Jeju Island: 7 Highlights zwischen Vulkaninsel & Kirschblüte
Jeju Island: 7 Highlights zwischen Vulkaninsel & Kirschblüte

Jeju stand schon seit einiger Zeit auf meiner Liste – nicht nur, weil mich Südkorea als Land faszinierte, sondern auch, weil die Insel als eines der sieben Weltwunder der Natur gilt. Alle Weltwunder der Natur zu sehen, ist eines meiner 4-before-40-Ziele, also eines von vier Zielen, die ich vor meinem 40. Geburtstag erreicht haben möchte.
Als ich dann gesehen habe, dass die Kirschblüte auf Jeju ebenfalls ziemlich bekannt ist, war für mich klar: Wenn ich schon hinfliege, dann genau zu dieser Zeit. Zumindest war das der Plan. In der Realität sah es dann ein bisschen anders aus, denn ich war tatsächlich etwas zu früh dran. Denn die meisten Bäume waren noch komplett kahl. Und da ich nur ein paar Tage Zeit hatte, bis ich zu einem House Sit in Singapur sein musste, wurde es richtig knapp. Die „volle Blüte“ habe ich auch leider tatsächlich verpasst.
Umso größer war am Ende die Freude, als ich doch noch ein paar blühende Bäume gefunden habe.

Kirschblüten im botanischen Garten Camellia Hills
Meine Jeju-Reise im Überblick
Ich war insgesamt drei Tage auf Jeju. Es war also ein Kurztrip und keine ausgiebige Erkundung der Insel. Mir war von Anfang an klar, dass ich in dieser Zeit nur einen kleinen Eindruck bekommen würde, aber genau dafür wollte ich sie nutzen.
Einen der Tage habe ich ganz bewusst für einen organisierten Ausflug über Get Your Guide* eingeplant. Gerade wenn man nur wenig Zeit hat, ist das eine ziemlich entspannte Möglichkeit, mehrere Highlights an einem Tag zu sehen, ohne sich selbst um Route, Transport oder Timing kümmern zu müssen.
Wenn du die Get Your Guide App noch nicht installiert hast, dann kannst du das einfach über diesen Link tun: GYG App*. Mit dem Code „BARBARALICIOUS5“ bekommst du dann sogar 5 Prozent Rabatt auf deine erste Buchung über die App.
Auf dem Programm standen unter anderem der Hallasan mit einem Aussichtspunkt auf halber Höhe, die beeindruckenden Basaltklippen im Süden der Insel, die Cheonjeyeon Wasserfälle sowie Camellia Hill, wo ich dann auch endlich ein paar blühende Kirschbäume entdeckt habe. Zum Abschluss ging es noch zum O’Sulloc Tea Museum – ein Ort, der nicht nur wegen des Tees, sondern auch wegen der umliegenden Landschaft einen Stopp wert ist.

Der höchste Convenience Store Südkoreas
Am zweiten Tag habe ich den Abend noch genutzt, um zum Sonnenuntergang an die Aewol Café Street zu fahren. Dort entlang zu schlendern ist schon schön, aber gerade zum Sunset entwickelt die Gegend nochmal eine ganz besondere Stimmung. Die Cafés reihen sich direkt an der Küste entlang, viele mit großen Fensterfronten oder Terrassen mit Meerblick. Das ist perfekt, um einfach dazusitzen und zuzuschauen, wie die Sonne langsam im Wasser verschwindet. Oder man läuft an der Meerespromenade entlang. So habe ich das gemacht und ich fand es wunderschön!

Promenade an der Aewol Café Street
Zurück in Jeju City ging es dann noch auf den Dongmun Market, wo ich mir etwas zu essen geholt habe. Ich liebe solche Märkte, weil man dort einfach alles findet: von Streetfood über frische Produkte bis hin zu kleinen Snacks, die man sonst wahrscheinlich nie probieren würde. Es war der perfekte Abschluss für den Tag, weil man nochmal komplett in das lokale Leben eintaucht.
Am dritten Tag ging es dann für mich nochmal gezielt auf die Suche nach Kirschblüten in Jeju City. Nachdem ich ja schon gemerkt hatte, dass ich eigentlich etwas zu früh dran war, hatte ich die Hoffnung fast aufgegeben, aber genau das hat es irgendwie auch spannend gemacht. Ich bin einfach los und habe mir die Spots angeschaut, an denen die Blüte laut KakaoMap (mehr dazu weiter unten bei meinen Tipps) am weitesten fortgeschritten war.
Und tatsächlich hatte ich am Ende wieder mal Glück!



