Ras al Khaimah – 8 Dinge, die du in RAK tun solltest

Ras al Khaimah – 8 Dinge, die du in RAK tun solltest

Ras al Khaimah – 8 Dinge, die du in RAK tun solltest

Während meines Aufenthalts in Dubai, wurde ich ins Nachbaremirat Ras al Khaimah eingeladen. Die Einheimischen sagen liebevoll ganz einfach RAK.

Ich hatte tatsächlich schon von diesem Emirat gelesen, da eine Blogger-Kollegin von mir darüber geschrieben hat, und habe mich daher umso mehr über die Einladung gefreut.

Meiner Meinung nach ist Ras al Khaimah ein perfekter Ort für digitale Nomaden, die in Dubai ihre Base haben und mal rauskommen möchten.

Wie kommst du nach Ras al Khaimah?

Wenn du aus Dubai oder Abu Dhabi kommst, wirst du es mit öffentlichen Verkehrsmitteln schwer haben. Es gibt kein Shuttle oder etwas in der Art – nicht einmal vom Flughafen. Ich habe von einem Bus gehört, der einmal täglich von Dubai nach RAK fahren soll, allerdings habe ich nicht wirklich Infos dazu bekommen. Die Aussage war immer: Man fährt hier nicht mit dem Bus.

Du hast daher eigentlich nur zwei Möglichkeiten:

  1. Nimm ein Taxi (250 AED – etwas mehr als 60 Euro) oder
  2. Hol dir einen Mietwagen

Ich habe letzteres getan und in Dubai ein Auto angemietet. Die zwei Emirate sind über die E311 mit einander verbunden und für die Strecke brauchst du nur etwas über eine Stunde, während der Rush Hour ein wenig mehr.

Über Ras al Khaimah

Ras al Khaimah ist das nördlichste Emirat und grenzt an die omanische Exklave Musandam. Es ist ein sehr traditionelles Emirat, da die lokale Bevölkerung noch deutlich mehr aus Emirati besteht, während beispielsweise in Dubai 90 Prozent der Bevölkerung aus Expats besteht. Daher solltest du dir bei einem Aufenthalt in Ras al Khaimah mehr darüber im Klaren sein, wie du dich respektvoll verhältst als im weltoffenen Dubai oder Abu Dhabi. So solltest du hier zum Beispiel auf Shorts verzichten, wenn du in die Mall oder einen anderen Ort gehst, an dem sich für gewöhnlich Locals aufhalten.

Ras al Khaimah Marina

Es kann verwirrend sein, dass das Emirat und die Hauptstadt des Emirats beide Ras al Khaimah heißen. Ich beziehe mich in diesem Artikel meistens auf das Emirat und werde explizit darauf hinweisen, wenn es um die Stadt geht.

Was kannst du in Ras al Khaimah tun?

Das Emirat ist vor allem als Wochenendausflugsziel bekannt. Hier genießen Locals wie Urlauber den Strand und die tollen Bedingungen für Outdoor-Erlebnisse. Da ich aber nun so gar nicht der Typ bin, der den ganzen Tag auf der Sonnenliege verbringt, habe ich ein paar Sachen für dich getestet! Hier ist mein Ranking mit den 8 Dingen, die du in Ras al Khaimah tun solltest!

#1 Adrenalinschub auf der Via Ferrata Jebel Jais

Die Via Ferrata (Italienisch für „Klettersteig“) ist ein cooles Konzept, das in den schweizer Alpen als gesicherter Klettersteig entstanden ist. Es besteht eigentlich nur aus einem Stahlseil, das in wenigen Metern Abstand am Berg fixiert ist, sodass sich der Kletterer mithilfe von Karabinern sichern kann.

Ras al Khaimah Via Ferrata Jebel Jais

Heute wird das Konzept der Via Ferrata mit einem Mix aus Klettern, Canyoning und Zip-Lining als eine Art Vergnügungssport rund um die Welt angeboten. Es macht richtig Spaß und ist super für Adrenalinjunkies!

Ras al Khaimah Via Ferrata Jebel Jais

Ras al Khaimah Via Ferrata Jebel Jais

Ras al Khaimah Via Ferrata Jebel Jais

Die Via Ferrata Jebel Jais liegt etwa 90 Minuten mit dem Auto von der Stadt Ras al Khaimah entfernt. Die Autofahrt selbst ist schon ein Highlight, bei dem du die fantastische Mondlandschaft der Wüste genießen kannst.

#2 Besuche die Dhayah Festung

Die Dhayah Festung liegt ein wenig außerhalb der Stadt Ras al Khaimah. Sie ist die letzte Festung der VAE, die auf der Spitze eines Hügels steht. 242 Stufen führen dich hinauf zu der Ruine. Aber Achtung: Durch die Hitze können diese wenigen Stufen schon ziemlich anstrengend und Schweiß treibend sein!

Ras al Khaimah Dhayah Fort

Ras al Khaimah Dhayah Fort

#3 Schaue dir Al Jazirat Al Hamra an – die Geisterstadt von Ras al Khaimah

Das ehemalige Fischerdorf Al Jazirat Al Hamra (was so viel heißt wie „rote Insel“) ist heute verlassen. Es ist ein bisschen wie ein Open Air Museum, nur ohne Eintrittspreis und Audio Guide. Du kannst einfach mit dem Auto durchfahren und die geisterhafte Atmosphäre der Ruinen, in denen einst so viel Leben herrschte, auf dich wirken lassen.

