Penang Sehenswürdigkeiten, Tipps & praktische Infos für deinen Besuch

Penang Sehenswürdigkeiten, Tipps & praktische Infos für deinen Besuch

Penang Sehenswürdigkeiten, Tipps & praktische Infos für deinen Besuch

Penang Sehenswürdigkeiten, Tipps & praktische Infos für deinen Besuch

Im Januar und Februar hatte ich insgesamt einen Monat auf Lombok verbracht und ehrlich gesagt bin ich da nie so richtig angekommen. Ich kann gar nicht sagen, was das genau Problem war, aber irgendwie war Lombok einfach nicht wirklich meins. Als ich dann aber in Penang ankam, hätte der Kontrast kaum größer sein können: Blühende Frangipani-Bäume, atemberaubende Kolonialarchitektur, herzliche Menschen. Und ein kleines Hawker Center direkt unter meiner Unterkunft – mit günstigem lokalen Essen und herzlichen Köchen. Ich habe mich auf Anhieb wohlgefühlt und bin am Tag meiner Ankunft mit einem fetten Grinsen und bewaffnet mit meiner Kamera durch die Straßen gelaufen.

In der Altstadt von Georgetown

In der Altstadt von Georgetown

Zum Glück hatte ich geplant, einen ganzen Monat zu bleiben und auch Chinese New Year hier zu verbringen.

Hallo Penang!

Penang ist neben Langkawi die bekannteste Insel Malaysias, aber die beiden könnten unterschiedlicher kaum sein. Während Langkawi vor allem mit Stränden und Natur punktet, ist Penang in erster Linie ein kulturelles Juwel. Das Herzstück ist die Hauptstadt George Town, seit 2008 UNESCO-Weltkulturerbe – und das vollkommen zurecht.

Was Penang so besonders macht, ist der einzigartige Kulturmix: Chinesen, Inder, Malaien und die Spuren der britischen Kolonialzeit existieren hier nicht nebeneinander, sondern miteinander. Das spürt man an jeder Ecke – in der Architektur, im Essen, in den Tempeln, auf den Straßen.

Die gemeinsame Sprache all dieser Kulturen? Englisch! Wundere dich also nicht, wenn du hier – anders als in meinem geliebten Thailand oder in Vietnam – sprachlich immer gut zurecht kommen wirst. Malayisch wird zwar grundsätzlich auch gesprochen, aber ich habe viele Locals kennengelernt, die das nicht wirklich sprechen.

Penang gilt außerdem als die kulinarische Hauptstadt Malaysias. Wer Streetfood liebt, findet sich hier im Paradies wieder.

Ich habe in Gurney gewohnt, einem Viertel nördlich von George Town, direkt an der Jalan Burma, der langen Straße, die ins Zentrum führt. Eine ruhigere, etwas lokalere Gegend als die Altstadt selbst, mit allem, was man braucht: Hawker Center (also Food Center mit mehreren Garküchen), Massage, 7-Eleven und lokale Restaurants in wenigen Minuten Laufnähe. Das Meer war ebenfalls zu Fuß in 10 bis 15 Minuten erreichbar. Und George Town selbst war auch nur 20 Minuten zu Fuß entfernt. Oder schnell per Bus oder Grab erreichbar.

Das Fisherman Mural in Georgetown
Die Altstadt von Georgetown ist UNESCO Welterbe
Georgetown ist die Hauptstadt der Region Penang

Penang Sehenswürdigkeiten

Auch wenn ich viel Zeit für mein neues Buch aufbringen musste, während ich in Penang war, habe ich mir auch einiges angesehen. Und ich meine sogar, dass ich so ziemlich alles gesehen habe, was mich interessiert hat. Daher kommt jetzt hier meine Zusammenfassung bzw. Empfehlung für Sehenswürdigkeiten in Penang.

 

Die Altstadt von George Town

Street Art & die Armenian Street

George Town ist weltweit bekannt für seine Street Art und das aus gutem Grund. Der litauische Künstler Ernest Zacharevic hat 2012 im Rahmen des George Town Festivals mehrere ikonische Wandgemälde geschaffen, die Malerei mit echten Objekten verbinden. Das bekannteste: „Little Children on a Bicycle“ in der Armenian Street, ein Klassiker, der in keinem Penang-Album fehlen darf.

Aber Zacharevic ist längst nicht der Einzige. Die Stadt ist voller Kunstwerke verschiedener Künstler, dazu kommen 52 schmiedeeiserne Karikaturen, die humorvoll die Geschichte der einzelnen Straßen und Viertel erzählen. Der Rundgang ist wie eine kleine Schnitzeljagd.

Mein Tipp: Früh morgens losgehen, bevor die Touristengruppen eintreffen. Das Licht ist dann außerdem besser für Fotos und man hat die Kunstwerke eine Weile für sich alleine. Ab 8:30 Uhr teilt man sich die Straßen mit riesigen Gruppen und muss teilweise lange warten, bis man in den Genuss kommt, ein Foto machen zu können.

Barbara am bekannten Mural in George Town Penang

Barbara am berühmte Mural in George Town Penang

Street Art verschiedene Kulturen auf Penang

Street Art in Little India auf Penang

Eisernes Kunstwerk in der Altstadt von George Town

Eisernes Kunstwerk in der Altstadt von George Town

Barbara in George Town Penang
Barbara in der Armenian Street in George Town Penang
Barbara mit Mural in George Town Penang

Clan Jetties

Die Clan Jetties sind eines der faszinierendsten und gleichzeitig unbekanntesten Highlights von George Town. Chinesische Einwandererfamilien haben sich hier einst auf Stelzen über dem Wasser niedergelassen. Jeder Steg gehört einem anderen Clan. Heute gibt es noch sechs dieser Jetties, die man zu Fuß erkunden kann.

Streetart am Chew Jetty

Streetart am Chew Jetty

Der Chew Jetty in einer ruhigen Minute

Der Chew Jetty in einer ruhigen Minute

Ruheoase an einem der nicht-touristischen Clan Jetties

Ruheoase an einem der nicht-touristischen Clan Jetties

Der Chew Jetty ist der bekannteste und touristischste. Mit Souvenirläden und viel Betrieb kann es hier echt voll werden. Wer es ruhiger mag, schaut sich den Tan Jetty an, von dessen Ende man einen schönen Blick auf den schwimmenden Tempel Hean Boo Thean Kuan Yin hat.

Besonders schön: zum Sonnenuntergang hinzugehen, wenn das Licht über dem Wasser golden wird.

 

Tempel-Hopping

Penang ist ein Paradies für Tempel-Fans und das quer durch alle Religionen. Besonders beeindruckend ist die Kapitan Keling Moschee. 1801 erbaut, ist sie eines der schönsten Beispiele islamischer Architektur in Penang. Außerhalb der Gebetszeiten ist sie für Besucher geöffnet, aber denk daran, angemessene Kleidung mitzubringen.

