl, Clockify)
  • Cloudspeicher (Google Drive, Dropbox, iCloud)
  • Kommunikation (Slack, Zoom, Google Meet)
  • Projektmanagement (Notion, Trello, Asana)
  • Rechnungsstellung & Buchhaltung (z. B. Lexoffice*, SevDesk, Bonsai)

 

Struktur & Workflow

Das schönste Office bringt nichts, wenn du in Flip-Flops auf den Malediven hockst, aber keine Ahnung hast, was du tun sollst.

Deshalb:

  • Lege feste Arbeitszeiten fest (ja, auch am Strand)
  • Plane deine Woche grob vor – z. B. mit einem 3-Tage-Fokus, 2-Tage-Light-Work-System
  • Nutze Tools wie Notion oder Todoist für Klarheit
  • Check deine To-Dos offline vor Abflug

Pro-Tipp für Nomaden-Nerds

Erstelle dir einen “Ready to Go“-Ordner auf deinem Laptop oder eine Trello-Liste:

  • aktuelle Buchungen
  • Kopien deiner wichtigsten Dokumente
  • “Was tun bei…”-Liste für Notfälle (z. B. SIM-Karte gesperrt, Pass verloren, Laptop geklaut)

Denn du weißt ja: Freiheit ist kein Zufall – sie ist das Ergebnis von smarter Vorbereitung.

Und wer sein Büro im Rucksack trägt, sollte wissen, wo die Ordner liegen.

 

Die richtige Work-Life-Balance

Okay, let’s be real:

Instagram zeigt dir die schönsten Strände, Sonnenuntergänge und fancy Coworking Spaces. Aber was du dazwischen nicht siehst? Den Moment, in dem du in deinem Airbnb sitzt, umgeben von Wäsche, 18 offenen Tabs und einer To-do-Liste, die so lang ist wie dein Flugticket.

Work-Life-Balance ist nicht automatisch gegeben, nur weil du ortsunabhängig arbeitest.

Im Gegenteil: Wenn Arbeit und Freizeit keinen festen Ort mehr haben, verschwimmen sie schneller, als dir lieb ist.

 

Willkommen in der "Always-On"-Falle

Als digitaler Nomade bist du dein eigener Chef, dein eigener IT-Support, Reiseplaner, Kundenmanager, Buchhalter und Kaffeeholer.

Du entscheidest, wann du arbeitest – aber genau das kann tricky werden. Denn:

  • Du arbeitest zu viel, weil „ich bin ja eh gerade online“
  • Du arbeitest zu wenig, weil „ich bin ja gerade am Reisen“
  • Du fühlst dich schlecht, wenn du mal Pause machst
  • Oder du vergisst komplett, warum du überhaupt diesen Lifestyle gewählt hast

Spoiler: Das ist ganz normal. Aber es muss nicht so bleiben.

 

So findest du Balance – auch ohne 9-to-5

1. Strukturen schaffen = Freiheit spüren

Freiheit braucht Struktur. Klingt paradox, ist aber so.

Erstelle dir z. B. eine einfache Wochenstruktur:

  • Montag bis Mittwoch = Deep Work, Fokus, Kundenprojekte
  • Donnerstag = Calls, Admin-Zeug, Marketing
  • Freitag = Easy Tasks + Planung
  • Wochenende = offline, reisen, erkunden, genießen

Und dann: Halte dich (meistens) dran.

 

2. Rituale etablieren – auch unterwegs

  • Morgenroutine (Stretching, Kaffee, Journal – was dir gut tut)
  • Fester Arbeitsbeginn (z. B. 9:30 Uhr – egal ob in Mexiko oder Portugal)
  • Feierabend-Ritual (z. B. Sonnenuntergang, Spaziergang, lesen)

Diese kleinen Rituale geben dir Halt, auch wenn sich alles drumherum ständig verändert.

 

3. Ohne klare Grenzen geht's nicht

  • Kommuniziere deine Arbeitszeiten klar – mit Kunden, Kollegen und sogar dir selbst
  • Sag Nein zu Calls um 3 Uhr nachts (auch wenn du „nur“ auf Bali bist)
  • Erlaube dir freie Tage – auch wenn du die nur in Coworking-Spaces verbringst

 

4. Mach's nicht allein

Der Weg als digitaler Nomade kann einsam sein – muss er aber nicht.

Such dir Gleichgesinnte über:

  • Coworking Spaces
  • lokale Nomad Meetups
  • Facebook-Gruppen / Discords / Slack-Communities
  • Retreats oder Workation-Angebote

Gemeinschaft gibt Halt – und oft auch bessere Ideen.

 

5. Reise langsam

Der größte Fehler, den viele neue digitale Nomaden machen:

Alle 3 Tage woanders sein. Klingt aufregend – ist aber mega anstrengend.

Slow Travel = mehr Fokus, weniger Stress, tiefere Erlebnisse.

Lieber 1 Monat in Lissabon als 7 Städte in 14 Tagen – dein Nervensystem wird’s dir danken.

 

Balance heißt nicht 50/50

Manchmal wirst du mehr arbeiten, manchmal mehr leben.

Mal wirst du 12 Stunden durcharbeiten, mal 3 Tage offline sein.

