Die einzigartigen 38 Royal Projects in Thailand

Die einzigartigen 38 Royal Projects in Thailand

Die einzigartigen 38 Royal Projects in Thailand

Die einzigartigen 38 Royal Projects in Thailand

Während seiner Regentschaft initiierte der beliebte König Bhumibol Aduladej zahlreiche sogenannte königliche Projekte. Das Ziel war es, den Bauern Alternativen zum Opiumanbau zu bieten, die Ärmsten Thailands zu unterstützen, den Reichtum des Landes zu teilen und sich um die natürlichen Ressourcen Thailands zu kümmern. Der König widmete sein ganzes Leben der Verbesserung der Lebensverhältnisse der thailändischen Bevölkerung, vor allem der Bauern, der Bekämpfung der Armut und der Wahrung der nationalen Ressourcen für zukünftige Generationen. Dieses Engagement für sein Land und sein Volk ist in den verschiedenen königlichen Projekten allgegenwärtig.

Produkte der Royal Projects Foundation

Produkte der Royal Projects Foundation

Die Royal Projects – Wie alles begann

Im Jahre 1969 besuchte der damalige König Bhumibol Adulyadej ein Dorf in den Bergen bei Chiang Mai. Damals war Anbau von Opium weit verbreitet und die Bauern waren nicht selten selbst abhängig von der Droge waren.

Der König erfuhr, dass die Bauern mehr Geld verdienen könnten, wenn sie anstelle des Opiums eine einheimische Pfirsichsorte anpflanzen würden. Daraufhin wies er das Crown Property Bureau, die thailändische Einrichtung zur Vermögensverwaltung der könglichen Familie, an, 200.000 Baht (heute wären das etwas mehr als 5500 Euro) zur Verfügung zu stellen, um dieses Projekt zu realisieren und weiter nach der für arme Regionen am ertragreichsten Sorte Obst bzw. Gemüse zu forschen.

In den darauffolgenden Jahren erlangt das Projekt immer größere Bekanntheit und internationale Organisation starteten Unterstützungsmaßnahmen. So kam es, dass 1972 auch die Vereinten Nationen den Wert der Förderung von Alternativen zum Opiumanbau erkannten und ein Programm zur Bekämpfung von Drogenmissbrauchs in Angriff nahmen.

1992 änderte das königliche Projekt seinen Namen in Royal Project Foundation und wurde zu einer öffentlichen Organisation zum Wohle des Volkes.

 

Die Ziele der Royal Projects

Auch wenn das primäre Ziel der Royal Projects die Unterstützung der Hill Tribes war und König Bhumibol den Opiumanbau bekämpfen wollte, gab es auch weitere Gründe:

  • Verhinderung der Zerstörung natürlicher Ressourcen
  • Optimale Nutzung der vorhandenen Ressourcen des Landes
  • Alternative Anbaumöglichkeiten zum Wohle der thailändischen Wirtschaft

 

Welche königlichen Projekte gibt es?

Im Laufe der Jahre kamen mehr und mehr Projekte hinzu, sodass das Programm mittlerweile 38 Entwicklungszentren für die Forschung und Entwicklung neuer Maßnahmen umfasst. Von Chiang Mai, wo es noch immer 27 Entwicklungszentren gibt, hat es sich auf weitere Provinzen im Norden Thailands ausgebreitet und nun gibt es auch Zentren in Chiang Rai, Mae Hong Son, Lamphun und Phayao.

Heutzutage sind sie auch beliebte Ziele für Touristen in Thailand.

Die Projekte selbst werden ständiger Kontrolle unterzogen und dann den entsprechenden Gegebenheiten angepasst, sodass sich auch weiterhin die Lebensqualität der wirtschaftlich schwachen Bevölkerung verbessert.

Beim Verkauf der weiterverarbeiteten Produkte wird dann darauf hingewiesen, dass es aus einem Royal Project hervorgegangen ist. Auf einem Flug mit Thai Airways habe ich zum Beispiel Marmelade bekommen, deren Früchte vom Anbau eines Royal Projects kamen.

Zudem gibt es Projekte für den Umweltschutz. Diese untersuchen die Hochlandumgebung, Wälder, Wasser und Boden. Auf diese Weise sollen nachhaltige Erträge optimiert werden.

Ich selbst habe ein Royal Project in Chumphon gesehen, bei dem König Bhumibol persönlich nach verschiedenen Flutkatastrophen die Errichtung eines Damms beauftragt hat. Das so entstandene Wasserreservoir sorgte für die Schaffung eines einzigartigen Biotops. Sein Name lautet: Nong Yai Royal Development Project. Über dieses Reservoir führt eine ein Kilometer lange Brücke auf eine Insel. Diese ist Ausflugsziel für Locals und Reisende zugleich.

Royal Project Dam

 

Außerdem war ich bei meinem Besuch in Mae Hong Son an einem See. Eigentlich hatte ich nur gesehen, dass man hier richtig schöne Fotos machen kann. Dann stellte sich aber heraus, dass es sich um ein Royal Project handelte.

Es befindet sich in Ban Ruam Thai und trägt den Namen Pang Ung. Der Name „Ung“ bedeutet im nordthailändischen Dialekt „Tiefland-Feuchtgebiet“, und das Gebiet ist bekannt für die einzigartigen Zwei- und Dreizapfen-Kiefern, die das weite Reservoir säumen und von üppigen Bergen umgeben sind.

Aufgrund seiner atemberaubenden Landschaft wird Pang Ung oft als „das Schweiz von Thailand“ bezeichnet, auch bekannt als „das Land der drei Nebel“ (tatsächlich habe ich einige Nebel-Fotos in dieser Gegend gemacht – allerdings nicht an diesem See).

Früher wurde die Region als illegaler Opiumanbauort genutzt, doch heute hat sich das Gebiet zu einem beliebten Ziel für Naturliebhaber entwickelt. Hier werden verschiedene Pflanzen und Kräuter für die traditionelle thailändische Medizin angebaut. Das kühle Klima sorgt für bunte Winterblumen, die das Dorf zieren. Zudem gibt es Aquakulturteiche, die gefährdete Tierarten wie den Khiat Laewo (kleine grüne Frösche) schützen, die kurz vor der Ausrottung stehen.

Das Pang Ung Royal Development Project ist ein wahres Naturparadies, das einen faszinierenden Einblick in die Bemühungen Thailands gibt, ökologische Nachhaltigkeit mit traditionellen landwirtschaftlichen Praktiken zu vereinen. Und du kannst hier für kleines Geld sogar campen!

Der Campingplatz Pang Ung ist eines der Royal Projects

Der Campingplatz Pang Ung ist eines der Royal Projects

 

Die Rolle der Royal Projects nach dem Tod von König Bhumibol

Nach dem Tod von König Bhumibol im Jahr 2016 blieben die Royal Projects eine bedeutende Säule in der thailändischen Entwicklungsstrategie, auch wenn der Verlust des Monarchen eine unschätzbare Lücke hinterließ. Die Projekte wurden weiterhin fortgeführt, jedoch unter der Führung des Sohnes und neuen Königs, der den königlichen Rahmen und die Werte des Vaters aufrechterhielt.

Die königliche Familie, insbesondere das Crown Property Bureau, sowie andere thailändische Behörden und private Partner übernahmen zunehmend die Verantwortung, um sicherzustellen, dass die Royal Projects auch langfristig bestehen und weiterentwickelt werden.

Ein wesentlicher Schritt nach dem Tod des Königs war die verstärkte Einbindung von staatlichen Institutionen und der Zivilgesellschaft in die Führung und Verwaltung der Projekte. Die Royal Project Foundation, die bereits unter König Bhumibol als selbstständige Organisation agierte, erhielt weiterhin Unterstützung, allerdings wurden die Projektziele und der Fokus stärker auf Nachhaltigkeit und Selbstgenügsamkeit ausgerichtet.

Besonders im Bereich der Umweltschutzmaßnahmen und der alternativen Landwirtschaft, die durch die Royal Projects gefördert werden, wurde der Fokus verstärkt auf wissenschaftliche Forschung und Innovation gelegt, um die Projekte zukunftsfähig zu machen.

Die lokale Bevölkerung und die Hill Tribes, die von den Royal Projects profitieren, sehen die Projekte nicht nur als Initiativen der königlichen Familie, sondern als ein Symbol der Kontinuität und des Engagements für das Wohl des Landes. Auch wenn die königliche Verbindung weiterhin betont wird, liegt der Erfolg der Royal Projects heute mehr denn je in der Zusammenarbeit zwischen staatlichen, privaten und lokalen Akteuren, die sicherstellen, dass die ursprünglichen Ziele auch ohne die direkte persönliche Präsenz des Königs weiter verfolgt werden können.

 

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Royal Projects

Die Royal Projects haben seit ihrer Einführung nicht nur das Leben der landwirtschaftlich abhängigen Bevölkerung in den ländlichen Gebieten Thailands verbessert, sondern auch erheblich zur wirtschaftlichen Stabilität des ländlichen Raums beigetragen. Indem alternative Einkommensquellen zum Opiumanbau geschaffen wurden, haben die Projekte Millionen von thailändischen Bauern in den Bergregionen dabei unterstützt, von einer illegalen und unsicheren Einnahmequelle zu nachhaltigen landwirtschaftlichen Praktiken überzugehen.

Insbesondere die Förderung des Anbaus von Obst und Gemüse, das in der Region bislang kaum produziert wurde, hat den Landwirten geholfen, den Markt zu diversifizieren und stabilere Einkommensströme zu erzielen.

Die Förderung von nachhaltiger Landwirtschaft und innovativen Anbaumethoden hat auch dazu beigetragen, die Produktivität und Effizienz der lokalen Wirtschaft zu steigern. Projekte wie die Entwicklung von organischen und exportfähigen Agrarprodukten haben außerdem auch internationale Märkte erreicht, was die wirtschaftlichen Perspektiven der Region erweitert hat.

Darüber hinaus hat der Fokus auf Umweltschutz und die nachhaltige Nutzung von Ressourcen dazu beigetragen, die natürlichen Ressourcen Thailands langfristig zu sichern, was wiederum die Grundlage für eine stabile und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung bietet.

Zusätzlich hat die Förderung des Ökotourismus durch die Royal Projects das wirtschaftliche Potenzial der Region weiter gestärkt. Die Entwicklungszentren und nachhaltigen landwirtschaftlichen Projekte ziehen zunehmend Touristen an, die sowohl an der natürlichen Schönheit der Region als auch an den umweltbewussten Praktiken interessiert sind. Der daraus resultierende Tourismus hat Arbeitsplätze in den Bereichen Gastgewerbe und Dienstleistung geschaffen sowie die Wertschätzung für nachhaltige Projekte gefördert.

Insgesamt haben die Royal Projects dazu beigetragen, die wirtschaftliche Stabilität in den ländlichen Regionen Thailands zu erhöhen, indem sie den Übergang zu nachhaltigeren Einkommensquellen ermöglicht und gleichzeitig den ländlichen Raum auf die Herausforderungen einer globalisierten Wirtschaft vorbereitet haben.

 

Wie du und ich helfen können

Wenn auch du die Idee der Royal Projects toll findest und die thailändische Bevölkerung unterstützen möchtest, kannst du das ganz einfach tun, indem du beim Einkaufen zum Beispiel im 7/11 darauf achtest, dass du Produkte von der Royal Project Foundation kaufst. Es gibt auch eigene Läden, in denen nur Produkte aus den Royal Projects verkauft werden. Gerade kürzlich habe ich zum Beispiel einen solchen Shop am Flughafen BKK entdeckt. Achte einfach auf das Symbol.

So kannst auch du einen Beitrag leisten!

Mein Fazit zu den Royal Projects

Die Royal Projects in Thailand sind ein beeindruckendes Beispiel für das Engagement einer Nation, ihre natürliche Umwelt zu schützen, die Lebensverhältnisse der Bevölkerung zu verbessern und nachhaltige Lösungen für die Herausforderungen des Landes zu finden. König Bhumibol Adulyadej hat mit seinem visionären Ansatz gezeigt, wie man durch gezielte Projekte nicht nur die unmittelbare Armut bekämpfen, sondern auch langfristige positive Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft erzielen kann.

