Fitnesstipps für die Quarantäne – So bleibst du fit!

Fitnesstipps für die Quarantäne – So bleibst du fit!

Fitnesstipps für die Quarantäne – So bleibst du fit!

Eigentlich wollte ich einen anderen Beitrag schreiben. Aber als meine Finger über die Tastatur flogen, tippten sie den Titel dieses Beitrags anstelle von dem, an den ich ursprünglich gedachte hatte. Nun gut, dann soll es wohl so sein. Ich befinde mich gerade in einer Zwangspause: Mein Körper hat mir deutlich gesagt „Bis hier hin und nicht weiter!“. Meine Gelenke und Muskeln schmerzen und zwar so sehr, dass sie mich teilweise nicht mal mehr schlafen lassen. Und damit dir das nicht passiert, schreibe ich nun einen Blogpost, wie du dich in Quarantäne (und natürlich auch danach) fit halten kannst und dabei aber gesund bleibst. Hier kommen meine Erfahrungen:

Methoden, um Zuhause Sport zu machen

Zunächst einmal gilt zu sagen, dass es nicht die EINE Methode gibt, um Zuhause Sport zu machen. Es gibt zahlreiche Methoden und du musst für dich herausfinden, welche für dich am besten ist. Das geht natürlich nur auf eine Weise: Ausprobieren! Was für mich ideal ist, kann für dich undenkbar sein. Auch ich habe ein paar Dinge ausprobiert und bin bei einer Methode hängen geblieben. Diese Stelle ich dir nun vor.

 

Apps

Die erste Methode hier ist auch gleich die, für die ich mich langfristig entschieden habe. Über Apps kannst du dir Trainingsprogramme erstellen oder vom Computer zusammenstellen lassen, die du dann durchläufst. Ich habe bisher mit drei Apps trainiert:

  • SEVEN: Mit dieser App kannst du Zirkeltrainings absolvieren, von denen jedes sieben Minuten dauert. Daher der Name SEVEN. Du kannst prinzipiell so viele Zirkel machen, wie du möchtest. Aber wenn ich anfange, ist mir einer mit den sieben Minuten meistens genug. Dann arbeite ich mich hoch. Mehr als drei habe ich noch nie geschafft, wenn ich mich recht erinnere. Vielleicht vor langer Zeit mal vier. Ich trainiere seit mittlerweile fünf Jahren mit SEVEN, wenn auch nicht regelmäßig. Bis gestern habe ich das erste Mal seit sehr langer Zeit einen Streak von 28 Tagen gehabt. Bei der kostenfreien Version kannst du leider nur ein Programm durchlaufen. Die 60 Euro im Jahr lohnen sich meiner Meinung nach und ich investiere sie gerne, da ich dadurch sehr viele verschiedene Trainingprogramme zur Auswahl habe.
  • Gymondo: Zu Gymondo kann ich leider nicht so viel sagen, da ich das nur einmal für wenige Wochen benutzt habe, als ein Freund unbedingt damit trainieren wollte. Die Übungen und das Prinzip war jedoch ähnlich wie bei SEVEN und wahrscheinlich ist es am Ende nur eine Geschmackssache, was Layout und Usability angeht. Die App ist ein bisschen teurer und kostet bei einem Abo über 12 Monate insgesamt 83,99 Euro. Dafür gibt es hier aber zum Beispiel auch Rezepte und Motivation in Form von Nachrichten, die du anfordern oder abbestellen kannst.
  • 30 Day Split Challenge: Ein Sportprogramm der anderen Art ist die 30 Day Split Challenge. Diese ist zwar darauf ausgelegt, am Ende der 30 Tage Spagat machen zu können, aber im Endeffekt ist es nichts anderes als ein Aufwärmtraining mit Cardio-Übungen und dann Stretching. Was mir an dieser App besonders gut gefällt, ist dass sie Pausen automatisch mit einplant. Du trainierst vier Tage und hast dann einen Tag Pause.

 

YouTube

Es dürfte dich nicht überraschen zu erfahren, dass du auf YouTube unheimlich viele Channels zum Thema Fitness findest. Ich habe dir drei verschiedene Kanäle rausgesucht, die auf mich einen coolen Eindruck erweckt haben.

  • DoYogaWithMe: Auf diesem Kanal findest du zwar vor allem Yoga-Videos, aber diese haben verschiedene Ausrichtungen. So kannst du zum Beispiel gezielt gewisse Körperbereiche trainieren, eine 14-Day Challenge machen oder ein Video raussuchen, dass für deinen Erfahrungsstand genau das richtige ist. Zudem warten Meditationen, die das Programm abrunden. Und damit es nicht langweilig wird, unterrichten verschiedene Trainer.
  • Caroline Jordan: Health Coach Caroline Jordan stellt Fitness-Videos verschiedener Art online. So zum Beispiel extra Workouts, die man auf einem Stuhl machen kann (also perfekt für ein schnelles Workout in der Pause im Home Office), oder Stretchings für Situationen wie After Travel oder End of Day.
  • Amanda Russell: Amanda Russell macht vor allem Videos mit Workout-Quickies. Zwischen drei und 15 Minuten dauern die Trainingseinheiten, die gezielt an Menschen mit wenig Zeit gerichtet sind, die aber dennoch hohe Ziele haben. Neben den Trainingseinheiten finden sich hier zudem Video mit Tipps für gesunde Ernährung.

Grundsätzlich muss ich gestehen, dass ich einfach nicht so der YouTube-Typ bin. Ich folge keinen YouTubern und gehe nur zu diesem Medium, wenn ich gezielt Trailer oder sonstige Videos suche. Aber für How To-Tutorials nutze ich noch immer Google. Solltest YouTube aber sowieso dein bevorzugtes Medium sein, dann schau dich doch mal auf diesen drei Kanälen um.

 

Eigenes Programm

Natürlich spricht nichts dagegen, dass du nach deinen eigenen Regeln trainierst. Ich habe eine ganze Weile zum Beispiel täglich 50 Liegestütze, 100 Squats und 200 Situps gemacht. Das wurde mir auf Dauer aber doch ein wenig zu langweilig und daher bin ich dann wieder auf die App umgestiegen.

Die Vorteile eines selbst zusammen gestellten Programms sind ganz klar, dass du etwaige Fitnessgeräte, die du vielleicht zuhause hast, ganze einfach einbauen kannst. Therabänder, Gymnastikbälle oder Kettlebells können so Teil deiner täglichen Routine werden.

Stell dir also einen Plan mit den Übungen auf, die dich deinem Ziel näherbringen. Sei es eine bessere Kondition, bessere Dehnbarkeit oder ein flacherer Bauch. Du bestimmst, wie dein Programm aussieht. Das kannst du entweder auf der Anzahl an Wiederholungen aufbauen oder du stellst dir einen Timer und ziehst eine Übung eine gewisse Zeit durch – in der Regel sind das 30 bis 60 Sekunden.

 

Weitere Tipps

Nun, da du weißt, wie du überhaupt an die Übungen rankommst, ist es Zeit für ein paar Tipps, die dir das Training erleichtern oder dir langfristig helfen, das durchzuziehen. Build yourself up for success hat mein Coach früher immer gesagt. Wenn du also von vorne herein alles bedenkst, kann gar nichts schief gehen!

 

Trinken nicht vergessen!

Beim Sport ist es fast noch wichtiger als in unserem Alltag: Trinken, trinken, trinken! Unser Körper besteht zu einem Großteil aus Wasser und muss stets hydriert sein. Scheu dich also nicht, zwischen zwei Übungen zur Wasserflasche zu greifen.

Wenn du deinem Wasser außerdem ein bisschen Geschmack und zusätzlich Vitamine verleihen möchtest, kann ich dir Fruit Infused Water empfehlen. Dafür schneidest du einfach ein paar Früchte und lässt sie zwei bis zwölf Stunden im Wasser einwirken, sodass sie Vitamine und Mineralstoffe an das Wasser abgeben. Das ist gesund und lecker!

 

Pimp dein Equipment!

Während ich früher noch nicht einmal eine Yogamatte besaß, macht es mir heute riesigen Spaß, allein darüber nachzudenken, wie ich verschiedene Sportgeräte in mein Training einbauen kann. Ich habe mir eine mega coole neue Yogamatte* gegönnt (schön, rutschfest, praktisch mit Tragegurt), nutze meine Therabänder* wieder und habe meine Fingerhanteln* rausgekramt, um meine Handgelenke zu trainieren. Als nächstes steht eine Faszienrolle auf dem Plan, mit der ich meine Triggerpunkte massieren und Knoten lösen kann.

 

Mach Pausen!

Zwischen den Übungen solltest du deinem Körper jeweils zehn bis 20 Sekunden Ruhe können. Viel wichtiger sind aber eigentlich sogar die Pausen zwischen den einzelnen Trainingseinheiten. Gerade wenn du wieder versuchst, fit zu werden, solltest du es nicht übertreiben. Das ist der Grund, aus dem ich – wie eingangs erwähnt – gerade eine Zwangspause einlegen muss.

Ich gehöre zu den Kandidaten, die fühlen müssen, weil sie nicht hören. Ich habe 29 Tage am Stück jeden Tag trainiert. Und das nachdem ich Monate lang meine App nicht geöffnet hatte. Ich dachte, mein Körper hält das aus. Ich habe die zu trainierenden Bereiche geändert – also an einem Tag Bauchmuskeltraining gemacht und am folgenden Tag meine Beine trainiert. So wollte ich meinen gesamten Körper trainieren, den einzelnen Körperteilen jedoch immer wieder auch Pausen gönnen. Nun ja, die Rechnung ist leider nicht aufgegangen. Jetzt sitze ich mit schmerzenden Schultern vorm Computer und während ich vor drei Tagen fast vollen Spagat machen konnte, versagen mir meine Beine jetzt nach der Hälfte den Dienst.

Daher mein deutlicher Appell an dich: Gib deinem Körper die nötige Zeit, sich zu regenerieren! Du kannst nicht von 0 auf 100. Nicht im ersten Gang. Und nicht mit einem Auto, das ewig in der Garage stand und Staubfänger war.

 

Geh an die frische Luft!

Nichts wirkt manchmal so befreiend wie ein Spaziergang an der frischen Luft. Je nachdem wie die Regelungen des Lockdowns in deinem Land sind, versuch jeden Tag für eine halbe Stunde rauszugehen, frische Luft zu schnappen und auf andere Gedanken zu kommen. Du wirst sehen, wie du dich dadurch besser fühlst.

 

Bleib motiviert!

Es gibt viele Möglichkeiten, wie du dich motivieren kannst, dein Trainingsprogramm wie geplant durchzuziehen. Eine davon ist zum Beispiel, dass du das Training mit Freunden absolvierst. Trefft euch bei Zoom oder Skype gebt euch im Notfall einen Tritt in den Allerwertesten. Wobei ich persönlich gar nicht auf die Idee käme zu kneifen, wenn ich weiß, dass meine Freunde sich aufgerafft haben und ohne mich trainieren würden. Das ist auch einer der Gründe, warum ich es 28 Tage durchgehalten hatte. Alleine hätte ich das nicht gemacht und wäre schon viel eher eingeknickt. Das kenne ich von vergangenen Erlebnissen. Als Konsequenz habe ich dann für gewöhnliche Monate lang nicht mehr trainiert. Ich hoffe, dass die Tatsache, dass ich Freunde habe, die weitertrainieren, dazu beiträgt, dass ich mich in wenigen Tagen wieder „in den Sattel schwinge“. Du darfst mir gerne einen digitalen Tritt verpassen, dass ich von meinem Bürostuhl falle, wenn ich das nicht tun sollte. Genehmigung erteilt!

 

Gönn dir mal was!

Nicht nur, um motiviert zu bleiben, solltest du dir regelmäßig auch mal etwas gönnen. Sondern weil du es verdient hast! Und damit meine ich keinen Schokoriegel oder eine Packung Gummibären. Nein, damit meine ich ein heißes Bad, eine Massage oder irgendetwas anderes, das dir körperlich oder geistig guttut. Vielleicht ist es auch ein Offline-Wochenende. Was auch immer für dich „Luxus“ ist… plane es ein und gönne es dir!