Der Goddess of Mercy Tempel (Kuan Yin Teng) ist der älteste taoistische Tempel in Penang und liegt mitten im Altstadtzentrum. Klein, aber atmosphärisch und immer belebt.

In Chinatown Georgetown

Der Goddess of Mercy Tempel in Chinatown Georgetown

 

Little India & Chinatown

Mit bunten Farben, Gewürzläden und hinduistischen Tempeln begrüßt einen Little India laut, duftend und lebendig. Chinatown hingegen ist geprägt von alten Shophouses, chinesischen Clanhäusern und einer entspannteren Atmosphäre. Beide Viertel lassen sich wunderbar zu Fuß erkunden und gehören zu den authentischsten Ecken von George Town.

Klick dich doch einfach mal durch den Slider, um die Atmosphäre von Little India und Chinatown zu spüren:

In Georgetown
An den Jetty Piers in Georgetown
Gang in Georgetown

The Top Penang

Wer ein bisschen Touristentrubel nicht scheut, dem empfehle ich einen Besuch von The Top Penang, einer Art Themenpark ganz oben im Komtar Tower, dem 65-stöckigen Wahrzeichen von George Town. Oben erwarten ein Rundlauf um den Turm (man sollte da echt keine Höhenangst haben!) und der Rainbow Skywalk mit Glasboden. Der Ausblick über die Stadt ist herrlich. Es gibt auch weitere Attraktionen, aber die sind eher für Kinder, soweit ich das verstanden habe. Nichts, das man als Erwachsener unbedingt gesehen haben muss, aber für einen spektakulären Blick über Penang und die Straße von Malakka definitiv einen Besuch wert.

Die Aussicht von TOP Penang

Die Aussicht von TOP Penang

Barbara genießt die Aussicht vom TOP Penang
Auf dem Glasboden von TOP Penang
Auf dem TOP Penang

Touren und Tickets kannst du ganz einfach über Get Your Guide* buchen. So mache ich es auch und bin damit sehr zufrieden. Schau mal hier, was es für Touren gibt:

Penang Hill

Der Penang Hill ist mit 830 Metern der höchste Punkt der Insel und ein klassisches Ausflugsziel. Mit der Standseilbahn (rund 5–10 Minuten Fahrt) gelangt man nach oben – dort erwarten einen ein weiter Blick über George Town und zur malaysischen Halbinsel.

Oben gibt es neben den Aussichtspunkten auch einen hinduistischen Tempel, eine Moschee und den Eingang zu The Habitat, einem Naturpfad durch den Dschungel mit einem Canopy Walkway, der hoch oben durch die Baumkronen führt (Eintritt separat zu zahlen: ca. 70 RM).

Praktischer Tipp: Der Besuch lässt sich hervorragend mit dem Kek Lok Si Tempel kombinieren. Denn die beiden Highlights liegen nur rund 15 Minuten voneinander entfernt.

Barbara auf dem Penang Hill

Barbara auf dem Penang Hill

Kek Lok Si Tempel

Der größte buddhistische Tempel Malaysias liegt etwas außerhalb, lässt sich aber gut mit einem Besuch des Penang Hill kombinieren. Der Name bedeutet „Tempel des höchsten Glücks“ und das Gelände ist recht groß: verwinkelte Gärten, mehrere Ebenen, eine siebenstöckige Pagode und eine rund 30 Meter hohe Bronzestatue der Göttin Kuan Yin. Für einige Bereiche (wie die Pagode oder den Lift zur Statue) wird ein kleines Eintrittsgeld erhoben, der Rest ist kostenlos. 

Botanischer Garten

Der Botanische Garten ist eine der grünen Oasen von George Town und bei Einheimischen genauso beliebt wie bei Touristen. Verschiedene Themengärten mit Orchideen, Farnen, Lotusblüten und seltenen Pflanzen laden zum Schlendern ein. Der Eintritt ist frei.

Ein Besuch lohnt sich besonders am frühen Morgen, wenn es noch nicht zu heiß ist und wenn man Glück hat, trifft man auf Affen, die die Bäume des Parks bevölkern. Ich habe dort jede Menge gesehen!

Im botanischen Garten von Penang

Im botanischen Garten von Penang

Affen im botanischen Garten von Penang

Affen im botanischen Garten von Penang

Batu Ferringhi

Batu Ferringhi liegt rund 16 Kilometer nordwestlich von George Town und ist der bekannteste Strandabschnitt Penangs. Der Strand ist lang, der Sand hell… Ein schöner Ort für einen Strandtag, auch wenn Penang insgesamt keine klassische Badeinsel ist.

Was Batu Ferringhi aber wirklich sehenswert macht, ist der Nachtmarkt, der jeden Abend entlang der Hauptstraße aufgebaut wird. Es gibt Kleidung, Schmuck, Souvenirs und Kunsthandwerk. Ein lebhafter Bummel mit typisch asiatischem Marktflair wartet hier. Auch zum Abendessen gibt es gute, wenn auch verhältnismäßig teure, Optionen entlang der Strandpromenade.

Anreise: Am einfachsten per Bus von George Town (Linie 101 oder 102) oder per Grab. Aber Achtung: Abends kann es schwer sein, wieder zurück nach George Town zu kommen. Die Busse sind überfüllt und die Grabs ausgebucht. Wenn du flexibel bist, würde ich dir raten, mindestens eine Nacht in Bat Ferringhi zu verbringen, um den Vibe ohne Stress zu erleben.

Nationalpark Penang

Der Taman Negara Pulau Pinang oder einfach Penang National Park ist mit rund 25 Quadratkilometern einer der kleinsten Nationalparks der Welt. Er liegt im Nordwesten der Insel und ist ein lohnenswerter Tagesausflug für alle, die dem Stadttrubel kurz entkommen wollen.

Im Park erwarten einen dichte Regenwaldpfade, Warane, Affen und zwei Hauptziele: der Monkey Beach und der Turtle Beach (Pantai Kerachut) mit einer kleinen Schildkrötenauffangstation. Wer möchte, kann die Strände zu Fuß erwandern. Das dauert jeweils etwa 1,5 Stunden und ist ganz schön schweißtreibend. Alternativ kannst du ein Boot nehmen, das direkt zu den Stränden fährt.

Ehrliche Einschätzung: Der Park ist schön, aber kein Highlight, das einen vom Hocker reißt. Für ein paar Stunden in der Natur, ein bisschen Bewegung, einen Eindruck vom malaysischen Regenwald und ein bisschen Chillen am Strand ist er aber sehr gut geeignet.

Wichtig zu wissen: Festes Schuhwerk ist Pflicht, wenn man läuft!

