Die Margarethenschlucht – Der höchste Wasserfall im Odenwald

Die Margarethenschlucht – Der höchste Wasserfall im Odenwald

Die Margarethenschlucht – Der höchste Wasserfall im Odenwald

Wenn Corona für mich etwas Positives hatte, dann dass ich nun meine eigene Heimat besser kennenlerne! Während ich bis vor wenigen Monaten nicht eine einzige Wanderung in Deutschland unternommen hatte, bin ich nun mit an die 20 ganz gut dabei, glaube ich. Diese Wanderungen möchte ich natürlich sehr gerne mit dir teilen. Damit habe ich schon vor ein paar Wochen mit meinem Blogpost zum Felsenmeer begonnen, dann mit meinem Blogpost zum Wandern im Odenwald weitergemacht und heute kommt mein dritter Post zu einer Wanderung in dieser schönen Region: zur Margarethenschlucht, in der der höchste Wasserfall des Odenwalds wartet.

Die Margarethenschlucht

Der Wanderpfad in der Margarethenschlucht ist eine Reise durch die Geschichte der Erde. Infotafeln stehen bereit, um über die Hintergründe zur Entstehung der Schlucht zu berichten und zum Beispiel auf Besonderheiten der Flora und Fauna aufmerksam zu machen. So wird beispielsweise erklärt, dass das feuchte Klima dafür sorgt, dass hier viele Farngewächse zu finden sind und Feuersalamander in der Umgebung des Flursbach leben. Leider habe ich keinen gesehen, auch wenn ich besonders aufmerksam Ausschau gehalten habe, nachdem ich das Schild gesehen hatte. Hinunter zu schauen rate ich dir aber alle mal – egal, ob du Feuersalamandern auf der Spur bist oder nicht. Denn es besteht durchaus Stolpergefahr in der teilweise engen Schlucht.

In der Schlucht wartet außerdem der höchste Wasserfall des Odenwalds, der sogar einer der höchsten in ganz Deutschland ist! Über 110 Meter fällt das Wasser des Flursbachs immer wieder in kleineren Kaskaden. Die höchste ist 10 Meter. Der Berg trägt übrigens den Namen Gickelberg.

 

Der Startpunkt in Neckargerach

Neckargerach ist ein staatlich anerkannter Erholungsort in herrlicher Lage, nämlich im Naturpark Neckartal-Odenwald und dem Geo-Naturpark Bergstrasse-Odenwald. Erholungssuchende finden hier – zwischen Heidelberg und Heilbronn – eine ideale Mischung aus Wasser, Wiesen und Wäldern.

Der Startpunkt selbst ist der Bahnhof dieser Perle. Das ist super praktisch, weil du entweder mit dem Auto anfahren und dort parken kannst (so wie ich, die ich aus Frankfurt komme und eine relativ lange Anfahrt habe) oder, wenn du aus der Umgebung kommst, mit der Bahn. Allerdings fand ich den Bahnhof ein bisschen schwer zu finden: Ich hatte in mein Navi nur Bahnstraße eingegeben. Da es aber noch einmal um eine Ecke geht und das Schild zum Bahnhof sehr ausgeblichen ist, bin ich erst zweimal gerade aus gefahren. Alternativ findest du auch auf der Seite, auf der ich zunächst war, ein Park & Ride.

Auf welchem der beiden P&R du auch parkst, überall stehen Schilder, die besser in Schuss sind als die zum Bahnhof. Den Weg zur Schlucht zu finden, ist daher definitiv kein Problem. 

Margarethenschlucht Beschilderung

 

Die Wanderung

Für deine Wanderung solltest du möglichst einen trockenen Tag wählen, da es in der Schlucht rutschig werden kann. Hier zunächst einige Fakten kurz und knapp im Überblick:

Gesamtlänge

4 Kilometer

Dauer

2 Stunden

)

Höhenmeter

281 Meter

Höchster Punkt

291 Meter

Nach zehn bis fünfzehn Minuten Laufens eröffnet sich dir ein fantastischer Blick ins Neckartal. Der Neckar windet sich in einer ziemlich perfekten Schleife um den Zwerrenberg. Das ist ein hervorragender erster Fotospot!

Ausblick ins Neckartal

Dann erreichst du den Eingang zur Schlucht. Ein Schild warnt hier, dass das Betreten auf eigene Gefahr ist, Rutschgefahr besteht und auch, dass gerade jetzt in Zeit von Corona, der Mindestabstand nur schwer einzuhalten ist. Daher möchte ich dich an dieser Stelle bitten, besonnen zu handeln und in dieser Zeit definitiv nicht zu drängeln. Das sollte man natürlich nie, aber aktuell ist nun einmal noch mehr Solidarität gefragt als sonst.

Es dauert nicht lang, da kannst du einen ersten Blick auf den höchsten Teil des Wasserfalls sehen.

Der Wasserfall in der Margarethenschlucht

Der Wasserfall ist wirklich ein atemberaubender Anblick. Du solltest unbedingt eine Kamera dabei haben, um die Tour festhalten zu können. Es ist beeindruckend, wie sich das Wasser seinen Weg ins Tal bahnt und vor meinen Augen auf die Steine plätschert.

Der Wasserfall in der Margarethenschlucht

Ich dachte schon fast, das wäre es gewesen, aber dann stellte sich heraus, dass der Margarethenschlucht-Pfad wirklich durch die Schlucht hindurch und immer wieder über den Flursbach hinüber verläuft. So geht es eine Weile hin und her. An den Felsen finden sich teilweise Drahtseile, an denen du dich festhalten kannst, wenn die „Stufe“ mal etwas hoch ist. Immer wieder erklären die oben erwähnten Infotafeln verschiedene Belange und so wird die Wanderung nochmal zusätzlich kurzweilig.

Farngewächs in der Margarethenschlucht

Der Wasserfall in der Margarethenschlucht

Bis auf eine Stelle ganz am Anfang, an der du links abbiegen musst, um dem Bachlauf weiter zu folgen, kannst du den Weg wirklich nicht verfehlen.

Um ganz sicher zu sein, würde ich aber dennoch empfehlen, dass dir Outdooractive oder Komoot herunterlädst. Beide sind als App verfügbar und dort kannst du die gpx-Daten laden. Dann kannst du dich wirklich nicht verlaufen.

Prinzipiell denke ich, solltest du trockenen Fußes den Bach überqueren können. Zumindest solange du griffige Schuhe anhast und nicht ausrutschst. Aber das hängt wahrscheinlich auch davon ab, wie viel Wasser der Bach führt. Weiter unten empfehle ich dir noch meine Wanderschuhe, die im Notfall sogar wasserfest sind.

Die Schlucht selbst ist rund zwei Kilometer lang. Oben angekommen, geht es in einem kleinen Schlenker zurück nach Neckargerach. Dabei kommst du noch an einem Wildtiergehege und einem weiteren Gehege mit Ziegen vorbei.

Ziegen nahe der Margarethenschlucht

Nach etwa 1,5 Kilometern trifft der Weg dann wieder auf Pfad, von dem du gekommen bist. Rechts herum geht es schnurstracks zurück zum Ausgangspunkt – dem Bahnhof von Neckargerach.

 

Weitere Ausflugsziele in der Nähe

Wenn du gerne wandern gehst und andere Regionen erkunden willst, kann ich empfehlen, dir den Pfälzerwald, den Spessart oder den Taunus anzuschauen. Zu diesen Regionen werden Blogposts folgen. Bisher kann ich dich außerhalb des Odenwalds leider nur auf meinen Blogpost zum Staufen im Taunus verweisen.

Solltest du einen Städtetrip in diesem Teil Deutschlands machen wollen, lege ich dir die folgenden Städte ans Herz:

  • Aschaffenburg: Aschaffenburg trägt den Beinamen Tor zum Spessart. Neben den (zum Teil sehr fotogenen) Sehenswürdigkeiten wie dem Aschaffenburger Schloss, die die Stadt selbst zu bieten hat, bist du von hier außerdem flugs im Wald und kannst dich auf vielen Wanderwegen austoben.
  • Heidelberg: Heidelberg liegt direkt am Neckar und bietet mit dem Fluss, der Altstadt und dem Schloss auf dem Berg eine malerische Kulisse. Auch hier findest du die ideale Mischung aus Stadt und Land.
  • Lohr am Main: Das erste Mal wurde Lohr am Main 1295 urkundlich erwähnt und ist allgemein als Schneewittchenstadt bekannt. Dass das Mädchen, das wegen ihrer Schönheit getötet werden sollte, Lohrerin war, ist zwar nicht belegt, jedoch durchaus möglich. Die Gebrüder Grimm lebten unweit von Aschaffenburg, in Hanau, und auf ihrem Weg Richtung Bremen kamen sie auch im Spessart vorbei, sodass sie von der Stadt Lohr inspiriert worden sein könnten.
  • Mannheim: Die Quadratestadt ist zu jeder Zeit einen Besuch wert. Ob drinnen oder draußen, hier gibt es immer was zu tun oder zu erleben.
  • Michelstadt: Die historische Altstadt mit dem bekannten Rathaus und den Fachwerkhäusern ist einfach zauberhaft. Mein Tipp: Mach eine Fototour zum Sonnenaufgang, wenn du die Kopfsteinpflasterstraßen ganz für dich allein hast! In der Nähe von Michelstadt gibt es unheimlich viele Wanderwege, sodass dir sicher nicht langweilig wird.
  • Miltenberg: Die Kleinstadt in Unterfranken liegt zwischen Odenwald und Spessart und ist ein wahres Kleinod. Die Altstadt ist malerisch und sogar Startpunkt mehrerer Wanderwege. Die Mildenburg und das Museum der Stadt Miltenberg bietet den Kulturinteressierten unter uns die Möglichkeit, ihren Wissensdurst zu löschen.

