Koh Samui Sehenswürdigkeiten – Meine Highlights auf Koh Samui

Koh Samui Sehenswürdigkeiten – Meine Highlights auf Koh Samui

Im Januar diesen Jahres ging es für mich nach Koh Samui, wo ich mit einem Freund, der ebenfalls digitaler Nomade ist, eine Woche verbracht habe. Die Insel liegt im Golf von Thailand und ist sehr beliebt bei Touristen. Langweilig wird es hier nicht so schnell, dafür sorgen die Sehenswürdigkeiten in Koh Samui…

Koh Samui – Das Paradies für Reisende jeden Alters

Koh Samui ist eine Insel vor der Ostküste Thailands, am Kra Isthmus. Die Insel gehört zur Provinz Surat Thani, obwohl Koh Samui seit 2012 einen kommunalen Status hat und damit selbstverwaltet ist. Es ist nach Phuket die zweitgrößte Insel des Landes.

Die Herkunft des Namens Samui ist unbekannt. Die Theorie, die mir persönlich am besten gefällt, besagt, dass sie von frühen hainanesischen Händlern stammt. Angeblich hat es Ähnlichkeit mit dem Hainanesischen Wort für „erste Insel“ oder „Tür“. Da die Händler als erstes auf Samui trafen, wenn sie nach Thailand segelten, wurde dieses Wort zu ihrem Namen. Koh (oder Ko) ist das thailändische Wort für „Insel“.

Bis Ende des 20. Jahrhunderts war Koh Samui eher eine isolierte Gemeinschaft. Noch bis Anfang der 1970er Jahre gab es kaum befestigte Straßen, und die 15 km von einer Seite der Insel zur anderen musste zu Fuß zurückgelegt werden – durch den bergigen Dschungel.

Heute ist Koh Samui stark vom erfolgreichen Tourismus abhängig. Aber auch der Export von Kokosnüssen und Gummi sind primäre Einkommensquellen.

Koh Samui ist beliebt bei Reisenden jeden Alters. Die Infrastruktur ist heute sehr gut, es gibt gleich vier Krankenhäuser auf der Insel und die Bewohner sind auf die Touristen eingestellt. Dies spiegelt sich in der hohen Anzahl Hotels und Restaurants wider. Nicht zuletzt ist die Insel beliebt, weil sie einfach viel zu bieten hat. Atemberaubende Wasserfälle und Strände rund um die Insel sind ein Touristenmagnet.

 

Koh Samui – Die Anreise

Wenn du nicht bereits im Land bist, führt dich die Reise nach Koh Samui im Normalfall erstmal nach Bangkok. Von dort gibt es dann drei Möglichkeiten nach Koh Samui zu reisen:

  • Mit dem Flugzeug: Koh Samui hat als einzige Insel im Golf von Thailand einen eigenen Flughafen. Allerdings gehört dieser Bangkok Airways. Durch die Monopol-Stellung sind die Flüge entsprechend teuer. Wenn du bereit bist, für den Komfort um die 100 Euro für einen inländischen Flug zu zaheln, ist dies eine Option. Alternativ kannst du Surat Thani anfliegen und von dort mit Bus und Fähre weiterreisen.
  • Mit dem Bus und der Fähre: Du günstigste Möglichkeit ist der Bus. Bei meiner ersten Reise nach Koh Samui im Jahr 2015 habe ich mich hierfür entschieden. Alles in allem habe ich damals 30 Euro bezahlt. Dies ist zwar wohl der günstigste, aber auch mit Abstand der am wenigsten komfortable Weg.
  • Mit dem Zug und der Fähre: Ich bin ein großer Fan der Züge in Thailand, seit ich 2017 das erste Mal einen Nachtzug von Chiang Mai nach Bangkok genommen habe. Daher habe ich mich auch im Januar für diesen Weg entschieden und habe es nicht bereut. Von Bangkok nach Koh Samui zahlst du 1400 bis 1500 Baht (also um die 40 Euro), kannst aber in Ruhe im Liegeabteil schlafen und kommst daher am frühen Morgen ausgeschlafen in Surat Thani an, von wo es mit dem Bus zur Fährstation und dann mit der Fähre nach Koh Samui geht. Bei der Buchung solltest du darauf achten, dass du ein „Lower Berth“, also das untere Liegeabteil nimmst. Vertrau mir: Du wirst es nicht bereuen!

 

Koh Samui – Sehenswürdigkeiten

Koh Samui hat so einiges zu bieten. Auf Naturfreunde warten Wasserfälle, Hikes und wunderschöne Strände. Wenn du dich mit der thailändischen Kultur aus einander setzen möchtest, kannst du Tempel besichtigen und über die Märkte schlendern. Ich empfehle eine gute Mischung aus beidem, um die Insel besser kennenzulernen!

 

Wasserfälle

Es gibt unwahrscheinlich viele Wasserfälle auf Koh Samui. Die bekanntesten sind die Namuang Waterfalls, von denen es zwei gibt und die gemeinhin ganz einfach als „Waterfall 1“ und „Waterfall 2“ bezeichnet werden.

Waterfall 1 ist ganz easy mit dem Roller zu erreichen und nicht mal fünf Minuten vom Parkplatz entfernt.

Waterfall 2 hingegen ist etwas tricky. Zunächst muss du vom Parkplatz zum Eingang zum Wasserfall gelangen. Entweder du läufst den Kilometer oder du nimmst einen der Jeeps. Die Wagen fahren alle 15 Minuten ab und fungieren quasi als Shuttles.

Jeep Tour Koh Samui

Waterfall 2 Koh Samui

Hier wartet dann ein kleiner Hike von etwa einer halben Stunde auf dich, bei dem es steil bergauf geht. Ich habe zwar immer wieder auch Traveler mit Flip Flops gesehen, aber ich rate dir dringend zu festen Schuhen. Bring außerdem genug Wasser mit (eine kleine Flasche gibt es bei Bezahlung der 200 Baht für Parkeintritt und Jeepkosten), da der Aufstieg bei der thailändischen Hitze sehr anstrengend ist und du leicht dehydrieren kannst.

Oben angekommen erwartet dich ein traumhafter Ausblick:

Waterfall 2 Koh Samui

Wer ein bisschen Nervenkitzel haben will, sollte einen Tagesausflug zum Tartain Waterfall machen. Der Wasserfall selbst ist eher unspektakulär und der Hike von rund 20 Minuten nicht sonderlich anstrengend. Aber die Fahrt mit dem Roller hat es durchaus in sich. Die Straße im Landesinnern ist nicht gerade in gutem Zustand und es geht streckenweise extrem steil bergab.

Es lohnt sich meiner Meinung nach dennoch, denn neben dem Fluss und den Wasserfällen wartet ein natürlicher Pool – ein winziges Wellnessparadies, das mitten im Nirgendwo das Gefühl gibt, auf einem anderen Planeten gelandet zu sein. Der Eintritt kostet 200 Baht und dazu gibt es einen Soft Drink deiner Wahl.

Tartain Wasserfall Koh Samui

Auf dem Rückweg geht es dementsprechend steil hinauf, was deutlich weniger beängstigend ist und ich habe mich tatsächlich gefragt, warum ich auf dem Hinweg vor Angst geschwitzt habe.

Du kommst außerdem auf dem Weg zum Tartain Waterfall am Tar Nim Waterfall & Magic Garden vorbei. Der Eintritt kostet 80 Baht und auch wenn die Wasserfälle klein sind, fand ich den kurzen Halt sehr nett.

Tar Nim Magic Garden Koh Samui

Im Osten der Insel gibt es zudem den Hin Lad Waterfall oder den Wanorn Waterfall. Leider habe ich es dort nicht mehr hin geschafft.

Strände

Wenn du Strände magst, findest du auf Koh Samui bestimmt einen, der dir gefallen wird. Auch wenn die Klassiker die langen, touristischen Strände von Chaweng und Lamai im Osten der Insel sind, haben mir die einsameren, schmalen Sandflächen im Westen besser gefallen. Allerdings sind die Strände hier auch dreckiger, da die Bewohner nur die Strände aufräumen, an denen sich Touristen tummeln.

