Mein Fazit: Reisen und Arbeiten in Südamerika

Mein Fazit: Reisen und Arbeiten in Südamerika

Die ersten drei Monate meiner Weltreise sind vorbei und es ist Zeit für ein Fazit zum Thema Reisen und Arbeiten in Südamerika.

Zur Erinnerung: Meine Route führte mich von Brasilien runter ins argentinische Patagonien, in Argentinien wieder rauf und dann über die Anden nach Chile. In Chile bin ich bis zur Atacamawüste gefahren, wo ich die Grenze zu Bolivien überquert habe. Am Titicacasee entlang ging es dann nach Peru. Von dort bin ich querfeldein durch Bolivien und Paraguay, wo mich der Travel Blues erwischt hat, mit verschiedenen Bussen zurück nach Brasilien gefahren.

Es gibt mit Sicherheit einige Hotspots in Südamerika, an denen du sehr gut arbeiten und Arbeiten und Reisen problemlos verbinden kannst.

Dazu gehören natürlich die Großstädte wie Buenos Aires, Santiago de Chile und Rio de Janeiro. Orte, an denen es Coworking Spaces und genügend Restaurants mit WLAN zum Ausweichen gibt, falls das im Ho(s)tel verfügbare Internet versagt oder du schlichtweg deine Arbeitsumgebung mal ändern möchtest.

WIFI

Sehr gute Erfahrungen habe ich im Coworking Space in Valparaíso gemacht: Mir wurde ein richtig guter Preis angeboten und ich konnte zwei Wochen in einer fast schon familiären Umgebung in Ruhe arbeiten.

Fakt ist aber, dass ich auf meiner Reise durch den Süden Südamerikas auch den besser entwickelten Ländern wie Argentinien und Chile immer wieder tagelang schlechtes Internet hatte, sodass ich entweder gar nicht arbeiten konnte oder aber im Schneckentempo vorankam.

Das hat mir bisweilen wirklich den letzten Nerv geraubt!

Am schlimmsten war es aber in den weniger entwickelten Ländern Bolivien und Peru.

Als ich meine Reise dorthin plante, rechnete ich mit schlechtem Internet. Dass ich aber meistens gar kein Internet haben würde, war mir nicht klar.

Am schlimmsten war es in Santa Cruz in Bolivien:

Mein Hostel hatte gar kein Internet! Ich habe in allen umliegenden Hostels gefragt und immer die gleiche Antwort erhalten: Aquí no hay Wifi! – Hier gibt es kein WLAN!

Ich ging ins Internetcafé, aber auch dort gab es kein WLAN und ein fremder Computer ohne meine Programme und meine Archive bringt mir relativ wenig.

Am Ende habe ich alle Hotels in der Umgebung abgeklappert. Die Antwort war zwar eine andere als in den Hostels, aber trotzdem in allen Hotels die gleiche: Wir vergeben das WLAN-Passwort nur an unsere Gäste. Ausnahmen werden nicht gemacht. Leider lag die Nacht im 4-Sterne-Hotel über meinem Budget.

Deswegen meine Tipps, wenn du dir dieses wunderschöne Fleckchen Erde nicht entgehen lassen und wie ich Reisen und Arbeiten in Südamerika verbinden möchtest:

#1 Informiere dich über Coworking Spaces!

Versuch im Voraus herauszufinden, ob es an dem Ort, zu dem es dich hinzieht, einen Coworking Space gibt. Selbst wenn du das Geld lieber sparen oder in einer Art Home Office aus dem Ho(s)tel arbeiten möchtest, ist es Gold wert, eine Ausweichmöglichkeit zu haben, wenn das Internet plötzlich weg ist oder im schlimmsten Fall von Anfang an nicht funktioniert.

Ich glaube nicht, dass ich nochmal einen längeren Aufenthalt in einer Stadt planen werde, in der ich nicht weiß, was ich machen soll, wenn der Notfall eintritt. Ich habe bei dieser Reise schon viel zu viele Stunden mit Warten und dem Suchen nach Lösungen (was selten zu etwas geführt hat) verbracht.

#2 Bleibe dort!

Wenn du einen Ort gefunden hast, an dem du dich wohl fühlst und gut arbeiten kannst, halte ihn fest! Bleibe dort, arbeite und genieße das Leben und das ortsunabhängige Arbeiten – bis es dich zum nächsten Ort zieht. Diese Art zu Leben ist viel zu schön, als dass wir unsere Zeit und unsere Nerven beim Warten verschwenden, und wir sollten jeden Moment auskosten.