 

Sieh Körper und Geist als Einheit!

Wie schon in meinem Blogpost zum Thema Gesundheit und Psychohygiene erwähnt, müssen wir uns stets um unsre physische und psychische Gesundheit gleichermaßen kümmern. Wenn du also allgemein fit sein möchtest, ist es unerlässlich, dass du dich auch um deine Psychohygiene kümmerst. Am besten schaust du für genaue Infos einfach in den anderen Blogpost. Aber kurz zusammengefasst, kann ich dir folgendes raten: Versuche immer mal wieder abzuschalten, meditiere, versuch dich auf Positives zu konzentrieren. Auch ein gutes Buch zu lesen, kann zu deiner mentalen Gesundheit beitragen.

Denk also immer daran: Allein körperliche Fitness reicht nicht aus!

 

Bring dich in Stimmung!

Wenn eins in Stimmung bringen kann, dann ist es Musik. Also leg dir entweder eine eigene Playlist an, wenn du gerne zu bestimmten Songs trainieren möchtest. Meine persönliche Kampfansage war zum Beispiel schon immer Fighter von Christina Aguilera. Wenn ich also mal nicht in Trainingsstimmung war, brauchte ich nur dieses Lied anmachen und wusste, ich bin eine Kämpferin und lasse mich von so etwas wie meinem inneren Schweinehund nicht davon abbringen, meine Ziele zu erreichen. Und fit sein bzw. es bleiben, was schon immer ein wichtiger Teil meiner Pläne.

Solltest du keine Playlist haben oder dir spontan keine geeigneten Songs einfallen, kann ich dir die Workout-Playlist von Decathlon empfehlen: Motivierende Playlist.

 

Mein Fazit

Heute scheint es wichtiger denn je, dass wir uns um unsere Gesundheit kümmern. Die körperliche Fitness ein essentieller Teil davon. Daher war es mir ein Anliegen, diesen Blogpost zu schreiben, dir Ideen zu geben, wie auch du fit und vor allem motiviert bleiben kannst.

Lass mich in den Kommentaren wissen, wie dein Workout aussieht und ob ich dich dazu anregen konnte, etwas Neues auszuprobieren oder etwas in deine Routine zu implementieren.

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Meine Buchtipps – Lesen in Quarantäne

Meine Buchtipps – Lesen in Quarantäne

Meine Buchtipps – Lesen in Quarantäne

Ich weiß nicht, wie es dir geht. Aber ich habe grundsätzlich eine ellenlange Leseliste, die irgendwie nicht mehr kürzer wird. Als Teenager war ich eine echte Leseratte und man traf mich quasi immer mit einem Buch in der Hand an. Aber spätestens seit ich selbst Bücher schreibe, kommt das Lesen viel zu kurz. Dennoch versuche ich, so viel wie möglich aufzunehmen – sei es durch physische Bücher, E-Books oder Hörbücher. Daher habe ich nun für diese schwierige Zeit ein paar Lesetipps zusammengestellt. Ich hoffe, da ist auch für dich etwas dabei!

Reisebücher

Da Barbaralicious vor allem ein Reiseblog ist und bleibt, lege ich mal los mit der Kategorie Reisebücher. Wie du dir vorstellen kannst, liebe ich es, mich von Autoren auf Reisen mitnehmen zu lassen und durch sie entweder mir bekannte Orte durch ihre Augen noch einmal zu bereisen oder neue Orte zu entdecken. Beides mag ich gleichermaßen. Wobei ich sagen muss, dass ich mittlerweile lieber zugreife, wenn es um Orte geht, die ich bereits kenne. So wird meine Bucket List nicht länger…

 

Reiseromane

Hier kommen ein paar Empfehlungen für Reiseromane. Die hier aufgeführten Reiseromane sind alle autobiographischer Natur. Der Autor bzw. die Autoren haben haben sich alle auf eine oder mehrere Reisen begeben und dann darüber ein Buch geschrieben. Die Autoren der ersten beiden Bücher kenne ich sogar persönlich:

 

Reiseführer

Reiseführer klingt erstmal eher trocken. Aber heutzutage gibt es echt tolle Reiseführer, die witzig und spannend gemacht sind. Vielleicht ist ja einer für eine Region dabei, die dich interessiert. Und bedenke, dass du in nächster Zeit vielleicht vor allem das erkunden wirst, was sich bei dir vor der Haustür befindet. Da kommt ein cooler Reiseführer doch eigentlich gerade recht, oder?

 

Reiseratgeber

Reiseratgeber können zu ganz unterschiedlichen Themen rund ums Reisen Hilfestellungen geben. Das können Tipps zu verschiedenen Stilen des Reisens sein oder aber zu einer bestimmten Destination.

 

Sachbücher

Ich muss zugeben, es hat lange gedauert, bis ich mich mit Sachbüchern angefreundet habe. In meiner Jugend habe ich vor allem Belletristik gelesen und Sachbücher nur in die Hand genommen, wenn ich sie für Schule bzw. Uni lesen musste. Meine Liebe zu Sachbüchern fing erst in dem Jahr an, in dem ich Nomadin wurde. Das erste Sachbuch habe ich von jemandem in die Hand gedrückt bekommen, den ich eigentlich gar nicht kannte. Ein Freund einer Freundin, die mich auf ein Stadtfest mitnahm, weil ich wegen Herzschmerz nur noch zuhause saß. Das Buch, das im Folgenden wahrscheinlich sogar mein Leben verändert hat, habe ich unter Persönlichkeitsentwicklung angeführt: Die Entscheidung liegt bei dir.

Aber nach und nach haben auch andere Genres Einzug in mein Leben bzw. in meine E-Book- und Hörbuch-Mediathek gefunden. Und darüber bin ich heute sehr froh. Denn sie haben mir viel beigebracht und mich gedanklich viel begleitet.

 

Achtsamkeit & Law of Attraction

Mit dem Thema Achtsamkeit habe ich mich tatsächlich erst sehr spät angefangen aus einander zu setzen. Bewusst habe ich das erst seit meinem Aufenthalt im Buddhistischen Kloster Wat Pa Tam Wua getan. Mit dem Law of Attraction hingegen habe ich mich schon früher angefangen zu beschäftigen.

 

Persönlichkeitsentwicklung

Auch mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung habe ich mich erst spät angefangen aus einander zu setzen. Vor mittlerweile drei Jahren begann ich ein Life Coaching mit Nik von Life Athletics, was für mich der Startschuss war. Ich fing an, an mir zu arbeiten und mich mehr zu analysieren. Der Höhepunkt dieses Prozesses war bisher meine Teilnahme an dem Event Unleash the Power Within von Tony Robbins.

 

Business

Wer eine Runde Motivation oder gar einen Tritt in den Allerwertesten braucht – vor allem als Selbstständiger – ist mit den folgenden Büchern sehr gut beraten. Abgesehen natürlich von der 4-Stunden Woche, die jeder digitale Nomade kennt, haben mich The 10X Rule und Expert Secrets stark geprägt. Beide habe ich zudem gelesen, während ich in Singapur war – einem Ort, an dem Geld und beruflicher Erfolg eine zentrale Rolle spielen. Das hat mich schon sehr gepusht.

 

Biografien

Biografien können eine echte Inspiration sein und sind eine tolle Abwechslung zwischen den anderen Sachbüchern. Meine Favoriten sind diese hier:

 

Andere Sachbücher

Sachbücher, von denen ich nicht wusste, in welche Kategorie ich sie hätte packen sollen, habe ich nun hier aufgelistet:

 

 

Belletristik

Wie bereits zuvor erwähnt, habe ich mehr als zwei Drittel meines Lebens so gut wie nur Belletristik gelesen. Und bis heute liebe ich Romane und ziehe sie häufig einem Sachbuch vor. Je nach Stimmung…

 

Historischer Roman

Geschichten, die mich durch die Zeit reisen lassen, haben mir schon immer besonders gut gefallen. Ob Pompeji, Atzteken oder Titanic… Ich habe Bücher verschlungen, die mir historische Ereignisse im Rahmen von Charakteren geschildert haben, die mich auf ihre Abenteuer mitgenommen haben.

  • Alles von Ken Follett – Ken Follett hatte seinen Durchbruch mit dem Beginn der Kingsbridge-Serie Die Säulen der Erde*. Ich habe seine Bücher aber schon vorher gelesen und geliebt, auch wenn er bis dahin eher Kriminalgeschichten bzw. Thriller geschrieben hat. Ein paar Jahre später schrieb er dann die Jahrhundert-Sage beginnend mit Sturz der Titanen*.
  • Der Junge, der Träume schenkte*, Das Mädchen, das den Himmel berührte* und Das Kind, das nachts die Sonne fand* von Luca di Fulvio – Die Charaktere der Bücher des italienischen Autors leben zumeist im italienischen Mittalter und die Geschichte beginnt, wenn sie noch Kinder sind. Sehr spannend und oft bewegend!
  • Alles von Ildefonso Falcones – Die Kathedrale des Meeres* ist mir während meines Spanischstudiums in die Hand gefallen und seit dem waren die Bücher von Ildefonso Falcones Pflichtlektüre für mich.
  • Die Cole-Trilogie und Der Medicus von Saragossa von Noah Gordon*
  • Das Geisterhaus* und Isabel Allende generell

 

Romantik

Und manchmal habe ich auch gerne ein Buch, das mir Pipi in die Augen treibt. Da habe ich eine ganze besondere Lieblingsautorin:

  • Alles von Jojo Moyes* – Jojo Moyes war für mich eine absolute Entdeckung. Ihre Geschichten sind kreativ und die Charaktere intelligent. Meistens stehen Frauen im Mittelpunkt. Auch von ihr habe ich mittlerweile alles gelesen. Das bekannteste Buch Ein ganzes halbes Jahr* hat sogar noch zwei Nachfolger, die nicht minder spannend und rührend sind. Ein absolutes Muss für alle, die gerne Sentimentalität mit Niveau wollen.
  • Alles von Kevin Kwan* – Kevin Kwan ist ein singapurischer Schriftsteller, der eine Trilogie über reiche Familien in Singapur und Asien geschrieben hat. Crazy Rich Asians*, Crazy Rich Girlfriend* und Rich People Problems* sind weltberühmt geworden und das nicht erst, seit der Verfilmung von Crazy Rich Asians* (die ich dreimal gesehen habe – herrlich zu hören, wie einige Charaktere Singlish sprechen). Ich liebe die Trilogie und die Charaktere und kann sie nur jedem empfehlen, der es romantisch mag und der sich in die asiatische High Society weglesen möchte.
  • Die Insel der ewigen Liebe* – Ein romantischer und magischer Roman, der in Kuba spielt, den ich ebenfalls in meinem Studium kennengelernt habe.
  • Zwei an einem Tag* – Ein romantischer Roman von David Nicholls, bei dem ich geweint habe, als gäbe es kein morgen mehr.

