Auto mieten in Thailand: Führerschein, Versicherung & alle Tipps

Auto mieten in Thailand: Führerschein, Versicherung & alle Tipps

Auto mieten in Thailand: Führerschein, Versicherung & alle Tipps

Auto mieten in Thailand: Führerschein, Versicherung & alle Tipps

Diesen Monat habe ich zum ersten Mal in Thailand ein Auto gemietet und konnte Orte erkunden, die sonst eher nicht auf den Touristenpfaden liegen.

Ich stand zum Beispiel an einem Wasserfall in Surat Thani, einem Teil Thailands, den kaum ein ausländischer Tourist erkundet, und war der einzige Mensch weit und breit. Kein Reisebus, keine Selfie-Sticks, kein Gedränge. Nur ich, das Rauschen des Wassers und der Dschungel.

Dat Fa Wasserfall

Dat Fa Wasserfall

Am nächsten Morgen bin ich zum Sonnenaufgang zu einem Tempel in den Bergen gewandert. Ein paar Thais waren dort, aber von Touristen keine Spur. Normalerweise muss ich extrem aufpassen, wenn ich Fotos ohne Menschen machen möchte. Hier? Absolut kein Problem. War ja keiner da …

Khao Na Nai Luang Dharma Park

Khao Na Nai Luang Dharma Park

Weiter ging es zu einem Lost Place. Es sollte mal ein Tempel werden, aber irgendwann hörte das Bauprojekt einfach auf. Die Buddha-Statuen stehen jedoch noch immer und es kommt sogar jemand, der sich um Rasen und Bäume kümmert.

Buddhist Park

Buddhist Park

Das alles war nur möglich, weil ich mir ein Auto gemietet hatte.

Mit dem Bus oder einem organisierten Ausflug wäre ich niemals dort hingekommen. Der Mietwagen hat mir eine Art von Freiheit gegeben, die man in Thailand sonst kaum erlebt – abseits der ausgetretenen Pfade, im eigenen Tempo, vollkommen unabhängig.

Hier ist alles, was du wissen musst, bevor du in Thailand ein Auto mieten solltest.

Lohnt sich ein Mietwagen in Thailand?

Nicht immer, aber in bestimmten Situationen ist er unschlagbar.

Sinnvoll ist ein Mietwagen, wenn du…

  • Regionen abseits der Touristenpfade erkunden möchtest
  • mit Familie oder Gruppe reist und Flexibilität wichtig ist
  • längere Strecken auf eigene Faust fahren möchtest
  • Komfort und Klimaanlage bevorzugst

Weniger sinnvoll ist ein Mietwagen, wenn du…

  • in Bangkok oder einer anderen Großstadt unterwegs bist – dort ist der Verkehr wirklich nichts für schwache Nerven
  • hauptsächlich zwischen Inseln reist bzw. Insel-Hopping machen möchtest – dann miete einfach immer vor Ort einen Roller
  • noch nie im Linksverkehr gefahren bist und generell sehr unsicher bist

Führerschein – was gilt in Thailand?

Für das Autofahren in Thailand brauchst du deinen nationalen Führerschein und zusätzlich einen internationalen Führerschein. Beide Dokumente musst du immer dabei haben. Der nationale Führerschein allein ist in Thailand nicht gültig.

Den internationalen Führerschein beantragst du in Deutschland unkompliziert bei der zuständigen Führerscheinstelle. Kostet eine geringe Gebühr und ist in der Regel entweder direkt oder innerhalb weniger Tage fertig.

Außerdem verlangen die meisten Vermieter:

  • Ein Mindestalter von 21 Jahren (manche auch 23 oder 25)
  • Eine Kreditkarte für die Kaution (Bargeld reicht in der Regel nicht aus)
  • Deinen Reisepass

Ich habe übrigens einen thailändischen Führerschein gemacht. Und zwar 2025 in Chiang Mai und das habe ich keine Sekunde bereut. Den Autoführerschein konnte ich einfach überschreiben und mit 6 Euro für den Führerschein und ca. 20 Euro für die Dokumente und das Gesundheitszeugnis ist das jetzt auch keine krasse Investition. Wer plant, öfters oder länger in Thailand unterwegs zu sein, sollte das ernsthaft in Betracht ziehen.

Auto mieten in Thailand
Thailand Auto mieten

Wo und wie buche ich ein Auto?

Ich habe mein Auto online im Voraus über Agoda gebucht und es am Flughafen abgeholt. Das empfehle ich grundsätzlich: Online vorab buchen ist übersichtlicher, oft günstiger und man hat die Buchungsbestätigung schwarz auf weiß.

Alternativ gibt es Vergleichsportale wie Rentalcars oder Discover Cars, auf denen man verschiedene Anbieter direkt gegenüberstellen kann.

Internationale vs. lokale Anbieter: Große internationale Anbieter wie Hertz, Avis, Budget oder Europcar sind an den meisten Flughäfen vertreten. Sie sind oft etwas teurer, bieten aber zuverlässigeren Service, eine 24-Stunden-Notfallhotline und die Möglichkeit, das Auto an einer anderen Station zurückzugeben.

Lokale Anbieter sind günstiger, haben aber manchmal eingeschränkten Versicherungsschutz und weniger Service im Notfall. Wer lokal bucht, sollte die Versicherungsbedingungen besonders genau prüfen.

Was kostet ein Mietwagen in Thailand?

Die Preise variieren je nach Fahrzeugklasse, Anbieter und Saison:

  • Kleinwagen (z.B. Toyota Yaris, Honda Jazz, Nissan Almera – den hatte ich): ab ca. 25–40 Euro pro Tag
  • SUV oder größere Fahrzeuge (z.B. Ford Ranger): ab ca. 50–80 Euro pro Tag
  • Pro Woche: ab ca. 100–200 Euro für einen Kleinwagen

In der Hochsaison (November bis Februar) sind die Preise höher.

Dazu kommt eine Kaution, die auf der Kreditkarte blockiert wird. Das sind in der Regel zwischen 5.000 und 20.000 Baht, je nach Anbieter und Fahrzeugklasse.

Touren und Tickets kannst du ganz einfach über Get Your Guide* buchen. So mache ich es auch und bin damit sehr zufrieden. Schau mal hier, was es für Touren gibt:

Versicherung – der vielleicht wichtigste Punkt

Das Thema Versicherung ist beim Auto mieten in Thailand mindestens genauso wichtig wie beim Rollerfahren. Und hier machen viele einen teuren Fehler.

 

Versicherung über Autovermietung

Die Grundversicherung ist zwar oft im Mietpreis enthalten, deckt aber häufig nur Personenschäden ab, nicht Schäden am Fahrzeug selbst. Wer im Schadensfall auf der sicheren Seite sein möchte, sollte unbedingt eine Vollkaskoversicherung dazubuchen. Die Haftpflichtdeckung sollte mindestens 1 Million Euro betragen.

Wichtig zu wissen: Der Versicherungsschutz erlischt unter anderem bei:

  • Fahren unter Alkoholeinfluss
  • Fahren auf unbefestigten Straßen
  • Fahren durch Wasser (Überflutungen!)
  • Nicht eingetragenem Fahrer am Steuer

 

Mietwagen-Versicherung über die Kreditkarte

Hier ein Tipp, den viele nicht kennen: Manche Kreditkarten bieten eine integrierte Mietwagenversicherung – und das kann einem eine Menge Geld sparen.

Die American Express Platinum* zum Beispiel bietet ihren Karteninhabern unter bestimmten Bedingungen Versicherungsschutz bei Mietwagen. Das bedeutet: Wer mit der richtigen Karte zahlt, kann unter Umständen auf die teure Zusatzversicherung des Vermieters verzichten.

Mein Tipp: Vor der Reise unbedingt die Versicherungsbedingungen der eigenen Kreditkarte prüfen – welche Länder sind abgedeckt, welche Fahrzeugklassen, und was genau ist im Schadensfall versichert. Das lohnt sich in vielen Fällen.

Fahrzeugübernahme – worauf achten?

Genauso wie beim Roller gilt: Dokumentiere alles, bevor du losfährst.

  • Das Auto von allen Seiten fotografieren und filmen – auch Unterseite, Felgen, Windschutzscheibe
  • Vorschäden im Übergabeprotokoll festhalten lassen
  • Ggf. Tankstand notieren und im Vertrag festhalten
  • Klären, ob das Auto vollgetankt zurückgegeben werden muss
  • Notrufnummer des Vermieters speichern

Niemals unter Zeitdruck unterschreiben, sondern lieber eine Minute länger prüfen.

Verkehrsregeln & Straßenverhältnisse

Thailand hat Linksverkehr und auch wenn man das weiß, braucht man am Anfang immer ein bisschen, um sich daran zu gewöhnen, wenn man sonst eher auf der rechten Straßenseite fährt. Besonders an Kreuzungen und Kreiseln kommt man durchaus kurz ins Grübeln.

Und dann ist da noch der Scheibenwischer. Den macht wirklich jeder an, der zum ersten Mal im Linksverkehr fährt, weil Blinker und Scheibenwischer im Vergleich zu deutschen Autos vertauscht sind. Also: Willkommen im Club …

Ein paar wichtige Dinge für das Fahren in Thailand:

  • Defensiv fahren: Andere Verkehrsteilnehmer halten sich nicht immer an Regeln. Rote Ampeln werden manchmal ignoriert, Überholmanöver können überraschend kommen. Rollerfahrer sind ÜBERALL!
  • Blitzer: Es gibt einige. Besonders auf Überlandstraßen. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen also lieber beachten.
  • Große Städte meiden: Bangkok ist für Mietwagenfahrer wirklich kein Spaß. Besser: das Auto außerhalb der Stadt anmieten und nutzen.
  • Navigation: Google Maps funktioniert in Thailand sehr gut.
  • Tanken: PTT und Shell sind die häufigsten Tankstellen. Benzin ist günstig – ca. 40–45 Baht pro Liter.

Honda Civic in Thailand Auto mieten

Honda Civic in Thailand Auto mieten

Was tun bei Unfall oder Panne?

  • Ruhig bleiben und die Unfallstelle sichern
  • Polizei rufen (191) und warten, bis sie eintrifft. Nie die Unfallstelle verlassen.
  • Vermieter sofort kontaktieren (die Notrufnummer bei Übergabe notieren)
  • Fotos von Unfallstelle, Schäden und allen beteiligten Fahrzeugen machen

Ohne gültigen Führerschein oder bei Verstoß gegen Versicherungsbedingungen gilt: im Zweifelsfall wird dem ausländischen Fahrer die Schuld gegeben

Praktische Infos auf einen Blick

  • Führerschein: Nationaler + internationaler Führerschein (beide mitführen!) oder thailändischer Führerschein
  • Mindestalter: 21 Jahre (manche Anbieter: 23 oder 25)
  • Buchung: Online im Voraus empfohlen (z.B. Agoda, Rentalcars, Discover Cars)
  • Versicherung: Vollkasko empfohlen, Haftpflicht mind. 1 Mio. Euro
  • Kreditkarte prüfen: Amex Platinum* bietet integrierte Mietwagenversicherung
  • Preis Kleinwagen: ab ca. 25–40 Euro/Tag
  • Verkehr: Linksverkehr – defensiv fahren!
  • Navigation: Google Maps funktioniert sehr gut
  • Notruf Polizei: 191
  • Benzinpreis: ca. 40–45 Baht/Liter

Seit 2024 fliege ich zwischen Europa und Asien bzw. auf der Langstrecke generell nur noch Business Class und zahle dafür weniger als das, was der Economy-Sitz kostet. Denn ich buche Prämienflüge und setze dafür meine gesammelten Punkte und Meilen ein. Auch meine Weltreise habe ich mit Meilen bezahlt und für insgesamt acht Flüge einmal um die Welt nur noch eine Zuzahlung von 800 Euro leisten müssen.

Deine Meilen. Deine Punkte. Deine Luxus-Reisen.

Deine Meilen. Deine Punkte. Deine Luxus-Reisen.

Über dieses Thema habe ich sogar ein Buch geschrieben. Wenn du also wissen möchtest, wie ich mehrmals im Jahr in der Business und manchmal sogar in der First Class um die Welt fliege und wie du das auch kannst: Das Buch gibt es als E-Book und Taschenbuch!

Alle Tickets für die Fähren, Busse und Züge in Südostasien kaufe ich bequem über 12go.asia. Die Preise dort unterscheiden sich nicht und nur unwesentlich von denen, die zahlst, wenn du direkt vor Ort ein Ticket kaufst. Ich habe auch schon weniger bezahlt, als mir vor Ort angeboten wurde.

Außerdem hast du beim Onlinekauf die Sicherheit, dass du ein Ticket bekommst, während du vor Ort auch Pech haben kannst, weil alles ausgebucht ist.

Über 12go.asia kannst du auch generell checken, wie du von A nach B kommen kannst.

Powered by 12Go system

Fazit

In Thailand ein Auto mieten ist nicht für jeden, aber wenn du einen Ort wirklich kennenlernen möchtest, kann das die beste Entscheidung sein. Abseits der Touristenpfade, im eigenen Tempo, vollkommen unabhängig.

Wichtig ist: mit dem richtigen Führerschein, der richtigen Versicherung und einer gesunden Portion Vorsicht im Straßenverkehr unterwegs zu sein. Wenn das stimmt, steht einem unvergesslichen Roadtrip durch Thailand nichts im Weg.

IMG 0246 e1413017970778

Hat dir dieser Blogpost gefallen?

Dann teile ihn in deinen sozialen Netzwerken!

Newsletter

Melde dich zu meinem Newsletter an, um über mein Leben auf Reisen und als digitale Nomadin auf dem Laufenden zu bleiben! So verpasst du nie einen neuen Blog-Eintrag, ein neues Buch, einen neuen Onlinekurs oder wo mein nächstes Abenteuer uns hinführen wird. Denn es wird nie langweilig werden! Außerdem bekommst du dann das StarterKit, um ortsunabhängig zu arbeiten! Cool oder cool?

Starter Kit Smart MockUp
Maya Bay

THAILAND

INSEL-HOPPING IN THAILAND

Barbara zum Sonnenaufgang am Strand in Koh Samui

THAILAND

KOH SAMUI

Bei Wat Chalom im Phuketurlaub

THAILAND

PHUKET

Nachtzug durch Thailand – Zugfahrten, Strecken & 5 Tipps

Nachtzug durch Thailand – Zugfahrten, Strecken & 5 Tipps

Nachtzug durch Thailand – Zugfahrten, Strecken & 5 Tipps

Nachtzug durch Thailand – Zugfahrten, Strecken & 5 Tipps

Es gibt Momente auf Reisen, die brennen sich wegen ihrer stillen Schönheit ins Gedächtnis. Für mich gehört der Moment dazu, wenn ich morgens im Nachtzug aufwache, den Vorhang zur Seite schiebe und draußen die Landschaft Thailands im ersten Licht des Tages vorbeizieht. Reisfelder, Berge, kleine Dörfer – alles in diesem weichen, goldenen Morgenlicht, das man nur kurz nach Sonnenaufgang kennt.

Ich bin schon sehr oft mit dem Nachtzug in Thailand gefahren. Bangkok–Chiang Mai, Bangkok–Surat Thani, Bangkok–Ubon Ratchathani. Und jedes Mal wieder dieses Gefühl: langsam reisen, ankommen, bevor der Tag richtig beginnt.

Wenn du also überlegst, ob du den Nachtzug nehmen sollst – tu es. Aber lies vorher diesen Post.

Im Nachtzug in Thailand

Im Nachtzug in Thailand

Warum Nachtzug statt Flug?

Das ist die Frage, die sich viele stellen. Flüge innerhalb Thailands sind oft günstig und schnell – warum also stundenlang im Zug sitzen?

Weil der Nachtzug mehr ist als ein Transportmittel.

Die Vorteile auf einen Blick:

  • Du sparst eine Übernachtung. Du schläfst im Zug, sparst dir also ein Hotelzimmer – und das oft günstiger als beides einzeln.
  • Kein Flughafenstress. Kein frühes Aufstehen, kein Check-in zwei Stunden vorher, kein Gepäck aufgeben.
  • Du kommst ausgeruht an. Zumindest meistens – das hängt natürlich davon ab, wie gut du schläfst.
  • Es ist ein Erlebnis. Sonnenuntergänge und Sonnenaufgänge aus dem Zugfenster, das Rattern der Gleise, das langsame Versinken in den Schlaf – das ist Reisen im besten Sinne.
  • Es ist nachhaltiger. Im Vergleich zum Fliegen hat der Zug eine deutlich bessere CO₂-Bilanz.