Auch heute noch profitieren zahlreiche thailändische Dörfer und Gemeinschaften von diesen Initiativen, die inzwischen zu einem bedeutenden Teil des kulturellen und wirtschaftlichen Lebens des Landes geworden sind. Die Projekte haben nicht nur die Lebensbedingungen der Hill Tribes und anderer ländlicher Regionen verbessert, sondern auch die Grundlage für nachhaltigen Tourismus und den Umweltschutz geschaffen.

Wenn wir also die Möglichkeit haben, zu diesen Bemühungen beizutragen, sei es durch den Kauf von Produkten oder durch die Unterstützung lokaler Projekte, können wir alle einen kleinen Teil dazu beitragen, die positiven Auswirkungen der Royal Projects weiter auszubauen.

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Chiang Mai Guide for Digital Nomads

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Starter Kit Smart MockUp
Sonnenblumen Mae Hong Son
THAILAND

MAE HONG SON

White Biddha Pai Sunrise
THAILAND

PAI

Geheimtipp unter den Cafés: Das Chom Café mit Wasserfällen
THAILAND

Die coolsten Cafés in Chiang Mai

 

5+ coole Locations mit Pool in Chiang Mai

5+ coole Locations mit Pool in Chiang Mai

5+ coole Locations mit Pool in Chiang Mai

5+ coole Locations mit Pool in Chiang Mai

Chiang Mai ist nicht nur für Tempel, Märkte und Street Food bekannt – die Stadt hat auch eine unglaublich vielseitige Café-Szene. Aber was, wenn man nun bei der thailändischen Hitze auch mal einen erfrischenden Sprung ins kühle Nass einplanen möchte? Hier kommen meine Tipps für coole Locations mit Pool in Chiang Mai!

Falls du noch Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps in Chiang Mai suchst, könnten außerdem die folgenden Blogposts interessant für dich sein:

Chiang Mai Sehenswürdigkeiten

Chiang Mai Geheimtipps

Die coolsten Locations mit Pool in Chiang Mai

Dass Chiang Mai unfassbar coole Cafés, Restaurants und Hotels hat, war mir schon länger klar. Aber erst kürlich habe ich mich mal auf die Suche nach Locations mit Pool in Chiang Mai gemacht. Hintergrund war, dass mein Mann Toby gerne auch mal ins Wasser springt, um sich abzukühlen und ein paar Bahnen zu ziehen. Ich genieße es zwar auch, den schönen Ausblick zu haben, aber Pools waren für mich früher nie Prio, weil ich keine Wasserratte bin. Aber nun möchte ich mein neu erlangtes Wissen um diese Orte mit dir teilen.

Buri Siri – Hotel und Restaurant mit Pool

Das Buri Siri liegt in Nimman oder gerade so an der Grenze. Daher ist das eigentlich unser Go-to-Pool, wenn wir mal Lust haben, in der Nähe vom Wasser zu arbeiten. Es gibt große Tische, Steckdosen, leckeres Essen… Was will man mehr? Das Ganze gibt es für 200 Baht – da ist dann ein Getränk sogar inklusive. Ein fairer Deal, wie wir finden, den wir regelmäßig und gerne wahrnehmen.

Barbara am Pool in Chiang Mai

Barbara am Pool in Chiang Mai

 

X Bar & The Chimes – Bar und Hotel mit Pool

Die X Bar und das The Chimes sind eine richtig coole Kooperation eingegangen. Die X Bar ist nämlich – wie der Name schon sagt – eine Bar, während das The Chimes ein Hotel mit Pool ist. Du hast dadurch die Möglichkeit, entweder einfach am Pool zu arbeiten und nur in der Bar zu konsumieren (Jackpot für mich, weil ich nie ins Wasser gehe) oder alternativ einen Day Pass für 200 Baht im Hotel zu kaufen, durch den du den Pool nutzen darfst. Du hast also das Beste aus beiden Welten. Plus Steckdosen und Essen.

Außerdem befindet sich die Location in der Altstadt (meines Wissens nach der einzige Pool in der Altstadt, für den du einen Day Pass kaufen kannst – kommentiere gerne, wenn du noch einen anderen kennst).

Arbeiten am Computer in der X Bar & The Chimes
Coole Atmosphäre in der X Bar & The Chimes
X Bar & The Chimes
X Bar & The Chimes am Abend

Mesa

Das Mesa liegt knapp außerhalb der Altstadt Richtung Bahnhof – also in östlicher Richtung. Hier gibt es nicht nur einen Pool, den man für einen bescheidenen Preis von nur 100 Baht nutzen kann, sondern auch wahnsinnig leckeres Essen und sehr gute Smoothies. Steckdose sorgen dafür, dass man auch länger sitzen und arbeiten kann. Wir kommen immer wieder gerne!

Mesa in Chiang Mai

Mesa in Chiang Mai

Vibes CNX

Das Vibes CNX liegt neben einem Muay Thai Club und bietet eigentlich ein Eisbad, Sauna, Dampfbad und Pool. Außerdem kann man hier auch monatsweise Zimmer mieten. Wer einen Day Pass kauft, kann die genannten Einrichtungen (abgesehen vom Muay Thai Ring) den ganzen Tag nutzen. Abgerundet wird das Angebot durch leckeres Essen zu fairen Preisen. Außerdem gibt es Steckdosen, sodass man hier Work-Life-Balance par excellence erleben und leben kann. Der Day Pass haut mit 300 Baht allerdings durchaus rein und ist nichts, was wir regelmäßig machen würden.

Arbeiten am Computer im Vibes CNX
Der Pool im Vibes CNX
Vibes CNX Pool
Einhorn im Pool im Vibes CNX

Treevana Club

Im Treevana Club kann man für 250 Baht den Tag verbringen. Das coole an der Sache ist, dass man die 250 Baht als Credit zum Verzehr bekommt. Unterm Strich kostet der Tag hier also keinen Eintritt – denn natürlich isst und trinkt man auch, wenn man den Tag am Pool verbringt. Einziges Manko des Treevana Club sind Steckdosen. Als ich da war, gab es nur eine einzige und da gab es keinen Tisch, sondern nur einen Hängesessel. Wenn du also entweder ohne Strom oder mit Laptop auf dem Schoß im Hängesessel arbeiten kannst – alles cool. Ansonsten eignet sich ein Tag im Treevana Club auch einfach für ein bisschen Digital Detox.

Treevana Club Chiang Mai

Treevana Club Chiang Mai

 

Hohm Lamoon Café

Ein absoluter Geheimtipp ist das Hohm Lamoon Café. Es befindet sich im Lanna Dusita Hotel direkt am Ping River. Die Preise für Café und Co. haben es ganz schön in sich, aber dafür muss man keinen Day Pass kaufen. Somit fallen diese Extrakosten weg.

Nachteile: Du bekommst kein Handtuch, müsstest als selbst eines mitbringen. Außerdem ist die Steckdosensituation ein bisschen schwierig. Bring am besten ein Verlängerungskabel bzw. einen Mehrfachstecker mit.

Das Lanna Dusita mit Hohm Lamoon Café ist eine Location mit Pool in Chiang Mai

Das Lanna Dusita mit Hohm Lamoon Café

 

Deep Green @ Deejai Garden

Wer in der Altstadt unterwegs ist, kann auch mal das Deep Green auschecken. Für meine Verhältnisse wurde dort ein bisschen viel geraucht – und keine Zigaretten. Die Atmosphäre entspricht auch genau diesem ideal: sie ist chillig. Ein Paradies für jeden Kiffer … MacBook-Vibes sucht man hier leider vergebens und da es keine richtigen Sitzgelegenheiten zum Arbeiten am Laptop gibt und aus allen möglichen Sprühvorrichtungen Wasser zum Abkühlen gesprüht wird, kann ich dir leider nur empfehlen, den Laptop zuhause zu lassen. Wenn du aber mal einfach so abhängen und nicht an Arbeit denken möchtest, ist das sicher ein guter Ort dafür.

Im Deep Green at Deejai Garden kann man den Pool nutzen, wenn für mindestens 100 Baht konsumiert

Im Deep Green at Deejai Garden kann man den Pool nutzen, wenn für mindestens 100 Baht konsumiert

 

Veranda Resort

Zwar nicht in der Stadt, sondern etwas in den Bergen gelegen, kann man einen tollen Tag im Veranda Resort verbringen. Das hat zwar den mit Abstand teuersten Day Pass, aber bietet dafür auch Entspannung in der Abgeschiedenheit und eine echt traumhafte Kulisse.

Veranda Resort Chiang Mai

Veranda Resort Chiang Mai

Chiang Mai Guide for Digital Nomads

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Anreise nach Chiang Mai

Im Normalfall führt dich die Reise nach Chiang Mai erstmal nach Bangkok. Von Frankfurt fliegt zum Beispiel Thai Airways zweimal täglich dorthin. Von München einmal. Weitere Informationen, Verbindungen sowie Preise findest du unter www.thaiairways.de. Sonderpreise warten über das ganze Jahr immer wieder ab 550 Euro inkl. aller Steuern & Gebühren.

Von Bangkok gibt es dann vier Möglichkeiten nach Chiang Mai zu reisen:

  • Mit dem Flugzeug: Chiang Mai hat einen eigenen Internationalen Flughafen. Wenn du mit Thai Airways nach Bangkok geflogen bist, kannst du einfach umsteigen und zum Beispiel mit der thailändischen Tochter Thai Smile weiterreisen, die die nationalen Flüge abdeckt.
  • Mit dem Bus: Chiang Mai verfügt über mehrere Busterminals. In etwa 15 Stunden fahren mehrmals am Tag Busse zwischen Bangkok und Chiang Mai.
  • Mit dem Zug: Bereits ab rund 300 Baht fahren täglich Züge zwischen Bangkok und Chiang Mai. Wenn du nicht Holzklasse fahren möchtest und statt am Tag mit dem Nachtzug fahren möchtest, gibt es auch zwei Nachtzüge mit Sleeper-Wagen. Dafür kannst du schon ab 750 Baht ein Ticket kriegen. Ich bin ein großer Fan davon und genieße die Fahrt jedes Mal.
  • Mit dem Auto: Solltest du einen Mietwagen haben, kannst du natürlich die malerische Landschaft von Bangkok hoch in den Norden genießen und an tollen Orte auf dem Weg wie Ayutthaya und Sukhothai Halt machen.

Häufig gestellte Fragen

Welche sind nun die besten Pools in Chiang Mai?

Nun, das ist natürlich Geschmackssache. Ich mag alle hier erwähnten und wir gehen zu den meisten regelmäßig und gerne – mit Laptop und ohne.

Wie viele Tage sollte man in Chiang Mai verbringen?

Nun, wenn du mich als Chiang Mai-Fan fragst: Für immer! Aber Spaß beiseite: Ich finde, man sollte für Chiang Mai allein mindestens fünf Tage einplanen. Dann kratzt man eventuell an der Oberflächen dessen, was die Stadt zu bieten hat.

Für was ist Chiang Mai bekannt?

Chiang Mai ist in erster Linie für die vielen Tempel bekannt. Es gibt um die 200 buddhistische Tempel, was sogar dazu geführt hat, dass Chiang Mai auf der Vorschlagsliste steht, um UNESCO Welterbe zu werden.

Hat Chiang Mai einen Strand?

Leider, leider, leider ist das das einzige Manko: Chiang Mai liegt in den Bergen, relativ weit weg vom Meer und hat daher keinen Strand. Es gibt allerdings die ein oder andere Bar direkt am Ping River.

Ist Chiang Mai schön?