Ras al Khaimah Ghost Town Al Jazirat Al Hambra

Ras al Khaimah Ghost Town Al Jazirat Al Hambra

Al Jazirat Al Hamra wurde im 14. Jahrhundert gegründet und in den 1960ern verlassen. Der Grund ist wahrscheinlich die Suche nach einem besseren Leben in Abu Dhabi.

#4 Lerne über die Falknerskunst

Falknerei ist eine alte Tradition der Beduinen und war unter den harten Bedingungen der Wüste ein unerlässliches Mittel für die Jagd. Wenn die Falken auf ihrer Wanderung gen Süden in den Emiraten ankamen, fing jeder Beduine einen Falken, der während der Saison sein Partner sein sollte. Mehr noch: Er würde für diese Zeit Teil der Familie sein. Sobald der Frühling endete und die frei lebenden Falken wieder den Rückflug antraten, ließ jeder Beduine seinen Falken frei, sodass er mit seinen Gefährten in den Norden zurückkehren konnte.

Dies taten sie über Jahrhunderte Jahr ein Jahr aus: einen Falken fangen, in einem einmonatigen Prozess zähmen und dann – sobald das Band zwischen ihnen geschmiedet war – mit ihm auf die Jagd gehen, sodass die Beduinenfamilien überleben konnten.

Ras al Khaimah Falconry

Ich habe mir eine Falkenshow im Hotel Al Wadi Desert angesehen. Die Falken werden dort nicht dressiert, sondern so gehalten, wie es auch die Beduinen getan haben. Du darfst die Raubvögel weder streicheln noch mit ihnen spielen. Die Falkner zeigen dir, wie die Beduinen die Tiere gefangen und gezähmt haben: Zunächst haben sie sie mit einem Stück Fleisch angelocket und sie dann gefangen, indem sie ihnen eine Kappe über den Kopf gestülpt haben. Durch diese Kappe werden die Vögel ganz ruhig. Dann nahmen die Beduinen ihre Falken auf dem Arm sitzend überall mit hin und ließen sie Teil ihres Lebens werden. Sie gewöhnten sich an die Stimme des Falkners und an die Umgebung. Sobald das Band zwischen ihnen entstanden war, flogen die Falken nicht mehr bei der ersten Gelegenheit davon.

#5 Geh in die Wüste

Bevor ich nach Ras al Khaimah kam, hatte es einige Tage geregnet. Dadurch konnte ich etwas ganz Besonderes erleben: Die Wüste war mit grünem Gras bedeckt!

Ras al Khaimah Desert

Ras al Khaimah Desert

Ras al Khaimah Desert

Wenn du einen Adrenalinschub brauchst, kannst du in der Wüste auch Dune Bashing und Sandboarding machen. Ich habe das in Dubai gemacht und hatte eine Menge Spaß! Mehr dazu gibt es hier: Dune Bashing und Sandboarding in Dubai.

#6 Sieh dir eine der ältesten Moscheen der Emirate an

In Ras al Khaimah kannst du dir eine der ältesten Moscheen des Landes anschauen. Sie hat nicht einmal ein Minarett, sodass der Imam auf die Plattform, die du in den Fotos sehen kannst, steigen musste, um zum Gebet aufzurufen.

Ras al Khaimah Mosque

Ras al Khaimah Mosque

 #7 Iss etwas Landestypisches

Das Restaurant Al Fanar bietet typische Emirati-Küche. Mein persönliches Highlight war das Kamelmilcheis! Der Geschmack ist nur schwer zu beschreiben: etwas salzig und definitiv herb. Vor allem das Safraneis hat mir aber eigentlich ganz gut geschmeckt.

In diesem Restaurant geht es jedoch nicht ausschließlich um das Essen! Der Ort an sich ist ziemlich spektakulär und für einen Moment kannst du dich beinahe in die Emirate der 60er-Jahre zurückversetzen, ohne sie je kennengelernt zu haben.

Ras al Khaimah Al Fanar

Ras al Khaimah Al Fanar

#8 Mach, was alle machen: Geh an den Strand!

Und als letztes sollte auch bei dir mindestens ein Strandbesuch auf dem Plan stehen. Ich habe einen Spaziergang im Sonnenuntergang durch den Sand gemacht:

Ras al Khaimah Beach

Wo komme ich in Ras al Khaimah unter?

Allgemein ist es in Ras al Khaimah ähnlich wie in den anderen Emiraten: Man übernachtet vornehmlich in Hotels! Ich war im Hilton Al Hamra* untergekommen, das direkt am Strand lag und einen schönen Außenbereich mit Pool hatte. Es hat mir dort schon ziemlich gut gefallen, allerdings finde ich nicht, dass es die 5 Sterne verdient hat. Vor allem der Service lässt doch zu wünschen übrig und auch die Räumlichkeiten waren zwar schön, aber eben nicht luxoriös.

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PS: Ich wurde von RAKTDA – der Ras al Khaimah Tourism Development Authority – auf die Reise nach Ras al Khaimah eingeladen. Eine finanzielle Vergütung für diesen Artikel oder Beiträge in den sozialen Medien habe ich nicht erhalten. Meine Meinung bleibt von dieser Zusammenarbeit unbeeinflusst!

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Reisefotografie leicht gemacht: 6 Tipps für gute Fotos von der Reise

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Sie gehören zur Reise wie der Rucksack selbst: Fotos! Lass mich dich in ein paar Grundlagen der Reisefotografie einführen, mit denen du schnell Fortschritte machen kannst. Mit meinen Tipps kannst du deine Reisefotos aufpeppen und ihnen den Wow-Effekt verleihen.

