Auf der DKonf2015

Auf der DKonf2015

Am vergangenen Wochenende war ich auf der DKonf2015, der DialogKonferenz, die vom Verband der freien Übersetzer und Dolmetscher (DVÜD) ausgerichtet wurde. Da ich Fachübersetzerin und Konferenzdolmetscherin (du kennst den Unterschied zwischen Übersetzern und Dolmetschern nicht? Dann klick einfach hier!) sowie Mitglied im DVÜD bin, konnte ich mir dieses Ereignis natürlich nicht entgehen lassen.

Am Vorabend der DKonf2015

Die Konferenz fand in Hamburg statt. Ich kam direkt von den schönen Stränden Gran Canarias in die kalte Stadt an der Elbe. Am Vortag trafen sich einige Kollegen bereits zur sogenannten Lichterfahrt – einer Erkundungsfahrt mit einer Barkasse durch den Hamburger Hafen.

Lichterfahrt_Hamburg

Lichterfahrt.JPG

Da die Lichterfahrt nach Sonnenuntergang stattfindet, beobachteten wir bei einem leckeren Fischbrötchen, wie die große, gelbe Scheibe in der Elbe versank. Gemeinsam mit den letzten Sonnenstrahlen verschwand auch das letzte Bisschen Wärme.

Zu unserer Überraschung war das Boot nicht geschlossen und einige mussten sogar draußen sitzen.

Wer mich kennt, weiß, dass ich mit Kälte gar nicht umgehen kann. Also mummelte ich mich in eine Ecke und versuchte mich auf den schönen Ausblick auf den Hafen zu konzentrieren.

Den Abend ließ ich mit ein paar Kollegen bei einem wärmenden Tee im Hotel ausklingen.

Die DKonf2015 

Der nächste Tag begann früh! Um acht Uhr ging es mit der Registrierung los und schon um halb neun startete die erste DialogKonferenz.

Barbara_Riedel_DKonf

Zwei Vorträge hatten eine besondere Bedeutung für mich:

#1 Der Vortrag zum Thema SEO-Übersetzung von Caterina Saccani

SEO (Search Engine Optimization) ist die Optimierung für Suchmaschinen. Sie sorgt also dafür, dass Google und Co. eine Website besser finden. Dafür gibt man bestimmte Keywords an, nach denen die gesamte Seite (Seitentitel, URL, Seitenbeschreibung, etc.) ausgerichtet wird.

Caterina SEO-Übersetzen

In Caterinas Vortrag wurde klar, dass die Übersetzung von SEO eine landesspezifische Recherche der Keywords mit sich bringt und man nicht einfach die Keywords der Ausgangssprache verwenden kann. Denn ein Keyword kann auf Deutsch wunderbar funktionieren und dazu führen, dass eine Seite sehr gut rankt (also im Ranking der Suchmaschine weit oben steht). Die Übersetzung rankt aber in einer anderen Sprache nicht automatisch genauso gut. Eine Keyword-Recherche mithilfe entsprechender Plattformen ist also nötig.

Für mich war dieser Vortrag deshalb so wichtig, weil er mir gezeigt hat, dass ich eine Nische bedienen kann, von der ich gar nicht wusste, dass sie eine ist. Ich arbeite tagtäglich mit SEO und kann dementsprechend natürlich SEO-Texte wie SEO-Übersetzungen anbieten.

 

#2 Der Vortrag zum Thema Spezialisierung von Ricarda Essrich

Ricarda hat in ihrem Vortrag deutlich gemacht, dass die meisten gut verdienenden Übersetzer stark spezialisiert sind. Das liegt zum Beispiel daran, dass Spezialisten höhere Preise für ihr Fachwissen verlangen können als Generalisten. Ein weiterer Grund ist, dass sie in der Regel weniger Recherchearbeit leisten müssen, da sie sich eben deutlich besser auf dem Gebiet ihrer Wahl auskennen.