  • Viel Wasser einpacken
  • Mückenspray nicht vergessen
  • Eintritt: 50 RM für Erwachsene (ca. 10 Euro)
  • Anreise am einfachsten per Grab oder Bus von George Town

Im Nationalpark von Penang am Monkey Beach

Im Nationalpark von Penang am Monkey Beach

Street Food – Penangs größtes Highlight

Penang gilt nicht umsonst als kulinarische Hauptstadt Malaysias. Das Streetfood hier ist legendär und das ist keine Übertreibung. Char Kway Teow (gebratene Reisnudeln), Asam Laksa (Fischsuppe), Nasi Kandar (Reis mit verschiedenen Currys) und Cendol (ein Dessert aus Kokosmilch und Pandan-Gelee) gehören zu den Klassikern.

Die besten Spots findet man an den Hawker Centers. Das sind offene Essensmärkte, an denen verschiedene Stände ihre Spezialitäten anbieten. Besonders bekannt ist der Red Garden Food Court in George Town.

Mein Tipp: Einfach hingehen, wo die Einheimischen essen. Lange Schlangen vor einem Stand sind meistens ein gutes Zeichen.

Penang für digitale Nomaden

Penang ist eines der besten Ziele in Südostasien für alle, die ortsunabhängig arbeiten – und das sage ich nach einem Monat dort aus voller Überzeugung.

Was die Insel so angenehm macht: Das WLAN ist an den meisten Orten wirklich gut. Es gibt tolle Cafés zum Arbeiten, darunter sogar eines direkt am Meer – teuer, aber wunderschön. Für Notfälle gibt es auch einen Starbucks in der Nähe, was ich immer als gutes Backup schätze. Die Infrastruktur ist zuverlässig, Grab funktioniert problemlos, die Busanbindung ist gut.

Ich habe die meiste Zeit von zuhause aus gearbeitet – also von meiner Unterkunft in der Jalan Burma – und hatte dabei alles, was ich brauchte: gutes Internet, ein Hawker Center direkt darunter, Restaurants, Massagestudio und 7-Eleven in zwei Minuten Laufnähe. Gleichzeitig war ich nicht in der hektischen Altstadt, sondern in einer ruhigeren, lokaleren Gegend. Das hat mir sehr gut getan.

Wer auch Gleichgesinnte treffen möchte: Es gibt in George Town einige Coworking Spaces, und die digitale Nomaden-Community auf Penang ist aktiv.

Praktische Infos

Anreise

Mit dem Flugzeug: Penang hat einen internationalen Flughafen und ist gut angebunden. Direkte Flüge gibt es von vielen malaysischen Städten sowie aus Singapur, Thailand und anderen Ländern Südostasiens.

Mit dem Bus: Von Kuala Lumpur dauert die Fahrt rund 4 bis 5 Stunden, von der Thai-Grenze (Hat Yai) ca. 3 bis 4 Stunden.

Mit dem Zug: Es fahren mehrere Züge pro Tag zum Beispiel von Kuala Lumpur nach Butterworth, der Stadt auf dem Festland. Von dort kann man dann mit der Fähre nach George Town übersetzen oder einfach ein Grab nehmen.

Alle Tickets kannst du im Voraus bei 12go.asia* kaufen.

 

Fortbewegung vor Ort

George Towns Altstadt lässt sich wunderbar zu Fuß erkunden. Für weitere Ziele auf der Insel (Penang Hill, Batu Ferringhi, Nationalpark) empfehle ich Grab oder den lokalen Bus (RapidPenang). Der Bus ist natürlich günstiger und vor allem preisstabil. Die Grab-Preise variieren in Malaysia leider sehr stark, sodass du nie sicher sein kann, wie viel eine Fahrt kostet. Wer flexibel sein möchte, kann auch einen Roller mieten.

 

Unterkunft

George Town selbst ist die beste Basis. Dort ist man zentral, gut angebunden und mitten im Geschehen. Wer es ruhiger mag, schaut sich Gurney oder gar Batu Ferringhi an, wobei man in letzterem eine gute Stunde von George Town entfernt ist. Unterkünfte vergleichen lohnt sich auf jeden Fall. Ich hatte diesmal ein Airbnb gebucht.

 

Beste Reisezeit

Penang kann das ganze Jahr über besucht werden. Die trockenste Zeit ist von Dezember bis Februar.

 

Währung & Sprache

Bezahlt wird in Malaysischem Ringgit (MYR). Grober Richtwert: 5 MYR ≈ 1 Euro. Englisch wird in Penang fast überall gesprochen, was die Insel besonders angenehm für westliche Reisende macht.

 

Wie lange sollte man bleiben?

Für die wichtigsten Highlights reichen 3–5 Tage. Wer tiefer eintauchen möchte – und das empfehle ich –, sollte eine Woche einplanen. Als digitaler Nomade kann man hier auch gut ein bis drei Monate verbringen. Ich war einen Monat und wäre tatsächlich gerne länger geblieben.

Seit 2024 fliege ich zwischen Europa und Asien bzw. auf der Langstrecke generell nur noch Business Class und zahle dafür weniger als das, was der Economy-Sitz kostet. Denn ich buche Prämienflüge und setze dafür meine gesammelten Punkte und Meilen ein. Auch meine Weltreise habe ich mit Meilen bezahlt und für insgesamt acht Flüge einmal um die Welt nur noch eine Zuzahlung von 800 Euro leisten müssen.

Deine Meilen. Deine Punkte. Deine Luxus-Reisen.

Deine Meilen. Deine Punkte. Deine Luxus-Reisen.

Über dieses Thema habe ich sogar ein Buch geschrieben. Wenn du also wissen möchtest, wie ich mehrmals im Jahr in der Business und manchmal sogar in der First Class um die Welt fliege und wie du das auch kannst: Das Buch gibt es als E-Book und Taschenbuch!

Weiterreise nach deinem Besuch in Penang

Von Penang aus hast du je nach Reiserichtung viele tolle Möglichkeiten zur Weiterreise. Wer in Malaysia bleiben möchte, hat einige spannende Ziele in der Nähe. Wer weiter nach Thailand will, ist von hier aus ebenfalls bestens aufgestellt:

  • Langkawi: Von Penang aus ist Langkawi leider nicht mehr direkt per Fähre erreichbar – die Verbindung wurde nach der Pandemie eingestellt. Entweder per Flug oder über das Festland weiterreisen.
  • Kuala Lumpur: Die malaysische Hauptstadt ist ein klassisches Stopover-Ziel und mehr als das. Die Petronas Towers, lebhafte Märkte, eine pulsierende Food-Szene und gute Fluganbindungen in alle Welt machen KL zu einem lohnenswerten Ziel, auch wenn man nur ein paar Tage hat. Zwischen Penang und KL fahren Busse und Züge. Ich selbst bin mehrmals mit dem Zug gefahren.
  • Kuching: Wer etwas ganz anderes sucht, sollte einen Blick auf Kuching auf Borneo werfen. Die Hauptstadt des Bundesstaates Sarawak ist charmant, überraschend entspannt und ein perfekter Ausgangspunkt für Dschungelabenteuer, Orang-Utan-Schutzprojekte und die einzigartige Natur Borneos.
  • Sumatra: Für alle, die Indonesien erkunden möchten, bietet sich Sumatra als nächste Station an. Von Langkawi aus ist die Nordspitze Sumatras nicht weit – der Toba-See, der größte Vulkansee der Welt, und das UNESCO-Erbe des Leuser-Nationalparks sind nur zwei der Highlights dieser faszinierenden Insel. Ich selbst war in Bukit Lawang bei einem Umwelt- und Naturschutzprojekt. Mehr dazu hier: Project Wings.
  • Thailand: Von Penang aus gelangt man per Bus oder Minivan über die Grenze nach Südthailand – z.B. nach Hat Yai und dann nach Songkhla oder weiter auf die Inseln für Insel-Hopping in Thailand.