 

#1 Das Equipment

lieblingsteile im rucksack

Meine Fotos mache ich mit einer Sony Alpha 6600*. Sie ist klein und leicht, sodass sie zum Reisen ideal ist. Ich liebe das Touch-Display, das man klappen kann, und die die Möglichkeit, meine Fotos an Ort und Stelle mit WLAN zu übertragen. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Ich würde sagen, dass auf meinem Blog 90 Prozent der Fotos mit dem Weitwinkelobjektiv entstanden sind. Als Ergänzung der Familie habe ich mir noch eine 16mm Festbrennweite* bestellt, die ich ebenfalls viel verwende.

Alternativ mache ich tatsächlich auch manchmal Fotos mit meinem Handy. Seit ich das iPhone 11 Pro* habe, ist das eine gute Lösung, um nicht ununterbrochen die Kamera dabei zu haben.Dazu verwende ich ein kleines Stativ, damit Aufnahmen nicht verwackeln und ich mithilfe des Selbstauslösers Fotos von mir machen kann, die keine Selfies sind.

Reisefotografie leicht gemacht: 6 Tipps für gute Fotos von der Reise

Außerdem habe ich eine DJI Osmo Action* und eine DJI Mavic Mini*. 

Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich meistens allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei-Stativ* für kurze Ausflüge und gezielte Fototouren. Außerdem habe ich für lange Wanderungen ein Rollei Reisestativ und einen Rollei Monkey Pod*.

Natürlich brauchst du nicht unbedingt eine teure Kamera und drei oder mehr Objektive, um eine schöne Aufnahme zu machen. Vor allem moderne Smartphones haben eine tolle, hochauflösende Kamera integriert. Diese reicht vollkommen für tolle Aufnahmen mit viel Licht. Bei schlechten Lichtverhältnissen ist das dann nicht mehr so einfach. Hier ein Panoramafoto, das ich mit dem Handy gemacht habe:

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#2 Das Motiv

Die schönsten Reisefotos haben ein klares Motiv, das im Vordergrund steht. Versuche, ein Auge für besondere Motive zu bekommen und gehe aufmerksam durch die Straßen, Wälder und durch die Welt im Allgemeinen. Ein besonderes Motiv ist nicht immer das, was alle fotografieren. Ganz im Gegenteil! Ein Motiv überbringt eine Nachricht. Das kann in allem möglichen sein und muss nicht das Naheliegende sein.

Reisefotografie leicht gemacht: 6 Tipps für gute Fotos von der Reise

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#3 Die Perspektive

Wichtig bei Reisefotografie ist es, dass du nicht einfach draufhältst. Wenn du ein passendes Motiv gefunden hast, überlege dir, wie du es am besten in Szene setzt. Welcher Winkel, welche Perspektive passt am besten, um die Botschaft zu vermitteln, die du dir wünschst? Scheue dich nicht, dich dabei zu verrenken, auf den Boden zu legen oder irgendwo draufzusteigen. Bei den folgenden zwei Fotos habe ich auf dem Boden gekauert (das erste ist am Tempel Tanah Lot auf Bali entstanden, das zweite in Cádiz):

Reisefotografie leicht gemacht: 6 Tipps für gute Fotos von der Reise

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#4 Das Licht

Das Licht ist essentiell für ein schönes Foto. Grundsätzlich ist das Licht gegen Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang am besten für Fotos, da es zu dieser Zeit viel weicher ist. Mittagslicht ist hart. Meine Lieblingszeit ist eigentlich so zwei Stunden vor Sonnenuntergang. Ich liebe es, wie die untergehende Sonne ihre Strahlen auf das von mir gewählte Motiv wirft. Hier mal ein Bild von einem Sonnenaufgang (in Masada) und einem Sonnenuntergang (auf einem Kreuzfahrtschiff zwischen Stockholm und Helsinki):

Reisefotografie leicht gemacht: 6 Tipps für gute Fotos von der Reise

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#5 Geduld

Es gibt vor allem zwei Fotos von meinen Reisen, für die ich außergewöhnlich lange gewartet habe, um es ohne Menschen und in purer Pracht fotografieren zu können. Für das Foto in der Metrostation in Stockholm habe ich letztes Jahr fast eine Stunde gewartet. Und für das Foto aus der Scheich Zayed Moschee in Abu Dhabi habe ich eine halbe Stunde gewartet, die ich mit Fotos von mir selbst totgeschlagen habe.

Reisefotografie leicht gemacht: 6 Tipps für gute Fotos von der Reise

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#6 Die Bildbearbeitung

Von deinem Auge, der richtigen Perspektive und dem perfekten Moment hängt zwar viel ab, aber den letzten Schliff erhält ein Foto in der nachträglichen Bildbearbeitung. Lange habe ich dafür kostenfreie Onlinetools verwendet, bis mir klar wurde: Das reicht nicht!

Abgesehen davon, dass ich sehr häufig durch langsames Internet gezwungen war, Stunden vor dem Computer zu verbringen, um wenige Bilder zu bearbeiten, fiel mir irgendwann auf, dass die Qualität sich wirklich drastisch unterscheidet. Seit ich beschlossen habe, das Adobe Tool Lightroom* zu verwenden, finden meine Fotos einen viel höheren Anklang.

 

Reisefotografie Fazit: In 6 Schritten zum guten Reisefoto?