 

Meine Ausstattung

Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Meine Wanderschuhe sind beispielsweise diese hier: Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*. Generell empfehle ich dir, falls du regelmäßig Wanderungen oder Outdoor-Touren unternimmst, dir ein paar entsprechende Kleidungsstücke und Schuhe zuzulegen. Im Notfall reichen aber auch normale Turnschuhe, solange diese dir guten Halt bieten und du damit klarkommst, wenn sie gegebenenfalls dreckig werden. Das kann bei Wanderungen wie der in der Margarethenschlucht schneller passieren, als du gucken kannst.

Wanderschuhe von Decathlon

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

 

Mein Fazit

Die Margarethenschlucht ist ein richtig tolles Ausflugsziel! Der Wasserfall bietet ein super Motiv für tolle Fotos und durch die Beschilderung lernst du auch noch so einiges über die (Erd-) Geschichte, die Entstehung der Schlucht und ihre Flora und Fauna. Der Weg ist außerdem nicht sonderlich schwer zu laufen. Muskelkater hatte ich persönlich so gut wie gar nicht, aber das kommt natürlich darauf an, wie regelmäßig du dich bewegst.

Mir hat es aber dementsprechend sehr gut gefallen.

Warst du schon einmal in der Margarethenschlucht?

 

Deine Barbara
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Barbara im Felsenmeer

ODENWALD

DAS FELSENMEER

Auf dem Aussichtsturm des Katzenbuckel

ODENWALD

WANDERN AUF DEM KATZENBUCKEL

Barbara Spiegelung Historisches Rathaus Michelstadt

ODENWALD

MICHELSTADT

Wandern im Odenwald – Heimatliebe und Outdoorspaß

Wandern im Odenwald – Heimatliebe und Outdoorspaß

Wandern im Odenwald – Heimatliebe und Outdoorspaß

Der Odenwald liegt so nah an meiner Heimat Frankfurt, aber bis auf einen einzigen Ausflug mit meiner Grundschulklasse – also vor etwa 25 Jahren – habe ich es in der Vergangenheit nie wirklich in diese Gegend geschafft. Nun ändere ich das, da ich durch die veränderte Situation mit Corona die Region, in der ich aufgewachsen bin, besser kennenlernen möchte. Außerdem hat sich für mich eine Möglichkeit aufgetan, durch die ich beruflich viel in der Region Odenwald und Spessart unterwegs bin. 

Hier kommen daher meine Lieblingsorte und Strecken zum Wandern im Odenwald!

Der Odenwald

Der Odenwald ist ein Mittelgebirge in Südhessen, Unterfranken und im nördlichen Baden, das eine sagenhafte Landschaft bereithält. Burgen und Schlösser bieten die perfekte Grundlage für zahlreiche Legenden und Geschichten, die sich um die Orte ranken. Raue Felslandschaften wechseln sich ab mit weiten, romantischen Tälern und sanfte Hügel mit friedlich plätschernden Bächen… Die Kleinstädte im Odenwald wie Michelstadt und Erbach sind nicht minder idyllisch und leben von den malerischen Altstädten, die mit ihren bunten Fachwerkhäusern überregional bekannt sind.

Blick auf Schloss Lichtenberg

Altstadt Miltenberg

All das findest du im Odenwald und macht die Gegend abwechslungsreich und spannend, für Urlauber, Tagesausflügler und Fotografen.

 

Wandern im Odenwald

In dieser Idylle wartet der UNESCO Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald. Frische Luft, tolle Fotospots und markierte Wege sind die besten Voraussetzungen zum Wandern im Odenwald bzw. für Outdoor-Freunde, die es in diesen Teil Deutschlands verschlägt. Es gibt drei Fernwanderwege, die vom Deutschen Wanderverband als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnet wurden: den Alemannenweg, den Nibelungensteig und den Burgensteig Bergstraße. Sie sind über 100 Kilometer lang. Aber natürlich gibt es auch kurze Wanderwege und Ausflugsmöglichkeiten für ein paar Stunden oder einen Tag. Nun möchte ich dir zehn davon vorstellen:

 

 

Das Felsenmeer

Das Felsenmeer ist der wahrscheinlich bekannteste Spot zum Wandern im Odenwald. Es liegt direkt am Nibelungensteig, einem bekannten Fernwanderweg über 130 Kilometer, und bietet dir einen Einblick in die Erdgeschichte, in die Geschichte der letzten 2000 Jahre und in die Welt der Sagen und Mythen. Muskelkater gibt es noch oben drauf, sodass der Tagesausflug perfekt ist.

Du kannst entweder einmal hoch und dann wieder auf demselben Weg zurücklaufen oder aber du nimmst für eine Strecke die Wanderwege, die um das Felsenmeer herum angelegt sind. One way kannst du etwa 1,5 Stunden einplanen.

Wandern im Odenwald: Das Felsenmeer in Lautertal im Odenwald

Hier geht es zu meinem detaillierten Beitrag: Das Felsenmeer – Wenn Bergriesen streiten

 

Das Himbächel-Viadukt

Das Himbächel-Viadukt ist eine 250 Meter lange Steinbogenbrücke in Oberzent-Hetzbach, die 1882 eingeweiht wurde und noch immer in Gebrauch ist. So kannst du einmal pro Stunde beobachten, wie die Odenwaldbahn hier entlangfährt. Um das Viadukt herum gibt es einen schönen Wanderweg. Dieser führt einen kurzen Schlenker durch Hetzbach hindurch und dann nach einer Unterführung unter den Gleisen durch. Auf der anderen Seite bist du fast schon im Feld. Einem Wanderweg folgend, läufst du dann im Bogen vom Viadukt weg und dann darauf zu. Für den Rundweg brauchst du je nach Geschwindigkeit etwa 1,5 Stunden.

Wandern im Odenwald: Das Himbächel-Viadukt

 

Der Marbach-Stausee

Der Marbach-Stausee wurde zwar Anfang der 80er-Jahre zum Schutz vor Hochwasser gebaut, dient aber seit 1986 offiziell auch als Naherholungsgebiet. Er ist das größte Stillgewässer des Odenwaldes. Der Talsperre wurde ein Wasserkraftwerk angegliedert, das 80 kW Leistung hat.

Um den Stausee herum wurde ein Wanderweg angelegt. Für die Umrundung selbst kannst du etwa eine Stunde einplanen. Der See bietet jedoch noch mehr: Der See ist zum Baden geeignet und von Mai bis September gibt es sogar eine Aufsicht der DLRG. Außerhalb dieser Zeit kannst du auf eigene Gefahr baden gehen. Im Badebereich gibt es auch eine Liegewiese mit Tischen und Bänken. Außerdem gibt es ein Vogelschutzgebiet und einen Bereich, in dem du surfen und segeln kannst.

Wandern im Odenwald: Barbara im Sonnenuntergang am Marbach-Stausee

 

Die Margarethenschlucht

Und jetzt machen wir einen Ausflug nach Thailand… Ach nein, warte! Wir sind ja im Odenwald. An diesem Ort kann man das schon mal vergessen.

In der 300 Meter langen Margarethenschlucht erwartet dich der höchste Wasserfall des Odenwalds. Hier stürzt der Wasserfall zehn Meter in die Tiefe. Und auch sonst ist die Margarethenschlucht einen Abstecher wert: Die raue und exotische Umgebung vermittelt den Eindruck, als hättest du dich in ein anderes Land gezaubert. Die Wanderung dauert etwa 2,5 Stunden, wobei das natürlich darauf ankommt, wie viele Fotos du machst.

