Machos, Macheten & Mojitos in Panama: Ein Tropenparadies trumpft ganz groß auf

Machos, Macheten & Mojitos in Panama: Ein Tropenparadies trumpft ganz groß auf

GASTBEITRAG VON STEFAN KÄMPFEN ZU SEINEM BUCH “MACHOS, MACHETEN UND MOJITOS”

«Panama ist unser Traumland, denn Panama riecht von oben bis unten nach Bananen»

Schon eine ganze Weile gleitet die Fokker 50, eine kleine Propellermaschine der Air Panama, während ihres Sinkfluges über das unendlich scheinende Grün der Bananenplantagen von Chiquita. Ein Unternehmen, das früher einmal United Fruit Company hieß und seinerzeit wegen ihrer schieren Größe und ihrem (finanziellen) Einfluss nicht nur bei den ausgebeuteten Plantagenarbeitern für Angst und Schrecken sorgte. Wenn wir von Überfluss verwöhnten Westler im Supermarkt eine Banane kaufen, ahnen wir nicht, wie viel Arbeit in dieser Frucht steckt und welch weite Wege sie zurücklegen muss, bis sie in unsere Einkaufskörbe gelangt. Durch das Bullauge sehe ich, wie zu unseren Füssen die Inselgruppe Bocas del Toro auftaucht. Wie ein Stier-Mund (Übersetzung von «Bocas del Toro») sieht das Archipel nicht gerade aus, das sich aus den vier Hauptinseln Cristóbal, Bastimentos, Popa und Colón zusammensetzt. Auf der Letztgenannten landen wir im farbenprächtigen Karibikstädtchen Bocas del Toro, das nicht nur für den Archipel, sondern für die ganze Provinz Namensgeberin ist. Auch hier hatte die United Fruit Company einst ihre Hände im Spiel, denn die lässig entspannte Holzhüttengemeinschaft, die von Karibikbewohnern, Latinos und ausgewanderten Nordamerikanern bewohnt wird, wurde anfangs des 20. Jahrhunderts von ebendiesem Bananenhändler erbaut. Das schwülheiße Städtchen selber ist fest in der Hand von Surfern und von jungen bis junggebliebenen Rucksacktouristen. Wo man hinschaut, trifft man auf hippe Hostels, angesagte Bars, coole Surfershops und eine nicht zu unterschätzende Anzahl von Kurzzeit-Hedonisten, die dem süßen Nichtstun frönen. Rund um den Parque Simón Bolívar wird es eng in den Straßen Bocas del Toro. Es ist Karnevalsdienstag und selbst in diesen Breitengraden tanzen und johlen als Teufel verkleidete Narren durch die leicht bekleidete Menge. Alsbald ertönen laute Salsa-Klänge aus großen Boxentürmen, die feierwütige Insulaner extra für diesen Anlass auf beliebten Plätzen aufgebaut haben und eine Live-Band schickt sich an, sentimentale Herz-Schmerz-Balladen zum Besten zu geben. Es ist Zeit, meine müden Knochen von der langen Reise auszuruhen. Ich steige im etwas außerhalb gelegenen Playa Tortuga Hotel & Beach Resort ab, das sich mit seinem großräumigen Eingangsbereich, den luftigen Zimmern und der schönen Poolanlage bestens für eine erste Nacht eignet und sich rühmen darf, die besten Hamburger weit und breit zu braten. Serviert werden sie auf einer Art Plastikunterlage mit Wärmedeckel, die ein bisschen aussieht, wie unsere heimischen Blumentopf-Teller. Selbstredend, dass ich mir diesen kleinen Imbiss vor dem Schlafengehen noch gönnen muss.

Der Sternenstrand – Nomen est omen

Das Ausflugsziel am nächsten Tag liegt ganz am anderen Ende der Isla Colón und wird als einer der schönsten Strände in ganz Panama, wenn nicht sogar in ganz Zentralamerika, gerühmt: Der Starfish-Beach oder Playa Estrella (Sternen-Strand), wie er von den Einheimischen liebevoll genannt wird. Er hat diesen Namen erhalten, da es in Ufernähe nur so von Seesternen wimmeln soll.

