Meine Top-3-Momente: Happy auf Weltreise

von | 11/08/15 | Reisen, Alles und nichts | 48 Kommentare

Auf meiner Weltreise habe ich viele besondere und einzigartige Momente erlebt.

Um diese Momente mit dir zu teilen, habe ich mir überlegt, eine Blogpost-Reihe zu starten, in der jeder Post ein Thema hat. Heute geht es mit dem Thema „Happy auf Weltreise“ los.

Weil ich denke, dass auch viele andere Weltreisende und Traveller im Allgemeinen ihre schönsten Momente teilen möchten, starte ich hiermit eine Blogparade!

Teilnahmezeitraum ist unbegrenzt! So kannst du jederzeit mitmachen :)

Die Spielregeln?

Ganz einfach: Schreib einen Artikel zum Thema: „Top-3-Momente: Happy auf Weltreise/Reisen“. Deiner Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt!

Veröffentliche den Artikel auf deinem Blog. Verlinke diese Blog-Parade in deinem Artikel und schreibe den Link zu deinem Beitrag hier in die Kommentare.

Ich poste dann den Link zu deinem Blogpost unter meinem Beitrag.

Du bist kein Blogger? Macht nichts! Schreib deinen Beitrag einfach in die Kommentare.

#1 Puerto Madryn  – Endlich am Ozean

Puerto Madryn war für mich aus zwei Gründen besonders:

  1. Ich war endlich wieder am Meer!

Meine Beziehung zum Meer kann ich kaum in Worte fassen. Schon als Kind habe ich mich auf unseren jährlichen Italienurlaub gefreut, weil ich gespürt habe, dass ich mich am wohlsten fühle, wenn ich in der Nähe des Meeres bin.

Am Strand von Puerto Madryn

Am Strand von Puerto Madryn

Als Teenager ist mir das dann so richtig bewusst geworden und ich habe versucht, so häufig wie möglich – auch allein – in den Flieger zu steigen und meine italienischen Verwandten zu besuchen.

Das Meer gibt mir Ruhe und Kraft.

Und so schön ich andere Orte auch finde, ein Teil von mir strebt immer gen Meer, wenn ich nicht dort bin.

  1. Ich habe dort das erste Mal Wale gesehen!

Delfine sind meine absoluten Lieblingstiere und sie zu beobachten (das erste Mal in Panama 2010 und dann noch einmal auf der portugiesischen Insel Madeira), war für mich jedes Mal eines meiner schönsten Travel-Erlebnisse.

Ähnlich war es mit Walen, nur dass diese nicht so viel Freude, sondern Anmut, Ruhe und Eleganz ausstrahlen. Ich könnte sie jeden Tag beobachten.

Wale vor Puerto Madryn

Wale vor Puerto Madryn

Und wahrscheinlich ist es kein Zufall, dass auch das Tiere des Meeres sind.

Als ich die ersten Meter an der Strandpromenade von Puerto Madryn entlang ging und realisierte, wo ich war und was ich gerade tat, konnte ich nicht anders, als zur großen Verwunderung (und den Gesichtern nach zu urteilen auch ein bisschen Entsetzen oder sogar Missbilligung) meiner Reisebegleiter einen Freudenschrei loszulassen.

Ich war auf meiner Weltreise, auf die ich fünf Jahre hingearbeitet hatte, ich war in Südamerika, ein lange unerfüllter Traum, und ich war endlich wieder am Meer, bei strahlendem Sonnenschein!

Es war mir egal, was andere dachten, ich war in diesem Moment einfach glücklich.

#2 Rio de Janeiro – Alles ist perfekt

Rio mein Rio! Du hast mich verzaubert!

Wenn es eine Stadt gibt, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat und partout nicht mehr freigeben wollte, dann war das Rio de Janeiro.

Obwohl Rio de Janeiro eine echte Großstadt – und das ist normalerweise nicht so mein Fall – ist, hatte ich nicht wirklich das Gefühl in einer zu sein.

Es gibt so viele Grünflächen, so viele grüne Hügel und so viel Sand, Strand und Meer. Als ich das erste Mal am Strand entlang gelaufen bin, war ich schlichtweg aus dem Häuschen: weicher Sand und super warmes Wasser!

Ein Traum!

Spätestens auf dem Zuckerhut  habe ich mich in diese Stadt verliebt und sie spontan zu meiner neuen Lieblingsstadt erklärt.

