Motorradtour durch Kroatien – 3 Wochen und 10 Stationen auf dem Balkan

Motorradtour durch Kroatien – 3 Wochen und 10 Stationen auf dem Balkan

Im Juni war es so weit: Nachdem ich Kroatien und den Balkan lange auf meiner Bucket List hatte, konnte ich nun endlich dorthin reisen. Auslöser war eigentlich das Tanzfestival Summer Sensual Days im kroatischen Rovinj, worüber ich ebenso einen Beitrag geschrieben habe.

Start: Treviso

Der ursprüngliche Plan war es gemeinsam mit einem Freund mit dem Motorrad anzureisen. Leider war dies aus familiären Gründen nicht möglich und ich entschied mich für einen Flug zum venezianischen Flughafen in Treviso von wo mich mein Reisebegleiter dann abholte. Dort gehen übrigens generell ganz günstige Flüge mit Ryanair hin, sodass du diesen Flughafen ruhig in Erwägung ziehen kannst, wenn du nach Kroatien reisen möchtest. Per Bus gelangst du dann bequem auf den Balkan.

Stopp: Triest

Die fünfstündige Strecke von Treviso nach Rovinj unterbrachen wir nur einmal für eine gute Stunde in Triest. Die italienische Stadt ganz in der Nähe der Grenze zu Slowenien ist einen Abstecher absolut wert. Ein Gelato auf dem Platz der Einheit Piazza d’Unita mit den pompösen Palazzi auf der einen Seite und dem Meer auf der anderen hat einen ganz besonderen Reiz. Beim Schlendern durch die Gassen kannst du wie nebenbei ganz wundervolle Sehenswürdigkeiten entdecken. Auch ein römisches Theater wartet einfach am Straßenrand, als wäre es das normalste auf der Welt. So mag ich Sightseeing.

Sonnenuntergang Triest

Fazit: Mindestens ein kurzer Stopp lohnt sich alle mal!

Station #1: Rovinj

Rovinj ist eine wahrhafte Perle. Die Altstadt erhebt sich auf einer Halbinsel und an der höchsten Stelle thront die Kathedrale. Die idyllischen Gässchen haben einen ganz eigenen Charme. Auch der Blick von der anderen Seite auf die Stadt ist traumhaft: Nur das Meer und die Altstadt mit ihren zinkroten Häuserdächern.

Rovinj vom Wasser aus

Fazit: Eine malerische Stadt, die ich gerne nochmal außerhalb des Tanzfestivals erkunden möchte. Nächstes Jahr komme ich bestimmt wieder und dann hoffentlich länger.

Station #2: Plitvicer Seen

Die Plitvicer Seen (kroatisch Plitvička Jezera) waren eines meiner absoluten Highlights. Das türkisblaue Wasser im Kontrast zu den hölzernen Stegen ist für mich der Inbegriff von Ruhe. Obwohl relativ viel los war, verliefen sich die Menschenmassen ziemlich gut. Den großen Hauptwasserfall habe ich allerdings nur von Weitem bewundert. Als ich gesehen habe, wie viele Menschen dort hin sind und da ich ja schon an mehreren deutlich größeren Wasserfällen wie Iguaçu und den Niagarafällen war, habe ich mir den Weg zum Fuße des großen Wasserfalls gespart.

Stege an den Plitvicer Seen

Fazit: Eines meiner absoluten Highlights!

Station #3: Zadar

In Zadar folgte ein weiteres Highlight: Dort haben wir uns ein Boot gemietet (Achtung, Sportbootführerschein nötig) und einen Tagesausflug gemacht. Wir hatten uns zwar einen nicht ganz so ruhigen Tag für unsere Erkundung der Kornaten ausgesucht und haben auch den ein oder anderen Spritzer Wasser abbekommen,aber abgesehen von der Überfahrt vom Festland zu der Inselgruppe war die See doch relativ ruhig.

Brücke Kornaten bei Zadar

Fazit: Eine Bootstour macht den Ausflug in die älteste durchgängig bewohnte Stadt Kroatiens perfekt!