Da ich nicht nur die schönen Strände der Insel sehen möchte, die sich sowohl für Schwimmer als auch für Schnorchler und Surfer eignen, entscheide ich mich für den colectivo-Bus, denn dieser fährt gemäß ausgehängtem Fahrplan im Hotel mitten durch das Eiland. Schon bald rattern wir über eine geteerte Straße zur einer Bucht namens Boca del Drago, wo die Straße bei einem Hostel mit angeschlossenem Freiluftrestaurant endet. Von hier aus ist es noch ein kurzer Marsch durch einen sonnendurchfluteten Dschungel, der immer wieder den Blick durch das Schilf auf verschlafene Buchten freilässt, bis sich vor mir die langgezogene Bucht der Playa Estrella ausbreitet. Und tatsächlich: Schon von weitem lassen sich Unmengen von gelben und orangefarbenen Seesternen ausmachen, die durch die ruhige, klare See schimmern. Eine Szenerie wie aus dem Bilderbuch. Jetzt heißt es Schnorchel-Brille aufsetzen und sich in die Fluten stürzen, um das Objekt der Begierde aus der Nähe in Augenschein zu nehmen. Nach ausgiebigem Bad an der Sonne und im kühlen Nass gönne ich mir für den Rückweg ein Wassertaxi, das mich der Küste entlang zurück nach Bocas del Toro bringt.

«1 great hike, 3 fabulous waterfalls»

Mein nächstes Etappenziel ist das kleine Bergdorf Boquete, das mitten im Chiriquí-Hochland liegt und berühmt für seinen Kaffee, den Volcán Barú (höchster Gipfel und einziger Vulkan Panamas), den sehr selten anzutreffenden, buntgefiederten Vogel Quetzal und ein gutes Dutzend fabelhafter Wanderungen ist, die sich sogar über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht haben. Ich beziehe Quartier in der Pension Topas, einem kleinen Refugium der Ruhe mitten im Dorf, dessen Gäste in bunt bemalten Häuschen wohnen, die Namen wie «Dornröschen» zieren. Weshalb alle Gästehäuser mit teutonischen Namen betitelt sind, liegt an Monika, einer aus Mannheim stammenden Deutschen, die vor sechs Jahren nach Panama ausgewandert ist und jetzt die Pension eines befreundeten Landsmanns führt. Doch bevor man mit der quirligen Deutschen ins Gespräch kommt, muss man sich zuerst die Absolution von Wachhund Slime holen, der einem auf Herz und Nieren prüft. Am nächsten Morgen stehe ich am Ausgangspunkt des Trails zu den «Lost Waterfalls», eine mittelschwere Wanderung zu drei in spektakulärem Primär-Nebelwald befindlichen Wasserfällen. Da es keinen Führer oder spezielle Karten braucht und die Wanderung selbst dann gut in einem halben Tag zu bewältigen ist, wenn man sich genügend Zeit nimmt, nach Wildtieren wie Brüllaffen, Faultieren, Quetzal-Vögeln oder Tapiren Ausschau zu halten, fiel mir die Entscheidung für diese Wahl leicht. In der ersten Viertelstunde steigt der gepflegte Fußweg in Serpentinen über mit Wildblumen bewachsene Wiesen bis man auf einer Anhöhe auf eine Ansammlung von Blockhütten stößt. Eine Tafel verrät den bereits arg ins Schwitzen geratenen Wanderern, dass sie sich auf einem privaten Wanderweg befinden und für dessen Benutzung 7 Dollar an den Hausmeister namens Eliecer zu entrichten haben, der mit seiner Familie vor Ort lebt. Hier ist auch der letzte Stopp, um sein Geschäft in zivilisiertem Rahmen zu verrichten. Manch eine/r wird aufgrund des steilen Anstiegs, der noch zu erwarten ist, wohl eher von einem Angst-Pipi sprechen … Der vormals plattgetretene Erdweg wird nun zu einem breiten, steinernen Pfad, der durch feuchten Nebelwald führt. Bald ist der erste Wasserfall erreicht, der mit tosendem Rauschen tief in eine Schlucht stürzt. Der Weg führt auf einer Felstrasse bis zu einem mit Holzlatten abgesperrten Aussichtspunkt, der sich hervorragend für Selfies eignet. Nun wird der Weg nicht nur steiler, sondern auch schmaler und schlammiger. Zum Glück befinden sich an vielen Stellen in den Waldboden gehauene Tritte, die durch primitive Geländer aus Ästen flankiert werden, weshalb trotz des matschigen Terrains gutes Vorankommen möglich ist. Der zweite Wasserfall fällt zwar weniger tief, dafür trumpft er mit einer lieblichen Atmosphäre, denn er plumpst direkt in einen kreisrunden Naturpool, der ein kurzes, kühles Bad im klaren Bergwasser möglich macht. Das Schlussstück zum dritten und letzten Wasserfall entpuppt sich als das schwierigste. Der Weg ist jetzt nicht immer auf Anhieb als solcher erkennbar und verläuft manchmal im Zickzackkurs durch das grüne Dickicht, was die vormals untrainierten Oberschenkel auf eine harte Probe stellt. Der letzte Wasserfall ist entgegen den Erwartungen der kleinste und unspektakulärste von allen dreien. Wie bei seinen Vorgängern ist nichts über seinen Namen oder seine Fallhöhe bekannt.

