Singapur Sehenswürdigkeiten: Klassiker und Geheimtipps für die ToDo List

Singapur Sehenswürdigkeiten: Klassiker und Geheimtipps für die ToDo List

Singapur Sehenswürdigkeiten: Klassiker und Geheimtipps für die ToDo List

Singapur Sehenswürdigkeiten: Klassiker und Geheimtipps für die ToDo List

Singapur ist für viele eine Layover-Destination. Wer auf dem Weg nach Bali ein paar Nächte hier bleibt, war schon lange in der Metropole. So sind die Hotspots bekannt. Anders sieht es jedoch mit den vielen weniger bekannten Sehenswürdigkeiten aus. Da ich Dank House Sitting sehr viel Zeit in Singapur verbringen durfte und das Land mein Herz im Sturm erobert hat, kommt nun mein Post zu den Singapur Sehenswürdigkeiten, die du auf keinen Fall verpassen solltest.

Gardens by the Bay

Gardens by the Bay ist ein 101 Hektar großer Naturpark in der Nähe von Downtown Singapur, für den eine neue Landfläche aufgeschüttet wurde. Ziel war es, den Bürgern der Stadt mehr Grünflächen zu bieten und eine Art Naherholungsgebiet zu schaffen.

Die Außenanlage von Gardens by the Bay steht kostenfrei zur Verfügung. Hier kannst du also so oft und so lange du möchtest für einen Spaziergang vorbeischauen.

Die Gewächshäuser hingegen kosten knapp 30 SGD Eintritt. Das ist schon eine ganze Ecke, aber einmal kann man das schon investieren, finde ich.

Super Tree Grove

Über das Gelände verteilt, gibt es mehrere sogenannte Super Trees. Diese stählernen Bäume haben eine Höhe zwischen 25 und 50 Metern und sind mit seltenen Pflanzen bewachsen. Die Anlagen haben verschiedene Bezeichnungen: Die meisten Super Trees stehen im Super Tree Grove. Dort findet auch die Lichtshow jeden Abend statt (mehr Infos dazu folgen in wenigen Absätzen).

Gardens by the Bay – Super Trees – Super Tree Grove – SkyWalk

Durch Photovoltaik erzeugen sie Elektrizität und durch das Sammeln des Regenwassers dient er Bewässerung und für die Kühlsysteme der Super Trees selbst sowie der Gewächshäuser.

Zwei der Super Trees im Super Tree Grove werden durch eine Brücke mit einander verbunden: den SkyWalk.

Gardens by the Bay – Super Trees – Super Tree Grove – SkyWalk

Gardens by the Bay – Super Trees – Super Tree Grove – SkyWalk

Flower Dome und Cloud Forest

Auf dem Gelände warten zwei riesige Gewächshäuser – der Flower Dome und der Cloud Forest – in denen Pflanzen der mediterranen bzw. halbtrockenen Klimazonen gezeigt bzw. die tropische Vegetationszone nachgestellt werden. Der Flower Dome wurde als größtes Glasgewächshaus der Welt ins Guiness Buch der Rekorde eingetragen.

Gardens by the Bay

Cloud Forest

Marina Barrage

Marina Barrage ist eigentlich ein Damm, aber durch eine Parkanlage auf dem Dach, ist es ein beliebtes Ziel zum Picknicken und Drachensteigenlassen. Der Ausblick auf Gardens by the Bay und Marina Bay Sands und die Skyline ist fantastisch. Wenn du auch noch einen Tag erwischt, an dem es nicht bewölkt ist, kannst du hier einen atemberaubenden Sonnenuntergang erleben. Und ein zusätzlicher Pluspunkt: Hier findest du viel mehr Locals bzw. Expats als Touristen.

Marina Barrage

Und hier der Ausblick ohne den Park im Vordergrund:

Marina Barrage

Die Lightshow in Gardens by the Bay

Jeden Abend um 19:45 Uhr und um 20:45 Uhr kannst du eine Lichtershow im Super Tree Grove bestaunen. Zu einem bestimmten Thema wird eine 15-minütige Musik gespielt, die durch ein Lichtspielt der Super Trees untermalt wird. Das ist ein Spektakel, das ich immer wieder gerne genieße und möglichst mindest einmal bei jedem Besuch in Singapur auf meiner To Do Liste habe.

Gardens by the Bay – Super Trees – Super Tree Grove – SkyWalk

Gardens by the Bay – Super Trees – Super Tree Grove – SkyWalk

Auch diese Attraktion steht kostenfrei zur Verfügung.

 

Marina Bay

Die Marina Bay ist zwar das jüngste Stadtviertel Singapurs, dafür beherbergt es aber die wahrscheinlich bekanntesten touristischen Attraktionen der Stadt. Wenn du zum ersten Mal in der südostasiatischen Metropole bist oder nur einen kurzen Layover hast, wird dich dein Weg sicherlich zunächst hierher führen.

Marina Bay Panorama

Der Merlion

Der Merlion ist das Wahrzeichen Singapurs. Das Wesen ist halb Fisch, halb Löwe und soll die Bewohner Singapurs der Legende nach von Angreifern und einem schlimmen Unwetter beschützt haben. Danach wurde der Kreatur eine 37 Meter hohe Statue errichtet und die Stadt bekam den Beinamen Lion City – Löwenstadt.

Marina Bay Merlion

Die Helixbrücke

Die Helixbrücke hat ihren Namen von ihrer Struktur: Sie sieht aus wie ein DNS-Strang.

Helix Bridge – Marina Bay

Das Museum of Artscience

Das Museum, das an eine Lotusblüte erinnert, besteht aus 21 Gallerien. Drei von ihnen beherbergen permanente Ausstellungen zum Thema: Curiosity, Inspiration, Expression. Die anderen Säle werden für regelmäßig wechselnde Ausstellungen genutzt.

Museum of Artscience

Museum of Artscience – Helix Bridge – Marina Bay

Marina Bay Sands

Das wahrscheinlich berühmteste Hotel der Welt ist eigentlich auch eine Art Wahrzeichen der Stadt. Jedes Mal wenn ich die drei Gebäudesäulen mit der gigantischen Dachterrasse sehe, geht mir persönlich das Herz auf. Für mich ist der Anblick genauso schön wie der der Frankfurter Skyline. Er bedeutet Zuhause.

Marina Bay Sands

Die Dachterrasse wartet mit dem weltbekannten Infinity Pool auf, der nur Hotelgästen vorbehalten ist.

Mittig der Terrasse befindet sich eine Bar, das C'est la vie. Tagsüber ist es eine Art Lounge, während es abends zu einem Restaurant wird. Aber vorsichtig: Der Dresscode wird streng beachtet! Shorts oder Bikinis sind hier fehl am Platz.

Marina Bay – Marina Bay Sands SkyPark

Und zu guter letzt gibt es auf der Terrasse des Marina Bay Sands auch einen öffentlichen Bereich: Das Observation Deck namens SkyPark. Der Eintritt kostet hierzu jedoch 23 SGD. Allerdings finde ich, dass er sich lohnt. Der Ausblick ist wirklich fantastisch. Und dies ist der einzige Ort, von dem aus du beide Lightshows – die in Gardens by the Bay und die in der Marina Bay – von oben betrachten kannst.

Gardens by the Bay – Marina Bay Sands SkyPark

 

Die Lightshow in Marina Bay

Wie in Gardens by the Bay gibt es auch in der Marina Bay eine Lightshow. Täglich kannst du das Spektakel kostenfrei um 20 Uhr sowie 21 Uhr bewundern. Wenn du ganz nah dran sein möchtest, gehst du einfach einmal durch das Einkaufszentrum The Shoppes hindurch. Die imposante Skyline im Hintergrund, werden bunte Lichter auf tanzende Wasserfontänen projeziert. Auch hier gibt es eine musikalische Untermalung.

Marina Bay Lightshow

Von der anderen Seite der Bucht siehst du zwar die Wassfontänen nicht so gut, dafür aber die Lasershow vom Marina Bay Sands.

Marina Bay Lightshow – Marina Bay Sands

 

Arab Street

Arab Street ist, anders als der Name vermuten lässt, nicht nur eine Straße, sondern eigentlich ein eigenes Viertel in Singapur. Rund um die Masjid Sultan Mosque gibt es mehrere Straßen, die die Hipster-Gegend der Stadt beherbergen. Hier leben die Kreativen und Partyhungrigen. Bunte Stoffe, handgeknüpfte persische Teppiche und aromatische arabische Tees – das ist das arabische Viertel von Singapur.

Sultan Mosque

Das Herzstück der Arab Street bildet die Masjid Sultan Moschee, deren Geschichte nahezu 200 Jahre zurückreicht. An dieser touristischen Sehenswürdigkeit kannst du über muslimische Geschichte lernen oder einfach die außergewöhnliche Atmosphäre auf dich wirken lassen. Im Gebetsraum finden bis zu 5000 Betende Platz.

Arab Street

 

Sentosa

Vor Singapur liegt die kleine Insel Sentosa. Sie ist künstlich angelegt und ist quasi ein Freizeitpark. Zahlreiche Attraktionen warten auf Familien und Besucher, die bespaßt werden wollen. Ich habe auch ein paar Dinge ausprobiert, aber wirklich überzeugt haben mich ehrlich gesagt nur die Strände und die Beach Bars. Auch wenn vor der Küste Tanker liegen, empfand ich sie als eine Oase.