Stopp: Split

Split mag eine wunderschöne Stadt sein. Aber ich persönlich empfand die Menschenmassen als beklemmend und konnte die beinahe zwei Jahrtausende alten Gebäude nicht richtig genießen. Als wir an der Promenade am Rande der Altstadt entspannen wollten, kamen Fußballfans (es war zwar die Zeit der WM, aber an diesem Tag lief kein Spiel) und spielten völlig verrückt: Gläser und Flaschen zerbarsten, es wurde laut gebrüllt und Bengalos wurden gezündet, deren Rauchwolke uns noch eine Weile verfolgte. So stelle ich mir eine angenehme Pause vom Motorradfahren nicht vor. Zu allem Übel kam hinzu, dass wir bei unserer Rückkehr feststellten, dass unsere Jacken geklaut worden waren. Schöner Mist! Wir fuhren in den einzigen Motorradladen, der laut Google noch geöffnet war: Ein Harley Shop! Da die Jacken dort unser Budget jedoch ein klein wenig überschritten, empfahl uns der überaus freundliche Eigentümer einen Second Hand Shop nur fünf Minuten entfernt. Dort gab es tatsächlich Motorradjacken und wie durch ein Wunder genau eine in meiner Größe und eine in der Größe meines Reisebegleiters. So traten wir die letzte Etappe des Tages mit gut zwei Stunden Verspätung an.

Altstadt Split

Fazit: Irgendwann gebe ich Split nochmal eine Chance, aber auf dieser Reise war das ein Stopp, den ich lieber vergessen möchte.

Station #4: Mostar

Ich weiß nicht, ob du das Gefühl kennst, wenn du einen Ort jahrelang auf deiner Bucket List hast. Einen ganz bestimmten Ort, nicht ein Land oder eine Region. Und dann stehst du plötzlich genau da, von wo sonst die ganzen schönen Fotos von Instagram aufgenommen wurden. Als wir an diesem Abend mit mehreren Stunden Verspätung in Mostar ankamen, war ich beinahe zu Tränen gerührt. Die weltbekannte Brücke vom Garten unseres AirBnB zu sehen, war einfach grandios. Am nächsten Morgen bin ich dann sogar ganz früh raus, um sie im Sonnenaufgang zu fotografieren. So hatte ich sie fast für mich alleine!

Alte Brücke Mostar

Fazit: Ein Traum wurde wahr und ich bin froh, dass wir diesen Umweg gefahren sind!

Station #5: Dubrovnik

Auf Dubrovnik habe ich mich sehr gefreut. Leider haben wir ein wenig außerhalb gewohnt und mussten immer mit dem Motorrad in die 15 Minuten entfernte Altstadt fahren. Das haben wir am ersten Abend sowie dem darauffolgenden Morgen getan. Auch hier hat sich das frühe Aufstehen wirklich gelohnt. Die malerischen Straßen der kroatischen Hauptstadt sind nämlich für gewöhnlich so überfüllt, dass man kaum durchkommt. Um 6 Uhr morgen ist zwar auch schon erstaunlich viel los, aber es ist kein Vergleich zu den Menschenmassen, die sich hier ab 8 Uhr morgens bis spät abends tummeln.

Dubrovnik von oben

Fazit: Photogene Stadt, aber bis auf früh morgens für meinen Geschmack zu voll.

Station #6: Trogir

Von Trogir hatte ich noch nie zuvor gehört. Umso mehr war ich überrascht, als ich mit eigenen Augen sah, wie wunderhübsch dieses auf einer kleinen Insel gelegene Städtchen ist. Zu Fuß kannst du innerhalb von nur 15 Minuten einmal um die gesamte Insel laufen. Viel zu tun, gibt es also nicht. Es gibt eine kleine Festung und die Gässchen der Altstadt, in denen du dich einfach treiben lassen kannst. Als Rückzugsort mit schönen Fotomotiven eignet sich Trogir ganz fantastisch.

Die Gassen von Trogir

Fazit: Perfekt für ein paar Tage der Entspannung!

Stopp: Krka Nationalpark

Gibt es eigentlich ein Wort für das Gegenteil von Highlight? Dann möchte ich das nun für den Krka Nationalpark verwenden. Ja, die Wasserfälle sind ganz schön, aber meiner Meinung nach ist dieser Park die reinste Touristenfalle. Der Eintritt kostet beinahe 30 Euro und dafür kann man nur den Steg (der lange nicht so schön ist wie der in Plitvice) entlang eines Flusses laufen, der einen dann am Ende zu zwei Wasserfällen führt. Die übrigens Wasserfälle kann man nur von einem Boot aus sehen, das jedoch zusätzliche 30 Euro kostet. Alles pro Person, versteht sich. Nett! Dann wird damit geworben, dass man vor den Wasserfällen schwimmen kann. Ja, das stimmt. Nur leider war, als wir da waren, so viel los, dass man gar nicht mal ans Wasser kommen konnte. Möglicherweise ist es in der Nebensaison etwas erträglicher. Zudem meint mein Freund, dass ich einfach nicht gut gelaunt war. Ja, auch Reiseblogger haben mal einen schlechten Tag.

