Umwelt- und Tierschutz in Sumatra mit Project Wings

Umwelt- und Tierschutz in Sumatra mit Project Wings

Umwelt- und Tierschutz in Sumatra mit Project Wings

Umwelt- und Tierschutz in Sumatra mit Project Wings

Du willst nachhaltig reisen, aber jede Option fühlt sich entweder nach Symbolpolitik an oder nach einem Vollzeitjob? Müll sammeln am Strand ist nett, verändert aber selten ein System. Spenden sind wichtig, bleiben für viele trotzdem abstrakt. Was fehlt, ist ein Ansatz, der Umweltschutz so baut, dass er für die Menschen vor Ort sofort Sinn ergibt – finanziell, praktisch, langfristig.

Genau hier wird es spannend: Auf Sumatra zeigt Project Wings, wie Umwelt- und Naturschutz eine Einheit bilden. Project Wings ist eine gemeinnützige Organisation, die auf Sumatra ein ganzheitliches Modell für Umwelt- und Naturschutz sowie Entwicklungszusammenarbeit aufgebaut hat. Im Zentrum steht das größte Recycling Village der Welt – ein sichtbarer „Proof of Concept“, der zeigt, wie Waste Management, Organic Farming, Umweltbildung und Naturschutz ineinandergreifen können.

Im Recycling Village
Butterfly Pea
Bei Project Wings

Statt isolierter Einzelaktionen setzt Project Wings auf Community-Ansätze: EcoBricks als niedrigschwelliger Einstieg in funktionierendes Abfallmanagement, Einkommensmöglichkeiten für lokale Familien, Bildungsprogramme und Projekte in der Buffer Zone angrenzend an den Nationalpark. Ziel ist nicht kurzfristige Hilfe, sondern langfristige Selbstständigkeit – Strukturen schaffen, die ökologischen und ökonomischen Mehrwert verbinden und perspektivisch ohne externe Unterstützung funktionieren.

Ich habe im März eine Woche die Volunteers von Project Wings begleitet, mit ihnen im Volunteer Camp gelebt und am Ende ein kleines Interview für meinen Podcast Proud Nomad Vibes mit dem Projektleiter Johann und Cat aufgenommen, die als Volunteer für drei Wochen dabei war. Hier kannst du dir die Podcast-Folge anhören:

Wenn du mehr von Proud Nomad Vibes hören möchtest, schau doch gerne auf den folgenden Plattformen vorbei und folge mir dort!

Der Podcast ist verfügbar bei:

Waste Management

Johann arbeitet seit fünf Jahren bei Project Wings und erklärt, wie und warum Project Wings überhaupt gegründet wurde. Der Grundgedanke war, dass es an grundlegender Abfallwirtschaft fehlt. Indonesien ist dabei kein Randfall, sondern ein globaler Hotspot.

„Indonesien ist der zweitgrößte Plastikmüllproduzent der Welt hinter China, hat aber kein ganzheitliches Abfallwirtschaftssystem.“, erzählt mir Johann von Project Wings im Interview

Hier ist der Punkt, den viele unterschätzen: Wenn Müll nicht abgeholt wird, entsteht kein “Müllproblem”, sondern ein Alltagsproblem. Dann bleibt Menschen oft nur, ihn zu verbrennen oder in Flüsse und Natur zu entsorgen. Nicht aus Gleichgültigkeit, sondern weil Alternativen fehlen.

Project Wings setzt deshalb auf ein Format, das ohne große Technologie startet und gleichzeitig Anreize schafft.

„Was kann man denn mal als ersten Schritt machen, was irgendwie einfach ist, was jeder machen kann, was keine große Technologie auch braucht und viele Menschen mit ins Boot holt.“ (Johann, Project Wings)

Dazu wurden die EcoBricks geschaffen.

 

Was ist ein EcoBrick?

EcoBricks klingen erstmal banal. Eine Plastikflasche, vollgestopft mit Plastik. Aber die Stärke liegt nicht im Bastelprojekt, sondern im System dahinter: Es ist so simpel, dass es so ziemlich jede Person umsetzen kann. Ohne Maschinen. Ohne Infrastruktur. Ohne “wir bräuchten erstmal”.

Ein EcoBrick ist klar definiert, damit er als “Baustein” funktioniert:

„Eine 1,5 Liter Flasche, die mit mindestens 500 Gramm sauberen und trockenem Plastikmüll gefüllt ist.“ (Johann, Project Wings)

“Sauber und trocken” ist keine Pedanterie, sondern entscheidend, damit nichts schimmelt und die Qualität stimmt.

„Sonst können sich Pilze und ähnliches bilden.“ (Johann, Project Wings)

Und ja, es ist Arbeit. Man muss das Plastik wirklich fest stopfen, um das Gewicht zu erreichen.

„Man muss es wirklich sehr sehr fest reindrücken, sonst kommt man eben nicht auf die fünfhundert Gramm.“ (Johann, Project Wings)

Eine Wand aus Ecobricks

Eine Wand aus Ecobricks

 

Warum das als Community-Ansatz funktioniert

EcoBricks sind bei Project Wings kein moralischer Appell, sondern ein Tauschgeschäft mit echtem Nutzen für Haushalte.

Ich versuche es im Gespräch mit Johann auf den Punkt zu bringen:

„Was ihr denen bezahlt, ist quasi schon das Äquivalent zu einer Mahlzeit.“ (Barbara Riedel, Digitale Nomadin und Host)

Der Eingang der Ecobricks Garage

Der Eingang der Ecobricks Garage

Damit wird aus “Müll” eine Ressource. Und aus “Umweltbildung” eine Handlung, die sich im Alltag lohnt.

Johann ordnet das bewusst ein: EcoBricks sollen nicht so tun, als könnten sie allein das gesamte Müllproblem lösen.

„Das ist auch ganz ehrlich gesagt nicht die Lösung des Müllproblems.“ (Johann, Project Wings)

Der Wert liegt woanders: Menschen werden Teil der Lösung, bekommen direkt etwas zurück, und Plastik landet nicht in der Natur oder im Feuer.