Ricarda_Essrich

Schon seit einiger Zeit weiß ich, dass ich mich spezialisieren möchte. Auch die Fachgebiete sind mir klar: Tourismus, Kultur und Literatur. Das habe ich entweder studiert oder ich kenne mich aus anderen Gründen in diesen Bereichen aus.

Durch den Vortrag wurde ich in meiner Absicht bestärkt und bin nun noch motivierter, in Zukunft wirklich nur noch in diesen Bereich zu übersetzen.

Der Comedy-Vortrag

Ein weiteres Highlight der Veranstaltung war der Comedy-Vortrag von Dr. Jens Wegmann. Letztes Jahr habe ich bei einem Gewinnspiel des DVÜD eine Karte für die Mannheim Media Night gewonnen.

Gemeinsam mit der Präsidentin des Verbandes Tanya Quintieri habe ich dort einen tollen Abend mit interessanten Vorträgen und einer außergewöhnlichen, sehr lustigen Comedy-Rede verbracht.

Dieser hat wohl nicht nur Eindruck auf mich gemacht, sondern auch auf Tanya, denn auf dem Programm der DKonf2015 stand ein Special Guest, um den ein großes Geheimnis gemacht wurde. Am Ende entpuppte er sich als Dr. Jens Wegmann.

Der Vortrag war fast derselbe wie in Mannheim. Er war allerdings gespickt mit Anspielungen auf den DVÜD und seinen Vorstand.

Dr._Jens_Wegmann

Es war wieder sehr lustig und wir haben alle viel gelacht.

Eine gelungene Überraschung!

Mein persönliches Highlight war natürlich, dass ich mein Buch in der Printversion dort anbieten konnte und alle Exemplare, die ich mitgebracht hatte, nach kurzer Zeit ausverkauft waren.

Barbara beim Signieren

Alles in allem war es also eine tolle Konferenz, an die sich alle Teilnehmer bestimmt noch lange erinnern werden!

Deine Barbara

 

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Wo soll die Sprachreise hingehen?

Wo soll die Sprachreise hingehen?

Letzte Woche habe ich an einem Gewinnspiel teilgenommen: Ich spreche ja fließend Englisch, Italienisch und Spanisch – meine Arbeitssprachen als Übersetzerin und Dolmetscherin. Aber ich bin regelmäßig auf der Suche nach einer Möglichkeit, mein Französisch aufzubessern, das ich immer sträflich vernachlässigt habe.

Beim Googlen bin ich auf Sprachdirekt gestoßen. Neben Sprachreisen nach Frankreich, bieten sie außerdem Ziele in meiner zweiten Heimat Italien, in acht Ländern für Englisch (u.a. in den USA, Kanada und Neuseeland) und in vier Ländern für Spanisch (u.a. in Costa Rica und Argentinien) an.

Das Gewinnspiel läuft folgendermaßen ab: Du lässt Dir den Katalog kostenfrei und unverbindlich zuschicken (geht ganz einfach per Mausklick auf der Internetseite*), wiegst ihn und schreibt das Gewicht und Dein Traumziel, das von Sprachdirekt angeboten wird, in den Kommentar auf dieser Seite*.

So sieht die Seite aus:

Sprachdirekt Screenshot

Wenn Du den Katalog nicht bestellen möchtest, kannst Du einfach das Gewicht erraten. Das ist ganz praktisch, wenn Du wie ich gerne reist und nicht zu Hause auf den Katalog warten kannst.

Welches mein persönliches Traumziel ist?

Das habe ich so beantwortet:

„Der Katalog wiegt 428 Gramm und die Destination, die ich wählen würde, wäre Lyon, weil ich mein Französisch aufbessern möchte. Als ich dort war, hat es die ganze Zeit geregnet, sodass ich von der angeblich wunderschönen Stadt nur das Hotelzimmer gesehen habe. Meine Lieblingsstadt allgemein ist aber New York City! Dort gibt es einfach alles, was das Herz begehrt. Wenn ich einen Englischkurs bräuchte, würde ich also bestimmt den Big Apple als Ziel wählen :)“

Ich habe mir mal genauer angesehen, welche Städte man so wählen kann, und euch mein persönliches Ranking zusammengestellt, das unabhängig davon ist, ob ich einen Sprachkurs in der jeweiligen Sprache brauche oder nicht.