Der Coiba-Meerespark: Eine Unterwasser-Arche-Noah

Es wird Zeit, nach der Karibik und dem bergigen Inland auch der Pazifik-Region einen Besuch abzustatten. Für dieses Unterfangen habe ich mich für den Aufenthalt im kleinen Fischerdörfchen Santa Catalina entschieden, das im Südwesten ganz am Ende einer kleinen Halbinsel liegt und mit einigen erstklassigen Attraktionen wie dem Schnorcheln mit Walhaien vor der Isla de Coiba und einem der besten Surfspots von ganz Zentralamerika aufwarten kann. Tatsächlich befindet sich das authentische Dorf nicht nur während der Siesta-Zeit, die hier wegen der trockenen Hitze von 12 Uhr mittags bis um 17 Uhr nachmittags dauert, in einem Dornröschenschlaf. Das Dorf besteht nur aus zwei Hauptstraßen: Die eine endet am Dorfstrand und ist von einigen wenigen geschmackvollen kleinen Hotels, Restaurants und Tante-Emma-Läden gesäumt, die andere führt aus dem Dorf hinaus bis zum Estero-Beach, einem Strand mit schwarzem Vulkansand, der vor allem von Surfern bevölkert wird und der sich prima für einen Ausflug mit Fahrrädern eignet, die von vielen Hotels kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Doch dass diese kleine, noch fast unentdeckte Perle am Pazifik bald wachgeküsst werden könnte, davon zeugen die vielen Schilder der Immobilienmakler, die rund um das Dorf aufgestellt sind.

Am Nachmittag sitze ich im Eingangsbereich des Hotels Iguanito und lausche den Ausführungen von Besitzer und Bilderbuch-Schwabe Frank, der täglich einen Schnorchel-Ausflug zur Insel Coiba organisiert, die zusammen mit anderen vorgelagerten Inseln zum gleichnamigen Nationalpark zählt. Frank schwärmt vor allem von den gigantischen Walhaien, die sich rund um die Gewässer von Santa Catalina tummeln. Als dann auch noch die Rückkehrer der heutigen Exkursion freudenstrahlend darüber berichten, dass sie ganze 25 Minuten mit den friedvollen Meeresgiganten schwimmen konnten, sind auch meine letzten Restzweifel verschwunden. Also sitze ich am nächsten Tag in einem nussschalengroßen Boot, das in gemächlichem Tempo aus der Bucht von Santa Catalina tuckert. Nach rund einer Stunde hält das Boot mitten im Ozean und der Kapitän bedeutet uns mit einer Handbewegung, dass hier unser erster Schnorchel-Stopp ist. Ich mache sogleich daran, mein Schnorchel-Equipment auszuwaschen und ins kobaltblaue Wasser zu hechten. Sofort befinde ich mich mitten unter Fischschwärmen, die hier in mannigfaltiger Form und Farben an mir vorbeiziehen. Eine halbe Stunde lang befinde ich mich in der Gesellschaft von Barschen, Grundeln, Doktor-, Kugel- und Lippfischen, doch von Wahlhaien fehlt leider jede Spur. Immerhin habe ich noch das Glück, eine Weile mit einer großen Meeresschildkröte zu schwimmen und während der Fahrt zur Isla de Coiba sichte ich noch ein paar Delfine, die an unserem Boot vorbeizischen. Auf der Insel mache ich es mir dann auf einer Hängematte eines wunderschönen, sichelförmigen Strands gemütlich.

Neuankömmlinge können sich im kleinen Besucher-Zentrum über den Meerespark informieren und ein feinsäuberlich im Sand ausgebreitetes Skelett eines Walhais bewundern. Bevor es wieder zurück nach Santa Catalina geht, machen wir noch einen Zwischenhalt auf der Insel Coibita, die mit einem wahren tropischen Traumstrand aufwarten kann. Hier, unter Schatten spendenden Palmen und mit einer aufgeschlagenen Kokosnuss in der Hand, ist die Enttäuschung über die nicht gesichteten Walhaie schon fast vergessen.

 

Ein Synonym für das ganze Land: Der Panamakanal

Was wäre eine Panama-Reise ohne den Besuch des weltberühmten Kanals, einem der größten Bauwunder der Welt. Er erstreckt sich über 80 Kilometer zwischen den zwei Weltmeeren Atlantik und Pazifik und führt direkt durch die nordamerikanische kontinentale Wasserscheide. Der Kanal verfügt insgesamt über drei Doppelschleusen. Für Touristen ist der Kanal am einfachsten bei der etwas außerhalb von Panama City liegenden Miraflores-Schleuse zu erkunden.