Wandern im Odenwald: Der 10 Meter hohe Wasserfall in der Margarethenschlucht

 

Die Obrunnschlucht

Zwischen Höchst im Odenwald und Rimhorn gelegen, beheimatet die Obrunnschlucht einen Wander- und Märchenpfad, der schon seit vielen Jahrzehnten mal mehr, mal weniger Wanderer aus der Umgebung und teilweise sogar aus dem Rhein-Main-Gebiet anzieht. Die Schlucht ist etwa drei Kilometer lang und liegt bis zu 17 Meter unter der Landstraße, die parallel zum Wanderweg verläuft. Den friedlich plätschernden Bach musst du mehrmals über Holzbrücken überqueren. Am Wegesrand und auf kleinen Inseln im Bachlauf wurden liebevoll Miniaturmodelle aufgebaut, die Figuren und Gebäude aus der Sagen- und Märchenwelt darstellen.

Die Obrunnschlucht – Märchenweg und Wanderpfad im Odenwald

 

Der Meditationsweg

Dieser Wanderweg geht über fünf Kilometer zwischen den Michelstadter Stadtteilen Steinbach und Rehbach. Am Wegesrand sind insgesamt zehn Stationen zu finden, an denen die Strophen des Sonnengesangs von Franz von Assisi vorgestellt werden. Der Weg lädt uns zum Nachdenken ein. Ehrfurcht und Dankbarkeit stehen im Fokus. Die Einhardsbasilika, an der die Wanderung ihren Anfang nimmt, ist ein toller Fotospot und einen Abstecher wert.

 

Der Hubenweg

Auf den Spuren der Römer am Odenwaldlimes wanderst du auf dem 17 km langen Rundweg Hubenweg. Er verläuft auf dem Höhenplateau von Michelstadt-Würzberg und hat daher kaum Steigungen. Der Rundweg führt über Felder, am Wald entlang und durch Waldstücke. Ein römisches Kastell liegt auf dem Weg sowie die Ruine eines Bades aus der Römerzeit.

Hubenweg

 

Der Weg der Kristalle

Dieser geologische Themenweg liegt auf dem Katzenbuckel – dem mit 626 Metern höchsten Berg im Odenwald. Die Wanderung ist leicht und nur zwei Kilometer lang. Daher ist er auch gut geeignet, um ihn mit der ganzen Familie zu erleben. Der Aussichtsturm mit einem fantastischen Ausblick ist der Höhepunkt der Tour.

Weg der Kristalle

 

Der Römerweg

Der Römerweg in Miltenberg ist ein mittelschwerer Wanderweg mit 17 Kilometern Länge. Er verläuft zu einem großen Teil entlang eines keltischen Ringwalls, an dem die Römer einen Merkurtempel errichtet hatten. Überreste kannst du dir leider nur im Museum anschauen. Ansonsten sind die beiden Highlights der Tour die Aussichtspunkte. Der eine befindet sich direkt zu Beginn des Weges, nachdem du die Hauptstraße von Miltenberg verlassen hast. Der andere ist die Haagsausicht nach etwa drei Viertel des Weges. Beide Male hast du einen fantastischen Blick auf das Maintal.

Die Haagsaussicht auf dem Römerweg in Miltenberg

 

Der Pfad der Vielfalt

Der Pfad der Vielfalt liegt in Fischbachtal und ist ein leichter, aber abwechslungsreicher Wanderweg über etwa fünf Kilometer. Meine Highlights waren die blühenden Streuobstwiesen, der Ausblick auf Schloss Lichtenberg und der alte Steinbruch, in dem sich ein See gebildet hat. Darin leben nicht nur Fische, sondern auch Süßwasserquallen. Ich glaube, ich sollte nochmal einen Ausflug dorthin machen und versuchen, eine von ihnen vor die Kamera zu bekommen.

Blühende Streuobstwiese mit Schafen auf dem Pfad der Vielfalt

 

 

Weitere Ausflugsziele in der Nähe

Wenn du gerne wandern gehst und andere Regionen erkunden willst, kann ich empfehlen, dir den Pfälzerwald, den Spessart oder den Taunus anzuschauen. Zu diesen Regionen werden Blogposts folgen. Bisher kann ich dich leider nur auf meinen Blogpost zum Staufen im Taunus verweisen.

Solltest du einen Städtetrip in diesem Teil Deutschlands machen wollen, lege ich dir die folgenden Städte ans Herz:

  • Aschaffenburg: Aschaffenburg trägt den Beinamen Tor zum Spessart. Neben den (zum Teil sehr fotogenen) Sehenswürdigkeiten wie dem Aschaffenburger Schloss, die die Stadt selbst zu bieten hat, bist du von hier außerdem flugs im Wald und kannst dich auf vielen Wanderwegen austoben.
  • Heidelberg: Heidelberg liegt direkt am Neckar und bietet mit dem Fluss, der Altstadt und dem Schloss auf dem Berg eine malerische Kulisse. Auch hier findest du die ideale Mischung aus Stadt und Land.
  • Lohr am Main: Das erste Mal wurde Lohr am Main 1295 urkundlich erwähnt und ist allgemein als Schneewittchenstadt bekannt. Dass das Mädchen, das wegen ihrer Schönheit getötet werden sollte, Lohrerin war, ist zwar nicht belegt, jedoch durchaus möglich. Die Gebrüder Grimm lebten unweit von Aschaffenburg, in Hanau, und auf ihrem Weg Richtung Bremen kamen sie auch im Spessart vorbei, sodass sie von der Stadt Lohr inspiriert worden sein könnten.
  • Mannheim: Die Quadratestadt ist zu jeder Zeit einen Besuch wert. Ob drinnen oder draußen, hier gibt es immer was zu tun oder zu erleben.
  • Michelstadt: Die historische Altstadt mit dem bekannten Rathaus und den Fachwerkhäusern ist einfach zauberhaft. Mein Tipp: Mach eine Fototour zum Sonnenaufgang, wenn du die Kopfsteinpflasterstraßen ganz für dich allein hast! In der Nähe von Michelstadt gibt es unheimlich viele Wanderwege, sodass dir sicher nicht langweilig wird.
  • Miltenberg: Die Kleinstadt in Unterfranken liegt zwischen Odenwald und Spessart und ist ein wahres Kleinod. Die Altstadt ist malerisch und sogar Startpunkt mehrerer Wanderwege. Die Mildenburg und das Museum der Stadt Miltenberg bietet den Kulturinteressierten unter uns die Möglichkeit, ihren Wissensdurst zu löschen.

 

Meine Ausstattung

Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Meine Wanderschuhe sind beispielsweise diese hier: Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*. Generell empfehle ich dir, falls du regelmäßig Wanderungen oder Outdoor-Touren unternimmst, dir ein paar entsprechende Kleidungsstücke und Schuhe zuzulegen. Im Notfall reichen aber auch normale Turnschuhe, solange diese dir guten Halt bieten und du damit klarkommst, wenn sie gegebenenfalls dreckig werden. Das kann bei einigen Wanderungen wie zum Beispiel der in der Margarethenschlucht schneller passieren, als du gucken kannst.

 

Decathlon Wanderschuhe

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unerwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

 

 

 

Mein Fazit

Der Odenwald ist vielseitig und abwechslungsreich. Meine persönlichen Highlights waren das Felsenmeer, das Himbächel-Viadukt, der Marbach-Stausee und die Margarethenschlucht. Diese Orte sind so viel mehr als reine Wanderwege. Sie bieten eine tolle Gelegenheit für außergewöhnliche Fotos und geben in unterschiedlicher Weise einen Einblick in die Geschichte. Egal ob die Erdgeschichte oder die Geschichte der Neuzeit… Für mich machen solche Hintergründe einen Ort erst zu etwas Besonderem!

Wenn du gerne draußen bist, wandern gehst oder es dir Spaß macht, Burgen, Schlösser und Viadukte zu besuchen, dann bietet dir diese Region jede Menge Möglichkeiten. Langweilig wird es so schnell sicher nicht.

Was ist dein liebster Weg zum Wandern im Odenwald?

Deine Barbara
Barbara mit Eskapaden Spessart Odenwald

52 kleine & große Eskapaden Spessart und Odenwald

20 Abstecher – 20 Ausflüge – 12 Mini-Urlaube

Du wohnst im oder in der Nähe vom Spessart und Odenwald? Du liebst es, draußen in der Natur zu sein und kleine Abenteuer zu erleben? Dann ist dieses Buch genau das Richtige für dich! In 52 Touren möchte ich dich zu tollen Erlebnissen inspirieren. Ob Wandern, Radfahren, Inlineskating oder Kajaken... Hier bekommst du die geballte Ladung Mikro-Abenteuer direkt vor der Haustür zu Land und zu Wasser.

