Saudi-Arabien Rundreise: Zwischen Wüste, Geschichte und moderner Vision

von | 24/03/26 | Orient, Reisen | 0 Kommentare

Saudi-Arabien Rundreise: Zwischen Wüste, Geschichte und moderner Vision

Saudi-Arabien war für mich lange ein Land, das sich weit weg angefühlt hat. Und zwar nicht nur geografisch, sondern auch gedanklich. Und genau deshalb war diese Reise so spannend. Denn was ich vor Ort erlebt habe, war ein Mix aus Tradition, Aufbruch und Orten, die ich so nirgendwo sonst gesehen habe.

Zwei Wochen hat meine Saudi-Arabien Rundreise gedauert und ich bin allen verfügbaren Verkehrsmitteln unterwegs gewesen: Von Riad nach Jeddah bin ich geflogen, von Jeddah nach Medina bin ich mit dem Zug gefahren und zwischen Medina und Al-Ula bin ich mit dem Bus gefahren.

Meine Route führte mich nach Riad, Jeddah, Medinah und Al-Ula – und jede dieser Stationen hatte ihren ganz eigenen Charakter.

Saudi-Arabien-Rundreise im Überblick

Meine Saudi-Arabien Rundreise habe ich bewusst so aufgebaut, dass sie in relativ kurzer Zeit einen vielseitigen Einblick in das Land gibt – von moderner Metropole über historische Stätten bis hin zu beeindruckenden Naturwundern in der Wüste. Gerade wenn du das Land zum ersten Mal bereist, ist diese Route ein spannender Mix aus Kultur, Geschichte und Natur.

Route: Riad – Jeddah – Medinah – Al-Ula
Dauer: 14 Tage
Reiseart: Individualreise
Unterwegs mit: 1x Flug, 1x Zugfahrt, 2x Busfahrt

Der Startpunkt war Riad, wo ich mich erst einmal an das Land und die Kultur gewöhnt habe und direkt einige Highlights wie Diriyya und den Edge of the World erlebt habe. Von dort ging es mit einem Inlandsflug weiter nach Jeddah, wo ich die Altstadt erkundet und entspannte Stunden an der Corniche verbracht habe. Anschließend bin ich mit dem Highspeed Train in die zweit heiligste Stadt der Muslime, nach Medina gefahren, das mit seiner besonderen Atmosphäre und spirituellen Bedeutung einen ganz eigenen Kontrast zur restlichen Reise geschaffen hat. Den Abschluss bildete Al-Ula, das mit seinen Felsformationen und historischen Stätten zu den beeindruckendsten Orten der Reise zählt.

Edge of the World
In der Altstadt von Jeddah
In Al-Ula

Riad – Zwischen Zukunft und Wüste

Riad ist laut, modern und überraschend international. Gleichzeitig dauert es keine Stunde, bis du plötzlich mitten in einer surrealen Wüstenlandschaft stehst.

Highlights meiner Zeit in Riad:

Al Faisaliah Tower – Blick über das moderne Riad

Der Al Faisaliah Tower gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen von Riad und ist der perfekte Einstieg, um ein Gefühl für die Stadt zu bekommen. Von oben wird dir erst bewusst, wie riesig und weitläufig Riad ist – eine scheinbar endlose Stadt aus Hochhäusern, Straßen und Wüste.

Besonders schön ist der Besuch zum Sonnenuntergang, wenn das Licht die Stadt in warme Farben taucht und langsam die Lichter angehen.

Al Faisaliah Tower

Al Faisaliah Tower

 

Diriyya (At-Turaif) – Die Wiege Saudi-Arabiens

Diriyya ist einer der historisch wichtigsten Orte des Landes und gleichzeitig ein UNESCO-Welterbe. Hier begann die Geschichte der saudischen Dynastie – und genau dieses Gefühl von Ursprung spürt man auch vor Ort.

Die Lehmarchitektur, die warmen Farben und die weitläufige Anlage machen den Besuch besonders. Am Abend, wenn alles beleuchtet ist, wirkt der Ort fast schon wie eine Filmkulisse.

Allerdings darf man dort nicht fotografieren, deswegen habe ich nur ein paar Handyfotos, die ich aber aus Respekt vor der Anweisung hier nicht teilen werde.