Hier gibt es ein Besucherzentrum mit vielen Aussichtsplattformen, auf denen man wunderbar Fotos der ein- und auslaufenden Schiffe machen kann. Ich nutze die Wartepause, bis das nächste Schiff einläuft. Kurz darauf ist es endlich soweit: Ein großes Containerschiff einer skandinavischen Reederei zwängt sich durch die zwei direkt aufeinanderfolgenden Schleusenkammern der Miraflores-Schleuse, die eine Wasserfallhöhe von beachtlichen 16,5 Metern aufweist.

Unglaubliche 236 Millionen Liter Süßwasser werden mit jeder Durchfahrt in den Ozean gespült. Diese und weitere interessante Fakten erfahre ich im angeschlossenen vierstöckigen Museum. Ansonsten gar kein Fan von allzu viel (technischer) Informationen und Statistiken, staune ich nicht schlecht über all diese Daten und Rekorde des Panamakanals. Mit dem guten Gefühl, wieder etwas gelernt zu haben, lasse ich mich von einem Taxi zurück nach Downtown chauffieren.

Die San Blas Inseln – ein Hauch Südsee in Panama

Das letzte Ziel meiner Reise durch Panama ist mitunter auch eines der schönsten: Die Insel-Gruppe San Blas, die sich 226 Kilometer an der karibischen Küste entlang bis nach Kolumbien erstreckt und aus vielen kleinen, meist unbewohnten Eilanden mit weißem Korallensand und türkisfarbenem Wasser besteht. Laut der hiesigen Tourismusbehörde soll es pro Kalendertag eine Insel geben. Das Gebiet steht unter der autonomen Verwaltung der indigenen Bevölkerung der Kuna Yala und Ausländer (auch Panamaer) dürfen hier keine Geschäfte machen und Besucher müssen oft eine Art Gebühr entrichten, um das unabhängige «Staatsgebiet» betreten zu dürfen. Nach rund drei Stunden Fahrt von Panama City aus, erreichen mein Fahrer und ich den Strand von Cartí, von wo es mit dem Schiff gleich weiter auf die vorgelagerte, gleichnamige Insel geht, die von rund tausend Kuna Yala Indigenen bewohnt wird. Obwohl Fotografieren offiziell verboten ist, kann ich mir ein paar versteckte Schnappschüsse nicht verkneifen, da die Einheimischen mit ihrer bunten Tracht eine Augenweide sind. Alle Frauen tragen farbige Blusen und Röcke mit rechteckigen Stoff-Applikationen, die Molas genannt werden. Jede dieser Stoffecken hat ein eigenes Muster und erzählt eine ganz eigene Geschichte. Berühmtheit erlangten die Frauen vor allem durch die ebenso farbenfrohen Bänder, die ihre Unterschenkel und Unterarme bedecken.

Sie wohnen in primitiven Hütten und leben ihr traditionelles Leben, obwohl auch hier der Einfluss des Westens langsam eindringt. Viele Mütter in traditionellen Kleidern telefonieren mit Mobiltelefonen und nutzen das Flugzeug, um in der Hauptstadt ihre Waren zu verkaufen. Nach einem kurzen Rundgang im Dorf fährt mich der Kapitän in seinem kleinen Motorboot über unruhige See zu meinem eigentlichen Ziel, der Insel Nubesidub. Schon von weitem kann ich ihre winzigen Umrisse sehen. Sie ist so klein, dass man sie in fünf bis zehn Minuten zu Fuß umrunden kann. Ein Inseltraum wie aus der Bounty-Werbung!

Schneeweißer Sand, Kokosnusspalmen und türkisfarbenes Wasser soweit das Auge reicht. Und das Beste: Ich habe die Insel praktisch für mich allein, denn neben dem Haupthaus mit Küche und einem überdachten Sitzplatz stehen für Besucher nur gerade drei Strohhüttchen zum Übernachten bereit. Ich beziehe mein Lager im ersten Häuschen mit dem Namen «Doña Matilde 3», das vollständig aus Bambus gebaut ist. Eine Plastikplane unter dem Strohdach schützt mich vor allfälligen tropischen Regengüssen und der Boden besteht nur aus weichem Korallensand. Nach einem üppigen Mahl aus frisch gefangenem Fisch verbringe ich den Nachmittag mit Schnorcheln am hauseigenen Riff, das mit vielen Korallenstöcken bewachsen ist und von einer Myriade bunter Fische bevölkert wird. Als es dann Nacht wird und ich vor mein Strohhaus trete, erlebe ich einen dieser magischen Momente, wie sie nur auf solchen Reisen stattfinden können: Ich stehe mutterseelenalleine auf einer winzigen Insel mitten im Atlantik, der Wind pfeift mir um die Ohren und der Vollmond strahlt mit den Sternen um die Wette. «Oh wie schön ist Panama …!»

