Reisefotografie leicht gemacht: 6 Tipps für gute Fotos von der Reise

von | 18/05/17 | Alles und nichts | 10 Kommentare

Sie gehören zur Reise wie der Rucksack selbst: Fotos! Lass mich dich in ein paar Grundlagen der Reisefotografie einführen, mit denen du schnell Fortschritte machen kannst. Mit meinen Tipps kannst du deine Reisefotos aufpeppen und ihnen den Wow-Effekt verleihen.

 

#1 Das Equipment

Ich verwende für meine Fotos in erster Linie eine Spiegelreflex. Seit einem knappen Jahr habe ich außerdem ein Weitwinkelobjektiv und ein Teleobjektiv, mit dem ich wundervoll zoomen kann. Damit decke ich alle Entfernungen ab, die ich auf meinen Reisen so brauche und kann schöne Fotos von nahen Objekten, großen Gebäuden und weit entfernten Dingen oder Tieren machen. Dazu verwende ich ein kleines Stativ, damit Aufnahmen nicht verwackeln und ich mithilfe des Selbstauslösers Fotos von mir machen kann, die keine Selfies sind.

Reisefotografie leicht gemacht: 6 Tipps für gute Fotos von der Reise

Außerdem habe ich eine GoPro mit entsprechendem Gimbal (das ist ein Stabilisator, damit Videoaufnahmen nicht verwackeln) und ein iPhone SE. Bald wird mein Equipment von einer Drohne abgerundet, mit der ich dann Fotos aus der Luft schießen kann.

Natürlich brauchst du nicht unbedingt eine Spiegelreflex und drei Objektive, um eine schöne Aufnahme zu machen. Vor allem moderne Smartphones haben eine tolle, hochauflösende Kamera integriert. Diese reicht vollkommen für tolle Aufnahmen mit viel Licht. Bei schlechten Lichtverhältnissen ist das dann nicht mehr so einfach. Hier ein Panoramafoto, das ich mit dem Handy gemacht habe:

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#2 Das Motiv

Die schönsten Reisefotos haben ein klares Motiv, das im Vordergrund steht. Versuche, ein Auge für besondere Motive zu bekommen und gehe aufmerksam durch die Straßen, Wälder und durch die Welt im Allgemeinen. Ein besonderes Motiv ist nicht immer das, was alle fotografieren. Ganz im Gegenteil! Ein Motiv überbringt eine Nachricht. Das kann in allem möglichen sein und muss nicht das Naheliegende sein.

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#3 Die Perspektive

Wichtig bei Reisefotografie ist es, dass du nicht einfach draufhältst. Wenn du ein passendes Motiv gefunden hast, überlege dir, wie du es am besten in Szene setzt. Welcher Winkel, welche Perspektive passt am besten, um die Botschaft zu vermitteln, die du dir wünschst? Scheue dich nicht, dich dabei zu verrenken, auf den Boden zu legen oder irgendwo draufzusteigen. Bei den folgenden zwei Fotos habe ich auf dem Boden gekauert (das erste ist am Tempel Tanah Lot auf Bali entstanden, das zweite in Cádiz):

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#4 Das Licht

Das Licht ist essentiell für ein schönes Foto. Grundsätzlich ist das Licht gegen Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang am besten für Fotos, da es zu dieser Zeit viel weicher ist. Mittagslicht ist hart. Meine Lieblingszeit ist eigentlich so zwei Stunden vor Sonnenuntergang. Ich liebe es, wie die untergehende Sonne ihre Strahlen auf das von mir gewählte Motiv wirft. Hier mal ein Bild von einem Sonnenaufgang (in Masada) und einem Sonnenuntergang (auf einem Kreuzfahrtschiff zwischen Stockholm und Helsinki):

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#5 Geduld

Es gibt vor allem zwei Fotos von meinen Reisen, für die ich außergewöhnlich lange gewartet habe, um es ohne Menschen und in purer Pracht fotografieren zu können. Für das Foto in der Metrostation in Stockholm habe ich letztes Jahr fast eine Stunde gewartet. Und für das Foto aus der Scheich Zayed Moschee in Abu Dhabi habe ich eine halbe Stunde gewartet, die ich mit Fotos von mir selbst totgeschlagen habe.

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#6 Die Bildbearbeitung

Von deinem Auge, der richtigen Perspektive und dem perfekten Moment hängt zwar viel ab, aber den letzten Schliff erhält ein Foto in der nachträglichen Bildbearbeitung. Lange habe ich dafür kostenfreie Onlinetools verwendet, bis mir klar wurde: Das reicht nicht!

Abgesehen davon, dass ich sehr häufig durch langsames Internet gezwungen war, Stunden vor dem Computer zu verbringen, um wenige Bilder zu bearbeiten, fiel mir irgendwann auf, dass die Qualität sich wirklich drastisch unterscheidet. Seit ich beschlossen habe, das Adobe Tool Lightroom zu verwenden, finden meine Fotos einen viel höheren Anklang.

 

Reisefotografie Fazit: In 6 Schritten zum guten Reisefoto?

Auch ich musste diese Grundlagen der Fotografie erst einmal lernen! Aber mittlerweile beherrsche ich sie im Schlaf und wo auch immer ich bin, mit einem Auge suche ich meine Umwelt nach dem idealen Motiv für das perfekte Reisefoto ab! Mit diesen Tipps kannst auch du wundervolle Reisefotos machen!

Hast du noch mehr Tipps und Tricks für die perfekte Reisefotografie auf Lager? Dann berichte mir davon in den Kommentaren!

Deine Barbara

Du hast Interesse an einem richtigen Kurs zum Thema Reisefotografie?

Dann empfehle ich dir mal bei der Travel Photo Academy vorbeizuschauen! Mein Bekannter Gary Arndt hat schon Preise für seine Reisefotos gewonnen und nun hat einen Onlinekurs mit all seinem Wissen erstellt! Nicht schlecht, was?

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