 

Edge of the World – Dramatische Weite der Wüste

Der Edge of the World ist einer dieser Orte, die sich kaum in Worte fassen lassen. Steile Klippen fallen scheinbar ins Nichts, dahinter erstreckt sich eine endlose Wüste.

Allein die Fahrt dorthin ist schon ein Abenteuer – und oben angekommen hast du das Gefühl, wirklich am Rand der Welt zu stehen. Einer der beeindruckendsten Spots der gesamten Reise.

Die Weite des Edge of the World

Die Weite des Edge of the World

Barbara blickt über das Edge of the World
Am Edge of the World

Die Tour zum Edge of the World habe ich übrigens über Get Your Guide gebucht und war sehr zufrieden damit. Schau mal hier, was es für Touren gibt:

Jeddah – Das entspannte Saudi-Arabien

Jeddah hat mich komplett überrascht. Die Stadt fühlt sich offener, entspannter und fast schon mediterran an.

Jeddah Altstadt (Al-Balad) – Geschichte mit Charakter

Die Altstadt von Jeddah fühlt sich komplett anders an als der Rest des Landes. Enge Gassen, alte Häuser mit kunstvollen Holzbalkonen und ein leicht chaotisches, lebendiges Flair.

Hier bekommst du einen Eindruck davon, wie Jeddah früher war – bevor moderne Hochhäuser das Stadtbild geprägt haben.

In der Altstadt Al Balad von Jeddah

In der Altstadt Al Balad von Jeddah

 

Jeddah Corniche – Leben am Roten Meer

Die Corniche ist der perfekte Ort, um das entspannte Saudi-Arabien zu erleben. Direkt am Roten Meer gelegen, treffen sich hier Einheimische zum Spazieren, Picknicken oder einfach zum Abschalten.

Gerade am Abend entsteht hier eine richtig schöne Atmosphäre – mit Sonnenuntergang, Meeresrauschen und vielen Menschen, die den Moment genießen.

An der Corniche in Jeddah

An der Corniche in Jeddah

Strand in Jeddah
Moschee an der Corniche in Jeddah 2
Promenade in Jeddah

Medinah – Spirituelle Ruhe

Medinah ist eine der heiligsten Städte im Islam und zieht Massen an muslimischen Pilgern hierher.

Die Prophetenmoschee ist nicht nur architektonisch beeindruckend, sondern hat auch eine ganz besondere Atmosphäre.

Wichtig zu wissen:
Nicht-muslimische Besucher dürfen die Moschee selbst nicht betreten, aber schon die Umgebung ist absolut sehenswert und eindrucksvoll. Das Gelände ist allerdings sehr groß und ich bin nur außen herum gelaufen.

Die Atmosphäre ist ruhig, respektvoll und gleichzeitig sehr beeindruckend. Besonders die großen, aufklappbaren Sonnenschirme im Innenhof prägen das Bild um die Moschee.

An der Prophetenmoschee in Medinah

An der Prophetenmoschee in Medinah

Der Platz vor der Prophetenmoschee

Der Platz vor der Prophetenmoschee

Al-Ula – Mein persönliches Highlight

Al-Ula war für mich der Moment, in dem die Reise wirklich magisch wurde.

Diese Region fühlt sich an wie ein Mix aus Petra, Wüste und Filmkulisse.

Das solltest du dir nicht entgehen lassen:

Altstadt von Al-Ula – Zwischen Geschichte und Stille

Die Altstadt von Al-Ula wirkt fast wie eingefroren in der Zeit. Lehmhäuser, enge Gassen und eine besondere Ruhe machen diesen Ort aus.

Hier geht es weniger um große Sehenswürdigkeiten, sondern um das Gefühl – langsam durch die Gassen zu laufen, Details zu entdecken und die Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.

In der Altstadt von Al-Ula

In der Altstadt von Al-Ula

In der Oase in Al-Ula

In der Oase in Al-Ula

Barbara in der Oase von Al-Ula
Barbara in Al-Ula
Barbara in der Altstadt von Al-Ula

Hegra (Al-Hijr) – Saudi-Arabiens Petra

Hegra ist das erste UNESCO-Welterbe Saudi-Arabiens und erinnert stark an Petra in Jordanien – nur deutlich weniger besucht.

Die in den Fels gehauenen Gräber der Nabatäer stehen mitten in der Wüste und wirken fast surreal. Ein Ort, der Geschichte greifbar macht.