Über den Gastautor

Stefan Kämpfen wurde 1976 in Luzern, Schweiz, geboren. Schon als Kind fiel ihm auf, dass man nicht nur mit Spielsachen, sondern auch mit Sprache experimentieren kann. Fortan nützte er jede freie Minute, um sein Umfeld mit Berichten über Stars und Sternchen aus der Welt des Sports in selbst gebastelten Magazinen zu unterhalten. Geprägt wurde er vom Verschlingen Dutzender Jugendkrimis, die ihn motivierten, bereits früh selbst kriminalistische Kurzgeschichten zu schreiben. Auch als Erwachsener blieb er seiner Liebe zur Sprache treu, ließ sich in Deutschland mit Bestnote zum Werbetexter ausbilden und schrieb als freier Journalist für eine renommierte Schweizer Wochenzeitung. Wenn er nicht gerade an Texten feilt, erkundet der passionierte Globetrotter fremde Länder und Kulturen. Die gemachten Erfahrungen in mittlerweile fast 50 besuchten Staaten nehmen auch in seinen Geschichten eine gewichtige Rolle ein.

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My Most Beautiful Sunset Part 3 – Flores in Guatemala

My Most Beautiful Sunset Part 3 – Flores in Guatemala

One of the most beautiful sunsets I’ve ever seen was in Flores in Guatemala!

I’m completely in love with sunsets! I can’t get enough of seeing them and watching photos of them! And probably one of the reasons to become a digital nomad was to be able to see more beautiful sunsets over the ocean and to choose from where I want to work by picking the best sunset spots around the world…

That’s why I started a new series of blog posts with my most beautiful sunsets!

Here is part one: Sunset in Cabarete

And part part two: Sunset in Angkor

One of the most beautiful sunsets: Flores in Guatemala!

I actually just went on the rooftop of my hotel to do a little workout. I just arrived on that day and ahead of me were 10 days traveling Guatemala. But I didn’t expect a view that beautiful!

So I ran back to my room to get my camera. It was too gorgeous!

While I do my squats I can’t stop watching the sun getting close to the horizon. My phone is doing a timelapse of it. What I love most are the small boats running between Flores and the small island in the middle of the lake. In the video, it looks like they are little ants at work.

After the sun is going, I sit there for a while and think about life. Perhaps that’s the kind of sunset that we like to remember afterward: The ones we enjoy in silence The ones that we immerse ourselves into. The ones that we enjoy even after the sun is gone until the last echo of it has disappeared.

 

Traveling Guatemala – Of Maya Ruins, Colonial Cities and Volcanoes

Traveling Guatemala – Of Maya Ruins, Colonial Cities and Volcanoes

Traveling Guatemala was no really on my bucket list, I have to admit. Mexico was so big in my head that I never thought of the other countries in its south.

When I was at the biggest fair and exhibition in the Tourism industry ITB in Berlin, I saw a small both with nice looking people. The company was called Martsam. We were talking for a while and when I said that I was about to leave for Mexico they immediately invited me to come to Guatemala as well.

I accepted their invitation and they organized a 10-days trip for me.

Traveling Guatemala – Flores, Tikal and Yaxhá

I started my journey through Guatemala on the beautiful island of Flores. From there I did two day-trips: one to Tikal, the best-known Maya ruins in Guatemala and to Yaxhá, another archeological site, but less touristy than Tikal.

This is one of the biggest lakes in Guatemala: Petén Itzá with the biggest crocodile of the world. Of course, they don’t mean an animal, but the mountain. What do you think?

Traveling Guatemala – Lage Petén Itzá

Traveling Guatemala – Petén Itzá Lake

Tikal is located in the middle of the jungle and is not only the most important Maya site in Guatemala but as well one of the best-understood ones in the world.

Traveling Guatemala – Tikal Maya temple

Traveling Guatemala

The talles building of this site is Temple IV with 70 meters. I needed five minutes to climb it. If you’re a Star Wars fan you probably recognize the view from up there over the rainforest trees. George Lucas was filming here for part one of his famous saga.

Traveling Guatemala – Tikal Temple IV

In the end, we arrived at the Great Acropolis with Temple I (or Temple of the Jaguar) and II, from where I took these photos.

Traveling Guatemala – Tikal Great Acropolis

Traveling Guatemala – Temple of the Jaguar

In the evening, I watch the sunset from my hotel’s roof top terrace. Check out the hotel here*!

Traveling Guatemala – Sunset in Flores

The next trip was to Yaxhá.

It was just the tour guide and me this time and we see only two people during hour three-hour stay. That’s why this howler monkey dared to come done from his tree after his siesta to drink some water from a puddle. Surprised to see us, he immediately jumped back on the tree – to be safe and sound again.

