Digitale Nomaden in Sydney – Die besten Orte zum Arbeiten

Digitale Nomaden in Sydney – Die besten Orte zum Arbeiten

GASTBEITRAG ÜBER DIGITALE NOMADEN IN SYDNEY VON ROXANA OLIVER – ÜBERSETZT VON BARBARA RIEDEL AKA. BARBARALICIOUS

Wir leben in einem Zeitalter, das es uns ermöglicht, jeden Aspekt unseres Lebens mit einem komfortablen Lebensstil zu kombinieren. Das Internet hat uns zahlreiche Möglichkeiten eröffnet – auch wenn es darum geht, unsere Arbeitsumgebung so zu gestalten, wie es für uns am besten passt. Manche würden sagen, dass sogenannten Millennials in ihrer ständigen Suche nach „Spaß am Arbeitsplatz“ unter Luxusproblemen leiden. Aber ist nicht genau das der springende Punkt? Wollen wir nicht alle das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden?

Digitale Nomaden in Sydney

Die Möglichkeit, außerhalb eines konventionellen Arbeitsplatzes zu arbeiten, erlaubt es, eine fruchtbare Atmosphäre zu schaffen, in der man seinen kreativen Energien freien Lauf lassen kann. Und in pulsierenden Metropolen wie Sydney entstehen immer neue Hubs und Orte, die diese Bedingungen unterstützen und sogar kultivieren. Es gibt viele Städte, in denen ausgezeichnete Bedingungen für digitale Nomaden herrschen. Aber Sydney ist meine persönliche Lieblingsstadt. Daher möchte ich dir meine Lieblingsorte zum Arbeiten vorstellen.

The Nerd Cave

Unter der Adresse 1 The Esplanade, Ashfield erwartet dich diese coole Location. Es handelt sich dabei um ein Bürgerhaus für Spiele, das sich immer über neue Gesichter freut. Das Angebot umfasst dabei viel mehr als einfach nur Brettspiele. Das WLAN ist hervorragend und die Atmosphäre ist angenehm, sodass das Arbeiten für digitale Nomaden in Sydney in den farbenfrohen Räumlichkeiten zur Freude wird.

Digitale Nomaden in Sydney – Die besten Orte zum Arbeiten

Bay 9 Heritage Warehouse Offices

In der Mitte von Lavender Bay, oder genauer gesagt unter der Adresse 9 Middlemiss Street, Bay 9 Heritage Warehouse Offices, erwartet dich eine entspannte Coworking-Atmosphäre. Kleine Büroräume können ebenfalls angemietet werden, in denen Unternehmen mit vier bis sechs Angestellten unterkommen können. Das System ist sehr flexibel.

Ein Büroraum kostet 650 Dollar pro Woche für vier Personen und kann zum Beispiel auch von Menschen gemietet werden, die sich nicht kennen, aber entschieden haben, eine kleine Bürogemeinschaft zu gründen. So kannst du eine ideale Arbeitsatmosphäre schaffen und hast direkt Unternehmer, mit denen du möglicherweise auch zusammenarbeiten kannst. Hier hast du alles, was du benötigst: WLAN, Drucker, Konferenzräume, Klimaanlage, Küche, Sicherheit, Sauberkeit (der Putzservice ist im Preis mit inbegriffen) und sogar Duschen.

Digitale Nomaden in Sydney – Die besten Orte zum Arbeiten

Coogee Pavilion

In der Dolphin Street Nummer 169 in (logischerweise) Coogee, erwartet dich ein geräumiger Ort zum Arbeiten mit zahlreichen Sitzmöglichkeiten für „free-style“ digitale Nomaden in Sydney. Nachts ist dennoch ziemlich viel los, sodass du rechtzeitig einen Platz ergattern solltest. WLAN steht in dieser entspannten Atmosphäre mit Meerblick natürlich zur Verfügung. Was kann man sich als Nomade besseres wünschen? Sobald du ein echter digitaler Nomade bist, sind Orte wie dieser hier von nicht zu unterschätzender Bedeutung für stressfreies Arbeiten.

Digitale Nomaden in Sydney – Die besten Orte zum Arbeiten

Archie Rose

Halt, was war nochmal der Zusammenhang zwischen einer Schnapsbrennerei und Nomadentum? Die Archie Rose Bar in der tollen Schnapsbrennerei ist schwer zu verfehlen, wenn man einmal an den Holzfässern vorbei ist. Dies ist mit Abstand mein Lieblingsplatz, um mich in die Arbeit zu knien. Es ist ein abgelegener, ruhiger und dunkler Ort, an dem du dich hervorragend konzentrieren kannst. Das beste daran ist, dass du einfach an einem Glas Whiskey nippen kannst, um dich zu entspannen, wenn du tatsächlich mal Schwierigkeiten haben solltest, dich zu konzentrieren.