Strand Koh Samui

Auch die Strände im Norden sind sehenswert. Maenam und Bophut – wo ich bei meinem ersten Koh Samui-Aufenthalt vor vier Jahren eine Unterkunft hatte – sind deutlich weniger touristisch als Chaweng und Lamai. Es würde sich anbieten, den Strandspaziergang mit dem Besuch des Nachtmarkts zu verbinden. Denn zwischen beiden liegt nur eine Häuserreihe. Du kannst entweder zwischen den Häusern hindurch oder aber durch ein Restaurant oder Massagestudio – ideal um sich für eine Stunde verwöhnen zu lassen.

 

Buddhistische Tempel

Buddhistische Tempel sind ein wichtiger Teil der thailändischen Kultur. Egal wohin du in diesem Land reist, dich werden unzählige Tempel erwarten. So auch hier auf Koh Samui. Besonders bekannt sind der Big Buddha am Tempel Wat Phra Yai, den man bei Ankunft oder Abreise mit der Fähre Richtung Koh Phangan auf seiner kleinen Halbinsel thronen sehen kann, oder Wat Plai Laem. Diese Anlage, bei der die Götterstatuen auf Plattformen in einem künstlich angelegten See warten, liegt nur rund 2 km vom Big Buddha, sodass du einen Besuch bei beiden Tempel sehr gut mit einander verbinden kannst.

Wat Plai Laem Koh Samui

Wat Plai Laem Koh Samui

Im Süden gibt es ebenfalls Tempel. In Wat Khunaram kannst du zum Beispiel einen mumifizierten Mönch bestaunen. Die Laem Sor Pagode ist von dort nicht weit entfernt und liegt direkt am Meer. Ebenfalls in der Nähe liegt Wat Rattanakosin.

 

Aussichtspunkte

Auf Koh Samui gibt es zahlreiche Aussichtspunkte die einen wundervollen Ausblick auf die Insel und das Meer bieten. Ich wollte mir ein paar offizielle Viewpoints anschauen, bin aber jedes Mal wieder umgedreht. Ich sehe es nicht ein, für einen einfach Viewpoint Eintritt zu zahlen, wenn ich einen mindestens genauso schönen Blick völlig kostenfrei von einem Wasserfall oder von der Straße habe.

Solltest du die offiziellen Aussichtspunkte besuchen wollen, schau dir die folgenden an:

  • Samui Viewpoint
  • Lamai Viewpoint
  • Jungle Club Viewpoint
  • Lat Ko Viewpoint
  • Wat Phra Yai Viewpoint

 

Hin Ta und Hin Yai

Diese zwei Felsen, der Grandmother’s und Grandfather’s Rock, heißen auf Thai Hin Ta und Hin Yai und haben die Form eines männlichen und weiblichen Geschlechtsorgans.

Der Legende zufolge erleidete hier ein älteres Ehepaar Schiffbruch und versteinerte an der Küste, um auf ewig vereint zu sein. Auch wenn es sich hierbei um eine Touristenattraktion handelt, sind Hin Ta und Hin Yai vor allem bei Locals sehr beliebt. Ein Besuch soll die Fruchtbarkeit erhöhen und den Kinderwunsch in Erfüllung gehen lassen.

 

Walking Streets und Märkte

Walking Streets und Märkte gehören zu Thailand genauso dazu wie Tempel und dürfen bei keinem Aufenthalt im Land des Lächelns fehlen. In jedem Ort gibt es einen Nachtmarkt. Am besten fragst du in deiner Unterkunft, wann dieser in der Gegend stattfindet. Wir waren in der Nähe des Lamai Beach untergekommen, wo er jeden Sonntag Reisende aus aller Welt anzieht. Ich war zweimal am Bophut Beach auf dem Markt. Am größten ist er freitags.

Was auf so einem Markt gibt? Angefangen bei thailändischen Leckerein, mit denen du dir für kleine Beträge den Magen vollschlagen kannst, bis du fast platzt, über Kleidung, Dekoartikel und Souvenirs bis hin zu Elektroware.

 

Koh Samui – Rollertour

Wenn du dich auf zwei motorisierten Rädern sicher fühlst, gibt es meiner Meinung nach nichts schöneres, als Koh Samui mit dem Roller zu erkunden. So bist du flexibel und kannst alle von mir genannten Orte ganz einfach abfahren. In den meisten Unterkünften kannst du einen Roller mieten. Dafür solltest du mit 150 bis 250 Baht pro Tag rechnen – je nach Modell und Ausleihdauer. Zudem gibt es für gewöhnlich Sonderpreis bei Wochen- bzw. Monatsanmietung. Ich habe meinen Roller direkt bei einem Rollerverleih gemietet, da es im Hotel keinen Wochenpreis gab.

Falls du Angst hast, dich zu verfahren: Die Orientierung auf Koh Samui ist denkbar einfach. Es gibt eine Hauptstraße, die einmal um die Insel herum führt. Von dieser gehen dann kleine Straßen ab, die entweder Richtung Meer oder ins Landesinnere führen. Wenn du nicht mehr weißt, wo du bist, fährst du einfach zurück zur Hauptstraße.

Tanken kannst du entweder an einer der wenigen echten Tankstellen oder du hältst an, wenn du siehst, dass vor einem Haus ein Gestell mit Glasflaschen steht, das eine gelbliche Flüssigkeit – Benzin – enthält.

Besonders schön fand ich den ruhigen Süden der Insel, wo du eine Weil direkt am Meer fahren kannst.

Rollertour Koh Samui

 

Koh Samui – Spots für Sonnenaufgang und Sonnenuntergang

Wenn du mir schon eine Weile folgst (zum Beispiel auch auf meinem Instagram-Account von Barbaralicious) weißt du, wie sehr ich Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge liebe. Für mich gibt es nichts schöneres, als zu beobachten, wie die große, gelbe Scheibe ihre wärmenden Strahlen über das Meer ausbreitet bzw. die letzten Sekunden zu verfolgen, bis sie hinter dem Horizont verschwunden ist. Daher waren die folgenden Orte meine persönlichen Highlights…

Beryl Bar

An der westlichen Spitze der nördlichen Küste gelegen, wartet Beryl Bar mit einem außergewöhnlichen Blick auf den Sonnenuntergang. Dadurch, dass die Insel hier noch einen kleinen Schlenker macht, geht die Sonne nicht über dem Meer unter, sondern über den Felsen von Koh Samui. Sei also am besten mindestens eine Stunde vor der angegebenen Sonnenuntergangszeit da, um auch wirklich was zu sehen. Ich wusste das nämlich nicht und kam gerade noch rechtzeitig, um die letzten Strahlen zu fotografieren, bevor sie hinter dem Felsen verschwanden.

Beryl Bar Koh Samui

Das Essen ist super lecker und für Koh Samui sehr günstig, die Portionen sind riesig, sodass auch Vielesser auf ihre Kosten kommen. Das ist in Thailand ja nicht immer leicht.

Bei Ebbe solltest du überlegen noch früher zu kommen. Dann kannst du durch Beryl Bar hindurch gehen und die Felsen umwandern. Nach etwa 400 Metern gelangst du an einen Tempel in einer Höhle, in der gelgentlich sogar Mönche leben. Ich möchte dich an dieser Stelle jedoch um Mäßigung bitten! Ein Tempel ist immer ein Ort der Andacht, ein Heiligtum. Zieh dich entsprechend an und verhalte dich demütig, wie es in jedem anderen Tempel zurecht gefordert wird.

 

Samui Sunset Garden

Der Samui Sunset Garden ist nicht ganz so ein Geheimtipp wie Beryl Bar. Hier solltest du früh da sein, um noch einen Sitzplatz oder gar einen Bean Bag zu erhaschen. Der Ausblick ist genial, aber das Essen… Naja, sagen wir, die Bar hat es nicht nötig mit der Qualität der Speisen zu punkten. Abgesehen davon ist es touristisch-teuer und der Service ließ leider auch zu wünschen übrig, als ich dort war. Teile der Bestellung wurden vergessen oder falsch gebracht. Am besten planst du hier nur einen Cocktail zum Sonnenuntergang zu genießen und gehst zum Essen in ein anderes Restaurant.