Traveling Guatemala

The ruins themselves are similar as in Tikal. But in Yaxhá I saw many small hills. The tour guide explained that there are more temples beneath them. They haven’t been excavated yet. So there is still a lot of work to do in Yaxhá.

Traveling Guatemala – Yaxhá

The highlight of every tour in Yaxhá is Temple 216, or the Temple of the Red Hands. You can enjoy an incredible view over the rainforest and the Laguna Yaxhá. Sunset is supposed to be outstandingly beautiful from up here, but I wasn’t lucky enough with the weather.

Traveling Guatemala – Laguna Yaxhá

 

Traveling Guatemala – Antigua and the Volcano Pacaya

The former capital of the Spanish colonies has been World Heritage for 35 years. Antigua is a picturesque and colorful city, which is pretty impressive with the volcanoes in the background.

Unfortunately, when I was there during rainy season, the so called Bruma – that’s how they call the clouds when they are low – was making it almost impossible to see the volcanoes.

Traveling Guatemala – Antigua Guatemala

Traveling Guatemala – Antigua Guatemala

Traveling Guatemala – Antigua Guatemala

Traveling Guatemala – Antigua Guatemala

Traveling Guatemala – Antigua Guatemala

You should definitely plan to climb one of the volcanoes on one day. The Volcán del Fuego is very hard to climb. That’s why I chose the easier Pacaya. I had twisted my ankle the week before, which is why I decided to get a horse instead of hiking up.

Traveling Guatemala – Pacaya

I was talking to the owner of the horse and he told me that most of the people there have no other choice than renting their horses to tourists and that this is their only income stream. My friends in Guatemala said that he was a bit exaggerating to get a higher tip. But I feel like it was good to support a local.

Traveling Guatemala – Volcán de Agua y Volcán de Fuego

You don’t have to book a horse in advance. Locals are waiting here you arrive and you can decide when you’re there. I paid 200 Quetzales (more or less 25 Dollars).

Traveling Guatemala – View from Pacaya to Volcán de Agua

Traveling Guatemala – Pacaya

If you’re lucky and the view is good you will be able to see little explosions at the Vulcán del Fuego.

Traveling Guatemala – Volcán del Fuego

Traveling Guatemala – Chichicastenango and the Lake Atitlan

The market of Chichicastenango is famous in Guatemala. It’s huge, beautiful and a little bit dangerous.

Traveling Guatemala – Chichicastenango

Traveling Guatemala – Chichicastenango

Traveling Guatemala – Chichicastenango

It’s almost always crowded here and this is making it easy for pickpockets. So if you’re going: Either leave your valuables at home or be very careful!

Traveling Guatemala – Chichicastenango

Traveling Guatemala – Chichicastenango

But if you’re still searching for a souvenir from your travels in Guatemala you will probably find something here.

Traveling Guatemala – Chichicastenango

Traveling Guatemala – Chichicastenango

Traveling Guatemala – Chichicastenango

After some exciting hours at the market of Chichicastenango, I made my way to the Lake Atitlan.

The most touristy place at the Lake Atitlan is Panajachel. It’s a village with one only one big street with a lot of shops, restaurants, and streetfood.

My first night in Panajachel was a short one since I wanted to be at the lake for sunrise.

Traveling Guatemala – Sunrise in Panajachel Lago de Atitlan

Traveling Guatemala – Sunrise Pajachel

Traveling Guatemala – Sunrise Panajachel Lago de Atitlan

Then I went with a tour guide to the other side of the lake.

Traveling Guatemala – Lago de Atitlan

Traveling Guatemala Lago de Atitlan

Traveling Guatemala – María at Lago de Atitlan

Traveling Guatemala – Lago de Atitlan

Traveling Guatemala

My 10 days traveling Guatemala passed in no time. I’ve seen beautiful places, met incredibly nice people and just had a great stay! I think Guatemala is one of my favorite countries in Central America.

I will definitely come back to see more!

PS: Martsam invited me on the whole trip. I didn’t get any monetary compensation though. My opinion is my own and wasn’t influenced by this collaboration!

PPS: The links with an asterisk (*) are affiliate links.

 

LATINAMERICA

PALENQUE

LATINAMERICA

MEXICO FOR DIGITAL NOMADS

LATINAMERICA

OAXACA

The Most Beautiful Sunset – Cabarete in the Dominican Republic

The Most Beautiful Sunset – Cabarete in the Dominican Republic

Is there something more beautiful than a sunset over the ocean?

I’m completely in love with sunsets! I can’t get enough of seeing them and watching photos of them! And probably one of the reasons to become a digital nomad was to be able to see more beautiful sunsets over the ocean and to choose from where I want to work by picking the best sunset spots around the world…

That’s why I started a new series of blog posts with my most beautiful sunsets!