 

Ein Orang Utan im Regenwald von Sumatra

Ein Orang Utan im Regenwald von Sumatra

Alle Tickets für die Fähren, Busse und Züge in Südostasien kaufe ich bequem über 12go.asia. Die Preise dort unterscheiden sich nicht und nur unwesentlich von denen, die zahlst, wenn du direkt vor Ort ein Ticket kaufst. Ich habe auch schon weniger bezahlt, als mir vor Ort angeboten wurde.

Außerdem hast du beim Onlinekauf die Sicherheit, dass du ein Ticket bekommst, während du vor Ort auch Pech haben kannst, weil alles ausgebucht ist.

Über 12go.asia kannst du auch generell checken, wie du von A nach B kommen kannst.

Mein Fazit zu Penang

Einen ganzen Monat habe ich in der Jalan Burma gelebt – nicht als Touristin, sondern als jemand, der einkauft, isst, arbeitet und abends beim Hawker Center unten sitzt und mit den Nachbarn redet. Genau das ist es, was Penang für mich so besonders macht: Es lässt einen ankommen. Es fordert einen nicht heraus, es überrollt einen nicht – es nimmt einen einfach auf.

Die Kultur, das Essen, die Menschen, die Architektur – alles greift ineinander. Penang ist nicht perfekt. Es ist laut, es ist manchmal chaotisch, und an manchen Tagen klebt alles vor Hitze. Aber genau das gehört dazu.

Ich werde wiederkommen. Da bin ich mir sehr sicher.

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Langkawi: Sehenswürdigkeiten, Tipps & praktische Infos für deinen Besuch

Langkawi: Sehenswürdigkeiten, Tipps & praktische Infos für deinen Besuch

Langkawi: Sehenswürdigkeiten, Tipps & praktische Infos für deinen Besuch

Langkawi: Sehenswürdigkeiten, Tipps & praktische Infos für deinen Besuch

Langkawi war für mich eigentlich nur ein Durchgangsstopp auf dem Weg nach Thailand. Ich war davor in Singapur für einen House Sit und wollte weiter zum Insel-Hopping in der Andamanensee – und Langkawi lag quasi auf dem Weg. Da ich noch nie dort gewesen war und wusste, dass Inlandsflüge in Malaysia wirklich günstig sind, habe ich den Umweg bewusst eingebaut. Der Flug von Johor Bahru nach Langkawi hat mich gerade mal 30 Euro gekostet. Kein Witz!

Was als pragmatische Zwischenstation geplant war, hat mich am Ende allerdings doch sehr überrascht. Langkawi hat mehr zu bieten, als ich erwartet hatte und ich werde definitiv wiederkommen. Dann aber länger und wahrscheinlich wie in Penang einen Monat bleiben.

Aber zurück zum Thema: Wer nicht wie ich nur einen Zwischenstopp hier plant, sondern richtig Urlaub machen möchte, dem würde ich mindestens drei Tage empfehlen, einzuplanen, besser eine Woche.

Blick auf die Mittelstation

Blick auf die Mittelstation

Ankunft auf Langkawi: Plaza Premium Lounge mit Priority Pass

Am Flughafen Langkawi bin ich nicht direkt raus zum Pickup Point für Grab, sondern erstmal in die Plaza Premium Lounge. Da ich ja an dem Morgen aus Singapur abgereist war und auf dem Landweg nach Johor Bahru in Malaysia gereist bin, war ich ganz schön fertig, als ich endlich in Langkawi angekommen war. Daher war ich dankbar, als ich in der App gesehen habe, dass es eine Plaza Premium Lounge gibt.

Die Kette unterscheidet sich nämlich von vielen anderen Business Lounges in einem wichtigen Punkt: Sie erlauben oft auch, dass man bei Ankunft in die Lounge kommt. Die meisten erlauben es nur vor dem Abflug.

Im Falle der Lounge in Langkawi war es aber sogar so, dass sie landseitig war, also im öffentlich zugänglichen Bereich des Flughafens. Wenn man vor dem Abflug dorthin will, ist das eher nervig, weil man nie weiß, wie viel Zeit man dann noch für die Security Kontrolle und so braucht. Aber in diesem Fall war ich ganz dankbar und habe mich gefreut, dass ich in Ruhe ankommen konnte.

Ich habe dort gegessen, mich sortiert und kurz durchgeatmet, bevor der nächste Reiseabschnitt begann.

Zugang bekomme ich übrigens über den Priority Pass, der in meiner American Express Platinum* Karte inkludiert ist. Wer viel reist und regelmäßig Lounges nutzen möchte: Die Amex Platinum zahlt sich durch genau solche Vorteile schnell aus. Der Priority Pass gibt Zugang zu über 1.300 Lounges weltweit und ist oft Gold wert.

Blick von der Mittelstation zum Meer 2
Die SkyBridge Langkawi
Auf der SkyBridge 3

Sunset, Parasailing und Feuershow am Strand

Nach einer halben Stunde in der Lounge habe ich mir ein Grab (das hiesige Uber, unbedingt im Voraus die App laden!) gerufen und bin in meine Unterkunft, das Salsa Resort* gefahren, kurz eingecheckt, umgezogen – und dann direkt weiter zum Strand.

Mein Ziel: das Hidden Langkawi am Pantai Tengah, eine Bar, die jeden Abend eine Feuershow veranstaltet. Ich war rechtzeitig da, um noch den Sonnenuntergang zu erleben und er war wirklich atemberaubend. Langkawi ist bekannt für seine Sonnenuntergänge und dieser hat gehalten, was versprochen wird.

Sonnenuntergang am Pantai Tengah

Sonnenuntergang am Pantai Tengah

Am Strand selbst war das Treiben spannend: Überall konnte man Parasailing und Jetski buchen und der Himmel war gespickt mit Parasailern. Zum Sonnenuntergang bestimmt ein besonderes Erlebnis. Das habe ich mir für den nächsten Besuch vorgemerkt.

Sonnenuntergang am Pantai Tengah 2

Sonnenuntergang am Pantai Tengah 2

Die Feuershow am Abend war dann absolut großartig. Professionell, beeindruckend, unterhaltend und mit toller Musik. Wer in Langkawi ist, sollte das nicht verpassen. Aber Vorsicht: Es wird ganz schön heiß und wenn man vorne sitzt, trifft einen durchaus mal ein Funke!