„Es ist ein einfacher niedrigschwelliger Ansatz um die Community mit einzubeziehen, dass sie eben einen ökonomischen Mehrwert davon haben.“ (Johann, Project Wings)

 

“Proof of Concept” statt nur PowerPoint

Viele Nachhaltigkeitsprojekte scheitern nicht an guten Ideen, sondern an fehlendem Vertrauen. Menschen sollen ihr Verhalten ändern, ohne zu sehen, ob es funktioniert. Project Wings hat dafür ein starkes Prinzip: Zeigen, nicht erzählen.

Ich beschreibe das Recycling Village als sichtbaren Beweis, dass die Bausteine zusammenpassen.

„Dass ihr hier einen Ort habt, wo ihr einen Proof of Concept habt, dass ihr zeigt, so hey guckt mal hier so kann man das machen, wenn man das alles umsetzt.“

Johann ergänzt, warum das so entscheidend ist:

„Man kann viel erzählen und Leuten was in der Theorie ansabbeln. Aber da ist einfach nicht das gleiche Vertrauen da, als wenn man es selber erfahren hat.“ (Johann, Project Wings)

Das ist mehr als ein netter Satz. Es ist eine Strategie: Wenn Menschen sehen, dass EcoBricks verbaut werden, dass organischer Anbau funktioniert, dass Kompost hergestellt wird, dann wird Nachhaltigkeit greifbar. Und vor allem: glaubwürdig.

 

Nachhaltig bauen: Rückbaubar statt Sondermüll

Ein Detail zeigt, wie ernst Project Wings den Langfristgedanken nimmt. Beim Bauen geht es nicht nur darum, Plastik “irgendwie” zu verbauen, sondern es später wieder trennen zu können. Johann erklärt den Unterschied zwischen Zement und einem natürlichen Bindemittel (Lehm).

„Bei Zement hast du halt das Problem, dass du eigentlich Sondermüll produzierst.“ (Johann, Project Wings)

Die Alternative ist ein Bauprinzip, das eben keinen weiteren Müll produziert.

„Dann ist das Ganze rückbaubar!“ (Johann, Project Wings)

Warum das wichtig ist: Wenn sich die Infrastruktur in der Region irgendwann verbessert (zum Beispiel durch bessere Recycling- oder Verbrennungstechnologien), kann das Plastik wieder aus den Wänden geholt und weiterverarbeitet werden.

„Wir können unsere gesamten Wänden im Recyclingdorf einfach runter bauen, also zurückbauen und Plastik rausgeben und der steht uns sozusagen trocken sauber und ready zur Verfügung.“ (Johann, Project Wings)

 

Organic Farming als Hebel

Nachhaltigkeit wird oft diskutiert. Vor Ort ist sie häufig eine Überlebensfrage. Johann macht sehr klar, aus welcher Realität viele Menschen in der Region kommen.

„Die Menschen hier leben nicht auf der Selbstverwirklichungsebene. Sie leben auf der Ebene, ihre Grundbedürfnisse zu sichern.“ (Johann, Project Wings)

Das verändert die Reihenfolge: Erst kommt Ernährung, Einkommen, vielleicht Bildung. Dann kommen irgendwann langfristige Umweltziele. Project Wings baut seine Projekte deshalb so, dass ökonomischer und ökologischer Nutzen Hand in Hand gehen.

„Unsere Projekte sind langfristig darauf ausgelegt, dass die Menschen davon einen tatsächlichen Mehrwert haben. In dieser Region ganz besonders einen ökonomischen, der dann mit einem ökologischem Mehrwert verbunden ist.“ (Johann, Project Wings)

 

Der Organic Garden im Recycling Village

 Der Organic Garden im Recycling Village von Project Wings ist weit mehr als ein Garten – er ist gelebter Proof of Concept. Hier wird sichtbar, wie ökologische Landwirtschaft ohne Pestizide funktioniert, wie Kompostkreisläufe aufgebaut werden und wie gesunde Ernährung lokal produziert werden kann.

Gleichzeitig ist der Garten ein Bildungsort: Locals und Volunteers lernen praxisnah, wie nachhaltiger Anbau umgesetzt wird und warum Bodenqualität, Saatgut und Wassermanagement entscheidend sind. Und er schafft ganz konkret Arbeitsplätze für Menschen aus der Region. Damit verbindet der Organic Garden drei Ebenen in einem System: ökologische Wirkung, Education durch Vorleben statt Theorie – und ökonomische Perspektiven für die Community.

Der Organic Garden

Der Organic Garden

 

Frauen-Gruppen, Hintergärten, echte Wirkung

Darüber hinaus arbeitet Project Wings mit Frauengruppen aus drei Dörfern, um das Prinzip des Organic Farming großflächig umzusetzen. Die Zahlen sind konkret:

„Jede Frauengruppe besteht aus zwanzig bis dreißig Frauen. Bei drei Drörfern sind das ca. sechszig Frauen insgesamt und ungefähr dreißig Gärten, da manche Frauen sich einen Garten teilen.“ (Johann, Project Wings)

Der Nutzen startet simpel: weniger Geld für Gemüse auf dem Markt ausgeben. Dann kommt der nächste Schritt: Überschüsse. Diese können verkauft werden, sodass nicht nur genug Nahrungsmittel für den Eigenbedarf sind, sondern die Familien auch noch Geld damit verdienen können.

Das ist der Moment, in dem ein Umweltprojekt in den Alltag “einrastet”. Wenn gesunde Ernährung günstiger wird und sogar Zusatzeinkommen möglich ist, entsteht Stabilität. Und Stabilität macht langfristiges Denken erst möglich.

Ein Garten aus der Women Group

Ein Garten aus der Women Group

 

Wissen multiplizieren, Abhängigkeiten vermeiden

Ein ganzer wichtiger Baustein ist die Bildung. Project Wings will nicht gebraucht werden. Das klingt kontraintuitiv für eine Organisation, ist aber genau der Punkt eines nachhaltigen Community-Ansatzes.