Der einzige echte Nachteil: Es dauert länger. Bangkok–Chiang Mai sind rund 13–14 Stunden im Zug, per Flugzeug unter zwei Stunden. Wer Zeit hat – und die sollte man auf Reisen haben –, ist mit dem Nachtzug oft besser dran.

Mit dem Nachtzug durch Thailand

Die Sitze unten werden zu einem Bett zusammengeschoben

Die wichtigsten Nachtzugstrecken in Thailand

Bangkok – Chiang Mai

Die klassischste und beliebteste Nachtzugstrecke Thailands. Die Strecke ist rund 750 Kilometer lang, die Fahrt dauert ca. 12–14 Stunden – je nach Zug. Abfahrt in Bangkok ist am frühen Abend, Ankunft in Chiang Mai am nächsten Morgen. Perfekt, um keine Nacht im Hotel zu verlieren und ausgeruht in der nördlichen Hauptstadt anzukommen.

Ich bin diese Strecke am häufigsten gefahren und kann sie wärmstens empfehlen. Der Moment, wenn man morgens in Chiang Mai ankommt und die kühlere Luft des Nordens spürt – unbezahlbar.

Abfahrt: Bangkok Krung Thep Aphiwat Central Terminal (ehemals Hua Lamphong) Reisedauer: ca. 12–14 Stunden Preise ab: ca. 600–900 Baht (ca. 15–23 Euro) für 2nd Class Sleeping

 

Bangkok – Surat Thani

Wer auf die Inseln im Golf von Thailand möchte – Koh Samui, Koh Phangan, Koh Tao – der kommt am günstigsten und bequemsten über Surat Thani. Der Flughafen auf Koh Samui ist zwar wunderschön, aber teuer. Der Nachtzug nach Surat Thani mit anschließender Fähre ist die mit Abstand bessere Alternative.

Ich bin diese Strecke mehrmals gefahren und war jedes Mal froh darüber. In Surat Thani angekommen, gibt es Busse und Fähren direkt zu den Inseln – das ist gut organisiert und unkompliziert.

Abfahrt: Bangkok Krung Thep Aphiwat Central Terminal Reisedauer: ca. 10–12 Stunden Preise ab: ca. 700–1.000 Baht (ca. 18–26 Euro) für 2nd Class Sleeping

 

Bangkok – Ubon Ratchathani

Weniger bekannt, aber eine schöne Option für alle, die den Nordosten Thailands (Isan) erkunden möchten. Ich bin diese Strecke einmal gefahren – ruhiger, weniger touristisch, ein anderes Thailand als das, das die meisten kennen. Von Udon Thani aus lässt sich auch gut weiter nach Laos reisen.

Abfahrt: Bangkok Krung Thep Aphiwat Central Terminal Reisedauer: ca. 10–11 Stunden Preise ab: ca. 500–800 Baht (ca. 13–20 Euro) für 2nd Class Sleeping

Im Nachtzug in Thailand
Im Nachtzug in Thailand
Im Nachtzug in Thailand

Klassen im Überblick

Im thailändischen Nachtzug gibt es grundsätzlich drei Klassen:

 

1st Class (Erste Klasse)

Private Abteile mit zwei Betten, Klimaanlage, abschließbarer Tür. Deutlich mehr Privatsphäre – und entsprechend teurer. Auf manchen Zügen gibt es sogar eine kleine Dusche. Ich selbst bin noch nie 1st Class gefahren, aber für alle, die Wert auf Privatsphäre legen, sicher eine Option. Wenn du das möchtest, solltest du sehr früh buchen.

 

2nd Class Sleeping (Zweite Klasse Schlafwagen)

Das ist meine Empfehlung und die Wahl der meisten Reisenden. Liegeabteile mit Klimaanlage oder Ventilator, je zwei Betten übereinander, Vorhang zur Seite des Ganges. Sauber, komfortabel, günstig. Für die meisten Strecken völlig ausreichend.

Im Nachtzug in Thailand

Im Nachtzug in Thailand

 

3rd Class (Dritte Klasse)

Sitzwagen, keine Liegeplätze. Für kurze Strecken okay, für Nachtfahrten eher nicht zu empfehlen, außer man ist sehr reisehart oder sehr sparsam. Tagsüber bin ich schon einmal dritter Klasse gefahren. Und zwar von Bangkok nach Udon Thani. Es war die coolste Zugfahrt meines Lebens: nur Thais, alle waren extrem herzlich und haben geplaudert, Essen geteilt, etc. Es war super schön!

Upper Berth vs. Lower Berth – was lohnt sich?

Kurze Antwort: Lower Berth, wenn verfügbar. Aber da muss man schnell sein. Kurzfristig gibt es oft nur noch Upper Berths.

Im Nachtzug in Thailand

Im Nachtzug in Thailand

Das untere Bett hat ein Fenster – und das macht den ganzen Unterschied. Sonnenuntergang, Sonnenaufgang, die Landschaft, die vorbeizieht – all das erlebt man nur von unten. Das untere Bett ist außerdem etwas breiter und man muss nicht die Leiter hinaufklettern. Ein meiner Meinung nach großer Vorteil ist außerdem, dass es unten dunkler ist, da der Vorhang des oberen Bettes die Lücke am oberen Ende des unteren Vorhangs schließt.

Der Nachteil: Das untere Bett ist bis zum Umbau zu Betten auch Sitzplatz für die Passagiere des oberen Bettes. Außerdem besteht unter ein geringes Risiko, beklaut zu werden. Ich habe das bisher weder selbst erlebt noch mitbekommen. Aber ich habe gehört, dass das durchaus passieren kann. Also muss man unten größere Vorsicht walten lassen.

Das obere Bett ist außerdem etwas günstiger und man hat mehr Privatsphäre, weil man höher liegt und die Mitreisenden weniger in Sichtkontakt hat. In manchen Zügen hat man oben auch direkt das Gepck in greifbarer Nähe, was ziemlich praktisch ist.

Im Nachtzug in Thailand

Im Nachtzug in Thailand

Mein Rat: Immer zuerst nach einem Lower Berth schauen. Falls nicht mehr verfügbar, ist das Upper Berth aber auch völlig in Ordnung.

Touren und Tickets kannst du ganz einfach über Get Your Guide* buchen. So mache ich es auch und bin damit sehr zufrieden. Schau mal hier, was es für Touren gibt:

Tickets buchen

Wo kann man die Tickets buchen?

Tickets für den Nachtzug in Thailand kann man direkt am Bahnhof kaufen. Das habe ich früher immer gemacht. Was ich heutzutage klar empfehle, ist jedoch, vorab online über 12go.asia* zu buchen.

Der Vorteil: Man muss nicht erst an den Bahnhof fahren und hat die Buchungsbestätigung direkt auf dem Handy.

 

Wie weit im Voraus buchen?

  • Nebensaison: Oft reicht es, wenige Tage vorher zu buchen
  • Hauptsaison (Mitte Dezember bis Mitte Februar): Mindestens 2 bis 4 Wochen vorher
  • Songkran (April) und andere Feiertage: So früh wie möglich – die beliebten Züge sind schnell ausgebucht und im schlimmsten Fall bleibt nichts anderes als der Flieger
  • Allgemein gilt: Der Ticketverkauf öffnet 90 Tage vor Abfahrt. Wer sicher gehen möchte, bucht gleich am ersten Tag.

Alle Tickets für die Fähren, Busse und Züge in Südostasien kaufe ich bequem über 12go.asia*. Die Preise dort unterscheiden sich nicht oder nur unwesentlich von denen, die zahlst, wenn du direkt vor Ort ein Ticket kaufst.

Außerdem hast du beim Onlinekauf die Sicherheit, dass du ein Ticket bekommst, während du vor Ort auch Pech haben kannst, weil alles ausgebucht ist.

Über 12go.asia kannst du auch generell checken, wie du von A nach B kommen kannst.

Powered by 12Go system

Was du einpacken solltest

Der Nachtzug in Thailand ist grundsätzlich gut ausgestattet: Bettwäsche und ein kleines Kissen werden gestellt. Trotzdem gibt es ein paar Dinge, die ich immer dabeihabe:

  • Reisedecke: Die Klimaanlage kann sehr kalt sein. Das ist der häufigste Kritikpunkt am thailändischen Nachtzug und er ist berechtigt. Einen Pullover oder eine Reisedecke immer einpacken.
  • Ohrstöpsel: Nur so kann ich im Zug schlafen.
  • Schlafmaske: Wer empfindlich auf Licht reagiert, ist damit gut beraten.
  • Evtl. Schloss für das Gepäck: Großes Gepäck kommt unter das untere Bett oder in die Gepäckablage. Ein kleines Schloss kann ein gutes Gefühl geben.
  • Snacks und Wasser: Im Zug kannst du nichts kaufen, also lieber mehr mitnehmen als zu wenig.
  • Powerbank: Steckdosen gibt es im Zug, aber nicht immer und nicht immer zuverlässig.

Essen & Trinken im Zug

Ich esse ehrlich gesagt nie im Zug – ich esse immer vorher und nehme mir Snacks mit. Das empfehle ich auch dir.

Auf manchen Zügen (z.B. dem Special Express Bangkok–Chiang Mai) gibt es einen Speisewagen oder einen Service, der Essen ans Bett bringt – einfache Reisgerichte, Currys, Suppen. Das ist durchaus okay, aber nicht das Highlight der Reise.

Mein Tipp: Vor der Abfahrt am Bahnhof oder in der Nähe essen – am Hauptbahnhof in Bangkok gibt es gute Food-Optionen – und für die Nacht Wasser und ein paar Snacks einpacken.

WLAN & Arbeiten unterwegs

Es gibt kein WLAN im Zug. Das muss man wissen und akzeptieren.

Ich arbeite im Nachtzug trotzdem: mit dem Hotspot meines Handys mit lokaler Simkarte. Das funktioniert auf den meisten Strecken gut, auch wenn es zwischendurch mal schwächelt – gerade in den Bergen zwischen Bangkok und Chiang Mai.

Alternativ: Serien oder Filme vorab herunterladen. Netflix, Disney+, YouTube Premium – alles lässt sich offline nutzen. Alternativ höre ich auch total gerne Hörbücher. Ich mag es eh gerne, den Nachtzug eher als Auszeit vom Bildschirm zu betrachten, aber das muss jeder selbst entscheiden.

Im Nachtzug in Thailand

Im Nachtzug in Thailand

Meine persönlichen Tipps & Erfahrungen

Nach vielen Nachtzugfahrten in Thailand habe ich einiges gelernt:

 

Lower Berth ist besser als Upper Berth

Immer Lower Berth buchen – das Fenster ist es wert. Den Sonnenaufgang über den Reisfeldern zu sehen, während alle anderen noch schlafen: das ist einer meiner liebsten Reisemomente überhaupt.

 

Früh da sein

Sei früh genug am Bahnhof, vor allem in Bangkok. Der Hauptbahnhof Krung Thep Aphiwat ist riesig, eher wie ein Flughafen als ein Bahnhof. Es gibt außerdem viele Stände, an denen du noch essen kannst oder dir etwas für die Zugfahrt kaufen kannst. Also lieber etwas früher da sein, das richtige Gleis finden und noch ein bisschen futtern, bevor es losgeht.

 

Zwiebellook einplanen

Pack mindestens eine Jacke ein. Ich kann es nicht oft genug sagen: Die Klimaanlage ist gnadenlos kalt. Für mich persönlich sind daher die Wagons mit Ventilator besser, weil ich in denen mit Klimaanlage extrem friere.

 

Alles griffbereit haben

Pack am besten so, dass du alles, was du während der Zugfahrt brauchst, in Reichweite hast. Je nach Zug ist es möglich, dass du nicht gut an deinen Koffer kommst. Also pack deinen Kulturbeutel und Kleidung für den Zwiebellook, falls es zu kalt wird, in einen Tagesrucksack, den du mit ins Bett nehmen kannst.

 

Schlafmaske & Ohropax

Schließ den Vorhang und genieß die Fahrt. Wenn du schlafen möchtest, setz dir einfach die Schlafmaske auf und mach dir Ohropax rein. Ich schlaf dann bei dem Geruckel immer wie ein Baby. Der Nachtzug ist eine der ruhigsten und schönsten Arten zu reisen. Als: Handy weglegen, Vorhang schließen, dem Rattern lauschen und einschlafen.

Im Nachtzug in Thailand

Im Nachtzug in Thailand

Praktische Infos auf einen Blick

Tickets buchen12go.asia*
Hauptbahnhof BangkokKrung Thep Aphiwat
Beste Ziele für die Fahrt mit dem NachtzugChiang Mai, Surat Thani, Ubon Ratchathani
Empfohlene Klasse2nd Class Sleeping
Empfohlener PlatzLower Berth für mehr Platz, bessere Abdunklung und Blick nach draußen
Preis Bangkok-Chiang Maiab 22 Euro
Preis Bangkok-Surat Thaniab 23 Euro
Preis Bangkok Ubon-Ratchathaniab 28 Euro
RestaurantIch habe schon erlebt, dass jemand herumgegangen ist und Essen verkauft hat, aber nicht immer!
WLANLeider nicht vorhanden
KlimaanlageGibt es, muss man aber bei der Buchung drauf achten

 

Empfohlene Gadgets für den Nachtzug

Reisedecke*
Ohrstöpsel*
Schlafmaske*
Powerbank*

Seit 2024 fliege ich zwischen Europa und Asien bzw. auf der Langstrecke generell nur noch Business Class und zahle dafür weniger als das, was der Economy-Sitz kostet. Denn ich buche Prämienflüge und setze dafür meine gesammelten Punkte und Meilen ein. Auch meine Weltreise habe ich mit Meilen bezahlt und für insgesamt acht Flüge einmal um die Welt nur noch eine Zuzahlung von 800 Euro leisten müssen.

Deine Meilen. Deine Punkte. Deine Luxus-Reisen.

Deine Meilen. Deine Punkte. Deine Luxus-Reisen.

Über dieses Thema habe ich sogar ein Buch geschrieben. Wenn du also wissen möchtest, wie ich mehrmals im Jahr in der Business und manchmal sogar in der First Class um die Welt fliege und wie du das auch kannst: Das Buch gibt es als E-Book und Taschenbuch!

Fazit: Mit dem Nachtzug durch Thailand

Mit dem Nachtzug durch Thailand zu fahren, ist für mich immer auch ein Erlebnis. Langsam reisen, aus der Lower Berth die Landschaft erleben, morgens mehr oder weniger ausgeruht ankommen. Wer einmal damit gefahren ist, versteht, warum so viele Reisende immer wieder gerne darauf zurückgreifen.

Der alte Schlagwagon

Der alte Schlagwagon

Meine klare Empfehlung: Mindestens einmal ausprobieren. Am besten auf der Strecke Bangkok–Chiang Mai.

IMG 0246 e1413017970778

Hat dir dieser Blogpost gefallen?

Dann teile ihn in deinen sozialen Netzwerken!

Newsletter

Melde dich zu meinem Newsletter an, um über mein Leben auf Reisen und als digitale Nomadin auf dem Laufenden zu bleiben! So verpasst du nie einen neuen Blog-Eintrag, ein neues Buch, einen neuen Onlinekurs oder wo mein nächstes Abenteuer uns hinführen wird. Denn es wird nie langweilig werden! Außerdem bekommst du dann das StarterKit, um ortsunabhängig zu arbeiten! Cool oder cool?

Starter Kit Smart MockUp
Maya Bay

THAILAND

INSEL-HOPPING IN THAILAND

Ein Buddha in Bangkok

THAILAND

BANGKOK

Chiang Mai Geheimtipp: Reisfeld im Sonnenuntergang am Farmstay in Chiang Mai

THAILAND

CHIANG MAI

Roller fahren in Thailand: Alles was du wissen musst

Roller fahren in Thailand: Alles was du wissen musst

Roller fahren in Thailand: Alles was du wissen musst

Roller fahren in Thailand: Alles was du wissen musst

Als ich 2015 auf meiner Weltreise war, hat es mich unter anderem auf die kleine Insel Koh Lanta verschlagen. Etwa sechs Wochen vorher hatte ich mir den Fuß verstaucht und war auf die Insel gekommen, um zur Ruhe zu kommen und zu warten, bis ich wieder richtig laufen konnte. Um meinen Fuß zu schonen, hatte ich mir zum ersten Mal in meinem Leben einen Roller gemietet.