Digitale Nomaden in Sydney – Die besten Orte zum Arbeiten

Henley’s Wholefoods

Bereit, dich richtig in die Arbeit zu knien? Warum dann also nicht gleich an einen Ort gehen, an dem du deine Batterien stilvoll aufladen kannst? Henley’s Wholefoods liegt in 310-330 Oxford Street, Bondi Junction, und ist einer von Sydneys angesagtesten Läden für Biokaffee. Das super gesunde Essen hier wird dir einen Kick verpassen, mit dem du dich kopfüber in die Arbeit stürzen kannst. Es ist schließlich allseits bekannt, dass man auf leeren Magen nicht arbeiten kann.

Digitale Nomaden in Sydney – Die besten Orte zum Arbeiten

Die Zeit der sogenannten 9-to-5-Jobs ist für die meisten Menschen vorbei, die in der digitalen Welt ihre Brötchen verdienen. Selbst ein Blinder könnte sehen, dass die neuen Arbeitstrends völlig „kabellos“ sind. Denn keiner von uns möchte zu „den Menschen“ gehören, die ihren Job hassen und nur auf das Wochenende, den Urlaub oder auf die Rente warten. Im besten Fall schaffen wir es, die Freiheit zu finden, uns unseren Arbeitsplatz nach unseren Vorstellungen zu gestalten, sodass wir die perfekte Balance zwischen Arbeit und Spaß finden.

Daher sind digitale Nomaden in Sydney genau richtig! Denn hier ist das problemlos möglich!

Über die Gastautorin

Roxana liebt es, zu reisen und über ihre Abenteuer zu schreiben. Aber genauso liebt sie ihre Heimat Sydney, wo sie als Lifestyle Consultant arbeitet. In ihrem Leben dreht sich alles um gesunde Ernährung und Fitness. Sie geht gerne mit ihrem Mann und den Hunden joggen und kocht exotische Gerichte für ihre Familie. Als typischer Aussie liebt sie Wellen, Strände und Sonnenschein! Auf twitter und facebook und kannst du ihren Abentuern folgen. Außerdem ist sie Co-Autorin des Highstylife Magazine.

Melde dich zu meinem Newsletter an, in dem ich dich über mein Leben auf Reisen und als digitale Nomadin informiere! So verpasst du keinen neuen Blogpost, kein neues E-Book oder wohin mich meine Reisen bringen. Langweilig wird es sicher nicht!

Jerusalem – Israel für digitale Nomaden

DESTINATIONEN FÜR DIGITALE NOMADEN

ISRAEL

Rio de Janeiro – Brasilien für digitale Nomaden

DESTINATIONEN FÜR DIGITALE NOMADEN

BRASILIEN

Spanien für digitale Nomaden

DESTINATIONEN FÜR DIGITALE NOMADEN

SPANIEN

Gruß von der Great Ocean Road

Gruß von der Great Ocean Road

Die Great Ocean Road bietet ein Postkartenmotiv nach dem anderen.

Sie beginnt etwa 1,5 Stunden südlich von Melbourne in dem Fischerdorf Torquay und geht über 243 km bis kurz vor Warrnambool – meist an der Küste entlang.

Jährlich besuchen mehrere Millionen Touristen die Great Ocean Road, die 1962 nicht umsonst von der Tourist Development Authority zu „one of the world’s great scenic roads“ erklärt wurde.

Warum?

Weil die Klippen und Felsformationen absolut einzigartig sind wie hier die sogenannte London Bridge.

London_Bridge_Great_Ocean_Road

Weil die zu bestaunende Tierwelt die gesamte Bandbreite dessen, was Australien so zu bieten hat, umfasst: Kängurus, Koalas, Emus, Wombata, Kakadus & Rosellas (eine kleine Papageienart, die auf Deutsch den unsexy Namen Plattschweifsittich trägt, weswegen ich den englischen beibehalte), usw.

Alles, was das tierliebe Herz begehrt, kann man hier in freier Wildbahn beobachten.

Wildlife zum Greifen nahe!

 

Für diese 243 km sollte man sich möglichst drei volle Tage gönnen. Denn, glaub mir, man macht immer wieder recht lange Pausen, um entweder den fantastischen Ausblick zu genießen oder unzählige Fotos zum Beispiel von versteckten Koalas zu machen.

Koala_auf_dem_Weg_zu_Cape_Otway

Mein Tipp: Wenn Du zufällig zwischen Mai und September dort bist, kannst Du von verschiedenen Punkten aus Wale beobachten.