Krka Nationalpark

Fazit: Touristenabzocke! Ich fahre dort bestimmt nie wieder hin!

Station #7: Senj

Hier haben wir nur übernachtet. Das Örtchen sah von unserer Dachterrasse des AirBnB ganz süß aus. Aber mehr kann ich zu dem Ort selbst nicht sagen. Auf dem Weg nach Senj hielten wir in einem kleinen Dorf am Meer namens Karlobag , um unsere hungrigen Mägen zu füllen und den Sonnenuntergang zu bestaunen. Dabei kamen zwei ältere Herren vorbei und fragten uns, ob wir eine Unterkunft suchten. Solltest du also in der Gegend sein und noch nichts gebucht haben: Kein Problem! Hier findest du schnell was.

Station #8: Ljubljana

Ljubljana war meine erste Begegnung mit Slowenien. Auch dieses Land stand auf meiner Bucket List, seit ich an der Uni mal ein Referat über die wunderschöne Landschaft gehört hatte. Und allein schon der Weg von Senj in die slowenische Hauptstadt… Das ist wohl der Traum eines jeden Motorradfahrers in Europa. Traumhafte Berg- und Tallandschaften mit malerischen Dörfern, die an ruhig dahin plätschernden Bächen liegen. Die Stadt selbst ist relativ klein, sodass du die Altstadt an einem Nachmittag erkunden könntest. Aber ich denke, dass sie es verdient, ihr ein bisschen mehr Zeit zu widmen. Daher würde ich beim nächsten Mal durchaus gerne ein wenig länger bleiben.

Gassen in Ljubljana

Fazit: Eine hübsche Stadt, in der ich mir vielleicht vorstellen könnte, mal ein paar Wochen zu verbringen.

Station #9: Bled

Bled war mit Mostar zusammen mein absolutes Highlight. Auch Bled war schon seite Jahren auf meiner Bucket List. Denn ich wollte unbedingt die berühmte Insel im Bleder See fotografieren. Also machten wir uns schon am Abend auf die Suche nach einem passenden Ort, von dem aus wir am nächsten Morgen den Sonnenaufgang fotografieren konnten. Wir fanden einen hübschen Steg und kamen nach einer kurzen Nacht um 5:45 Uhr zurück. Die Wolken, die eng über den Bergen hingen, machten mir Sorgen, aber am Ende setzten sich die Strahlen der Sonne durch und der Sonnenaufgang war einfach magisch.

Sonnenaufgang Bled

Fazit: Ein weiteres Highlight. Ich bin sehr froh, dass wir entgegen unserem ursprünglichen Plan diese Übernachtung noch eingeschoben haben.

Station #10: Chiemsee

Auf unserer letzten Station war ein wenig die Luft raus. Ich war müde von der langen und für mich etwas ungewohnten Art zu reisen, aber wir wollten uns den letzten Sonnenuntergang nicht entgehen lassen. Also fuhren wir an den Chiemsee und genossen nach einem deftigen Essen die kühle Abendluft. Es war ein würdiger Abschluss unserer dreiwöchigen Reise.

Sonnenuntergang Chiemsee

Fazit: Ein idealer Stopp auf dem Weg zurück in die deutsche Heimat.

Die Zeit auf dem Balkan verging wie im Fluge und ich bin mir fast sicher, dass ich die Tour nächstes Jahr wieder so in der Art machen werde. Denn die Summer Sensual Days finden auch dann wieder im Juni statt und ich möchte auf jeden Fall dabei sein. Und wer weiß? Vielleicht kann ich mir dann für die einzelnen Orte mehr Zeit nehmen und auch noch den ein oder anderen erkunden, den wir auf dieser Reise auslassen mussten. Der Balkan hat noch einiges zu bieten…

Deine Barbara

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KROATIEN

ZADAR

LATEINAMERIKA

7 MAYA-RUINEN IN MEXIKO UND GUATEMALA

ASIEN

ANGKOR WAT

City Cruising auf der Donau – 7 Tage Flusskreuzfahrt mit A-ROSA

City Cruising auf der Donau – 7 Tage Flusskreuzfahrt mit A-ROSA

(WERBUNG) Wien, Bratislava, Budapest… Was nach einer coolen Tour durch Hauptstädte Europas klingt, ist Teil der Flusskreuzfahrt Donau-Klassiker von A-ROSA. Spätestens seit ich durch die Nomad Cruise auf den Geschmack von Kreuzfahrten gekommen war, hatte ich die fixe Idee, diese Städte auf einer Flusskreuzfahrt zu erkunden. Umso mehr habe ich mich gefreut, als von A-ROSA die Einladung zu einer Pressereise kam.