Fast jeden Morgen bin ich damit zu einer kleinen Beach Bar gefahren, habe dort den ganzen Tag gearbeitet. Hin und wieder habe ich damit die Insel erkundet. Ich bin immer einfach losgefahren, wohin ich wollte, wann ich wollte.

Das Freiheitsgefühl, das ich damals zum ersten Mal gespürt habe, hat mich bis heute nicht losgelassen.

Seitdem fahre ich in Thailand eigentlich immer mit dem Roller. Was ich dabei alles gelernt habe und was du wissen solltest, bevor du dich auf einen schwingst, erfährst du in diesem Post.

Roller fahren in Thailand – lohnt sich das?

Kurze Antwort: Ja. Zumindest für alle, die etwas Fahrerfahrung mitbringen.

Ein Roller ist in Thailand das flexibelste, günstigste und oft auch schnellste Fortbewegungsmittel. Du bist unabhängig von Fahrplänen, Taxipreisen und Touristenströmen. Du kannst anhalten, wo du willst, spontan abbiegen und Orte entdecken, die du vom Songthaew (auch Bath Bus genannt) – den großen Pickups mit zwei Bänken hinten drauf – aus nie gesehen hättest.

Für wen es sich besonders eignet:

  • Alle, die schon mal Roller oder Motorrad gefahren sind
  • Alle, die länger an einem Ort bleiben und flexibel sein wollen
  • Alle, die abseits der Touristenpfade unterwegs sein möchten

Für wen ich es eher nicht empfehlen würde:

  • Wer noch nie Roller gefahren ist (Thailand ist nicht unbedingt ein guter Ort zum Üben)
  • Wer in Großstädten wie Bangkok unterwegs ist, denn dort ist der Verkehr wirklich nichts für schwache Nerven

Brauche ich einen Führerschein?

Die ehrliche Antwort: Ja, du brauchst einen Führerschein. Und zwar den richtigen.

Konkret bedeutet das: Du benötigst einen internationalen Führerschein mit gültiger Motorradklasse (A1 oder A). Ein normaler Autoführerschein (Klasse B) reicht nicht. Auch nicht, wenn du damit in Deutschland 125ccm fahren darfst. In Thailand gibt es praktisch keine Roller unter 100ccm, die Standardmodelle haben 110 bis 125ccm, und für die brauchst du die Motorradklasse.

Ohne gültigen Führerschein:

  • Riskierst du ein Bußgeld von mindestens 500 Baht (ca. 12 Euro) bei einer Kontrolle
  • Verlierst du im Falle eines Unfalls deinen kompletten Versicherungsschutz
  • Wirst du im Zweifel als schuldig eingestuft, unabhängig davon, was wirklich passiert ist

Ich bin selbst jahrelang ohne Führerschein gefahren. Ich sage das offen, aber ich rate ausdrücklich davon ab. Das Risiko ist es einfach nicht wert. Nicht wegen des Bußgelds, sondern wegen der Konsequenzen bei einem Unfall.

Meinen thailändischen Führerschein habe ich 2025 in Chiang Mai gemacht und das habe ich keine Sekunde bereut. Der Prozess ist zwar ein wenig zeitraubend, aber machbar. Wer plant, öfters oder länger in Thailand unterwegs zu sein, sollte das ernsthaft in Betracht ziehen.

Barbara auf Honda Wave
Mit Honda Wave

Welchen Roller mieten?

Das Standardmodell in Touristengegenden ist die Honda Click, ein Automatikroller mit 125 oder 160 ccm. Zuverlässig, leicht zu fahren, für die meisten Strecken völlig ausreichend. Mir persönlich ist die Honda Click allerdings zu hoch. Als kleiner Mensch, der gerne mit den Füßen beim Fahren auf den Boden kommt, ist mir ein Scoopy, Fino oder Fazzio deutlich lieber. Aber das ist sicherlich Geschmackssache.

Worauf beim Abholen achten:

  • Den Roller vor Übernahme von allen Seiten fotografieren und filmen. Zeig dem Vermieter, dass du das tust. Das schützt dich vor falschen Schadensansprüchen beim Zurückgeben. Allerdings muss ich ehrlich sein: Ich hatte da noch nie Probleme.
  • Bremsen, Lichter, Hupe und Reifen kurz prüfen
  • Tankstand gegebenfalls notieren
  • Niemals den Pass als Pfand hinterlassen, das das illegal ist. Ein Pfand in Form von Bargeld oder eine Kopie des Passes sollten als akzeptable Alternativen akzeptiert werden.

Was kostet ein Roller in Thailand?

Die Preise variieren je nach Ort, Saison, Anmietdauer und Rollertyp:

  • Pro Tag: ca. 200–350 Baht (ca. 6–10 Euro)
  • Pro Woche: ca. 1.000–1.500 Baht (ca. 26–40 Euro)
  • Pro Monat: ca. 3.000–4.500 Baht (ca. 80–120 Euro)

An touristischen Hotspots und in der Hauptsaison ist es natürlich tendenziell teurer.

Zusätzlich wird oft eine Kaution von 1.000 bis 3.000 Baht verlangt, die du beim Zurückgeben zurückbekommst, wenn der Roller unbeschädigt ist.

Touren und Tickets kannst du ganz einfach über Get Your Guide* buchen. So mache ich es auch und bin damit sehr zufrieden. Schau mal hier, was es für Touren gibt:

Versicherung – was viele nicht wissen

Jeder Roller in Thailand sollte über eine gesetzliche Pflichtversicherung verfügen: erkennbar an einem rosa Dokument unter dem Sitz oder am Kennzeichen. Aber: Die Deckungssummen dieser Versicherung sind sehr niedrig. Im Ernstfall reicht das kaum.

Was außerdem viele nicht wissen: Wenn du ohne gültigen Führerschein unterwegs bist und einen Unfall hast, greift auch deine private Auslandskrankenversicherung unter Umständen nicht. Das kann dich im schlimmsten Fall Zehntausende Euro kosten.

Was du tun solltest:

  • Gültigen Führerschein dabeihaben (s.o.)
  • Deine Reisekrankenversicherung vorab prüfen, ob Motorradfahrten abgedeckt sind
  • Bei Unsicherheit: lieber kein Roller

Verkehrsregeln & Straßenverhältnisse

Thailand hat ein paar Besonderheiten, an die man sich als Europäer erst gewöhnen muss:

  • Linksverkehr: In Thailand wird links gefahren. Das klingt simpel, kann aber besonders an Kreuzungen und in Kreiseln am Anfang verwirrend sein.
  • Links abbiegen: Links abbiegen ist immer erlaubt! Natürlich  muss man nach dem Verkehr schauen, aber prinzipiell ist es wie bei uns mit dem Grünpfeil beim Rechtsabbiegen.
  • Ampeln: Bei großen Kreuzungen sieht man die eigene Ampel zusätzlich auf der gegenüberliegenden Seite. Also auf der anderen Seite der Kreuzung. Das ist zum Roller fahren super praktisch, weil Roller meist weiter vorn an der Kreuzung stehen, um dann, sobald es grün wird, schnell davonzusausen. Als ich das erste Mal an so einer riesigen Kreuzung rechts abgebogen bin, hat mich diese Ampel jedoch verwirrt, weil ich dachte, dass sie für mich gilt. Dem war aber nicht so, sodass ich dann die gesamte Zeit der nächsten Grünphase sehr dumm im Weg des Gegenverkehrs stand. Aber wie die Thais eben sind: keiner hat sich beschwert, keiner hat gehupt. Sie sind einfach um mich herumgefahren. Und ich hatte dazugelernt!
  • Flexible Verkehrsregeln: Rote Ampeln werden manchmal ignoriert, Gegenverkehr auf der eigenen Spur ist keine Seltenheit, und Einbahnstraßen werden vor allem von Rollerfahrern gerne in beide Richtungen benutzt. Klingt chaotisch und das ist es auch. Der Trick: defensiv fahren und immer damit rechnen, dass etwas Unerwartetes passiert.
  • Straßenzustand: In Touristengegenden und auf den Hauptstraßen meist gut. Auf kleineren Inseln oder abgelegenen Wegen kann es aber rutschig, sandig oder holprig werden – besonders nach Regen.
  • Geschwindigkeit: Tempolimits werden kaum beachtet, aber gerade auf unbekannten Strecken: lieber langsam und ankommen als schnell und bereuen.

Helm & Sicherheit

Seit Juni 2025 wird die Helmpflicht in Thailand verschärft durchgesetzt. Geldstrafe bei Verstoß: 500 Baht.

Aber darum geht es eigentlich nicht. Es geht darum, dass ein Helm im Ernstfall Leben rettet. Die Helme, die manche Verleihstationen anbieten, sind oft von zweifelhafter Qualität. Wer öfter fährt oder längere Strecken plant, sollte über einen eigenen Helm nachdenken.

Was ich immer dabei habe:

  • Motorradhandschuhe bei längeren Fahrten (gerade tagsüber, da man sonst ganz schnell Sonnenbrand auf dem Handrücken bekommt)
  • Geschlossene Schuhe – keine Flip Flops! Ich weiß, das sage ich, nachdem ich auf Koh Adang mit Flip Flops gewandert bin. Beim Roller fahren ist das aber wirklich eine schlechte Idee.
  • Lange Klamotten und einen Schal zum Fahren (just in case, falls ich doch einen Unfall baue, aber auch, um keinen Sonnenbrand zu bekommen)
  • Einen Regenponcho, falls man von einem Schauer überrascht wird

Den Helm kannst du übrigens im Normalfall am Roller hängen lassen. In seltenen Fällen lege ich ihn in das Sitzfach, aber das ist auch nicht immer groß genug. Du kannst ihn auf im Sitz einklemmen (also den Verschluss), wenn du Angst hast, dass er geklaut wird. Aber pass auf, dass er nicht so hängt, dass es reinregnet, falls es anfängt.

Außerdem checke ich IMMER die Innenseite des Helms, bevor ich ihn wieder aufsetze. Man weiß nie, ob es sich ein Tier darin gemütlich gemacht hat. Und selbst ein Ameise kann einen ganz schön ablenken, wenn sie plötzlich auf dem Kopf rumkrabbelt. Von größeren Tieren will ich mal gar nicht anfangen. Also lieber Vorsicht als Nachsicht!

Tanken in Thailand

An den meisten größeren Straßen gibt es reguläre Tankstellen. In Thailand sind PTT, PT, Bangchak oder Shell die besonders bekannten. Benzin ist recht günstig: ca. 35 Baht pro Liter (also rund 1 Euro).

Der Tankdeckel ist unterm Sitz. Du musst also an die Zapfsäule heranfahren, den Motor ausschalten, den Sitz öffnen und dann kann getankt werden. Es sind eigentlich immer Angestellte da, die das dann übernehmen und bei denen du am Ende auch bezahlst. Du musst als normalerweise nicht nochmal reingehen und irgendeine Zapfsäulennummer sagen.

Eine Tankfüllung an der Tankstelle kostet aktuell (2026) zwischen 100 und 150 Baht.

Auf kleineren Inseln oder in abgelegenen Gegenden gibt es oft keine klassischen Tankstellen. Stattdessen findest du kleine Läden oder Straßenstände, die Benzin in Glasflaschen oder an Mini-Zapfsäulen verkaufen. Das ist oft etwas teurer, aber praktisch. Auf den Inseln und außerhalb von Städten immer ein Auge auf den Tankstand haben und nicht darauf vertrauen, dass gleich eine Tankstelle kommt.

Was tun bei Unfall oder Panne?

Bei einer Panne: Die meisten Verleiher helfen bei Pannen vor Ort. Frag beim Anmieten nach einer Telefonnummer für Notfälle. Kleine Reifenpannen lassen sich auf den meisten Inseln günstig und schnell reparieren.

Bei einem Unfall:

  • Ruhig bleiben
  • Polizei rufen (191) und warten, bis sie eintrifft und nie die Unfallstelle verlassen, bevor alles dokumentiert ist
  • Fotos von der Situation machen
  • Vermieter informieren
  • Versicherung kontaktieren

Wichtig: In Thailand wird bei Unfällen ohne gültigen Führerschein fast immer dem ausländischen Fahrer die Schuld gegeben, unabhängig vom tatsächlichen Hergang.

Meine persönlichen Erfahrungen & Lieblingsorte zum Roller fahren

Roller fahren macht nicht überall gleich viel Spaß. Meine persönlichen Favoriten:

Koh Lanta – meine erste Rollerinsel und bis heute eine meiner liebsten. Die Straße entlang der Westküste, die kleinen Abzweigungen ins Inselinnere … Mit dem Roller entdeckt man Koh Lanta ganz anders.

Chiang Mai – für alle, die auch mal in den Bergen fahren wollen. Die Mae Hong Son Loop oder kürzere Ausflüge in die umliegenden Dörfer sind mit dem Roller unvergesslich. Hier habe ich auch meinen thailändischen Führerschein gemacht.

Weniger empfehlenswert: Bangkok, Pattaya oder Phuket-Stadt. Dort gibt es zu viel Verkehr, zu viel Chaos für alle, die nicht wirklich geübt sind.

Spannend finde ich übrigens, dass ich mit dem thailändischen Motorradführerschein auch große Maschinen fahren darf …

Barbara auf Harley

Barbara auf Harley

Praktische Infos auf einen Blick

  • Führerschein Internationaler Führerschein, Klasse A1 oder A (Motorrad) oder thailändischer Führerschein
  • Preis pro Tag 200–350 Baht
  • Preis pro Woche 1.000–1.500 Baht
  • Preis pro Monat 3.000–4.500 Baht
  • Benzinpreis ca. 35 Baht/Liter
  • Helmpflicht: Ja, seit Juni 2025 verschärft durchgesetzt
  • Notruf Polizei 191
  • Kaution 1.000–3.000 Baht, in bar
  • Pass niemals als Pfand hinterlassen

Empfohlene Ausrüstung:

  • (Eigener) Helm
  • Motorradhandschuhe
  • Regenponcho (Pflicht in der Regenzeit!)

Seit 2024 fliege ich zwischen Europa und Asien bzw. auf der Langstrecke generell nur noch Business Class und zahle dafür weniger als das, was der Economy-Sitz kostet. Denn ich buche Prämienflüge und setze dafür meine gesammelten Punkte und Meilen ein. Auch meine Weltreise habe ich mit Meilen bezahlt und für insgesamt acht Flüge einmal um die Welt nur noch eine Zuzahlung von 800 Euro leisten müssen.

Deine Meilen. Deine Punkte. Deine Luxus-Reisen.

Deine Meilen. Deine Punkte. Deine Luxus-Reisen.

Über dieses Thema habe ich sogar ein Buch geschrieben. Wenn du also wissen möchtest, wie ich mehrmals im Jahr in der Business und manchmal sogar in der First Class um die Welt fliege und wie du das auch kannst: Das Buch gibt es als E-Book und Taschenbuch!

Alle Tickets für die Fähren, Busse und Züge in Südostasien kaufe ich bequem über 12go.asia. Die Preise dort unterscheiden sich nicht und nur unwesentlich von denen, die zahlst, wenn du direkt vor Ort ein Ticket kaufst. Ich habe auch schon weniger bezahlt, als mir vor Ort angeboten wurde.

Außerdem hast du beim Onlinekauf die Sicherheit, dass du ein Ticket bekommst, während du vor Ort auch Pech haben kannst, weil alles ausgebucht ist.

Über 12go.asia kannst du auch generell checken, wie du von A nach B kommen kannst.

Powered by 12Go system

Fazit

Roller fahren in Thailand ist eine der schönsten Arten, das Land zu erleben. Die Freiheit, spontan abzubiegen, anzuhalten, wo es einem gefällt … Das lässt sich mit nichts anderem vergleichen.

Aber: Tu es richtig. Mit Führerschein, mit Helm, mit Vorsicht. Thailand verzeiht Fehler weniger gnädig als manche anderen Länder und ein Unfall ohne die richtigen Papiere kann dich finanziell ruinieren.

Ich bin mit dem Roller in ganz Thailand gefahren und habe es keine Sekunde bereut. Du wirst es bestimmt auch nicht, wenn du vorbereitet bist.