Johann sagt es ganz direkt:

„Der Traum ist irgendwann, dass jeder, den wir mal irgendwie begleitet haben, nicht mehr auf uns angewiesen ist.“ (Johann, Project Wings)

Und die Metapher dazu kam von mir:

„Nicht den Fisch verkaufen, sondern zeigen, wie man fischt.“

Das zeigt sich auch beim Thema Saatgut: Selbst Samen zu verkaufen ist rechtlich eingeschränkt, aber das Wissen, wie man eigene Bio-Samen für den Eigenanbau herstellt, kann weitergegeben werden.

„Wir dürfen ihnen beibringen, wie sie diese Biosamen herstellen und das ist sowieso der Ansatz.“ (Johann, Project Wings)

 

Tierschutz in der Buffer Zone: Konflikte lösen, ohne Tiere zu verletzen

Naturschutz bedeutet in Regionen am Rand von Nationalparks oft: Mensch und Tier konkurrieren um Raum und Nahrung. Cat, Volunteer aus Berlin, beschreibt die Ranger Patrol als Mediation zwischen Farmern und Wildtieren in der sogenannten Buffer Zone.

„Das bedeutet einfach, da trifft das Dorf oder auch so die Farmer auf den Dschungel und auf den Nationalpark.“ (Cat, Volunteer)

Die Konflikte sind real: Ernte wird zerstört, Tiere werden als Bedrohung wahrgenommen. Die Ranger Patrol setzt auf Deeskalation und praktische Lösungen.

„Die gibt eben den Farmern Möglichkeiten an die Hand, die Tiere zu verscheuchen, ohne sie zu verletzen.“ (Cat, Volunteer)

Ein Beispiel sind laute Knallkörper, um Tiere zurück in den Dschungel zu treiben. Besonders stark ist der Ansatz bei Kompensation: Wenn Tiere Früchte klauen, werden Farmer entschädigt, damit sie nicht zur Gewalt greifen. Und selbst bei illegalen Fallen geht es nicht um schnelle Bestrafung, sondern um herauszufinden, warum die Fallen aufgestellt wurden und wie die Ranger unterstützen können.

Das ist Community-Arbeit auf einem Niveau, das viele Organisationen nicht erreichen: Es geht um Beziehungen, Sicherheitsnetze und Lösungen, die Menschen wirklich annehmen können.

Bei der Ranger Patrol mitten im Regenwald

Bei der Ranger Patrol mitten im Regenwald

 

Volunteering bei Project Wings

Viele suchen nach einer sinnvollen Art zu reisen. Ich selbst war nur eine Woche im Volunteer-Camp von Project Wings, aber Cats Erfahrungsbericht liefert einen wichtigen Filter: Sinn entsteht, wenn du nicht nur arbeitest, sondern verstehst, wie das System vor Ort tickt.

Sie beschreibt den Unterschied zwischen Touristsein und echter Nähe:

„Man hat dann ein bisschen in die Lebensweise der Menschen eher reingucken können als nur als Tourist.“ (Cat, Volunteer)

Und sie benennt, was für sie den größten Wert hatte: den Impact nicht nur zu hören, sondern zu sehen.

Wenn du überlegst, selbst als Volunteer zu Project Wings zu kommen, ist ihre Empfehlung unmissverständlich:

„Wenn ihr überlegt und die Möglichkeit habt, tut es!“ (Cat, Volunteer)

Ein praktischer Punkt, der für viele entscheidend ist: Du wirst nicht einfach irgendwo “eingeteilt”, sondern kannst Aktivitäten nach Interesse wählen. Und wer länger bleibt, kann sogar eigene Ideen einbringen, abgestimmt mit dem Team. Das ist wichtig, weil es deine Zeit vor Ort wertvoller macht. Du arbeitest nicht nur ab, du baust Kompetenz auf, die du mitnehmen kannst (auch in Job, Studium oder eigenes Projekt).

 

Was du ab heute anders machen kannst, wenn du wirklich “mit Sinn” reisen willst

1. Suche nach Community-Ansätzen, nicht nach Einmal-Aktionen. Ein Strand-Cleanup ist okay. Ein System wie bei Project Wings verbindet Umweltwirkung mit Alltag und Einkommen.
2. Achte auf “Proof of Concept”. Unterstütze Projekte, die zeigen können, wie ihre Lösung funktioniert, vor Ort, sichtbar, nachvollziehbar.
3. Bewerte Nachhaltigkeit an der Lebensrealität der Menschen. Wenn Grundbedürfnisse unsicher sind, müssen Projekte ökonomisch mitdenken.
4. Wenn du volunteerst, geh, um zu lernen und um einen Beitrag zu leisten, nicht für Selbstdarstellung. Nimm Programme, die Perspektivwechsel ermöglichen und lokale Teams stärken.
5. Frag vor einer Unterstützung nach dem Exit-Plan. Gute Projekte wollen, dass Menschen unabhängig werden.

Wenn du Reisen mit Sinn ernst meinst, dann ist das der Maßstab: Dein Beitrag soll bleiben, auch wenn du längst wieder weitergezogen bist.

 

Volunteer bei Project Wings werden

Als Volunteer bei Project Wings wirst du nicht einfach „eingeteilt“, sondern Teil eines bestehenden Systems, das auf Mitgestaltung setzt. Je nach Interesse kannst du dich zum Beispiel in den Bereichen Waste Management (z. B. EcoBricks, aber auch in der sogenannten Trash Bank, einem Partner von Project Wings), Organic Farming oder Naturschutz in der Buffer Zone einbringen.

Bei der Trash Bank – dem Partner von Project Wings

Bei der Trash Bank – dem Partner von Project Wings

Der Fokus liegt nicht auf kurzfristiger Hilfe, sondern auf Lernen, Austausch und nachhaltigem Beitrag: Du verstehst die lokalen Strukturen, arbeitest mit dem Team vor Ort zusammen und siehst konkret, wie Projekte wirken – ökologisch wie sozial. Besonders wertvoll ist, dass du eigene Fähigkeiten einbringen und bei längeren Aufenthalten sogar eigene kleine Projekte mitentwickeln kannst. So wird Volunteering nicht zum „Helfen von oben“, sondern zu echter Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

Du kannst entweder ein oder zwei Wochen bleiben – so wie ich – oder auch mehrere Monate hier verbringen, deine eigenen Miniprojekte umsetzen und so einen ganz besonderen Impact haben.