Fr mich die schönste Stadt der Welt :)

Weiterreise von Chiang Mai

Wenn du aus Bangkok gekommen bist, lohnt es sich, den Norden des Landes weiter zu erkunden. Es gibt so viele schöne Regionen hier. Wie wäre es zum Beispiel mit:

  • Chiang Rai: Chiang Rai ist eine Provinzstadt in Nordthailand, die als Tor zum Goldenen Dreieck bekannt ist. Sie ist vor allem für ihre Kultur, Geschichte und Architektur bekannt. Die Stadt ist Heimat des weltberühmten weißen Tempels (Wat Rong Khun), eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Thailand. Sie ist auch ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge zu nahegelegenen Dörfern der Bergvölker und zur Erkundung der umliegenden Berge und Wälder, zum Beispiel Baan Hloryo.
  • Pai: Pai ist ein kleines Bergdorf in Nordthailand, das in den letzten Jahren immer beliebter bei Touristen geworden ist. Es ist bekannt für seine entspannte Atmosphäre, die Schönheit der Natur und die Vielzahl von Aktivitäten wie Wandern, Reiten und Rafting. Es gibt auch viele Restaurants, Bars und Märkte, die für das Nachtleben und die Einkaufsmöglichkeiten bekannt sind. Es ist ein beliebter Ort für Backpacker und andere Reisende, die Ruhe und Entspannung suchen.
  • Mae Hong Son: Mae Hong Son ist eine Provinz in Nordwest-Thailand mit gleichnamiger Hauptstadt, die für ihre natürliche Schönheit und kulturelles Erbe bekannt ist. Es ist bekannt als das „Land der Berge und der Morgennebel“ und ist ein beliebtes Reiseziel für Naturliebhaber und Abenteuerreisende. Die Provinz ist reich an Wäldern, Flüssen und Wasserfällen und bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Wandern, Rafting und Kajakfahren. Es gibt auch viele ethnische Minderheiten-Dörfer, die man besuchen kann, um ihre Kultur und Lebensweise zu erleben. Mae Hong Son ist auch Heimat des berühmten Wat Phra That Doi Kong Mu Tempel und bietet auch eine Vielzahl von buddhistischen Tempeln und Pagoden.

White Temple Chiang Rai

White Temple Chiang Rai

Sonnenblumen Mae Hong Son

Sonnenblumen Mae Hong Son

Meine Ausstattung

Da ich auch immer wieder gefragt werde, wie und mit was ich auf Reisen gehe, habe ich noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung zusammengestellt, die wir in Thailand dabei haben:

 

Rucksäcke und Koffer

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise den passenden wählen kann. Am liebsten reise ich mit meinem Equipment von Osprey. Auch auf der Reise nach Thailand hatten wir den Transporter 90* und den Osprey Sojourn 60dabei.

Osprey Koffer

Osprey Koffer

Wir hatten außerdem zwei Rucksäcke von Osprey dabei, den Archeon 25* und den Transporter Rolltop*.

 

Kamera

Meine Fotos mache ich mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen Lieblingsobjektiven: einem 18-135mm Universalobjektiv, einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*.

In Thailand hatte ich zudem meine Drohne, eine DJI Mavic Mini*, und meine Action Cam, eine DJI Osmo Action* dabei. Zusätzlich hatte ich einen sogenannten Dome* dabei, um nicht nur normale Unterwasseraufnahmen machen zu können, sondern auch Aufnahmen die halb unter und halb über Wasser sind.

Mein Fazit zu den coolsten Locations mit Pool in Chiang Mai

Ich liebe Chiang Mai einfach. Ganz egal, ob ich einfach durch die Nimman Road schlendere und zum x-ten Mal durch die Maya Mall bummle oder ob ich etwas ganz Besonderes erlebe und etwas Neues erkunde! Und seit ich diese Locations mit Pool kenne, mag ich es vielleicht noch ein kleines Stückchen mehr. Denn so macht Arbeiten gleich doppelt Spaß! Für mich ist das einer von sehr wenigen Orten auf der Welt, an denen ich es mir wirklich vorstellen könnte, einmal sesshaft zu werden.

Warst du schon mal in Chiang Mai? Berichte mir doch davon in den Kommentaren!

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Dein Leben, deine Entscheidungen

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GASTBEITRAG VON MADELEINE ROTHER

Wer träumt nicht davon – ein Leben voller eigener Entscheidungen. Kein Chef, der einem sagt, was man tun soll. Keine Ortsgebundenheit, kein typischer 9-to-5-Job. Im besten Fall auch kein Wecker, der einen morgens aus dem Bett wirft. Einfach das Leben so gestalten, wie es zum eigenen Leben passt und Entscheidungen selbst treffen. Als digitaler Nomade fühlt sich leben so an – einfach frei sein!

Die Frage ist nun also, wie wir es schaffen, diese ganze vermeintliche Normalität – die uns schon seit wir denken können, vorgelebt wird – abzulegen und die Kontrolle über unser eigenes Leben zu übernehmen?

Der Weg zur Unabhängigkeit

Wie startest du am besten in ein unabhängiges Leben?

Dazu darfst du dir die Frage stellen, was überhaupt deine Wünsche und Ziele sind. Und: Was bedeutet Unabhängigkeit für dich? Wahrscheinlich würdest du gerade nicht diesen Blogpost lesen, wenn du nicht schon wüsstest, wo du hin möchtest. Dir sind bereits deine tiefsten Wünsche bewusst und kennst deine Visionen. Dann hast du schon mal den ersten Schritt getan.
Als nächstes ist es wichtig, irgendwie Geld zu verdienen. Denn leider kannst du nicht nur von Luft und Liebe leben. Mach dir also Gedanken darüber, wie du dein Einkommen generieren möchtest.

In der heutigen Welt gibt es unendlich viele Möglichkeiten, online Geld zu verdienen.

  • Freelancing
  • Bloggen
  • digitales Produkt
  • Affiliate-Marketing
  • Online-Kurse oder Coaching

Deiner Fantasie sind also keine Grenzen gesetzt.

Hast du deine Nische gefunden, dann kommen hier die nächsten Punkte, die du beachten und auf dem Schirm haben darfst:

• Finanzielle Sicherheit und Budgetierung: Erschaffe dir ein finanzielles Polster und berechne deine monatlichen Ausgaben. Plane außerdem für unvorhergesehene Kosten.

• Technische Ausrüstung und Arbeitsumgebung: Investiere in einen leistungsstarken Laptop (hierfür ist dein Geld definitiv sehr gut angelegt). Eine stabile Internetverbindung ist das A und O, um effizient zu arbeiten. Nutze produktive Tools wie zum Beispiel Trello oder Slack und schau mal in Barbaras Produktivitäts-Hacks. Für eine optimale Arbeitsumgebung nutzt du am besten Coworking Spaces oder Cafés.

• Netzwerken und Kunden gewinnen: Über Social Media baust du dir eine Online-Präsenz auf. Um dich zu connecten, kannst du digitalen Nomaden-Communities beitreten.

• Reiseplanung und Lebensstil: Hierbei ist es wichtig, Visa- und Aufenthaltsbedingungen zu beachten. Schließe auf jeden Fall eine Reisekrankenversicherung ab und plane deine Reisen nach Budget und Lebenshaltungskosten. Achte auf einen minimalistischen Lebensstil. Um vor Ort besser planen zu können, schau doch mal, ob Barbara für deine geplante Destinationen einen City Guide geschrieben hat! Sie hat sie für mehr als 20 Orte veröffentlicht und sie sollen den Einstieg an einem neuen Ort erleichtern.

• Selbstdisziplin und Routine: Etabliere feste Arbeitszeiten und Ziele. Sorge außerdem für ausreichend Pausen und Ausgleich.

Zu dem Thema, wie du am besten in deine Unabhängigkeit startest, kannst du hier sehr gerne nachlesen: In drei Schritte zum digitalen Nomaden.

Barbara mit MacBook in Koh Phangan

Barbara mit MacBook in Koh Phangan

 

Freiheit erleben – Die Vorteile eines ortsunabhängigen Lebens

Es klingt doch wirklich nach dem perfekten Leben – selbstständig, unabhängig und jederzeit in der Lage, von überall auf der Welt zu arbeiten. Doch lass uns doch mal die einzelnen Punkte genauer anschauen, die das digitale Nomadentum mit sich bringt:

Persönliche Weiterentwicklung – Du lernst neue Länder und Kulturen kennen

Als digitaler Nomade bist du ständig in Bewegung und hast die Möglichkeit, verschiedene Länder und Kulturen hautnah zu erleben. Diese Erfahrungen erweitern nicht nur deinen Horizont, sondern tragen auch maßgeblich zu deiner persönlichen Weiterentwicklung bei. Du wirst mit neuen Perspektiven konfrontiert, kannst deine sprachlichen Fähigkeiten verbessern und lernst, dich an unterschiedliche Lebensweisen und Arbeitskulturen anzupassen. Diese Vielfalt an Erfahrungen bereichert dein Leben und lässt dich über dich selbst hinauswachsen.

Flexibilität

Einer der größten Vorteile des digitalen Nomadentums ist die Flexibilität. Was gibt es in der heutigen Zeit besseres, als selbstständig ortsunabhängig zu arbeiten? Du entscheidest, wann und wie du arbeitest – weit weg von den festen 9-to-5-Arbeitsalltag.

Ob du in einem gemütlichen Café in Paris, an einem Strand in Bali oder in einem Coworking Space in Lissabon sitzt. Du kannst deine Arbeitsumgebung nach deinen eigenen Bedürfnissen wählen.

Ob du morgens um 6 Uhr deinen Laptop aufklappst, eine stundenlange Mittagspause machst oder erst abends um 20 Uhr die ersten Mail checkst – it’s up to you! Klar brauchst du eine Struktur in deinem eigenen Business. Doch es gibt niemanden, der dir vorschreibt, wann du mit deiner Arbeit beginnen sollst. Diese Freiheit, sowohl deinen Arbeitsplatz als auch deine Arbeitszeiten zu gestalten ist, wenn wir mal ehrlich sind, purer Luxus. Es hilft dir, Arbeit und Freizeit besser in Einklang zu bringen. Work-Life-Balance sozusagen. Dazu kommen wir noch an einer anderen Stelle in diesem Blogpost.

Arbeiten von überall auf der Welt

Der Traum, von jedem beliebigen Ort aus zu arbeiten, wird durch das digitale Nomadentum Wirklichkeit. Du bist nicht länger an ein Büro oder eine bestimmte Stadt gebunden. Mit einem Laptop und einer stabilen Internetverbindung kannst du praktisch überall arbeiten – sei es in den Bergen, am Meer oder in einer pulsierenden Großstadt. Das ortsunabhängige Arbeiten ermöglicht es dir, deine Umgebung nach deinen Vorlieben auszuwählen und das Arbeitsumfeld zu finden, das dich inspiriert und motiviert. So kannst du immer wieder neue, aufregende Orte entdecken.

Niedrigere Lebenshaltungskosten

Weiter geht’s mit einer Frage, die dir wahrscheinlich unter den Nägeln brennt: Wie viel Geld muss ich denn nun für das Leben als digitaler Nomade einplanen? Tatsächlich gibt es viele Länder mit deutlich niedrigeren Lebenshaltungskosten als hier in Deutschland. Besonders in Ländern Südostasiens, Mittel- und Südamerikas oder in Osteuropa kannst du mit einem ähnlichen oder sogar geringeren Einkommen ein höheres Lebensniveau erreichen. Dies bedeutet mehr finanzielle Freiheit und die Möglichkeit, deine Ausgaben besser zu kontrollieren – vielleicht sogar mehr zu sparen oder in Erlebnisse zu investieren, die dir wirklich am Herzen liegen.

Business als digitaler Nomade

Ein solches Business kann in vielen Formen existieren – von Coaching und Beratung über den Verkauf digitaler Produkte bis hin zu Freelance-Dienstleistungen oder einem E-Commerce-Shop. Du kannst dein Angebot auf internationale Märkte ausrichten und so deinen Kundenstamm weltweit erweitern. Dank flexibler Tools wie Projektmanagement-Software, Cloud-Speicher und Kommunikationsplattformen kannst du effizient arbeiten, auch wenn dein Team oder deine Kunden über den gesamten Globus verteilt sind.