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MILTENBERG

Das Felsenmeer im Odenwald – Wenn 2 Bergriesen streiten

Das Felsenmeer im Odenwald – Wenn 2 Bergriesen streiten

Das Felsenmeer im Odenwald – Wenn 2 Bergriesen streiten

Ich war etwa 10 Jahre alt, als ich mit der Schule eine Tour zum Felsenmeer Lautertal machte. Das war das erste und einzige Mal, dass ich diesen Ort sah. Ich weiß noch, wie ich fasziniert auf den Felsblöcken herumkletterte, auch wenn ich gleichzeitig nicht verstand, was für ein Zauber diese Felsen in Lautertal umgab. Oder was es bedeutete den Felsberg zu erklimmen. Mehr als zwei Jahrzehnte später kehrte ich nun zurück in diese Region, um ein Buch zum Odenwald und seinen schönsten Ausflugszielen zu schreiben. Da durfte das Felsenmeer nicht fehlen. Bei meinem Besuch war ich mit meiner Kamera bewaffnet und begierig, mehr über den Felsberg und seine Geschichten zu erfahren.

Das Felsenmeer

Das Felsenmeer liegt oberhalb von Lautertal-Reichenbach im Vorderen Odenwald auf dem Felsberg. Es handelt sich dabei um eine Felsenlandschaft aus dunkelgrauem Quarzdiorit. Bereits die Römer nutzten das Felsenmeer zur Steingewinnung und hinterließen uns hier einige Sehenswürdigkeiten. Diese Tradition wurde später von lokalen Steinmetzen weitergeführt. Heute wird dieser sogenannte „Felsberg-Granit“ nicht mehr abgebaut.

Das Felsenmeer

Das Felsenmeer

Das Felsenmeer ist ein beliebtes Naherholungsgebiet und Ausflugsziel für Wanderer mit Kindern geworden, die es lieben über die Felsen zu klettern, und so für Familien geeignet ist.

 

Anfahrt und Parken

Für die Wanderung im Felsenmeer musst du die Gemeinde Lautertal im Odenwald und dort am besten das Felsenmeer Informationszentrum ansteuern. Dies ist ein idealer Ausgangspunkt, um auf den Felsberg zu wandern. Dorthin gelangst du am besten mit dem Auto. Am Informationszentrum gibt es einen kostenpflichtigen Parkplatz, an dem du dein Auto für die Dauer von deinem Besuch stehen lassen kannst, während du die Wanderung machst. Die Adresse lautet:

Felsenmeer-Informationszentrum
Seifenwiesenweg 59
64686 Lautertal (Odenwald)
Telefon 06254 / 940160
E-Mail information@felsenmeer.eu

Alternativ kannst du auf dem Parkplatz des Felsberges kostenfrei parken. Neben dem Restaurant Ada's Buka kannst du auf einem Parkplatz dein Auto stehen lassen und entweder bergab zum Felsenmeer wandern oder bergauf auf weiteren Wanderwegen. Ada´s Buka ist ein akfrikanisches Restaurant mit guten Bewertungen, wo du dich nach deinem Ausflug stärken kannst.

Felsenmeer Odenwald Wegweiser

Felsenmeer Odenwald Wegweiser

 

 

Die Sage ums Felsenmeer

Zwei Riesen sollen einst in der Gegend von Reichenbach gehaust haben. Der eine lebte auf dem Felsberg und wurde Felshocker genannt, während Steinbeißer auf dem Hohenstein zuhause war. Das Lautertal trennte ihre Reiche. Eines Tages gerieten sie in einen Streit und begannen, sich mit Felsbrocken zu bewerfen. Steinbeißer hatte mehr Wurfmaterial zur Verfügung, was ihm einen Vorteil verschaffte. So endete Felshocker unter den Felsen. Der Sage nach kannst du ihn bis heute manchmal darunter brüllen hören. Auf dem Hohenstein befindet sich eine alleinstehende Felswand, die die letzte Hausmauer des anderen Riesen gewesen sein soll.

 

Entstehung des Felsenmeers

Die ältesten Gesteine des Vorderen Odenwaldes, der auch wegen seines Alters Kristalliner Odenwald genannt wird, sind vermutlich mehr als 500 Millionen Jahre alt. Vor 380 bis 340 Millionen Jahren teilten zwei große Urkontinente den Planeten. Durch den sogenannte Kontinentaldrift bewegten sich beide Großkontinente aufeinander zu und wurden zu einem: Der Urkontinent Pangaea war geboren. Durch verschiedene plattentektonische Prozesse eines kleineren Kontinents im Zuge der Verschmelzung der beiden Urkontinente ist der Odenwald entstanden, das sich zu dieser Zeit auf Höhe des Äquators befand.

Das Quarzdiorit, aus dem das Felsenmeer besteht, ist ein kristallines Gestein, das wohl gut 10 Millionen Jahre benötigte, um abzukühlen. Bei diesem Vorgang sind die Gesteinskörper geschrumpft und gerissen. Als dann im Erdmittelalter der Meeresspiegel auf der ganzen Welt anstieg, wurde der Odenwald überschwemmt und mit Ablagerungen überdeckt. Es dauert viele Millionen Jahre, um dieses Deckgebirge abzutragen. Unterstützt wurde dies durch den Einbruch des Rheingrabens vor etwa 50 Millionen Jahren. Schließlich entstanden quaderförmige Blöcke durch die sich vertiefenden Risse. Die nun freiliegenden Steine waren von da an der Witterung ausgesetzt.

Die letzte Eiszeit vor rund 12.000 Jahren verwandelte den Odenwald in eine Permafrostzone. Als am Ende die Frostgrenze zurückwich, setzte sich das Geröll in Bewegung und führten so zur Entstehung des Felsenmeeres, wie wir es kennen.

 

Wandern im Felsenmeer Odenwald

Die Wanderung durch das Felsenmeer hat einen ganz besonderen Charakter. Wie plötzlich erkaltete Wellen türmen sich die Felsblöcke vor dir auf und du musst teilweise richtig klettern, um sie zu überwinden. Aber verzage nicht, wenn du das Felsenmeer genießen möchtest, aber kein Kletterfreund bist bzw. die Spuren der Kletterpartie in Form von Muskelkater vermeiden möchtest: Es gibt auch einen normalen Wanderweg, der am Rande entlangführt und zum Beispiel eine Felsenmeerbrücke, die das Felsenmeer überquert.

Weg zum Felsenmeer

Weg zum Felsenmeer


Felsenmeer Steine

Felsenmeer Steine

Ich bin von oben gestartet, vom Parkplatz am Felsberg, und dem Pfad hinunter gefolgt. Es ist beeindruckend, wie plötzlich die ersten Felsen auftauchen und nach und nach immer mehr werden. Auf dem Weg, direkt an der Riesensäule, die ein Zeugnis der Anwesenheit der Römer vor 2000 Jahren in diesem Gebiet ist, befindet sich eine Hütte zum Einkehren, die leider wegen Corona geschlossen hatte, als ich da war.

Im Felsenmeer Odenwald

Im Felsenmeer Odenwald

Weiter geht's! Bis hierhin konnte ich zwischen den Steinen gut hin- und herlaufen. Nun werden sie aber so dicht, dass die Kletterpartie beginnt. Gleichzeitig eröffnet sich vor mir der Blick ins Tal. Herrlich!

Felsenmeer Aussicht

Felsenmeer Aussicht

An dieser Stelle solltest du die Entscheidung treffen, ob du auf dem Wanderweg das Felsenmeer umgehst oder dich auf den Kletterspaß einlässt. Ich entscheide mich für letzteres.

Es geht ganz schön in die Beine und ich merke sehr schnell, dass ich am nächsten Tag sicherlich Muskelkater haben werde. Aber es fühlt sich gleichzeitig auch gut an und die fast schon surreale Landschaft des Felsenmeeres lenkt mich von meinen brennenden Waden und Oberschenkeln ab.

Kleiner Wasserfall im Felsenmeer Odenwald

Kleiner Wasserfall im Felsenmeer Odenwald

Den unteren Teil nach der Felsenmeerbrücke laufe ich dann über den Weg. Dieser ist übrigens Teil des 130 Kilometer langen Nibelungensteigs – eine Fernwanderung und Hauptwanderweg des Odenwaldklubs. Das Wasser plätschert in kleinen Wasserfällen zwischen einigen Steinen.

 

Felsenmeer Weg

Felsenmeer Weg

Felsenmeer Treppe

Felsenmeer Treppe

Unten angekommen kannst du im Felsenmeer Informationszentrum allerlei zur Geschichte und Entstehung des Felsenmeeres erfahren, falls du dich weiter in dieses Thema einlesen möchtest. Allerdings solltest du vorher checken, ob es geöffnet hat, da es zur Zeit wegen Corona geschlossen hat. Ich war in der Woche vor dem Kontaktverbot dort und konnte es quasi vor dem Lockdown erkunden.