IMG 0246 e1413017970778

Hat dir dieser Blogpost gefallen?

Dann teile ihn in deinen sozialen Netzwerken!

Newsletter

Melde dich zu meinem Newsletter an, um über mein Leben auf Reisen und als digitale Nomadin auf dem Laufenden zu bleiben! So verpasst du nie einen neuen Blog-Eintrag, ein neues Buch, einen neuen Onlinekurs oder wo mein nächstes Abenteuer uns hinführen wird. Denn es wird nie langweilig werden! Außerdem bekommst du dann das StarterKit, um ortsunabhängig zu arbeiten! Cool oder cool?

Starter Kit Smart MockUp
Maya Bay

THAILAND

INSEL-HOPPING IN THAILAND

Barbara zum Sonnenaufgang am Strand in Koh Samui

THAILAND

KOH SAMUI

Bei Wat Chalom im Phuketurlaub

THAILAND

PHUKET

Insel-Hopping in Thailand: Auf 6 Inseln von Koh Lipe bis Phuket

Insel-Hopping in Thailand: Auf 6 Inseln von Koh Lipe bis Phuket

Insel-Hopping in Thailand: Auf 6 Inseln von Koh Lipe bis Phuket

Insel-Hopping in Thailand: Auf 6 Inseln von Koh Lipe bis Phuket

Mittlerweile kann ich gar nicht mehr zählen, wie oft ich schon in Thailand war. Aber so richtig Insel-Hopping in Thailand habe ich nie gemacht. Klar, ich war mal hier auf einer Insel, mal da auf einer anderen Insel. Aber so richtig von einer Insel zur nächsten bin ich nie gereist. Daher wurde es mal Zeit, das nachzuholen. Meine Route sah folgendermaßen aus:

  • Mit der Fähre ging es von Langkawi nach Koh Lipe (ich war nämlich schon seit sechs Monaten in Südostasien unterwegs)
  • Von Koh Lipe mit der Fähre nach Koh Muk
  • Von Koh Muk mit der Fähre nach Koh Lanta
  • Von Koh Lanta mit der Fähre nach Phuket

Neben jeder Menge Zeit auf Speedboats war diese Reise geprägt von ganz viel Sonne und Laptop-Arbeit mit Meerblick.

So sah meine Reise aus – inklusive ein paar praktischer Tipps für alle, die die Route nachreisen wollen.

Wie es zu dieser Thailand-Reise kam

Ich habe den ganzen Winter 2025/26 in Südostasien verbracht – abgesehen von einem kurzen Abstecher nach Jeju in Südkorea. Ansonsten war ich das erste Mal auf den Philippinen, bin dann in mein geliebtes Singapur gereist und habe dann mehrere Monate zwischen Indonesien und Malaysia verbracht. Als ich beschlossen habe, nach Thailand zu reisen, war ich gerade wieder in Singapur für einen House Sit. Da ich auch noch nie in Langkawi gewesen bin, habe ich beschlossen auf dem Landweg von Singapur nach Johor Bahru in Malaysia zu reisen und dann einen günstigen Inlandsflug nach Langkawi zu nehmen. Klingt ein wenig kompliziert, ist es aber eigentlich gar nicht.

Langkawi ist neben Penang definitiv eine der malayischen Inseln, die die meisten Touristen anzieht. Und das zurecht. Von Langkawi kommt dann easy mit der Fähre nach Koh Lipe – ohne den Umweg über einen internationalen Flughafen auf dem Festland. Koh Lipe selbst hat nämlich keinen eigenen Flughafen. Mehr zur Anreise findest du weiter unten.

Phi Phi Island
Der James Bond Felsen
Bamboo Island

Alle Tickets für die Fähren dieser Strecke habe ich bequem über 12go.asia gekauft. Die Preise dort unterscheiden sich nicht und nur unwesentlich von denen, die zahlst, wenn du direkt vor Ort ein Ticket kaufst. Ich habe sogar zweimal weniger bezahlt, als mir vor Ort angeboten wurde.

Außerdem hast du beim Onlinekauf die Sicherheit, dass du ein Ticket bekommst, während du vor Ort auch Pech haben kannst, weil alles ausgebucht ist.

Über 12go.asia kannst du übrigens nicht nur Fähren, sondern auch Busse und Zugfahrten buchen.

Insel-Hopping in Thailand

Bevor ich zu den einzelnen Inseln komme, möchte ich kurz ausholen. Denn wer zum ersten Mal nach Thailand reist und die Inselwelt erkunden möchte, steht vor der Frage, wohin genau. Dann wird schnell klar: Thailand hat zwei völlig unterschiedliche Küsten – und das macht einen größeren Unterschied, als viele denken.

 

Die Andamanensee

Die Andamanensee liegt an der Westküste Thailands, grenzt an Myanmar im Norden und an Malaysia im Süden. Meine gesamte Route dieser Reise – Koh Lipe, Koh Muk, Koh Lanta, Phuket – lag in dieser Region. Auf der anderen Seite des Landes liegt der Golf von Thailand mit Inseln wie Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao.

 

Unterschiede zum Golf von Thailand

Das Wasser: Die Andamanensee ist bekannt für ihr besonders klares, türkisfarbenes Wasser, die beeindruckenden Kalksteinfelsen (sogenannte Karst-Formationen) und eine artenreiche Unterwasserwelt. Wer schnorcheln oder tauchen möchte, ist hier oft besser aufgehoben.

Gezeiten: Allerdings gibt es hier auch sehr ausgeprägtere Gezeiten. Das heißt, dass der Höhenunterschied zwischen Ebbe und Flut beträgt bis zu 2,5 Meter und das merkt man! Im Golf von Thailand ist der Unterschied nicht so gravierend.

Die Reisezeit: Und das ist ein entscheidender Punkt… Die beiden Küsten haben gegenläufige Monsunzeiten. Die beste Reisezeit für die Andamanensee ist von November bis April – in dieser Zeit ist das Wasser ruhig, der Himmel meist blau und die Strände sind in Topform. Ab Mai setzt der Südwest-Monsun ein, und einige Fährverbindungen werden eingeschränkt oder ganz eingestellt. Der Golf von Thailand hingegen hat seine Hochsaison eher von Januar bis September – was bedeutet: Wenn es an der Westküste regnet, kann es an der Ostküste noch wunderbar sein, und umgekehrt.

Der Sunset Beach vom Meer aus

Der Sunset Beach auf Koh Muk vom Meer aus

 

Was bedeutet das für dich?

Du willst zwischen April und Oktober Insel-Hopping in Thailand machen? Dann solltest du ernsthaft über die Ostküste nachdenken. Wenn du aber von November bis April unterwegs bist, liegst du mit der Andamanensee goldrichtig.

Ich war im April dort – also am Ende der Hochsaison. Das Wetter war noch super gut, aber die Regenzeit klopfte schon leise an. Für alle, die Flexibilität haben: Am besten sind in den letzten Jahren Januar und Februar gewesen, da es im November und Dezember in dieser Gegend noch öfters zu starkem Regen mit Hochwasser gekommen ist.

Meine Route für 10 Tage Insel-Hopping in Thailand

Kommen wir nun zu meiner Route und zu all meinen Erlebnissen:

Koh Lipe

Von Koh Lipe hatte ich schon viel gehört. Sie gilt als eine der schönsten Inseln Thailands, wird gerne als die „Malediven Thailands“ bezeichnet – und das ist, wenn man ehrlich ist, gar nicht so weit hergeholt. Das Wasser ist wirklich außergewöhnlich türkisfarben, der Sand weiß und weich. Ich wollte mir selbst ein Bild machen – und bin nicht enttäuscht worden.

Koh Lipe im Sonnenuntergang

Koh Lipe im Sonnenuntergang

 

Ankunft mit Überraschungseffekt: Immigration im Sand

Wer von Langkawi nach Koh Lipe* reist, erlebt direkt beim Ankommen etwas, das ich so noch nirgends gesehen habe: Die Pässe werden schon beim Boarding in Langkawi eingesammelt. Man sitzt auf dem Boot, schippert Richtung Thailand – und wartet. Auf Koh Lipe angekommen, geht es dann nicht etwa in ein offizielles Gebäude, sondern buchstäblich auf einen Plastikstuhl im Sand. Man wartet, bis der eigene Name aufgerufen wird, geht dann zum Beamten – der in einem kleinen Häuschen am Strand sitzt – und bekommt seinen Stempel in den Pass. So informell und gleichzeitig so offiziell. Ich fand es charmant. Und ein bisschen surreal.

Bevor man mit seinem Gepäck dann von Dannen ziehen kann, muss man allerdings noch die 200 Baht Nationalparksgebühr zahlen. Das sind ca. 5 Euro und das Ticket gilt für 5 Tage.

Das Herz in Koh Lipe am Sunrise Beach
Am Sunrise Beach in Koh Lipe
Die Nordküste von Koh Lipe

Songkran auf Koh Lipe

Ich wusste, dass ich während Songkran ankomme. Was ich nicht wusste war, wie exzessiv das auf Koh Lipe wird. Ich bin kein Fan von Wasserschlachten – und generell nicht von kaltem Wasser –, weshalb mich die Realität auf der Walking Street auf dem Weg in meine Unterkunft, das Varin Beach Village*, doch ziemlich überwältigt hat. Überall Wasserpistolen, Eimer, laute Musik. Meine erste Amtstat war also – notgedrungen, aber rückblickend eine gute Investition, ein Regenponcho, um mich und mein Hab und Gut zu schützen. Immerhin hatte ich MacBook und Kamera im Rucksack und ich musste irgendwie zu meinem Bungalow kommen.

Infobox: Was ist Songkran?

Songkran ist das thailändische Neujahrsfest und findet jedes Jahr vom 13. bis 15. April statt. Der Name stammt aus dem Sanskrit und bedeutet „Übergang“ – gemeint ist der Übergang der Sonne in ein neues Tierkreiszeichen, was nach dem buddhistischen Kalender den Jahreswechsel markiert.

Ursprünglich war Songkran ein ruhiges, spirituelles Fest: Tempel besuchen, Buddha-Statuen mit duftendem Wasser übergießen, älteren Familienmitgliedern Wasser über die Hände gießen als Zeichen des Respekts (das sogenannte „Rod Nam Dum Hua“). Das Wasser steht dabei symbolisch für Reinigung – das alte Jahr wird buchstäblich abgewaschen.

Heute ist Songkran beides: einerseits ein tief verwurzeltes kulturelles Ritual, andererseits eines der größten Wasserfeste der Welt. Die Straßen verwandeln sich in riesige Wasserschlachtzonen, Wasserpistolen und Eimer sind allgegenwärtig und man kann sie genauso überall kaufen wie Water Bags, Regenponchos und Schutzhüllen für Handys.

Wichtig zu wissen:

  • Mönche, ältere Menschen und Babys werden traditionell nicht bespritzt
  • Handys und Kameras unbedingt wasserdicht schützen (Hüllen gibt es so ziemlich überall zu kaufen)
  • Songkran dauert offiziell 3 Tage
  • Auf dem Wasser (also: auf Inseln) kann es besonders intensiv werden

Was ich seit Jahren beobachte: Es sind oft die Touristen, die am exzessivsten dabei sind. Die Thais selbst feiern Songkran durchaus ausgelassen, aber es hat auch eine spirituelle Seite, die in den Touristenzentren schnell in den Hintergrund rückt.

Mein Tipp: Wenn du Songkran nicht erleben möchtest, meide die bekannten Touristeninseln in dieser Zeit. Wenn du es erleben willst – Handy schützen, Erwartungen anpassen. Und: Geh rein in die Sache. Es macht mehr Spaß, wenn man mit Leib und Seele dabei bist. ABER sei bitte kein – sorry – Arsch! Wenn du siehst, dass jemand nicht nass gemacht werden möchte, respektiere das bitte!

Abstecher: Koh Adang

Einen Tag bin ich mit dem Boot-Taxi zur Nachbarinsel Koh Adang übergesetzt. Die Fahrt kostet 200 Baht hin und zurück – du sagst dem Bootsfahrer einfach, wann er dich wieder abholen soll und er kommt zur vereinbarten Zeit zum Pier.

Koh Adang ist das krasse Gegenteil von Koh Lipe: größer, wilder, fast unbewohnt. Kein Tourismustrubel, keine Straßen, kaum Menschen. Nur Dschungel, ein kleiner Campingplatz für alle, die dort übernachten möchten, und jede Menge Natur.

Da ich im April, zum Ende der Trockenzeit da war, hätte es keinen großen Sinn gemacht, zum Wasserfall zu laufen, da dieser zu dieser Jahreszeit kaum Wasser führt. Also habe die drei Aussichtspunkte erwandert – und ich sage es ganz deutlich: Das ist kein leichter Spaziergang. Pro Weg solltest du mindestens eine Stunde einrechnen, wenn du bis zum dritten View Point gelangen möchtest.

Wenn du diesen Hike machen möchtest, solltest du dich auf Folgendes einstellen:

  • Gute Fitness ist Voraussetzung. Der Weg ist steil, felsig und teils muss man förmlich klettern.
  • Festes Schuhwerk ist Pflicht. Flip Flops sind hier eine schlechte Wahl (kann ich leider aus erster Hand bestätigen, weil ich dachte, es sei ein easy peasy Wanderweg).
  • Viel Wasser einpacken. Die Hitze und die Luftfeuchtigkeit sind enorm. Absolut mindestens ein Liter Wasser sind ratsam.
  • Mückenspray nicht vergessen. Man schwitzt – und je mehr man schwitzt, desto mehr werden die Mücken aktiv. Das Angebot ist üppig.

Wer das beherzigt, wird mit einem grandiosen Ausblick über die Inselwelt belohnt.

Ausblick vom Viewpoint in Koh Adang

Ausblick vom Viewpoint in Koh Adang

Koh Adang ist allerdings durchaus auch ein Ort für einen entspannten Strandtag! Und so kommt hier jeder etwas abseits der Touristenpfade auf seine Kosten.

Koh Muk

Von Koh Lipe ging es mit der Fähre weiter nach Koh Muk* – und der Unterschied hätte kaum größer sein können. Keine Walking Street, kein Songkran-Chaos, keine Menschenmassen. Koh Muk ist kleiner, ruhiger, irgendwie bodenständiger. Es gibt ein Fischerdorf, ein paar super hübsche Resorts, Restaurants, und das war’s eigentlich schon. Genau das wollte ich.

Der Name der Insel bedeutet übrigens „Perleninsel“ – und wer einmal dort war, versteht warum. Was Koh Muk wirklich besonders macht, ist aber nicht nur die Atmosphäre, sondern ein einziger Ort, für den es sich lohnt, extra herzufahren: die Tham Morakot, die Smaragd-Grotte bzw. auf Englisch Emerald Cave.

Der Sunset Beach vom Meer aus

Der Sunset Beach vom Meer aus

 

Endlich wieder mobil: Der Roller vom Smile Resort

Direkt beim Check-in in meiner Unterkunft, dem Smile Resort*, habe ich mir einen Roller gemietet und war so erleichtert. Auf Koh Lipe hatte ich keinen, was mich doch etwas eingeschränkt hatte (wobei ich während Songkran auch gar nicht erst gefragt hatte, was eine Tagesmiete kostet, vermutlich war ich mental noch im Überlebensmodus). Auf Koh Muk war das anders. Mit dem Roller konnte ich die Insel auf eigene Faust erkunden, spontan anhalten, in Ruhe schauen. Dieses Gefühl von Freiheit und Mobilität ist mir auf Reisen wirklich wichtig.

 

Die Smaragd-Grotte bzw. Emerald Cave

Der Ausflug zur Tham Morakot war der absolute Höhepunkt meiner Zeit auf Koh Muk. Du kannst theoretisch einfach mit dem Roller zur Westküste fahren, von wo aus man zum Eingang der Grotte gelangt. Ich hatte mir aber eine Tour im Resort gebucht und wurde daher mit dem Tuk Tuk abgeholt. Am Sunset Beach, der auch Charly Beach genannt wird, wurde ich dann in ein klassisches Longtail Boot gesetzt und mit einer kleinen Gruppe von insgesamt sechs Personen fuhren wir dann 10 bis 15 Minuten bis zum Eingang des Emerald Cave.