Mein Fazit zu Project Wings

Project Wings zeigt, wie Umwelt- und Tierschutz gelingen können, während gleichzeitig die lokale Bevölkerung einen Mehrwert erfährt. Der Ansatz funktioniert nicht, weil er moralisch appelliert, sondern weil er realistische Lösungen in bestehende Lebensrealitäten integriert. EcoBricks, Organic Farming und Ranger Patrol sind keine isolierten Aktionen, sondern Bausteine eines Systems, das ökologische Ziele mit ökonomischem Nutzen verbindet.

Ein Orang Utan im Regenwald

Ein Orang Utan im Regenwald

Um unsere wunderschöne Welt mit allem, was sie beherbergt, zu schützen.

Der entscheidende Unterschied liegt im Perspektivwechsel: Nicht „Wie rette ich allein die Welt?“, sondern „Wie kann ein Projekt vor Ort so aufgebaut sein, dass es langfristig ohne mich funktioniert?“ Genau hier setzt Project Wings an – mit niedrigschwelligen Einstiegen, sichtbarem Proof of Concept und dem klaren Ziel, Abhängigkeiten zu vermeiden.

Wenn Nachhaltigkeit bedeuten soll, Strukturen zu stärken statt nur Symptome zu lindern, dann ist dieser Community-Ansatz ein Maßstab. Auch wenn das weder perfekt noch allumfassend ist, ist es konkret, messbar und langfristig gedacht.

IMG 0246 e1413017970778

Hat dir dieser Blogpost gefallen?

Dann teile ihn in deinen sozialen Netzwerken!

Newsletter

Melde dich zu meinem Newsletter an, um über mein Leben auf Reisen und als digitale Nomadin auf dem Laufenden zu bleiben! So verpasst du nie einen neuen Blog-Eintrag, ein neues Buch, einen neuen Onlinekurs oder wo mein nächstes Abenteuer uns hinführen wird. Denn es wird nie langweilig werden! Außerdem bekommst du dann das StarterKit, um ortsunabhängig zu arbeiten! Cool oder cool?

Starter Kit Smart MockUp
Sunset Koh Lanta
THAILAND

KOH LANTA

Das Paradies auf Koh Phangan
THAILAND

KOH PHANGAN

Thais mit Khom Loy
THAILAND

BANGKOK

Die besten Cafés & Work-Spots in Kuta, Lombok

Die besten Cafés & Work-Spots in Kuta, Lombok

Die besten Cafés & Work-Spots in Kuta, Lombok

Die besten Cafés & Work-Spots in Kuta, Lombok

Kuta, Lombok, ist vor allem für seine Surfspots, traumhaften Strände und spektakulären Sonnenuntergänge bekannt – doch die kleine Stadt im Süden Lomboks entwickelt sich zunehmend auch zu einem spannenden Ort für digitale Nomaden. Neben Yoga-Studios, Fitnessstudios und einer entspannten Community gibt es mittlerweile auch eine wachsende Auswahl an Cafés und Coworking-Spaces, die sich perfekt zum Arbeiten eignen.

Von stylischen Cafés mit stabilem WLAN über ruhige Work-Spots mit Klimaanlage bis hin zu Orten mit atemberaubendem Ausblick über ganz Kuta. Hier findest du deutlich mehr als nur guten Kaffee. Egal, ob du konzentriert arbeiten, dich mit anderen Nomaden vernetzen oder einfach eine inspirierende Umgebung genießen möchtest: Kuta bietet für unterschiedliche Work-Styles passende Locations.

Avocado Brot und Kokosnuss im Ashtari

Avocado Brot und Kokosnuss im Ashtari

In diesem Blogpost zeige ich dir meine persönlichen Lieblingsorte zum Arbeiten als digitaler Nomade in Kuta in Lombok, inklusive Cafés, Coworking-Spaces und besonderen Locations mit Wow-Faktor. Bereit für eine kleine Work-&-Coffee-Entdeckungsreise? Dann lies weiter!

Mana

Mana ist für mich ganz klar einer der besten Orte zum Arbeiten für digitale Nomaden in Kuta – wenn nicht sogar der beste. Vor allem wegen des stabilen und schnellen WLANs, das ich hier über Wochen hinweg als extrem zuverlässig erlebt habe. Gerade in Kuta, wo gutes Internet nicht überall selbstverständlich ist, ist das ein echter Pluspunkt.

Dazu kommt: Mana ist einfach eine wunderschöne, offene und sehr inspirierende Location. Viel Holz, viel Grün, eine angenehme Atmosphäre und genug Platz, um auch länger sitzen zu bleiben. Egal ob du konzentriert arbeiten möchtest oder zwischendurch eine kreative Pause brauchst … Hier fühlt sich beides natürlich an.

Auch das Essen ist richtig gut: von Frühstück über Bowls bis hin zu warmen Gerichten ist alles dabei. Perfekt also, um direkt mehrere Stunden zu bleiben, ohne zwischendurch den Spot wechseln zu müssen. Ich habe tatsächlich einmal 10 Stunden dort gesessen …

Was Mana für mich zusätzlich besonders macht, sind die Mitarbeiter. Sie sind super freundlich, aufmerksam und merken sich sogar deinen Namen. Das sorgt für eine persönliche, fast schon familiäre Stimmung, die man als digitaler Nomade unterwegs sehr zu schätzen weiß.

Wenn du in Kuta nur einen einzigen Ort zum Arbeiten ausprobieren möchtest, dann würde ich dir Mana empfehlen.

Barbara im Mana
Smoothie Bowl im Mana
Yogaraum im Mana

Loka

Loka ist ein beliebter Spot für Frühstück, Lunch und gesunde Bowls – und grundsätzlich auch ein Ort, an dem man gut arbeiten kann, mit kleinen Einschränkungen.

Besonders empfehlenswert sind die täglich wechselnden Bowls of the Day unter der Woche. Frag einfach nach, was es aktuell gibt – ich habe hier mehrfach richtig leckere Bowls gegessen.