Außerdem ein ehrlicher Hinweis: Die Getränke und das Essen im Hidden Langkawi sind recht teuer. Das sollte man einkalkulieren, aber die Atmosphäre und die Show machen es wett.

Feuershow Hidden Langkawi 1 (1)
Feuershow Hidden Langkawi 2 (1)
Feuershow Hidden Langkawi 3 (1)

Cable Car, SkyWalk und SkyBridge – Langkawis Wahrzeichen

Am nächsten Morgen ging es früh los, denn meine Fähre ging um 15 Uhr und man muss bei internationalen Fahrten 1,5 Stunden vorher da sein. Da ich unbedingt mit dem Cable Car in die Berge wollte, musste ich früh los, auschecken und mein gesamtes Gepäck mitnehmen. Praktisch zu wissen: An der Talstation gibt es Schließfächer, sodass man sein Gepäck dort lassen kann. Das hat mir den Morgen deutlich erleichtert. Denn die Marina liegt ganz in der Nähe der Talstation und es hätte keinen Sinn gemacht, nochmal zurück ins Hotel zu müssen.

Meine Tickets hatte ich vorab online über GetYourGuide* gekauft und kann das nur empfehlen, weil man damit die lange Warteschlange umgeht. Gerade in der Hochsaison kann das einen großen Unterschied machen.

 

Das SkyCab

Die Seilbahn, genannt SkyCab, verbindet das Oriental Village am Fuß des Berges mit dem Gipfel des Gunung Machinchang. Die Fahrt zur Bergstation dauert rund 15 Minuten. Dann gelangt man zur Mittelstation, an der der SkyWalk Eagle’s Nest wartet.

Im SkyCab Langkawi

Im SkyCab Langkawi

Blick vom SkyCab auf den SkyWalk

Blick vom SkyCab auf den SkyWalk

 

Eagle’s Nest SkyWalk

Einer der Höhepunkte oben ist der Eagle’s Nest SkyWalk, eine Glasplattform, die weit über den Abgrund hinausragt. Mit Überziehern, die man am Eingang zur Plattform für die Schuhe erhält, läuft man über den Glasrundweg. Da bleibt einem schon mal die Luft weg, wenn man in den Abgrund unter einem blickt.

Auf der Glasplattform des SkyWalks Langkawi

Auf der Glasplattform des SkyWalks Langkawi

Weiter geht’s zurück zur Mittestation zum zweiten Abschnitt des CableCars, der einen auf 708 Meter hinaufbringt. Es hatte ziemlich zugezogen, während ich auf dem SkyWalk war, aber zum Glück waren es nur Wolken und kein Regen.

 

SkyGlide

Von der Bergstation gelangt man mit dem SkyGlide – einer kleinen Standseilbahn – zur SkyBridge. Die Warteschlange dort war lang, aber ich habe gewartet. Auf dem Rückweg habe ich jedoch den Fußweg genommen, was ich im Nachhinein empfehlen kann: Der Weg durch den Dschungel ist echt schön, wenn auch etwas anstrengend. Außerdem kostet der SkyGlide extra und ich finde, das Geld kann man sich auch sparen.

Blick auf SkyGlide und SkyCab

Blick auf SkyGlide und SkyCab

Blick aus dem SkyGlide

Blick aus dem SkyGlide

Mein Tipp: Wer keine langen Warteschlangen mag, sollte möglichst früh morgens starten – dann ist es erfahrungsgemäß am ruhigsten.

 

SkyBridge

Ob mit dem SkyGlide oder zu Fuß: Am Ende kommt man dann zum Highlight: der SkyBridge, einer geschwungenen Hängebrücke, die 125 Meter lang ist und 100 Meter über dem Dschungel schwebt

Auf der SkyBridge

Auf der SkyBridge

Auf der SkyBridge

Auf der SkyBridge

Touren und Tickets kannst du ganz einfach über Get Your Guide* buchen. So mache ich es auch und bin damit sehr zufrieden. Schau mal hier, was es für Touren gibt:

Praktische Infos

Anreise

  • Mit dem Flugzeug: Langkawi hat einen Flughafen. Günstige Inlandsflüge innerhalb Malaysias gibt es z.B. mit AirAsia ab Kuala Lumpur oder Johor Bahru. Die Preise sind teilweise wirklich unschlagbar. Ich habe für meinen Flug ab Johor Bahru nur 30 Euro bezahlt.
  • Mit der Fähre vom malayischen Festland: Fähren fahren von Kuala Perlis (ca. 60–75 min) und Kuala Kedah (ca. 90 min) nach Langkawi. Tickets am besten vorab über 12go.asia* buchen.
  • Mit der Fähre aus Thailand: Von Koh Lipe aus ist Langkawi zweimal täglich gut per Schnellboot erreichbar. Die Überfahrt dauert rund 1,5 Stunden. Achtung: Diese Verbindung gibt es nur in der Hochsaison, etwa von Mitte Oktober bis Ende Mai. Auch hier: Tickets über 12go.asia*.
  • Hinweis: Die direkte Fähre von Penang nach Langkawi ist seit der Pandemie eingestellt. Von Penang aus geht es daher nur per Flug oder über das Festland weiter.

 

Fortbewegung vor Ort

Das beliebteste Transportmittel auf Langkawi ist der Roller – günstig, flexibel und perfekt, um die Insel auf eigene Faust zu erkunden.

Wer keinen Roller mieten möchte, ist mit Grab (der asiatischen Uber-Alternative) gut bedient. Die App funktioniert auf Langkawi zuverlässig und ist günstiger als klassische Taxis.

 

Unterkunft

Langkawi bietet für jedes Budget etwas – von günstigen Guesthouses ab ca. 15–30 Euro bis zu Luxusresorts. Das touristischste und lebendigste Gebiet ist Pantai Cenang im Westen der Insel. Wer es ruhiger mag, schaut sich den Norden an (z.B. Tanjung Rhu). Unterkünfte vergleichen lohnt sich. Ich habe das Salsa Resort* für 16 Euro pro Nacht gebucht.

 

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für Langkawi ist von Dezember bis April. Dann ist es trocken, sonnig und das Meer ruhig. Ab Mai beginnt die Regenzeit, wobei es selten den ganzen Tag regnet. In der Nebensaison sind Unterkünfte und Aktivitäten günstiger und es ist deutlich weniger los.

Herzen an einer Brücke in den Bergen Langkawis

Herzen an einer Brücke in den Bergen Langkawis

 

Währung & Sprache

Bezahlt wird in Malaysischem Ringgit (MYR) – grober Richtwert: 5 MYR ≈ 1 Euro. Geldautomaten gibt es ausreichend, vor allem rund um Pantai Cenang und in Kuah. Kreditkarten werden in vielen Hotels und Restaurants akzeptiert, bei kleineren Anbietern (Rollerverleih, Streetfood) lieber Bargeld dabeihaben. Mit Englisch kommt man auf Langkawi ganz gut klar, obwohl die lokale Bevölkerung in der Regel Bahasa Melayu, also Malayisch spricht.