Der Einstieg fürs Emerald Cave

Der Einstieg fürs Emerald Cave

Was mich erwartet hat: Ein rund 80 Meter langer, stockdunkler Tunnel im Fels, den man durchschwimmen muss. Man schwimmt durch absolute Dunkelheit, in der man buchstäblich die eigene Hand nicht vor den Augen sieht– außer man hat eine Stirnlampe bzw ist, wie ich, mit einer Gruppe unterwegs, die von einem Guide mit Lampe angeführt wird. Nach gefühlt einer Ewigkeit wird es plötzlich heller. Nach einer Biegung öffnet sich die Grotte zu einer verborgenen Lagune – umgeben von hohen Kalksteinfelsen, mit einem kleinen weißen Sandstrand und smaragdgrünem Wasser.

Ich weiß nicht, wie ich diesen Moment beschreiben soll, ohne kitschig zu klingen. Es ist einfach einer dieser Reisemomente, die sich ins Gedächtnis brennen.

Ein paar praktische Hinweise dazu:

  • Der beste Zeitpunkt für den Besuch ist zwischen 10 und 14 Uhr, wenn die Sonne so einfällt, dass das Wasser sein typisches Smaragdgrün bekommt.
  • Am besten bei mittlerem Wasserstand. Bei Ebbe gibt es kein „Smaragd“, bei Hochwasser ist der Tunnel nicht zugänglich.
  • Eine Taschenlampe oder Stirnlampe ist sehr hilfreich für die Passage durch den dunklen Tunnel, vor allem wenn du allein durch möchtest.
  • Wer die Touristengruppen meiden möchte, sollte früh morgens starten. Ich war mittags dort, aber dafür war es ziemlich voll.

 

Sunset Beach und Sunrise Beach

Den restlichen Tag habe ich am Sunset Beach auf der Westküste verbracht. Der Sonnenuntergang dort ist wirklich schön. Ruhige Atmosphäre, wenig Betrieb, das Meer direkt vor der Nase.

Sunset Beach zum Sonnenuntergang

Sunset Beach zum Sonnenuntergang

Am nächsten Morgen bin ich früh aufgestanden und zum Sunrise Beach auf der Ostseite gefahren, um Sonnenaufgangsfotos zu machen. Das weiche Morgenlicht, das ruhige Wasser, kaum Menschen… Perfekte Bedingungen für Fotos und für einen ruhigen Start in den Tag.

Der Pier im Sonnenaufgang

Der Pier im Sonnenaufgang

Der Sunrise Beach zum Sonnenaufgang

Der Sunrise Beach zum Sonnenaufgang

Koh Muk ist keine Insel für alle. Wer Action, Nachtleben und viel Infrastruktur sucht, ist hier falsch. Aber wer durchatmen, zur Ruhe kommen und dabei einen der beeindruckendsten Naturmomente Südostasiens erleben möchte, ist hier genau richtig.

Blick auf den Sunrise Beach und den Pier

Blick auf den Sunrise Beach und den Pier

Koh Lanta

Ich muss kurz ehrlich sein: Koh Lanta ist nicht einfach eine weitere Station auf dieser Route. Es ist meine Lieblingsinsel in Thailand. Ich war schon mehrere Male hier und bisher jedes Mal länger. Es ist auch der Ort, an dem ich 2015 beschlossen habe, dass ich definitiv digitale Nomadin sein möchte. Diese Insel hat etwas mit mir gemacht.

Diesmal war ich allerdings nur eine Nacht da. Ich weiß, ich weiß. Für alle, die nicht unter Zeitdruck stehen: Ich empfehle aber mindestens zwei Nächte – besser mehr. Eine Nacht reicht einfach nicht, um diese Insel wirklich zu spüren.

 

Was Koh Lanta so besonders macht

Koh Lanta ist langgestreckt, mit mehreren Stränden entlang der Westküste, die sich in Charakter und Atmosphäre deutlich voneinander unterscheiden. Der Norden ist etwas lebhafter, der Süden ruhiger und ursprünglicher. Was die Insel aber wirklich auszeichnet, ist ihre Energie: entspannt, authentisch, ohne den Massentourismus, der viele andere Inseln längst überwältigt hat.

Es gibt einen schönen Wasserfall im Inselinneren und einen Leuchtturm am südlichen Ende der Insel mit einem wunderschönen Ausblick. Beides klare Empfehlungen für alle, die ein bisschen mehr sehen wollen als nur den Strand.

Ich war diesmal im Grand House*, der Unterkunft auf Koh Lanta, in der ich auch schon 2015 für drei Wochen war. Es gibt zwar keinen Pool, aber das stört mich hier nie, weil das Meer sowieso direkt um die Ecke und das WLAN gut ist. Wichtiger ist mir persönlich die familäre Atmosphäre und die Nähe zur Infrastruktur für digitale Nomaden.

Wenn du mehr im echten Urlaubsmodus bist, kann ich zum Beispiel das Blue Andaman* oder das New Beach* empfehlen. Da war ich 2024 in der Straße in einem Guest House und habe daher aus beiden relativ häufig gearbeitet bzw. dort gegessen.

Sunset Koh Lanta

Sunset Koh Lanta

 

Koh Lanta für digitale Nomaden

Wer auf Reisen arbeiten möchte oder muss, ist auf Koh Lanta wirklich gut aufgehoben. Die Insel ist ruhig genug, um produktiv zu sein, hat aber genug Infrastruktur, damit man sich nicht abgeschnitten fühlt. Es gibt tolle Cafés mit gutem Internet, in denen man stundenlang sitzen kann, ohne schräge Blicke zu ernten.

Und dann ist da noch der KoHub – ein Coworking Space, der in der Nomaden-Community einen richtig guten Ruf hat. Von Oktober bis Ende April sind dort regelmäßig viele digitale Nomaden aus aller Welt anzutreffen. Wer also nicht nur arbeiten, sondern auch Gleichgesinnte kennenlernen möchte, ist dort genau richtig. KoHub organisiert auch Community-Events. Es lohnt sich, vorbeizuschauen.

Koh Lanta ist für mich der Beweis, dass man keinen Kompromiss eingehen muss zwischen „ich will Urlaub machen“ und „ich muss auch arbeiten“. Der perfekte Ort für eine Workation, wenn man nicht direkt als digitaler Nomade losziehen möchte.

Cover Mockup Koh Lanta Guide

Live Like a Local

Du suchst nach einem coolen und tropischen Spot für digitale Nomaden in Südostasien? Dann solltest du dir unbedingt Koh Lanta anschauen!

Phuket

Phuket war für mich kein Selbstzweck, sondern ein Mittel zum Zweck. Und das sage ich ganz ohne schlechtes Gewissen. Ich habe drei Nächte im Paradise Inn* am Karon Beach verbracht. Die Lage war praktisch, weil sie im Abholgebiet für die Touren lag. Das war aber tatsächlich der einzige Grund, warum ich überhaupt in diesem Teil der Insel war.

Karon Beach selbst war nichts für mich: zu viel Betrieb, zu viele Partytouristen, zu viele ausländische Restaurants. Wer beim Thailandbesuch gerne russisch, deutsch und italienisch essen möchte, ist hier richtig. Ich gehöre nicht dazu. Meine Empfehlung: Wer Phuket besucht und eher Ruhe sucht, sollte sich andere Ecken der Insel anschauen – z.B. den Südwesten oder die Gegend um Rawai und Nai Harn.

Aber wie gesagt: Ich war wegen der Touren dort. Und die haben sich gelohnt.

 

Tour 1: Koh Hong und James Bond Island

Der erste Ausflugstag führte uns zunächst nach Koh Hong – und das war ein wirklich schöner Einstieg. Als wir mit dem Speedboat an der kleinen Insel ankamen, warteten bereits ein Haufen Kajaks, mit denen wir durch Höhlen und Meereshöhlen gepaddelt wurden. Ruhig, malerisch, entspannt. Die Kalksteinfelsen der Phang Nga Bay von einem Kajak aus zu erleben ist einfach eine andere Perspektive als vom Boot.

Kajakfahren bei Koh Hong

Kajakfahren bei Koh Hong

Danach ging es zum James Bond Island – offiziell Koh Tapu – die 1974 durch den James-Bond-Film „Der Mann mit dem goldenen Colt“ weltberühmt wurde. Und ja: Der Felsen, der da so 22 Meter ikonisch aus dem Wasser ragt, ist wirklich beeindruckend. Die Kulisse der Phang Nga Bay mit all ihren Karsttürmen ist atemberaubend.

Ko Ta Pu oder James Bond Island

Ko Ta Pu oder James Bond Island

Aber ich will ehrlich sein: Es ist sehr, sehr touristisch. Sehr voll, sehr laut, und die Verkäufer an den zahlreichen Shops dort sind äußerst hartnäckig. So etwas kostet mich persönlich viel Energie. Mein Tipp: Fotos machen, die Landschaft genießen und dann zügig wieder aufs Boot.

Zum Abschluss des Tages ging es noch in die Höhle auf Phanak Island, die mit ihren Stalagmiten und Stalagtiten und einer Lagune am Ende der Höhle ebenfalls beeindruckend war.

 

Tour 2: Maya Bay, Schnorcheln und Bamboo Island

Der zweite Ausflugstag startete mit dem wohl bekanntesten Strand Thailands: der Maya Bay auf Koh Phi Phi Leh bekannt aus dem Film „The Beach“ mit Leonardo di Caprio. Und ja, der Strand ist wirklich atemberaubend schön. Türkisblaues Wasser, weißer Sand und die Felswände, die die Bucht einrahmen. Unfassbar! Aber: Es war sehr, sehr voll. Und das Ankommen per Speedboot von Phuket aus bedeutet, dass man erst am späten Vormittag dort ankommt – also genau dann, wenn bereits die meisten anderen Boote da sind.

Das Highlight vom Insel-Hopping in Thailand Maya Bay

Das Highlight vom Insel-Hopping in Thailand Maya Bay

Meine ehrliche Empfehlung: Nicht von Phuket aus zur Maya Bay fahren. Wer auf Koh Phi Phi übernachtet, kann deutlich früher dort sein und ist so vor den Tagestouristen da. Das macht einen riesigen Unterschied.

Danach steuerten wir mehrere Schnorchel-Spots an – die mir persönlich alle zu voll und zu „organisiert“ waren. Wenn zwanzig Boote gleichzeitig am selben Spot ankern und hunderte Touristen ins Wasser springen, vergeht mir ein bisschen die Lust, muss ich leider gestehen.

Den schönsten Abschluss des Tages bot dafür Bamboo Island: weiße Sandstrände, klares Wasser, und obwohl auch hier einige Boote ankerten, war die Atmosphäre deutlich entspannter. Wer einfach am Strand liegen, ins Wasser gehen und Fotos machen möchte – hier ist der richtige Ort dafür.

 

Ma Doo Bua – eines der instagrammablsten Cafés Thailands

An einem Abend habe ich dem Ma Doo Bua einen Besuch abgestattet – einem der bekanntesten Cafés Thailands und definitiv eines der fotogensten. Das Konzept: Man sitzt an einem riesigen See voller Lotusblüten. Rosa Blüten, hölzerne Pavillons, zartes Licht. Es ist so unwirklich schön, dass man kaum glauben kann, dass es echt ist.

Es gibt auch buchbare Foto-Sessions, bei denen man in einem Boot zwischen den Lotusblüten liegt. Traumhafte Bilder und Drohnenaufnahmen sind garantiert. Ich hatte leider Pech: Die Slots für den Tag waren bereits ausgebucht. Und wichtig zu wissen: Buchungen werden nur direkt vor Ort angenommen, nicht online.

Mein Tipp: Wer eine Foto-Session machen möchte, sollte früh morgens hingehen – dann hat man die besten Chancen auf einen freien Slot, und das Licht ist ohnehin am schönsten.

Barbara im Ma Doo Bua 1
Barbara im Ma Doo Bua 2

Die Touren zum James Bond Felsen und zur Maya Bay habe ich übrigens über Get Your Guide* gebucht und war sehr zufrieden damit. Schau mal hier, was es für Touren von und in Phuket gibt:

Optional: Phi Phi

Wenn du auch auf Phi Phi übernachten und sonst meiner Route folgen möchtest, rate ich dir, von Koh Lanta dorthin zu fahren. Das ist nur eine gute halbe Stunde mit dem Speedboat entfernt und von dort kannst du dann easy weiter nach Phuket. Von dort kannst du dann aber nicht nur den Ausflug zu Maya Bay am frühen Morgen und damit mit weniger Menschen machen – was sich alleine schon lohnt! –, sondern auch zum Aussichtspunkt wandern, der einen der schönsten Views von Thailand bietet.

Ich selbst habe mich entschieden, nicht auf Phi Phi zu übernachten. Das liegt daran, dass Phi Phi als Partyinsel berühmt ist und ich darauf keine Lust habe bzw. hatte. Außerdem hatte ich gehofft, dass ich während meines Ausflugs von Phuket zur Maya Bay, bei dem wir auf Phi Phi zu Mittag gegessen haben, die Wanderung zum View Point hätte machen können. Der Plan ist leider nicht aufgegangen, sodass ich dir jetzt den Rat geben kann:

Wenn du zum View Point möchtest, übernachte mindestens eine Nacht auf Phi Phi!

Am Pier von Koh Phi Phi

Am Pier von Koh Phi Phi

Anreise zu den Inseln in der Andamanensee

Im Normalfall führt dich die Reise in die Andamanensee erstmal nach Bangkok. Von Frankfurt fliegt zum Beispiel Thai Airways zweimal täglich dorthin. Von München einmal. Weitere Informationen, Verbindungen sowie Preise findest du unter www.thaiairways.de. Sonderpreise warten über das ganze Jahr immer wieder ab 550 Euro inkl. aller Steuern & Gebühren.

Thai Aiways gehört übrigens zur Star Alliance und wenn du bei Miles & More Meilen sammelst, kannst du dir vielleicht sogar irgendwann einen Business Class Prämienflug holen. Das haben mein Mann und ich 2024 gemacht und sind für 300 Euro pro Nase von München nach Bangkok geflogen.

Deine Meilen. Deine Punkte. Deine Luxus-Reisen.

Deine Meilen. Deine Punkte. Deine Luxus-Reisen.

Über dieses Thema habe ich sogar ein Buch geschrieben. Wenn du also wissen möchtest, wie ich mehrmals im Jahr in der Business und manchmal sogar in der First Class um die Welt fliege und wie du das auch kannst: Das Buch gibt es als E-Book und Taschenbuch!

Von Bangkok gibt es dann drei Möglichkeiten nach Phuket zu reisen:

  • Mit der Fähre: Wenn du, wie ich, aus Malaysia kommst, kannst du ganz einfach mit der Fähre von Langkawi kommen und die Immigration auf Koh Lipe im Sand erleben.
  • Mit dem Flugzeug: Flughäfen, die du ansteuern könntest, sind Hat Yai, Trang, Krabi oder Phuket. Wenn du mit Thai Airways nach Bangkok geflogen bist, kannst du einfach umsteigen und zum Beispiel mit der thailändischen Tochter Thai Smile weiterreisen, die die nationalen Flüge abdeckt.
  • Mit dem Bus: Mit dem Bus könntest du nach Krabi fahren. In etwa 12 Stunden fahren mehrmals am Tag Busse zwischen Bangkok und Phuket.
  • Mit dem Auto: Solltest du einen Mietwagen haben, kannst du natürlich die malerische Landschaft von Bangkok hinunter in den Süden genießen. Allerdings ist ein Mietwagen nur so semi-gut, wenn du danach Insel-Hopping in Thailand machen möchtest.

Du kannst du einfach hier mal bei 12go schauen, wo du in Thailand oder Asien allgemein ankommst und welche Verbindungen dir vorgeschlagen werden:

Weiterreise nach dem Insel-Hopping in Thailand

Wenn du aus Bangkok gekommen bist, lohnt es sich, den Süden des Landes weiter zu erkunden. Es gibt so viele schöne Regionen und ja auch noch den Gold von Thailand. Wie wäre es zum Beispiel mit:

  • Ranong: Ranong liegt wie Phuket an der Andamanensee. Dort kannst du wunderbar einsame Strände erkunden und die Seele in heißen Quellen und Spas baumeln lassen.
  • Chumphon: Chumphon ist ebenfalls nur wenige Stunden mit dem Minivan entfernt. Die Region ist geeignet, wenn du schnorcheln gehen möchtest, die Natur im Mangroven-Wald bestaunen willst oder von super Fotospots Aufnahmen machen magst. Von dort gelangst du auch einfach nach Koh Tao, die berühmte Taucherinsel im Gold von Thailand.
  • Songkhla: Songkhla liegt ebenfalls auf der Seite des Golfes. Hier kannst du durch die traumhaft schöne Altstadt schlendern oder die Lotusblumen im Thale Noi bestaunen – aber dafür musst du natürlich zur richtigen Jahreszeit (zwischen November und April) da sein.
  • Koh Samui: Koh Samui liegt im Golf von Thailand. Deswegen musst du quasi einmal auf die andere Seite des Festlandes fahren und dann aus Surat Thani eine Fähre nehmen. Das dauert etwa 4 Stunden mit dem Minivan und dann nochmal zwei Stunden, bis du in Koh Samui bist. Wenn du noch nie dort warst, bietet es sich vielleicht an, diese Ziele mit einander zu verbinden.

