Ein Tag in Sevilla

von | 22/11/16 | Europa, Reisen, Spanien | 8 Kommentare

Vorfreude

Ich habe mich riesig auf Sevilla gefreut!

2009 war ich während meines Auslandssemesters schon einmal dort und war damals etwas enttäuscht, nicht mehr Zeit zu haben. Deswegen stand Sevilla mehr oder weniger auf Platz der Orte, die ich mir anschauen wollte, als ich in Tarifa war.

Mit einem Zwischenstopp in Cádiz ging es also in die feurige Stadt des Flamenco.

Als ich ankam, war es bereits dunkel. Vom Tag im Auto mit Regen und dem zweistündigen Ausflug in Cádiz war die Luft raus und ich wollte einfach nur noch ins Bett. Dahin zu kommen gestaltete sich jedoch als schwierig. Denn die gebuchte Pension war – wohl Fluch und Segen gleichzeitig – im Herzen der Innenstadt, in der Fußgängerzone.

Ich glaube, ich habe fast eine Stunde lang nach einem freien Parkhaus (für knapp 20 Euro pro Tag) gesucht, bis ich endlich das Auto parken konnte und mich auf den Weg zur Pension machen konnte.

Diese sah auf den ersten Blick ziemlich cool aus:

Atrium Nuevo Suizo Sevilla

Imposant erhob sich das Treppenhaus über meinem Kopf.

Den Abend habe ich auf meinem Zimmer verbracht und bin schon vor 22 Uhr eingeschlafen.

Ab in die Kathedrale? Heute nicht!

Am nächsten Morgen wollte ich die Stadt erkunden. Außer der Kathedrale hatte ich bei meinem ersten Besuch nichts gesehen.

Es kam mir fast ironisch vor, dass genau an diesem Morgen in einer Prozession eine Statue von der Kathedrale in eine andere Kapelle durch die halbe Stadt getragen werden sollte. Die Konsequenz? Um die Kathedrale war es so überfüllt, dass ich nicht mal in die Nähe des Eingangs gekommen bin. Ich wollte auf dem Rückweg nochmal rein, aber abends war ich wieder viel zu müde.

Ich genoss es einfach durch die Straßen zu schlendern und die sonntägliche Atmosphäre zu genießen.

Flamenco-Tänzerinnen Sevilla

Brunnen Sevilla

Überdachung Sevilla

Aber nach einer Weile wollte ich doch ein paar der Highlights der Stadt sehen. Als machte ich mich zu Fuß in Richtung Plaza España, dem angeblich schönsten Platz der Stadt.

 

Plaza España und Maria Luisa Park

Zuerst kam ich in den Maria Luisa Park, in dem ganz schön viel los war. Entlang der Bäche und Teiche bummelten die Sevillanos und Touristen durch den grünen Park. Auch Kutschen fuhren.

Spiegelung im Teich

Im Park in Sevilla

Kutsche im Park in Sevilla

Direkt dahinter liegt der Plaza España!

Der Platz ist riesig groß und in einem Halbkreis gebaut, an den mehrere imposante Gebäude angrenzen. Ein Flüsschen wurde kreisförmig angelegt, an dem man auf einem Boot seine Runden ziehen kann. In der Mitte des Platzes befindet sich ein Brunnen.

Plaza de Espana durch Gelaender

Boote Plaza de Espana

Brunnen Plaza de Espana

Danach ging es zum Guadalquivir, dem Fluss, der durch Sevilla fließt.

An seinem Ufer kann man wahrscheinlich Stunden lang spazieren gehen. Ich habe mich an die bekannte Triana-Brücke gesetzt, die hinüber ins Szeneviertel der Stadt führt. An den Bars hatte ich nicht wirklich Interesse, aber in der Sonne zu sitzen und die Aussicht zu genießen, war einfach wunderbar.

Bruecke ueber Guadalquivir Sevilla

Barbara am Guadalquivir

Guadalquivir Sevilla

Obwohl es noch nicht spät war, bin ich dann nur noch am Guadalquivir langgelaufen und danach zurück in die Pension.

Auf dem Weg kam ich an dieser riesigen Holzkonstruktion namens „Metropol Parasol“ vorbei, die 2011 vom deutschen Architekten Jürgen Mayer gebaut wurde.

Holzkonstruktion Sevilla

Barbara haelt Holzkonstruktion

Auch wenn ich nicht so viel gesehen habe, wie ich gerne hätte, bin ich trotzdem froh, dass ich nicht noch mehr durchgeprügelt habe. So konnte ich meinen Tag in Sevilla genießen und am nächsten Morgen entspannt nach Ronda fahren.

Deine Barbara

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