Seit 2024 fliege ich zwischen Europa und Asien bzw. auf der Langstrecke generell nur noch Business Class und zahle dafür weniger als das, was der Economy-Sitz kostet. Denn ich buche Prämienflüge und setze dafür meine gesammelten Punkte und Meilen ein. Auch meine Weltreise habe ich mit Meilen bezahlt und für insgesamt acht Flüge einmal um die Welt nur noch eine Zuzahlung von 800 Euro leisten müssen.

Deine Meilen. Deine Punkte. Deine Luxus-Reisen.

Deine Meilen. Deine Punkte. Deine Luxus-Reisen.

Über dieses Thema habe ich sogar ein Buch geschrieben. Wenn du also wissen möchtest, wie ich mehrmals im Jahr in der Business und manchmal sogar in der First Class um die Welt fliege und wie du das auch kannst: Das Buch gibt es als E-Book und Taschenbuch!

Weiterreise nach deinem Besuch in Langkawi

Von Langkawi aus hast du je nach Reiserichtung viele tolle Möglichkeiten zur Weiterreise. Wer in Malaysia bleiben möchte, hat einige spannende Ziele in der Nähe. Wer weiter nach Thailand will, ist von hier aus ebenfalls bestens aufgestellt:

  • Koh Lipe: Die erste thailändische Insel auf dem Weg nach Norden und eine der schönsten überhaupt. Die Fähre von Langkawi nach Koh Lipe dauert rund 1,5 Stunden und ist nur in der Hochsaison (ca. Mitte Oktober bis Mitte Mai) in Betrieb. Das bietet sich auch hervorragend an, wenn man dann Insel-Hopping in Thailand machen möchte.
  • Penang: Penang ist neben Langkawi die bekannteste Insel Malaysias und das aus gutem Grund. Die Hauptstadt George Town ist UNESCO-Weltkulturerbe, bekannt für Street Art, koloniale Architektur und vor allem: für eines der besten Street Food-Angebote ganz Südostasiens.
  • Kuala Lumpur: Die malaysische Hauptstadt ist ein klassisches Stopover-Ziel und mehr als das. Die Petronas Towers, lebhafte Märkte, eine pulsierende Food-Szene und gute Fluganbindungen in alle Welt machen KL zu einem lohnenswerten Ziel, auch wenn man nur ein paar Tage hat.
  • Kuching: Wer etwas ganz anderes sucht, sollte einen Blick auf Kuching auf Borneo werfen. Die Hauptstadt des Bundesstaates Sarawak ist charmant, überraschend entspannt und ein perfekter Ausgangspunkt für Dschungelabenteuer, Orang-Utan-Schutzprojekte und die einzigartige Natur Borneos.
  • Sumatra: Für alle, die Indonesien erkunden möchten, bietet sich Sumatra als nächste Station an. Von Langkawi aus ist die Nordspitze Sumatras nicht weit – der Toba-See, der größte Vulkansee der Welt, und das UNESCO-Erbe des Leuser-Nationalparks sind nur zwei der Highlights dieser faszinierenden Insel. Ich selbst war in Bukit Lawang bei einem Umwelt- und Naturschutzprojekt. Mehr dazu hier: Project Wings.

Ein Orang Utan im Regenwald von Sumatra

Ein Orang Utan im Regenwald von Sumatra

Alle Tickets für die Fähren, Busse und Züge in Südostasien kaufe ich bequem über 12go.asia. Die Preise dort unterscheiden sich nicht und nur unwesentlich von denen, die zahlst, wenn du direkt vor Ort ein Ticket kaufst. Ich habe auch schon weniger bezahlt, als mir vor Ort angeboten wurde.

Außerdem hast du beim Onlinekauf die Sicherheit, dass du ein Ticket bekommst, während du vor Ort auch Pech haben kannst, weil alles ausgebucht ist.

Über 12go.asia kannst du auch generell checken, wie du von A nach B kommen kannst.

Mein Fazit zu Langkawi

Langkawi hat mir wirklich gut gefallen. Für einen Zwischenstopp habe ich in kurzer Zeit wirklich viel mitgenommen: einen atemberaubenden Sonnenuntergang, eine großartige Feuershow, eine beeindruckende Seilbahn und Aussichten, die ich so schnell nicht vergesse.

Wer mehr Zeit hat als ich, kann noch einiges mehr entdecken: den Telaga Tujuh Wasserfall (Sieben Brunnen), Mangroventouren durch die Wälder der Insel, Schnorcheln und Tauchen in der Andamanensee oder einfach die Strände genießen.

Ich komme bestimmt wieder. Dann mit mehr Zeit.

Warst du schon mal auf Langkawi?

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Mein schönster Sonnenuntergang Teil 5 – Kuala Lumpur in Malaysia

Mein schönster Sonnenuntergang Teil 5 – Kuala Lumpur in Malaysia

Mein schönster Sonnenuntergang Teil 5 – Kuala Lumpur in Malaysia

In Kuala Lumpur habe ich einen atemberaubenden Sonnenuntergang erlebt! An erster Stelle stehen zwar bei mir Sonnenuntergänge über dem Meer, aber direkt darauf folgen Sonnenuntergänge über einer Skyline… Generell liebe ich Sonnenuntergänge! Ich kann einfach nicht genug davon kriegen und finde Fotos davon einfach wunderbar! Wahrscheinlich haben sie auch dazu beigetragen, dass ich überhaupt digitale Nomadin geworden bin. Denn so kann ich mir die schönsten „Sunset Spots“ einfach zum Arbeiten aussuchen… Daher habe ich mir auch überlegt, dir in einer Serie meine schönsten Sonnenuntergänge zu zeigen und obendrauf auch noch die von je fünf Reisebloggern! Hier geht es zu Teil 1: Sonnenuntergang in Cabarete! Und zu Teil 2: Sonnenuntergang in Angkor! Und auch Teil 3 habe ich im Angebot: Sonnenuntergang in Flores! Letzte Woche kam Teil 4 raus: Sonnenuntergang in Isola delle Femmine!

Einer meiner schönsten Sonnenuntergänge: Kuala Lumpur in Malaysia!