 

Komödie

 

Krimi, Action & Thriller

  • Alles von Nele Neuhaus* – Nele Neuhaus schreibt vor allem die Taunus-Krimis, also eine Krimiserie, die in der Gegend spielt, in der ich aufgewachsen bin und in der mein Vater noch immer lebt. Das erste Buch aus der aktuell 9-teiligen Reise ist Eine unbeliebte Frau*. Diese sind aber auch spannend, wenn du nicht aus dem Taunus kommen solltest. Davon bin ich überzeugt. Außerdem hat sie Unter Haien* veröffentlicht, was nicht minder spannend ist, aber in New York spielt. Davon gibt es mittlerweile einen zweiten Teil, der sich schon in meiner Mediathek befindet, den ich aber noch nicht gelesen habe. Außerdem hat sie unter ihrem Mädchennamen Löwenberg eine Reihe gestartet, die man wohl am besten als Jugendkrimis bezeichnen könnte. Das erste Buch Sommer der Wahrheit* habe ich auf meiner Weltreise gelesen.
  • Der Name der Rose* – Der Name der Rose ist einer der größten literarischen Erfolge und gleichzeitig ein historischer Roman sowie eine Kriminalgeschichte. Ich habe auch noch andere Bücher von Umberto Eco wie Der Friedhof in Prag* und Das Foucaultsche Pendel* gelesen. Generell ist Eco ein bisschen schwere Kost, aber wenn du beim Lesen nicht einfach abschalten willst und auch vor Weltliteratur nicht zurückschreckst, kann ich sie dennoch empfehlen.
  • Alles von Dan Brown* – Ja, bei Illuminati* und Co. scheiden sich die Geister. Ich mochte die Bücher aber von Anfang an und fand die Hintergründe sehr spannend. Zudem reisen die Charaktere Dan Browns hin und her, um die Rätsel zu lösen. Natürlich gefällt mir das und ich freue mich, wenn ich so von mir bereiste Orte aus einer völlig neuen Perspektive entdecke.
  • Alles von Ken Follett* – Die beiden Historientrilogien von Ken Follett (Die Kingsbridge-Romane und die Jahundert-Saga) sind deutlich bekannter, denke ich. Aber bereits davor hat Ken Follett einige Bücher geschrieben, die im Bereich Action und Thriller anzusiedeln sind und meist im 20. Jahrhundert spielen. Und da ich seine Geschichten immer spannend fand, habe ich mir vor vielen, vielen Jahren vorgenommen, alle seine Bücher zu lesen. Das habe ich geschafft. Zu meinen Favoriten gehören Das zweite Gedächtnis* oder Der dritte Zwilling*.
  • Frank Schätzing – Von seinen zehn Büchern habe ich bisher nur drei gelesen: Der Schwarm*, Limit* und Breaking News*. Die Tyrannei des Schmetterlings* liegt jedoch bereits in meinem Bücherregal. Frank Schätzings Bücher sind mitreißend und trotz ihrer Länge nicht langweilig. Zudem sind sie voller Hintergrundwissen zu verschiedenen Themen und daher sind auch diese Bücher nicht unbedingt die typische Gute-Nacht-Lektüre.

 

Fantasy

Vampire, Drachen, Zauberer und Co. sind nicht für jeden was. Ich persönlich habe mich immer gerne in diesen fremden Welten verloren, auch wenn ich in diesem Genre wählerischer bin als in anderen.

  • Game of Thrones* – Berühmt geworden durch die Serie, ist Game of Thrones ein wahres Epos. Leider ist es immer noch nicht fertig und der Autor George R. R. Martin lässt sich Zeit mit den letzten Bänden.
  • Die Twilight-Saga* – Vampire und Werwölfe sind die klassischen Protagonisten von Fantasy-Romanen. Diese bietet die Twilight-Saga ihren Lesern. Mir haben die Bücher gefallen (besser als die Filme!) und ich hätte auch noch mehr gelesen, wenn Stephenie Meyer mehr geschrieben hätte.
  • Die Eragon-Saga* – Der Film kam zwar leider nicht so gut an, aber die Buchreihe von Christopher Paolini war ein ziemlicher Erfolg. Ich persönlich war traurig, als es vorbei war und ich nicht weiter mit Eragon mitfiebern konnte.
  • Die Tintenherz-Saga* – Tintenherz ist eine fantastische Welt, in die die Autorin Cornelia Funke uns Leser mitnimmt. Spannend und rührend zugleich!
  • Harry Potter* – Ich weiß, es gibt viele, die die Harry Potter-Bücher nicht mal mit der Kneifzange anfassen würden. Ich mochte sie aber und hab sie sogar gleich in mehreren Sprachen gelesen. Jetzt weiß ich was Besen, Zauberstab und Tinte in vier Sprachen heißt…
  • Alles von Walter Moers* – Hier bin ich mir nicht sicher, ob es wirklich in diese Rubrik gehört, aber es spielt in einer Fantasiewelt mit Fantasiecharakteren, sodass ich denke, dass die Bücher von Walter Moers hier am besten passen. Mein Favorit: Die Stadt der träumenden Bücher*. Spannend, lustig und was für den Kopf!

 

Mein Fazit

Wie du siehst, wenn es um das Genre von Büchern geht, bin ich nicht allzu wählerisch. Wenn mir aber ein Autor gefällt, dann lese ich mich am liebsten durch alles, was er oder sie geschrieben hat.

Wie ist das bei dir? Bist du eine Leseratte? Liest du gerne verschiedene Genres oder bleibst du grundsätzlich bei einem? Liest du dich wahllos durch Bücherregale oder bist du lieber deinem Lieblingsautor treu?

Ich freue mich auf deinen Kommentar!

 

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Gesundheit und Psychohygiene in Quarantäne

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WERBUNG

Unsere Gesundheit sollte immer an erster Stelle stehen. Aber gerade in Zeiten wie dieser ist es besonders wichtig, dass wir unseren Körper und Geist gleichermaßen dabei unterstützen, so zu funktionieren, wie sie das sollen. Was für Auswirkungen die Corona-Krise auf unsere Psyche hat, kannst du bei Reisepsycho nachlesen. Meine Namensvetterin hat dort einen Beitrag zu Thema Coronavirus und die Psyche geschrieben.

Aber was hat das mit mit unserer allgemeinen Gesundheit zu tun? Nicht umsonst sagten bereits die alten Römer Mens sana in corpore sano est. Denn Körper und Geist bilden eine Einheit und um wirklich gesund zu bleiben, müssen beide gleichermaßen gepflegt werden.

Aber während wir von Kindertagen an zur Körperhygiene erzogen wurden, verhält es sich mit der Hygiene unseres Geistes anders. Daher habe ich heute ein paar Tipps für dich zusammengestellt, mit denen du beides gesund halten kannst.

Alldem möchte ich jedoch voranstellen, dass ich weder Ärztin, noch Physiotherapeutin oder Psychologin bin. Dieser Blogpost basiert auf meinen persönlichen Erfahrungen an meinem eigenen Körper, die ich hier teilen möchte. Solltest du physische oder psychische Probleme haben, solltest du unbedingt einen Arzt aufsuchen und dich nicht mit meinen Tipps behandeln.

Körperliche Gesundheit

In diesem Abschnitt geht es um die körperliche Gesundheit. Was können wir tun, um unseren Körper zu unterstützen. Denn Gesundheit ist alles andere als selbstverständlich. Es gibt viele Dinge, die wir tun können, um gesund zu bleiben.

Getränke

Es ist kein Geheimnis, dass unser Körper zu einem Großteil aus Wasser besteht. Um genau zu sein, reden wir von ganzen 80 Prozent! Das muss man sich mal vor Augen führen.

Es ist also kein Wunder, dass Wasser sozusagen unser Lebenselixier ist.

Ich selbst erwische mich vor allem bei der Arbeit im Home Office immer wieder dabei, wie ich nicht genügend trinke, weil ich so in die Arbeit vertieft bin. Dabei ist es gerade bei der Arbeit wichtig, hydriert zu bleiben, damit Körper und vor allem Gehirn genug Energie haben, um das zu leisten, was wir von ihnen erwarten.

Prinzipiell ist Flüssigkeit generell gut. Aber am besten ist es, wenn du wirklich Wasser trinkst. Falls du – so wie ich auch – nicht so viel Wasser trinkst, sondern lieber was mit Geschmack trinken möchtest, habe ich einen Tipp: Das Zauberwort lautet Fruit Infused Water!

Fruit Infused Water bringt dir gleich zweierlei Vorteile:

  1. Es schmeckt richtig gut und du trinkst automatisch mehr Wasser
  2. Früchte enthalten ja bekanntlich auch Vitamine und Mineralstoffe, die sie wiederum an das Wasser abgeben

Du hast richtig gelesen! Das Wasser enthält dann die Vitamine und Mineralstoffe der Früchte, sodass du sie beim Trinken einfach aufnimmst. Ich bin ja eigentlich Übersetzerin und habe dazu mal ein Buch übersetzt: Fruit Infused Water – 98 gesunde Rezepte für leckeres Wasser mit Früchten und Kräutern*.

Bei der Übersetzung habe ich gelernt, dass zwar Smoothies und Säfte auch gesund sind, aber mehr Kalorien haben, sodass du von dem Wasser mit Geschmack mehr trinken kannst.

 

Außerdem spülst du beim Trinken auch etwaige Bakterien und Viren in deinen Magen, wo sie von der Magensäure getötet werden. Also: Ran an die Wasserflasche, fertig, los!

 

Ernährung

Mittlerweile gibt es zahlreiche Ernährungskonzepte und jeder, der sich für eines davon entscheidet, glaubt für sich die gesündeste Ernährung gefunden zu haben. Und das mag auch so sein. Denn jeder Mensch ist anders! Das hängt zum Beispiel mit Lebensmittelallergien, Unverträglichkeiten oder ethischen/religiösen Grundsätzen zusammen. Außerdem sieht die Energie- und Nährstoffaufnahme bei jedem ein wenig anders aus.

Jedoch gibt es die Ernährungsrichtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Diese Orientierungswerte helfen, wenn du dich vollwertig auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse ernähren möchtest.

Zentrales Thema ist hierbei, dass du dich ausgewogen und vielfältig ernährst. Zu einseitig ist nicht gut und gibt deinem Körper nicht alles, was er braucht. Dies sind die 10 Regeln der DGE, die dir als Hilfe dienen:

  1. Vielfältig essen
  2. Viel Getreide und Kartoffeln
  3. Fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag
  4. Milch (-produkte) täglich
  5. Fisch ein- bis zweimal wöchentlich,
  6. Fleisch, Wurst und Eier in Maßen
  7. Wenig Fett
  8. Zucker und Salz in Maßen
  9. Reichlich Flüssigkeit
  10. Essen schonend zubereiten

Ich weiß, es kann verlockend sein, während der Quarantäne eine Tiefkühlpizza in den Ofen zu schmeißen und damit dann die Netflix-Serie einfach weiter zu gucken. Aber bitte, bitte versuch deinen inneren Schweinehund zu überwinden und dich gesund zu ernähren. Das ist jetzt wichtiger denn je, da dein Körper ein starkes Immunsystem benötigt, um im Krankheitsfall gegen Bakterien und Viren ankämpfen zu können.

Ich selbst setze übrigens nicht alle Tipps der DGE um: ich fürchte, ich esse nicht genug Obst, nicht täglich Milchprodukte, nicht unbedingt jede Woche Fisch und weder Fleisch noch Wurst.

 

Nahrungsergänzungsmittel

Klar, die nötigen Vitamine und Mineralstoffe durch Nahrungsmittel und Wasser aufzunehmen, ist das Nonplusultra. Dennoch ist es sinnvoll, sich Gedanken zu machen, welche Nahrungsergänzungsmittel, wie der Name sagt, ergänzend zu einer ausgewogenen Ernährung den Körper unterstützen können.

Wenn ich in Deutschland bin, nehme ich zum Beispiel ganz gerne Vitamin D-Tabletten, da ich hier viel weniger an der Sonne bin, als wenn ich in Südostasien unterwegs bin.

Ansonsten nehme ich noch folgendes:

  • Zink: Ebenfalls versuche ich mein Immunsystem mit Zink zu unterstützen.
  • Magnesium: Hin und wieder nehme ich Magnesium, das meine Muskeln unterstützt, wenn ich – wie jetzt in Zeiten des Social Distancing – viel Sport mache. Am liebsten nehme ich die Sticks, die ein Pulver bzw eine Brause enthalten, die im Mund aufschäumt. Brausetabletten mag ich persönlich gar nicht, sodass ich grundsätzlich andere Varianten wähle.
  • Kurkuma: Kurkuma hat unter anderem entzündungshemmende Wirkung. Da ich leider häufig an Sehnenscheiden- sowie Blasenentzündungen leide, nehme ich Kurkuma in Form von sogenannter Goldener Milch, um meinem Körper zu helfen, sich selbst zu heilen. Goldene Milch ist ein Pulver aus Kurkuma, Zimt, Schwarzer Pfeffer, Ingwer. Weitere Effekte von Kurkuma sind: Verdauungsförderung, Vorbeugung gegen Krebs und Alzheimer.