Das ist okay – solange DU entscheidest.

Die wahre Freiheit als digitaler Nomade beginnt da, wo du Verantwortung übernimmst – für deinen Lifestyle, deine Energie und dein Business.

 

Fazit

Weißt du, was das Schönste am Leben als digitaler Nomade ist?

Es ist nicht nur die Freiheit, von überall aus zu arbeiten.

Nicht nur der Sonnenuntergang auf Bali, der Café con leche in Barcelona oder der Coworking-Space mit Dschungelblick in Chiang Mai.

Es ist dieses ganz bestimmte Gefühl: „Ich brauche nicht viel – und trotzdem habe ich alles, was ich will.“

Timur von unterwegsundzuhause.de

Über die Gastautorin / Co-Autorin

Hi, mein Name ist Madeleine und ich freue mich, hier auf Barbaras Blog als Co-Autorin über digitales Nomadentum zu schreiben. Zusammen mit meinem Ehemann und meiner kleinen Tochter lebe ich im schönen Norden Bayerns und baue derzeit mein Copywriting-Business auf. Mein großer Traum ist es, meiner Tochter eines Tages so viel von dieser wundervollen Welt zu zeigen, wie es geht. Ich hoffe, meine Gedanken rund um das Thema können dich dazu inspirieren, den Schritt in die digitale Freiheit zu wagen.

Hier bekommst du einen kleinen Einblick in mein Leben als Copywriterin: www.instagram.com/morethanwords_copywriting

Hobby als Türöffner: Als digital nomad easy Anschluss finden

Hobby als Türöffner: Als digital nomad easy Anschluss finden

Hobby als Türöffner: Als digital nomad easy Anschluss finden

Hobby als Türöffner: Als digital nomad easy Anschluss finden

Wenn du mir schon länger folgst – sei es auf Instagram oder hier im Blog – weißt du: Ich liebe es, Menschen auf ihrem Weg in ein freies, ortsunabhängiges Leben zu begleiten. Genau darum geht es auch in meinem Podcast Proud Nomad Vibes by Barbaralicious. In jeder Folge spreche ich über Themen, die für digitale Nomaden, angehende Online-Unternehmer und Freiheitsliebende relevant sind – mal solo, mal im Gespräch mit inspirierenden Gästen.

Dieser Blogpost basiert auf einer Podcastfolge, in der ich über ein Thema spreche, das vielen im digitalen Nomadenalltag nicht sofort in den Sinn kommt – das aber einen riesigen Unterschied machen kann: Hobbys als emotionaler Anker auf Reisen. Denn so sehr wir die Freiheit auch genießen – sie kann auch einsam machen, überfordern oder auf Dauer sogar erschöpfen.

In dieser Episode – und hier im Beitrag – teile ich meine ganz persönliche Geschichte, wie das Tanzen für mich zum Reisekompass wurde, warum Hobbys für Nomaden so wichtig sind und wie du dein eigenes Leidenschaftsprojekt findest, das dich auf deinen Reisen begleitet.

Wenn du also nach einem Weg suchst, dein Nomadenleben emotional reicher, sozial verbundener und einfach erfüllter zu gestalten, dann lies unbedingt weiter oder schau mal bei Proud Nomad Vibes vorbei:

Hobbys als Schlüssel zum Glück

Wenn du als digitaler Nomade unterwegs bist, hast du vermutlich schon viele Hotspots bereist. Orte wie Tarifa, Chiang Mai oder Cartagena stehen bei vielen ganz oben auf der Liste. Aber irgendwann hat man alles gesehen, was einen gereizt hat. Es kommt der Moment, in dem du dich fragst: „Und jetzt?“

Dann treten andere Dinge in den Vordergrund – zum Beispiel das Bedürfnis nach Gemeinschaft. Denn auch wenn man gerne allein unterwegs ist, fehlt früher oder später der Kontakt zu Gleichgesinnten. Das muss nicht bedeuten, dass man ständig unter Leuten sein will. Aber Menschen um sich zu haben, die einen verstehen, kann unglaublich bereichernd sein.

 

Mentale Gesundheit

Ein erfüllendes Hobby kann dir in schwierigen Phasen Halt geben – etwa bei Sprachbarrieren, Heimweh, Kulturschock oder finanziellen Herausforderungen. Es ist wie ein vertrauter Rückzugsort, egal wo du gerade bist.

Reisen ist nicht immer nur Abenteuer und Freiheit. Es kann auch einsam machen oder überfordern – manchmal bis hin zum emotionalen Erschöpfungszustand. Wenn du generell Tipps zum Thema mentale Gesundheit suchst, schau gern hier vorbei: Gesundheit und Psychohygiene für digitale Nomaden.

 

Warum Hobbys für Nomaden so wichtig sind

Hobbys sind nicht nur eine Möglichkeit, deiner Leidenschaft zu folgen – sie helfen dir auch dabei, an einem Ort anzukommen. Ob Wassersport, Wandern oder Tanzen: Aktivitäten verbinden und machen das Nomadenleben abwechslungsreicher, persönlicher und menschlicher.

 

Ein Tanzabend, der alles veränderte

Ich tanze, seit ich denken kann. Als Teenager habe ich Turniere getanzt – Lateinamerikanische Tänze waren meine große Leidenschaft. Doch mit Studium, Selbstständigkeit und Reisen geriet das in den Hintergrund. Bis zu jenem Abend in Chiang Mai.