#1 New York

An erster Stelle steht, wie gesagt, New York. Schon nach meinem ersten Besuch 2010 stand für mich fest: Keine andere Stadt wird New York je überholen können. Der Central Park, das Rockefeller Center mit diesem unglaublichen Blick, und die Freiheitsstatue haben es mir einfach angetan. Als ich während meiner Weltreise erneut da war, konnten auch -15 Grad nicht verhindern, dass ich mich wohlig und heimisch fühlte. Ich habe meinen Aufenthalt sogar um eine ganze Woche verlängert!

Barbara_vor_der_Freiheitsstatue

#2 Rom

Auf Platz 2 steht die italienische Hauptstadt. Seit ich blogge, war ich leider nicht mehr dort, deswegen habe ich noch nicht darüber geschrieben. Aber insgesamt war ich bestimmt schon siebenmal dort, das erste war auf meiner Abifahrt 2006. Wobei das nur die halbe Wahrheit ist, da das allererste Mal war, als ich etwa 3 Jahre alt war. Nur kann ich mich daran nicht mehr erinnern 😉 Ob die Klassiker wie die Fontana di Trevi, der Vatikanstaat mit dem Petersdom und der Sixtinischen Kapelle und das Pantheon oder etwas abseits gelegene Sehenswürdigkeiten wie San Paolo fuori le Mura (zu Deutsch Sankt Paul vor den Mauern – eine der römischen Papstbasiliken, die dem Petersdom in keinster Weise nachsteht) und Ostia Antica, die alte römische Hafenstadt – alle sind sie genau das: sehenswürdig.

Barbara_im_Kolloseum

#3 Florenz

Ich habe genau drei Lieblingsstädte in Italien: Palermo, die Stadt, in der meine Mutter geboren und aufgewachsen ist, Rom und Florenz. Auch nach Florenz bin ich das erste Mal durch eine Schulexkursion gekommen. Das war 2004. Und damals hat diese Stadt so einen Eindruck gemacht, dass ich sogar darüber nachgedacht habe, dort zu studieren. Dafür war ich dann aber zu feige, denn mit 20 wollte ich meine Familie noch nicht verlassen und habe mich deswegen für ein Studium in Frankfurt entschlossen. Also musste ich es ein Auslandssemester sein. So kehrte ich 2009 für 5 Monate zurück in diese wundervolle Stadt, in der der Dichter Dante gelebt und die Handelsfamilie der Medici regiert hat.

Barbara_vor_Florenz

#4 Salamanca

In der Stadt, in der man angeblich das reinste Spanisch spricht, habe ich insgesamt ein knappes halbes Jahr verbracht. Gewählt habe ich es damals aus genau diesem Grund. Denn ich wollte während eines Praktikums mein Spanisch aufbessern. Dort findest Du einen ziemlich coolen Mix aus Kultur und Party. Auf der einen Seite gibt es hier spanische Geschichte zum Anfassen: die zwei Kathedralen, die älteste Universität Spaniens (hier trug Kolumbus den Professoren und Kardinälen seine Theorien Abstand zu Asien vor und wie er gedenkt den Osten zu erreichen, indem er in den Westen segelt) und der Bischofspalast, der dem Diktator Franco als Hauptquartier fungierte. Salamanca ist aber genauso für das Nachtleben bekannt. Aus dem ganzen Land kommen Spanier, um hier ihren Junggesellenabschied zu feiern. Es gibt unzählige Bars und Diskotheken, in denen man günstig Chupitos (Neudeutsch Shots genannt) bekommt. Dies zieht natürlich auch international Aufmerksamkeit auf sich, sodass jedes Jahr Austauschstudierende aus der ganzen Welt nach Salamanca pilgern.