Sunset Garden Koh Samui

 

Four Seasons

Jetzt wird es noch eine gute Ecke teurer…

Nachdem ich tolle Bilder vom Four Seasons auf Koh Samui auf Instagram gesehen hatte, dachte ich, ich fahre mal vorbei und schaue, ob ich reinkomme. Die Bar mit Pool und Meerblick ist öffentlich, auch wenn du dich an der Rezeption anmelden musst und dann mit einem Buggy dorthin gebracht wirst (das Hotelgelände scheint riesig zu sein!). Das allein ist es ehrlich gesagt wert. Die Hügel bei angenehmen Fahrtwind mit dem Buggy rauf- und wieder runterzufahren und die Holzbungalows rechts und links zu sehen, das Personal am Straßenrand Platz machen mit gefalteten Händen und einem fröhlichen „Sawadee Kha“…

Am Pool angekommen, kannst du schön relaxen. Leider steht der Pool nur für Hotelgäste zur Verfügung (oder gegen eine Gebühr), aber wenn du mit dem Anblick zufrieden bist, kannst du hier ein paar erholsame Stunden verbringen. Mein alkoholfreier Saft hat 400 Baht gekostet. Mein Kumpel hatte einen Cocktail für 650 Baht. Die Preise haben es also für thailändische Verhältnisse richtig in sich. Aber an einem Nachmittag kann man sich das ruhig gönnen, finde ich.

Four Seasons Koh Samui

 

Lamai Beach

Und nun kommt noch mein Tipp für die Frühaufsteher: Unser Hotel war direkt am Lamai Beach und dieser hat sich als perfekt für Fotos zum Sonnenaufgang herausgestellt. Für mich hat sich das frühe Aufstehen richtig gelohnt und ich würde es jederzeit wieder tun.

 

Koh Samui – Unterkunft

Ich bin mit meinem Kumpel im Beluga Boutique Hotel* untergekommen. Dieses liegt direkt am Grandfather und Grandmother Rock auf der Ostseite von Koh Samui. Mir persönlich hat vor allem das leckere Frühstück mit Meerblick sowie die Freundlichkeit des Personals sehr gut gefallen. Ich habe mich wie zuhause gefühlt!

Beluga Boutique Hotel Koh Samui

Du möchtest dir andere Unterkünfte anschauen? Dann schau doch mal bei Booking*Tripadvisor*Airbnb* oder Hostelworld* vorbei!

 

Koh Samui – Weiterreise

Wenn du aus Bangkok gekommen bist, bietet es sich an, weiter den Süden des Landes zu erkunden. Mögliche Ziele wären:

  • Chumphon: Chumphon ist eine angrenzende Provinz, die sich wunderbar eignet, wenn du schnorcheln gehen möchtest, die Natur im Mangroven-Wald bestaunen willst oder von super Fotospots Aufnahmen machen magst. Es gibt auch eine Fähre zwischen Chumphon und Koh Tao, falls du noch eine weitere Insel im Golf von Thailand besuchen möchtest, bevor du wieder aufs Festland zurückkehrst.
  • Ranong: Ranong ist eine Provinz, die an Chumphon grenzt. Sie eignet sich wunderbar, wenn du einsame Strände erkunden und die Seele in heißen Quellen und Spas baumeln lassen möchtest. Von dort kannst du auch ganz einfach nach Myanmar weiterreisen.
  • Phuket: Auch nach Phuket sind es von Ranong noch gute sechs Stunden mit dem Auto bzw. Bus. Dennoch lohnt es sich weiter in den Süden zu fahren. Die Region um Phuket mit Krabi und den Inseln Koh Lanta und Koh Phi Phi ist eine bei digitalen Nomaden beliebte Region.

Chumphon

 

Koh Samui – Fazit

Ich finde Koh Samui sehr schön. Mir persönlich ist die Insel etwas zu groß mit zu weiten Strecken, wenn man zwischen den Enden hin und her fahren möchte, um zum Beispiel Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang anzuschauen. Vielleicht wäre eine Unterkunft oben an der Insel strategisch besser gewesen, sodass man in der Mitte ist und zu den Seiten nicht so lange braucht. Von unserem Hotel, das auf der Ostseite lag und damit ideal für Sonnenaufgang war, dauert es bis zum nächsten Sunset Spot eine gute Stunde mit dem Roller. Mir hätte es besser gefallen, die Zeit an den entsprechenden Orten zu verbringen, anstatt mehrere Stunden pro Tag auf dem Roller zu sitzen, um von A nach B zu kommen. Zumal man von der Straße selten Meerblick hat, der die Fahrt sicher angenehmer gemacht hat.

Dennoch hat mir die Insel gut gefallen und ich kann sie nur empfehlen, wenn du Lust auf  Wasseerfälle, Tempel und unglaubliche Sonnenuntergänge hast!

PS: Die mit einem Sternchen (*) markierten Links sind Affiliate Links.

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Chumphon – Von Kaffeeplantagen, einsamen Inseln und Mangroven

Chumphon – Von Kaffeeplantagen, einsamen Inseln und Mangroven

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Nach der ITB – der Internationalen Tourismusbörse in Berlin – flatterte eine Einladung der Tourism Authority of Thailand and Thai Airways in eine mir bis dahin unbekannte Region Thailands ins Haus: nach Chumphon und Ranong. Über Ranong habe ich bereits berichtet. Daher soll es in diesem Beitrag um das schöne Chumphon gehen. Eine kleine Warnung vorweg: Wenn du verstärkt an Fernweh leidest, könnte dich dieser Reisebericht dazu bringen, direkt einen Flug nach Bangkok mit Weiterreise nach Chumphon zu buchen.

Chumphon – Eine Provinz im Süden Thailands

Chumphon ist eine südliche Provinz Thailands am Golf von Thailand. Die Nachbarprovinzen sind Prachuap Khiri Khan, Surat Thani und Ranong. Im Westen grenzt es an Myanmar.

Chumphon liegt wie Ranong auf dem Isthmus von Kra, der schmalen Landbrücke, die die malaiische Halbinsel mit dem thailändischen Festland verbindet. Im Westen befinden sich die Hügel des Phuket-Gebirges und seine nördliche Fortsetzung, die Tenasserim-Berge. Im Osten liegt die Küstenebene am Golf von Thailand. Der Hauptfluss ist der Lang Suan River, der seinen Ursprung im Phato District hat. Mit einer 222 Kilometer langen Küste und 44 Inseln, dem Chumphon-Archipel, verfügt Chumphon über rauschende Wasserfälle, einsame Strände, grüne Wälder, beeindruckende Mangroven und zahlreiche Flüsse.

Chumphon Aussichtspunkt

Bekannt ist die Provinz vor allem für ihre Kaffeeplantagen, die 60 Prozent des thailändischen Kaffee produzieren.

Chumphon – Die Anreise

Im Normalfall führt dich die Reise nach Chumphon erstmal nach Bangkok. Von Frankfurt fliegt zum Beispiel Thai Airways zweimal täglich dorthin. Von München einmal. Weitere Informationen, Verbindungen sowie Preise findest du unter www.thaiairways.de. Sonderpreise warten über das ganze Jahr immer wieder ab 550 Euro inkl. aller Steuern & Gebühren.

Von Bangkok gibt es dann drei Möglichkeiten nach Chumphon zu reisen:

  • Mit dem Flugzeug: Chumphon hat einen eigenen Flughafen mit dem Kürzel CJM. Thai Smile, die Tochtergesellschaft von Thai Airways fliegt mehrmals täglich von Bangkok Souvarnabhumi hierher. Thai AirAsia und Nok Air fliegen den Airport der Provinzhauptstadt mit dem Kürzel UNN an und verbinden sie mit Bangkoks Don Mueang (DMK).
  • Mit dem Bus: Chumphon verfügt über einen Busbahnhof, von dem aus du in zehn Stunden in Bangkok bist. Tickets bekommst du ab 400 Baht (etwa 12 Euro).
  • Mit dem Zug: Du kennst vielleicht den Nachtzug nach Surat Thani, den viele nehmen, wenn sie auf die Inseln Koh Samui oder Koh Phangan wollen. Dieser Zug hält auch am Bahnhof von Chumphon.

 

Chumphon – Die Kaffeeregion von Thailand

Das Tal Ban Panwal im Tha Sae District ist bekannt für seine Robusta-Kaffeeplantagen. Dort werden mehr als 24 Millionen Tonnen Kaffee pro Jahr produziert. Die Provinz Chumphon trägt 60 Prozent zur gesamten thailändischen Kaffeeproduktion bei.