Es war Regenzeit. Ich erinnere mich noch genau, wie ich mir für 20 Baht einen Regenponcho im 7-Eleven holte, um wenigstens halbwegs trocken bei der Party anzukommen. Eine Freundin hatte mich überredet, mit auf eine Salsaparty zu kommen. Neben Salsa und Bachata wurde auch Kizomba gespielt – ein Tanz, der mich sofort faszinierte.

Ich beobachtete lange, traute mich aber nicht, mitzutanzen. Alles, was ich bis dahin kannte, war choreographiert – Kizomba ist frei, intuitiv, spontan. Der Leader (meistens der Mann) führt den Follower (meistens die Frau). Als der letzte Song gespielt wurde, dachte ich: „Jetzt oder nie.“ Ich ließ mich darauf ein und der Moment veränderte etwas in mir.

 

Kizomba als mein Reisekompass

Seitdem begleitet mich Kizomba auf meinen Reisen. Es hat etwas gedauert, bis ich herausgefunden habe, dass es auf der ganzen Welt Festivals dazu gibt. Aber als ich es wusste, begann ich, meine Reiseplanung danach auszurichten. Paris, Zagreb, Barcelona – überall warteten Tanzflächen, Musik und offene Arme. Ich entdeckte auch neue Orte – so zum Beispiel das Städtchen Rovinj, das sich jedes Jahr im Sommer in eine riesige Tanzfläche verwandelt, wenn die Summer Sensual Days stattfinden.

Das Schönste daran: Ich war nie wieder allein. Ich tauchte ein in neue Städte und fand mich innerhalb weniger Stunden inmitten einer Community wieder, als wäre ich schon immer Teil davon gewesen.

Über die Jahre wurde ich unter meinem Instagram-Namen „Kizzing Nomad“ sogar bekannt in der Szene – vor allem in Europa. Auch wenn ich heute, seit meiner Heirat, kaum noch tanzen gehe und den Account nicht mehr regelmäßig pflege, bleibt diese Zeit ein prägender Teil meiner Geschichte.

 

Wie du dein eigenes Hobby findest

Dein Hobby muss natürlich nicht Tanzen sein. Vielleicht zieht dich etwas ganz anderes an. Hier ein paar Ideen:

  • Yoga oder Meditation
  • Klettern oder Tauchen
  • Malen, Makramee oder Töpfern
  • Zumba oder CrossFit
  • Fotografie oder Videografie

Und falls du noch nicht weißt, was dein Ding ist, helfen dir diese Fragen weiter:

  • Was hat dir als Kind Spaß gemacht?
  • Was wolltest du schon immer mal ausprobieren?
  • Wofür kannst du dich begeistern, wenn du darüber sprichst?

Perfektion ist nicht das Ziel. Es geht um Begeisterung – und um die Menschen, die du darüber kennenlernst.

 

Reiseplanung rund um dein Hobby

Wenn du dein Hobby gefunden hast, kannst du deine Reiseziele ganz anders wählen. Hier ein paar Beispiele:

Du surfst gern? Dann könnten Länder wie Portugal, Sri Lanka oder Indonesien – vor allem Bali – ideal für dich sein. In Facebook-Gruppen findest du Gleichgesinnte und Tipps für die besten Spots.

Du kletterst lieber? Dann schau dir Mexiko, Spanien oder Thailand an. Alle drei Länder bieten tolle Klettergebiete und aktive Communities.

Du liebst Yoga? Dann könnten Indien, Bali oder Costa Rica genau das Richtige für dich sein. Von Ashrams bis hin zu modernen Retreats ist dort alles dabei.

Und wenn Fotografie oder Videografie dein kreatives Ventil ist, bieten Island, Japan oder Marokko faszinierende Kulissen. Instagram, lokale Anbieter und spezialisierte Workshops helfen dir dabei, vor Ort tiefer einzusteigen.

Nutze Plattformen wie Meetup, Facebook Events oder Aushänge in Coworking Spaces, um Veranstaltungen und Gruppen zu finden. So entstehen schnell Gespräche – und manchmal sogar Freundschaften fürs Leben.

Dein ortsunabhängiger Arbeitsplatz

Dein ortsunabhängiger Arbeitsplatz

Wie du als digitaler Nomade durchstartest!

Du träumst noch von einem Leben voller Freiheit, Abenteuer und der Möglichkeit, von jedem Ort der Welt aus zu arbeiten? Du möchtest erfahren, wie du deine Fähigkeiten und Leidenschaften in ein erfolgreiches Online-Business verwandeln kannst? Dann ist dieses Buch genau das Richtige für dich!

Dein ortsunabhängiger Arbeitsplatz ist der ultimative Leitfaden für all jene, die den Traum des ortsunabhängigen Lebens verwirklichen möchten. Lass dich Schritt für Schritt in die Welt des digitalen Nomadentums einführen und erhalte praktische Tipps, Ratschläge und Inspiration von mir – Barbara Riedel, digitale Nomadin seit 2014.