 

Treffpunkt Passau

Bereits am Vortag bin ich nach Passau angereist und habe in dem hübschen Ort übernachtet. Am nächsten Tag trafen wir uns zum Transfer am Hauptbahnhof.

NOMADEN-TIPP

Bis zum späten Mittag konnte ich in einem Café namens Kowalski bei einem leckeren strammen Max das WLAN nutzen und letzte Aufgaben erledigen.

Das Wiedersehen mit meiner Blogger-Kollegin Corinna von Aussteigen Bitte! war sehr herzlich und ich lernte auch gleich die anderen Teilnehmer der Pressereise Meike von Meikemeilen und Dieter von Einfach Raus, kennen. Bis auf Julia von Globusliebe, die aufgrund von Zugverspätungen erst am Folgetag in Wien zusteigen konnte. Die Fotos von mir in diesem Beitrag (inklusive Titelbild) sind übrigens von Julia und Corinna gemacht worden… Danke euch beiden dafür!

 

Abfahrt aus Engelhartszell

Die Kreuzfahrt startete aus dem österreichischen Dorf Engelhartszell. Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel begann die Auslaufmusik zu spielen und von Deck beobachteten wir, wie unser Schiff, die A-ROSA Bella, zum ersten Mal die Dockstation verließ.

Vor uns lag eine 579 Kilometer lange Strecke mit zehn Schleusen – davon allein acht zwischen Engelhartszell und Wien – zum Ausgleich von 116 Metern Höhenunterschied.

Das erste Highlight folgte sogleich: Die Donauschlinge! Eigentlich heißt dieses Naturwunder, bei dem sich der Fluss in einer 180 Grad-Wende durchs Tal windet, Schlögener Schlinge. Aber unter Touristen ist sie vor allem als Donauschlinge bekannt.

Im Anschluss blieb Zeit, das Schiff zum ersten Mal zu erkunden: Vor allem, der Fitness- und Wellnessbereich haben mir sehr gut gefallen. Jeden Morgen sollte ich hier mein Workout machen. Der Ruheraum und die Saune hatten einen fantastischen Panoramablick.

An diesem Nachmittag wurde auch schnell klar: Internet an Bord ist schwierig! Also an alle Nomaden, die gerne über die Donau schippern möchten: Nehmt euch entweder eine Woche Digital Detox oder tut dies zumindest an Bord! Ich habe für jeden Stopp einen Tipp für WLAN hinzugefügt, sodass du dich dort nicht lange auf die Suche machen musst.

 

Erster Stopp: Wien

Am nächsten Morgen wachte ich früh auf und konnte noch einen Blick auf das Ufer im herrlichen Licht der aufgehenden Sonne aus meiner Kabine erhaschen.

In Wien war ich 2011 schon einmal. Daher haben mich die klassischen Sehenswürdigkeiten bei der Stadtrundfahrt und dem Rundgang durch die Altstadt mit der Hofburg und dem Stephansdom zwar gefallen, aber es war eben auch nichts Neues. Die Tour ist wahrscheinlich ideal, wenn du noch nie in Wien warst.

Was mich allerdings begeistert hat, waren der Justizpalast (siehe Foto) und die Universität. Die Gebäude sind von innen wie von außen wahnsinnig imposant und für mich durchaus geheime Fotospots. Der Justizpalast hat außerdem ein Café auf der Dachterasse im fünften Stock, das einen herrlichen Ausblick über die Stadt zulassen soll. Leider habe ich es nicht so weit geschafft. Nachdem ich dieses Foto gemacht habe, wurden Julia von Globusliebe und ich rausgeworfen. Mehr als ein paar schnelle Fotos solltest du also nicht machen.

NOMADEN-TIPP

In Wien gibt es einen süßen Coworking Space namens Loffice. Ich habe die Gründerin in Budapest kennengelernt. Daher wollte ich unbedingt den Space in Wien anschauen. Wenn du in ein Café möchtest, empfiehlt meine Freundin und Wien-Expertin Bettina von WeBound Marketing das Cocoquadrat.

Zweiter Stopp: Esztergom

Der zweite Stopp hat mich zurück nach Ungarn geführt. Bis dahin hatte ich nur Budapest kennenlernen können. Nun war Esztergom an der Reihe. Das größte Gotteshaus des ganzen Landes ist die hiesige Basilica: ein imposantes Gebäude, das von Land und Wasser beindruckend auf seiner Anhöhe thront.