Jeju Island – Meine 7 Highlights
In den wenigen Tagen, die ich dort war, habe ich natürlich längst nicht alles von der Insel Jeju gesehen. Im Osten war ich zum Beispiel leider gar nicht. Aber es gab dennoch ein paar Orte, die mir besonders im Kopf geblieben sind.
Das sind meine persönlichen 7 Highlights auf Jeju:
Hallasan – Eoseungsaengak Trail
Der Hallasan ist das Herzstück von Jeju – ein Vulkan, der die gesamte Insel prägt. Eigentlich kann man ihn auch komplett besteigen, aber dafür braucht man deutlich mehr Zeit und auch eine bessere Kondition als ich sie aktuell habe. Ich war stattdessen auf dem Eoseungsaengak Trail unterwegs, einer kürzeren Route, die eher auf halber Höhe liegt, nur etwas mehr als einen Kilometer lang ist und einen tollen Ausblick aufs Meer und in den Hallasan National Park gewährt.
Der Weg nach oben dauert nur etwa 30 Minuten, ist gut ausgebaut und dadurch auch ohne große Vorbereitung machbar, auch wenn die vielen Stufen für untrainierte Menschen durchaus eine Herausforderung darstellen können. Oben angekommen hat man dann diesen Moment, der schwer zu beschreiben ist: Man steht dort, schaut über die Landschaft von Jeju. Keine Hochhäuser, kein Trubel – nur Natur, die sich in alle Richtungen zieht.

Auf dem Eoseungsaengak Trail

Blick vom Viewpoint aufs Meer


Die Tour zum Eoseungsaengak Trail habe ich übrigens über Get Your Guide* gebucht und war sehr zufrieden damit. Schau mal hier, was es für Touren auf Jeju gibt:
Jusangjeolli Cliff – Die Basaltklippen im Süden
Die Basaltklippen im Süden von Jeju waren für mich einer dieser Orte, die auf Fotos schon beeindruckend wirken und in echt dann nochmal deutlich mehr. Diese perfekt geformten, säulenartigen Felsen sehen fast so aus, als wären sie künstlich angelegt worden, dabei sind sie durch Lava entstanden, die hier vor tausenden Jahren ins Meer geflossen ist.
Was den Ort so besonders macht, ist dieser Kontrast: die dunklen, kantigen Felsen treffen direkt auf das offene Meer. Die Wellen schlagen dagegen, teilweise ziemlich kraftvoll, und man merkt sofort, wie roh und ursprünglich diese Landschaft ist.

Jusangjeolli Cliff

Die Wege am Jusangjeolli Cliff

Am Jusangjeolli Cliff
Cheonjeyeon Wasserfälle
Nach der rauen Küste ging es zu den Cheonjeyeon Wasserfällen. Je nachdem, in welcher Jahreszeit du hier bist, kann es sein, dass du die Wasserfälle in einem satten Grün eingerahmt vorfindest. Da ich aber im frühen Frühling hier war, war es noch ziemlich karg und eher grau in grau bzw- braun-grau.
Übrigens sind es gleich drei Wasserfälle, die sich über mehrere Ebenen verteilen. Man läuft also ein Stück, entdeckt immer wieder neue Perspektiven und hat nicht nur einen einzelnen Spot, sondern gleich mehrere kleine Highlights hintereinander. Sie alle liegen im Umkreis von 15 Minuten zu Fuß um den Parkplatz.

Cheonjeyeon Wasserfälle
Camellia Hill
Camellia Hill war ein sehr entspannter Stopp auf meiner organisierten Tagestour. Erst war ich nicht sicher, ob ich mir den Park wirklich anschauen wollte. Da ich an dem Tag schon so viel gelaufen war, taten mir die Füße war. Die Anlage ist weitläufig, voller verschiedener Pflanzen und angelegt wie eine Mischung aus Garten und Park, durch den man einfach entspannt hindurchlaufen kann. Und am Ende war ich froh, dass ich mir doch mehr angeschaut hatte, als ich erst wollte.

Weg im botanischen Garten Camellia Hill

In Camellia Hill
Denn eigentlich war ich ja aus einem ganz bestimmten Grund in Jeju: wegen der Kirschblüte. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon fast damit abgeschlossen, dass ich auf Jeju überhaupt noch blühende Bäume sehen würde, weil ich einfach etwas zu früh dran war. Umso schöner war es dann, genau hier doch noch fündig zu werden.

