Der Highway 1 in Kalifornien: Von Stränden, Sonnenuntergängen, Seelöwen & Walen

von | 06/04/15 | Alles und nichts, Nordamerika, Reisen | 32 Kommentare

Wenn Du einem Amerikaner gegenüber erwähnst, dass Du vorhast, auf dem Highway 1 von LA nach San Francisco zu fahren, zaubert das für gewöhnlich ein Lächeln auf sein Gesicht.

Diese Straße ist nämlich bekannt dafür, dass sie traumhafte Ausblicke auf das Meer bietet.

Nach einigem Überlegen wegen des Preises habe ich mich also für einen Mietwagen entschieden, den ich in Los Angeles abgeholt und in San Francisco zurückgegeben habe.

Am darauffolgenden Tag habe ich es ausgenutzt, ein Auto zu haben, und bin nach Santa Monica an den Strand zum berühmten Santa Monica Pier gefahren und danach in den wunderschönen Griffith Park, der auf dem Gipfel eine Sternenwarte hat, von der man einen unglaublichen Ausblick auf LA hat. Außerdem ist es ein ausgezeichneter Ort, um das Hollywood-Zeichen zu fotografieren.

LA_vom_Griffith_Park

Dann ging es richtig los! Ich gab Santa Barbara als Ziel in mein Handy ein und fuhr los.

Schon diese kurze Strecke war wirklich wunderschön: Über Hügel und durch Täler bahnte ich mir meinen Weg in den Norden Kaliforniens.

Auch mit dem Wetter hatte ich Glück. Ganz anders als an den Tagen zuvor, schien durchgängig die Sonne und es war so warm, dass ich die Klimaanlage anschalten musste.

Nach knapp zwei Stunden kam ich in Santa Barbara an, suchte mir einen Parkplatz in der Nähe des Piers und aß am Meer, mit dem Rauschen der Wellen im Ohr, zu Mittag.

Santa Monica

20 Minuten später saß ich schon wieder im Auto, das Meer zu meiner Linken, und schon bog ich auf den bekannten und beliebten Highway 1 ab.

Sie führt direkt am Meer entlang und windet sich zum Teil durch die Serpentinen. In regelmäßigen Abständen gibt es Parkbuchten, damit man auch ja keine der vielen Postkarten-Aussichten verpasst und die Kamera stets zum Einsatz kommt.

Ein absolutes Highlight dieser Strecke war für mich, dass an einigen Stränden Seelöwen in der Sonne lagen.

Seelöwen auf der Route 1

Große und kleine, laute und schweigsame.

Schön war’s! Ich konnte mich kaum lösen, um weiter zu fahren.

Mein Ziel war Monterey!

Durch die Serpentinen kam ich nur langsam voran und erreichte mein Ziel deutlich nach Einbruch der Dunkelheit.

Eine Freundin von mir ist dort aufgewachsen und sie riet mir, die Fisherman’s Wharf zu besuchen und dort Clam Chowder zu essen. Das Besondere daran? Es wird in einem ausgehöhlten Laib Brot serviert! Köstlich!

Barbara_mit_Clam_Chowder

Im Internet hatte ich mich nach Preisen für Whale Watching erkundigt. Die Touren beginnen alle an der Fisherman’s Wharf, sodass ich direkt am richtigen Ort war. Ich lief direkt zu dem von mir online erwählten Anbieter, bekam den versprochen Rabatt, wenn man auf die Website verweist, und handelte sogar noch weitere 2,50$ runter.

Die Whale Watching Tour dauerte knappe drei Stunden. Deutlich länger als die Tour, die ich in Patagonien gemacht habe.

Allerdings dauerte es auch deutlich länger, bis wir in offene Gewässer und damit in Reichweite von Walen kamen.

Als das Boot dann endlich anhielt und wir den Riesen der Meere nahe waren, kamen sie zwar recht häufig hoch, aber leider nicht wirklich neben uns.

Diese Wale schienen scheuer gewesen zu sein als ihre Verwandten in Patagonien, denn dort schwammen sie ständig unter unserem Boot entlang und tauchten direkt daneben zum Luftholen auf.

Ein paar schöne Fotos konnte ich trotzdem schießen. Oder was meinst Du?

Walflosse_in_Kalifornien

Am späten Nachmittag macht ich mich dann auf die Weiterreise: Nach San Francisco waren es noch knappe zwei Stunden.

Der Weg bis Santa Cruz (etwa eine halbe Stunde Autofahrt) führte weiter am Meer entlang, sodass ich zum zweiten Mal einen atemberaubenden Sonnenuntergang beobachten durfte.

Sonnenuntergang Route 1

Nach Santa Cruz ging es auf die Autobahn, womit meine zwei Tage auf der Route 1 endeten.

Noch nie zuvor hatte ich so viele schöne Strände, Sonnenuntergänge und Tiere gesehen.

Wenn du also mal nach Kalifornien reist, solltest du dir dieses Erlebnis und diese schöne Strecke nicht entgehen lassen.

Deine Barbara

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