Ich hatte durch Synke von Synke unterwegs erfahren, dass es im Traders Hotel eine SkyBar gibt, von der man einen fantastischen Blick auf die Twin Towers von Kuala Lumpur hat. Ich machte also ein Date mit dem Sonnenuntergang in Malaysias Hauptstadt…. und wurde absolut nicht enttäuscht! Ich war schon früh dort, um möglichst viele verschiedene Lichtstimmungen mitzubekommen. Sonnenuntergang Kuala Lumpur Richtig spektakulär wurde es aber erst, als die Sonne hinter den Hochhäusern verschwunden war. Sonnenuntergang Kuala Lumpur Die bunten Lichter der Wassershow hatten angefangen zu tanzen und die Wolkendecke, die eher störend war, als die Sonne noch am Himmel stand, trugen zur dramatischen Szenerie bei! Insgesamt blieb ich etwa drei Stunden und machte ein Foto nach dem anderen von diesem wundervollen Schauspiel. Sonnenuntergang Kuala Lumpur

Kuala Lumpur Guide iPad

Als digitaler Nomade in Kuala Lumpur

Kuala Lumpur ist meiner Meinung nach ein zu Unrecht unterschätzer Ort für digitale Nomaden in Südostasien. Hol dir jetzt meinen Kuala Lumpur Guide for Digital Nomads. Darin habe ich dir alle nötigen Informationen zusammengefasst, damit du einen ganz leichten Start in deine Zeit in der malayischen Hauptstadt hast!

Du bist auch ein Fan von Sonnenuntergängen?

Weil ich selbst so einige tolle Sonnenuntergänge gesehen habe und sich viele Reiseblogger auf meinen Aufruf gemeldet haben, ihren schönsten Sonnenuntergang auf Barbaralicious zu teilen, habe ich mich entschlossen, eine Serie daraus zu machen! Hier kommen die ersten fünf Reiseblogger mit ihrem schönsten Sonnenuntergang:

Sarah von Solo Abroad

Inka von Blickgewinkelt: Sonnenuntergang und Regenwolken sind wie Yin und Yang!

Der schönste Sonnenuntergang ist natürlich eine schwere Entscheidung, viele sind so unterschiedlich, haben etwas Besonderes, auch Gerüche und Hintergrund und vor allem das ureigene Gefühl gehören dazu. Deshalb habe ich meine schönsten Sonnenuntergänge auch regelmäßig in Brandenburg, wo ich mich Zuhause fühle, wo mein Herz geborgen ist und ich mich frei und ohne Anstrengung fühle. Brandenburg, das ist einfach so. Zu einem schönen Sonnenuntergang gehört für mich auch immer Wasser. So ganz genau weiß ich gar nicht warum, vielleicht, weil sich das Wasser in flüssiges Gold zu verwandeln scheint? Mal ist einfach golden, mal scheint ein Feuer am Himmel zu brennen, mal ist der Himmel in komplette Pastelltöne getaucht – die Sonnenuntergänge überraschen mich jedes Mal wieder.

Die Auswahl war deshalb schwer: Winterliche Havel oder oder doch die sommerlichen Brandenburger Seen? Ich habe mich für letzteres entschieden, und zwar für ein Foto von einer meiner Floßtouren. Tagsüber dem Müßiggang frönen, indem man das Floß die Havel entlang in diverse Seen steuert, abends dann das Lagerfeuer und langsam der Sonne bei Untergehen zuschauen – das ist eigentlich das Größte, was es gibt. Der Sonnenuntergang wird übrigens umso schöner, wenn noch ein paar Regenwolken am Himmel stehen. Das ist eben wie das Yin und Yang: Schatten und Sonne, Regen und Sonnenuntergang. Alles hat sein Gutes. 

Sonnenuntergang blickgewinkelt 2

Über Inka und Blickgewinkelt

Inka fährt gerne mit dem Floß oder Hausboot durch Brandenburg, die zweite große Liebe gehören den Polargebieten, der Arktis und Antarktis. Über beides bloggt seit mehreren Jahren auf blickgewinkelt. Nebenher ist sie technische Redakteurin, schreibt Bücher und lebt mit ihrer Patchworkfamilie in Berlin und Brandenburg.

Wolfgang und Jessica von Reiseblitz: Setz dich an die Uferpromenade am Bosporus und schau zu, wie die Stadt in orangefarbenes Licht getaucht wird!

Schöne Sonnenuntergänge haben wir auf unseren Reisen schon viele gesehen. Ob am Meer, in den Bergen oder in der Wüste – immer wieder faszinieren uns die tollen Farben und die schöne Stimmung, die durch die langsam versinkende Sonne entstehen. Ein sehr besonderes Erlebnis war für uns, von Asien aus einen Sonnenuntergang über Europa zu genießen. Istanbul ermöglicht dir genau das. In wenigen Minuten kommst du mit der Fähre in den Stadtteil Üsküdar auf der asiatischen Seite. Setz dich mit einem Simit – dem traditionellen Sesamring – und einem Tee an die Uferpromenade und schau den Schiffen auf dem Bosporus zu, während im Hintergrund die Moscheen und Türme der Stadt in orangefarbenes Licht getaucht werden. Einfach traumhaft schön! Leider ist Istanbul momentan kein einfaches Reiseziel. Wir hoffen, dass sich dies bald wieder ändert. Die lebhafte und geschichtsträchtige Stadt ist eine Reise nämlich absolut wert!

Sabine von Fratuschi
sonnenuntergang istanbul reiseblitz

Über Wolfgang, Jessica und Reiseblitz

Wolfgang und Jessica arbeiten beide Vollzeit, möchten aber trotzdem die Welt erkunden. Um die meist knappe Zeit am Reiseziel bestmöglich zu nutzen, ist gute Organisation oberstes Gebot. Auf reiseblitz.com berichten die beiden von ihren optimierten Kurz- und Rundreisen um die ganze Welt.

Jessica von Yummy Travel

Carmen von Chamy travels: In Island konnte ich Abend für Abend die nicht wirklich untergehende Sonne beobachten!

Um ehrlich zu sein, kann ich gar nicht sagen, was mein schönster Sonnenuntergang war. Vieles hängt ja auch von der eigenen Stimmung und den Personen mit denen man die Situation erlebt zusammen. So hatte ich schon wirklich tolle Sonnenuntergänge am Meer mit meiner Familie, auch habe ich den ein oder anderen romantischen Sonnenuntergang mit meinem damaligen Freund in den Bergen erleben dürfen, aber auch in Wien sehe ich immer mal wieder Sonnenuntergänge, die meinen Atem für einen kurzen Augenblick aussetzen lassen. Für deine Blogparade habe ich nun aber ein aktuelles Bild aus meinem Islandurlaub gewählt. Das Besondere: Die Sonne geht in den Sommermonaten dort ja nicht so wirklich unter. Gemeinsam mit einer Freundin und einer Handvoll Pferdebegeisterter verbrachte ich eine Woche auf einer Ranch und konnte Abend für Abend die nicht wirklich untergehende Sonne von der Koppel betrachten. Ringsherum nur Berge, Pferde und die Stille…

island 1 von 1

Über Carmen und Chamy travels

Aus einer Laune heraus wurde Chamy travels in einer lauen Juli-Nacht 2015 gegründet. Nach mehr als 6 Jahren des beauty- und fashionbloggens war es einfach Zeit für neue Wege. So entstand kurzentschlossen mein Reiseblog, der den Hauptfokus auf europäischen Städten und Ausflugszielen in Österreich hat.

Jessica von Yummy Travel: Industrieromatik im Ruhrpott!