UNESCO Welterbe Hegra

UNESCO Welterbe Hegra

In Hegra
Grab in Hegra

Elephant Rock – Naturwunder in der Wüste

Die Elephant Rock ist eine riesige Felsformation, die – wie der Name schon sagt – wie ein Elefant aussieht.

Am schönsten ist es hier zum Sonnenuntergang: Das Licht wird weich, die Farben intensiver und die Stimmung fast schon magisch. Rund um den Felsen gibt es Sitzmöglichkeiten, sodass du einfach dort bleiben und den Moment genießen kannst. Ich war leider erst sehr spät nach Sonnenuntergang dort, sodass es schon sehr dunkel war.

Am Elephant Rock

Am Elephant Rock

Im Restaurant am Elephant Rock kann man toll den Sonnenuntergang genießen

Im Restaurant am Elephant Rock kann man toll den Sonnenuntergang genießen

Ehrliche Tipps & Learnings aus meiner Saudi-Arabien Rundreise

Rückblickend gibt es ein paar Dinge, die ich aus dieser Reise mitgenommen habe und die ich heute genauso oder bewusst anders machen würde. Genau diese Learnings sind oft das, was bei der Reiseplanung am meisten hilft.

Ich würde mir für Riad auf jeden Fall ausreichend Zeit einplanen. Ich war insgesamt vier Nächte dort und hätte problemlos länger bleiben können. Gerade wenn du – wie ich – zwischendurch arbeitest, ist Riad ein super Ort, um beides zu kombinieren. Tagsüber arbeiten, abends die Stadt erkunden – das funktioniert hier wahnsinnig gut. Die Wege sind zwar weit, aber es gibt genug Highlights, die sich gut auf mehrere Tage verteilen lassen.

Was die Route angeht: Ich bin von Riad nach Jeddah geflogen und von dort mit dem Highspeed Train weiter nach Medinah gefahren. Der Zug ist modern, komfortabel und eine richtig entspannte Art zu reisen – definitiv eine Erfahrung, die ich so wieder machen würde.

Medinah selbst war für mich persönlich kein Highlight der Reise. Die Stadt hat eine große religiöse Bedeutung und eine besondere Atmosphäre, aber als nicht-muslimische Reisende ist das Erlebnis vor Ort eher begrenzt. Für mich war es eher ein kurzer Zwischenstopp als ein Ort, an dem ich länger bleiben würde.

Ganz anders war es in Al-Ula. Das war für mich eines der absoluten Highlights der gesamten Reise. Die Landschaft, die historischen Stätten und die besondere Stimmung dort sind wirklich einzigartig. Ich hatte zwei Nächte eingeplant – und das war definitiv zu wenig. Wenn ich nochmal hinreisen würde, würde ich mir hier mehr Zeit nehmen, um alles in Ruhe zu erleben. Außerdem würde ich wohl empfehlen, diese Gegend mit dem Mietwagen zu erkunden.

Auf der Rundreise durch Saudi-Arabien sieht man natürlich viele Moscheen

Auf der Rundreise durch Saudi-Arabien sieht man natürlich viele Moscheen

Was viele unterschätzen, sind die Distanzen im Land. Saudi-Arabien ist riesig, und selbst Inlandsflüge oder Zugfahrten nehmen Zeit in Anspruch. Eine grobe Planung vorab hilft enorm, um die Route sinnvoll aufzubauen und nicht unnötig Zeit zu verlieren.

Und ganz ehrlich: Saudi-Arabien ist kein Land, das sich sofort erschließt. Vieles ist ungewohnt, manches fühlt sich am Anfang fremd an. Aber genau das macht die Reise am Ende so spannend. Wenn man sich darauf einlässt, bekommt man Einblicke, die man so in kaum einem anderen Land bekommt.

Beste Reisezeit für eine Saudi-Arabien Rundreise

Die Frage nach der besten Reisezeit hängt in Saudi-Arabien vor allem vom Klima ab – und davon, wie viel Hitze du aushalten möchtest. Grundsätzlich gelten die kühleren Monate als ideal, weil viele Aktivitäten draußen stattfinden und die Temperaturen im Sommer extrem werden können.

Eine der besten Zeiten ist etwa von November bis März. In diesen Monaten sind die Temperaturen deutlich angenehmer, oft zwischen 20 und 30 Grad, was perfekt ist für Sightseeing in Städten wie Riad oder Jeddah, aber auch für Ausflüge in die Wüste – zum Beispiel zum Edge of the World oder nach Al-Ula.