 

Felsenmeer Erlebnistage und Felsenmeer in Flammen

Jedes Jahr am letzten Septemberwochenende lockt eine besondere Veranstaltung Tausende von Gäste ins Lautertal. Dann verwandelt sich das Felsenmeer im Odenwald von einem Naturdenkmal zu einem Abenteuerpark. Bei den Felsenmeer Erlebnistagen wird eine Bühne aufgebaut und es gibt Theateraufführungen, Workshops und Livemusik. Am Abend kommt dann das Highlight: Felsenmeer in Flammen! Eine Licht- und Lasershow beleuchtet zwischen 20 und 22 Uhr die Felsen und taucht alles in bunte Farben. Das Motto dazu wechselt jährlich.

FAQ zum Felsenmeer im Odenwald

Wo ist das Felsenmeer?

Das Felsenmeer befindet sich im Vorderen Odenwald in Lautertal. Folge einfach diesem Link, um dir die Anfahrt zum Felsenmeer anzuschauen: Anfahrt zum Felsenmeer. Die Adresse des Felsenmeer Informationszentrums lautet:

Felsenmeer-Informationszentrum
Seifenwiesenweg 59
64686 Lautertal (Odenwald)
Telefon 06254 / 940160
E-Mail information@felsenmeer.eu

Für Infos zum Standort und weitere Tipps kannst du auf der Website schauen oder bei Fragen eine E-Mail schreiben.

 

Wie lang ist das Felsenmeer im Odenwald?

Es gibt verschiedene Rundwege für eine Tour um das Felsenmeer. Die Strecke beträgt zwischen 5 und 9 Kilometern Das Felsenmeer selbst ist etwa 2,5 Kilometer lang.

Felsenmeer Huette

Felsenmeer Huette

 

Wie sind die Öffnungszeiten vom Felsenmeer?

Das Felsenmeer im Odenwald und die Parkplätze sind rund um die Uhr geöffnet. Allerdings hat das Informationszentrum Öffnungszeiten und macht zum Beispiel auf Winterpause. Die entsprechenden Zeiten und weitere Informationen findest du auf der Website: Felsenmeer Informationszentrum.

 

Gibt es Toiletten im Felsenmeer?

Es gibt kostenpflichtige Toiletten am Felsenmeer Informationszentrum und in der Gaststätte. Auf dem Rundweg bzw. am Wanderweg gibt es keine Toiletten.

 

Muss ich etwas beachten, weil das Felsenmeer Naturschutzgebiet ist?

Wie überall sonst solltest du keinen Müll hinterlassen. Da es leider kaum Mülleimer im Felsenmeer gibt, solltest du deinen Müll wieder einpacken und dann am Informationszentrum entsorgen oder wieder mit nach Hause nehmen. Generell solltest du zum Schutz der Natur auf den ausgewiesenen Wanderwegen bleiben. Außerdem darfst du in Naturschutzgebieten keine Drohnen fliegen lassen. Du kannst deine Drohne also einfach zuhause lassen…

Mehr Informationen zu Naturschutzgebieten findest du hier: Bundesamt für Naturschutz.

 

Ist das Felsenmeer barrierefrei?

Im Felsenmeer Informationszentrum gibt es einen barrierefreien Zugang und eine Behindertentoilette. Leider gibt es keine separat ausgewiesenen Behindertenparkplätze. Der Parkplatz ist geschottert. Außerdem gibt es einen weiteren Parkplatz an den Römersteinen, von denen ein barrierefreier Weg zum Kiosk und zur Brücke im Felsenmeer führt. Gleiches gilt auch, wenn ihr einen Buggy oder Kinderwagen habt. Der normale Wanderweg hat immer wieder kleine Treppen und es liegt auch der ein oder andere Holzstamm im Weg. Der ist also nicht barrierefrei.

Weitere Ausflugsziele in der Nähe

Im südlichen Rhein-Main-Gebiet liegt die Grube Messel, die einen einzigartigen Einblick in 48 Millionen Jahre Erdgeschichte bietet. Auch sie eignet sich für einen Ausflug an einem schönen Herbsttag. Außerdem lässt sich die Grube Messel wunderbar mit einem Ausflug zum Jagdschloss Kranichstein verbinden. Der Rundweg hat eine Länge von 16 Kilometern und auch wenn die Grube Messel nicht auf dem Weg liegt, ist es nur ein kleiner Umweg. Ich bin die Runde für dich gegangen und du kannst hier die GPX-Daten meiner Tour bei Komoot runterladen: Kranichsteiner Waldweg in abgewandelter Form.

Wenn du gerne wandern gehst und andere Regionen erkunden willst, kann ich empfehlen, dir die Pfalz, den Spessart oder den Taunus anzuschauen. Zu jeder einzelnen Region werden noch weitere Blogposts folgen.

Solltest du einen Städtetrip in der Umgebung zum Felsenmeer machen wollen, lege ich dir die folgenden Städte ans Herz: Lohr am Main, Michelstadt, Miltenberg.

Mainebene Miltenberg

Mainebene Miltenberg

 

Meine Ausstattung

Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Meine Wanderschuhe sind beispielsweise diese hier: Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*. Generell empfehle ich dir, falls du regelmäßig Wanderungen oder Outdoor-Touren unternimmst, dir ein paar entsprechende Kleidungsstücke und Schuhe zuzulegen. Im Notfall reichen aber auch normale Turnschuhe, solange diese dir guten Halt bieten und du damit klarkommst, wenn sie gegebenenfalls dreckig werden. Das kann bei Wanderungen wie der in der Margarethenschlucht schneller passieren, als du gucken kannst.

Decathlon Wanderschuhe

Decathlon Wanderschuhe

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der nahegelegenen Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

 

Mein Fazit

Das Felsenmeer ist ein cooler Ausflugsort und nicht nur Kinder haben hier Spaß. Meine Beine haben am nächsten Tag außerdem ganz schön gebrannt, sodass du nicht nur einen tollen Fotospot mit ganz vielen Sagen und Geschichte hast, sondern das Wandern auch noch einem Workout für die Beine gleicht. Außerdem ist einfach nur schön, dieses Meer aus Felsen zu bestaunen und Fotos zu machen.

Ich merke während solcher Ausflüge immer: Deutschland hat so schöne Ecken! Von mir gibt es daher zwei Daumen hoch für das Felsenmeer im Odenwald.

Hat dich die Faszination für dieses Naturschauspiel in Hessen gepackt? Hast du schon mal die Magie des Felsbergs gespürt? Berichte mir in den Kommentaren!

Deine Barbara
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Margarethenschlucht

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DIE MARGARETHENSCHLUCHT

Blick auf die Burg Wertheim

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Barbara am Marbach Stausee

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WANDERN IM ODENWALD

Der Staufen im Taunus – Eine Wanderung, ein Burgstall und ein Schwur

Der Staufen im Taunus – Eine Wanderung, ein Burgstall und ein Schwur

Der Staufen im Taunus – Eine Wanderung, ein Burgstall und ein Schwur

Der Staufen im Taunus war mir schon immer ein Begriff. Klar: Er liegt nur etwa eine Stunde zu Fuß von dem Ort, an dem ich aufgewachsen bin. Aber wie das so oft der Fall ist, habe ich viele Destinationen auf der ganzen Welt erkundet. Nur meine Heimat kannte ich nicht sonderlich gut. Aber in dieser schwierigen Zeit lerne ich zu schätzen, was direkt vor der Tür liegt. Und so habe ich begonnen, die Region kennenzulernen. Den Anfang machte der Staufen. Mir war nicht einmal bewusst, was für ein sagenumwobener Ort das ist…

Anfahrt

Für die Wanderung auf den Staufen im Taunus musst du in meinen Heimatort Kelkheim reisen und dort zum Waldgasthof Gundelhard. Dies ist der Ausgangspunkt für die Wanderung. Dorthin gelangst du am besten folgendermaßen:

  • Mit dem Auto – Vor dem Waldgasthof Gundelhard gibt es einen großen Parkplatz. Du kannst dich also einfach dorthin navigieren lassen und dein Auto dann dort stehenlassen.
  • Mit öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß – Solltest du nicht mit dem Auto anreisen, kannst du die Taunusbahn vom Frankfurter Hauptbahnhof oder Höchst Richtung Königstein nehmen, in Kelkheim Münster aussteigen und dann Google Maps oder deinem bevorzugten Navigationsdienst folgen. Bis zur Gundelhard dauert es zu Fuß etwa eine halbe Stunde.