Das Internet ist solide und für normales Arbeiten absolut ausreichend. Was man allerdings wissen sollte: Direkt hinter Loka befindet sich ein Fitnessstudio inklusive Sauna und Ice Bath. Dadurch herrscht gefühlt den ganzen Tag über relativ viel Durchgangsverkehr. Menschen kommen rein, gehen raus, holen sich Drinks oder Essen – was die Atmosphäre etwas unruhiger machen kann.

Für kürzere Work-Sessions, E-Mails, Recherche oder leichte Aufgaben finde ich Loka trotzdem gut geeignet. Wenn du jedoch mehrere Stunden tiefen Fokus brauchst, gibt es in Kuta ruhigere Alternativen.

Unterm Strich: ein schöner Ort für eine Kombination aus gutem Essen und ein bisschen Arbeiten – aber kein klassischer Deep-Work-Spot.

Loka

Im Loka

Im Loka

Im Loka

The Well

The Well ist eine richtig gute Mischung aus Café, Restaurant und offiziellem Coworking-Bereich – und damit einer der zuverlässigsten Spots zum Arbeiten in Kuta.

Das Essen ist sehr lecker und vielseitig, was The Well zu einem Ort macht, an dem man problemlos mehrere Stunden verbringen kann. Besonders angenehm: Es gibt sowohl einen schönen Außenbereich für entspannte Sessions als auch einen klimatiserten Innenbereich, der explizit als Coworking-Zone gedacht ist. Wenn du konzentriert arbeiten möchtest, bist du drinnen definitiv besser aufgehoben.

Das Preismodell für den offiziellen Coworking-Bereich ist simpel: Pro Stunde gilt eine Konsumpflicht von 50k IDR. In der Praxis bedeutet das etwa ein Getränk pro Stunde oder ein Essen für zwei Stunden. Fair, wie ich finde, vor allem im Vergleich zu klassischen Coworking-Spaces.

Atmosphärisch ist The Well modern, offen und gleichzeitig ruhig genug für fokussiertes Arbeiten. Ich habe hier allein gearbeitet, aber auch andere digitale Nomaden gesehen, die an Calls saßen oder gemeinsam am Laptop gearbeitet haben.

Wenn du einen Spot suchst, bei dem du gutes Essen, Klimaanlage und Arbeitsfokus kombinieren kannst, ist The Well definitiv eine sehr gute Wahl.

The Well Coworken und Mittagessen
Essen im The Well
Im The Well

Karia Coworking

Karia Coworking ist ein kleiner Coworking Space, der sich in einem Hotelkomplex befindet und sich vor allem für kürzere, strukturierte Work-Sessions eignet.

Der Space selbst ist eher kompakt und meist stark klimatisiert. Wenn du empfindlich auf Kälte reagierst, solltest du dir am besten etwas Langärmeliges mitnehmen. Es gibt separate Call-Räume, die allerdings nicht schallisoliert sind. Das bedeutet: Man hört Gespräche aus den Nachbarräumen, was für wichtige Calls oder tiefe Konzentration nicht ideal ist.

Ein Pluspunkt der Call-Räume ist allerdings der Ausblick: Von dort hast du Pool-Blick. Der Pool gehört zum Hotel und ist leider nicht für Coworking-Gäste nutzbar. Also eher ein visuelles Extra als ein praktisches Feature.

Cool ist, dass du direkt Essen und Getränke vom Hotelrestaurant bestellen kannst, während du arbeitest.

Preislich hast du zwei Optionen:

  • Day Pass für 150k IDR ohne Konsum
  • Day Pass für 250k IDR, den du komplett für Essen und Getränke verwenden kannst

Karia Coworking ist kein riesiger Community-Hub, aber eine brauchbare Option, wenn du einen klassischen Tisch, Klimaanlage und eine klar definierte Arbeitsumgebung suchst. Ich habe in den Call-Räumen außerdem zwei Podcast-Interviews aufgenommen. Eines davon für meinen eigenen Video-Podcast Proud Nomad Vibes.

Karia Coworking von innen

Karia Coworking von innen

Ausblick aufs Tika Hotel

Ausblick aufs Tika Hotel

Bush Radio

Bush Radio gehört für mich zu den angenehmsten Orten zum Arbeiten in Kuta – vor allem, wenn man gerne mitten im Ortskern ist.

Meine persönliche Empfehlung: die Smoothie Bowls. Ohne Übertreibung die besten, die ich in Kuta hatte. Auch die Pizza ist richtig gut, falls du eher etwas Herzhaftes suchst (allerdings ist die von la Baracca nochmal deutlich besser). Dazu kommt stabiles WLAN, was Bush Radio zu einer sehr soliden Wahl für Work-Sessions macht.

Besonders praktisch ist der obere Bereich: Dort ist es meist deutlich ruhiger als unten, und man kann konzentriert am Laptop arbeiten, ohne ständig abgelenkt zu werden.

Ein weiteres kleines Detail, das ich sehr mag: Bush Radio ist cashless only. Heißt: kein Hantieren mit Bargeld, alles läuft unkompliziert per Karte oder digitaler Zahlung und auch ohne zusätzliche Gebühr.

Wenn du einen entspannten, ruhigen Ort mit gutem Essen, guter Atmosphäre und zuverlässigem Internet suchst, ist Bush Radio definitiv eine Top-Adresse für digitale Nomaden in Lombok.

Bush Radio Blick in die untere Etage
Smoothie Bowl im Bush Radio
Bush Radio obere Etage

Guru

Guru ist vor allem für sein sehr leckeres Essen bekannt – und gehört kulinarisch definitiv zu den Highlights in Kuta Lombok. Wenn es ums längere Arbeiten geht, hat der Spot allerdings ein paar Einschränkungen.

Der Hauptgrund: Die Sitzgelegenheiten sind nicht wirklich auf Laptop-Arbeit ausgelegt. Es gibt hauptsächlich große Holztische sowie einige wenige Couches. Wenn du auf einer Couch sitzt, musst du den Laptop auf dem Schoß haben – was auf Dauer nicht besonders bequem ist. Außerdem muss man Glück haben, überhaupt eine Couch zu erwischen, da diese oft schnell belegt sind.

Für eine kurze Session, E-Mails checken oder ein bisschen Planung zwischendurch ist Guru völlig okay. Für mehrere Stunden konzentriertes Arbeiten würde ich persönlich eher andere Orte in Kuta bevorzugen.

