Kizz Me More Warschau

von | Aug 5, 2018 | Alles und nichts, Kizomba | 0 Kommentare

WERBUNG – UNBEZAHLT – UNBEAUFTRAGT

Im Juli bin ich zu meinem ersten Kizz Me More Festival gefahren. Lies alles darüber in meinem Beitrag und erfahre, warum es mir gefallen hat und ich nächstes Jahr wieder dabei sein möchte…

Anreise

Warschau ist die Hauptstadt Polens und es gibt verschiedene Möglichkeiten anzureisen.

Mit dem Flugzeug: Der Flughafen Chopin (WAW) liegt etwa 10 Kilometer vom Stadtzentrum Warschaus entfernt und wickelt täglich mehr als 300 Flüge ab. Es ist der verkehrsreichste und größte Flughafen des Landes. Die polnische Fluggesellschaft LOT sowie die Low-Cost-Airline WIZZ AIR fliegen dorthin. Ryanair fliegt zum zweiten Flughafen der Stadt, Warschau Modlin (WMI), der rund 40 Kilometer Stadt entfernt liegt.

Mit dem Bus: Je nachdem, woher du kommst und wie lange du bereit bist, im Bus zu sitzen, ist dies eine günstige und bequeme Möglichkeit, nach Warschau zu kommen. Ich nehme eigentlich gerne den Bus, weil ich die ganze Zeit arbeiten kann, während das beim Fliegen schwierig ist, da Security Checks und Boarding immer so viel Zeit fressen. Auf den meisten meiner Reisen funktionierte das WLAN sogar echt gut und mit meinen Noise-Canceling Kopfhörern* habe ich kein Problem damit, eine produktive Atmosphäre für mich zu schaffen.

Mit dem Auto: Wenn du frei reisen kannst, bin ich sicher, dass es ein cooler Road Trip ist, bei dem du andere polnische Städte wie Krakau erkunden kannst. Am Veranstaltungsort gibt es einen großen Parkplatz mit ausreichend Platz für dein Auto.

Der Venue, die Partys und die Socials

Das Festival findet im Novotel Warszawa Airport statt, nur fünf Minuten vom Flughafen Chopin entfernt.

Die Partys finden in den beiden Räumen des Konferenzbereichs des Hotels statt – der kleinere ist der Traditional Raum, der größere der Urban Raum. Vor allem der Urban-Raum, obwohl er der größere war, war die ganze Zeit überfüllt und es warteten unzählige Follower am Rande der Tanzfläche, zum Tanz aufgefordert zu werden.

Die Socials finden im Außenbereich statt. Obwohl sie Pool-Partys genannt werden, finden sie leider nicht am Pool statt. Die angekündigte Schaumparty fand gar nicht statt, weil es an diesem Tag dummerweise regnete. Ein paar Mal tanzten die Leute bei den Socials drinnen im Eingangsbereich des Hotels, wenn es regnete.

Die zweite Nacht war African Party. Ich fand es super, dass afrikanische Kleidung und Schmuck verkauft wurde, damit sich möglichst viele Leute im Stil des Themenabends kleiden konnten. Leider gab es aber keinen Stand für Tanzkleidung oder Schuhe.

Die Workshops

Die Workshops finden in den gleichen Räumen wie die Partys statt. Ich wollte an einigen teilnehmen, aber die meisten von ihnen waren so voll, dass es extrem schwierig war, sich nicht anzurempeln. Außerdem war Parkett über den Teppich gelegt, das an einem bestimmten Punkt endete. Es war super ärgerlich, vom Parkett geschoben zu werden. Einige Leute tanzten sogar auf dem Teppich, aber das hat zwei große Nachteile: Nicht nur, dass der gar nicht zum Tanzen geeignet ist, man kann auch nicht sehen, was der Artist macht und zeigt. Meiner Meinung nach sollte es eine Grenze für die Teilnehmer an den Workshops geben. Es ist für niemanden schön, keinen Platz zu haben und den Artist weder zu hören noch zu sehen.

 

Unterkunft & Verpflegung

Unterkunft: Die meisten sind im Hotel untergekommen. Das ist mit Sicherheit die bequemste Lösung. Ich hatte ein Airbnb, etwa 1,5 Kilometer vom Veranstaltungsort entfernt. Da die Bushaltestelle direkt vorm Novotel ist und die Haltestelle auch direkt vor dem Haus meines Airbnb* war, war ich sehr zufrieden. Vor allem ist diese Alternative deutlich kostengünstiger als das Hotel. Ich habe 80 Euro für vier Nächte gezahlt und 0,75 Euro pro Busfahrt. Die Busse fahren täglich rund um die Uhr. Außerdem gibt es in Warschau Uber*, was dir das Leben leichter macht, wenn du mal keine Lust hast, auf die öffentlichen Verkehrsmittel zu warten.

Verpflegung: Es gibt Gutscheine für Festivalteilnehmer für Mittag- und Abendessen im Wert von 10 Euro. Du kannst aber auch zum Food-Court gehen, wo du für ca. 5 Euro eine Mahlzeit inklusive Getränk bekommst. Verlass dafür einfach das Hotel, geh über die Brücke und in das Gebäude. Dort gibt es auch ein anderes Hotel, das Sound Garden Hotel, in dem ein paar Leute, die ich kenne, übernachtet haben. Und ein letzter Tipp: Es gibt auch Uber Eats, wenn du mal etwas anderes essen möchtest, aber den Veranstaltungsort nicht verlassen willst.

 

Fazit

Kizz Me More war ein besonderes Festival für mich. Es war das erste Festival in Europa, zu dem ich extra für das Festival angereist bin. Normalerweise nehme ich das Ziel in meine Reisepläne auf und verbringe ein paar Wochen an diesem Ort oder zumindest irgendwo in der Gegend. Aber diesmal nicht. Um ehrlich zu sein, war ich teilweise etwas verärgert. Die Workshops waren überfüllt, die Partys waren voller wartender Mädels, Poolparty? Fehlanzeige. Es gab ein großes Ungleichgewicht an Followern und Leadern und wahrscheinlich auch nicht genug Taxifahrer. Ich habe mit vielen Mädels gesprochen, die sagten, sie würden nicht wiederkommen. Aber für mich zählt am Ende nur eines: das Tanzen. Und ehrlich gesagt, hatte ich keinen einzigen schlechten Tanz bei Kizz Me More. Nicht einen! Ich habe genug getanzt, wahrscheinlich 5-6 Stunden pro Tag und habe neue Kiz-Freunde gewonnen. Das ist großartig und deshalb werde ich wieder hingehen. Ich hoffe, dass das nächste Mal ein besseres Gleichgewicht zwischen Followern und Leadern besteht und die Zahl der Teilnehmer an den Workshops begrenzt wird. Just my 2 Cents.

 

PS: Alle Links, die mit einem Strenchen (*) markiert sind, sind Affiliate Links.

PPS: Falls du dich fragst, warum es sich bei diesem Beitrag um „nicht beauftragte und unbezahlte Werbung“ handelt: Im Moment ist noch nicht zu 100% klar, was als Werbung zu kennzeichnen ist und was nicht. Da du vielleicht zum Festival gehen und deinen Pass dank meines Beitrags buchen wirst, gibt es Leute, die sagen, damit sei dieser Beitrag Werbung, obwohl ich dir nur von meiner Meinung und meinen Erfahrungen berichte. Aber niemand hat mich gebeten, etwas zu schreiben, und im Fall von Kizz Me More bekam ich ein Ticket umsonst, weil ich als Volunteer ausgeholfen habe.

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