 

Die Wanderung

Die Daten für diese Wanderungen ab und zur Gundelhard habe ich dir kurz und knapp zusammengefasst: 

Gesamtlänge

5,9 Kilometer

Dauer

2,5 Stunden

)

Höhenmeter

210 Meter

Höchster Punkt

433 Meter

Wenn du vor der Gundelhard stehst und auf das Haus blickst, nimmst du von dort den rechten Weg, sodass du das Feld zur Linken und den Wald zur Rechten hast. Hier ist vor allem am Wochenende viel los. Denn der Gasthof ist ein bisschen so etwas wie ein Knotenpunkt: Von hier führen Wanderrouten in alle Richtungen und zu mehrere tollen Orten. Der Staufen im Taunus ist einer davon. Aber von hier geht es auch zum Kaisertempel, zum Bahá'ì Tempel oder zum Meisterturm.

Von der Gundelhard zum Staufen

Lauf einfach weiter geradeaus, bis die Straße eine 90-Grad-Biegung nach links macht. Dort folgst du dem Pfad in den Wald hinein. Leider ist der Staufen nicht ausgeschildert. Entweder fragst du dich durch oder hältst nebenbei Google Maps offen. Das ist nicht ideal, weil nicht alle Wanderwege eingezeichnet sind. Aber so kannst du an Kreuzungen ungefähr erahnen, wo du lang musst. Wobei es auch nicht viele Kreuzungen sind. Halte dich einfach erst links, nachdem es in den Wald ging, laufe den Berg hoch und an einer großen Lichtung mit einem Picknicktisch (letztes Foto im Folgenden) biegst du nach rechts ab. Von dort geht es immer geradeaus.

Von der Gundelhard zum Staufen

Von der Gundelhard zum Staufen

Von der Gundelhard zum Staufen

Von der Gundelhard zum Staufen

Wenn du ganz gemütlich läufst und immer wieder Fotostopps machst, um die Schönheit der Natur einzufangen, solltest du trotzdem nicht mehr als eine Stunde brauchen. Von der Gundelhard auf den Staufen sind es nämlich nur 2,7 Kilometer.

Auf dem Staufen im Taunus

Auf dem Staufen im Taunus

Dass du angekommen bist, merkst du auch schon daran, dass hier wahrscheinlich ein paar Wanderer und Radfahrer die Aussicht genießen. Diese sitzen sicher auf der Felsengruppe zu deiner Rechten, dem sogenannten Großen Mannstein.

Auf dem Staufen im Taunus – Der Große Mannstein

 

Der Staufen im Taunus

Nun befindest du dich auf etwa 450 Metern über dem Meeresspiegel. Der Gipfel selbst ist dicht bewaldet und nicht sonderlich spektakulär. Vom Großen Mannstein hingegen hast du einen fantastischen Blick, der an klaren Tagen die Sicht bis in den Odenwald erlaubt.

Auf dem Staufen – Ausblick vom Großen Mannstein

Leider war es nicht sehr klar, als ich oben war. Aber trotzdem möchte ich dir eine Nahaufnahme von der Frankfurter Skyline und meinem Heimatort Kelkheim nicht vorenthalten:

Ausblick vom Großen Mannstein auf Frankfurt

Ausblick vom Großen Mannstein auf Kelkheim

Neben dem Großen Mannstein gibt es unweit auch den Kleinen Mannstein.

 

Die Sage um den Großen Mannstein

Die Entstehung eines solchen Ortes ist ja häufig sagenumwoben. So auch beim Großen Mannstein, der uns auf die Spuren von Kelkheims Romeo und Julia bringt.

Die Legende besagt, dass ein Edelknabe, der auf der Burg Königstein aufgewachsen war und schon in jungen Jahren in Frankfurt zum Ritter geschlagen worden war, ein Edelfräulein kennenlernte. Ihr Vater war mit dem Burgherren verfeindet, sodass sie heimlich auf ein Fest im Hause des Edelknaben gekommen war. Der Junge und das Mädchen verliebten sich in einander und verabredeten sich zu einem Treffen in der Nähe der Burg des Fräuleins.

Da ihr Vater das Mädchen jedoch von einer Dienerin, die auch eine Hexe war, überwachen ließ, verstand sie schnell, was vor sich ging und beobachtete das Paar sogar zusammen. Als die beiden bemerkten, dass die Dienerin im Schatten lauerte, flohen sie auf den Staufen. Die Hexe war allerdings schneller und verwandelte erst den Edelknaben und dann das Fräulein in einen Stein.

Angeblich erwachen die zwei Verliebten alle 13 Jahre und lustwandeln auf dem Gimbacher Hof. Am nächsten Tag verwandeln sie sich zurück in die Steine.

Dieser Sage zufolge sollte der Kleine Mannstein also eher Fräuleinstein heißen, um den Kelkheimer Verliebten gerecht zu werden.

 

Der Ringwall Staufen

Leider ist von der Höhenburg nicht mehr viel erhalten. Man kann sie bestenfalls erahnen und es ist so wenig übrig, dass sogar eine Datierung nicht möglich war. Allerdings wurden Tonscherben gefunden, die Römische Terra Sigillata zu sein scheinen und somit aus dem 1. Jahrhundert vor Christus stammen.

Bei einem so schlechten Erhaltungszustand spricht man nicht mehr von einer Ruine, sondern von einem Burgstall. Der Wall ist 9 Meter lang, 3,5 Meter breit und 2,7 Meter hoch.

Es wird vermutet, dass es sich um eine kleine Wallanlage handelte, die einen Holzturm zur Kontrolle der Straße hatte. Diese Straße führte vom Main bis an den Taunuskamm. Erstmals erwähnt wurde die Burg im Jahre 1361.

 

Der Staufenschwur

Der Aussichtspunkt ist aber mit seinem Ausblick auf den Taunus und die Rhein-Main-Ebene nicht nur schön und blickt auf zwei Jahrtausende Geschichte zurück. An dieser Stelle fand auch ein wahrhaft denkwürdiges Ereignis statt: Im Oktober 1838 trafen sich hier die Brüder Friedrich, Heinrich und Max von Gagern, nach dem eine der Grundschulen Kelkheims benannt wurde, zu einem Treuebund im Kampf für die deutsche Einheit. Dieses Bestreben kommt in diesem Vers aus einem Gedicht von Friedrich von Gagern hervor:

Nur eine deutsche Fahne sollte wehen
Vom Ostseestrand bis zu der Alpen Höhen;
Und unsre Losung war: Ein Deutschland sei,
Ein Vaterland – groß, mächtig, einig frei!

An diesen sogenannten Staufenschwur erinnert noch heute eine Gedenktafel auf dem Großen Mannstein.

Großer Mannstein – Staufenschwur

Heinrich von Gagern wurde zehn Jahre nach dem Staufenschwur Präsident der Frankfurter Nationalversammlung, dem ersten Parlament des damalas entstehenden Deutschen Reiches.

Die Brüder liegen auf dem Friedhof von Kelkheim Hornau begraben, von wo sie auf den Großen Mannstein blicken können. So werden sie sogar im Tod an ihren Schwur erinnert.

 

Schillereiche und Gedenkstein

In der Nähe des Walls steht zudem die sogenannte Schillereiche mit entsprechendem Gedenkstein. Die amerikanische Roteiche ließ Baronin Antonie von Reinach zum hundertsten Todestag von Friedrich von Schiller pflanzen. Daneben steht auf einem Gedenkstein „Schiller-Eiche 9. Mai 1805-1905“.

Weitere Ausflugsziele in der Nähe

Wenn du gerne wandern gehst und andere Regionen erkunden willst, kann ich empfehlen, dir den Odenwald, den Pfälzerwald oder den Spessart anzuschauen.

Solltest du einen Städtetrip in diesem Teil Deutschlands machen wollen, lege ich dir die folgenden Städte ans Herz:

  • Baha'i Tempel: Der Baha'i Tempel im Hofheimer Stadtteil Langenhain ist nicht nur unheimlich fotogen. Er symbolisiert auch Weltoffenheit und Toleranz gegenüber allen Glaubensrichtungen, Nationalitäten, etc. Das zeigt sich schon in seiner runden Form. Er ist ein toller Fotospot und Ausflugsziel für Wanderungen oder Radtouren.
  • Der Mainzer Sand: Der Mainzer Sand hat mich ja ein bisschen geflasht… Ich habe mich gefühlt, als wäre ich in die afrikanische Savanne gebeamt worden. Eigentlich ist es aber ein Relikt aus der Eiszeit und eine von wenigen Binnendünen in Deutschland.
  • Das Kloster Lorsch: Das Kloster Lorsch ist nicht nur ein toller Ausgangspunkt für Wanderungen oder Radtouren. Es ist auch ein Ort voller Geschichte. Das heutige Weltkulturerbe der UNESCO wurde 764 gegründet und nur wenige Jahre später an Karl den Großen übertragen. So wurde es zum Reichskloster und genoss entsprechende Privilegien. Diese verlor es jedoch im 13. Jahrhundert und wurde in der Folge im Dreißigjährigen Krieg zerstört.
  • Das Felsenmeer: Das Felsenmeer ist nicht nur der wohl bekannteste Ort des Odenwalds, sondern auch ein tolles Ausflugsziel für Outdoorfans jeden Alters.Du kannst eintauchen in die Sagenwelt zur Entstehung des Felsenmeeres, in die Zeit der Römer, die sich hier ausgetobt haben, oder in die Erdgeschichte. Und nebenbei macht es auch noch einen Riesenspaß über die Felsen zu klettern.
  • Lohr am Main: Das erste Mal wurde Lohr am Main 1295 urkundlich erwähnt und ist allgemein als Schneewittchenstadt bekannt. Dass das Mädchen, das wegen ihrer Schönheit getötet werden sollte, Lohrerin war, ist zwar nicht belegt, jedoch durchaus möglich. Die Gebrüder Grimm lebten unweit von Aschaffenburg, in Hanau, und auf ihrem Weg Richtung Bremen kamen sie auch im Spessart vorbei, sodass sie von der Stadt Lohr inspiriert worden sein könnten.
  • Mannheim: Die Quadratestadt ist zu jeder Zeit einen Besuch wert. Ob drinnen oder draußen, hier gibt es immer was zu tun oder zu erleben.
  • Miltenberg: Die Kleinstadt in Unterfranken liegt zwischen Odenwald und Spessart und ist ein wahres Kleinod. Die Altstadt ist malerisch und sogar Startpunkt mehrerer Wanderwege. Die Mildenburg und das Museum der Stadt Miltenberg bietet den Kulturinteressierten unter uns die Möglichkeit, ihren Wissensdurst zu löschen.

 

Meine Ausstattung

Unterwegs auf meinen Touren bin ich vor allem mit Kleidung und Equipment von Decathlon*. Meine Wanderschuhe sind beispielsweise diese hier: Wasserdichte halbhohe Wanderschuhe*. Generell empfehle ich dir, falls du regelmäßig Wanderungen oder Outdoor-Touren unternimmst, dir ein paar entsprechende Kleidungsstücke und Schuhe zuzulegen. Im Notfall reichen aber auch normale Turnschuhe, solange diese dir guten Halt bieten und du damit klarkommst, wenn sie gegebenenfalls dreckig werden. Das kann bei Wanderungen wie der in der Margarethenschlucht schneller passieren, als du gucken kannst.

Wanderschuhe von Decathlon

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

Mein Fazit

Auch wenn ich es 33 Jahre hinausgezögert habe, bis ich sie endlich unternommen habe, ist eine Wanderung auf den Staufen im Taunus und zum Großen Mannstein ein absolutes Muss für Kelkheimer sowie alle, die in der Umgebung leben bzw. hierherreisen und wanderbegeistert sind.

Und sobald der Waldgasthof Gundelhard wieder geöffnet hat, kannst du hier nach deiner Rückkehr von der Wanderung einkehren, ein kühles Getränk genießen oder deinen hungrigen Magen füllen.

Deine Barbara

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11 Fitnesstipps für die Quarantäne – So bleibst du fit!

11 Fitnesstipps für die Quarantäne – So bleibst du fit!

11 Fitnesstipps für die Quarantäne – So bleibst du fit!

Eigentlich wollte ich einen anderen Beitrag schreiben. Aber als meine Finger über die Tastatur flogen, tippten sie den Titel dieses Beitrags anstelle von dem, an den ich ursprünglich gedachte hatte. Nun gut, dann soll es wohl so sein. Ich befinde mich gerade in einer Zwangspause: Mein Körper hat mir deutlich gesagt „Bis hier hin und nicht weiter!“. Meine Gelenke und Muskeln schmerzen und zwar so sehr, dass sie mich teilweise nicht mal mehr schlafen lassen. Und damit dir das nicht passiert, schreibe ich nun einen Blogpost, wie du dich in Quarantäne (und natürlich auch danach) fit halten kannst und dabei aber gesund bleibst. Hier kommen meine Erfahrungen und Fitnesstipps:

Methoden, um Zuhause Sport zu machen

Zunächst einmal gilt zu sagen, dass es nicht die EINE Methode gibt, um Zuhause Sport zu machen. Es gibt zahlreiche Methoden und du musst für dich herausfinden, welche für dich am besten ist. Das geht natürlich nur auf eine Weise: Ausprobieren! Was für mich ideal ist, kann für dich undenkbar sein. Auch ich habe ein paar Dinge ausprobiert und bin bei einer Methode hängen geblieben. Diese Stelle ich dir nun vor.

 

Apps

Die erste Methode hier ist auch gleich die, für die ich mich langfristig entschieden habe. Über Apps kannst du dir Trainingsprogramme erstellen oder vom Computer zusammenstellen lassen, die du dann durchläufst. Ich habe bisher mit drei Apps trainiert:

  • SEVEN: Mit dieser App kannst du Zirkeltrainings absolvieren, von denen jedes sieben Minuten dauert. Daher der Name SEVEN. Du kannst prinzipiell so viele Zirkel machen, wie du möchtest. Aber wenn ich anfange, ist mir einer mit den sieben Minuten meistens genug. Dann arbeite ich mich hoch. Mehr als drei habe ich noch nie geschafft, wenn ich mich recht erinnere. Vielleicht vor langer Zeit mal vier. Ich trainiere seit mittlerweile fünf Jahren mit SEVEN, wenn auch nicht regelmäßig. Bis gestern habe ich das erste Mal seit sehr langer Zeit einen Streak von 28 Tagen gehabt. Bei der kostenfreien Version kannst du leider nur ein Programm durchlaufen. Die 60 Euro im Jahr lohnen sich meiner Meinung nach und ich investiere sie gerne, da ich dadurch sehr viele verschiedene Trainingprogramme zur Auswahl habe.
  • Gymondo: Zu Gymondo kann ich leider nicht so viel sagen, da ich das nur einmal für wenige Wochen benutzt habe, als ein Freund unbedingt damit trainieren wollte. Die Übungen und das Prinzip war jedoch ähnlich wie bei SEVEN und wahrscheinlich ist es am Ende nur eine Geschmackssache, was Layout und Usability angeht. Die App ist ein bisschen teurer und kostet bei einem Abo über 12 Monate insgesamt 83,99 Euro. Dafür gibt es hier aber zum Beispiel auch Rezepte und Motivation in Form von Nachrichten, die du anfordern oder abbestellen kannst.
  • 30 Day Split Challenge: Ein Sportprogramm der anderen Art ist die 30 Day Split Challenge. Diese ist zwar darauf ausgelegt, am Ende der 30 Tage Spagat machen zu können, aber im Endeffekt ist es nichts anderes als ein Aufwärmtraining mit Cardio-Übungen und dann Stretching. Was mir an dieser App besonders gut gefällt, ist dass sie Pausen automatisch mit einplant. Du trainierst vier Tage und hast dann einen Tag Pause.

 

YouTube

Es dürfte dich nicht überraschen zu erfahren, dass du auf YouTube unheimlich viele Channels zum Thema Fitness findest. Ich habe dir drei verschiedene Kanäle rausgesucht, die auf mich einen coolen Eindruck erweckt haben.

  • DoYogaWithMe: Auf diesem Kanal findest du zwar vor allem Yoga-Videos, aber diese haben verschiedene Ausrichtungen. So kannst du zum Beispiel gezielt gewisse Körperbereiche trainieren, eine 14-Day Challenge machen oder ein Video raussuchen, dass für deinen Erfahrungsstand genau das richtige ist. Zudem warten Meditationen, die das Programm abrunden. Und damit es nicht langweilig wird, unterrichten verschiedene Trainer.
  • Caroline Jordan: Health Coach Caroline Jordan stellt Fitness-Videos verschiedener Art online. So zum Beispiel extra Workouts, die man auf einem Stuhl machen kann (also perfekt für ein schnelles Workout in der Pause im Home Office), oder Stretchings für Situationen wie After Travel oder End of Day.
  • Amanda Russell: Amanda Russell macht vor allem Videos mit Workout-Quickies. Zwischen drei und 15 Minuten dauern die Trainingseinheiten, die gezielt an Menschen mit wenig Zeit gerichtet sind, die aber dennoch hohe Ziele haben. Neben den Trainingseinheiten finden sich hier zudem Video mit Tipps für gesunde Ernährung.

Grundsätzlich muss ich gestehen, dass ich einfach nicht so der YouTube-Typ bin. Ich folge keinen YouTubern und gehe nur zu diesem Medium, wenn ich gezielt Trailer oder sonstige Videos suche. Aber für How To-Tutorials nutze ich noch immer Google. Solltest YouTube aber sowieso dein bevorzugtes Medium sein, dann schau dich doch mal auf diesen drei Kanälen um.