Trotzdem lohnt sich Guru absolut – vor allem, wenn du gutes Essen mit einem kurzen Laptop-Stopp kombinieren möchtest.

Avocado Toast im Guru
Guru

Xeno

Xeno ist ursprünglich ein Fitnessstudio – hat aber zusätzlich einen Coworking-Bereich im Café-Teil integriert. Das Gebäude selbst ist richtig schön gestaltet und wirkt modern, offen und hochwertig. Rein optisch ist Xeno definitiv einer der cooleren Spots in Kuta Lombok.

Zum Arbeiten ist Xeno grundsätzlich nutzbar, allerdings mit Einschränkungen. Das Internet habe ich persönlich eher als langsam erlebt. Für einfache Tasks wie E-Mails, leichte Recherche oder Social Media reicht es aus, für größere Uploads, Videocalls oder datenintensive Arbeit kann es jedoch schnell zäh werden.

Der Coworking-Bereich ist eher als Zusatzangebot zu verstehen und kein klassischer Fokus-Workspace. Wenn du also ohnehin ins Gym möchtest und danach noch ein bisschen am Laptop sitzen willst, ist Xeno eine praktische Kombination. Wenn dein Hauptziel jedoch produktives Arbeiten ist, gibt es in Kuta bessere Alternativen.

Unterm Strich: Mega schönes Gebäude, coole Atmosphäre – als reiner Work-Spot aber eher zweite Wahl.

Xeno Eingang

Xeno Eingang

Xeno Fitness

Xeno Fitness

Im Xeno

Ashtari

Ashtari ist weniger ein klassischer Work-Spot und mehr ein Ort für Inspiration, Weitblick und besondere Erlebnisse – aber genau deshalb gehört er für mich unbedingt in diese Liste.

Denn: Ashtari bietet mit Abstand den besten View über ganz Kuta Lombok. Du blickst von oben über Hügel, Küste, Meer und Reisfelder – und allein dafür lohnt sich der Besuch schon.

Das Essen ist sehr lecker, die Atmosphäre ruhig und weitläufig. Ich habe hier zwar nicht regelmäßig stundenlang gearbeitet, aber für leichtere Tasks, Journaling, Brainstorming oder kreatives Arbeiten ist Ashtari ein wunderschöner Ort.

Ein besonderes Extra: Jeden Mittwoch von 15–17 Uhr gibt es eine kostenfreie Bahasa-Indonesia-Class. Außerdem werden Yoga-Kurse angeboten – perfekt, wenn du Arbeiten, Lernen und Bewegung verbinden möchtest.

Ashtari ist damit kein klassischer Laptop-Marathon-Spot, sondern eher ein Ort für bewusste Work-Sessions mit Aussicht und eine schöne Abwechslung zum Alltag in Kuta.

Im Ashtari

Im Ashtari

Avocado Brot und Kokosnuss im Ashtari

Avocado Brot und Kokosnuss im Ashtari

Ausblick aus dem Ashtari

Ausblick aus dem Ashtari

Anreise nach Kuta, Lombok

Die Anreise nach Kuta Lombok ist ganz unkompliziert und gut planbar – egal, ob du aus dem Ausland anreist oder bereits in Indonesien unterwegs bist.

Der nächstgelegene Flughafen ist der Lombok International Airport (LOP). Er liegt etwa 30 Minuten von Kuta entfernt. Es gibt Direktflüge zum Beispiel von Singapur (da kam ich her) oder Kuala Lumpur, aber natürlich auch von Bali sowie Jakarta oder andere indonesische Städte.

Vom Flughafen aus hast du mehrere Möglichkeiten:

  • Taxi: Die einfachste Option. Die Fahrt nach Kuta dauert je nach Verkehr etwa 20–30 Minuten.
  • Privater Transfer: Viele Unterkünfte organisieren auf Anfrage einen Abholservice.
  • Mietwagen: Wenn du bereits Erfahrung im Straßenverkehr Indonesiens hast und ein Auto möchtest, kannst du dir direkt am Flughafen ein Fahrzeug mieten.

Reist du von Bali an, kannst du alternativ auch anstatt mit dem Flugzeug mit dem Boot nach Lombok fahren und von dort per Auto weiter nach Kuta. Diese Route dauert länger, ist aber landschaftlich sehr schön. Ich bin 2018 schon mal mit der Fähre von Bali nach Lombok und habe die Fahrt in positiver Erinnerung.

Einmal angekommen, ist Kuta überschaubar und lässt sich am besten mit dem Roller erkunden. Das ist auch ideal, um zwischen Cafés, Coworking-Spots und Stränden zu wechseln.

Weitere Reiseziele in Indonesien

Wenn du nach deinem Aufenthalt in Kuta noch weiter durch Indonesien reisen möchtest, hast du unzählige Möglichkeiten. Das Land ist riesig, extrem vielfältig und bietet sowohl für digitale Nomaden als auch für Abenteurer, Naturfans und Kulturinteressierte spannende Ziele.

 

Bali

Der Klassiker – und für viele der Einstiegspunkt nach Indonesien. Orte wie Canggu, Ubud oder Uluwatu bieten eine sehr gut ausgebaute Infrastruktur für digitale Nomaden mit Coworking-Spaces, Cafés und Community-Events. Bali ist deutlich voller und touristischer als Lombok, punktet dafür aber mit Komfort und Auswahl.

 

Nusa Penida, Nusa Lembongan & Nusa Ceningan

Die Nusa-Inseln sind perfekt, wenn du nach Ruhe, Natur und spektakulären Landschaften suchst. Zum Arbeiten eignen sie sich eher für kürzere Aufenthalte oder leichtere Tasks – dafür sind sie landschaftlich absolut beeindruckend.

 

Flores

Ein Traum für Abenteurer. Flores ist deutlich ursprünglicher und weniger touristisch. Highlights sind der Kelimutu-Vulkan mit seinen bunten Kraterseen und natürlich der Komodo-Nationalpark. Für klassisches Digital-Nomad-Arbeiten ist Flores nur eingeschränkt geeignet, aber als Reiseerlebnis unschlagbar.