Wir haben eine Robusta-Kaffeeplantage besucht und konnten selbst sehen, wie die Produktion von statten geht. Von der Ernte über mehrere Trockenvorgänge – mit einem Trockner, in einem Gewächshaus und unter der Sonne – bis hin zum Eintüten vergeht über ein Jahr.

Chumphon Robusta Kaffeeplantage

Trockner Chumphon Robusta Kaffeeplantage

Coffea canephora Bohnen beim Trocknen – Chumphon Robusta Kaffeeplantage

Aber was ist Robusta Kaffee überhaupt?

Robusta Kaffee

Robusta Kaffee entstammt der Pflanze Coffea canephora, einer von über 100 Kaffeepflanzenarten. Nach Arabica wurde sie zur zweit beliebtesten Sorte der Welt und es ist die Bohne, aus der für gewöhnlich der berühmte italienische Espresso gemacht wird.

Der Name ist hier Programm. Denn die Pflanze ist viel robuster als die der Coffea arabica und hält zum Beispiel hohen Temperaturen besser Stand. Grund sind die tiefer liegenden Wurzeln, die auch bei 30 Grad Außentemperatur und damit einhergehendem trockenen Boden in ihren Tiefen noch genug Wasser finden, um fröhlich zu gedeihen. So findet man Robusta-Plantagen auch im Tiefland, während die Arabica-Plantagen meist in bergigen Regionen mit Temperaturen zwischen 15 und 24 Grad angelegt werden.

Coffea canephora Baum – Chumphon Robusta Kaffeeplantage

Der Robusta-Kaffee schmeckt erdiger und stärker als sein Kontrahent und enthält mehr Koffein (2,2 bis 2,7 Prozent), aber weniger Zucker.

 

Die Robusta-Kaffeebohne

Die Blüten sind weiß und riechen süß nach Jasmin. Die Frucht der Robusta-Kaffeepflanze wird tiefrot, wenn sie reif ist, wofür sie zwischen sechs und acht Monaten braucht. In der Regel befinden sich in jeder Beere zwei Kaffeebohnen.

Du kannst übrigens an der Kerbe in der Mitte der Bohne erkennen, ob es sich um eine Bohne der Coffea arabica oder der Coffea canephora handelt. Bei ersterer ist sie geschwungen und bei letzterer schnurgerade.

Coffea canephora Bohnen beim Trocknen – Chumphon Robusta Kaffeeplantage

 

Chumphon – Inseln, Strände und Schnorcheln

Chumphon ist ein kleines Paradies für dich, wenn du einsame Inseln und weiße Sandstrände liebst. Hier kannst du wunderbar Schnorcheln oder einfach in der Sonne im Sand die Seele baumeln lassen.

 

Mu Koh Chumphon Nationalpark

Mu Koh Chumphon ist ein Nationalpark, der aus etwa 40 sehr üppigen Inseln besteht: Koh Ngam Yai, Koh Ngam Noi, La-Wa Island und Lung-Ga-Jiw Island sind die Inseln, denen wir einen Besuch abgestattet haben. Die vielfältige Landschaft jeder Insel macht den Marinepark einzigartig, einige haben unberührte weiße Sandstrände, andere malerische, wenn auch rauhe Felsen, die gefährlich und zugleich wunderschön aus dem Wasser emporragen.

Mu Koh Chumphon Nationalpark

Zwischen den Felsen kannst du manchmal Holzhütten ausmachen, die den Park-Rangern Obdach gewähren. Bei genauem Hinschauen kannst du eine dieser Hütten auf dem nächsten Bild erkennen. Diese Ranger sind unter anderem dafür da, sich um die Nester der Vögel zu kümmern, die sich hier in den Spalten verbergen. Unser Guide erklärte uns, dass die Vögel ein neues Nest bauen, sobald sie mit dem alten fertig sind. Zum Nisten werden sie also in den seltensten Fällen verwendet. Sobald ein altes Nest fertig und verlassen ist, kommen die Ranger und sammeln es ein. Achtung, jetzt wird es etwas eklig: Aus diesen Nestern wird nämlich dann eine Suppe gemacht: die Bird’s Nest Soup, eine Delikatesse dieser Region!

Mu Koh Chumphon Nationalpark

Hier kannst du auch wunderbar schnorcheln. Die Felseninseln sind von Korallenriffen umgeben und bieten eine wunderbare Kulisse für die Unterwasserwelt. Bunte Fische tummeln sich hier überall und kommen dir zum Greifen nah. Aber Vorsicht ist geboten, denn die gerade in der Nähe der Felseninseln ist das Wasser häufig flacher als erwartet und du kannst dich leicht stoßen.

Mu Koh Chumphon Nationalpark

 

Thung Wua Lan – Chumphons schönster Strand

Thung Wua Lan ist nicht nur ein wunderschöner Sandstrand, er ist auch noch wahnsinnig lang, sodass du hier sicher ein Plätzchen findest, das dir gefallen wird. An einem Abschnitt gibt es zum Beispiel Bars und Restaurants, sodass du den Ausblick mit einer leckeren Kokosnuss oder einem Pad Thai genießen kannst.

Thung Wua Lan - Chumphons schönster Strand

Als wäre es noch nicht genug, am schönsten Strand der Region zu sein, haben uns das Wetter (wir waren zu Beginn der Regenzeit da) und der Himmel mit einem atemberaubenden Regenbogen belohnt.

Thung Wua Lan - Chumphons schönster Strand

Bevor es ans Abendessen ging, habe ich mir noch diese photogene Palme näher angeschaut. Findest du nicht auch, dass so schiefe Palmen ihren eigenen Reiz haben?

Thung Wua Lan - Chumphons schönster Strand – schiefe Palme

 

Chumphon – Der Mangrovenwald

Sehr gut ist mir der Ausflug in den Mangrovenwald in Erinnerung geblieben, der eigentlich auch Teil des bereits oben erwähnten Mu Ko Chumphon Nationalparks ist.

Ich war schon in einigen Mangrovenwäldern, aber dieser hat mir mit Abstand am besten gefallen. Vielleicht hatten wir auch einfach Glück mit den Gezeiten, während ich bei den anderen Parks vielleicht Pech hatte. Denn hier war gerade Ebbe und wir konnten die Verwurzelung der Bäume wunderbar bestaunen.

Mu Koh Chumphon Nationalpark  – Mangrovenwald

An den Stellen, an denen gar kein Wasser stand, konnten wir kleine Krebse beobachten, wie sie schnell in ihre Löcher huschten, als sie unsere Anwesenheit bemerkten. Im Wasser hingegen tummelten sich kleine Bindenwarane, die meist nur neugierig ihre Köpfe zeigten. Aber nicht nur Flora und Fauna waren spannend anzusehen, sondern auch ihre Geräuschkulisse. Es knackte und ploppte in einer unglaublichen Lautstärke. Ich weiß leider nicht, welche Tiere diese Geräusche von sich geben, aber es war irgendwie magisch.

Mu Koh Chumphon Nationalpark  – Mangrovenwald

Mu Koh Chumphon Nationalpark  – Mangrovenwald

Mu Koh Chumphon Nationalpark  – Mangrovenwald

Und eine Bemerkung am Rande möchte ich noch hinzufügen: Nachdem wir von unserem Rundgang durch die Mangroven zurückgekehrt waren, habe ich mir an einem kleinen Kiosk etwas zu trinken gekauft. Normalerweise bekommt man in Thailand automatisch zu Getränken einen Plastikstrohhalm. Nicht so hier. Mit Händen und Füßen hat sie mir zu verstehen gegeben, dass sie sich entschuldige, aber keine Plastikstrohhalme mehr rausgebe. Dafür hat sie von mir einen Daumen hoch bekommen und diese extra Erwähnung in meinem Blogpost. Ich freue mich über jeden Thai (und Touri), der dazu beiträgt, mein geliebtes Thailand umweltfreundlicher zu machen!

 

Chumphon – Unterkunft

Untergekommen sind wir bei unserer Reise nach Chumphon im Loft Mania Boutique Hotel. Klick einfach auf den Hotelnamen, um meine ausführliche Review dazu zu lesen.

Loft Mania Boutique Hotel Chumphon

 

Chumphon – Weiterreise

Wenn du aus Bangkok gekommen bist, kommst du von Chumphon aus wunderbar weiter nach Ranong oder aber in den Süden des Landes.

