Nomad Cruise Part 2: Business is Business!

von | 22/04/16 | Reisen und Arbeiten | 0 Kommentare

Vor langer Zeit habe ich diesen Artikel versprochen. Fünf Monate später schaffe ich es endlich, ihn zu schreiben. Den Bericht über meine ersten 24 Stunden auf der Kreuzfahrt mit 120 digitalen Nomaden habe ich bereits auf dem Schiff geschrieben. Zum Glück!

Aber was ist danach geschehen?

Die Nomad Cruise kommt in Fahrt

Die acht Tage auf See sind in Windeseile vergangen. Denn an Bord gab es mehr zu tun, als die meisten vielleicht denken. Und das hatte nichts mit meinem All-Inclusive-Bändchen zu tun…

Ich habe an sechs Workshops teilgenommen, es gab zwei Abende eine Konferenz und wir sind zu unzähligen kleinen Meetings und informellen Treffen zusammengekommen. Nicht zu vergessen die vielen Zwiegespräche am Pool, beim Essen oder an der Bar über neue Business-Ideen, gemeinsame Projekte oder einfach die besten Tools.

Diese zwei Workshops waren für mich am wichtigsten:

Selling on Amazon (FBA)

FBA steht für Fullfillment by Amazon. Damit ist gemein, dass ich mein Produkte über Deutschlands größten Online-Händler vertreibe, der die gesamte Abwicklung übernimmt. In dem Workshop erklärte Bastian Barami von Officeflucht, dass man mit einem sogenannten White Label ein Produkt selbst produzieren lassen, sein eigenes Logo hinzufügen und somit über Amazon ein eigenes Label auf den Markt bringen kann. Sobald das Produkt produziert ist, wird es direkt zu einem der Amazon Lager gesendet, von wo es direkt bei Bestellung an den Endkunden versandt wird. Man hat also abgesehen von der Produktionsphase und dem Wiederauffüllen des Lagers, wenn es sich leert, keine Arbeit mehr damit.

Traveling the World for free by House und Pet Sitting

Das Konzept des House Sitting ist mir nicht neu. Dabei überlassen Haus- oder Wohnungseigentümer ihre Immobilie einem House Sitter, der sich während ihrer Abwesenheit darum kümmert. Dafür muss er im Normalfall nicht bezahlen, sondern erhält gelegentlich sogar noch Geld für seine Dienste (vor allem, wenn zusätzlich zum Beispiel der Garten in Schuss gehalten wird). Meistens ist dies mit Pet Sitting verbunden, da der Grund, einen House Sitter zu engagieren, häufig nicht nur ist, dass jemand im Haus sein soll, damit nicht eingebrochen wird, sondern auch Haustiere, die gefüttert und ausgeführt werden sollen. In dem Workshop habe ich wertvolle Tipps bekommen, die in Zukunft hoffentlich dazu führen, dass ich den ein oder anderen Job als House Sitter bekomme. Die drei für mich wichtigsten Tipps von Adrienne waren:

  1. Erstelle eine eigene Landingpage, auf der du dich als House und Pet Sitter präsentierst! (Und eventuell auch eine Facebook-Seite)
  2. Versuche, Bewertungen von Freunden zu bekommen, wenn du schon einmal auf ihre Haustiere aufgepasst hast und mach Fotos, die zeigen, dass du tierlieb bist!
  3. Schau regelmäßig in den entsprechenden Facebookgruppen und melde dich bei den House Sitting Websites an!

Emotional Branding

Theresa von Lustprinzip hat in diesem Workshop erklärt, wie wichtig das emotional Branding ist. Also dass die Leser oder das Zielpublikum im Allgemeinen sich mit dir und deinem Produkt identifizieren können. Dass du damit die Herzen der Menschen erreichst. In welchem Sinne auch immer.

Aber auch die informellen Treffen waren wichtig für mich: 

Über die Liebe als Nomadin

Die digitale Nomadin Birgit ist als Love Coach unterwegs und hat die Mädels zusammengerufen, um einmal über das Thema Liebe zu sprechen. Es ist ziemlich klar geworden, dass es für die meisten digitalen Nomadinnen alles andere als einfach ist, eine Beziehung aufzubauen. Das liegt noch nicht einmal daran – wie die meisten Nicht-Nomaden meinen – dass das eine logische Konsequenz des ständigen Unterwegsseins ist. Vielmehr kann man sagen, dass männliche Nomaden freiheitsliebender sind als Sesshafte und sich gar nicht binden wollen. Nomadinnen hingegen würden ihren Traum gerne zu zweit leben.

Auch Nomaden haben Ängste

Nach dem Workshop Emotional Branding hat Theresa ein Treffen in kleinerer Gruppe vorgeschlagen, in dem es um Ängste gehen sollte. Wir sollten alle aufschreiben, wovor wir wirklich Angst haben. Existenzängste, Todesängste, die Angst nicht geliebt zu werden,… Hier war Raum für all das. Am Ende haben wir das unseren Teampartnerinnen (teils unter Tränen) vorgelesen und die Zettel zerrissen. Die Schnipsel sahen aus wie kleine Schmetterlinge, als wir sie – und mit ihnen unsere Ängste – über Bord geschmissen haben.

Wie du siehst, wurde es in verschiedener Hinsicht ganz schön emotional bei uns an Bord.

Deswegen habe ich auch nicht gezögert, als der Verkauf der Tickets für die zweite Nomad Cruise begann. Gleich am ersten Tag habe ich mein Ticket reserviert. Am 28. Mai geht es in 13 Tagen über den Atlantik. Von Cartagena in Kolumbien geht es über St. Marteen nach Lissabon.

Falls du noch überlegen solltest, ob das was für dich ist: Es lohnt sich wirklich und gibt dir und deinem Unternehmergeist neuen Elan!

Also: Sei bei der nächsten Atlantiküberquerung mit dabei! Und wenn du mehr über Events für digitale Nomaden erfahren möchtest, geht’s hier entlang! Der liebe Wiktor hat hier eine Liste aller Veranstaltungen erstellt, die er regelmäßig aktualisiert!

 

Deine Barbara

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