Lass mir gern einen Kommentar da oder schreib mir auf Instagram @barbaralicious, wenn du dein Reisekompass-Hobby schon gefunden hast oder gerade auf der Suche bist!

Du möchtest mehr über mein Leben als digitale Nomadin hören und Tipps und Tricks "mitnehmen"? In meinem Podcast Proud Nomad Vibes by Barbaralicious spreche ich über alle möglichen Themen rund ums digitale Nomadentum:

Dein Leben, dein Hobby – dein Anker in der Ferne

Ein Hobby zu haben, das du auf Reisen ausleben kannst, ist ein echter Gamechanger. Es gibt dir Struktur, Verbindung und emotionale Sicherheit – egal, wie oft du den Ort wechselst. Du brauchst kein festes Zuhause, wenn du eine Leidenschaft hast, die dich begleitet.

Also los: Finde dein Hobby. Plane deine Reisen um das, was dich wirklich begeistert. Und erlebe, wie dein Nomadenleben dadurch nicht nur reicher, sondern auch erfüllter wird.

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Chiang Rai: White Temple, Geheimtipps & Highlights im Norden Thailands

Chiang Rai: White Temple, Geheimtipps & Highlights im Norden Thailands

Chiang Rai: White Temple, Geheimtipps & Highlights im Norden Thailands

Chiang Rai: White Temple, Geheimtipps & Highlights im Norden Thailands

Chiang Rai – diese Stadt im äußersten Norden Thailands hat mich nicht nur einmal, sondern gleich viermal in ihren Bann gezogen. Mein erster Besuch war 2017, als ich zum ersten Mal den berühmten White Temple Wat Rong Khun mit eigenen Augen sah – und sprachlos war. Seitdem hat mich dieser Ort nicht mehr losgelassen.

Im Mai 2025 war ich nun zum vierten Mal dort und habe ausschließlich den White Temple bei einem kurzen Ausflug besucht.

Und auch beim vierten Besuch, bei dem ich das erste Mal auch über Nacht blieb, hat mich Chiang Rai aufs Neue überrascht. Die Stadt verändert sich, entwickelt sich weiter, und trotzdem bleibt sie ein Ort voller Magie, Spiritualität und kleiner, unerwarteter Wunder.

In diesem Blogpost nehme ich dich mit auf meine ganz persönliche Chiang-Rai-Reise: zu bekannten Highlights wie dem White Temple, aber auch zu Geheimtipps – abseits des Trubels, mitten ins Herz Nordthailands.

Eine Hand zündet Räucherstäbchen zwischen Reihen gelber Kerzen an, die in einem sandblauen Steinbehälter stehen.

Eine Hand zündet Räucherstäbchen zwischen Reihen gelber Kerzen an, die in einem sandblauen Steinbehälter stehen.

Chiang Rai

Wann ist die beste Reisezeit für Chiang Rai?

Chiang Rai liegt im äußersten Norden Thailands und ist geprägt von einem etwas milderen Klima als der Süden des Landes. Die beste Reisezeit ist von November bis Februar, wenn es angenehm warm, aber nicht zu heiß ist. In dieser Zeit regnet es kaum, die Luft ist klar, und die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite.

Ich war zuletzt im Mai 2025 dort – und auch wenn es dann schon spürbar heißer und regnerischer war, ist diese Jahreszeit durchaus machbar. Im Gegenzug hast du viele Orte fast für dich allein.

Wenn du dich für eine Reise nach Chiang Rai in der Nebensaison entscheidest, würde ich dir raten, dann aber noch mehr Zeit einzuplanen, falls dir der Regen und die sengende einen Strich durch die Rechnung machen. Ich bin selbst am Ende einen Tag länger als geplant geblieben, weil ich an einem Tag nichts machen konnte – es hat so stark geregnet, dass ich den ganzen Tag in der Unterkunft geblieben bin.

Blick über das Areal des White Temple

Blick über das Areal des White Temple

 

Wie lange sollte man in Chiang Rai bleiben?

Viele Reisende planen nur einen kurzen Abstecher nach Chiang Rai ein – oft sogar nur als Tagesausflug von Chiang Mai. Das ist aus meiner Sicht viel zu schade.

Ich empfehle dir, mindestens zwei bis drei volle Tage einzuplanen. So hast du genug Zeit, um die berühmten Tempel zu besuchen, ein paar versteckte Ecken zu entdecken und vielleicht sogar einen Ausflug zur Teeplantage oder ins Goldene Dreieck zu machen.

Wenn du es ganz ruhig angehen willst, lohnt sich auch ein längerer Aufenthalt – vor allem, wenn du fotografierst, gerne in Cafés arbeitest oder einfach das entspannte Flair genießen möchtest.

Das Areal des Baan Dam ist riesig

Das Areal des Baan Dam ist riesig

Chiang Rai Sehenswürdigkeiten

White Temple (Wat Rong Khun)

Der wohl bekannteste Ort in Chiang Rai ist der White Temple Wat Rong Khun – und das zurecht: Denn er ist eine der außergewöhnlichsten Tempelanlagen Thailands. Der White Temple ist nicht einfach nur ein Tempel, sondern ein begehbares Kunstwerk des Künstlers Chalermchai Kositpipat.