Barbara zum Sonnenaufgang am Strand in Koh Samui

Barbara zum Sonnenaufgang am Strand in Koh Samui

Mein Fazit zum Insel-Hopping in Thailand

Was ich an dieser Reiseroute so mag: Sie bietet sowohl Geheimtipps als auch die Klassiker, die wirklich beeindruckend und zurecht so berühmt sind.

Barbara vor dem James Bond Felsen

Barbara vor dem James Bond Felsen

Als digitale Nomadin liebe ich weiterhin Koh Lanta, aber auch Koh Muk hat mir erstaunlich gut gefallen: Ruhe zum Arbeiten, aber genug Infrastruktur, um nicht abgeschnitten zu fühlen. Koh Lipe ist ideal für ein paar reine Urlaubstage und Phuket für alle, die auch gerne in die Vollen gehen.

Wäre die Route auch was für deinen nächsten Thailand-Trip? Schreib mir gerne in den Kommentaren, was du darüber denkst!

IMG 0246 e1413017970778

Hat dir dieser Blogpost gefallen?

Dann teile ihn in deinen sozialen Netzwerken!

Newsletter

Melde dich zu meinem Newsletter an, um über mein Leben auf Reisen und als digitale Nomadin auf dem Laufenden zu bleiben! So verpasst du nie einen neuen Blog-Eintrag, ein neues Buch, einen neuen Onlinekurs oder wo mein nächstes Abenteuer uns hinführen wird. Denn es wird nie langweilig werden! Außerdem bekommst du dann das StarterKit, um ortsunabhängig zu arbeiten! Cool oder cool?

Starter Kit Smart MockUp
Das Paradies auf Koh Phangan

THAILAND

KOH PHANGAN

Barbara zum Sonnenaufgang am Strand in Koh Samui

THAILAND

KOH SAMUI

Bei Wat Chalom im Phuketurlaub

THAILAND

PHUKET

Meine liebsten Restaurants in Bangkok für besondere Anlässe

Meine liebsten Restaurants in Bangkok für besondere Anlässe

Meine liebsten Restaurants in Bangkok für besondere Anlässe

Meine liebsten Restaurants in Bangkok für besondere Anlässe

Bangkok ist laut, lebendig und voller Kontraste – und genau das spiegelt sich auch in der kulinarischen Szene der thailändischen Hauptstadt wider. Während Garküchen, Nachtmärkte und Streetfood-Stände das Herz vieler Foodies höherschlagen lassen, bietet die Stadt auch eine ganz andere Seite: elegante Rooftop Restaurants in Bangkok mit Blick über die Skyline, exklusive Fine-Dining-Erlebnisse und stilvolle Lokale mit internationaler Küche, die sich perfekt für einen besonderen Anlass eignen.

Vielleicht planst du ein romantisches Dinner in Bangkok, suchst nach einem passenden Restaurant für einen Jahrestag oder möchtest einfach einen unvergesslichen Abend mit Freundinnen oder Freunden verbringen – dann bist du hier genau richtig. Denn in diesem Blogpost findest du die besten Restaurants in Bangkok, zumindest aus meiner Sicht.

Ammi und Barbara im Mami Rose

Ammi und Barbara im Mami Rose

In diesem Blogpost nehme ich dich mit auf eine kulinarische Reise zu meinen persönlichen Lieblingsrestaurants in Bangkok für besondere Anlässe. Jedes dieser Restaurants hat nicht nur durch sein exzellentes Essen überzeugt, sondern auch durch Atmosphäre, Gastfreundschaft und das gewisse Etwas. Ob mit Blick auf die Skyline, inmitten opulenter Blumendekoration oder bei Tapas und Wein in geselliger Runde – diese Orte stehen für mehr als nur ein gutes Essen: Sie schaffen Erinnerungen.

Und das Beste: Die Auswahl ist so vielfältig wie Bangkok selbst – von modern interpretierten Thai-Klassikern über französisch-asiatische Fusion-Küche bis hin zu mediterranen Rooftop-Vibes und spanischen Tapas-Erlebnissen. Lass dich inspirieren, entdecke neue kulinarische Hotspots und finde das perfekte Restaurant für deinen besonderen Anlass in Bangkok.

Mami Rose – Fine Dining trifft auf Blütenzauber

Wenn du auf der Suche nach einem der romantischsten Restaurants in Bangkok bist, führt kaum ein Weg an Mami Rose vorbei. Dieses stilvolle Fine-Dining-Restaurant in der beliebten Sukhumvit Road verzaubert seine Gäste nicht nur mit kulinarischer Finesse, sondern vor allem mit einem außergewöhnlichen Interieur, das seinesgleichen sucht.

Mami Rose The Good Time Restaurant

Mami Rose The Good Time Restaurant

Schon beim Betreten des Lokals fühlt man sich wie in eine andere Welt versetzt: Ein Stück Miami in Bangkok – ein Paradies in rosa für alle, die nach einem Instagram-tauglichen Restaurant in dieser Millionenstadt suchen. Jeder Winkel ist liebevoll gestaltet, jedes Detail durchdacht.

Ein Traum in Rosa

Ein Traum in Rosa

Kulinarisch trifft hier französische Eleganz auf asiatische Raffinesse – eine Kombination, die überrascht und begeistert. Die Menüs sind kreativ, saisonal inspiriert und kunstvoll angerichtet. Vom zarten Jakobsmuschel-Carpaccio bis hin zu Foie Gras – hier verschmelzen kulinarische Welten auf höchstem Niveau.

Mami Rose eignet sich perfekt für einen besonderen Abend in Bangkok, sei es ein romantisches Date, ein Geburtstag oder ein Jubiläum. Wer seinen Partner überraschen möchte oder einfach nur in eine luxuriöse, fast märchenhafte Atmosphäre eintauchen will, ist hier genau richtig.

Adresse: Sukhumvit Road, im 5. Stock des Emsphere, zentral gelegen und gut erreichbar mit Taxi oder BTS (Phrom Phong oder Asoke)
Tipp: Unbedingt Platz für das Signature Dessert lassen – ein kleines Kunstwerk aus Textur, Geschmack und Optik, das fast zu schade ist, um gegessen zu werden.

Appetizer im Mami Rose
Getränk mit Trockeneis im Mami Rose
Das Essen im Mami Rose

Pastel – Wo die Sterne zum Greifen nah sind

Beginnen wir mit einem atemberaubenden Ausblick über die Stadt. Die Rooftop Bar Pastel entführt ihre Gäste in eine Welt voller Eleganz und Stil. Hier kannst du nicht nur exotische Cocktails genießen, sondern auch den Sonnenuntergang über den Wolkenkratzern bewundern. Die magische Atmosphäre und die pastellfarbene Beleuchtung machen diesen Spot zu einem perfekten Ort für romantische Abende und besondere Anlässe.

Bangkok Geheimtipps Pastel

Bangkok Geheimtipps Pastel

Pastel Rooftop Bar & Restaurant

Pastel Rooftop Bar & Restaurant

Pastel befindet sich im 22. Stock des Aira Hotels in Sukhumvit Road und ist täglich ab 17 Uhr geöffnet. Ich empfehle dir definitiv eine Reservierung spätestens für 17:30 Uhr, damit auch du den atemberaubenden Sonnenuntergang über der Skyline von Bangkok bewundern kannst, während du das mediterrane Essen genießt.

Tenderloin Black Angus at Pastel

Tenderloin Black Angus at Pastel

Fun Fact: Auf der Speisekarte findest du neben Symbolen für vegetarische Optionen auch solche, die anzeigen, welches Gericht besonders instagrammable ist. Sehr cool!

Blue Elephant – Eleganz mit Tradition

Wer nach einem ganz besonderen Ort für ein authentisches Thai-Dinner in gehobenem Ambiente sucht, kommt am Blue Elephant kaum vorbei. Dieses legendäre Restaurant in Bangkok ist weit mehr als nur ein Ort zum Essen – es ist ein kulturelles Erlebnis, das Tradition, Geschichte und Kulinarik auf eindrucksvolle Weise miteinander verbindet.

Untergebracht in einem prachtvollen kolonialen Herrenhaus im Stadtteil Sathorn, versprüht das Blue Elephant bereits beim Betreten einen Hauch vergangener Zeiten. Hohe Decken, edles Holz, antike Möbel und kunstvolle Dekorationen schaffen eine Atmosphäre, die an die königliche Ära Thailands erinnert – gleichzeitig aber international, stilvoll und modern wirkt.

Das Blue Elephant von außen

Das Blue Elephant von außen

Auf der Speisekarte stehen traditionelle thailändische Gerichte, die mit viel Liebe zum Detail und einem Hauch Raffinesse neu interpretiert wurden. Von klassischem Tom Yam Goong über zartes Massaman Curry bis hin zu regionalen Spezialitäten, die du vielleicht noch nie probiert hast – hier lernst du die Vielfalt der Thai-Küche auf Fine-Dining-Niveau kennen. Die Zutaten sind frisch, die Gewürze perfekt ausbalanciert, die Präsentation kunstvoll – ohne dabei die Wurzeln der Gerichte zu verlieren.

Besonders erwähnenswert ist, dass das Blue Elephant nicht nur ein Restaurant ist, sondern auch eine renommierte Thai-Kochschule in Bangkok betreibt. Wer also tiefer eintauchen möchte, kann hier an professionell geführten Thai Cooking Classes teilnehmen – ein großartiges Erlebnis für alle, die gerne selbst den Kochlöffel schwingen und die Geheimnisse der thailändischen Küche entdecken wollen.

Das Blue Elephant von innen

Das Blue Elephant von innen

Adresse: 233 S Sathorn Rd, Yannawa, Sathorn – gut erreichbar per BTS (Station Surasak)

Tipp: Kombiniere deinen Restaurantbesuch mit einem Kochkurs am Vormittag – so bekommst du einen noch tieferen Einblick in die Welt der Thai-Küche und hast am Abend ein ganz besonderes Dinner-Erlebnis.

Das Blue Elephant ist mehr als nur eines der besten traditionellen Restaurants in Bangkok – es ist ein Stück Kultur, verpackt in ein exquisites Dinner-Erlebnis. Für mich einer der beeindruckendsten Orte der Stadt, wenn du thailändische Küche auf höchstem Niveau erleben willst – ideal für Besucher, die Bangkok nicht nur sehen, sondern auch schmecken möchten.

Cocotte – Rustikaler Charme mit französischem Herz

Mitten im lebhaften Sukhumvit-Viertel, genauer gesagt in der Soi 39, befindet sich eines meiner absoluten Lieblingsrestaurants, wenn es um gehobenes, aber entspanntes Dining in Bangkok geht: Cocotte Farm Roast & Winery. Dieses charmante Restaurant kombiniert französische Landhausküche mit urbanem Chic und ist damit die perfekte Wahl für alle, die auf der Suche nach einem besonderen, aber unprätentiösen Abendessen sind.

Gedeck im Cocotte

Gedeck im Cocotte

Cocotte versprüht eine warme, lebendige Atmosphäre mit rustikalem Interieur, viel Holz, offener Küche und einem Touch französischer Bistro-Romantik. Hier wird Farm-to-Table nicht nur als Marketingbegriff genutzt – viele Zutaten stammen aus nachhaltigem, eigenem Anbau oder von regionalen Partnerbetrieben. Die Küche ist ehrlich, herzhaft und dabei dennoch raffiniert – ein echtes kulinarisches Erlebnis, das sich ideal für einen Abend mit Freunden, ein entspanntes Date oder sogar einen kleinen Business-Dinner eignet.

Der Star auf der Karte? Ganz klar das Fleisch. Ob butterzartes Wagyu-Steak, perfekt gegrilltes Tomahawk, oder ein saftiges Entrecôte – Fleischliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten. Aber auch Vegetarier und Liebhaber der französischen Küche finden auf der Karte kreative Optionen, wie Trüffelrisotto oder Burrata mit geröstetem Gemüse.

Trüffel Risotto im Cocotte

Trüffel Risotto im Cocotte

Burger im Cocotte

Burger im Cocotte

Dazu passt perfekt: die exzellent kuratierte Weinkarte, die sowohl internationale Klassiker als auch spannende, kleinere Weingüter umfasst. Die Mitarbeiter sind hervorragend geschult und helfen dir gerne dabei, den idealen Tropfen für dein Gericht zu finden – ein Service, der das Erlebnis bei Cocotte besonders macht.

Adresse: 39 Boulevard Tower, Sukhumvit Soi 39 – gut erreichbar mit BTS Phrom Phong oder via Taxi

Tipp: Wenn du ein Weinliebhaber bist, frag nach einer Empfehlung des Hauses – du wirst mit hoher Wahrscheinlichkeit etwas Neues und Überraschendes entdecken.

Ob du dich für ein Dinner mit Fokus auf Fleischqualität, für französisch inspirierte Küche oder für einen geselligen Abend mit gutem Essen und Wein interessierst – Cocotte bietet all das in einer Atmosphäre, die gleichzeitig elegant und ungezwungen ist. Für mich einer der besten Orte in Bangkok, wenn es rustikal, hochwertig und gesellig sein darf.

Vaso – Spanische Tapas & Bangkok-Flair

Wer sagt, man müsse nach Barcelona oder Madrid reisen, um authentische Tapas zu genießen, war noch nicht im Vaso in Bangkok. Diese stylische spanische Tapas-Bar in der Outdoor Mall Vela am Lumphini Park bringt das Lebensgefühl der Iberischen Halbinsel mitten ins Herz der thailändischen Hauptstadt – und das mit einem modernen Twist, der sowohl Liebhaber der klassischen spanischen Küche als auch neugierige Foodies begeistert.

Die Atmosphäre ist lebendig, fast schon elektrisierend, und trotzdem stilvoll. Hohe Decken, warme Farben, elegante Lichtelemente und die offene Küche schaffen eine Umgebung, die gleichzeitig einladend und kosmopolitisch wirkt. Ideal für Gruppenabende, Geburtstagsfeiern oder einfach einen ausgelassenen Abend mit Freundinnen, bei dem gutes Essen und gemeinsames Erleben im Vordergrund stehen.

Kulinarisch erwartet dich eine kreative Neuinterpretation spanischer Klassiker: Patatas Bravas mit Aioli-Schaum, Pulpo a la Gallega mit rauchigem Paprikaöl, butterzarter Iberico-Schinken und Churros mit salzigem Karamell – alles mit einem Hauch Innovation, aber ohne den traditionellen Charakter zu verlieren. Viele der Gerichte kommen als kleine Portionen auf den Tisch, perfekt zum Teilen, was dem Essen einen geselligen, fast familiären Charakter verleiht.

Adresse: In der Outdoor Mall Vela nahe des Lumphini Parks, Unit A103, 87 Lang Suan Road

Vaso ist für mich der perfekte Ort, wenn man sich einen besonderen Abend mit Freunden in Bangkok gönnen möchte – mit tollem Essen, guter Musik und einem Hauch spanischem Temperament. Es gehört definitiv zu den besten Adressen für alle, die Bangkok einmal von seiner international-lebendigen Seite erleben möchten.

Sitzbereich im Vaso
Im Vaso
An der Bar im Vaso

Anreise nach Bangkok

Bangkok, als pulsierende Hauptstadt Thailands, ist dank der beiden Flughäfen und der zentralen Lage ein leicht erreichbares Ziel.

  • Bangkok Suvarnabhumi (BKK) ist der größere Flughafen, der im Osten von Bangkok unweit des Meeres liegt.
  • Don Mueang (DMK) liegt im Norden der Stadt und ist der kleinere Flughafen.