Jeddah-Zeichen an der Corniche

Jeddah-Zeichen an der Corniche

Gerade für Orte wie Al-Ula ist die Reisezeit entscheidend. Viele Aktivitäten finden draußen statt, und bei milderen Temperaturen kannst du die Landschaft und historischen Stätten viel intensiver erleben, ohne ständig gegen die Hitze anzukämpfen.

Die Sommermonate von Juni bis September können dagegen sehr herausfordernd sein. In Riad sind Temperaturen von über 40 Grad keine Seltenheit, und auch wenn vieles klimatisiert ist, schränkt die Hitze die Erkundung deutlich ein. Wenn du in dieser Zeit reist, verlagert sich vieles in die Abendstunden.

Ich selbst war zu einer Zeit unterwegs, die klimatisch gut machbar war – und habe genau davon profitiert, dass ich viele Orte entspannt erkunden konnte. Besonders abends und nachts entfalten Städte wie Riad oder Jeddah eine ganz eigene Atmosphäre, wenn es etwas abkühlt und das Leben nach draußen verlagert wird.

Wenn du deine Reise planst, lohnt es sich also, zuerst zu überlegen, was dir wichtiger ist: möglichst angenehme Temperaturen für viel Sightseeing oder mehr Flexibilität bei der Reisezeit, auch wenn es heißer wird. Für die meisten Reisenden ist der Winterhalbjahr-Zeitraum aber definitiv die beste Wahl.

Anreise nach Saudi-Arabien

Die Anreise nach Saudi-Arabien lässt sich unkompliziert planen – sowohl aus Europa als auch, wenn du wie ich bereits unterwegs bist und verschiedene Flüge miteinander kombinierst. Ich bin von Kenia nach Riad, denn der King Khalid International Airport (RUH) ist eines der wichtigsten Drehkreuze des Landes und ein idealer Ausgangspunkt für eine Rundreise.

Innerhalb des Landes bin ich von Riad nach Jeddah geflogen. Inlandsflüge sind in Saudi-Arabien oft die schnellste und sinnvollste Option, da die Distanzen sehr groß sind und man auf dem Landweg viel Zeit verlieren würde. Ich hatte außerdem Probleme, Busse online zu buchen, sodass ich am Ende keine andere Wahl hatte als den Flieger zu nehmen.

Eine besondere Erfahrung war für mich die Weiterreise von Jeddah nach Medinah mit dem Highspeed Train. Der Zug ist modern, komfortabel und verbindet die wichtigsten Städte im Westen des Landes in kurzer Zeit. Gerade im Vergleich zu Inlandsflügen ist das eine entspannte und gleichzeitig effiziente Alternative.

Highspeed Train Jeddah nach Medinah

Highspeed Train Jeddah nach Medinah

Wenn du deine Anreise planst, lohnt es sich also, verschiedene Optionen zu kombinieren: internationaler Flug nach Riad oder Jeddah, Inlandsflug für längere Strecken und – wenn möglich – der Highspeed Train für einzelne Verbindungen. So lässt sich die Route flexibel und gleichzeitig zeiteffizient gestalten.

Grundsätzlich gibt es mehrere Möglichkeiten, nach Saudi-Arabien zu reisen. Die wichtigsten internationalen Flughäfen sind Riad und Jeddah, die beide von vielen Airlines mit einem Umstieg angeflogen werden – zum Beispiel über Doha, Dubai oder Istanbul. Je nach Abflugort gibt es inzwischen auch einzelne Direktverbindungen aus Europa.

Nach der Landung hast du mehrere Optionen, um zu deiner Unterkunft zu kommen:

  • Taxi oder Ride-Apps: Die einfachste Variante, gerade nach einem langen Flug. In Saudi-Arabien funktionieren Apps wie Uber oder Careem sehr zuverlässig und sind weit verbreitet. Dafür solltest du direkt nach der Ankunft eine eSIM oder lokale SIM nutzen.
  • Hotelshuttle oder organisierte Abholung: Gerade bei höherwertigen Unterkünften oder Touren ist ein Transfer oft bereits inkludiert oder lässt sich unkompliziert dazu buchen.