Auch ich musste diese Grundlagen der Fotografie erst einmal lernen! Aber mittlerweile beherrsche ich sie im Schlaf und wo auch immer ich bin, mit einem Auge suche ich meine Umwelt nach dem idealen Motiv für das perfekte Reisefoto ab! Mit diesen Tipps kannst auch du wundervolle Reisefotos machen!

Hast du noch mehr Tipps und Tricks für die perfekte Reisefotografie auf Lager? Dann berichte mir davon in den Kommentaren!

Deine Barbara

Du hast Interesse an einem richtigen Kurs zum Thema Reisefotografie?

Dann empfehle ich dir mal bei der Travel Photo Academy vorbeizuschauen! Mein Bekannter Gary Arndt hat schon Preise für seine Reisefotos gewonnen und nun hat einen Onlinekurs mit all seinem Wissen erstellt! Nicht schlecht, was?

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Dune Bashing und Sandboarding in Dubai – Nervenkitzel in den Emiraten

Dune Bashing und Sandboarding in Dubai – Nervenkitzel in den Emiraten

Dune Bashing und Sandboarding in Dubai – Nervenkitzel in den Emiraten

Dune Bashing und Sandboarding in Dubai

Dune Bashing und Sandboarding in Dubai stand für meinen Besuch in den Emiraten ganz oben auf der ToDo-Liste. Dubai ist ein aufregendes und schnelllebiges Emirat. Klar, dass hier auch mal etwas für den Nervenkitzel auf dem Programm steht. Also machte ich diese Tour in die Wüste. Ich entschied mich für GetYourGuide als Anbieter, die nicht nur Partner für Dune Bashing und Sandboarding in Dubai haben, sondern auch allerlei andere Touren und Tickets anbieten. Gerne wäre ich noch mit einer Kamel Karawane in den Sonnenuntergang geritten, aber dazu blieb vor meiner Abreise nach Bali keine Zeit mehr.

Falls du direkt mal schauen möchtest, was du für Touren buchen kannst, kannst du das hier tun:

Dune Bashing – Was ist das überhaupt?

Beim sogenannten Dune Bashing fährst du mit einem ziemlichen Affenzahn die Dünen rauf und runter. Manchmal gleitest du förmlich in dem ziemlich schräg liegenden Auto mit Allradantrieb über den Sand. Die Fenster müssen dabei geschlossen bleiben. Denn Sand fliegt nur so um das Fahrzeug.

Für schwache Nerven – und Mägen! – ist das nichts.

Am Rande der Wüste angekommen, mussten die Guides zunächst Druck von den Reifen lassen. Ansonsten bleibt das Auto einfach im Sand stecken. Nach 10 Minuten ging es los!

Dune Bashing in Dubai

Reifenspuren in und um die Dünen ließen erkennen, dass diese Gegend wohl ziemlich häufig für Dune Bashing gewählt wird. Wir bahnten uns unseren Weg und ein anderer deutscher Mitfahrer sagte plötzlich: „Das habe ich mir aber spannender vorgestellt!“ Da ich in Jericoacoara schon einmal Dune Bashing erlebt hatte, sagte ich ihm, er solle abwarten. Wir folgten den Reifenspuren weiter, bis wir plötzlich hoch oben auf einer Düne waren und – gefühlt – die ganze Wüste überblicken konnten.

Dune Bashing und Sandboarding in Dubai – Nervenkitzel in den Emiraten

Zeit zum Genießen des Anblicks blieb jedoch nicht. Denn im nächsten Moment sausten wir in die Tiefe. Eine rasante Berg- und Talfahrt begann und 20 Minuten lang konnte ich kaum etwas sagen, weil mir der Atem stockte. Vor allem der atemberaubende Anblick auf die Wüste, jedes Mal, wenn wir wieder auf einer Düne thronten, wird mir ewig in Erinnerung bleiben.

Irgendwann hielten wir an einer Stelle, an der bereits zwei Autos standen.

Sandboarding in Dubai

Unser Guide wickelte sich zunächst zum Schutz vor der gnadenlos brennenden Sonne ein Tuch um den Kopf. Ich tat es ihm gleich – in Dubai solltest du als Frau sowieso immer ein Tuch parat haben! Dann holte er zwei Boards aus dem Kofferraum und wir liefen zu den anderen Touristen hinüber, die bereits mit dem Spaß begonnen hatten: Auf den Snowboard-ähnlichen Brettern stürzten sie sich die Düne hinab – das geht entweder sitzend oder stehend.

Die Bretter wurden mit Wachs eingerieben, um besser über den Sand zu gleiten. Meine Mitfahrer waren schüchtern und trauten sich nicht. Da ich das aber in der Atacamawüste bereits gemacht hatte, stieg ich bereitwillig auf eines der Boards.

Dune Bashing und Sandboarding in Dubai – Nervenkitzel in den Emiraten

Die Fußschnallen wurden etwas festgezurrt, einer der Guides brachte sich mit meiner Kamera in Position und schon ging es los: Mit meiner GoPro in der rechten Hand stürzte ich mich die Düne hinab!

Dune Bashing und Sandboarding in Dubai – Nervenkitzel in den Emiraten

Die Dünen im chilenischen Valle de la Muerte waren viel höher und die Abfahrt damit viel länger. Aber hier war der Vorteil, dass der Weg nach oben kürzer war. Ich fuhr ein paar Mal herunter und lief die Düne in der Hitze, die mich zum Schwitzen brachte, wieder hinauf, da die anderen, die mit mir im Auto hierher gekommen waren, sich partout nicht trauten. Das Board war und die Düne gehören voll und ganz mir.