Ganz ohne teure Whale Watching Tour! Ohne Eintritt zu bezahlen. Zum Beispiel von diesem Leuchtturm aus, der sich in der Nähe von dem Surferparadies Bells Beach befindet:

Leuchttum_Great_Ocean_Road

In dieser Zeit schwimmen sie nämlich so nahe an der Küste entlang, dass man sie von dort mühelos beobachten kann.

Leider war ich im April da und trotz Ausschauhaltens, hatte ich nicht das Glück, einen verfrühten Wal zu sehen.

Mein Vlog habe ich am wohl bekanntesten Aussichtspunkt der ganzen Route (und angeblich dem meistfotografierten Ort ganz Australiens nach Uluru) gemacht:

An den Twelve Apostles

Twelve_Apostles

Der Name ist in den 50ern entstanden, jedoch weiß man heute nicht, woher er kam. Denn es sind nicht einmal 12 Felsen, sondern aktuell nur 7. 2005 und 2009 stürzte je ein Felsen aufgrund natürlicher Erosion ein, sodass es anfangs 9 Felsen waren.

An mein Vlog habe ich ein paar kurze Szenen angehängt, die ich an den Aussichtspunkten London Bridge und The Grotto gefilmt habe.

Vor allem die Kraft des Wassers hat mich hier beeindruckt. Nicht umsonst ist diese Gegend bekannt für die beliebtesten Surfergebiete Australiens.

Hier geht es zu meinem Vlog auf Youtube: Gruß von der Great Ocean Road!

Warst du schon mal in Australien oder gar auf der Great Ocean Road? Dann lass es mich wissen und erzähle, wie es dir ergangen ist :)

Deine Barbara

Gruß aus dem Ben Lomond Nationalpark

Gruß aus dem Ben Lomond Nationalpark

Ben Lomond ist ein Berg in Tasmanien, etwa eine Autostunde von der Stadt Launceston entfernt, der vor allem durch das Felsplateau an Bekanntheit gewonnen hat. Es ist etwa 14 km lang und 6 km breit!

Ben_Lomond_Nationalpark

Einer der Gipfel des Plateaus trägt den Namen Legges Tor und ist mit 1572 m der zweithöchste Punkt Tasmaniens.

Der Ben Lomond Nationalpark beherbergt eine große Vielfalt an alpiner Flora (222 verschiedene Pflanzenarten) und Fauna.

Seit den späten 20er Jahren ist das Plateau als Wandergebiet erschlossen. Man folgt einfach den Holzpfosten, um nicht vom Wanderweg abzukommen.

Genau das habe ich getan. Für den Loop – also einmal zum Gipfel und auf einem anderen Weg zurück zum Bergdorf – benötigt man ziemlich genau 1 Stunde und 45 Minuten.

Gipfel_Ben_Lomond

Bei einem Picknick auf dem Gipfel kann man nicht nur die Sonne genießen (die hoffentlich scheint, wenn Du dort bist), sondern mit etwas Glück, je nach Tageszeit, auch ein Wallaby (kleine Kängurus) oder ein Wombat (in Australien lebende Gürteltiere) zwischen den Büschen und Felsen entdecken und aus der Entfernung beobachten.

Die nachtaktiven Tiere kommen etwa zwei Stunden vor Sonnenuntergang aus ihrem Versteck. Versuch es also so einzurichten, dass Du zu dieser Zeit unterwegs bist.

Gegen Ende war ich wirklich umgeben von Wallabys!

Wallaby

Ein Traum ist damit für mich wahr geworden…

Hier geht zu meinem Vlog auf Youtube: Gruß aus Tasmanien!

Hast du schon mal Kängurus oder Wallabys gesehen? Berichte mir in den Kommentaren :)

Deine Barbara

Gruß von den Mokoroa Falls

Gruß von den Mokoroa Falls

Der Trail zu den Mokoroa Falls ist als Loop angelegt. Er ist also ein Rundgang.

Es gibt zwei Eingänge:

  1. Constable Road: Von dort aus ist man in etwa 15 Minuten beim Goldie Bush Walkway. Dieser Teil des Trails besteht aus Treppen und einem fest angelegten Wanderweg. Er geht nach etwa 90 Minuten Wanderung in den Mokoroa Falls Track über, der Dich in 20 Minuten zu den Mokoroa Falls bringt.
  2. Horsman Road: Dieser Eingang liegt direkt am Mokoroa Falls Track, sodass man von dort sehr schnell bei den Wasserfällen ist.

Die Mokoroa Falls bestehen aus zwei Wasserfällen.

Der kleinere Wasserfall trägt den unaussprechlichen Namen Houheria Stream Falls.

Houheria_Stream_Falls

Der größere Hauptwasserfall heißt Mokoroa Falls.

Mokoroa_Falls

Von dort kann man umkehren und über den Mokoroa Falls Track zurück zum Ausgang Horsman Road bzw. über den Goldie Bush Walkway zum Ausgang Constable Road wandern.