Schon beim ersten Anblick wirkt alles fast surreal: Das strahlend weiße Gebäude, die Spiegelmosaike, die symbolischen Statuen – von buddhistischen bis zu popkulturellen Motiven ist alles dabei. Ich war bei jedem meiner vier Besuche aufs Neue fasziniert.

Der kunstvoll verzierte White Temple mit Spiegelmosaiken, der sich im stillen Teich spiegelt, umgeben von Grün und überhängenden Ästen unter einem klaren blauen Himmel.

Der kunstvoll verzierte White Temple mit Spiegelmosaiken, der sich im stillen Teich spiegelt, umgeben von Grün und überhängenden Ästen unter einem klaren blauen Himmel.

Chiang Rai White Temple

Chiang Rai White Temple

Besonders cool finde ich, dass er immer noch im Entstehen ist. Einige Gebäude kamen erst nach der Eröffnung hinzu und die Verzierungen werden nach und nach ergänzt. So habe ich zum Beispiel diese Brücke 2023 noch völlig unverziert erlebt:

Die kunstvolle weiße Tempelanlage mit spitzen Türmen und dekorativen Dächern ist 2023 noch nicht fertig gestellt.

Die kunstvolle weiße Tempelanlage mit spitzen Türmen und dekorativen Dächern ist 2023 noch nicht fertig gestellt.

2025 war sie dann mit den Verzierungen eine echte Augenweide. Da hat sich richtig viel getan. Schau:

Die Brücke 2025
Barbara vor der Brücke 2025

Tipp: Komm früh am Morgen, am besten direkt zur Öffnung (8 Uhr). So hast du die Chance auf ruhigere Fotos – bevor die Busse anrollen.

 

Blue Temple (Wat Rong Suea Ten)

Nicht weit vom Stadtzentrum entfernt liegt dieser Tempel mit seinen intensiven Blautönen und goldenen Verzierungen. Der Blue Temple wirkt modern, aber dennoch spirituell – kein Wunder, denn er wurde von einem Schüler des White-Temple-Künstlers gestaltet.

Innen findest du eine leuchtende Buddha-Statue und eine Atmosphäre, die gleichzeitig kraftvoll und ruhig ist. Ich liebe es, dort einfach ein paar Minuten zu sitzen und die Farben auf mich wirken zu lassen.

Chiang Rai White Temple

Chiang Rai White Temple

Chiang Rai Blue Temple

Chiang Rai Blue Temple

 

Baan Dam (Black House)

Das totale Kontrastprogramm zum White Temple: Das Baan Dam – oder „Black House“ – ist düster, geheimnisvoll und auf eine faszinierende Weise verstörend.

Hier hat der Künstler Thawan Duchanee eine Sammlung von über 40 Gebäuden geschaffen, gefüllt mit dunkler Kunst, Tierknochen, Hörnern und skurrilen Symbolen. Auch wenn es kein klassischer „Tempel“ ist, spürt man doch eine gewisse Spiritualität – allerdings eher im Schatten als im Licht.

Definitiv kein Ort für zarte Gemüter – aber absolut sehenswert.

Baan Dam

Baan Dam

Im Baan Dam

Im Baan Dam

Baan Dam Museum

Baan Dam Museum

 

Wat Huay Pla Kang (Lady Buddha)

Etwas außerhalb gelegen, aber mit einem grandiosen Ausblick belohnt: Wat Huay Pla Kang ist bekannt für seine riesige weiße Statue einer weiblichen Guan Yin, die oft als „Lady Buddha“ bezeichnet wird.

Du kannst mit einem Aufzug ins Innere der Statue fahren – und von oben durch die Augen auf die umliegende Landschaft schauen. Gänsehaut garantiert! Nebenan stehen eine prachtvolle, chinesisch inspirierte Pagode und ein großer Tempelkomplex.

Mein Tipp: Kombiniere diesen Besuch mit einem Sonnenuntergang – das Licht ist magisch!

Lady Buddha Chiang Rai

Lady Buddha Chiang Rai

Lady Buddha des Wat Pla Huay Kang

Lady Buddha des Wat Pla Huay Kang

 

Golden Ganesha Shrine

Direkt beim White Temple versteckt sich ein weiteres Highlight: Der goldene Ganesha-Schrein, der sich unweit des Eingangs befindet.

Viele Besucher laufen daran vorbei, doch ich finde, er gehört unbedingt erwähnt. Die goldene Statue des hinduistischen Gottes Ganesha wirkt fast ein bisschen surreal inmitten der weißen Architektur – und ist ein beliebter Ort für Gebete, Segnungen und stille Momente.

Ganesha Temple Chiang Rai

Ganesha Temple Chiang Rai

Golden Triangle

Das Goldene Dreieck ist einer der bekanntesten Orte in der Region – dort, wo Thailand, Laos und Myanmar aufeinandertreffen. Es ist weniger spektakulär, als viele erwarten, aber geschichtlich sehr interessant. Die Bootsfahrt auf dem Mekong ist lohnenswert.

Das Golden Triangle

Das Golden Triangle

 

Das House of Opium

Wenn du mehr über die düstere Vergangenheit der Region erfahren möchtest, ist das House of Opium der richtige Ort dafür. Ich war zwar nie „geflasht“, aber ich finde: Wenn du Zeit hast, lohnt sich ein Tagesausflug durchaus – besonders in Kombination mit einem Besuch in einem lokalen Dorf oder Markt auf dem Weg.