Siloso Beach

Universal Studios

Die Universal Studios sind ein Themenpark innerhalb der Resorts World auf der Insel Sentosa in Singapur. Hier erwarten dich 28 Fahrgeschäfte, Shows und Attraktionen in sieben verschiedenen Bereichen mit unterschiedlichen Themen.

Singapore Cable Car

Ich weiß ja nicht, wie es dir geht, aber ich liebe Seilbahnfahrten! Daher ist das Cable Car für mich auch die coolste Art, nach Sentosa zu gelangen. Du kannst entweder über die Fußgängerbrücke laufen, mit einem Taxi fahren, den Sentosa Express nehmen oder eben die besagte Gondel. Das ist auf jeden Fall die teuerste Variante, aber mindestens einmal solltest du das schon einplanen. Du kannst von Harbourfront oder Mount Faber fahren.

Pro Tipp: Die Henderson Waves sind von der Station Mount Faber nur fünf Minuten zu Fuß entfernt. Du kannst diese zwei Highlights also wunderbar mit einander kombinieren.

Adventure Cove Waterpark

Dieser Freizeitpark dreht sich rund um das Thema Wasser und bietet Spaß für die ganze Familie. Es gibt ein Aquarium, Wasserrutschen, ein Wellenbad, du kannst schnorcheln und mehr. Leider war ich selbst noch nicht da, werde das aber mit Sicherheit früher oder später nachholen.

S.E.A. Aquarium

Da ich das Einsperren von Tieren nicht unterstützen möchte, war ich auch noch nicht im Aquarium. Vorenthalten möchte ich es dir dennoch nicht. Hier gibt es über 100.000 Meerestiere aus knapp 1.000 verschiedenen Spezies. 50 Becken bieten ein Blick in die Unterwasserwelt und sind quasi ein Fenster in den Ozean.

Die Lightshow Crane Dance

Die dritte und letzte Lightshow Singapurs wartet auf Sentosa. Jeden Tag tanzen zwei mechanische Kraniche und erzählen dabei eine Geschichte der Liebe. Wasser, Lichter und Musik untermalen das Schauspiel. Ich persönlich finde die anderen beiden Lightshows viel schöner. Aber wenn du schon auf Sentosa bist, kannst du Show, die täglich um 20 Uhr stattfindet, ruhig mitnehmen. Danach kannst du gemütlich über den Boardwalk zurück zur Harbourfront schlendern.

Die Strände

Ich höre immer wieder, dass die meisten Singapur als Betonstadt sehen. Für mich ist das ein völlig falsches Bild. Ja, die Strände sind künstlich. Zumindest hier auf Sentosa. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass du im Sand liegen oder eine frische Kokosnuss in einer Beach Bar genießen kannst.

Es gibt insgesamt drei Strände auf der Insel: Siloso, Palawan und Tanjong.

Am Palawan-Strand gibt es eine kleine Hängebrücke, die zu einer vogelagerten Insel führt. Vor allem Familien mit Kindern kommen an diesen Strand. Mir persönlich war ein bisschen zu viel los, auch wenn ich die Hängebrücke echt fotogen fand.

Palawan Beach

Der Tanjong Beach ist besser für dich geeignet, wenn du nach Ruhe und Entspannung suchst. Er ist relativ weit von der Bahnstation entfernt, von der du wahrscheinlich kommst. Du kannst aber entweder ein Taxi oder den Shuttle-Service der Insel nehmen. Vor allem an heißen Tagen kann der 30-minütige Spaziergang ganz schön anstrengend sein.

Dort angekommen, kannst du dich dann aber vollkommen entspannen. Im Tanjong Beach Club gibt es erfrischende Cocktails und wenn du keine Lust auf Sand zwischen den Zehen hast, kannst du dich dort einfach an den Pool legen.

Tanjong Beach Club

Tanjong Beach Club

Chinatown

Auf die Gefahr hin, dass ich mich jetzt unbeliebt mache: Ich bin kein großer Fan von China Town. Ich kann das gar nicht wirklich begründen. Es ist mehr ein Gefühl. Während ich mich in den meisten Teilen Singapurs pudelwohl fühle, bin ich in China Town irgendwie gar nicht „angekommen“. Dennoch habe ich mir auch diesen Teil der Stadt angeschaut und kann dir daher drei Orte besonders ans Herz legen:

Chinatown Complex Food Center

In Singapur gibt es sogenannte Hawker Center. Das sind Food Center, in denen du lokale Gerichte zu günstigen Preisen bekommst. Das bekannteste und mit 260 Ständen auch größte ist das Chinatown Complex Food Center, in dem es sogar einen Stand gibt, der mit einem Michelinstern ausgezeichnet wurde. Das empfohlene Gericht ist Chicken Rice und kostet ein bis zwei Euro. Die Schlange ist teilweise jedoch so lang, dass du Wartezeiten von bis zu einer Stunde in Kauf nehmen musst.

Buddha Tooth Relic Temple

Der Buddha Tooth Relic Temple wurde 2007 erbaut. Die reich gestalteten Innenräume und umfassenden Ausstellungen zur buddhistischen Kunst und Geschichte erzählen Hunderten von Jahren alter Kultur. Im Tempel befindet sich ein Schrein mit einem Zahn, der angeblich der linke Eckzahn Buddhas gewesen sein soll. Er soll vom Scheiterhaufen in Kushinagar, Indien, geborgen und dann hier ausgestellt worden sein.

Sri Mariamman Temple

Der älteste Hindutempel der Stadt ist der Muttergöttin Mariamman geweiht und wurde 1827 errichtet. Er ist das Gebetshaus der meisten Tamilen und der Hindu-Bevölkerung von Singapur. Aufgrund seiner historischen Bedeutung wurde er 1972 zum nationalen Denkmal erklärt.

Naturreservate & Grünanlagen

Der Grund, warum ich Singapur so sehr liebe, ist, dass es zwar ein Großstadt mit all ihren Vorzügen ist, aber gleichzeitig so viele Parks und Naturreservate schnell erreichbar sind, dass man dem Hustle and Bustle ruck zuck entgehen kann. Daher hier jetzt ein paar Ausflugsmöglichkeiten. Leider habe ich immer noch lange nicht alles getestet. Aber ich werde bestimmt noch öfter in Singapur sein und definitiv weiter auf kleine Wanderungen gehen.

Macritchie Reservoir

Das MacRitchie Reservoir ist Singapurs ältester Stausee. Er wurde 1868 gebaut, um die Trinkwasserversorgung in Singapur zu gewährleisten. Heute ist es vor allem ein Naherholungsgebiet. Hier kann man joggen gehen, Kajakfahren oder einfach die Ruhe abseits der Metropole genießen.

MacRitchie Reservoire

Macritchie Nature Trails

Mitten im Herzen Singapurs finden sich 11 km um das Macitchie Reservoir herum. Es ist gut möglich, dass du hier auf einem Spaziergang auf verschiedene Tiere triffst, z.B. Makaken, Warane, Eichhörnchen, fliegende Lemuren oder Eulen.

Du kannst zwischen verschiedenen Strecken wählen und so genau die für dich perfekte Länge bestimmen. Schilder weisen dir stets den Weg, sodass du immer genau weißt, wo du bist, wie lange es noch zu dem Punkt dauert, den du erreichen willst, und welche anderen Trails du gehen kannst. Denk aber unbedingt daran, genügend Wasser mitzubringen, da du hier keines kaufen kannst.

MacRitchie Reservoire – MacRitchie Nature Trails

Das Highlight der Macritchie Nautre Trails ist jedoch der nächste Punkt:

TreeTop Walk

Der TreeTop Walk ist Teil des MacRitchie Trails. Der gesamte Rundweg mit dem TreeTop Walk in seiner Mitte ist ca. 7 km lang. Leider gibt es keine MRT-Station in der Nähe des Startpunktes, so dass du mit dem Bus zum Parkplatz am Eingang Venus Drive fahren oder mit dem Grab oder Taxi dorthin fahren musst. Von dort aus folgst du einfach den Schildern.

Auf der 250 Meter langen Hängebrücke erwartet dich ein Panoramablick auf den Regenwald, während du 25 Meter über dem Boden wanderst.

Hiking in Singapore – TreeTop Walk – MacRitchie Nature Trail

Bukit Timah Nature Reserve

Nur 12 km vom geschäftigen Stadtzentrum Singapurs entfernt liegt das Naturreservat Bukit Timah, das 1883 gegründet wurde und eines der ersten Waldreservate des Landes war. Es verfügt über ein reiches Ökosystem, sodass du als Besucher zahlreiche Pflanzen und Tiere der Region bestaunen kannst. Hier wandelt du förmlich durch ursprüngliche, tropische Vegetation und kannst Singapur so erleben, wie es vor vielen Jahrzehnten mal ausgesehen haben mag.

BUKIT TIMAH NATURE RESERVE

Pulau Ubin

Pulau Ubin ist Malayisch und bedeutet „Granit Insel“ und tatsächlich findet man auf der Insel einige verlassene Granit-Steinbrüche. Sie ist vor allem dafür bekannt, dass sie der letzte Kampong (so nennt man typische Dörfer in Singapur) ist, der noch nicht vollkommen urbanisiert und modernisiert wurde. Hier kann man sich auf Zeitreise begeben. Denn so soll, Singapur in den 1960er-Jahren ausgesehen haben.