Dann legten wir noch eine Fotosession ein, denn ein paar schöne Bilder aus der Wüste durften natürlich nicht fehlen.

Dune Bashing und Sandboarding in Dubai – Nervenkitzel in den Emiraten

Nach etwa einer halben Stunde in der prallen Sonne und der trockenen Hitze der Wüste packten wir die Boards wieder in den Kofferraum und machten uns mit einer weiteren Runde Dune Bashing auf den Rückweg.

Ein weiterer Stopp an der Haltestelle wurde genutzt, um den Druck wieder auf die Reifen zu machen – und sich von dem Sand zu befreien. Auf der Fahrt zurück nach Dubai erzählte uns der Guide, dass es eine spezielle Prüfung benötigt, um als Fahrer fürs Dune Bashing zugelassen zu werden. Unterricht scheint es nicht zu geben. Das muss privat geübt werden. Es klingt auf jeden Fall nach einem aufregenden Job!

Hast du schon einmal Dune Bashing und Sandboarding in Dubai oder woanders gemacht? Berichte mir davon in den Kommentaren!

Deine Barbara

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Du planst einen Aufenthalt in Dubai? Dann hol dir gleich meinen Dubai Guide for Digital Nomads. So hast du einen einfachen und schnellen Einstieg in das spannende Emirat!

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Live Like a Local in Dubai

Du suchst nach dem perfekten Ort, um dem Winter zu entfliehen, der aber nicht sehr weit weg von Europa ist? Dann habe ich einen ganz besonderen Tipp: DUBAI IN DEN VAE!
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Mietwagen in Dubai – Auto mieten und frei in den VAE bewegen

Mietwagen in Dubai – Auto mieten und frei in den VAE bewegen

Mietwagen in Dubai – Auto mieten und frei in den VAE bewegen

Ein Mietwagen in Dubai ist unerlässlich, wenn du neben Dubai selbst auch andere Emirate auf eigene Faust erkunden möchtest. Öffentliche Verkehrsmittel innerhalb der Stadt funktionieren recht gut. Du brauchst zwar oft sehr lange, um von einem Ort zum anderen zu gelangen, aber machbar ist es. Anders sieht es aus, wenn du Ausflüge unternehmen möchtest. Dann bleiben dir eigentlich nur zwei optimale Möglichkeiten:
  1. Einen Mietwagen in Dubai anzumieten
  2. Eine Tour zu machen, bei der die Anreise aus Dubai inklusive ist (zum Beispiel mit Emirate Individuell)

Mietwagen in Dubai

In Dubai gibt es natürlich alle klassischen Autovermietungen und noch weitere kleinere, lokale. Es ist extrem zeitaufwendig, all diese Anbieter zu durchforsten, um den günstigsten zu finden. Welchen Anbieter sollst du also aus diesem Urwald an Möglichkeiten nur auswählen, damit du mit deinem Mietwagen auch Abu Dhabi, Ras al Kaimah oder Fujeirah (in den Nachbarstaat Oman darf man leider nicht fahren) erkunden kannst? Um einen Mietwagen in Dubai anzumieten, brauchst du keinen internationalen Führerschein. Ich wurde nur nach einem Scan meines normalen Führerscheins gefragt und musste ein Deposit auf meiner Kreditkarte hinterlegen. Den Europäischen Führerschein kannte die Firma übrigens bei mir nicht und sie wollten mir erst nicht glauben, dass er nicht abläuft. Da es in Dubai normal zu scheint, dass man den Führerschein nach 10 Jahren erneuert, dachte sie zunächst meiner sei seit zwei Jahren abgelaufen.  

Finalrentals

Finalrentals hat sich genau des Problems der vielen Anbieter und des undurchsichtigen Marktes angenommen. Dort werden alle Mietwagen-Anbieter miteinander verglichen und du bekommst das angeboten, was am besten zu dir passt. Also habe ich einfach gebucht und gegen einen kleinen Aufpreis wurde mir das Auto sogar vor die Tür gebracht und am Ende wieder bei mir abgeholt. So einen Service habe ich ehrlich gesagt noch nie erlebt! Das Auto kam also zum vereinbarten Zeitpunkt bei mir an, ich begutachtete es mit dem Fahrer, unterschrieb den Vertrag und hinterlegte meine Kreditkarte mit einer Kaution in Höhe von 1.500 AED (das waren etwa 375 Euro). Leider hat es gute fünf Wochen gedauert, bis das Geld wieder auf meiner Kreditkarte war und auch nur nach mehrmaligem Nachfragen. Außerdem wurde es nicht nur blockiert, sondern abgebucht. Durch Wechselkursschwankungen habe ich dann 25 Euro weniger auf meine Karte zurücküberwiesen bekommen. Aber zurück zum Thema: Dann war das Auto für eine Woche meins! Meine erste Amtshandlung mit meinem Mietwagen in Dubai war ein Selfie. Mein Mietwagen in Dubai und ich Ich habe es nicht wirklich genutzt, um damit in die Stadt zu fahren. Mit persönlich war das zu stressig und ich hatte keine Lust auf die Parkplatzsuche in der Großstadt. Stattdessen fuhr ich zur Scheich-Zayid-Moschee in Abu Dhabi. Die haben einen riesigen Parkplatz! Das Fahren auf der Autobahn war absolut kein Problem. Ich habe zum Glück auch keinen Stau gehabt, was auf dieser Strecke angeblich keine Seltenheit ist. Am Tag darauf fuhr ich nach Ras Al Kaimah, dem Nachbaremirat im Norden der VAE. Wieder hatte ich weder Probleme mit Staus noch mit anderen Autos. Auch dort im Emirat zu fahren, war in Ordnung. Trotzdem möchte ich dir ein paar Tipps mit auf den Weg geben, die du zumindest im Hinterkopf behalten solltest:  