Paradies_auf_dem_Zuckerhut

Mittlerweile war ich wieder in New York City, meiner vorherigen Lieblingsstadt, und jetzt teilen sich die zwei Städte den obersten Platz auf meinem Großstadt-Treppchen.

In Südamerika ist und bleibt meine liebste Großstadt aber Rio de Janeiro. Davon bin ich überzeugt.

Seit 1912 bringt Dich eine vollverglaste Seilbahn erst auf den Morro da Urca, den kleineren Felsen direkt neben dem Zuckerhut, und eine zweite dann auf den 395 m hohen Zuckerhut selbst.

Ich dachte schon auf dem Morro da Urca, dass ich einen fantastischen Ausblick hätte, aber dann kam ich auf dem Zuckerhut an und war sprachlos von der unendlichen Schönheit des Ausblicks, der sich mir bot.

Und zwischen den Palmen sprangen dann auch noch kleine Äffchen hin und her. Das Rascheln im Laub kündigte eine der unzähligen Eidechsen oder einen kleinen Leguan an.

Ich hätte dort problemlos nicht nur zwei Stunden, sondern einen ganzen Tag, ach was sage ich … ein ganzes Leben verbringen können!

Rio raubte mir den Atem! Rio machte mich sprachlos!

In Rio war ich glücklich.

Als ich 28. Januar 2015 zurück nach São Paulo fuhr und am Flughafen auf meinen Flieger nach Washington D.C. wartete, war ich richtig traurig.

Hätte ich kein Round the World Ticket gehabt, wäre ich sehr viel länger in Rio geblieben oder, ja, vielleicht sogar ganz dort geblieben. Aber es war gut, dass ich das Ticket hatte, denn der Plan war schließlich, einmal um diesen wunderschönen Planeten zu fliegen!

#3 Koh Lanta – Endlich wieder Gleichgesinnte

Koh Lanta ist eine recht kleine Insel, die man in etwas mehr als einer Stunde gut mit dem Roller umfahren kann. Ich habe meine Weiterreise bewusst offen gelassen und beschlossen, so lange zu bleiben, bis mein Fuß, den ich mir in Neuseeland verstaucht hatte, wieder in Ordnung wäre.

Ich hätte mir dafür einen schlechteren Ort aussuchen können, denn alles war einfach perfekt:

Ich hatte ein Zimmer in einem Guest House mit großem Bett, Balkon und einem Kühlschrank, einen Roller für nur 2,50 € am Tag und eine wundervolle Beach Bar nur fünf Rollerminuten entfernt, bei der ich in Ruhe mit einem tollen Ausblick arbeiten und meine Fruchtshakes und Kokosnüsse schlürfen konnte.

Barbara_auf_dem_Roller

Und noch dazu wohnte Sascha, ein Freund von mir, der auch digitaler Nomade ist, im selben Gang, sodass ich endlich wieder eine Art social life hatte.

Es war großartig!

Das war das erste Mal, dass ich mir finanziell nicht so große Gedanken zu machen musste (klar: das teuerste Essen war trotzdem nicht drin) und auch emotional mal wieder irgendwo angekommen bin.

Ich denke, die Orte, an denen mein Herz hing und hängt und die zu verlassen, mir am schwersten gefallen ist, sind jene, an denen ich mich länger als zwei Wochen aufgehalten habe, also Valparaíso, New York City und Koh Lanta. Die einzige Ausnahme war Rio, da ich dort nur vier Tage verbracht habe.

Und ich sage ganz ehrlich, dass ich bei meiner Abreise aus Koh Lanta (wie auch aus Valparaíso) ziemlich bittere Tränen geweint habe. In New York fiel es mir etwas leichter, weil ich mir da sicher bin, dass ich sehr bald wieder hinfliege und die Menschen, die mir dort ans Herz gewachsen sind, noch dort sein werden.

Denn ich weiß, dass es vor allem die Menschen waren, die meine Zeit unvergesslich gemacht haben.

Sollte ich jemals wieder zurückkehren, werden sie nicht mehr dort sein, da sie digitale Nomaden sind. Aber ich bin mir sicher, dass ich sie irgendwo in dieser großen, weiten Welt wiedersehen werde.

Jetzt bin ich aber auf eure „Happy auf Weltreise/Reisen“-Geschichten!

Deine Barbara

Hier die Links zu den Bloggern, die an der Blogparade teilgenommen haben: Vielen Dank an…

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