Pulau Ubin

Pulau Serangoon aka. Coney Island

Coney Island oder Pulau Serangoon ist eine 133 Hektar große Insel vor der Nordostküste Singapurs zwischen der eben erwähnten Insel Pulau Ubin im Nordosten und dem Festland im Südwesten.

Der 50 Hektar große Naturpark beherbergt Küstenwälder, Grasland und Mangroven. Viele Singapurer kommen zum Wandern oder Mountainbiken hierher. Auch campen ist hier angesagt. Leider habe ich es noch nicht auf diese Insel geschafft. Auch sie steht noch auf meiner Singapur To Do Liste…

Southern Ridges

Die Southern Ridges sind ein neun Kilometer langer Weg durchs Grüne, aber mitten in der Stadt! Die Wege sind in kleinere Einheiten unterteilt und du kannst deinen Spaziergang jederzeit beginnen oder aufhören.

Ich habe am Alexandra Arch begonnen und bin zunächst über den Forest Walk gelaufen. Dass du dort in einer Großstadt bist, musst du dir wirklich vor Augen halten. Andernfalls kannst du leicht das Gefühl bekommen, in den tiefsten Urwald gebeamt worden zu sein!

Danach geht der Forest Walk in den Hilltop Walk über. Das Highlight folgt kurz darauf: Die Henderson Waves sind eine Brücke, die sich in Wellen über die Autobahn zieht. Von den Autos bekommst du von oben nicht wirklich was mit. Mir wurde das erst bewusst, als ich danach zum Bus gelaufen bin und sie von unten gesehen habe.

Henderson Waves

Botanic Garden

Der Botanische Gardens ist 158 Jahre alt und liegt am Rande der Orchard Road – der bekannten Einkaufsstraße Singapurs. Er ist als Weltkulturerbe ausgezeichnet worden und damit die einzige bei der UNESCO gelistete Stätte Singapurs.

Da der Garten sehr einfach zu erreichen ist (die Metrostation ist direkt vor dem Eingang) und keinen Eintritt kostet, suchen viele Singapurer hier ein wenig Ruhe. Ein Picknick in der Mittagspause oder ein Spaziergang nach Feierabend… Das geht hier völlig unkompliziert.

Mich persönlich hat der Park dennoch nicht umgehauen. Vielleicht auch kein Wunder: Nach Gardens by the Bay, Marina Barrage und Co. fehlte mir hier das Besondere. Kein Dschungel, kein Ausblick auf futuristische Strukturen, keine Skyline im Hintergrund. Einfach nur ein Park mit tropischen Pflanzen.

Singapur Botanischer Garten – Singapore Botanic Garden

Mein Reise-Equipment

Da ich auch immer wieder gefragt werde, wie und mit was ich auf Reisen gehe, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

 

Rucksäcke und Koffer

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise den passenden wählen kann. Am liebsten reise ich mit meinem Equipment von Osprey. Auch auf der Reise nach Asien hatten wir den Osprey Sojourn 60* und den Transporter 90* dabei.

Osprey Koffer

Osprey Koffer

Mein Hauptrucksack ist seit einiger Zeit der Nordace Siena. Der ist mit 19 Litern nicht so riesig, gefällt mir optisch sehr gut und hat allerlei Fächer, auch versteckte für zb. den Pass, sowie einen USB-Ladeport, was ich sehr praktisch finde.

 

Kamera

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

Mein Fazit zu den Sehenswürdigkeiten in Singapur

Wie du siehst, Singapur hat einiges zu bieten. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wie so mancher behaupten kann, da würden zwei Tage locker reichen. Hoffentlich konnte ich dir ein bisschen einen Eindruck verschaffen, wie vielfältig und abwechslungsreich dieses Land ist.

Für noch mehr Input schau doch mal bei Michelle vorbei, die einen ausführlichen Blogpost zu ihrem halben Jahr in Singapur geschrieben hat.

Welche dieser Sehenswürdigkeiten fasziniert dich am meisten? Was möchtest du unbedingt mal sehen? Oder wenn du schon einmal in Singapur warst: Was hat dir am besten gefallen? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Deine Barbara
Singapore Guide for Digital Nomads

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SINGAPUR
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PULAU UBIN

Strand, Sonne und Berge – Zwei Tage in Da Nang

Strand, Sonne und Berge – Zwei Tage in Da Nang

Strand, Sonne und Berge – Zwei Tage in Da Nang

Wie viel hatte ich schon von dem Küstenort Da Nang gehört… Und nie hat es geklappt, mir die kleine Stadt selbst anzuschauen. Dies wollte ich unbedingt ändern, also bin ich bei meinem letzten Aufenthalt in Vietnam von Hanoi nach Da Nang geflogen.

Die Anreise nach Da Nang

Inlandsflüge sind in Asien zum Glück relativ günstig, sodass du für maximal 60 Euro selbst kurzfristig von Orten wie Hanoi oder Saigon anreisen kannst. Am häufigsten fliegen Jetstar Airlines und VietJetAir.

Ich bin schon mit beiden Airlines geflogen und hatte nicht so gute Erfahrungen mit VietJetAir.

Klick, wenn du meinen kurzen Erfahrungsbericht lesen möchtest:

Meine Erfahrung mit VietJetAir

Leider habe ich nach meiner Buchung über deren Website keine Bestätigungsmail bekommen und natürlich das, was ich sonst IMMER tue, nicht gemacht: Einen Screenshot meiner Buchung. So hatte ich keinen Buchungscode, keinen Beweis, dass ich gebucht hatte. Ich hatte ehrlich gesagt dennoch nicht damit gerechnet, dass das so Probleme geben würde, aber leider war es so. Am Flughafen fand man zwar nach einigem hin und her meine Buchung, mir wurde aber nicht bescheinigt, dass ich einen Hin- und Rückflug gebucht hatte. Als ich in Vietnam angekommen war, musste ich einen neuen Flug buchen, da ich keinen Beweis für die Ausreise hatte. Ich würde daher nicht mehr VietJetAir fliegen, wenn es nicht unbedingt sein muss.

Wenn du nicht fliegen möchtest, kannst du auch mit dem Bus fahren. Es gibt Nachtbusse, in denen du bequem liegen kannst. Allerdings muss ich hier darauf hinweisen, dass diese langen Busfahrten in Vietnam nicht ungefährlich sind. Ich weiß nicht genau, ob es an den schlechten Straßen, den teils rücksichtslosen Autofahrern oder an den übermüdeten und überarbeiteten Busfahrern selbst liegt. Aber es verunglücken viel zu häufig Langstreckenbusse. Ich habe bis jetzt nur eine Fahrt dieser Art unternommen und das waren 7 Stunden von Saigon nach Da Lat.

Als letzte Alternative möchte ich noch hinzufügen, dass Vietnam ein beliebtes Land für Motorradfahrer ist. Ich kenne viele Reisende, die sich hier ein Motorrad gekauft  und einmal das S-förmige Land durchquert haben. Auch das ist nicht ungefährlich, aber wahrscheinlich das bekannteste Land in Südostasien für solch lange Roadtrips mit dem Zweirad.

 

Die Unterkunft in Da Nang

Normalerweise mache ich ja House Sitting oder miete ein Airbnb, um so zu leben wie die Locals. Aber in Da Nang hatte ich ausnahmsweise ein Hotel gebucht, weil ich mit einem Freund unterwegs war, der kein digitaler Nomade ist. Unsere Wahl fiel auf das Aria Hotel in zweiter Reihe vom Strand inklusive Meerblick von der Dachterrasse.

Da Nang Rooftop

Beeindruckend war die Freundlichkeit des Personals, das wirklich versucht hat, uns jeden Wunsch von den Augen abzulesen.

Das Zimmer war etwas beengt, obwohl wir schon die größere Version gewählt hatten. Aber sonst war es sehr hübsch und auch das Bad klein aber fein. Spannend fand ich, dass es im Bad eine Jalousie gab, um die Fensterscheibe zum Schlafszimmer zu ver- oder enthüllen. Das scheint aktuell mega im Trend zu sein.

Auch die Lage war ideal: Wie bereits erwähnt, stand es in zweiter Reihe vom Meer und innerhalb von drei Minuten bist du an der langen Strandpromenade, die zum Schlendern einlädt. In erster Reihe gibt es zahlreiche Restaurants und auch Hotels mit Roof Tops, wenn du den Ausblick über das Meer genießen willst.

 

Was kann man in Da Nang unternehmen?

Ich muss gestehen, dass es mich zunächst an einen Ort außerhalb Da Nangs zog: Ich wollte zu einer Brücke, die von riesigen Händen getragen wird. Ich hatte sie schon häufig auf Instagram gesehen und mir war klar: Das ist mein Must See in Da Nang. Im Hotel vergewissern wir uns nochmal, dass wir den richtigen Ort ansteuern. Er ist nämlich in den Bergen und komischerweise können wir die Brücke selbst auf Google Maps nicht finden. Im Hotel wird uns gesagt, dass der Ort korrekt sei und wir 700.000 Dong Eintritt zahlen müssten. Wir schauen uns irritiert an. Knapp 30 Euro, um eine Brücke anzusehen? Wir winken ab und sagen, dass wir ja nur zur Brücke wollen und uns nichts anderes interessiert.