 

Java

Kulturell extrem spannend: Java ist das Herz Indonesiens. Städte wie Yogyakarta bieten Tempel, Geschichte und lokale Kultur, während Vulkane wie der Bromo oder Ijen beeindruckende Naturerlebnisse liefern. Für längere Work-Stays eher in den größeren Städten geeignet.

 

Sumatra

Wild, grün und noch sehr ursprünglich. Perfekt für Natur- und Tierliebhaber – etwa für Dschungeltouren oder Orang-Utan-Beobachtungen. Weniger klassisch für digitale Nomaden, aber ideal für eine bewusste Auszeit.

Indonesien lässt sich wunderbar kombinieren: erst fokussiert arbeiten in Orten wie Kuta Lombok oder Bali, danach Abenteuer, Natur und neue Perspektiven auf anderen Inseln. Genau diese Vielfalt macht das Land so besonders.

Mein Reise-Equipment

Da ich auch immer wieder gefragt werde, wie und mit was ich auf Reisen gehe, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

 

Rucksäcke und Koffer

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise den passenden wählen kann. Am liebsten reise ich mit meinem Equipment von Osprey. Auch auf unseren Reisen nach Thailand hatten wir den Osprey Sojourn 60* und den Transporter 90* dabei.

Osprey Koffer

Osprey Koffer

Mein Hauptrucksack ist seit einiger Zeit der Nordace Siena. Der ist mit 19 Litern nicht so riesig, gefällt mir optisch sehr gut und hat allerlei Fächer, auch versteckte für zb. den Pass, sowie einen USB-Ladeport, was ich sehr praktisch finde.

 

Kamera

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

Mein Fazit zu den Coworking-Spots in Kuta, Lombok

Kuta hat mich positiv überrascht. Auch wenn die Stadt (noch) nicht mit klassischen Digital-Nomad-Hotspots wie Chiang Mai oder Bali vergleichbar ist, bietet sie inzwischen eine richtig gute Auswahl an Cafés und Work-Spots für unterschiedliche Arbeitsstile.

Für fokussiertes Arbeiten mit stabilem WLAN ist Mana für mich ganz klar die beste Adresse. Wer lieber Café und Coworking kombiniert, findet mit The Well oder Bush Radio sehr verlässliche Optionen. Orte wie Ashtari zeigen dagegen, dass Arbeiten unterwegs nicht immer nur effizient, sondern auch inspirierend sein darf.

Was ich an Kuta besonders schätze, ist die entspannte Atmosphäre, die Nähe zur Natur und das noch vergleichsweise ruhige Umfeld. Man kann hier gut arbeiten, ohne ständig das Gefühl zu haben, in einem überlaufenen Nomaden-Hotspot zu sein. Gleichzeitig wächst die Infrastruktur spürbar – genau die richtige Mischung aus Entwicklung und Gelassenheit.

Wenn du einen Ort suchst, an dem sich Arbeit, gutes Essen, Bewegung, Community und Natur verbinden lassen, dann ist Kuta in Lombok definitiv eine spannende Option. Für mich ist es ein Platz, an den ich sicher wieder zurückkehren werde.

Warst du schon mal in Kuta oder hast du einen Lieblings-Work-Spot dort? Schreib mir gerne in die Kommentare!

Deine Barbara

PS: Alle mit einem Sternchen (*) markierten Links sind Affiliate Links!

Hat dir dieser Blogpost gefallen?

Dann teile ihn in deinen sozialen Netzwerken!

Newsletter

Melde dich zu meinem Newsletter an, um über mein Leben auf Reisen und als digitale Nomadin auf dem Laufenden zu bleiben! So verpasst du nie einen neuen Blog-Eintrag, ein neues eBook oder wo mein nächstes Abenteuer uns hinführen wird. Denn es wird nie langweilig werden!

Wachirabenchathat Park 2
THAILAND

LUMPHINI, CHATUCHAK & CO.

Mae Klong Railway 2
THAILAND

MAE KLONG RAILWAY MARKET

Thai am Ping River zu Loy Krathong
THAILAND

RED LOTUS LAKE

Cempedak Island – Der Traum eines jeden Luxusreisenden in Asien

Cempedak Island – Der Traum eines jeden Luxusreisenden in Asien

Cempedak Island – Der Traum eines jeden Luxusreisenden in Asien

Cempedak ist ein Luxusresort auf einer Privatinsel in Indonesien etwa 90 Kilometer vor der Küste Singapurs. Daher habe ich die Einladung das Hotel zu testen, gerne angenommen, als ich in Singapur housesitten war.

Wie du nach Cempedak kommst

Um nach Cempedak zu gelangen, nimmst du einfach die Fähre von Singapur nach Bintan. Bintan liegt in Indonesien – also musst du wieder durch den ganzen Prozess der Immigration und Gepäckkontrollen auf beiden Seiten. Außerdem musst du 1,5 Stunden bevor die Fähre ablegt dort sein – genau wie an einem Flughafen.

Die Fähre benötigt genau eine Stunde. Da Indonesien eine Stunde vor Singapur liegt, kommst zur gleichen Zeit an, zu der du Singapur verlassen hast, und die Ankunftszeit auf dem Rückweg ist zwei Stunden nach der Abreise sein.

Hinweis: Das Meer kann je nach Jahreszeit etwas rau sein. Wenn du da empfindlich bist, besorg dir am besten vorher Reisetabletten.

Auf Bintan wartet dann ein Transferteam von Cempedak, dass dich abholt und auf die andere Seite der Insel bringt. Dein persönlichen Fahrer bringt dich an die entsprechende Anlegestelle, von der du dann mit einem Boot nach Cempedak gebracht wirst.

Auf dem Weg nach Cempedak

Ohne die Wartezeit am Fährterminal beträgt die Reisezeit 2,5 Stunden.

Cempedak Island

17 Hektar unberührte Natur umfassen die Insel und ist eine von wenigen Privatinseln in der Region. Sie ist umgeben von weßem Sandstrand und besitzt eine einzigartige Flora und Fauna – um genau zu sein beheimatet die Insel einen echten Regenwald.