Das House of Opium

Das House of Opium

 

Weitere Geheimtipps

Wenn du länger in Chiang Rai bist oder es dich – wie mich – mehrmals hierhin zieht, wirst du früher oder später Orte entdecken, die kaum jemand auf dem Schirm hat. Hier ein paar persönliche Favoriten:

  • Wat Phra Kaew Chiang Rai: Ein ruhiger, historisch bedeutsamer Tempel mitten in der Stadt, in dem einst der berühmte Smaragd-Buddha entdeckt wurde.
  • Singha Park: Eine Mischung aus Landschaftspark, Blumenfeldern, Zipline & Café – touristisch, aber hübsch für einen Nachmittag.
  • Der Night Bazaar in der Nähe des Clock Towers: Authentisch, günstig, lecker.
Chiang Rai Singha Park

Chiang Rai Singha Park

Diese Orte sind vielleicht nicht so „Instagrammable“ wie die großen Tempel, aber sie haben Seele – und genau das ist es, was Chiang Rai für mich so besonders macht.

In die nordthailändische Kultur eintauchen

Besuch einer Tee-Plantage

In Chiang Rai hat sich über die Jahre eine kleine, aber feine Café-Kultur entwickelt – oft mit spektakulärem Ausblick. Gerade in Verbindung mit der Teetradition der Region kannst du hier nicht nur exzellenten Oolong- oder Jasmintee probieren, sondern auch ein bisschen in den Alltag der Einheimischen eintauchen.

Ein Ort, den ich besonders liebe, ist die Choui Fong Tea Plantation. Dort gibt es ein Café, das modern und offen gestaltet ist und einen atemberaubenden Blick über die Teefelder bietet.

Auch die Tea Plantation 101 Doi Mae Salong ist sehr schön. Dort darfst du sogar zwischen die Felder und kannst einer Tee-Zeremonie beiwohnen.

Tea Plantation 101 Doi Mae Salong

Tea Plantation 101 Doi Mae Salong

Tee-Zeremonie

Tee-Zeremonie

Lokale Märkte entdecken

Einer der schönsten Wege, Kultur zu erleben, ist ein Bummel über einen lokalen Markt. In Chiang Rai gibt es gleich mehrere – mein Favorit ist der Saturday Night Market. Hier findest du nicht nur Streetfood, sondern auch Kleidung, Schmuck und handgemachte Produkte von Bergvölkern der Umgebung.

Ein Ausflug in die Maesalong Mountains

Wenn du Lust auf eine landschaftlich atemberaubende Fahrt hast, kann ich dir einen Ausflug in die Maesalong Mountains wärmstens empfehlen. Die kurvige Straße führt dich durch sanfte Hügel, Teefelder und kleine Dörfer – und mit jedem Höhenmeter verändert sich die Stimmung.

Tipp: Plane mindestens einen Tag ein – und vergiss die Kamera nicht. Die Aussicht dort ist spektakulär!

Barbara beim Sonnenuntergang in den Maesalong Mountains

Barbara beim Sonnenuntergang in den Maesalong Mountains

Sonnenuntergang in den Maesalong Mountains

Sonnenuntergang in den Maesalong Mountains

Übernachtung in einem Bergdorf

Wenn du wirklich in die Kultur Nordthailands eintauchen möchtest, dann ist eine Übernachtung im Akha Mudhouse im kleinen Bergdorf Hloyo ein unvergessliches Erlebnis. Das Dorf liegt etwas mehr als eine Stunde außerhalb von Chiang Rai – und fühlt sich an wie eine andere Welt: ruhig, ursprünglich, eingebettet in sattes Grün und fernab jeglicher Hektik.

Die Unterkünfte im Akha Mudhouse sind Lehmhäuser, liebevoll und ökologisch gebaut – einfach, aber mit allem, was man braucht, um sich wohlzufühlen. Was diesen Ort für mich so besonders macht, ist aber nicht nur die Architektur, sondern die Begegnung mit den Menschen und die Nähe zur Natur.

Zimmer im Akha Mudhouse

Zimmer im Akha Mudhouse

Lehmhäuser des Akha Mudhouse

Lehmhäuser des Akha Mudhouse

Die Gastgeber – Angehörige des Akha-Volkes – geben Einblicke in ihre Lebensweise, ihre Bräuche und ihre Geschichte. Du kannst beim Kochen helfen, die traditionelle Kleidung anprobieren (und nein, das ist keine kulturelle Aneignung! Sie freuen sich da total drüber) oder einfach abends im Dunkeln sitzen und in den Sternenhimmel schauen.

Akha Mudhouse bei Nacht

Akha Mudhouse bei Nacht

Es ist eine Erfahrung, die berührt – und die Perspektive auf das Reisen (und auf Thailand) nachhaltig verändern kann.