Wir fahren mit unserem Mietroller los und brauchen mit kurzer Tankpause fast eine Stunde, bis wir da sind. Die Fahrt ist idyllisch, durch kleine Dörfer, an einem Fluss entlang, durch den Wald. Erst gegen Ende geht es plötzlich merklich bergauf. Als wir ankommen, verstehen wir, was es mit dem Eintrittsgeld auf sich hat: Die Brücke liegt in einer Art Vergnügungspark.

Gut, jetzt sind wir so weit gefahren… Also zahlen wir und gehen rein.

Das SunWorld

Zunächst soll es mit einem Cable Car in luftige Höhen gehen. Leichter gesagt, als getan. Denn es gibt drei Cable Car Linien und die, die wir nehmen wollten, war geschlossen. Also folgten wir den Schildern zum nächsten. Irgendwie sind wir da aber an der falschen Stelle abgebogen, sodass wir eine Rolltreppe nach der anderen nehmen.

Da Nang Sunworld

Da Nang Sunworld 7

Irgendwann haben wir es aber geschafft: Wir sitzen endlich in der Gondel. Ich mache wie wild Fotos. Besonders toll finde ich den Glasboden! Es geht immer höher und höher und nach gut 15 Minuten fahren wir plötzlich in die Wolken hinein. Es wird alles weiß und die Stimmung ist ganz schön mystisch. Dann brechen wir wieder durch die Wolkendecke durch und fahren darüber weiter.

Da Nang Sunworld Cable Car

Da Nang Sunworld Cable Car 2

Die gesamte Fahrt dauert eine gute halbe Stunde. Oben angekommen, verstehe ich die Welt nicht mehr. Der Vergnügungspark soll wohl Paris darstellen. Winterlich geschmückt, erheben sich eine barocke Kirche und das Moulin Rouge vor uns. Es wirkt ein bisschen, als wären wir im falschen Film gelandet. Zudem sind wir mehr oder weniger die einzigen Westler, die sich hierher verirrt haben.

Da Nang Sunworld 2

Da Nang Sunworld 3

Da Nang Sunworld 4

Da Nang Sunworld 5

Wir laufen umher und suchen nach den Attraktionen. Enttäuscht müssen wir feststellen, dass es nur eine gibt: eine Sommerrodelbahn. Also stellen wir uns in die Schlange und warten. Und warten. Und warten. Nach einer knappen Stunde haben wir uns 10m bewegt und geben auf.

Dann bleibt nur noch eins: Wir suchen endlich die Brücke mit den Händen. Dafür müssen wir erneut mit dem Cable Car fahren. Die Linie, die außer Betrieb war, hätte nämlich auf halber Höhe gehalten und uns direkt zur Brücke gebracht.

Ein weiteres Mal fahren wir durch die Wolken und kaum sind wir hindurch, sehen wir auch schon den Teil des Parks, zu dem die Brücke gehört.

Wir steigen aus und sehen sie direkt. Die Suche ist vorbei. Und ja, sie ist schön! Wirklich schön. Musst du 700.000 VND Eintritt bezahlen, weil man sie unbedingt gesehen haben muss? Ich würde mal ganz vorsichtig ‚nein’ sagen.

Da Nang Sunworld Hands Bridge

Da Nang Sunworld Hands Bridge 4

Ein letztes Mal fahren wir mit dem Cable Car und zum Abschluss bieten uns myriaden von Farbtönen zum Sonnenuntergang den herrlichsten Ausblick des Tages.

Da Nang Sunworld Cable Car 3

Da Nang Sunworld Cable Car 4

Da Nang Sunworld Cable Car 6

Auch Wasserfälle sehen wir zwischen den Hängen dahinplätschern.

Da Nang Sunworld Cable Car Waterfall

Da Nang Sunworld Cable Car Waterfall 2

Unten angekommen, schlendern wir noch durch die schönen chinesischen Gärten des Parks.

Da Nang Sunworld 8

Da Nang Sunworld 9

Da Nang Sunworld Sunworld Barbara 2

Als wir wieder am Eingang sind, ist gerade die Sonne verschwunden. Also machen wir uns in der Abenddämmerung auf den Weg zurück ins Hotel.

Lady Buddha at the Linh Ung Pagoda

Am nächsten Tag entscheiden wir uns für eine kleine Rollertour entlang der Küste. Vom Strand aus sieht man eine weibliche Buddhastatue auf der anderen Seite der Bucht und auf Google Maps sehen wir, dass man da gut hinkommt. Eigentlich ist es sogar eine Halbinsel mit dem Namen Son Tra Peninsula.

Die Fahrt dauert eine knappe halbe Stunde und als wir die lange Strandpromenade hinter uns lassen, geht es aufwärts. Links von uns der Dschungel, rechts von uns das Meer haben wir einen fantastischen Ausblick.

Da Nang 3

Da Nang 2

Immer wieder gibt es Haltebuchten, die dazu einladen, das Panorama zu genießen. Wir machen nur kurze Stopps, weil wir leider nicht mehr viel Zeit haben, bis unser Flieger weiter nach Saigon geht, und wir uns vorher noch die Kathedrale und die Drachenbrücke anschauen wollen.

Da Nang 4

Da Nang 6

 

Die Kathedrale

Die Kathedrale im Herzen Da Nangs wurde im Jahre 1923 von dem französischen Priester Louis Vallet erbaut. Auch wenn sie nicht ganz so strahlend pink ist wie ihre Schwester in Saigon (hier ist ein Foto von mir auf Instagram von der pinkfarbenen Kathedrale in Saigon), ist sie dennoch bekannt für ihre besondere Farbe. Auf dem Kirchturm befindet sich die Statue eines Hahns, wodurch sie auch den Beinamen Con Ga Church (Hahnenkirche) trägt.

Da Nang 7

 

Die Drachenbrücke

Die ikonische Drachenbrücke verbindet das Stadtzentrum von Da Nang und die Halbinsel mit der Strandpromenade. Sie ist 666 Meter lang und ist eine sechsspurige Autostraße. Sie ist definitiv ein Highlight und wenn du übers Wochenende in Da Nang sein solltest, kannst du den Drachen sogar Feuer spucken sehen. Dies tut er jeden Samstag und Sonntag um 21 Uhr.

Da Nang Dragon Bridge

Da Nang Dragon Bridge Barbara

 

Hoi An

Für einen Besuch in Hoi An hat unsere Zeit leider nicht gereicht. Wenn du es irgendwie einrichten kannst, solltest du dort aber auf jeden Fall vorbeischauen. Ich habe nur gute Dinge darüber gehört und allein die Fahrt ist es angeblich wert, den Ausflug zu machen.

Mein Fazit zu Da Nang

Da ich zuvor nur die Großstädte Saigon und Hanoi kannte, war Da Nang eine willkommene Abwechslung von den vietnamesischen Großstädten. Der Verkehr ist deutlich weniger aggressiv, es wird so gut wie gar nicht gehupt, der gelegentliche Ausblick aufs Meer ist Balsam für die Seele und auch für Vegetarier hat Da Nang einiges zu bieten. Ich werde daher sicher wiederkommen und der Stadt ein wenig mehr Zeit schenken.

Warst du schon mal dort?

Deine Barbara

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Day Trip Mekong Delta Barbara 6

VIETNAM

MEKONG DELTA

Cu Chi Tunnels 2

VIETNAM

CU CHI TUNNEL

Da Nang Rooftop

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ZWEI TAGE IN DA NANG

Cu Chi Tunnel – Halbtagstour zu Saigons Kriegsmuseum im Untergrund

Cu Chi Tunnel – Halbtagstour zu Saigons Kriegsmuseum im Untergrund

Cu Chi Tunnel – Halbtagstour zu Saigons Kriegsmuseum im Untergrund

Bei meinem letzten Besuch in Saigon standen einige touristische Highlights auf meiner Liste. So habe ich zum Beispiel eine Halbtagstour zu den Cu Chi Tunneln unternommen. Da ich mich bis zu diesem Zeitpunkt ein bisschen um das Thema gedrückt hatte, war es allerhöchste Zeit, mich damit auseinander zu setzen.

Denn der Vietnamkrieg oder Amerikakrieg, wie er hierzulande genannt wird, ist vor allem im Süden Vietnams ziemlich präsent. Bei meinem Tagesausflug ins Mekong Delta war ich zum Beispiel überrascht, dass er immer wieder zur Sprache kam. Aber ich hatte ja bereits in Ho Chi Minh City wahrgenommen, wie wichtig dieses Thema bis heute ist. So ist das bekannteste Museum der Stadt das War Remnants Museum.

Also buchte ich in einem Hotel die Halbtagstour zu den Cu Chi Tunneln. Im Preis von 314.000 VND (knapp 12 Euro) enthalten, war die Fahrt zu den Tunneln und wieder zurück sowie der Eintrittspreis von 110.000 VND inklusive einer Führung. Auf dem Gelände gibt es auch eine Kleinigkeit zu essen und Tee.

Cu Chi – Ein idyllischer Rückzugsort wird zum Kriegsgebiet

Cu Chi war ein Ort der Sommerfrische der Bewohner Saigons. Am Wochenende und während der Schulferien sammelten Familien hier unvergessliche Erinnerungen: Sie verbrachten ihre Zeit auf weiten Feldern, im Wald, am See.

