Ein Traum aus Sand in Jericoacoara: Die schönste Oase Brasiliens

Ein Traum aus Sand in Jericoacoara: Die schönste Oase Brasiliens

Du willst wissen, wie es in Jericoacoara so ist?

Stell dir ein Dorf vor, das aus nur fünf Straßen besteht. Keine gepflasterten oder asphaltierten Straßen. Nein, die Straßen sind einfach aus Sand.

Der Ort liegt inmitten von Wanderdünen. Um dort hinzugelangen, muss man durch eine kleine Wüste hindurch, die immer wieder von kleinen Oasen mit riesigen Palmen durchzogen ist. Da die Dünen sich ständig bewegen, kommt es auch mal vor, dass sie über eine solche Oase “drüberwandern” und die Palmen im Laufe der Zeit verschlucken.

Die berühmteste Düne ist die sunset dune, auf der sich zum Sonnenuntergang fast das gesamte Dorf versammelt, um dieses Naturspektakel zu bewundern.

Die Häuschen haben hier fast alle nur ein Stockwerk und vor den Türen stehen Jeeps und Beach-Buggys, die so ziemlich die einzigen Fahrzeuge sind, die durch den Sand kommen. Vereinzelt findet man auch normale Autos, bei denen Druck von den Reifen genommen wurde, damit sie ihren Weg durch den Sand finden.

Am Rande der Stadt befindet sich das Meer. Darüber kommen auch die Warenlieferungen, da ein Lastwagen hilflos im Sand steckenbleiben würde. Dort gibt es zahlreiche Bars und Restaurants. Außerdem warten hier Pferde darauf, mit den Reisenden im Galopp über die Dünen zu reiten.

Wer ein bisschen Action haben möchte, kann mit einem Beach Buggy über die Dünen brettern oder Sandboarden.

 

So ist Jericoacoara – Ein Traum aus Sand!

Hier scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Wer Jericoacoara betritt, Muss sich im Klaren sein: Es gibt keinen Geldautomaten und das Internet ist in den meisten Bereichen und Hostels bescheiden. Zum Arbeiten kommen nur einige wenige Plätze infrage.

Warum kommt man dann als digitaler Nomade genau hierher und geht nicht lieber nach Rio und in andere Teile Südamerikas?

Die Antwort liegt auf der Hand: Weil Jericoacoacoara eine Oase ist. Hier ist die Work-Life-Balance nahezu perfekt! Denn neben dem Arbeiten kann man hier wunderbar sportlich aktiv werden – ob Kiten, Windsurfen, Reiten oder Beach Volleyball… In Jeri (wie es liebevoll von den Travellern genannt wird) ist alles möglich. Mit den Beach-Buggys kann man außerdem ganz tolle Ausflüge zu den nahegelegenen Lagunen machen, in denen man entweder ebenfalls kitesurfen oder einfach entspannen kann.

Wie klingt Jericoacoara für dich? Ist das nicht das perfekte Reiseziel?

Meine Unterkunft in Jericoacoara?

Während meines Aufenthalts bin ich in diesem Hostel untergekommen: Pousada Tirol*

Ich war ziemlich begeistert von dem Preis-Leistungs-Verhältnis hier, muss aber sagen, dass ich in einem Dorm übernachtet habe. Einzelzimmer gab es keine, soweit ich mich erinnere.

Du möchtest andere Unterkünfte auschecken? Dann schau doch mal bei Tripadvisor*, Airbnb* oder Hostelworld* vorbei! Da ist für jedes Budget etwas dabei!

 

Deine Barbara

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Morro de São Paulo

Morro de São Paulo

Morro de São Paulo…

Bei den Worten mag so mancher an die anonyme Großstadt São Paulo denken, die das erste Ziel meiner Weltreise war, die ich im November 2014 angetreten habe.

Aber weit gefehlt!

Denn Morro de São Paulo hat nichts mit der Stadt im Süden Brasiliens zu tun und liegt hingegen auf der Insel Ilha de Tinharé etwas mehr als zwei Bootsstunden von Salvador entfernt. Keine fünf Minuten vom bekannten elevador besteigt man einen Katamaran, den man im Normalfall verlässt und schon die ersten Schritte in Morro tut – wie es liebevoll von den Touristen genannt wird.

Salvador und elevador

Katamaran Morro de São Paulo

In meinem Fall war es ein wenig komplizierter, da die See wegen schlechten Wetters so rau war, sodass wir den direkten Weg nicht nehmen konnten. Deswegen ging es erst fast zwei Stunden in Richtung Süden nahezu an der Küste entlang. Danach hieß es: Umsteigen! Und zwar in einen Van.

Eine Stunde lang fuhren wir querfeldein. Im Anschluss legten wir das letzte Stück mit einem Boot bis zu der kleinen Insel zurück.

Angekommen, ärgerte ich mich – genauso wie damals auf der Isla del Sol – über die Gebühr, die gezahlt werden muss, um die Insel zu betreten. Auch wenn es nur umgerechnet 2,5o Euro waren.

Gleich darauf fing ich jedoch an, mich mit erstaunten Ohs und Ahs umzusehen. Das Tolle ist, dass auf der ganze Ilha de Tinharé keine motorisierten Fahrzeuge erlaubt sind.

Um den Reisenden mit dem Gepäck zu helfen, haben sich die Anwohner deswegen etwas ganz besonderes überlegt: Schubkarren-Taxis!

Schubkarre in Morro

Das paradiesische kleine Städtchen zieht wahnsinnig viele Reisende an.

Morro

Kein Wunder: Das ist ein Ort zum Wohlfühlen und Genießen! Eine Insel zum Träumen.