Work-Life-Balance

Schon so oft gehört, doch im 9-to-5-Job schwer umsetzbar. Denn meiner Meinung nach ist es unrealistisch, ein ausgeglichenes Leben zu führen, wenn die Arbeit 50 % des Lebens einnimmt. Denn im Durchschnitt verbringen wir ein Drittel unserer Lebenszeit mit Arbeiten. Das sind 90.000 Stunden! Diese Zahlen finde ich ehrlicherweise sehr erschreckend.
Wenn du ein unabhängiges Leben als digitaler Nomade führst, musst du trotzdem selber dafür sorgen, dass Arbeit und Leben im Gleichgewicht sind. Natürlich klingt es erst mal so, als wäre das ein Selbstläufer. Doch du darfst gerne etwas dafür tun.

Ein strukturierter Tagesablauf ist definitiv sinnvoll. Ich verstehe vollkommen, dass es sehr verlockend klingt, einfach so in den Tag hineinzuleben. Doch denke daran: Du hast trotz allem deine Arbeit, die erledigt werden möchte und Termine, die du wahrnehmen darfst. Wichtig ist auch, dir Urlaub zu nehmen, wenn du ihn brauchst. Nicht erst, wenn es vielleicht schon zu spät ist. Dazu kommt, dass du deine freien Tage nicht mit dem Chef oder Kollegen abzustimmen brauchst.

Über Herausforderungen hinweg

Es klingt alles zu schön, um wahr zu sein, oder? Diese ganze Unabhängigkeit in Raum und Zeit. Doch du darfst nicht vergessen, dass uns beispielsweise auf Instagram immer suggeriert wird, wie einfach ein Businessaufbau zu sein scheint. Die Bilder auf Social Media, auf denen auf Bali am Strand der Laptop aufgeklappt wird, sehen sehr vielversprechend aus. Am Anfang deines Nomadenlebens wird das höchstwahrscheinlich nicht der Realität entsprechen. Du brauchst vor allem zum Start ins Nomadenleben viel Durchhaltevermögen. Gib nicht auf, du schaffst das!

Aber welche Hürden gibt es denn, die du überwinden musst?

Zum einen wäre da zum Beispiel der Kundenstamm. Wenn du bei null anfängst, hast du ja bestimmt noch keine Kunden. Dann ist es an der Zeit, dass du Akquise betreibst. Mach die Leute auf dich aufmerksam, wenn du weißt, was du anbieten möchtest.

Technische Schwierigkeiten kennen wir alle. Am nervigsten ist es, wenn das WLAN nicht richtig funktioniert. Kümmere dich also um eine stabile Internetverbindung, damit du ohne Probleme arbeiten kannst und nicht nur damit beschäftigt bist, nach dem besten WLAN zu suchen. Auch um mobiles Internet solltest du dich kümmern.

Noch ein sehr wichtiger Punkt ist die Selbstorganisation. Klar, du hast – zumindest erst mal – keinen strukturierten Tagesablauf. Du wirst dir keinen Wecker stellen, weil du um 7 Uhr im Büro sein musst, dein Mittagessen richten, weil du um 12 Uhr Mittagspause hast. Und du hast keinen Chef, der dir deine Aufgaben aufgibt. Du hast jetzt das Sagen. Du bist dein eigener Boss und musst dich darum kümmern, dass du deinen ganzen Kram zusammenhältst. Auch dieser Aspekt braucht sehr viel Disziplin.

Netzwerken und Community

Als digitaler Nomade ist es wichtig, ein starkes Netzwerk aufzubauen. Auch wenn du ortsunabhängig arbeitest, bedeutet das nicht, dass du auf den Austausch mit anderen verzichten musst. Ganz im Gegenteil: Netzwerken und der Kontakt zu Gleichgesinnten können sowohl für dein Business als auch für deine persönliche Weiterentwicklung entscheidend sein.
Durch die Teilnahme an digitalen Veranstaltungen, Online-Communities oder das Arbeiten in Co-Working-Spaces hast du die Möglichkeit, neue Menschen kennenzulernen und wertvolle Geschäftskontakte zu knüpfen.

Diese Verbindungen können nicht nur zu Kooperationen und neuen Kunden führen, sondern auch dazu, dass du dich gegenseitig inspirierst und von den Erfahrungen anderer profitierst. Der Austausch über Herausforderungen und Lösungen schafft eine unterstützende Gemeinschaft, die dir hilft, auch in der Ferne erfolgreich zu bleiben.

In einer globalen, digitalen Welt ist es einfacher denn je, Kontakte über Länder- und Kontinentgrenzen hinweg zu pflegen. Dein Netzwerk wird nicht nur zu einem beruflichen Vorteil, sondern bietet dir auch eine soziale Unterstützung, die das Gefühl der Isolation vermeiden kann, das manchmal mit dem Leben als digitaler Nomade einhergeht.

Selbstfürsorge und Geduld

Aller Anfang ist schwer und du wirst Tage haben, an denen du am liebsten das Handtuch werfen würdest. Das verstehe ich und das ist auch völlig okay. Dein Businessaufbau als digitaler Nomade ist herausfordernd, nerven- und kräftezehrend, aber auch sehr spannend und du wirst dich menschlich weiterentwickeln. Wichtig ist, dass du dir auch zwischendurch etwas Gutes tust. Nimm dir Zeit für dich. Lass Business einfach mal Business sein. Nur weil du selbstständig bist, heißt es nicht, dass du kein Wochenende hast. Nimm dir bewusst Zeit, um nur für dich zu sein.

Also, auch wenn es mal hart wird in deinem Nomadendasein. Denke an dein Warum. Warum bist du diesen Weg gegangen? Bleib dran, es wird sich so was von auszahlen!

Barbara meditiert

Barbara meditiert

Fazit

Online und unabhängig als digitaler Nomade zu arbeiten, ist ein Privileg, das nicht jeder hat. Nicht jeder wagt diesen Schritt. Es erfordert eine Menge Mut und Ehrgeiz, diesen Weg zu gehen. Überlege dir, ob es dir wert ist, deinen 9-to-5-Job, in dem du abhängig sowohl von deinem Chef und Arbeitskollegen, als auch zeitlich gebunden bist, gegen ein Leben in Freiheit auszutauschen.

Wie fühlt sich für dich der Gedanke an? Brennst du dafür? Dann los – es ist dein Leben und du darfst darüber bestimmen, wie du es leben möchtest.

Timur von unterwegsundzuhause.de

Über die Gastautorin / Co-Autorin

Hi, mein Name ist Madeleine und ich freue mich, hier auf Barbaras Blog als Co-Autorin über digitales Nomadentum zu schreiben. Zusammen mit meinem Ehemann und meiner kleinen Tochter lebe ich im schönen Norden Bayerns und baue derzeit mein Copywriting-Business auf. Mein großer Traum ist es, meiner Tochter eines Tages so viel von dieser wundervollen Welt zu zeigen, wie es geht. Ich hoffe, meine Gedanken rund um das Thema können dich dazu inspirieren, den Schritt in die digitale Freiheit zu wagen.

Hier bekommst du einen kleinen Einblick in mein Leben als Copywriterin: www.instagram.com/morethanwords_copywriting

Reise nach Japan: Tipps & Tricks für die 1. oder 2. Reise

Reise nach Japan: Tipps & Tricks für die 1. oder 2. Reise

Reise nach Japan: Tipps & Tricks für die 1. oder 2. Reise

Reise nach Japan: Tipps & Tricks für die 1. oder 2. Reise

GASTBEITRAG VON TIMUR SEYREK

Hallo, ich bin Timur vom Blog unterwegsundzuhause.de. Ich freue mich, einen Gastbeitrag über Japan schreiben zu können. Ich war in den letzten Jahren bereits zweimal in Japan, das letzte Mal Ende 2024, und habe mich in das Land verliebt – die Natur, die Kultur, die Menschen. Ich hoffe, ich kann hier einen Eindruck davon geben, warum der Inselstaat einfach wunderschön ist und auf jeden Fall auf deiner Bucket List sein sollte. Japan ist immer wieder eine Reise wert!

Warum nach Japan?

Bevor ich das erste Mal nach Japan reisen konnte, das war 2019, war das Land für mich eher ein kleines Mysterium. Ich kannte es vor allem aus Filmen und Serien, von denen vor einigen Jahren in Deutschland oft nur die großen Hits zu sehen waren. Über einen Bekannten, der seit über einem Jahrzehnt in Tokyo wohnt, habe ich immer wieder mal ein wenig von seinem Leben mitbekommen.

In den letzten Jahren ist die japanische Kultur auch in unseren Kreisen angekommen: Japanische Filme laufen sogar im Kino, Ramen-Shops gibt es in jeder Stadt immer mehr, sogar jährliche Japan-Festivals kann man mittlerweile überall in Deutschland besuchen. Die Animé- und Manga-Bewegung ist auch hierzulande immer größer geworden und damit auch das Interesse an dem Land. 

Momentan ist auch der Wechselkurs sehr vorteilhaft für uns (Stand 2025), so dass Essengehen und Einkaufen in Japan wirklich lohnenswert ist.

In Japan gibt es so viel zu sehen, für jeden ist etwas dabei: Die High-Tech-Metropole Tokyo, wunderschöne Tempel in Kyoto, tropische Strände auf Okinawa, oder Skifahren in Hokkaido – all das kann man in Japan machen.

Es empfiehlt sich daher, eine Reise nach Japan vorzuplanen, und sich zu überlegen, was man genau machen möchte.

Reise nach Japan – Kyoto, Kiyozumi-dera

Kiyozumi-dera Tempelanlage in Kyoto

Beste Reisezeit für Japan

Eine Reise nach Japan kann man eigentlich immer unternehmen – je nachdem, worauf man Lust hat. Generell kann man aber für die Jahreszeiten folgendes sagen:

Frühling

Im Frühling (ab ca. Mitte März) ist Japan besonders schön, denn dann findet u.a. auch die bekannte, wirklich tolle Kirschblüte statt. Es gibt sogar extra Kalender jedes Jahr, mit denen man ungefähr planen kann, wann wo im Land die Kirschblüte je nach Witterung losgeht. Der Reisezeitraum ist sehr beliebt, weil auch die Temperaturen angenehm sind. Wenn die Kirschbäume anfangen zu blühen, hat man ca. ein bis zwei Wochen Zeit, die volle Pracht zu genießen. Es ist daher ratsam, vorher zu schauen, wo die Bäume gerade anfangen zu blühen.

Die sogenannte „Goldene Woche“ (Golden Week) in Japan sollte man generell für einen Trip nach Japan vermeiden. In dieser Woche sind mehrere Feiertage und ganz Japan ist unterwegs. Alles ist superteuer und ausgebucht. 2025 ist die Goldene Woche vom 29. April bis 5. Mai.

Sommer

Die Sommer (bis Ende August) sind in Japan oft sehr heiß und insbesondere sehr schwül. Das Spazieren in den Städten oder der Besuch von Sehenswürdigkeiten und Tempeln – oft mit sehr vielen Stufen, die zu erklettern sind – macht dann nicht besonders viel Spaß. Im Sommer würde ich eher von einer Reise nach Japan abraten, sofern man nicht auf Okinawa nur am Strand liegen möchte, oder in die Berge auf Hokkaido fährt, wo es etwas kühler ist.

Herbst

Ab September wird es langsam richtig schön in Japan. Anfangs kann es noch sehr warm bis heiß sein, aber spätestens ab Anfang Oktober dominieren angenehme Temperaturen und das bunte Herbstlaub die Insel. Kyoto und seine Tempel sind dann besonders schön und ergeben schönste Fotomotive. Man ist draußen, es ist in der Regel noch angenehm warm, nachts wird es aber schon frischer. Für mich neben dem (etwas teureren) Frühling die beste Reisezeit (bis ca. Ende November).

Winter

Die Winter in Japan sind oft sehr kalt und besonders im Norden auch sehr schneereich. Zum Skifahren nach Sapporo – es gibt sicherlich nichts schöneres. Schneemengen wie dort gibt es bei uns in der Regel nicht. Schneefans sind dort am besten aufgehoben. Ansonsten ist der Besuch eines Onsen sicherlich im Winter besonders toll – in heißen Quellen baden, wenn es draußen richtig kalt ist.