 

Eigenes Programm

Natürlich spricht nichts dagegen, dass du nach deinen eigenen Regeln trainierst. Ich habe eine ganze Weile zum Beispiel täglich 50 Liegestütze, 100 Squats und 200 Situps gemacht. Das wurde mir auf Dauer aber doch ein wenig zu langweilig und daher bin ich dann wieder auf die App umgestiegen.

Die Vorteile eines selbst zusammen gestellten Programms sind ganz klar, dass du etwaige Fitnessgeräte, die du vielleicht zuhause hast, ganze einfach einbauen kannst. Therabänder, Gymnastikbälle oder Kettlebells können so Teil deiner täglichen Routine werden.

Stell dir also einen Plan mit den Übungen auf, die dich deinem Ziel näherbringen. Sei es eine bessere Kondition, bessere Dehnbarkeit oder ein flacherer Bauch. Du bestimmst, wie dein Programm aussieht. Das kannst du entweder auf der Anzahl an Wiederholungen aufbauen oder du stellst dir einen Timer und ziehst eine Übung eine gewisse Zeit durch – in der Regel sind das 30 bis 60 Sekunden.

 

Weitere Fitnesstipps

Nun, da du weißt, wie du überhaupt an die Übungen rankommst, ist es Zeit für ein paar Tipps, die dir das Training erleichtern oder dir langfristig helfen, das durchzuziehen. Build yourself up for success hat mein Coach früher immer gesagt. Wenn du also von vorne herein alles bedenkst, kann gar nichts schief gehen!

 

Trinken nicht vergessen!

Beim Sport ist es fast noch wichtiger als in unserem Alltag: Trinken, trinken, trinken! Unser Körper besteht zu einem Großteil aus Wasser und muss stets hydriert sein. Scheu dich also nicht, zwischen zwei Übungen zur Wasserflasche zu greifen.

Wenn du deinem Wasser außerdem ein bisschen Geschmack und zusätzlich Vitamine verleihen möchtest, kann ich dir Fruit Infused Water empfehlen. Dafür schneidest du einfach ein paar Früchte und lässt sie zwei bis zwölf Stunden im Wasser einwirken, sodass sie Vitamine und Mineralstoffe an das Wasser abgeben. Das ist gesund und lecker!

Fruit Infused Water 2

 

Pimp dein Equipment!

Während ich früher noch nicht einmal eine Yogamatte besaß, macht es mir heute riesigen Spaß, allein darüber nachzudenken, wie ich verschiedene Sportgeräte in mein Training einbauen kann. Ich habe mir eine mega coole neue Yogamatte* gegönnt (schön, rutschfest, praktisch mit Tragegurt), nutze meine Therabänder* wieder und habe meine Fingerhanteln* rausgekramt, um meine Handgelenke zu trainieren. Als nächstes steht eine Faszienrolle auf dem Plan, mit der ich meine Triggerpunkte massieren und Knoten lösen kann.

Yogamatte Hantel Theraband

 

Mach Pausen!

Das ist für mich einer der wichtigsten Fitnesstipps: Zwischen den Übungen solltest du deinem Körper jeweils zehn bis 20 Sekunden Ruhe können. Viel wichtiger sind aber eigentlich sogar die Pausen zwischen den einzelnen Trainingseinheiten. Gerade wenn du wieder versuchst, fit zu werden, solltest du es nicht übertreiben. Das ist der Grund, aus dem ich – wie eingangs erwähnt – gerade eine Zwangspause einlegen muss.

Ich gehöre zu den Kandidaten, die fühlen müssen, weil sie nicht hören. Ich habe 29 Tage am Stück jeden Tag trainiert. Und das nachdem ich Monate lang meine App nicht geöffnet hatte. Ich dachte, mein Körper hält das aus. Ich habe die zu trainierenden Bereiche geändert – also an einem Tag Bauchmuskeltraining gemacht und am folgenden Tag meine Beine trainiert. So wollte ich meinen gesamten Körper trainieren, den einzelnen Körperteilen jedoch immer wieder auch Pausen gönnen. Nun ja, die Rechnung ist leider nicht aufgegangen. Jetzt sitze ich mit schmerzenden Schultern vorm Computer und während ich vor drei Tagen fast vollen Spagat machen konnte, versagen mir meine Beine jetzt nach der Hälfte den Dienst.

Daher mein deutlicher Appell an dich: Gib deinem Körper die nötige Zeit, sich zu regenerieren! Du kannst nicht von 0 auf 100. Nicht im ersten Gang. Und nicht mit einem Auto, das ewig in der Garage stand und Staubfänger war.

 

Geh an die frische Luft!

Nichts wirkt manchmal so befreiend wie ein Spaziergang an der frischen Luft. Je nachdem wie die Regelungen des Lockdowns in deinem Land sind, versuch jeden Tag für eine halbe Stunde rauszugehen, frische Luft zu schnappen und auf andere Gedanken zu kommen. Du wirst sehen, wie du dich dadurch besser fühlst.

Feld

 

Bleib motiviert!

Es gibt viele Möglichkeiten, wie du dich motivieren kannst, dein Trainingsprogramm wie geplant durchzuziehen. Eine davon ist zum Beispiel, dass du das Training mit Freunden absolvierst. Trefft euch bei Zoom oder Skype gebt euch im Notfall einen Tritt in den Allerwertesten. Wobei ich persönlich gar nicht auf die Idee käme zu kneifen, wenn ich weiß, dass meine Freunde sich aufgerafft haben und ohne mich trainieren würden. Das ist auch einer der Gründe, warum ich es 28 Tage durchgehalten hatte. Alleine hätte ich das nicht gemacht und wäre schon viel eher eingeknickt. Das kenne ich von vergangenen Erlebnissen. Als Konsequenz habe ich dann für gewöhnliche Monate lang nicht mehr trainiert. Ich hoffe, dass die Tatsache, dass ich Freunde habe, die weitertrainieren, dazu beiträgt, dass ich mich in wenigen Tagen wieder „in den Sattel schwinge“. Du darfst mir gerne einen digitalen Tritt verpassen, dass ich von meinem Bürostuhl falle, wenn ich das nicht tun sollte. Genehmigung erteilt!

 

Gönn dir mal was!

Nicht nur, um motiviert zu bleiben, solltest du dir regelmäßig auch mal etwas gönnen. Sondern weil du es verdient hast! Und damit meine ich keinen Schokoriegel oder eine Packung Gummibären. Nein, damit meine ich ein heißes Bad, eine Massage oder irgendetwas anderes, das dir körperlich oder geistig guttut. Vielleicht ist es auch ein Offline-Wochenende. Was auch immer für dich „Luxus“ ist… plane es ein und gönne es dir!

 

Sieh Körper und Geist als Einheit!

Wie schon in meinem Blogpost zum Thema Gesundheit und Psychohygiene erwähnt, müssen wir uns stets um unsre physische und psychische Gesundheit gleichermaßen kümmern. Wenn du also allgemein fit sein möchtest, ist es unerlässlich, dass du dich auch um deine Psychohygiene kümmerst. Am besten schaust du für genaue Infos einfach in den anderen Blogpost. Aber kurz zusammengefasst, kann ich dir folgendes raten: Versuche immer mal wieder abzuschalten, meditiere, versuch dich auf Positives zu konzentrieren. Auch ein gutes Buch zu lesen, kann zu deiner mentalen Gesundheit beitragen.

Denk also immer daran: Allein körperliche Fitness reicht nicht aus!

Barbara meditiert zuhause

 

Bring dich in Stimmung!

Wenn eins in Stimmung bringen kann, dann ist es Musik. Also leg dir entweder eine eigene Playlist an, wenn du gerne zu bestimmten Songs trainieren möchtest. Meine persönliche Kampfansage war zum Beispiel schon immer Fighter von Christina Aguilera. Wenn ich also mal nicht in Trainingsstimmung war, brauchte ich nur dieses Lied anmachen und wusste, ich bin eine Kämpferin und lasse mich von so etwas wie meinem inneren Schweinehund nicht davon abbringen, meine Ziele zu erreichen. Und fit sein bzw. es bleiben, was schon immer ein wichtiger Teil meiner Pläne.

Solltest du keine Playlist haben oder dir spontan keine geeigneten Songs einfallen, kann ich dir die Workout-Playlist von Decathlon empfehlen: Motivierende Playlist.

 

Mein Fazit

Heute scheint es wichtiger denn je, dass wir uns um unsere Gesundheit kümmern. Die körperliche Fitness ein essentieller Teil davon. Daher war es mir ein Anliegen, diesen Blogpost mit meinen Fitnesstipps zu schreiben, dir Ideen zu geben, wie auch du fit und vor allem motiviert bleiben kannst.

Lass mich in den Kommentaren wissen, wie dein Workout aussieht und ob ich dich dazu anregen konnte, etwas Neues auszuprobieren oder etwas in deine Routine zu implementieren.

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