Here is part two: Sunset in Angkor

One of the most beautiful sunsets I’ve ever seen was in Cabarete in the Dominican Republic!

I can still remember how was walking along the beach searching for the sun, but it was hidden behind the trees. A friend said “Well, no sunset for us today! We won’t be able to see it!” But I asked him to move on and try to see it from the other side of the beach. And I was right. We had a great view and that sunset was simply breathtaking.

It made the sky shine in gold, blue and pink!

Sunset in Cabarete

I think that was the only sunset in Cabarete that I saw from the beach and I will remember it forever!

 Being a Digital Nomad in Cabarete

I have been living and working in Cabarete for six weeks. If you want to do the same you should check out my Cabarete Guide for Digital Nomads. It’s packed with all necessary information to have a smooth start in this great expat and nomad spot in the Caribbean!

 

 

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Jerusalem – Israel für digitale Nomaden

DESTINATIONS FOR DIGITAL NOMADS

MEXICO

Rio de Janeiro – Brasilien für digitale Nomaden

DESTINATIONS FOR DIGITAL NOMADS

TARIFA

Spanien für digitale Nomaden

DESTINATIONS FOR DIGITAL NOMADS

SPAIN

Jarabacoa – Where The Dominicans Go On Vacation

Jarabacoa – Where The Dominicans Go On Vacation

Why Jarabacoa?

Jarabacoa is a small town in the mountains of the Dominican Republic, which is not yet crowded with tourists. After about six weeks in Cabarete with beaches and lagoons I wanted to discover another side of the country. I was told that Jarabacoa was a place where locals go on vacation. An authentic village that was additionally the perfect spot to go on hikes, to do horseback riding, rafting and canyoning.

One of the highlights is the Pico Duarte: the highest mountain in the Caribbean! But I couldn’t stop thinking of the 7000 steps of the Adam’s Peak in Sri Lanka or the 1-day hike in Artenara that made my muscles hurt so much. That’s why, in the end, I decided not to climb Pico Duarte which would have been 80 kilometers of walking in only three days.

By the way, this is the very first drone shot that I ever took! The city center of Jarabacoa is behind the drone, so it’s not that idyllic.

 

Drone shotJarabacoa

The Jarabacoa Mountain Hostel

Then the Jarabacoa Mountain Hostel sent me an invitation: They needed a little bit of Social Media Support and are happy to have a special place in this article on Barbaralicious. That’s why accepted the invitation and stayed for one week in this hostel that I call luxurious without feeling bad about it.

Mountain Hostel Jarabacoa

Mountain Hostel Jarabacoa

I was in a private room, but the Jarabacoa Mountain Hostel has beautiful dorms, too. All rooms have a balcony and the kitchen is the cleanest and best equipped that I have ever seen in a hostel.

Have a look at the video that I added in the end of the article! You will see how nice it is!

The Secret Waterfall

At first we did a hiking trip to the Secret Waterfall. It’s “secret”, because you need a local to get there and to show you the way. I did the hike with David from JarabacoaEcoAdventures , a young entrepreneur who is doing a really good job as a guide. I can recommend him 100 percent. He is doing tours to Pico Duarte as well.

We left the car in front of the house of a local after he picked me up at the hostel. The hike was around 15 minutes over a small stream in the woods and some… pipes!? Yes, there were pipes everywhere and we had to balance over them. Be careful if you go there: They can be slippery!

The last part was through icy water until the hips. But when we had surrounded the rock we saw the beautiful Secret Waterfall.

Secret Waterfall Jarabacoa

Now the bathing fun could start: You can either swim in the water in front of the waterfall or walk up in the woods and jump down.

Baiguate

To get to this waterfall, you can either walk or ride a horse. I guess, a car or a MotoConcho (that’s what they call a moto taxi here), would work as well since the waterfall is close to a street. I decided to go on a nice horseback ride. Unfortunately we were riding mostly on normal streets – at least on our way there. On our way back we went more through the woods and over meadows. But I can’t really recommend to take a horse. This was a part through nature:

Baiguate Jarabacoa

Baiguate Jarabacoa

Another sad thing was that the horses weren’t really in good conditions. You could tell that they weren’t taken care of and they were dirty. I almost wanted to cancel the whole trip, but I was so looking forward to it the days before that I couldn’t. So if you go to Jarabacoa and want to do a horseback riding tour, my advice is to talk to the people and ask to see the horses before you book. I am sure you will find somebody who is treating the horses right and in general I like to support the local community .

