Die Great Ocean Road bietet ein Postkartenmotiv nach dem anderen.

Sie beginnt etwa 1,5 Stunden südlich von Melbourne in dem Fischerdorf Torquay und geht über 243 km bis kurz vor Warrnambool – meist an der Küste entlang.

Jährlich besuchen mehrere Millionen Touristen die Great Ocean Road, die 1962 nicht umsonst von der Tourist Development Authority zu „one of the world’s great scenic roads“ erklärt wurde.

Warum?

Weil die Klippen und Felsformationen absolut einzigartig sind wie hier die sogenannte London Bridge.

London_Bridge_Great_Ocean_Road

Weil die zu bestaunende Tierwelt die gesamte Bandbreite dessen, was Australien so zu bieten hat, umfasst: Kängurus, Koalas, Emus, Wombata, Kakadus & Rosellas (eine kleine Papageienart, die auf Deutsch den unsexy Namen Plattschweifsittich trägt, weswegen ich den englischen beibehalte), usw.

Alles, was das tierliebe Herz begehrt, kann man hier in freier Wildbahn beobachten.

Wildlife zum Greifen nahe!

 

Für diese 243 km sollte man sich möglichst drei volle Tage gönnen. Denn, glaub mir, man macht immer wieder recht lange Pausen, um entweder den fantastischen Ausblick zu genießen oder unzählige Fotos zum Beispiel von versteckten Koalas zu machen.

Koala_auf_dem_Weg_zu_Cape_Otway

Mein Tipp: Wenn Du zufällig zwischen Mai und September dort bist, kannst Du von verschiedenen Punkten aus Wale beobachten.

Ganz ohne teure Whale Watching Tour! Ohne Eintritt zu bezahlen. Zum Beispiel von diesem Leuchtturm aus, der sich in der Nähe von dem Surferparadies Bells Beach befindet:

Leuchttum_Great_Ocean_Road

In dieser Zeit schwimmen sie nämlich so nahe an der Küste entlang, dass man sie von dort mühelos beobachten kann.

Leider war ich im April da und trotz Ausschauhaltens, hatte ich nicht das Glück, einen verfrühten Wal zu sehen.

Mein Vlog habe ich am wohl bekanntesten Aussichtspunkt der ganzen Route (und angeblich dem meistfotografierten Ort ganz Australiens nach Uluru) gemacht:

An den Twelve Apostles

Twelve_Apostles

Der Name ist in den 50ern entstanden, jedoch weiß man heute nicht, woher er kam. Denn es sind nicht einmal 12 Felsen, sondern aktuell nur 7. 2005 und 2009 stürzte je ein Felsen aufgrund natürlicher Erosion ein, sodass es anfangs 9 Felsen waren.

An mein Vlog habe ich ein paar kurze Szenen angehängt, die ich an den Aussichtspunkten London Bridge und The Grotto gefilmt habe.

Vor allem die Kraft des Wassers hat mich hier beeindruckt. Nicht umsonst ist diese Gegend bekannt für die beliebtesten Surfergebiete Australiens.

Hier geht es zu meinem Vlog auf Youtube: Gruß von der Great Ocean Road!

Warst du schon mal in Australien oder gar auf der Great Ocean Road? Dann lass es mich wissen und erzähle, wie es dir ergangen ist :)

Deine Barbara