Barbara_in_Salamanca

#5 Dublin

Dublin selbst ist nicht wirklich meine Lieblingsgroßstadt. Aber die Grüne Insel ist jeden Besuch wert! Die vielen Grüntöne, der unbezähmbare Atlantik, der gegen die rauen Klippen schmettert, die vielen Tiere und die Herzlichkeit der Iren haben meine fünf Tage dort zu etwas ganz besonderem gemacht und ich möchte auf jeden Fall noch einmal dorthin und die Insel besser kennenlernen. Denn Du weißt ja sicher, dass fünf Tage nicht annähernd ausreichen, um ein Land wirklich kennenzulernen.

Die Grüne Insel

#6 San Francisco

Die Stadt des Summer of Love hat es mir auf eine ganz eigenartige Weise angetan. Auf der einen Seite habe ich dort diesen fürchterlichen Gegensatz zwischen Arm und Reich gesehen, wie noch nirgendwo zuvor. Es hat mich schlichtweg schockiert, so viele Obdachlose und Drogenabhängige zu sehen, und zu beobachten, wie diese als normal von der Bevölkerung angesehen und aufgefasst werden. Dennoch gibt es dort so unendlich schöne Orte in San Francisco, die mich zum Teil an Serien und Filme aus meiner Kindheit und Jugend erinnert haben. Und nicht zu vergessen ist für mich einer der schönsten Momente meiner gesamten Weltreise am Baker Beach, bei dem ich im Sonnenuntergang springende Delphine neben der Golden Gate Bridge beobachten durfte.

Barbara vor der Golden Gate Bridge

#7 Auckland

Ja, Auckland. Da bin ich gerade, während ich diese Zeilen schreibe. Auckland ist die größte Stadt Neuseelands. Dennoch erscheint sie mir, nachdem ich gerade erst in New York, Los Angeles und San Francisco war, wie eine schnuckelige Kleinstadt. Abgesehen von den Hochhäusern, die die Skyline bilden, gibt es eigentlich keine Häuser, die mehr als drei Stockwerke haben. Hier lebt man in Einfamilienhäusern. Keine Mehrfamilienhäuser oder Reihenhäuser… Ich hatte dadurch selten das Gefühl, in einer echten Großstadt zu sein. Dazu beigetragen haben außerdem die vielen kleinen Oasen: Parks, die vielen schlafenden Vulkane, die mit grünem Gras bewachsen sind, und die vielen kleinen Inseln, die der Hafenstadt vorgelagert sind, bieten sich einem unglaubliche Ausblicke.

Barbara_in_Auckland

Wer weiß? Vielleicht werde ich ja bald auch Lyon zur Liste meiner Lieblingsstädte hinzufügen…

Und welche Stadt würdest Du für eine Sprachreise wählen?

Deine Barbara

PS: ***WERBUNG*** Dieser Beitrag ist mit freundlicher Unterstützung von Sprachdirekt entstanden.

Mein erster MOOC: Einführung in die Betriebswitschsaft

Eben gerade habe ich meinen ersten MOOC erfolgreich absolviert. Wer es noch nicht weiß:

Ein MOOC ist ein Massive Open Online Courses

 

Onlinekurse auf Universitätsniveau. Am Ende gibt es eine Teilnahmebescheinigung und, wenn man noch eine Prüfung (kostenpflichtig) ablegt, sogar ECTS-Punkte. Die Themen sind sehr vielfältig, sodass eigentlich für jedermann etwas dabei sein dürfte.

Meine Wahl fiel auf: Einführung in die Betriebswirtschaft. Ein Thema, (mehr …)

Gedanken zur Zumba® Academy – FIBO 2014

Dieses Jahr fand die erste Zumba Academy auf der FIBO in Köln statt. Falls Du es nicht wissen solltest: Die FIBO ist die internationale Leitmesse für Fitness, Wellness und Gesundheit. Die Zumba® Academy war eine Veranstaltung, die über 1 ½ Tage ging und nur für ZIN™ Member (also Zumba® Trainer, die im Zumba Instructor Network Mitglied sind) buchbar war.

Nun gut, das Highlight der Zumba® Academy war definitiv die (mehr …)