Heimat ist da wo die Sonne untergeht. Okay, das ist jetzt etwas weit gefasst, lässt sich aber darauf reduzieren, an welchem Ort die Sonne am schönsten untergeht. Ich als Lokalpatriot muss da natürlich meinen geliebten Ruhrpott mit ins Rennen werfen. Ruhrpott? Schonmal gehört? Falls nicht findest du hier eine Liste mit allen Städten die zum Ruhrpott gehören.

Meinen schönsten Ruhrpott-Sonnenuntergang hatte ich auf dem Gelände der Henrichshütte. Ein Industriedenkmal inmitten des Ruhrgebiets. Das stillgelegte Hüttenwerk ist Zeitzeuge der Industrialisierung und der Geschichte des Kohlenpotts. Mit einem gläsernen Aufzug, gelang man auf den 55 Meter hohen Hochofen. Von hier aus hat man den besten Blick über das Gelände.

Wer kann da noch sagen, der ganze Stahl wäre unromantisch? Denn auch das kann der Ruhrpott, einfach mal herrlich authentisch und verträumt sein.

Caroline von Leben à la Carte
SonnenuntergangRuhrpott

Über Jessica und Yummy Travel

Jessica schreibt auf ihrem Blog Yummy Travel über ihre kulinarischen Reiseerlebnisse auf der ganzen Welt und Abenteuerreisen gewürzt mit einer Prise Fotografie. Ihr Herz hat sie an ihre Heimat, den Ruhrpott, verloren.

Melanie von Lifetravellerz

Katja von WellSpa-Portal: Auch in Deutschland sieht man wundervolle Sonnenuntergänge!

Klassisch bin ich ja eher ein Fan von Sonnenaufgängen. Noch im Dunkeln, hoch hinauf auf einen Berg klettern und bei schier grenzenloser Stille erleben, wie der neue Tag sanft startet.

Ein wunderschöner Anblick, wenn sich die Farben ganz langsam immer weiter verschieben. Von dunklem grau, nach hellblau bis pastellig orange, bevor irgendwann warm die ersten Strahlen der roten Sonne auf der Haut spürbar sind.

Das genaue Gegenteil, aber deswegen mit nicht weniger schönen Bildern und Ausblicken, betrachte ich Sonnenuntergänge. Dafür muss man auch nicht besonders in die Ferne schweifen, denn die bayrischen Seen eignen sich wunderbar. Beispielsweise für Sundowner am Tegernsee oder auch zum Abschluss mein perfekter Tag am Chiemsee.

Auszeit genießen, den Tag ausklingen lassen und das vielleicht gemütlich mit einem Cocktail in der Hand. Einfach nur dasitzen, den Tag Revue passieren lassen und den Geist zur Ruhe kommen lassen. Ich mag diese Augenblicke sehr.

Und auch wenn Sonnenaufgänge und – untergänge am Meer, beispielsweise in Neuseeland, ein wirkliches Naturschauspiel sind. So weit muss das Fernweh gar nicht gehen. Auch Deutschland bietet wunderschöne Ecken zum genießen.

Perfekter Tag Chiemsee Bayern Seenliebe Sundowner Sonnenuntergang 62

Über Katja und WellSpa-Portal

Ich bin Genusszeitgenießer und Auszeitabenteurer. Im Blick alles, was mir gut tut. Ob integriert im Alltag oder auf Reisen. Beim Wandern wie im Wellnesshotel, im Digitalen Detox ebenso wie Online.

Meer oder Berge? Warum nicht einfach mal der Bergsee? Ich möchte die Welt genussvoll entdecken und nehme meine Leser auf dem WellSpa-Portal dabei gerne mit.

Sabrina von Smiles from abroad: Hawaii hat mich überrascht!

Hawaii war irgendwie so ein Ziel, das auf meiner Bucketlist sicherlich nicht ganz oben stand. Als ich dann aber für ein Praktikum nach Los Angeles ging, wollte ich die kurze Distanz zu Hawaii nutzen, um die Inseln zu erkunden. Und siehe da – der Urlaub war einer der schönsten bisher. Hawaii ist so unglaublich vielfältig und ich war fasziniert von der wunderschönen Natur, den Vulkanen, den Stränden und der fröhlichen Kultur.

Auch abends, als die Sonne unterging, konnten wir fast jeden Tag einen wunderschönen Sonnenuntergang beobachten. Einer davon war ganz besonders kitschig. Wir waren schon extrem hungrig und  nach einem Nachmittag am Strand am Weg retour zur Unterkunft. Mein Freund wollte schon gar nicht mehr stehen bleiben, um den Sonnenuntergang noch zu genießen, aber ich konnte ihn dann doch überreden und auch er schwärmt immer noch von den wunderschönen Farben.

Caroline von Leben à la Carte
sonneuntergang hawaii 2

Über Sabrina und Smiles from abroad

Angefangen hat alles mit einem Reisetagebuch während meiner Reise in Australien. Seitdem schreibe ich regelmäßig auf meinen Blog www.smilesfromabroad.at über die Reisen in aller Welt. Auf meinen Reisen steht das Erkunden der Natur immer an erster Stelle, am besten kombiniert mit vielen spannenden Abenteuern.

Melanie von Lifetravellerz

Myriam von Namida Magazin: Den schönsten Sonnenuntergang auf den Kanaren habe ich auf Fuerteventura erlebt!

Wir waren schon auf vielen Inseln, auch auf den Kanaren. Aber unseren schönsten Sonnenuntergang haben wir auf Fuerteventura erlebt. Jeden Abend fuhren wir zu einem anderen Strand an der Westküste und schauten zu wie die Sonne ins Meer fiel. Der Wind peitschte die Wellen an den Strand und der Sandboden wurde rhythmisch mit Schaumkronen überschwemmt. Mutige Surfer wagten einen letzten Wellenritt, bevor es dafür zu dunkel wurde.

Eine Felszunge streckt sich weit ins Meer und während sich mein Freund Stück für Stück vorwagte und näher an den wilden Atlantik herantrat, betrachtete ich lieber diese unbändigen Naturgewalten aus sicherer Entfernung. Der Strand ist hier schwarz und viel schöner als die Costa Calma auf der gegenüberliegenden Ostseite. Definitiv ein MUST SEE!!! Wer zu zweit reist, sollte die Gelegenheit nutzen und ein Picknick Körbchen vorbereiten. Es ist der perfekte Ort dafür.

Tagsüber eignet sich La Pared auch für eine ausgedehnte Küstenwanderung.

La Pared 4

Über Myriam und Namida Magazin

Myriam schreibt seit August 2012 auf Namida Magazin über ihre Reisen und ihre Wahlheimat Leipzig. Zu ihren Schwerpunkten zählen auch Kultur- und Wirtschaftsthemen, die sie am liebsten mit ihren Reiseberichten kombiniert. Besonders hat sie sich in Irland und in die Kanarischen Inseln, die sie jährlich besucht, verliebt.

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