 

Sport

Um fit und gesund zu bleiben, ist es zudem unerlässlich, sich zumindest gelegentlich körperlich zu betätigen. Das kann ein Spaziergang sein oder eine Runde Zirkeltraining im Wohnzimmer. Die Hauptsache ist, dass du Sport treibst. Und zwar mindestens drei- bis viermal pro Woche für jeweils mindestens 30 Minuten.

Gründe, warum Sport gesund hält sind:

  • Das Immunsystem wird gestärkt. Grund dafür ist die Ausschüttung von Adrenalin, das die Abwehrzellen zu einer schnelleren Vermehrung bringt. So bildet der Körper automatisch mehr natürliche Killerzellen, weiße Blutkörperchen, T- und B-Lymphozyten. Dies geschieht zwar nur während des Trainings, allerdings trainierst du dann quasi gleichzeitig auch dein Immunsystem, das dann im Krankheitsfall schneller reagiert. Wenn du regelmäßig Sport machst, senkst du das Risiko generell krank zu werden und kannst sogar schweren Erkrankungen wie Krebs entgegenwirken.
  • Das Herz-Kreislauf-System wird fit gehalten, da dir Herzmuskulatur durch Ausdauertraining gekräftigt wird. Je stärker die Muskulatur, desto seltener muss das Herz schlagen. So wird dein Herz geschont und besser durchblutet. Außerdem werden dabei die Blutgefäße elastisch und der Widerstand in den Gefäßen verringert sich. So sinkt das Risiko für Bluthochdruck.
  • Sport wirkt sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus, wodurch Arteriosklerose vorgebeugt werden kann. Daraus wiederum können Folgeerkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt resultieren.
  • Generell kann Sport einer Vielzahl von Krankheiten vorbeugen

Diese Infos waren mir übrigens im Detail bisher nicht bekannt. Ich habe sie mir auf Gesundheit.de und Netdoktor.at angelesen. Auf jeden Fall hat es mich überzeugt, mein tägliches Training mit der App SEVEN weiter durchzuziehen. Und du?

 

Waschen

Und auch wenn dieser Punkt einen Shitstorm auslösen könnte, kann ich nicht anders, als meine Meinung hierzu zu schreiben: Liebe Leute, natürlich ist waschen wichtig. Und gerade in Zeiten von Corona solltest du vermehrt die Hände waschen. Aber wichtig sind in meinen Augen zwei Dinge:

  1. Aufmerksamkeit: Du musst dir nicht wahllos ständig die Hände waschen oder desinfizieren. Sei dir darüber im Klaren, wo du bist und was du berührst und wasche dir dann entsprechend die Hände. Außerdem solltest du dir auch klarmachen, wann du dir wie ins Gesicht greifst. Aber ganz ehrlich? Das war schon vor Corona so! Ich werde nie vergessen, wie ich mit rund sechs Jahren mal ein paar Ziegen gefüttert habe und mir danach nicht die Hände gewaschen habe. Ich war eine Woche krank. Aber so richtig. Und weißt du was? Ich habe daraus gelernt! Aber nicht, dass ich mir bei jeder Gelegenheit, die sich mir bietet, die Hände wasche…
  2. Wir unterstützen unseren Körper nicht, wenn wir ständig das zunichte machen, was er versucht für uns aufzubauen: Nämlich eine natürliche Fettschicht, die unsere Haut benötigt. Außerdem bin ich mit dem Satz ‚Dreck reinigt den Magen‘ aufgewachsen und bin der festen Überzeugung, dass das stimmt. Natürlich ist auch das wieder Typsache. Und wenn du grundsätzlich ein geschwächtes Immunsystem und/oder Vorerkrankungen hast, ist es völliger Schwachsinn, wenn du deinen Körper mit noch mehr Bakterien belastest. Ein gesunder Körper jedoch wächst an solchen kleinen Herausforderungen. Es sei denn, es handelt sich dabei um Bakterien von Ziegen, die ein kleines sechsjähriges Mädchen füttern. Aber Scherz bei Seite: Ich denke auch durch solche Rückschläge ist mein Immunsystem am Ende nur gewachsen. Ich bin sehr dankbar, dass es bei mir so gute Arbeit leistet und bin mir sicher, dass es damit zusammenhängt, dass ich eben nicht ständig mit Hand Sanitizer herumlaufe. Auch nicht in Asien oder Lateinamerika. Und glaube mir: Wenn ich einen Street Food-Stand sehe, bin ich die Erste, die etwas bestellt und dann einfach mit den Händen isst.

Gleiches gilt meines Erachtens übrigens auch für Körper und Haare. Man muss nicht zweimal am Tag duschen und auch nicht täglich Haare waschen. Sowohl Haut als auch Haare werden es dir danken und viel gesünder sein, wenn du ihnen zwar die nötige Aufmerksamkeit schenkst, aber eben zu gegebener Zeit.

 

Psychohygiene

„Man kann 100 Jahre ohne Krankheit leben, wenn man nicht eine Sekunde Sorgen hat“

Dieses chinesische Sprichwort ist zwar wahrscheinlich schwer umzusetzen – wer lebt schon ohne Sorgen? – aber das macht es nicht weniger richtig. Auch Sorgen können krank machen. Warum glaubst, sagt man auch im Deutschen sprichwörtlich, dass man „krank vor Sorge“ ist. Was in unserem Geist geschieht, hat Auswirkungen auf unseren Körper. Denn wie ich bereits eingangs geschrieben hatte: sie sind eine Einheit.

Wie du dich also um deine seelische Gesundheit – denn das ist mit Psychohygiene gemeint – kümmerst, erfährst du jetzt:

 

Meditation

Grundvoraussetzung für seelische Gesundheit ist innere Balance. Und wie könntest du diese besser herstellen als durch Meditation? Diesem Thema kannst du dich auf unterschiedliche Weise nähern:

  • Geführte Meditation mit Apps: Durch Apps wie zum Beispiel HeadSpace kannst du dich durch die Meditation führen lassen. Dabei wirst du angeleitet, wie du atmen sollst und worauf du deine Gedanken richten sollst. Ich persönlich finde diese Möglichkeit perfekt für den Einstieg!
  • Meditation mit YouTube: Auch auf YouTube findest du zahlreiche Videos zum Meditieren. Entweder mit Anleitung oder rein mit angenehmer Musik, die es dir erleichtern soll, zur Ruhe zu kommen und die Gedanken nach innen zu richten.
  • Meditation mit Freunden über Zoom: Da du ja aktuell nicht die Möglichkeit hast, dich mit anderen zu treffen und dies auch zeitintensiver wäre, kannst du überlegen, ob du Freunde hast, die ebenfalls an Meditation interessiert sind. Dann könnt ihr euch über Zoom treffen und gemeinsam meditieren. So gerät man weniger in Versuchung, sich ablenken zu lassen.

 

Achtsamkeit

Über Achtsamkeit schreibe und rede ich nicht häufig. Denn ich muss gestehen, mir ist das Konzept der Achtsamkeit noch nicht zu 100% klar. Im buddhistischen Kloster Wat Pa Tam Wua, in dem ich letztes Jahr ein paar Tage verbracht habe, war mindfulness das oberste Gebot. Wir sind achtsam essen, achtsam gehen, achtsam aufräumen. Gerade lese ich zudem ein Buch, das von einem buddhistischen Mönch geschrieben wurde: Ärger – Befreiung aus dem Teufelskreis destruktiver Emotionen*. Auch darin geht es viel und häufig um Achtsamkeit, mit der wir unsere Wut und unseren Ärger behandeln und dann umarmen sollen.

Der entscheidende Punkt der Achtsamkeit scheint darin zu liegen, dass du vollkommen im Hier und Jetzt bist. Dass du aufmerksam dich selbst beobachtest, als würdest du dich von außen selbst betrachten: deine Gedanken, aber auch deine Handlungen. Dabei sollst du diese nicht bewerten. Man könnte auch sagen, Achtsamkeit liegt der Meditation zugrunde. Denn auch bei der Meditation – zumindest bei der Samatha-Technik – geht es um Achtsamkeit, meistens um achtsames Atmen.

Durch Achtsamkeitsübungen kannst du dein Wohlbefinden steigern… Und somit deine mentale Gesundheit verbessern!

 

Dankbarkeit

Sorgen und Ängste überdecken sehr häufig all das Positive, das in unserem Leben geschieht. Das können große, aber auch ganz kleine Erfolge sein. Oder schlicht und ergreifend glückliche Situationen, in denen wir uns durch Geburt oder Ereignisse, auf die wir keinen Einfluss haben. Für all dies sollten wir dankbar sein und uns das auch vor Augen führen. Ich mache nun seit über zwei Jahren Dankbarkeitsübungen. Zum einen schreibe ich seit Januar 2018 ein Dankbarkeitstagebuch, in das ich jeden Tag, am besten am Morgen, drei Dinge schreibe, für die ich dankbar bin. Zum anderen mache ich aber auch Visualisierungsübungen, bei denen ich mir Situationen in meinem Leben vor Augen führe, aus denen etwas resultiert ist, für das ich dankbar bin.

Auf diese Weise beginne ich meine Tage mit positiven Gedanken. Und wir wissen ja alle wie das ist: Wenn man mit dem linken Fuß aufgestanden ist, geht das häufig den Rest des Tages genauso weiter. Durch meine Dankbarkeitsübungen stehe ich sprichwörtlich gesehen IMMER mit dem rechten Fuß auf. Das kannst du auch!

 

Priming

Priming ist eine Technik, die ich bei Unleash the Power Within von Tony Robbins gelernt habe. Es ist eine Mischung aus Atemübungen zur Sauerstoffversorgung des Gehirns, Dankbarkeitsübungen und Visualisierungstechniken à la Vision Board. Ich mache Priming mal mehr, mal weniger häufig. Grundsätzlich habe ich aber meistens das Gefühl, dass es mir mehr bringt als gewöhnliche Meditation. Das liegt daran, dass ich ein ziemliches Monkey Mind habe. So wurde das bei meinem Vipassana im Thailand genannt. Also Gedanken, die in alle Richtungen gehen und die ich förmlich bändigen muss. Wenn ich meditieren möchte, beschließt mein Affe grundsätzlich, dass er unbedingt eine wilde Party schmeißen muss, während ich ihn beim Priming durch meine Visualisierungen bei Laune halten kann.

 

Positive Gedanken

Wichtig bei all dem sind unsere Gedanken. Sie haben Einfluss auf unsere Emotionen und unser seelisches Wohlbefinden. Um dich auf die positiven Gedanken zu fokussieren, kannst du zum Beispiel die oben genannten Techniken verwenden. Aber es gibt noch weitere Wege, wie du kleine Brotkrumen der Positivität in deinem Leben verteilen kannst.

Mittlerweile habe ich beispielsweise ein Armband, das ich nur zum Duschen abnehme. Ich kann es wenden und auf der Innenseite steht Believe in Yourself. Am Anfang habe ich es immer wieder mal rumgedreht, heute schaue ich nur auf das Armband und die drei Worte erscheinen förmlich vor meinem inneren Auge. Das durchflutet mich jedes Mal mit neuer Energie.

Außerdem habe ich hier in meinem Zimmer und sogar in der ganzen Wohnung verschiedene Dinge, die mich an schöne Momente in meinem Leben erinnern: Mitbringsel von meinen Reisen, von mir gemachte Fotos gedruckt auf Leinwand, Kleidungsstücke, die ich auf meinen Reisen gekauft habe und die mich an den Ort mental zurückreisen lassen.

Aktuell überlege ich, mir einen kleinen Haustempel einzurichten. Nicht weil ich nun Buddhistin werden möchte, sondern weil mir das ein Stück weit Thailand-Feeling bescheren würde.

 

Lesen oder Filmabend

Dir ist das alles ein wenig zu spirituell und du hast dich mit diesen Themen noch nie aus einander gesetzt? Natürlich kannst du dich auch anders um deine mentale Gesundheit kümmern. Zum Beispiel, in dem du mit einem guten Buch oder Film abschaltest. Ein paar Lieblingsbücher und Autoren habe ich dir in einem Blogpost empfohlen: Meine Buchtipps – Lesen in Quarantäne. Ich bin mir sicher, da findest du auch ein bisschen Inspiration!