  • Ranong: Ranong ist eine angrenzende Provinz, die sich wunderbar eignet, wenn du einsame Strände erkunden und die Seele in heißen Quellen und Spas baumeln lassen möchtest. Von dort kannst du auch ganz einfach nach Myanmar weiterreisen.
  • Koh Samui: Koh Samui liegt nicht ganz um die Ecke, ist aber recht gut aus Ranong zu erreichen. Wenn du noch nie dort warst, bietet es sich vielleicht an, diese Ziele mit einander zu verbinden.
  • Phuket: Auch nach Phuket sind es von Ranong noch gute sechs Stunden mit dem Auto bzw. Bus. Dennoch lohnt es sich weiter in den Süden zu fahren. Die Region um Phuket mit Krabi und den Inseln Koh Lanta und Koh Phi Phi ist eine bei digitalen Nomaden beliebte Region.

 

Chumphon – Fazit

Ich hatte Chumphon bis zur Einladung zu dieser Reise nicht auf dem Schirm. Ich muss schon mehrmals durchgefahren sein, da ich schon zweimal im Süden Thailands war und mit Bus und Zug unterwegs war.

Ich bin unheimlich dankbar, dass ich diesen Einblick in das traditionelle Leben der Thais bekommen habe.

Chumphon Aussichtspunkt

Für digitale Nomaden würde ich Chumphon für einen mehrtägigen Aufenthalt uneingeschränkt empfehlen. Mach dich aber darauf gefasst, dass hier das Internet nicht annähernd so schnell ist wie in Chiang Mai. Solltest du aber ein paar Tage zum Schnorcheln und Seele baumeln lassen freinehmen und die Zeit nicht an einem der touristischen Spots verbringen wollen, ist Chumphon ideal dafür geeignet.

PS: Ich wurde von der TAT (Tourism Authority of Thailand) sowie Thai Airways auf die Reise nach Chumphon und Ranong eingeladen. Eine finanzielle Vergütung habe ich nicht erhalten. Meine Meinung wurde von dieser Kooperation nicht beeinflusst.

The Chiang Mai Guide for Digital Nomads

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Du suchst nach einem coolen Spot für digitale Nomaden in Südostasien? Dann solltest du dir unbedingt die Hauptstadt der digitalen Nomaden Chiang Mai anschauen!

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THAILAND
DOI SUTHEP
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KOH CHANG

Ranong – Wellness und Inselparadies im Süden Thailands

Ranong – Wellness und Inselparadies im Süden Thailands

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Im Mai diesen Jahres ging es für mich auf Einladung der Tourism Authority of Thailand and Thai Airways in eine mir bis dahin unbekannte Region Thailands: nach Chumphon und Ranong. Letzeres grenzt im Westen oben an Myanmar (früher Burma) und unten an die Andamansee. Vielleicht hast du schon mal von Koh Phayam oder Koh Chang (nicht das Koh Chang, über das ich im Sommer vor zwei Jahren berichtet habe!) gehört? Beide Inseln gehören zur Region Ranong. Die gleichnamige Provinzhauptstadt hat einen eignen kleinen Airport und einen Busbahnhof.

Ranong – Eine Provinz im Süden Thailands

Ranong  ist eine der Provinzen Thailands, die ganz im Süden des Landes an der Westküste entlang der Andaman-See liegt. Die Nachbarprovinzen von Ranong sind Chumphon, Surat Thani und Phang Nga. Im Westen grenzt es Myanmar. Das Land rechts im Bild hinter der Insel ist Myanmar.

Kleine Insel in Ranong

Ranong liegt auf dem sogenannten Isthmus von Kra, einem nur 44 Kilometer breiten Streifen Land, der Thailand mit der Malaiischen Halbinsel im Westen des Phuket-Gebirges verbindet. Die Provinz ist zusammen mit der Provinz Trat dafür bekannt, dass sie mit einer etwa acht Monate dauernden Regenzeit einer der nassesten Orte Thailands ist.

Die am dünnsten besiedelte Provinz Thailands. besteht aus rund achtzig Prozent Waldfläche und 67 Prozent Bergen. In früheren Jahren war die Haupteinnahmequelle neben dem Fischfang der Zinnbergbau, aber seit rund 20 Jahren sind die meisten Minen nahezu erschöpft.

Auf unserer Reise konnten wir uns ein Bild davon machen, wie hart der Alltag derer war, die Zinn geschürft haben. Dazu muss man mit einer Schale und drehenden Bewegungen Sand und Steine vom Zinn trennen.

Ranong – Zinn schürfen in einem Bach

Ranong – Zinn schürfen in einem Bach

Heutzutage steht der Abbau von weißem Ton zur Herstellung von Porzellan und die Verarbeitung von Cashewnüssen im Mittelpunkt. Auch diese beiden Handwerke durften wir näher kennen lernen. Die Nüsse werden geröstet und im Anschluss geknackt. Die Schale enthält giftige Öle und muss daher entfernt werden. Dies geschieht hier alles in Handarbeit.

Auch der Tourismus wird immer wichtiger. Ehemalige Fischerboote werden umgebaut und für Touren verwendet und heiße Quellen werden nach und nach auf westliche Touristen ausgelegt. Zudem sollen mehr Hotels entstehen, um die erhofften Urlauber entsprechend unterbringen zu können.

 

Ranong – Die Anreise

Im Normalfall führt dich die Reise nach Ranong erstmal nach Bangkok. Von Frankfurt fliegt zum Beispiel Thai Airways zweimal täglich dorthin. Von München einmal. Weitere Informationen, Verbindungen sowie Preise findest du unter www.thaiairways.de. Sonderpreise warten über das ganze Jahr immer wieder ab 550 Euro inkl. aller Steuern & Gebühren.

Von Bangkok gibt es dann drei Möglichkeiten nach Ranong zu reisen:

  • Mit dem Flugzeug: Ranong hat einen eigenen Flughafen. Thai AirAsia und Nok Air fliegen den Airport der Provinzhauptstadt mit dem Kürzel UNN an und verbinden Bangkok Don Mueang (DMK) mit dem Wellnessort.
  • Mit dem Bus: Ranong verfügt über einen Busbahnhof, von dem aus du in zehn Stunden in Bangkok bist. Tickets bekommst du ab 400 Baht (etwa 12 Euro).
  • Mit dem Auto: Solltest du einen Mietwagen haben, kannst du natürlich die malerische Landschaft von Bangkok hinunter in den Süden genießen. Alternativ kannst du mit zum Beispiel mit Thai Smile nach Chumphon fliegen und von dort fahren. Das lohnt sich vor allem, wenn du die beiden Regionen bei deinem Besuch verbinden möchtest. Von dort kannst du auch einen Minivan für 200 Baht nehmen.

 

Ranong – Sightseeing

Namtok Ngao Nationalpark: Dieser Nationalpark ist ideal für Hiker. Der Ngao Wasserfall ist mit 300 Metern eine echte Attraktion und insgesamt 13 heiße Quellen sorgen für den entsprechenden Erholungsfaktor.

Ranong – Heiße Quellen im Namtok Ngao Nationalpark

Koh Chang (Ranong): Dies ist ein Juwel der Andaman-See! Hier warten Ruhe und Entspannung. Roller werden an Westler nicht verliehen und Autos gibt es nur wenige, sodass sich der Verkehr in Grenzen hält.

Koh Phayam: Dies ist wahrscheinlich der touristischste Ort der Provinz Ranong. Aber das ist auch berechtigt! Denn auf Koh Phayam warten Traumstrände und ein Dschungel, der zum Hiken einlädt.

Der Nationalpark Laem Son: umfasst eine Gesamtfläche von 31,5 Hektar. Es umfasst auch Inseln in der Andamanensee, nämlich Ko Khangkhao und Mu Ko Kam.  Besonders sehenswert sind folgende Strände: Hat Bang Ben, Hat Laem Son, Hat Praphat, Hat Hin Thung. Außerdem sind diese kleineren und unbewohnten Inseln zu empfehlen: Koh Khang Khao, Koh Kham Tok, Koh Yipun, Koh Kam Yai, Koh Kam Nui.