Tipps zum Fahren in Dubai

#1 Geschwindigkeit

Hört sich banal an, aber Geschwindigkeitsübertretungen werden in den VAE hart bestraft. Unfälle sind an der Tagesordnung, sodass das ein großes Thema ist. Gleichzeitig interessiert das die reichen Bewohner der Emirate reichlich wenig und sie wollen ihre Pferdestärken voll ausnutzen. Wenn du kein ähnlich gut bestücktes Bankkonto hast, rate ich dir davon ab. In den Emiraten warten in wenigen Kilometern Abstand Blitzer auf ihren Einsatz.  

#2 Abstand

Bei der Fahrweise meint man es kaum, aber in den VAE legt man wert auf den richtigen Abstand. Auf den Autobahnen sind manchmal sogar Zeichen auf der Straße, mit denen du den Abstand zum Vordermann besser einschätzen kannst und damit halten kannst. Sollte sich jemand in die Lücke vor dich setzen, lass dich am besten zurückfallen. Denn du bist am Ende der, der die satte Strafe zahlen muss…  

#3 Maut

In Dubai gibt es eine Autobahngebühr namens Salik. Über einen Aufkleber in der Windschutzscheibe wird diese direkt abgebucht, wenn man unter den Portalen hindurch fährt (jeweils 4 AED).  

#4 Fluchen

Fluchen wird in Dubai sehr Ernst genommen und hart bestraft. Versuche dich also mit Gesten und Worten zurückzuhalten, auch wenn dich andere Autofahrer auf die Palme bringen. Im schlimmsten Fall kann es sonst zu Übernachtungen auf Staatskosten führen…  

#5 Standstreifen

Viele nutzen den Standstreifen, um den ständigen Staus zu umgehen. Daher gibt es auch dort viele Unfälle. Auch wenn der Stau nervig ist: Vermeide es, den Standstreifen zu nutzen. Solltest du ihn tatsächlich wegen einer Panne verwenden müssen, halt dich möglichst auf der anderen Seite der Leitplanke auf. Die Gefahr ist nicht gerade gering, dass jemand auf dem Standstreifen fährt und nicht rechtzeitig bremsen kann.  

#6 Sichtbarkeit

Bedenke, dass viele Autos in den VAE komplett getönte Scheiben haben. Damit ist die Sicht vor allem Nachts durchaus eingeschränkt. Pass also besonders auf diese Autos auf und sei darauf gefasst, dass dich ihre Fahrer übersehen. Ein weiteres Problem sind Scheinwerfer: Es soll tatsächlich vorkommen, dass Autofahrer hier keine Scheinwerfer anmachen. Da sie selbst die Straße sehen können, meinen sie, sie benötigen keine. Nimm dich also in Acht vor Autos, die ohne Licht fahren.  

#7 Blinker

Wenn jemand blinkt heißt das nicht, dass er auch in die entsprechende Richtung will. Und andersherum, wenn jemand nicht blinkt, heißt nicht, dass er nicht abbiegen möchte. Sei also beim Fahren mit dem Mietwagen in Dubai besonders vorsichtig und vergewissere dich lieber zweimal, ob du die Spur wechseln oder im Kreisel die Ausfahrt nehmen kannst. Einmal im Kreis fahren ist tausend Mal besser als ein Unfall!  

Fazit

Ich glaube, das hört sich nun alles viel dramatischer an, als es in Wirklichkeit ist. Ja, du solltest hier durchaus etwas mehr aufpassen als in anderen Ländern. Aber die Erfahrung, sich frei bewegen zu können und zum Beispiel einen Tag zur Scheich-Zayid-Moschee nach Abu Dhabi fahren zu können, ist unvergleichlich! Ich würde es jederzeit wiedertun und noch dazu ist das Benzin super günstig. Warst du schon einmal in den VAE? Hattest du einen Mietwagen in Dubai?
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PS: Dieser Beitrag ist in Unterstützung mit finalrentals entstanden. Ich habe den Mietwagen in Dubai zum Testen erhalten, jedoch ohne finanzielle Vergütung. Meine Meinung ist davon nicht betroffen, sondern ist die meinige.

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RAS AL KHAIMAH

Best of Westbank Tour – Jericho, Ramallah und Bethlehem

Best of Westbank Tour – Jericho, Ramallah und Bethlehem

Best of Westbank Tour – Jericho, Ramallah und Bethlehem

Meine zweite Tour nach Palästina, die Best of Westbank, machte ich eine Woche nach dem Tagesausflug nach Nablus und Jenin.

Als ich dieses Jahr für die TBEX nach Jerusalem gereist bin, war für mich klar: Ich muss diesmal nach Palästina. Das Land wird auch Westjordanland (bzw. auf Englisch Westbank) genannt, da es an den westlichen Ufern des Jordans liegt. Ich persönlich hatte immer das Gefühl, dass der Begriff Westbank abschätzig verwendet wird. Aber das habe ich nicht bestätigt bekommen und war nur so ein Gefühl.