Endlich Kirschblüten entdeckt

Zarte Blüten und Knospen
Es waren nicht viele Bäume und es war auch nicht dieses „alles steht in voller Blüte“-Bild, das man vielleicht erwartet. Stattdessen konnte ich viele Close Ups machen. Aber genau das hat den Moment irgendwie besonders gemacht.
Aber natürlich habe ich auch ganz viele andere schöne Blumen und auch Kamelien gesehen.

Kamelien in Camellia Hill

Schöne Details in Camellia Hill

Kleiner Wassfall in Camellia Hill
Camellia Hill war für mich deshalb weniger wegen der Anlage selbst ein Highlight, sondern wegen dieses kleinen Glücksmoments mittendrin.

Camellia Hill Zeichen
O’Sulloc Tea Museum & Green Tea Fields
Nach all den Natur-Highlights war das O’Sulloc Tea Museum nochmal eine ganz andere Art von Stopp. Die Landschaft verändert sich plötzlich – statt rauer Küsten oder dichter Vegetation schaut man auf sanfte, grüne Teefelder, die sich gleichmäßig über die Umgebung ziehen.

O’Sulloc Green Tea Fields
Drinnen dreht sich alles um die koreanische Teekultur und man kann alles mögliche mit Grüntee probieren: Eis, Smoothies und die Tees selbst sind nur der Anfang. Auch Matcha ist hier sehr beliebt.

Ein bisschen grünen Tee?

Matcha Latte gibt es auch
Ich habe mir dort natürlich auch einen Tee und einen Smoothie gegönnt, was das Erlebnis nochmal runder gemacht hat. Außerdem kann man hier in den Shops auch gleich Grüntee-Mitbringsel einkaufen.

Hier kann man den Grünteevorat auffüllen

Auch Grüntee Body Lotion gibt es hier
Psst: Am Flughafen habe ich Touristen mit zig Einkaufstüten von dort gesehen. Das scheint also wirklich DIE Location für leckere und praktische Mitbringsel zu sein…

Osulloc Tea Museum
Gerade im Vergleich zu den vorherigen Stops hat man hier gemerkt, wie vielseitig die Insel eigentlich ist.
Aewol Café Street
Die Aewol Café Street war für mich ein Ort mit einer ganz besonderen Stimmung. Die Cafés liegen direkt an der Küste, viele mit großen Fensterfronten oder Terrassen, von denen aus man aufs Meer schauen kann. Und genau das macht den Reiz aus.
Ich bin bewusst zum Sonnenuntergang hingefahren und das hat sich definitiv gelohnt. Das Licht war ganz weich, das Meer spiegelte die Farben und plötzlich schien die Zeit langsamer zu laufen.
Es ist kein Ort, an dem man viel „macht“. Eher einer, an dem man kurz innehält, spazieren geht, den Moment genießt. Gerade nach dem eher vollgepackten ersten Tag mit der organisierten Tour war das für mich der perfekte Gegenpol zu den ganzen Eindrücken davor.


Dongmun Market (Jeju City)
Der Dongmun Market war für mich der perfekte Abschluss für einen Tag in Jeju und gleichzeitig nochmal ein ganz anderer Eindruck von der Insel. Nach all der Natur, den weiten Landschaften und den eher ruhigen Orten ist man hier plötzlich mitten im Leben.
Der Markt ist überdacht und ziemlich lebendig, vor allem abends. Überall gibt es kleine Stände mit Streetfood (und koreanisches Essen ist unfassbar gut!), frischen Produkten und lokalen Spezialitäten. Es riecht nach verschiedenen Gerichten gleichzeitig, es ist laut, bunt und ein krasser Kontrast, wenn man tagsüber wandern oder am Meer war.
Ich bin einfach ein bisschen durch die Gänge geschlendert und habe mir etwas zu essen geholt, ohne groß zu planen. Genau das macht solche Orte für mich aus: man probiert Dinge, die man sonst vielleicht nie bestellt hätte und bekommt nebenbei noch ein Gefühl dafür, wie das lokale Leben abläuft.
Für mich war das der perfekte Kontrast zum Rest der Reise und genau deshalb gehört der Dongmun Market definitiv zu meinen Highlights auf Jeju.