Insel im Nationalpark Laem Son

 

Ranong – Abschalten mit Wellness und Spa

Auf unserer Reise haben wir drei heiße Quellen besucht. Alle sind für ganz unterschiedliches Publikum und haben ihren eigenen Reiz. Die erste der besuchten heißen Quellen hat erst vor wenigen Monaten geöffnet. Jetzt hast du vielleicht erstmal Fragezeichen in den Augen. Auch ich dachte eigentlich, dass heiße Quellen immer natürlichen Ursprungs sind. Sind sie auch! Aber im Falle der heißen Quellen von Ranong wurde etwa 150 Meter in die Erde gegraben, um an das heiße Nass zu gelangen. Die Hot Springs Kultur reicht in Ranong übrigens rund 100 Jahre zurück.

Taryn Hot Springs: Die Taryn Hot Springs bieten mehrere Becken, die ein bisschen an typische, runde Whirlpools erinnern. Außerdem kannst du eine Massage buchen, um die Entspannung zu vervollständigen. Die gesamte Anlage ist auf Touristen ausgerichtet und die Standards kann ich ohne zu zögern als westlich bezeichnen. Es gibt anständige, saubere Toiletten, Umkleiden, die denen in deutschen Schwimmbädern in nichts nachstehen, und Schließfächer, damit du dir beim Entspannen keine Sorgen um dein Hab und Gut machen musst. Als wäre das noch nicht genug, achtet man hier auch noch auf Nachhaltigkeit! Plastikstrohhalme? Fehlanzeige… Hier trinkst du aus Metallstrohhalmen. Dafür gibt es von mir ein fettes Daumen hoch!

Ranong – Taryn Hot Springs

Pornrung Hot Springs: Das sind die oben bereits erwähnten heißen Quellen, die im Nationalpark Namtok Ngao liegen. Das sind die einzigen heißen Quellen, in denen ich selbst auch Zeit hatte, zu baden. Und ich kann sagen: Rong, rong! (Thai für heiß, heiß!) Das kühlste Becken hatte über 40 Grad und sogar für mich als bekennende Hitzeliebhaberin war es nur mit großer Konzentration auszuhalten. Wenn du gerne zwischen heiß und kalt wechselst, kann du hier ganz einfach von Pools in den nebenan gelegenen Fluss springen und dir Abkühlung verschaffen. In einem kleinen Shop kannst du vergessene Badekleidung kaufen oder an der Bar nebenan Snacks und Erfrischungsgetränke bekommen. Die Toiletten und Umkleiden entsprechen eher südostasiatischen Standards. Solltest du den Besuch bei den heißen Quellen jedoch mit einem Ausflug in den Nationalpark verbinden wollen, ist das die ideale Wahl.

Ranong – Pornrung Hot Springs

Raksa Warin Park:  Raksa Warin ist ein ziemlicher Magnet für Locals. Der Grund ist simpel – es kostet keinen Eintritt. Zumindest nicht der Hauptbereich. Hier warten kleine Becken aus Stein mit bis zu 65 Grad heißem Wasser. Über einen Fluss führt eine Hängebrücke, auf der Thais fröhlich lächelnd Selfies machen. Und zwischen der Hängebrücke und den frei zugänglichen Pool sieht man weitere Becken. Diese sind zwar auch aus Stein, sehen aber mehr wie in der Taryn Hot Spring aus wie Whirl Pools. Der Eintritt kostet hier 40 Baht (etwa einen Euro) und ich erfahre, dass dieser Teil privat geführt ist und Tinidee heißt. Im Eintritt inklusive sind Handtücher. Auf der anderen Straßenseite kannst du dich in einem zertifizierten Spa bei einer Öl- oder Thaimassage so richtig durchkneten lassen.

Ranong – Raksa Warin Park

Ranong – Raksa Warin Park – Tinidee Hot Springs

 

Ranong – Das Inselparadies

Abgesehen von den bereits erwähnten Perlen der Andaman-See Koh Chang und Koh Phayam warten in Ranong noch zahlreiche kleine Inseln. Unsere Reise hat uns nach Koh Khang Khao, Koh Kam Tok und Koh Yipun gebracht.

Besonders hervorheben möchte ich Koh Kham Tok, wo wir einen längeren Stopp zum Mittagessen gemacht haben. Dort gibt es einen atemberaubenden Viewpoint. Aber Achtung! Der Aufstieg hat es ganz schön in sich. Es gibt zwar Seile und der Weg scheint gepflegt zu sein. Aber man muss dennoch klettern. Ich würde festes Schuhwerk empfehlen, was man bei einem Schnorchel- bzw. Bootstrip ja nicht unbedingt dabei hat. Ich hatte meine Sneakers dabei, weil ich mit von den Flip Flops Blasen gelaufen hatte und war mehr als dankbar. Es lohnt sich aber, denn am Ende wartet dieser fantastische Ausblick:

Ranong – Vom Aussichtspunkt auf Koh Kham Tok

Auch die anderen Inseln, die wir besucht haben, sind ganz schön. Allerdings sind sie kleiner, sodass es mehr ins Gewicht fällt, wenn acht Touriboote anlegen. Auf Koh Kham Tok verläuft sich das recht gut und du kannst in Ruhe den Ausblick genießen, am Strand sonnenbaden oder dein Mittagessen verzehren.

Ranong – Unterkunft

Unsere Reisegruppe ist für die Zeit in Ranong im Numsai Khaosuay untergekommen, über das ich einen vollen Bericht geschrieben habe.

Ranong Unterkunft – Numsai Khaosuay

Ranong ist gerade dabei, mehr Hotels zur Verfügung zu stellen, da momentan viel in den Tourismus investiert wird.

 

Ranong – Weiterreise

Wenn du aus Bangkok gekommen bist, kommst du von Ranong aus wunderbar weiter in den Süden des Landes. Mögliche Ziele wären:

  • Chumphon: Chumphon ist eine angrenzende Provinz, die sich wunderbar eignet, wenn du schnorcheln gehen möchtest, die Natur im Mangroven-Wald bestaunen willst oder von super Fotospots Aufnahmen machen magst. Von dort gelangst du auch einfach nach Koh Tao.
  • Koh Samui: Koh Samui liegt nicht ganz um die Ecke, ist aber recht gut aus Ranong zu erreichen. Wenn du noch nie dort warst, bietet es sich vielleicht an, diese Ziele mit einander zu verbinden.
  • Phuket: Auch nach Phuket sind es von Ranong noch gute sechs Stunden mit dem Auto bzw. Bus. Dennoch lohnt es sich weiter in den Süden zu fahren. Die Region um Phuket mit Krabi und den Inseln Koh Lanta und Koh Phi Phi ist eine bei digitalen Nomaden beliebte Region.

 

Ranong – Fazit

Ich hatte Ranong bis zur Einladung zu dieser Reise nicht auf dem Schirm. Rückblickend bin ich sehr froh, dass ich diesen noch ursprünglichen Teil Thailands erleben durfte und einen kleinen Einblick in die lokale Kultur erhaschen durfte. Ob es das Schürfen von Zinn oder die Porzellanherstellung war, der Besuch der Inseln oder das Kennenlernen der Kultur der heißen Quellen: Ich habe ein ganz anderes Thailand erlebt, als ich es aus dem Norden sonst kenne. Dafür bin ich dankbar und ich freue mich sehr, dass ich diese Gelegenheit bekommen habe.

Für digitale Nomaden würde ich Ranong für einen mehrtägigen Aufenthalt uneingeschränkt empfehlen. Mach dich aber darauf gefasst, dass hier das Internet nicht annähernd so schnell ist wie in Chiang Mai. Solltest du aber ein paar Tage mit Wellness und Natur suchen, während derer du den Computer mal zugeklappt lässt, ist Ranong ein kleiner Himmel auf Erden.

PS: Ich wurde von der TAT (Tourism Authority of Thailand) sowie Thai Airways auf die Reise nach Chumphon und Ranong eingeladen. Eine finanzielle Vergütung habe ich nicht erhalten. Meine Meinung wurde von dieser Kooperation nicht beeinflusst.