Goldie_Bush_Walkway

Für die Abenteurer unter uns gibt es aber auch noch die Möglichkeit über den Mokoroa Stream Track den Loop zu gehen.

Dieser Teil ist drei Kilometer lang und nimmt etwa zwei bis drei Stunden in Anspruch.

Warum so lang? Ganz einfach: Man muss bestimmt dreißigmal den Fluss überqueren.

Und es gibt keine Brücken.

In der Nacht, bevor ich dort war, hatte es geregnet, sodass der Fluss sehr viel Wasser führte. Mir ging es teilweise bis über die Knie.

Eine zusätzliche Herausforderung ist, dass der Wanderweg, der an beiden Seiten des Flusses entlang führt, nicht befestigt ist. Klettern ist also gefragt!

Mokoroa_Stream_Track

Ich muss zugeben, hätte ich das vorher gewusst, wäre ich den befestigten Wanderweg zurück gelaufen.

Ich stand zwischenzeitlich mitten im Fluss, sah nicht, wo der nächste Stein lag, auf den ich beruhigt treten konnte und wusste nicht, wie tief ich beim nächsten Schritt im Wasser stehen würde.

Aber ich bin stolz auf mich, dass ich meinen bisher schwierigsten Trail gelaufen bin, ohne umzudrehen ;)

Hier geht es zu meinem Vlog auf Youtube: Gruß von den Mokoroa Falls!

Bist du auch schon mal so einen abenteuerlichen Trail gelaufen? Oder findest du diesen Trail sogar Pillepalle? Dann erzähl mir in den Kommentaren davon! Ich bin gespannt :)

Deine Barbara

Gruß aus Muriwai

Gruß aus Muriwai

Muriwai – ein kleines Städtchen etwa 40 km nördlich von Auckland.

Dummerweise habe ich mir am Tag, bevor ich nach Muriwai kam, als ich in Davonport von einem der schlafenden Vulkane herabstieg und gerade ein neues Vlog machen wollte, den Fuß umgeknickt.

Somit konnte ich das, wofür alle Neuseeländer aus der Umgebung extra anreisen, nicht ausprobieren: Surfen!

Die Wellen sind zwar nicht so hoch wie an den berühmten Surferstränden Australiens, aber dennoch scheint es auszureichen.

Was ich mir allerdings nicht entgehen lassen konnte und wollte, ist das Boogy Boarding! Ähnlich wie beim Surfen lässt man sich dabei von einer Welle mitziehen. Jedoch steht man nicht auf dem Brett, sondern liegt darauf.

Das Boogie Board selbst ist allerdings deutlich kürzer als ein Surfbrett. Schau:

Barbara mit Boogy Board in Muriwai

Das ging auch mit dem umgeknickten Fuß, sobald ich wieder ohne zu humpeln laufen konnte…

Direkt neben dem Strand gibt es einen kleinen Trail über die Felsen, die Muriwai Beach und Maori Bay trennen. Dieser Teil ist bekannt für die einzige Tölpelkolonie der Region.

Tölpelkolonie_Muriwai

Auch bekannt ist das sogenannte Blowhole: Durch ein Loch in der Decke einer Meereshöhle wird das Wasser der Brandung bei entsprechenden Bedingungen in einer riesigen Fontäne nach oben gespritzt.

Blowhole_Muriwai

Zu meinem Gruß, diesmal sitzend, geht es hierlang: Gruß aus Muriwai!

Deine Barbara

Gruß von Mount Eden

Gruß von Mount Eden

Der Mount Eden ist einer von etwa 50 schlafenden Vulkanen im sogenannten Auckland-Vulkanfeld.

Er besteht aus insgesamt drei Kratern und war zum letzten Mal vor 28.000 Jahren aktiv. Mit 196 m ist Mount Eden außerdem die höchste natürliche Erhebung Aucklands.

Krater_Mount_Eden

Ich bin, nachdem ich aus San Francisco über den Pazifik geflogen war, an meinem ersten Samstag, einem wunderschönen und warmen Herbsttag, dorthin gefahren und wurde nicht enttäuscht:

Man sieht von Mount Eden nicht nur die beeindruckende Skyline der größten Stadt Neuseelands, die zum Greifen nah erscheint (es sind ja auch nur etwa 5 km), sondern auch die Vielzahl an anderen schlafenden Vulkanen, die alle mit Gras bewachsen wie Mount Eden selbst sind.

Es ist kaum vorstellbar, wenn man in diesem wucherndem Gras umherwandert, das auch den gesamten Krater von innen bedeckt, dass da jemals die tödliche Lava herausgesprudelt sein soll.

Hier geht es zu meinem Vlog auf Youtube: Gruß von Mount Eden!

Deine Barbara