Morro de São Paulo…

Bei den Worten mag so mancher an die anonyme Großstadt São Paulo denken, die das erste Ziel meiner Weltreise war, die ich im November 2014 angetreten habe.

Aber weit gefehlt!

Denn Morro de São Paulo hat nichts mit der Stadt im Süden Brasiliens zu tun und liegt hingegen auf der Insel Ilha de Tinharé etwas mehr als zwei Bootsstunden von Salvador entfernt. Keine fünf Minuten vom bekannten elevador besteigt man einen Katamaran, den man im Normalfall verlässt und schon die ersten Schritte in Morro tut – wie es liebevoll von den Touristen genannt wird.

Salvador und elevador

Katamaran Morro de São Paulo

In meinem Fall war es ein wenig komplizierter, da die See wegen schlechten Wetters so rau war, sodass wir den direkten Weg nicht nehmen konnten. Deswegen ging es erst fast zwei Stunden in Richtung Süden nahezu an der Küste entlang. Danach hieß es: Umsteigen! Und zwar in einen Van.

Eine Stunde lang fuhren wir querfeldein. Im Anschluss legten wir das letzte Stück mit einem Boot bis zu der kleinen Insel zurück.

Angekommen, ärgerte ich mich – genauso wie damals auf der Isla del Sol – über die Gebühr, die gezahlt werden muss, um die Insel zu betreten. Auch wenn es nur umgerechnet 2,5o Euro waren.

Gleich darauf fing ich jedoch an, mich mit erstaunten Ohs und Ahs umzusehen. Das Tolle ist, dass auf der ganze Ilha de Tinharé keine motorisierten Fahrzeuge erlaubt sind.

Um den Reisenden mit dem Gepäck zu helfen, haben sich die Anwohner deswegen etwas ganz besonderes überlegt: Schubkarren-Taxis!

Schubkarre in Morro

Das paradiesische kleine Städtchen zieht wahnsinnig viele Reisende an.

Morro

Kein Wunder: Das ist ein Ort zum Wohlfühlen und Genießen! Eine Insel zum Träumen.

Morro Strand 2

Boot in Morro

Auch mein Hostel war sehr schön, mit vielen Pflanzen und Hängematten an jeder Ecke, und ich wäre gerne länger geblieben.

Hostel

Ich glaube, man sieht mir an, wie gut es mir in Morro de São Paulo gefallen hat, oder?

 

Barbara in Morro mit Saft

Barbara in Morro

Leider hatte ich nur 24 Stunden in diesem Paradies. Denn dann musste ich zurück nach Salvador, um Reisen fürs schmale Portemonnaie zu veröffentlichen und sofort danach den Flieger Richtung Recife zu besteigen.

Es war ein toller Kurzausflug, der die anstrengende Anreise auf jeden Fall wert war!

Fazit: Jederzeit wieder nach Morro de São Paulo. Und beim nächsten Mal gerne länger :D

 

Deine Barbara