The Chiang Mai Guide for Digital Nomads

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Numsai Khaosuay Resort Ranong

Numsai Khaosuay Resort Ranong

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Nachdem ich auf der diesjährigens ITB – der Internationalen Tourismusbörse in Berlin – mit dem Tourism Board von Thailand ins Gespräch gekommen bin, kam prompt eine Einladung nach Chumphon und Ranong. Dieser bin ich gerne gefolgt, sodass ich Ende April und Anfang Mai eine wundervolle Woche in dieser noch nicht so bekannten Region Thailands hatte. In diesem Artikel möchte ich dir das Hotel vorstellen, in dem unsere Reisegruppe in Ranong übernachtet hat.

Das Numsai Khaosuay Resort Ranong – Das Hotel

Das Namsai Khaosuay Resort verfügt über moderne, klimatisierte Zimmer mit Balkon und kostenlosem WLAN. Du kannst dich am Pool entspannen oder eine Massage an der Rezeption buchen, die rund um die Uhr geöffnet hat.

Das Resort ist nur 500 m vom Busbahnhof Ranong entfernt, sodass du die kurze Strecke auch zu Fuß zurücklegen kannst. Wenn du lieber fliegen möchtest, anstatt den Bus zum Beispiel aus Bangkok zu nehmen, liegt der Flughafen Ranong ebenfalls ganz nah: er ist nur eine 15-minütige Fahrt entfernt.

Das Resort ist mit Konferenz- und Wäscheservice ausgestattet. Kostenlose private Parkplätze stehen zur Verfügung.

Das Lela Restaurant serviert thailändische und europäische Küche. Getränke und leichte Snacks bekommst du in der Ka Yu Bar und frischen Kaffee im Mountain Café.

Das Numsai Khaosuay Resort Ranong – Die Zimmer

Die Zimmer im Namsai Khaosuay sind mit einem Flachbildfernseher, einer Minibar und einem Kleiderschrank ausgestattet. Mein Zimmer hat mir zwar von der Ausstattung und Größe sehr gut gefallen, aber ich habe dennoch zwei Kritikpunkte:

  • Mir persönlich waren die Zimmer viel zu dunkel. Es gibt keine Lampe an der Decke und fünf Lampen, die über die Wände im Zimmer verteilt sind, haben nicht mal annähernd für genug  Helligkeit gesorgt. Natürlich ist das Geschmackssache. Aber ich mag Licht. Auch die Sonne schien leider so gar nicht rein, was ich mehr als schade fand.
  • Leider herrschte in den Zimmer eine hohe Feuchtigkeit, die man auch durch die Klimaanlage nicht herausbekommen hat. Mal abgesehen davon, dass ich diese nicht rund um die Uhr laufen lassen möchte, lag auch damit ein moderiges Gefühl in der Luft und nach drei Nächten dort waren meine Kleider muffig und klamm. Sowas habe ich in dieser Form bisher nur in Bali in der Regenzeit erlebt.

Der kleine Balkon war zwar einladend und ich war sehr dankbar, tagsüber die Tür aufmachen zu können, um Licht und frische Luft hereinzulassen, aber leider lag mein Balkon direkt gegenüber der Wand des Haupthauses mit der Lobby. Einen schönen Ausblick gab es also nicht.

Das Numsai Khaosuay Resort Ranong– Das Frühstückszimmer

Das Früstückszimmer befindet sich im ersten Stock über der Lobby. Besonders gut hat mir gefallen, dass es an zwei Seiten offen war und somit hell und freundlich erschien. Auch die zwei Essbereiche fand ich super: Du kannst entweder an diesen tiefen Tischen essen und auf Sitzkissen sitzen oder in westlichem Stil an einem normalen Tisch mit Stühlen. Wenn du es lieber klimatisiert magst, gibt es einen kleinen Raum mit Tür.

Das Frühstücksbuffet ist leider ein wenig enttäuschend: Es nur eine kleine Auswahl an thailändischen Gerichten aus Reis und Gemüse oder aber Toastbrot mit Marmelade, Cornflakes und ein wenig Obst.

Das Numsai Khaosuay Resort Ranong – Der Pool

Der Poolbereich liegt im Erdgeschoss direkt neben der Lobby. Ich fand ihn wirklich sehr schön. Tagsüber habe ich häufig Familien mit Kindern dort gesehen, aber abends konnten wir uns meistens noch entspannt auf die Liegen legen und den Tag rekapitulieren.

 

Das Numsai Khaosuay Resort Ranong – Fazit

Mir persönlich hat es im Numsai Khaosuay gut gefallen. Auch wenn die Zimmer zu denkel und etwas muffig waren, fand ich den außenbereich einfach wunderschön und einladend. Wenn du also nach Ranong kommst, um mal abzuschalten, die Gegend zu erkunden oder es dir mit ein bisschen Wellness gut gehen zu lassen, ist dieses Hotel dennoch eine gute Wahl.

PS: Ich wurde von der TAT (Tourism Authority Thailand) auf die Reise nach Ranong eingeladen. Eine finanzielle Vergütung habe ich nicht erhalten. Meine Meinung wurde von dieser Kooperation nicht beeinflusst.

The Chiang Mai Guide for Digital Nomads

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Das Loft Mania Boutique Hotel Chumphon

Das Loft Mania Boutique Hotel Chumphon

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Auf der diesjährigen ITB – der internationalen Tourismusbörse in Berlin – bin ich mit der Tourism Autority Thailand ins Gespräch gekommen. Es dauerte nicht lange, da flatterte bereits eine Einladung zu einer kurzen Reise in den Süden Thailands ins Haus: nach Chumphon und Ranong sollte es gehen. Und da ich diese beiden Provinzen noch nicht kannte, sagte ich umso freudiger zu.

Das Loft Mania Boutique Hotel Chumphon – Das Hotel

Das Loft Mania Boutique Hotel hat drei verschiedene Zimmerkategorien: Die Suite mit 54 Quadratmetern und Doppel- sowie Einzelzimmer mit je 27 Quadratmetern. Über sechs Stockwerke verteilt, sind diese über das Treppenhaus oder zwei Aufzüge zu erreichen.

Jedes Zimmer ist ausgestattet mit

  • einer Klimaanlage
  • einem Safe
  • einem Fernseher
  • einem Föhn
  • kostenfreiem WLAN

Außerdem stehen jedem Gast folgende Services und Einrichtungen zur Verfügung:

  • ein Pool
  • Frühstück
  • ein Fitnessstudio
  • Wäscheservice
  • ein Spa
  • das Restaurant
  • ein Café

In der nahen Umgebung des Hotels kannst du dich auf zahlreiche Beauty Salons, Massagestudios und Restaurants freuen. Ich habe ganz wenige Falangs (Thai für „Westler“) gesehen und allgemein den EIndruck, dass man hier in der Gegend noch gut das traditionelle Leben verfolgen kann.

 

Das Loft Mania Boutique Hotel Chumphon – Die Zimmer

Ich hatte eines der Einzelzimmer und empfand die 27 Quadratmeter als sehr geräumig. Die Einrichtung und Wandfarbe sind leider ziemlich dunkel gehalten und tagsüber, auch wenn wir kaum da waren, habe ich gar nicht mitbekommen, wie schön das Wetter draußen war. Das war sehr schade!

Ansonsten habe ich nichts an dem Zimmer zu bemängeln. Es ist modern und hat mir mehr als gereicht.

Das Loft Mania Boutique Hotel Chumphon – Das Frühstückszimmer

Das Frühstückszimmer befindet sich im Erdgeschoss und du kannst entweder im klimatisierten Innenbereich oder im überdachten Außenbereich essen.

Du kannst zwischen internationalem Frühstück mit Eiern, Toast und Cornflakes oder aber Reis mit Gemüse & Co. ganz im Stile der Thais wählen. Natürlich darf frisches Obst nicht fehlen. Alles in allem ist es aber eher ein durchschnittliches Hotelfrühstück und kann leider nicht mit dem mithalten, was ich sonst so von Thailand gewohnt bin.

 

Das Loft Mania Boutique Hotel Chumphon – Pool- und Fitnessbereich

Der Pool ist direkt neben dem Frühstücksbereich. Allerdings liegt er ein bisschen höher, weshalb du vom Frühstücksraum keinen Poolblick hast. Morgens habe ich den Pool immer leer gesehen – bereit, um dort ein bisschen Entspannung zu finden. Allerdings war er in den Nachmittagsstunden immer voll. Vor allem Familien mit Kindern tummelten sich im Wasser und um das Schwimmbecken herum.