Kochen im Akha Mudhouse

Kochen im Akha Mudhouse

Tradittionelle Kleidung der Akha

Tradittionelle Kleidung

Barbara und Toby im Akha Mudhouse

Barbara und Toby im Akha Mudhouse

Chiang Rai Cafés & Restauranttipps

Chiang Rai überrascht mich immer wieder mit seiner wachsenden Café-Kultur und authentischer Küche, die sowohl lokale Aromen als auch gemütliche Atmosphäre vereint. Hier ein paar meiner ganz persönlichen Favoriten – perfekt, um zwischen Tempelbesuchen oder Ausflügen neue Energie zu tanken:

Khao Soy Restaurant: Wenn du das typisch nordthailändische Gericht Khao Soi probieren willst, dann bist du hier genau richtig. Die Suppe ist herrlich würzig, cremig und wird mit knusprigen Nudeln on top serviert – einfach himmlisch. Für mich ein Muss bei jedem Besuch! Das Restaurant liegt dir am Chiang Rai Bus Terminal 1 und war eine Empfehlung von Timur von Unterwegs und zuhause, der auch einen Beitrag über Chiang Rai geschrieben hat.

Khao Soi im Khao Soi Restaurant in Chiang Rai

Khao Soi im Khao Soi Restaurant in Chiang Rai

Lalitta Café: Gleich in der Nähe von Wat Huay Pla Kang gelegen, ist dieses Café ein kleiner Rückzugsort mit verspieltem Garten, Blumeninstallationen und ... einem riesigen Wasserfall. Hier bekommst du nicht nur leckeres thailändisches Essen, sondern auch eine märchenhafte Kulisse. Nicht umsonst ist das Lalitta Café eines der bekanntesten von ganz Thailand und ein beliebter Spot für Instagram-Fotos.

Das Lalitta Café von außen

Das Lalitta Café von außen

Der Wasserfall des Lalitta Café

Der Wasserfall des Lalitta Café

Melt Your Mouth: Direkt am Fluss gelegen und mit einem wunderschönen Garten (je nach Jahreszeit!) bietet dieses Café eine entspannte Atmosphäre und eine hervorragende Auswahl an westlichen und thailändischen Gerichten. Ich liebe es, hier am Nachmittag zu sitzen, zu schreiben oder einfach nur zu genießen.

Das Melt Your Mouth Café

Das Melt Your Mouth Café

Innenbereich des Melt Your Mouth

Innenbereich des Melt Your Mouth

Außenbereich des Melt Your Mouth

Außenbereich des Melt Your Mouth

Leehu Coffee Farm: Diese Kaffeefarm liegt ebenfalls in der Nähe von Wat Huays Pla Kang und bietet nicht nur exzellenten Kaffee aus Bohnen aus eigenem Anbau, sondern auch eine super schöne Atmosphäre. Außerdem kannst du deinen Kaffee mit Blick auf Lady Buddha trinken.

Leehu Coffee

Leehu Coffee

Am Leehu Coffee

Am Leehu Coffee

Wo übernachten in Chiang Rai?

Als ich das letzte Mal in Chiang Rai war, habe ich in einem sehr süßen Hotel übernachtet. Es heißt I am Chiang Rai und ist ein charmantes, ruhiges Hotel etwas außerhalb des Stadtzentrums.

Das I am Chiang Rai Hotel

Das I am Chiang Rai Hotel

Was ich besonders mag: Es ist ein Ort, an dem man ankommen und durchatmen kann. Das Hotel ist von viel Grün umgeben, hat einen kleinen Garten und bietet ein Frühstück, das dich perfekt in den Tag starten lässt.

Ideal, wenn du es etwas ruhiger magst, aber trotzdem mit dem Roller oder einem kurzen Grab-Ride schnell bei den wichtigsten Sehenswürdigkeiten sein willst. Für mich definitiv eine der angenehmsten Unterkünfte in Chiang Rai – vor allem, wenn man ein paar Tage länger bleiben möchte.

Anreise nach Chiang Rai

Chiang Rai liegt etwas abgelegen im Norden Thailands, aber die Anreise ist unkomplizierter, als viele denken. Hier sind die beliebtesten Optionen – inklusive meiner persönlichen Empfehlungen:

 

Mit dem Flugzeug

Die schnellste und bequemste Variante. Der Flughafen Chiang Rai (CEI) wird täglich von mehreren Inlandsflügen angeflogen – vor allem aus Bangkok (Don Mueang oder Suvarnabhumi). Die Flugzeit beträgt ca. 1,5 Stunden.

Vom Flughafen in die Stadt sind es nur etwa 15–20 Minuten mit dem Taxi oder Grab – unkompliziert und günstig.

Mein Tipp: Wer wenig Zeit hat, sollte diese Option wählen – gerade bei einer Rundreise durch Thailand.

 

Mit dem Bus

Wenn du von Chiang Mai nach Chiang Rai reisen möchtest, ist der Bus die beste Option. Die Fahrt dauert ca. 3 bis 4 Stunden, und es gibt verschiedene Komfortklassen – von lokalen Bussen bis zu VIP-Bussen mit Klimaanlage, Snacks und verstellbaren Sitzen.

Am Bus Terminal 1 in Chiang Rai

Am Bus Terminal 1 in Chiang Rai

Ich bin diese Strecke schon mehrfach gefahren und finde sie sehr angenehm – vor allem mit einem Fensterplatz und Podcast auf den Ohren. Bei der Gelegenheit: Hör doch in meinen Podcast Proud Nomad Vibes rein!