Cempedak 2

cempedak 5

Es gibt 15 Villen, das Restaurant, eine Bar, den Poolbereich (Boats House genannt) mit einer anderen Bar und dem Spa (das noch nicht fertig war, als ich dort war).

Auf der ganzen Insel habe ich keinen Ort gesehen, der wirklich „drinnen“ ist. Sowohl das Restaurant als auch die Bars oder Villen sind nur überdacht, aber zu allen Seiten offen. Niemals zuvor hatte ich in einem King-Size-Bett in Luxusbettwäsche geschlafen und dabei das Rauschen der Wellen gehört. Alle Villen haben zwei Stockwerke und einen privaten Pool, um Zweisamkeit mit einem atemberaubenden Blick auf das Meer zu genießen.

villa cempedak

villa schlafzimmer cempedak

Luxus trifft Nachhaltigkeit

Die Idee hinter Cempedak ist, dass die Menschen zwar puren Luxus erleben, aber der Gedanke des nachhaltigen Tourismus nicht außen vorgelassen wird.

Aber was bedeutet das?

Es bedeutet zum Beispiel, dass alle Gebäude aus Gräsern der Region und Bambus bestehen. Die Dächer sind mit ihrer Sichelform in einer natürlichen Symmetrie gestaltet und schützen vor den Elementen.

cempedak pool 2

Es bedeutet auch, dass es auf Cempedak keine Plastikstrohhalme gibt. Auch sie werden aus Bambus hergestellt, was deinem Cocktail den letzten Schliff verleiht, damit du dich beim genüsslichen Schlürfen mit der Natur verbunden fühlst.

cempedak straw

Der moderne Touch

All dies bedeutet nicht, dass Cempedak nicht alles tut, um seine Gäste daran zu erinnern, dass wir in einer Zeit leben, in der wir immer „verbunden“ sind. Ein perfektes Beispiel ist das Tablet, das in jeder Villa wartet.

Hast du bisher immer ein Telefon benutzt, um den Zimmerservice oder einen Buggy zu rufen, der dich ins Restaurant bringt? Das ist ja so 20. Jahrhundert! In Cempedak bekommst du ein persönliches iPad, das mit dem Telefon des House Keepers verbunden ist. Wann immer du etwas brauchst oder eine Frage hast, verwendest du einfach das iPad, um Nachrichten zu senden oder alle Informationen dort zu finden. Oder bestelle einfach deinen nächsten Cocktail über das iPad.

drinks cempedak 2

Darüber hinaus gibt es WLAN auf der ganzen Insel. So kannst du deine eigenen Geräte verbinden oder einfach das iPad nehmen und für eine kurze Zeit von der Außenwelt getrennt dieses wunderschöne Paradies genießen.

 

Ein paar letzte Gedanken zu Cempedak Island

Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass ich mich Cempedak Island verliebt habe. Es ist ein unglaublich schöner Ort und obwohl ich dort gearbeitet habe, habe ich mich fast wie im Urlaub gefühlt.

Das Essen war super, die Sonnenuntergänge und Sonnenaufgänge atemberaubend und die Villa die schönste, in der ich je wohnen durfte.

food cempedak

essen auf cempedak

Wenn du in Singapur sein solltest und auf der Suche nach einem erholsamen Ausflugsort bist, oder wenn du auf einer anderen Insel in Indonesien unterwegs bist und ein paar Tage mit nichts als dir selbst (oder vielleicht noch deinem Partner), gutem Essen und Natur genießen möchtest, ist dies der perfekte Ort dafür!
Deine Barbara
PS: Ich wurde von Cempedak Island zu einem Aufenthalt von zwei Nächten inklusive Vollpension eingeladen. Eine finanzielle Vergütung habe ich nicht erhalten. Meine Meinung ist und bleibt die meinige und ist von der Kooperation unebrührt.
Singapore Guide for Digital Nomads

Live Like a Local

Du suchst nach einem coolen Spot für digitale Nomaden in Südostasien? Dann solltest du dir unbedingt Singapur anschauen!

sunset singapore 3
SINGAPUR
FOTOHIGHLIGHTS
bukit timah
SINGAPUR
BUKIT TIMAH NATURE RESERVE
boardwalk pulau ubin 2
SINGAPUR
PULAU UBIN

UNVERBINDLICHE WARTELISTE

Melde Dich 100 % unverbindlich zur Warteliste von Werde InstaPro! an. 

Vergiss nicht, deine E-Mail-Adresse im nächsten Schritt zu bestätigen.

Noch ein Schritt... Öffne JETZT Dein E-Mail-Postfach und bestätige Deine Anmeldung!

Anmeldung zum Newsletter!

Du zweifelst noch, ob B Translator das Richtige für dich ist? Dann melde dich doch erstmal zum Newsletter an und hol dir meine Tipps und Tricks für den Start als freiberuflicher Übersetzer!

 

You have Successfully Subscribed!

Online Course Cover Dein Weg in die Freiheit

UNVERBINDLICHE WARTELISTE

Melde Dich 100 % unverbindlich zur Warteliste von Dein Weg in die Freiheit an. 

Vergiss nicht, deine E-Mail-Adresse im nächsten Schritt zu bestätigen.

Noch ein Schritt... Öffne JETZT Dein E-Mail-Postfach und bestätige Deine Anmeldung!

Starter Kit Smart MockUp

Melde dich zum Newsletter von Barbaralicious an!

Melde dich zu meinem Newsletter an, in dem ich dich über mein Leben auf Reisen und als digitale Nomadin informiere! Für dich gibt es dafür das StarterKit, um ortsunabhängig zu arbeiten und ein paar weitere Geschenke obendrauf. Außerdem verpasst du so keinen neuen Blogpost, kein neues E-Book oder wohin mich meine Reisen bringen. Langweilig wird es sicher nicht!

Du hast dich erfolgreich zum Newsletter angemeldet

Melde dich zum Newsletter an

Melde dich zum Newsletter an

Melde dich zum Newsletter an und erhalte "Tschüss 9-to-5, hallo Freelancing", dein erster Schritt für ein ortsunabhängiges Online-Business. Befreie dich aus dem Hamsterrad und gestalte dein Leben nach deinen eigenen Vorstellungen!

Du hast dich erfolgreich angemeldet!