Auch hier gab es wieder eine Führung.

(LEICHT IRONISCHER) NOMADEN-TIPP

In der Basilica gibt es tatsächlich WLAN! Und es funktioniert sogar gut. Gut genug zumindest, um aus der Kurche heraus auf Instagram zu posten.

Dritter Stopp: Budapest

Schon wenn ich den Namen dieser Stadt ausspreche, wird meine Stimme ganz sanft: Budapest! Was für eine herrliche Hauptstadt… Hier hatte ich direkt vor Antritt meiner Reise mit A-ROSA drei wundervolle Wochen verbracht. Daher hat mich die Stadttour auch hier wieder nur an Orte gebracht, die ich schon kannte – aber nicht weniger imposant finde! Eines meiner absoluten Highlights im Stadtteilt Buda ist die Matthiaskirche mit der Fischerbastei.

Daher hatte ich auch beschlossen, am folgenden Morgen an diesen Ort zurückzukehren, um ein letztes Mal die Sonne über dieser wunderbaren Stadt aufgehen zu sehen. Und es war ein Traum!

Nach einem schnellen Frühstück an Bord der A-ROSA Bella ging es auch schon weiter: Wir machten eine schnelle Tour durch die Markthalle von Budapest und anschließend fuhr ich mit Julia zur Basilica.

Für 600 Forint (etwa 2 Euro) kannst du von den Dächern des Gotteshauses das Panorama genießen. Übrigens musst du nicht einmal hinauflaufen, wenn du nicht möchtest: Es gibt zwei Aufzüge! Auf halber Höhe musst du einmal umsteigen. Aber du kommst bis ganz oben.

Und dann wartet dieser Ausblick auf dich:

In Anschluss sind wir zurück aufs Schiff und haben das gute Wetter genossen – ein Foto von mir im Pool gibt es auf meinem persönlichen Instagram-Kanal: @barbara_riedel.

NOMADEN-TIPP

Mein Lieblingscafé zum Arbeiten war definitiv das Café Magvető! Tolle Atmosphäre mit sehr freundlichem Eigentümer, Steckdosen und WLAN sowie günstige Preise für die Gegend haben mich überzeugt.

 

Vierter Stopp: Bratislava

Bratislava ist eine geheime Perle! Die Tour durch die Altstadt war sehr interessant und auch hier gab es schöne Ecken zu entdecken.

Aber besonders schön war der Ausblick von der Burg und der Garten, durch den du schlendern kannst.

NOMADEN-TIPP

In Bratislava habe ich aus dem ImpactHub gearbeitet. Ein kleiner, aber feiner Space mitten in der Altstadt. Von dort sind es nur 10 Minuten zu Fuß zur Burg, sodass du Arbeit und Vergnügen perfekt kombinieren kannst.

 

Fünfter Stopp: Melk

In Melk bin ich auf die Tour zum Stift gegangen. Das UNESCO-Welterbe ist von außen wie von innen beeindruckend. Allerdings finde ich nicht, dass es den Eintrittspreis wert ist.

Fotos darfst du innen auch nicht machen, sodass ich dir rate, das Gebäude von außen zu genießen und sonst die Zeit auf dem Schiff zu verbringen und das WLAN zu nutzen, während alle anderen durch die alten Räume geführt werden und zum 10. Mal anhören, wie Maria Theresia gelebt hat.

 

Rückkehr nach Passau

Nach einer spannenden Woche kamen wir wieder an unserem Ausgangspunkt in Engelhartszell an. Mit dem Bus fuhren wir von der Anlegestelle zum Passauer Hauptbahnhof, wo es hieß, Abschied zu nehmen. Während die anderen am Bahnhof in die Züge Richtung Heimat stiegen, war es für mich an der Zeit weiterzureisen. Mein nächstes Ziel war Bukarest!

 

Mein Fazit?

Die Tour war wirklich toll! Mit wunderschönen Ausflugzielen und einer tollen Gruppe. Ich gebe zu, so ganz alleine wäre es komisch geworden, da der Altersdurchschnitt schon ein paar Jahrzehnte über meinem eigenen Alter liegt. Dennoch würde ich die Donau-Kreuzfahrt wieder machen und hoffe, dass die A-ROSA mich bald wieder an Bord eines ihrer Schiffe begrüßt.

Deine Barbara

PS: Die A-ROSA war so freundlich, mich auf diese Donau-Kreuzfahrt einzuladen. Eine finanzielle Vergütung habe ich dafür nicht erhalten. Meine Meinung ist davon nicht beeinflusst und bleibt meine eigene.

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