Auch bei Filmen kann ich persönlich super abschalten. Ob Amazon Prime, Netflix, eine DVD oder der Fernsehkrimi… Eigentlich ist mir das fast egal, solange ich gemütlich eingemummelt auf der Couch liegen kann. Jetzt in Quarantäne ist das außerdem etwas, das du mit der ganzen Familie oder dem Partner machen kannst.

 

 

Bewusst offline sein

Glaub mir, für mich sind das Internet und die sozialen Medien unglaublich wichtig. Sie sind ein Teil meines Lebens, den ich mir kaum wegdenken kann. Immerhin bin ich ja so etwas wie eine Influenzerin (nein, ich habe weder Grippe noch Corona). Dennoch ist für meine psychische Gesundheit essentiell, mir gelegentlich ein bisschen Abstand zu gönnen. Und zwar abseits von Likes und dem teilen-Button, mit dem ich aller Welt zeigen kann, was mich zum Lachen oder Weinen bringt.

Ich kann die Tage, die ich im letzten Jahrzehnt offline war an einer Hand abzählen. Ok, zwei. Aber auch nur, weil ich im Kloster für vier Tage am Stück offline war. Und vor allem die Zeit im Kloster und meine Offlinezeit danach haben mir unheimlich gut getan.

Ein Faktor ist dabei entscheidend, weswegen ich ihn auch im Titel dieses Abschnitts aufgenommen habe: Du solltest dich BEWUSST dazu entscheiden. Von den acht oder neun Tagen, die ich offline war, waren einige weder bewusst noch gewollt. Und da ist bei mir dann im Kopf eine Grenze und ich kann mich kaum mehr beherrschen. Wenn ich mich mental aufs Offlinesein vorbereiten kann, alle offenen Tasks erledigen kann und dann selbst entscheiden kann, wann ich das Internet ausschalte, bin ich total cool damit. Ist aber das Gegenteil der Fall, dreht mein Affe wieder völlig durch.

Daher mein Tipp: Plane bewusst Zeiten ein, in denen du das Internet ausschaltest! Nutze diese Zeit, um rauszugehen, zu lesen, zu meditieren. Was auch immer dir Spaß macht.

 

Bewegung und frische Luft

Wie wichtig Sport ist habe ich ja bereits oben erwähnt. Aber auch für die mentale Gesundheit ist Bewegung von großer Bedeutung. Dafür braucht es keine 200 Kniebeugen oder 100 Liegestütze. Nein, ein Spaziergang an der frischen Luft hilft ungemein und macht den Kopf frei. Denk mal darüber nach, ob du vielleicht beruflich vor einem Problem standest und dir absolut keine Lösung eingefallen ist. Die hast vielleicht Stunden vor dem Computer gesessen und dir hat der Kopf gewaltig geraucht. Aber du wolltest nicht aufgeben, stimmt’s? Ist es dann passiert, dass du am Ende doch raus bist, da es einfach keinen Sinn mehr gemacht hat, nichts tuend dazusitzen? Klar! So etwas habe ich selbst schon oft erlebt und von anderen genauso oft erzählt bekommen. Ich wette, dass dir frische Luft und Bewegung gutgetan hat. Und ich wette auch, dass du spätestens bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz ganz plötzlich die Lösung parat hattest. Einfach so, als wäre sie schon die ganze Zeit da gewesen.

 

Mein Fazit

Das war nur ein kleiner Einblick in das Thema Gesundheit und Psychohygiene. Aber es sind alles Dinge, die ich versuche täglich oder zumindest sehr regelmäßig umsetzen. Es gibt noch so wahnsinnig viel mehr dazu, aber ich glaube, für einen ersten Überblick war das good enough. In den nächsten Wochen möchte ich zu einzelnen Themen noch weiterführende Blogposts schreiben.

Also stay tuned und schreib gerne in die Kommentare, was du für deine Gesundheit und Psychohygiene tust!

PS: Anzeige: Dieser Beitrag enthält Werbung. Der Inhalt und meine Meinung wurden dadurch nicht beeinflusst. Weitere Infos: www.trusted-blogs.com/werbekennzeichnung

PPS: Alle Links mit einem Sternchen (*) sind Affiliate Links!

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Home Office Tipps – So fällt die Arbeit von Zuhause leichter

Home Office Tipps – So fällt die Arbeit von Zuhause leichter

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Da ich noch nie in einem Angestelltenverhältnis war, habe ich persönlich nie die Erfahrung gemacht, ins Büro zu gehen. Home Office war schon immer meine Realität – seit ich mich vor nunmehr 11 Jahren selbstständig gemacht habe. Bei mir kommt noch hinzu, dass ich mein Büro in den letzten fünf einhalb Jahren im Rucksack hatte, wenn ich auf Reisen bin und dann vor Ort immer wieder neu aufbaue. Das folgt gewissen Strukturen, an denen ich mich orientieren kann. Daher kommen jetzt hier all meine Tipps aus über einem Jahrzehnt im Home Office.

Struktur

Dir und deinem Alltag eine gewisse Struktur zu geben, ist nicht nur wichtig für dich persönlich, sondern auch um deine Arbeitszeit produktiver zu nutzen. Die Struktur hilft dabei, dass du dich fokussieren und konzentriert arbeiten kannst.

 

Routinen

Wenn du bis vor Kurzem noch im Büroalltag warst, solltest du versuchen deine Routine, die du von dort kennst, beizubehalten. Steh zur selben Zeit auf, als würdest du ins Büro fahren müssen, mach dir Kaffee, frühstücke, tu alles genauso, wie du es an einem normalen Arbeitstag tun würdest.

Solltest du bereits im Home Office arbeiten, aber dich noch nicht mit Routinen beschäftigt haben: Versuch dir welche anzueignen. Überlege, bei welchen Routinen du dich am besten fühlst, am produktivsten arbeiten kannst oder du am einfachsten deine anderen Aufgaben (vielleicht hast du Kinder oder hast noch Hobbys, die dich zu bestimmten Zeiten einnehmen) mit der Arbeit vereinbaren kannst.

Ich gebe zu, dass dies einer der Punkte ist, der mir am schwersten fällt. Zumindest, wenn ich auf Reisen bin. Zeitzonenunterschiede, meine Hobbys oder Verpflichtungen bringen mit sich, dass ich meine Routinen häufiger ändern bzw. anpassen muss. Ich spüre aber die positiven Auswirkungen, wenn ich mal eine Weile in meiner Routine bleiben kann: Dann beginne ich den Tag mit meiner Morgenroutine und kann dann entspannt mit der Arbeit beginnen.

 

Outfit

Ob du es glaubst oder nicht: Es macht einen riesigen Unterschied, ob du im Schlafanzug bzw. Jogginganzug vorm Computer sitzt oder ob du dich anziehst, als würdest du ins Büro gehen. Probier es ruhig mal aus! Du wirst sehen, dass du effizienter arbeitest, wenn du entsprechend angezogen bist.

 

Pausen

Wenn ich mal – so wie jetzt in der Corona-Quarantäne – quasi nichts anderes mache, als im Home Office zu arbeiten, ist es ganz schnell passiert: Ich kann gar nicht so schnell gucken, da ist auch schon der Tag rum. Aktuell bin ich ja bei meiner Familie und das ist gut so. Denn wenn ich alleine bin, ist plötzlich Mitternacht und ich merke, dass mir nach 15 Stunden vorm Computer alles wehtut. Das kann mir hier nicht passieren. Aber unabhängig von meinem Aufenthaltsort weiß ich auch, dass das eigentlich alles andere als gut ist.

Besser ist es, gezielt Pausen einzulegen und so geistig und körperlich fit zu bleiben.

 

Feierabend

Wie die Pausen, so ist auch der Feierabend wichtig! Setz dir eine Zeit, zu der du die Arbeit beiseitelegen möchtest und halte dich daran. Im besten Fall machst du deinen Computer zu dieser Zeit aus und schaltest ihn erst am nächsten Tag wieder an.

 

To-Do Liste

Um deinen Tag entsprechend zu planen und die Struktur, die du dir überlegt hast bzw. aus dem ursprünglichen Büroalltag übernommen hast, einzuhalten, ist es unheimlich hilfreich, mit To-Do Listen zu arbeiten. Es ist erstmal sekundär, ob du das über eine App wie zum Beispiel Trello bzw. in den Notizen auf deinem Handy machst oder ob du sie auf Papier niederschreibst.

Ich persönlich unterteile das gerne: Alles, was mit Kunden zu tun hat, habe ich für gewöhnlich in Trello. Genauso halte ich das mit langfristigen Zielen bzw. Projekten und anderen Arten von Listen. Kurzfristige Listen wie Tages-To-Dos schreibe ich entweder in meine Notizen im Handy – zum Beispiel, wenn ich an dem Tag viel unterwegs bin und auf die Infos auch von woanders zugreifen möchte – oder auf Papier. Ich mag es immer noch gerne, mir handschriftliche Notizen zu machen und schreibe zum Beispiel auch Vokabeln auf Papier, wenn ich eine Sprache wie jetzt gerade Thai lernen. Allerdings schreibe ich normale Notizen bzw To-Do Listen fast ausschließlich dann auf Papier, wenn ich bei meinem Vater zu Besuch bin. Wenn ich auf Reisen bin, macht das keinen Sinn.

Allerdings habe ich gehört und das entspricht auch meiner eigenen Erfahrung, dass es einen positiven Einfluss hat, wenn man sich so eine Liste vor Augen führen kann und erledigte Tasks durchstreichen kann. Der Effekt im Gehirn ist ein ganz anderer, wenn ich einen Punkt auf einer Liste im Handy lösche, wenn die Aufgabe getan ist.

 

Ausstattung

Auch die Ausstattung in deinem Home Office hat einen erheblichen Einfluss auf dein Wohlbefinden und auf deine Produktivität. Hier ein paar Dinge, über die es sich lohnen könnte, nachzudenken:

 

Equipment

Für mich mit Abstand der wichtige Punkt der gesamten Liste ist dieser hier. Für mich zumindest ist mein Equipment essentiell.

Dazu gehört natürlich als aller erstes mein MacBook. Da habe ich letztes Jahr investiert und ein großes „Upgrade“ gemacht – nun habe ich ein neues mit 2 TB Speicher. Das war mir persönlich wichtig, weil ich es nicht mag, auf meinen Reisen ständig mit externen Festplatten zu arbeiten. Für Backups ist das natürlich ok, aber für meine täglichen Arbeitsprozesse nervt es mich, wenn ich da rumhantieren muss.

Mein zweitwichtigstes „Arbeitswerkzeug“ sind meine Noise Canceling Kopfhörer von Bose*. Diese habe ich schon seit 2016 und möchte ich nicht mehr missen. Wo immer ich bin, mit diesen Kopfhörern kann ich mich in meine „Bubble“ bringen, in der nur noch meine Arbeit und ich existieren. Im Home Office kann das nötig sein, um Nachbar, spielende Kinder vor Tür oder den laufenden Fernseher, vor dem Mitbewohner sitzen, auszublenden.

Equipment Home Office

Sehr praktisch ist der Laptop-Stand*, mit dem du Nackenschmerzen Adieu sagen kannst. Mit einer zusätzlichen Tastatur* und Maus* kannst du dafür sorgen, nicht mehr ständig nach unten schauen zu müssen. Alternativ zum Laptop-Stand wie ich ihn habe, kannst du auch einen Hochtisch kaufen bzw. bauen. Der Vorteil am Stand ist, dass der Laptop darauf „atmen“ kann und so nicht den Ventilator anschalten muss.