Tipps für deinen Jeju-Kurztrip
Auch wenn Jeju auf der Karte erstmal überschaubar wirkt, sollte man die Insel nicht unterschätzen. Die Distanzen sind größer, als man denkt, und viele Highlights liegen weit auseinander. Wenn du nur ein paar Tage Zeit hast, lohnt es sich, vorher grob zu planen oder – so wie ich – für mindestens einen Tag eine Tour zu buchen, um möglichst viel zu sehen, ohne sich selbst um alles kümmern zu müssen. Das macht man am besten mit Get Your Guide oder Klook.
Beim Thema Fortbewegung hast du grundsätzlich mehrere Optionen: Mietwagen, Bus oder organisierte Touren. Ein Mietwagen gibt dir natürlich die meiste Flexibilität, aber auch mit Touren kommt man gerade bei kurzen Aufenthalten sehr effizient zu den wichtigsten Spots. Die Busverbindungen gibt es zwar, aber sie kosten Zeit und sind nicht immer die praktischste Lösung, wenn du mehrere Orte an einem Tag sehen möchtest. Außerdem brauchst du zum Busfahren eine Tmoney-Karte. Diese bekommst du in jedem Supermarkt (7-Eleven & Co.) und kannst sie dort auch aufladen. Bargeld und Kreditkarten werden in Bussen nicht akzeptiert.

Barbara am Rapsfeld
Ansonsten gibt es theoretisch Uber, aber die App hat bei mir nicht funktioniert. Lade dir am besten vorher schon die lokalen Alternativen Kakao T und K ride herunter.
Auch Google Maps funktioniert mehr schlecht als recht. Die lokale Version heißt KakaoMap.
Wenn du wegen der Kirschblüte nach Jeju reist, solltest du dir bewusst sein, dass das Timing wirklich entscheidend ist. Die Blütezeit kann sich je nach Jahr verschieben und selbst wenige Tage Unterschied können darüber entscheiden, ob alles in voller Blüte steht oder noch gar nichts zu sehen ist. Ich war etwas zu früh dran, hatte am Ende aber trotzdem Glück. Ich würde dir daher raten gute 10 Tage oder sogar zwei Wochen für deinen Trip zu planen. Die besten Spots inklusive Stand der Blüte findest du übrigens in der besagten App KakaoMap.
Und last but not least: Plane nicht zu viel in zu kurzer Zeit. Jeju lebt nicht nur von einzelnen Sehenswürdigkeiten, sondern von der gesamten Atmosphäre. Lass dir also bewusst auch Zeit, zwischendurch einfach mal stehen zu bleiben, aufs Meer zu schauen oder einen Kaffee zu trinken. Genau diese Momente machen die Reise am Ende aus.
Die Mandarinen von Jeju
Ein kleiner Fun Fact, den man auf Jeju wirklich überall merkt: die Insel ist bekannt für ihre Mandarinen. Je nach Jahreszeit sieht man die kleinen, orangefarbenen Früchte überall. Egal ob zu Saft gepresst, so als Frucht, zu Desserts verarbeitet oder als Souvenirs.

Die Jeju Mandarine

Das sind Hallabong Mandarinen
Eine spezielle lokale Mandarinen-Art heißt übrigens Hallabong Tangerine. Sie wird so genannt, weil sie diesen Zipfel oben hat, der aussieht wie der Vulkan der Insel: Hallasan.
Ich fand es irgendwie schön, wie präsent dieses eine Produkt auf der ganzen Insel ist. Es wirkt fast so, als hätten die Mandarinen ihren festen Platz im Alltag und genau das gibt Jeju nochmal einen ganz eigenen, lokalen Charakter.
Anreise nach Jeju
Jeju zu erreichen ist tatsächlich einfacher, als man im ersten Moment denkt, da Jeju einen internationalen Flughafen hat. Die meisten reisen aber über das Festland von Südkorea an, vor allem von Seoul oder Busan, von wo aus es regelmäßig Inlandsflüge gibt. Die Flugzeit beträgt nur etwa eine Stunde und die Verbindungen sind so häufig, dass man relativ flexibel planen kann.
Ich selbst bin von Kuala Lumpur über Shanghai nach Jeju geflogen. Danach bin ich mit einem Direktflug nach Singapur geflogen. Das ist zwar nicht die klassische Route, zeigt aber ganz gut, dass die Insel auch international angebunden ist und sich gut in eine größere Asienreise integrieren lässt.
Vor Ort landet man am Jeju International Airport, der nur wenige Minuten mit dem Auto von Jeju City entfernt liegt. Dadurch ist man nach der Ankunft super schnell im Zentrum und kann direkt mit der Erkundung starten.