Wenn du das Land, in dem Du Dich befindest, erkunden willst (was du unbedingt tun solltest), habe ich zwei Möglichkeiten:

  1. Du nutzt den Ort als eine Art Home Base und machst von dort (Wochenend-) Ausflüge in andere Städte oder Länder – je nach Lage.
  2. Du arbeitest eine gewisse Zeit am Stück, in der du auch so viel wie möglich vorarbeitest, und hängst am Ende eine gewisse Zeit dran, in der du das Reisen in den Mittelpunkt stellst.

Beide Alternativen finde ich persönlich durchaus sympathisch und ich würde von verschiedenen Faktoren abhängig machen, welche ich wähle.

Zum einen sollte man die Größe des Landes in Betracht ziehen.

Hast du dir zum Beispiel Rio de Janeiro – eine meiner absoluten Lieblingsstädte – ausgesucht, macht Variante 2 deutlich mehr Sinn, da Brasilien ein so großes Land ist, dass man Ausflüge über eine kurze Zeit eigentlich nur mit dem Flugzeug machen kann. Die Reise mit dem Bus dauert nämlich schon fast immer mindestens einen Tag.

Ein weiterer Punkt ist die Lage der Stadt bzw. der Städte oder Länder, die du bereisen möchtest.

Ich wollte zum Beispiel eigentlich während meiner Weltreise Inselhopping durch die Karibik machen. Da ich mein Round the World Ticket aber als Prämie fürs Meilensammeln bekommen habe, war ich von den verfügbaren Kontingenten abhängig und es gab keine Flüge in die Karibik.

Deswegen plane ich nun einen längeren Aufenthalt in Cancun zum Arbeiten und darauffolgend das Inselhopping. Dabei wird dann das Reisen im Vordergrund stehen.

Klingt das nach einem Plan?

Wenn du meine Tipps beachtest, steht auch dir nichts mehr im Wege und du kannst Reisen und Arbeiten in Südamerika problemlos verbinden!

Wie sieht es bei dir aus? Erzähl mir von deinen Plänen!

Deine Barbara

Gruß aus Rio

Gruß aus Rio

Rio raubt Dir den Atem!

 

Obwohl Rio de Janeiro eine echte Großstadt ist, hatte ich nicht wirklich das Gefühl in einer zu sein. Es gibt so viele Grünflächen, so viele grüne Hügel und so viel Sand, Strand und Meer.

Die Copacabana

Die Copacabana ist einer der berühmtesten Strände der Welt und ich habe mir deswegen genau dort ein Hostel gesucht. Als ich das erste Mal an diesem Strand entlang gelaufen bin, war ich schlichtweg aus dem Häuschen: weicher Sand und super warmes Wasser!

Ein Traum!

In meinem Youtube-Video kannst du dich selbst davon überzeugen: Gruß von der Copacabana!

 

Der Zuckerhut

Spätestens auf dem Zuckerhut habe ich mich in diese Stadt verliebt und sie zu meiner neuen Lieblingsstadt erklärt.

Seit 1912 bringt Dich eine vollverglaste Seilbahn erst auf den Morro da Urca, den kleineren Felsen direkt neben dem Zuckerhut, und eine zweite dann auf den 395 m hohen Zuckerhut selbst.

Ich dachte schon auf dem Morro da Urca, dass ich einen fantastischen Ausblick hätte, aber dann kam ich auf dem Zuckerhut an und war sprachlos von der unendlichen Schönheit des Ausblicks, der sich mir bot.

Paradies auf dem Zuckerhut

Hast Du sowas schon einmal gesehen?

Und zwischen den Palmen sprangen dann auch noch kleine Äffchen hin und her. Das Rascheln im Laub kündigte eine der unzähligen Eidechsen oder einen kleinen Leguan an.

Ich hätte dort problemlos nicht nur zwei Stunden, sondern einen ganzen Tag verbringen können!

Hier ist mein Youtube-Video: Gruß vom Zuckerhut!

 

Die Christusstatue – Cristo Redentor

Neben der Copacabana und dem Zuckerhut habe ich auch das dritte berühmte Wahrzeichen der Stadt die Christusstatue, den Cristo Redentor, auf dem Gipfel des Corcovado, besichtigt.

Barbara bei Cristo Redentor

Dort habe ich dann leider kein weiteres Video machen können, weil es da sooo voll ist, dass man nicht mal ein anständiges Foto machen kann! Ich wollte noch nie so schnell wieder von einer Sehenswürdigkeit verschwinden. Und ich leide eigentlich nicht an Platzangst.

