New York, New York

by | 28/10/14 | Uncategorized, North America, Traveling | 0 comments

Auch ich wollte mal in der Stadt, die niemals schläft, aufwachen. Also buchte ich 2010 meinen Flug nach Costa Rica über New York mit drei Tagen Aufenthalt, nachdem ich gesehen hatte, dass es aus Frankfurt keine Direktflüge gibt.

Ich kam an einem kalten, verregneten Februartag an. Gedanklich war ich schon auf das tropisch warme und sommerliche Costa Rica eingestellt. Außerdem hatte ich recht viel Gepäck für Costa Rica und für Wintersachen keinen Platz mehr in meinem Koffer.

Am ersten Tag war es noch einigermaßen erträglich. Das Wetter war zwar alles andere als gut, aber es war trocken und nicht allzu kalt. Ich genoss den Tag, in einer der tollsten Städte der Welt: Spazierte durch den Central Park, stieg hoch auf das Rockefeller Center, wo dir die Stadt zu Füßen liegt, und ging abends zum Broadway und schaut mir König der Löwen an. Es war ein perfekter Tag.

Der zweite Tag sollte mein Museumstag werden. Leider regnete es ziemlich stark und als ich im ersten Museum ankam, waren meine Turnschuhe durchnässt, meine Füße eisig kalt.

So konnte es nicht weitergehen. Also ließ ich mir den Weg zu einem nicht zu teuren Geschäft weisen und kaufte ein paar gefütterte Gummistiefel und ganz dicke Socken. Dafür ging der gesamte Vormittag drauf, aber ich machte das beste daraus und machte am Nachmittag mit meiner Tour weiter.

Am Morgen des dritten Tages schaute ich aus dem Fenster und konnte meinen Augen nicht trauen. Über Nacht waren mindestens 30cm Neuschnee gefallen!

Ich konnte es nicht fassen.

Mit meinen neuen Gummistiefeln und den dicken Socken machte ich mich auf: Ich hatte die Freiheitsstatue noch nicht gesehen!

Von meinem Hostel, das nur wenige Blocks von Harlem entfernt war, brauchte ich eine gute Stunde bis zur Anlegestelle der Fähren. Bis ich angekommen war, hatte sich ein dicker Nebel über New York ausgebreitet. Die Folge: Keine Fähren nach Liberty Island.

Ich war enttäuscht! Sollte mir das Wetter tatsächlich den letzten Tag verderben und verhindern, dass ich DIE Sehenswürdigkeit verpassen würde?

Ich brachte in Erfahrung, dass die Fähren auf andere Inseln, die zur Beförderung gedacht waren und nicht touristischen Zwecken dienten, durchaus fuhren. Also kaufte ich mir ein Ticket (ich glaube nach Staten Island, aber nagel mich bitte nicht fest) und suchte mir in der Hoffnung, dass sich der Nebel wenigstens ein wenig lichten würde, einen Fensterplatz.

Während der Hinfahrt wurde ich ein weiteres Mal vom New Yorker Wetter im Stich gelassen. Ich war schon am Verzweifeln.

Aber auf der Rückfahrt lichtete sich der Nebel dann doch und gab den Blick auf Lady Liberty frei.

Auf dem Rückweg zu meinem Hostel lichtete sich der Nebel vollends und gestattete mir einen weiteren Blick auf die Freiheitsstatue. Hätte ich gewusst, wie sich das Wetter entwickelt, hätte ich am Vormittag bestimmt etwas anderes gemacht und wäre erst später zur Anlegestelle gegangen.

Mein Fazit

New York ist ein Traum von einer Großstadt. Vielleicht bin ich auch nur so begeistert, weil ich mich als Frankfurterin unter der Skyline sofort heimisch gefühlt habe. Frankfurt wird nun mal nicht ohne Grund Mainhattan genannt.

Obwohl das Wetter nicht ganz mitspielte und ich ganz knapp einer schlimmen Grippe entronnen bin, gehören die drei Tage im Big Appel zu der tollsten Reiseerfahrung, die ich bisher machen durfte!

Wenn du super Tipps haben möchtest, was man in New York von kulinarischer Seite nicht verpassen sollte, dann schau mal bei Yummy Travel vorbei!

Warst du schon einmal in New York?

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