Im Anschluss an meine Saudi-Arabien Rundreise bin ich mit Qatar Airways in der First und Business Class auf die Philippinen geflogen. Gebucht habe ich das über Qatar direkt. Die Punkte kamen von meinen American Express Rewards Points, die Zuzahlung betrug nur 240 Euro und da ich den Zubringerflug nach Doha in der First gebucht hatte, konnte ich den 20-stündigen Layover in Doha in der First Lounge verbringen.

Wenn du dich für Punkte- und Meilensammeln interessierst und so etwas auch erleben möchtest, kann es sich also lohnen, Flüge strategisch zu planen und verschiedene Programme miteinander zu kombinieren.

Barbara in der Qatar First Class
Barbara in der First Class
Schlafen in der Qatar Business Class

Hotels & Unterkünfte in Saudi-Arabien

Die Unterkünfte waren auf dieser Reise insgesamt eher zweckmäßig gewählt – mit einer Ausnahme, die für mich wirklich herausgestochen ist.

In Riad war ich in einem Hostel – und das war tatsächlich eine richtig gute Entscheidung. Gerade weil ich dort mehrere Tage geblieben bin und gearbeitet habe, war der Aufenthaltsraum ein großer Pluspunkt. Viele andere Reisende und Remote Worker haben dort ebenfalls gearbeitet, wodurch eine angenehme, produktive Atmosphäre entstanden ist. Für mich war das die perfekte Kombination aus Unterkunft, Coworking und Austausch.

Das Hostel war folgendes: Sand Inn Hostel City Center*

In Jeddah habe ich in einem Hotel in der Nähe der alten Corniche übernachtet. Die Lage war super, um sowohl die Küste als auch Teile der Stadt gut zu erreichen. Das Hotel selbst war eher durchschnittlich – völlig in Ordnung für ein paar Nächte, aber nichts, was besonders in Erinnerung bleibt.

Das Hotel war folgendes: Sunday Harbour Gateway*

In Medinah habe ich mich für ein Hotel etwas außerhalb der Altstadt entschieden. Auch hier lag der Fokus eher auf Funktionalität als auf Erlebnis. Für den kurzen Aufenthalt hat das gut gepasst, vor allem weil ich die Stadt ohnehin eher als Zwischenstopp gesehen habe.

Das Hotel war folgendes: Dosh Services Apartments*.

In Al-Ula habe ich in einem Apartment etwa zehn Minuten zu Fuß von der Altstadt entfernt gewohnt. Die Unterkunft war praktisch und die Lage wirklich gut, um alles schnell zu erreichen. Gleichzeitig hätte ich mir hier im Nachhinein etwas mehr „Erlebnisfaktor“ gewünscht, weil Al-Ula selbst so eine besondere Atmosphäre hat.

Die Unterkunft war die folgende: Rosa Bella Apartments*

Wenn du in Al-Ula was richtig schönes haben möchtest und bereit bist, ein bisschen tiefer in die Tasche zu greifen, würde ich dir das Cloud7* empfehlen.

Wenn ich die Reise nochmal planen würde, würde ich vor allem in Al-Ula gezielter in eine besondere Unterkunft investieren und dort auch mehr Zeit einplanen. In Riad dagegen würde ich jederzeit wieder ein Hostel wählen, wenn man Arbeit und Reisen verbinden möchte.

Grundsätzlich würde ich dir empfehlen, die Unterkünfte nicht nur nach Preis oder Verfügbarkeit auszuwählen, sondern auch danach, was du an dem jeweiligen Ort brauchst. Mal ist es ein funktionales Hotel, mal ein Ort zum Arbeiten – und manchmal lohnt es sich, bewusst etwas Besonderes zu buchen, um die Reise noch intensiver zu erleben.

Saudi-Arabien mit anderen Ländern kombinieren

Wenn du ohnehin eine längere Anreise in den Nahen Osten planst, kann es sich lohnen, Saudi-Arabien mit einem weiteren Reiseziel zu kombinieren. Viele internationale Verbindungen führen über große Drehkreuze in der Region, sodass sich Stopover oder Anschlussreisen relativ unkompliziert einbauen lassen.

Eine naheliegende Kombination sind die Vereinigten Arabischen Emirate, zum Beispiel Dubai oder Abu Dhabi. Hier bekommst du einen spannenden Kontrast zwischen ultramoderner Metropole und der noch deutlich traditionelleren Atmosphäre in Saudi-Arabien. Auch Katar – insbesondere Doha – eignet sich gut für einen Stopover, gerade wenn du ohnehin mit Qatar Airways fliegst.