Mount Fuji

Der schneebedeckte Mount Fuji

Reiserouten

Je nachdem, wie lange man für eine Reise nach Japan Zeit hat, und ob man zum ersten Mal nach Japan reist, oder vielleicht sogar schon einmal dort war, empfehle ich unterschiedliche Reiserouten, um das Beste aus der Zeit rauszuholen.

Generell bin ich ein Freund davon, sich Zeit zu lassen, und sich auch viel treiben zu lassen, anstatt nur ein „Must-See“ nach dem anderen abzuklappern und mehr mit Ein- und Auschecken und Transfer zu verbringen als das Land wirklich zu genießen.

 

Zwei Wochen (zum ersten Mal) in Japan  (ca. 10 bis 15 Tage)

  • Start in Tokyo mit einem Aufenthalt von 3 bis 5 Tagen oder ein paar Tage länger, wenn man noch Tagesausflüge einplant. Man kann aber auch länger bleiben, da die größte Metropole der Welt unglaublich viel zu bieten hat und jeder Stadtteil unterschiedlich reizvoll ist. Shibuya, Asakusa oder Akihabara: Überall gibt es viel zu entdecken.
  • Den Mount Fuji kann man mit einem Tagesausflug (entsprechende Bustouren gibt es bspw. bei GetYourGuide) erleben, aber noch besser ist es, 2 bis 3 Tage in Hakone zu verbringen, die Onsen-Kultur kennenzulernen und die Natur vor Ort etwas länger zu genießen.
  • Kamakura ist ein toller Tagesausflug und in 1 Stunde von Tokyo aus zu erreichen. Die Kaiserstadt bietet viele Tempel und Kultur, aber auch die Insel Enoshima dort ist einen Besuch wert.
  • Danach unbedingt mit dem Shinkansen nach Kyoto fahren. Gerade beim ersten Mal „muss“ man die zeitweise etwas überlaufenen, aber unfassbar schönen Spots wie den Fushimi Inari Taisha Schrein und den Kiyomizu-dera Tempel besuchen. Man kann die Stadt aber noch ein paar Tage länger genießen und viel mehr entdecken, oder Tagesausflüge unternehmen. 3 Tage nur für Kyoto sind das absolute Minimum, aber noch besser ist es, wenn man daraus 5 bis 6 Tage macht und die Stadt als Ausgangspunkt nutzt, um auch die Umgebung zu erkunden: Osaka ist nur 20 Minuten mit dem Zug entfernt, Nara ist ebenfalls um die Ecke (ca. 40 km). 
  • Osaka selbst hat mir persönlich nicht so besonders gefallen, insbesondere im Vergleich zu Kyoto, das direkt nebenan liegt. Ich würde hier nicht noch einmal übernachten, sondern die Stadt eher als Tagesausflug von Kyoto aus machen, und mich vor allem durch die Essensstände arbeiten.
Hiroshima Atomic Dome

Der Atomic Dome in Hiroshima

Alternativen und Ergänzungen für erfahrene Besucher und mehr Zeit

Wer von Tokyo und Kyoto genug hat, kann die Aufenthalte dort verkürzen oder streichen und stattdessen oder zusätzlich den Rest des Landes erkunden:

 

  • Hiroshima und Miyajima Island ist bspw. von Kyoto aus in nur 2 Stunden mit dem Shinkansen erreichbar und eine unfassbar spannende Stadt für die man 2 volle Tage einplanen sollte. Die dunkle Geschichte nimmt einen zwar mit wenn man selbst vor Ort ist, aber mit dem Friedenspark inkl. Museum und Atomic Dome ist der Besuch einzigartig. Die Stadt selbst ist jung, modern, und vor allem die freundlichen Menschen haben mich begeistert. Auch die vorgelagerte Insel Miyajima ist ein Muss als Tagesausflug: Eine schönere Aussicht als von dem dortigen Berg auf Hiroshima und das Meer gibt es sonst nirgends.
  • Kyushu, die südwestliche Hauptinsel Japans, ist fast eine ganz eigene Reise wert, aber in 7 Tagen sieht man das meiste. Bis nach Fukuoka, der modernen Hauptstadt Kyushu's die direkt am Strand liegt, kommt man problemlos mit dem Shinkansen. Die Insel selbst kann man mit dem Zug umrunden (es gibt einen eigenen Kyushu Railpass) und viele Highlights entdecken: Von den heißen Quellen in Beppu, der Hafenstadt Nagasaki, der Porzellanstadt Kagoshima und dem dortigen (aktiven) Vulkan, bis zu Miyazaki mit subtropischer Vegetation.
  • Die Inseln der Präfektur Okinawa liegen zwischen Taiwan und dem Festland Japans und sind eher subtropischer Natur. Hier gibt es glasklares Wasser, Strände, tropisches Klima und Korallenriffe – wie man es vielleicht in Japan so gar nicht erwarten würde. Ich war selbst noch nicht in Okinawa, aber bei einem meiner nächsten Besuche bestimmt. Meistens fliegt man nach Naha und erkundet von dort die Umgebung in ca. 4 bis 7 Tagen.
  • Hokkaido ist dagegen die nördlichste Hauptinsel Japans mit der Hauptstadt Sapporo. Hier gibt es Berge, Vulkane, Nationalparks, heiße Quellen, und im Winter sehr viel Schnee. Ein Paradies für Wintersportler! Mit Sicherheit kann man hier seinen gesamten Urlaub verbringen.
  • Die Großstadt Nagoya wird oft übersehen, weil man meistens nur durch sie hindurchfährt auf dem Weg nach Kyoto. Sie ist aber sicherlich einen eigenen Besuch wert. Ebenso Kanazawa und Umgebung im Norden der Hauptinsel mit vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten.

Einige Tipps für Tokyo und Kyoto

Tokyo – die Millionen-Metropole

Wer zum allerersten Mal in Tokyo ankommt, ist überwältigt. Von der immensen Größe (ca. 37 Millionen Einwohner hat das ganze Einzugsgebiet), dem Mix aus High-Tech und Tradition, der unendlichen Auswahl an Restaurants, dem ganzen Trubel. Aber die Stadt ist einfach faszinierend. Ich empfehle jedem, sich unbedingt Zeit zu nehmen für die einzelnen Bezirke, denn jeder ist anders und jeder hat eigene Highlights zu bieten.

Man kann Tokyo niemals in nur einem Besuch erkunden, sondern muss sich auf einzelne Bereiche beschränken. Was den Vorteil hat, dass man wiederkommen muss (und sicherlich auch will).

Es lohnt sich, sich vorher zu überlegen, wo man in Tokyo übernachtet. Generell ist es gut, in der Nähe einer Bahn- bzw. U-Bahn-Station zu bleiben. Viele sagen zwar, die Yamanote-Linie ist da der wichtigste Orientierungspunkt, weil sie quasi ganz Tokyo umrundet und einige Sehenswürdigkeiten abdeckt. Ich finde aber, dass man mit jeder U-Bahn-Linie schnell am Ziel ist.

Shinjuku: Hier ist es meist etwas teurer und schnell ausgebucht, aber man ist dann auch mitten im bunten Entertainment-Viertel. Hier ist immer was los, hier sind viele Bars. Wenn man das erste Mal in Tokyo ist, ist Shinjuku sicherlich eine super Wahl. Ich war 2019 auch in Shinjuku.

Shibuya: Abends ist es hier toll, hier ist auch Shibuya Crossing, der berühmte Fußgängerübergang. Hier sind viele Live-Clubs und Shopping-Malls, sonst allerdings nicht viel.

Asakusa: Das eher traditioneller Tokyo mit dem berühmten Schrein, dem Skytree-Tower und vielen kleinen Restaurants

Chuo: Hier habe ich 2024 übernachtet. Eigentlich eher ein Bankenviertel, aber es gab wirklich alles, von vielen kleinen hippen Cafés, Craftbeer-Bars, und in 10 Minuten ist man mit der U-Bahn in Asakusa, Akihabara oder in anderen Ecken Tokyos. Empfehlung!

Roppongi: Das moderne Tokyo für Kulturbegeisterte. Das teamlabs Digital Art Museum ist auch hier.

Luxushotels findet man vor allem rund um die großen Bahnhöfe.

Bahnübergang in Shibuya, Tokyo

Bahnübergang in Shibuya, Tokyo

Unbedingt machen wenn man in Tokyo ist:

  • Tokyo Tower oder Skytree für beste Aussichten über Tokyo. Am besten zum Sonnenuntergang. Ich fand den Tokyo Tower wirklich klasse und der Eintritt ist auch weniger als halb so teuer wie zum Skytree.
  • teamlabs Digital Art Museum: Ein Erlebnis. Wer hier zum ersten Mal ist, wird beeindruckt sein. So etwas hat man vorher noch nicht gesehen, einfach toll.
  • Einmal über Shibuya Crossing gehen – vor allem gegen Abend (19 bis 21 Uhr) sind die meisten Menschen unterwegs. Tausende auf einmal!
  • In Akihabara zu Animate gehen. Das 10-stöckige Kaufhaus hat alles rund um Animé, Manga & Co und ist eine wahre Fundgrube
  • Einmal zu Ichiran Ramen essen. Die Filialen gibt es in ganz Japan, muss nicht in Tokyo sein
  • In Asakusa unbedingt in den riesigen, mehrstöckigen „Don Quijote“ shoppen gehen
  • Im Yogogi-Park spazieren gehen, nachdem man sich den Meiji-Schrein angesehen hat

Für bekannte Attraktionen wie das Disneyland oder das teamlabs Museum unbedingt im Vorfeld Tickets kaufen. Am selben Tag sieht es sonst schlecht aus und die Enttäuschung ist groß.

Kyoto – eine der schönsten Städte Japans

Wer nach dem wilden Tokyo nach Kyoto kommt (im Shinkansen am besten mit einem Sitz auf der rechten Seite, um evtl. den Mount Fuji zu sehen), wird überrascht sein: Man ist gefühlt in einer Kleinstadt. Für deutsche Verhältnisse sind 1,4 Millionen Einwohner zwar keine Kleinstadt, aber im Vergleich zu Tokyo dann doch. Es geht regelrecht geruhsam zu. Lediglich bei ein paar touristischen Hauptattraktionen ist erwartungsgemäß sehr viel los. Hier am besten die Randzeiten für einen Besuch wählen, oder eben rein ins Getümmel.

Unbedingt machen:

  • Kiyomizu-dera: Der Tempel liegt auf einem Berg und der Ausblick über Kyoto ist atemberaubend. Die Menschenmassen auf dem Weg dorthin allerdings auch. Dennoch lohnt es sich, denn hier muss man einfach mindestens einmal gewesen sein.
  • Fushimi-Inari Schrein: Hier sind die berühmten orangefarbenen Torii-Tore zu sehen, die über den gesamten Hügel gehen. Wirklich sehenswert und ein Muss wenn man das erste mal in Kyoto ist. Wenn man den Menschenmassen entkommen will, entweder sehr früh oder sehr spät besuchen, man kann theoretisch rund um die Uhr für einen Besuch einplanen. Und je weiter man hochgeht, desto weniger andere Menschen trifft man, und man wird mit einer tollen Aussicht belohnt.
  • das Gion-Viertel mit der Geisha-Kultur
  • den Philosophen-Weg entlang spazieren. Diese ca. 2km an einem Bach entlang sind von Kirschbäumen gesäumt, wodurch es natürlich in der Blütezeit am schönsten ist. Aber auch zu anderen Zeiten ist es ein schöner Spaziergang, der an einigen Tempeln vorbeiführt. Viele Cafés und Handwerksläden säumen den Weg.
  • Kein Tipp (!) ist der Arashiyama Bambuswald: Aus meiner Sicht überbewertet und viel zu viele Touristen. Der Wald ist zwar interessant zu sehen, aber man kann ihn auch weglassen. Mein Tipp: Von der Liste streichen.
  • ein gutes Restaurant aussuchen und einen Tag vorher oder mehrere Stunden vorher reservieren. In Kyoto hat man meistens Pech, wenn man erst abends vorbeischaut. In der Regel bekommt man dann einen Slot zwischen 18 und 20 Uhr zugewiesen, ab spätestens 21 bis 22 Uhr schließen die meisten Restaurants wieder.