Als der Vietnamkrieg ausbrach, hatte dies jedoch ein Ende. Was viele nicht wissen: Nicht nur die Guerrilla-Kämpfer selbst versteckten sich in Tunneln, deren Eingänge im Wald unter Laub und Zweigen nahzu unsichtbar waren, sondern auch Tausende Bewohner von Cu Chi und der Umgebung. Sie bauten ein Tunnelsystem und brachten die Bevölkerung unter Tage in Sicherheit. Das Tunnelsystem enthielt Schlafräume, Lagerräume, eine Krankenstation und sogar ein Küche, um ihr Leben unter der Erde fortsetzen zu können.

Cu Chi Tunnel – Die Halbtagstour

Zu Beginn wurde ich in meinem Hotel abgeholt. Mit dem Minibus und etwa 20 anderen Reisenden ging es dann Richtung Nordwesten. Die Fahrt dauerte circa 90 Minuten.

Nach einer guten Stunde haben wir einen Stopp eingelegt und uns eine Behindertenwerkstatt angeschaut, in der Dekoartikel hergestellt und lackiert werden. Ein Teil der Muster wird in Mosaiktechnik mit zerbrochenen Eierschalen hergestellt. Die kleinen Eierschalenstücke werden so angeordnet, dass sie Figuren darstellen. Danach wird alles lackiert und blitzblank poliert.

Faszinierend! Und alles Handarbeit…

Nach einer weiteren halben Stunde kamen wir dann am Eingang an. Der Guide bezahlte für unsere Tickets als Gruppe, sodass wir uns nicht in die Schlange stellen mussten. In meinem Preis war das Ticket mit inbegriffen, aber andere im Bus mussten dein Eintritt vor Ort zahlen. Schlussendlich sind sie damit sogar etwas günstiger weggekommen. Sie haben insgesamt nur 260.000 VND bezahlt.

Danach wurden wir in den Wald geführt. Auf einer Lichtung blieben wir stehen und ich hatte kaum Zeit zu überlegen, was es hier zu sehen gibt, da öffnete unser Guide bereits ein Loch im Boden, das von Blättern bedeckt und nicht zu sehen gewesen war. Ein Mitarbeiter war sofort zur Stelle, um uns zu zeigen, um was genau es sich handelte: Es war ein Versteck im Boden für die Guerrilla-Kämpfer.

Cu Chi Tunnels

Entschuldige bitte, dass das Bild verwackelt ist. Ich hatte keine Zeit meine Kamera auf das geringe Licht einzustellen, so schnell war der Mitarbeiter im Boden verschwunden und wieder draußen.

Wir wunderten uns, wie sich die Menschen die genauen Standorte dieser Verstecke merken konnten, aber den ehemaligen Städtern blieb nichts anderes übrig als sich nahezu jeden Baum im Wald einzuprägen. Da zeigt sich, dass der Mensch zu Außergwöhnlichem fähig ist, wenn es um Leben oder Tod geht.

Wir liefen weiter. Vorbei an unscheinbaren Hügeln, die nur durch kleine Löcher, die als Belüftungssystem dienten, erkennen ließen, dass sich darunter viel mehr verbarg, als es aus unserer Perspektive den Anschein machte.

Cu Chi Tunnels

Durch Laub bedeckt, waren auch die Löcher nicht sichtbar. Ein ausgeklügeltes System sorgte zudem dafür, dass Schlangen, Ratten und Regen abgehalten wurden. Durch Gewürze und Chilischoten, die an den Löchern verteilt wurden, wurden Spürhunde von der Fährte abgebracht.

Als nächstes gingen wir zu den Fallen. Angeblich dienten sie vor allem der Abschreckung und nicht dazu, den Feind in Massen zu töten. Verschiedene Vorrichtungen, die mich an Indiana Jones erinnerten, sollten den eindringenden Amerikaner aufspießen.

Cu Chi Tunnels

Während wir jede einzelne Falle erklärt bekamen, hörten wir die Schüsse immer deutlicher. Ich konnte mir bereits denken, was als nächstes kommen sollte: uns erwartete ein Schießfeld, auf dem man in sicherem Umfeld die Gewehre, die im Vietnamkrieg verwendet wurden, testen konnte. 600.000 VND (etwa 27 Euro) kostete ein Magazin und die Schlange war erschreckend lang.

Cu Chi Tunnels 6

Ich habe weder geschossen, noch konnte ich näher rangehen, um ein Foto zu machen. Aber ich finde, es gibt Dinge, die muss man auch nicht fotografieren. Wir warteten also bei ständigen und etwas nervenden Schüssen darauf, dass wir endlich weitergingen.

Als nächstes kam das Highlight: Wir durften in einen der Tunnel. Damals war er noch enger, aber er wurde erweitert, damit heute auch Touristen durchpassen. Die Menschen im Krieg haben sich auf dem Bauch robbend durch die Tunnel bewegt. Aber ich muss sagen, es war auch so schon beklemmend genug. Man konnte etwa alle 20 Meter aussteigen, was einige der anderen Gruppenmitglieder auch dankend annahmen, aber ich bin die ganzen 100 Meter durchgegangen. Sofern  man das tatsächlich gehen nennen kann.

Cu Chi Tunnels

Cu Chi Tunnels

Ich leide wirklich nicht unter Klaustrophobie, aber der Gedanke, in diesem Tunnelsystem gefangen zu sein, war wirklich beängstigend. Ich war mehr als froh, nach einer gefühlten Ewigkeit die stickige, heiße Enge hinter mir zu lassen. Selten habe ich so geschwitzt und ich bin sicher, dass es nicht an der Hitze lag.

Danach gab es einen kleinen „Snack“. Natürlich nicht irgendwas, sondern Tapioca-Wurzeln. Davon ernährten sich die Menschen aus Cu Chi tagelang, um nicht zu verhungern. Die Wurzeln und der Tee wurde für uns sogar in einer unterirdischen Küche zubereitet, wo dies auch die Guerrilla-Kämpfer taten.

Zum Abschluss wurde uns ein Film gezeigt, der nochmal die Hintergründe beleuchtete.

Cu Chi Tunnels

Danach endete der Halbtagstour und wir kehrten nach Saigon zurück. Wir kamen gegen 19 Uhr zurück und wurden vor der Benh Thanh Food Street abgesetzt.

Cu Chi Tunnel – Mein Fazit

Es ist ein unangenehmes Thema. Ich persönlich setze mich nicht gerne mit Kriegen aus einander – das gebe ich zu. Aber es ist ein wichtiger Teil der Geschichte und Kultur Vietnams und ich finde es wichtig sich dem gegenüber nicht zu verschließen. Und wenn es nur aus Respekt den Vietnamesen gegenüber geschicht. Daher bin ich froh, dass ich über meinen Schatten gesprungen bin und mir diesen Ort mit eigenen Augen angesehen habe.

Deine Barbara

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Day Trip Mekong Delta Barbara 6

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Das Mekong Delta – Ein Tagesausflug zu Vietnams bekanntester Sehenswürdigkeit

Das Mekong Delta – Ein Tagesausflug zu Vietnams bekanntester Sehenswürdigkeit

Das Mekong Delta – Ein Tagesausflug zu Vietnams bekanntester Sehenswürdigkeit

Der Tagesausflug ins Mekong-Delta beginnt um 7:45 Uhr, als mich der Reiseleiter in der Lobby in einem Hotel in der Innenstadt von Saigon abholt.

Ich schlafe sofort ein, nachdem ich meinen Sitzplatz im Kleinbus gewählt habe. Die Fahrt dauert etwa 90 Minuten und obwohl ich immer wieder kurz wach werde, döse ich gleich wieder weg und höre so den Reiseleiter kaum, als er über die Geschichte der Region spricht.

Das Mekong Delta

Der Fluss ist 4.220 km lang. Er entspringt der tibetischen Hochebene und fließt durch China, Laos, Myanmar, Thailand, Kambodscha und Vietnam, wo er ins Südchinesische Meer mündet. Er ist der 12. längste Fluss der Welt und der größte in Südostasien.

Das Mekong Delta hat rund 40.000 Quadratkilometer und 17 Millionen Einwohner, was einem Fünftel der Gesamtbevölkerung des Landes entspricht. Es ist das bevölkerungsreichste Gebiet Vietnams. Da der Fluss eine große Wasserquelle darstellt, gibt es in seiner Umgebung viele Reisfelder, sodass das Land einer der weltweit führenden Exporteure von Reis ist. Das Mekong Delta ist daher entscheidend für die Wirtschaft Vietnams.

Der Guide spricht über den Krieg und darüber, dass das Mekong Delta Schauplatz von Guerillaangriffen war und für den Transport von Waffen und Lebensmitteln genutzt wurde.

Tagestrip ins Mekong Delta

Als wir an der Bootsstation My Tho ankommen, werfe ich einen ersten Blick auf den Fluss – er ist breit und hat tief braunes Wasser, durch das man nicht hindurchsehen kann. Zuerst nehmen wir ein Motorboot und sehen vier Inseln: Dragon, Unicorn, Tortoise und Phoenix.

