Gruß aus Lanzarote

von | 15/03/16 | Vlogs, Europa, Reisen, Spanien | 2 Kommentare

Lanzarote ist ein Traum von einer Insel. Ok… Wenn gutes Wetter ist ;)

Damit hatte ich nämlich während der drei Wochen dort nicht wirklich Glück.

Die Vulkaninsel, die bereits vor 36 Millionen Jahren zu entstehen begann und vor 15,5 Millionen Jahren aus der Meeresoberfläche herauswuchs, besteht zu einem Großteil aus erkalteter Lava. Die scharfen, pechschwarzen Felsen beherrschen vor allem im Süden und in der Mitte der Insel das Landschaftsbild.

 

Nationalpark Timanfaya

Dort liegt der Nationalpark Timanfaya, der auch Montañas del Fuego (Feuerberge) genannt wird, da durch vulkanische Aktivität Temperaturen zwischen 100 und 600 Grad unter der Oberfläche herrschen. Eine Straße führt direkt am Nationalpark entlang, sodass ich einen Blick drauf werfen konnte. Allerdings kann man da keine Fotos machen, weil man nirgendwo halten kann. Und es waren immer Autos hinter mir. Wer in den Timanfaya möchte, kann für 9 Euro Eintritt eine Bustour machen, die ich mir aber nicht gegönnt habe.

Viele Strände in der Gegend – also im Südwesten von Lanzarote – haben schwarzen Sand, der mal weich und mal grobkörnig ist.

 

Auch die Lagune Charco de los Clicos ist für ihren schwarzen Sand bekannt. Vor allem aber ist sie durch den Farbkontrast in aller Munde, der zwischen der smaragdgrünen Lagune, dem dunklen Sand und den roten umliegenden Felsen mit dem tiefblauen Wasser der Brandung besteht.

 

Der Balkon des Rubicón

Auch im Süden liegt der „Balkon des Rubicón“ – der Ebene, auf die man vom Balkon hinab blickt: der süße kleine Ort Femés. Er liegt auf 450 Metern und man hat einen fantastischen Ausblick auf die Berghänge und das Meer in der Ferne. Neben dem Ausblick kann man hier die strahlend weiße Wallfahrtskirche bewundern.

 

Paragliden mit Lanzarote Tandemflights

Im Norden ist es deutlich grüner. Dort habe ich die Insel (und La Graciosa) auch von oben betrachten können. Ich war nämlich in der Nähe von Órzola beim Paragliden!

Das war ein Erlebnis, sag ich dir! Ok… Ich gebe zu: Allein wäre ich wahrscheinlich nicht mutig genug gewesen! Auch währenddessen durfte ich nicht daran denken, dass ich nur an ein paar wenigen Schnüren hin. Auch wenn jedes einzelne mehr tragen kann, als ich wiege. Das spielt in dem Moment keine Rolle.

Aber wir waren ja im Team dort und da gab es eben kein Zurück mehr. Und am Ende hat es so unglaublich viel Spaß gemacht, dass ich mich am liebsten gleich wieder in die Lüfte geschwungen hätte. Ich fand es einfach nur genial. Sieht man, oder?

 

Lanzarote Coworking

Wenn ich mal keine Strände erhoben habe und nicht paragliden war, bin ich in den Coworking Space in Puerto del Carmen gegangen. Eigentlich brauchte ich nur einmal kurz stabiles Internet, um ein schnelles Interview zu führen, aber es hat mir so gut gefallen, dass ich noch mehrmals dort war.

Der Ausblick von dort ist einfach fantastisch und die Leute, die dort arbeiten, sind wahnsinnig nett. Ich wurde direkt zum Cerveza TechChat eingeladen, einem informellen Treffen mit kleinem Vortrag zum Thema Social Media. Das war eine super Gelegenheit, um neue Leute kennenlernen, die sich mit ähnlichen Themen beschäftigen wie ich selbst.

Und natürlich habe ich dir auch einen Videogruß geschickt. Diesmal habe ich es fast nicht mehr geschafft, weil es so windig war, dass man mich bei meinen ersten Versuchen kaum gehört hat. Also musste ich die Aufnahme vertagen und am Ende blieb mir nur noch, das Video am Pool unserer Unterkunft zu drehen.

Gruß aus Lanzarote

Was sagst du? Ist Lanzarote nicht beeindruckend?

Deine Barbara

 

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