Wenn du eher Natur oder Inseln suchst, kannst du Saudi-Arabien auch mit Zielen wie Oman kombinieren, das für seine abwechslungsreichen Landschaften bekannt ist, oder mit klassischen Fernreisezielen in Asien, da viele Flugrouten ohnehin über den Orient führen.

Mein Reise-Equipment

Da ich auch immer wieder gefragt werde, wie und mit was ich auf Reisen gehe, habe ich dir noch eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Teile meiner Ausrüstung gemacht:

 

Rucksäcke und Koffer

Mittlerweile habe ich zahlreiche Rucksäcke und Koffer, aus denen ich jeweils für die Reise den passenden wählen kann. Am liebsten reise ich mit meinem Equipment von Osprey. Auch auf unseren Reisen nach Thailand hatten wir den Osprey Sojourn 60* und den Transporter 90* dabei.

Osprey Koffer

Osprey Koffer

Mein Hauptrucksack ist seit einiger Zeit der Nordace Siena. Der ist mit 19 Litern nicht so riesig, gefällt mir optisch sehr gut und hat allerlei Fächer, auch versteckte für zb. den Pass, sowie einen USB-Ladeport, was ich sehr praktisch finde.

 

Kamera

Ich würde dir außerdem Schutz für dein Handy empfehlen. Ich habe mir einen schönen Kratzer eingefangen, als ich in der Margarethenschlucht unterwegs war. Und das, obwohl mein Handy weder runtergefallen noch irgendwo angestoßen ist. Zumindest nicht bewusst. Daher habe ich nun mit einer Outdoorhülle vorgesorgt: Outdoor Case iPhone*.

Meine Fotos mache ich übrigens mit einer Sony Alpha 6600*. Ich wechsle meistens zwischen meinen zwei Lieblingsobjektiven: einem 10-18mm Weitwinkelobjektiv* und einer 30mm Festbrennweite*. Falls du dich schon gewundert hast, wie ich Fotos von mir mache, obwohl ich viel allein unterwegs bin: Ich habe ein Rollei Stativ*.

Mein Fazit – Saudi-Arabien als Rundreise erleben

Wenn ich heute auf meine Saudi-Arabien Rundreise zurückblicke, fühlt sich das Land für mich wie ein Ort voller Gegensätze an. Riad als moderner, weitläufiger Startpunkt, Jeddah mit seiner entspannten, fast schon maritimen Atmosphäre, Medinah als ruhiger, spirituell geprägter Zwischenstopp und schließlich Al-Ula mit dieser fast surrealen Landschaft, die sich komplett anders anfühlt als alles davor. Genau diese Vielfalt hat die Reise für mich so besonders gemacht.

Was mir an dieser Route besonders gefallen hat, ist die Abwechslung. Du bewegst dich zwischen Großstadt, Geschichte und Natur – und hast immer wieder neue Eindrücke, ohne dass es sich überladen anfühlt. Gleichzeitig gibt es Orte wie Riad oder Jeddah, die sich gut eignen, um zwischendurch einen ruhigeren Rhythmus zu finden oder – wie in meinem Fall – Arbeit und Reisen miteinander zu verbinden.

Al-Ula war für mich ganz klar eines der Highlights der Reise. Es ist einer dieser Orte, bei denen du merkst, dass Saudi-Arabien touristisch noch am Anfang steht – und genau das macht den Reiz aus. Vieles wirkt ursprünglich, nicht überlaufen und gleichzeitig unglaublich beeindruckend.

Medinah hat für mich persönlich weniger stark funktioniert, was aber auch mit der besonderen religiösen Ausrichtung der Stadt zusammenhängt. Als nicht-muslimische Reisende nimmt man hier vieles eher von außen wahr. Trotzdem war es spannend, diesen Einblick zu bekommen und die Reise um diese Perspektive zu erweitern.

Saudi-Arabien ist kein klassisches Reiseziel – und genau das macht es so interessant. Vieles ist anders, manches ungewohnt, und nicht alles ist auf den ersten Blick zugänglich. Aber wenn du offen bist für neue Eindrücke und bereit bist, dich auf ein Land im Wandel einzulassen, dann kann diese Route ein unglaublich spannender Einstieg sein, um Saudi-Arabien kennenzulernen.

Deine Barbara

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