Day Trip Mekong Delta

Day Trip Mekong Delta

Wir halten auf einer der Inseln, wo wir einige lokale Köstlichkeiten probieren dürfen: Royal Jelly (ein Honigbienensekret), Erdnussbonbons und Früchte wie die vietnamesische Birne. Der Reiseleiter erklärt, wie Royal Jelly hergestellt wird und zeigt uns eine Wabe. Gleichzeitig schlürfen wir den köstlichen Grünen Tee mit viel leckerem und gesundem Honig. Einheimische Frauen laufen umher und verkaufen den Tee, den Honig, das Royal Jelly und die Süßigkeiten.

Mekong Delta Bees

Mekong Delta Sweets

Wir gehen weiter und nehmen wieder das Motorboot, um an einen anderen Ort zu gelangen. Von der Anlegestelle aus nehmen andere Gruppen ein von Pferden gezogenes Tuk Tuk. Ich bin froh, dass unser Reiseleiter motorisierte Tuk Tuks organisiert hat. Er sagt, dass die Pferde in einem schlechten Zustand und zu schwach sind, um Wagen mit vier Personen über die steinige Insel zu ziehen. Da kann ich ihm leider nur beipflichten.

Day Trip Mekong Delta

Day Trip Mekong Delta

Day Trip Mekong Delta

Auf der anderen Seite erwarten uns bereits Ruderboote. Einer nach dem anderen steigen wir in die kleinen Boote, die bis zu sieben Personen aufnehmen können. Dann beginnt der berühmteste Teil und wir gleiten langsam und lautlos durch das friedliche Wasser. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies noch vor wenigen Jahrzehnten der Schauplatz eines blutigen Krieges war.

Day Trip Mekong Delta

Day Trip Mekong Delta

Ich halte Ausschau nach Krokodilen, obwohl uns gesagt wurde, dass es keine mehr gebe. Aber ich kann nicht anders und vermute sie in Palmenblättern und im Schatten liegend. Zu gut würden sie in diese Umgebung passen.

Day Trip Mekong Delta

Aber die einzigen Krokodile, die noch übrig sind, sitzen in tiefen Becken auf der Insel, um ihre wilde und rohe Natur zu demonstrieren. Eigentlich sehen sie aus, als seien sie gar nicht echt. Sie liegen unbeweglich in der Sonne. Kaum wird ein Fisch in das Becken gehalten, beweisen sie jedoch ihre Stärke und ihren „Biss“. Ich schwanke zwischen Angst, Demut und Mitleid.

Mekong Delta Crocodiles

Die Urzeitechsen sind Teil von einer Art Minizoo, in dem Tiere gezeigt werden, die früher im Mekong Delta lebten: Krokodile, Frösche und Schlangen. Ich mag die Praxis nicht, Tiere in Gefangenschaft zu halten, also nutze ich die Zeit lieber, um mit den anderen Leuten in meiner Gruppe ins Gesrpäch zu kommen. Dann geht es wieder auf das Motorboot, das uns zurück zum Festland bringt, wo unser Minibus bereits auf unsere Rückkehr wartet.

Day Trip Mekong Delta

Day Trip Mekong Delta

Der letzte Halt ist ein Geschenk. Zumindest sagt das unser Reiseleiter. Ich habe keine Ahnung, ob andere Gruppen ihren Tagesausflug ins Mekong Delta auch hier beenden. Aber er sagt, dass kein anderer Guide die Leute dorthin bringt. Es handelt sich um eine Pagode mit mehreren Buddha-Statuen – ein schöner Ort, der den perfekten Abschluss eines wunderbaren Tages bildet.

Vinh Trang pagoda

Vinh Trang pagoda

Vinh Trang pagoda

Wenn du die Chance hast, an der Vinh Trang Pagode vorbeizuschauen, dann tu es!

 

Wie kommst du ins Mekong Delta?

Der einfachste Weg ist, eine Tour zu buchen. Da ich mit einem Freund aus Deutschland unterwegs war, haben wir uns für diese Option entschieden. Du kannst zwischen einer 1-, 2-, oder 3-tägigen Tour wählen. Ich war auf einem Tagesausflug ins Mekong Delta, der 500.000 VND gekostet hat, etwa 20 Euro.

Im Preis enthalten waren:

Die Fahrt im Minibus mit einer Gruppe von maximal 20 Leuten

Die Fahrt mit dem Motorboot von My Tho zu den vier Inseln

Die Fahrt mit dem Ruderboot durch die kleinen Nebenarme des Mekong Delta

Das Mittagessen aus lokalen Gerichten (auf Anfrage aus vegetarischen Speisen)

Wie bereits erwähnt, dauert die Fahrt nur 90 Minuten. Wenn der Fahrer die Nationalstraße statt der Autobahn nimmt, sind es zwei Stunden pro Strecke. Anscheinend sieht man die Reisfelder jedoch nur auf dem langsameren Weg, so dass es sich lohnen könnte, die Nationalstraße zu nehmen.

Alternativ kannst du auch eine eigene Reise organisieren und zum Beispiel mit dem Motorrad fahren. Dann kannst du die Reisfelder genießen und so lange im Mekong Delta bleiben, wie du möchtest.

 

Mein Fazit

Das Mekong Delta steht schon seit geraumer Zeit auf meiner Wunschliste und ich bin wirklich froh, dass ich es endlich geschafft habe, den Tagesausflug zu machen. Es war interessant, den Fluss mit seinen kleineren Armen, mit den Inseln und mit seiner Geschichte mit meinen eigenen Augen zu sehen.

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Der TreeTop Walk in Singapur – Hiking im Dschungel einer asiatischen Megastadt

Der TreeTop Walk in Singapur – Hiking im Dschungel einer asiatischen Megastadt

Der TreeTop Walk in Singapur – Hiking im Dschungel einer asiatischen Megastadt

Der TreeTop Walk in Singapur – Hiking im Dschungel einer asiatischen Megastadt

Schon seit meinem ersten Aufenthalt in Singapur hatte ich geplant, den TreeTop Walk zu laufen, nachdem ich ihn auf einer Karte mit Wanderwegen gesehen hatte. Er kam direkt auf meine Bucket List, aber es dauerte noch über ein Jahr, bis ich ihn endlich laufen sollte. Der Grund dafür ist, dass er nicht so leicht erreichbar ist wie die anderen Wanderwege, die ich erkundet habe, wie zum Beispiel das Bukit Timah Nature Reserve.  

Achtung: Bedenke bei deiner Planung, dass der TreeTop Walk montags wegen Wartungsarbeiten geschlossen ist.

Außerdem ist die Hängebrücke eine Einbahnstraße! Du musst den Wanderweg also in einer bestimmten Richtung laufen. Auf beiden Seiten der Brücke befinden sich Tore und auf der Seite, an der der Eingang ist, sitzt eine Wache. Am Ausgang wartet eine Tür, die nur von der Brücke aus geöffnet werden.

Hiking in Singapore – TreeTop Walk – MacRitchie Nature Trail

 

Fakten zum TreeTop Walk auf einen Blick

Startpunkt: Venus Drive Carpark

Entfernung: 250 Meter Hängebrücke, 7 km Wanderung

Länge: 3 bis 4 Stunden

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 9 bis 17 Uhr (das Tor schließt pünktlich!)

Eintritt: Frei 

So gelangst du zum TreeTop Walk in Singapur

Der TreeTop Walk ist eigentlich Teil eines Trailsystems namens MacRitchie Trails. Der gesamte Rundweg mit dem TreeTop Walk in seiner Mitte ist ca. 7 km lang. Leider gibt es keine MRT-Station in der Nähe des Startpunktes, so dass du mit dem Bus zum Parkplatz am Eingang Venus Drive fahren oder mit dem Grab oder Taxi dorthin fahren musst. Von dort aus folgst du einfach den Schildern.

Hiking in Singapore – TreeTop Walk – MacRitchie Nature Trail

Eine Alternative für alle Hardcore-Wanderer ist der MacRitchie Nature Trail vom Stausee aus, der 4,6 km lang ist.

 

Der Rundweg

Der Weg zum TreeTop Walk vom Ausgangspunkt am Parkplatz Venus Drive aus ist denkbar einfach. An jeder Kreuzung gibt es Wegweiser.

Ich hatte in einem Blogbeitrag gelesen, dass es schwierig sei, den Weg zu finden, weshalb ich mir Sorgen machte, ob ich es in der von mir geplanten Zeit schaffen würde. Es war mein letzter Tag in Singapur und ich hatte noch eine zu erledigen. Aber ich wollte unbedingt diese Wanderung machen. Ich fand den Weg am Ende jedoch problemlos. Daher gehe ich davon aus, dass die Beschliderung relativ neu ist, da sie der Autor des Blogbeitrags offensichtlich noch nicht kannte.

Zuerst gehst du auf dem Holzweg entlang des Venus Loop. An der Abzweigung folgst du dem Loop jedoch nicht, sondern biegst in den Squirrel Trail ein, der ebenfalls aus Planken besteht.

Hiking in Singapore – TreeTop Walk – MacRitchie Nature Trail

Yep, dort wirst du wahrscheinlich vielen Eichhörnchen begegnen. Bereite dich also darauf vor und nimm das richtige Objektiv mit, falls du sie fotografieren möchtest. Ich hatte leider nur mein Weitwinkelobjektiv dabei und habe sie daher nicht vor die Linse bekommen.