Kyoto hat mir so gut gefallen, als ich zum ersten Mal da war, so dass ich erneut hingereist bin um die überlaufenen Attraktionen auslassen zu können und mir Zeit für andere Dinge nehmen konnte. So eine tolle Stadt!

Allgemeine Hinweise für eine Japan-Reise

Zahlungsverkehr

In Japan wird mit Yen (¥) bezahlt. Für viele Lokalitäten wird noch Bargeld benötigt, insbesondere außerhalb der großen Städte. Ich empfehle eine Reise-Kreditkarte mit 0% Fremdwährungsgebühren – dann kann man in jedem Convenience Store wie 7-Eleven an den Automaten ohne große Kosten (bis auf geringe Automatengebühren von 1 bis 2€) Geld abheben.

Ansonsten unbedingt eine sogenannte IC-Card nutzen. Es gibt diverse Anbieter, aber ich habe nur die SUICA-Karte benutzt. Diese gibt es physisch, aber wenn man ein Apple iPhone hat, kann man diese auch einfach digital ins Wallet hinzufügen. Das geht auch erst vor Ort in Japan am Flughafen. Mit einer im Wallet hinterlegten Kreditkarte wird die Karte dann per Apple Pay aufgeladen. Dies kann man dann auf seiner Reise immer wieder machen, wenn der Betrag zur Neige geht.

Mit der IC-Card kann man in Japan fast alles bezahlen, von Zugtickets bis zu Einkäufen in Geschäften und sogar an den ganzen Getränkeautomaten, die alle paar Meter stehen. So kann man weitestgehend bargeldlos reisen.

Zug und U-Bahn

Für Tokyo werden oft Mehrtagestickets für die U-Bahn angeboten. Ich selbst habe aber festgestellt, dass man mit Einzeltickets und der Zahlung mit seiner IC-Card günstiger wegkommt, als mit den Mehrtagestickets. Eine Fahrt kostet ca. 100 bis 200¥ – man muss pro Tag schon recht viel fahren, um den Preis des Tagestickets wieder „reinzufahren“, aber das ist natürlich individuell.

Shinkansen-Tickets am besten direkt über die Shinkansen-Webseite buchen. Dann kann man mit dem dort generierten QR-Code komplett ohne Papiertickets reisen und spart sich das Anstehen an den Bahnhöfen.

Der JR Railpass für gesamt Japan, der für verschiedene Gültigkeitszeiträume erhältlich ist, lohnt sich meiner Meinung nach kaum noch nachdem er letztes Jahr so teuer geworden ist. Mit Einzeltickets kommt man günstiger weg. Das ist aber individuell, am besten vorher ausrechnen. Ein Railpass für eine bestimmte Region ist dagegen eher lohnenswert, z.B. der JR Kyushu Pass für die Kyushu-Region.

Eine eSIM bzw. eine SIM-Karte mit genug Datenvolumen ist Pflicht. Ich selbst bin mit 20 GB für 2 Wochen gut zurechtgekommen, war aber auch andauernd online. Google Maps und Google Translate sind unabdingbare Hilfsmittel in Japan, ersteres für jegliche Navigation auch beim Spazierengehen (und da ist Maps wirklich Weltklasse, auch für Abfahrtszeiten von Zügen).

Sprache

In Japan wird nur in den großen Ballungszentren wirklich gut Englisch gesprochen, aber selbst dort trifft man in kleineren Restaurants oft viele Japaner, die kein Wort Englisch sprechen. Daher ist es immer gut, wenn man ein paar Worte Japanisch vorher lernt, aber auf jeden Fall hilft eine Übersetzungs-App. Das nutzen auch die Japaner und die Kommunikation läuft damit erstaunlich reibungslos ab.

Kuriosum: Wo sind öffentliche Mülleimer?

Du wirst in Japan feststellen, dass alles unglaublich sauber ist. Man findet nicht den kleinsten Papierschnipsel oder gar einen Zigarettenstummel irgendwo herumliegen, nicht einmal in einer Großstadt wie Tokyo. Auf der anderen Seite sammelt sich an einem Tag unglaublich viel Müll an: Der leere Plastikbecher von dem Coffee to Go, das Papier in dem das Croissant eingewickelt war etc. Nur öffentliche Mülleimer, die gibt es nirgends. Japaner sind sehr diszipliniert und nehmen jeglichen Müll mit nach Hause und entsorgen ihn da, denn die eigene Umwelt liegt ihnen sehr am Herzen. Eine tolle Einstellung, an der wir uns orientieren sollten.

Für uns heißt das aber: Den Müll bitte immer mitnehmen. Es gibt Möglichkeiten, in den Convenience Stores Müll abzugeben (aber vor allem der, den man im Laden selbst verursacht). In manchen U-Bahn-Stationen oder an Sehenswürdigkeiten findet sich dann doch mal eine Entsorgungsmöglichkeit. Also: Am besten eine Tasche oder ähnliches mitnehmen. Wer Müll einfach irgendwo hinschmeißt, muss mit sehr hohen Strafen rechnen.

Das gleiche gilt übrigens für öffentliche Toiletten, die man alle paar hundert Meter findet: Alle kostenlos, alle blitzblank sauber. Mentalitätssache. Davon können wir hier in Deutschland oft nur träumen.

Fazit

Japan ist ein Juwel, das man unbedingt einmal bereisen sollte. Die Kultur und das Essen sind toll, die Natur schön und die Menschen alle richtig freundlich. Ich garantiere, dass man sich nach der Rückkehr nach Deutschland mehrmals dabei erwischt, wie man denkt „warum bin ich nicht da geblieben“ oder „wann fahre ich wieder hin“.

Hast du Tipps gefunden für deine Reise nach Japan? Oder hast du selbst vielleicht tolle Ideen für Dinge, die man in Japan unbedingt machen muss? Schreib es in die Kommentare!

In diesem Sinne wünsche ich eine gute Reise und hoffe, dass ein paar spannende Infos dabei waren. Arigato!

Timur von unterwegsundzuhause.de

Über den Gastautor

Hi, ich bin Timur! Ich wohne derzeit bei München und bin in den letzten Jahren viel alleine gereist, vor allem in Asien. In Japan war ich bisher zweimal, aber die nächste Reise ist schon geplant. Ich habe einen eigenen Blog für meine Reisen und den Alltag und habe dort einiges über meine Japan-Reise gepostet.

Tokyo Guide for Digital Nomads

Tokyo Guide for Digital Nomads

Live Like a Local

Du suchst nach einem perfekten Spot für Nomaden in Asien, der nicht ganz so Mainstream ist? Dann solltest du dir unbedingt Tokyo in Japan anschauen?

Die 10+ coolsten Cafés in Chiang Mai

Die 10+ coolsten Cafés in Chiang Mai

Die 10+ coolsten Cafés in Chiang Mai

Die 10+ coolsten Cafés in Chiang Mai

Chiang Mai ist nicht nur für Tempel, Märkte und Street Food bekannt – die Stadt hat auch eine unglaublich vielseitige Café-Szene. Von versteckten Dschungel-Oasen über abgespaceste Design-Spots bis hin zu Cafés mit riesigen Koiteichen – hier gibt es weit mehr als nur guten Kaffee. Hier sind auch Influencer und all jene, die noch nach Fotospots für Instagram suchen, genau richtig. In diesem Blogpost zeige ich dir einige der coolsten Cafés in Chiang Mai, die nicht nur optisch beeindrucken, sondern auch perfekte Orte zum Arbeiten, Entspannen oder einfach Genießen sind. Bereit für eine kleine Kaffee-Entdeckungsreise? Dann lies weiter!

Falls du noch Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps in Chiang Mai suchst, könnten außerdem die folgenden Blogposts interessant für dich sein:

Chiang Mai Sehenswürdigkeiten

Chiang Mai Geheimtipps

Die coolsten Cafés in Chiang Mai

Dass Chiang Mai unfassbar coole Cafés hat, war mir schon länger klar. Aber erst 2022 habe ich entdeckt, WIE cool viele von ihnen sind. Teiche mit Dschungel-Feeling und Wasserfälle, die die Sitzplätze umgeben, sind nicht mal eine Seltenheit. So wird das Kaffeeschlürfen mal spontan zum Sightseeing umfunktioniert. Ein absoluter Geheimtipp!

Falls du die entsprechenden Locations angezeigt bekommen möchtest, klick gerne hier für meine Google MyMaps-Karte.

Arbeiten in einem der schönsten Cafés in Chiang Mai

Arbeiten in einem der schönsten Cafés in Chiang Mai – im Orb Café

Chom Café

Das Chom Café habe ich mir als erstes angeschaut und war völlig baff. Dich erwarten richtige Wasserfälle und das Gefühl, dich mitten in den Dschungel gebeamt zu haben! Leider ist das Café selbst nicht soooo schön und hat mehr so Kantinen-Feeling. Dennoch ist es einen Besuch wert.

Geheimtipp unter den Cafés: Das Chom Café mit Wasserfällen

Im Chom Café

 

Orb Café

Das Orb Café ist wahrscheinlich das kleinste Café der hier aufgezählten. Aber dennoch ziemlich cool! Wie in einem kleinen Dschungel kannst du hier im Grünen arbeiten und die Kois beoachten.

Dschungel Vibes im Orb Café

Dschungel Vibes im Orb Café

Orb Café

Orb Café

 

Nr. 39 Café

Das Nr. 39 Café ist um einen riesigen, künstlich angelegten Pool gebaut, der türkis-blau schimmert. Herrlich und einfach cool!

Im Café Nr. 29

Im Café Nr. 29

 

 

Khaomao Khaofang – Imaginary Jungle

Das Khaomao Khaofang ist nicht einfach nur ein Café – es ist ein Erlebnis. Der Name Imaginary Jungle ist Programm, denn du wirst dich fühlen, als wärst du in einem tropischen Regenwald gelandet. Rauschende Wasserfälle, üppige Pflanzen und eine Atmosphäre, die dich sofort in eine andere Welt entführt. Perfekt für eine kleine Auszeit vom Trubel der Stadt!

 

Carp Café

Fische, Fische, Fische! Wenn du Kois liebst, ist das Carp Café ein absolutes Must-Visit. Hier kannst du nicht nur deinen Kaffee direkt am Wasser genießen, sondern die riesigen, bunten Koi-Karpfen füttern, die durch die Becken schwimmen. Ein echtes Highlight für alle, die eine entspannte Atmosphäre und eine besondere Kulisse mögen.

Carp Café Eingang
Carp Café im Eingangsbereich
Carp Café Plattform
Carp Café Toilette

Café de Oasis

Wie der Name schon sagt, fühlt sich dieses Café an wie eine kleine Oase mitten in Chiang Mai. Umgeben von tropischen Pflanzen, plätschernden Brunnen und gemütlichen Sitzplätzen ist es der perfekte Spot für eine entspannte Kaffeepause oder ein produktives Workdate. Die Architektur und die liebevoll gestalteten Details sorgen für ein richtig gemütliches Flair.

Im Café de Oasis

Im Café de Oasis

Im hinteren Teil des Café de Oasis

Im hinteren Teil des Café de Oasis

 

Mars CNX

Ein Café wie aus einer anderen Galaxie! Das Mars CNX besticht durch ein futuristisches Design mit coolen Neonlichtern und einer kreativen Atmosphäre. Das Konzept schließt auch die Drinks mit ein: Statt eines normalen Safts bestellt man hier einen Nebula und anstatt Espresso mit Tonic ein Black Hole oder Espresso mit Orange einen Orange Planet… Espresso oder Kaffee mit irgendeinem Zusatz ist übrigens voll das Ding hier in Thailand. Hier treffen sich aber nicht nur Kaffee-Fans, sondern auch Science Fiction-Liebhaber, die eine etwas andere Café-Erfahrung suchen oder ein paar abgespaceste Fotos für Instagram machen wollen. Ein perfekter Ort für kreative Köpfe und spannende Gespräche. Einzig die Musik passt leider gar nicht: Moderne Pop-Songs lassen nicht so ganz The Expanse-Feeling aufkommen. Aber das ist auch der einzige Kritik-Punkt.