Kamelien auf Jeju
Hotel auf Jeju
Ich habe mich für meine Zeit auf Jeju bewusst für eine Unterkunft in Jeju City entschieden, genauer gesagt in der Nähe der Promenade. Der Hauptgrund war ziemlich pragmatisch: Der Pick-up Point für meine gebuchte Tour lag nur wenige Gehminuten entfernt und ich wollte mir morgens keinen Stress machen oder erst noch längere Strecken zurücklegen müssen.
Grundsätzlich ist Jeju City zwar recht groß, aber ehrlich gesagt eher unspektakulär. Es ist kein Ort, an dem man unbedingt viel Zeit verbringt, sondern eher eine praktische Base. Der große Vorteil ist aber: Die meisten Touren, die man online buchen kann, starten genau hier. Wenn du also planst, Ausflüge zu machen, ist es definitiv sinnvoll, auch hier zu übernachten.
In Jeju City empfehle ich folgendes Hotel: Ocean Suites*
Alternativ auch am Meer, aber etwas günstiger als die Ocean Suites: Hotel Whistlelark*
Wenn du ein bisschen länger vor Ort bist, nicht nur in Jeju City sein möchte und eine besondere Unterkunft suchst, empfehle ich dir diese ausgebauten Vans in der Nähe der Café Street in Aewol: Beach Boys – Retro Caravan*
Im Süden der Insel gibt es dagegen deutlich schönere Gegenden, auch mit richtig hübschen Unterkünften, die teilweise sogar preislich attraktiver sind als in Jeju City. Landschaftlich ist es dort oft reizvoller und viele dieser Hotels haben eine ganz andere Atmosphäre als die eher funktionalen Unterkünfte in der Stadt.
Allerdings kommt das mit einem kleinen Haken: Die Entfernung zum Flughafen ist größer und vor allem starten die meisten organisierten Touren nicht von dort (zumindest die, die man online buchen kann). Wenn du dich also für eine Unterkunft außerhalb von Jeju City entscheidest, solltest du idealerweise mit einem Mietwagen planen, um flexibel zu bleiben.
Unterm Strich kommt es also darauf an, wie du reisen möchtest: möglichst unkompliziert mit Touren → dann Jeju City. Mehr Freiheit und schönere Unterkünfte → dann eher außerhalb, aber mit eigenem Fahrzeug.
Mein Reise-Equipment
Da ich auch immer wieder gefragt werde, wie und mit was ich auf Reisen gehe, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:
Rucksäcke und Koffer
Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise den passenden wählen kann. Am liebsten reise ich mit meinem Equipment von Osprey. Auch auf unseren Reisen nach Thailand hatten wir den Osprey Sojourn 60* und den Transporter 90* dabei.
Mein Hauptrucksack ist seit einiger Zeit der Nordace Siena. Der ist mit 19 Litern nicht so riesig, gefällt mir optisch sehr gut und hat allerlei Fächer, auch versteckte für zb. den Pass, sowie einen USB-Ladeport, was ich sehr praktisch finde.
Kamera
Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.
Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.
Mein Fazit zu meinem Kurztrip nach Jeju
Jeju lebt von der Kombination aus Landschaft, Atmosphäre und diesen kleinen Momenten zwischendurch. Das hat mir sehr gut gefallen.
Ich hatte aber nur drei Tage Zeit und habe damit natürlich längst nicht alles gesehen. Trotzdem hatte ich das Gefühl, einen guten ersten Eindruck bekommen zu haben, vor allem davon, wie vielseitig die Insel ist. Von Vulkanlandschaften über Wasserfälle bis hin zu ruhigen Küstenorten und kleinen Cafés direkt am Meer.

Eine Biene im blühenden Raps
Was man auf jeden Fall im Hinterkopf behalten sollte: Timing spielt eine große Rolle. Gerade wenn man – so wie ich – wegen der Kirschblüte kommt, kann es schnell passieren, dass man ein bisschen zu früh oder zu spät dran ist. Und auch die Größe der Insel sollte man nicht unterschätzen.
Würde ich nochmal hinfahren? Ja, aber dann mit mehr Zeit und wahrscheinlich würde ich mir einen Mietwagen buchen, um noch mehr von der Insel zu sehen.
Für einen ersten Eindruck war die Reise perfekt, aber ich weiß auch, dass ich nur an der Oberfläche gekratzt habe. Wer tiefer eintauchen will, sollte aber einige Tage mehr einplanen.
Warst du schon einmal in Südkorea oder gar in Jeju?

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