Hiking in Singapore – TreeTop Walk – MacRitchie Nature Trail

Alternativ kannst du den Venus Loop etwas weiter gehen und dann den Venus Link nehmen. Nach einer Weile kreuzen sich der Squirrel Trail und der Venus Link und du kannst entweder dem Link folgen oder die nächste Holzpromenade namens Drongo Trail nehmen. Alle Pfade sind mehr oder weniger gleich lang. Also kein Grund zur Sorge! Beide enden am Pierce Track, der schließlich zum TreeTop Walk führt.

Wenn dir 7 km zu viel sind, kannst du vor der Brücke umdrehen. Es ist nicht möglich, die Brücke von der anderen Seite zu überqueren. Wenn du umdrehst, sparst du mehr oder weniger einen Kilometer.

Am Anfang der Brücke saß ein Affe, der die Wanderer begrüßte. Sei vorbereitet und versteck dein ganzes Essen und Wasser.

Hiking in Singapore – TreeTop Walk – MacRitchie Nature Trail

Auf der 250 Meter langen Hängebrücke erwartet dich ein Panoramablick auf den Regenwald, während du 25 Meter über dem Boden wanderst.

Hiking in Singapore – TreeTop Walk – MacRitchie Nature Trail

Hiking in Singapore – TreeTop Walk – MacRitchie Nature Trail

Nach der Brücke beginnt der Petaling Trail, der eine Einbahnstraße ist. In diesem Teil der Wanderung warten eine ganze Reihe von Treppen auf dich.

Hiking in Singapore – TreeTop Walk – MacRitchie Nature Trail

Um zum Venus Link zurückzukehren, nimm den Sime Track.

Ich weiß, das klingt alles unheimlich kompliziert. Aber man folgt wirklich einfach den Schildern zum TreeTop Walk und dann zurück zum Venus Drive. Einfacher geht es nicht.

Von Bukit Timah zum TreeTop Walk

Wenn du etwas mehr wandern möchtest, kannst du den TreeTop Walk nicht nur “klassisch” besuchen, sondern ihn auch wunderbar mit einer Wanderung durch das Bukit Timah Nature Reserve verbinden.

Denn: Das Bukit Timah Nature Reserve ist so etwas wie der natürliche Startpunkt für einen richtig schönen Natur-Tag. Wenn du also noch mehr laufen möchtest, weil dir 7 Kilometer nicht genug sind, kannst du deine Tour so planen, dass du in Bukit Timah startest und anschließend weiter Richtung TreeTop Walk wanderst – quasi als Verlängerung deiner Dschungelrunde.

Danach läufst du entweder wieder zurück (dann kann die Wanderung gut und gerne 20 Kilometer lang werden) oder du beendest sie einfach am oben beschriebenen Startpunkt, dem Venus Drive.

Ich liebe solche Kombinationen, weil sie aus einem einzelnen Spot direkt einen ganzen Tagesausflug machen. Erst Regenwald, dann Wanderwege, dann die spektakuläre Aussicht von oben auf dem TreeTop Walk – und zwischendurch vergisst du komplett, dass du dich eigentlich in Singapur befindest.

Gerade wenn du in Singapur mehrere Tage bleibst und nicht jeden Tag nur “City” machen willst, ist das eine perfekte Abwechslung: Natur, Bewegung, frische Luft (okay – tropisch frische Luft), und am Ende dieses Gefühl, wirklich etwas erlebt zu haben.

Wenn du also sowieso den TreeTop Walk geplant hast, lohnt es sich sehr, die Route über Bukit Timah mitzudenken.

Stopover in Singapur – Bukit Timah

Von Bukit Timah zum TreeTop Walk

 

Bukit Timah Nature Reserve – So kommst du hin

Der Eingang zum Bukit Timah Nature Reserve liegt superpraktisch bei der MRT-Station Beauty World. MRT steht übrigens für Mass Rapid Transit, also die Metro in Singapur – und die ist wirklich angenehm, sauber und unkompliziert. So ist die Anreise zum Startpunkt auch einfacher, als wenn du den reinen Loop vom TreeTop Walk läufst.

Alternativ kannst du natürlich auch:

  • mit dem Bus fahren
  • ein Taxi nehmen
  • oder Grab nutzen (je nachdem, was gerade verfügbar ist)

Mein Tipp: Wenn du bei der Beauty World Mall bist, geh dort am besten nach oben und überquere von dort aus über eine Brücke die Straße. Danach sind es nur noch ein paar hundert Meter bis zum Eingang.

 

Food-Tipp: Hawker Centre in Beauty World

Und wenn du sowieso schon da bist: Unbedingt das Hawker Centre ausprobieren! Hawker Centres sind die Food Courts in Singapur und für mich eine der besten Erfindungen überhaupt. Du bekommst dort richtig gute lokale Küche für kleines Geld – perfekt nach einer Dschungelwanderung, wenn du hungrig und verschwitzt wieder in der Zivilisation ankommst.

Hawker Centre Bukit Timah

Hawker Centre Bukit Timah

Sonstige Tipps für die Wanderung und Affen-Etikette

Kleiner Tipp aus Erfahrung: Nimm unbedingt genug Wasser mit. Auch wenn 7 Kilometer erstmal nicht dramatisch klingen, ist die Luftfeuchtigkeit in Singapur nicht zu unterschätzen – und der Trail enthält einige längere Treppenpassagen, die sich irgendwann wirklich in den Beinen bemerkbar machen. Das gilt natürlich umso mehr, wenn du ab Bukit Timah läufst und dann eventuell sogar 20 Kilometer unterwegs bist.

Ich würde außerdem Mückenspray empfehlen (vor allem nach Regen bzw. in der Regenzeit) und Schuhe mit gutem Profil, denn manche Stellen können rutschig sein.

Falls du Snacks dabeihast: Pack sie besser tief in den Rucksack und lass keine Tüten oder Flaschen offen baumeln – Affen sind nicht nur neugierig, sondern manchmal auch ziemlich dreist. Füttere sie auf gar keinen Fall und pass auch sonst auf, dass du nichts hast, das sie dir stehlen könnten. Mir wurde von einem Affen schon mal eine Brille von meiner Nase geklaut, ein Objekt aus einer Kameratasche und eine Wasserflasche aus der Handtasche. 

Und noch ein Punkt, den viele unterschätzen: Plane lieber etwas mehr Zeit ein. Ich war zwar zügig unterwegs, habe aber immer wieder angehalten, um Fotos zu machen und einfach kurz durchzuatmen. Es ist auch einfach zu schön, um einfach durchzurushen…

Diese paar Minuten lohnen sich auch einfach, denn genau dann merkt man erst, wie verrückt es ist, dass man sich gerade mitten in einer Megacity befindet – und trotzdem das Gefühl hat, im tiefsten Dschungel zu laufen.

Mein Reise-Equipment

Da ich auch immer wieder gefragt werde, wie und mit was ich auf Reisen gehe, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

 

Rucksäcke und Koffer

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise den passenden wählen kann. Am liebsten reise ich mit meinem Equipment von Osprey. Auch auf der Reise nach Asien hatten wir den Osprey Sojourn 60* und den Transporter 90* dabei.

Osprey Koffer

Osprey Koffer

Mein Hauptrucksack ist seit einiger Zeit der Nordace Siena. Der ist mit 19 Litern nicht so riesig, gefällt mir optisch sehr gut und hat allerlei Fächer, auch versteckte für zb. den Pass, sowie einen USB-Ladeport, was ich sehr praktisch finde.

 

Kamera

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

Mein Fazit

Der TreeTop Walk ist absolut atemberaubend. Ich fand es mega cool, von einem Affen empfangen zu werden, einen Panoramablick über das Dach des Regenwaldes zu haben und mich weit weg von der Megastadt Singapur zu fühlen – egal wie sehr ich es dort mag.

Der Dschungel ist der perfekte Rückzugsort von dem Trubel der Metropole, aber ich möchte dir nicht verhehlen, dass es auch die anstrengendste Strecke war, die ich in Singapur gelaufen bin. Wenn du nicht zumindest ein halbwegs erfahrener Wanderer bist, mach dich auf einen anstrengenden Hike und Muskelkater gefasst.

Ansonsten war es eine tolle Erfahrung und es hat sich absolut gelohnt!

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PULAU UBIN

Pai für digitale Nomaden – Das coolste Ausflugsziel von Chiang Mai

Pai für digitale Nomaden – Das coolste Ausflugsziel von Chiang Mai

Pai für digitale Nomaden – Das coolste Ausflugsziel von Chiang Mai

Wenn du schon einmal in Thailand warst, hast du bestimmt von dem kleinen Städtchen Pai gehört. Es liegt nördlich von Chiang Mai und ist ein perfektes Ausflugsziel von Thailands Hauptstadt des Nordens und der Hochburg für digitale Nomaden.

Wie kommst du am besten nach Pai?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, von Chiang Mai nach Pai zu kommen.