Warst du schon einmal in Rio? Hat dich diese Stadt auch einfach nur umgehauen? Ich freue mich auf deine Kommentare! :)

Deine Barbara

 

Gruß aus Asunción

Gruß aus Asunción

Wow! 31 Stunden im Bus…

So lange war ich unterwegs, bis ich endlich mitten in der Nacht und vollkommen übermüdet im Hostel in Asunción angekommen bin.

Die Busfahrt sollte eigentlich “nur” 17 Stunden dauern. Verzögerungen am Grenzübergang (der eigentlich keiner war… und der “Check Out” aus Bolivien und der “Check In” in Paraguay lagen um die 100 km und sechs Stunden Busfahrt auseinander!) und mehrmaliges Steckenbleiben trugen zur späteren Ankunft bei.

Bus

Dementsprechend habe ich meinen einzigen Tag, den ich in Asunción verbracht habe, am Pool gelegen, mich ausgeruht und ein wenig der liegen gebliebenen Arbeit aufgeholt.

Leider habe ich also von der Stadt viel zu wenig gesehen. Sie ist nämlich wider Erwarten sehr grün, sauber und wirklich schön.

Aber das ist immerhin ein Grund zurückzukehren und dieses offensichtlich total unterschätzte Land genauer anzuschauen.

Warst Du schon mal in Paraguay? Kannst Du meinen ersten Eindruck bestätigen?

Hier geht es zu meinem Gruß vom Pool.

Deine Barbara

 

Gruß vom Machu Picchu

Gruß vom Machu Picchu

Gruß vom Machu Picchu

Machu Picchu!

Allein das Wort hat bei mir Bilder von dieser einzigartigen Ruine der südamerikanischen Ureinwohner, den Inkas, hervorgerufen. Ein magischer Ort.

Nachdem ich die peruanische Seite des Titicacasees und die schwimmenden Inseln besucht hatte, ging es mehr oder weniger direkt Richtung Machu Picchu.

Ich sage deswegen mehr oder weniger, weil ich dummerweise von der Höhenkrankheit, an der man im schlimmsten Fall sogar sterben kann, umgehauen wurde und einen halben Tag im Bett und einen halben im Krankhaus einlegen musste.

In Cusco, dem nächstgelegenen Ort, angekommen, wird man sofort mit Angeboten für Ho(s)tels und Touren zum Machu Picchu überhäuft.

Schnell entschied ich mich für einen Anbieter, der mir einen sehr guten Komplettpreis machte.

Am übernächsten Morgen ging es dann in das kleine Dorf Aguas Calientes, das am Fuße des Machu Picchu liegt und deswegen Ausgangspunkt für alle Ausflüge ist.

Allerdings kommt man mit dem Auto nur bis zu Hidroeléctrica, einem Wasserkraftwerk, von wo aus man entweder zu Fuß oder mit einem Zug weiterkommt. Weil ich von der Höhenkrankheit noch so geschwächt war, bin ich leider mit dem Zug gefahren.

Auch die Wanderung von Aguas Calientes in die Inka-Stadt selbst konnte ich nicht unternehmen. Die Busfahrt dauert etwa eine halbe Stunde. Allerdings ist die Schlange dafür so lang, dass ich bestimmt eine Stunde warten musste.

Barbara in Aguas Calientes

Machu Picchu bezeichnet wohl bemerkt nicht die Stadt mit den Inka-Ruinen, sondern den Berg. Die Stadt selbst heißt einfach nur Inka-Stadt auf dem Machu Picchu, wurde 1450 auf Befehl des Inka-Herrschers Pachacútec Yupanqui erbaut und liegt auf etwa 2300 Metern Höhe.

Oben angekommen, machte ich eine Führung mit – von der ich durch den prasselnden Regen leider höchstens die Hälfte verstand – und wartete dann, bis es aufhörte zu regnen und sich der Nebel anfing, zu verziehen.

Wem die Wiederentdeckung der Ruinenstadt nun zuzuschreiben ist, wirft Fragen auf. Offiziell redet man vom Jahr 1911, als die überwucherte Siedlung bei einer Expedition der Universität Yale gefunden wurde. In Spiel kommen aber auch verschiedene andere Name wie der von Herman Göhring, einem deutschen Landvermesser, der die exakte Position von Machu Picchu in eine Karte zeichnete.



Die Umgebung der Ruinen-Stadt ist einfach traumhaft schön und man kann sich an dem Regenwald gar nicht satt sehen. Ich habe es sehr genossen, einfach dort zu sitzen und die Sonne auf meiner Haut zu spüre, nachdem sich der Nebel endlich verzogen hatte.