Die meisten Besucher wählen den Suvarnabhumi International Airport, der hervorragend mit Direktflügen aus den meisten Teilen der Welt verbunden ist. Alternativ bietet der Don Mueang International Airport eine weitere Option, insbesondere für regionale Flüge und Budget-Airlines.

Air Asia Flug

Air Asia Flug

Internationale Reisende können sich auf ein gut ausgebautes Netzwerk von Flugverbindungen freuen, das Bangkok mit Metropolen auf der ganzen Welt verbindet. Direktflüge, insbesondere aus asiatischen, europäischen und nahöstlichen Städten, machen die Anreise besonders bequem.

Wenn du eine malerischere Route bevorzugst, gibt es auch die Möglichkeit der Anreise über Land. Busse aus den Nachbarländern sowie Zugverbindungen aus Malaysia, Kambodscha und Laos bieten dir die Möglichkeit, die Vielfalt der Landschaft auf dem Weg nach Bangkok zu erleben.

Bangkok Khlong

Bangkok Khlong

Innerhalb der Stadt sorgt ein ausgeklügeltes Verkehrssystem aus U-Bahnen, Skytrains, Taxis und Tuk-Tuks dafür, dass Reisende bequem zu ihrem Ziel gelangen. Die Wahl des Transportmittels hängt oft von der Entfernung und dem persönlichen Komfort ab – vom traditionellen Bootsfahren auf den Kanälen bis zum modernen Skytrain-Hopping, Bangkok bietet eine breite Palette an Fortbewegungsmöglichkeiten. Egal, wie du anreist, Bangkok erwartet dich mit offenen Armen und dem charakteristischen Lächeln, das Thailand so gastfreundlich macht.

Weitere Reiseziele in Thailand

Die wenigsten reisen nach Bangkok und fliegen dann ins nächste Land. Meistens schaut man sich auch noch andere Regionen oder Orte in Thailand an. Für mehr Thailand-Inspiration schau doch mal hier:

Red Lotus Lake

Red Lotus Lake

Mein Reise-Equipment

Da ich auch immer wieder gefragt werde, wie und mit was ich auf Reisen gehe, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

 

Rucksäcke und Koffer

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise den passenden wählen kann. Am liebsten reise ich mit meinem Equipment von Osprey. Auch auf unseren Reisen nach Thailand hatten wir den Osprey Sojourn 60* und den Transporter 90* dabei.

Osprey Koffer

Osprey Koffer

Mein Hauptrucksack ist seit einiger Zeit der Nordace Siena. Der ist mit 19 Litern nicht so riesig, gefällt mir optisch sehr gut und hat allerlei Fächer, auch versteckte für zb. den Pass, sowie einen USB-Ladeport, was ich sehr praktisch finde.

 

Kamera

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

Mein Fazit zu den Fine Dining Restaurants in Bangkok

Unvergessliche Erlebnisse für besondere Momente…

Bangkok ist weit mehr als nur ein Paradies für Streetfood-Liebhaber. Hinter all den Garküchen und Nachtmärkten verbirgt sich eine lebendige Fine-Dining-Szene, die weltweit ihresgleichen sucht. Die thailändische Hauptstadt überrascht mit einer beeindruckenden Vielfalt an gehobenen Restaurants für besondere Anlässe – ob mit Blick über die Skyline, in märchenhafter Blütenpracht, in kolonialer Eleganz oder bei geselligen Tapas-Abenden mit internationalem Flair.

Die fünf vorgestellten Locations – Mami Rose, Pastel, Blue Elephant, Cocotte und Vaso – zeigen auf ganz unterschiedliche Weise, wie abwechslungsreich und stilvoll ein Abendessen in Bangkok sein kann. Jedes dieser Restaurants bietet nicht nur exzellentes Essen, sondern auch eine Atmosphäre, die zum Verweilen, Feiern und Genießen einlädt.

Egal ob du einen romantischen Abend in Bangkok, ein Jubiläum, ein besonderes Treffen mit Freunden oder einfach nur eine kulinarische Auszeit mit Stil suchst – diese Orte sind wie gemacht dafür.

Wenn du also bei deinem nächsten Besuch in Thailands Metropole nicht nur satt, sondern auch inspiriert, überrascht und rundum glücklich aus dem Restaurant gehen möchtest, dann gönn dir eines dieser besonderen Erlebnisse.

Vielleicht wird eines dieser Dinners der Moment, den du noch Jahre später in Erinnerung behältst.

Warst du schon einmal in einem dieser Restaurants in Bangkok? Lass es mich in den Kommentaren wissen!

Deine Barbara

PS: Alle mit einem Sternchen (*) markierten Links sind Affiliate Links!

Hat dir dieser Blogpost gefallen?

Dann teile ihn in deinen sozialen Netzwerken!

Newsletter

Melde dich zu meinem Newsletter an, um über mein Leben auf Reisen und als digitale Nomadin auf dem Laufenden zu bleiben! So verpasst du nie einen neuen Blog-Eintrag, ein neues eBook oder wo mein nächstes Abenteuer uns hinführen wird. Denn es wird nie langweilig werden!

Wachirabenchathat Park 2
THAILAND

LUMPHINI, CHATUCHAK & CO.

Mae Klong Railway 2
THAILAND

MAE KLONG RAILWAY MARKET

Thai am Ping River zu Loy Krathong
THAILAND

RED LOTUS LAKE

Chiang Rai: White Temple, Geheimtipps & Highlights im Norden Thailands

Chiang Rai: White Temple, Geheimtipps & Highlights im Norden Thailands

Chiang Rai: White Temple, Geheimtipps & Highlights im Norden Thailands

Chiang Rai: White Temple, Geheimtipps & Highlights im Norden Thailands

Chiang Rai – diese Stadt im äußersten Norden Thailands hat mich nicht nur einmal, sondern gleich viermal in ihren Bann gezogen. Mein erster Besuch war 2017, als ich zum ersten Mal den berühmten White Temple Wat Rong Khun mit eigenen Augen sah – und sprachlos war. Seitdem hat mich dieser Ort nicht mehr losgelassen.

Im Mai 2025 war ich nun zum vierten Mal dort und habe ausschließlich den White Temple bei einem kurzen Ausflug besucht.

Und auch beim vierten Besuch, bei dem ich das erste Mal auch über Nacht blieb, hat mich Chiang Rai aufs Neue überrascht. Die Stadt verändert sich, entwickelt sich weiter, und trotzdem bleibt sie ein Ort voller Magie, Spiritualität und kleiner, unerwarteter Wunder.

In diesem Blogpost nehme ich dich mit auf meine ganz persönliche Chiang-Rai-Reise: zu bekannten Highlights wie dem White Temple, aber auch zu Geheimtipps – abseits des Trubels, mitten ins Herz Nordthailands.

Eine Hand zündet Räucherstäbchen zwischen Reihen gelber Kerzen an, die in einem sandblauen Steinbehälter stehen.

Eine Hand zündet Räucherstäbchen zwischen Reihen gelber Kerzen an, die in einem sandblauen Steinbehälter stehen.

Chiang Rai

Wann ist die beste Reisezeit für Chiang Rai?

Chiang Rai liegt im äußersten Norden Thailands und ist geprägt von einem etwas milderen Klima als der Süden des Landes. Die beste Reisezeit ist von November bis Februar, wenn es angenehm warm, aber nicht zu heiß ist. In dieser Zeit regnet es kaum, die Luft ist klar, und die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite.

Ich war zuletzt im Mai 2025 dort – und auch wenn es dann schon spürbar heißer und regnerischer war, ist diese Jahreszeit durchaus machbar. Im Gegenzug hast du viele Orte fast für dich allein.

Wenn du dich für eine Reise nach Chiang Rai in der Nebensaison entscheidest, würde ich dir raten, dann aber noch mehr Zeit einzuplanen, falls dir der Regen und die sengende einen Strich durch die Rechnung machen. Ich bin selbst am Ende einen Tag länger als geplant geblieben, weil ich an einem Tag nichts machen konnte – es hat so stark geregnet, dass ich den ganzen Tag in der Unterkunft geblieben bin.

Blick über das Areal des White Temple

Blick über das Areal des White Temple

 

Wie lange sollte man in Chiang Rai bleiben?

Viele Reisende planen nur einen kurzen Abstecher nach Chiang Rai ein – oft sogar nur als Tagesausflug von Chiang Mai. Das ist aus meiner Sicht viel zu schade.

Ich empfehle dir, mindestens zwei bis drei volle Tage einzuplanen. So hast du genug Zeit, um die berühmten Tempel zu besuchen, ein paar versteckte Ecken zu entdecken und vielleicht sogar einen Ausflug zur Teeplantage oder ins Goldene Dreieck zu machen.

Wenn du es ganz ruhig angehen willst, lohnt sich auch ein längerer Aufenthalt – vor allem, wenn du fotografierst, gerne in Cafés arbeitest oder einfach das entspannte Flair genießen möchtest.

Das Areal des Baan Dam ist riesig

Das Areal des Baan Dam ist riesig

Chiang Rai Sehenswürdigkeiten

White Temple (Wat Rong Khun)

Der wohl bekannteste Ort in Chiang Rai ist der White Temple Wat Rong Khun – und das zurecht: Denn er ist eine der außergewöhnlichsten Tempelanlagen Thailands. Der White Temple ist nicht einfach nur ein Tempel, sondern ein begehbares Kunstwerk des Künstlers Chalermchai Kositpipat.

Schon beim ersten Anblick wirkt alles fast surreal: Das strahlend weiße Gebäude, die Spiegelmosaike, die symbolischen Statuen – von buddhistischen bis zu popkulturellen Motiven ist alles dabei. Ich war bei jedem meiner vier Besuche aufs Neue fasziniert.

Der kunstvoll verzierte White Temple mit Spiegelmosaiken, der sich im stillen Teich spiegelt, umgeben von Grün und überhängenden Ästen unter einem klaren blauen Himmel.

Der kunstvoll verzierte White Temple mit Spiegelmosaiken, der sich im stillen Teich spiegelt, umgeben von Grün und überhängenden Ästen unter einem klaren blauen Himmel.

Chiang Rai White Temple

Chiang Rai White Temple

Besonders cool finde ich, dass er immer noch im Entstehen ist. Einige Gebäude kamen erst nach der Eröffnung hinzu und die Verzierungen werden nach und nach ergänzt. So habe ich zum Beispiel diese Brücke 2023 noch völlig unverziert erlebt:

Die kunstvolle weiße Tempelanlage mit spitzen Türmen und dekorativen Dächern ist 2023 noch nicht fertig gestellt.

Die kunstvolle weiße Tempelanlage mit spitzen Türmen und dekorativen Dächern ist 2023 noch nicht fertig gestellt.

2025 war sie dann mit den Verzierungen eine echte Augenweide. Da hat sich richtig viel getan. Schau:

Die Brücke 2025
Barbara vor der Brücke 2025

Tipp: Komm früh am Morgen, am besten direkt zur Öffnung (8 Uhr). So hast du die Chance auf ruhigere Fotos – bevor die Busse anrollen.

 

Blue Temple (Wat Rong Suea Ten)

Nicht weit vom Stadtzentrum entfernt liegt dieser Tempel mit seinen intensiven Blautönen und goldenen Verzierungen. Der Blue Temple wirkt modern, aber dennoch spirituell – kein Wunder, denn er wurde von einem Schüler des White-Temple-Künstlers gestaltet.

Innen findest du eine leuchtende Buddha-Statue und eine Atmosphäre, die gleichzeitig kraftvoll und ruhig ist. Ich liebe es, dort einfach ein paar Minuten zu sitzen und die Farben auf mich wirken zu lassen.

Chiang Rai White Temple

Chiang Rai White Temple

Chiang Rai Blue Temple

Chiang Rai Blue Temple

 

Baan Dam (Black House)

Das totale Kontrastprogramm zum White Temple: Das Baan Dam – oder „Black House“ – ist düster, geheimnisvoll und auf eine faszinierende Weise verstörend.

Hier hat der Künstler Thawan Duchanee eine Sammlung von über 40 Gebäuden geschaffen, gefüllt mit dunkler Kunst, Tierknochen, Hörnern und skurrilen Symbolen. Auch wenn es kein klassischer „Tempel“ ist, spürt man doch eine gewisse Spiritualität – allerdings eher im Schatten als im Licht.

Definitiv kein Ort für zarte Gemüter – aber absolut sehenswert.

Baan Dam

Baan Dam

Im Baan Dam

Im Baan Dam

Baan Dam Museum

Baan Dam Museum

 

Wat Huay Pla Kang (Lady Buddha)

Etwas außerhalb gelegen, aber mit einem grandiosen Ausblick belohnt: Wat Huay Pla Kang ist bekannt für seine riesige weiße Statue einer weiblichen Guan Yin, die oft als „Lady Buddha“ bezeichnet wird.

Du kannst mit einem Aufzug ins Innere der Statue fahren – und von oben durch die Augen auf die umliegende Landschaft schauen. Gänsehaut garantiert! Nebenan stehen eine prachtvolle, chinesisch inspirierte Pagode und ein großer Tempelkomplex.

Mein Tipp: Kombiniere diesen Besuch mit einem Sonnenuntergang – das Licht ist magisch!

Lady Buddha Chiang Rai

Lady Buddha Chiang Rai

Lady Buddha des Wat Pla Huay Kang

Lady Buddha des Wat Pla Huay Kang

 

Golden Ganesha Shrine

Direkt beim White Temple versteckt sich ein weiteres Highlight: Der goldene Ganesha-Schrein, der sich unweit des Eingangs befindet.

Viele Besucher laufen daran vorbei, doch ich finde, er gehört unbedingt erwähnt. Die goldene Statue des hinduistischen Gottes Ganesha wirkt fast ein bisschen surreal inmitten der weißen Architektur – und ist ein beliebter Ort für Gebete, Segnungen und stille Momente.

Ganesha Temple Chiang Rai

Ganesha Temple Chiang Rai

Golden Triangle

Das Goldene Dreieck ist einer der bekanntesten Orte in der Region – dort, wo Thailand, Laos und Myanmar aufeinandertreffen. Es ist weniger spektakulär, als viele erwarten, aber geschichtlich sehr interessant. Die Bootsfahrt auf dem Mekong ist lohnenswert.

Das Golden Triangle

Das Golden Triangle

 

Das House of Opium

Wenn du mehr über die düstere Vergangenheit der Region erfahren möchtest, ist das House of Opium der richtige Ort dafür. Ich war zwar nie „geflasht“, aber ich finde: Wenn du Zeit hast, lohnt sich ein Tagesausflug durchaus – besonders in Kombination mit einem Besuch in einem lokalen Dorf oder Markt auf dem Weg.

Das House of Opium

Das House of Opium

 

Weitere Geheimtipps

Wenn du länger in Chiang Rai bist oder es dich – wie mich – mehrmals hierhin zieht, wirst du früher oder später Orte entdecken, die kaum jemand auf dem Schirm hat. Hier ein paar persönliche Favoriten:

  • Wat Phra Kaew Chiang Rai: Ein ruhiger, historisch bedeutsamer Tempel mitten in der Stadt, in dem einst der berühmte Smaragd-Buddha entdeckt wurde.
  • Singha Park: Eine Mischung aus Landschaftspark, Blumenfeldern, Zipline & Café – touristisch, aber hübsch für einen Nachmittag.
  • Der Night Bazaar in der Nähe des Clock Towers: Authentisch, günstig, lecker.

Chiang Rai Singha Park

Chiang Rai Singha Park

Diese Orte sind vielleicht nicht so „Instagrammable“ wie die großen Tempel, aber sie haben Seele – und genau das ist es, was Chiang Rai für mich so besonders macht.

In die nordthailändische Kultur eintauchen

Besuch einer Tee-Plantage

In Chiang Rai hat sich über die Jahre eine kleine, aber feine Café-Kultur entwickelt – oft mit spektakulärem Ausblick. Gerade in Verbindung mit der Teetradition der Region kannst du hier nicht nur exzellenten Oolong- oder Jasmintee probieren, sondern auch ein bisschen in den Alltag der Einheimischen eintauchen.

Ein Ort, den ich besonders liebe, ist die Choui Fong Tea Plantation. Dort gibt es ein Café, das modern und offen gestaltet ist und einen atemberaubenden Blick über die Teefelder bietet.

Auch die Tea Plantation 101 Doi Mae Salong ist sehr schön. Dort darfst du sogar zwischen die Felder und kannst einer Tee-Zeremonie beiwohnen.