 

Software

Fürs Home Office empfiehlt sich außerdem, Tools zu verwenden, um die Produktivität zu steigern – zumindest, wenn du am eigenen Laptop arbeitest. Ich verwende folgende:

  • SelfControl: Mit der App kann ich von mir festgelegte Internetseiten für einen spezifischen Zeitraum sperren. So kann ich verhindern, dass ich während meiner Arbeitszeit doch in Versuchung komme, auf Facebook oder Youtube Zeit zu verplempern.
  • AppBlocker: Mit dieser App kannst du sogar Apps auf deinem Handy sperren. Wobei ich meistens mein iPhone schlicht auf Do not disturb stelle, während ich am MacBook SelfControl verwende.
  • Trello: Die bereits beim Thema To-Do Liste erwähnte Applikation lässt mich nicht nur Listen jeglicher Art erstellen, sondern ist auch gleichzeitig ein einfaches Tool fürs Projektmanagement. Als Alternative gibt es zum Beispiel Asana, womit ich persönlich aber nicht so gut klarkomme wie mit Trello. Ich nutze Trello sowohl am Handy, als auch am Mac. Dort habe ich es in Franz integriert, was ich als nächstes beschreibe.
  • Franz: Franz ist ein Tool, mit dem ich alle meine Messenger-Dienste in einem haben kann. Damit habe ich weniger Tabs offen und alle meine Kommunikationswege an einer Stelle gebündelt. Ich persönlich habe Facebook Messenger, WhatsApp, Telegram, Skype und Trello aktiviert, aber es gibt noch viel mehr Services, die du anbinden kannst. Für mich ist das ideal und wenn ich mal nicht gestört werden will, mache ich Franz zu und dann habe ich Ruhe am MacBook. Super praktisch!
  • Zoom: Zoom ist so etwas ähnliches wie Skype, nur dass es nicht als Chatdienst gedacht ist, wobei es auch eine Chatfunktion gibt. Du kannst Meetings organisieren, bei denen sich dann alle Teilnehmer sehen. In der kostenfreien Basisversion können bis zu 100 Teilnehmer dabei sein. Dann ist der Call jedoch auf 40 Minuten beschränkt. Bei zwei Teilnehmern ist die Länge des Calls unbegrenzt.
  • TeamViewer: Damit kannst du auf einen anderen Computer zugreifen oder jemand anderen auf deinen Computer zugreifen lassen. Das ist in vielen Situationen praktisch.
  • Google Drive: Ich denke, der Cloud-Dienst Google Drive ist jedem bekannt. Er eignet sich hervorragend, um Dokumente oder andere Dateien zu teilen. Aber Achtung: In der kostenfreien Version ist er nicht DSGVO-konform, das heißt, er entspricht nicht den Gesetzen zum Datenschutz. Dafür braucht es die Businessversion namens G Suite, die 9 Euro im Monat kostet. Einen kostenfreien Cloud-Service, der DSGVO-konform ist, gibt es meines Wissens nach nicht. Alternativ kann man – wenn vorhanden – auf FTP-Server zurückgreifen.
  • Calendly: Da ich ja mein (Berufs-) Leben lang selbstständig war, bin ich mir nicht sicher, ob dieses Tool auch etwas für Remote Worker ist. Calendly ist ein Tool, mit dem du Termine vereinbaren kannst. Du kannst angeben, von wann bis wann an welchen Tagen du Termine annimmst und dann einfach einen Link versenden. Wer den Link hat, kann dann zu deinen verfügbaren Zeiten Termine vereinbaren. Für Freiberufler ist das ideal und funktioniert auch zeitzonenübergreifend.
  • Doodle: Das verwende ich wiederum sehr selten, da ich nicht häufig Termine mit mehreren Leuten abstimmen muss. Denn genau dafür ist dieses Tool da.

 

Möbel

Auch deine Möbel im Home Office sind von Bedeutung. Wenn du mindestens acht Stunden auf einem Stuhl sitzen willst, dann sollte er auch bequem sein, oder? Ein Schreibtisch, an dem du arbeitest, sollte praktisch sein, meinst du nicht? Mein Vorschlag an dich lautet hier: Probiere aus, wenn du kannst! Im Büro hast du keine Wahl, wie und worauf du arbeitest. Bei dir zuhause hast du diese Wahl sehr wohl. Nutze das für dich und finde heraus, in welcher Position du am produktivsten bist und dich am wohlsten fühlst.

Ich habe zum Beispiel herausgefunden, dass es mir am besten geht, wenn ich meinen Kopf anlehnen kann, da ich andernfalls Nackenschmerzen und in der Folge Kopfschmerzen bekomme. Also arbeite ich nach Möglichkeit in einer halb sitzenden, halb liegenden Position und lehne meinen Kopf an. Ich höre ständig, dass man so doch nicht arbeiten kann. Aber für mich funktioniert das wunderbar und gerade, wenn ich viel schreibe, geht für mich nichts über diese Position. Egal ob im Bett, auf der Couch, in der Hängematte oder auf einem Sitzsack an die Wand gelehnt… Im Sitzen am Tisch hingegen kann ich absolut nicht kreativ und entspannt arbeiten, sondern mache nur meine daily tasks wie Emails beantworten.

Aber wie gesagt: Das bin ich und jeder ist anders. Finde als raus, was für dich gut ist und passe dein Home Office entsprechend an.

 

Internet Upgrade

Je nachdem was du für Aufgaben hast, kann es sich lohnen, die Internetgeschwindigkeit upzugraden. Glaub mir: Ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass es nichts Nervenaufreibenderes gibt, als mit langsamem Internet zu kämpfen. Schau dir also an, was du für Optionen hast und denke über ein Upgrade nach. Im Notfall kannst du ja wieder downgraden, falls du nach der Krise nicht mehr im Home Office arbeiten kannst, willst bzw. sollst.

 

Raumaufteilung

Ich höre immer wieder, wie wichtig es ist, den Bürobereich von dem Teil der Wohnung zu trennen, in dem du deine Freizeit bzw. den Feierabend verbringst. Wenn du diese Möglichkeit hast, solltest du sie wahrnehmen. Wenn du ein extra Zimmer dafür zur Verfügung hast, ist das natürlich ideal. Aber auch wenn nicht kannst du den Schreibtisch zum Büro erklären oder sogar einen Teil des Esstischs abgrenzen. Gerade in dieser Zeit der Quarantäne ist es von Vorteil, wenn du da genau definierte Räume hast und dich daran hältst.

 

Pflanzen und Licht

Auch Pflanzen und vor allem Licht haben einen großen Einfluss auf dein Wohlbefinden und deine Produktivität. Ich selbst kann an dunklen Orten gar nicht gut arbeiten und mache immer so viele Lichter an wie möglich. Auch Pflanzen sorgen dafür, dass du dich besser fühlst. Außerdem verbessern sie das Raumklima.

 

Produktivität und Fokus

Wie schnell ist es passiert? Du klickst dich ein bisschen durch Facebook, bist kurz auf Instagram, liest ein bisschen in Onlinemagazinen und schwupps ist es Nachmittag. Und deine To-Dos für den Tag sind noch nicht erledigt. Daher kommen hier nun meine Tipps für mehr Produktivität und zum Wahren des Fokus:

 

Pomodoro

Pomodoro ist eine Technik fürs Zeitmanagement, die dich produktiver machen soll. Dabei stellst du dir einen Wecker auf 25 Minuten. In dieser Zeit arbeitest du ohne Ablenkung und konzentriert durch. Sobald der Wecker klingelt, machst du eine 5-minütige Pause. Es ist ratsam, die Pause nicht unbedingt für Facebook und Co. nutzen. Erstens verleitet das schnell dazu, die Pause zu verlängern (man will ja nur noch schnell, den Post fertig lesen, das Video zu Ende schauen oder die Nachricht schreiben). Und zweitens solltest du die Zeit nutzen, um dich kurz zu bewegen, den Kopf freizubekommen, kurz frische Luft zu schnappen. Nach viermal 25 Minuten (also nach zwei Stunden) wird eine Pause von 15 Minuten eingelegt.

Durch diese Technik arbeitest du für gewöhnlich durchgehend konzentriert und hältst Körper und Geist während der Arbeit fit! Probier es aus…

 

Richte dich nach dem Flow

Je nachdem in welchem Bereich du arbeitest, kennst du wahrscheinlich auch kreative Phasen. Wenn ich zum Beispiel etwas schreiben möchte – egal ob es ein Blogpost ist, ein Buch oder ein Kundenprojekt – muss ich das spüren. Das klingt bescheuert, aber besser kann ich es nicht beschreiben. Aber ich denke, jeder Kreative weiß genau, wovon ich rede. Und wenn das passiert, dann kann ich schreiben und schreiben, bis ich fertig bin. Wenn ich diesen Flow nicht habe, brauch ich mich eigentlich gar nicht erst an die Arbeit zu machen bzw. beschäftige mich mit anderen Dingen, die nicht meine Kreativität erfordern.

Daher mein Tipp an dieser Stelle: Folge deinem Flow, plane deinen Tag danach und verzeih dir, falls du mal nicht in den Flow kommst, obwohl du das Projekt eigentlich gerne beenden wollen würdest oder sogar musst. Man kann ihn leider nicht erzwingen. Und wenn die Deadline so nahe ist, dass du ihn doch erzwingen musst: Be kind to yourself! Er kommt eher, wenn du dir etwas Gutes tust, Musik laufen lässt, die dich inspiriert, oder du dich durch Meditation oder Sport zurück ins Gleichgewicht bringst.

 

Intermittent Fasting

Intermittent Fasting bzw auf Deutsch intermittierendes Fasten ist eine Art des Fastens bei der du während sechs (streckbar auf acht) Stunden essen darfst und die restlichen 16 bis 18 Stunden des Tages nichts isst. Die meisten Menschen, die Intermittent Fasting machen – und so auch ich – „frühstücken“ gegen 12 und essen gegen 18 oder 20 Uhr zu Abend. Der Vorteil daran, was diese Art der Ernährung zu einem echten Productivity Hack macht, ist die Tatsache, dass der Körper beim Verdauen seine Energie in den Magen steckt. Wenn du also nach dem Aufstehen frühstückst und danach arbeiten möchtest, ist dein Körper eigentlich mit der Verdauung beschäftigt. Die Folge? Du wirst bald müde. Klar, du kannst da einfach versuchen durchzupowern und mit frischer Luft und Bewegung in den Pausen entgegenzuwirken.

ODER du könntest versuchen, das Frühstück hinauszuzögern. Mach dich fertig für die Arbeit und leg los. Es braucht ein bisschen Übung, um es bis 12 Uhr durchzuhalten, bis man das erste Mal isst. Aber ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen: Man schafft so viel mehr Arbeit am Morgen weg, wenn man intermittierendes Fasten anwendet, dass das „Frühstück“, das dann ja eigentlich das Mittagessen ist, viel besser schmeckt. Danach kann man im Idealfall noch ein Nickerchen machen und anschließend nochmal mehrere Stunden voll powern.

Ich persönlich schwöre darauf, auch wenn es mir schwerfällt, das durchzuhalten, wenn ich in Deutschland bin. Der Grund ist, dass ich hier am Wochenende mit der Familie groß frühstücke und mir fällt es wahnsinnig schwer, mich umzustellen. Ich muss mir das immer antrainieren und die große Pause zwischen der letzten und dann ersten Mahlzeit am nächsten Tag langsam steigern. Das funktioniert hervorragend, wenn ich im Ausland alleine auf Reisen bin, aber eben so gut wie gar nicht, wenn ich bei meiner Familie bin.

 

Power Nap

Es geht gerade gar nichts mehr? Dann kannst du etwas tun, das im Büro wahrscheinlich schwer möglich ist: ein Power Nap! Ich mache Power Naps für gewöhnlich mit einer App. Darin kann ich einstellen, ob ich ein echtes Power Nap von bis zu 20 Minuten machen möchte, ein Recovery Nap von bis zu 45 Minuten oder eine Schlafphase von etwa 120 Minuten. Die Zeiten sind nur grob, da die App dich genau im richtigen Moment weckt: bei einem ganzen Sleep Cycle weckt sie dich, wenn du die ganze Schlafphase durchlaufen hast. Beim Recovery Nap weckt sie dich, bevor du in den Tiefschlaf fällst oder nach 45 Minuten. Und beim Power Nap weckt sie dich ebenfalls bevor du in den Tiefschlaf fällst oder nach 20 Minuten. Die App stellt durch deine Bewegungen und Geräusche fest, in welcher Schlafphase du dich befindest und weckt dich so genau im richtigen Moment.