Dem Artikel möchte ich voranstellen, dass ich keine Politologin bin und auch nicht Partei ergreifen möchte. Ich bin lediglich eine Reisende und digitale Nomadin, die Länder, Orte und Kulturen aus erster Hand erfahren möchte. Ich sehe Menschen und Landschaften, nicht Politik und Wirtschaft.

Und nun möchte ich dich zu den Highlights der Tour nach Jericho, Ramallah und Bethlehem mitnehmen.

Taufstelle im Jordan – Erste Station der Best of Westbank Tour

Unser erstes Ziel war der Jordan – um genau zu sein: Der Ort, an dem Jesus getauft worden sein soll.

taufstelle jesus jordan

treppe zum jordan

Ich habe in den Berichten anderer Blogger gelesen, die hier sogar Taufen mit ansehen konnten und den Ort überfüllt und mit bewaffneten Soldaten erlebt haben. Als ich dort war, war es friedlich, ruhig und niemand außer meiner Tourgruppe hat die Idylle unterbrochen.

Hier kann man die andere Seite gut sehen. Das ist Jordanien. Dort hinüber zu schwimmen, ist strengstens verboten.

jordan

taufstelle im jordan

Der Fluss war zu Zeiten Jesu übrigens deutlich breiter. Die Taufe soll auf der jordanischen Seite stattgefunden haben.

Jericho – Zweite Station der Best of Westbank Tour

Jericho ist eine der ältesten Städte der Welt – wenn nicht sogar die älteste Stadt der Welt. Ausgrabungen zufolge wurden die ersten Siedlungen hier vor 11.000 Jahren, also um 9.000 vor Christus, angelegt. Sie liegen am Fuße des Bergs der Versuchung (Djebel Qarantal), auf dem Jesus während seiner 40-tägigen Fastenzeit den Versuchungen des Teufels widerstanden haben soll.

Die Ausgrabungsstätte von Jericho

Tell es-Sultan liegt etwa zwei Kilometer vom Stadtzentrum von Jericho entfernt direkt an der Talstation der Seilbahn, die auf den Berg der Versuchung führt. Hier wurden 23 Schichten ausfindig gemacht, die auf zerstörte Siedlungen hinweisen, die übereinander gebaut wurden. Insgesamt sind diese Schichten 21 Meter hoch.

Jericho – Best of Westbank Tour

blick jericho

jericho lowest place on earth

Elishaquelle

Hier findest du auch die Ain-es-Sultân-Quelle, auf Deutsch Elishaquelle (bzw. Englisch Elisha's Spring oder auch Elisha's Fountain), dessen Wasser der Prophet gereinigt haben soll und das bis heute verjüngende Kräfte haben soll. Unser Tourguide scherzte:

„Ich trinke täglich von dieser Quelle und ich bin jetzt 107 Jahre alt!“

elija well drinking water

elija well

Ramallah – Dritte Station der Best of Westbank Tour

Ramallah wurde im 16. Jahrhundert von den Haddadinen gegründet und beherbergt heute einen Teil der palestinensischen Regierung (der andere Teil befindet sich in Gaza-Stadt). Die Zusammensetzung aus den Arabischen Wörtern Ram und Allah heißt auf Deutsch so viel wie Gotteshügel.

we ramallah

Die Stadt war in den Händen verschiedener Länder: Während des Arabisch-Israelischen Krieges 1948 hatte Jordanien die Kontrolle. 1967 wurde Ramallah von den Israelis besetzt und danach von ihnen verwaltet; 1994 folgte der Oslo-Friedensprozess, der für eine palästinensische Selbstverwaltung sorgte. Offiziell ist die Hauptstadt von Palästina Jerusalem, aber de facto ist Ramallah das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der palästinensischen Autonomiegebiete.

Das Grab Arafats

Hier befindet sich auch das Grab von Jassir Arafat, dem ehemaligen Präsidenten von Palästina. Er wollte eigentlich neben der Al-Aqsa Moschee auf dem Tempelberg begraben werden, aber die israelische Regierung hat dem nicht zugestimmt. So wurde auf dem Areal des Regierungssitzes in Ramallah ein Mausoleum für ihn errichtet.

grab palestine

Ramallah Stadt

Auf diesem Foto siehst du den angeblich wahren Times Square (zumindest behaupten das die Palästinenser):

times square of palestine

Auch ein Besuch auf dem Markt darf bei einer Tour in eine Stadt in Nahost nicht fehlen. Wir essen Bananen, Erdbeeren, Mandarinen und Mandeln, die außen noch pelzig und grün sind. Die Menschen sind freundlich, lächeln uns an und ermuntern uns, die lokalen Köstlichkeiten zu probieren.

market ramallah

Bethlehem – Vierte Station der Best of Westbank Tour

Unser letzter Stopp ist Bethlehem. Ich bin schon ganz schön aufgeregt, da ich christlich aufgewachsen bin und dieser Ort für mich irgendwie eine besondere Bedeutung hat. Es ist der Ort, an dem Jesus geboren sein soll. Der Ort, an dem die Heiligen drei Könige dem Stern von Bethlehem folgten, der sie zum Jesuskind führte.