 

Mit dem Zug?

Leider gibt es keine direkte Zugverbindung nach Chiang Rai. Wenn du gerne Zug fährst, kannst du von Bangkok bis Chiang Mai oder Phayao fahren und von dort mit dem Bus oder Van weiterreisen.

 

Mit dem Mietwagen oder Fahrer

Wer gerne unabhängig unterwegs ist, kann sich ein Auto mieten oder einen privaten Fahrer buchen. Die Strecke von Chiang Mai nach Chiang Rai ist gut ausgebaut, landschaftlich reizvoll und mit einigen netten Stopps unterwegs – z. B. heißen Quellen oder kleinen Tempeln.

Weiterreise von Chiang Rai

Chiang Rai ist nicht nur ein Ziel für sich, sondern auch ein spannender Ausgangspunkt für weitere Entdeckungen im Norden Thailands und darüber hinaus. Hier ein paar beliebte (und persönliche) Optionen für deine Weiterreise:

 

Nach Chiang Mai

Die klassische Route: Zurück nach Chiang Mai, wenn du dort gestartet bist oder den nächsten Stopp deiner Thailand-Rundreise planst. Die Strecke ist wie erwähnt ca. 3 bis 4 Stunden lang und eignet sich perfekt, um noch mehr vom Norden zu entdecken – z. B. Doi Inthanon, die Elefanten-Schutzprojekte oder gemütliche Cafés in der Altstadt.

Chiang Mai Sehenswürdigkeiten: Tempel, Buddhas & vieles mehr

Chiang Mai Sehenswürdigkeiten: Tempel, Buddhas & vieles mehr

 

Nach Pai (über Chiang Mai)

Wenn du Lust auf Berge, Hippie-Vibes und Hängematten hast, ist Pai ein wunderbares Ziel. Allerdings brauchst du dafür einen Zwischenstopp in Chiang Mai, da es keine direkte Verbindung von Chiang Rai aus gibt. Von dort geht’s in ca. 3 Stunden mit dem Minivan weiter – mit vielen Kurven und tollen Ausblicken.

White Buddha Pai Sunset

White Buddha Pai im Sonnenuntergang

 

Nach Phayao

Ein echter Geheimtipp: Phayao liegt auf halbem Weg zwischen Chiang Rai und Lampang, direkt an einem idyllischen See. Der Ort ist touristisch kaum erschlossen, aber wunderschön ruhig, mit charmanten Cafés und Tempeln. Ideal für alle, die bewusst abseits der typischen Pfade reisen möchten.

 

Weiter nach Laos

Chiang Rai liegt nicht weit von der laotischen Grenze entfernt – besonders Chiang Khong ist hier zu nennen. Von dort kannst du über den Mekong nach Huay Xai in Laos übersetzen und mit dem Slow Boat über zwei Tage nach Luang Prabang reisen.

Diese Strecke ist besonders bei Backpackern beliebt – sie ist langsam, aber landschaftlich traumhaft. Ich wollte das gerne jetzt im Mai 2025 machen, habe mich aber am Ende aus Zeitgründen dagegen entschieden. Aufgeschoben ist aber ja nicht aufgehoben.

Tipp: Wenn du diesen Weg wählst, brauchst du ein gültiges Visum für Laos (als Visa on Arrival möglich).

Mein Reise-Equipment

Da ich auch immer wieder gefragt werde, wie und mit was ich auf Reisen gehe, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

 

Rucksäcke und Koffer

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise den passenden wählen kann. Am liebsten reise ich mit meinem Equipment von Osprey. Auch auf unseren Reisen nach Thailand hatten wir den Osprey Sojourn 60* und den Transporter 90* dabei.

Osprey Koffer

Osprey Koffer

Mein Hauptrucksack ist seit einiger Zeit der Nordace Siena. Der ist mit 19 Litern nicht so riesig, gefällt mir optisch sehr gut und hat allerlei Fächer, auch versteckte für zb. den Pass, sowie einen USB-Ladeport, was ich sehr praktisch finde.

 

Kamera

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

Mein Fazit zu Chiang Rai

Chiang Rai ist für mich längst mehr als nur ein Ausflugsziel oder eine Tempelstadt – es ist ein Ort, der mich immer wieder ruft. Vielleicht liegt es an der Ruhe, die man dort findet, an der Kunst, die tief berührt, oder an den Momenten, die einfach Raum zum Durchatmen lassen.

Bei jedem meiner Besuche – vom ersten 2017 bis zum letzten im Mai 2025 – habe ich neue Facetten entdeckt: verborgene Tempel, sanfte Teeberge, warme Begegnungen. Und obwohl ich vieles schon kannte, habe ich auch immer wieder Neues entdeckt.

Barbara am White Temple

Barbara am White Temple

Chiang Rai ist nicht laut, nicht aufdringlich, nicht überlaufen. Es ist still, inspirierend und voller kleiner Wunder, wenn man genau hinschaut. Wenn du Thailand von einer anderen Seite kennenlernen willst – abseits der klassischen Pfade – dann solltest du dir diesen Ort nicht entgehen lassen.

Warst du schon einmal in Chiang Rai? Schreib's mir in die Kommentare!

Deine Barbara

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