Morro Strand 2

Boot in Morro

Auch mein Hostel war sehr schön, mit vielen Pflanzen und Hängematten an jeder Ecke, und ich wäre gerne länger geblieben.

Hostel

Ich glaube, man sieht mir an, wie gut es mir in Morro de São Paulo gefallen hat, oder?

 

Barbara in Morro mit Saft

Barbara in Morro

Leider hatte ich nur 24 Stunden in diesem Paradies. Denn dann musste ich zurück nach Salvador, um Reisen fürs schmale Portemonnaie zu veröffentlichen und sofort danach den Flieger Richtung Recife zu besteigen.

Es war ein toller Kurzausflug, der die anstrengende Anreise auf jeden Fall wert war!

Fazit: Jederzeit wieder nach Morro de São Paulo. Und beim nächsten Mal gerne länger :D

 

Deine Barbara

Gruß aus Pipa

Gruß aus Pipa

Letzte Woche ist einer meiner größten Träume wahr geworden: In Pipa bin ich mit frei lebenden Delfinen geschwommen!

Nicht umsonst stand das auch ganz oben auf meiner Bucket List

Pipa ist ein zuckersüßes Örtchen etwa 80 Kilometer südlich von Natal im tropischen Nordosten Brasiliens mit vielen kleinen Gassen, die zum Schlendern einladen. Hier gibt es außerdem gleich vier Strände, von denen einer schöner ist als der andere.

Bei Ebbe kann man zwischen ihnen hin und her laufen, bei Flut hingegen ist der Weg über den Sand nicht begehbar. Dann reicht das Wasser bis an die Felsen.

Zu der Bucht mit den Delfinen gibt es jedoch keinen anderen Weg. Da der Praia dos Golfinhos keinen eigenen Zugang besitzt, sollte man sich auf den Weg machen, sobald die Flut weit genug zurück gegangen ist. Dann hat man genügend Zeit, um sich im Wasser mit den Delfinen auszutoben und rechtzeitig vor der Flut zurück im Ort zu sein.

Man bemerkt es nämlich aus der Bucht mit den Delfinen gar nicht, wenn der Weg langsam vom Wasser geflutet wird. Also aufpassen!

Zur Orientierung gibt es dafür in den Supermärkten und in einigen Hostels Stadtkarten, die die Gezeiten auf die Rückseite gedruckt haben.

Wer allerdings zum Arbeiten nach Pipa kommt, sollte sich darüber im Klaren sein, dass das Internet hier extrem langsam ist. Wenn du also darauf angewiesen bist, solltest du entweder ein paar Tage frei nehmen, sehr (und damit meine ich SEHR) viel Geduld mitbringen oder aber eine brasilianische SIM-Karte (zum Beispiel vom Anbieter TIM) mit mobilen Daten verwenden. Daher habe ich dir alle meine Tipps zu Brasilien für digitale Nomaden zusammengestellt.

Hier nun auf Youtube mein Gruß aus Pipa!

 

Bist du schon einmal mit frei lebenden Delfinen geschwommen? Ist das nicht einfach atemberaubend?

Deine Barbara

Gruß aus Rio

Gruß aus Rio

Rio raubt Dir den Atem!

 

Obwohl Rio de Janeiro eine echte Großstadt ist, hatte ich nicht wirklich das Gefühl in einer zu sein. Es gibt so viele Grünflächen, so viele grüne Hügel und so viel Sand, Strand und Meer.

Die Copacabana

Die Copacabana ist einer der berühmtesten Strände der Welt und ich habe mir deswegen genau dort ein Hostel gesucht. Als ich das erste Mal an diesem Strand entlang gelaufen bin, war ich schlichtweg aus dem Häuschen: weicher Sand und super warmes Wasser!

Ein Traum!

In meinem Youtube-Video kannst du dich selbst davon überzeugen: Gruß von der Copacabana!

 

Der Zuckerhut

Spätestens auf dem Zuckerhut habe ich mich in diese Stadt verliebt und sie zu meiner neuen Lieblingsstadt erklärt.

Seit 1912 bringt Dich eine vollverglaste Seilbahn erst auf den Morro da Urca, den kleineren Felsen direkt neben dem Zuckerhut, und eine zweite dann auf den 395 m hohen Zuckerhut selbst.

Ich dachte schon auf dem Morro da Urca, dass ich einen fantastischen Ausblick hätte, aber dann kam ich auf dem Zuckerhut an und war sprachlos von der unendlichen Schönheit des Ausblicks, der sich mir bot.

Paradies auf dem Zuckerhut

Hast Du sowas schon einmal gesehen?

Und zwischen den Palmen sprangen dann auch noch kleine Äffchen hin und her. Das Rascheln im Laub kündigte eine der unzähligen Eidechsen oder einen kleinen Leguan an.

Ich hätte dort problemlos nicht nur zwei Stunden, sondern einen ganzen Tag verbringen können!

Hier ist mein Youtube-Video: Gruß vom Zuckerhut!

 

Die Christusstatue – Cristo Redentor

Neben der Copacabana und dem Zuckerhut habe ich auch das dritte berühmte Wahrzeichen der Stadt die Christusstatue, den Cristo Redentor, auf dem Gipfel des Corcovado, besichtigt.

Barbara bei Cristo Redentor

Dort habe ich dann leider kein weiteres Video machen können, weil es da sooo voll ist, dass man nicht mal ein anständiges Foto machen kann! Ich wollte noch nie so schnell wieder von einer Sehenswürdigkeit verschwinden. Und ich leide eigentlich nicht an Platzangst.

Warst du schon einmal in Rio? Hat dich diese Stadt auch einfach nur umgehauen? Ich freue mich auf deine Kommentare! :)

Deine Barbara