Horseback Riding Jarabacoa

Horseback Riding Jarabacoa

Horseback Riding Jarabacoa

But let’s talk about the waterfall:

Baiguate is similar in height to the Secret Waterfall, but easier to reach – you only need walk over a small path and then down the stairs. From the path you can already get an impression of how it will look like.

Baiguate Jarabacoa

The water is icy cold.

Baiguate Jarabacoa

But it was super nice and I spent around in hour there taking photos and relaxing.

My Personal Highlight: Paragliding

Then we did what I was looking forward to for weeks. Because some friends have been to Jarabacoa when I was still in Cabarete. They told me about the paragliding. I had my first paragliding adventure when I was in Lanzarote and immediately fell in love with being in the air. Now it was time for my second flight!

The people from Flying Tony came to pick me up in the hostel and with five other people they drove us on a mountain. The view was spectacular – even without being in the air!

Paragliding Jarabacoa

After some preparations the moment had come… “Run!” said the pilot behind me and I couldn’t even take a step when we were already in the air.

I was the first to start so I could admire the beautiful landscapes and watch the others start. It was incredible…

Paragliding Jarabacoa

Paragliding Jarabacoa

We were flying in circle over the mountain for about 30 minutes before we went down to land.

Paragliding Jarabacoa

Paragliding Jarabacoa

On our way down we passed a beautiful waterfall.

Paragliding Jarabacoa

I really hope it doesn’t take one year again until my next flight.

For me, Jarabacoa was a real oasis of calmness that gave me the possibility to take a step back and enjoy nature.

You shouldn’t miss this town if you are going to the Dominican Republic!

PS: This blog post was supported by the Jarabacoa Mountain Hostel, that invited me to stay in this beautiful private room. The tours have been supported by Jarabacoa Eco Adventures and Flying Tony. Again: Thanks a lot! My opinion is my own and has not been influenced by the collaboration.

PPS: You want to see the video about the trip? Check it out now! Chris Spiegl did some amazing shots of our tours. I feel blessed that I am a part of it:

Exploring Jarabacoa by Foot, Air and Horse | Dominican Republic, Caribbean, 2017

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Lagoons and Beaches in the Dominican Republic

Lagoons and Beaches in the Dominican Republic

My first blog post about a Caribbean island is about the Dominican Republic!

If somebody told me that one year ago, I wouldn’t have believed it. I always thought that I would write about Cuba first. But now I am here thanks to the Nomad Cruise and will call the Dominican Republic home for at least one month.

Lagunen und Strände in der Dominikanischen Republik – Barbara am Playa Grande

 

Lagoons and Beaches in the Dominican Republic?

You have probably heard of the beautiful beaches of the Dominican Republic. But did you know that there are amazing lagoons as well? They remember me of the Cenotes in Mexico where I’ve been in April of 2016. I unfortunately can’t compare the underwater world – probably there is a difference between a Cenote and a lagoon… But from the outside they look both like from a fairy tail.

I have seen one lagoon, in which it’s possible to do snorkeling and even diving! The highlight is a zipline from where you jump down when you reach the center of the lagoon.

 

Laguna Dudu

The Laguna Dudu actually consists of two lagoons and one dripstone cave called Cueva Taina.

laguna dudu

steg luguna dudu

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The bigger one of the two lagoons has the zipline that is going over the almost circular lagoon in a height of 13 meters. When you arrive the center of the lagoon you jump or fall into the refreshing water.

zipline laguna dudu

There is huge patch of grass between the two lagoons. Around it there are several hammocks to enjoy the sun or the shade – whatever you like best.

The entrance is only 50 DOP, which was around 1 Euro in December 2016. If you want to jump down the zipline you don’t need to pay extra.

 

Playa Grande

The next stop was Playa Grande. Only half an hour driving from Laguna Dudu, there is the really big beach Playa Grande.

When we arrived with around 40 people, everybody was super hungry. Unfortunately it took us almost two hours until we had gotten and eaten our lunch. Too many people… That’s why I could only take a few photos and didn’t have time to wander around.

playa grande

playa grande

But I am sure I would have loved it there!

 

Playa Diamante

The cute and small beach Playa Diamante is almost hidden in the forest. Our bus couldn’t get close due to bad street conditions so we had to walk for some minutes.

This beach reminded me of the beaches in Koh Samui!

playa diamante

Here as well, I could have stayed an entire day. Relaxing and enjoying the weather. People told me that the water is quite flat for a while and that you can almost walk outside of the bay. Round the corner there are cliffs to jump down. But I didn’t go into the water since I was walking around with my GoPro filming for this video that is showing our day at Laguna Dudu, Playa Grande and Playa Diamante:

Lagoons & Beaches, Dominican Republic 2016, Nomad Excursions

Did you know those lagoons and beaches in the Dominican Republic? Then hit the button and tell me about it in the comments!

Yours Barbara

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