  1. Jede halbe Stunde fahren Vans zwischen Chiang Mai und Pai. Sie kosten etwa 180 Baht, also ungefähr 4,50 Euro. Die Strecke ist jedoch kurvig und die fünf Fahrtstunden können sich ganz schön ziehen, wenn dir schnell übel wird.
  2. Alternativ kannst du auch mit dem Scooter oder Motorrad fahren. Du solltest allerdings ein sicherer Fahrer sein und dir darüber im Klaren sein, worauf du dich einlässt. Auf dieser Strecke sterben leider regelmäßig Rollerfahrer, die ihre Fahrfähigkeiten überschätzen oder falsch einschätzen, was einem nach einer Kurve so entgegenkommen kann. Daher: Nimm dir ausreichend Zeit, damit du gar nicht erst in Versuchung kommst, schnell zu fahren, genieß die Landschaft und mach am besten auch mehrere Stopps. Es gibt zahlreiche heiße Quelle und Wasserfälle auf dem Weg, sodass du die Fahrt locker über den ganzen Tag strecken kannst. Du kannst entweder mit deinem eigenen Scooter fahren oder zum Beispiel bei Aya Service einen mieten. Die haben auch Vans, die zwischen Chiang Mai und Pai fahren und nehmen dann auch dein Gepäck mit. Ein Gepäckstück pro Roller ist sogar inklusive.
  3. Und der Vollständigkeit halber erwähne ich auch noch, dass du mit einem privaten Auto-Shuttle anreisen kannst. Das kostet aber 2.000 Baht (etwa 45 Euro) und ist zwar vielleicht die sicherste Möglichkeit, aber auch die, die ein Local nicht wahrnehmen würde. Und wir wollen doch leben wie Locals, oder?

Wie bewegst du dich in Pai?

Wenn du mit dem Roller angereist bist, kannst du den natürlich auch in Pai fahren. Das ist die praktischste Alternative. Andernfalls rate ich dir, vor Ort einen Roller anzumieten. So ziemlich alle Sehenswürdigkeiten liegen nicht in Laufnähe und es wäre schade, wenn du sie verpassen würdest, weil du von irgendwelchen Gruppentouren abhängig bist. Gruppentouren sind zudem ziemlich teuer und du bist allgemein nicht so flexibel. Ein Roller ist also meiner Meinung nach ein Muss.

Pai selbst ist aber eher klein und die kleine Hauptstraße des touristischen Stadtkerns, auch Walking Street genannt, kannst du problemlos zu Fuß erkunden. Abends verwandelt sie sich in eine Street Food Meile, auf der du dich so richtig kulinarisch austoben kannst.

Was gibt es zu sehen?

Pai White Buddha

Der weiße Buddha gehört ein bisschen zum Pflichtprogramm für Pai-Besucher. Oben auf dem Berg gelegen, hast du von hier einen fantastischen Ausblick ins Tal und auf Pai selbst. Zum Sonnenuntergang kann es hier richtig voll sein.

Ich habe daher den Wecker mal ungewöhnlich früh gestellt, um zu schauen, wie die Atmosphäre zum Sonnenaufgang ist. Und siehe da: Mein Reisebegleiter und ich waren die einzigen Besucher. Sonst war nur ein einsamer, ins Gebet versunkener Mönch dort, der sich während unseres Aufenthalts nicht einmal bewegt hat. Und die Sonne hinter dem Buddha aufgehen zu sehen, war das frühe Aufstehen mehr als wert!

White Biddha Pai Sunrise

Pai Canyon

Der Ort, der mir wahrscheinlich am besten gefallen hat, war der Pai Canyon. Du balancierst über die roten Steilklippen, rechts und links Schluchten und dahinter das fruchtbare Tal der northailändischen Ebene. Wunderschön, aber mindestens genauso gefährlich. Ich habe erst hinterher gelesen, dass er auch Death Canyon genannt wird.

Ein atemberaubender Sonnenuntergang ist hier garantiert und das mit Nervenkitzel. Auch wenn ich einige Asiaten mit Flip Flops gesehen habe, würde ich dir ganz klar zu festem Schuhwerk raten und auch zu einem guten Maß an Selbsteinschätzung! Wenn du Angst hast, solltest du dich vielleich mit dem Ausblick begnügen, den du am Eingang hast. Du musst niemandem etwas beweisen und es bis ans Ende des Canyons schaffen.

Der Eintritt ist übrigens frei.

Pai für digitale Nomaden – Pai Canyon

Hot Springs

In und um Pai gibt es mehrere heiße Quellen. Ich bin zu zwei verschiedenen gefahren.

Die ersten, die ich mir angeschaut habe, heißen schlicht Pai Hot Springs. Sie befinden sich nur 7 Kilometer von der Stadt entfernt und kosten 300 Baht Eintritt.

Pai Hot Springs

Am coolsten fand ich, dass du dort Eier in den heißen Quellen kochen kannst. Diese kannst du entweder selbst mitbringen oder vor Ort kaufen.

Dann gehst du einfach zum Becken, das am weitesten vom Eingang entfernt ist. Das ist das heißeste. Dann legst du die Eier in einem Korb in das Becken und wartest. Ich habe 30 Minuten gewartet und die Eier waren immer noch nicht wirklich fest. Wenn du sie also am liebsten richtig weich magst, sollte eine halbe Stunde perfekt sein. Allerdings weiß ich nicht, ob das Wasser immer die gleiche Temperatur hat.

Pai Hot Springs

Bei meinem zweiten Aufenthalt in Pai bin ich dann zu den Sa Ngam Hot Springs gefahren. Diese liegen auf dem Weg zum Lod Cave (nächster Punkt), etwa 20 Minuten von Pai entfernt.

Sa Ngam Hot Springs

Das Becken ist zwar deutlich größer, dafür gibt es bei den Pai Hot Springs mehrere. Ich habe zu diesen Quellen keinen Eintritt zahlen müssen, weiß aber nicht, ob das immer so ist. Am Anfang der kleinen Straße, die zu den Quellen führt, gab es einen Stand und ein Schild zu Eintrittspreisen. Es war aber niemand da, der hätte kassieren können. An den Quellen selbst waren geöffnete Verkaufsstände, an denen ich auch etwas zu essen und trinken gekauft habe. Über ein fehlendes Ticket hat sich aber keiner beschwert.

Sa Ngam Hot Springs

Lod Cave

Lod Cave liegt etwa 1,5 Stunden von Pai entfernt. Ich war mit einem Freund auf dem Motorrad unterwegs und er hat die Fahrt unheimlich genossen. Wenn du also auch Motorradfahrer bist, solltest du dir diese Strecke nicht entgehen lassen.

Lod Cave

Ich habe im Internet gelesen, dass man die Höhle früher allein besuchen konnte. Heute kommst du um einen Guide nicht drum herum. Dieser führt dich in einer Tour, die etwa eine Stunde dauert, durch die Höhle, die in drei geteilt ist. Der erste sowie letzte Teil findet zu Fuß statt durch eine Welt aus Stalgtiten und Stalgmiten. Zwischendrin wirst du mit einem Bambusfloß über einen Fluß durch beeindruckende Höhle gefahren, dessen Decke du bestenfalls erahnen kannst.

Davon konnte ich leider kein gutes Foto machen, da dafür viel zu wenig Licht war.

Wo kannst du in Pai am besten essen?

Abends verwandelt sich die Walking Street in eine Street Food Meile, bei der dir das Wasser im Munde zergehen wird. Hier findest du alles zu essen und trinken, was dein Herz begehren kann.

Und wenn dir nicht nach einem Spaziergang und Street Food ist, hast du die freie Wahl aus zahlreichen Restaurants, die von lokaler bis internationaler Küche alles mögliche anbeten. Ich war bei meinen Besuchen immer im Blue Ox. Das Essen ist unheimlich lecker und bietet auch für Vegetarier eine gute Auswahl aus Thai und Western Food an. Ich habe jedes Mal Thai gegessen und war immer sehr zufrieden.

Für den großen Hunger bietet Burger Queen große und gute Burger an. Und wenn du Thai essen gehen möchtest, soll Pen's Kitchen unschlagbar sein.

Wo kommst du in Pai am besten unter?

Es gibt zahllose Möglichkeiten, in Pai unterzukommen. Ich war beide Male in einem Resort auf der anderen Seite des Flusses. Wenn du bis ans Ende der Walking Street gehst, wartet dort eine Bambusbrücke. Diese überquerst du und hast die Auswahl aus mehreren Resorts mit kleinen Hütten. Ich habe es geliebt! Eine Hütte kostet 500 Baht, ist also sogar alleine durchaus bezahlbar. Als Paar oder mit einer guten Freundin (Achtung: es gibt nur ein Bett!) ist das natürlich umso besser.

Barbara in Pai – Pai for Digital Nomads

Außerdem gibt es einige Hostels und Möglichkeiten für Backpacker oder Budget-Nomaden, super günstig unterzukommen. Vom DeeJai Pai Hostel habe ich zum Beispiel nur Gutes gehört.

Fazit

Pai ist mehr als nur einen kurzen Ausflug wert. Ich kennen digitale Nomaden, die jedes Wochenende aus der „Großstadt“ Chiang Mai fliehen, um offline zu gehen, die Natur zu genießen und einfach mal Mensch zu sein. Und ich glaube, ich werde es zu meiner Tradition machen, Pai bei jedem Chiang Mai Aufenthalt mindestens einmal zu besuchen.

Warst du schon mal in Pai?

Deine Barbara

Chiang Mai Guide for Digital Nomads

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Chiang Mai Sehenswürdigkeiten: Tempel, Buddhas & vieles mehr

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