Genau dieser Ort soll unser erstes Ziel sein: Die Church of Nativity bzw. Geburtskirche wurde über der Geburtsstätte Jesu errichtet. Genau hier soll Jesus in einem Stall auf die Welt gekommen sein. Im oberen Teil der Kirche finden bis heute orthodoxe Messen statt.

church of nativity

Über eine Treppe gelangt man eine Etage tiefer. Eigentlich war es hier rappelvoll, aber ich habe hinbekommen, ein Foto zu machen, während meine Gruppe die Höhle verlassen hat und die nächste Gruppe reingelassen wurde:

in the church of nativity

in the church of nativity 2

Wieder an der Oberfläche wirst du in einen Kreuzgang geleitet, der zur christlichen Kirche führt.

christian part church og nativity

church bethlehem

Davor ist eine Krippe aufgebaut, die die  bekannte Szene darstellt, in der die Heiligen drei Könige im Stall erscheinen.

krippe church of nativity

Dann bummeln wir ein bisschen durch die Straßen und Gassen Bethlehems. Die Atmosphäre in der einzigen christlichen Stadt in Palästina ist ganz besonders. Irgendwie weniger arabisch. Und doch ist der arabische Flair da.

alley bethlehem

Die letzte Station der Best of Westbank Tour führte uns an die Mauer zwischen Palästina und Israel und zum Banksy Hotel, das eigentlich The Walled Off Hotel heißt.

 

 

Die Mauer

Während der Zweiten Intifada im Jahr 2000 haben die Israelis eine 708 Kilometer lange Mauer zwischen Palästina und Israel hochgezogen, mit der Begründung sich vor Selbstmordattentaten zu schützen. Ich war zwar erst zwei Jahre alt, als die Mauer in Deutschland fiel, aber dennoch kenne ich die Bilder. Ich kriege immer noch Gänsehaut, wenn ich an diesen Ort denke – So voller Hass dem anderen gegenüber. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie es sich anfühlen muss, mit einer Mauer vor der Tür zu leben. Mit dem Wissen, dass die Menschen auf der anderen Seite mich aufgrund meiner Religion und Herkunft ablehnen.

Ich möchte an dieser Stelle nochmal wiederholen, dass ich niemanden ver- oder beurteile. Während meiner beiden Reisen in Israel habe ich wunderbare Israeli kennengelernt, mit denen ich eine tolle Zeit hatte und bereichernde Gespräche geführt habe. Ich versuche nur meine Gefühle zu beschreiben.

Hier ein paar Eindrücke, die ich unkommentiert lassen möchte:

the wall

the wall in palestine

peace

free

barbaralicious prays for peace

at the wall

Ein verlassenes Haus steht auf der anderen Straßenseite – mit diesem Ausblick würde ich wohl auch nicht täglich aufwachen wollen:

house at the wall

Ich bin sprachlos, traurig, wütend – Warum tun Menschen sich so etwas an? Und nein, ich meine nicht nur die Israelis mit der Mauer! Ich meine genauso die Palestinenser, die vorher mit Bombengürteln ins Nachbarland marschiert sind und sich in die Luft gejagt haben. Und ich meine genauso jeden anderen, dessen Handlungen von Menschenhass geprägt sind. Und noch eine Anmerkung: In Krakau und Auschwitz ist mir aufgefallen, dass immer alle von „den Deutschen“ geredet haben. Spätestens seit diesem Moment ist mir klar, wie verletztend so eine Pauschalierung ist. Aber nun weiß auch nicht, wie ich das politisch korrekter ausdrücken soll…

Wall Mart

Wenn du dich auf der Mauer „verewigen“ (ewig hält es sicher nicht, da die Mauerplatten immer wieder übermalt werden) möchtest, kannst du im sogenannten Wall Mart eine Sprühflasche bekommen. Dort werden auch allerlei Souvenirs verkauft, die das Thema Nahostkonlikt und Mauer auf die Schippe nehmen. Ich musste teilweise laut auflachen, weil die Sprüche auf den Shirts zum Beispiel so gut sind. Dabei ist das alles andere als witzig, sodass ich gleich ein schlechtes Gewissen hatte. Aber der Besitzer des Wall Mart hat mich angelächelt und ermuntert, weiterzulesen und weiter zu lachen! An Humor mangelt es den Menschen hier wirklich nicht!

wall mart

 

Das Walled Off Hotel oder Banksy Hotel

Wir laufen weiter und gelangen ans The Walled Off Hotel. Eine einzige Satire! Das Hotel wirbt mit der weltschlechtesten Aussicht und wurde gänzlich von einem Künstler namens Banksy gestaltet, der zahlreiche Bezüge auf den Nahostkonflikt eingebaut hat.

the walled off hotel

katze und taube

bild hotel

in the hotel

Das Piano spielt übrigens alleine, wie von Geisterhand. Irgendwie gruselig! Und sowieso ist der ganze Raum bedrückend.

Banksy hat übrigens in der ganzen Stadt Grafittis gesprüht. Zwei davon habe ich gesehen:

friedenstaube graffiti

banksey graffiti

Ich freue mich, als ich wieder rausgehe und die Sonne auf meiner Haut spüre. Mit dem Van geht es zurück nach Jerusalem, die andere Seite der Mauer. Ich bin dankbar, dass ich das kann. Ich bin dankbar, dass ich in einem Land ohne Mauer aufgewachsen bin (meine ersten zwei Lebensjahre zähle ich mal nicht). Ich bin dankbar für meinen deutschen Pass, der es mir ermöglicht, in so viele Länder zu reisen, während so mancher anderer das nicht kann. Mir wird klar, wie privilegiert ich bin und gebe mir selbst das Versprechen, dieses Privileg nicht ungenutzt zu lassen. Denn irgendwie ist es meine Pflicht, oder?

Deine Barbara

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