Tea Plantation 101 Doi Mae Salong

Tea Plantation 101 Doi Mae Salong

Tee-Zeremonie

Tee-Zeremonie

Lokale Märkte entdecken

Einer der schönsten Wege, Kultur zu erleben, ist ein Bummel über einen lokalen Markt. In Chiang Rai gibt es gleich mehrere – mein Favorit ist der Saturday Night Market. Hier findest du nicht nur Streetfood, sondern auch Kleidung, Schmuck und handgemachte Produkte von Bergvölkern der Umgebung.

Ein Ausflug in die Maesalong Mountains

Wenn du Lust auf eine landschaftlich atemberaubende Fahrt hast, kann ich dir einen Ausflug in die Maesalong Mountains wärmstens empfehlen. Die kurvige Straße führt dich durch sanfte Hügel, Teefelder und kleine Dörfer – und mit jedem Höhenmeter verändert sich die Stimmung.

Tipp: Plane mindestens einen Tag ein – und vergiss die Kamera nicht. Die Aussicht dort ist spektakulär!

Barbara beim Sonnenuntergang in den Maesalong Mountains

Barbara beim Sonnenuntergang in den Maesalong Mountains

Sonnenuntergang in den Maesalong Mountains

Sonnenuntergang in den Maesalong Mountains

Übernachtung in einem Bergdorf

Wenn du wirklich in die Kultur Nordthailands eintauchen möchtest, dann ist eine Übernachtung im Akha Mudhouse im kleinen Bergdorf Hloyo ein unvergessliches Erlebnis. Das Dorf liegt etwas mehr als eine Stunde außerhalb von Chiang Rai – und fühlt sich an wie eine andere Welt: ruhig, ursprünglich, eingebettet in sattes Grün und fernab jeglicher Hektik.

Die Unterkünfte im Akha Mudhouse sind Lehmhäuser, liebevoll und ökologisch gebaut – einfach, aber mit allem, was man braucht, um sich wohlzufühlen. Was diesen Ort für mich so besonders macht, ist aber nicht nur die Architektur, sondern die Begegnung mit den Menschen und die Nähe zur Natur.

Zimmer im Akha Mudhouse

Zimmer im Akha Mudhouse

Lehmhäuser des Akha Mudhouse

Lehmhäuser des Akha Mudhouse

Die Gastgeber – Angehörige des Akha-Volkes – geben Einblicke in ihre Lebensweise, ihre Bräuche und ihre Geschichte. Du kannst beim Kochen helfen, die traditionelle Kleidung anprobieren (und nein, das ist keine kulturelle Aneignung! Sie freuen sich da total drüber) oder einfach abends im Dunkeln sitzen und in den Sternenhimmel schauen.

Akha Mudhouse bei Nacht

Akha Mudhouse bei Nacht

Es ist eine Erfahrung, die berührt – und die Perspektive auf das Reisen (und auf Thailand) nachhaltig verändern kann.

Kochen im Akha Mudhouse

Kochen im Akha Mudhouse

Tradittionelle Kleidung der Akha

Tradittionelle Kleidung

Barbara und Toby im Akha Mudhouse

Barbara und Toby im Akha Mudhouse

Chiang Rai Cafés & Restauranttipps

Chiang Rai überrascht mich immer wieder mit seiner wachsenden Café-Kultur und authentischer Küche, die sowohl lokale Aromen als auch gemütliche Atmosphäre vereint. Hier ein paar meiner ganz persönlichen Favoriten – perfekt, um zwischen Tempelbesuchen oder Ausflügen neue Energie zu tanken:

Khao Soy Restaurant: Wenn du das typisch nordthailändische Gericht Khao Soi probieren willst, dann bist du hier genau richtig. Die Suppe ist herrlich würzig, cremig und wird mit knusprigen Nudeln on top serviert – einfach himmlisch. Für mich ein Muss bei jedem Besuch! Das Restaurant liegt dir am Chiang Rai Bus Terminal 1 und war eine Empfehlung von Timur von Unterwegs und zuhause, der auch einen Beitrag über Chiang Rai geschrieben hat.

Khao Soi im Khao Soi Restaurant in Chiang Rai

Khao Soi im Khao Soi Restaurant in Chiang Rai

Lalitta Café: Gleich in der Nähe von Wat Huay Pla Kang gelegen, ist dieses Café ein kleiner Rückzugsort mit verspieltem Garten, Blumeninstallationen und … einem riesigen Wasserfall. Hier bekommst du nicht nur leckeres thailändisches Essen, sondern auch eine märchenhafte Kulisse. Nicht umsonst ist das Lalitta Café eines der bekanntesten von ganz Thailand und ein beliebter Spot für Instagram-Fotos.

Das Lalitta Café von außen

Das Lalitta Café von außen

Der Wasserfall des Lalitta Café

Der Wasserfall des Lalitta Café

Melt Your Mouth: Direkt am Fluss gelegen und mit einem wunderschönen Garten (je nach Jahreszeit!) bietet dieses Café eine entspannte Atmosphäre und eine hervorragende Auswahl an westlichen und thailändischen Gerichten. Ich liebe es, hier am Nachmittag zu sitzen, zu schreiben oder einfach nur zu genießen.

Das Melt Your Mouth Café

Das Melt Your Mouth Café

Innenbereich des Melt Your Mouth

Innenbereich des Melt Your Mouth

Außenbereich des Melt Your Mouth

Außenbereich des Melt Your Mouth

Leehu Coffee Farm: Diese Kaffeefarm liegt ebenfalls in der Nähe von Wat Huays Pla Kang und bietet nicht nur exzellenten Kaffee aus Bohnen aus eigenem Anbau, sondern auch eine super schöne Atmosphäre. Außerdem kannst du deinen Kaffee mit Blick auf Lady Buddha trinken.

Leehu Coffee

Leehu Coffee

Am Leehu Coffee

Am Leehu Coffee

Wo übernachten in Chiang Rai?

Als ich das letzte Mal in Chiang Rai war, habe ich in einem sehr süßen Hotel übernachtet. Es heißt I am Chiang Rai und ist ein charmantes, ruhiges Hotel etwas außerhalb des Stadtzentrums.

Das I am Chiang Rai Hotel

Das I am Chiang Rai Hotel

Was ich besonders mag: Es ist ein Ort, an dem man ankommen und durchatmen kann. Das Hotel ist von viel Grün umgeben, hat einen kleinen Garten und bietet ein Frühstück, das dich perfekt in den Tag starten lässt.

Ideal, wenn du es etwas ruhiger magst, aber trotzdem mit dem Roller oder einem kurzen Grab-Ride schnell bei den wichtigsten Sehenswürdigkeiten sein willst. Für mich definitiv eine der angenehmsten Unterkünfte in Chiang Rai – vor allem, wenn man ein paar Tage länger bleiben möchte.

Anreise nach Chiang Rai

Chiang Rai liegt etwas abgelegen im Norden Thailands, aber die Anreise ist unkomplizierter, als viele denken. Hier sind die beliebtesten Optionen – inklusive meiner persönlichen Empfehlungen:

 

Mit dem Flugzeug

Die schnellste und bequemste Variante. Der Flughafen Chiang Rai (CEI) wird täglich von mehreren Inlandsflügen angeflogen – vor allem aus Bangkok (Don Mueang oder Suvarnabhumi). Die Flugzeit beträgt ca. 1,5 Stunden.

Vom Flughafen in die Stadt sind es nur etwa 15–20 Minuten mit dem Taxi oder Grab – unkompliziert und günstig.

Mein Tipp: Wer wenig Zeit hat, sollte diese Option wählen – gerade bei einer Rundreise durch Thailand.

 

Mit dem Bus

Wenn du von Chiang Mai nach Chiang Rai reisen möchtest, ist der Bus die beste Option. Die Fahrt dauert ca. 3 bis 4 Stunden, und es gibt verschiedene Komfortklassen – von lokalen Bussen bis zu VIP-Bussen mit Klimaanlage, Snacks und verstellbaren Sitzen.

Am Bus Terminal 1 in Chiang Rai

Am Bus Terminal 1 in Chiang Rai

Ich bin diese Strecke schon mehrfach gefahren und finde sie sehr angenehm – vor allem mit einem Fensterplatz und Podcast auf den Ohren. Bei der Gelegenheit: Hör doch in meinen Podcast Proud Nomad Vibes rein!

 

Mit dem Zug?

Leider gibt es keine direkte Zugverbindung nach Chiang Rai. Wenn du gerne Zug fährst, kannst du von Bangkok bis Chiang Mai oder Phayao fahren und von dort mit dem Bus oder Van weiterreisen.

 

Mit dem Mietwagen oder Fahrer

Wer gerne unabhängig unterwegs ist, kann sich ein Auto mieten oder einen privaten Fahrer buchen. Die Strecke von Chiang Mai nach Chiang Rai ist gut ausgebaut, landschaftlich reizvoll und mit einigen netten Stopps unterwegs – z. B. heißen Quellen oder kleinen Tempeln.

Weiterreise von Chiang Rai

Chiang Rai ist nicht nur ein Ziel für sich, sondern auch ein spannender Ausgangspunkt für weitere Entdeckungen im Norden Thailands und darüber hinaus. Hier ein paar beliebte (und persönliche) Optionen für deine Weiterreise:

 

Nach Chiang Mai

Die klassische Route: Zurück nach Chiang Mai, wenn du dort gestartet bist oder den nächsten Stopp deiner Thailand-Rundreise planst. Die Strecke ist wie erwähnt ca. 3 bis 4 Stunden lang und eignet sich perfekt, um noch mehr vom Norden zu entdecken – z. B. Doi Inthanon, die Elefanten-Schutzprojekte oder gemütliche Cafés in der Altstadt.

Chiang Mai Sehenswürdigkeiten: Tempel, Buddhas & vieles mehr

Chiang Mai Sehenswürdigkeiten: Tempel, Buddhas & vieles mehr

 

Nach Pai (über Chiang Mai)

Wenn du Lust auf Berge, Hippie-Vibes und Hängematten hast, ist Pai ein wunderbares Ziel. Allerdings brauchst du dafür einen Zwischenstopp in Chiang Mai, da es keine direkte Verbindung von Chiang Rai aus gibt. Von dort geht’s in ca. 3 Stunden mit dem Minivan weiter – mit vielen Kurven und tollen Ausblicken.

White Buddha Pai Sunset

White Buddha Pai im Sonnenuntergang

 

Nach Phayao

Ein echter Geheimtipp: Phayao liegt auf halbem Weg zwischen Chiang Rai und Lampang, direkt an einem idyllischen See. Der Ort ist touristisch kaum erschlossen, aber wunderschön ruhig, mit charmanten Cafés und Tempeln. Ideal für alle, die bewusst abseits der typischen Pfade reisen möchten.

 

Weiter nach Laos

Chiang Rai liegt nicht weit von der laotischen Grenze entfernt – besonders Chiang Khong ist hier zu nennen. Von dort kannst du über den Mekong nach Huay Xai in Laos übersetzen und mit dem Slow Boat über zwei Tage nach Luang Prabang reisen.

Diese Strecke ist besonders bei Backpackern beliebt – sie ist langsam, aber landschaftlich traumhaft. Ich wollte das gerne jetzt im Mai 2025 machen, habe mich aber am Ende aus Zeitgründen dagegen entschieden. Aufgeschoben ist aber ja nicht aufgehoben.

Tipp: Wenn du diesen Weg wählst, brauchst du ein gültiges Visum für Laos (als Visa on Arrival möglich).

Mein Reise-Equipment

Da ich auch immer wieder gefragt werde, wie und mit was ich auf Reisen gehe, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

 

Rucksäcke und Koffer

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise den passenden wählen kann. Am liebsten reise ich mit meinem Equipment von Osprey. Auch auf unseren Reisen nach Thailand hatten wir den Osprey Sojourn 60* und den Transporter 90* dabei.

Osprey Koffer

Osprey Koffer

Mein Hauptrucksack ist seit einiger Zeit der Nordace Siena. Der ist mit 19 Litern nicht so riesig, gefällt mir optisch sehr gut und hat allerlei Fächer, auch versteckte für zb. den Pass, sowie einen USB-Ladeport, was ich sehr praktisch finde.

 

Kamera

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

Mein Fazit zu Chiang Rai

Chiang Rai ist für mich längst mehr als nur ein Ausflugsziel oder eine Tempelstadt – es ist ein Ort, der mich immer wieder ruft. Vielleicht liegt es an der Ruhe, die man dort findet, an der Kunst, die tief berührt, oder an den Momenten, die einfach Raum zum Durchatmen lassen.

Bei jedem meiner Besuche – vom ersten 2017 bis zum letzten im Mai 2025 – habe ich neue Facetten entdeckt: verborgene Tempel, sanfte Teeberge, warme Begegnungen. Und obwohl ich vieles schon kannte, habe ich auch immer wieder Neues entdeckt.

Barbara am White Temple

Barbara am White Temple

Chiang Rai ist nicht laut, nicht aufdringlich, nicht überlaufen. Es ist still, inspirierend und voller kleiner Wunder, wenn man genau hinschaut. Wenn du Thailand von einer anderen Seite kennenlernen willst – abseits der klassischen Pfade – dann solltest du dir diesen Ort nicht entgehen lassen.

Warst du schon einmal in Chiang Rai? Schreib’s mir in die Kommentare!

Deine Barbara

PS: Alle mit einem Sternchen (*) markierten Links sind Affiliate Links!

Hat dir dieser Blogpost gefallen?

Dann teile ihn in deinen sozialen Netzwerken!

Newsletter

Melde dich zu meinem Newsletter an, um über mein Leben auf Reisen und als digitale Nomadin auf dem Laufenden zu bleiben! So verpasst du nie einen neuen Blog-Eintrag, ein neues Buch, einen neuen Onlinekurs oder wo mein nächstes Abenteuer uns hinführen wird. Denn es wird nie langweilig werden! Außerdem bekommst du dann das StarterKit, um ortsunabhängig zu arbeiten! Cool oder cool?

Starter Kit Smart MockUp
Chiang Mai Geheimtipp: Reisfeld im Sonnenuntergang am Farmstay in Chiang Mai
THAILAND

CHIANG MAI GEHEIMTIPPS

Sonnenblumen Mae Hong Son
THAILAND

MAE HONG SON

White Buddha Pai Sunrise
THAILAND

PAI

UNVERBINDLICHE WARTELISTE

Melde Dich 100 % unverbindlich zur Warteliste von Werde InstaPro! an. 

Vergiss nicht, deine E-Mail-Adresse im nächsten Schritt zu bestätigen.

Noch ein Schritt... Öffne JETZT Dein E-Mail-Postfach und bestätige Deine Anmeldung!

Anmeldung zum Newsletter!

Du zweifelst noch, ob B Translator das Richtige für dich ist? Dann melde dich doch erstmal zum Newsletter an und hol dir meine Tipps und Tricks für den Start als freiberuflicher Übersetzer!

 

You have Successfully Subscribed!

Online Course Cover Dein Weg in die Freiheit

UNVERBINDLICHE WARTELISTE

Melde Dich 100 % unverbindlich zur Warteliste von Dein Weg in die Freiheit an. 

Vergiss nicht, deine E-Mail-Adresse im nächsten Schritt zu bestätigen.

Noch ein Schritt... Öffne JETZT Dein E-Mail-Postfach und bestätige Deine Anmeldung!

Starter Kit Smart MockUp

Melde dich zum Newsletter von Barbaralicious an!

Melde dich zu meinem Newsletter an, in dem ich dich über mein Leben auf Reisen und als digitale Nomadin informiere! Für dich gibt es dafür das StarterKit, um ortsunabhängig zu arbeiten und ein paar weitere Geschenke obendrauf. Außerdem verpasst du so keinen neuen Blogpost, kein neues E-Book oder wohin mich meine Reisen bringen. Langweilig wird es sicher nicht!

Du hast dich erfolgreich zum Newsletter angemeldet

Melde dich zum Newsletter an

Melde dich zum Newsletter an

Melde dich zum Newsletter an und erhalte "Tschüss 9-to-5, hallo Freelancing", dein erster Schritt für ein ortsunabhängiges Online-Business. Befreie dich aus dem Hamsterrad und gestalte dein Leben nach deinen eigenen Vorstellungen!

Du hast dich erfolgreich angemeldet!