An der Bar im Mars CNX
Getränke im Mars CNX
Im Mars CNX
MARS

Fern Forest Café

Ein verstecktes Juwel im Herzen der Altstadt von Chiang Mai! Das Fern Forest Café ist ein gemütliches kleines Paradies, das seinem Namen alle Ehre macht. Umgeben von Farnen und tropischen Pflanzen kannst du hier in einem wunderschönen Garten sitzen und dich mit leckeren Desserts und Kaffeespezialitäten verwöhnen lassen. Ein Ort zum Wohlfühlen! Aber Achtung… Es kann durchaus voll sein und manchmal muss man sogar Schlange stehen, bis man einen Tisch zugewiesen bekommt. Also am besten früh morgens da sein.

 

Versailles de Flore

Ein Hauch von Frankreich am Rande der Altstadt von Chiang Mai! Das Versailles de Flore versprüht Pariser Charme mit seinem eleganten Interieur, kunstvollen Blumenarrangements und einer feinen Auswahl an Gebäck und Kaffee. Es erscheint ein bisschen wie ein Riss im Raum-Zeit-Kontinuum. Denn so richtig passt es nicht in die tropische Stadt im Norden Thailands. Aber umso cooler ist es. Ich für meinen Teil konnte nicht aufhören, mich ständig umzuschauen und habe immer neue Details entdeckt.

Eines der außergewöhnlichen Cafés in Chiang Mai – Versailles de Flore

Café in Chiang Mai Versailles de Flore

 

Lush Café

Lush bedeutet „üppig“ – und genau das beschreibt dieses Café perfekt. Umgeben von viel Grün und mit einer liebevollen Einrichtung ausgestattet, lädt das Lush Café zum Verweilen ein. Ob für einen gemütlichen Kaffee oder eine kleine Work-Session – hier lässt es sich herrlich abschalten.

Lush Café

Lush Café

 

Dantewada

Schon mal mit Blick auf einen mehrere Meter hohen Wasserfall gearbeitet? Das Dantewada ist der ideale Spot für alle, die einen kleinen Ausflug machen möchten. Es liegt nämlich eine gute Stunde von Chiang Mai entfernt. Aber es lohnt sich. Denn was einen erwartet, ist nicht einfach nur ein Café, sondern ein Park mit mehreren, künstlich angelegten Wasserfällen und Teichen. Perfekt für eine kreative Auszeit oder ein inspirierendes Meeting mit anderen digitalen Nomaden.

Chiang Mai Guide for Digital Nomads

Live Like a Local

Du suchst nach einem coolen Spot für digitale Nomaden in Südostasien? Dann solltest du dir unbedingt die Hauptstadt der digitalen Nomaden Chiang Mai anschauen!

Anreise nach Chiang Mai

Im Normalfall führt dich die Reise nach Chiang Mai erstmal nach Bangkok. Von Frankfurt fliegt zum Beispiel Thai Airways zweimal täglich dorthin. Von München einmal. Weitere Informationen, Verbindungen sowie Preise findest du unter www.thaiairways.de. Sonderpreise warten über das ganze Jahr immer wieder ab 550 Euro inkl. aller Steuern & Gebühren.

Von Bangkok gibt es dann vier Möglichkeiten nach Chiang Mai zu reisen:

  • Mit dem Flugzeug: Chiang Mai hat einen eigenen Internationalen Flughafen. Wenn du mit Thai Airways nach Bangkok geflogen bist, kannst du einfach umsteigen und zum Beispiel mit der thailändischen Tochter Thai Smile weiterreisen, die die nationalen Flüge abdeckt.
  • Mit dem Bus: Chiang Mai verfügt über mehrere Busterminals. In etwa 15 Stunden fahren mehrmals am Tag Busse zwischen Bangkok und Chiang Mai.
  • Mit dem Zug: Bereits ab rund 300 Baht fahren täglich Züge zwischen Bangkok und Chiang Mai. Wenn du nicht Holzklasse fahren möchtest und statt am Tag mit dem Nachtzug fahren möchtest, gibt es auch zwei Nachtzüge mit Sleeper-Wagen. Dafür kannst du schon ab 750 Baht ein Ticket kriegen. Ich bin ein großer Fan davon und genieße die Fahrt jedes Mal.
  • Mit dem Auto: Solltest du einen Mietwagen haben, kannst du natürlich die malerische Landschaft von Bangkok hoch in den Norden genießen und an tollen Orte auf dem Weg wie Ayutthaya und Sukhothai Halt machen.

Häufig gestellte Fragen

Welche sind nun die besten Cafés in Chiang Mai?

Nun, das ist natürlich Geschmackssache. Ich mag alle hier erwähnten und es gibt auch noch einige mehr, die nicht so spektakulär und außergewöhnlich sind, aber für mich die besten Cafés zum Arbeiten in Chiang Mai sind. Über die werde ich aber einen eigenen Beitrag schreiben.

Wie viele Tage sollte man in Chiang Mai verbringen?

Nun, wenn du mich als Chiang Mai-Fan fragst: Für immer! Aber Spaß beiseite: Ich finde, man sollte für Chiang Mai allein mindestens fünf Tage einplanen. Dann kratzt man eventuell an der Oberflächen dessen, was die Stadt zu bieten hat.

Für was ist Chiang Mai bekannt?

Chiang Mai ist in erster Linie für die vielen Tempel bekannt. Es gibt um die 200 buddhistische Tempel, was sogar dazu geführt hat, dass Chiang Mai auf der Vorschlagsliste steht, um UNESCO Welterbe zu werden.

Hat Chiang Mai einen Strand?

Leider, leider, leider ist das das einzige Manko: Chiang Mai liegt in den Bergen, relativ weit weg vom Meer und hat daher keinen Strand. Es gibt allerdings die ein oder andere Bar direkt am Ping River.

Ist Chiang Mai schön?

Fr mich die schönste Stadt der Welt :)

Weiterreise von Chiang Mai

Wenn du aus Bangkok gekommen bist, lohnt es sich, den Norden des Landes weiter zu erkunden. Es gibt so viele schöne Regionen hier. Wie wäre es zum Beispiel mit:

  • Chiang Rai: Chiang Rai ist eine Provinzstadt in Nordthailand, die als Tor zum Goldenen Dreieck bekannt ist. Sie ist vor allem für ihre Kultur, Geschichte und Architektur bekannt. Die Stadt ist Heimat des weltberühmten weißen Tempels (Wat Rong Khun), eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Thailand. Sie ist auch ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge zu nahegelegenen Dörfern der Bergvölker und zur Erkundung der umliegenden Berge und Wälder, zum Beispiel Baan Hloryo.
  • Pai: Pai ist ein kleines Bergdorf in Nordthailand, das in den letzten Jahren immer beliebter bei Touristen geworden ist. Es ist bekannt für seine entspannte Atmosphäre, die Schönheit der Natur und die Vielzahl von Aktivitäten wie Wandern, Reiten und Rafting. Es gibt auch viele Restaurants, Bars und Märkte, die für das Nachtleben und die Einkaufsmöglichkeiten bekannt sind. Es ist ein beliebter Ort für Backpacker und andere Reisende, die Ruhe und Entspannung suchen.
  • Mae Hong Son: Mae Hong Son ist eine Provinz in Nordwest-Thailand mit gleichnamiger Hauptstadt, die für ihre natürliche Schönheit und kulturelles Erbe bekannt ist. Es ist bekannt als das „Land der Berge und der Morgennebel“ und ist ein beliebtes Reiseziel für Naturliebhaber und Abenteuerreisende. Die Provinz ist reich an Wäldern, Flüssen und Wasserfällen und bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Wandern, Rafting und Kajakfahren. Es gibt auch viele ethnische Minderheiten-Dörfer, die man besuchen kann, um ihre Kultur und Lebensweise zu erleben. Mae Hong Son ist auch Heimat des berühmten Wat Phra That Doi Kong Mu Tempel und bietet auch eine Vielzahl von buddhistischen Tempeln und Pagoden.

White Temple Chiang Rai

White Temple Chiang Rai

Sonnenblumen Mae Hong Son

Sonnenblumen Mae Hong Son

Meine Ausstattung

Da ich auch immer wieder gefragt werde, wie und mit was ich auf Reisen gehe, habe ich noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung zusammengestellt, die wir in Thailand dabei haben:

 

Rucksäcke und Koffer

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise den passenden wählen kann. Am liebsten reise ich mit meinem Equipment von Osprey. Auch auf der Reise nach Thailand hatten wir den Transporter 90* und den Osprey Sojourn 60dabei.

Osprey Koffer

Osprey Koffer

Wir hatten außerdem zwei Rucksäcke von Osprey dabei, den Archeon 25* und den Transporter Rolltop*.

 

Kamera

Meine Fotos mache ich mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen Lieblingsobjektiven: einem 18-135mm Universalobjektiv, einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*.

In Thailand hatte ich zudem meine Drohne, eine DJI Mavic Mini*, und meine Action Cam, eine DJI Osmo Action* dabei. Zusätzlich hatte ich einen sogenannten Dome* dabei, um nicht nur normale Unterwasseraufnahmen machen zu können, sondern auch Aufnahmen die halb unter und halb über Wasser sind.

Mein Fazit zu den coolsten Cafés in Chiang Mai

Ich liebe Chiang Mai einfach. Ganz egal, ob ich einfach durch die Nimman Road schlendere und zum x-ten Mal durch die Maya Mall bummle oder ob ich etwas ganz Besonderes erlebe und etwas Neues erkunde! Und regelmäßiges Café-Hopping ist für mich auch jedes Mal ein Highlight. Für mich ist das einer von sehr wenigen Orten auf der Welt, an denen ich es mir wirklich vorstellen könnte, einmal sesshaft zu werden.

Warst du schon mal in Chiang Mai? Berichte mir doch davon in den Kommentaren!

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Meilen sammeln – Reise smart mit Punkten und Meilen

Meilen sammeln – Reise smart mit Punkten und Meilen

Meilen sammeln – Reise smart mit Punkten und Meilen

Meilen sammeln – Reise smart mit Punkten und Meilen

Die meisten Menschen verstehen das Meilen sammeln, auch Meilen Game genannt, nicht. Sie denken, das sei nur etwas für Vielflieger oder vielleicht noch Geschäftsleute. Aber das schlichtweg falsch. Meilen sammeln ist ein Spiel, das jeder spielen kann. Und wenn du die Regeln kennst, kannst du für einen Bruchteil des normalen Preises fliegen – oder sogar gratis. Ich habe so 2014 mein Round the World fast umsonst bekommen und bin mit acht Flügen einmal um die Welt. Wie du das auch kannst? Ich sag's dir!

 

Der große Irrtum: „Ich muss fliegen, um Meilen zu sammeln.“

Viele denken, man sammelt Meilen nur, indem man fliegt. Aber der wahre Hebel liegt woanders: Kreditkarten, Bonusprogramme und strategische Ausgaben. Die besten Meilensammler fliegen oft für nahezu nichts, weil sie das System verstehen und optimieren.

Die drei Säulen des Meilensammelns

Kreditkarten mit Meilenboni

Banken und Fluggesellschaften bieten Karten an, die dir für jeden ausgegebenen Euro Meilen gutschreiben. Manche Karten bieten sogar fette Willkommensboni – teilweise über 50.000 Meilen und mehr, nur für die Eröffnung und einen Mindestumsatz in den ersten Monaten. Wenn du clever bist, stackst du diese Karten und sicherst dir hunderttausende Meilen im Jahr. Mehr dazu im nächsten Unterpunkt.