 

Motivation

Im Home Office motiviert und fokussiert zu bleiben ist nicht immer einfach. Vor allem nicht, wenn du in Quarantäne bist und quasi nicht nach draußen kannst. Das sollte aber auch keine Ausrede sein, denn es gibt zahlreiche Wege, wie du am Ball bleiben kannst:

 

Meditation

Eine Grundvoraussetzung für Motivation und Fokus, ob im Home Office oder anderswo, ist innere Ausgeglichenheit. Diese erreichst du unter anderem durch Meditation. Der einfachste Weg, um mit Meditation zu beginnen, ist sich eine App runterzuladen und durchzustarten. Ich habe mit der App HeadSpace vor vielen Jahren begonnen und nutze sie bis heute immer mal wieder.

Wenn du keine Lust auf eine geführte Meditation hast, kannst du auch alleine meditieren. Die Konzentration auf den eigenen Atem ist dabei ein häufig verwendetes Mittel, das uns auch beim Vipassana im buddhistischen Kloster in Thailand nahegelegt wurde. Viele zählen ihre Atemzüge, um die Gedanken unter Kontrolle zu halten. Ich selbst musste mich austricksen, da ich beim Zählen auf Deutsch trotzdem noch zig Gedanken hatte. Also fing ich irgendwann an, auf Thailändisch zu zählen. Da muss ich mich noch so konzentrieren, dass ich an nichts anderes mehr denke als an meinen Atem und die thailändischen Zahlen.

Meditation Home Office

 

Bewegung

Bewegung ist immer wichtig und hilft, den Kopf freizubekommen. Das war mir eigentlich schon bewusst. Aber wirklich deutlich wurde es mir bei Unleash the Power Within. Tony Robbins sagt da gleich am ersten Tag EMOTION IS CREATED BY MOTION. Unsere Gefühle werden ganz stark von Bewegung beeinflusst. Das hat zum Beispiel auch schlicht mit der Ausschüttung von Endorphinen zu tun. Es gibt also gleich zwei Gründe, warum du möglichst täglich Sport machen solltest:

  1. Du bringst dich selbst durch die Ausschüttung von Endorphinen in einen positiveren Gemütszustand.
  2. Du powerst dich aus und gibst deinem Körper, was er braucht.

Mein Rat lautet daher, dass du regelmäßig Sport machst. Sei es mit der App SEVEN, mit der du ein Zirkeltraining machen kannst, oder indem du schlicht täglich 20 Liegestützen, 20 Squats und 20 Situps machst. Ganz egal, wofür du dich entscheidest. Hier habe ich dir meine Tipps beschrieben: Fitnesstipps für die Quarantäne.

Als zweiten Tipp möchte ich dir nahelegen, dass du in Momenten, in denen du merkst, dass du unkonzentriert wirst, kurz aufstehst und dich bewegst. Im besten Fall ist das ein Spaziergang oder gar eine Joggingrunde an der frischen Luft. Aber wenn der Zeitplan oder die Quarantänesituation nicht zulassen, kannst du auch einfach ein paar Squats neben dem Arbeitsplatz machen. Auch tanzen bietet sich an. Kurz die Musik laut drehen und ein paar Tanzbewegungen machen, macht dich wieder wach, konzentrierter und fördert die Motivation ungemein!

 

Musik

Musik ist etwas ganz Besonderes. Sie hat nämlich die Macht, deinen Gemütszustand zu verändern. Bei trauriger Musik wirst du selbst traurig und bei fröhlicher Musik wirst du selbst auch fröhlich. Probier ruhig aus, welche Musik welchen Einfluss auf dich hat und wie sich das auf deine Produktivität auswirkt. Ich höre beim Arbeiten am liebsten Instrumentalmusik. Lyrics lenken mich ab und bringen mich zum Mitsingen. Wenn ich schreibe, vertippe ich mich dadurch häufiger.

Versuch also Musik so einzusetzen, dass sie dich bei der Arbeit unterstützt. Sollte Musik dich generell ablenken, nutze sie nur in den Pausen, um dich auszupowern, kurz auf andere Gedanken zu bringen oder den Kopf freizukriegen. Auch lautes Mitsingen in den Pausen tut gut und wirkt befreiend.

 

Lachen

Das mag erstmal befremdlich erscheinen. Aber gezieltes Lachen kann Wunder bewirken. Bist du gerade schlecht drauf, merkst, dass du nicht weiterkommst? Sitzt du angestrengt da und verspannst die Gesichtsmuskeln vor lauter Denken? Nichts hilft da besser, als eine Runde zu lachen. Probier es aus. Es ist ja keiner da, der dich dafür schräg anschauen oder gar auslachen würde. Lach laut los, als hättest du gerade einen urkomischen Witz gehört. Am Anfang fühlt es sich vielleicht komisch an, aber du wirst bestimmt schnell merken, wie gut es dir tut.

 

Lob

Ok, manche Menschen brauchen eher einen Tritt in den Allerwertesten. Aber viele von uns brauchen vor allem ein Wort des Lobes hier und da. Da du in der Quarantäne bzw. im Home Office allgemein für gewöhnlich niemanden hast, der das übernimmt, musst du das selbst manchmal machen. Sprich es ruhig mal aus: „Das hast du gut gemacht!“ Und ja, ich rede manchmal mit mir selbst in der zweiten Person. Oder wenn du die Lösung für ein großes Problem gefunden hast, kann es auch gerne mal ein „Ich bin echt gut!“ sein. Du brauchst dich nicht zu schämen. Vor wem auch? Ist ja keiner da!

 

Positives Denken

Positives Denken ist für die Quarantänesituation noch wichtiger als sonst. Versuche also mit ein paar kleinen Übungen negative Gedanken von dir fernzuhalten:

  • Wenn du negative Gedanken hast, pack sie in eine imaginäre Box, alle einzeln, mach sie zu und schieb sie in einen imaginären Schrank. Auch den schließt du. Dann rufst du dir etwas Positives vor Augen.
  • Führe ein Dankbarkeitstagebuch.
  • Auch hier wieder: gezieltes lächeln hilft.
  • Filtere Nachrichten! Klar, es ist wichtig informiert zu sein. Aber Nachrichten helfen nicht immer dabei, gute Laune zu wahren. Und negative Gedanken stören deinen Arbeitsfluss und deine Produktivität ungemein.

 

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ADIOS LANGEWEILE

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GESUNDHEIT UND PSYCHOHYGIENE

Adios Langeweile – Aktivitäten in Quarantäne

Adios Langeweile – Aktivitäten in Quarantäne

Adios Langeweile – Aktivitäten in Quarantäne

Ich muss gestehen: Für die aktuellen Geschehnisse fehlen mir die Worte. Die Welt verändert sich gerade direkt vor unseren Augen und wir können nichts dagegen tun. Angesichts der jüngsten Entwicklungen habe ich beschlossen, mein Nomadenleben auf Eis zu legen und das alles gemeinsam mit meiner Familie durchzustehen. Seit gut einer Woche bin ich zurück in Deutschland.

Erneute Abreise: unbekannt.

 

Meine Tipps für die Quarantäne

Nun sind wir aufgefordert in unseren vier Wänden zu bleiben. Ich muss gestehen, dass das für mich persönlich überhaupt kein Problem darstellt. Ich bin immer so hinterher mit meinen Blogposts, Büchern und anderen Dingen, die ich machen möchte, dass mir so schnell nicht langweilig wird. Und aus dem Home Office arbeite ich so oder so fast die ganze Zeit. Selbst wenn die Situation für zwei Jahre anhalten würde, hätte ich ununterbrochen etwas zu tun. Aber da ich fürchte, dass ich damit die Ausnahme bin, kommen hier ein paar Ideen, wie du dich in der Zeit der Quarantäne beschäftigen kannst.

Bevor es losgeht, möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass du all diese Dinge natürlich auch im Alltag machen kannst und vielleicht sogar solltest. Denn eins ist für mich klar: Diese schwierige Zeit birgt auch Chance. Die Chance, gesünder zu leben. Die Chance, mehr auf sich zu achten. Die Chance, mehr zu dem zurückzukehren, was wirklich wichtig ist. Nämlich Freunde und Familie.

Werd wieder fit!

Ja, Fitnessstudio, schwimmen gehen oder Sportclub ist gerade nicht. Aber man kann auch zuhause Sport machen! Ob mit Apps, YouTube, Onlinekurse oder einfach so nach Bauchgefühl… Jetzt kannst du dich richtig in Form bringen. Und Ausreden gibt es eigentlich nicht. Also schnapp dir dein Handy, mach den Rocky-Sound an und bring dich in Stimmung. Dein Körper wird vielleicht erstmal stöhnen, aber es dir langfristig danken. Denn wir sind nicht dafür gemacht, ihn nicht zu benutzen, im Büro und vorm Computer zu sitzen und bestenfalls zur Bahn oder zum nächsten Döner zu laufen. Das ist daher der perfekte Moment, um dein Fitnesslevel zu verbessern. Ein Bekannter von mir hat übrigens gestern eine Facebookgruppe gegründet, in der wir gemeinsam jeden Tag Sport machen, unsere Erfolge (und Misserfolge) teilen und uns gegenseitig virtuell in den Ar*** treten. Genial oder genial?

Mehr zu diesem Thema habe ich übrigens hier geschrieben: Gesundheit und Psychohygiene in Quarantäne.

Geh in dich!

Gestern habe ich ein wunderschönes Bild gesehen, auf dem stand: If you can’t go outside, go inside! Und das kann ich genauso nur unterschreiben. Wir sind gerade in eine Phase des Umbruchs geraten. Also geh in dich und lass Revue passieren, wie dein Leben bisher verlaufen ist und wie es jetzt weitergehen soll. Ist der Moment zum Umdenken gekommen? Ich weiß es nicht. Das kannst nur du wissen. Aber in jedem Fall bin ich mir sicher, dass eines hilft: Innere Ruhe! Und hast du schon mal am Morgen Sport gemacht, dann meditiert, im Anschluss heiß (oder kalt, je nach Vorliebe) geduscht und dann lecker und gesund gefrühstückt? Das ist der perfekte Start in den Tag! Probier’s mal! Oder hast du gerade was besseres zu tun?

Endlich in Ruhe lesen!

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich habe so viele ungelesene Bücher im Regal und auf meinem Kindle, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Außerdem liebe ich Hörbücher, sodass die Liste dann bei Audible einfach weitergeht. Ich habe mir nun fest vorgenommen, diese Listen abzuarbeiten. Eigentlich denke ich mir schon seit der Tage im buddhistischen Kloster letztes Jahr, dass ich mir dafür wieder mehr Zeit nehmen möchte. Sei es für eine halbe Stunde vor dem Einschlafen, nach dem Aufwachen oder während eines Offline-Wochenendes – was ich eigentlich auf einmal im Monat machen wollte, aber nie geschafft habe. Vielleicht ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt. Nicht mehr süchtig nach Instagram und so vielen Likes wie möglich. Sondern süchtig nach dem nächsten guten Buch, das dich intellektuell stimuliert und Tweets, Hashtags oder WordPress vergessen lässt.

Meine Lesetipps, damit die Zeit in Quarantäne schneller vorbeigeht, findest du hier: Meine Buchtipps – Lesen in Quarantäne.

 

Schau Filme auf Netflix & chille auf der Couch!