Wer dann immer noch nicht genug hat, kann auf den Nachbargipfel Huayna Picchu, von dem aus du einen hervorragenden Blick auf den Machu Picchu hast. Dafür musst du dich jedoch anmelden – je nach Saison eine ganze Weile im Voraus! Für mich kam das nach mehreren Tagen mit der Höhenkrankheit leider nicht infrage.

Und nun ist es auch schon Zeit für meinen Gruß mit einem kurzen Update, wie es bei mir in den nächsten Tagen weitergeht! Klick einfach hier, um zu Youtube zu kommen: Gruß vom Machu Picchu!

Warst du schon mal in den Ruinen von Ureinwohnern? Dann berichte mir von deinen Erlebnissen in den Kommentare :)

Deine Barbara

 

PS: Auf Silver Travellers habe ich am Round Up Weltwunder der Neuzeit über meinen Ausflug zum Machu Picchu berichtet!

Du möchtest mehr Vlogs von meiner Weltreise sehen? Dann schau doch mal in meine Youtube Playlist!

Das Buch zur Weltreise:

8 Monate – 13 Länder – 4 Kontinente

Kennst du schon mein Buch „Meine Weltreise – Ein Traum wird wahr“? Wenn du meinen Blog magst, wirst du das Buch bzw. E-Book lieben. Bei Amazon kannst du einen Blick ins Buch werfen!

„Meine Weltreise – Ein Traum wird wahr“ beschreibt die Höhen und Tiefen meiner Weltreise. Ich erzähle, wie ich fünf Jahre lang Meilen gesammelt habe, um mir ein Round the World Ticket zu holen. Damit konnte ich in acht Monaten vier Kontinente, dreizehn Ländern und unzählige Städte bereisen. Dieses Buch ist für alle Weltenbummler, Reisefans und solche, die es noch werden wollen, sowie für jeden, der sich gerne auf eine Reise durch Südamerika, Nordamerika, Ozeanien und Asien mitnehmen lassen möchte.

Auszug aus dem Buch

„Meine Weltreise begann am 5. November 2014. Die Geschichte um meine Weltreise begann allerdings schon viel früher. An den genauen Tag kann ich mich nicht mehr erinnern, aber es war wohl so etwa zwei Wochen vor Weihnachten 2009. In diesem Jahr war ich wegen meines Auslandssemesters in Florenz und Auslandspraktikums in Salamanca viel geflogen – so viel wie noch nie zuvor – und hatte für Februar 2010 meinen ersten Flug nach Amerika gebucht. Dadurch hatte ich einige Meilen bei Miles&More gesammelt. Ein Freund der Familie war zu Besuch, als ich meinem Ärger lautstark Luft machte: Ich war sicher, trotz der vielen Flüge nicht in der nötigen Zeit genügend Meilen sammeln zu können, um sie gegen eine Flugprämie einzulösen. Mit der normalen Karte verfallen die gesammelten Meilen nämlich nach drei Jahren. „Hol dir doch die Miles&More-Kreditkarte“, schlug mein Bekannter vor, „dann sammelst du bei jeder Zahlung damit zusätzliche Meilen und sie verfallen nicht mehr!“. Das war die Lösung!“

Für wen ist dieses Buch?

Meine Weltreise – Ein Traum wird wahr ist ein Buch für alle, die gerne auf Reisen gehen und neue Länder und Kulturen entdecken. Ich nehme euch mit auf mein Abenteuer, das mich einmal um die Welt gebracht hat und teile meine Erfahrungen, Ängste und Glücksgefühle mit euch.

Meine Weltreise – Ein Traum wird wahr ist ein Buch für alle, die glauben, eine Weltreise allein als junge Frau zu unternehmen, sei viel zu gefährlich. Denn euch möchte ich zeigen, wie man an so einer Erfahrung wächst und reift.

Meine Weltreise – Ein Traum wird wahr ist ein Buch für alle, die gerne selbst eine Weltreise unternehmen möchten, sich aber (noch) nicht trauen. Ich möchte euch mit meinen Erlebnissen Mut machen und euch ermuntern, den Schritt zu wagen und eine einzigartige und außergewöhnliche Zeit zu haben. Ihr werdet euch besser kennenlernen und eine neue Sichtweise auf die Welt erlangen.

Meine Weltreise – Ein Traum wird wahr ist ein Buch, das beweist, dass jeder seine Träume verwirklichen kann. Mit Beharrlichkeit. Mit Durchhaltevermögen. Mit Überzeugung. Aber es gibt nur einen Menschen, der das kann: Du selbst!