Strategisches Ausgeben

Jeder gibt Geld für Essen, Einkäufe und Rechnungen aus. Wenn du diese Ausgaben mit der richtigen Karte bezahlst, sammelst du automatisch Meilen. Einige Karten bieten sogar Zusatzboni für bestimmte Kategorien – z.B. doppelte Meilen für Restaurants oder Reisen.

Partnerschaften & Promotions nutzen

Viele Airlines haben Partnerprogramme mit Hotels, Mietwagenfirmen oder Onlineshops. Buchst du über diese Partner, sammelst du zusätzlich Meilen. Außerdem gibt es immer wieder zeitlich begrenzte Promotions, bei denen du doppelte oder dreifache Meilen bekommst.

 

Die richtigen Kreditkarten zum Meilen sammeln

Generell macht es Sinn, dass du dir mindestens die folgenden zwei Kreditkarten in Portemonnaie holst:

  • Miles and More Mastercard Gold
  • American Express Platinum

Aber das wäre wirklich das Mindeste… Ich habe mir zum Beispiel gerade erst die American Express Gold Business noch zusätzlich geholt, weil ich dadurch 50.000 Rewards Points bekommen habe. Natürlich brauchte ich dafür einen Mindestumsatz, aber das ist bei diesen Karten normal. Was ich sagen will: Sei bereit, dein Kreditkarten-Portfolio zu erweitern, wenn dir das weitere Punkte einbringt oder neue Möglichkeiten eröffnet.

Kommen wir nun zu einem Überblick der beiden Kreditkarten, die du dir schnellmöglich holen solltest:

Miles and More Mastercard Gold

Meine Mastercard von Miles and More, über die ich schon seit deutlich über 15 Jahren Meilen sammle und mein Round The World Ticket (fast) umsonst geholt habe, steht für mich an erster Stelle. Die Mastercard hat für mich den Vorteil, dass ich bei Bezahlung damit Meilen sammle und die wiederum gegen Flüge oder Hotelübernachtungen eintauschen kann. Bisher habe ich damit folgendes umsonst bzw. extrem vergünstigt bekommen:

  • ein Round the World Ticket mit 8 Flügen
  • drei Business Class Tickets (2x nach Thailand, 1x nach Taiwan)
  • mehrere Übernachtungen in 5-Sterne-Hotels mit meinem Mann, zum Beispiel in Curaçao
Miles and More World Business

Außerdem hat sich mein Mann einmal auf einer Reise verletzt und die Versicherung meiner Gold Card hat die Kosten fürs Krankenhaus komplett übernommen.

Innerhalb der Eurozone ist Bezahlen mit dieser Karte kostenlos. Außerhalb davon werden Gebühren sowohl für Abhebungen als auch fürs Bezahlen fällig. Daher verwende ich sie normalerweise nur in der Eurozone bzw. für Onlinezahlungen. Außerdem kannst du mit dieser Kreditkarte Überweisungen durchführen und dafür ebenfalls Meilen kassieren. Das kostet zwar eine Gebühr, die nicht ganz niedrig ist, kann sich aber lohnen, wenn du damit eben Meilen sammeln kannst.

 

Vorteile der Mastercard von Miles and More

  1. Meilensammeln – Wie bereits erwähnt, sammelst du mit jedem Karteneinsatz Meilen bei Miles and More. Um genau zu sein bekommst du für einen Euro Umsatz eine Prämienmeile, wenn du die Karte nur geschäftlich nutzt. Andernfalls bekommst du 1 Meile für je zwei Euro. Zusätzlich gibt es Aktionen mit doppelten oder mehrfachen Meilen, sodass es manchmal recht schnell geht mit dem Wachstum des Meilenkontos. Mittlerweile kannst du sogar Überweisungen von dieser Kreditkarte machen, sodass man auch für die Zahlung der Miete oder sonstigem Meilen sammeln kann.
  2. Weitere Vorteile mit der Business Gold Card – Abgesehen von den Meilen, die du als Willkommensbonus erhältst, gibt es noch weitere Vorteile, wie eine Reise-Rücktrittsversicherung, eine Auslands-Krankenversicherung und eine Mietwagen-Vollkaskoversicherung. Wenn du die zusätzlichen Versicherungen nutzt, lohnt sich der Preis dieser Kreditkarten für Reisende sehr schnell.
  3. Wenn du Payback-Punkte sammelst (und dazu rate ich dir auf jeden Fall!), kannst du diese 1:1 (bzw. bei bestimmten Aktionen mit bis zu 30 Prozent Bonus) in Meilen bei Miles and More umwandeln, was richtig super für dein Meilen-Konto ist.

American Express Platinum

American Express Platinum

Die American Express Platinum* Karte habe ich seit Oktober 2019. Ehrlich gesagt hatte ich mit ihr schon viele Jahre geliebäugelt, war aber abgeschreckt durch die durchaus hohen Gebühren von mittlerweile 60 Euro pro Monat (damals noch 55 Euro). Am Ende habe ich mich doch dafür entschieden, es mit ihr zu probieren, da die Vorteile der Karte ihre Kosten eigentlich komplett ausgleichen. Heute bereue ich nur, dass ich sie nicht schon früher beantragt habe. Mittlerweile nutze ich die Amex Platinum, die Business Gold und die Payback Amex strategisch, um die Punkte zu maximieren. Die Vorteile sind:

Vorteile der American Express Platinum

  1. Priority Pass – Der Priority Pass ist ein Mitgliedsausweis, mit dem du in Business Lounges an Flughäfen kommst. Der allein kostet rund 400 Euro im Jahr, wenn du ihn allein beantragst. Für mich ein Vorteil, den ich nie wieder in meinem Leben missen möchte!
  2. 200 Euro jährliches Reiseguthaben – American Express hat einen eigenen Reiseservice. Dort kannst du Flüge, Hotels und auch Mietwagen buchen und hast dafür 200 Euro Guthaben jedes Jahr zur freien Verfügung.
  3. 150 Euro jährliches Restaurant-Guthaben nutzbar in teilnehmenden Restaurants weltweit. Wir haben das schon mehrmals sowohl in Frankfurt als auch in Bangkok schon erfolgreich genutzt.
  4. 90 Euro jährliches Shopping-Guthaben – Bei Net-a-porter kannst du in jedem Halbjahr einkaufen und du kriegst 45 Euro zurückerstattet. Das nutze ich zum Beispiel im Dezember immer für Weihnachtsgeschenke.
  5. Rewards Punkte – Du sammelst mit jedem Karteneinsatz und bei bestimmten Aktionen Punkte. Diese kannst du dann entweder im Reiseservice einsetzen, um zum Beispiel Flüge damit zu zahlen oder du kannst sie im Verhältnis von 2 zu 1 in Payback-Punkte umwandeln. Von dort kannst du sie theoretisch 1:1 in Meilen bei Miles and More umwandeln. Allerdings bringt es dann mehr, sich tiefer einzulesen und die Punkte stattdessen zu anderen Partnern zu transferieren, bei denen das Transferverhältnis zum Beispiel 5:4 ist.
  6. Attraktives Versicherungspaket – Abgesehen von Reisekrankenversicherungen, Reisegepäckversicherungen und Mietwagenversicherungen hast du im Portfolio der American Express noch weitere attraktive Versicherungen, sodass sich das für Vielreisende definitiv lohnen kann
  7. Weitere Vorteile – Weitere Vorteile der American Express Platinum Karte beinhalten zum Beispiel Sixt Ride-Guthaben, einen Valet Service, bessere Preise bzw. Upgrades in bestimmten Hotels rund um die Welt und Partnerprogramme. Partner sind unter anderem Sixt, Avis und Hertz oder Hilton, Radisson und Shangri-La.
  8. Angebote – Außerdem gibt es regelmäßige Angebote für Rabatte oder Extra-Punkte, die ich persönlich zwar nicht immer wahrnehme, aber es ist trotzdem immer mal wieder etwas dabei. Oft sind das Cashback-Aktionen bei bestimmten Händlern. So habe ich 2021 beispielsweise satte 500 Euro als Cashback von Einkäufen bei zum Beispiel Media Markt wiederbekommen.
  9. Partnerkarte – Du kannst eine Partnerkarte beantragen, mit der dein Partner die gleichen Vorteile nutzt wie du. Ausgenommen sind die Guthaben und die Rewards Punkte.

Payback – Das unterschätzte Meilenpotenzial

Ein oft übersehener, aber äußerst effektiver Weg, um Meilen zu sammeln, ist das Payback-Programm*. Payback-Punkte lassen sich in Deutschland bei vielen Partnern im Alltag sammeln – sei es beim Einkauf im Supermarkt, beim Tanken oder beim Online-Shopping. Diese Punkte können dann in Meilen von Miles and More umgewandelt werden, wobei insbesondere die regelmäßigen Umwandlungsboni von 20 bis 30 Prozent einen enormen Hebel darstellen.

Wer seine Payback-Punkte gezielt über Promotions sammelt und sie in Meilen transferiert, kann sich zusätzliche tausende Meilen im Jahr sichern. Der Trick ist, Payback-Punkte nicht für Rabatte oder Gutscheine einzulösen, sondern gezielt für den Meilentransfer zu nutzen. In Kombination mit einer guten Meilen-Kreditkarte maximierst du so deine Ausbeute und kommst noch schneller an dein nächstes Upgrade oder Freiflugziel.

Payback Punkte sammeln mit der App

Payback Punkte sammeln mit der App

Übrigens gibt es auch eine Payback American Express Karte*. Diese ist kostenfrei und so kannst du Rewards Punkte sammeln und an Aktionen von American Express teilnehmen, ohne die teure Platinum Karte zu besitzen.

Reisen fürs schmale Portemonnaie Cover iPad

Reisen fürs schmale Portemonnaie

Reise länger für weniger Geld!

Um die Welt zu bereisen, muss man reich sein? Falsch!

Reisen fürs schmale Portemonnaie ist ein Ratgeber für alle Low Budget-Reisenden. Hier findet ihr zum einen Tipps und Tricks zum Sparen…

  • beim Transport
  • bei der Unterkunft
  • beim Essen
  • in der Freizeitgestaltung (Sightseeing etc.)

Mit 8.000 Euro inklusive aller Flüge bin ich einmal um diesen Planeten gereist. Mit meinen Tipps kannst du das auch! Plane deine eigene große Reise besser und stelle dich auf das ein, was auf dich zukommt.

Wie du schneller ans Ziel kommst

  • Nutze mehrere Karten gezielt: Verschiedene Kreditkarten haben unterschiedliche Vorteile. Eine für den Alltag, eine für Reisen, eine für große Ausgaben – so maximierst du deine Meilenausbeute.
  • Sei schlau mit Willkommensboni: Viele Kreditkarten bieten Startboni, die allein schon für einen Business-Class-Flug reichen können. Plane deine Beantragungen strategisch.
  • Bezahle ALLES mit der richtigen Karte: Selbst kleine Beträge summieren sich. Wer konsequent jede Ausgabe mit einer Meilen-Kreditkarte bezahlt, sammelt über das Jahr eine beachtliche Menge an Punkten. Für mich gilt jetzt schon seit Jahren: Wenn ich Bar zahlen muss, kommt das einem Geld verbrennen gleich. Ich schaue also gezielt, wo ich mit Kreditkarte zahlen kann, wo ich extra Punkte bekomme, etc. und passe mein Kaufverhalten entsprechend an.
  • Achte auf Promotions: Airlines bieten regelmäßig Bonusaktionen an. Melde dich für Newsletter an, um keine dieser Chancen zu verpassen.

Meilen sammeln ist ein Skill...

Meilen sammeln ist ein Skill…

Mein Fazit: Meilen sammeln ist ein Skill, kein Zufall

Die meisten Menschen zahlen für ihre Flüge, weil sie die Regeln dieses Spiels nicht kennen. Wenn du es richtig machst, kannst du für wenige hundert Euro Business- oder First-Class-Flüge buchen.

Und das Beste? Du kannst sofort anfangen. Wähle eine gute Meilen-Kreditkarte, richte dein Ausgabeverhalten darauf aus und beobachte, wie sich deine Meilen schnell vermehren. Dann heißt es: gratis oder fast gratis um die Welt reisen.

Deine Barbara

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