Ob Filme, Dokumentationen oder Serien… Jetzt ist der perfekte Moment für Binge Watching! Mummel dich auf der Couch oder im Bett ein und los geht’s. Netflix oder Amazon Prime haben für kleines Geld echt viel im Angebot und das kommt uns spätestens jetzt zu Gute. Du willst aber nicht alleine schauen? Dann habe ich eine tolle Nachricht: Für den Browser Chrome gibt es eine coole Extension, die sich Netflix Party nennt. Darüber kannst du mehrere Netflix-Accounts mit einander verbinden und du kannst gleichzeitig mit deinen Freunden schauen. Zusätzlich gibt es einen Chat, sodass ihr euch über den Film austauschen könnt. Leider kostet dieses Add-on extra: ab 7,99 Euro pro Monat musst du für das Feature blechen. Aber es ist jederzeit kündbar und vielleicht eine Option für diese schwere Phase. Und natürlich ist es nicht ganz dasselbe, wie neben einander zu sitzen und gemeinsam um das Schicksal der Charaktere zu bangen oder sich über ihr Glück zu freuen. Das ist klar. Aber in Zeiten wie diesen sollten wir dankbar für alle Möglichkeiten sein, so etwas wie gemeinsames Filmeschauen erleben zu dürfen.

Mach eine Zoom Party!

Hast du schon mal von Zoom gehört? Das ist sowas ähnliches wie Skype. Nur besser! Du kannst einfach einen Link für eine Zoom-Sitzung erstellen und diesen Link teilen. Wenn man daraufklickt, tritt man dem „Meeting“ bei. Aber wer sagt, dass es nur Meetings sein dürfen? Genau… Keiner. Also trommel deine Freunde zusammen und veranstaltet eine Zoom Party! Das kann alles sein von gemeinsamem Abendessen, einer Runde Kaffeeklatsch oder vielleicht einem Buchclub. Wann hast du dich das letzte Mal mit Freunden getroffen und ohne Zeitdruck geplaudert? Gestern habe ich mich mit Reiseblogger-Freunden zu einer Zoom Party getroffen und es war so schön, dass ich dafür keine Worte habe. Wir waren fast 30 Leute. Normalerweise sehen wir uns jeden Jahr auf der ITB in Berlin, die aber ja dieses Jahr ausgefallen ist. Das schönste an dem Treffen war aber, dass wir ALLE mit einander geredet haben. Logischerweise können sich keine kleinen Grüppchen bilden, wenn alle in ein und demselben Chat sind. Also hat immer nur eine Person reden können und alle anderen haben zugehört. Du denkst jetzt vielleicht, dass das in Chaos ausarten muss. Aber Fehlanzeige! Es war einfach nur schön und jeder einzelne war dankbar für diese Gelegenheit des Austauschs. Probier’s aus und lass dich überraschen!

Hinweis: Zoom ist ein kostenloses Tool, aber nur bei der Nutzung mit zwei Partnern oder, wenn es mehr sind, bis 40 Minuten. Solltest du eine Zoom Party mit mehr Leuten und für länger als 40 Minuten veranstalten wollen, benötigst du einen PRO-Account, der um die 12 Euro pro Monat kostet.

Lerne eine Sprache!

Ich kenne wahnsinnig viele Leute, die sich Babbel runterladen, ein paar Lektionen durchhalten und dann aufgeben. Warum? Keine Zeit. Das macht doch so keinen Sinn. Mag sein… Aber nun hast du die Zeit. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, Apps runterzuladen, YouTube zu nutzen und vielleicht sogar ein Notizbuch oder Karteikarten aus dem Schrank zu holen und endlich die Sprache zu lernen, die du schon immer lernen wolltest. Ehrlich gesagt, könnte ich mich alleine durch dieses Thema eine halbe Ewigkeit beschäftigen. Ich liebe Sprachen, weswegen ich auch gleich drei studiert habe (Italienisch, Spanisch und Portugiesisch). Abgesehen davon, dass ich gerne mein Portugiesisch und Französisch auf Vordermann bringen würde, lerne ich seit Ende letzten Jahres Thai. Das macht mir unglaublich viel Spaß. Ich lerne über drei ‚Kanäle‘: Ich habe einen Onlinekurs gekauft (Learn Thai from a White Guy), habe einen Account bei der App Mondly und habe außerdem eine Lehrerin. Diese treffe ich ein- bis zweimal pro Woche, wenn ich in Bangkok bin. Online nehme ich seltener Unterricht, weil ich es im persönlichen Kontakt schöner finde. Aber ich möchte versuchen, einmal pro Woche mit ihr eine Skypestunde zu nehmen. Meine Lehrerin hat außerdem einen Instagramkanal, über den sie regelmäßig Thailandeindrücke inklusive Vokabular teilt.

Lerne eine offline Fähigkeit!

Ok, der Titel ist doof, ich gebe es zu. Aber ich wollte es generell halten. Denn ich möchte, dass du in dich gehst und dir überlegst, was du gerne können würdest, aber immer zur Seite geschoben hast. Hast du vielleicht ein Instrument da, das nur verstaubt? Möchtest du deinen ersten Pullover selbst stricken? Möchtest du malen oder basteln? Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Aber ja, es ist nicht einfach, wenn man sein halbes Leben dazu angehalten wird, sich nur zu fokussieren und in allem sein bestes zu geben. Vielleicht machst du jetzt einfach mal etwas, weil du Spaß dran hast? Ohne weiteren Grund… Wäre das nicht toll?

Lerne eine online Fähigkeit!

Ich habe seit Jahren auf der To Do Liste, mich mit Photoshop aus einander zu setzen. JETZT scheint der Moment gekommen! Ich hab schon vor Ewigkeiten einen Onlinekurs gekauft, der jetzt hoffentlich bald zum Einsatz kommt. Außerdem möchte mir mein Vater programmieren beibringen. Klingt verrückt? Vielleicht ist es das! Aber wir sitzen hier zusammen, Tag ein, Tag aus, in der Quarantäne. Und wenn ich eines aus dem Tod meiner Mutter letztes Jahr gelernt habe, dann ist es, dass wir die gemeinsame Zeit nutzen sollten. Ich habe es so oft gesagt: Carpe Diem (Nutze den Tag auf Latein). Und ja, ich habe mir immer Mühe gegeben, produktiv zu sein. Noch ein Ebook (gestern habe ich übrigens meinen 20. City Guide* veröffentlicht!), noch mehr Blogposts, noch mehr Content auf Instagram. Aber ich habe Carpe Diem nie als Aufforderung gesehen, jeden Tag, der mein letzter sein könnte, für soziale Kontakte, für meine Familie zu nutzen. Und egal wie verrückt es ist und ich glaube, dass programmieren eigentlich nicht meine Welt ist: Ich freue mich wie Bolle, Zeit mit meinem Vater verbringen zu dürfen und ihn stolz zu machen. Denn er hat sich schon immer gewünscht, dass ich programmieren lerne. Und als letzte Anmerkung: Solltest du einen WordPress-Kurs in Erwägung ziehen, um in der Quarantäne mit dem Bloggen anzufangen, melde dich gerne bei mir. Ich gebe Workshops und Kurse zu diesem Thema und helfe gerne.

Koch was Leckeres!

Auf Barbaralicious findest du alle möglichen Infos. Aber kulinarische Streifzüge sind nicht so meins. Ja, auch ich muss essen. Aber ich gehöre zu den wenigen Menschen, die nicht so großen Wert darauf legen, dass jede Mahlzeit einem Gaumenschmaus gleicht. Das spiegelt sich im Kochen wider. Ich koche so gut wie gar nicht. Wenn dann mache ich als gute Halbitalienerin Pasta. Aber nur weil ich nicht gerne koche, heißt das nicht, dass das bei dir auch so ist. Von daher: Nutze die Zeit ruhig, die vielleicht schon eingestaubten Küchengeräte hervorzuholen und was Leckeres zu zaubern.

Räum auf und miste aus!

Zufällig ist genau der richtige Zeitpunkt für einen gründlichen Frühjahrsputz. Auch ich habe bereits angefangen, auszumisten, aufzuräumen und die Wohnung zu putzen. Frage dich, was du wirklich brauchst und was eigentlich nur Staubfänger oder Regalhüter ist. Brauchst du so viel Kleidung? Was ist mit den ganzen Büchern? Oder mit den DVDs? Ich versuche eigentlich jedes Mal, wenn ich bei meinem Vater in Deutschland bin, auszumisten. Aber jetzt kann ich es besonders gründlich machen.

Überarbeite deine Bucket List!

Uh, das ist einer meiner Lieblingspunkte in dieser Liste! Denn auch meine Bucket List ist absolut renovierungsbedürftig. Ja, wir wissen nicht, wie das neue „Normal“ aussehen wird. Wahrscheinlich wird sich unsere Realität ganz schön verändern. Und ich frage mich seit Tagen, welchen Stellenwert Reisen in Zukunft haben werden. Vor allem Fernreisen werden sicher mehr ein Luxusgut sein, als es in den letzten Jahren der Fall war. Aber das hält uns nicht davon ab zu träumen! Also träume von den Orten, die noch sehen willst, von den Dingen, die du noch machen und erleben möchtest. Und ein kleiner Tipp: Es könnte Sinn machen, nicht nur in die Ferne zu schweifen. Vielleicht ist der Moment gekommen, da wir alle unsere Heimat besser erkunden. Sächsische Schweiz statt Schweizer Alpen, Tafelberg in Lilienstein anstatt in Kapstadt, Wat Buddhavihara in Berlin statt buddhistischer Tempel in Thailand. Die Mischung macht’s! Also fang wieder an Reiseblogs zu lesen und lass dich inspirieren! Ob nah oder fern… Reise in Gedanken und pack die Koffer, wenn die Zeit gekommen ist. Und Vorfreude ist doch bekanntlich die schönste Freude…

Setze Ideen um!

Hast du irgendwann mal eine Idee für ein Projekt gehabt, sie aber aus Zeitgründen nicht umgesetzt? Wolltest du schon immer ein Buch schreiben? Eine App programmieren? Ein Gemälde malen? Nun, dann freut es dich vielleicht zu hören, dass jetzt der Moment gekommen ist: Die eigentlich missliche Lage eignet sich hervorragend, um solche bisher verworfenen Ideen endlich umzusetzen. Wenn das kein Grund zur Freude ist, weiß ich auch nicht…

Melde dich bei Freunden und Familie!

Im Alltag sind die meisten von uns ständig busy. Zeit für Freunde und Familie? Fehl am Platz. Ich sehe es ja an mir: Mit meiner besten Freundin telefoniere ich eigentlich gar nicht mehr, wir treffen uns vielleicht einmal im Jahr, wenn ich in Deutschland bin. Und nun? Ist der Moment gekommen die Situation des Social Distancing zu nutzen, um soziale Kontakte wieder wirklich sozial werden zu lassen? Echte Freundschaften pflegen und mit langjährigen Freunden wieder ausgiebig quatschen… Vielleicht solltest du dir eine Liste machen und diese nach und nach durchgehen. Ich bin ganz sicher, dass du vielen ein Lächeln ins Gesicht zaubern wirst.

Mein Fazit

Nun gehen aber auch mir die Ideen aus. Ich kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, dass da nicht für jeden was dabei ist, um sich ein paar Wochen zu beschäftigen.

Übrigens kannst du die verschiedenen Ideen auch mit einander kombinieren: Überzeuge Freunde, mit dir zusammen Sport zu machen! Vereinbart eine Zeit und trefft euch online zum Beispiel bei Zoom und geht das Fitnessprogramm gemeinsam durch. Du willst deine Bucket List überarbeiten? Macht träumen mit anderen zusammen nicht gleich doppelt Spaß? Ruf eine Freundin an und geht gemeinsam die Ideen für die Bucket List durch. Oder räum nebenbei auf, wenn du mit einer Freundin telefonierst. Wenn ihr euch lange nicht gehört habt, habt ihr euch sicher viel zu sagen. Da kannst du auch gleichzeitig ein bisschen aufräumen.

Ja, die Vorstellung der Quarantäne kann beängstigend sein. Aber wenn du dich auf die vielen Dinge konzentrierst, die du machen kannst, anstatt auf die, die du nicht machen kannst, werden die Wochen sicher schnell vorübergehen.

Und denk immer daran: Gemeinsam sind wir stark! Du bist nicht allein, auch wenn du gerade physisch nicht mit anderen zusammen sein kannst.

Lass mich in den Kommentaren wissen, welche meiner Vorschläge dir am besten gefallen und welche du umsetzt!

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