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Gruß vom Titicacasee in Peru

Gruß vom Titicacasee in Peru

Der Titicacasee ist mit 3800 m der höchstgelegene See der Erde, der kommerziell schiffbar ist.

Auf der peruanischen Seite reisen die Touristen vor allem nach Puno, um von dort aus die Islas flotantes (schwimmende Inseln) anzusehen und zu betreten.

Die Uros, so werden die Ureinwohner vom Titicacasee genannt, stellen sie in einem etwa eineinhalbjährigen Vorgang selbst her. Grundlage dafür ist das dort wachsende, getrocknete Tortora-Schilf.

Los Uros

Nicht nur die Inseln selbst, sondern auch die Häuser, in denen die Uros leben, und Boote, in denen sie sich fortbewegen, sind aus diesem Schilf hergestellt.

Abgesehen von der Fischerei begannen sie vom gut laufenden Tourismus zu leben, indem sie für Fotos Geld verlangten. Mittlerweile hat sich das aber geändert.

Heute verkaufen sie selbst geknüpfte Armbänder und Teppiche oder beispielsweise Miniaturversionen ihrer Boote und Häuser.

Zu meine Vlog auf Youtube geht es hier entlang: Gruß vom Titicacasee in Peru!

 

Deine Barbara

Gruß vom Titicacasee in Bolivien

Gruß vom Titicacasee in Bolivien

Der Titicacasee ist mit 3800 m der höchstgelegene See der Erde, der kommerziell schiffbar ist.

Die Kleinstadt Copacabana bietet den Touristen am Titicacasee in Bolivien – der See gehört nämlich zur einen Hälfte zu Bolivien und zur anderen zu Peru – eine perfekte Anlaufstelle, um die verschiedenen Inseln wie die Isla del Sol (Sonneninsel) oder die Isla de la Luna (Mondinsel) zu besuchen.

Beide Inseln sind bewohnt und man kann dort Überreste der Inkakultur bestaunen.

Die Bewohner der Inseln leben sehr traditionell und sprechen vor allem die Sprachen Aymara und Quechua, aber auch Spanisch.

Ich selbst habe eine Nacht auf der Isla del Sol verbracht.

Zwischen 8:00 Uhr und 13:30 Uhr fahren regelmäßig Fähren von Copacabana zur Sonneninsel. Die Überfahrt kostet one way 25 Bolivianos, was in etwa 3€ entspricht, und dauert zwei Stunden.

Erst bei der Ankunft erfährt man, dass man Eintritt zahlen muss, um die Insel dann auch betreten zu dürfen: zwar nur 20 Bolivianos – ca. 2,50 Euro – aber immerhin.

Außerdem wird einem nicht im Voraus gesagt, dass es dort keine Dorms (Mehrbettzimmer) gibt, sondern nur Doppel- und Dreibettzimmer, die auch nur an zwei oder drei Personen vergeben werden.

Ich habe mich dann spontan mit einem Fremden zusammentun müssen, um nicht am Strand schlafen zu müssen.

Bis ich endlich in ein Hostel eingecheckt hatte, war es eine knappe Stunde vor Sonnenuntergang und damit zu spät um zu den Inkaruinen zu wandern.

Während ich da war, gab es zudem kein fließendes Wasser und Heizungen gibt es in Bolivien grundsätzlich nicht. Das führt dazu, dass es draußen mit 10 Grad bei Sonnenschein wärmer erscheint als drinnen.

Hinzu kam, dass es ab Sonnenuntergang geregnet hat wie aus Eimern. Der Regen hat natürlich bis kurz vor meiner Abfahrt am nächsten Morgen angehalten, sodass ich die Inkaruinen nicht mehr besuchen konnte, aber gerade noch das Vlog machen konnte…

Deswegen mein Tipp, wenn Du einen Ausflug zur Isla del Sol planst:

Mach einen Tagesausflug!

 

Übernachte in Copacabana und fahr früh am Morgen zur Nordseite der Insel, laufe den Trekkingpfad an den Inkaruinen vorbei zur Südseite und fahr dann abends wieder zurück nach Copacabana.

Das kann man als Tour buchen, aber meines Wissens nach nur ab 8:00 Uhr.

Hier nun mein Gruß vom Titicacasee in Bolivien (einfach klicken). Entschuldige bitte, wenn ich etwas negativ wirke… Ich habe in dieser Nacht wirklich sehr gefroren ;)

 

Hast du schon mal auf einer Insel ohne fließendes Wasser und Internet übernachtet?

Deine Barbara