Das Fitnessstudio befindet sich hinter dem Frühstücksraum und ist dank der Fensterwand schön hell und lichtdurchflutet. Durch die Klimaanlage kannst du auch bei hohen Temperaturen deinem Workout nachgehen und kommst nicht aus der Routine…

Leider hatte ich keine Zeit die Geräte zu testen, aber als ich reingeschaut habe, war es sauber und machte einen recht modernen Eindruck.

 

 

Das Loft Mania Boutique Hotel Chumphon – Fazit

Das Loft Mania Boutique Hotel war ein guter Ausgangspunkt für Trips durch die Provinz Chumphon. Das Internet war recht gut – wenn auch kein Vergleich zur Geschwindigkeit in Bangkok oder Chiang Mai – und die Lage innerhalb der Stadt war wunderbar, um auch zu Fuß weit zu kommen. Die Zugstation, der Night Market von Chumphon sowie zahlreiche Geschäfte und Restaurants sind prima zu erreichen.

Alles in allem kann ich das Hotel empfehlen und würde es wieder wählen, wenn ich für einige Tage in Chumphon wäre.

PS: Ich wurde von der TAT (Tourism Authority Thailand) auf die Reise nach Chumphon eingeladen. Eine finanzielle Vergütung habe ich nicht erhalten. Meine Meinung wurde von dieser Kooperation nicht beeinflusst.

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Die Sticky Waterfalls – Ein Ausflug zu den Bua Tong Wasserfällen

Die Sticky Waterfalls – Ein Ausflug zu den Bua Tong Wasserfällen

Die Sticky Waterfalls stehen auf meiner Bucket List, seit ich Chiang Mai zum ersten Mal besucht habe. Sie heißen eigentlich Bua Tong Wasserfälle, was „goldene Blume“ bedeutet.

Sticky Waterfalls – Bua Thong Waterfalls

Was sind die Sticky Waterfalls?

Normalerweise sind Wasserfälle rutschig, diese sind es nicht. Anstelle von sprudelndem Wasser und glatten Oberflächen haben sie griffige Felsen, die es ermöglichen, den Wasserfall rauf und runter zu klettern. Wie ist das möglich? Dank der Ablagerung von Mineralstoffen sind die Wasserfälle hart und rutschfest. Nichts haftet daran – keine Algen, kein glitschiges Moos. Überall gibt es Seile, die dabei helfen, den Wasserfall zu erklimmen.

Sticky Waterfalls – Bua Thong Waterfalls

Sticky Waterfalls – Bua Thong Waterfalls

Bei den Sticky Waterfalls angekommen, bist du auf dem Gipfel des Berges mitten im Wald mit einem fantastischen Blick auf den Dschungel.

Sticky Waterfalls – Bua Thong Waterfalls

Es gibt drei Ebenen. Die erste hat einen Picknickplatz und einige kleine Becken. Sie sind nicht groß genug, um zu schwimmen, aber man kann sich etwas abkühlen, die Füße im Wasser baumeln lassen oder einfach ein paar Fotos machen.

Von dort aus führen Holztreppen zur nächsten Ebene – für den Fall, dass du nicht klettern möchtest.

Sticky Waterfalls – Bua Thong Waterfalls

Sticky Waterfalls – Bua Thong Waterfalls

Die unterste Ebene erreichst du nur, wenn du kletterst. Das habe ich leider nicht getan, weil ich schon etwas spät dran war und keine Badesachen mitgenommen hatte. Ich saß daher einfach auf einem Baum und habe den Sonnenuntergang genossen.

Sticky Waterfalls – Bua Thong Waterfalls

Ein paar allgemeine Infos

  • Öffnungszeiten: 8 Uhr bis 17 Uhr
  • Anfahrt von Chiang Mai: ca. 1 Stunde
  • Lage: Nördlich von Chiang Mai im Si Lanna National Park

Nördlich von Chiang Mai gelegen, brauchst du etwa eine Stunde mit dem Scooter bis du an den Sticky Waterfalls bist. Sie sind Teil des Si Lanna National Park, der eine Fläche von 1,5 Hektar einnimmt. Obwohl es diesen Nationalpark seit 1994 gibt, ist er noch immer ein kleiner Geheimtipp.

 

Was du mitbringen solltest

  • Badesachen
  • Handtuch und Wechselkleidung
  • Kamera
  • Wasserschuhe
  • Toilettenpapier

Da ich kein kaltes Wasser mag und keine Badesachen dabei hatte, habe ich die Wasserfälle nicht bestiegen. Aber ich habe gesehen, wie andere das gemacht haben. Bring also auf jeden Fall deine Badesachen und am besten auch Schuhe mit, die du im Wasser tragen kannst. Auch wenn du sie nicht brauchst, um nicht abzurutschen, ist es definitiv bequemer und die Gefahr für Schürfwunden und Kratzer ist geringer. Direkt neben den Wasserfällen gibt es zwei Hütten mit Toiletten. Toilettenpapier gibt es keines, also bring es mit, falls du welches brauchst.

Die Locals kommen hier meistens für ein Picknick her… Also tu es ihnen doch gleich und bring Snacks und Getränke mit. Es gibt einige Tische und genügend Platz, um eine Picknickdecke aufzuschlagen. Falls du kein Essen mitbringen möchtest, kannst du auch an den Ständen am Eingang was kaufen – ich hatte ein leckeres Pad Thai und einen Smoothie. Neben dem Picknickplatz gibt es kleine Becken mit kristallklarem Wasser, in denen Kinder planschen können.

Sticky Waterfalls – Bua Thong Waterfalls

So kommst du zu den Sticky Waterfalls

Der einfachste Weg zu den Bua Tong Wasserfällen ist mit dem eigenen Roller. Pro Tag bezahlst du zwischen 200 und 350 Baht, je nach Größe und Leistung. Für eine monatliche Miete zahlst du zwischen 2.000 und 3.000 Baht. Beachte jedoch, dass es viele Polizeikontrollen gibt und du ohne internationalen Motorrad-Führerschein einen Strafzettel bekommst. Die Geldstrafe beträgt in der Regel 500 Baht. Du kannst bis zu 200 Baht runter handeln, da das der Preis ist, den du direkt auf der Polizeiwache zahlen würdest. Einmal bezahlt, kannst du mit dem Strafzettel drei Tage lang fahren, ohne eine weitere Geldstrafe zu fürchten.

Wenn du keinen Roller mieten möchtest, hast du drei Möglichkeiten:

#1 Mach eine Tour. Du kannst ganz bequem von Chiang Mai aus eine eine Tour zu den Sticky Waterfalls buchen und den Badespaß zusammen mit einer kleinen Reisegruppe genießen.

#2 Buch einen Fahrer. Sprich einfach mit deinem Fahrer, wenn du mal mit Grab fährst. Die meisten Fahrer freuen sich, wenn sie für eine Tagestour gebucht werden. Ein ganzer Tag kostet in der Regel ca. 3.000 Baht und wenn du den ganzen Tag Zeit hast, kannst du den Ausflug zu den Wasserfällen ganz einfach mit einem Besuch des Doi Suthep kombinieren.

#3 Miete ein Songthaew. Die Pick-Up-ähnlichen Autos, die auch als Red Cars bezeichnet werden, können bis zu 10 Personen aufnehmen. Frag einfach einen Fahrer, ob er für einen Ausflug zur Verfügung steht. Vier Stunden sollten ausreichen. Die Preise variieren und hängen auch davon ab, wie viele Personen teilnehmen. Am Ende kostet der Ausflug wahrscheinlich etwa 200 bis 300 Baht pro Person, wenn du mindestens fünf Personen zusammen bekommst.

Sticky Waterfalls – Bua Thong Waterfalls

Mein Fazit

Die Sticky Waterfalls sind einen Ausflug absolut wert. Auch wenn du nur ein paar Stunden Zeit hast, lohnt es sich, denn die Sticky Waterfalls sind wirklich eine einzigartige Naturerfahrung.

Und als letzter Tipp: Ich war am späten Nachmittag dort. Da die meisten Besucher den Wasserfall erklimmen und ins Wasser wollen, tun sie das tagsüber. Zum Sonnenuntergang wurde es dafür etwas zu kalt. Wenn du, so wie ich, dort mehr oder weniger aalleine sein möchtest, dann plane gegen 16 Uhr dort zu sein. Viel Spaß!

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